Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

„Asterix in Italien“ – Band 37 – Die Kritik zum Weiterfahren

Es ist gute Zukunftia-Tradition, einen neuen Asterix-Band zeitnah zu besprechen. Jedenfalls WAR es das immer, denn Kollege Sparkiller zeigte jüngst erste Ermüdungserscheinungen, verwechselte Band 37 mit „The Walking Dead“ und ging dann dazu über, lustlos Seiten aus dem neuen Album zu reißen, um damit seinem Lieblingsneffen Karottenbrei-Flecken von der Schuluniform zu rubbeln. Doch warum sollte der neue ASTERIX schlecht sein? Muss man denn immer meckern? Was hat das Multimillionen-Euro-Franchise uns denn getan, beim Teutates?

The Orville – 1.06 – „Krill“ – Die Kritik

Handlung: Auch „Orville“ hat jetzt sein eigenes „Tätervolk“: Die fiesen Krill beschießen nämlich alles, was nicht bei Drei … schon längst erschossen ist. Doch in der Union wächst Hoffnung: Wenn man das heilige Buch der Krill in die Finger bekommen könnte, das Arkhana, könnte man Gemeinsamkeiten finden und die Fremden darauf hinweisen, dass die Erdlinge auch schon witzigen Schwerverbrecher-Propheten nachgerannt sind. So schleichen sich also der Captain und sein Pilot in Holoverkleidung auf ein Krill-Schiff, wo sie laaangsam einen Plan ausarbeiten. Quasi „Lerning by Entdeckt-werding“.

„Star Trek Discovery“ – 1.05 – „Choose Your Pain“ – Kritik

Tschüss, Schildhilde! – Habe ich die letzten Folgen noch parallel mit meiner geschätzten Trek-Weggefährtin gesehen, so ist diese nach Episode 1.04 geistig ausgestiegen. Den Grund dafür weiß ich nicht, aber die letzten Tage verbrachte sie damit, Leute auf der Straße anzupöbeln: „Ihr gehört doch auch zu den IDIOTEN, ODER?!“. Möglicherweise war sie mit der Gesamtausrichtung der Serie unzufrieden? Das würde auch erklären, warum sie Michael Burnhams primäre Nahrungs- und Kommunikationsluke neuerdings mit „dumme Fresse“ betitelt?

The Orville – 1.05 – Die Kritik mit dem Kartoffelkopf

Handlung: Die Orville rettet den Captain eines Bergbauschiffes, dessen Parkplatz auf einem in die Sonne stürzenden Asteroiden sich überraschenderweise als nicht ganz ungefährlich herausstellte. Doch schnell kommt bei Commander Grayson der Verdacht auf, dass die gerettete Frau etwas zu verbergen hat. Zur selben Zeit hackt Isaac einem seiner Arbeitskollegen aus Jux das Bein ab. Das witzige Treiben kompetenter Normalos wie uns eben. („Ha-ha, Klapo! Suchst du etwa immer noch deinen Schniedel? Kleiner Tipp: Schau mal im Futternapf! …wie, der ist leer?!“)

„Star Trek Discovery“ – 1.04 – „The Butchers Knife Cares Not For The Lamb’s Cry“ – Kritik

Wo sind eigentlich die guten alten deutschen Titel hin? Früher hießen Trek-Folgen noch „Der Feuersturm“, „Der Phaser-Effekt“ oder ganz allgemein „Geheimnisse auf Zeltris III“. Doch das ist neuerdings vorbei, wo jeder Titel mit Zungenbrechern wie „Context is for young little popes“ daherkommt, um auch die Hochkultur-Lesezirkel anzusprechen. Auch diesmal muss ich mich fragen, wessen Lamm da in das Dönermesser laufen könnte – und ob das Lamm die Föderation symbolisiert und das Messer vielleicht die Unkalkulierbarkeit demokratischer Prozesse … ?

The Orville – 1.04 – Klapo will es wissen!

