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„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.03, „Choose To Live“

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.03, „Choose To Live“

Klatscht in die Hände, endlich ist die neue Folge da! – Nur schade, dass sich das die Autoren nicht beim Schreiben dieses Machwerks gedacht haben? Ich stelle mir das so vor, dass im Writer’s Room irgendjemand den Holzkohlegrill (mit den alten TNG-Drehbüchern drauf?) angelassen hat – woraufhin alle Anwesenden im Kohlenmonoxid-Rausch die Worte „Mond! Aliens! Schwerter! Raumschiff!“ geraunt haben. Dank des Überwachungsmikrofons kam dann dieses Drehbuch heraus. Wobei „heraus“ schon etwas hochgestochen klingt…?


Inhalt: Dilithium-Diebe machen den Weltraum unsicher. Weil sie einen Offizier töten, reist Michael hinterher. Natürlich mit ihrer Mutter, wegen der Schwertkampf-Skills.

Besprechung:

Was mir diesmal zuerst auffiel, war das Ignorieren von „Filmregeln“…

So wird der angegriffene Commander z.B. zu Beginn erst von rechts nach links über den Boden geschleudert, knallt DANN aber (drei Frames vor am Aufprall) von links nach rechts gegen die Wand. – Frage: Wirkt das jetzt auf uns dynamischer („Das war knapp, Mister Meister-Regisseur! Fast hätte ich ein Gefühl für den Raum entwickelt!“) oder soll das verdeutlichen, dass die Autoren im Star Trek-Spiegelkabinett zu oft gegen die Mauer gelatscht sind?

Die Bande an Dilithium-Dieben hat mir aber generell missfallen.

Und das nicht nur aus eigentumsrechtlichen Erwägungen… – Wieso mussten die Räuber den kampfgeilen Offizier (im Ernst! Kam der direkt aus dem Fight Club?) erst gegen ihren angeblichen Willen umbringen, nur um sich danach 30 Zentimeter näher an das Dilithium-Lutschbonbon zu stellen und wegzubeamen? Wäre das nicht auch mit lebenden Offizieren gegangen?! Aber gut, sooo viel wissen wir nicht darüber, wie Transporter bei Kurtzman funktionieren. Menschenopfer halte ich hier für möglich.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.03, „Choose To Live“

„Dieses Dilithium wird unser Leben verändern.“ – „Stimmt, Chefin. Ich esse ja am liebsten das rote. Das ist so schön sauer, chichi…“ – Apropos sauer werden: Die Sternenflotte kauft sich die Freundschaft anderer Völker durch schrille Kau-Bonbons. Die rote Farbe weist praktischerweise darauf hin, welche Art von Körperflüssigkeit vergossen wird, wenn der Gegenpart nicht auf den Handel eingeht.

J’Vini heißt übrigens die Dame, die der Sternenflotte ihre Kamelle klaut. Nicht zu verwechseln mit dem „Qowat Milat“, dem Kuttenorden von Burnhams Mutter. Die hier den Gegenmaßnahmen zustimmen muss, da sie plötzlich zur Kutten-Chefin des Planeten wurde? Komisch. Kai Winn musste bei DS9 wenigstens noch gewählt werden…

Und all das ist sollte man nicht verwechseln mit den vulkanischen „Ni’Var“, zu denen ich schon keinen Erinnerung mehr habe – obwohl ich mich vor einem Jahr noch über deren Heulbojen-Ritual aufgeregt habe? Irgendwas mit „Nur wer weint, hat recht“?

Obwohl es hier um irgendwas Diplomatisches geht, das ich nicht verstehe (Rebellen nur sanft abschießen, sonst Mutti traurig?), schwenkt man aber schnell wieder auf persönliche Befindlichkeiten. Burnham trauert z.B. innerlich um den ermordeten Sternenflottenoffizier, dessen Bild sie wohl NIE vergessen wird. Sobald sie es im Internet gegoogelt hat.

Ja, da stößt die vernünftige Ansprache der Präsidentin natürlich auf taube und – mittels alten Taschentüchern – verstopfte Ohren. Weil Michael vor ihrem inneren Auge niemals Krieg, Frieden oder (wenigstens) die Kapitalinteressen des intergalaktischen Dilithiumkurses sieht, sondern nur den toten Nahkämpfer…

Generell stört es mich inzwischen, wenn Burnham gemaßregelt wird – obwohl sie es verdient. Diese ständigen Ansprachen à la „Denken sie dran, dass sie sich keine Playmobil-Figuren in die Nase stecken, Fähnrich Fötus!“ untergraben irgendwie das Bild von bereits ausgebildeten Führungsoffizieren.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.03, „Choose To Live“

„Saru, sehen Sie diesen Finger? Ich werde ihn zukünftig benutzen, um wichtige Entscheidungen gegenüber der Crew zu unterstreichen.“ – „Und um die Sahne vom Schokoeisbecher zu streichen?“ – „Hach, Sie kennen mich gut.“ – Persönlichkeits-End-wicklung: Tilly entscheidet sich derzeit, ob sie ihr Bettkissen lieber für den Kopf oder die Füße benutzt. Und nein, dieses Storydetail habe ich mir nicht selber ausgedacht!

Aaaber so eine unterdurchschnittliche Quatschfolge wäre nicht wirklich zum Wegrennen, wenn man nicht folgende Elemente hätte:

– Pilz(!)experte Stamets steht bedeutungsschwanger und mit seinem typischen „Hmm, lecker Zitronen gegessen!“-Gesicht vor hundert holographischen Formeln. Dabei murmelt er „Math, Math, Math“, damit wir das Zahlenwerk nicht für eine experimentelle Raufasertapete halten.

– Book fühlt sich nur HALB als Genie und sagt daher zu, der Wissenschaftskommission ordentlich von seinem Verlust vorzuheulen. Denn nur so können die sesselpupsenden Forsch-Frösche verstehen, dass kaputte Planeten nix gut für Leute, die heile Planeten mögen. (Im Ernst, diese Dringlichkeit muss man noch betonen? Wo sind wir denn hier? In der Klimawandel-Debatte des Jahres 2021?)

