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„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.08, „All In“

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Donnerstag, 18:05 Uhr: Sparkiller fällt mit einem Berg an zerknüllten Taschentüchern in mein Büro. Sein Gesicht ist bleich wie ein Weißer Zwerg. Seine Hände sind durch zwanghaftes Kratzen gerötet, fast wie Rote Materie. Nur fetzenhaft kann ich seinem Gestammel entnehmen, was geschehen ist: „Discovery… Neue Folge… Wer konnte… es ahnen?“ – Zeitlupenhaft reiße ich die das letzte Blatt von meinem Kalender ab. Und dort grinst mich der breite Totenkopf aus Kugelschreiberstrichen an, den ich selbst aufgemalt hatte. Es ist also wahr…


Das Gute ist aber: Das Review muss keine Überlänge besitzen. Denn inzwischen ist uns der Stil der vierten Staffel so sehr in Fleisch und Blut übergegangen (sozusagen die Boosterimpfung für den schlechten Geschmack), dass man vieles abkürzen kann.

(Hmm… „Abkürzen“… Mit Selbstverstümmelung könnte ich‘s auch mal wieder probieren?)

Zum Inhalt: Weiterhin soll die Anomalie entweder gesprengt, belabert, beobachtet oder hübsch bepflanzt werden – je nach Zeit, die man noch bis zum Staffelende herumbekommen muss. Für die Sprengung interessiert sich z.B. Booker, der mit seinem vertrauensunwürdigen Kumpel aber erst durch Bau- und Schwarzmärkte tingeln muss, um 208 Quadrilliarden Tonnen Düngemittel zu beschaffen.

Gleichzeitig soll Michael Burnham Kontakt zu einem Volk neben (über? in?) der Galaktischen Barriere aufnehmen. Denn vielleicht kennen diese Aliens die Urheber der Anomalie, quasi als Nachbarn. So eine kugelförmige Ausdehnung um die Milchstraße ist ja naturgemäß eher kompakt gebaut…?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.08, „All In“

„Captain, wir müssen Ihnen leider sagen, dass…“ – „Oh Gott, ist was mit der Katze?“ – „Nein, nur mit dem Universum.“ – „Puh, Gott sei Dank.“ – „Aber leider ist auch Book involviert.“ – „Oh Gott, hat er kein Katzenfutter bekommen?“ – Früher sagte man noch „Das geht dich nix an!“, wenn Dinge zu persönlich wurden. Doch heute darf man erwarten, dass die Chefs minütlich mit Blumensträußen reinkommen, wenn man Stress mit der Familie hat.

Hier der Rest der noch andauernden Handlungs-Verhandlungsbasis:

– Nur Michael Burnham kann Booker überreden, die Anomalie nicht zu sprengen. Zwar hat die Präsidentin befohlen, dass sie sich raushalten soll, aber da der Admiral andere Vorstellungen hat, steht es jetzt wohl … Unentschieden? Der Rest der Waagschale wird dann nach eigenem Ermessen von warmen Tränen gefüllt. (Ich will es ja nicht immer erwähnen, aber mal EIN Dialog ohne nasse Augenwinkel – wie viele „Paramount+“-Mitgliedschaften würde mich das kosten?!)

– Da wird selbst „Fast & Furios 8“ neidisch: In der Galaktischen Barriere wohnen Aliens, die man noch nicht kennt. Die Infos dazu kommen aus den Sphärendaten, die übrigens auch den Verbleib des Bernsteinzimmers und den Sinn des Lebens beinhalten. – Klar, als Storyvehikel ist dieses „Internet für’s Trekuniversum“ sehr praktisch, aber auch sehr … faul?

– Durch die ganze Folge zieht sich der Eindruck, dass Michaels Gefühle zu Booker hier das „große Drama“ sind. Statt das Schicksal der Galaxie im Blick zu haben, müssen alle Charaktere ständig zeigen, wie toll sie Booker trotz des Verrats immer noch finden („Ein toller Mann. Hoffentlich geht’s seinem Bauchi gerade gut?“)

– Und es muss stets betont werden, wie sehr alle Michael in dieser harten Zeit unterstützen („Wir unterstützen Sie. Auch im Falle eines Unterstützungsbeistands.“). Immerhin scheint das aber sehr notwendig zu sein, denn in jeder Szene wirkt Michael nahe des Nervenzusammenbruchs. („Buhuu, warum unterstützen die mich nicht genuuug?“)

– Der Schwarzmarkt mit den vielen Rassen sah okay aus. Düster. Deprimierend. Allerdings hege ich inzwischen einen Widerwillen gegen solche Szenarien, da Kurtzmans Schreiberlinge NUR auf solch einfache Bilder setzen. Ich hätte z.B. auch einen Schwarzmarkt in einer lichtdurchfluteten Himmelsstadt genommen! Aber klar, Klischees bleiben ja nicht von alleine Klischees. Das bedeutet jahrzehntelange Arbeit, bei der man die Phantasie im Gehirn ständig aktiv ausschalten muss.
 
