Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

Doctor Who – 11.02 – „The Ghost Monument“ – Kritik

Das hier soll jetzt KEIN Verriss sein. Betrachtet dieses „Review“ mal eher als „Fragestunde“ meinerseits, an deren Ende ihr mir gerne erklären könnt, ob ich das denn alles RICHTIG verstanden habe. Beziehungsweise ob das alles überhaupt ernst gemeint war. Oder ob der Autor selbst verstanden hat, wie man irgendetwas erklärt. Oder was „Ernst“ ist (mein Onkel?). – Ja, könnte es womöglich sein, dass ich soeben die erste Episode gesehen habe, die von einem Alien oder einem Google-Algorithmus geschrieben wurde?

„Schreib halt was hin“ – Drehbücher im neuen Star Trek

Drehbücher sind interessant: Man schreibt als Lohnsklave etwas auf, übergibt es Alex Kurtzman und plötzlich wird alles Star-Trek-Kanon. Ohne spürbarer Absprache mit den anderen Autoren. Diese „Demokratisierung des Schaffensprozesses“ ist faszinierend in einem Franchise, das früher von Fan-Scripts überschüttet wurde – von denen fast alle abgelehnt wurden. Doch was sind eigentlich Merkmale von guten Storys? Und wie ist meine Prognose zur „Picard-Serie“? Und hat CBS Ideen eines Indie-Spiels geklaut?

„Solo: A Star Wars Story“ – Kritik zum Film

What a mess! („Was für eine Messe?“) – Dieser Film hat so viel hinter sich, dass er sich vor dem Umdrehen immer erst ein Antidepressiva einwerfen muss. Aber gut, dennoch wollen wir dieses dringend notwendige Prequel nicht vorverurteilen. Auch andere Kultwerke mussten schließlich unter falschen Regisseuren leiden, wurden komplett neu gedreht und umgeschnitten. Und somit gehen wir mal mit unbedarftem Geist an „Solo“ heran. Disneys Brieftasche hat das ja auch getan…

Doctor Who – 11.01 – „The Woman Who Fell To Earth“ – Kritik

Ich erwartete so viel von der neuen Who-Staffel, dass es nicht einlösbar war: Weniger hektisches Rumgespringe sollte es geben, weniger aus dem Hut gezauberte Lösungen („Ich klopfe an diese Konsole uuund… die Alien-Invasion ist vorbei! ICH bin der Doctoooorrr!“) und vielleicht weniger Humor, damit man auch mal was bedrohlich finden kann. Eben weniger Marvel-Stimmung (= Aliencomputer plus Mülldeponie ergibt müllsüchtige Schrottpressen-Roboter) und dafür mehr echte SF-Ideen. Doch kann die neue Doctorin all diese Herzenswünsche erfüllen?

Star Trek Discovery – Der zweite Trailer zur zweiten Staffel

Der zweite Trailer zur zweiten Staffel Discovery ist da. Und ich würde gerne eine zweite Meinung von euch dazu einholen: Ist das jetzt cool oder schwu… zweitklassig?

Ich schwanke stark zwischen „Ganz gut geschnitten“ über „Ein bisschen zu pathetisch“ bis hin zu „Klapo, lass dich doch nicht von dem üblichen Hollywood-Glitzer ablenken“.

Die Tatsache, dass die Bilder diesmal etwas abwechslungsreicher zu sein scheinen, auf Popmusikuntermalung verzichten und (vermutlich) mehr Episoden abdecken, sagt ja eigentlich noch gar nichts aus.

Trotzdem freute mich der klingonischere Klingonen-Look, die nur noch zu 60% verwaschenen und unscharfen Effekte und der recht kompetent aussehende Captain Pike. Im Ernst: Der guckt so kernig, da könnte selbst die Burnham vor Schreck(?) mal ein bisschen kompetent rüberkommen…

Und wer weiß, vielleicht wird es sooo gut, dass ich ja demnächst MEINE Unterarme nicht mehr zu einem „roten Alien-Engel“ umgestalten muss? (*Rasierklinge kurz von Handgelenk nehm*)

Discovery Short Treks – Folge 1: „Runaway“

Da ist sie also, die erste Folge der vier monatlich runtergenud… liebevoll ausgestrahlten Web-Episoden von Discovery. Bitte beachtet, dass wir diese Meisterwerke NICHT in Deutschland sehen werden, sondern sie als Appetithäppchen (für Magersüchtige?) ausschließlich auf der amerikanischen Streaming-Plattform von CBS erhältlich sind. Trotzdem wollen wir es nicht versäumen, dieses Kleinod an Großkot kurz zu reviewen. Denn das haben sich die Macher wirklich verdie… selbst eingebrockt.