– Michael gerät bei all diesen Szenen in ihre typische Gesichtsgulasch-Gallerie. Immer irgendwo zwischen „Sie wissen, wie ich leide, wenn ich so gucke!“ und „Ich könnte den ganzen Tag so weitergrinsen, wenn’s nicht weh täte.“

– Michael spricht mit ihrer Mutter über ihre schönsten Einschätzungen von Spock („Ich spürte immer, dass er kein Mörder war.“) und über den Wert von Plastikschwertern. Tilly freut sich dabei, dass sie endlich aus ihrer „Comfort Zone“ kommt. Tja, was drei-vier Weltuntergänge nicht geschafft haben, schafft endlich das Glotzen aus ’nem Raumschiff-Fenster…

– Tilly beeindruckt die „emotionalen Logiker“ vom „Sch’wach Belach“-Orden tatsächlich mit sinnlosem Gestammel, Widersprüchen und Smalltalk: „Ich schätze ihren Enthusiasmus sehr. Aber bitte stottern Sie mehr, damit Sie auch meinen Chef überzeugen!“

– Gray, Adira, Culber und ein Hologramm von den Trill schleimen sich in der Esoterik-Sprechstunde gegenseitig die Schminke braun: „Lustiger Zufall, ich wollte immer schon sichtbar und lebendig sein!“ – „Wir brauchen Führung für Ihre Seele. Weinen Sie JETZT, wenn Sie diesen medizinischen Fakt verstanden haben.“ – „Kann mal jemand diese schmalzige Musik leiser machen? Da versteht man ja sein eigenes Schluchzen nicht!“

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„Wir haben uns versammelt, um Gray einen neuen Leib zu schenken. Wo ist denn der Glückliche?“ – „Oh, der wollte mal was anderes sehen. Daher hat Mister Saru versprochen, ihn sich mal eine Weile einzubilden.“ – Lieber Körpertausch als gar kein intergalaktischer Handel: Endlich kommt Gray (aka „Harvey Weinschleim“) in seinen Androidenkörper. Hoffentlich hat der genug Wasser-Replikatoren im Augenbereich?

Lustige Frage am Rand: Wenn die Gedankenmuster nur vom Symbionten KOPIERT und dann auf den Androiden eingefügt werden, was passiert dann mit der biologischen Vorlage, die ja weiter existiert? Oder sind die Abtreibungsregeln in der Zukunft derartig locker geworden, dass man nicht drüber reden muss? Eigentlich müssten die Einbildungs-Manifestationen von Adira sogar weitergehen? Richtig erklärt wird’s nicht. (= „Ist jetzt wech.“)

Und wieso hält das Hologramm(!) seine Hand über Grays neuen Körper und wundert sich, dass er die neue Präsenz nicht fühlt? Ich hätte zumindest kurz getestet, ob die Esoterikwellen vom Schiffssystem komplett nach Trill übertragen worden sind. Man will sich ja bei so wichtigem Heilpraktiker-Hokuspokus keine unseriösen Schnitzer leisten?

Doch zurück zu Michael, Mudda und Tilly… Diese erledigen mal schnell (zu zwei Dritteln untrainiert!) ein paar Schwertkämpfer, die sich an Bord beamen. Tilly hat Glück, dass sie sich in der MITTE der Brücke auf dem Boden herumrobben kann (in Discovery-Logik auch „Verstecken“ genannt?), während die anderen beiden die Eindringlinge wegschlachten. – Äh. Behauptete man nicht vorab, dass das eine „diplomatische Mission“ für Tilly sein soll? Wenn man diesen Angriff schon ahnte, dann war das etwa… ein perfider Plan, unser Plapperwunderkind vom Antlitz des Konversations-Olymps zu tilgen? – DAS hätte ich unterstützt.

Danach geht es in die Katakomben im Mond, die tatsächlich gut aussehen. Und sie scheinen auch den Geist anzuregen: So erkennt man tote „Grabräuber“ z.B. schon aus der Entfernung als „Räuber“ (wenn es „Touristen“ oder „Forscher“ wären, hätte man schließlich eine andere Eingebung gehabt). Und bei all diesen intellektuellen Stimuli zum Thema „alte Rassen“ und „unentdeckte Kulturen“ diskutiert man sofort angeregt, warum Tillys Mutter früher immer so fies war.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.03, „Choose To Live“

„Guckt mal, seltsame Bruchstücke, Objekte und Verzierungen!“ – „Ich weiß, was ihr denkt, Leute… Genug Platz für eine Runde Nackt-Twister, juchuuu!“ – Da hat man fast schon wieder Bock auf „Indiana Jones 4“: Irgendwie nimmt man fremde Welten hier nicht ernst. Dafür aber ungewollt von hinten…?

Kurze Pause. Zeit für „emotional mitreißende Nebenhandlungen“ (laut Regieanweisung):

– Stamets erklärt den Vulkanier-Wissenschaftlern ein paar „Fakten“ (= „Könnte ein Wurmloch sein“), wodurch alle vor Überraschung kurz wegnicken. Oder meditieren. Das ist witzig gemeint, hat aber einen ernsten Hintergrund! Bei dieser Episode bin ich selbst 289-mal in einen Sekundenschlaf gefallen. Was beim „Schreiend Weglaufen“ gar nicht lustig ist.

– Wichtiger ist bei dieser Zusammenkunft Books Gemütszustand, der sofort von den fachkundigen Astrophysik-Psychotherapeuten als „schlecht“ identifiziert wird (Wofür hat man schließlich Physiker?). Da man gerade eh nur den Untergang des Universums bespricht, wird der Mann weggeführt und darf bei einer Geistverschmelzung sehen, dass sein Ziehsohn ihn geliebt hat. Und angeguckt. So richtig von vorne, was tatsächlich der wichtigste Punkt der Übung war. („Ach guck, der hatte ja hinten keine Augen!“)

– Gray wird nicht sofort wach. Adira ist frustriert. Culber will abwarten. Gray wird nicht sofort wach. Adira ist frustriert. Culber will abwarten (= Wiederholung, da es zwei derartige Szenen gibt). Culber sagt, dass Verbindungen wichtig sind. Saru kommt dazu und findet, dass Culber einen guten Job macht, wenn er über wichtige Verbindungen spricht. – Danke, Serie. Das ist mir bei den letzten drei Erwähnungen dieser Tatsache noch gar nicht aufgefallen.