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„Ich kann Ihnen das Erfinderinium nicht geben, Fremde! Vor der Stadt müssen erst 10 Wölfe getötet werden. Und Omi braucht 5 Heilpflanzen gegen ihren Space-Husten.“ – Auch ich habe meine Erfahrungspunkte mit der Serie gesammelt: Irgendwie ist‘s genial, wie man eine läppische Geschichte in die Länge ziehen kann. Dabei haben sie das stundenlange Aufleveln von Burnham („200 magische Tränen sammeln“) sogar schon rausgeschnitten.

– Burnhams Reise mit der Pilotin, deren Name sich auf „Uwe Seeler“ reimt (gerade zu faul zum Googeln), bietet uns die übliche Selbsterhöhungsmischung. Burnham erklärt ihrer Begleiterin z.B. erneut, warum gerade SIE auserwählt wurde („Es ist immer besser, wenn man was macht – weil man sonst nix tut.“), gefolgt von einem Dialog mit dem Schwarzmarktkönig, der uns erneut spannende Burnham-Storys andeuten soll. („Er nennt mich Right Hook, weil ich früher mal… – Aber diese Anekdote ist zu spannend für STD-Zuschauer.“)

– Natürlich hat Michael diesen einen (magischen?) Ring dabei, mit dem sie den Händler fast rumbekommt. Auch hier müssen vage Andeutungen zur Vergangenheit dieses Artefakts genügen. („Oh, ein Baer’Bock’Block! Der wurde damals von Ork-Borg in einer alten Mine… – Aber wen interessiert’s?“)

– Wie kleingeistig diese Episode ist, fällt einem erst auf, wenn man sich diese Story mal z.B. in einer DS9-Episode denkt. Zum Beispiel, dass Sisko auf einer Raumstation um einen Eimer Anitmaterie-Hackfleisch verhandelt, dann aber nicht genug Geld dabei hat (Laderaum des Schiffes zu klein? Sternenflotte zu arm?). Und die Gegenbieterin wäre in diesem Fall seine Frau Kasidy Yates, die einen Raum weiter lauert…?

– Als Michael ihren Book findet, wird erst mal fleißig diskutiert, ob sein Weg nun richtig oder falsch ist. – Wisst ihr was? So was interessiert mich NULL in einer derartig großen Gefahrenlage! Wenn sie für die Sternenflotte da ist (und Integrität hat), soll sie den Mann festsetzen – und fertig! Sinnfreie Diskussionen darüber, ob diejenigen, die noch nie den Müll rausgebracht haben („Was hast du denn erwartet?“), auch die Galaxie gefährden dürfen, sind öde. Und bei Kurtzman-Trek eh längst beantwortet…

(= Jeder darf alles, wenn’s Ergebnis passt. Und zur Not kann man dem Nachbarn immer noch den Müll auf den Rasen kippen.)

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„Diesen Cockring hat bereits Alice Schwarzer getragen. Er ist unendlich viel wert!“ – „Okay, aber mich interessiert viel mehr, wo er herkommt!“ – „Kein Problem, der Kaugummiautomat dazu steht auf Risa.“ – Ein Ring, um die Zuschauerlebenszeit zu knechten: Die Rettung der Galaxie ist eine bierernste Angelegenheit. Daher bitte noch eine Runde ‚Paderborner Rachenputzer‘.

– Doktor Culber putzt derweil dem Reinigungsroboter den Staub weg und ist gestresst, weil er … seit drei Tagen normale Psychologenarbeit macht, für die er angeblich so geeignet war!? Klassischer Fall von Fehlbesetzung. Aber das ist trotzdem nichts, was nicht eine heiße Kanne Holodeck-Tee und ein stundenlanges Gespräch in Zeitlupe reparieren kann. Ich freue mich drauf! (Aber nur aus therapeutischen Gründen dem Therapeuten gegenüber)

– Burnhams Begleiterin (Ovomaltine?) muss spontan bei einem Boxkampf(!) antreten, um die fehlende Kohle zu verdienen. Tja, was tut man nicht alles gegen den Einsatz einer Massenvernichtungswaffe? Die Gefahren des faszinierenden Weltraums erfordern halt von uns allen vollen Einsatz. Da sie eine Frau ist, gehen wir natürlich davon aus, dass sie das packt. So wie damals auch Beverly Crusher und Deanna Troi jeden Kickbox-Wettbewerb für sich entschieden haben. – Und ja, ich ignoriere gerade zwei fiese Voyager-Flashbacks.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.08, „All In“

„Du hast bereits zweimal verloren, Frau!“ – „Ja, aber erst jetzt habe ich dieses siegesgewisse Grinsen drauf, das mir 50 Kilo zusätzliches Kampfgewicht verleiht.“ – Das genannte Grinsen ist zwar nur ein querstehender Splitter ihres Kieferknochens, aber egal… Natürlich kloppt sie aus ihrem Gegner die Scheiße aus dem Körper. Und gebiert auf diesem Weg nebenbei auch das nächste STD-Drehbuch?

