Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

Serienkritik - Knallharte Meinungen zu ganzen TV-Shows und einzelnen Episoden. Wir meckern in Serie!


Doctor Who – 11.02 – „The Ghost Monument“ – Kritik

Das hier soll jetzt KEIN Verriss sein. Betrachtet dieses „Review“ mal eher als „Fragestunde“ meinerseits, an deren Ende ihr mir gerne erklären könnt, ob ich das denn alles RICHTIG verstanden habe. Beziehungsweise ob das alles überhaupt ernst gemeint war. Oder ob der Autor selbst verstanden hat, wie man irgendetwas erklärt. Oder was „Ernst“ ist (mein Onkel?). – Ja, könnte es womöglich sein, dass ich soeben die erste Episode gesehen habe, die von einem Alien oder einem Google-Algorithmus geschrieben wurde?

Doctor Who – 11.01 – „The Woman Who Fell To Earth“ – Kritik

Ich erwartete so viel von der neuen Who-Staffel, dass es nicht einlösbar war: Weniger hektisches Rumgespringe sollte es geben, weniger aus dem Hut gezauberte Lösungen („Ich klopfe an diese Konsole uuund… die Alien-Invasion ist vorbei! ICH bin der Doctoooorrr!“) und vielleicht weniger Humor, damit man auch mal was bedrohlich finden kann. Eben weniger Marvel-Stimmung (= Aliencomputer plus Mülldeponie ergibt müllsüchtige Schrottpressen-Roboter) und dafür mehr echte SF-Ideen. Doch kann die neue Doctorin all diese Herzenswünsche erfüllen?

„Westworld“ – Das Review zur ersten Staffel

Westworld. Eine Serie wie ein Blitzeinschlag, mit Themen wie Donnergrollen und dem unterschwelligen Humor von „Der Schuh des Manitu“. Es geht um einen Wild-West-Park, in dem fast alle Bewohner Maschinenwesen sind. Und diese sind – wie alle Produktionen, an denen J.J.Abrams am Rande beteiligt ist – nur dazu da, uns auf Jahrzehnte mit soapigen Klischeestorys zu erheitern. Doch, HUCH! Was war das? Hat da plötzlich eines der Wesen einen freuen Willen entwickelt? Fühlt es gar Schmerz, Langeweile und Trauer? Schnell, zeigt ihm die komplette erste Staffel! Denn ein besseres Testumfeld gibt es nicht.

„Insatiable“ – Die Kritik zur Serie, die mal fett versagt

Eine Netflix-Serie, die vorzeitig(!) mit Hass überschüttet wurde, weil die Story nach Fat-Shaming klingt? Na, das ist doch ein Fall für Zukunftia! Oder, wie wir uns neuerdings auch zu nennen zu pflegen: „Die Kontext-Detektive – Ein Satz ist uns zu wenig!“ (demnächst nach 0,5 Folgen eingestellt – nur auf Sat.1) Tatsächlich wurden schon vor Wochen Stimmen laut, die Netflix massiv zur Absetzung der Show aufforderten. Schade ist nur, dass die Serie zu kacke und langweilig ist, als dass nur ein Shit in den Storm abgelassen werden müsste…

„Doctor Who“ – Reviews der Folgen 10.01 bis 10.06

Für uns Qualitätsliebhaber stellte sich in den letzten Jahren immer mehr die Frage: „Doctor … Doctor … Who?!“ – Ich persönlich wollte ihn seit der Matt-Smith-Ära einfach nicht mehr kennen, jenen Mann, der nur deswegen nicht zu seiner finalen 13. Inkarnation kam, weil auf einem kitschigen Weihnachtsplaneten(!) etliche Bonusleben durch einen locker hingeschissenen Dimensionsspalt sickerten. Staffel 9 war dann nur noch Quälerei und bescherte mir die verschiedensten „Shades Of Gay“. Doch: ist die zehnte Season vielleicht wieder guuut?

„You are Wanted“ – 2.01 – Die Kritik, die dich jagt!

