Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

All-Gemeines - Im Grunde grundsätzliches mit vielen Sätzen.


„Schreib halt was hin“ – Drehbücher im neuen Star Trek

Drehbücher sind interessant: Man schreibt als Lohnsklave etwas auf, übergibt es Alex Kurtzman und plötzlich wird alles Star-Trek-Kanon. Ohne spürbarer Absprache mit den anderen Autoren. Diese „Demokratisierung des Schaffensprozesses“ ist faszinierend in einem Franchise, das früher von Fan-Scripts überschüttet wurde – von denen fast alle abgelehnt wurden. Doch was sind eigentlich Merkmale von guten Storys? Und wie ist meine Prognose zur „Picard-Serie“? Und hat CBS Ideen eines Indie-Spiels geklaut?

„Black Panther“ – Die Kritik für alle Hautfarben

Dass dieser Film recht viel Aufsehen erfuhr, ist vollkommen verständlich: Viele fanden den Gedanken reizvoll, einen fiktiven, „schwarzen“ Staat zu sehen, der technologisch und militärisch mal den „Weißen“ zeigt, wo die Stammestrommel die Locken hat. Ja, hier sind die Stämme sogar so weit fortgeschritten, dass man sich sogar vor dem Rest der Welt verstecken muss, weil die sonst… Weiße-Leute-Sachen mit denen machen würden. Also ihre querverzinslichen Schuldzertifikate, Massen-Diabetes und Uncoolness über den ganzen Planeten ausweiten. Oder so.

„Tau“ – Die Minikritik zum Netflix-Filmchen

Netflix hat sich bereits viele Sporen für seine SF-Filme verdient! Und zwar jene Sporen, die man einatmet und davon allergiebedingt tüchtig husten muss – plus die Sporen, die an Cowboystiefeln die Zutret-Fläche am Zuschauer-Hintern vergrößern. Doch obwohl mir noch kein exklusiver SF-Film gefiel, gebe ich nicht auf, diese Dinge zu schauen. Zu groß ist mein Bedürfnis, bei der nächsten Netflix-Aktionärsversammlung etwas weniger ausfallend brüllen zu müssen.

„Extinction“ – Die Kritik zum Netflix-Film

Verdammt, dieses Netflix sei … verdammt! Jetzt hauen die schon wieder neue SciFi-Eigenproduktionen raus! Oder halt die eingekauften Eigenproduktionen von aufstrebenden Kunstpupsern, die es schaffen, mit 10 Millionen Dollar einen Film zu drehen, der locker nach 10,5 Millionen aussieht (= beide Zahlen geraten). Doch schafft es der Streamingdienst nach den letzten Totalausfällen aus dem „Museum of modern (f)art“, uns endlich mal einen GUTEN Film zu präsentieren? So richtig mit Story, einem Anfang, Ende und lange wirkendem Fremdschäm-Blocker?

„Wie? Nur 50 Neustarts pro Woche?“ – Klapos Gedanken zur Serie

Wir leben in einer spannenden Zeit. Nicht nur, dass wir jeden Tag die Verquickung der klassischen Clownsschule mit dem weiten Feld der Weltpolitik sehen dürfen, nein: Auch im Medienbereich tut sich mehr, als man mit zwei Händen (oder saftigen Facepalms) fassen könnte. Hier muss unser Kollege Hoffmann schon sehr viele „Was früher alles besser war“-Punkte auf seiner Steintafel abhaken, um diesem Wandel gerecht zu werden. Trotzdem habe ich die aktuelle Lage für euch zusammengefasst. Und damit ich morgen noch weiß, was ich heute gegessen habe (= Alzheimertabletten, du Depp!).

Von Influencern, Paid Content und Reviewseiten – Alles nur gekauft?

