Film- und Serienkritiken

Ernsthafte News & Kritiken zu Film und Serie.

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.07, „Unification III“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.07, „Unification III“

Willkommen in der schönen Welt der Science-Fiction-Apostrophe! Denn der Planet Vulkan heißt in der fernen Zukunft „Ni’Var“, was wohl phonetisch damit zu tun hat, dass es so beliebig noch „nie war“? – Jedenfalls kann nur Michael die dort lebenden Vulkanier und Romulaner davon überzeugen, weitere Daten abzudrücken. Denn nur sie hat Spock schon mal von Weitem gegrüßt. Und ihm sogar einen guten Tag gewünscht. Damals, bevor sie für 20 Jahre keinen Kontakt hatten.

Gastreview: „Battlestar Galactica“ (2004)

Gastreview: „Battlestar Galactica“ (2004)

Nach viel zu langem Liegenlassen folgt heute der Gastartikel von Tobias H. zum Thema „Battlestar Galactica“ in der „neuen“ Emo-Edition. Dass ich selbst kein Fan der Serie bin, hat sich ja vielleicht rumgesprochen – laut genug rumgebrüllt habe ich ja auf den Nachbargrundstücken… („Nepp! Schwachsinn! Bauernfängerei!“) Aber was soll man auch von einer Serie erwarten, in der Roboter-Doppelgänger eigentlich Zwillinge sind (denn: nicht mal Bluttests helfen weiter!) und am Ende eh nur alle auf den sonntaglichen Kirchgang warteten? Doch ist Tobias H. der gleichen Meinung…?

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.06, „Scavengers“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.06, „Scavengers“

Book hat ein Problem: Er ist auf der Suche nach einer Sternenflotten-Black Box in die Fänge von Müllverwertern bzw. Menschenentwertern geraten. Diese zwingen ihn jetzt, beim „Grünen Punkt Deutschland“ das Bonbonpapier von alten Ohrstäbchen zu trennen. Zum Glück ist Burnham aber nur anderthalb Befehlsverweigerungen entfernt, um die wandelnde Lederjacke zu befreien. Hierfür muss nur Georgiou kurz die Industrieanlagen durchspülen. – Spoiler: Und zwar verbal und mit dem Handkanten-Kärcher.

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.05, „Die Trying“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.05, „Die Trying“

Die Föderation ist gefunden! Sie hängt in einem (emotionalen) Trägheitsfeld ab und hofft darauf, dass die auffällig wabernde Blase von niemandem gefunden wird, der sich für reinfliegende Riesenschiffe interessiert… Doch auch hier stößt die Crew erst mal auf Skepsis: Seitdem mal eine Truppe Neandertaler mit Keulen durch das Hauptquartier gezogen ist, fürchtet man sich vor Zeitreisenden aus der fernen Vergangenheit. Aber dazu fällt Burnham bestimmt ein neutralisierender Satz ein? (= „Fürchtet euch nicht“?)

„Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.04, „Forget Me Not“

„Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.04, „Forget Me Not“

Nach einer Reise nach Trill steht man kurz davor, Adiras Symbionten-Erinnerung wiederzuerlangen. Denn in ihren Träumen sieht sie immer diesen nackten Blauhaarigen, der drei Instrumente spielt – und dabei ist die rechte Hand noch nicht mal eingerechnet! Doch auf Trill hegt man Vorurteile gegenüber Anders-Verschmolzenen. Zu groß ist die Gefahr, dass diese eine „Krankenversicherung für Alle“ oder gar die „Toleranz für Wenige“ einführen. Also muss Burnham selber zum Höhlenbecken, um bei der alles enthüllenden Meditation mit Sätzen wie „Du musst dich dem stellen!“ auszuhelfen.

„Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.03, „People Of Earth“

„Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.03, „People Of Earth“

Um endlich Antworten auf Fragen zu erhalten, die sich die Autoren nie gestellt haben, fliegt die Discovery zur neuen Erdregierung. Doch dort wird man von einem Inspektionsteam empfangen, das skeptisch gegenüber Fremden ist, da man sich traditionell vor 900 Jahre alten Schiffen fürchtet. – Zu Recht. Schließlich waren diese vor exakt 950 Jahren eine gewaltige Gefahr für den ganzen Planeten! Doch ausgerechnet in diesem Moment schneit Piraten-Günni mit seiner Crew rein, um ein Stück vom Logik-Kuchen zu verlangen. So abwesend er auch immer sein mag…

„Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.02, „Far From Home“

„Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.02, „Far From Home“

Nach Burnhams Abenteuern im Kreuzfeuer des Autoren-Burnouts sehen wir heute, was aus der Discovery wurde. Überraschenderweise materialisierte das Schiff ebenfalls 100 Meter vor einem Planeten und legte eine Bruchlandung hin. Um dem Rätsel der völlig verhunzten Wahrscheinlichkeitsrechnung auf die Spur zu kommen, muss die Crew sich Rohstoffe für den Taschenrechner besorgen. Wie gut, dass das nächste Dorf – mitsamt seinen 50 Lebenszeichen – komplett in einer Eckkneipe Platz gefunden hat. Doch im „Wilden Postapokalyptiker“ sind manche Stammgäste gaaar nicht so freundlich.

„Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.01, „That Hope Is You“

„Star Trek – Discovery“ – Kritik zu 3.01, „That Hope Is You“

Das Bundesgesundheitsministerium warnt: „Die steigenden Facepalm-Zahlen der letzten Stunden sind besorgniserregend. Daher wird der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt und Eifel-West NOCH dringender dazu geraten, atemdichte Stoffmasken über Augen und Ohren zu tragen. Nur so kann eine Infektion mit DISCOVERY zuverlässig vermieden werden.“ Da sind wir also wieder. In der fernen Zukunft. In einer, in der man ohne Trek-Abzeichen und Phaser langsam GAR NICHT mehr feststellen könnte, in welchem Franchise wir uns befinden. Wir nähern uns also der Ziellinie?

„Star Trek – Lower Decks“ – Reviews der Folgen 8 + 9

„Star Trek – Lower Decks“ – Reviews der Folgen 8 + 9

Ganz im Ernst: Ich finde es wirklich toll, dass CBS sich mit dem altehrwürdigen Franchise mal was traut! Dass Star Trek versuchsweise einfach mal brutal, hemmungslos und experimentell wird. Quasi eine neue Kunstform der parodistischen Zerstörung. – Doch nun genug von der demnächst startenden 3. Discovery-Staffel… Kommen wir jetzt zur intellektuelleren Trek-Verhohnepipelung: „Lower Decks“. Oder, wie alte Trekkies die Serie zu nennen pflegen: „Wieso haben die im Spiegeluniversum die ganzen Bärte und Banner abgenommen?“

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der Folgen 6+7

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der Folgen 6+7

Bisher hält unser guter(?) Vorsatz, wirklich JEDE neue Trek-Episode zu reviewen, dem medialen Trommelfeuer der Kurtzman-Ära stand. Doch erste Risse zeigen sich langsam in unserer Redaktion: So verabschiedet sich Kollege Sparkiller demnächst für einige Tage in eine Klinik für weichgeklopfte Schenkel, während ich langsam keine Lust mehr habe, jedes „Lower Decks“-Script mit dem aktuellen Wahlprogramm der FDP abzugleichen. – Trotzdem hier nun die nächsten beiden Besprechungen…

Star Trek Discovery – Vorstellung des neuen Trailers zu Season 3

Star Trek Discovery – Vorstellung des neuen Trailers zu Season 3

Wenn selbst WIR am offiziellen „Star Trek Day“ von CBS vergessen, pflichtschuldig auf irgendwas rumzu-haten („Pfff… Die Effekte von Discovery sind… halt… Pipi-Urin-mäßig?“), dann hat das Franchise echt ein Problem. Zumal wir auch fast den neuen Trailer verpasst hätten und stattdessen „Dune“ ausgegraben haben. Seht also hier die kurze Besprechung zum neuen Werk jener Macher, die noch immer versuchen, in die übergroßen Fußstapfen von „Lower Decks“ zu treten.

Dune – Dieser Trailer ist besser als Sand in der Unterhose

Waaas? Ein Trailer im Jahre 2020? Und was genau ist eigentlich dieses Ki-no?
Waren das nicht so alte Tempel aus dem Davor-Vor, in denen unsere Vorfahren eine Wand aus Leinen angebetet haben?

