Film- und Serienkritiken

Ernsthafte Kritiken zu Film und Serie.

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.10 – „Et in Arcadia Ego“ (II)

Dümmer als Discovery? Geht das überhaupt? – Rein logisch müsste es doch eine natürliche Untergrenze für den menschlichen Verstand geben, die so etwas verhindert („Ich kann mein Drehbuch in Word nicht sichern, buhuu. ‚Abbrechen‘ ist doch der richtige Button zum Speichern, oder?“). Aber gut, wir wollen diese Episode nicht unfair vorverurteilen. Denn WENN das neue Trek für etwas steht, dann für sorgfältig ausgearbeitete moralische Analysen. (= „Hm, alle totmachen und danach was von Kant erzählen – oder doch lieber umgekehrt?“)

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.09 – „Et in Arcadia Ego“ (I)

Oder auch: „Mit lateinischen Titeln haben wir damals schon STD über die geistige 5%-Hürde geschoben!“ Pünktlich zur 9. Episode von „Star Trek – Sieht dezent so aus wie Picard“ habe ich noch zehn frische Rollen mit Klopapier ergattert! Und, kleiner Spoiler: Die habe ich auch alle benötigt. Denn diese Episode wird als Meisterwerk der angeregten Darmtätigkeit in die Geschichtsbücher eingehen! Vergesst das Finale der 2. Staffel von Discovery, den dieses Klein-Odd wird eure Hirnwindungen mal so richtig auf Links kurbeln…

Zukunftia.de-News: Corona könnte zu Einschränkungen führen

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Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.08 – „Broken Pieces“

Während Picard sich auf die Suche nach ACHT Sonnen macht („Verdammt, schon wieder verzählt, humm-humm.“), entschuldigt sich Dr. Jurati für solche Kleinigkeiten wie Lügen, Ausspionieren und Leute unter qualvollen Schmerzen verrecken lassen. Währenddessen wird Seven of Nine zur Borgqueen (aber nur für den Lebenslauf) und Soji entdeckt, dass sie Datas schwule Gefühle für Picard in sich trägt. Aber gut, letzteres ist natürlich von mir übertrieben. – Data war ja bekanntlich nur an ungeraden Tagen bisexuell.

Star Trek – Deep Space Nine – Review zur 6. Staffel

Ja, ihr zu kurtz Gekommenen habt richtig gesehen: Es ist Zeit für etwas Positives im Leben eines Trekkies! Ja, wer hätte mal gedacht, dass sich ein Review zu einer Trek-Serie voller Tod und Kriegsrecht mal so warm und heimelig anfühlen würde? – Staffel 6 von „Deep Space Nine“ stellt vielleicht inhaltlich den Höhepunkt der letzten Trek-Generation dar. Doch wie gut ist die Drehkörper-Serie heute gealtert? Ich holte zur Klärung meinen „Fidget-Spinner der Erleuchtung“ heraus und schaute mir jede Episode an…

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.07 – „Nepenthe“

Eins kann ich euch versprechen: Diese Folge ist (laut Doktor Jurati) mal ein echter Brecher. Denn diesmal befinden wir uns erstmals im Magenspiegelungs-Universum, in dem so einige Körpersubstanzen dynamischer als der Storyfortschritt dahinplätschern. – Viel wichtiger ist aber, dass Picard auf einem abgelegenen Planeten landet (nur echt mit Hoppelhase in den ersten Sekunden), um von Riker und Troi die ergreifende Geschichte von ihrem toten Sohn zu hören. Schon toll, wenn man alte Helden noch mal so richtige krasse Heldensachen erleben lässt, oder?

Doctor Who – 12.10 – The Timeless Children – Kritik

„Ich muss zerstören, gebären, vermischen! Oh ja, ich bin es, dein Gott! Der Gott namens Cheap-Nall.“ Eines muss man Chibnalls finaler Episode lassen: Sie WILL total verstörend, destruktiv und in ganz neuen Grenzbereichen beheimatet sein. Und diese Brain-Hürde schafft sie tatsächlich mit Bravour! Das kann man von den anderen Folgen ja nun wirklich nicht behaupten. („War das ein Witz oder ein Plotpoint? Egal, ich lache einfach mal verzweifelt, wird schon passen“)

Star Trek Picard – Klapo-Kritik zu Folge 1.06 – „The Impossible Box“

Wir konnten endlich vom Würfelglück der Autoren profitieren: Diesmal kommen wir im Borg-Kubus an! Und da der so gut bewacht ist wie die Roddenberry-Autorenregeln im CBS-Gebäude (= gar nicht), kommt jeder rein, der sich in seiner eigenen Gähn-Psyche hochgeschlafen hat. – Lustig ist übrigens, dass der Titel „The Impossible Box“ für das Duo Kurtzman/Star Trek stehen kann, für das übliche Mystery-Box-Gedöns oder sogar der Name von Picards Raumschiff sein könnte. Mensch, diese Psychologie… Wäre DAS nicht auch mal was für diese Serie?

