Das ernsthafte Medienmagazin

Black Mirror, Staffel 3 – Kritik zu den Folgen 1, 2, 3

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Onkel Klapo liebt die Serie „Black Mirror“ – und „Black Mirror“ liebt Onkel Klapo wie eine Handykamera einen Autobahnunfall mit 30 Toten. Zumindest war es im letzten Jahr so, als ich den unbedingten Marsch- und Guckbefehl für die Staffeln 1 und 2 ausgab und vorsichtshalber die Redaktion vom „Lüttenberger Stadtkurier“ besetzen ließ, um einem Putsch gegen meine Anordung zuvorzukommen. Nun steht also Staffel 3 bei Netflix an. Doch werden auch hier wieder Bestnoten verteilt?

„Gomorrah“ – Kritik zu Staffel 1 und 2

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Der Briefträger, der inzwischen täglich ohne Handy und Geldbörse von meiner Wohnungstür abziehen muss, wird es euch bestätigen: Klapo guckt neuerdings gerne mal eine Gangster-Serie. Dank euch stolperte ich dabei kürzlich über „Gomorrah“, dem italienischen Schreckens-Export mit der erweiterten(!) Lizenz zum Töten. Produziert von „Sky Italia“ mauserte sich das Ding inzwischen zum echten Geheim- … äh, -Schuss…?

Kurzkritik: „Rebirth“ – Alles nur in deinem Kopf?

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Als Weichei mit dünner Schale muss man mal was Neues wagen. – So entschließt sich ein frustrierter (Im-Kopf-)Beamter also, an einer Art Selbstfindungstrip teilzunehmen. Doch irgendwie sind da alle NOCH komischer als er…

Laserpope – Der Trailer-Trash aus Germany

Geht doch. GEHT DOCH! Über den inhaltlichen Geschmack von Laserpope, einem englischsprachigen Konzept-Trailer deutscher Filmstudenten, lässt sich zwar sehr gut streiten, aber ansonsten wird hier endlich konsequent der Muff der hiesigen und spießigen Film- und Fernsehwelt weggesprengt. Und zu Beginn direkt auch mal ein Papst in die Luft. Kommentiert mit einem, besonders momentan, politisch total korrekten „Allahu Akbar“-Ruf und taktvoll verfeinert mit einem Paar aus- wie einladend über den Bildschirm wackelnder Brüste. Da freut sich der Integrationsbeauftragte!

Mehr will ich euch aber nicht verderb… verraten! Daher einfach mal selber gucken. Aber natürlich nuuuur, wenn ihr schon über 18 seid! Oder wollt ihr Tante YouTube etwa belügen?!

Video-Kurzkritik: Westworld (HBO)

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Howdy, Bleichgesicht! Der große Adler hat mir verraten, dass es Manitu nach einem Review der neuen HBO-Serie „Westworld“ verlangt. Da dieser aber nicht lesen kann, gibt es ein solches nun in Videoform:

Kurzkritik: „ARQ“ – Der arge Netflix-Film

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Ein Mann (mit Frau) wacht auf, wird überfallen und landet gefesselt im Keller. Und das gleich mehrmals, denn nebendran steht eine formschöne Zeitmaschine, die verdächtig nach einer Druckerpresse aussieht. Fortan lässt jeder Tod die Lügenpress… die Zeitschleife rotieren.

Kurzkritik: Ghostbusters (2016)

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Handlung: Als drei exzentrische Wissenschaftlerinnen und eine U-Bahn-Angestellte auf plötzlich überall in New York erscheinende Gespenster treffen, entscheiden sich diese, als Geisterjäger tätig zu werden. Zumindest theoretisch, da im ganzen Film gerade mal EIN Geist tatsächlich eingefangen wird. Was auch die Frage aufwirft, wie das ganze Unternehmen eigentlich finanziert wird.

„Metroid“ – 2 Fangames auf dem Weg zum 7. Himmel?

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Nintendos „Metroid“-Spiele sind die perfekte Mischung aus Entdecken, 2D-Game, toller Musik, SF-Stimmung und einem verlockend herzlichen Klapo-Lächeln. Kein Wunder, dass unsere zahlreichen Artikel zu diesem Thema zu den Sternstunden von Zukunftia gehörten. Da gehört es sich, anlässlich eines beliebigen, von unserem Pressesprecher ausgedachten Jubiläums HEUTE gleich zwei Fanspiele zu „Super Metroid“ (1994) und „Metroid 2“ (1991) vorzustellen, die erstaunlich gut gelungen sind. – Weiterleitende Links gibt es dazu allerdings heute keine. Unser Anwalt (eher so der Solitär-Spieler) riet uns davon ab.

„Was, mein Angebot ist nicht fesch?!“ – Das Jugend-Programm der Öffis steht in den Schämlöchern

Stellt schon einmal den Hammer neben euren Router, denn am 1.10. geht es los mit dem hipp-frechen konkret-abgefahrenen fett-fidelen Klöten-kratzenden Online-Power-Programm von ARD und ZDF! Der Name dieser ultimativ-ovulierenden Unterhaltungs-Atombombe? Natürlich FUNK! Nein, nicht wie das englische „fank“. So rektal-revolutionierend wollte man dann wohl doch nicht sein. Ausgesprochen wird es schon ganz normal wie die 1895 erstmals eingesetzte Funktechnik und passt damit auch sehr schön in das Bild, wie sich die Öffentlich-Rechtlichen meist die Zukunft vorstellen (ARD-PR-Schwafelkopp: „Funk! Da denke ich an pferdelose Kutschen und Menschen auf dem Mond! DAS nehmen wir für unser Multi-Millionen-Projekt für die babygesichtigen Unter-60-Jährigen!“).

