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„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.04, „All Is Possible“

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„Tüss, Spark! Ich bin bis nächste Woche in Sachsen-Anhalt! Denn neben Bananen gibt es dort bestimmt auch kein Internet und somit Discovery. Aber selber viel Spaß damit, har-har-har!“ – Da wird vor Wut das Käppchen rot! Wenn ein Klapowski keinen Bock hat, dann vermacht er sich auch gerne einmal in einer Nacht und Nebel-Aktion (es gab zuvor Bohneneintopf) in Richtung Zone. Hoffentlich stürzt er dabei nicht (emotional) in einer Landschaft fern jeder Zivilisation ab. Ah, sorry, Sachsen-Anhalt erwähnten wir ja schon.

Inhalt: Während Burnham sich in ihrer Eigenschaft als Mutter der Nat… der Föderation um einfach ALLE Sorgen macht, bestraft Tilly eine Gruppe Kadetten mit ihrer bloßen Anwesenheit. Und einen Absturz später sogar einen ganzen Planeten! Zur selben Zeit steht der Wiedereintritt von Ni’Var auf dem Spiel. Na, welche fantastische Alleskönner-Dame DAS wohl wieder gerade biegen kann, hmm?

Besprechung:

Captain Burnham erhält den fachmännischen Rat, dass die Crew der Discovery ab und zu auch einmal Dienstschluss haben sollte, damit diese vor lauter Stress nicht das Dilithium aus dem Warpkern knibbelt. Anscheinend musste man erst tausend Jahre in die Zukunft reisen, um von solch fortschrittlichen Management-Methoden zu erfahren („Anketten an Arbeitskonsole nix gut!?“).

Kurz, es geht wieder um Gefühle. Soooo viele Gefühle! Crew traurig. Stamets traurig. Tilly traurig. Burnham traurig, weil andere traurig. Book sogar extra traurig.

Dieser verbringt deswegen den Rest der Episode auch in der Kabine von Neu-Counselor Culber. Nach nur vier Jahren hat man im Autorenraum anscheinend bemerkt, dass der Doc nicht wirklich viel zur Story beigetragen hat. Ausser vielleicht als Auffangbecken der Tränen (und einer anderen Flüssigkeit) von Stamets. Gut, als Schiffsarzt hat man eh nicht besonders viel zu tun, zum Aufstocken der Rente ist das bestimmt nicht verkehrt. Ist ja auch nicht nicht so, dass man in Sachen Personal aus einer ganzen Föderation schöpfen könnte.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.04, „All Is Possible“

„Hui! Dieses ‚Aus Scheiße Gold machen‘ funktioniert ja super! Das kriege ich bestimmt problemlos hin!“ – „Oh, Entschuldigung! Sie sind ja neu hier bei uns um Discovery-Autorenraum. Bei UNS geht das nämlich genau andersherum.“ – Ein großes Mistverständnis. Book trauert über den Verlust seiner ganzen Welt. Wer könnte da also besser weiterhelfen, als ein gerade frisch angefangener Hobby-Psychiater mit seiner holografischen Köttel-Mandala? Genau, JEDER!

Neben der professionellen Betreuung von Book („Schon einmal über Selbstmord nachgedacht?“) winkt er bei Tilly aber schnell ab, schließlich hat alles seine Grenzen. Redete eh nur über ihre Qualifikation wie „Nonnenjagen“ und „Sachen essen, die sie gar nicht mag“ (Ja, wirklich!). Stattdessem schickt er diese zu einer Team-Übung an der Akademie. Was schweißt ein Team schließlich schneller zusammen, als der gemeinsame Hass auf unsere rothaarige Bockwurst in der prallen Uniformpelle im engen Raum eines Shuttleschiffs?

Wahrscheinlich stellt dies in Wirklichkeit ein brandneues Kobayashi Maru Szenario dar, in welchem Tilly mit ihrer dicken Kiste in der Mitte des Shuttles hockt und alle mit dummen Sprüchen von der Arbeit abhält („Captain, soll ich das Feuer erwidern??“ – „Hey, das erinnert mich an die Zeit, wo ich in den Plasmagenerator gefurzt und einen halben Planetoiden gesprengt hatte! Hihihiii!“). Grausam, aber effektiv. Aber die genervten Blicke der restlichen Shuttle-Besatzung wirkten dafür wenigstens authentisch und vor allem für den Zuschauer nachvollziehbar!

Ganz im Ernst, mittlerweile weiß ich auch nicht mehr, in welche Richtung die Autoren unsere Tilly entwickeln wollen. SOLL sie eine Nervensäge mit unangebrachter Selbstüberschätzung („Ich sehe mich schon auf dem Weg zum Captain-Stuhl! Aber jetzt erstmal hinsetzen, bin allein durch die Vorstellung schon ganz außer Atem. Keuch!“) oder doch einfach nur ein Gute-Laune-Bär mit fremdschämiger Doofspruch-Spezialisierung darstellen? Letzteres hatten wir ja in dieser Folge auch wieder (Tilly: „Ihr Jungs gehört zur Sternenflotte. Wir sagen AYE!“ – Alle (sichtlich beschämt): „Aye…“). Benutzt man Discovery eigentlich in der Pediküre? Schließlich rollen sich einem dabei die Fußnägel so schön hoch. Brrrr…

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.04, „All Is Possible“

„Ich kann euch nicht hööööreeeen!!? Wir in der Sternenflotte sagen AYEEE!!!“ – „Oh, Gott… hoffentlich guckt mich das rothaarige Plunderstück mit dem irren Blick jetzt nicht an…“ – „Recht hast du, diese plumpen Sprüche sind ja nicht zu ertragen. Dann lieber von wilden Bestien verspeist werden.“ – Zu Weihnachten lieber Grinch als Cringe. Tilly versucht sich als Motivationssprecherin. Mit Erfolg, denn nie raste meine Hand schneller zum Abschaltknopf!

Aber der unvermeidliche Bonding-Moment zwischen Tilly und ihren Opf… Mitstreitern zeichnet sich bereits Lichtjahre vorher ab, als der Shuttle-Ausflug durch einen zufälligen Gammastrahl abrupt unterbrochen wird. Ein ordentlicher Absturz hat schließlich schon damals bei Wesley und Picard geholfen („Hach, jetzt genieße ich es NOCH mehr, dass das dumme Blag endlich weg ist!“).
Die Auflösung ist dann auch eine ähnliche. Tilly verlässt umarmungsreich die Discovery und warpt im Sonnenuntergang vermutlich einer weiteren Kurtzman-Serie entgegen. Dank der neuen Drehtechnik mit dieser 3D-Kamera scheint man neue Shows ja wie am Fließband rauswerfen zu können. Sieht zwar dadurch alles künstlich, billig und öde aus, aber wenigstens wirkt dadurch zusammen mit Discovery alles aus einem Guss.

Etwas besser hat mir da schon der Plot um die Wiedereinführung von Ni’Var in die Föderation gefallen. Zumindest zu Beginn. Gerade Saru und seine Bekanntschaft mit der Vulkanier-Chefin T’errine (oder so) erinnerte gar an das alte Trek, vor dem Kurtzperium. Die Vulkanier sind sowieso ganz gut in Sachen Design-Änderungen weggekommen, gerade wenn man die Klingonen bedenkt. Diese wurden anscheinend so sehr verhunzt, dass man sie erst gar nicht mehr auftauchen lässt.

Trekkige Elemente wie Diplomatie und Verträge waren hier aber mal sehr angenehm. Kompromisse dort, etwas Getrickse hier und ein positives Ende ohne Phaser-Ballerei. Mensch, es geht doch!

ABER!

Urheber und Bestandteil der Lösung war natürlich wieder Michael Burnham. SIE ist nun das Bindeglied zwischen Vulkan und der Föderation. SIE wird am Ende für ihre dolle Idee bewundert und gelobt. Selbst der Präsident der Föderation krauchte wieder vor ihr auf dem Boden herum, während Michael gnädig auf sie herabblickte. Es wäre schon fast witzig, wenn einem vor lauter mit der flachen Hand auf die Stirn hauen nicht der Schädel brummen würde.

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„Komm, mein Kind. Sonne dich in meiner Pracht. Sankt Michael schenkt dir ihr Gehör.“ – „Oh, eure Herrlichkeit! Mein Licht! Ich bin nur ein niedriger Föderationspräsident. Ein Wurm! Ein Nichts! Womit habe ich es verdient, mich in deiner Nähe auf dem Boden zu winden?!“ – Die Hairwürdige des Gipfels. Fast hätte die Föderation ein Problem mal alleine und ohne Hilfe durch Mega-Michael gelöst. Undenkbar, fürwahr!

Fazit:

Same procedure as every episode. Mal abgesehen von einem kleinen Lichtblick in Form von Saru und dem vulkanischen EU-Beitritt hat sich qualitativ nicht viel getan. Aber können wir hoffen, was Tilly betrifft? Selbst wenn wir nur WENIGER von unserem quasselndem Quarkbällchen zu sehen bekommen, macht man bereits einen Tritt in die richtige Richtung. Nämlich ihrem Hintern.

Aber was ist mit dem Androiden-Neutrum? Doktor Councelor? Depri-Book? All dies ist für mich so dermaßen uninteressant, dass ich schon fast neidisch auf SOKO-Folgen beim ZDF schiele. Und wir sind jetzt erst einmal bei Folge 4. Wie krampfhaft wird man daher noch die Auflösung des Problems um das treibende Wurmloch vor sich herschieben? Und wie BLÖD wird diese am Ende sein?

Das Finale von Staffel 1 2 3 setzt die Latte dabei schließlich sehr hoch an.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

Die nachträglich eingereichte Meinung vom Klapo gibt es als Kommentar.


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Artikel

von Sparkiller am 10.12.21 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (109)

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  1. Daniel sagt:

    ***** Aggressive Werbung *****

    Schau mal das Video-Review mit dem Weltraum-Jesus an: https://youtu.be/MYdJvApTKZ8

    **** Aggressive Werbung Ende ****

    Der gesamte Dialog zwischen Tilly und Culber hat mich an meine Jugend erinnert. Damals als mich meine Eltern zum Arbeitsamt zu einer Berufsberatung geschleppt haben. Damals, als ich mit vielerlei Dingen spekuliert habe… Werde ich Captain, Mediziner oder Physiker? Oder oder oder. Damals – da war ich 14. Tilly ist optisch mindestens drei mal so alt, Lieutenant auf quasi dem Flagschiff der Föderation – geistig aber eher 12.
    Hier passt leider wieder relativ viel nicht… auf der anderen Seite: der gesamte politische Teil der Episode war dann doch einigermaßen ansprechend…

    • el_Cheffe sagt:

      Naja ich verstehe die Wertungen einfach nicht:
      50% „einigermassen ansprechend“ und
      50% Schrott

      = Wertung 3/5 ??

      Passendes Zitat zu Folge 4 (happy gilmore):
      „Jeder der diese Folge gesehen hat, ist ein gutes Stück dümmer geworden“

      Maximal(!) 1/5 Punkte weil die Schauspieler sich am Set eingefunden haben und den Quatsch mitmachen.