Eigentlich wollte ich „The Orville“ nicht weiter schauen, hatte mich doch die zweite Folge so wenig begeistert, dass ich heute noch die Frau von der Zeitansage beschimpfe, weil ich IRGENDWEN für die Timing-Probleme verantwortlich machen muss. Doch Kollege Sparkiller überzeugte mich mit seinem Review zu Episode 1.03 davon, dass man manchmal einfach nur eine Geschlechtsumwandlungs-Story lang abwarten muss, um auf Niveaubesserung hoffen zu können. Und außerdem sind abgeschlossene Geschichten ja gar nicht so übel, ist doch bei Discovery der Langzeitplan noch irgendwo eingeschlossen.

„Star Trek Discovery“ – 1.03 – „Context is for Kings“ – Kritik

Haaach… Die erste reguläre Folge ist da! Und für alle, denen Pilotfilme sonst zu hektisch oder exceltabellarisch sind („Da fehlt noch eine Actionszene in Sektor 3-b!“) ist dies meist ein Tag zum frohlocken und sich froh an den Locken zwischen den Beinen spielen. Denn wo sonst kann eine Serie endlich ihre wahren Stärken ausspielen, wenn nicht in etwas, was der Schäferhund des Regieassistenten draußen auf den Gehweg… – aber wir sollten wirklich noch nicht unsere professionelle Detailanalyse vorwegnehmen.

„Star Trek Discovery“ – Und jetzt der ECHTE Trailer zur 1. Staffel. Echt jetzt!

Ah… Und ich hatte mich schon gewundert, warum die Zukunft der Menschheit aus exakt drei Klingonenschiffen, einer Wüste und sechs Zahnprothesen besteht!

Die Antwort ist, dass wir erst jetzt einen richtigen(!) Trailer zur ersten Staffel sehen. Vermutlich hatte man die allerersten ZWEI einfach SECHS mal hochgeladen in den letzten Monaten? – Wie auch immer… Mit diesem Clip dürften wir langsam wirklich in handfeste SPOILER-Gebiete vordringen, sollte jemand die ersten beiden Folgen noch nicht gesehen haben.

Wer etwas großartig anderes als den Krieg gegen die Klingonen erwartet hat, der dürfte enttäuscht sein. Nur andeutungsweise werden uns hier andere Storystränge gezeigt – selbst beim Auftritt von Mudd, einem amtlichen Lensflare-Wald und einem zugeklecksten Schreibtisch (neue Superwaffe gegen Sauberkeitsfanatiker?) fühlt man immer noch die Hauptstory mit dem Bathlet gegen unsere Schädeldecke pochen. Aber immerhin bekommen wir jetzt mal einen RICHTIGEN, echten Captain. Ohne Maden drin. Kerniger als Archer wirkt der schon jetzt…

„Star Trek Discovery“ – 1.02 – „Kampf beim Doppelstern“ – Kritik

Na also! Es geht doch, sobald es fliegt! Nach der zweiten Folge kann ich bereits eine deutliche Qualitätssteigerung verbuchen, was nur teilweise auf meine gestrige Gedankenverschmelzung mit Bryan Fuller & Kollegen zurückzuführen ist. So bewegte sich die Qualität der 2. Episode von vorher „Oh Gott, wie lange geht das denn noch?!“ langsam auf „Mit Selbstverletzung durchaus ertragbar!“ – In jedem Fall werden wir jetzt erfahren, wie es mit dem abwartenden Klingonen weitergeht…

„Star Trek: Discovery“ – 1.01 – Ein sparkisches Review

Handlung: Die USS Shenzhou trifft auf ein Raumschiff der Klingonen, mit denen es seit 100 Jahren keinen Kontakt gab. Diese sind überraschenderweise total aggressiv und kriegstreiberisch, weswegen ein Föderationsoffizier sogar seine eigene Karriere riskiert, um einen tödlichen Konflikt zu verhindern. Glücklicherweise stößt dieser auf eine Gruppe von Rebellen, welche den Kampf gegen das Imperium… nee, Moment…

