Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

Serienkritik - Knallharte Meinungen zu ganzen TV-Shows und einzelnen Episoden. Wir meckern in Serie!


The Orville – 1.10 – „Firestorm“ – Die Kritik aller TNG-Ideen

„Ja, Discovery! Friss DAS! Na, schmeckt doch besser als das eigene Poo, oder?“ – Oh? Ihr habt schon auf „Weiterlesen“ geklickt? Entschuldigt, ich war gerade damit beschäftigt, Discovery den Mittelstrahl… äh, Mittelstrang von „The Orville“ einzuverleiben. Denn wenn diese Episode etwas beweist, dann die Tatsache, dass selbst eine (Zu-30%-)Parodie eine bessere Stimmung aufzubauen vermag als das große Original. Selbst die Verdauungsüberreste von „The Orville“ (= Suspence, Musik, Überraschungseffekte) erscheinen mir hier noch frisch genug zum Verfüttern.

The Orville – 1.09 – „Cupid’s Dagger“ – Die Kritik zum Liebhaben

TNG hatte es in der ersten Folge nach dem Pilotfilm (mit Tasha Yar und Data), und sogar Spock hatte es: Ein unersättliches Alien-Verlangen nach Sex. Ja, somit ist der Episode erst mal nichts vorzuwerfen – wenn man denn nichts gegen ausgelebte Erotik hat. Aber man wehrt sich ja als Star-Trek-Fan auch dann nicht, wenn uns jemand die Existenz von Einhörnern beweisen will. Dafür sind wir zu wissbegierig. Dennoch sollte man hier vielleicht nur weiterlesen, wenn man die Folge schon gesehen hat. SPOILER-Gefahr in Bezug auf die verwendeten Stellungen!

„Stranger Things“ – Review zur Staffel 2

„Stranger Things 2“ ist schon ein Phänomen. Jeder liebt es, jeder schaut es. Und jeder schafft es, innerhalb von 3 beschreibenden Sätzen zu dieser Serie mindestens einmal die Worte „80er“ „Spielberg“ oder „Goonies“ zu sagen. Auf verbal-kognitiver Ebene ist das große Synthesizer-Experiment der Duffer Brothers also schon ein großer Erfolg. Demnächst sollen sogar Papageien und Schimpansen durch den Dauerkonsum dazu gebracht werden, beim Betrachten eines BMX-Rades versonnen zu schluchzen. Hier also nun das Review zu Staffel 2…

The Orville – 1.07 – Die (ab)stimmungsvolle Kritik

Handlung: Zwei Undercover-Forscher der Födera… Planetaren Union gehen auf einem Planeten verloren, welcher zu 99,9% mit der Erde identisch ist und damit ordentlich Geld beim Kulissenbau einspart. Ein Außenteam der Orville macht sich sofort auf die Suche nach den Vermissten und wird dabei schnell mit einem seltsam-perversen Rechtssystem konfrontiert. Nein, keine YouTube-Kommentare! Obwohl…

The Orville – 1.06 – „Krill“ – Die Kritik

Handlung: Auch „Orville“ hat jetzt sein eigenes „Tätervolk“: Die fiesen Krill beschießen nämlich alles, was nicht bei Drei … schon längst erschossen ist. Doch in der Union wächst Hoffnung: Wenn man das heilige Buch der Krill in die Finger bekommen könnte, das Arkhana, könnte man Gemeinsamkeiten finden und die Fremden darauf hinweisen, dass die Erdlinge auch schon witzigen Schwerverbrecher-Propheten nachgerannt sind. So schleichen sich also der Captain und sein Pilot in Holoverkleidung auf ein Krill-Schiff, wo sie laaangsam einen Plan ausarbeiten. Quasi „Lerning by Entdeckt-werding“.

The Orville – 1.05 – Die Kritik mit dem Kartoffelkopf

Handlung: Die Orville rettet den Captain eines Bergbauschiffes, dessen Parkplatz auf einem in die Sonne stürzenden Asteroiden sich überraschenderweise als nicht ganz ungefährlich herausstellte. Doch schnell kommt bei Commander Grayson der Verdacht auf, dass die gerettete Frau etwas zu verbergen hat. Zur selben Zeit hackt Isaac einem seiner Arbeitskollegen aus Jux das Bein ab. Das witzige Treiben kompetenter Normalos wie uns eben. („Ha-ha, Klapo! Suchst du etwa immer noch deinen Schniedel? Kleiner Tipp: Schau mal im Futternapf! …wie, der ist leer?!“)

The Orville – 1.04 – Klapo will es wissen!

Eigentlich wollte ich „The Orville“ nicht weiter schauen, hatte mich doch die zweite Folge so wenig begeistert, dass ich heute noch die Frau von der Zeitansage beschimpfe, weil ich IRGENDWEN für die Timing-Probleme verantwortlich machen muss. Doch Kollege Sparkiller überzeugte mich mit seinem Review zu Episode 1.03 davon, dass man manchmal einfach nur eine Geschlechtsumwandlungs-Story lang abwarten muss, um auf Niveaubesserung hoffen zu können. Und außerdem sind abgeschlossene Geschichten ja gar nicht so übel, ist doch bei Discovery der Langzeitplan noch irgendwo eingeschlossen.

