Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

Gastartikel: „Star Trek – The Animated Series“ (+ die besten Folgen)

Unser renitentest… treuster Gastautor Tobias H. hat wieder nach- und mir eine weitere Mail ins Nest gelegt. Diesmal geht es um ein Thema, an das ich mich aus gesundheitlichen Gründen schon länger nicht herantraue: Es geht um Bewegung. Genauer gesagt um TAS und das Fehlen eben jener Kinetik. Ich selbst konnte mir dieses animationsgestörte Daumenkino für Fingerlose ja nie ansehen, da ich nach 2 Minuten stets glaubte, ich hätte das Videosignal falsch angeschlossen. Man stöpselt doch den alten Schallplattenspieler an den HDMI-Eingang, oder?

Doctor Who – 11.07 – „Kerblam!“ – Kritik

Hach jaaa… Montag. Ein Tag, an dem ich mich immer auf meine Kinderüberr… Kindererziehung freue. Denn an Doctor Who habe ich neuerdings immer gleich drei Wünsche auf einmal: Keine Schokolade, aber dafür Bildung, Holzhammermoral und (jetzt kommt die Geheimzutat) das alles möglichst ohne diese weiße Metaebene auf der Innenseite vom Ei. Hm, lecker! Und nicht vergessen: In jeder siebten Erziehungsfolge ist jetzt auch noch Kapitalismuskritik mit dabei. Tollerweise kann ich die sogar selbst zusammensetzen, weil sie gar nicht so riiichtig thematisiert wird!

Political Correctness in Medien – Schön oder Fremdschäm? – Teil 1: Ghostbusters 2016

Oft liest man, dass etwas zu „P.C.“ sei. Die Rede ist hierbei von „Political Correctness“. Das bedeutet, dass man für 10 Jahre alte Tweets gefeuert werden kann, weil man sich über Rand- oder Zentralgruppen lustig gemacht hat. So geschehen bei James Gunn („Guardians of the Galaxy“), der Sexwitze über Kids für eine geniale Comedy-Idee hielt. Doch bei diesem Thema stellen sich nicht nur komplexe Fragen zu Meinungsfreiheit, Verjährungsfristen und Angemessenheit, sondern auch, was etablierte Medienunternehmen für (oder gegen?) P.C. tun können…

Doctor Who – 11.06 – „Demons Of The Punjab“ – Kritik

Endlich ist Schluss mit menschenfeindlichen TV-Episoden und rassistischen SF-Geschichten! Denn Doctor Who zeigt, dass man auch ohne Kitsch und Erziehungskeule eine moralische Geschichte erzählen kann. Man muss dem Kitsch und der Erziehungskeule nur zwei rote Pappnasen aufsetzen, damit man sie nicht sofort erkennt. Zeitlupeneinstellungen, hölzernes Schauspiel, sanfte Musik und nasse Augen können ebenfalls nicht schaden. So wie schon in der Folge „Rosa“, die ich mir jeden Abend vor dem Zubettgehen anschaue…

Kurtzman wird zum Genie: Michelle Yeoh bald in Spin-Off-Serie

Endlich gute Ideen: CBS plant anscheinend eine Spin-Off-Serie mit Michelle Yeoh in der Hauptrolle. Höchstwahrscheinlich spielt sie hier erneut die brutale Imperatorin, die der Föderation dabei hilft, die Sektion 31 zu gründen.

Discovery Short Treks – Folge 2: „Calypso“ (plus: neue Gerüchte)

Ach, Short Treks… Mit diesen zusätzlichen Kurzepisoden erschafft CBS ein ganzes Universum, bestehend aus epischen Geschichten, die nur eines gemeinsam haben: Sie alle können mit minimalem Aufwand in der Mittagspause gedreht werden. Was natürlich nicht für die Drehbücher dieser Meisterwerke gilt! Für diese genügt bereits die Ziehzeit einer 5-Minuten-Terrine. Aber gut, manchmal entsteht ja auch aus sehr wenig Mitteln große Kunst. Aus diesem fragmentierten Seltsamkeiten ganz normale Reviews zu machen, das wäre z.B. eine…

Doctor Who – 11.05 – „The Tsuranga Conundrum“ – Kritik

Okay, jetzt schaffe ich die restlichen Episoden dieser Staffel auch noch. – War ich bisher der Meinung, dass es schon eine ziemliche Quälerei ist, oberflächliche Infantisten-SF zu reviewen, so muss ich doch zugeben, dass man so wenigstens in der Übung bleibt. Schließlich kann man die neue Doctorin fast schon als Michael Burnham des Who-Franchise ansehen. Und da Discovery auch bald weiter geht, will die Brech-Muskulatur ausreichend geschmiert bleiben. Daher präsentiere ich heute: Ein Alien, dessen Fressverhalten erstaunlich an das von Alex Kurtzman in Sachen STAR TREK erinnert…

„Downsizing“ – Die Kritik für große Meckerköppe

Der Beginn dieses „Menschen werden klein“-Movies ist verheißungsvoll. Statt crazy Ami-Nerds zeigt man uns ein ganz normale Forscher aus Nordeuropa – nur echt mit Halbglatze, Watschelgang und lustig klingender Trottelsprache. Und auch die erste Enthüllungskonferenz, die Hintergrundinfos und die gezeigte Verkleinerungsprozedur (inklusive Entnahme aller Implantate) atmeten vor allem einen Gedanken: Die Prämisse derartig logisch darzustellen, dass man als Zuschauer fast den realen Wikipedia-Artikel verfassen möchte: „Die erste erfolgreiche Verkleinerung erfolgte im Jahre…“

Doctor Who – 11.04 – „Arachnids In The UK“ – Kritik

Hach… Endlich wieder in der Gegenwart. Ich begann sie schon langsam NICHT zu vermissen, die lustigen Abenteuer mit verschrobenen Charakteren in leergeräumten Alltags-Locations (Firmengelände, Hochhäuser, Omas Spukhaus©). Aber gut, in unserer Gegenwart müssen wir wenigstens die Nebenfiguren nicht großartig einführen. Denn wer kennt nicht Hotelmanager, die US-Präsident werden wollen, während sie einer fremden Frau namens „Stormy Doctor“ all ihre dunklen Geheimnisse offenbaren?

Zeit für den Abdecker? – Trickserie „Star Trek: Lower Decks“ angekündigt

Kurtzman hat das Thema Burnout-Prävention wirklich verstanden. Denn an vielen Stellen muss man sich einfach nicht mit Nachdenken befassen: Picard war beliebt, also gibt es eine Picard-Serie. Spock war beliebt, also gibt es bald wieder Spock. Und da „Rick & Morty“ (sowie das urkomische „Orville“) im Humorsektor angesagt sind, gibt es bald also noch eine freche Zeichentrickserie zu STAR TREK. – So einfach geht Erfolg! (Bonuszahlung, anybody?)

Doctor Who – 11.03 – „Rosa“ – Kritik

Endlich mal eine Episode um’s … Busfahren?! – Nachdem in den letzten zwei Folgen eher dubiose Zeitreiseexperimente auf Seiten des Zuschauers angesagt waren („Ist es schneller vorbei, wenn ich die Zeiger der Küchenuhr eeetwas antippe?“), sollte die dritte Folge mit „der Neuen“ endlich zünden. Schließlich habe ich bereits vor Monaten meinen Kollegen Sparkiller darum gebeten, 300 retouchierte Bilder anzufertigen, auf denen ich die neue Doctorin sanft im Arm wiege. Von den Unmengen an diesbezüglich bedruckten T-Shirts ganz zu schweigen…

„Spuk in Hill House“ – Die Gastkritik zur untoten Netflix-Serie

Ein Gastartikel von Schildhilde (mit ein bisschen Klapo) – Netflix und ich, das passt oft nicht. Denn monatelang belastet der Account ohne Gegenleistung mein Kreditkarten-Konto, obwohl jede Finanzwirtschaft-Vorlesung spannender ist als das derzeitige Programm. Nach „Better call Saul“ kannst du den Dienst ja löschen – dachte ich. Doch dann tauchte mein Thema auf, passend zum Oktober. Ja, diesen Monat durchziehen wahrlich denkwürdige Ereignisse: Zeitumstellung, Halloween, Klapowski betritt das Überreife-Stadium (er wird 40) und HILLHOUSE wird neu aufgelegt.

„Terminator 1 + 2“ – Das volle Gastartikel-Fressbrett

Der Tobias H. ist schon ein Fuchs! Und ein zeitreisender noch dazu: Ständig erinnert er mich an Artikel, die er mir angeblich vor Monaten zugeschickt hat. Wenn ich dann die alten Nachrichten durchsuche, dann finde ich tatsächlich Gastbeiträge von ihm. Immer solide, immer thematisch passend, immer den ganzen Film zusammenfassend (damit man den selbst nicht mehr sehen muss). Tja, Tobias-H.-Texte, das steht eben für eine Würdigung unsterblicher Klassiker! – Mal ohne Witz: Wenn du berühmt wirst, nennst du dich aber einprägsamer? „Tobby Häy“ oder so?

Doctor Who – 11.02 – „The Ghost Monument“ – Kritik

Das hier soll jetzt KEIN Verriss sein. Betrachtet dieses „Review“ mal eher als „Fragestunde“ meinerseits, an deren Ende ihr mir gerne erklären könnt, ob ich das denn alles RICHTIG verstanden habe. Beziehungsweise ob das alles überhaupt ernst gemeint war. Oder ob der Autor selbst verstanden hat, wie man irgendetwas erklärt. Oder was „Ernst“ ist (mein Onkel?). – Ja, könnte es womöglich sein, dass ich soeben die erste Episode gesehen habe, die von einem Alien oder einem Google-Algorithmus geschrieben wurde?

„Schreib halt was hin“ – Drehbücher im neuen Star Trek

Drehbücher sind interessant: Man schreibt als Lohnsklave etwas auf, übergibt es Alex Kurtzman und plötzlich wird alles Star-Trek-Kanon. Ohne spürbarer Absprache mit den anderen Autoren. Diese „Demokratisierung des Schaffensprozesses“ ist faszinierend in einem Franchise, das früher von Fan-Scripts überschüttet wurde – von denen fast alle abgelehnt wurden. Doch was sind eigentlich Merkmale von guten Storys? Und wie ist meine Prognose zur „Picard-Serie“? Und hat CBS Ideen eines Indie-Spiels geklaut?

„Solo: A Star Wars Story“ – Kritik zum Film

What a mess! („Was für eine Messe?“) – Dieser Film hat so viel hinter sich, dass er sich vor dem Umdrehen immer erst ein Antidepressiva einwerfen muss. Aber gut, dennoch wollen wir dieses dringend notwendige Prequel nicht vorverurteilen. Auch andere Kultwerke mussten schließlich unter falschen Regisseuren leiden, wurden komplett neu gedreht und umgeschnitten. Und somit gehen wir mal mit unbedarftem Geist an „Solo“ heran. Disneys Brieftasche hat das ja auch getan…

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