      PS. Es wäre besser nachvollziehbar wenn ihr zu der Slideshow im Hintergrund passend die Szenen besprecht, bzw. einfach mal auf STOPP drücken.

      Antworte
    • Daniel sagt:

      Danke für die Anregung, das ist technisch leider aktuell (noch) nicht möglich aber ich plane das mal mit ein :)

      Antworte
  2. frank sagt:

    zum glück hast du mit keinem wort adira und grey erwähnt! ich war froh, daß ich die beiden weitestgehend verdrängen konnte, so daß ein in erinnerung rufen von deren grottenschlechten story und schauspiel mich doch sehr unangenehm berührt hätte…

  3. Serienfan sagt:

    Laut Serienjunkies kehrt diese Folge wieder auf das hohe Niveau des Staffelauftakts zurück und verfehlt mit viereinhalb Sternen erneut nur knapp die Höchstwertung.

    Andere loben die Folge schon deshalb, weil in irgendeinem „politischen“ Nebenplot vielleicht mal ansatzweise Sätze auftauchen, die wir uns auch in einer unterdurchschnittlichen und höchst faden TNG-Nebenhandlung vorstellen könnten.

    Und jetzt möge man mir bitte verraten, wie man angesichts dessen NICHT zum Kulturpessimisten werden soll, zumal nichts in Sicht ist, was diesen menschengemachten Popkulturwandel verlangsamen, geschweige denn stoppen könnte.

    • JP1957 sagt:

      Bezieht sich das jetzt nur auf das verkurtzmannschte Star Trek oder grundsätzlich auf die Entwicklung in der Serienlandschaft?

      Grundsätzlich teile ich da auch Deinen Pessimismus … aber für das nächste Frühjahr sind die neuen Staffeln von The Orville und The Boys in Sicht … das ist doch eine Perspektive.

      Habe neulich ob akuter Anfälle von Langeweile beim Sichten von neuen Serien The Boys zum dritten Mal geschaut und (erst) dabei entdeckt, dass die Macher inzwischen begonnen haben, eine „ganze Welt“ um die Serie zu bauen … anzuschauen auf dem YT-Kanal und der FB Seite von The Boys bzw. Vought International. Die Kommentare dort sind eine Wohltat … die Fans der Serie agieren so, als ob tatsächlich eine Welt voller Superhelden existiere.

      Eine intellektuelle Wohltat gegenüber dem Star Trek Franchise heute.

      https://www.youtube.com/c/voughtintl

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Ja, ich meinte nicht nur „Star Trek“.

      Und ja, „The Orville“ kommt, aber ehrlich gesagt bin ich hier im Moment sogar ein wenig skeptisch. Ich hoffe, Seth MacFarlane hat der Versuchung widerstanden, jetzt auch großes „Event-TV“ machen zu wollen. Ich habe jetzt schon mehrfach gehört, bereits die erste Folge solle alles vorherige in den Schatten stellen.

      Ich brauche aber gar keine Action-Steigerung zu „Identity“.

      Aber die enorm lange Zeit der Nachbearbeitung scheint darauf hinzudeuten.

      Ist es nicht komisch: Zu TNG-Zeiten hat man nie irgendeine Form der „Steigerung“ versprochen. Was soll diese moderne „Steigerungswahn“? Hat man jemals bei „Dallas“ gehört, dass in der nächsten Staffel aber ganz sicher noch viel bösere Intrigen kommen werden? Oder dass Matlock in den neuen Folgen „die härtesten Fälle seines Lebens“ knacken muss?

      „The Boys“ scheint mit ja eine sehr ambitionierte Serie zu sein. Sowas gibt es sicher nach wie vor. Ich beklage aber weniger das Verschwinden der Haute Cuisine, sondern das Verschwinden der Hausmannskost. Wenn überall klassische Gaststätten verschwinden und durch Fastfood-Anlagen ersetzt werden, ist mir das verbliebene Fünf-Sterne-Restaurant auch kein Trost.

      Nachdem ich mir erst heute die Doku „After Flash“ (über den Hauptdarsteller aus „Flash Gordon“) ansah, dachte ich erneut, dass die Substanzlosigkeit heutiger Filme vielleicht wirklich damit zu tun hat, dass das Digitale im wahrsten Sinne des Wortes keine „Substanz“ hat. Genau darauf wird in der Doku eingegangen.

      Ich weiß, ich bin wahrscheinlich ein störrischer alter Mann. Ein wenig wie der wunderbare Hans Stadtmüller im Kurzfilm „Der letzte Stammtisch“. Wenn Du Dich schon langweilst, kann ich empfehlen, diese 15 Minuten zu erübrigen: https://youtu.be/EjDHVHmn7eE

      Ich kann mich jedenfalls sehr gut mit dem Schorsch identifizieren. Kann man als gutes oder schlechtes Zeichen sehen! :-)

      Antworte
    • Zwenti sagt:

      Ja die haben dort wirklich einen Sockenschuss. Das kann doch entweder nur satirisch gemeint sein oder der Schreiber bekommt Geld von Kurtzman höchstpersönlich.

      Bezüglich Kulturpessimismus: Davor bewahren mich noch Serien wie Succession, Expanse, Gomorrah und so manche koreanische Produktion.

      Obwohl wenn man sich den Zukunftsdialog der Ard ansieht wird einem Angst und Bang! Denn außer Diversität und Gendergerechtigkeit dürfte es, laut Ard gefilterter Meinungsblase, absolut keine Probleme im deutschen Fernsehen geben. Inhaltlich ist alles total supi! Andererseits habe ich das letzte Mal 2005 das deutsche Fernsehen „genossen“. Und da ich Österreicher bin muss ich den Müll auch nicht finanzieren. Insofern könnte mir das ziemlich egal sein, wenn da die lästige Empathie nicht wäre. Aber hey „Wetten dass???“ ist zurück. Die 80er und 90er Jahre sehen neidisch herüber.

      Wir steuern hier auf das tiefste Mittelalter der Medienschaffenden zu. Toll jetzt bin ich erst wieder depressiv! :-(

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Von dem, was ich von der deutschen Unterhaltung mitbekomme, scheinen mir da die gleichen Probleme vorzuherrschen wie bei „Star Trek: Discovery“.

      Ich habe mich mehrfach an neuen Krimihörspielen versucht, die im Radio seit Neuestem alle unter der Marke „Tatort“ laufen (auch wenn sie eigenständig sind). Schön, dass man über die Mediatheken an alle so komfortabel herankommt. Blöd nur, dass sie für die Tonne sind. Alle Kommissare sind hoch divers, aber eines haben sie gemeinsam: Es sind ausnahmslos selbstverliebte, weinerliche Depri-Waschlappen, die permanent vor dem Burn-out stehen.

      Blöde Figuren erfinden und das für „tief“ halten, dass können diese modernen Schreiberlinge. Nur eines können sie nicht: eine unterhaltsame Krimi-Dramaturgie entwickeln.

      Es gab Zeiten, in denen man die Zuhörer in originellen Krimihörspielen mit so schillernden Figuren wie Paul Temple oder Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen unterhielt. Zum Glück gibt es auch auf Youtube viele Klassiker, in denen man erkennt, wie ausgeprägt damals noch das Gespür für Dramaturgie und Inszenierung war.

      Und ich will deswegen auch nicht „heile Welt“, wie einem da gerne unterstellt wird. Die alten Hörspiele waren oft viel bissiger, satirischer und letztlich auch gesellschaftskritischer als der heutige Käse, der sich für „woke“ hält, mich aber einschläfert.

      Wer Lust hat, kann sich mal diese Folge aus der Fernseh-Reihe „Der Alte“ ansehen. Ist kein Hörspiel, macht aber klar, was ich meine. Eine herausragende Episode, vom wunderbaren Herbert Rosendorfer geschrieben. Bissig, witzig, spannend… mit Dialogen, die in jeder Szene kleine Kabinettstückchen bilden. So eine Unterhaltung würde es heute wieder brauchen.

      https://youtu.be/3AQBc5aWkIk

      Antworte
  4. Gast sagt:

    Tag auch…hab das erste Wort geringfügig neu repliziert, damit BergH mich nicht vor den europäischen Gerichtshof zerrt..sorry, Freund Berg..du wirst auch jetzt wieder nicht alles verstehen..da es wieder am Satzbau und an von die andern Orts angemahnten Anglizismen mangelt..Serienfan..Kulturpessimismus..ist das nicht ein bisschen an der Realität vorbei geschmollt?..atürlich sollen Adira, Grey..und auf besonders perfide Art Tilly, die Influencer-verseuchte Zielgrüppe P 12 bis..ich fürchte P 32 abholen..da müssen wir den Tatsachen einfach in den Anus schauen..denen wurde einfach zu lange ins Gehirn eingemeisselt, das Greta Thunberg die designierte Präsidentin der WHO ist..oder zumindest die bessere Version des UN-Generalsekräters..Culber kann sicher auch anders..aber er kann die ja nur auf kindergärtnerischer Ebene verbal abholen..ist nur mein Bautzener Senf…zum Thema

    • JP1957 sagt:

      Ich finde es immer amüsant, wenn sich jemand, der sich für klüger als die kritisierten woken (ich verwende den Begriff nur ungern, weil er ein politischer Kampfbegriff ist) ZeitgenossInnen hält, nicht einmal über politisches Basiswissen verfügt.
      Und damit meine ich nicht, dass der Chef der UNO natürlich ein Sekretär ist und mit Kratern nix zu tun hat.

      Was Greta Thunberg mit der Weltgesundheitsorganisation zu tun hat, wissen vermutlich nur Leute, denen in den letzten Jahren nun gar nichts ins Gehirn gedrungen ist.

      Amen.

      Antworte
    • Zwenti sagt:

      Eher immer wieder lustig wie man euch „Guten“ doch empören kann. Und auch schön wie du passiv aggressiv mit einem Hauch Arroganz mal über Gast drüberbügelst obwohl du „woke“ ja nie sagen würdest weil eh schon wissen man es aber dann dennoch lesen darf. Aber nur im Kontext, ich verstehe! *zwincker* Subtil aber doch die Rangordnung wiederherstellend. Gefällt mir.

      Hach ja die Ironie darin was du alles nicht sagst derweil aber in Gasts Beitrag alles reininterpretierst was er alles sagt, obwohl es gar nicht dasteht ist schon ziemlich geil.

      Aber hey so hat der Tag eben Struktur! Du tief schürfender Feingeist, Gast rechtsrechter Querdenker oder so ähnlich. Aber das ginge jetzt ja zu weit weil das würde ich dir ja nur unterstellen und so etwas würde ein Mann von Welt wie du natürlich niemals behaupten.

      BtW: Das heißt jetzt Zeitgenoss:innen. Wenn schon das Schriftbild verhunzen dann auch politisch korrekt.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      @Zwenti: „Politisch korrekt“ ist ein politischer Kampfbegriff, den ich nur ungern verwende ;-).

      Du irrst, wenn Du mir fehlenden Mut zu deutlichen Aussagen unterstellst … ich habe hier schon einmal KommentatorInnen den Vorschlag gemacht, eine Zukunftia Ortsgruppe der AfD zu gründen.

