Film- und Serienkritiken

Ernsthafte Kritiken zu Film und Serie.

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.05 – „Stardust City Rag“

Harrr, ihr Landratten! Na, genießt ihr euren kur(t)zen Ausflug auf dem Faschings-Schiff der Föderation? Wenn ja, dann verbrennt bitte mal eine TNG-Staffelbox, damit wir wissen, dass ihr es ernst meint. Wichtig wäre mir auch, dass ihr kurz beide Augen mit einer Klappe bedeckt. Wie? Nein, nicht wegen der Piratenthematik, sondern wegen der grafischen und psychischen GEWALT in dieser Folge. – Reißt bitte kurz einer Katze den Schwanz ab, wenn ihr das verstanden habt.

Doctor Who – 12.08 – The Haunting Of Villa Diodati – Kritik

In dieser Episode landet der Doctor in der Nacht, in der Mary Shelley die Idee für ihre Frankenstein-Geschichte bekam. Doch um derartig inspiriert zu werden, müssen erst einmal geisterhafte Gestalten im Haus herumspuken (Oh, lass es bitte die verstorbenen Autoren der letzten Episoden sein!), der Schrittzähler irgendwie auf 5.000 hochgepusht werden („Da drüben ist ein Hinweis! Ach ne, doch nicht.“) und die Nebendarsteller-Menge auf die Bevölkerungszahl einer mittleren Großstadt zurück-getötet werden.

„Star Trek – New Horizons“ – Der Gastbeitrag zur alternativen Serie

Versprochen ist versprochen: Hiermit veröffentliche ich gerne den Pitch für eine alternative Picard-Serie von unserem treuen Leser JP1957. Dieser hat sich eine GANZ andere Richtung ausgedacht, die ich ihm bereits als „gut“ und „besser als das Original“ bezeichnete, bevor ich überhaupt eine einzige Zeile gelesen habe. Aber so was ist heutzutage eigentlich selbstverständlich. Dank den aktuellen Serienentwicklungen darf sich heute jeder mal als echter Autor fühlen. Oder als logisch denkendes Wesen, das die Menschheit voran bringt. – Sehr trekkig, dieser Gedanke?

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.04 – „Absolute Candor“

Hier mal ein kleines Franchise-Ratespiel: Wir haben da einen Ring, der oft gezeigt wird, eine hutzelige kleine Person, die alle ständig in Gefahr bringt, eine Art Kampf-Elf, eine Reihe von unterschiedlichsten Gefährten und rote Bäume im klassischen Fantasy-Licht… Na, was könnte das sein? Richtig: Die neue Picard-Seifenoper, die neuerdings einmal die Woche auf „Mordor TV“ läuft.

Doctor Who – 12.07 – Can You Hear Me? – Kritik

Als Companion hat man es nicht einfach: Da wird man vom Doctor rausgeschmissen, um daheim dringende Hausarbeiten zu erledigen (= divers und multikulti sein – PLUS Staubwischen), doch iiirgendwie mag dabei keine rechte Stimmung aufkommen. Nehmen wir zum Beispiel Ryan, der von heute auf vorgestern stockschwul geworden ist? Oder habe ich das falsch verstanden, als er verkniffen mit seinem „Mate“ an der Haustür rumdödelte und dabei aussah wie eine Nonne, die zum ersten Mal ein Hentai-Pop-Up am Laptop sieht?

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.03 – „Das Ende ist der Anfang“

Phantastisch. Wir sind erst in Episode 3 und so laaangsam steuern wir bereits auf die Troi/Riker-Szene zu, die wir vor Wochen mal in einem Trailer sahen. Ich muss schon sagen: Wer sich jemals über zu überfordernde Medien aufgeregt hat, hat in den letzten Jahren vermutlich keine „moderne Serie“ angeschaut. Aber immerhin sind wir nun wirklich im Weltraum angekommen. Oder, wie Jean-Luc es in der letzte Folge noch ausgedrückt hätte: „In waaas bitteschön?“

Doctor Who – 12.06 – Praxeus – Kritik

Nehmt die Finger von diesem Planeten, ihr rotzlöffeligen Alten! Ihr macht nur wieder alles kaputt da! – Wie bitte? Ach, ihr seid noch unter Dreißig, habt noch nie Plastikmüll in der Hand gehabt und kennt „Autofahren“ nur aus dem Fernsehen – das ihr aus Stromspargründen aber gar nichts schaut? Dann dürft ihr hier ausnahmsweise zugucken! Denn ihr werdet (vielleicht) mal die Welt retten. Okay, der Doctor war zwar schon in der fernen und geretteten Zukunft, aber das heißt ja noch lange nicht, dass das auch im Calvin-Universum von Doctor Who passiert…?

