Film- und Serienkritiken

Ernsthafte News & Kritiken zu Film und Serie.

„The Eternals“ – Die Kritik für Langlebige

„The Eternals“ – Die Kritik für Langlebige

Viele Fans und Kritiker vertreten die Auffassung, dass dies einer der langweiligsten Filme der Marvelreihe ist. Doch gerade DAS machte ihn aber so interessant für mich, da mich die meisten Marvelwerke der letzten Jahre eh schon an Bürokratiemonster im Berserkermodus erinnerten („Jetzt noch schnell Thanos abarbeiten und 24 neue Figuren einstecken, um die Franchise-Phasen 3, 4 und 67 vorzubereiten.“). Was könnte bei Fans dieser ganzen Reihe also plötzlich als langweilig gelten? Inhalt? Tiefsinn? Dialoge zum schreiend weglauf… dranbleiben?

„The Green Knight“ und „Benedetta“ – Zwei Reviews

„The Green Knight“ und „Benedetta“ – Zwei Reviews

Ihr kennt den Spruch? „Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verdammt, die Zukunft zu wiederholen.“ – Aus diesem Grund möchten wir uns davon distanzieren, dass dies eine SF-basierte Webseite ist. Vielmehr beschäftigen wir uns mit der Historie der Menschheit, weswegen wir uns auch Zukunftia nennen (= Zufällig unterlaufene Klamaukreviews und notorisch ferklärter Tiefsinn in Anno-Dazumal). Daher nun zwei Reviews zu aktuellen Filmen zu der Welt von Vorgestern. Doch Vorsicht: Bei beiden Werken gibt es nackte Weiber. – Schlimm?

„Star Trek – Picard“, Staffel 2-Trailer: Mit Action zur Jetztzeit-Detektion.

Picard, Season 2 wartet bereits auf arglose „Toll, es kommt neuerdings XYZ darin vor“-Sager.

Und ja, es kommt Guinan drin vor. Das ist Kult, das lieben wir, so brauchen wir das.
Wiederholung. Wiederholung. Wiederholung.
Ja, möge dies mein Kurtzman-Haiku sein:

Wieder holt… mich die Wiederholung
zur Weck-Wiederholung.
Ich lege Widerspruch ein.

Aber nur, wenn die Technik, die Machart, die Art der Dialoge und die Kulissen NICHT nach Star Trek wirken. Das wäre mir persönlich wichtig!

Und Q ist ja bekanntlich ebenfalls dabei. Finde ich doppelkultig verkultet. Hier schon mal 5 von 3,5 Sternen. Mit einem kleinen Bonusstern, da die Borgqueen erneut gezeigt wurde.

Im Ernst: So wirklich viel analysieren kann man hier tatsächlich nicht – da sich in meinem Kopf bereits das fertige Endprodukt hochskaliert… („Oh, wir müssen in jeder Folge eine besondere Actionszene überleben, damit wir Finster-Günther die magischen Diamanten/Codes/Untergangswaffen abnehmen können!“).

Loben kann man aber mal, was die Trailer-Cutter jedes Mal aus dem Mist zusammenstellen: So abgestimmt auf schmissige Musik (hätte mir das bei Matrix 4 gewünscht!), auf die vermutlich BESSEREN Effekte und ein paar ausgewählte One-Liner wirkt der übliche Kurtzman-Murks fast wie Kunst.

Schade, dass wir es nach 4 Jahren inzwischen besser wissen…

(Es sei denn, Reginald Barclay kommt in der Serie vor. Dann gibt’s 7 von 9 Punkten – plus 2,333 Punkte als Stotter-Wiederholung oben drauf!

„Titanium – Strafplanet XT-59“ – Der Strafplanet für Gastreview-Leser

„Titanium – Strafplanet XT-59“ – Der Strafplanet für Gastreview-Leser

BergH kenne ich inzwischen sooo lange, dass selbst meine Freundin ihn regelmäßig grüßen lässt. Und umgekehrt. – Komisch nur, dass ich die beiden so oft zusammen sehe…? (*auf Restaurant zeig*) Nun wollte mein guter Freund zum ersten Mal ein Review einreichen. Dafür durfte ich den Inhalt nach eigenem Gutdünken von der Ursprungsfassung abwandeln und komplett verfremden. Finde ich fair. Denn das hat er mit meiner Freundin AUCH getan. (*auf gemeinsame Bergtour der beiden zeig*)

„Ghostbusters – Afterlife“ – Die Legacy geht weiter?