– Als es an die Wettauszahlung geht, packt der Boxer das Messer aus. Sehr gut! Ein Grund für Burnham und Book, ihm gemeinsam erneut auf’s Maul zu hauen! Hach, muss Versöhnung schön sein, wenn man nur ein halbes Gehirn hat. Kann Kurtzman nicht auch MEIN Leben schreiben?

– Besonders spannend: Man fängt mal schnell ein Wechselbalg (ja, wie Odo!), das aber nix sagt und danach keine Rolle mehr spielt. Aber wir haben ja auch keine ZEIT für so was. Nach all den Verhandlungen, Vorabzahlungen, Nachzahlungen, Boxkämpfen und Versprechungen fehlt nämlich noch… eine Partie Poker! – Im Ernst, was ist das hier? Eine RTL-Spielshow in 12 Akten? Es hätte mich nicht gewundert, wenn der Gangster am Ende noch Moderationskarten hochgehalten und was von wegen „Jeopardy!“ gerufen hätte.

– Ich kenne mich mit Poker (für Vollbematschte) ja nicht aus, aber ist es nicht albern, dass Burnham die ganze Zeit dummes Zeug redet und alle manipuliert? So einfach geht das Spiel doch auch nicht, oooder? („Damals, im Ferienlager, da hat sich Book auch immer eine Flöte ins Ohr gesteckt, wenn er ein gutes Blatt hatte!“) Zumal ich Michael diese verspielt-alberne Herangehensweise nicht abkaufe. Schließlich ist sie doch die Person, die bei jedem runtergefallenen Teller meint, dass sie nicht mehr cool genug ist. („Buhuu! Ich wollte den nicht fallen lassen. Die Präsidentin hatte mir das nämlich erlaubt!“)

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.08, „All In“

„Okay, ich hab einen Royal Flash: Ein Paralleluniversum, einen Zeitsprung, eine Pilzdimension und einen Joker namens ‚Feminismus‘.“ – Lieber Quarks Bar als boring Quark: Wenn ihr beunruhigt seid, dass das Schicksal des Quadranten an so einem Unfug hängt, kann ich euch beruhigen: Ursprünglich sollte sogar der Clown Beppo das Universum bei einem Tortenwerf-Wettbewerb retten.

All das dauert gefühlt eine Ewigkeit. Ja, man möchte sich fast selber ein Wurmloch im Apfel graben und den Kopf darin versenken… Wie ein taubstummes Wechselbalg mit Autismusproblem möchte man hier sein. Oder wie diese Reptilienwesen, deren Zwinkern(!) hier gleich mehrfach erwähnt wird.

Lang. Länger.
Duplo. Discovery.
Endlos, trendlos, kultlos…

Im episch belanglosen Ballermann-Umfeld belauern sich sinnfrei alle Feinde und Freunde, bis der Barhocker „La Paloma“ quietscht.

Burnham und Booker trauen sich nicht über den Weg, sind aber dennoch dickste Kumpel. Am Grab von Star Trek hält man schließlich zusammen.

Neben- und Hauptfiguren werden übergangslos zu genialen Boxern, Kartenspielern, Verhandlern und „fiesen Leuten“, wann immer das Drehbuch wieder Dinge aus Hüten zaubert („Weißt du noch? Damals war ich auch schon mal testweise fies. Auf Fiesamento Prime!“)

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.08, „All In“

„Die Anomalie ist WAS? Ein Minengerät, das bestimmte Elemente aufsammelt?“ – „Ja. Aber keines von ihnen hat mehr als 3 von 5 Sternen bei Zukunftia bekommen. Zufall?“ – Den Fortschritt kann man nicht aufhalten; STD probiert es trotzdem: Positiv kann man vermelden, dass wir mal einen Schritt WEITER sind. Und bisher ist die Auflösung noch nicht megadoof. – Wer wettet auf kleine Zwerge mit Spitzhacken im Inneren des Objekts?

Generell bringt diese Episode alles zusammen, was ich nicht mag. Ich mag keine „bösen Kneipen“, die nur „böse“ sind, weil das am Eingang kontrolliert wird („Was?! Seit 5 Jahren kein Falschparken? Hinaus!“). Ich mag auch keine epischen Handlungsstränge um vernichtende Wurmlöcher, die am Ende in einen Weit-Pinkel-Wettbewerb im Raucherclub münden – den Burnham übrigens ebenfalls gewinnen würde.

Besonders anstrengend ist aber die affektierte Coolness von Michael. Zu Beginn der Folge möchte man ihr noch Zuckerstücke unter die Zunge legen, weil sie so verloren wirkt. Nur damit sie dann mit übertriebenen Gesten der Krawall-Kneipe zeigen kann, wo das Froschalien die Locken hat.