„Star Trek Discovery“ – 1.01 – „Ein vulkanisches ‚Hallo'“ – Kritik

Da ist sie also, die Show aller Shows, das Saatkorn, das die Beschimpfungen in unsere Richtungen wieder sprießen lassen wird! „Miesmacher“ werden sie uns nennen, uns nahelegen, unseren Phlox-Schlafanzug an den Nagel zu hängen und – überhaupt -, dass wir gar nicht verstanden haben, um was in der ersten Episode überhaupt geht („Rassismus, Leuchtfeuer und schief gestellte Kamera-Stative!“). Doch so einfach ist es nun auch wieder nicht, denn die ersten beiden Episoden wurde in Fankreisen eher durchwachsen aufgenommen. Und das kam so: …

The Orville – 1.03 – Das kurze Review zum Abschließen

Handlung: Bortus, die Worf-Kopie der USS Orville, hat ein Ei ausgebrütet. Dummerweise ist das darin enthaltene Baby weiblich, was in der Nur-Männer-Kultur der Moclan ein großes Problem darstellt. Diese schreibt in solchen Fällen eine Geschlechtsumwandlung vor, womit Captain MacFarlane und der Rest der Crew überhaupt nicht einverstanden sind. Dies sorgt natürlich für einen großen Konflikt, wo… Ach, denkt für einen passenden Vergleich einfach an eine dieser alten Star Trek Folgen mit anspruchsvoller Gesellschaftskritik. „Spocks Gehirn“, zum Beispiel.

The Orville – 1.02 – Das Rufmord-Review unter dem Satire-Deckmantel

Handlung: Nach dem Reagieren auf einen Notruf verschwinden Captain MacFarlane (gespielt von MacFarlane) nebst erster Offizier Ex-Frau plötzlich, weswegen die außerirdische Lieutenant Kitan das Kommando über die Orville übernehmen muss. Eine ernste und lebensnahe Situation, welche nur selten durch anspruchsvolle Dickdarm-Witze und einem in der Nebenhandlung nackt auf seinem Ei sitzenden Mann aufgelockert wird. Pardon, dies ist natürlich eine ebenso lebensnahe Charakterentwicklung. Genau.

Spitzohren auf, die Titelmelodie von Star Trek Discovery ist da!

Ein erstes Preview wurde veröffentlicht, mit tollen Zusatzfeatures wie „Alex Kurtzmann labert dazwischen“ und der üblichen „Wer hätte gedacht, dass ich sowas mal komponieren würde“-Ansprache:

Und ist diese Mucke nicht toll? So kultig. So einprägsam.
Jedenfalls der Teil, den man schon von TOS kennt. Der Rest ist zwar handwerklich durchaus gelungen, aber ich kann mir nicht vorstellen, diesen Teil der Melodie später mal nachzupfeifen/-summen/-furzen.

Was meint ihr dazu? Schreibt eure Ansichten in unser Kommentarfeld und gewinnt als Preis eine Darstellung eurer eigenen Meinung auf dieser Seite!

The Orville – Das Pilot-Review für Familientypen

Kurz vor der Premiere von „Star Trek Discovery“ (eine Serie, welche Kollege Klapowski vielleicht schon ein- oder zweimal erwähnt hat) geht „The Orville“ an den Start. Dabei handelt es sich um ein Projekt von und mit Seth „Family Guy“ MacFarlane, womit eigentlich auch schon alles Wichtige gesagt wurde. Oder vielleicht auch nicht. Denn die große Frage ist tatsächlich, was diese neue SciFi-Show nun eigentlich darstellen soll.

„Star Trek – Discovery“ – Eine Zeitgeistbetrachtung aus der Zukunft

Jede TV-Serie spiegelt ihre Zeit wieder – bewusst, unbewusst oder weil andere Serien gewisse Dinge vorher unbewusst (oder bewusst?) vorgelebt haben. Wie? Schon bewusstlos angesichts dieser bewusstseinserweiternden Erkenntniskaskade? Dann lest bloß nicht den nachfolgenden Text, der – im Gegensatz zu den letzten beiden Trek-Serien – mal ein paar Jahre in die Zukunft zu gehen versucht. Denn wir fragen: Ist es schon heute möglich, die demnächst startende Serie mit den Augen von Biff Klapowski im Jahre 2030 zu sehen?

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