      Was mich aber immer wieder amüsiert ist die völlige Humorlosigkeit von GastZuseZwentis hier … hey, das ist eine Satireseite und wenn Ihr meint, ausgerechnet hier (!) poltische Statements abgeben zu müssen (und das tut ihr ja … möglicherweise unbewusst), dann ist Satire die angemessene Reaktion darauf … wobei ich zugeben muss, dass oben lediglich das „Amen“ zum Schluss das satirische Element darstellt. Das war jetzt Selbstkritik … bin ich Dir jetzt sympathischer?

      Deine Kritik an GenossInnen ist natürlich vollständig berechtigt, aber ich wollte nicht vom Wesentlichen ablenken (GastZuseZwentis stürzen sich ja berserkerhaft sofort auf Belanglosigkeiten wie gendergerechtere Schriftversuche) – das Wesentliche schien mir im obigen Beitrag die vollständige Ignoranz (WHO) bei gleichzeitiger Arroganz gegenüber Greta + Co. zu sein.

      Ich persönlich bevorzuge ja die geschlechtneutrale Schreibe und Sprache nach Phettberg … damit würden auf einfache Weise sämtliche Probleme gelöst:

      https://www.youtube.com/watch?v=E7Vn_pS2G-Y&t=4s

      Das meine ich vollständig ernst!!!
      Vermutlich.

      Na, wie wärs?

      Antworte
    • Grinch1969 sagt:

      Danke aber da haben weder Unterstriche noch Sterne oder sonstiges irgendwas zu suchen.

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      Wenn du DAS vollständig ernst meinst, dann mach ich mir ernsthaft Sorgen um dich. :-)

      Ich finde deine Prämisse, dass es hier überhaupt ein Problem gibt, das der Lösung bedarf schon grundfalsch.

      Diese Gretaverehrung finde ich bei dir irritierend.
      Wie man in der etwas anderes als politischen Schabernack (und einen Fall fürs Jugendamt) sehen kann, ist mir schleierhaft.

      P.S. warum eigentlich Ortsgruppe AFD? Kann man nicht auch „anti-woke“, „anti-Kommunist“ und FDP sein?

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      Lieber Scholli,

      ich finde Dein Mitgefühl rührend … darum bin ich Teil der Zukunftia-Familie geworden.

      Ich finde mit Dir (ich weiß, Du meinst es anders :-)), dass es hier überhaupt kein Problem gibt … sollen doch ein paar HanselInnen gendern und ein paar andere nicht … das ist doch allenfalls zwölftrangig.

      Von Gretaverehrung kann keine Rede sein. Aber jemandem, der hier auf einer Satireseite zum Thema SF von „Influencer verseuchten Zielgruppen“, denen man „etwas ins Hirn gemeißelt hat“ fabuliert – gleichzeitig aber nicht weiß, dass Greta Thunberg mit der WHO so viel zu tun hat wie Karl Lauterbach mit der NATO, dem gehört widersprochen. Ignoranz ist eine Todsünde … nachher kommt hier noch jemand auf die Idee, Discovery für den Literaturnobelpreis vorzuschlagen.

      Die AfD Ortsgruppe erspar ich mir jetzt. Das ist Monate her.

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      Ah OK, dann hab ich jetzt den nötigen Kontext für Greta. Das hatte ich nicht mehr so auf dem Schirm.

      Antworte
    • Equi000 sagt:

      JP, ich kann Dir eine neues Buch zu dem Thema empfehlen: Fabian Payr: Von Menschen und Mensch*innen. 20 gute Gründe, mit dem Gendern aufzuhören.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      Erst Scholli, jetzt Du … so viel Zuwendung … ich liebe Euch alle.

      Neue Bücher lese ich aber nicht, weil früher alles besser war.

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      Hahahaha, perfekte Antwort! :-)

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Ich benutze den Begriff „Kampfbegriff“ nur ungern, weil er ein politischer „Kampfbegriff“ geworden ist.

      Und das Wort „politisch“ wird mir auch zu häufig verwendet.

      Wenn man beim miserabel angelaufenen Spielberg-Erguss „West Side Story“ eine Figur zum Transgender umkrempelt, man mit dem angeblich nicht mehr zeitgemäßen Song „I feel pretty“ hadert und man die spanisch gesprochenen Szenen absichtlich nicht untertitelt, um „dem Englischen nicht die Macht über das Spanische“ zu geben…

      https://people.com/movies/steven-spielberg-refused-to-subtitle-spanish-in-west-side-story-to-not-give-english-the-power/

      …dann sehe ich beim besten Willen keine „Politik“ mehr. Ich sehe durchgeknallte Sektenmitglieder von Woke-Hollywood, denen nun endgültig sämtliche Sicherungen durchgebrannt sind.

      Antworte
    • jako sagt:

      JP… Ich fand deine Kommentare ja schon oft Mist. Aber heute nicht.

      Kurz Knapp: ich stimme dir zu in allem was du da oben geschrieben hast.

      Solidarische Grüße aus dem Internet

      Antworte
    • Tabularius sagt:

      JP1957 erst gemeinte OffTopic Frage, warum benutzt du denn nicht die Phettberg Variante mit dem -y wenn du hier schreibst. (ich bin zwar eher Fan der -ix Variante) aber das bringt beides nichts wenn es nicht verwendet wird.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      Aus reiner Sensibilität!

      Ich möchte hier niemanden überfordern. Du merkst doch sicherlich, wie empfindlich einige schon reagieren, wenn man darum bittet, lediglich einmal pro Kommentar den Begriff „Woke“ zu verwenden.

      Ich möchte Dich auch nachdrücklich auffordern, in Zukunft nicht mehr abfällig von einer Phettberg „Variante“ zu sprechen … meines Wissens ist Hermes Phettberg der erste Mensch, der sich um das Entgendern verdient gemacht hat!
      Da hat er schon ein bisschen Respekt verdient.

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Die Dokumentation „After Flash“, in der es um den Flash-Gordon-Darsteller Sam J. Jones geht, zeigte mir wieder, wie wunderbar der Film „Flash Gordon“ von 1980 ist.

      Ming unterdrückt mehrere Völker, die aus unterschiedlichen Fabelwesen bestehen. Das schafft er nur, weil diese Alienvölker sich gegenseitig bekriegen. Flash zeigt ihnen, dass sie alle trotz völlig verschiedenen Aussehens und unterschiedlicher Herkunft in einem Boot sitzen. Er vereint sie und kann die Unterjochung durch Ming beenden.

      Ein heutiger Flash Gordon würde wahrscheinlich erst einmal jedem dieser Völker ein gesondertes Pronomen zuordnen und sie zur gegenseitigen „Awareness“ auffordern.

      Das Problem sind nicht jene, die angeblich beim Wort „woke“ rot sehen. Es sind auch nicht jene, welche die Popkultur als erstes Opfer des Woke-Wahns beklagen. Das Problem ist die Blindheit gegenüber der sich dadurch zuspitzenden Spaltung.

      Wenn sich Hautfarben und Geschlechter nur noch auf ihre Unterschiede und nicht auf ihre Gemeinsamkeiten konzentrieren, können sich die Mings dieser Welt ins Fäustchen lachen.

      Antworte
    • Grinch1969 sagt:

      Dass ich dir mal zustimme.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      Toller Beitrag.

      Nur einmal das Wort „Woke“ verwendet!

      Es geht voran!!

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Eigentlich zweimal, aber wer zählt schon genau! :-)

      Antworte
  5. Gast sagt:

    einen Buchstaben verpeilt..und einen vergessen..Himmel…Excommunicado

  6. Donald D. sagt:

    Diese Woche will ich keine neue Disco-Folge sehen, weil ich das nervlich nicht durchhalte. Ist natürlich schlimm, weil ich dann nächste Woche zwei neue Folgen hätte. Aber mittlerweile bin ich an einem Punkt, an dem ich ernsthaft überlege, ob ich nicht aufhören sollte, diesen Mist zu gucken.
    @ Alle: Was mich mal interessieren würde, ich aber dahingehend bis jetzt keine zuverlässigen Informationen fand, ist die Merchandise-Situation: wenn Disco so schlecht läuft, dann müßten doch auch die Lizenznehmer ziemlich sauer sein, daß niemand ihre Schiffchen und Püppchen kauft? Ist da mal irgendetwas durchgesickert?

    • Sparkiller sagt:

      „Ist da mal irgendetwas durchgesickert?“

      Offizielle Zahlen habe ich noch keine gesehen, aber z.B. die Vorbestellungsphase eines Disco-Phasers wurde vom Hersteller später wieder abgesagt. Natürlich ohne genannten Grund, aber ich vermute halt mal mangelnde Vorbestellungen:

      https://trekmovie.com/2018/05/27/todd-mcfarlane-remains-hopeful-following-star-trek-discovery-phaser-pre-order-cancellations/

      Wobei ich die Discovery Jeans-Jacke (!) schon mordsmäßig cool finde:

      https://trekmovie.com/2019/05/03/new-star-trek-discovery-inspired-jackets-introduced-by-volante/

      (Damit ist gemeint, dass ich lieber mit geschlossenen Augen auf die Straße renne, bevor man mich damit erwischt…)

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      „wenn Disco so schlecht läuft, dann…“

      Ich denke, hier muss man ein wenig unterscheiden.

      Ob sich zu einer Serie Merchandise verkauft, liegt eher daran, ob es ihr gelungen ist, Hardcore-Fans zu erzeugen.

      Der Erfolg bei der Masse spielt da keine große Rolle.

      Ist das neue „Star Trek“ ein Erfolg bei der Masse? Oder hat diese Serie eine engagierte Fan-Base?

      Ich bin überzeugt, die Antworten auf beide Fragen sind nein.

      Streaming-Dienste brauchen nicht immer den großen Erfolg bei der Masse und haben durchaus Interesse an fanatischen Fans, wenn das denen die Motivation für ein Abo liefert. Deswegen hat man ja auch Serien wie „The Expanse“ oder „Luzifer“ „gerettet“, die im Free-TV mangels Erfolg bei der Masse eingestellt wurden.

      Dass man nie Erfolgsmeldungen zu „Star Trek: Discovery“ liest, zeigt, dass diese Serie schon mal kein Erfolg bei der Masse ist.

      Aber es scheint auch kaum echte Fans zu geben, die auch Geld in Merchandise investieren. Seit 2017 gibt es die Serie, und es sind gerade mal vier Romane auf deutsch erschienen, die es wahrscheinlich nur mit großer Mühe in die schwarzen Zahlen geschafft haben dürften.

      2020 kamen gar keine Romane raus, obwohl in diesem Zeitraum die dritte Staffel lief.

      Antworte
    • Donald D. sagt:

      @ Danke Spark: das war mir neu und ist natürlich höchstinteressant. Das Merchandising scheint seit mindestens zwölf Jahren schlecht zu laufen, zumindest für den neuen Kram. Ich erinnere mich noch, daß ich vor ein bis zwei Jahren irgendwo (könnte sogar eine dieser propagandistischen Trek-Seiten gewesen sein) gelesen habe, daß Playmates, die sich die teure Lizenz zurückgeholt haben, sie ziemlich fix zurückgegeben haben, weil die Firma auf ihrem Mist, den sie zu den ersten zwei JJ Trek-Filmen herausgebracht haben, sitzenblieb. Merchandisemäßig war m.E. sowieso nur TOS bis Voy erfolgreich. Bei ENT bin ich mir da schon nicht mehr ganz so sicher, obwohl alle Crewmitglieder herauskamen (mit Computern der Brücke), dazu ein hübsches beleuchtetes Modell der NX-01. Ich werde zu dem Thema mal ein bißchen forscheln und meine Erkenntnisse eventuell in Form eines Artikels hier einreichen.