Nichts hieran interessiert mich oder hat irgendwas mit Star Trek zu tun.


Fazit: Intellektuelles Rumkrebsen auf unterstem Hochnotpeinlich-Niveau.

Wie so oft verläuft sich die Serie zwischen belanglosem Seelen-Betüdeln („Was?! Dein Selbstwertgefühl ist nur bei 50%?! Alle Triebwerke sofort abstellen!“) und irgendwelchen Szenarien, die man für düster und bedrohlich hält („Uuuh, Falschspieler! Taschendiebe! Schmuggler! Aber diese Anomalie hat uns ja quasi zum Hauptbahnhof gezwungen!“).

Um die realen Gefahren geht es selten – lieber redet man sich gegenseitig irgendwelche Motivationen aus. Wobei man oft das Gefühl hat, dass die Autoren diese Dialoge auch ständig im eigenen Kopf führen?

(„Nein, das ist sinnlos, Peter.“ – „Ja, Peter. Aber wir müssen es tun, es geht um meine Karriere!“ – „Klar, Peter. Aber doch nicht um jeden Preis!“)

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKIS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Ein Wechselbalg von einer Folge., „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.08, „All In“
Vielleicht hat mich diese kleine Disco-Pause mental etwas zu sehr entspannt, aber… kann es sein? War die neue Folge etwa gar nicht total kacke?

(Disclaimer: Das nun folgende Lob muss natürlich innerhalb des üblichen Discovery-Niveaus gemessen werden.)

– Kein Fadensalat: Die Story war klar und verständlich. Book und Burnham konkurrieren darum, sich das seltene Plotium-Zeugs unter den zerstrittenen Nagel zu reißen. Nebenplots gab es nicht, von ein bisschen Culber-Gejammer mal abgesehen. Es ist hohes Lob, wenn ich heutzutage eine ganze Disco-Folge am Stück gucken kann, ohne dabei eine kurze Pause zum Hirnlüften machen zu müssen.

– Action auf Retro-Niveau: Keine wilden Kamerafahrten. Keine CGI-Sequenzen, wo die Netzhaut das Weite suchen will. Ein bisschen harmloses Gekloppe im Ring (ohne Folter-Tod!!) reicht manchmal völlig aus.

– Böse zum Kuscheln: Erst wollte ich über Freund Axtkopp meckern. Von wegen Standard-Fiesling, der aus Prinzip einfach alle verrät. Aber als dann klar wurde, dass er durchaus Zuneigung für das Book/Burnham Powercouple empfindet, war ich tatsächlich positiv überrascht. Sein Plotium-Vorrat stellte sich nicht als Fälschung heraus und Ehrenlose werden einfach mal von Bord gebeamt. Ganz im Ernst, seit 2009 ist so eine Figur gar revolutionär im Trek!

– Burnham… gut?? Ja, rollt ihr nur mit den Augen, ihr Zuleser! Aber das flappsige Verhalten beim Pokern von Michael fand ich tatsächlich amüsant. Verdammt, was ist nur los mit mir?? Hätte ich den Drink von meinem neuen besten Freund Kurtzi etwa nicht annehmen sollen?! Hilffeee!

– Aliens alienhaft: BIS JETZT sind diese Ten-C ja noch angenehm mysteriös und mächtig. Was die Enthüllung um deren galaktischen Bagger 288 noch verstärkt. Klar, die Chancen stehen gut, dass es spätestens im Finale wieder gewohnt dusselig wird. Schon wegen dem verdächtig spezifischen Namen „Ten-C“ („Wir werden euch die Tensy nennen! Schön, oooder?!“).

– Hmm, ganz nettes Örtchen: Endlich mal weg vom Disco-Muff. Das übersichtliche Wasser-Kasino mit lustigen Holo-Eingang im Zusammenspiel mit viel weniger Charakteren hatte etwas sehr befreiendes. Keine dummen Sprüche von Tilly Hüftgold, kein Gender-Androide und nix von dem üblichen Seifenoper-Drama. Einfach nur Michael und Anhang beim Pokern, Kloppen und Wechselbalg-Ertappen mit einem interessanten Gastgeber. Reicht doch!

Fazit: Fast wie in alten Zeiten. Nicht falsch verstehen, bei TNG & Co. wäre dies hier der untere Durchschnitt gewesen. Quasi die „Aquiel“-Episode (Erinnert ihr euch noch? Ich auch nicht.) unter der Schulterzuck-Trek-Unterhaltung. Die Hälfte von Voyager. Diese Hüpfspiel-Folge von DS9. Okay, vielleicht doch besser als die, wo Riker nur in der Krankenstation rumliegt.

Aber hier bei Discovery ist das Gold, Jerry! Gold!

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von Klapowski am 11.02.22 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (42)

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  1. Jens sagt:

    ***** Aggressive Werbung *****

    Die Episodenkritik mit „OH WOW“ Owosekun: https://www.youtube.com/watch?v=Z2s3YJ9WVnw&t

    **** Aggressive Werbung Ende ****

    Willkommen zum Wrestling PPV All Out! Daniel hat Omikron oder irgendetwas anderes. ER findet die Episode gut. Eine Meinung, die ich natürlich nicht teile.

