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The Orville – Kritik zu 3.06 – „Twice In A Lifetime“

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Eine Zeitreise in das Jahr 2025 wäre auch für mich interessant. Hat es dann eine 4. Orville-Staffel gegeben? Oder wurde diese auf Herbst 2028 verschoben, in alter Warte-Tradition? – In dieser Folge erleben wir jedenfalls, dass man sein Herz bei einer Zeitreise verlieren kann. Und dass nur Arbeitskollegen dann in der Lage sind, mit „Call Me God“-Shirt alles wieder in Ordnung zu bringen. ICH trage das ja nur, wenn Sparkiller meckert, dass er Stunden seines Wochenendes für Meinungskästen opfern soll. – Dieser Egoist.


Inhalt:

Beim Angriff der Kaylon wird Gordon in die Vergangenheit geschleudert, weil er das Zeitreisedevice zerstören will. Als die Crew ihn dort abholen will, ist er seit Jahren in einer glücklichen Beziehung, hat einen Sohn und will dort bleiben. Was nun?

Besprechung:

Erst mal ganz viel Lob…

– Dass Gordon an dem Zeitpunkt auf der Erde rauskam, an den er DACHTE, wirkte erstaunlich schlüssig für eine erzählerische Notfall-Erklärung. Das hätte ich mir damals bei Burnhams Mutter auch gewünscht (“Ohne Raumanzug ins Zeitloch? Null Problemo, habe ja einen Strohhalm zum Atmen!“)

– Diese Frage wurde auch bei Star Trek zu selten gestellt: Ist es nun MORD, wenn man eine Zeitlinie ändert, in der frische Kinderchen wohnen? Oder nur eine „verbindliche Abwesenheitsempfehlung“? Und WENN die Nichtexistenz von Leben durch das Ausbleiben von Handlungen Mord wäre – haben dann jene konservativen Geister recht, die das achtlose Spermien-Entsorgen im Taschentuch als Sünde betrachten?
(„Das muss in eine Frau rein! Oder in Trans-Günther, als gutgemeinten Zeugungsversuch!“)

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„Ich geh dann mal meine Liebe finden.“ – „Okay, Kumpel. Dann kümmere ICH mich um neue Fäkalgags!“ – Ehegattensplitting mal anders: Dass an der Idee der Multiversen etwas dran sein könnte, suggeriert diese Folge durch die vielen Gordons, die man beim Zeitsprung sieht. Vielleicht ist Gordon am Ende der Folge immer noch bei seiner Frau? Und dann baut SIE eine Zeitmaschine, um ihn loszuwerden?

– Die schauspielerischen Leistungen waren größtenteils beeindruckend. Gerade nach den letzten SNW-Episoden freut man sich, wenn Gordon z.B. um sein Leben argumentiert. Und er den Phaser-Trigger fast durch seine Willenskraft auslösen kann. Zusätzlich gefiel mir Isaac (als Menschenhologramm) sehr gut, dessen Bewegungen man auch ohne Silberpelle sofort wiedererkennt. Äh, was er dann ja JEDE Episode bereits hervorragend schauspielert?
Na, ihr versteht schon meinen Punkt…

– Nachdem mir die tolle Musik und die herausragenden Effekte 1-2 Folgen lang weniger aufgefallen sind, nahm ich sie hier wieder wahr: Diese sauberen, dezenten Spiegelungen auf der Hülle, Lechz! Dieser rot-blau-streifige Effekt (der trotzdem nicht übertrieben war) bei 99,99%iger Lichtgeschwindigkeit, Sabber! Diese schön ausholende 3D-Blase beim Zeitsprung, die man als FAULER Star-Trek-Mensch nur als morgendliches „Prä-Kaffee-Augenwabern“ dargestellt hätte.

– Apropos Lichtgeschwindigkeit: Dass man einfach die „Anti-Einstein“-Effekte abschaltet und normal rumfliegt, um wieder in die Zukunft zu gelangen, war genial! Und das sage ich nicht nur, weil ICH das selber schon in einer Geschichte verwendet habe… (*Monokel mit Tesafilm über Augenhöhle kleb*)

– Erstmals seit Staffelbeginn kam mir das alles auch nicht zu lang vor. Jede Szene hatte eine interessante Enthüllung oder einen Sinn (Charlie war z.B. in ihre getötete Kameradin verliebt) oder war zumindest so unterhaltsam inszeniert, dass man sie sich noch länger hätte angucken können.

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„Isaac, du musst diesen Kampf gewinnen! Unsere Zukunft hängt davon ab.“ – „Wir könnten uns auch einfach E-Roller leihen, statt Motorräder zu ergaunern?“ – Du Linksgrün-Versiffter! Reiß dem Rocker die Arme wie Brennstäbe raus, statt hier heiße Erdgas-Luft zu produzieren!“ – Persönlichkeitssache: Charlies eindeutigstes Persönlichkeitsmerkmal kann ich noch nicht einordnen. – „Hübsch“?

– Der Kniff, am Ende Gordon einfach 10 Jahre VOR dem fröhlichsten Familienleben abzuholen, ist aus Zeitreisegesichtspunkten mehrfach logisch. Und man vermeidet sogar die üblichen Fanfragen, die genau DAS immer gerne vorschlagen. Zumal dieses Betonen von „Zeitreisen sind auch für uns kaum verständlich“ und „Vielleicht geht’s im Multiversum weiter“ mal nette Anregungen waren, um den Kopp von nörgelnden SF-Fans zu entlüften. („Aber-Aber-Aber… Ich habe doch schon 20 erklärende Striche auf ein Blatt Papier gemalt?!“)

– Ein bisschen rührend fand ich auch die Szene, in der Gordons Frau sofort GLAUBT, dass er aus der Zukunft kommt. Weil sein Verhalten so reif, offen und anders erscheint. Was man in dem Moment auch glaubt. Und DAS ist eine Meisterleistung, wenn man seine sonstigen Szenen betrachtet. („Buhu, ich bin in ein Wespennest auf Deck 4 gefallen, als ich dem Fähnrich die Hose geklaut habe.“)

Doch ab HIER habe ich etwas Mecker-Potenzial…

So ist die Idee, dass ein SF-Event zu einer Lebenspartnerschaft mit Wegsteck-Fetisch und mehrarmigem Kindergeknuddel führt, inzwischen schon fast… STANDARD bei „The Orville“? Dies ist schon die dritte Folge, in der es um ein Kind geht. Und bis auf 3.03 („Im Holodeck hört dich niemand schreien – nach deinen Kids.“) war es in JEDER Episode enorm wichtig, welche Liebesbeziehung auf Links gekurbelt wird.

, The Orville – Kritik zu 3.06 – „Twice In A Lifetime“

„Ed, wenn ihr mich hier rausholen wollt, müsst ihr andere Seiten aufziehen.“ – „Ich habe einen Medienanwalt dabei.“ – „Okay, ich packe meine Tasche.“ – Menschlichkeit ist nie geboren worden: Dass man uns keine apokalyptische Zukunft ZEIGT, die beim Hierbleiben eintritt, sondern man es schlicht nicht weiß, fand ich gut. Aber auch sehr abstrahiert? Meiner Oma wäre DAS für so eine Episode zuwenig von allem. („Hey, wieso spielt da keine Marschmusik?“)

Gegen all diese Elemente habe ich ja nichts. Aber es fällt schon stark auf, wenn man nach jeder SF-Idee schon fast fragen möchte: „Und neeeben diesem Schwarzen Loch, ist da auch ein Motel für LaMarr und Talla?“

Die kommen nach einer schnellen Schultermassage nämlich auch zusammen, was für mich überraschend war. Ob ich es auch GUT finden werde, wird sich zeigen. Vermutlich geht es dann darum, ihre Muskeln zu verkleinern, damit sie ihn beim Orgasmus nicht immer zu Tode quetscht?

Das sind aber alles nur Mini-Kritikpunkte am Ereignishorizont persönlicher Randgeschmäcker…

Wirklich hakelig wird es für mich, wenn es darum geht, wie moralisch es nun war, Gordon abzuholen, BEVOR er seine Liebste kennenlernte. Hier bin ich hin- und hergerissen, ob man diese pragmatische Entscheidungsfreude der Führungsoffiziere nun loben sollte („Gefahr für die Realität, also weg mit Haus-Hypothek und Kita-Platz!“), oder ob das innerhalb der gefühlsduseligen Orville-Logik nicht das schlimmste Verbrechen der Menschheit darstellt?

Ich meine, dieses Kind könnte schließlich mal… NOCH niedlicher und intelligenter werden, Schnüff?

Am Ende überwiegt knapp mein Wohlgefühl, dass alles total gradlinig beendet wurde. Doch trotzdem bleibt die Unsicherheit, ob das überhaupt eine ehrliche Diskussion oder ein interessanter Konflikt war – oder ob das auch wieder so Heimlich-Ding wie bei der Geschlechtsumwandlung darstellte.

, The Orville – Kritik zu 3.06 – „Twice In A Lifetime“

„Wie lange dauert dieser relativistische Einstein-Zeitsprung noch?“ – „Mal so, mal so. Relativ langkurz, würde ich sagen.“ – Bei Grün bleibst du stehn: Mit der schmissigen Musik wirkte dieses Szene doch gleich viel epischer. Wenn ich mit meiner Nuckelpinne um die Ecke fahre, will ich das auch. Ich zahle dafür sogar in Dacia-Dollar!

Als kleines Beispiel habe ICH eben eine Zeitreise in Serienfans Vergangenheit gemacht, damit der kein Kind zeugt. Die Kommentare seines Sohnes wurden auf Zukunftia eeecht nervig. („Mein Vater hat das nicht mit der erforderlichen Tiefe erklärt, lasst mich mal ran!“)

In dieser Folge baut man ein moralisches Problem auf, das dann aber keines ist, weil man per „Cheat-Code“ einfach gewinnt. Wer die dickste Atombomb… Zeitreisemaschine hat, darf sich halt die Zukunft aussuchen? Was dann natürlich visualisiert, wie schrecklich diese Technologie als Waffe wäre. Oder halt auch nicht…?

Und wenn man streng wäre, könnte man erneut sagen, dass MacFarlanes Kleben an unserer Gegenwart schon auffällig ist. Manchmal denkt man, dass er am liebsten ganze Folgen zeigen will, in der Charaktere vor dem Fernseher alte Sitcoms gucken – und dabei über das Leben philosophieren. Denn das kommt immer wieder. Aber okay, immerhin sah man Isaac schon lange nicht mehr im Unterhemd rumsitzen.

Tja, und hier endet mein Review auch schon. Bei all den schönen Szenen läuft es am Ende auf diesen einen Moment hinaus, über den man unendlich viel („Vielleicht bekommt er im Multiversum seine Frau – oder einen Harem?“) oder gar nicht diskutieren könnte („Keine Zeitlinie = keine Existenz = kein Problem!“)

Und das überlaste… überlasse ich dann lieber den geneigten Kommentatoren.

Die können für mich dann auch gerne klären, ob es nun clever oder billig ist, an EINER „auserwählten“ und kitschig-idealisierten Frau aus einer älteren Folge (die noch dazu angenehm bitter-tragisch endete) das gesamte Lebensglück eines Mannes zu hängen.

, The Orville – Kritik zu 3.06 – „Twice In A Lifetime“

„Tag, Jungchen. Hast du schon mal überlegt, deinen neuen Gasvertrag bei den Zeugen Jehovas abzuschließen, hmmm…?“


Fazit:

Eine schöne, gut getimte Episode, die Spaß macht (Armdrücken mit Rockern!) und nebenbei Zeitreisethemen mit dem Thema „Glücklichsein“ und „Ach, neee, lass mal lieber“ mischt.

Für mich war’s neben 3.01 das rundeste Gesamtpaket aus Laufzeit(aus)nutzung, Schmunzel-Humor und SF-Elementen.

Dass gerade zum Ende hin irgendwas zu FEHLEN scheint, kann ich verschmerzen.

Gordon tut’s ja auch.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKIS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Die Zeit ist das Feuer, in dem wir verpennen, The Orville – Kritik zu 3.06 – „Twice In A Lifetime“
Ah, Zeitreisen. Ein Quell unbegrenzter Möglichkeiten. Und krasser Budget-Einsparungen, wenn man sich einfach in unsere Gegenwart begibt.

Warum dann aber überhaupt der Kaylon-Angriff, wenn dieser später gar nicht mehr von Belang ist? Warum nicht einfach der klassische Unfall während des Zeit-Experiments und fertig? Dann lieber überall diese krampfigen Überlängen weglassen und die Einsparungen für eine ganz neue Folge. Hätte nicht gedacht, dass ich diese knackigen 42 Minuten von früher mal vermissen würde.

Apropos, vermisste sonst noch jemand einen Twist beim Schicksal der Malloy-Familie? Zum Beispiel ein kleiner Datenbank-Eintrag, dass sein Enkel zuerst auf dem Mars war? Oder dass sein Gag wahr wird und Kelly TATSÄCHLICH mit Gordon verwandt ist? Irgendwie blieb man da völlig in der Luft hängen, was diese Folge besonders sinnlos erscheinen lässt.

Überhaupt war die Reise in die Vergangenheit schon recht fade. Bergbau im Keller (ohne Zwischenfälle, hab immer drauf gewartet, dass die Verkäuferin meckert, warum man Löcher in den Boden bohrt), Rocker ausstricksen (ohne Zwischenfälle, nicht einmal eine lustige Keilerei) und ansonsten lange Gespräche mit Familien-Malloy (ohne Zwischenfälle und vor allem Sinn, da die später eh weg sind. Oder auch nicht, sagt uns ja niemand.).

Und war es nicht ein Fehler, dass man Malloy am Schluss nur EINEN Monat nach seiner Ankunft abholt, er aber SECHS Monate später den Notruf abgesetzt hat? Am Anfang hat man doch noch extra das Thema Paradox erklärt und nun ignoriert man dies einfach?

Was können wir am Ende eigentlich mitnehmen? Man reist in die Vergangenheit, holt Gordon (mit Umwegen) ab und alles ist gut. Bzw. ungut, da man ja wieder ein paar Unions-Raumschiffe verloren hat, was man aber nicht weiter erwähnt. Da hätte ich mir als Minimum noch einen kleinen Zeitreise-Trick beim Rückweg gewünscht, um deren Zerstörung zu verhindern („Admiral, ich bin’s, der Mercer aus der Zukunft. Oder Vergangenheit? Keine Ahnung. Aber unsere Eskorte? Die wird später vernichtet, besser mal die Crew rausholen und die Fernsteuerung nutzen. Muss jetzt aber weiter, in die Noch-mehr-Zukunft. Tschöööö!“).