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      Ja, mach mal bitte.
      Da wäre ich auch neugierig ob es da belastbare Fakten gibt.

      Antworte
    • jako sagt:

      Das mit dem Phaser ist jetzt aber auch schon ne ganze Weile her.

      Wäre es nicht erfolgreich, wäre es nicht ertragreich. Und wäre es nicht ertragreich, würde es nicht mehr laufen…

      Antworte
    • WKT sagt:

      Ich bin nach wie vor überzeugt, dass das daran liegt, dass die Streaming-Plattformen gefüllt werden müssen. Rote Zahlen spielen da eher eine untergeordnete Rolle. Hauptsache Content.

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Die Sache mit den frei schwebenden Warpgondeln ist fürs Merchandise auch nicht gerade ideal.

      Da frage ich mich ja: Hat man das einfach nur nicht bedacht, oder war es den Disco-Machern egal, weil der Merchandise-Zug eh abgefahren ist?

      Antworte
    • jako sagt:

      Keine neuen Abos, kein Geld.
      Kein neuer content, keine neuen Abos.

      Die könnten auch billiger produzieren um einfach content zu erschaffen. Das sie viel Geld in Star Trek pumpen, wird schon seine Gründe haben, die das ganze auch rechtfertigen.

      Es liegt auf der Hand, dass es für die einen Nutzen hat und das ist der einzige Messwert für Erfolg, der denen wichtig ist.

      Du kannst dir natürlich irgendeine Theorie zusammenbasteln, die auf deiner Abneigung basiert. Das schadet deren Einnahmen ja nicht ;)

      Antworte
    • WKT sagt:

      Das mit der Abneigung ist so eine Sache. Disco ist für mich wie die xxx-te Meisterschaft für Bayern München. Früher habe ich mich tierisch geärgert, mittlerweile nehme ich es nur noch zur Kenntnis. Nicht mal das Hassen macht mehr Spaß bei dieser Art von Verdumpfung, denn auch Hass braucht ein Minimum an Wettbewerb.

      Ich bin mir gar nicht so sicher, ob wirklich so viel Geld in das neue Star Trek gepumpt wird. Ich denke da zum Beispiel an die Copy-and-Paste-Flotte in Picard und die allgemein eher zweitklassig wirkenden Effekte. Dann fällt mir auf, wie wenig die Serie beworben wird und ganz offensichtlich wird ja auch an den Schauspielern gespart. Auch die Produktionsgeschwindigkeit deuten eher auf „Content ohne Rücksicht auf Verluste (Qualität)“ hin, was ja im Streamingbetrieb nichts ungewöhnliches wäre.

      Antworte
    • jako sagt:

      Das an den Schauspielern gespart wird, würde ich so nicht unterstreichen. Finde das eigentlich noch recht solide. Und die Effekte sind halt teilweise sehr gut und teilweise eher zweitklassig. Sind im TV Bereich aber immer noch ziemlich gut.

      Schlecht geht anders, siehe DC Serien auf CW.

      Patrick Stewart ist jetzt auch nicht der billigste und die Armada an Produzenten will auch bezahlt werden. Also billig ist das alles nicht.

      Dazu ist Prodigy handwerklich ziemlich hochwertig. Das kostet auch ne Stange Geld.

      Also ich bin mir ziemlich sicher, dass die sich das ganze ne Menge Geld kosten lassen und wenn die Investoren da nicht zufrieden wären…. Dann wär es halt einfach weg. Da wird heutzutage ganz schnell ganz kurzer Prozess gemacht.

      Antworte
  7. Gollus sagt:

    Ich habe mir eben die Folge angetan. Und ich bin echt erschüttert über diesen Mist. Es war wirklich das erste mal, das ich überlegte abzuschalten. Unterirdisch was aus dem Franchise gemacht wurde.

  8. Nummer 6 sagt:

    Es wird Zeit, das Bewertungsraster um fünf kotzgrüne Minus-Sterne zu erweitern,
    nur dann kann ich 1,5 akzeptieren.

  9. CaptainReichkiller sagt:

    Ich hab diesmal die Folgenbesprechung VOR dem Gucken der Folge gelesen – und war auf schlimmes gefasst. Und da ich den Inhalt daher nun kannte, hab ich die Folge nicht mehr intensiv im Detail verfolgt.

    Und das war dann irgendwie gar nicht so schlecht.
    So wirklich cringy war es nicht, oder ich hab die Stellen nicht so gesehen. Tatsächlich fand ich Tilly hier, sogar gerade am Ende, sehr symphatisch. Was einfach zeigt, dass die Figur sonst nur mies geschrieben ist und es nicht an der Darstellerin liegt. Und das „Ey!“, um sie als Team einzuschwören fand ich sogar überhaupt gar nicht unpassend. Wie der Schlachtruf einer Mannschaft im Sport, bevor es los geht.

    Tatsächlich bin ich der Folge diesmal also wirklich nicht so übel gelaunt gegenüber eingestellt.

  10. Gast sagt:

    Thanks, Zwenti…ging runter wie Rapsöl..aber JP ist halt so..der freut sich an einem Tag den Arsch ab, wenn ich hier was niederlasse..den anderen wünscht er mich in den Hades..vermutlich verwechselt er mich einfach.. mich würde mal interessieren, wie die Einschalt- oder besser Streaming-Quoten altersmäßig strukturiert aussehen..gibt es da Statistiken?..und wäre das nicht die einzig nachvollziehbare Erklärung, für die teils hahnedrehbüchende Dramaturgie und Machart?

  11. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Der Google Übersetzer sagt :
    Danke Zwenti, das ging runter wie Rapsöl. Aber so ist JP halt. Der freut sich an einem Tag den Arsch ab, wenn ich hier etwas hinterlasse, am anderen Tag wünscht er mich über den Hades. Vermutlich vergwechselt er mich einfach. Mich würde mal interessieren, wie die Einschalt oder noch besser die Streaming Quoten, nach Alter sortiert aussehen. Gibt es da Statistiken? Und wäre das nicht die einzige, nachvollziehbare Erklärung , für die teils hanebüchenen Drehbücher und die hanebüchene Machart ?

    So verstehe, ja sogar ich das Geschreibsel. :-)
    Danke Merkel ähhhh Google. :-)

    Wop habt Ihr die Folge hert , in meinen Quellen ist Ebbe.

    Gruß BergH

  12. Gast sagt:

    werwexelt..sorry bergh..

    ich mein..es wird doch nur noch altersmäßig-zielgruppenorientiert..oder ethnisch fokussiert prododuziert..siehe Shang-Chi..klar nehmen das auch ein paar Amis mit..die corona-bedingt viesuell unterzuckert sind..würdet ihr hundert Mille-Projekte für 300 alte Kumpels produzieren?..wohl kaum..

    • Scholli67 sagt:

      Das ethnische fokussieren (falls sich das auf andere Länder und nicht auf „woke“ Kriterien bezieht) ist doch bei Schang Chi sauber in die Hose gegangen.

      Antworte
  13. Gast sagt:

    bergH…Wop habt Ihr die Folge hert , in meinen Quellen ist Ebbe…mein Google-Übersetzer stemmte das nicht…Kompliment..

  14. Hoppelhase sagt:

    Ich habe versagt.
    Diesmal wollte ich die 4. Folge endlich einmal ohne Vorspulen-Taste durchhalten. Ganz ehrlich. Ich habs versucht. ( Schäm )
    Der Anfang ging ja ganz gut. Erst die traurigen Augen der üblichen Verdächtigen. Brennschinken voller Sorge über das Decks wandelt und das böse DMA verdrängend, die Besatzung in kollektiver Freizeit … wau, ich schaffe es. Schon äh … 2 Minuten. Und der arme Book. Wird gedanklich zugesabbelt als gäbe es kein Morgen. Da sind die Gedenksprüche im Blatt am Sonntag ja inhaltsvoller. Boah, und natürlich dann auf einmal T(r)illy, die mal wieder ohne Sinn und Verstand Dünnschiss redet. OK, damit ist sie ja nicht alleine. ( „Haben Sie schon mal Hundescheisse gegessen. Ne ganz neue Erfahrung.“ )
    „Hm, wollen Sie nicht mal zur Abwechslung mit ein paar Frischlingen durchs All fliegen. Ich kümmer mich auch um Ihr Schiff [ Bombe mit Zeitzünder unter dem Tisch herausziehend )
    Jupie, los gehts. Fast 9(!!) Minuten geschafft.
    Und dann kommt da soe ein Gammablitz so präzise angeschossen ( wer hat da wohl geschossen? s.o. )
    Und selbstredend ist der so gewaltig bombastisch das so ein Raumschiff ( gebaut für die Tiefen des Alls mit all seinen Schrecknissen ) wie ein Sack Nüsse abstürzt. Da hält das Schiff zum Glück wieder. Und ja, es könnte fast spannend werden. T(r)illy redet immer noch wie ein Wasserfall und man fragt sich dabei, was da für die Kadetten wohl schlimmer ist. Gut das es einen erwischt hat, der muss nicht mehr leiden.
    Ja, und dann kommt es wie es kommen muss, die Verhandlungen zum Beitritt in die EU beginnen.
    — Heul —
    Ich hab es nicht geschafft. Soviel Dummfug auf einen Haufen hält das Gehirn eines Menschen nicht aus.
    Dann ging es nur noch darum, den Rest der Episode heil zu überstehen.
    Das ganze Gerede hab ich dann vorgespult, immer wieder anhaltend und auf Dialoge wartend, die es Wert wären, gehört zu werden. Nein, ich kann es nicht.
    T(r)illy blieb mein einziger Lichtblick.
    „Wir müssen auf den Maulwurfshügel klettern, da sind wir 5 Meter näher am Raumschiff. Lasst uns klettern“
    Und so hab ich dann die glückselige Rettung miterlebt, wobei ich erstaunt war, das Phaser so gar keinen Schaden mehr anrichten, sobald sie auf ein Krabbelmonster abgeschossen werden. Egal.
    Ich war so angetan davon, das ich den Schluss wieder komplett gesehen habe.
    Wunderschön.
    Und so freue ich mich schon auf die nächste Folge.
    Und hoffe, mein grosses Ziel dann zu erreichen.
    Geknickte Grüße …

    • Scholli67 sagt:

      Lobenswert, dass du es wenigstens versucht hast, aber dann gerade bei DEM Teil der Folge einzuknicken.
      Also nochmal ab zurück an der Bildschirm und die Verhandlung in Ruhe geniessen.
      Das war doch der gute Teil … hab ich gehört.

      Antworte
    • Ichwieder sagt:

      Die Verhandlungen fand ich realistisch. Schlagwort Brexit. Und Ihr haltet eine vorherige Ausstiegsklausel für albern… Jane, is klar.