Star Trek Picard – Spark-Kritik zu Folge 1.06 – „The Impossible Box“

Das kommt davon, wenn man sich vor dem Schlafengehen noch drei fette Replikatorpizzen reinhaut! Soji hat dadurch nämlich einen ganz doll komischen Traum, welcher sie und ihren Bettabschnittsgefährten Narek ordentlich beschäftigt. Und dieser Traum ist aber auch sowas von skuril: Klein-Soja geht einen Korridor entlang und danach durch eine Tür! The End. Hui-jui-jui, damit hätte aber selbst Onkel Freud eine Menge zu tun! *wissend eine zigarre in den pöter steck*

Doctor Who – 12.09 – Ascension of the Cybermen – Kritik

Schon wieder eine neue Folge da? – Habe ich nicht eben erst bei der letzten Episode gesagt: „Schon wieder eine neue Folge da“? Egal, wir ziehen das jetzt zusammen durch! Und eins könnt ihr mir glauben: Chibnall hat dabei NOCH weniger Spaß als wir. Jedenfalls sehen wir diesmal den Cyberman von letzter Woche, wie er Andeutungen von letzter Woche weiterführt, damit der Cyberman von dieser Woche in der nächsten Woche diverse Andeutungen weiterführen kann. – Ist das nicht toll, in die goldene Ära der TV-Serien hineingeboren worden zu sein?

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.05 – „Stardust City Rag“

Harrr, ihr Landratten! Na, genießt ihr euren kur(t)zen Ausflug auf dem Faschings-Schiff der Föderation? Wenn ja, dann verbrennt bitte mal eine TNG-Staffelbox, damit wir wissen, dass ihr es ernst meint. Wichtig wäre mir auch, dass ihr kurz beide Augen mit einer Klappe bedeckt. Wie? Nein, nicht wegen der Piratenthematik, sondern wegen der grafischen und psychischen GEWALT in dieser Folge. – Reißt bitte kurz einer Katze den Schwanz ab, wenn ihr das verstanden habt.

Doctor Who – 12.08 – The Haunting Of Villa Diodati – Kritik

In dieser Episode landet der Doctor in der Nacht, in der Mary Shelley die Idee für ihre Frankenstein-Geschichte bekam. Doch um derartig inspiriert zu werden, müssen erst einmal geisterhafte Gestalten im Haus herumspuken (Oh, lass es bitte die verstorbenen Autoren der letzten Episoden sein!), der Schrittzähler irgendwie auf 5.000 hochgepusht werden („Da drüben ist ein Hinweis! Ach ne, doch nicht.“) und die Nebendarsteller-Menge auf die Bevölkerungszahl einer mittleren Großstadt zurück-getötet werden.

„Star Trek – New Horizons“ – Der Gastbeitrag zur alternativen Serie

Versprochen ist versprochen: Hiermit veröffentliche ich gerne den Pitch für eine alternative Picard-Serie von unserem treuen Leser JP1957. Dieser hat sich eine GANZ andere Richtung ausgedacht, die ich ihm bereits als „gut“ und „besser als das Original“ bezeichnete, bevor ich überhaupt eine einzige Zeile gelesen habe. Aber so was ist heutzutage eigentlich selbstverständlich. Dank den aktuellen Serienentwicklungen darf sich heute jeder mal als echter Autor fühlen. Oder als logisch denkendes Wesen, das die Menschheit voran bringt. – Sehr trekkig, dieser Gedanke?

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.04 – „Absolute Candor“

Hier mal ein kleines Franchise-Ratespiel: Wir haben da einen Ring, der oft gezeigt wird, eine hutzelige kleine Person, die alle ständig in Gefahr bringt, eine Art Kampf-Elf, eine Reihe von unterschiedlichsten Gefährten und rote Bäume im klassischen Fantasy-Licht… Na, was könnte das sein? Richtig: Die neue Picard-Seifenoper, die neuerdings einmal die Woche auf „Mordor TV“ läuft.

Doctor Who – 12.07 – Can You Hear Me? – Kritik

Als Companion hat man es nicht einfach: Da wird man vom Doctor rausgeschmissen, um daheim dringende Hausarbeiten zu erledigen (= divers und multikulti sein – PLUS Staubwischen), doch iiirgendwie mag dabei keine rechte Stimmung aufkommen. Nehmen wir zum Beispiel Ryan, der von heute auf vorgestern stockschwul geworden ist? Oder habe ich das falsch verstanden, als er verkniffen mit seinem „Mate“ an der Haustür rumdödelte und dabei aussah wie eine Nonne, die zum ersten Mal ein Hentai-Pop-Up am Laptop sieht?

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.03 – „Das Ende ist der Anfang“

Phantastisch. Wir sind erst in Episode 3 und so laaangsam steuern wir bereits auf die Troi/Riker-Szene zu, die wir vor Wochen mal in einem Trailer sahen. Ich muss schon sagen: Wer sich jemals über zu überfordernde Medien aufgeregt hat, hat in den letzten Jahren vermutlich keine „moderne Serie“ angeschaut. Aber immerhin sind wir nun wirklich im Weltraum angekommen. Oder, wie Jean-Luc es in der letzte Folge noch ausgedrückt hätte: „In waaas bitteschön?“

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