Endlich geht es weiter mit der deutschen Ausnahmeserie von Matthias Schweighöfer! Und viele Ausnahmen gibt es hier! So kennen sich z.B. alle prima mit Überwachungstechnik aus, es sei denn, das Gegenteil ist gerade gefragt. Und der Held ist weiterhin nicht in der Lage, sich endlich mal an hilfreiche Institutionen (einen Kaninchenzüchterverein?) zu wenden. Aber ich verstehe das: Die Polizei hat ihn damals genervt, der BND tut es jetzt, die Kriminellen setzen ihn unter Drogen und die eigene Frau schwankt ständig zwischen „Schatz, wir schaffen das!“ und „Scherz, wir lassen es!“

„The Rain“ – 1.01- Die Kritik zum (Ab-)Regen?

Diese Serie war die nächste große Hoffnung im großen „Die Europäer können nicht nur nasse Pupse“-Bingo von Netflix. Hier du(r)ften nämlich zum ersten Mal die Dänen ran und in einer 8-teiligen Dystopie zeigen, warum Regen tödlich sein kann. Ja, sogar NOCH tödlicher, als diese dauerverbrannten Sonnenanbeter zwischen Mai und September immer vor uns Nerds behaupten, bis ihnen die pellende Stirnhaut über den Mund fällt. Achtung: Dieses Review wird euch erstmals präsentiert von Vati©, dem besten Vati der Velt!

„The Crossing“ – Kritik zur ersten Folge

Das Anfangsbild ist verstörend: Unzählige menschliche Leiber treiben im Wasser, offensichtlich ertrunken (oder seeehr tief schlafende Amphibien). Die Frage nach dem Grund wird dankenswerterweise rasch von den wenigen Überlebenden geklärt: „Wir kommen 200 Jahre aus der Zukunft, wir machten eine Zeitreise, landeten im Wasser und sind jetzt hier. Ein Schwarzer, ein kleines Mädchen, eine Normalo-Frau und 46 andere Figuren, die ab jetzt jederzeit aus dem Hut gezogen werden können. Bitte rätseln Sie … JETZT, wie die Geschichte weitergehen könnte! (*Stoppuhr anmach*)“

„The Terror“ – Das Review zur Serie

Dan Simmons, das Urgestein neuerer SF-Klassiker, ist für mich ein extrem interessanter Autor. Er recherchiert gut und hat eine wahnsinnige Phantasie. Die Nachteile dabei sind allerdings: Er recherchiert gut. Und er hat eine wahnsinnige Phantasie. – Somit konnte ich leider seinen Historien-Brocken „The Terror“ (aka „¼ Wald pro Buch“) niemals zu Ende lesen. Was schade war, da die beißende Kälte und die Verzweiflung der Männer gut rüberkamen. Aber JETZT gibt es ja die offizielle Serie zum Mitfrieren.

„Lost In Space“ – 1.01- Kritik zur ersten Folge

Und schon wieder ein neues SF-Event auf Netflix. Nach den eher durchwachsenen „Da lagen noch 20 Millionen in der Kaffeekasse“-Produktionen der letzten Monate durfte noch eine weitere Überraschung heranreifen. Nämlich eine Neuinterpration der uralten „Lost in Space“-Serie. Und schon jetzt kann man festhalten: Diese Produktion wirkt visuell weitaus besser als „Star Trek – Discovery“. Gerade als lockeres Runterkomm-Schmankerl bei dem Zubettgehen. Was natürlich nicht viel heißen muss. Sogar meine Oma ist besser im Bett als Discovery…

„Black Mirror“ – Kritiken zu den Folgen 4.02 bis 4.06

Vor einigen Wochen diskutierten wir hier noch, ob die „Star Trek“-inspirierte Folge 4.01 das Roddenberry-Universum mit Füßen tritt – oder ihm vielmehr eine sanfte Fußmassage verabreicht. Mit den damaligen harschen Worten (“Es ist reziprok, nicht doktrinär, Sie Unhold!“) möchten wir unsere Kritik zur 4. „Black Mirror“-Staffel jedoch nicht enden lassen. Denn es gibt ja noch fünf weitere Episoden, die sich ebenfalls zur wüsten Diskussion eignen („Es ist elaboriert, nicht konvergent, Sie Narr!“)…