Heutzutage ist es extrem wichtig, als Medienproduzent möglichst viele „Influencer“ im Web vorzuweisen. Denn ob es nun um Filme, Serien, Games oder Bücher geht: Jeder Anbieter tut gut daran, sich möglichst viele Webseiten, Twitterer, Facebooker oder Instagrammer zu „halten“ – oder einfach möglichst bekannte Webseiten dazu zu bringen, positiv über die neuesten Produktionen zu berichten. Daher versuchen wir uns heute einmal daran, einen winzigen Einblick in diese Thematik zu geben.

„Skull Island“ – Ein Review für den Schädel

Netflix und Amazon sind schon eine tolle Sache: Für den überschaubaren Obolus von wenigen (bengalischen) Cent pro Film darf man sich hier Blockbuster in die Rübe schrauben, für die man an der Kinokasse höchstens einen trockenen Knatterpups übrig hatte. Da ich den letzten Godzilla-Film gar nicht für sooo übel erachtete (zumindest fand ich in meiner fehlenden Erinnerung nichts Negatives – außer Amnesieärzten halt), wollte ich auch diesem Monsterfilm jene Chance geben, die ihm niemals zustand.

SpaceX Falcon Heavy Live-Stream & Countdown

Ein Milliardär, der seinen eigenen Elektrowagen, inklusive Schaufensterpuppe am Steuer, in den Weltraum schießt? Selbstlandende Raketen? Wer hat sich denn diese doofe SciFi-Story ausgedacht? Die Discovery-Autoren!?

„Jenseits der Welten“ – Band 3 des Jenseits-Zyklus

Versprochen ist versprochen! 2017 sollte der letzte Teil meiner Romanreihe herauskommen – und, siehe da: Es ist noch 2017. Okay, dieser seltsame Einschub von wegen „Anfang 2017“ im allerersten Sparkiller-Trailer zählte wohl eher unter „künstlerischer Freiheit“, was die Bewertung des Wortes „Anfang“ angeht… Sorry dafür! – „Aber Klapo, wie geht die epische Geschichte um David, JEV und die Neumenschen denn jetzt eigentlich aus?“ – Gut, dass ihr fragt! Lest hier:

The Orville – 1.08 – Die Kritik für Abgestürzte

In jeder frischen Liebesbeziehung kommt dieser eine Moment, wo man sich fragt, ob der neue Partner nun sein wahres Inneres zeigt. Hatte „The Orville“ bisher stets eine Steigerung zu verzeichnen, so schreckte nun bereits der Trailer ab: Kleine Jungs (Roter Kinderdarsteller-Alarm!), die bei einem Shuttle-Absturz (Voyager-Schnarch-Alarm!) auf einem Waldplaneten landen, auf dem anscheinend technologisch wenig los ist (Stargate-Alarm!) und dessen Bewohner die Intelligenz von Tomatenmark besitzen (Hallo, Star Trek Discovery!)…

Ein Freudentanz für die Fäuste: Bud Spencer & Terrence Hill Fanspiel geplant

Ganz frisch ist diese Neuigkeit nicht, aber altes Gemüse rutscht bekanntlich umso besser durch den Darm. Denn bereits im Oktober letzten Jahres kam ein derart liebevoll gemachter Trailer für das Videospiel Slaps & Beans heraus, dass es einem ganz warm um die Hose herum wird:

Die handgemachte Musik trifft genau diesen ganz besonderen (Klatsch-)Ton der humorvollen Gewalttätigkeit und auch die Pixelgrafik reflektiert gekonnt den Tiefsinn einer doppelt-gewirbelten Backpfeife. Man würde sich vor Anbetung zu Boden werfen, wenn der Arsch denn nicht so schmutzig wär.

