Film- und Serienkritiken

Ernsthafte News & Kritiken zu Film und Serie.

„2001 – Odyssee im Weltraum“ – Das Review

„2001 – Odyssee im Weltraum“ – Das Review

Ich muss gestehen: Ich habe „2001“ nie gesehen. Jedenfalls nicht richtig, nur mit selbstverliebtem Schielen. – Klar, ich erinnere mich an schöne Bilder auf einem 15-Zoll-Monitor, die an mir vorbeiglitten wie flüssiger Honig vom Sonntagsbrötchen. Ich erinnere mich an viel selbstbestätigendes Nicken („Ja, jaja. Sehr gute Effekte für damals, jaja. – Bin ich jetzt intellektuell?“) und an eingeredetes Pseudowissen in Bezug auf den klassischen Soundtrack („Hey, das kenne ich! Das ist ‚Also sprach die kleine Nachtmusik‘ von Wolfgang Beethoven!‘“).

Gastreview: Review zu „Eolomea“ (1972)

Gastreview: Review zu „Eolomea“ (1972)

Drei Gastreviews haben sich in den letzten Wochen und Monaten bei mir angesammelt. Einer der beiden Autoren wird inzwischen als Synonym für das Wort „Gastautor“ geführt und heißt dementsprechen weiterhin: Tobias H. Schön finde ich, dass er sich weiterhin an (DDR-)Klassiker heranwagt, die selbst mir zu abwegig sind. Oder für die ich erst die 2-Meter-Kneifzange kaufen müsste. Ich wünsche gute Unterhaltung – und verspreche hiermit, alle Gastartikel in den nächsten zwei bis zwanzig Wochen zu veröffentlichen.

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der Folge 1.10

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der Folge 1.10

In diesen Zeiten kann man es ohne Ironie feststellen: Die sagen- und (generell altersmäßig) umwitterte 1. Staffel „Lower Decks“ ist vermutlich das BESTE Stück Star Trek, das wir in den letzten 10-20 Jahren erwarten konnten. Natürlich nur dann, wenn wir „The Orville“ und „Star Trek – Nemesis“ nicht dazu zählen. Kein Wunder, dass ihr seit Monaten eine Nachbesprechung des zweitklassigen „Darf man Mitarbeiter auch mit einer Kraftfeld-Kette festbinden?“-Animationsfinales verlangt.

„Star Trek – Prodigy“ – Ein erster Blick

Danke an Kollege Sparkiller, der mich gestern auf die ersten Infos zur lang erwarteten Trek-Serie „Conterganery“ hinwies. In unserer Kurzbesprechung feiern wir daher heute die Comic-Charaktere ab, stets unter dem Motto: „Normale Menschen sehen neben Loot-Boxen ja auch uncool aus“

„Voyagers“ – Poppen mit Janeway? Das Review.

„Voyagers“ – Poppen mit Janeway? Das Review.

Endlich mal wieder ein schönes SF-B-Movie in sparsamen Kulissen, mit schönen Menschen und einer gesellschaftlichen Botschaft gefällig? Dann seid ihr bei diesem Schulmädchen-Report für Amazon-Prime-Kunden leider falsch. – Diese Eigenproduktion für eigenschaftslose Eigenbrödler ist ungefähr so erhellend wie eine Schulhofschlägerei, über die jemand ein Schild mit der Aufschrift „Ist irgendwie für’s Klima“ gehängt hat. Doch trotzdem kann es spannend sein, mal eine dieser üblichen Schmalspur-Dystopien zu beleuchten. Eine Mini-LED reicht schließlich.

„Was muss, das muss.“ – Ist das moderne Star Trek alternativlos?

„Was muss, das muss.“ – Ist das moderne Star Trek alternativlos?

