TOS-Review – 1.10: „Pokerspiele“

„Pokerspiele“? Eine Doku zum Leben von Boris Becker – oder watt? Zugegeben, viel erwartet habe ich nicht von der Episode: Ein schrill leuchtender Würfel, der sich der Enterprise in den Weg stellt (quasi die Bonbon-Version der Borg), dabei kinderspielartig rotiert und der Crew eine lange Nase zeigt?! – „Ich bin doch kein Kind mehr! Zeigt mir Burnham beim infantilen Wutanfall!“ Doch überraschenderweise ist dies eine der Geschichten, die EXAKT das liefert, was New-Trek nur unter Einstreuung von mehr Gewalt Gehalt zu leisten imstande wäre.
„Star Trek – Picard“ – 3.05 – „Imposters“

Die Staffel wird wirklich immer besser. Sogar die Charaktere entwickeln sich! Inzwischen kann sich Jean-Luc auch ohne Gebiss entschuldigen (Gebärdensprache sei Dank), die kühle Beverly träumt offen davon, ein echter Android zu werden und Ro Laren ist total enttäuscht, dass sie nach dem Terror-Studium zu 6 Monaten ehrlicher Arbeit genötigt wurde. Tja… Und währenddessen bluten sogar Formwander-Leichen. Was lustig ist, weil ich mir mittels Flaschenöffner genau an derselben Stelle die Pulsadern öffnen wollte.
„Star Trek – Picard“ – 3.04 – „No Win Scenario“

Überraschung, Überraschung: Diese Woche gefielen mir einzelne Puzzleteile der Geschichte OKAY. Denn manche Teile hatten gar einen goldenen Rand, andere immerhin einen Silberschimmer. Manche sahen erdig aus, andere waren immerhin von einem motivierten Dreijährigen selbstgemacht. – Doch wenn man sie zusammensetzt, das fertige Bild ins Wohnzimmer hängt und es betrachtet, fragt man sich doch: „WARUM haben ich jetzt eigentlich das Bild von einem Kothaufen-Emoji gepuzzelt?!“
„Star Trek – Picard“ – 3.03 – „Seventeen Seconds“

Endlich kommt Bewegung in die (Zuschauer-Miss)Handlung: Ein zuvor vergessenes Trek-Volk taucht wieder auf und verbreitet Angst und Flecken! Dass auch diese Franchise-Fummeltrinen eher düster und fies wirken, passt hervorragend in die Zeit. Davon habe ich nämlich nicht mehr so viel – und würde diese Szenen zukünftig daher überspringen. Interessanter ist aber vielleicht (nicht), wie Picard & Sohn mit ANDEREN Leuten übereinander reden. Und feststellen, dass sie einiges gemeinsam haben („Hey, der ist ja auch kein Takalerianer!“)…
Ausgeweint: Discovery wird nach Staffel 5 abgesetzt
Nun ist es also offiziell: Discovery wird mit der 5. Staffel enden. Nachzulesen z.B. hier.
Gott sei Dank ist inzwischen also anscheinend eine Episoden-Anzahl erreicht, bei der man sich (und der Öffentlichkeit, den Geldgebern, der Marketingabteilung) einreden kann, dass das alles extrem beliebt und kultig war. Kenne zwar niemanden, der das so sieht, aber ich und mein Bekanntenkreis (und die Familie, und die Wahrnehmung im Netz, und der Paramount-Aktienkurs) sind ja nicht der Nabel der Welt.
Freude über ein zukünftig besseres Alternativ-Trek mag bei mir aber nicht aufkommen.
Soßenmäßig ist das alles eh sehr ähnlich, so dass die angedroh… angeteaserten Serien „Academy“ und „Section 31“ eher die Frage aufwerfen: „Kann ich nicht Burnham behalten – und dafür auf die Zerstörung weiterer Trek-Aspekte verzichten?“
Denn: TRÄNEN lügen nicht. Die aktuellen Macher aber schon… („Klar, an der Sternenflotten-Akademie wurden immer alle in den Schrank gesperrt und mit Root-Bier überschüttet!“)
„Star Trek – Picard“ – 3.02 – „Disengage“