Hören werden wir diesen radikal-reingesneakten Namen dann wohl auch meist zusammen mit dem maximal-gemerkelten Catchphrase „Das Internet ist vorbei!“. Ein echter Titten-Tornado, welcher besonders sinnvoll durch die Tatsache erscheint, dass das Ganze vollständig im… öh… Internet stattfinden soll. Aber von solchen kleinen Logik-Schlaglöchern will man sich schließlich nicht die geballte Meme-Parade verregnen lassen, mit welcher man seine fetten Followers schon einmal anburnen will:

Da! DA! Endlich haben sie den Durchblick, unsere gerontigen Fernsehmumien der Öffentlich-Altersschwachen! Endlich versteht man sie, diese… diese Jugend! Von wegen aufwändige Produktionen! Von wegen durchdachte Gags! Bei schalen und uralten Internet-Memes liegt der Hase im Pfeffer… nein, das wirkt zu uncool… the Rabbit in the Pepper begraben! Random und craaaazy muss es sein, mit den Extraportionen an frühreifen Fails und ADS-geplagten Wackelkameras! Super, was man für flockige 45 Millionen im Jahr heutzutage alles so kriegt!

Verdammt, ich freu mich schon. Word!
(Also, der Slang, nicht die Textverarbeitung.)

Kurzkritik: „Transparent“ – Folge 1

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„Transparent“, eine preisverzierte Amazon-Vorzeigeserie, erzählt die Umwandlung von Papa zu Mama. In bisher 3 Staffeln. Nebenbei lernen wir noch den schrägen(?) Familienanhang besser kennen. Na, wenn DAS nicht trägt…

„Narcos“ – Kritik zur 1. und 2. Staffel

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„Liebes Klapo-Redakteursteam – und Sparkiller! Hiermit möchte ich anfragen, warum keine der vielversprechenden SF-Serien mehr reviewt werden.“ – „Sehr geehrter Zuleser. Bitte teilen Sie mir doch umgehend mit, welche SF-Serie Sie derzeit für vielversprechend halten.“ – Die Antwort steht noch aus, soll aber über einen Anwalt eingehen. Bis daher erfreuen wir uns einfach an einer weitere Netflix-Perle um die wahre, total verko(r)kste Geschichte von Drogenkönig Pablo Escobar.

CSU will ARD und ZDF zusammenlegen – Und wir kacken in die Lobby

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Fast hätte ich heute Morgen als Schockreaktion meinen Kaffee auf die Zeitung und auch den Rest des Tisches gesprustet, als ich über die Meldung stolperte, dass sich Herr Seehofer für eine Fusion der beiden großen Öffi-Sender ausspricht. Zu lange war es wohl einfach her, dass ich mich über das Vorhaben einer Partei tatsächlich einmal freuen konnte. Aber zusammen mit der späten Erkenntnis, dass ich anscheinend doch nicht der Einzige bin, den diese nigerianischen Prinzen angeschrieben haben, wird man daher auch schon einmal etwas mißtrauisch…

„Stereo“ – Kritik zum neuen deutschen Nachwuchsfilm

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Ein deutscher Film, der im Netz mit meinem geliebten „Fight Club“ verglichen wird? Mit den eher besseren Darstellern Moritz Bleibtreu und Jürgen Vogel? Also klassisches Wahnsinns-Drama mit fast schon übernatürlich schrägen Elementen? Gangster-Plot inklusive? Sollte da irgendetwas schiefgehen, was hier nicht mit Fragezeichen abgedeckt werden könnte? – Unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass nach wenigen Minuten schon ein Hellseher-Opa im Rollstuhl auftaucht, der Ahnung von all dieser Materie hat…

Kurzreview: „Morgen hör ich auf“ (das deutsche „Breaking Bad“)

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Dank Netflix UND Amazon Prime für mich jetzt doch einen Blick wert: Pastewkas im Vorhinein wegen des „Breaking Bad“-Vergleichs vielgescholtene Miniserie. In 5 Episoden muss der Geldfälscher und Familienvater zusehen, wie er Gangster los wird – oder überhaupt erst mal an welche kommt.

„Star Trek – Discovery“ – Wie sie 2017 sein wird (so ungefähr)

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„Klapo, Klapo, du kannst doch nicht eine Serie besprechen, von der man noch gar nicht viel weiß? Wenn das die Polizei wüsste!“ – Richtiger Einwand, mein Freund. Daher besprechen wir heute auch NUR die Dinge, zu denen ich gestern eine göttliche Vision hatte. Denn die Frage „Lockere Unterhaltung versus Durchgängiger Plot“ wird uns eh ab Januar 2017 beschäftigen. Da können wir ebenso gut jetzt schon damit anfangen. Dann bleibt später mehr Zeit für Nerdgemecker à la „Wieso dreht sich der Beam-Strudel jetzt andersherum?“…

Kurzkritik: „Feuer am Himmel“ (1993)

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Handlung: Mehrere Waldarbeiter gehen in den Wald, ein rotes Licht erscheint – und einer fehlt. Doch haben wirklich Außerirdische ihre Finger im Spiel? Oder hat der blutrote 20-Meter-Rotspecht wieder zugeschlagen?

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