„Dark“ – Die Kritik zum deutschen Netflix-Hammer

Ich möchte mich bereits jetzt entschuldigen. Für meine unglaubliche Klischeehaftigkeit, für mein ungeheures Versagen, auf ein geschichtliches Großereignis mit dem angemessenen Abstand und der korrekten Coolness zu reagieren. Denn statt mich knietief in die Storyanalyse dieser Serie zu begeben, werdet ihr gleich vor allem diesen Satz lesen: „Für eine DEUTSCHE Serie ist’s ganz gut.“ Aber ihr dürfte dann ja gerne mit MEINER Deutschstämmigkeit kontern, wenn es an die Bewertung meines Reviews geht, okay?

The Orville – 1.12 – „Mad Idolatry“ – Die Kritik

Ich dachte, bei Verabschiedungen gibt man sich die Hand? Von einem feierlichen Tritt in den Allerwertesten hat nie einer gesprochen? Die vorerst letzte Orville-Episode tut aber genau das: Mit Anlauf und Popo-Pain präsentiert sie uns eine recht abgeschmackte Standard-Story, die eine perfekte Mischung aus Voyager, Episode 6.12 („Es geschah in einem Augenblick“) und TNG, 3.04 („Der Gott der Mintakaner“) darstellt. Nur, dass beide Aspekte (= Planet entwickelt sich rasant / Picard wird für eine Gottheit gehalten) hier zu einem recht fitzeligen Rest in der Wiederholungspfanne zusammenschnurren.

„Black Mirror“ – 4.01 – USS Calister – Review

Die erste BM-Folge der 4. Staffel spoilerfrei zu besprechen, das ist schwerer, als einen klingonischen Philosophie-VHS-Kurs zu finden. Überhaupt sollte man sich an diese Serie nur mit einem Eimer über dem Gesicht herantrauen und nicht mal die kurzen Zusammenfassungen im Netflix-Menü durchlesen. Denn der Dystopie-Spaß kommt hier gerade durch das Ungewisse und „Alles möglich seiende“ der einzelnen Episoden. Aber da Folge 4.01 mit einem TOS-ähnlichen Raumschiff zu tun hat, muss dieses Review heute sein. Und meine halbe Spoiler-Warnung auch.

The Orville – 1.11 – „New Dimensions“ – Die Kritik ohne Plattheiten?

Wie sagte es Picard mal im siebten Film? „Die Zeit ist das Feuer, in dem wir verbrennen.“ – Jetzt ist die 11. Episode schon vor so langer Zeit gelaufen, dass die Stelle des Maschinenraumchefs vermutlich schon wieder neu besetzt wurde. Ich tippe dabei auf Bortus, der zwischendurch unabsichtlich Antimaterie und Plasmafeuer mampft. Aber wenn ihr noch Lust habt, schauen wir uns trotzdem kurz an, wie gut diese Allegorie auf das Treiben HINTER den „Orville“-Kulissen (= McFarlane will nur chillen und Bier trinken, ist manchmal aber ein guter Autor) eigentlich gealtert ist.

The Orville – 1.10 – „Firestorm“ – Die Kritik aller TNG-Ideen

„Ja, Discovery! Friss DAS! Na, schmeckt doch besser als das eigene Poo, oder?“ – Oh? Ihr habt schon auf „Weiterlesen“ geklickt? Entschuldigt, ich war gerade damit beschäftigt, Discovery den Mittelstrahl… äh, Mittelstrang von „The Orville“ einzuverleiben. Denn wenn diese Episode etwas beweist, dann die Tatsache, dass selbst eine (Zu-30%-)Parodie eine bessere Stimmung aufzubauen vermag als das große Original. Selbst die Verdauungsüberreste von „The Orville“ (= Suspence, Musik, Überraschungseffekte) erscheinen mir hier noch frisch genug zum Verfüttern.

Brandneues
Gemischtes
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht

Jenseits der Welten