      Antworte
    • Hoppelhase sagt:

      @Ichwieder->
      Dann findest du die Übertragungen aus dem Bundestag auch aufregend?

      Antworte
  15. Gast sagt:

    Scholli..kenn die Zahlen jetzt nicht so genau..was den asiatischen Marktanteil betrifft..ging ja auch eher um den Vorsatz..das Godzilla-Franchise schielt doch auch eher gen Osten…gelle?

  16. jako sagt:

    Ich fand die Folge gar nicht so schlecht.
    Immerhin gab es hier so etwas wie Charakterentwicklung.

    Macht den Kuchen aber irgendwie auch nicht leckerer….

  17. bergh60 sagt:

    tach auch !
    @jacko
    Das fasst meine Gedanken zu der Folge sehr schön zusammen.
    das Highlight war Moppel-Merida.
    Der Tiefpunkt Grey.
    Haben sie they ausgetauscht? Neuer Look? Irgendwas war ganz blöd anders.

    Gruß BergH

  18. Gast sagt:

    so unterhaltsam diese Seite auch sein mag..aber geht es nicht grundsätzlich um den Wahrheitsgehalt von Märchen?…oder wieviel Profit die tatsächliche Nasenlänge Rumpelstilzchens bringt?..weitermachen

  19. Klapowski sagt:

    So, jetzt auch mal den Quatsch nachgeholt. Danke an Kollege Sparkiller für das schöne Review!

    Die grundlegenden Ideen waren diesmal ja nicht schlecht:

    – Politische Diskussionen um das Schicksal ganzer Planeten
    – Crewmitglied mit Trauersymptomatik („Alle tot, muss das denn sein?“)
    – Kadetten auf ihrer ersten Mission außerhalb des Wohnheims bzw. Greenscreens
    – Offiziere, die in ihrem neuen Androidenkörper die Transgender-Vorzüge der Goth-Bewegung mit einem schwärzenden Sturz in den Kohlenkeller verbinden (nichts gegen einen neuen Kleidungs-/Geschlechterstil, aber das kommt schon SEHR plötzlich?)

    Blöd ist nur, dass all diese „interessanten“ Dinge von Autoren beschrieben werden, deren Leben anscheinend so aussah/aussieht:

    – Vom Psychologie-Leistungskurs des größeren Bruders mal GEHÖRT
    – 2 Jahre im Lockdown, dabei aber täglich mit alten Schoolfriends mittels Skype geredet (über Baseball und Käsekuchenallergie)
    – Nebenbei in psychologischer Behandlung (= an sich nichts Schlimmes), um sich vom Therapeuten erklären zu lassen, dass man vielleicht doch nicht nur als Drehbuchautor der bekanntesten SF-Serie AUSGEWÜRFELT wurde
    – Die politische Bildung besteht aus einem Wikipedia-Artikel zum Thema Brexit

    Anders kann ich mir nicht erklären, wie oberflächlich und schäbig alle guten Ansätze verbaut wurden. Wo man z.B. gerne wüsste, was die Probleme der überforderten Kadetten sind, zeigt man uns nach 30 Minuten immer noch dusslige Vorstellungsrunden („Ich bin Tilly und habe mal auf einer Botschafterparty in die Hose gemacht.“). Wobei es nie um tiefere Gedanken geht, sondern darum, durch mentales Flaschendrehen so was wie Intimität vorzugaukeln. Motto: „Jetzt haben wir uns gegenseitig ein Geheimnis anvertraut und arbeiten viiiel besser zusammen!“

    Und auch die Vulkanier, die sich eine „Brexit-Klausel“ im Vertrag wünschen, fahren mental eher auf Nebelhornreichweite. Dieses Blabla unterbietet sogar noch die langweiligsten TNG/DS9-Verhandlungen, wo man uns wenigstens noch den Grenzverlauf, Rohstoffrouten oder Neutrale Zonen auf krissligen Dias GEZEIGT hat.

    Auch fragt man sich, wieso Gray nicht mal ausführlicher der Crew vorgestellt wird („Ach, da isser ja, der Unsichtbare! Setz dich ruhig, wir sind dann alle gleich weg.“) oder warum Michael Burnham als undiplomatischste Person den Tag retten sollte („Nur SIE können über Ihr mangelhaftes Diplomatietalent hinausgehen, Michael!“).

    Oder warum man Booker bereits nach wenigen Sekunden Psychotherapie irgendwelche langweilige „Rituale“ und Trauerbewältigungs-Abkürzungen aufdrückt – statt sich wirklich mit ihm zu beschäftigen!

    Wenn man Discovery schaut, muss man immer wieder zu dem Ergebnis kommen, dass es für jedes Problem einen simplen „Life Hack“ gibt.

    Probleme mit den Nachbarn? Kein Problem: Streut einfach Salz auf deren Rotweinflecken!
    Probleme mit dem Selbstwertgefühl? Kein Problem: Mach einfach jemand anderen runter/rauf/waagerecht!

    Als Nebenbeiberieselung ist das Ganze zwar geeignet (wenn man zum Beispiel parallel einen Waldspaziergang macht und den Fernseher zuhause lässt), aber inhaltlich reicht’s nur für untere Kreisklasse.

    Wobei ich sogar gestehen muss, dass am ENDE vieler Dialoge immer mal ein guter Moment aufblitzt. Zum Beispiel, als Doctor Culber erklärt, dass nichts den verlorenen Planeten – oder die Gedanken daran – ersetzen kann. Und man es daher gar nicht erst probieren soll.

    Aber am Schluss fassen sich alle trotzdem an den Händen. Und denken sich NEUE Rituale und Logik-entkernte Schwafelsätze aus, die dann DOCH hochwirksam sind.

    Das ist langweilig und unterfordert.

    1,5 von 5

    • Serienfan sagt:

      Ich kenne ja die Episoden nicht (ich habe viel weniger lange durchgehalten als die meisten hier), erahne aber, was hier offenbar der Irrtum der Autoren ist.

      Ich zähle noch mal die „grundlegenden Ideen“ der Episode auf:

      – Politische Diskussionen um das Schicksal ganzer Planeten
      – Crewmitglied mit Trauersymptomatik
      – Kadetten auf ihrer ersten Mission
      – Offizier in neuem Androidenkörper

      Für mich wäre nur der letzte Punkt, „Offizier in neuem Androidenkörper“, tatsächlich das, was ich als „Star Trek“-Idee akzeptieren würde.

      Alles andere sind nur Begleitumstände, die dazu dienen können, die eigentlich Story-Idee zu unterstützen. Das sind aber keine Story-Ideen für „Star Trek“.

      Man sagt ja auch nicht: „Ich habe die Grundidee für einen Horrorfilm: Jugendliche fahren zu einem abgelegenen See.“ Oder: Mein Pitch für einen Gruselfilm: „Ein Bibliothekar besucht ein abgelegenes Schloss.“

      „Kadetten auf ihrer ersten Mission“ ist geeignet, um zum Beispiel eine Gefahrensituation zu verschärfen. Es ist aber keine Idee per se. Es ist der Rahmen, der um eine Idee herum gebaut werden kann.

      „Star Trek“ heißt auch nicht, dass man einfach mal eine „politische Diskussion“ hat. Auch das vielzitierte DS9 hat das so nicht getan.

      Gerade diese Beschreibungen zeigen mir: Hier kopieren Autoren, die etwas nicht begriffen, einzelne Elemente, ohne zu erkennen, was Kernidee und was der sie umgebende Rahmen ist.

      Das ist ein anhaltendes Problem, das mit bereits in der ersten Disco-Staffel auffiel, als irgendwelche Schablonen aus „Game of Thrones“ kopiert wurden. Jetzt kopiert man nach der gleichen Methode Facetten aus „Star Trek“, ohne zu erkennen, dass der eigentliche Story-Kern einer typischen „Star Trek“-Episode fehlt.

      Wie gesagt: „Offizier in neuem Androidenkörper“ wäre tatsächlich die Umschreibung einer „Star Trek“-Idee. Was noch nicht viel heißt. Letztens hörte ich den passenden Satz: „Kreativität ist nicht, eine Idee zu haben, sondern eine Idee umzusetzen.“

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      Immer dieser Machbarkeitswahn … Seufz

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Tausche jederzeit Machbarkeits“wahn“ gegen Wolkenkuckucksheim.

      Bei der Regierungserklärung von Olaf Scholz ging es um Wohnungsbau, höheren Mindestlohn, Klimaschutz und Pandemiebekämpfung.

      Aber wofür bekam er den stärksten Applaus? Nicht für die oben genannten Punkte, sondern für die Abschaffung von § 219a („Werbung für Schwangerschaftsabbruch“) und das Streichen des Begriffs „Rasse“ aus dem Grundgesetz.

      Antworte
    • Skapo sagt:

      … hab jetzt WOKEnkuckucksheim gelesen

      Antworte
    • Fischer sagt:

      @Serienfan Für Populismus gibt es immer den stärksten Applaus.
      Aber verbessern lässt sich dadurch nun einmal nichts. Ändern wird sich vermutlich sowieso nichts, außer dass man vielleicht in Zukunft durch noch mehr geschmacklose Werbung bombardiert wird und Vulkanier und Klingonen diskriminieren darf.

      Immerhin hat es der Bundestag noch vor dem Jahreswechsel geschafft den sehr wichtigen Platzwechsel im Parlament durchzusetzen. In diesem Sinne: Allen frohe Festtage!

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      @Serienfan + Fischer

      Die Argumentation zum Populismus ist nur scheinbar schlüssig.
      Applaudiert (wenn es denn tatsächlich so war, habs nicht nachgeprüft) haben Bundestagsabgeordnete.

      Gewählt wurde Scholz von einer (relativen) Mehrheit der Bevölkerung für den knochentrockenen Mindestlohn, die versprochenen Wohnungen und die Zusage, beim Rentenniveau und Eintrittsalter nichts zu ändern.

      Von Populismus keine Spur.

      Aber natürlich gibt es im politischen Bereich genug Gegenbeispiele … siehe USA/ Ungarn/ Polen.

      In Bezug auf erfolgreichen Populismus sind wir in Deutschland bisher noch ganz gut weggekommen.

      Antworte
  20. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Kann es sein dass sie ,HUCH, Moppel-Merida aus der Serie herausgeschrieben haben?
    (Weil Schwanger !)

    Der einzige halbwegs normale neurotische Charakter ist dann auch weg.

    Boahhh, das macht es noch schwieriger, dabi zu bleiben.

    Gruss BergH

    Nachtrag :
    BergH ist verwirrt :
    https://mannschaft.com/mary-wiseman-outet-sich-als-queer-es-ist-ueberhaupt-keine-grosse-sache/

    Und das hat er auch nicht gewusst :
    https://mannschaft.com/star-trek-der-neue-queere-blick-in-die-sterne/

    Weisser alter Mann halt ….. :-(

    • Serienfan sagt:

      „Die Schauspielerin identifiziert sich nicht als heterosexuell, auch wenn sie in einer heterosexuellen Beziehung lebt, und zwar mit Noah Averbach-Katz, ihrem Co-Star, den sie 2019 geheiratet hat.“

      Die Schauspielerin sagt: „Ich habe es nie gemocht, wenn scheinbar heterosexuelle Frauen Gespräche über Bisexualität oder Pansexualität dominierten, als ich mit Frauen zusammen war. Deshalb versuche ich, es jetzt nicht zu tun.“

      Sie versucht, das Thema, das „keine große Sache“ ist, nicht zu dominieren, weil sie jetzt „scheinbar“ heterosexuell ist, weil sie tatsächlich in einer heterosexuellen Ehe lebt und ein Kind erwartet.