Nicht verstanden habe ich auch LaMarr, was die Rückreise angeht. Man fliegt mit „99,999% Lichtgeschwindigkeit“ zu einem 200 Lichtjahre entfernten Stern und „die ganze Reise dauert nur ein paar Minuten“? Würde diese, Zeitverschiebungs-Schutzblase hin oder her, nicht trotzdem mehr als 200 Jahre dauern? Klar, in der Science-FICTION geht so einiges, aber ist das in Sachen SCIENCE nicht total Unfug? Oder habe ich dabei was verpeilt?

Fazit: Ein Zeitreise-Ausflug des temporalen Seniorenheims. Keine Spannung, keine Dringlichkeit, keine Gegenspieler und keine Lektion. Wenn man uns wenigstens einen Hinweis auf die weitere Existenz des Malloy-Clans gegeben hätte, dann hätte ich den Sinn dieser Episode ja noch nachvollziehen können. Aber soooo?

Oh, ein Eier-Sandwich ist gerade auf meinem Schreibtisch erschienen. Lecker!

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von Klapowski am 09.07.22 in Serienkritik

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Kommentare (161)

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  1. Klapowski sagt:

    @Sparkiller:

    „vermisste sonst noch jemand einen Twist beim Schicksal der Malloy-Familie?“

    Wie ich oben schrieb, kam mir das auch etwas unfertig vor.

    Allerdings fand ich es bei „Picard“ immer ermüdend, dass wir eine Klischee-Dystopie à la „Alle erschießen, die dem Führer nicht ein Ständchen singen“ präsentiert hat. Die es dann natürlich zu verhindern galt, koste es, was es wolle.
    HIER wird es in den Foren wenigstens Diskussionen geben, warum man mit der erzwingenen Rückkehr vielleicht das Anti-Krebs-Mittel verhindert hat.

    „da man ja wieder ein paar Unions-Raumschiffe verloren hat, was man aber nicht weiter erwähnt.“

    Waren das so viele? Oft vertut man sich da ja sehr – wie auch schon bei SNW kürzlich. So ein kilometergroßer Feuerball heißt seit TNG ja meist nur, dass die Minigolfanlage auf Deck 2 einen Teil ihres Schutzschildes verloren hat.
    Müsste es aber noch mal sehen…

    „Man fliegt mit „99,999% Lichtgeschwindigkeit“ zu einem 200 Lichtjahre entfernten Stern (…) nicht trotzdem mehr als 200 Jahre dauern? Klar, in der Science-FICTION geht so einiges, aber ist das in Sachen SCIENCE nicht total Unfug?“

    Ist mir vorhin auch plötzlich aufgefallen. Was umso trauriger wäre, da ich das im Prinzip so CLEVER fand.
    Bin mir aber echt nicht sicher, wie viel Zeit für denjenigen vergeht, der FLIEGT. Die 200 Jahre gelten ja eher für einen externen Beobachter, der einen Lichtstrahl beobachtet.

    EDIT:

    https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/kw-47-2004-gibt-es-fuer-einen-lichtstrahl–oder-ein-photon–so-etwas-wie-zeit—frank-brueck–bremen–3542164.html

    Für das Photon selbst vergeht keine Zeit. Für die Orville, die quasi wie ein Photon reist (nur etwas langsamer), vergehen also vermutlich ein paar Sekunden/Minuten. Passt daher sogar?

  2. JP1957 sagt:

    @Sparkiller: „Wenn man uns wenigstens einen Hinweis auf die weitere Existenz des Malloy-Clans gegeben hätte“.

    Hä?

    Das Ende verpasst?
    Es gibt keinen Malloy Clan mehr, weil Malloy einen Monat nach seiner Zeitreise zurückgeholt wurde … also weder geheiratet, noch ein Kind gezeugt hat.

    • Sparkiller sagt:

      „Es gibt keinen Malloy Clan mehr“

      Kelly sagte dazu ja noch „I don’t know“ und wie Ichwieder2 meinte war er auch in der Datenbank mit seinem Todesdatum in den 2060ern.

      Aber diese vage Erzählweise bemängel ich halt auch. Man hätte ja am Ende auch nochmal in die Datenbank schauen und dann nichts mehr finden können. Zack, alles klar im Zuschauer-Kopp.

      @Klapo: „Bin mir aber echt nicht sicher, wie viel Zeit für denjenigen vergeht, der FLIEGT.“

      Ist das denn wirklich komplizierter als „Ich fliege mit weniger als Lichtgeschwindigkeit zu einem 200 Lichtjahre entfernten Objekt“? War das bei Voyager mit ihren 70 Jahren für 30.000 Lichtjahre (oder so) noch kein Thema?

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      „Ist das denn wirklich komplizierter als „Ich fliege mit weniger als Lichtgeschwindigkeit zu einem 200 Lichtjahre entfernten Objekt“? War das bei Voyager mit ihren 70 Jahren für 30.000 Lichtjahre (oder so) noch kein Thema?“

      JP1957 hat es unten noch mal gut erklärt.

      Man muss halt immer zwei Sachen unterscheiden:

      – Lichtgeschwindigkeit OHNE Warpblase, die die Raumzeit „manipuliert“ = Einstein-Effekte. Für das Ziel, den Startpunkt und den Fliegenden selber vergeht die Zeit unterschiedlich schnell. Das will man ja meist in der SF vermeiden, damit alle durch die halbe Galaxies miteinander telefonieren können.

      – Lichtgeschwindigkeit MIT Warpblase = Das ganze Universum ist wie unser Wohnzimmer.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      „Man hätte ja am Ende auch nochmal in die Datenbank schauen und dann nichts mehr finden können. Zack, alles klar im Zuschauer-Kopp.“

      Du hast es nicht verstanden! :-)

      So wie Gordons Botschaft sechs Monate nach seiner Ankunft im 21. Jahrhundert wäre nun auch seine weitere Existenz Bestandteil einer anderen Zeitlinie, über die man in den Datenbanken nichts mehr würde finden können.

      „Klar“ wäre dann aber noch nichts.

      Die Frage, ob diese anderen Zeitlinien weiterhin existieren, oder sich irgendwann auflösen und nicht-existent werden, lässt die Episode gezielt offen. Ich halte das nicht für eine Schwäche, sondern für die cleverste denkbare Lösung.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      „Wenn Sie einen Sinn in temporalen Paradoxien suchen, rate ich Ihnen: Gar nicht erst versuchen.“

      Kathryn Janeway

      Antworten
  3. Ichwieder2 sagt:

    Aaaaaaalso eigentlich ändert die Orville ja Ihre Zeitlinie, in dem Sie sich entschließt Gordon abzuholen. Denn in dem Moment, wo Sie Gordon an Board vermissen und dann vermuten, dass er einen temporalen Unfall hatte bzw. seinen Funkspruch auffangen, finden Sie ja über ihn Daten im Schiffscomputer. Anhand dieser Infos sehen Sie, dass er auf der Erde zu einer frühen Zeit gelebt hat und da gestorben ist.
    Also ist die Zeitlinie, in der sich die Orville JETZT befindet, diejenige, die entstanden ist, nachdem Gordon in der Vergangenheit den Rest seines Lebens dort gelebt hat. (Und daher ist ja auch sein Funkspruch angekommen).
    Alle (relevanten?) Änderungen, die somit in dieser Zeitlinie passiert sind, bilden das ‚Jetzt‘ für die Orville – inkl. aller Umstände. Gordon hatte also mindestens einen Sohn und ein Kind in der Pipeline usw.

    Indem nun die Orville zurückspringt und Gordon dort abholt, verändert Sie ja nun eigentlich die Zeitlinie, die bis gerade bestand.

    Hier haben wir dann wieder das Zeitparadoxon, ob der Zeitunfall überhaupt ein Unfall ist oder nicht sowieso hätte passieren sollen, usw. usw. Theoretisch, nur mal so überlegt, könnte Gordon ja sein eigener Nachfahre sein, von dem Gordon, der zurückgereist ist und würde so ohne den Zeitunfall ja vielleicht gar nicht existieren, wodurch der Zeitunfall aber ja nie passieren kann. Da der Unfall aber passiert ist, mussten ja vorangegangen Ereignisse auch stattfinden, etc. Mindfuck!

    Und auch hier einmal mein Hinweis: So „physikalisch korrekt“ ja die Reise vorwärts in die Zeit bei nahezu Lichtgeschwindigkeit sein mag, warum würde man sowas nicht auch als letzten Rettungspunkt und Flucht vor Gegnern verwenden, anstatt nur räumlich zu verschwinden (und dabei ortbare Daten hinterlassen)? ‚Einfach‘ ein kurzes Stückchen vorwärts in die Zeit fliegen…

    Wenn dann diese Möglichkeit bei ähnlichen Situationen nicht mehr genutzt wird, was dann? Wieder vergessen? Oder temporale Unberührbarkeit so wichtig, dass man auf diese Art und Weise nicht flüchten ‚darf‘ und lieber ein ganzes Schiff etc. opfern würde?

    • JP1957 sagt:

      @Ichwieder: Ich verstehe den Einwand „Rettungspunkt und Flucht vor Gegnern“ nicht.

      Jedes gegnerische Schiff hätte doch die Möglichkeit, die Verfolgung aufzunehmen … die oben beschriebenen Zeiteffekte entstehen darüber hinaus ja auch erst bei enormen Geschwindigkeiten, die nicht innerhalb von Sekunden oder Minuten erreicht werden können.

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Nicht? Sah jetzt in der Folge nicht so aus, als müsse man das stundenlang vorbereiten, vor allem dann nicht, wenn man sich dieser Option ‚bewusst‘ ist (für die Zukunft).

      Und bezüglich Verfolgung: Woher will der verfolgende Wissen, zu welcher ‚Zeit‘ der flüchtende anhält?

      Antworten
    • Vulpe sagt:

      Genau das hab ich mir auch gedacht!

      Ist es nicht ein Zeitparadoxon, wenn die Crew nach 2015 reist, weil Gordon 2025 nicht mitkommen will/wollte?
      Wenn sie ihn 2015 retten, kann er sich ihnen ja nicht 2025 verweigern also können sie doch gar nicht nach 2015 reisen… oder?

      Fand es am Anfang der Folge gut, dass das ganze Zeitparadox-Thema mit dem Eiersandwich erklärt wurde – war eine super Idee um auch Leute abzuholen, die weniger tief in der Sci-Fi Welt drin stecken.
      Das Eiersandwich reist wenigstens nur durch die Zeit und nicht auch durch den Raum so wie Malloy. ;)

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Wieder das Paradoxon mit der Zeit, wenn er 2025 noch da ist, stimmt, kann er 2015 ja eigentlich nie geholt worden sein… bzw. wenn die Abholung 2015 klappt, könnten sie ihn ja nie in 2025 besucht haben.
      Oder: Es ändert eben jeweils eine Zeitlinie und aber Milliarden Paralleluniversen entstehen in jedem Bruchteil einer Millisekunde, weil ja jede winzige Entscheidung eine entsprechende Kaskade an weiteren Möglichkeiten/Situationen erschafft.

      Und ehm, doch, das Eiersandwich reist auch durch den Raum, denn Gordon freut sich ja drauf, dass das Sandwich in drei Monaten wieder auftaucht… dann dürfte sich die Orville in der Zeit ja nicht vom Fleck bewegen… und das Experiment hätte auch beim Stillstand der Orville stattfinden müssen.

      Jetzt muss man sich nur fragen, welche Zeit und Ort stellt sich denn so ein Eiersandwich vor, wo es rauskommen möchte^^ :D

      Antworten
    • Vulpe sagt:

      Vielleicht kommt das Eiersandwich ja in einer zukünftigen Folge vor, wer weiß. :>

      Antworten
    • FranticKitten sagt:

      „warum würde man sowas nicht auch als letzten Rettungspunkt und Flucht vor Gegnern verwenden, anstatt nur räumlich zu verschwinden“

      Für die Gegner (=Betrachter von außen) würde sich die Orville ja „nur“ mit 99,99999…% Lichtgeschwindigkeit entfernen, während die Personen im Inneren praktisch stillstehen. Nur für die Crew innerhalb der Orville würde Zeit gefühlt „übersprungen“.

      Das sagt mir zumindest mein laienhaftes Verständnis. Keine Ahnung, wie es praktisch aussehen würde, wenn die Orville ohne Warpblase losfliegt, der Gegner aber mit Warpblase hinterher. Oder so. *kratzamkopp*

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Aber die Orville bewegt sich doch innerhalb von wenigen Minuten 400 Jahre in die Zukunft.
      Also kann es für den außenstehenden Betrachter doch gar nicht anders aussehen, als verschwände die Orville ‚in der Zeit‘.

      Natürlich gesetzt dem Fall, der Gegner würde nicht ohne Warpblase hinterherfliegen… Das wäre jetzt hier mein ‚Denkfehler‘ hinsichtlich des ‚Verschwindens‘.

      Aber würde man als Gegner ebenso einen Zeitsprung nach ‚wer weiss wann‘ riskieren, ’nur‘ im Sinne seiner Mission? Andererseits hat die Enterprise die Borg in Star Trek VIII durch den Zeittunnel verfolgt…

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      „Also kann es für den außenstehenden Betrachter doch gar nicht anders aussehen, als verschwände die Orville ‚in der Zeit‘.“

      Also zunächst mal – wenn ein Schiff blitzschnell auf 99,9% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen könnte, wäre es ohnehin entkommen, da es mit einem lichtschnellen Ortungssystem nicht mehr im Raum zu finden wäre.

      Hätte der Gegner ein überlichtschnelles Ortungssystem, dann bliebe das Schiff – sofern der Gegner sich nicht bewegt – 400 Jahre lang auf den Ortungsschirmen, könnte also permanent lokalisiert werden und mit Warp-/Quanten-/XYZantrieb jederzeit eingeholt werden.
      Das Schiff „verschwindet“ also nicht in der Zeit, weil es sich nicht durch die Zeit, sondern lediglich durch den Raum bewegt.
      Die Zeit vergeht nur für das bewegte Objekt langsamer als für das stationäre.

      Der Vergleich mit First Contact passt auch nicht … dort sind die Borg durch die Zeit gereist. Hier reist am Ende niemand durch die Zeit, sondern nur „schnell“ durch den Raum.

      Antworten
  4. JP1957 sagt:

    „Nicht verstanden habe ich auch LaMarr, was die Rückreise angeht. Man fliegt mit „99,999% Lichtgeschwindigkeit“ zu einem 200 Lichtjahre entfernten Stern und „die ganze Reise dauert nur ein paar Minuten“? Würde diese, Zeitverschiebungs-Schutzblase hin oder her, nicht trotzdem mehr als 200 Jahre dauern? Klar, in der Science-FICTION geht so einiges, aber ist das in Sachen SCIENCE nicht total Unfug?“

    Das ist natürlich kein totaler Unfug, sondern nennt sich Zeitdilatation, bekannt seit der Relativitätstheorie, inzwischen auch experimentell überprüft/ bewiesen.