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.02 – „Karten und Legenden“

Man darf Picard nicht unterschätzen. Denn aufgeschreckt durch den Burn-Out der fünf Drehbuchautoren (letzte Folge) macht sich der alte Mann nun auf dem Weg, um mit fünf Nebenfiguren das weitere Vorgehen zu benuscheln. Und da er noch immer ein rhetorisches Genie ist, schreckt er auch nicht vor genialen Aussagen wie „Wenn Sie nicht helfen, wird es Sie teuer zu stehen kommen!“ zurück. – Währendessen wird im Weltraum der Film „Auf dem Borgkubus, da wird geschnackselt“ weitergedreht…

Doctor Who – 12.05 – Fugitive of the Judoon – Kritik

Kommt mit ins Remember-Land, auf deine eigene Reise! Der Eintritt kostet den Verstand… – Oh, entschuldigt. Ich habe nur gerade die neue Hymne der Serie gesummt. Ich finde das nämlich gaaaanz toll, dass die gerade sooo liebevoll die alten Who-Elemente auswählen und ausgraben, die zufällig am wenigsten mit Erde bedeckt waren. Wollt ihr auch mit ins Remember-Land? Dann begleitet mich einfach hinter diesen magischen Vorhang. (*Stapel mit alten EMMA-Zeitschriften wegtret*)

Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.01: „Gedenken“

Picard hat es schwer: Mit nur zweieinhalb Angestellten muss er zusehen, wie seine Weingut-Maschinen den roten Saft vollautomatisiert für ihn anbauen. Doch leider übernehmen die Geräte nicht seine Schuldgefühle, die er sich seit der Zerstörung von Romulus macht, weil … er … der Einzige ist, der damals RICHTIG gehandelt hat? – Äh… Wir lassen diesen Logikaspekt mal besser sein und kommen (SPOILER!) direkt zur Klon-Tochter von Data, die aus binärer DNA entstanden ist. Das dürfte unkritisch sein?

„Mein Gott, es ist voller Kerne!“ – Bald geht es los…

Zum baldigen Start der Picard-Serie hatte unser Redaktionshaustier Schpock noch schnell einen Nervenzusammenbruch. Wer kann es ihm verübeln?

Star Trek-Bücher für Feinschmecker – Ein Gastbeitrag

Unser Leser Tobias H. hat wieder zugeschl… -lesen und gleich mehrere ST-Roman-Reihen durch sein Großhirn gezogen. Leider waren wir uns aber nicht ganz einig, ob wir diesen Gastbeitrag VOR dem ersten „Star Trek Picard“-Review veröffentlichen oder DANACH. Ich persönlich denke ja, dass sich klassisches Star Trek eher zum Balsam-artigen Runterspülen eignet, statt als Anheizer vor etwas, das höchstens mittelmäßig wird. – Würdigt aber trotzdem diesen Artikel, okay? Mehr Rechercheaufwand ist wohl bisher in keinen Zukunftia-Text geflossen.

Doctor Who – 12.04 – Nikola Teslas’s Night Of Terror – Kritik

Endlich ist die neue Folge da. Diese Nachmittags-Schlaflosigkeit um 16:35 Uhr hat mich schon ganz kirre gemacht. Aber das ist nun vorbei, denn diesmal trifft der Doctor auf Nikolas Tesla, um … äh… – JA, sie TRIFFT ihn halt, Punkt! Was wollt ihr denn noch, ihr hyperaktiven Jäger des verlorenen ADHS-Schatzes, hä? – Ach, etwa einen Kapitalisten, der ab und an unmotiviert die Wort „Umsatz“ und „Geschäftstüchtig“ in die Kamera raunzt? Sollt ihr bekommen, ihr Raffgierigen! Aber nicht wieder alles auf einmal weg-kritisieren, ja?

Trek-News: Mehr Serien, mehr Showrunner, mehr von MEHR!

Stopp! Bevor ihr „Star Trek – Picard“ guckt, solltet ihr euch erst informieren, welche Trek-News es in den letzten Tagen so gab. Seid ihr hierfür schon b(e)reit genug? Na, dann klickt hier!

Doctor Who – 12.03 – Orphan 55 – Kritik

Alles ist wie immer im Hause „Who“: Aus dem einst herrischen – oder zumindest mysteriösen – Weltenreisenden ist eine nuschelnde Bastlerin geworden, die keinem weh tun möchte. Und genau diese spricht mit brutalsten Monstern regelmäßig in Babysprache („Duuu muuuuusst jetzt maaachen, was ich saaageee!“), damit die Fieslinge ihre Killerinstinkte mal kurz in die Werbepause schicken. Zumindest so lange, bis Frau Doktor aus einem Mülleimer (der komischerweise oft die Aufschrift „Deus Ex Machina“ trägt) hilfreichen Krempel zusammengebaut hat…

Short Treks – Kritik zu „Children Of Mars“

Man mag (auch) von diesem Short nicht viel halten, aber eines wird in den Geschichtsbüchern stehen: Für einige Tage war dies die ST-Serie, die 18 Jahre nach „Nemesis“ am weitesten in der Zukunft spielte! Tja, da habe ich bei der Recherche wohl mal endlich meine Hausaufgaben gemacht? Apropos Hausaufgaben: Diese neue Mini-Story spielt in einer dezent unfuturistischen Schule (die Spinde sind nicht mal sechseckig!) und zeigt erstmals, dass Kurtzman durchaus schon von Bildungseinrichtungen gehört hat.

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