– Der Mond ist ein Raumschiff, das einst geflüchtet ist. Ist aber egal, denn J’Vini bedroht Mudder Burnham. Aber das ist egal, weil sie erzählt, dass sie dem schlafenden Volk helfen will. Aber das ist egal, wegen dem Grabräuber, den J’Vini nicht kannte. Aber das ist egal, weil wegen dem telepathischen Hilferuf. Aber das ist egal, weil sie spontan dieses Volk retten und mit Dilithium ausstatten will. Was hätte sie auch sonst tun sollen, als es zu stehlen? (Die nette Föderation, die neue Aliens kennenlernen will, einfach FRAGEN? Unrealistisch, da nicht blutrünstig.)

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.03, „Choose To Live“

„ …Und so entschied ich mich für eine Playstation 5 statt für eine Xbox. Doch ich hatte die Rechnung ohne die hohen Grafikkartenpreise gemacht.“ – „Äh. Könnten wir zu den Aliens zurückkommen?“ – „Nö. Das sind eher Switch-Spieler. Da fehlt mir die 4K-Auflösung.“ – Willkommen in der Rederei: Das ständige Geschwafel war selten schlimmer. Positiv muss ich aber vermerken, dass ich selten zugehört habe.

– Eilmeldung! Die Wissenschlafler… schaftler auf Vulkan sind jetzt zu 40% wach. Doch es naht ein neues Problem: In Stamets Bericht fehlt der Nachweis einer bestimmten Strahlung. Wie gut, dass man das zuverlässige Messinstrument aber dabei hat: Die Visionen von Book, der da vielleicht was gesehen hat. Irgendwas Glühendes, was ja ganz selten im Worldbuilding von STD ist. – Äh… Wohin hat Tilly noch mal ihr Kissen aufs Bett gelegt? Ich frage für keinen Freund, sondern für mich, njam.

– Eilmeldung! Burnham und Tilly haben den Antrieb des Mondes reaktiviert – toll, hat ja nur 37 Holo-Handgriffe in der Luft gedauert. Damit man nicht Gefahr läuft, mit fremden Aliens Freundschaft zu schließen, verpisst man sich für eine Runde „Wer weint ohne Blinzeln?“ aufs Schiff und sagt sich gegenseitig, wie toll und sinnvoll alles war. („Du, das war schon toll und sinnvoll!“)

– Tilly erfährt von Burnhams Mutter, das Lebens-Pfade unterschiedlich sein können. Sie verändern sich, teilen sich auf, erfordern Entscheidungen, benötigen Asphaltierung durch das zuständige Straßenbauamt… Und… uuund… – Habt ihr schon mal so einen richtig großen Sabberfleck auf dem Kissen gehabt? (Gut, dass das Ausklingen der Episode nur 10 Minuten dauert)

– Michael weint beinahe vor der Präsidentin, weil J’Vini nicht vor Gericht kommt, sondern den Apostroph-Dingsbumsen übergeben wird. Spannendes Detail: Aufzählen der Kinder des getöteten Sternenflotters. Na, immerhin etwas, bei dem er korrekt zustechen konnte, harhar.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.03, „Choose To Live“

„Hören Sie, Michael. Wenn die Pflicht ruft, muss man zuhören. Aber wenn der Ruf dich verpflichtet, hört man es nicht immer. Andererseits sind Hörgeräte…“ – „Hören sie auf! Das ist die traurigste Geschichte, die ich je gehört habe!“ – Die neue Hörzu ist endlich da: Wir lernen heute, dass Worte nichts bedeuten, wenn keine Taten folgen. Sie werden dadurch quasi so was wie … Paramount+ ?

Am Ende wacht übrigens Gray auf. Einfach so. Es musste nichts getan werden. Einfach nur ein paar Stunden warten.

Der Glückliche. Nicht alle Zuschauer dieser Episode werden so viel Glück haben, wetten?


Fazit:

Wer sich bisher über STD aufgeregt hat, kann sich nun entspannen. Wie ein abgeschaltetes Hologramm auf der Wäscheleine.

Nach dem hektischen Beginn verfällt die Episode in einen meditativen SF-Singsang, aus dem ab und zu die Worte „Seele“ (= noch da), „Bestimmung“ (= noch da) oder „Dreh dich halt um, du Nebendarsteller-Balg!“ entspringen. Wobei ich Letzteres wohl selber im Halbschlaf gemurmelt habe?

Wir erleben 55 Minuten totale Langeweile im Angesicht bereits bekannter Informationen. – Hier pennt einfach jeder ein: Das Alienvolk in Kryostase, die Wissenschaftler beim Fact-Checking, die Gegenspielerin beim Bedrohen, Grays Körper beim Schönheitsschläfchen, Sarus „Sleep Frog“(!) am Ende der Episode…

So viel Erholsamkeit erfordert eine Bewertung, bei der ich einen Stern nur minimaaal aufklappe – bevor er wieder schlummern geht.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKIS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Zeit für die Gedankenschmelzung, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.03, „Choose To Live“
Es ist eine Geschichte, so alt wie die Zeit: Ein wandelnder Riesen-Abfluss bedroht die Galaxis und schwertschwingende Spitzohren überfallen kaltblütig die Dilithium-Tankstellen der Föderation. Dagegen hilft natürlich nur Michaels Mudda, die Klosterfrau Melissengeist, um ihre fehlgeleitete Mentorin in der Space-Attahöhle zur Rede zu stellen.

Zur selben Zeit kämpft Tilly, unser lebender Käsekuchen in der schreienden Stretchhose, gegen Monotonie im Berufsalltag. Spoiler: Kopfkissen am Fußende helfen dagegen nicht. Dafür die Gießkanne und scheiße sein im Schwertkampf.

Nicht viel besser geht es Book, welcher durch die Zerstörung seines Planeten in eine tiefe Depression verfallen ist und nun dicke kleine Kinder in Slow Motion herumlaufen sieht. Besser fühlt er sich aber durch eine Gedankenverschmelzung. Denn diese enthüllt, dass sich sein Neffe noch einmal zu ihm umgedreht hat! Denn Book dachte erst, der wäre einfach nur vorwärts gelaufen. Aber neeee, der hat ihn kurz nochmal angeguckt! So rührend! Wo sind die Taschentücher? Schnief!