    Besagt, dass in bewegten Objekten die Zeit langsamer vergeht als in einem stabilen Bezugsrahmen.

    Ich hab jetzt auf die Schnelle nur die Werte für einen mit 99,9%iger Lichtgeschwindigkeit durchgeführten Flug zu Alpha-Centauri gefunden (4,24 Lichtjahre entfernt).

    Würde die Orville mit dieser konstanten Geschwindigkeit hinfliegen, dann käme sie für einen Betrachter auf der Erde in ein bisschen mehr als 4,24 Jahren da an.
    An Bord der Orville wären allerdings aufgrund der Zeitdilatation bei derart hohen Geschwindigkeiten nur ca. 22 Tage vergangen.

    • Sparkiller sagt:

      Okay, da wird der olle Einstein wohl reicht haben. Muss ich nächstes Mal in der Straßenbahn testen („Herr Killer, warum kommen Sie 400 Jahre zu spät zur Arbeit?!“).

      Aber hätte der Rückflug in die Gegenwart am Schluss dann nicht ca. 7 Monate dauern müssen?

      https://calculators.io/time-dilation/#timeInterval=400!year&velocity=0.999999!c&relativeTime=!month

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Korinthenkacker.

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Lol, hätte das jetzt der Kurtzman verbrochen, würde man ihn dafür hier an den Eiern aufhängen. (Unfähig, fragen keine Berater!)

      Antworten
    • phip sagt:

      Aber hätte der Rückflug in die Gegenwart am Schluss dann nicht ca. 7 Monate dauern müssen?

      Mit 99,99999999999999% Lichtgeschwindigkeit dauert die Reise 3 min und 50,214 s. Ich unterstelle einfach mal, dass man den genauen Faktor hier aus dramaturgischen Gründen nicht ganz genau gesagt hat. Außerdem hat die verlinkte Seite Rundungsfehler … Isaac kann das natürlich besser berechnen.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Ichwieder: Jetzt mal im Ernst … was soll die permanente Stänkerei?

      Kurtzman betreibt Fantasy mit „Zeitkristallen“ und „Mycel-Netzwerken“ … von „Science“ keine Spur.

      MacFarlane bemüht sich um eine – fiktive – wissenschaftliche Grundlage, Zeitdilatation ist eine Tatsache.

      Wer das für vergleichbar hält, ist ein Kurtzmanscher Agent. Mindestens.

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Stänkerei? Wer langweilt denn mit ausdrücken wie ‚Korinthenkacker‘. Spar‘ Dir solche Bemerkungen, dann spar ich mir meine. Wie wissenschaftlich ist es, dass man zeitlich dahin gebeamt wird, wo man sich hinwünscht. Also bitte, McGuffin-Ideen haben beide Serien.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Oh weh … da dreht sich Hitchcock (das ist der Erfinder) ja im Grabe rum!

      1. Du meinst einen MacGuffin … ich muss da so genau sein, weil ich neulich dabei erwischt worden bin,
      aus einem Mac einen Mc zu machen und seitdem nicht mehr richtig schlafen kann.

      2. MacGuffin ist der Begriff „für mehr oder weniger beliebige Objekte oder Personen, die in einem Film da- zu dienen, die Handlung auszulösen oder voranzutreiben, ohne während der Handlung selbst von besonderem Nutzen zu sein.“ Du verwendest den Begriff also an völlig falscher Stelle.

      3. Verwendest Du den Begriff hier abwertend, während er doch die geniale Erfindung eines genialen Regisseurs war.

      4. Zitierst Du aus einem Gespräch mit Sparkiller … wieso fühlst Du Dich da angegriffen? Oder gelangweilt? Dich würde ich nie Korinthenkacker nennen.

      5. Ist der „Korinthenkacker“ – deutlich durch den Kontext erkennbar – liebevoll gemeint. Ich verstehe aber, dass Du das nicht erkennst, da in Deiner Welt ja alles ganz schrecklich ist.

      5. Gibt es im Orville-Universum nicht die Möglichkeit des Beamens, geschweige denn des zeitlichen Beamens – was immer das auch sei. Ich verstehe deshalb Deine Bemerkung nicht.

      6. Find ich Deine Aufforderung zu sparen in Zeiten der wachsenden Inflation ökonomisch kontraproduktiv.

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Nur die kl. Bemerkung: Hitchcock ist nicht wirklich der „Erfinder“ des MacGuffins, hat das Prinzip und den Namen aber zweifellos sehr geprägt.

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      @JP1957
      Jaaa, Du bist so unfassbar clever! Er denkt sich also an eine Zeit und wird dahingereist. Wie passiert das denn? Seine Moleküle müssen ja irgendwie von a nach b. Sowas nennt man gemeinhin schon ‚beamen‘. Und das passiert nicht nur räumlich sondern auch durch die Zeit weg.

      Wie nennst Du so einen ‚Drehbuchkniff‘, der ebenfalls nur dazu da ist, die Handlung vorzubereiten? Und jetzt kommt der Gag: Die Zeitreisemaschine ist ein… MacGuffin. Wegen mir auch mit ‚a‘ geschrieben.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Ich (Du darfst mich JP nennen):“Jaaa, Du bist so unfassbar clever!“

      Ich weiß.

      „Seine Moleküle müssen ja irgendwie von a nach b. Sowas nennt man gemeinhin schon ‚beamen‘. Und das passiert nicht nur räumlich sondern auch durch die Zeit weg.“

      Nein, beamen bezeichnet nur den Transport von einem Ort zu einem anderen (Lies es nach bei Wikipedia oder in den Physikunterlagen der Sternenflottenakademie). Für die gleichzeitige Zeitreiserei musst Du ggf. einen neuen Begriff erfinden.

      Ein einfaches „Du hast recht“ hätte mir beim MacGuffin gereicht. Ich weiß, dass das schwerfällt.

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Du hast aber nicht Recht, auch wenn Dich das wahnsinnig anfrisst, JayPii.

      Antworten
  5. JP1957 sagt:

    @Sparkiller: „Ist das denn wirklich komplizierter als „Ich fliege mit weniger als Lichtgeschwindigkeit zu einem 200 Lichtjahre entfernten Objekt“? War das bei Voyager mit ihren 70 Jahren für 30.000 Lichtjahre (oder so) noch kein Thema?“

    Die Voyager flog diese Strecke mit Warpantrieb … krümmte also die Raumzeit, um in nur 70 Jahren eine so enorme Strecke zurücklegen zu können.

    Wäre sie „lediglich“ mit 99,9% der Lichtgeschwindigkeit geflogen, wären an Bord wesentlich weniger als diese 70 Jahre vergangen … auf der Erde aber 30000 Jahre … keine gute Alternative.

    Ein wesentlich sinnvoller Einwand wäre der gegen die Fortbewegung mit 99,9%iger Lichtgeschwindigkeit, weil die Masse des bewegten Objekts sich bei derartigen Geschwindigkeiten so erhöht, dass der Energieaufwand zur Forbewegung unglaublich hoch wird.

  6. Kazairl sagt:

    Eine Frage: War diese Orville nicht schon vor Gordons Zeitsprung eine alternative Orville? In der Pria-Folge erfahren wir von Pria, dass die Orville laut Kanon-Zeitlinie zerstört wurde. Natürlich kann sie auch lügen, aber gehen wir mal davon aus, sie sagt die Wahrheit: Ist die Weiterexistienz der Orville von da an nicht eine Disruption der Zeitlinie und hätte Ed Mercer nicht entsprechend der Unionsvorschriften handeln und die Orville zerstören müssen (vorausgesetzt, er wusste noch von Pria und ihren Aussagen nachdem ihre Zeitlinie ausradiert wurde)?

    • JP1957 sagt:

      Ja, ja … Zeitreisen versteht niemand, gell?

      Ich finde, dass in der Folge die Zeitreiseproblematiken hinreichend (!) diskutiert werden … sodass es halbwegs Sinn macht.

      Ich fand die Erklärungsversuche ausreichend.

      Antworten
  7. Hoppelhase sagt:

    Nur mal so am Rande->
    Im Film wird ja nicht von 99% LG gesprochen, sondern von 99,9999999% und da macht die Zeitdilatation schon wesenltich mehr aus.
    So ist ein Photon mit 100% LG quasi schon am Ende des Universums angekommen wenn es startet, da es für das Photon weder eine Zeit noch eine Länge gibt.
    Mir hat die Lösung jedenfalls gefallen und selbst die Effekte waren relativ glaubhaft.

    • JP1957 sagt:

      Ja, ich war auch verblüfft über den Unterschied zwischen 99 und 99,9%iger Lichtgeschwindigkeit.
      In dem Beispiel einer Reise nach Alpha Centauri würden auf dem Schiff bei „nur“ 99%iger Lichtgeschwindigkeit 0,6 Jahre vergehen.
      Bei 99,9%iger Lichtgeschwindigkeit 0,06 Jahre!!!

      Antworten
  8. Serienfan sagt:

    „habe ICH eben eine Zeitreise in Serienfans Vergangenheit gemacht, damit der kein Kind zeugt“

    Ein reichlich überflüssiges Unterfangen. Genauso könntest Du per Zeitreise versuchen zu verhindern, dass Kurtzman eine gute „Star Trek“-Serie macht. :-)

  9. Klapowski sagt:

    Jetzt stehen hier bereits 18 Kommentare und die häufigsten Wörter sind „Jahre“, „999“ und „Licht“.

    Daraus lese ich heraus, dass Gordons Problem (und der moralische Grund dafür) keine Socke interessiert.

    Schade, doch schlechte Folge…?

    • Kazairl sagt:

      Eigentlich gehe ich immer nur auf das ein, was mit negativ bei einer Folge auffällt und da mir Gordon und sein Verlust, an den er sich nicht erinnert, als großer Pluspunkt der Folge auffällt, vor allem deshalb, weil er gut Charly Burkes Verlust, an den sie sich sehr schmerzhaft erinnert, spiegelt, wird es von mir nicht erwähnt. Das mit der Zeitreiselogik in universe, die nicht ganz stimmt, vor allem wenn man die Pria-Folge miteinbezieht, ist mir dann eher aufgestoßen. So gesehen ist es was Gutes, dass Gordon nicht Erwähnung findet. Seine Storyline scheint gefallen zu haben, wobei ich sagen muss, dass mir die Burke/Isaac-Momente besser gefallen haben.

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      In dieser Folge kann man ja nur über den moralischen Gesichtpunkt sprechen, ‚ob das richtig war‘.

      Topa wird in den weiteren Folgen weiblich sein. Da hat sich was für die Figur geändert. Für Gordon aber nicht, außer, dass er vier Wochen im Wald gelebt hat. Denn er sagt ja am Ende selbst, dass die Entscheidung seiner Crew bzw. Mercers die richtige Entscheidung war – da er hier eben noch keine anderen Erfahrungen und prägenden Erlebnisse hatte.

      Das meinte ich ja auch damit, dass diese Folge wie keine andere, es sei denn, es hat Auswirkungen, die wir bislang noch nicht abschätzen können, für praktisch alle Figuren am Ende der Folge den Status-Quo des Anfangs wieder hergestellt hat. Wie im Zeichentrick, wo Homer in der nächsten Folge doch wieder im Atomkraftwerk arbeitet und Lisa für immer acht Jahre alt ist.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      @Klapo: Willkommen in meiner Welt! :-)

      Es fällt mir immer wieder auf, dass der dramaturgische Aspekt einer Geschichte in den Reviews eine unfassbar untergeordnete Rolle spielt.

      Stattdessen gibt es viel Nitpicking. Wenn man Glück hat, gibt es dann sozialpolitische Analysen, was mir aber auch zu wenig ist, wenn der Fokus NUR darauf liegt. (Das fiel mir besonders bei den Lobenshymnen zu den letzten zwei Folgen auf.)

      (Dabei kann man es ja sehr wohl auch sozialpolitisch deuten, wenn sich Gordon nach entbehrungsreichen Jahren einen (amerikanischen) Traum erfüllt hat und diesen nun nicht mehr aufgeben will, auch wenn das Schicksal unzähliger künftiger Generationen davon abhängt.)

      Vor allem aber: Wir haben hier eine Serie mit so gut ausgearbeiteten Charakteren, dass diese Darsteller mit diesen Figuren wunderbar arbeiten können. Das fällt halt besonders beim Vergleich mit den Kurtzman-Sachen auf, in denen die Schauspieler sich so sichtlich unwohl in den Rollen fühlen, dass sie immer wieder in so eine melodramatische Affektiertheit abgleiten.

      Hier aber erlebe ich ein wunderbar nuanciertes Schauspiel von Scott Grimes, der den wütenden, sich an das gefundene Glück klammernden Gordon eindrucksvoll verkörpert, ohne dabei den charakterlichen Rahmen von Gordon verlassen zu müssen. Allein dafür würde diese dramaturgisch perfekt gestaltete Episode fünf Punkte verdienen.

      Dass die Episode offen lässt, ob es eine weitere Zeitlinie gibt, in der Gordons Familie noch immer besteht, oder ob es diese Zeitlinie nicht mehr gibt, halte ich für die größte Stärke der Episode beim Umgang mit Zeitreisen.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Kann uneingeschränkt zustimmen.

      Endlich mal wieder :-)

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      @JP: Wie hat Serienfan noch vor kurzem geschrieben: Es wird auch wieder Zweiten geben, wo ihr beide wieder einer Meinung sein werdet^^

      Antworten
  10. Michel sagt:

    Ja, ich fand die Folge tatsächlich eher schlecht. Viele schöne kleine Kabinettstückchen, vor allem mit Isaak, aber die zentrale Handlung war mir auf mehreren Ebenen zu platt. Mit mehr Gags hätte ich vielleicht drüber hinwegsehen können, aber so …

    Das Drehbuch hat zu viel einfach liegen gelassen, bzw. Drama an falschen Stellen erzeugt. War nicht von vornherein klar, dass die Orville weitere Zeitsprünge durchführen könnte? Dann hätte der Plan sofort sein müssen, erst mal das „Dysonium“ holen, dann den ursprünglichen Plan durchführen. Hätten sie in ihrer Datenbank nicht sofort sehen müssen, dass Malloy verheiratet mit Kindern war?

    Oder: Hätte Mercer beim Streitgespräch am Hauseingang nicht einfach stumm den Plan fassen können, Malloy zu einem früheren Zeitpunkt abzuholen? Das hätte Malloy sofort durchschauen können und es hätte sich derselbe Monolog von ihm ergeben, aber zumindest ich hätte es stärker gefunden.

    Warum hat das Drehbuch keinen deutlichen Zwang aufgebaut, dass die Zeitreise z.B. nur noch ein einziges Mal stattfinden kann und sie daher Malloy hier und jetzt mitnehmen müssen. Oder habe ich was verpasst?

