Das ernsthafte Medienmagazin

Alle Einträge zu All-Gemeines - Im Grunde grundsätzliches mit vielen Sätzen.


„DuckTales“ 2017 – Die Neuauflage mit dem schnellen Stift

„DuckTales“ war in den 80ern und 90ern eine meiner liebsten Kinder(?)serien: Gerade die ersten Episoden mit ihren Schatzsuchen und Fortsetzungsgeschichten suchten damals ihresgleichen und sorgten bei mir für ganze Geld… äh… Sabberspeicher an voradulter Vorfreude. Erst später wurde es durch seltsame Nebenfiguren (Steinzeitmensch statt Donald, etc.) eher unkultig. – Wie auch immer, nun gibt es endlich den ersten Trailer zur NEUAUFLAGE des Franchise. Und ja, bevor ich es vergesse: David Tennant (Doctor Who) spricht den Dagobert.

„Fake News“ – Anwendungsorientiert in die Zukunft

Neben der Marslandung im Jahre „Klapo-ist-seit-40-Jahren-tot“ und dem Elektroauto, das nicht über Umwege von Atomstrom oder Kohle angetrieben werden muss (sondern durch die sich drehenden Räder anderer Elektroautos), scheint mir das eine sehr realistische Zukunftsvision zu sein: Der Fake wird zum Alltag – und die Realität wird egal. Unabhängig von Trump, AfD und den Erfolgsmeldungen über Kollege Sparkillers Stuhlgang entsteht seit Jahren eine digitale neue „Realität“…

CSU will ARD und ZDF zusammenlegen – Und wir kacken in die Lobby

Fast hätte ich heute Morgen als Schockreaktion meinen Kaffee auf die Zeitung und auch den Rest des Tisches gesprustet, als ich über die Meldung stolperte, dass sich Herr Seehofer für eine Fusion der beiden großen Öffi-Sender ausspricht. Zu lange war es wohl einfach her, dass ich mich über das Vorhaben einer Partei tatsächlich einmal freuen konnte. Aber zusammen mit der späten Erkenntnis, dass ich anscheinend doch nicht der Einzige bin, den diese nigerianischen Prinzen angeschrieben haben, wird man daher auch schon einmal etwas mißtrauisch…

Offener Brief der Öffentlich-Rechtlichen – Wir reagieren mit offener Hose

Vor einigen Tagen veröffentlichten die, leider extrem unterbezahlten, Personalratvorsitzenden von ARD, ZDF und Deutschlandfunk einen verzweifelten Bettelbr… einen offenen Brief an die Ministerpräsidenten unserer Bundesländer. In diesem wird von der geplanten Senkung des Rundfunkbeitrags um 30 Cent pro Monat (!) von 2017 bis 2020 abgeraten, da man sowieso bereits jeden Cent mindestens vier- bis fünfmal umdrehen muss. So gerührt waren wir von diesem tragischen Aufschrei, dass wir uns den Brief einmal genauer angesehen haben. Ein praktischer Zufall, da Kollege Klap mal wieder vergessen hatte, neues Klopapier zu holen.

Böhmermann – Das Rechtsgutachten.

Nachdem sich eine Spartensender-Spartenshow mittels Sparwitz über den türkischen Noch-Präsidenten lustig machte, glühen die Titelseiten: Darf Satire das? – Und durfte mein Strafrechtslehrer überhaupt damals übelste Beleidigungen aussprechen, die er halbherzig mit „Bitte prüfen sie auf zwei Seiten, ob diese Worte eine Beleidigung darstellen!“ als anschauliches Beispiel oder gar Klausur(!) tarnte? Ja, darf man verbotene Schmähkritik reinwaschen, indem man sagt, dass die nun folgenden Worte eine verbotene Schmähkritik sind?

„Nur die Schlausten finden ihn!“ – Kein Aprilscherz von Zukunftia?

Besonders im Internet lacht man sich gerade blöd, wird der 1. April doch gerne von Webseiten-Knilchen wie uns als Wettbewerb á la „Wer macht den offensichtlichsten Plattwitz“ mißverstanden, was im krassen Widerspruch zur ursprünglichen Idee steht: Dem unbemerkten Reinlegen seiner Opfer mittels glaubwürdiger Falschmeldungen, gewürzt mit subtil eingesetztem Humor.