      Selbst bei „Discovery“ schaffen es Schauspieler offenbar, im Privaten NOCH wirreres Zeug zu reden als auf der Leinwand.

      Antworte
    • Chewie sagt:

      Meine Güte…
      Sie steht auf Frauen und Männer. Früher war man dann halt einfach bi, heute ist man jedoch queer und Teil einer Bewegung.
      Ich versteh’s nicht. Wahrscheinlich bin ich schon zu alt dafür.

      Antworte
    • Zuse sagt:

      Was ist denn heute (seit ca. 10 Jahren) im Trinkwasser von L.A. und Umgebung? Unfaßbar!

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      @ Chewie
      Um mal boshaft zu sein, wie das so meiner Natur entspricht …
      Der Schlüssel zu dieser Geschichte ist ein Satz aus dem ersten Artikel den BergH verlinkt hat

      „…Ennis‘ Bemerkung, dass es doch nett sei, dass die Produzent*innen auch heterosexuelle Leute Teil von «Star Trek» sein liessen“

      Das hat Moppel-Merida zurecht alarmiert.
      Moppel-Merida ist rothaarig, das ist in Hollywood karrieregefährdend und kommt kurz vor Trumpwähler.
      Wenn sie nicht den Weg anderer Kupferköpfe gehen und weiter arbeiten will, braucht sie Browniepunkte und mit Ehemann, Kindern, Hund und weißem Gartenzaun wirds eng.
      „nicht hetero“ ist das Maximum mit dem sie in ihrer Situation noch durchkommen konnte.
      Und in ihrer Jugend war sie also ein LUG. Lesbian until graduation. Schockierend! Wahrlich schockierend!

      Diesen zusammengestammelten Blödsinn um ihre Haut zu retten nehme ich ihr weniger übel als ihr „Schauspiel“ in Discovery.

      Antworte
    • Ichwieder sagt:

      Wieso werden eigentlich manche Charactere nur mit Vornamen (Michael) und andere scheinbar nur mit Nachnamen angesprochen? Ich meine, nennt Ihr Eure Freunde (in privaten Gesprächen?) auch immer beim Nachnamen? Wann hat denn irgendeiner in der Serie mal „Sylvia“ zu dieser Figur gesagt? Oder auch mal einer „Paul“ zu Stamets? Ist das mal vorgekommen? Und noch schlimmer, ich musste erstmal googeln, welcher Darsteller nun „Wiseman“ ist… Vier Staffeln und die Figuren interessieren mich so wenig, dass ich nichtmal deren Real-Life-Namen kenne. Geht Euch das auch so?

      Antworte
    • Grinch1969 sagt:

      Liest sich komplett meschugge. Nicht dein Text BergH sondern die Links.

      Bin ich froh dass ich meine Perry Rhodan Bände 1-300 erneut lesen kann (mühsam an Konverterkanone rumbastelnd).

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Der Wahnsinn kennt keine Grenzen.

      Noch vor gar nicht langer Zeit hatten Schauspieler panische Angst, als schwul oder lesbisch geoutet zu werden.

      Jetzt hat man Angst, als rein heterosexuell zu gelten.

      Offenbar haben die frommen Hollywood-Kasperl kapiert, was die neuen Diversitäts-Regeln verlangen. Und so erlebt man dann, dass Tyler Posey in seinem Panel mal schnell nebenbei erwähnt, schon mal einen Blowjob bekommen zu haben, obwohl er ansonsten nur Beziehungen mit Frauen hatte.

      Kann ja nicht schaden, sich Optionen dank diverser Amazon-Divers-Regeln offenzuhalten.

      Mary Wiseman schießt mit ihrem Geschwafel den Vogel ab. Wieso ist jemand, der schon mal mit dem gleichen Geschlecht im Bett lag, denn „scheinbar hetero“? Vielleicht ist sie ja „scheinbar bisexuell“. Und ist ein Schwuler, der schon mal Sex mit einer Frau hatte, „scheinbar schwul“?

      Oder sind alle einfach nur heterophob geworden?

      Kann es wirklich sein, dass die alle nicht merken, dass Hollywood bei seinen Liberalisierungsbestrebung längst mit Höchstgeschwindigkeit im Rückwärtsgang fährt?

      Antworte
  21. Einheitskanzler sagt:

    Ich möchte mich heute mit dem größten Respekt von Euch allen verabschieden. Lustig war’s hier in den letzten Jahren, zur Zeiten der ersten Staffeln von Disco und davor während der (im Nachhinein gar nicht sooo schlechten) Schnarch-Serie ENT.
    Leider hat mir die 3. Staffel von Disco das Star-Trek-Schauen derart vermiest, dass ich nun seit schon vier Wochen abstinent lebe und nichts mehr angucke, wo „Star Trek ab 2009“ draufsteht. Der Süchtige muss halt immer erst ganz unten ankommen, bis er sich ändert.
    Daher fehlt mir mittlerweile auch der Bezug zu Euren Episodenrezensionen, die ich immer sehr genossen habe, die mir aber auch immer einen ehrlichen Stachel in mein Star-Trek-Herz gerammt haben. Schön, dass Ihr die letzte Fahne des Qualitätsfernsehens und der aufrichtigen Kritik hochhaltet.

    Also: Macht’s gut und findet den Absprung, bevor Euch der Brennschinken-Heiland-Woke-Schwachsinns-Story-Urmarme-Tränen-etc.-Mist, den Kotzman Euch (mir nun nicht mehr) jede Woche serviert, in den Wahnsinn treibt.

    • Grinch1969 sagt:

      Oh nein, du bleibst. STD scheint auch nur die Spitze des woken Eisbergs zu sein, weit unter der Wasserlinie kommt der wokebiqueertransformative Buchstabencommunity Vorreiter „Another Life“! Ein fantastisches Machwerk von dem ich mich, aus gesundheitlichen Gründen, nach Staffel 1 leider verabschieden musste.

      Auf gehts Einheitskanzler, du schaffst es.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      „Ich möchte mich heute mit dem größten Respekt von Euch allen verabschieden.“

      Lieber Helmut, so geht das nicht.
      „Respekt“ in der Zukunftia Familie bedeutet, dass Du mit Deinen Sorgen und Nöten erstmal zu uns kommst und nicht einfach allein eine Entscheidung triffst!

      Dann hörst Du Dir an, was unsere beiden Papas Klapo und Sparki dazu meinen, lässt Dich von G.G.Hoffmann trösten („Früher war auch nicht alles besser“), lauschst andächtig den messerscharfen Analysen von Serienfan, bekommst von mir einen meiner letzten Beiträge vorgelesen (Im Frühjahr! The Boys!! The Orville!!!) und wirst von Gasts Beiträgen (Was meint er bloß mit seinem Geschreibsel?) so verwirrt, dass Du dann doch bleibst.

      Dein großes Vorbild hat 16 Jahre durchgehalten.
      Das schaffst Du auch!

      Antworte
    • verwirrter Gast sagt:

      Staffel 3 ist aber schon eine ordentliche Leistung. Ich hab den Schmerz beim Zuschauen nur bis zum Ende der 2. Staffel aushalten können.
      Und ich hab mich ja wirklich bemüht, immer versucht nur das Positive zu sehen. Lorca gefiel mir z.B. recht gut als Charakter (mit seiner abgebrühten Art – bis die Autoren dann den oberdämlichen Grund dafür geliefert haben), Captain Pike fand ich sogar richtig sympathisch und Mary-Sue ist immerhin hübsch anzuschauen…
      Aber hat alles nichts geholfen – die gigantischen Logiklöcher, Silly-Tilly, Stamets permanent wehleidiger Dackel-Blick … Die Hoffnung, dass es irgendwann mal besser werden könnte, oder dass es zumindest mal ein oder zwei gute Folgen zwischendurch geben könnte, sind dann Stück für Stück gesunken. Immer weiter und weiter, und am Ende hab ich mich dann nur noch gequält und sehnlichst gehofft, dass es bald vorbei sein möge.
      Ich hab bisher ja wirklich alles von Star Trek gesehen – alle Filme, alle Serien – und ich hätte es mir nie vorstellen können, aber hier hab ich letztlich die Segel streichen müssen. Es ging einfach nicht mehr!

      Immerhin, „Lower Decks“ schaue ich mir ab und an noch ganz gerne an. Dort merkt man zumindest deutlich, dass die Autoren echte Fans vom alten Star Trek sind. Und „Picard“ hat mir sogar richtig gut gefallen. Also mal abgesehen von dem ganzen langweiligen Kram, rund um die neuen, (immer) noch unbekannten Gesichter – sobald Picard und Co. im Bild waren, war ich schön gemütlich im Opa-Nostalgie-Delirium.

      Antworte
    • Donald D. sagt:

      @ verwirrter Gast: Aber genau das hat mir nicht gereicht! Zwar war es schön, die Enterprise D nochmal zu sehen, auch wenn die Modelle immer wesentlich besser aussahen, als diese furchtbare CGI-Variante und Data bekam noch einen Abschiedsschmatzer vom Franzmann. Das war es aber auch schon. Der Rest der Serie war ja größtenteils noch bekloppter, als „Disco“, Picard hin oder her. Die basteln gefühlte zehn Folgen am Borg Kubus herum, aber anstatt ihn in Aktion zu sehen, wird er von einer Riesenpflanze gefressen(?). Dann sehe ich Riker, der nur noch wenig Nichtähnlichkeit mit Bud Spencer hat. Was macht der? Backt gefühlte 90 Minuten Pizza!? Was sollte das alles? Dann läßt er seinen Sohn sterben, weil es verboten war, ihm Roboter-DNS einzupflanzen. Das ist nicht der Riker, den ich kenne. Der TNG-Riker hätte seinen Sohn gerettet, koste es, was es wolle. Was mich also an PIC stört, ist die völlige Ignorierung der Eigenschaften der Charaktere, die die Schauspieler in TNG und Voy in 180 Episoden festlegten. Seven of Nine wurde von Janeway beigebracht, Leben zu retten, zu schützen und zu verteidigen, aber sie mordet sich durch zehn Episoden. Ich erkannte nicht einen Charakter wieder und ich kann mir nur erklären, daß bei den Schauspielern das Geld alle war, sonst hätte doch keiner, der noch bei Verstand ist, da mitgemacht. Ich habe zwar Gerüchte gehört, daß Steward sich mächtig über PIC geärgert hat, weiß aber nicht, ob es stimmt.