    Warum erfahren wir nicht, ob sich in den Schiffsdatenbanken später (oder zwischendurch) etwas geändert hat, was Malloys Schicksal angeht.

    Die grundsätzliche Frage muss aber auch hier, wie so oft bei Orville oder auch Star Trek lauten: Jaja, man muss die Gesetze einhalten, aber um einen Kollegen zu retten, darf man mal eben mit ein paar hundert Leuten Besatzung ohne Rücksprache mit den Vorgesetzten eine riskante Rettungsaktion durchführen?

    Die Lösung mit der Zeitdilatation für die Rückkehr war nicht schlecht, wirkte aber genau genommen zu banal (ich denke mir, Ingenieuren dieser Zeit wäre dieser Fakt ständig klar gewesen, sodass der „geniale“ Einfall eigentlich keiner war). Ich hätte es schöner, eleganter und witziger gefunden, wenn man sich als Lösung in der Zukunft ein intaktes Zeitreisegerät nach 2025 zurückgeschickt hätte, so wie das zu Beginn der Folge ja gezeigt wurde.

    Ich fand‘s daher ziemlich unbefriedigend, obwohl die Grundidee sehr stark war.

    • Ichwieder2 sagt:

      Ich nahm an, dass die Orville tatsächlich nur noch einmal auf diese Art- und Weise würde springen können (sind ja keine Pilze im Tank, woll?^^), da ja LaMarr mal an einer Stelle erwähnt, dass er jetzt das Schiff gründlich checken muss, aber die Orville ja insgesamt hart im nehmen sei [offensichtlich werden Schwesterschiffe aus anderem Material gebaut^^]. Tapferes kleines Schiff, Mr. Worf! … Oder so ähnlich.

      Dass man dann die weiteren Sprünge doch ‚einfach so‘ machen können würde, war für mich auch in der Tat ein eher unbefriedigender Moment, da er ja auch genau in dem Ende der Folge mündet, dass Gordon aufgrund seiner mangelnden tatsächlichen Erfahrungen seines Ichs Ed & Kelly zustimmt, dass Sie alles richtig gemacht hätten.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      „Warum erfahren wir nicht, ob sich in den Schiffsdatenbanken später (oder zwischendurch) etwas geändert hat, was Malloys Schicksal angeht.“

      Wäre interessant gewesen zu sehen, dass sich der Eintrag entweder ändert (zu einer anderen Person, die die Rolle Malloys eingenommen hat) oder eben komplett verschwunden wäre.

      Zum Thema Zwang: Das ist in einer Story immer problematisch. Ich ziehe da mal Star Wars the Clone Wars als Vergleich ran. Dort gibt es oft unsinnige Zeitlimits, die der Story kaum etwas bringen, eine Episode aber oftmals unnötig strecken oder in forcierte Handlungen zwingen. Dass das der Orville bislang erspart geblieben ist, finde ich eher gut als schlecht.

      Antworten
    • Michel sagt:

      Zwänge oder -konflikte sind gut, weil spannend und handlungstreibend. Natürlich ist es besser, wenn sie sich ganz natürlich und nachvollziehbar einfach aus der Handlung ergeben und kein Technobabble dafür herhalten muss.
      Dass Malloy nach Jahren so weichgekocht ist, dass er gegen die Vorschriften eine Familie gründet und damit für einen Konflikt sorgt, ist zum Beispiel sehr nachvollziehbar und gut und hat mir im Kern gefallen, keine Frage.

      Wer sowas (eigentlich unauflösbarer Konflikt bzw. Problem, dann aber geniale Lösung) wirklich gut schreiben konnte, selbst in eher billigen SF-Serien, war Harlan Ellison (oder, in der Literatur, Frederik Pohl).

      BTW, warum sich noch niemand auf die Gateway-Romane von Pohl gestürzt hat, um daraus eine Fernsehserie zu machen, ist mir unbegreiflich.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Ah. Frederik Pohl, einer der ganz Großen, seine Short Story Day Million wird mir immer als sehr einfallsreich und zeitlos in Erinnerung bleiben.

      Antworten
  11. JP1957 sagt:

    @Klapo: „Daraus lese ich heraus, dass Gordons Problem (und der moralische Grund dafür) keine Socke interessiert.“

    Verantwortlich dafür, dass das erst später passierte, war die unfassbare Unkenntnis naturwissenschaftlicher Grundkenntnisse bei einem Verantwortlichen einer SF-Seite!!!

    Hätte man das etwa unerwähnt lassen sollen und stattdessen gleich in die Diskussion Pflicht oder trautes Heim einsteigen sollen?

  12. VerwirrterTurnschuh sagt:

    Nachdem „The Orville“ in den ersten beiden Staffeln erfolgreich Motive und Storys vergangener Star-Trek-Serien neu arrangierte, setzt sie in Staffel 3 ihren Erfolgskurs fort und macht das gleiche – nur mit den eigenen Motiven und Storys aus den ersten beiden Staffeln.

    Nach den ersten Meldungen dachte ich schon, diese Folge wird ein Lichtblick nach dem düsteren Schauspiel der letzten Folge. Tatsächlich setzt sich die aufgesetzte Moral-Pose fort. Warum das Drama um Gordon niemand kommentiert? Weil es Fake ist.

    Und wo es nicht Fake ist, ist es grauenhaft ausgedacht. MacFarlane verhebt sich wieder an einem potentiell großen Thema, zu dem er großes Drama zeigen möchte – und/oder zeigt wieder seine ganze Spießigkeit. Das erlebe ich als eigentliches Drama, und es macht keine Freude.

    Gerne gebe ich Serienfan recht, wenn er wieder schreibt, wie schön die Figuren gezeichnet sind, wie konsequent sie von Autoren geschrieben und von den Schauspielern ausgefüllt werden. Aber durch diese Porträts schiebt sich die Unlogik und moralische, sagen wir, Fragwürdigkeit dieser neuen Folgen.

    Alle Einwände zur Zeitreiselogik, die ich hier gelesen habe, kann ich nachvollziehen. Ich sehe sie nicht als Nitpicking. Die Story steht und fällt mit der Nachvollziehbarkeit. Natürlich könnte es Teil der Zeitlinie gewesen sein, dass Gordon zurückkatapultiert wird und eine Familie mit seiner Traumfrau gründet. Seinen (guten!) Argumenten wird kein Gehör geschenkt, die Folge selber negiert sie – ohne Gegenbeweis, einfach so. Hier setzt sich das Verhalten gegenüber „ideologischen Abweichlern“ fort, das in der vorherigen Topas-Folge so abgefeiert wurde: Kein Mitleid mit diesem Klyden! Zuhören ist Schwäche!

    Getoppt wird das Fake-Drama durch die – hier gelobte – Szene, in der die Orvilles in das (amerikanisch-kitschige) Familienleben Gordons eindringen. Das hat nichts mit Zeitreiselogik zu tun. Vor der Frau, vor dem Kind, wollen diese Leute, die „unsere Helden“ sind, den Familienvater mitnehmen. Das ist traumatisch. Was soll das? Die Familie ist da, die Zeitlinie wurde geändert (oder eher: NICHT), sie läuft weiter – aber mit völlig geschockter Frau, mit traumatisiertem Kind. Hier wird eine „dramatische“ Szene konstruiert, ganz auf den Effekt ausgerichtet – und MacFarlane merkt wieder nicht, dass dieses „Feuerwerk“ die Story und die Figuren kaputt macht. Es gibt keine Dringlichkeit, garnichts, was dieses Vorgehen rechtfertigt. MacFarlane kann nur wieder hoffen, dass seine Zuschauer blind sind für diesen brutalen Widersinn, einfach, weil sie ihm eh nur das Beste unterstellen wollen.

    Er und die Schlägerin Talla hätten erst gar nicht auftauchen dürfen. Und ja, wie oben erwähnt: Die Erwähnung, dass sie ihn „früher“ abholen, potenziert den dramatischen Sadismus. Wie soll diese Familie weiterleben, in ihrer Zeitlinie. Alle Orville-Fans liegen richtig, wenn sie sich auf Fragen der Lichtgeschwindigkeit einschießen. Wehe, sie machen sich ähnlich genaue Gedanken über die Story selbst.

    Als logische Pointe dieser unironischen Selbstgerechtigkeit Eds/Seths ist es am Ende er (!), der sich sogar von Gordon (!) bescheinigen lässt, das größte Opfer gebracht zu haben. Welch ein Held. Ich kotz gleich.

    Viel mehr gäbe es zu sagen. Zum Kitsch statt Witz (der hier wieder vorexerziert wurde). Zu Charlie, die ja mal wirklich eine unangenehme Zicke ist. (Wie sehr fehlt Alara.) Doch möchte ich auch hervorheben: Die kurze Szene mit der „Massage“ mit plötzlichem Geknutsche im Maschinenraum fand ich super. Das hatte Staffel-1-Vibe. In seiner Abgedrehtheit – und Nachvollziehbarkeit – der glaubwürdigste, witzigste Moment der 3. Staffel.

    • Kazairl sagt:

      Ich versuche echt Worte zu finden, aber sie entfliehen mir jedes Mal, dieser Kommentar ist so verquer, er wirkt als wenn da jemand schreibt, der niemals Spaß hatte an Orville, als wenn der Turnschuh nicht unter Verwirrung sondern and Verbitterung leidet.

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Oh, wieder diese Platte. Dachte, wär unter deinem Niveau..?

      Aber ich sehe demütig: New Horizons findet sein treues Publikum. Schön.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Wieso alte Platte? Deine Worte strahlen eine gewisse Verbitterung aus. Mehr sage ich mit diesen Worten nicht. Das hat auch nichts mit unter meinem Niveau zu tun. Wenn es bei mir bei deinen Worten zum wiederholten Male zu einer gewissen Assoziation führt, muss ich doch fragen: Ist es denn Verbitterung, die dich zu solch harschen und langen Texten führt oder deute ich das falsch?

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Weil persönliche, negative Unterstellungen stets deine (und JPs) Antwort auf meine Kritik ist. Du kannst meine Argumente, klar formuliert, gerne widerlegen. Aber dieses primitive Abzielen auf die „offenbare“ oder „vermutete verwirrte, verbitterte, verquere Persönlichkeit“ des Verfassers sagt mehr über dich aus, als dir vielleicht lieb ist.

      Um deine Frage zu beantworten: Es ist das – wiederholt – schlechte Drehbuch, das mich zu solch „harschen“ und langen Texten führt. Du liegst also falsch.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Ich lese deinen langen Ausgangstext und versuche Inhalt zu finden, aber außer dass du Fake vorwirfst, ist nicht wirklich was drin in deinem Text, mal abgesehen von dem Zeitreisepart. Du schreibst nicht, was Fake ist, du erklärst in keinster Form deinen Fake-Vorwurf, sondern lässt ihn einfach im Raum stehen. Das ist keine Grundlage zum Diskutieren, wenn du nicht wirklich was an die Hand gibst. Dass die ganze Sache mit Zeitreisen zu hinterfragen ist, da stimme ich dir zu, aber wie soll ich mit dir diskutieren, wenn du Vorwürfe in den Raum stellst ohne diese näher auszuführen? Kommen wir zur Kerfrage, die du unbeantwortet lässt: Was ist der Fake der Episode und warum ist es Fake? Gehe ich von dieser Frage aus, liefert dein Post nichts, absolut nichts außer der Ansage, der Gordon-Teil sei Fake, nicht was daran Fake ist noch warum es Fake ist.

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Ich fürchte, ich kann dir da nicht helfen, weil ich das falsche Konstrukt des Dramas bereits genau beschrieben habe, auch konkret anhand der Schlüsselszene. Darum der lange Text, btw. Ich muss dich also leider nochmal darauf verweisen, insbesondere Absätze 6 u 7.

      Aber streng dich nicht zu sehr an, was zu finden, das offensichtlich da ist. Ist ok. Lass es liegen, freu dich an der Serie oder anderen Kommentatoren.

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Also ich finde die vorgenannte Analyse sehr sehr treffend und die enthält viele Aspekte, die sehr überlegenswürdig sind, wenn man das ‚moralische Dilemma‘ betrachten will. Und auch gerade die Schlussanalyse, wer nun der eigentlich leidtragende ist – obwohl Gordon um seine Liebe, seine Frau und seine Kinder gebracht wurde.

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Danke :-)

      Je mehr ich es sacken lasse – ich schrieb direkt nach Fertigschauen – desto schlimmer finde ich, was man Frau und Kind antut. Gordon hat ja seine „andere“ Familie und Zeit (Orville). Aber Laura und Sohn sind ja echte Menschen. Sie werden von Mercer & Co behandelt, als wären sie seelenlose Hologramme in Gordons Fantasiewelt.

      Wie muss es sein, wenn du 10 Jahre alt bist, plötzlich Typen bei dir auftauchen und sagen: Wir nehmen jetzt deinen Vater für immer mit. – Wobei Mercer nicht mal mit dem Kind persönlich spricht. Auch hier eine Parallele zu Topa letzte Woche (von Klapo kritisiert).

      Antworten
  13. Kazairl sagt:

    Sorry, aber die von dir genannten Absätze erklären nicht das warum. Ist mir aber auch einerlei. Habe besseres zu tun als etwas zu suchen, was nicht da ist.

  14. JP1957 sagt:

    @Verwirrt: „Je mehr ich es sacken lasse – ich schrieb direkt nach Fertigschauen – desto schlimmer finde ich, was man Frau und Kind antut.“

    Ich finde, dass Verwirrt hier einen sehr, sehr wichtigen Punkt anspricht und die woke Agenda von MacFarlane aufdeckt!

    In der letzten Folge lässt MacFarlane Klydens Familie per Drehbuch zerstören, in dieser ist es Gordons Familie … da wird die ganze Missachtung der linken Bande für die traditionelle Familie, die doch (zusammen mit den christlichen Kirchen) die moralische Grundlage unserer westlichen Gesellschaft war, überdeutlich.
    Stabile Zweierbeziehungen gibt es in der „Utopie“ des Orville-Universums auch nicht. Stattdessen eine alleinerziehende Bordärztin, die nicht nur mit Fremdrassigen (Yaphit!) vögelt (oder wie man das nennt), sondern auch mit Maschinenwesen, eine erste Offizierin, die ihre Ehe zugrunde gerichtet hat und ihren sehr liebevollen nächsten Partner (Lehrer!) schnell wieder in die Wüste schickt, der Chef des Maschinenraums, der eine nach der anderen flachlegt, eine lesbische Fähnrichin, Pornos auf dem Holodeck … dafür wirbt der woke MacFarlane.

    Danke, Verwirrter. Du willst, ich will, wir wollen „The Orville – aber normal!“ (Die Anspielung erklär ich jetzt nicht, sonst gibt es wieder einen Shitstorm).

