Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

Serienkritik - Knallharte Meinungen zu ganzen TV-Shows und einzelnen Episoden. Wir meckern in Serie!


The Orville – 1.02 – Das Rufmord-Review unter dem Satire-Deckmantel

Handlung: Nach dem Reagieren auf einen Notruf verschwinden Captain MacFarlane (gespielt von MacFarlane) nebst erster Offizier Ex-Frau plötzlich, weswegen die außerirdische Lieutenant Kitan das Kommando über die Orville übernehmen muss. Eine ernste und lebensnahe Situation, welche nur selten durch anspruchsvolle Dickdarm-Witze und einem in der Nebenhandlung nackt auf seinem Ei sitzenden Mann aufgelockert wird. Pardon, dies ist natürlich eine ebenso lebensnahe Charakterentwicklung. Genau.

The Orville – Das Pilot-Review für Familientypen

Kurz vor der Premiere von „Star Trek Discovery“ (eine Serie, welche Kollege Klapowski vielleicht schon ein- oder zweimal erwähnt hat) geht „The Orville“ an den Start. Dabei handelt es sich um ein Projekt von und mit Seth „Family Guy“ MacFarlane, womit eigentlich auch schon alles Wichtige gesagt wurde. Oder vielleicht auch nicht. Denn die große Frage ist tatsächlich, was diese neue SciFi-Show nun eigentlich darstellen soll.

„American Gods“ – Kritik zur ersten Staffel

Diese Serie ist eine Unverschämtheit! Denn sie hat dasselbe Problem wie meine Freundin, wenn das Licht angeht: Sie sieht einfach viel zu gut aus! Wie sollen sich da alle anderen fühlen?! Und fragt irgendjemand, wie sich ein Trekkie vorkommt, wenn der früh ausgeschiedene „Discovery“-Showrunner (Bryan Fuller) jetzt woanders visuelle Geschichte schreibt? Aber gut… Heute beleuchten wir mit der Kraft unseres Glaubens eine Serie, die auf „Amazon Prime“ massiv beworben wird und neben Schweighöfers „You Are Wanted“ eine gute Figur macht – sogar aus 200 Meter Entfernung und mit einem Busch davor.
 

„You Are Wanted“ – Kritik zur ersten Folge

Amazon hat viel Geld (also für’s Marketing jetzt) springen lassen, um diese Serie groß zu machen. Immerhin geht es um die erste deutsche Produktion für eine Streaming-Plattform. Niemand geringerer als Matthias Schweighöfer (Til Schweiger hatte Grippe) durfte ran und diese sechsteilige Thrillerreihe zu drehen, die ab heute für Prime-Kunden verfügbar ist. Klapo schaute daher mal in Episode Eins rein und staunte nicht schlecht, wie fein man hierfür normales deutsches Serienfernsehen beobachtet hat!

Black Mirror, Staffel 3 – Kritik zu den Folgen 4 – 6

Hömma! Keine Kommentare zu den letzten drei Black-Mirror-Episoden? Auf einer SF-Seite wirkt das so, als würde man in eine Autowerkstatt gehen und den Mechanikern sagen: „Nää, dieses vierrädrigen Höllenfahrzeuge sind eher was für die jungen Leute.“ – Aber noch gebe ich nicht auf und fordere weiterhin von Netflix meine 1.120 Euro für die permanente Werb… – fordere weiterhin, diesem Juwel eine Chance zu geben. Und sei es auch nur die, sich nach den mittelfiesen ersten 3 Staffelfolgen zu verbessern.

Black Mirror, Staffel 3 – Kritik zu den Folgen 1, 2, 3

Onkel Klapo liebt die Serie „Black Mirror“ – und „Black Mirror“ liebt Onkel Klapo wie eine Handykamera einen Autobahnunfall mit 30 Toten. Zumindest war es im letzten Jahr so, als ich den unbedingten Marsch- und Guckbefehl für die Staffeln 1 und 2 ausgab und vorsichtshalber die Redaktion vom „Lüttenberger Stadtkurier“ besetzen ließ, um einem Putsch gegen meine Anordung zuvorzukommen. Nun steht also Staffel 3 bei Netflix an. Doch werden auch hier wieder Bestnoten verteilt?

„Gomorrah“ – Kritik zu Staffel 1 und 2

Der Briefträger, der inzwischen täglich ohne Handy und Geldbörse von meiner Wohnungstür abziehen muss, wird es euch bestätigen: Klapo guckt neuerdings gerne mal eine Gangster-Serie. Dank euch stolperte ich dabei kürzlich über „Gomorrah“, dem italienischen Schreckens-Export mit der erweiterten(!) Lizenz zum Töten. Produziert von „Sky Italia“ mauserte sich das Ding inzwischen zum echten Geheim- … äh, -Schuss…?