Aber besonders hat es mir der versprochene Coop-Modus angetan, durch welchen wir uns hier in der Redaktion endlich nicht mehr gegenseitig die Fresse polieren müssen. („Spark, das ständige Zähneputzen nervt doch bestimmt. Habe genau die richtige Lösung dafür! *aushol*“)

Im Dezember 2017 soll die zünftige Schlägerei laut der offziellen Seite jedenfalls losgehen. Ich freu mich! („Spark, lass das Grinsen, sonst setze ich meine beiden Geheimwaffen ein. *spuckt in die hände*“ – „Iiieh! Furzen UND Rülpsen?! Bohnen mit Zwiebeln gegessen, oder was?“ – „Nö, aber du kriegst gleich eine ganze Dose davon in die Schnauze. Inklusive Dose!“ – „Ich wusste doch, dass sich deine Teilnahme am Kochkurs lohnen wird…“)

Kurzkritik: „Avengers: Age Of Ultron“ – Besser als Age Of Empires II?

Eigentlich wollte ich ja weniger Supi-Heldenfilme sehen, doch wann immer einer von denen KOSTENLOS bei Amazon oder Netflix auftaucht, gewinnt die bunte Auslegeware vor dem Drama einer Lehrerin in Neu-England, die im 18. Jahrhundert… – ihr versteht schon. Und eigentlich mochte ich ja den ersten Avengers total gerne, weil der inhaltlich gar nicht sooo viel erreichen wollte. Nicht, dass man das der Fortsetzung nicht auch bescheinigen könnte.

„Transcendence“ – Die Kritik zum In-den-Computer-fahren.

Eigentlich gibt es keinen Grund zum Meckern: Alle paar Wochen kommt ein SF-Film raus, der den Namen auch verdient (Life, Star Wars, Alien, Arrival, … ) und so mancher davon lässt mich meinen seit 15 Jahren anschwellende Star-Trek-Enttäuschung so sehr vergessen, dass ich bald sagen kann: „J. J. Abrams? Wer soll das sein?“… Doch „Transcendence“ ist nicht so ein Film. Vielmehr ist der sogar geeignet, einem das Genre zu versauen und mit Kreppband an einen Stuhl zu fesseln, um Lösegeld zu verlangen. – Doch schimpft selbst:

„DuckTales“ 2017 – Die Neuauflage mit dem schnellen Stift

„DuckTales“ war in den 80ern und 90ern eine meiner liebsten Kinder(?)serien: Gerade die ersten Episoden mit ihren Schatzsuchen und Fortsetzungsgeschichten suchten damals ihresgleichen und sorgten bei mir für ganze Geld… äh… Sabberspeicher an voradulter Vorfreude. Erst später wurde es durch seltsame Nebenfiguren (Steinzeitmensch statt Donald, etc.) eher unkultig. – Wie auch immer, nun gibt es endlich den ersten Trailer zur NEUAUFLAGE des Franchise. Und ja, bevor ich es vergesse: David Tennant (Doctor Who) spricht den Dagobert.

„Fake News“ – Anwendungsorientiert in die Zukunft

Neben der Marslandung im Jahre „Klapo-ist-seit-40-Jahren-tot“ und dem Elektroauto, das nicht über Umwege von Atomstrom oder Kohle angetrieben werden muss (sondern durch die sich drehenden Räder anderer Elektroautos), scheint mir das eine sehr realistische Zukunftsvision zu sein: Der Fake wird zum Alltag – und die Realität wird egal. Unabhängig von Trump, AfD und den Erfolgsmeldungen über Kollege Sparkillers Stuhlgang entsteht seit Jahren eine digitale neue „Realität“…

CSU will ARD und ZDF zusammenlegen – Und wir kacken in die Lobby

Fast hätte ich heute Morgen als Schockreaktion meinen Kaffee auf die Zeitung und auch den Rest des Tisches gesprustet, als ich über die Meldung stolperte, dass sich Herr Seehofer für eine Fusion der beiden großen Öffi-Sender ausspricht. Zu lange war es wohl einfach her, dass ich mich über das Vorhaben einer Partei tatsächlich einmal freuen konnte. Aber zusammen mit der späten Erkenntnis, dass ich anscheinend doch nicht der Einzige bin, den diese nigerianischen Prinzen angeschrieben haben, wird man daher auch schon einmal etwas mißtrauisch…

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