Zukunftia hätte daher gerne wieder an diese Wurzeln erinnert, aber leider haben wir KEINEN ausgebufften Aprilscherz auf unserer Seite versteckt, welcher nur von unseren intelligentesten Lesern gefunden werden kann. Daher müsst ihr auch NICHT über das größte Know-How aus Medien-Bereichen wie Internet und Filme verfügen. Glück gehabt, denn DU gehörst ja bestimmt nicht dazu.

Zur Erinnerung, bei uns gibt es KEINEN Aprilscherz: Ansonsten würden sich in diesem Artikel bestimmt versteckte Hinweise darauf finden. Viel Spaß beim Nicht-Suchen!

Dem ersten (Nicht-)Finder, der uns per E-Mail das FINALE LÖSUNGSWORT zusendet, winkt übrigens KEIN frisch gebügelter 50 Euro Amazon-Gutschein!

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„Wow! Was für ein schönes Kunstwerk! Ist dies ein Hinweis für den Zukunftia Aprilscherz?“ – „Den gibt es doch gar nicht, sonst hätte ich wohl den Tipp gegeben, mal auf die Längere der oberen Linie in Pixeln zu achten. Und auf die Farben unten rechts. Oder den Dateinamen. Tu ich jetzt aber nicht! Übrigens: Google Beethoven Symphonie No. 4 in B-Dur, Op. 60“

Update 02.04.: Wie angekündigt existierte kein versteckter Aprilscherz. Gratulation an alle Teilnehmer!

Die Empfehlungsfalle – Oder: 3,5 Sterne für ein Halleluja

An dieser Stelle erst mal ein dickes „Sorry“ für die ca. 86.400 Schweigeminuten von mir in letzter Zeit. Nach dem durch(?)brechenden(?) Erfolg der „Jenseits-Trilogie“ brauchte ich erst mal ein paar Tage Auszeit in der Hobbyautorengruppe „Bad Lauchstädt Süd“. Und danach musste ich gleich ein paar Filme schauen, um wieder auf die Beine zu kommen. Genau da dachte ich erstmals richtig darüber nach: Wie findet man eigentlich bei Netflix oder Amazon Prime einen bildschönen Stream-Film, der mit dem eigenen Qualitätsempfinden in Grundzügen verträglich ist? Die überraschende Kurzantwort: An der niedrigen Wertung – oder vielleicht auch GAR nicht!

It’s the final Pulldown! – Der ultimative Lösungsgenerator zur Flüchtlingsfrage!

„Buhuuu, nur so wenige Flüchtlinge hier! Können wir nicht MEHR holen?!“ – „Entschuldigung, aber so laaaangsam sind es doch genug, oder?“ – „Waaaas? Da steht ja EIN Syrer auf der anderen Straßenseite! Schnell, einen Brandsatz her!“. Man merkt, die Meinungen der Bürger in Sachen unfreiwilliger Fremden-Import gehen derart weit auseinander, daß man als Freund des Schwarz-Weiß-Denkens nur schwer glücklich werden kann. Doch wie immer hilft Zukunftia auch bei diesem Problem und entwickelte zur einfachen Generierung eurer ganz persönlichen Antwort zur Syrien-Frage. Na, jetzt seid ihr bestimmt schon , oder?

Flüchtlinge in Deutschland – (K)ein Lösungsvorschlag.

Flüchtling. Ein Wort, das so oft gesagt und geschrieben wird, dass man plötzlich Lust auf einen alten Peter-Alexander-Film bekommt. Oder das Musikantenstadl. Da ist die Welt wenigstens heile und nicht zu komplex mit den ganzen Komplexen und so. Obwohl wir das hier eigentlich ignorieren wollten, um über den neuesten Fanfilm zu berichten, bat uns die Bundesprüfstelle für themengleichgestellte Medien darum, auch endlich unseren Artikel abzuliefern. Denn erst, wenn ALLE ihre Quote voll haben, gibt es wieder Artikel über lustige Eisbären im Zoo. Und die mögen die Nazis ja auch so gern!

Plakatwerbung mit dem Dampfhammer? – Na, gerne doch!