„Black Panther“ – Die Kritik für alle Hautfarben

Dass dieser Film recht viel Aufsehen erfuhr, ist vollkommen verständlich: Viele fanden den Gedanken reizvoll, einen fiktiven, „schwarzen“ Staat zu sehen, der technologisch und militärisch mal den „Weißen“ zeigt, wo die Stammestrommel die Locken hat. Ja, hier sind die Stämme sogar so weit fortgeschritten, dass man sich sogar vor dem Rest der Welt verstecken muss, weil die sonst… Weiße-Leute-Sachen mit denen machen würden. Also ihre querverzinslichen Schuldzertifikate, Massen-Diabetes und Uncoolness über den ganzen Planeten ausweiten. Oder so.

„Tau“ – Die Minikritik zum Netflix-Filmchen

Netflix hat sich bereits viele Sporen für seine SF-Filme verdient! Und zwar jene Sporen, die man einatmet und davon allergiebedingt tüchtig husten muss – plus die Sporen, die an Cowboystiefeln die Zutret-Fläche am Zuschauer-Hintern vergrößern. Doch obwohl mir noch kein exklusiver SF-Film gefiel, gebe ich nicht auf, diese Dinge zu schauen. Zu groß ist mein Bedürfnis, bei der nächsten Netflix-Aktionärsversammlung etwas weniger ausfallend brüllen zu müssen.

Bändigt das Blut in den Adern: Realserie von „The Last Airbender“ angekündigt

Kult hat viele Namen. Und mit „Avatar“, „Last Airbender“ oder auch „Herr der Elemente“ ist die knorkigste Trickserie westseits von Ba Sing Se keine Ausnahme. Liebenswürdige Charaktere, tolle Geschichten und kreative Ideen haben bereits zur Erstausstrahlung Anno 2005 für die Frage gesorgt, warum es denn nicht auch eine Serie über die Zukunftia-Redaktion gibt. Vermutlich, weil Kollege Klap rundherum einfach nicht jugendfrei ist. Doch der Avatar hatte da mehr Glück. Eine Ablegerserie und einen… brrr… Kinofilm später wurde nun jedenfalls auch eine Reboot-Remake-Realserie änaunzt.

Kann natürlich gut werden. Kann natürlich auch schlecht werden. Laut dem Twitter-Account von Netflix haben immerhin die originalen Ideenbändiger Don Martin und Klitschko (oder so) ihre ungebändigten Finger im Spiel. Macht Hoffnung, aber mit dem… *würg*… Film hatten die ja auch etwas zu tun. (Wann gibt es dazu eigentlich endlich das Gerichtsurteil?)

Und das war es auch schon an Details. Netflix. Airbender. Realserie. Mit Macher vom Original. Könnte natürlich jetzt einen in die Länge gezogenen Artikel daraus machen wie andere Internet-Magazine, aber darauf habe ich gar keinen Bock. Heisse ja auch nicht Klap, ho-ho-hooo!

Hier auch noch eine erste Konzeptzeichnung vom Dings, dem John Staub. Äh, keine Ahnung, wer das ist. Mann, sind wir ehrlich!

„Boa! Hui! Einfach toll, dieser neue Avatar! Bisschen gross, haarig und die Hörner sehen auch doof aus. Aber ansonsten hat der bestimmt was drauf…“

„Avengers: Infinity War“ – Die Kritik für Tausend Helden

Und weiter geht es im beliebtesten Genre aller indischen Spezialeffekte-Studios. Eigentlich wollte ich ja ab jetzt nur die Hälfte aller Marvel-Filme reviewen, was jedoch – nach einer kurzen Release-Zählung der letzten beiden Jahre – trotzdem drauf hinauslief, dass ich mehrere Filme im RÜCKSTAND war. Aber okay, immerhin geht es hier ja um einen Schurken, der das Schicksal des Universums bedroht… Wann hat man das zuletzt gehört, frage ich die Taubstummen unter euch?

„Geostorm“ – Die Kritik im Wasserglas

Wenn der Kumpel von Roland Emmerich einen Katastrophenfilm macht, der sich mit dem Kampf der Urbanisierung gegen die Kräfte der Natur beschäftigt, so horche ich erst mal auf – schon wegen der zu erwartenden Bässe. Immerhin halte ich „Independence Day“ für ein Standardwerk des dadaistischen Destruktivismus. Und wenn der Film dann auch noch „Geostorm“ heißt, so erwarte ich nicht weniger als einen Wirbelsturm, der mindestens 50 Geologen in die Stratosphäre bläst.