Sehr wichtig war diese Gedankenverschmelzung aber aber auch für die Untersuchung der bösen Anomalie. Denn nach viel Blabla und Trara erfahren wir nämlich, dass diese KEINE Tachyonen enthält. Null. Nada. Nix mit Tachys. Puh, einen von 653.245 Punkten auf der Liste können wir schon einmal abhaken! Moment. Nicht abhaken, meine ich.

Aber die vulkanische Schlaumeier-Versammlung mit der Lizenz zum Einschlafen rettet dann doch den Tag. Die in der vorherigen Folge gesammelten Daten enthalten nämlich EBENFALLS nichts Brauchbares! Null. Nada.
Diese Spannung! Dieser Sinn! Dieses offensichtliche Füllmaterial! (Nein, nicht Tilly!)

Da hätte auch jeder, wie Tilly, stattdessen eine Folge lang den langen Weg zur Brücke laufen können. Nur so, zur Abwechslung. Dann würde es auch mal bessere Wertungen von uns geben!

Wirklich verstanden habe ich den Mond-Plot eh nicht. Die böse Nonne klaut Dilithium, damit der Mond notfalls vor der Anomalie abhauen kann, am Ende besiedeln die Aliens aber den Planeten. Hat man denen am Ende nicht davon erzählt? Und was war mit dem einzelnen aufgetauten Alien nochmal, das getötet wurde? (Von wem eigentlich?)

Fazit: Wie der Subplot um Gray Tal und seine neue Hülle aus dem Soong-Katalog sorgt auch diese Folge für viele Fragen. Warum passiert dies alles? Muss das eigentlich sein? Und warum haben die Schauspieler eine derart dicke Schicht an Makeup drauf, dass jeder wie eine gruselige Wachsfigur aussieht?

Aber Discovery ist halt wieder Discovery. Die Dialoge wollen wichtig und gefühlsschwanger klingen, aber bestehen am Ende nur aus hohlen Sprüchen aus dem Försterroman. Die Story ist NATÜRLICH der übliche Murks („Wie wäre es mit einer mysteriösen Bedrohung, welches alles vernichten kann!?“) und hält die (aus Tradition bestimmt sehr dämliche) Auflösung bis zum Staffel-Finale wieder bewusst wage. Ist der Strudel am Ende V’Ger? Q?

Oder hat gar die reine Masse von Michaels Ego, mit etwas Verspätung, für das Entstehung eines schwarzen Lochs gesorgt?

Ich vermute ja letzteres.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
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von Klapowski am 03.12.21 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (49)

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  1. Zuse sagt:

    Erster – nicht gesehen, wie alles in dieser Staffel bevor.

    Aber ich finde den halben Stern als noch zu gut bewertet. Und den Ganzen: Pfui!

  2. Scholli67 sagt:

    Der nette Herr vom birdoprey5 Youtubekanal vertritt die These, dass es Sarus Plan war, dass Tilly auf dieser Mission getötet wird.
    Wenn es Mickey gleich auch noch erwischt – um so besser.
    Durch systematisches Ausschalten der Konkurrenz will er so wieder Käptn der Discovery werden.

    Ich finde diese These plausibel, besonders wenn man berücksichtigt, dass die hach so harmlos und kuhäugig wirkenden Kelpianer auch ganz andere Seiten aufziehen können, wie wir in Staffel 2 gelernt haben.

    • Sparkiller sagt:

      „dass es Sarus Plan war, dass Tilly auf dieser Mission getötet wird“

      Das ist ja mehr eine Plot-Idee als eine „Theorie“, wenn dem Zuschauer vorher nicht ein Hinweis darauf gezeigt wurde. Zum Beispiel dass Saru über mehrere Folgen eine riesige fleischfressende Pflanze züchtet, in welcher er dann später die Tilly reinschubsen kann („Ha! Bis Staffel 7 ist die erstmal satt!“).

      Ansonsten sind das nur wieder diesselben wilden Vermutungen wie mit den Borg aus Staffel 2, weil der K.I. Typ irgendwas mit „Widerstand“ gesagt hat.

      Aber dass man den Autoren auch weiterhin so etwas zutraut. Haben wir dieselben VIER Staffeln gesehen?

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Stimmt, ist eher eine Idee, wahrscheinlich aus den Gewaltphantasien geboren, in denen man eigenhändig die gesamte Crew mit ’ner Kettensäge durchs Schiff jagt.
      Harry Mudd hatte damals schon die richtige Idee. Schade, dass er gescheitert ist.

      Antworten
  3. Daniel sagt:

    ***** Aggressive Werbung *****

    Schaut Mal das Video-Review mit Kampfnonne an: https://youtu.be/aD7du1xS-vU

    **** Aggressive Werbung Ende ****

    Hilfe… diese Woche ist wirklich die Luft raus.
    Es ist mittlerweile nahezu unerträglich, mit welchem stumpfen Vorschlaghammer die Autoren versuchen die Aussagen der Meta-Ebene in den Vordergrund zu prügeln. Was verbleibt ist eine sinnlose Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten, die der eigentlichen Sache nicht einmal einen Gefallen tun.
    Die Tränen waren bitter und stark, als Data seine Tochter Lal verlor. Statt Lal verbleibt hier aber maximal eins: LOL.

  4. Ed-209 sagt:

    Das ist alles so mega frustrierend. Viel Geld wird da verpulvert, für nichts und wieder nichts. Hat die Folge den Plot der STaffel weitergebracht? Nö null
    Alles nur gequirlter Käse in HD.
    Der Mist wird mit jeder Folge einfach nur immer belangloser. Aber irgendwie kann ich auch nicht aufhören zu schauen. Ist das Masoschismus wo mich antreibt oder der unterschwellige Wunsch das unser Erzengel Michael mal gehörig auf die Schnauze fällt? Man weiss es nicht.
    Na zumindestens kostet es dank Pluto TV keine Kohle sich dieses Desaster anzusehen…

    • Equi000 sagt:

      Geht mir genauso. Aber die WSK die nächste Folge zu schauen sinkt von Folge zu Folge. War diesmal kurz davor abzubrechen. Aber… dann hätt ich hier nicht richtig mitreden können ;-)

      Es IST Masoschismus, denn dass Burnham auf dem Weg zum Göttlichen aufgehalten wird… das würde wohl voraussetzen, dass Mr. Kurtzman sich einen anderen Job sucht.