„Star Trek Discovery“ – 1.02 – „Kampf beim Doppelstern“ – Kritik

Na also! Es geht doch, sobald es fliegt! Nach der zweiten Folge kann ich bereits eine deutliche Qualitätssteigerung verbuchen, was nur teilweise auf meine gestrige Gedankenverschmelzung mit Bryan Fuller & Kollegen zurückzuführen ist. So bewegte sich die Qualität der 2. Episode von vorher „Oh Gott, wie lange geht das denn noch?!“ langsam auf „Mit Selbstverletzung durchaus ertragbar!“ – In jedem Fall werden wir jetzt erfahren, wie es mit dem abwartenden Klingonen weitergeht…

„Star Trek: Discovery“ – 1.01 – Ein sparkisches Review

Handlung: Die USS Shenzhou trifft auf ein Raumschiff der Klingonen, mit denen es seit 100 Jahren keinen Kontakt gab. Diese sind überraschenderweise total aggressiv und kriegstreiberisch, weswegen ein Föderationsoffizier sogar seine eigene Karriere riskiert, um einen tödlichen Konflikt zu verhindern. Glücklicherweise stößt dieser auf eine Gruppe von Rebellen, welche den Kampf gegen das Imperium… nee, Moment…

„Star Trek Discovery“ – 1.01 – „Ein vulkanisches ‚Hallo'“ – Kritik

Da ist sie also, die Show aller Shows, das Saatkorn, das die Beschimpfungen in unsere Richtungen wieder sprießen lassen wird! „Miesmacher“ werden sie uns nennen, uns nahelegen, unseren Phlox-Schlafanzug an den Nagel zu hängen und – überhaupt -, dass wir gar nicht verstanden haben, um was in der ersten Episode überhaupt geht („Rassismus, Leuchtfeuer und schief gestellte Kamera-Stative!“). Doch so einfach ist es nun auch wieder nicht, denn die ersten beiden Episoden wurde in Fankreisen eher durchwachsen aufgenommen. Und das kam so: …

The Orville – 1.03 – Das kurze Review zum Abschließen

Handlung: Bortus, die Worf-Kopie der USS Orville, hat ein Ei ausgebrütet. Dummerweise ist das darin enthaltene Baby weiblich, was in der Nur-Männer-Kultur der Moclan ein großes Problem darstellt. Diese schreibt in solchen Fällen eine Geschlechtsumwandlung vor, womit Captain MacFarlane und der Rest der Crew überhaupt nicht einverstanden sind. Dies sorgt natürlich für einen großen Konflikt, wo… Ach, denkt für einen passenden Vergleich einfach an eine dieser alten Star Trek Folgen mit anspruchsvoller Gesellschaftskritik. „Spocks Gehirn“, zum Beispiel.

The Orville – 1.02 – Das Rufmord-Review unter dem Satire-Deckmantel

Handlung: Nach dem Reagieren auf einen Notruf verschwinden Captain MacFarlane (gespielt von MacFarlane) nebst erster Offizier Ex-Frau plötzlich, weswegen die außerirdische Lieutenant Kitan das Kommando über die Orville übernehmen muss. Eine ernste und lebensnahe Situation, welche nur selten durch anspruchsvolle Dickdarm-Witze und einem in der Nebenhandlung nackt auf seinem Ei sitzenden Mann aufgelockert wird. Pardon, dies ist natürlich eine ebenso lebensnahe Charakterentwicklung. Genau.

The Orville – Das Pilot-Review für Familientypen

Kurz vor der Premiere von „Star Trek Discovery“ (eine Serie, welche Kollege Klapowski vielleicht schon ein- oder zweimal erwähnt hat) geht „The Orville“ an den Start. Dabei handelt es sich um ein Projekt von und mit Seth „Family Guy“ MacFarlane, womit eigentlich auch schon alles Wichtige gesagt wurde. Oder vielleicht auch nicht. Denn die große Frage ist tatsächlich, was diese neue SciFi-Show nun eigentlich darstellen soll.

„American Gods“ – Kritik zur ersten Staffel

Diese Serie ist eine Unverschämtheit! Denn sie hat dasselbe Problem wie meine Freundin, wenn das Licht angeht: Sie sieht einfach viel zu gut aus! Wie sollen sich da alle anderen fühlen?! Und fragt irgendjemand, wie sich ein Trekkie vorkommt, wenn der früh ausgeschiedene „Discovery“-Showrunner (Bryan Fuller) jetzt woanders visuelle Geschichte schreibt? Aber gut… Heute beleuchten wir mit der Kraft unseres Glaubens eine Serie, die auf „Amazon Prime“ massiv beworben wird und neben Schweighöfers „You Are Wanted“ eine gute Figur macht – sogar aus 200 Meter Entfernung und mit einem Busch davor.
 

„You Are Wanted“ – Kritik zur ersten Folge

Amazon hat viel Geld (also für’s Marketing jetzt) springen lassen, um diese Serie groß zu machen. Immerhin geht es um die erste deutsche Produktion für eine Streaming-Plattform. Niemand geringerer als Matthias Schweighöfer (Til Schweiger hatte Grippe) durfte ran und diese sechsteilige Thrillerreihe zu drehen, die ab heute für Prime-Kunden verfügbar ist. Klapo schaute daher mal in Episode Eins rein und staunte nicht schlecht, wie fein man hierfür normales deutsches Serienfernsehen beobachtet hat!

Black Mirror, Staffel 3 – Kritik zu den Folgen 4 – 6

Hömma! Keine Kommentare zu den letzten drei Black-Mirror-Episoden? Auf einer SF-Seite wirkt das so, als würde man in eine Autowerkstatt gehen und den Mechanikern sagen: „Nää, dieses vierrädrigen Höllenfahrzeuge sind eher was für die jungen Leute.“ – Aber noch gebe ich nicht auf und fordere weiterhin von Netflix meine 1.120 Euro für die permanente Werb… – fordere weiterhin, diesem Juwel eine Chance zu geben. Und sei es auch nur die, sich nach den mittelfiesen ersten 3 Staffelfolgen zu verbessern.

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