    • Ichwieder2 sagt:

      Wie es für manche einfach unerträglich ist, wenn man nicht im Chor derjenigen mitsingt, die Seth und Orville als heilig huldigen, ist schon auf eine gewisse Weise amüsant.

      Ihr mögt doch gerne das theoretische Spekulieren. Was wäre denn gewesen, wenn Gorden 2025 zugestimmt hätte, nach diesem aufgebauten Androhungsszenario, und mitgekommen wäre?

      Inwieweit traumatisiert hätte es den Rest der Familie zurückgelassen? Hätte Ed nicht noch Konsequent den Sohn und das ungeborene Kind töten müssen, um die temporalen Eingriffe zu korrigieren? Alles egal, Ed hat hier das größte Opfer gebracht!

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      JP, sei mir nicht böse: Aber was immer du rauchst, nimm WENIGER!

      Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich zuletzt eine so harmonisch-glückliche Familie gesehen hätte wie die von Gordon. Dagegen waren die Ingalls und die Waltons ein zerstrittener Haufen.

      Allein in den „Ted“-Filmen wird ja der Wert der Familie in einer geradezu lächerlichen Weise glorifiziert. Für Seth MacFarlane gibt es offenbar nichts Größeres als „die Familie“. Umgekehrt gibt es für ihn keine größere Tragödie als den Verlust von „Familie“.

      Es mag jetzt nicht jedem aufgefallen sein, aber die aktuelle Episode soll tatsächlich eine Tragödie sein, und der Verlust, den Gordon sowie auch Charly beklagen, nämlich den Verlust von Zeitlinien, in denen sie familiäres Glück sowie ein (bei Charly nur erhofftes) Glück in der Liebe gefunden hätten, das IST die Tragödie.

      Daraus eine „Missachtung der traditionellen Familie“ abzuleiten, ist so unfassbar unlogisch, dass ich hier leider die Symptome einer Woke-Paranoia bescheinigen muss.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Ich glaube fast, der JotPeh wollte ironisch sein, kann mich aber täuschen…

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Ironie???

      IRONIE???

      In DIESEN Wahnsinns-Zeiten???

      In Zeiten, in denen ich DAS HIER für echt gehalten habe???

      https://youtu.be/GOoqnhn_6I0

      Wie kann es da noch IRGENDWER wagen, ironisch zu sein???

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      JP, bist du so verwirrt oder verwirrst du andere ganz bewusst, um dann mit Recht behaupten zu können, sie wären verwirrt?

      Ich kann den Hintergrund meines Nicks gerne (ein bisschen) auflösen: Wegen genau solcher Beiträge, in denen Fans mittels Absurditäten „ihre“ Filme oder Serien gegen Kritik und womöglich ihren eigenen Verstand verteidigen, bin ich „verwirrt“.

      Dass MacFarlane ein verkitschteres Bild von der US-amerikanischen Familie zeichnet als es „Die Waltons“ jemals taten, fällt Serienfan genauso auf wie (eigentlich) jedem anderen. Seine Spießigkeit ist unübersehbar und wird von mir mehr als einmal erwähnt. Und dass seine Storys und Dramen in ihrer neuen Bedeutsamkeit völlig Amok laufen, er sich selbst in den Fuß schießt. Gewissen Zuschauern scheint es ähnlich zu gehen.

      In besagter Szene will er den Vater einer heiligen Familie vor den Augen seines Sohnes und schwangeren Frauen mit Gewalt für immer mitnehmen. Angeblich für ein höheres Gut (es bleibt pure Behauptung). Seine ganze selbstherrliche Spießigkeit zeigt sich dann darin, dass er sich selbst dafür am allermeisten bedauert. Dabei hätte er es gar nicht tun müssen.

      Auf diese simple Beobachtung läufst du gerade Amok mit einer, ich darf so sagen, verunglückten Satire, die die Kritik/den Kritiker an sich lächerlich machen soll. Eine andere Möglichkeit zu antworten fällt dir nicht ein? (Und: Deine „Anspielung“ findest du wirklich so clever, dass sie keiner hier versteht? Ah.)

      Antworten
  15. Scholli67 sagt:

    oops falsche Stelle

  16. JP1957 sagt:

    @Verwirrt/Ichwieder/Serienfan (hätt ich auch nicht gedacht, Euch 3 mal hinter einem @ zu finden):

    Muss ich mir hier als veganerwokerpolitischkorrekterökologischnachhaltiginvestierendergesundheitsbewusstlebenderöpvnutzender Zeitgenosse tatsächlich Rauschgiftgenuss unterstellen lassen?

    Gibt es hier (außer Klapo und Sparkiller) außer mir niemand mehr, der weiß, dass dies hier eine Satireseite ist/war/sein sollte?

    Als ob MacFarlane und seine Drehbuchschreibys woke wären!

    • Scholli67 sagt:

      Nun mein lieber JP, möglicherweise ist Teil des Problems, dass auf dieser unserer geliebten Satireseite auch manchmal ernsthaft konversiert werden will (soweit es das eigene Denkvermögen halt zulässt) und du gelegentlich begeistert miternsthaftest….. bis zu einem bestimmten Punkt wo dir dann die Lust oder die Argumente ausgehen und dann heißt es wieder:
      „Gibt es hier außer mir niemand mehr, der weiß, dass dies hier eine Satireseite ist/war/sein sollte?“
      Die Nummer wird beim siebzehnten mal nicht plötzlich besser.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit bitte!

      Mein „Gibt es hier außer mir …?“ bezog sich darauf, dass offenbar zwei Kommentatoren einen offenkundig satirischen Beitrag (auf einer Satireseite!) nicht als solchen erkannten (oder erkennen wollten?).

      Und nicht auf eine (unterstellte) Unwilligkeit, ernsthaft zu diskutieren.

      Du – ganz ernsthaft – enttäuschst mich nach Deinem Phönix-Blackout neulich jetzt erneut. Scholli, sei mir nicht böse: Rauchst Du zuviel?
      Du kannst doch nicht im Ernst behaupten, dass die Verwendung von Satire als Stilmittel ein Zeichen von Unernsthaftigkeit wäre???

      Was ist das denn für eine Nummer?

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Von welcher „Satireseite“ redest Du? Gibt es einen Link?

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Hättest auch keine @drei hier nennen müssen, sondern nur the one and only Serienfan. Alle anderen haben offenbar glasklar kapiert, du wolltest „Satire“ machen. Sie war eben grottenschlecht (um es so deutlich zu formulieren, dass du es nicht wieder satirisch überliest).

      So schlecht, dass du, als Serienfan-Fan, sogar/nur Serienfan verwirrst. Der arme Serienfan weiß ja gar nicht mehr, was er mit seinem Fan machen soll…

      Das Problem, nichts (Längeres? länger im Fenster Stehendes?) zu posten, kenne ich bekanntlich. Klapo und Sparki schweigen sich dazu noch ganz satirisch aus.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Ich rauch definitv zu viel, aber nich so’n Zeug. Aber das ist ’ne andere Geschichte.
      Tut mir ja immernoch leid, dass ich Phoenix nicht soviel Rückgrat zugetraut habe. Ich werde also bei passender Gelegenheit mal ein paar Räucherstäbchen entzünden und ihnen den gebührenden Respekt zollen, dass sie noch nicht auf CNN Niveau abgesunken sind.

      Aber zurück zum Thema.
      Ich kann natürlich nicht in dein Hirn gucken und daher nur wiedergeben wie sich das für MICH gelegentlich anfühlt.
      Die gelegentlichen Ausbrüche aus bierernsten Diskussionen sind ja nicht nur zu verschmerzen sondern auch zu begrüßen aber die Ironie/Satire/irgendein anderes Stilmittel wirkten nur mal auf MICH irgendwie entweder nicht passend genug oder am Thema vorbei.

      Das hatte was von „da will einer ablenken“ oder „absichtlich was herumdrehen“. Das kann durchaus alles nur meine subjektive Wahrnehmung sein.

      Antworten
  17. JP1957 sagt:

    @Klapo: Ich protestiere!

    Gibt es hier seit neulich eine Beschränkung des Umfangs für Kommentare?

    Seit fünf Minuten gelingt es mir nicht, den zweiten Teil meines Kommentars, in dem überzeugend und unwiderlegbar begründet wird, dass MacFarlane nicht woke, sondern ein politischer Reaktionär ist, zu posten.

    Gibt es hier jetzt eine Cancel Culture?

    Ich bitte um Aufklärung (Geh jetzt erstmal ein Bier trinken)

    ————

    Edit von Klapo – Weiter unten nun der originale Beitrag, der seit 2 Tagen nicht veröffentlicht werden konnte:

    ———–

    @Verwirrt/Ichwieder/Serienfan (hätt ich auch nicht gedacht, Euch 3 mal hinter einem @ zu finden):

    Muss ich mir hier als veganerwokerpolitischkorrekterökologischnachhaltiginvestierendergesundheitsbewusstlebenderöpvnutzender Zeitgenosse tatsächlich Rauschgiftgenuss unterstellen lassen?

    Gibt es hier (Klapo und Sparkiller ausgenommen) außer mir niemand mehr, der weiß, dass dies hier eine Satireseite ist/war/sein sollte?

    Als ob MacFarlane und seine Drehbuchschreibys woke wären!

    Schwanzwitze auf der Brücke! Alkohol bei jeder Gelegenheit (erst wieder in der Abschlussszene dieser Folge)! Billy Joel Schmalzmusik im 25. Jahrhundert! Rassistische Diskriminierung (Wieso sind (fast) alle Führungspositionen in Union und Flotte von Menschen besetzt??)! Xenophobie statt Akzeptanz und Wertschätzung kultureller Differenz (Das „Fremde“=das „Böse“ … Die Kaylon! Die Krill! Die moclanische Mehrheitsgesellschaft!)! Whitewashing statt Schuldanerkenntnis (Statt sich in einem schmerzhaften Prozess mit den eigenen Genoziden auseinanderzusetzen, wird den Kaylon ein Völkermord angedichtet)!

    Was für Wahnsinnszeiten … in der Tat!

    Macht Euch mal locker, sonst lauft Ihr irgendwann Amok.

    • Scholli67 sagt:

      @ Klappo:
      Lass den Mann seinen zweiten Teil posten, die Argumentation will ich nämlich sehen.

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      Ich habe mal geschaut, ob was geblockt wurde – habe aber spontan nichts gefunden.

      Dafür habe ich aber gesehen, dass einige Beiträge (7) in den letzten Wochen im Spam-Ordner von WordPress gelandet sind. Die jetzt freizugeben, würde wohl keinen Sinn mehr machen. Falls ihr das Problem mal habt, uns ruhig mal (per Mail) anschreiben. Wir merken es nicht immer sofort.

      Generell wird hier nichts gelöscht. Nazis, Frauenfeinde und Männerhasser sind herzlich willkommen. Denn wie lautet die erste Regel des Fight Club? „Man hat danach keine Zähne mehr, um darüber zu sprechen.“

      Im Ernst: Falls es wirklich daran liegt, dass die Kommentare zu lang sind, vielleicht im Zweifel zwei Beiträge draus machen.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Bei mir sind letztens ein paar Beiträge nicht durchgekommen, obwohl sie nicht lang waren.

      Ich vermute, es lag an irgendwelchen „Trigger-Wörtern“, die den Spam-Verdacht erzeugten. Bei der „Horrorfolge“ schrieb ich was von „Professor“ (der Admiral) und „ehemalige Studentin“ (Claire), bei einem anderen Beitrag ging es natürlich um das Thema Geschlechtsumwandlung.

      Ich hatte mich gewundert, warum der Beitrag nicht durchkam, es aber dann auf sich beruhen lassen!

      Ist halt blöd, wenn „The Orville“ immer so verdächtige Reizthemen-Episoden hat. :-)

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Serienfan: „Ich vermute, es lag an irgendwelchen „Trigger-Wörtern“…“

      Wirklich skandalös … aber es scheint zuzutreffen. In meinem zweiten Kommentarteil, in dem ich unbestreitbar beweise, das MacFarlane ein politischer Reaktionär ist, tauchen die Begriffe Schwanz, Alkohol, rassistische Diskriminierung, Amoklauf, Whitewashing, Genozid und Völkermord auf.

      Böse Wörter, die die Zensur verhindert!

      Wieso erscheint dann dieser Post???

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Vielleicht hat die Seite einen Detektor für persönliche Beleidigungen, die sich als schlechtgemachte Satire tarnen will.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      @ JP Sabbel nich, hau raus den zweiten Teil.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Wer durchschaut schon Spam-Algorithmen?

      Es liegt doch immer an bestimmten Wörtern, die über „Spam oder Nicht-Spam, das ist hier die Frage“ entscheiden. Um deren Häufigkeit, vielleicht auch deren Bezug zueinander…

      Durchschaubar ist das ja nie. Ich habe mir letztens eine eigene E-Mail an eine Zweit-Adresse weitergeleitet. Wo sie als Spam eingestuft wurde.

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    • Klapowski sagt:

      ACHTUNG, ACHTUNG!

      Der äußerst wichtige Kommentar von JP1957, der seit 2 Tagen nicht veröffentlicht werden konnte, ist nun 8 Beiträge weiter oben zu sehen.

      Ich finde, das Warten hat sich gelohnt!

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Finde ich auch!

      Inwieweit allerdings die vegane Mangelernährung als Nebenwirkung dazu führt, auf irgendwelchen Brücken immer wieder Penis-Witze zu hören, sollte vielleicht doch irgendwann von „der Wissenschaft“ genauer untersucht werden.

      Hierzu möchte ich übrigens erwähnen, dass ich mich schon als Kind hauptsächlich vegan ernährt habe, nämlich von Cola und Chips. Heute sind es eher Bier, Brezn und Radi. Wahnvorstellungen von Penissen auf Brücken blieben mir dennoch zum Glück erspart.

      (Und solange bei „The Orville“ niemand behauptet, dass Penisse überwiegend bei Männern vorkommen, wüsste ich ohnehin nicht, wieso hier ein Verstoß gegen irgendwelche Woke-Regeln vorliegen würde.)

      Hier ein Link, auf den sich das Warten fast genauso gelohnt hat (aber nur fast):

      https://youtu.be/MuV5SEz7zYM

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Wow, das war ja ….das hat sich in der Tat …. mein lieber Schwan … werd ich erstmal verdauen müssen …

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      P.S. hat sich eigentlich geklärt welch garstige Worte den Nervenzusammenbruch der Software verursacht haben?

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      „welch garstige Worte den Nervenzusammenbruch der Software“

      Ich tippe auf die Kombination an Rasse, Pimmel, Schwanz, Genozid, Amok, Rauschgift und Sparkiller.

      Ist aber nur eine Vermutung. Ich selbst werde die Grenzen vermutlich nie austesten können.

      So muss Q sich wohl fühlen?

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Wars vielleicht dieses Konglomerat an zusammengeklatschten Buchstaben in einem Wort?
      Nebenbei, wieviele verschiedene ‚Führungspersönlichkeiten‘ bei den unionsleitenden kennen wir denn?

      Ist doch imho fast immer dieselben zwei Admirals, die von der Orville kontaktiert werden? Vielleicht kontaktiert ein eben überwiegend von Menschen besetztes Schiff auch eher die Ihnen bekannten menschlichen Admirals, wenn sie was wollen…

      Ein Schiff mit hauptsächlich Volk xy-besetzt würden sicherlich eher Ihren xy-Admiral kontaktieren.
      Halte ich jetzt nicht für so abwegig anstatt hieraus eine Xenophobie zu konstruieren.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Du glaubst also tatsächlich, ich würde MacFarlane für einen Reaktionär halten?

      Uff!

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Mach‘ Dich doch einfach mal frei von dem Gedanken, dass irgendwer immer irgendwem was unterstellt, ihn für wen hält, sonst zu einer gewissen politischen Richtung gehört, oder oder oder.

      Ich nehme keine Drogen, bin nicht links, bin nicht rechts, nicht xenophob, nicht woke, nicht homosexuellenfeindlich. Ich sage, wir mir Dinge vorkommen und ziehe daraus meine Schlüsse.

      Charlie outet sich. Gut. Wirkt das hier fremd? Nein. Auch weil wir bisher wenig über den Charakter wissen. Wenn eine Seven of Nine nach drei Tagen Dienst mit Raffi plötzlich Händchen hält, als ob beide schon immer diese Neigung hatten, wirkt es hier einfach falsch. Bin ich jetzt pro homosexuell oder gegen? Ich bin weder noch. Ich sage, bei dem einen stört es mich, bei dem anderen nicht.

      Gordons Sprüche find ich mit unter lustig, Ortega könnte ich ein Kantholz vors Hirn schlagen. Ich verachte also weder Humor, noch lache ich über jeden noch so doofen Scherz.

      Seltsam, dass man sowas gerade Dir scheinbar sagen muss, wo Du ja meinst, gerade die Fahne der aufgeklärten Gesellschaft in Form von utopischem Star Trek und Orville hochzuhalten.

      Und bevor wieder Klagen kommen: Denk‘ dran, dass hier ist eine Satire-Seite, da muss einfach jeglicher Kommentar Satire enthalten. Nicht nur dann, wenn man es wieder als Hilfskonstruktion heranziehen muss.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Hä?

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Vielleicht könnte es auf diesem Erdball ja noch Leute geben, die weder reaktionär noch „woke“ sind.

      Und vielleicht gehört ja Seth MacFarlane einfach dazu.

      Immerhin hat es Seth MacFarlane ja einst auf Twitter gewagt, die Disney-Praxis zu bemängeln, aus „woken“ Gründen vor Dutzenden von „Muppet Show“-Episoden einen woken Warnhinweis zu platzieren.

      Wenn Disney nun keine vierte Orville-Staffel ordert, wissen wir warum! :-)

      Antworten
    • Der Pillepallepumpernickel sagt:

      @Ichwieder2:
      Du verstehst das genau richtig. Das hier ist immer nur dann eine Satireseite, wenn JP1957 ernsten Diskussionen zu entkommen gedenkt. Der Schleudersitz aus jeder Diskurs-Sackgasse

      Ich muss allerdings zugeben, allmählich bei sämtlichen Serien paranoid geworden zu sein. Überall sehe ich Diversität. Sogar schon schwarzweibliche Zwergenkönige und Jarls

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Wir führen hier Diskurse?

      Über Diversitätsparanoia?

      Und diese Paranoia soll man ernstnehmen?

      So ganz nebenbei: Satire hat mit Unernsthaftigkeit überhaupt nichts zu tun, sondern ist ein Mittel der Aufklärung.

      Antworten
  18. BergH sagt:

    tach auch !

    Ich fand die Folge Großartig , mindestens 4 von 5.

    Die Unlogik bei den Zeitreisen : Völlig normal und unvermeidbar.

    Das mit der Zeit-Dilatation versteht man nur, wenn man die Relativitätstheorie und die Mathe dahinter versteht. Je nach Betrachtungspunkt vergehen 200 Jahre / Flug (von Außen gesehen) , oder nur wenige Minuten (Von Innen gesehen.)

    Das Drama und Dilemma: Da könnt ich jetzt stundelang darüber schwafeln und philosophieren,
    aber das Wesentliche ist gesagt. Und großartig, dass das offen bleibt.
    Darf man die Zeit-Linie resetten, wenn dadurch Leute gar nicht entstehen.
    Das beste an dieser Dramaturgie ist wirklich, dass das am Ende offen bleibt und jeder sich seine Gedanken selbst machen muss.

    Und ernsthaft : Ich bin einer der Woke-Allergiker, sehe das bei The Orville aber eher nicht.
    (oder es stört mich hier im Gegensatz zu Kurtz-Trek NICHT !)

    Und in dieser Episode sah ich Ed eher einmal , als starken Anführer, auch wenn er seine Nummer 1, das Reden überlässt.
    Ed gibt hier den Kurs vor und die Anderen folgen.

    Gut finde ich , dass er nicht als so ein Über-Kirk dargestellt wird,
    der zu allem Flapsig-Sprüche und Lösungen hat.
    Ed stellt das Dilemma (Die schwerste Entscheidung ever) richtig gut dar.
    Just my two cents.

    Gruß BergH

    PS Man hätte am End emal in die DB gucken können.
    AU Contraire Mon Capitaine !
    Eben nicht, gerade weil das so offen ist denken und schreiben wir uns hier,
    um den DingensKirchen. Ich finde das so unbefriedigend , wie großartig !!!!!1111elf

  19. Michel sagt:

    Ach, ein cleveres Drehbuch hätte uns am Schluss Einblick in die Datenbank gegeben. Und zwar so, dass gerade deswegen Diskussionen entstanden wären.
    Ich ärgere mich mehr und mehr über die liegengelassenen Möglichkeiten, gerade WEIL die Idee so gut war.

  20. BergH sagt:

    tach auch (nochmal!)
    Ich sehe das komplett anders.
    Gerade weil nicht alles gezeigt /gesagt wurde bleibt mehr offen und mehr , um darüber nachzudenken.

    Gruß BergH

  21. JP1957 sagt:

    Auch der von mir hochgeschätzte Andy Weir (Autor von „Der Marsianer“) hat sich zur letzten Folge geäußert: https://twitter.com/andyweirauthor/status/1545167655308599296

  22. JP1957 sagt:

    Auf Twitter gibt es eine Diskussion zu den naturwissenschaftlichen Aspekten der Folge.

    Interessante Frage dort: Hat es bei der Lösung der Rückkehr in die eigene Zeit über den Zeitdilatationseffekt dann nicht eine Zeitlang zwei Orvilles zur gleichen Zeit gegeben?

    Eine auf dem Rückflug zur Erde und eine, die ab einem Zeitpunkt X in Dienst gestellt wurde??

    • Scholli67 sagt:

      haste mal versucht es in Stückchen zu posten? Dann könnte man ja evtl eingrenzen womit genau der chinesische Überwachungsapparat ein Problem hat.
      Und wir könnten zumindest Teile des Traktats lesen.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Sehr geehrter Herr Scholli,

      bitte richten Sie weitere Anfragen zu diesem Thema an Herrn Daniel Klapowski (dem ich den Kommentar per Mail zugeschickt habe).

      Herzlichen Dank für Ihr Interesse an reaktionären Serienproduzenten.

      PS: Einzelne Formulierungen dieses Posts könnten satirisch gemeint sein.
      Ich entschuldige mich dafür.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Ah, der Herr ist hartnäckig, ich bin begeistert!
      Dann lassen wir Klappo seines Amtes walten.

      Antworten
  23. Kazairl sagt:

    Grade den Teaser zur Episode 7 gesehen. Kann es sein, dass wir in eben jenem Teaser einen Kaylon abseits von Isaac sehen, der den Menschen gegenüber nicht feindlich eingestellt ist?

  24. JP1957 sagt:

    Endlich mal wieder eine richtig gute Review von Serienfan auf YT.
    Nur die Zeitdilatation unterschlägt er: https://www.youtube.com/watch?v=MuV5SEz7zYM

  25. Yole sagt:

    Schade dass die Szene rausgeschnitten wurde, in der Gordon einsam im Wald das Lied vom letzten Einhorn singt: „I’m the last, I’m the laaaaast….“. Das wäre so schön gewesen.

    Ausgerechnet diesmal hätte es für mich ruhig das TV-Format sein können. Was eher am Thema liegt, erzählerisch finde ich es genau richtig. Natürlich hätten sie das Ergebnis der Erdbohrung abwarten können, ehe sie kommen um Gordon mitzunehmen. So („tell don’t show“;) konnte man allerdings den Gedankenprozess füllen: – Festnahme, – nicht ohne meine Familie, – wehe ihr tut das, – stronger than time

    Mein Bild von der Staffel verfestigt sich. Wird zu wenig erzählt? Ist es zu fan-spezifisch / zu charakterzentriert / zu sehr TNG-Technobabble? Oder ist es genau das was ich sehen wollte? Dem unvollkommenen Gefühl von letzter Episode inkl.

    • Yole sagt:

      Einwurf: oder war es etwa das Paradebeispiel für „show don’t tell“??? Jetzt bin ich verwirrt…

      Antworten
    • Yole sagt:

      Zweiter Einwurf: Find es ja GUT wenn zuerst zu 99,9999 % über 99,99999fache Lichtgeschwindigkeit diskutiert wird. Aber DANN entstehen (jedesmal persönliche) Diskussionen, die der Serie nicht gerecht werden, zumindest wenn ich den Umfang der Nachrichten mit dem quantitativen Inhalt einer Folge vergleiche. Wenn sie zumindest der Review gerecht wären…

      Konstruktiv geht anders!

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Der zweite Sprung weiter zurück war ja aber imho nicht geplant.
      LaMarr sagt ja auch, dass das für das Schiff eine ziemliche Belastung ist.

      Der Entschluss wurde von Mercer wohl erst gefasst, nachdem er gesehen hat, dass sich Gordon weigert.
      Was weiterhin die Frage aufwirft, hätte sich Gordon in 2025 für das Mitkommen entschlossen, wie wäre die Orville mit den ganzen bis dahin erfolgten Zeitverstössen umgegangen.

      Es ist ja viel mehr als nur „Familiengründung“ – die Frau hat nicht mehr Ihren vorherigen Partner, Gordon hat einen Job, den sonst jemand anderes hätte. Alleine simpel sein Ressourcenverbrauch auf der Erde könnte mannigfalte Schmetterlingseffekte nachziehen, die allesamt die Zeitlinie verändern.

      Wie sich „Kleinigkeiten“ wie ein gedrucktes Heftchen mit diversen Infos auswirken können, hat uns ja der Almanach in ‚Zurück in die Zukunft‘ schön gezeigt.

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Ich bitte auch (noch immer) um Aufklärung: Inwiefern wäre die Zeitlinie wieder hergestellt, wenn Gordon seine Frau und beiden Kinder verlässt?

      Laut Mercer könnten gerade seine Kinder und Kindeskinder das Problem sein. Und ja, er hat auch sonst bereits fast 10 Jahre Einfluss auf seine Zeit und damit die Zukunft genommen.

      Davon abgesehen: Wurde ein Nachweis gebracht, dass Gordons Zeitsprung schädlich war – und nicht Teil der Zeitlinie, die ja immerhin eine Zeitmaschine hervorgebracht hat? Warum war/ist jedem so klar, dass die Entfernung von Gordon aus dem 21 Jhdt. nicht die viel größere Anomalie auslösen könnte?

      Antworten
    • Yole sagt:

      Grübelgrübel… Gordon musste die Erde einfach nur verlassen und zurück auf die Orville um weitere Eingriffe in die Zeit zu vermeiden. Zu dem Zeitpunkt war noch nicht mal klar, ob die Orville Quantumenergie zur Verfügung haben wird.
      Mercer’s Entschluss kam hier eher spontan zu stande, sowie sich Isaac wegen der erfolgreichen Erdbohrung meldete.
      Muss mir die Folge nochmal ansehen, ob der Plan konkret angesprochen wurde, sogleich ohne Umweg zurückzureisen. Oder ob es zunächst nur darum ging, weiteren Schaden an der Zeitlinie abzuwenden und die Handlungsfähigkeit wieder herzustellen..

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Sicher, ursprünglich wollte man direkt nach 2015, anderes wäre ja auch gänzlich unlogisch.
      Aber das hatte ja nicht geklappt, wodurch sie ja in 2025 ‚landeten‘.
      Alleine hier Gordon zu suchen und zu glauben, er hätte 10 Jahre lang keinerlei Einfluss genommen, ist ja Quatsch.

      Und wie von mir ja schon eingangs erwähnt, startet die Orville ja aus einer Zeitlinie heraus, in der Gordon ja auf der Erde gelebt hat und dort gestorben ist, inkl. aller Veränderungen dadurch.

      Damit ist die Abholung Gordons der Punkt, der die Zeitlinie, in der sich bis zu diesem Moment alle befunden haben, ändern wird – mit unbekannten Folgen.

      Antworten
    • Yole sagt:

      Ich gehe von der gestrandeten Orville im Jahr 2025 aus, nachdem es nicht geklappt hat ins Jahr 2015 zu reisen. Ob die Option ein weiteren Versuch zu wagen existierte? Im Dialog erschien Mercer´s Einfall spontan.

      Zu den unbekannten Folgen wegen der Abholung: Ausser nur nach Gordon in der Datenbank zu suchen, hätte man nach weiteren Veränderungen suchen können. (Vielleicht war ja der eindeutigste Hinweis für eine Verbesserung, Stichwort Anomalie, dass einen keine Kaylon aufspüren)

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Dass hier so schön diskutiert werden kann über die Zeitreiselogik der Serie, zeigt meines Erachtens prima, wie gut diese Folge ist.
      Ich vergleiche das mal mit Kurtzman-Trek. Da hab ich mich nie gefragt, wie die Zeitreise dort logisch funktioniert, weil sie halt einfach kein Material an die Hand gaben zum Nachdenken.
      Mein Problem mit der Orville-Zeitreiselogik in universe hängt mit dem zusammen, was in der Pria-Folge passiert ist.
      Die Union scheint ja wirklich sehr darauf bedacht, dass die Kanon-Zeitlinie bestehen bleibt.
      Da geht das Problem los, was ich mit dem Ganzen habe.
      Wenn es so wichtig ist, dass die Zeitlinie bewahrt wird, hätte Ed dann nicht, als er von Pria erfahren hat, dass die Orville in der ursprünglichen Zeitlinie zerstört worden ist, mit dieser freiwillig in die Zukunft reisen müssen?
      Entweder es gab die Richtlinien damals noch nicht und sie wurden erst nach dem Pria-Vorfall geschaffen oder da es sein Leben betroffen hat war es Ed wichtiger, diese Zeitlinie zu retten als die, die eigentlich vorgesehen war.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Ich kann mir nicht helfen: Beim Lesen der Kommentare hier geistert mir fortwährend die Formulierung „Perlen vor die Säue“ im Kopf rum.

      Jetzt mal ganz unabgehängig davon, dass offenbar niemand mehr da ist, der echtes Talent für Dramaturgie und Komik zu schätzen weiß (allein die perfekte Szene mit der Reaktion von Gordons Frau, als sie erfährt, dass ihr Mann aus der Zukunft ist), frage ich mich allmählich, ob es einfach nur an Englischkenntnissen mangelt, oder ob hier „The Orville“ mit der gleichen Aufmerksamkeit konsumiert wird, die man sich als Überlebensstrategie für die Marvel-Filme antrainiert hat.

      Denn ALLE Warum-Fragen, die hier so eifrig aufgeworfen werden, hat die Episode beantwortet. „You are guilty of about 50 caunts of temporal contamination.“ „According to Isaac it’s all still in flux.“ „We don’t have the wisdom, we don’t have the forsight, you may have done irreparable damage already! We don’t know. But the longer you’re here the greater the risk.“

      Was in irgendwelchen Datenbanken steht ist daher genauso egal wie der Umstand, dass die Orville noch immer existiert. Das ist nämlich mit „it’s all still in flux“ gemeint!

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      „Wir wissen es nicht, wir haben 2025, also nehmen wir Dich erstmal ein bisschen mit (nach 10 Jahren), nachdem wir Dir eine Szene gemacht haben und überlegen uns dann, Dich 2015 doch abzuholen. Aber dann müssen wir Dich vorher doch nochmal hier absetzen, denn sonst haben wir Dich zwei Mal an Board. Du hast recht, wir wissen es nicht, alles ist im Fluss, aber so ist es bestimmt am Schlausten!“

      Meinst Du, in dem Stil, Serienfan?
      Welche Handlungskonsequenz ergibt sich denn für Ed aus ‚wir wissen es nicht‘, was die bereits vorhandenen vergehen angeht?

      Aber wenn sowas alles erklärt, super! Dann braucht Kurtzman doch Pike nur sagen lassen, wir wissen nicht, wie die Zeitkristalle funktionieren, aber alles ist immer im Fluß. Und schon passt wieder alles. Es kann so einfach sein.

      Antworten
    • Antworten
    • Kazairl sagt:

      @Serienfan: Also wäre meine Annahme, dass Ed es sowohl in dieser Folge als auch in der Pria-Folge gemacht hat auch aus Eigennutz heraus eine valide, weil er ja in beiden Fällen dafür sorgt, dass seine Version der Orville bestehenbleibt.

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      „We don’t know“ und „it’s all still in flux“ bewantwortet in my humble opinion eben gar nichts und wenn, dann auch in die erwähnte Gegenrichtung (dass es nämlich auch so in Ordnung ist und anders schlimmer sein könnte).

      Für mich ist die Dramaturgie zu beliebig. Die „perfekten Szenen“ (vom „ersten“ Wiedersehen nach 10 Jahren, über „ich weiß“ der Gattin bis Gordons tränenreicher Kampf, bleiben zu dürfen) sind gerne „Perlen“. Eine zusammenhängende Perlenkette sehe ich halt leider nicht. Ob kritische Kommentatoren oder die Schmuckdesigner hier die Säue sind, ist die Frage.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Da ist nix „valide“.

      Wie schon Picard einst zu dem (vermeintlich) Zeitreisenden Rassmussen aus der Zukunft sagte: „Well, you know, Professor, perhaps I don’t give a damn about your past, because your past is my future and as far as I’m concerned, it hasn’t been written yet.“

      Die Vergangenheit von Pria ist die Zukunft von Ed Mercer. Würde man die Zukunft nicht ändern dürfen, wäre man entscheidungsunfähig.

      Aber wenn Du dem Link gefolgt wärst, hättest Du es erklärt bekommen.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Ich bin dem Link gefolgt und in dem Video wird gesagt, dass Ed nun in Prias Rolle war und zwar dahingehend, dass er seine Zeitlinie wahren will. Ist das nicht auch Eigennutz, wenn er dringend eine Zeitlinie bewahren möchte aus der er kommt und in der er lebt? Pria will ja das selbe.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Pria will ja in erster Linie die Orville verkaufen!

      Die Idee, dass eine Technik, die man nicht vollends versteht und deren Konsequenzen man nicht abschätzen kann, einfach mal nicht benutzt werden darf und dass Ed Mercer allein das Ziel verfolgt, unkalkulierbaren Schäden für die Zeitlinie und damit für unzählige Generationen abzuwenden, stößt hier auf erstaunlich viel Unverständnis.

      Als man im Jahr 2025 ankommt, fehlt die Energie für einen weiteren Zeitsprung, das Schiff wurde schwer beschädigt. Es ist zu diesem Zeitpunkt sogar fraglich, ob die Orville jemals wieder in ihre Zeit zurückkehren kann. Ed Mercer beschließt daraufhin, Gordon so schnell wie möglich zu holen, um ihn nicht weiter warten zu lassen. Das später gefundene Dysonium reicht dann ohnehin nur für die weiteren zehn Jahre Zeitsprung in die Vergangenheit.

      Aber ich habe eine echte Alternative für alle Nörgler: Es gibt da so eine ganz brillante Serie, in der sogar der Begriff „Butterfly-Effect“ vorkommt, und in der dann alle, aber auch wirklich alle Figuren mit der Zeitlinie tun und lassen, was sie wollen und was ihnen gerade so in den Sinn kommt.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      „Aber ich habe eine echte Alternative für alle Nörgler: Es gibt da so eine ganz brillante Serie, in der sogar der Begriff „Butterfly-Effect“ vorkommt, und in der dann alle, aber auch wirklich alle Figuren mit der Zeitlinie tun und lassen, was sie wollen und was ihnen gerade so in den Sinn kommt.“

      Sprichst du von PIC oder DSC? Oder war meine Interpretation falsch?

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Gerne nochmal: Alleine schon das Vorhaben, Gorden abzuholen IST die Veränderung der GERADE STATTFINDENDEN Zeitlinie, in der sie alle und alles um sie herum existieren. Denn diese Zeitlinie existiert ja nicht erst ab Gordons Unfall – diese Zeitlinie existiert für alle JETZT lebenden bereits seit 2015.

      Ed ändert also massiv die Zeitlinie aus dem Grund „We don’t know“.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Immer diese lineare Betrachtungsweise.

      Wissen wir nicht seit der Abschlussfolge von TNG und durch die Propheten, dass das eine sehr eingeschränkte Perspektive beim Blick auf „Zeit“ ist?

      Abgesehen von der Tatsache, dass es auch in dieser Folge einen Hinweis darauf gibt, dass Zeitlinien unter bestimmten Voraussetzungen zunächst „im Fluss“ bleiben.

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      „Die Idee, dass eine Technik, die man nicht vollends versteht und deren Konsequenzen man nicht abschätzen kann, einfach mal nicht benutzt werden darf … stößt hier auf erstaunlich viel Unverständnis.“

      Das liegt bei mir erstaunlich Unverständigen unter anderem auch daran, weil man zuvor in einer „perfekten Szene“(?) diese gefährliche Technik mit Lockerheit dafür nutzte, ständig ein Sandwich lustig durch die Zeit zu „beamen“.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      „Das liegt bei mir erstaunlich Unverständigen unter anderem auch daran, weil man zuvor in einer „perfekten Szene“(?) diese gefährliche Technik mit Lockerheit dafür nutzte, ständig ein Sandwich lustig durch die Zeit zu „beamen“.“

      Waren das nicht Reisen in die Zukunft und da die Zukunft aus Sicht der Charaktere der Gegenwart noch nicht existiert, wurde kein Schaden angerichtet?

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Wenn es die Zukunft aus Sicht der Figuren nicht gäbe, dann könnte man auch nichts hinschicken. Kann man aber, offensichtlich und klar demonstriert.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Eine feststehende Zukunft dürfte eben nicht existieren. Dieses Sandwich wird in eine Zeit geschickt, die aus Sicht der Figuren noch nicht geschehen ist. Dementsprechend dürften Reisen in die Vergangenheit zwar per Vorschriften der Union verboten sein, aber Zukunftsreisen auf der anderen Seite müssten eigentlich unproblematisch sein, weil selbst wenn man von dort zurückreist, ändert man ja schon eben diese Zukunft, siehe die Pria-Folge.

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      In gewisser Weise muss man hier einfach ‚lineares‘ Denken ansetzen. Denn sonst bleibt alles und nichts möglich. Den ‚falschen‘ Gordon abgeholt? Oder in eine Zeitlinie gesprungen, wo es den Unfall nicht gegeben hat und Gordon ist überhaupt gar nicht da? Das das imho hier nie angesprochen wird, blendet man hier wohl die Multiversums-Idee aus?

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      „Lineare Betrachtungsweisen“ den kritischen Zuschauern anzukreiden, wo doch genau dieses Liniendenken Ausgangspunkt der kritisierten u/od bejubelten Story ist, ist vermutlich wieder ein satirischer Beitrag im Sinne der Aufklärung aller.

      Auch die Zukunft wird durch Zeitreisen natürlich beeinflusst. Sie entwickelt sich anders als ohne Zeitreise. Und „natürlich“ (so wurde es etabliert) gibt es eine klar definierte Zukunft. Nur die momentane Realität der jetzigen Protagonisten als Bezugspunkt für den „korrekten Status quo“ im ewigen Zeitfluss zu nehmen ist doch recht kleingeistig im Kontext der unendlichen Personen, Zeiten und deren Linien.

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Die Zukunft muss natürlich schon existieren. Das ist ja ein weiterer Witz dessen, dass die Zukunft veränderbar ist.

      Nehmen wir Gordons Frau. Gibt es Ihre Zukunft schon in 2025? Aus Ihrer Sicht ja eigentlich nicht. Aber Ed & Gordon kommen doch aus einer Zukunft, die bereits da ist.

      Also entweder linear, dann ist eigentlich wirklich nichts änderbar. Oder Multiversum, was dann aber alles möglich macht.

      Antworten
    • Yole sagt:

      „Alleine schon das Vorhaben, Gorden abzuholen IST die Veränderung der GERADE STATTFINDENDEN Zeitlinie, in der sie alle und alles um sie herum existieren. Denn diese Zeitlinie existiert ja nicht erst ab Gordons Unfall – diese Zeitlinie existiert für alle JETZT lebenden bereits seit 2015.“

      Richtig. Das Vorhaben ist dennoch die ursprüngliche Zeitlinie wiederherzustellen. (Dürften sie sich überhaupt an ihre Realität erinnern? Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich finde die Episode großartig.) Auch als sie 2025 stranden, suchen sie Gordon auf, um zumindest weitere Eingriffe zu verhindern.
      Das Dilemma wird klar angesprochen. Sie wissen nicht, ob sie das Richtige tun.
      (Der Dialog war großartig, wie Ed und Gordon im Streitgespräch argumentieren. Hier rechne ich noch mit einem Zerwürfnis im Staffelfinale. Gordon hat sich ja bereits mit Charly Burke solidarisiert und sein Charakter steht für den „unkomplizierten“ Typen. Stichwort Freunde die sich aus politischen Gründen trennen.)

      Ein Like dem obigen Gesprächsverlauf. Mein Quote von Ichwieder2 ist ein bisschen willkürlich, ich hätte auch etwas anderes zum Einstieg quoten können…

      Antworten
  26. Kazairl sagt:

    Was Seth hier in dieser Folge angefangen hat, geht in Folge 7 weiter und Seth schafft es sogar, dass mir Burke sympathisch wird. Ihre Entwicklung kommt mir sehr natürlich vor. Langsam, aber stetig hin zu einem Punkt.

  27. JP1957 sagt:

    Ich war mit der Behandlung der Zeitreise“logik“ in der Folge zufrieden … es wird eine d e n k b a r e
    Erklärung angeboten. Das ist der Unterschied zum Zeitkristallunsinn.

    Ich würde mich freuen, wenn jemand auf meine Frage einginge, die ich auf Twitter gefunden habe und oben schon einmal gepostet habe.

    Auf dem Rückflug zur Erde mit relativistischer Geschwindigkeit brach für die Crew der Orville – von der Erde aus betrachtet – irgendwann das Jahr an, in dem die Orville in Dienst gestellt wurde.

    Gab es dann eine Orville in der Erdumlaufbahn und eine Orville im Anflug auf die Erde?

    Noch verwirrender: Falls es an Bord der (gerade in Dienst gestellten) Orville ein Ortungsinstrument mit überlichtschnellen Impulsen gibt/gab: Hatten die dann die anfliegende Orville auf dem Schirm?

    • Kazairl sagt:

      „Noch verwirrender: Falls es an Bord der (gerade in Dienst gestellten) Orville ein Ortungsinstrument mit überlichtschnellen Impulsen gibt/gab: Hatten die dann die anfliegende Orville auf dem Schirm?“

      Kommt drauf an. Diese Episode schließt ja nicht explizit aus, dass es alternative Zeitlinien gibt. Es ist möglich, dass die Gegenwart, aus der die Orville zurück in die Vergangenheit reiste, nicht die Gegenwart ist, in die sie zurückkehrte, da ja auf jeden Fall die Zeitlinie noch existiert, aus der Gordon seine Nachricht geschickt hat. Andernfalls wäre diese ganze Zeitreise samt Rückkehr ja schwer möglich. Wenn das also nebeneinander existierende AUs sind, dann wäre eine Ortung der Orville von der vergangenen Orville eher unwahrscheinlich.

      Antworten
    • O.o.t. sagt:

      Das sind halt die Art von Fragen, die alle Zeitreise-Geschichten immer mit sich bringen. Sie lassen sich nicht beantworten. Es ist das klassische Zeitreise-Problem, auch bekannt als „Grossvaterparadoxon“. Jede Zeitreise in die Vergangenheit hat da ein Problem mit.

      Das ist auch der Grund, warum ich Zeitreise-Stories grundsätzlich nicht wirklich mag. Egal wie man’s macht, es bleibt immer irgendwo unlogisch. Allerdings hat die Orville es nun imho 2 x geschafft, Zeitreisegeschichten ohne *allzuviele* Logik-Bugs abzuliefern. Aber eben halt nicht ganz ohne. Das ist imho gar nicht möglich.

      Wie schon Janeway wusste: Zeitreisen machen Kopfweh.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Ich verstehe die Argumentation mit den Zeitlinien nicht.