    • Klapowski sagt:

      Jens, wir kennen uns nicht.

      Dennoch möchte ich dir sagen, dass ich deinen Schmerz fühle – und verstehe. Es ist hart, wenn ein geliebter Mensch, der den Zynismus eigentlich am rechten Fleck hat, plötzlich so abdriftet.

      Man versteht es nicht, wird hilflos und fühlt sich ohnmächtig. Nichts und niemand kann dieses Abdriften noch aufhalten.

      Plötzlich dringen aus der Küche, noch vor dem gemeinsamen Mittagessen, so Worte, wie:

      „Für das, was Discovery sein will, ist diese ewig lange Bar-Szene hervorragende Unterhaltung!“

      Oder:

      „Sie haben die Charakterisierung der neuen Figuren 5 Minuten lang durchgehalten. Wie machen diese Genies das nur immer?!“

      Ich schlage daher vor, SciFi-News und Zukunftia in eine Fanboy- und eine Altherren-Sektion aufzuteilen. Also quasi 4(!) Webseiten draus zu machen.

      Solltest du tatsächlich dabei sein: ICH bin nach der letzten STD-Episode zu deprimiert, um das umzusetzen…

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Bitte nicht zu nachsichtig mit dieser Seite umgehen.
      Im letzten Review findet man dort wieder mal dieses unsägliche „als reine Unterhaltung war es okay“, über das hier ja auch schon diskutiert wurde.

      Im Gegensatz zu Zukunftia wird das dort aber von den Chefs der Seite so formuliert … und es gibt auch keinen Serienfan, der entsprechende Urteile in Grund und Boden analysiert.

      Ich hoffe nicht, dass Klapo jetzt auch altersmilde wird … vor einiger Zeit gab es schon einmal so Anwandlungen gegenüber den Betreibern einer anderen Seite. Wie hieß das Mädel noch gleich?

      Zukunftia soll unversöhnlich bleiben!!!
      Weil Zukunftia die Wahrheit kennt!!!

      Antworten
    • Daniel sagt:

      Aber bitte nur, wenn Lin Xiang auch noch mit dabei ist!

      @jay pie:
      Das Kontra vom Serienfan fand ich sehr erfrischend neulich. Vielleicht ist da ja was dran.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Durch Marvel und das neue „Star Trek“ haben sich irgendwie zwei Phrasen herausgebildet.

      Phrase 1. Etwas ist schlecht, funktioniert aber als „reine Unterhaltung“.

      Phrase 2. Es ist zwar unterhaltsam, aber kein gutes „Star Trek“.

      Zu Punkt 1 sei nur wiederholt: Angefangen bei Zirkus-Attraktionen bis hin zu Filmen: die Zuschauer fesselnd zu unterhalten ist eine hohe Kunst, die großes Können erfordert. Genau deshalb scheitern dabei so viele. Dieses „es will doch nur unterhalten“ ist so absurd wie „es soll doch nur zum Lachen bringen“.

      Punkt 2 finde ich spannender, denn dieser Einwand ist relativ neu. Er kam irgendwann bei den Kinofilmen auf, und jetzt wird er geradezu inflationär verwendet.

      Der Unterschied bei „Phrase 2“ ist, dass hier ein wahrer Kern enthalten ist. Nur höre ich diesen Einwand allmählich zu oft. Und noch schlimmer: Was früher ein Vorwurf war, dient nun als Beschönigung. Es geht in die Richtung von: Ist gar nicht so schlecht, wenn man mal die „Star Trek Brille“ abnimmt.

      Ich frage mich: Wenn wir doch bei der Vielseitigkeit von „Star Trek“ im Grunde alles erzählen können, wieso gibt es dann überhaupt derart vieles, was angeblich für „Star Trek“ untypisch ist? Und hätten wir wirklich zu den Zeiten der Classic-Serie eine Episode als „unterhaltsam“, zugleich aber „untypisch für Star Trek“ gehalten? Ist die Tribble-Folge „unterhaltsames, aber untypisches“ Star Trek? Oder die TNG-Folge „Starship Mine“?

      Ich glaube, hier wird ein kleiner Unterschied zur großen Schlucht fabuliert. Denn man tut dabei so, als sei hochgradig unterhaltsame Popkultur ganz weit von hochgradig unterhaltsamen „Star Trek“ entfernt, und als wäre gutes „Star Trek“ immer nur das, was Stephen Hawking in seinen Büchern hätte lobpreisen können.

      Damit dreht man die Kausalitäten um. Es ist nicht schlecht, weil die Macher einfach etwas Schlechtes abliefern, nein, in Wahrheit ist es gut, und er wirkt nur schlecht, weil dieses „Star Trek“ alles so schwierig macht.