      Antworte
    • verwirrter Gast sagt:

      Nicht nur einzelne Charaktere, praktisch die gesamte Sternenflotte wurde ja hier auf den Kopf gestellt. Statt friedliebender Ko-Existenz, Ehrlichkeit und Vertrauen scheinen nun vielmehr Misstrauen und Zwiespalt die obersten Maximen zu sein. Wobei am Ende dann, nachdem Riker mal schnell bei seinen Sternenflotten-Kumpels vorbeischaut und hallo sagt, dann doch plötzlich wieder eine Sternenflottenarmada als rettender und „wohlwollender“ Deus Ex Machina auftreten darf. (Und anbei erwähnt: Eine pottenhässliche CGI-Klon-Sternenflottenarmada – aber hier am Staffelende war dann wohl einfach das Budget aufgebraucht.)
      Also ja, man sollte da bloß nicht zuviel drüber nachdenken. Ich habe das ganze dann auch, wie erwähnt, vielmehr glücklich sediert praktisch alles ignoriert – froh, dass Picard überhaupt nochmal einen Auftritt bekam.
      ….. Naja, nicht ganz … Dass auch mir vieles fremd vorkam, hab ich mir selbst auch einfach damit erklärt (oder doch vielmehr versucht schönzureden?), dass ja nun mal auch innerhalb des Star Trek Universums einfach sehr viele Jahre vergangen sind, seit Nemesis. Tatsächlich ist es ja auch so, dass in 20 Jahren unheimlich viel passieren kann. Dass aus einer Demokratie plötzlich eine Diktatur werden kann, oder aus einem Philantropen ein Misanthrop – und umgekehrt.
      Zudem: Picard! Er ist immer noch derselbe und vertritt noch die alten Werte und er führt ja dann letztlich auch Alles zu einem guten, wunderbar sternenflottigen Ende. (Naja gut, den Quatsch mit dem Androidenkörper verdrängen wir jetzt mal besser aus unserer Erinnerung.)
      Also ich könnte mir durchaus vorstellen, dass viele dieser vermeintlich (?) negativen Entwicklungen ganz bewusst so entschieden wurden, von den Autoren. Dass man quasi einfach die Grundidee aus der TNG-Doppelfolge „Die Verschwörung“ geklaut und hier auf eine komplette Staffel umgemünzt hat. Zudem könnte ich mir auch gut vorstellen, dass man diesen Weg dann auch in der nächsten Staffel weiterverfolgen wird und Picard dann weiterhin wieder vieles zurechtbiegen wird, in der Sternenflotte.
      Aber ich kann natürlich auch komplett daneben liegen…

      Wie lieblos die Autoren allerdings mal eben einfach so, schnipp-schnapp, den ganzen Borg-Kubus samt Insassen entsorgt haben – nachdem dieser doch das Interessanteste überhaupt an der gesamten Staffel war … Tja, also dafür hab ich auch keine Erklärung.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      @wirklichverwirrtergast: „und Mary-Sue ist immerhin hübsch anzuschauen…“

      Wirklich??? Schau Dir dagegen die an:

      https://www.youtube.com/watch?v=iWbmSoXAdvQ

      Antworte
    • verwirrter Gast sagt:

      Ach schau an, es gibt auch noch andere schöne Frauen.
      Danke für den Hinweis. :)

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Da bleib ich lieber bei Susan Oliver.

      Hier im Link nicht aus der Classic-Folge „The Cage“, sondern aus „The Fugitive“ (Auf der Flucht), mit David Janssen als Dr. Kimble.

      https://www.youtube.com/watch?v=1PLbHxQ_stM#t=41m31s

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      Sieht doch fast so aus wie Starlight.

      Ich habe aufgrund des Starlight Videos übrigens Voughtify abonniert … einfach super!

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Es gibt bei „Star Trek: Picard“ nichts zu beschönigen. Selbst auf 100 Kuhhäute geht nicht so viel Schwachsinn wie die erste Picard-Staffel enthielt.

      Picard träumt von Data, der ihn in Träumen über Bilder zur Tochter führt, die wiederum einer Verschwörung auf der Spur ist, bei der Androiden sich zum Hexensabbat verbünden und den großen Cthulhu-Roboter zu beschwören.

      Seven arbeitet jahrzehntelang an einem ausgetüftelten Racheplan, der heißt: Irgendwo reinbeamen und jemanden erschießen.

      Maddox versteckt sich vor allen Geheimdiensten, die ohne Telefon ausgestattet sind (für alle anderen ist er leicht zu finden), und Riker hat zur Sicherheit einen Schutzschild um seine Gartendusche und den Pizza-Ofen bauen lassen.

      Und nach seinem Tod unterhält sich Picard mit Data auf der Festplatte und wird ganz ohne Mindmeld in einem rein menschlichen Androidenkörper wiederbelebt.

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    • Tabularius sagt:

      Eine Zeit lang hätte man wirklich meinen können das solche wirren, an den Haaren herbeigezogenen Plots bei Serien normal seien.

      Zum Glück gibts Arcane.

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    • verwirrter Gast sagt:

      Die Art und Weise wie Seven hier eingeführt wurde, ist tatsächlich ziemlich banane. Eine ganz normale, freundliche Seven („Och, ihr wollt die Welt retten? Dann lasst mich mal helfen.“) war den Autoren wahrscheinlich einfach zu langweilig. Also wird aus Seven mal eben eine coole Terminatrix gemacht, mit schicker Lederkluft und irgendeinem Trauma, wegen dem sie ab und an gerne wild um sich ballert … Jaaa, darf man nicht zu viel drüber nachdenken.
      Aber insgesamt sehe ich das alles dann doch weitaus weniger dramatisch. Ja, die Drehbücher waren/sind jetzt eher nicht das Gelbe vom Ei, aber als „kompletten Schwachsinn“ würde ich das Alles nicht bezeichnen – eher so „Mittelmaß“.
      Wirklich aufgestoßen ist mir selbst dann, wie schon geschrieben, eigentlich (ebenfalls) nur das Ende. 5 Minuten vor Schluss ist den Autoren wahrscheinlich eingefallen, dass Picard ja gar nicht an seiner tödlichen Sterben kann – „der soll ja noch in der nächsten Staffel mitspielen“. Also saugt man sich mal schnell diesen wirklich platten Twist aus den Fingern …
      Aber naja, ich kann damit leben. Deswegen ist nicht gleich alles schlecht. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur inzwischen zu abgestumpft. (Hatte mich auch erst recht kurz vor Picard durch die zweite Discovery-Staffel gequält.)

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      Zu Pestzeiten damals war ja auch nicht gleich alles schlecht. Hey, heute haben die Nachbarn nur DREI Tote vor die Tür gelegt.
      Also insgesamt ist das alles dann doch weitaus weniger dramatisch.
      :-)

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    • Tabularius sagt:

      Ich glaube es wäre durchaus schwierig sich einen noch schlechteren Plot als Pic S1 auszudenken.

      Viele Sachen in der Serie sind ganz ok, bzw Durchschnitt (VFX, Schauspieler, Kulissen, Regie)

      Aber die reine Story ist wirklich das letzte. Alles passiert nur durch Zufall oder vage Eingebungen. Es hagelt Deus Ex Machinas. Die Motive sind kaum nachzuvollziehen. Alles bricht sofort zusammen wenn man nur 30sec drüber nachdenkt!

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Es gibt ja dieses Spiel, bei dem man aus verschiedenen Wörtern eine Geschichte bilden muss, in der die genannten Wörter vorkommen.

      Also: Folgende Aufgabe: Du hast Picard, Seven of Nine, Data und die Borg, und musst eine Geschichte um eine große Gefahr durch künstliche Wesen erzählen.

      Man muss sich schon sehr anstrengen, um hier nicht auf das Offensichtliche zu kommen: Eine denkbare Rückkehr des Borgkollektivs, das neu in der Föderation entstehen soll. Und Picard und Seven könnten über eine Kollektiv-Verbindung, in der sie dann vielleicht sogar über eine von den Borg angefertigte „Data-Kopie“ kommunizieren, den Plan aufdecken und verhindern.

      Stattdessen gab es einen unfassbar wirren Quatsch mit Prophezeiungen in den Träumen von Picard vom längst toten Data. Und Seven als schießwütige Rächerin, gekrönt mit einer saudoofen Game-of-Thrones-Copy&Paste-Story über ein intrigantes Geschwister-Liebespaar.

      Der Schwachsinn mag bei „Star Trek: Discovery“ mit seinen narzisstisch gestörten Schauspielern und der epileptischen Regieführung noch eine Stufe höher gehen, aber hier ist schon ein echter Gipfel an Gehirnkollaps-Idiotie erreicht.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      Meine Abneigung gegenüber Picard ist auch wesentlich größer als gegenüber Discovery.
      Die Leute in Discovery kenn ich nicht, die Autoren haben es geschafft, dass mir niemand sympathisch wurde … und die Storys waren langweilig und irre.

      Bei Picard kam/ kommt dazu, dass die Heroen meiner Trekkie-Zeit auftauchten.
      Denen verzeih ich nicht, dass sie an der Verhunzung von Star Trek … mal mehr wie Picard und Seven, mal weniger wie Data, Riker, Troi … mitwirken.

      Ich hab heute Vormittag („letzte Stunden vor den Ferien“) mit Mittelstufenschülern zwei Folgen Orville geschaut und anschließend engagiert über das Thema KI diskutiert. Auf der größten elektronischen Tafel in der Schule sah der Landeanflug auf Kaylon einfach grandios aus, die ganze Liebe der Macher zum Schiff/ der Serie insgesamt drückt sich darin aus.

      Und zwischendurch dachte ich während der beiden Folgen auch: So „einfach“ wär es gewesen, Star Trek qualitativ gut wiederzubeleben!

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Du hast ja das Wort „einfach“ schon in Anführungszeichen gesetzt.

      Dennoch möchte ich betonen: Hier darf kein Missverständnis entstehen: „Einfach“ war „Star Trek“ nie zu machen.

      Und das gilt auch für „The Orville“. Es ist eben überhaupt nicht „einfach“, Figuren wie Bortus oder Klyden zu entwickeln. Noch schwerer ist die Balance aus Würde und Humor, die „The Orville“ meistert.

      Wie Roddenberry ja angeblich einst sagte: „Wenn es so einfach war, Star Trek zu erfinden, warum hat es außer mir nie jemand getan?“

      Und das erleben wir ja bei „Star Trek: Discovery“. Das, was ich dort sah, erinnerte mich an einen Nichtschwimmer, der verzweifelt um sich schlägt, um über Wasser zu bleiben, und der dadurch erst recht untergeht. Bei „Disco“ versuchte man es mit Humor, mit Drama, mit Optimismus. Und es war ganz egal, ob „Discovery“ versuchte, witzig, nachdenklich, schockierend oder was auch immer zu sein. Diese Serie hinterließ einen einziger Pfad des Scheiterns.

      Das kommt davon, wenn jemand, der es noch nicht einmal zu Fuß in den ersten Stock schafft, ohne außer Atem zu kommen, den Mount Everest besteigen will. „Star Trek“ ist so ein Mount Everest, und es ist in den Händen von Leuten, die noch nicht einmal eine dumme Soap schreiben könnten.