      Antworten
    • FordPrefect sagt:

      Ich habe bei 4.02 die Notbremse gezogen und dann 4.03 mit Alkohol und ein paar Freunden geschaut, das hat geholfen.
      Alleine ist das nicht mehr zu ertragen, genug ist genug.

      Antworten
  5. Equi000 sagt:

    Ein kleines, aber feines Detail fehlt in der Besprechung. Man erfährt nicht nur, dass der (natürlich) schwarze Captain Kinder hatte, sondern auch eineN Partner. Das muss man erstmal schaffen, einen völlig bedeutungslosen Charakter noch schnell schwul zu machen, um die 100% PC&WOKE Quote zu erreichen. (Vielleicht gibt es dieses feine Detail nur in der deutschen Synchronisation der letzten Sätze von Burnham? Dann wären sogar die 200% erreicht.)

    Das hätte man in dieser Folge aber auch ganz ohne gehabt. Denn schließlich hatten Frauen in dieser Folge ca. 90% Screentime. Die Amazonen-Folge von Raumschiff Orion war ein Klacks dagegen. Dazu noch 2 Schwule und ein(e) Diverse(r) als Hauptfigur der zahllosen losen Fäden. Ich frag mich bloß, wie das mit der Fortpflanzung funktioniert? Alle aus der Retorte oder Leih-mütter-äh-väter?

    Was mir aber dann so gar nicht PC korrekt erscheint: „Der TätER war J‘Vini“. Warum Täter? Das ist doch eine Täterin. Wir wollen doch bitte das Geschlecht an dieser Stelle nicht unterschlagen. Schlimm, wie immer Männer in den Vordergrund gestellt werden bei Discovery.

    Ansonsten war das ganze ja nur eine Psychotherapiestunde für Tilly, für die sich ihre „Komfortzone unkomfortabel anfühlt“. Gut, dass wir erfahren, dass sie sich morgens die Hände eingecremt hat! Nicht auszudenken, wenn diese nicht so rosig wären wie das Gesicht.

    Dass man locker 4,5 Handlungsstränge mischt und der Quark der einzelnen dadurch als Gesamtfolge potenziert wird… egal. SchleFAZ reif ist das alle mal. Da können auch noch so bombastische, gigantische Hallen aus den Animationsprogrammen der Grafikcomputer nix retten. Nur wertlose Staffage für eine heillos wirre, zusammengestückelte, unbedeutende Handlung.

    • Serienfan sagt:

      Langsam begreife ich die „woke“ Agenda.

      Man hat ausnahmslos Frauen, People of Color, Schwule, Nicht-Binäre… und zeigt sie alle so unsympathisch und/oder inkompetent, dass sich am Ende sogar Alice Schwarzer den weißen Hetero-Mann zurück wünscht.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Kurtzmann eine „Agenda“ – und gar eine woke – zu unterstellen ist eine maßlose Überschätzung … erst unlängst hat ja hier jemand darauf hingewiesen, dass die Figur Tilly in einem Maße lächerlich gemacht wird, dass sich Menschen, die tatsächlich gegen „Body Shaming“ kämpfen, verarscht fühlen müssen.

      Kurtzmann leitet meiner Meinung nach ausschließlich ein (kurzfristiges) Verwertungsinteresse … da ist ein Franchise, dass sich ausplündern lässt; da ist eine – überschätzte – gesellschaftliche Strömung, die nach mehr Diversität verlangt … also heuere ich drittklassige Drehbuchschreiber an, deren einzige Vorgabe es ist, diverse Charaktere i r g e n d w e l c h e Sätze aufsagen zu lassen. Die „Stories“ sind dumpf, gewaltverherrlichend, voller autoritärer und/ oder oberflächlicher Persönlichkeiten … mehr Tiefe, mehr Komplexität, mehr Anspruch würde den – kurzfristigen – Verwertungsinteressen widersprechen. Kurtzmann hat das „Glück“ in einer Phase zu arbeiten, in der die Nachfrage nach Serien aufgrund der Vielzahl von Streamingdiensten enorm hoch ist. Ansonsten würde er scheitern, weil seine Serien sich vermutlich nicht refinanzieren würden.

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    • Serienfan sagt:

      Bei der Frage, inwieweit Kurtzman Überzeugungstäter oder Mitläufer ist, schlägt auch meine Einschätzung eher Richtung Mitläufertum.

      Gnädiger stimmt mich das nicht. Letztlich fällt ja dadurch die „Agenda“ genauso wie ein Kartenhaus in sich zusammen wie die wirr zusammengeflickten Ereignisse, die uns eine „Story“ vorgaukeln sollen.

      Die Frage ist, ob es Leute wie Roddenberry, die ihre Vorstellungen auch gegen die Widerstände von talentlosen Konzernleitern durchsetzen konnten, heute nicht mehr gibt, oder ob sie heute von der Schwemme an Ja-Sagern fortgespült werden, die sich nach oben katzbuckeln.

      Hinzu kommt tatsächlich eine Art kreative Dot-Com-Blase in Form von zahllosen Streaming-Start-ups, von denen am Ende nur ein paar Platzhirsche überleben werden. Bis dahin wird es sein wie zur Anfangszeit des Dot-com-Hypes. Einzelpersonen können vorübergehend mit noch so großem Schwachsinn reich werden, bevor es auffällt.

      Kurtzman gehört zu denen, welche die Zeichen der Zeit erkannt haben. Sie nutzen Schwachsinn, um mit möglichst wenig Einsatz reich zu werden.

      Antworten
    • BigBadBorg sagt:

      „Langsam begreife ich die „woke“ Agenda.

      Man hat ausnahmslos Frauen, People of Color, Schwule, Nicht-Binäre… und zeigt sie alle so unsympathisch und/oder inkompetent, dass sich am Ende sogar Alice Schwarzer den weißen Hetero-Mann zurück wünscht.“

      Ich musste laut lachen!