Endlich ist das gute alte TNG-Gefühl wieder da! Wer erinnert sich nicht an die stundenlangen Diskussionen (TNG, 2.03, „Die Diskussion der Stunde“) über feindliche Riesenraumschiffe? Oder an Gegenspieler, die nicht sagen, was sie WOLLEN – und ihre Beute sogar entkommen lassen, weil sie so viel Zeit haben? (TNG, 5.12, „Hasenjagd für schlaue Köpfe“) Seht ihr… Ich auch nicht! Trotzdem müssen wir diese Staffel weiterhin mit alten Episoden vergleichen. Die Anatomie unseres Gehirns („Riker! Den kenne ich doch von früher! Als RIKER!“) und die Jubelstürme im Internet lassen nichts anderes zu.
„Star Trek – Picard“ – 3.01 – „Die nächste Generation“

Die Kritiken im Netz sind begeistert: „Das fühlt sich total wie Star Trek an!“ (*mit Augenbinde auf Kuhfladen rumpatsch*) „Eine total schöne Erfahrung, alle noch mal wiederzusehen!“ (*auf verschwommenen Schatten in Zimmerecke zeig*) „Das Star Trek-Gefühl haben die eeecht gut zusammengetragen!“ (*auf pulverisierte Leichenpampe zeig*) – Doch ist Zukunftia auch so begeistert über die gedrückten Knöpfe anderer Leute? Oder verstauben unsere eigenen weiterhin unangetastet?
„Black Panther: Wakanda Forever“ – oder: Multikulti in die Fresse

Toleranz und Verständnis sind kein Selbstläufer. Daher muss man ANDERE dazu zwingen, in diese Richtung zu laufen. Am schnellsten geht das mit Speeren der Marke „Wokey“. Oder mit magischen Tränken, mit denen man unter Wasser atmen kann. So könnte man das Gegenüber nämlich dazu überreden, das mal OHNE magischen Trank zu versuchen. – Wir sehen schon: Hier wird sensibel und offen für die Völkerverständigung gemordet. Was dann die traurigen Gesichter in Nahaufnahme sehr gut (v)erklärt.
Kann ich bitte mein „Dune 2“ eeetwas früher bekommen? Bitteee?
„Black Adam“ – Das Review für alle, die gerne explodieren

„Black Adam“ – Angeblich soll der Film so schlecht abgeschnitten haben, dass The Rock höchstpersönlich erklärte, dass die tollen Stream-Zahlen ja noch gar nicht eingerechnet seien. Äh… Womit er dann wohl den stetigen Öl-Zufluss auf seine Muckis meinte? Auch die sonst schnell zu begeisternden DC-Fans (*auf örtliche Kindergartengruppe zeig*) fand diesmal wenig zum Hochjubeln, was ausnahmsweise nicht an deren mangelndem Spracherwerb lag. – Doch was sagen WIR dazu, die Experten für explodierende Bizepse und Hirnhirse?
TOS-Review – 1.07: „Der alte Traum“

Wir sind alle realitätshörige Trottel… „Nur“ weil es seit Jahren Kurtzman-Trek gibt, reviewen wir „nur“ noch das moderne Zeugs. Dabei gibt es doch diese seligen Klassiker, auf denen wir vor 10 Jahren noch herumgetrampelt sind, weil sie aus der Zeit gefallen schienen. Aber inzwischen fällt so mancher Trekkie gerne hinterher – mit einem Fallschirm aus Ferengi-Ohren. Ja, olle, stinkige Effekte gelten seitdem (beschönigend) als „gut abgehangen“ und „aromatisch“. Und schlechtes Schauspiel geht inzwischen als „Burnham und Stewart sind viel mieser!“ durch. Daher hier eines unserer ersten(!) TOS-Reviews…
„Doctor Strange And The Multiverse Of Madness“ – Kritik