Oh, welche Freude ist es doch, ein Fußgänger zu sein! Hängen aktuell doch in vielen Städten wunderbar subtile Poster der Kampagne „Schmuggelkippe“, welche uns über den ehrenhaften Kampf von Philip Morris gegen die bösen, bööööösen Kippenschmuggler informieren will: Denn wer raucht, der unterstützt logischerweise Terrorcamps, das organisierte Verbrechen, Terrorismus und vielleicht sogar das… grusel… Musikantenstadl. So begeistert waren wir jedenfalls von der plump-kindlichen Überzeugungstaktik eines anscheinend wiedergeborenen Göbbels, daß wir doch glatt einmal unsere eigenen Plakat-Exemplare herstellen mußten…

Die Toten von Alpha III – Eine fast wahre Geschichte.

Worte. Taten. Sie bedeuteten nichts mehr, waren hohl geworden. Und dennoch wanden sie sich noch träge durch die Zeit, hin zu einem fernen Ziel.

Warum?

Lest es selbst…

Da freut sich die Mülltonne: Marketing verschickt Foto leerer Verpackung

Dank unserer festen Anschrift auf diversen schwarzen Listen erreichte uns (über Umwege) erst Heute die E-Mail einer PR-Marketingfirma, welche aktuell für den kommenden Star Wars Film auf Tingeltour geht. Und neben dem üblichen Kommerzgeschwafel („Jedes Lichtschwert, jedes LEGO-Bauset erzählt eine Geschichte… vor allem als Diagramm in unseren Umsätzen.“ *lechz*) enthielt diese Mail auch ein ganz besonderes Bonbon, nämlich ein hochauflösendes Foto eines leeren (!) Spielzeugkartons. Eine neue Grenzüberschreitung in Sachen Fanverarsche oder doch das geniale Manöver einer seelenlosen Marketingdrohne?

Abmahnungen im Internet – Jetzt auch mit Anruf bei MUTTI

„Es geht nicht um das Geld, sondern um die Botschaft!“ – Der Joker und Kollege Sparkiller möchten heute auf etwas hinweisen: Nämlich darauf, dass Raubkopien ohne SCHUTZ (Kondom über dem Router) nicht gut sind – und SOWIESO unterlassen werden sollten. Denn die Abmahnbranche ist weiterhin tätig und schreckt auch vor Anrufen bei euren Verwandten nicht zurück. – Natürlich nur, um mit einer ungesunden Mischung aus GEZ- und Normalstalker-Verhalten für betretenes Auftreten zu sorgen. Und für das Abtreten größerer Vermögenswerte.

„Gejagte des verlorenen Kultes“ – Warum VIERTE Teile so schwierig sind

Was hat es eigentlich mit vierten Teilen auf sich? Ist die Vier die Unglückszahl der Ill-Schmu-minaten? Oder verlieren Hollywood-Regisseure und -Autoren mit Vollendung der Drei-Komma-Acht plötzlich alle Fähigkeiten zum logischen Denken? Heißt es dann plötzlich statt „Hey, wir machen auch den vierten Film im besten Geiste der Originalstreifen!“ auf einmal: „Hey, wir machen im vierten Film irgendwas mit drei Hubschraubern und Wackelkamera“?

Grimme-Preis macht Oma heiß: Vom „Altenglühen“ und anderen Filmhighlights

Kollege Sparkiller schrieb mir unlängst etwas über den Grimme-Preis. Eigentlich ist der mir herzlichst egal, aber dann fiel mir ein, dass da mal ein paar Dinge nominiert wurden, die ich ebenfalls doll fand. Mehr so ironische, medienkritische Klamotten, oder Yoko & Klaas, bevor sie scheiße wurden. Vielleicht verwechsele ich das teilweise auch mit dem Online-Grimme, was in der heutigen Zeit aber auch berechtigt wäre: Ist ja eh alles nur noch ein einziger Youtube/Mediatheken-Brei. Wobei der hier kurz vorgestellte Preisträger-Film „Altersglühen“ wohl eher stilsicher mit Kurbel am PC genossen werden sollte…

„Anna, checkst du’s noch?!“ – Check 24 und andere Höllenspots

„Mit dem Handytarifvergleich von Check 24 hat Anna üüüber 500 Euro gespart!! Und sie fühlt sich: …“ – Wie oft denn noch, liebes Doofchen?! Wie oft soll ich noch erfahren, dass Du Deine Handytarife früher aus den Senioren-Sammelkarten der „Prisma“ bezogen hast, wo man alte Leute noch mit Wucherpreisen bescheißen kann, so dass man mit einem NORMALEN Tarif tatsächlich mal 500 Öcken spart?!

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