      Antworten
  6. Hoppelhase sagt:

    Geniale Folge!
    Ich muss sagen, Staffel 3 habe ich nur im Schnelldurchgang des ersten Teil der 4. Staffel angesehen [ und hier natürlich begeistert mitgelesen ] und den letzten Teil von Staffel 3, wobei mir der Kopf vom vielen auf den Tisch hämmern noch weh tut.
    Mittlerweile sehe ich die Folgen immer mit dem Finger auf der „Vorspulen“-Taste, das macht die endlosen Monologe ( die meistens zu mehreren abgehalten werden ) doch erträglich.
    Mein Favorit ist ja mittlerweile T(r)illy geworden, deren Charakter sich wunderbar weiterentwickelt. ( Vom 1-Tonner zum 2-Tonner) Irgendwie zumindest eine Looserin, die wie wir alle über die Decks wandelt und sich fragt, was sie hier soll. Wunderbar.
    Auch der Einsatz als Kampfamazone ( Was ist das? Ein Schwert. Ups, runtergefallen und mit der Spitze auf meinen Fuss. Autsch!) Wie sie alleine mit ihrem Kampfgewicht alle Gegner umrennt und ein Schwert so zuwirft, das es nicht im Kopf des Fangenen ( oder der Fangendeninnen?) landet.
    Der Rest des Films gestaltet sich so, das man lieber nicht anfangen sollte zu fragen. Wie kann Göttin Burnham in Null Komma Nix eine fremde Technologie verstehen und gleich noch den Fehler im Kühlregal finden. ( Das T(r)illy den „Antrieb“ so schnell sabotiert „Was passiert denn, wenn ich hier drauf drücke. Ups.“ ist ja noch verständlich, aber wie eine Frau ohne jegliches Technikverständnis gleich alle Aliens aus dem Tiefschlaf befreit. „Herr“lich. Oder eher „däm“lich? )
    Das war aber auch der einzige Teil, der so etwas ähnliches wie Spannung aufkommen liess.
    Der Rest waren wieder Tränenüberflutete Nahaufnahmen und Dialoge, deren Sinn man nicht einmal im Vollrausch erahnen kann.
    „Wie geht es ihm“
    „Er hat eien neue Theorie. Primordiales Wurmloch“
    Boah, das ist ja Astrophysikgeplapper vom Feinsten.
    „Primordiales Wurmloch?“
    „Ja, vier von 4 vo 5 Faktoren weisen auf ein ja hin“ [ dreieinhalb von 7 auf ein vielleicht und 12 von 1 auf ein klares Nein. Alles klar?] “
    Wer kommt auf so eine Idee, die Biomasse einer Rasse mit „Latinum“ zu füllen. ( Grosses oder kleines )

    Alles in allem eine unterhaltsame Folge, wenn man den Inhalt auf 2 Minuten zusammenzurrt und alle Dialoge und Tränen weglässt. Freue mich schon auf Folge 4 von X. Oder ist es Folge 7 von 2. Egal, der Wahnsinn darf weitergehen.

  7. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Eigentlich fand ich die Folge ganz unterhaltsam,
    bis ich hier die Rezension und die Kommatare las. Danach bi ich über meine Anfangsmeinung höchst verwundert.

    Einzig Moppel-Merida (TM) war ein „kleiner“ Lichtblick.
    In einer Einstellung sagte mein medizinisch gebildetes Stammhirn : Eindeutig Schawanger.

    Mal sehen wohin uns diese Season nicht führt.

    Ich fand Mama Möch und Lehrling DilithiumKlau Mönch höchst konstruiert.
    Hätte die Guteste einfach die Föderation um Dilithium gebeten, wäre (fast) die ganze Folge obsolet gewesen und im Writers Room hätte vielleicht mal Leistungsdruck gherscht der über das normale Vakuum hinaus geht.

    Gruss BergH

    • Agentbauer sagt:

      Moppel Merida ist aber eher ein wuchtiger und kein kleiner Lichtblick.
      Wenn ich aber so die Rezensionen lese, reduziert sich mein Verlangen, die Folge zu schauen, immer weiter…
      Es ist schon bezeichnend, wenn das einzig einigermaßen ordentliche Star Trek der letzten Zeit entweder Orville heißt oder die letzten Episoden der zweiten Staffel Lower Decks von Mike McMahan sind. Vielleicht sollte der Kurze den mal an Disco lassen, dann sieht es zumindest wieder aus wie Star Trek….

      Antworten
    • frank sagt:

      also soweit ich mich erinnern kann, hat die schwertschwingende mönchsfrau (nonne?) die föderation gefragt, aber aus irgendeinem hahnebüchenen grund hat die abgelehnt. wahrscheinlich haben die ihrerseits druck von cbs bekommen, sonst wäre die folge gar zu kurz geworden…

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Es soll wohl erwähnt worden sein, dass die magischen Weltraumkristalle nicht an Privatpersonen verteilt werden. Warum auch immer. Immerhin zeigt das, dass die Schreiberlinge sich der Problematik in der Prämisse bewusst waren und dann aber doch wieder einen hirnrissigen Ausweg gewählt haben.
      Wozu irgendeine Regierungsorganisation auf den Fall ansetzen, dann gäbe es ja kein Knall Bumm Peng.
      Dass Leute sich weigern miteinander zu reden um Probleme zu lösen, sondern lieber düstere Geheimnisse bewahren, damit sich daraus resultierenden Konflikte mit großem Knall entladen können, ist standart CW-young-adult Kacke. Fehlt nicht mehr viel und wir sind auf Batwoman Niveau.

      Antworten
    • frank sagt:

      eigentlich ist das auch alles völlig egal. schon allein darüber nachzudenken ist schon viel zuviel der ehre…

      grey’s anatomy in space, sage ich dazu nur…

      Antworten
    • bergh60 sagt:

      tach auch !

      Sag mal nichts gegen Grey’s Anatomy, da gibt es manchmal auch blöde Handlungen, aber im Verhältnis
      Geimpfte zu Ungeimpfte Corona Weitergabe sprich 1:10.

      Gruss BergH

      Antworten
  8. ClaraFen sagt:

    Ich war soooo kurz davor mir die neuen Folgen wieder einmal zu geben, aber nachdem was ich so vernehme lass ich doch die Finger von DisCo. Es ist schon sehr frustrierend sich mit dieser Satire/Kritik zu beschäftigen, ich weiss nicht was geschehen würde, ich hätte es mir angesehen. Wie kann man so etwas auch noch gut finden?