      Was mich an der zweiten Phrase aber vor allem so frustriert, das ist das unfaire „Framing“. Auf der einen Seite der starrsinnige, immer das gleiche einfordernde, verkrampfte Fan, der offenbar keinen Spaß versteht, auf der anderen Seite der hoch-flexible, aufgeschlossene und relaxte Popkultur-Genießer, der einfach noch in der Lage ist, Fünfe gerade sein zu lassen und der mit Burnham auch mal ein Bier trinken würde, weil er es noch immer schafft, sich ungezwungen „unterhalten“ zu lassen.

      Antworten
    • Ben3000 sagt:

      Dazu kann ich nur anmerken, dass mich die Serie inzwischen kein bisschen mehr unterhält.

      Weder als generische SF-Serie, noch als ST-Ableger. Punkt.

      (Ist zwar jetzt recht subjektiv, aber das ist Unterhaltung ja eh immer…)

      Antworten
    • FordPrefect sagt:

      Es ist einfach keine gute Serie, aus jeglichen Gesichtspunkten.
      Kann ich so unterschreiben.

      Antworten
  2. Daniel sagt:

    Unfassbar viele Parallelen, lieber Sparki. Bagger 288 FTW!! ❤️

  3. Ichwieder sagt:

    Boah ist das anstrengend. Kann sie denn echt nur vom Heulsusendackelblick auf das andere Overacting extrem umswitchen? Da beherrscht ja Nicolas Cage eine größere Bandbreite an Mimik.

  4. jako sagt:

    Dass der Kneipen Besitzer wirklich Zuneigung für Bastian Baltasar book und Michael Ende empfand, mochte ich tatsächlich auch und das Michael hier eine Konkurrenz mit ihrem Boyfriend hat, wer nun besser das Universum retten kann, ist für Disco Verhältnisse ganz interessant…. Joa… Ansonsten… Disco halt.

  5. Grinch1969 sagt:

    Oh Gott….

  6. HerbergsVater sagt:

    Aber eines muss man der Serie lassen: Sie bleibt sich selbst treu. Auch weiterhin ist sie genau so behämmert wie am Anfang und kein Funken Besserung in Sicht.

  7. Kazairl sagt:

    Es wird angeblich zu wenig geheult und Burnham könnte ruhig noch mehr heulen. Dabei sollte die Logik dem Geheule weichen.

    https://www.polygon.com/22924014/star-trek-discovery-character-emotions

    • HerbergsVater sagt:

      Den Artikel schnell gelesen und für hanebüchen befunden. Wer so etwas verfasst und es ihm ernst ist, der glaubt wohl noch ganz andere Dinge.

      Zumindest bei den Kommentatoren hielt scheinbar die Vernunft Einzug.

      Antworten
  8. Serienfan sagt:

    Nachdem ich Klapos Review gelesen habe, bekam ich richtig Lust, mir die Voyager-Folge „Tsunkatse“ erneut anzusehen.

    Vor allem das Video, auf das Klapo verlinkt hat,

    https://youtu.be/DYUyTcoe0qw?t=80

    fand ich gar nicht mal so übel und machte richtig Lust. Immerhin handeln die Figuren planvoll, und es gab eine originell Erklärung, weshalb Seven nicht auf Harry und Tom reagiert.

    Und da damals UPN zum „Wrestling-Sender“ mutierte (was bei einer Serie wie „Star Trek: Voyager“ nicht gerade ein ideales Rahmenprogramm war), war es durchaus passend, diese Art von Unterhaltung auf unterhaltsame (!!!) „Star Trek“-Art anzuprangern.

    Natürlich hätte es die Episode enorm aufgewertet, wenn alle erst einmal eifrig zu flennen begonnen hätten. Bei dem von Kazairl verlinkten Artikel „Star Trek needs less logic and more crying“ möchte ich mal wieder losziehen und alles tun, was den Klimawandel beschleunigt.

    Dass wir in hysterischen Zeiten wie diesen MEHR Weinkrämpfe und WENIGER Vernunft brauchen, weil nur das „menschlich“ ist… das toppt nun wirklich den schlimmsten Schwachsinn, den ich bislang im Rahmen noch so lächerlicher Disco-Apologetik gelesen habe.

    • Kazairl sagt:

      Der Gipfel ist doch, dass Michael Burnhams Rumgeheule mit dem von Kirk bei Spocks Eulogie in ST II verglichen und auch noch gerechtfertigt wird, das war aber ein gerechtfertigter emotionaler Ausbruch, der Brennschinken heult bei jeder, selbst der unpassendsten, Gelegenheit.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Ja, das mit „wenige Logik“ hat der Artikel gut hingekriegt.

      Bei „Bonanza“ wurde übrigens dauernd geheult. Nur halt nicht grundlos.