Die angekündigten „Mainstream-Review-Wochen“ musste ich Anfang Januar leider nach hinten verschieben. Beziehungsweise werde ich sie immer wieder mal mit monatelangen Pflicht-Artikeln („Picard, Staffel 4 endlich angekündigt!“) ausdünnen. Also alles so wie immer… Trotzdem schaffte ich es endlich, meinen „Pile of Lame“ zu sichten und diesen Marvel-Film nachzuholen. Als nächstes plane ich übrigens „Black Adam“ und „Thor 4“. Die Kündigung des Abos im hiesigen S/M-Club soll sich ja schließlich lohn… sinnvoll ersetzen lassen.
„Pumuckl, host du mei Kommunikator gehackt?“ – Teaser für Staffel 3 von „Picard“
Dank unserer Freunde von SciFinews.de (unbedingt bei YouTube den subtilen Gul-Witz loben!) Universo Star Trek können wir euch heute den Teaser für die lang erwartete dritte Staffel bieten.
Man will ja die belastende (Brain-)Beerdigung von Troi, Worf & Co. endlich mal hinter sich bringen.
Der Start aller Staffeln ist ja immer sehr ähnlich:
– Picard findet beim Traubentreten irgendetwas, das ihn an FRÜHA© erinnert. Zum Beispiel Wesleys volle Windel, einen geklonten Finger von Data oder Q im Schaukelstuhl.
– Da er die letzten 30 Abenteuer schon wieder vergessen hat („Puh, habe geträumt, dass Dr. Soongs Urgroßvater mich im Jahr 2024 mit dem Tesla überfahren wollte“), tut man erneut so, als wenn er ein LETZTES Mal vom Rabattmarkensammeln ablassen wird – diesmal aber echt, ey!
– Das Abenteuer bricht eher zufällig in sein Leben, obwohl nur er die Welt retten kann. Äh… Weil die starken Frauen nämlich sonst nicht wüssten, auf wessen Veranda man sich versammeln müsste?
– Man wedelt zwischendurch mit alten Abzeichen, bedruckten Klorollen, Schiffsnamen und Erinnerungen, damit kein Zweifel besteht, dass wir uns immer noch in diesem Dings-Franchise befinden. (*In Handfläche guck*) Star Wars, oder so?
Das ulimative Star Trek-Silvester-Programm von Zukunftia.de

Silvester… Ein kirchlicher Feiertag, wie es keinen zweiten gibt. Nach 3 Jahren Pandemie und 30 Jahren persönlicher Unlust (*an Feuerwerkskörper-Angst und frühere Bleigießer-Vergiftung denk*) habe ich mir vorgenommen, das Fest der Feste diesmal wieder zu begehen. Und da ich äußerst wichtige Gäste erwarte („Schaaatz, komm ruhig ins Wohnzimmer!“), will ich dieses Mal jedoch für eine passende Unterhaltung sorgen. Daher nun meine persönlichen Trek-Geheimtipps für ein gelungenes Silvesterfest. ODER für die frühzeitige Befreiung desselben – nämlich von Gästen, die man nicht mag.
Zukunft Today: Text-KIs werden schlauer als Redakteure!

Zukunftia heißt nicht nur so, nein: Wir kümmern uns auch um die Zukunft. Somit ist es unsere Pflicht, euch zu sagen, dass wir ab heute in der Zukunft leben. Denn ein neuer „Chatbot“ (eher ein Chat-GOTT) tippt uns neuerdings alles runter, was nicht niet- und bot-fest ist. Vom fertigen Gedichtband bis zur Trauerrede, gefolgt von der Beschriftung von Klopapier. Kein Witz: Wir waren erstaunt, dass das Programm auch nützliche Dinge erstellt (technische Anleitungen) und vor Humor nicht haltmacht. Noch kann die Software nur EUREN Humor, aber wer weiß? In 72 Stunden könnte sie auch Zukunftia überrunden…
„Spider-Man – No Way Home“ – Das Review für Versponnene

Endlich wieder da: Mainstream-Wochen bei MacKlap. Als ich kürzlich krank im Bett lag, hatte ich eine Vision: ALLE jüngsten Marvelfilme zu reviewen! Und zwar (jetzt kommt der Kracher) ergebnisoffen, tolerant und sensibel. Würde euch das gefallen? Das sind ja schließlich schon große Franchises, über die man als Medienschlaffer… -schaffender Bescheid wissen sollte. Allerdings: WENN die Filme jetzt TROTZ meiner Bemühungen totale Grütze sein sollten, müssen wir ALLE das wohl akzeptieren, oooder?
„Raumschiff Highlander 6“ – Review zur Deutschland-Premiere

SciFiNews.de mag uns sehr! Auch wenn ich jedes Mal nachsehen muss, wie sie sich genau schreiben (Echt kein einziger Bindestrich?!). Daher bekamen wir exklusiven Einblick in den morgen startenden Live-Stream des Fanfilms „Highlander 6“! Ein Werk, in dem es um einen besoffenen Captain geht, der auf Römische Soldaten und andere Personen trifft. Zum Glück aber nie emotional. – Die ersten 5 Filme muss man übrigens NICHT gesehen haben. Denn das Konzept der Reihe lautet weiterhin: „Auf jede Film-Anspielung folgen zwei Gesichter in Großaufnahme“