    Die einzige Hoffnung bleiben für mich als alte Trekkie: Strange New Worlds, Die BlueBrixx Sets und dass der Tarantino Star Trek Film doch noch umgesetzt wird. Was wäre dies für ein Fest, Tarantinos Trek mit Dialogen die die Trekkie Welt noch nicht gesehen hat.

    • Scholli67 sagt:

      Jawoll, tapfer der Versuchung widerstanden! Clara, du kannst stolz auf dich sein.

      Aber deiner einzigen Hoffnung will ich mal kurz den Todesstoß verpassen:
      Tarantino? Wird nicht passieren. Außer Absichtserklärungen war da nicht viel.

      Strange New Worlds? Hast du dir mal angesehen wer da die Drehbücher schreibt?
      Kurtzi, Goldmänchen und diese Lumet.
      Was die ersten beiden so zusammenkritzeln wissen wir leider nur zu gut und die Lumet hat die grauenhafte Mumie geschrieben, zwei lachhafte Shorttreks, ein paar Disco-Episoden und dieses Clarice Desaster, das gleich wieder eingestellt wurde.
      Strange New Worlds wird auch wieder so scheiße cool aussehen wie alles bisher mit Drehbüchern auf dem gleichen Niveau. Was soll da anders werden, wenn wieder die gleichen Hanseln dabei sind?

      Bleiben noch die Klemmbausteine. Ein verdammt kleiner Silberstreif am Horizont.

      Antworten
    • Equi000 sagt:

      Die Wartezeit auf die ersten BB-Sets vertreibe ich mir grad mit nem richtigen Bausatz der 1701-A.
      Sollten die Sets nicht eigentlich schon im Oktober kommen?

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    • Gumril sagt:

      Ja wurden paar mal verschoben, jetzt ist Ende Januar Anfang Februar angepeilt.
      https://www.youtube.com/watch?v=9ehdeoVZR_8

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    • Agentbauer sagt:

      Wo gibt’s denn schöne Bausätze von der 1701-A? Die ist meiner Meinung nach noch immer die schickste Enterprise

      Antworten
    • Equi000 sagt:

      Sehe ich auch so, das ist meine Lieblingsenterprise. Ich hatte sie hier gekauft, ist aber vergriffen:
      https://www.axels-modellbau-shop.de/katalog/amt-1080-uss-enterprise-ncc-1701-refit-1-537.html
      Auch bei Modellbau Härtle und Modellbau König zZt nicht zu bekommen.

      Achtung: Die Anleitung hat nen schweren Fehler. Die Dösis haben vergessen den Schritt anzugeben, wann man das Teil um den Metallständer später darin zu befestigen in die Hauptsektion einsetzen muss. Das hat mir ne halbe Stunde gekostet dieses Teil hinterher irgendwie reinzufummeln, und es sitzt sicher nicht so fest wie eigentlich vom Designer – sehr sinnvoll – vorgesehen.

      Antworten
  9. Donald D. sagt:

    Haha! Räbiger und Co. sind vom Wertungsniveau nun doch bei Klapo angekommen: 1/5. Bei der Folge wäre es aber auch geradezu lachhaft gewesen, wenn die da etwas positives gefunden hätten.

    • Daniel sagt:

      Hey Donald! Tja nun, die Episode war für uns einfach brutal enttäuschend… Merkt man ggfs. auch im Fazit wir desillusioniert und verärgert wir waren.

      Antworten
    • Agentbauer sagt:

      Disco ist seit der ersten Episode eine brutale Enttäuschung und nur noch eine Farce, eine Karikatur von allem, für was Star Trek mal stand… so schnell kann der Roddenberry gar nicht im Grab rotieren, wie er müsste. Da steht zwar Star Trek drauf, nur ist keins mehr drin…
      Ich kann aber jedem die Doku „Inside Star Trek“ empfehlen, die ersten zwei Folgen waren sehr informativ und unterhaltsam.

      Klapo, Sparki, da würde mich auch mal eure Meinung zu interessieren.

      Antworten
    • Donald D. sagt:

      @ Daniel: War sie auch für mich. Die größtenteils dümmlichen Dialoge wurden in den Folgen zuvor noch mit z.T. sinnloser und falscher Trek-Äktschn halbwegs kaschiert, aber in einer Episode, wo gar nichts los ist, merkt man erst recht, wie hohl „Disco“ ist. Dabei konnte „Star Trek“ das in den 1990ern sehr gut. Da gab es Sparfolgen, wo Sisko fast 40 Minuten einen Monolog hielt, wie er die Romulaner in den Krieg reinzog. War sie langweilig? Mitnichten! Spannend bis zum Schluß. Ebenfalls spannend war die Sparfolge, in der Sektion 31 eingeführt wurde. Irre komisch, die erste TNG-Folge mit Barclay. Auch bei Voy ließ man ab und an tolle Sparfolgen zu („Der Zeitzeuge“). Ich bleibe immer noch dabei, daß die Fernsehleute immer mehr verlernen, gutes Fernsehen zu produzieren, wie wir es verlernen, gutes Zeug anzuschauen. Kurtzman ist nur ein trauriges Beispiel davon. Ich möchte bloß wissen, wieso Serienjunkies 3/5 Sternen gegeben hat. (Schon vor der Episode genug gesoffen? Von CBS bezahlt?). Jedenfalls ist die Wertung lachhaft. Wo kein Inhalt, da eine schlechte Note, war zumindest in der Schule so. Hätte ich ein leeres Blatt in Deutsch abgegeben, hätte ich eine Fünf kassiert, aber keine Drei.
      @ Agentbauer: Dem ist nichts hinzuzufügen.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      @ Donald
      Ich würde das nicht auf Alkohol oder gewisse „Anreize“ schieben.
      Guck dir doch die Kommentare außerhalb von Zukunftia an.
      Da gibts immer genug die das toll oder zumindest anschaubar finden.
      Oder der letzte Pottcast drüben bei den Drachen und Robotern, da hab ich auch nicht schlecht gestaunt wie leicht die sich begeistern lassen.
      Kicher, gacker, zwischenmenschliches, ach wie schön und Emotionen, das geht richtig zu Herzen. Und Culber und Saru sind jetzt weise Ratgeber und kümmern sich um die Crew. Schnief.
      Das ist jetzt halt das neue Star Trek und wenn man nur lange genug sucht, findet man schon was positives, man muss nur wollen. Und die wollen scheinbar alle.