      Aber Artikel wie solche lassen tief blicken. Ich sage immer: Sobald man versucht, mir in Artikeln einzureden, wie zuverlässig Kryptowährungen als Geldanlage sind, dann ist für mich der letzte nur denkbare Beweis erbracht, dass man von Kryptowährungen die Finger lassen sollte.

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Als STII-Apologet der ergänzende Hinweis: Kirk bricht bei der Trauerrede einmal kurz die Stimme. Er fasst sich gleich wieder und macht weiter. Das war’s.

      Dies in einem Atemzug mit den Niagarafällen von „Space Jesus“ zu nennen, ist einigermaßen absurd. Wenn, dann könnte Spocks Bestattung als Beispiel dienen, sich eben nicht zurückzuhalten und es „raus zu lassen“ – weil alle fast zu gefasst auftreten. (Doch wie froh bin ich, dass es genauso war!)

      Robert Meyer Burnett hatte ja zuletzt den Artikel rezipiert (nehme an, daher die Aufmerksamkeit hier). Und er sagt zurecht in seiner Kritik daran: Diesen heulenden Schneeflocken im Weltraum fehlt jede Glaubwürdigkeit. Hier der Link: https://youtu.be/2fW6uMViMmU?t=898

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Der Zustand des heutigen ST ist leider erbärmlich. Entweder heulen die Charaktere zu viel oder sie sind geistige und körperliche Wracks und beides will ich nicht in ST sehen. Dazu kommt noch furchtbarste Nostalgie und fertig ist „modernes“ ST. Dann noch zu fordern, dass noch mehr geheult werden müsse, weil die besten Stellen im alten Trek ja auch die emotionalen waren, ist so lächerlich. Ich dachte schon, tiefer könne man nicht sinken, dieses ST zu verteidigen, aber das ist der neueste Tiefpunkt, vor allem dann, wenn man so gute Szenen wie die von Spocks Abschied nimmt und sie mit Burnhams Dauerheule gleichsetzt.

      Antworten
    • Hans Hanser sagt:

      und natürlich bei: „Ein Engel auf Erden“ – ich hab´ das damals schon als Kind gehasst!

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Also: Der Vergleich von Michael Landon mit Michael Burnham ist ja sogar noch schlimmer als der verlinkte Beitrag von diesem „Joe George“ (Pseudonym?).

      „Ein Engel auf Erden“ steht in der wunderbaren Tradition von „Ist das Leben nicht schön?“ und ist, anders als „Ein Hauch von Himmel“, voll von entschärfendem Witz und fröhlich-verspieltem Charme.

      Witzig an dem Joe-George-Beitrag ist ja, dass er seine eigene These sabotiert, indem er zahlreiche emotionale Szenen in „Star Trek“ auflistet. Es gab also ohnehin nie den behaupteten Mangel an Emotionen, insofern musste „Discovery“ auch nie ein „Zuviel“ an emotionsloser Logik überwinden.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Picard (zu Troi): „Das Schlimmste war, dass ich kurz davor war, zu glauben, es wären wirklich fünf Lichter.“

      Wenn diese Szene nicht emotional war!!!

      Und das ganz ohne Geflenne.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Das Ende von Disneys „Schneewittchen“ zeigt uns die weinenden Zwerge. Aber was uns besonders bewegt ist der weinende Grumpy (Brummbär).

      Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Figuren unentwegt Emotionen zeigen müssen, um diese Emotionen beim Zuschauer zu erzeugen. Oft sind es die scheinbar introvertierten Figuren, die das viel wirkungsvoller schaffen.

      Bei „Discovery“ ist das Problem, dass das hysterische Getue der Figuren bei mir als Zuschauer jede Emotion im Keim erstickt. Die überemotionalen Charaktere lassen meinen Emotionen als Zuschauer gar keinen Raum mehr.

      Antworten
  9. Grinch1969 sagt:

    Es geht mit Kelvin Zeitlinien Trek weiter und das ist keine Meldung wert??

    Oder ist der Schock zu groß??

    • Scholli67 sagt:

      Mit Sicherheit der Schock.

      Antworten
    • Agentbauer sagt:

      Das ist außerdem mehr eine Drohung… und Drohungen verdienen keine Meldung

      Antworten
    • Sparkiller sagt:

      „das ist keine Meldung wert??“

      Da, bitte:

      „Ende des Jahres startet [wahrscheinlich] die Produktion eines neuen Abrams-Trekfilms, wenn bis dahin [hoffentlich] alle Darsteller ihren Vertrag unterschrieben haben. Eine Story existiert noch nicht, aber diese ist beim Neu-Trek bekanntlich eh nicht so wichtig. Pegg sagte zudem, dass sich alle Beteiligten bereits sehr auf den Scheck— auf ein Wiedersehen freuen. Abrams murmelte sich danach auch noch ein paar abgenudelte PR-Phrasen [„excited“, „thrilled“, etc.] in den Bart.“

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Kurtzman träumt wahrscheinlich schon vom Star-Trek-Multiverse.