Video-Kurzkritik: Westworld (HBO)

Howdy, Bleichgesicht! Der große Adler hat mir verraten, dass es Manitu nach einem Review der neuen HBO-Serie „Westworld“ verlangt. Da dieser aber nicht lesen kann, gibt es ein solches nun in Videoform:

Kurzkritik: „Transparent“ – Folge 1

„Transparent“, eine preisverzierte Amazon-Vorzeigeserie, erzählt die Umwandlung von Papa zu Mama. In bisher 3 Staffeln. Nebenbei lernen wir noch den schrägen(?) Familienanhang besser kennen. Na, wenn DAS nicht trägt…

„Narcos“ – Kritik zur 1. und 2. Staffel

„Liebes Klapo-Redakteursteam – und Sparkiller! Hiermit möchte ich anfragen, warum keine der vielversprechenden SF-Serien mehr reviewt werden.“ – „Sehr geehrter Zuleser. Bitte teilen Sie mir doch umgehend mit, welche SF-Serie Sie derzeit für vielversprechend halten.“ – Die Antwort steht noch aus, soll aber über einen Anwalt eingehen. Bis daher erfreuen wir uns einfach an einer weitere Netflix-Perle um die wahre, total verko(r)kste Geschichte von Drogenkönig Pablo Escobar.

Kurzreview: „Morgen hör ich auf“ (das deutsche „Breaking Bad“)

Dank Netflix UND Amazon Prime für mich jetzt doch einen Blick wert: Pastewkas im Vorhinein wegen des „Breaking Bad“-Vergleichs vielgescholtene Miniserie. In 5 Episoden muss der Geldfälscher und Familienvater zusehen, wie er Gangster los wird – oder überhaupt erst mal an welche kommt.

„Hand Of God“ – Kritik zur ersten Staffel (so Gott will)

Können einem göttliche Visionen helfen, den nur zu 80% gelungenen Selbstmord am eigenen Sohn aufzuklären? Muss man nur ganz feste zuhören, um finstere Machenschaften und brutale Vergewaltigungen zu rächen? Und was ist, wenn man selber gleichzeitig finstere Machenschaften … äh … macht UND staatlicher Richter ist? – Wir sehen schon jetzt: Mehr Potenzial auf Charakterentwicklung haben nur multiple Persönlichkeiten. Lest jetzt das Review dieser kostenlos zu beguckenden „Amazon Prime“-Serie.

„Preacher“ (Staffel 1) – Unsere Kritik zur geistlichen Serie

Ein Priester, der in einer ländlichen Gegend eine gottähnliche Macht verliehen bekommt und nun alle um sich herum manipulieren kann? – Klingt wie der normale Evangelikalen-Prediger in den USA, der beim Gestikulieren fast zum Propeller-Flug abhebt. Doch hier ist die Lage doch etwas anders (und seltsamer); spätestens dann, wenn fleischfetischistische Industrielle ausgerechnet eine Kirche im Nirgendwo besitzen wollen (drum herum ist nur Wüste) und zwei Splatter-Engel die Sterblichen mit einer Kaffeedose aufmischen…

„Stranger Things“ – Kritik zur Netflix-Serie

Man kann nicht behaupten, dass „Netflix“ nicht mutig wäre. Doch halt, oder ist die Erschaffung einer Serie im 80er-Jahre-Look vielleicht sogar das Gegenteil von mutig? Denn wie in meinem Fall schaut diese dann womöglich jeder, der zwischen 1965 und 1985 geboren wurde und zwischen 1990 bis 2016 stets betonte, dass es „so was leider nicht mehr gibt *Hust* “. Doch ist dieses inoffizielle „E.T. 2“ bzw. „Die Goonies 3“ trotz Retrofaktor so richtig perfekt altbacken?

„Die Shannara-Chroniken“ – Kritik zur elfigen Serie (ersten 2 Folgen)

Wer etwas halbwegs Kultiges wie Xena oder Hercules erwartet, der sollte seine Kirchensteuer an Zeus noch um einige hundert Prozentpunkte anheben, denn dies hier ist lediglich … – Es macht… Es bewirkt … – Nö, habe nicht mal unter dem Label der vergleichenden Beschimpfungen eine Ahnung, was das hier soll. Ich tippe auf eine Art entgleisten Beauty-Blog, wie man sie von YouTube kennt: Eben steht man noch neben dem Eyebrow-Anmaler, plötzlich kommen Freundinnen rein, setzten einem Gummiohren auf und rufen „Elfeeeenzeit!“, während ihre Boyfriends ein paar Greenscreens aufstellen.

Kurzkritik: Cleverman – Die erste Folge

Handlung: In Australien lebende Wesen namens „Hairys“ wurden von der, fast schon comichaft rassistischen, Regierung in ein ummauertes Ghetto gesperrt. Doch dann wird (durch ein herzfressendes Weltraummonster) ein neuer „Cleverman“ auserwählt, welcher durch seine übernatürlichen Fähigkeiten die Hairys aus ihrer Unterdrückung befreien könnte. Normaler Alltag in Down Under also.

Brandneues
Gemischtes
Newsletter
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht