
Die Zweiteiler der Voyager-Ära werden gelegentlich als „doof, aber kultig“ bezeichnet. Ich selbst hatte aber immer das Gefühl, dass man die Storys auf eine Episode hätte kürzen müssen, welche dann allesamt auf die 8. Staffel verschoben werden sollten. Auch „Vor dem Ende der Zukunft“ haut in diese Kerbe. Apropos Kerbe: Nebenbei beleuchten wir auch Janeways Erweckungsabenteuer bei einem rübennasigen Stirngnubbel-Volk. Ich wünsche Euch viel Vergnüg… Entgnügen!

Ist die dritte Staffel wirklich besser als die zweite? Ich weiß es noch nicht, doch die Wertungstendenz geht im Moment eher in Richtung Kellergeschoss mit angeschlossener Tiefgarage. Immerhin ist die Serie hübsch bunt: Space-Nazis, Profit-Nazis und Daten-Fundamentlisten („Backups müssen ausgemerrrrzt werden!“) geben sich hier die Klinke zu künstlichen, erträumten und aus dem Alphaquadrant importierten Realitäten in die Hand. – Doch ist es clever, fernab des Weges auch noch abwegige Geschichten zu präsentieren?

An dieser Stelle folgt nun das einst vergessene Review zu „Die Verdopplung“. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, welche die Entdeckung unserer eigenen Fehlbarkeit Eurer Seele möglicherweise zugefügt haben könnte. Tja. Aber was gibt es nun über eine Folge zu berichten, deren deutscher Titel auf geschätzte 20 andere Star-Trek-Episoden passen würde? Eigentlich gar nicht so viel, es sei denn, ihr habt Euch unlängst den Zentralprozessor der Voyager auf den den Oberarm tätowieren lassen…

Wie zahlreiche, neugegründete Fanclubs berichteten, ist in den letzten Tagen „die lustigste Sitcom der Welt“ auf Sendung gegangen. Und es ist sicherlich kein Zufall, dass diese aus deutschen Landen stammt, denn: „Ich bewundere bis heute die Fähigkeit der Deutschen, grandiose Sketche zu schreiben!“ (John Cleese, Mitgründer der „Monty Python“-Gruppe).

Bevor ich die vergessene Episode der 2. Staffel bespreche (Schande über mi… diese Serie, jawohl!), müsst ihr natürlich erst mal erfahren, wie der Staffelcliffhanger ausgeht. Die vielen Mails, die mich flehentlich baten, doch endlich zu berichten, ob die Crew wieder auf ihr Schiff zurückkehren konnte, hatten mich beflügelt. Ungefähr wie Antischwerkraft-Ionen in einem Subraum-Dämpfungsfeld, um mal einen recht handfesten Vergleich zu liefern. – Nebenbei starten wir auch schon bereits in die dritte Staffel. Na, macht das nicht Spaß? Nein, mir auch nicht…

Martin Luther wusste es schon damals: „Man muss dem Volke auf’s Maul schauen“, sagte der große Märchenbuchübersetzer einst. Und somit komme ich Euren Forderungen gerne nach, zumindest die Besprechungen der zweiten Voy-Staffel erst mal abzuschließen. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch ein eigenes Zitat einbringen, das in ein paar Hundert Jahren (hoffentlich!) ebenfalls zum Kult wird: „Man muss dem Koch auf’s Maul hauen!“ – Meint ihr, es funktioniert?

Seit fast einem Jahr habe ich nun schon diese Rezensionen auf der Festplatte, um sie für einen besonders bemerkenswerten Augenblick aufzuheben. Dieser war heute gekommen: Ich hatte keinen Bock, für Euch auch nur den kleinen Tipp-Finger zu rühren (das kommt davon, weil ihr blöde Geschmäcker und von nix ‘ne Ahnung habt, so!), um eine andere Rezension zu verfassen. Bemerkenswert ist wohl, dass ich „Das Ultimatum“ und „Tuvix“ in den 90ern noch richtig gut fand. Aber damals konnte ich ja noch nicht wissen, dass ich mal total schlaaaauuu werden würde, hö. Höhö. Höhöhargl… (Mist, beim Lachen verschluckt)

„Intelligentes Actionkino“ (Spiegel.de), „Virtuose Symbiose aus Kunst und Kommerz“ (Filmstarts.de), „Sehr krasse Kopfsache der Film“ (namenloser Kommentator aus dem Web)… Ja, das neue Werk von Christopher Nolan wurde so sehr mit Fernab-Lorbeeren geschmückt, dass man schon fast keine Lust mehr hatte, den Film zu sehen. Er könnte einem schließlich NICHT gefallen und auf was sollte man sich dann in diesem Kinojahr noch freuen können?! Klapowski machte für Euch trotzdem den Hype-Test. Und schon jetzt kann er bestätigend sagen: „Joooaaaaahh…“

Unglaublich! Vor 4 Jahren gab es zuletzt eine Leserbriefecke bei uns! Nach der letzten Ausgabe wurde dieser Bereich unserer Seite allerdings wegen Überfüllung und zu lauter Technomusik für eben jene 4 Lenze geschlossen… Doch nach einigen interessanten E-Mails im letzten Jahr (die wir alle weggeworfen haben, um stattdessen Schüler beim Verfassen von Schamhaar-Schriftsätzen zu sammeln), gibt es heute wieder FÜNF Ergüsse, die mich irgendwann mal per Mail erreichten. Und wer gaaanz genau hinhört, kann auch den Erguss von Kollege Sparkiller hören, der die Leserbriefecke stets geliebt hatte. – Doch nun: Liebe ab!

„Alien 5“ ist bereits in der Mache und wird wieder von Ridley Scott verwirklicht. Vollkommen unseriösen Gerüchten zufolge soll das neue Drehbuch eine schwule Liebesgeschichte(!) erzählen, ein Prequel sein und mindestens drei neue Alienrassen ein- und ausführen. Die Erzählweise soll so „anders“ sein, dass ich jetzt schon keine Lust mehr habe, darüber einen kurzen Artikel zu schreiben. Daher lasse ich es einfach und biete dafür an dieser Stelle das Review des allerersten Filmes…