Bald ist es wieder soweit… Die Realität hat ihren Widerstand vollends aufgegeben und beschert uns eine „Erfolgsserie“ nach der anderen. Diesmal „Strange New Worlds“, deren Drehbeginn vor Wochen verkündet wurde. – Ich behaupte weiterhin, dass das herrschende Star Trek-Fieber eine hypochondrische Fehleinschätzung von CBS/Paramount ist. Und genau das wird uns bald wieder die übliche Diskussion bescheren: DARF man sich als Fan eigentlich lautstark beschweren, oder ist das „Hate?“ – Hier eine kurze 10-Seiten-Analyse…

Das Der Ich Review – „The Falcon and the Winter Soldier“

Das Der Ich Review – „The Falcon and the Winter Soldier“

Logbuch des Spark, Sparzeit 270421: Kollege Klapowski ist weiterhin verschollen. Ist ihm auf der Toilette der Klopapier ausgegangen? Oder schickte ihn Google Maps auf die dunkle Seite des Mondes? ICH werde jedenfalls den Teufel tun und so etwas wie A… Arrr… Arbeit und Mühe in diese doofe Seite hier stecken. Damit fangen wir JETZT auch nicht mehr an!?

Die Lösung ist schließlich simpel. So gibt es auf YouTube doch genügend schöne Rezensionen, welche man ohne das Wissen der Macher einfach bei uns einbinden kann. Wie zum Beispiel der Kanal „Der Ich“, einem dynamischen Duo identischer Zwillinge, welche regelmässig ihren Senf (Medium Scharf?) zu Serien und Filmen von sich geben und sich als kleinen Gag gerne auch mal via Splitscreen zu drei Personen aufblähen. Ha! Als ob wir auf diesen Trick der Beiden einfach so reinfallen!

Und, ganz ehrlich, bemerken werden die Der Ich unsere Taktik gegen vermisste Klapos doch sowieso nie. Abgesehen vielleicht wegen den Millionen neuer Zuschauer durch unsere fantastische Reichweite, latürnich!

PS: Falls der Der Ich Kanal mit ich… äh… uns nicht in Verbindung gebracht werden möchte (Verständlich!) bitte einfach melden.

SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Weltpolitik für Einsteiger
Was fragst du da, liebes Spiegelbild? Wie MEINE Meinung zu „The Falcon and the Winter Soldier“ (in Deutsch: „Falco und der Winter Schweißer“) aussieht?

Nun, ich kann dieser Serie tatsächlich ein begeistertes „Hmm, war okay“ abgewinnen.
Die Effekte waren für einen Fast-Kinofilm schon gelungen und nach all dem großen Bombast von Avengers und Co. wirkte das kleinere Bombast für den noch kleineren Fernseher schon entspannend. Zwischen dem Die-Fresse-polieren blieb mehr Zeit für Die-Seele-polieren, wobei mich die Story um die rothaarige Teenie-Widerstandskämpferin mit ihren Klischee-Sprüchen aus dem ersten (halben) Semester der Gesellschaftswissenschaften („Genossen, äh, verliert nicht, öh, eure Ketten!?“) schon etwas nervte. Besser war dagegen der geistig leicht entrückte Steve-Ersatz, welcher recht überzeugend auf der Grenze zwischen Held und Bösewicht tanzte. Für Comic-Verhältnisse, wohlgemerkt.

Oh, der Daniel Brühl war auch nett. Interessant, was ein nicht-deutsches Produktionsumfeld („Alles gut ausleuchten, jaaa? Is‘ professionell!“) bereits bewirken kann.

Aber der allgemeine Unterhaltungswert war für mich jetzt nicht soooo hoch, dass ich mir den Falcon + Anhang in naher Zukunft noch einmal ansehen werde. Von mir daher war-okayige 6 von 10 Punkten.

Und jetzt ist auch mal Schluß mit der PTSD-Therapie für Superhelden, jaaa?

Neuer Star Trek Film für den 9.06.2023 angekündigt! ALLE Infos im Beitrag!

Neuer Star Trek Film für den 9.06.2023 angekündigt! ALLE Infos im Beitrag!

Da weint das Fan-Herz! Ein neuer Trek-Film soll endlich kommen und man protzte direkt mit vielen spannenden Fakten darüber:

– der Regisseur ist NICHT bekannt
– man hat noch KEINE Ahnung, ob er im Kelvin- oder Nach-Nemesis-TNG-Universum spielt
– aktuell gibt es NULL Informationen zur Story
Update: es handelt sich NICHT um eine Geschichte der berühmten Drehbuchautorin Kalinda Vazquez (Danke an BergH!)