„Justice League“ – Die Justizkritik

Okay, meine letzten drei Superheldenfilme („Thor 3“, „Spiderman Homecoming“, „Wonder Woman“) fand ich alle überdurchschnittlich. Dabei könnte man es belassen und sich damit abfinden, dass man nun offiziell zum hirnlosen Plastik-Fan des modernen Kinos geworden ist. Doch wie in einem verrückten Experiment im Keller eines Wissenschaftlers musste ich die Dosis jetzt noch etwas erhöhen, um endgültig zu „Superheldenfan-Man“ zu mutieren. Hierfür wählte ich diesen Film aus. Die Gründe waren einfach: Ein Film namens „Die Justiz-Legende“ klingt für mich als alten BGB-Fuchs äuuußerst interessant.

„Westworld“ – Das Review zur ersten Staffel

Westworld. Eine Serie wie ein Blitzeinschlag, mit Themen wie Donnergrollen und dem unterschwelligen Humor von „Der Schuh des Manitu“. Es geht um einen Wild-West-Park, in dem fast alle Bewohner Maschinenwesen sind. Und diese sind – wie alle Produktionen, an denen J.J.Abrams am Rande beteiligt ist – nur dazu da, uns auf Jahrzehnte mit soapigen Klischeestorys zu erheitern. Doch, HUCH! Was war das? Hat da plötzlich eines der Wesen einen freuen Willen entwickelt? Fühlt es gar Schmerz, Langeweile und Trauer? Schnell, zeigt ihm die komplette erste Staffel! Denn ein besseres Testumfeld gibt es nicht.

„Insatiable“ – Die Kritik zur Serie, die mal fett versagt

Eine Netflix-Serie, die vorzeitig(!) mit Hass überschüttet wurde, weil die Story nach Fat-Shaming klingt? Na, das ist doch ein Fall für Zukunftia! Oder, wie wir uns neuerdings auch zu nennen zu pflegen: „Die Kontext-Detektive – Ein Satz ist uns zu wenig!“ (demnächst nach 0,5 Folgen eingestellt – nur auf Sat.1) Tatsächlich wurden schon vor Wochen Stimmen laut, die Netflix massiv zur Absetzung der Show aufforderten. Schade ist nur, dass die Serie zu kacke und langweilig ist, als dass nur ein Shit in den Storm abgelassen werden müsste…

„Extinction“ – Die Kritik zum Netflix-Film

Verdammt, dieses Netflix sei … verdammt! Jetzt hauen die schon wieder neue SciFi-Eigenproduktionen raus! Oder halt die eingekauften Eigenproduktionen von aufstrebenden Kunstpupsern, die es schaffen, mit 10 Millionen Dollar einen Film zu drehen, der locker nach 10,5 Millionen aussieht (= beide Zahlen geraten). Doch schafft es der Streamingdienst nach den letzten Totalausfällen aus dem „Museum of modern (f)art“, uns endlich mal einen GUTEN Film zu präsentieren? So richtig mit Story, einem Anfang, Ende und lange wirkendem Fremdschäm-Blocker?

So’n Glück, Picard! Neue Trek-Serie mit unserem Kapitän der Herzen!

Da wird sich unser Ex-Chef Hoffmann (92) aber freuen, wurde auf der offiziellen Star Trek Convention auf Las Vegas Prime doch vom Captain himself eine neue Star Trek mit IHM im Mittelpunkt angekündigt. Endlich können wir also so tun, als hätten diese seelenlosen 00er- und 10er-Jahre mit ihrer viel zu grossen Auswahl an Serien (welche man deswegen logischerweise ALLE nicht gucken kann) niemals stattgefunden. Denn Glatzen altern nicht.

Auch Patrick Stewart (78) freut sich auf Twitter bereits mächtig. „Aufgeregt“ und „wiederbelebt“ fühlt er sich. „Frisch“, „unerwartet“ und „relevant“ wird das nächste Kapitel im Leben von Jean-Luc sein. Hach, so viele Schlagwörter, so wenig Details!

Doch Zukunfia lässt sich von so etwas natürlich nicht aufhalten, weswegen wir euch nun EX-KLU-SIV eine frühe Version der neuen Abenteuer von Captain Jean-Luc Picard „auf den Schirm“ (Verstehst? HAHAAAA!) schmuggeln können:

Was haltet ihr von dieser Neuigkeit? Aufgeregt? Desinteressiert? Furz quer sitzen? Andere Seiten würden an dieser Stelle lustige Emojis zum Anklicken anbieten. Wir sagen, bleibt doch weg mit dem Scheiss!

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