      Antworte
    • Agentbauer sagt:

      Du sprichst mir aus der Seele, JP..
      Ich bin noch immer der Meinung, dass der Kurze für Picard Berman und Braga hätte engagieren müssen. Braga beweist bei Orville, dass er Star Trek noch kann. Berman hat ein paar falsche Entscheidungen getroffen, als der Markt mit Star Trek übersättigt war, okay , aber dass er auch viel richtig gemacht hat, wird immer vergessen. Da wären garantiert die Charaktere nicht so extrem out of Charakter gewesen, und es hätte bestimmt eine Handlung gegeben, die den Namen auch verdient. Berman kennt Roddenberry und hat sich lange an seiner Vision orientiert -> siehe inside Star Trek, da wird das auch thematisiert.

      Zurück zum Thema Disco, hier ist Hopfen und Malz verloren, ich habe die vierte Folge bislang noch nicht gesehen, nach den belanglosen, storyfreien ersten drei Episoden ist es mir schlicht und ergreifend egal, wie die Serie weitergeht. Handlung oder interessante Personen gibt es nicht, das Raumschiff sieht scheiße aus (sorry für den Ausdruck) und wird von Pilzen angetrieben. Dazu geht mir die übertriebene Wokeness auf meinen alten, weißen Sack…
      Das ist mir noch bei keiner Star Trek Serie passiert, selbst die übelsten VOY oder ENT Folgen sind ja Gold gegen den Müll…
      A Francise formerly known as Star Trek

      Antworte
  22. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Versteht mich nicht falsch, die Moralkeule hab ich mit 18 im Kamin verbrannt.
    Was ich nicht wusste ist, das Moppel-Merida „quer“ bi wasweissich ist.
    Eigentlich geht es mir am Popo vorbei, solange sie ihre Rolle gut spielt und das hat sie in der letzten- ihrer Abschiedsfolge gemacht.

    Dass der Pilzzüchter und der Doctor ein Paar sind ist mir auch egal, auch wenn ich mit den beiden nie ganz warm (*gröhl*) geworden bin.

    Jetzt ist Adira non-binär ! O.K. auch wenn ich mir immer noch nicht ganz vorstellen kann , dass jeamnd nicht weiss ob er/sie männlich, oder weiblich, oder irgendwas dazwischen ist.
    Adira ist nicht so wichtig, dass ich mir den Kopf darüber zerbrechen würde.

    Was ich nicht wusste ist dass der Grey Schauspieler ein trans-Mann, Transmann (?) egal…. ist.
    Bisher hat man sie/ihn immer eher männlich abgelichtet , aber Pautz in der letzten Folge im engen Dress mit höchst weiblicher Silhouette.
    Das hat mich irritiert.
    Warum das ?

    Wenn sagen wir mal < 10% schwul wasweissich sind und < 1 % Trans und queer sind,
    warum muss ich mir die dann gefühlt 50% der Screentime anschauen?
    Ist hetero inzwischen genauso baähhh wie Quarkdenker?

    Mich ärgert / nervt die übertriebene Wokeness in der Serie.
    Wahrscheinlich , weil ich wirklich ein alter weißer Mann bin.
    der versucht die Welt zu verstehen, aber bei Kurtztrek daran scheitert.

    An Einheitskanzler
    Du bleibst, oder glaubst Du ich will mir den Scheiss alleine antun.
    Ohne Dich und die anderen hier wäre das alles höchst langweilig.

    Gruß BergH

  23. Kurtzmurxmann2000 sagt:

    Neueste Entwicklung ist, dass Discovery und Picard zusammen gelegt werden sollen, weil es dem Secret Hideout an Geld mangelt. Das neue Produkt soll Star Trek Discard heißen.

  24. Ferox21 sagt:

    Ich tute mir die 4. Staffel von der Disco auch nicht mehr an. Das liegt aber vor allem daran, dass die Serie nicht mehr bei Netflix läuft und ich an dem uns gnädigerweise wie ein alter Knochen hingeworfenen Termin beim mir bis dato unbekannten linearen Streamer Pluto (eigentlich ein Widerspruch in sich) keine Zeit habe.

    Und wenn das mal auf Paramount+ kommt, bzw. bei uns dann halt auf Sky, denke ich nicht, dass ich das Geld ausgeben werde, um STD Staffel 4 nachzuholen…

    Daher auch von mir danke an euch von zukunftia, dass ich diesen Schund wieder für und guckt und entsprechend kommentiert.

  25. frank sagt:

    wo bleibt eigentlich die kritik zu 4.05?

  26. bergh60 sagt:

    tach auch !

    @Ferox21
    Ohne Maske an der Hauswand hoch, aber keinen Videorekorder im Benutzer-Netz ?
    Diese Jugend von heute tst ts ts ;-)

    Star Trek Discard

    Ein verlockender Gedanke ! :-)
    Teilweise, aber könnt ihr Euch vorstellen wie Annika mit Michael den Boden aufwischt.
    Oder Picard mit einem Onliner Adira und Grey owned ?

    Gruß BergH

    • Scholli67 sagt:

      Ich lese hier arglos Berghs Kommentar und denke mir so „Wer zum Teufel ist Annika?“
      Das hat echt mehrere Minuten gedauert.
      Mein Gehirn hat wohl angefangen aus Selbstschutz den Star Trek Ordner zu löschen.
      Man, man, man …

      Ja, diese Jungend von heute. Alles was nicht nur einen Tastendruck entfernt ist, mach schon zu viel Mühe.
      Alle, die ihre Videorecorder vorschnell weggeschmissen haben werden sich jetzt grün und blau ärgern. Ha ha, ihr Narren.
      Kann man überhaupt Internet auf VHS ziehen? Wie nimmt man eigentlich Pluto auf?
      Wieso frag ich mich das überhaupt?

      Antworte
    • Ichwieder sagt:

      One-Click-Sphären regeln dieses Problem.

      Antworte
  27. Londo Mollari sagt:

    @Serienfan:

    Um mal was gegen deinen Kulturpessimismus zu posten:

    – Manifest: Letztens die ersten beiden Staffeln gesehen und ich finde es tatsächlich sehr nett. Die Prämisse erinnert arg an 4400 und an sich ist die Serie auch eher „soapig“ mit Josh Dallas (Prince Charming aus Once Upon A Time) in der Hauptrolle. Aber gerade in seiner Unaufgeregtheit finde ich die Serie durchaus nett. Will gar nicht immer lauter werden. Manche Auflösungen sind arg konstruiert, aber das ist alles besser was man derzeit sonst zu sehen bekommt!

    – Chucky: Ja, der Serienfortsetzung der alten Mörderpuppe. Wenn Du Don Mancinis letzte Filme kennst, haste auch hier Spaß!

    – Cobra Kai: Ich bleibe dabei! Beste Serie der letzten Jahre!

    • Serienfan sagt:

      Zu meiner Überraschung soll die „Chucky“-TV-Serie ja eine Fortsetzung der Filme sein, kein Remake. Don Mancinis Drehbücher leiden allerdings auch unter einer gewissen „modernen“ Willkür, weshalb mir der letzte Film auch keinen Spaß mehr machte, da er mich mehr verwirrt als unterhalten hat.

      Jetzt nennst Du natürlich zwei Beispiele, die auf etwas Früheres aufbauen. „Manifest“ klingt leider wieder wie ein in die Länge gezogenes Mini-Serienkonzept. Ich finde den kürzlich erschienenen Roman „Die Anomalie“ absolut großartig (eine leicht vergleichbare Idee), aber als Serie würde der Roman wahrscheinlich nicht funktionieren.

      „Cobra Kai“: Meine Freude über die Blu-ray-Veröffentlichung währte ja nicht lange, nachdem ich vom Synchro-Chaos erfuhr. Hach ja. Und Netflix… das ist so, als würde man mich ins kreative Rotlichtmilieu schicken, um etwas zu holen, bei dem ich noch skeptisch bin. Für sowas wie „After Life“, von mir aus. Aber ansonsten mache ich gerne einen Bogen um Netflix.

      Und bevor wir zu optimistisch werden: Hier anklicken und 20 Sekunden schauen:

      https://www.youtube.com/watch?v=_CtUd0yuYN4&t=16m14s

      Aber „Cobra Kai“ ist auf dem Schirm. Und „Chucky“ sowieso. Ob das meinen Pessimismus schmälert, bezweifle ich aber! :-)

      Antworte
    • Londo Mollari sagt:

      Cobra Kai ist ja keine originäre Netflix Serie, sondern wurde von denen nur übernommen, als YouTube keine Serien mehr machen wollten. Schau es Dir unbedingt mal an, insbesondere Johnny tut uns gut! Er ist so die wunderbare Antithese zur heutigen Über-Wokeness! Allgemein wird in der Show der woke Zeitgeist sehr gut aufs Korn genommen! Allein dadurch hebt sich die Serie von sämtlichen anderen Serien ab!

      Eine originäre Netflix Serie würde ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen!

      Antworte
  28. FordPrefect sagt:

    Achje, was soll ich noch zu sagen, außer gute Entscheidung es nicht alleine zu sehen und mit Alkohol.

    Was sollte der quatsch auf dem Planeten. Wir können keine 6h auf Rettung warten weil???
    Wir haben einen Interstellarkommunikator, aber der hat nur Netz wenn wir auf einen kleinen Hügel gehen?

    Wo bitte war der Konflikt bei den Beitrittsgesprächen. Ausstiegsklausel ist doch in 5 Minuten eingefügt. Und ist das nicht Sinn eines Föderationsrates, dass dort alle Mitglieder einen Sitz haben und alle gleichwertig gehört werden können. Warum muss Michael jetzt Vermittler sein?

    Ach ich vermisse die Zeit, wo man die Folgen gemeinsam geschaut hat um danach noch Stundenlang über die Folge zu reden, weil sie einen Bewegt hat.

    Naja immerhin ist Moppelmerida weg.

  29. Gast sagt:

    hey Jeypey..so schnell wirst du mir untreu?..vor Kurzen stand da noch..Zitat Anfang..

    ..Ich bin erleichtert … Du bleibst uns also entgegen Deiner Ankündigung erhalten!
    Wie mich das freut!!

    Auch Zuse wird sich freuen, komplettiert sich doch jetzt langsam „unser Volk“…

    war vermutlich ironisch gemeint..wer weiss das hier schon?..egal, drauf geschissen..aber auch nicht untypisch..wenn hier mal jemand was positives zu Burnham und Disco schreibt, können die Schubladen gar nicht so schnell zugehen, wie sie vorher aufgingen..hier ist doch die Opposition längst Mainstream..und konterkariert sich damit selber..wenn ich Disco lobe, meine ich die Macher..und zwar die im Kleingedruckten in den Credits..Disco ist doch in sofern ein Phänomen, als das da auf wissenschaftlich fundiertes Techno-Bubble verzichtet wird, angepasst an die heutige Zielgruppe..Zukunftia-Leser ausgenommen..und es wird ersetzt durch ein Geschwurbsel, das 16 bis 24jährige noch viel weniger verstehen..aber das konsumieren sie, ohne es überhaupt verstehen zu wollen..sie finden es einfach nur schick..oder Vogue..oder wie das heisst..egal..Bergh..bitte ins Engrlische übersetzen…warum auch immer..

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