Quellen:
https://intl.startrek.com/news/paramount-studios-announces-new-star-trek-movie-release-date
https://io9.gizmodo.com/the-next-star-trek-movie-has-a-stardate-in-2023-1846652498

Aber das ist noch nicht ALLES! Unsere eigenen Insider-Quellen haben uns zudem noch folgendes verraten:

– es soll mindestens ein Drehbuchautor für das Projekt arbeiten
– ein Raumschiff wird darin mit hoher Sicherheit auf Warp gehen
– es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass „Star Trek“ im Titel erwähnt wird
– mindestens ein Charakter wird den Fans bekannt sein
Update: D.C. Fontana ist nicht bei der Produktion dabei

Diese Info-Granate wurde euch wie immer präsentiert von Zukunftia, DER Quelle für brandheiße Star Trek News!

Quantensprung oder Mager-Quark? Der Teaser zur 2. Staffel von Picard da!

Typisch! Kaum hat man mal für ein paar Monate keinen Bock, schon muß Kollege Qla— Klap einem alles nachmachen. Aber Bequemlichkeit kennt bekanntlich keine Grenzen. Und wer quält sich stattdessen durch den Medien-Quadranten? Natürlich ICH, der fleißige Spark mit seinen qualmenden Tipp-Griffeln!

Dabei ist das heute ein ganz wichtiger Tag, berichten unsere Quellen doch in einer nicht enden wollenden News-Sequenz vom neuen Teaser für die zweite Staffel von Star Trek Picard.
Quatsch, denkt man zuerst, nehmen die Kollegen doch bereits quasi einen Stewart-Furz als enthüllenden Quantensprung wahr.
Doch trotz eines uns nicht das Wasser reichenden IQs hatte man Recht.

Ein Video war aufgetaucht, welches uns, begleitet von Captains Piqards wohlklingender Rentner-Stimme, einen medialen Querschnitt durch seinen Weinberg bietet.
Und was für eine Überraschung, in der Zwischenzeit hatte der gute Mann seine Bude anscheinend in ein echtes Nerd Crew Studio voller Star Trek-Merchandise wie Raumschiff-Modellen und Spielzeug-Kommunikatoren verwandelt.
Ein Hinweis, dass man nach der her-vor-ragenden und gar nicht verworrenen Story der ersten Staffel wieder mehr Fan-Futter einbauen möchte? Quod erat demonstrandum, wie der Grieche so schön sagt.

Schade, dass es nicht für einen kleinen und total subtilen Hinweis auf mögliche Gast-Auftritte gereicht hat.
Oder findet iiiihr einen?!


(fängt bei ca. 0:53 an, wenn der automatische Sprung nicht qlappt)

„Upgrade“ – Das Review zum Hochstufen

„Upgrade“ – Das Review zum Hochstufen

Ein Mann verliert bei einem Überfall seine Frau, sein Auto und einen erheblichem Anteil seines Rückenmarks. Doch zum Glück kennt er einen supernetten Industriellen, der unter einer Art Stonehenge-Stein am Strand (das war der merkwürdigste Teil des Films) neue, multimediale Dinge erfindet. Dieser Mark Zuckerberg mit Bunker-Fetisch bietet ihm an, dem Behinderten eine KI unter’m Rückemark zu installieren. Diese soll Teile seines Körpers steuern, verbessern und… öh… vollquatschen…?

The Expanse – Die Kritik zu Staffel 4 + 5

The Expanse – Die Kritik zu Staffel 4 + 5

Was man verspricht, muss man halten. Und da ich euch als meine treuen Gürtler begreife (= SF-Fans brauchen eh alle einen zwei Meter langen Hosen-Lederhalter?), bekommt ihr heute das angekündigte Review zu Staffel 4 & 5. Wobei man sich dieses Review auch hätte sparen können – denn im Prinzip ist es die Serie so homogen, dass man sich vorkommt, als würde man an zwei Stellen aus einer Gulaschkanone probieren, um dann unterschiedliche Bewertungen vergeben. Aber okay: Dem Meckerör ist nichts zu schwör… Und ein paar Unterschiede zu Staffel 1 bis 3 gibt es tatsächlich.