„Ghostbusters – Afterlife“ – Die Legacy geht weiter?

Endlich wieder Retro-Feeling! Die alte Tube musste ich letzten Sonntag leider wegwerfen; war vollkommen leer. Apropos sinnentleert: Wieso der Film in Deutschland den Titel „Legacy“ trägt, weiß nur das Handbuch vom Geist des Marketings. Trotzdem wollte ich mich natürlich mit all meinen Retro-Synapsen auf dieses Werk einlassen… Das klappte die meiste Zeit auch gut. Ich war sogar sooo in den 80ern drin, dass ich neben der Pausetaste auch die Vorspul-Funktion des Videorekorders betätigen wollte.

„Don’t Look Up“ – Das Review zum Hingucken

„Don’t Look Up“ – Das Review zum Hingucken

Ein Komet rast auf die Erde zu – und wird sie treffen. Doch wie sollen die Forscher dies verbreiten, wenn die Menschheit die Wahrheit nicht hören will? Allen voran eine Präsidentin, die lieber Muschi-Bildchen von sich verschickt, als sich um das gemeinsame Überleben zu sorgen? – Dieser Netflix-Film beschäftigt sich also mit Massenpsychologie zwischen Katzenvideos, Popsternchen und Working-Class. Und ist damit eine wertvolle Quelle, auf die man zukünftig ZEIGEN kann, wenn wirklich mal was in der Art passieren sollte. (Gut! Denn „Idiocracy“ kann ich nicht mehr hören.)

Space Sweepers (2021) – Das Gastreview

Space Sweepers (2021) – Das Gastreview

Es gab eine Zeit, in der jeder SF-Film zum Klassiker wurde… Laut unseres Gastautors Tobias H. muss dieser Zeitpunkt ziemlich genau im Jahre 1968 gewesen sein – wenn auch NUR in der DDR. Doch diesmal hat sich unser geschätzter Gastautor erweichen lassen und präsentiert einen MODERNEN Klassiker. Und ebenso wie bei Tobias‘ Reviews zu tschecheslowakischen Ausnahmewerken („Die Darstellung der Raketen kann nicht mit den Aserbaidschanischen Visionen mithalten!“) wird man auch in 40 Jahren zu „Space Sweepers“ sagen: „Wasndasfürnscheiß“?

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.07, „…But To Connect“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.07, „…But To Connect“

„Butt to connect“? – In der heutigen Episode von LSRUSD („Leute stehen rum und sagen Dinge“) müssen Politiker darüber entscheiden, ob sie die fremde Anomalie lieber sprengen ODER zutexten. Also wenn ich die Anomalie wäre, hätte ich echt ein Entscheidungsproblem…? Zeitgleich hat Bordcomputerin Zora plötzlich keinen Bock mehr, ihre Scan-Ergebnisse in Bezug auf die Mission mitzuteilen. Die Rettung der Galaxie sei zu gefährlich für 100 ihrer Bewohner. Und außerdem habe man sich doch sooo aneinander bedröhnt.

„Matrix Resurrections“ – Das Review mit der binären Meinung

„Matrix Resurrections“ – Das Review mit der binären Meinung

„Matrix 4“ ist einer dieser Filme, die 50% aller Leute total mies finden werden. Und das, während 50% der Menschen sagen werden: „Ich weiß gar nicht, was du hast, war doch unterhaltsam, wenn es dir nicht gefällt, warum guckst du es dann, hat doch tolle Momente, erklärt viele Sachen, ist kreativ, freue mich auf Teil 5, ich mochte die Szenen mit der Katze.“ – Oooder steckt in diesem Film gar ein Meisterwerk des Meta-Verkleisterns? Ist unter den zwei-drei Oberflächen noch eine vierte oder fünfte versteckt? Folgt mir auf Ebene 6, um es zu erfahren!

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.06, „Stormy Weather“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.06, „Stormy Weather“

Da werden selbst Coronaleugner zu Menschen, die Wissenschaftlern Pralinen vorbeibringen: Nach wie vor forscht man sich an der Anomalie die Sensoren blutig. Diesmal springt das Schiff in eine Subraumspalte, um zu gucken, was drin ist. Da das Teil aber unmöbliert daherkommt, will man wieder umdrehen („Die Flenn-Stunde im Hauptquartier fängt gleich an!“). Doch oh Schreck! Man kommt nicht mehr heraus! – Kann die Crew genug Tränen vergießen, um den Weg zum Ausgang zu benetzen?

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.05, „The Examples“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.05, „The Examples“

Überstunden -tage im Blitzmerker-Land: Bereits in der fünften Folge fällt der Crew auf, dass die seltsame Anomalie etwas Künstliches sein muss. Also quasi wie der Burn, nur halt mit einem Nachmieter drin? – Geschockt vom eigenen „Ei der Daus!“-Enthüllungsblick in die Kamera macht sich die Crew nun auf, zusammengeklöppelte Meteoriten zu evakuieren. Hierfür hat man nur 5 Stunden Zeit. Genug Zeit also, um sich beim Kompetenz- und Emotionengerangel ein paar weiche Ellbogenschoner zu häkeln…

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.04, „All Is Possible“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.04, „All Is Possible“

„Tüss, Spark! Ich bin bis nächste Woche in Sachsen-Anhalt! Denn neben Bananen gibt es dort bestimmt auch kein Internet und somit Discovery. Aber selber viel Spaß damit, har-har-har!“ – Da wird vor Wut das Käppchen rot! Wenn ein Klapowski keinen Bock hat, dann vermacht er sich auch gerne einmal in einer Nacht und Nebel-Aktion (es gab zuvor Bohneneintopf) in Richtung Zone. Hoffentlich stürzt er dabei nicht (emotional) in einer Landschaft fern jeder Zivilisation ab. Ah, sorry, Sachsen-Anhalt erwähnten wir ja schon.

„Finch“ – Das Review zum Roboterliebhaben

„Finch“ – Das Review zum Roboterliebhaben

Zukunftia hat auch ein Herz für die kleinen Filme. Jene Werke, die einen überraschen oder erstaunen. – Nun, zu diesen gehört „Finch“ (derzeit auf Apple TV) nur bedingt. Trotzdem haben Sparkiller und ich entschieden, mal eine Runde auf der Roboter-Hundeschule zu drehen. Schon deshalb, weil wir aus Mainstream-Sicht nicht gerade „folgsam“ sind… Und vielleicht erleben wir hier ja DOCH eine emotionale Persönlichkeitsentwicklung, bei der man sich fragt, wo maschinelle Intelligenz endet – und direkt in die hündische übergeht?

Die 25 besten SF-Filme aller Zeiten – Plätze 2 und 1

Die 25 besten SF-Filme aller Zeiten – Plätze 2 und 1

Sie sind da! Die ersten beiden Plätze aus dem Reigen der besten SF-Filme… Hat man bei Zukunftia eigentlich jemals zuvor so viel Qualität hintereinander besprochen gesehen? Und nein, damit meine ich nicht die ersten Discovery-Folgen, die bei Kollege Sparkiller regelmäßig 6 von 10 Punkten erhalten haben? – Doch Spaß beiseite… Schade ist es schon, dass diese Reihe zuende geht. Wobei ich noch total gute Ideen für die Plätze 40 bis 26 hätte. Aber man soll ja bekanntlich aufhören, wenn ihr am enttäuschtesten seid… („Was? ‚Jurassic Park 3‘ nicht auf Platz 1?“)

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.03, „Choose To Live“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.03, „Choose To Live“

Klatscht in die Hände, endlich ist die neue Folge da! – Nur schade, dass sich das die Autoren nicht beim Schreiben dieses Machwerks gedacht haben? Ich stelle mir das so vor, dass im Writer’s Room irgendjemand den Holzkohlegrill (mit den alten TNG-Drehbüchern drauf?) angelassen hat – woraufhin alle Anwesenden im Kohlenmonoxid-Rausch die Worte „Mond! Aliens! Schwerter! Raumschiff!“ geraunt haben. Dank des Überwachungsmikrofons kam dann dieses Drehbuch heraus. Wobei „heraus“ schon etwas hochgestochen klingt…?

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.02, „Anomaly“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.02, „Anomaly“

In der neuesten Episode von „Der Untergang“ muss die Crew unserer Sporen-Gondel wichtige Messdaten zu einer gefährlichen Anomalie liefern. Doch persönliche Probleme erschweren dies: Book kann vor lauter Tränen kaum noch im Kreis gucken, Burnham bemerkt das und muss darüber weinen, Tilly hat irgendein Problem mit ihrem 8-Stunden-Tag oder dem Kantinenessen, während Culber und Saru sich selbstkritisch fragen: „Wenn man allen gottgleiche Ratschläge gibt… IST man dann nicht ein Gott?“

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