      Irgendwann werden sich dann Ethan Peck, Zachary Quinto und ein computergenerierter Nimoy zur Gruppen-Therapie treffen.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Also eine Story auf STD Niveau schraub ich dir in den nächsten 10 Minuten auf dem Thron beim kacken zusammen. Daran solls wahrlich nicht scheitern.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      „Pegg sagte zudem, dass sich alle Beteiligten bereits sehr auf den Scheck— auf ein Wiedersehen freuen.“

      Sie freuten sich offenbar zunächst einmal über die überraschende Presseerklärung, von denen weder sie noch ihre Manager zuvor gehört hatten.

      „Sources tell The Hollywood Reporter that most, if not all, teams for the franchise’s primary players — who include Chris Pine, Zachary Quinto, Simon Pegg, Karl Urban, Zoe Saldaña and John Cho — were not aware that an announcement for another film was coming, much less that their clients would be touted as a part of the deal, and certainly not that their clients would be shooting a movie by year’s end.“

      https://www.hollywoodreporter.com/movies/movie-news/star-trek-sequel-reveal-surprised-its-own-stars-1235097557/

      Das ist ein wenig so, als würde ein Fedcon-Veranstalter großspurig verkünden, dass ALLE TNG-Schauspieler zu seiner nächsten Veranstaltung kommen, während er noch keinen einzigen überhaupt gefragt hat. Aber die Wahrheitsliebe Hollywoods wird, wenn es um Aktienkurse geht, wohl doch gerne mal durch ein paar alternative Fakten gewürzt.

      Antworten
  10. BergH sagt:

    tach auch !

    Ich habe nichts hinzuzufügen.
    Nachdem ich diese Machwerk endlich gesehen habe.

    Gruß BergH

    Ah doch. Von all der berechtigten Kritik mal abgesehen,
    war die Folge etwas besser, als der Durchschnitt. Bei STD !!!

  11. JP1957 sagt:

    Endlich mal wieder Fäkalien-News auf Zukunftia.

    Dabei fand ich bisher Franks Nachfragen als Running Gag ganz amüsant.

    Wieder ein Beleg für die These, dass bei „dem Deutschen“ in der analen Phase
    was schiefgelaufen ist.

  12. Scholli67 sagt:

    Ich hab etwas Angst zu fragen, aber was genau hats mit dieser These auf sich?

    • JP1957 sagt:

      Psychoanalytiker vertreten die These, dass sich unter den Deutschen im 20. Jh. – und möglicherweise auch heute – besonders viele „Analcharaktere“ befanden/ befinden.

      Zu den Phasen der frühkindlichen Sexualität zählt auch eine „anale Phase“, in der die Reinlichkeitserziehung geschieht.
      Übertreibt mans da (und das soll bei den Deutschen der Fall gewesen sein), entwickeln sich später Menschen, die übertrieben auf Ordnung, Disziplin, Gehorsam etc. fixiert sind und als autoritäre Persönlichkeiten bezeichnet werden können.

      Indikator für einen Analcharakter ist z.B. die häufige Verwendung von Fäkalausdrücken. Tatsächlich hat man festgestellt, dass „der Deutsche“ – wenn er beleidigt – sich häufig solcher Begriffe bedient … in anderen Sprachen gibt es diese Häufung nicht.

      Bei Franks Post war das recht auffällig … „Scheissdreck“, „Dreck“, „Mist“, „Stinklangweilig“.

      Interessanterweise ist ihm dann bei Science Fiction ein Rechtschreibfehler unterlaufen und es wurde eine „Ficktion“ daraus, Aber das ist ein anderes Thema.

      Antworten
  13. FordPrefect sagt:

    Jetzt heult sogar schon der Admiral, ich kann ihn verstehen, ich würde da auch nicht mehr mitmachen wollen.

    Was sollte der quatsch, warum hat sie Book und den Wissenschaftler nicht festgenommen.
    Keine Zuständigkeit lässt sich über eine feuerbereite Discovery über dem Planeten Klären. Oder einfach Book kurz anfassen und wegbeamen.

    Was auch wieder extrem auffällt wie unglaublich inkonsistent das New Trek Universum ist. Geschwindigkeiten, Entfernungen und Ausdehnungen werden einfach Gewürfelt. Dieses 200 Millionen Kilometer große Störfeld (etwas mehr als die Erdbahn) ist jetzt nicht wirklich so beeindruckend wie ein 5 Lichtjahre Objekt was INSTANT 4000 Lichtjahr sich fortbewegen kann. Es mal wieder wie erwartet eine maximal enttäuschende Auflösung die noch dazu wieder sooo extrem mit dem Holzhammer kommt. FRACKING BÖSE!!1!!11!!!

    Ansonsten wurde ja schon alles gesagt.
    Es ist weiterhin einfach nur ein Trauerspiel. Immerhin macht das gemeinsame lästern noch Spass. Ich würde aber gemeinsames Mitfiebern und danach noch Tagelang über die Folge nachdenken bevorzugen.

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