„Die Klapperschlange“ / „Flucht aus LA“ – Zwei Gastreviews

„Die Klapperschlange“ / „Flucht aus LA“ – Zwei Gastreviews

Der Begriff „Tobias H.“ steht nicht nur für ca. 25% aller deutschen Namen – nein: er steht auch für die Fähigkeit, aus rätselhaften Gründen zu Klassikern gewordene Filme einem Klassikerreview zu unterziehen. Diesmal wendet er sich einer Schlange zu, die für viel Verwirrung im Namen einer dystopischen, von Mangelwirtschaft geprägten Weltordnung sorgt… Nein, wir meinen nicht die Warteschlage vor dem Supermarkt aufgrund der Corona-Regeln!

„Tenet“ – Die doppelseitige Kritik

„Tenet“ – Die doppelseitige Kritik

Zeit ist relativ. Wenn man darauf wartet, dass sie vergeht, vergeht einem schnell das Warten. Und manchmal hat man das Gefühl, dass eine Minute deutlich länger geht als 50 Sekunden. Wenn man eine Armbanduhr aufzieht, könnte man bemerken, dass dies mit einer Apple-Watch schwierig ist. Und wenn wir im Sommer die Uhr vorstellen, ist es abends SPÄTER dunkel und kalt. Befeuert das die Klimaerwärmung? – Auf all diese Fragen werden wir in diesem Review Antworten finden. So wahr ich als verrückter Uhrmacher aus „Alice im Wunderland“ verkleidet bin, chichichi-hui!

„The Expanse“ – Das Schildhilde-Review der Staffeln 1 bis 4

„The Expanse“ – Das Schildhilde-Review der Staffeln 1 bis 4

Unsere Redaktions-Fee namens Schildhilde ist eine Review-Feinschmeckerin. Nur alle paar Monate – oder Jahre – begibt sich das Panzerplatten-Plüschtier mit dem Schildkrötengesicht aus ihrem Panzer, um etwas zu besprechen, was sie wirklich beeindruckt hat. Und diesmal hat die Natur diese Turtle-Eigenheit erst mit einem Dauermonsum -konsum von „The Expanse“ hervorrufen können. Doch ist so eine harte, knackige Serie wirklich geeignet für das Mundwerk eines anspruchsvollen Reptils? Erfahrt es im Gast-Review.

Die Discovery-Pressestimmen zum Finale von Staffel 3

Die Discovery-Pressestimmen zum Finale von Staffel 3

Zukunftia ist eine meinungsstarke Seite. Eine, die auch die leisen Stimmen von Menschen am Wegesrand hörbar macht (nein, nicht weil wir ihnen in die Rippen treten)… Wir lieben den Disco Diskurs und gutes Star Trek mit Wo-Inhalt-drin. Daher ist es notwendig, auch mal andere Meinungen zu hören, was z.B. das Staffelfinale von „Discovery“ angeht. Ja, wir brauchen mehr positive Stimmen. Und wenn alle Stricke reißen, sogar die von Menschen, deren Meinung uns oft am egalsten ist – jene der Fachpresse. Denn wir sind dankbar für alle Texte, die uns beweisen, dass es nicht so schlecht ist, wie es scheint. Hier kommen sie.

„Picket Fences“ – Die Serienkritik

„Picket Fences“ – Die Serienkritik

Kennt ihr „Picket Fences“? Das lief in den 90ern oft mit Star Trek zusammen – was die passendste Zusammenführung war, die man sich denken kann. Quasi wie „Bleistift“ und „Anspitzer“. Danach wurde es naturgemäß still um die Serie, während Mastermind David E. Kelley sich in „Ally McBeal“ (für drei Folgen kultig), „Boston Legal“ (leicht albern) oder „Chicago Hope“ (soll ich das nachholen?) austobte. Doch Picket Fences bleibt bis heute sein Magnus Opus der TV-Geschichte. Die Mona-Lisa der Zuschauererziehung. Die Neunte Symphonie der Denkanregung. Wir blicken zurück.

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