Sieht aber gut aus, dieser Dune. Nur die vielen Leute, welche ohne zu fragen einfach in die schönen Effektshots laufen, stören etwas. Aber die retuschiert man ja bestimmt später noch raus. Vor allem diesen Jungspund mit der Hunger Games Fresse.

Ansonsten aber schon nicht schlecht.

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der Folgen 3-5

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der Folgen 3-5

Puh. Da kommt man erschöpft von einer dreiwöchigen nicht-binären Sexparty nach Hause und findet eine Bitte von Kollege Sparkiller vor, doch bitte die letzten „Lower Decks“-Episoden zu reviewen. Etwas, was ich sehr gerne tue, dem inneren Zwang sei Dank… Um es kurz zu halten, werde ich diesmal mehr auf die moralische Grundstimmung eingehen und die „Handlung“ mal sekundär-trinär-Faulbär-mäßig abperlen lassen. Ich bin nämlich schon so geboren worden, genau!

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der ersten beiden Folgen

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der ersten beiden Folgen

Nachdem die Trekfolgen der bisherigen Jahre für Viele nicht ernstzunehmen waren, witterte man ein Konzept dahinter („Nicht eeeernst gemeint? Moment mal, so wie Kurtzmans Bewerbung bei CBS damals?“) und zog tatsächlich beim großen Rick&Morty-Ähnlichkeitswettbewerb den ersten Startplatz. Viel wurde bereits über diese Serie geschimpft, doch heute ist der Tag der Wahrheit! Werden wir in der Redaktion doch die lang geforderte „Schenkelklopf-Rückzugskammer“ einrichten müssen? Oder eher doch diese Rinne, in der Magensäure ablaufen kann? Lest es hier!

„Star Trek – Lower Decks“: Intellektuelle Analyse der ersten Minuten

„Star Trek – Lower Decks“: Intellektuelle Analyse der ersten Minuten

So viel Vorfreude auf ein neues Trek-Produkt hat es vermutlich seit dem Start von TNG nicht mehr gegeben: Die ersten 2 Minuten von „The Lower Decks“ sind da! Und wir als Fachorgan für angewandte Systemkritik freuen uns, euch heute eine erste Analyse des von CBS Gezeigten präsentieren zu dürfen! Nach zahlreichen Mails unserer Leser („Mecker nich immer rum, du Arsch!“) reaktivierten wir extra für diese tiefgreifende Reflektion „Intellekto-Klapo“, der zusammen mit einem exquisiten Jahrgang Erdbeer-Bowle (Sommer 2020) aus einem hochpreisigen Fast-Food-Restaurant abgeholt wurde. Let’s go:

Pressemeldung: Zukunftia steht hinter unserem Trek-Anführer

BIELEFELD – Während die liberale Trek-Presse wie die Schafe hinter DeepWeb-Erfindungen wie „Gute Drehbücher“ und „Sympathische Hauptfiguren“ herläuft, stellt sich Zukunftia hinter die Wahrheit von Alex Kurtzman: Dem Trek ging es noch nie so gut! Besser noch, das tägliche Anschauen der Kurtzman-Serien schützt laut unabhängigen Quellen wie der „CBS Advertisment Agency“ sogar zu 120 % vor Corona-Ansteckungen!
So Alex selbst: „Die Neu-Trek-Hasser verstecken sich hinter der Maske der guten Qualität. Täglich überschreiten Kritiker neue Grenzen der schlechten Wertungen und was wird dagegen getan? Gar nichts! Es wird Zeit für eine virtuelle Mauer, damit sich meine Fans endlich wieder sicher fühlen. Denn das Internet schickt uns nicht seine besten Zuschauer.“

Zukunftia (welche erst vor wenigen Tagen ein Mitglied der großen Viacom-Familie geworden ist) stimmt dieser Meinung in allen Punkt zu. Ganz besonders der unbestechliche Chef-Redaktur Daniel Klapowski, welcher für dieses große Presse-Event extra in seinem brandneuen Privatjet eingeflogen ist.
Er begann dieses mit den Worten „Die oberflächliche und vor allem pseudo-fachliche Meinung der Trek-Verweigerer interessiert uns nicht die Bohne! MEINE reicht!“. Richtig so, sagen wir!

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