      Antworten
    • Donald D. sagt:

      @Scholli67: Sicher gibt es Leute, denen „Disco“ gefällt, aber das scheinen längst nicht so viele zu sein, wie CBS und Kurtzmännel uns weismachen wollen, denn sonst hätte CBS Netflix nicht so einfach „Disco“ abkaufen können. Netflix muß also m.E. mit der Serie mächtig Miese gemacht haben, aber hat sich den Abkauf sicher teuer bezahlen lassen. Bin gespannt, was mit der anderen, (fast) noch beschisseneren Serie „Pickert“ wird: die scheint bei amazon wohl zu laufen, weswegen CBS die so schnell nicht zurückbekommen wird.

      Antworten
  10. pikrlino sagt:

    Man hätte diese Episode auch »Hautprobleme in Space« nennen können.

  11. Myngo sagt:

    Star Trek Discovery IN KOMBINATION mit diesen Reviews, das ist wahrscheinlich das schönste was einem als alter Trekki passieren kann :-D

  12. JP1957 sagt:

    Das echte Star Trek (also The Orville) wird es nach diesem Artikel (ganz unten)ab Januar nicht mehr auf Prime Video geben, sondern auf Disney+.

    Damit Ihr schon mal sparen könnt.

    https://www.golem.de/news/bald-exklusiv-bei-disney-serien-verschwinden-aus-abos-von-netflix-und-prime-video-2112-161555.html

    • Serienfan sagt:

      Das sind gute Nachrichten. Offenbar wird Orville „Disney Plus“-Exklusiv. Das erklärt auch, weshalb man sich in Sachen Trailer zurückhält. Offenbar will man erst warten, bis die Rechte komplett bei Disney liegen, um dann eine (hoffentlich weltweite) Werbung zu schalten.

      Das würde bedeuten, die dritte Staffel von „The Orville“ würde dann wie bei „The Mandalorian“ oder den Marvel-Serien zeitgleich zu den USA mit neuen Folgen starten.

      Antworten
    • BigBadBorg sagt:

      Fände ich gar nicht schlecht. Die Marvel-Serien sind auf sehr hohem Niveau produziert, ebenso The Mandalorian.

      Disney haut, zumindest was die SF-Serien angeht, hohe Qualität raus. Da passt die Orville gut dazu.

      Antworten
  13. JP1957 sagt:

    Ich hab heut meinen großzügigen Tag … gleich noch ein Link.

    Bei 3,5 Mio. Klicks kennt Ihr den bestimmt schon:

    https://www.youtube.com/watch?v=6UEnVZ3j6UA

    Nette Kommentare unten drunter.
    Bei 2:44 bitte genau hinschauen!

    • FordPrefect sagt:

      Danke kannte ich noch nicht, musste schmunzeln und war gerührt.

      Und es zeigt auch, das niemand jemals auf die Idee kommen würde sowas mit dem STD „Theme“ zu machen.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Jetzt, nachdem Youtube den Daumen-Runter-Zähler abgeschafft hat, könnte man das auch mit der Disco-Musik machen! :-)

      Antworten
  14. Agentbauer sagt:

    Die Verrisse werden aber merklich mehr, hier die Einschätzung von Heise zur vierten Staffel DISCO und DISCO generell:

    https://www.heise.de/meinung/Star-Trek-Discovery-Die-vierte-Staffel-muss-man-sich-nicht-antun-6284754.html

  15. jako sagt:

    Ich finde die ganze Sache mit der Raumanomalie ja eigentlich ganz cool…. Nur finde ich die Sache mit der Raumanomalie leider nicht wirklich in der Serie

    Dafür aber ganz viele emotionales, zu viel davon. Naja vielleicht passiert ja noch was, zumindest sollte etwas passieren, damit ich mir die Serie Schönreden kann. Wenn das nur Mal in den letzten 3 Staffeln geklappt hätte….

    Ich gebe nicht auf

    • Klapowski sagt:

      Wobei ich es prinzipiell sogar GUT finde, dass sie diesmal sogar 3 Episoden hintereinander(!) nur die Auswirkungen der Anomalie zeigen. So doof sie auch sein mögen.

      Beim „Burn“ hat man das Phänomen ja ständig dazu benutzt, um sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen: „Du hast mehr Dilithium / Sklaven / Raumschiffe als alle anderen. Das gibt Kriiieg!“

      Diesmal versuchen sie tatsächlich, die Gefahren eeetwas abstrakter werden zu lassen. Weltraumstürme, kaputte Raumstationen, Datensammlung, Aliens auf einem festgefahrenen Mond…

      Leider wird es aber trotzdem schlimmer, weil sie gesparte Zeit für „Kriege“ jetzt für emotionale Null-Probleme verwenden: „Buhuuu, ich bin irgendwie unzufrieden.“ – „Macht nichts, wir werden innerhalb von 45 Minuten schon was finden, was dir fehlt.“

      Antworten
  16. frank sagt:

    wo bleibt eigentlich die kritik zu 4.04?

    • Sparkiller sagt:

      Klapo hat uns diese Woche leider gnadenlos im Stich gelassen und ist kurzfristig untergetaucht (O-Ton: „Schaut den Dreck doch alleine, ihr Penner!“). Harsch, aber nachvollziehbar.

      Ich versuche bis Morgen was einzureichen, aber das Ansehen der Folge ist wie immer sehr mühsam und erschöpfend… *blut aus augen und ohren wisch*

      Antworten
    • frank sagt:

      wir wissen euer opfer zu schätzen! damit darüber karheit herrscht…

      ich kann auch verstehen, daß klapo jetzt lieber alle folgen ‚dr. brain‘ nachholt, um die von ihm versprochene kritik zu verfassen, als sich den totalen burnham-schwachsinn weiter anzutun, nachdem er sogar ‚finch‘ über sich hat ergehen lassen müssen… ich selbst konnte mich zu letzterem immer noch nicht durchringen…

      also dann, sparkiller: schreite er zu taten!

      Antworten

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