      Als die Orville die Erde wieder erreicht, wird sie als Orville erkannt und begrüßt … in dieser Zeitlinie hat es sie also auch in der Vergangenheit gegeben.
      In exakt dieser Zeitlinie befand sie sich aber auch schon beim Start zu dem 200 Lichtjahre entfernten Stern 400 Jahre zuvor.

      Die Fortbewegung mit stark relativistischen Geschwindigkeiten ist ja keine „Zeitreise“. Die Zeit in der Orville verging nur wesentlich langsamer als die Zeit auf der Erde.

      Danke für die Antwort.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Überleg mal: Gordon wird in die Vergangenheit geschleudert und lebt dort Jahrzehnte. Das verändert schon die Gegenwart, in der sich die Orville danach befand. Nun reist sie in eine Vergangenheit, die eigentlich nicht mehr ihre ist, weil Gordon da schon 10 Jahre gelebt hat. Nun wird weiter von dieser bereits veränderten Vergangenheit zurückgereist. Kommt dann am Ende nicht eine andere Gegenwart raus als am Beginn der Folge?

      (Gott, ist es nervig, Zeitreiselogik durchschauen zu wollen^^)

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Nein, dieser Unfall führt ja erst in die genau diese Zeitlinie, in der alle leben und wo Gordon der Zeitunfall passiert. Da wurde nichts ‚verändert‘, denn aus der Sicht aller am Schiff, als diese geboren wurden, als die Orville gebaut wurde, etc. pp, hatte Gordon schon lange auf der Erde gelebt und ist dort gestorben. Das heisst, die Orville reist sehr wohl in Ihre eigene Vergangenheit und würde jetzt durch Gordons Abholung die Zeitlinie verändern.

      Ab da entwickelt sich dann eine neue Gegenwart bis zu dem Punkt an dem die Orville eigentlich gestartet ist – und alle äußeren Umstände wären für alle anderen Lebewesen ebenso wieder ’normal‘, da sie in dieser Zeit gelebt haben. Nur die Orville rauscht dran vorbei, wodurch alle auf dem Schiff die einzigen sind, die sich an die ‚vorherige‘ Zeitlinie erinnern und dadurch Veränderungen feststellen könnten.

      Und ja, auch dir Orville muss es zeitweise doppelt geben.

      Auch da hilft uns „Zurück in die Zukunft“, um das zu visualisieren. Um Doc zu retten, bringt sich Marty mit dem Delorean zurück in ‚fast‘ seine Gegenwart, denn er landet 10 Minuten früher dort [wäre er Überlichtschnell mit dem Delorean gereist hätte er einfach einen winzigen Moment eher angehalten].
      Als er dann an der Twin Pine Mall ankommt sieht er sich und die Geschehnisse ablaufen – in diesem Moment ist und der Delorean zwei Mal in dieser Zeitlinie, bis Marty dann in die Vergangenheit aufbricht.

      So auch hier, während des Anflugs der Orville existiert die andere Orville auch weiterhin in dieser Zeitlinie, man ‚rauscht‘ im Affenzahn an Ihr vorbei [hatten wir ja, 400 Jahre in ca. 4 Minuten]. Dann erreichen Sie den Punkt, wo die Orville in die Vergangenheit springt – ab da existiert in dieser Gegenwart nur noch die eine Orville. Bis sich diese in der Vergangenheit entschliesst, überlichtschnell loszufliegen. Hier wurde also ein Loop geschaffen und die Zeit muss einfach immer wieder so ablaufen – sonst funktioniert es nicht, wie hier dargestellt.

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    • Stoffel sagt:

      Die sind mit Lichtgeschwindigkeit geflogen, sodass für alle Beobachter es so aussieht, als würde die Zeit für die Orville still stehen.
      Also auf dem Rückweg da waren sie nicht in einer anderen Zeitlinie.
      Die waren in der Zeitlinie, in der Malloy nie in der Vergangenheit war und eine Familie gründete.

      Als sie in der Vergangenheit waren und erst den Familien Malloy trafen, dass war eine alternative Zeitlinie, die wohl im ganzen genauso verlaufen ist, als wäre Malloy nie in der Vergangenheit gestrandet. Sonst hätte die Orville ja nie die Nachricht bekommen.

      Das man ihn gegen seinen Willen zurückholte war einfach sinnlos.
      Es gab ja keine wirkliche Änderung, Malloy hatte seine Nachricht in der Vergangenheit abgesetzt, dort eine Familie gegründet, es hatte (fast) keinen Einfluss.
      Die Orville gabs auch so, Malloy mit Steuermann, die Kaylons auch, alles wie gehabt.
      Ob man in dagelassen hat oder zurückgeholt hat, es machte keinen Unterschied, es war einfach echt sinnlos.

      Antworten
    • Ichwieder2 sagt:

      Das kann man nicht wissen, wir haben doch nur eine winzige Menge an Parametern mitbekommen, was sich vielleicht geändert hat in der Zeit würde man ja erst bei genaueren Untersuchungen feststellen.

      Was haben Gordons Kinder gemacht? Hatten die auch Nachkommen, was haben die gemacht? etc. pp.
      Das ist ja soooo umfangreich, da kannste ja nicht sagen, oh, bei der Rückkehr ist die Erde noch da, kann sich also nix verändert haben.

      Antworten
    • Yole sagt:

      „Als sie in der Vergangenheit waren und erst den Familien Malloy trafen, dass war eine alternative Zeitlinie, die wohl im ganzen genauso verlaufen ist, als wäre Malloy nie in der Vergangenheit gestrandet. Sonst hätte die Orville ja nie die Nachricht bekommen.“

      Es wird in der Episode angesprochen, dass Zeitlinien parallel zueinander existieren können, zB ehe man die Entscheidung umsetzt zu intervenieren. Ehe man in die Rettungsmission startet wird das von dir beschriebene Problem angesprochen: Es kann geholfen werden. Es ist alles im Fluss..

      Antworten
  28. JP1957 sagt:

    „Kommt dann am Ende nicht eine andere Gegenwart raus als am Beginn der Folge?“

    Maybe … aber es ist auf jeden Fall eine Gegenwart, in der die Union existiert (wir sehen die Werft in der Umlaufbahn) und in der die Orville existiert (hat) … sonst hätte es eine Szene geben müssen, in der mit der Orville kommuniziert worden wäre und deutlich geworden wäre, dass d i e s e s Schiff in der Flotte völlig unbekannt ist.

    Mir geht es darum, was in dem (kurzen) Zeitabschnitt passiert, in dem die Orville, die 2015 gestartet ist, die Erd(!)zeit erreicht, in der die Orville in Dienst gestellt wurde.

    Ich sehe jetzt nicht, wie sich „physikalisch“ verhindern lässt, dass für eine Zeitspanne zwei Orvilles bestehen.

    Der Effekt könnte allerdings nur auftreten, wenn ein Schiff zuvor per Zeitreise in die Vergangenheit gereist ist.
    Dankenswerterweise ist da ja nicht möglich.

    PS: Gibt es hier eigentlich keine Naturwissenschaftler mehr?

  29. Kazairl sagt:

    Wenigstens kann sich niemand über die Abwesenheit eines B-Plotes in Folge 7 beschweren, weil es auch noch einen C-Plot und D-Plot gibt. Ich glaub das ist die erste Orville-Folge mit gleich so vielen Plots.

  30. phip sagt:

    Nur weil Burke aus Texas stammt, bedeutet das nicht, dass sie vor dem Radtrip oder vorm gefährlichen Bohren mit 200 km/h in unser zerbrechliches und geschundenes Ei noch einen kräftigen Schluck Burbon aus dem zweiten Glas nehmen soll/darf/muss. Vorbildfunktion für die jüngeren Zuschauer? Fünf minus.

    „Also, was sagen Sie? Ist es ein Zuhause?“ – „Wir haben uns gerade getrennt!“ Und dies mit so einem Blick gesagt, dann noch Isaac hinterher torkelnd … ich konnt’ nicht mehr mit dem Lachen aufhören. Natürlich kann man hier auch noch tausende Bänder soziologischer Gesellschaftskritik hinein interpretieren. Und kurz davor hat sie noch versucht das Konstrukt ihrer verlorenen Liebe in Maschinensprache zu erklären.

    Ich nehme an Seth hat janz am Anfang in seinem Spec-Skript etwas zu einer Beziehung einer Xelayanerin mit einem Menschen gedichtet. Dies auch zwischen Kitan und LaMarr zu Stande gekommen. Wer richtig aufgepasst hat, wird die Rettung dieser nun verlorenen Geschichte in 2LAB13 angedeutet und in Season 2.5—Digressions verfolgen können. Aber die Schauspielerin musste unbedingt die Serie verlassen, um eine nach zwei Staffeln gecancelten Serie zu vermöglichen; dadurch keine Gastauftritte von Robert Picardo mehr … die Geschichte wird nun wie geplant trotzdem noch mit Keyali nachgeholt/recyclet. Die meisten von Euch haben die Fortsetzung des in dieser Folge Begonnenen heute gesehen …

    Die Fernsehlandschaft hat mich so verändert, dass mir die Tischszene total unwirklich vorkam, obwohl es das normalste auf der Erde ist sich normal am Tisch zu benehmen und normal zu reden. Ich glaube, die Simpsons sind Schuld, dass ich Action und Gewusel bei Essenstischszenen benötige. Und eine Familie, die einfach so Fern sieht … das gibt es heutzutage gar nicht mehr im Fernsehen. Kenneth Parcell habe ich erkannt aber Johnny Knoxville nicht.

    Bin echt gespannt, was hier Zeittechnisch noch passieren wird: Sandwich, Familie, gezielte Nachricht mit Lichtgeschwindigkeit … das wird nicht einfach so im Raum stehend gelassen. All die hier in der Besprechung oder in den Kommentaren gestellten Fragen werden bestimmt™ in der Serie beantwortet werden, wenn es sie noch lang genug gibt.

    Ich neige nun dazu die Serie als ein Hattori-Hanzō-Schwert zu betrachten und sie nicht mehr zu vergleichen oder zu bewerten.

    Ich weiß, warum Eure Kommentare als Spam nicht veröffentlicht werden: Der dahinter liegende Spam-Algorithmus weiß ganz genau wann echte Menschen Kommentieren und wann sie auf der Arbeit oder schlafend im Bett sind.

  31. Stoffel sagt:

    Ich habe mich echt bei die Folge aufgeregt.
    Die Ignoranz von Mercer und Kelly war sagenhaft.
    Wir wissen nicht was passiert, wenn Du hier bleibtst. Waren ungefähr Mercer Worte in der Vergangenheit.
    Hätte man auch umdrehen können: Jetzt bist Du da und wir haben keine Ahnung was passiert, wenn wir Dich wieder entfernen.
    Über das Schicksal dreier Menschen zu entscheiden und zwei Leute aus der Existenz zu tilgen ohne wirklich ein Wissen darüber zu haben, was passiert, krass.
    Abgesehen mal von den ganzen Mord an der Familie, naja Mord, kann das Mord sein, wenn die nie existierten?
    Schon krass, wie gottgleich Mercer für drei Menschen entschied, für die Frau, das Kind und seinen Steuermann. WTF.
    Und dann wurde das mit Friede Freude Eierkuchen aufgelöst. Jo mein zukünftiges Ich was in der Vergangenheit gefangen war, war schoon ein krasser egoistischer Sack. Dieser Knallkopf, die haben dir dein leben weggenommen, von dem du nichts erfahren hast.
    Gottgleich über dein Schicksal entschieden, begründet mit vagen Unwissen.
    Wenn ich Hauptfiguren anfange nicht zu mögen, was bei Mercer und Kelly der Fall ist, ist eigentlich die Serie gelaufen.
    Die nächste Folge fand ich wieder gelungen. Diese hier, dass lässt auch diesen ganzen obersten Direktiven Kram aus Star Trek in neuen Licht erstrahlen, wie gottgleich man eigentlich bei sowas ist.

    • Kazairl sagt:

      @Stoffel: Sagen wir es mal so: Die 7. Folge hätte prima in die 2. Staffel gepasst.

      Antworten
    • phip sagt:

      Wer spielt hier eigentlich Gott? Malloy ist illegal an die gespeicherten Informationen in Laura Huggins Smartphone gelangt und konnte sich ihr dadurch annähern und sie schlussendlich Heiraten und eine Familie mit ihr gründen. Ohne das Gerät wäre er erstens gar nicht auf die Idee gekommen sich ihr anzunähern und zweitens unterstelle ich ihm, dass er nicht wüsste, wie er es anstellen sollte.

      Du hast richtig erkannt, dass Mercer einfach so (ignorant) entscheidet. Das ist aber die Aufgabe eines Kapitäns egal welches Forstbewegungsmittels. Sie entscheiden grundsätzlich durch ihr Handeln und ihre Befehle über Leben und Tod. In den Kommentaren zuvor wurde auch beschrieben, auf welche grausame Art Mercer seine (un)begründete Entscheidung durchsetzen will. Als Offizier mit einem Eid hat man Pflichten zu erfüllen. Mercer, Grayson, Malloy … alle haben sich daran zu halten. Ich finde es genial, wie gut hier das Dilemma in farbigen Graustufen dargestellt wurde und nicht einfach so schwarz/weiß.

      Da Du Zeit noch nicht verstanden hast – allein die Möglichkeit einer Aufklärung/Auflösung des Problems in deiner Zukunft ausschließt – bleibt Dir wohl nichts anderes übrig, als Ed und Kelly zu hassen. Autsch. Hass tut auf Dauer weh. Ich erkenne hier mit dem Schwenk auf die Familienphotos und das sanfte Abblenden eine Möglichkeit für ein Happy End. Die Serie hat mir niemanden als Ermordet gezeigt. Schoh früher™ haben sich hier Autoren/Kommentatoren über eine Nichterklärung echauffiert, die später™ – zum richtigen Zeitpunkt – nachgeliefert wurde.

      Hier können noch so viele Dinge™ passieren … ich lasse mich herzlich gern überraschen … kurz meine Phantasie gesponnen, komme ich auf viele Möglichkeiten: Das Universum kollabiert und Dinal und ihresgleichen müssen eingreifen; Malloy wird mit seiner Familie 96 Jährig sterben, in dieser anderen Zeitlinie; die Kaylon erbeuten oder erstellen selbst dieses ominöse Aronov Device® reisen in die Vergangenheit und vernichten die Erde und alles Biologische im Universum. Dann ist es endlich vorbei mit dem Hass.

      Wenn Dir erst jetzt die oberste Direktive sauer aufstößt, dann hat die Serie mMn allein deswegen schon ihren Zweck erfüllt. Jetzt bloß nicht aus der Sicht lassen, warum solche Gebilde überhaupt eingeführt wurden, was sie bedeuten und wieso sie überhaupt existieren …

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      Hallo phip,

      zu teilen stimme ich Dir zu. Die Perspektive, das Malloy anhand eines historischen Artefakts Kontakt zu der Dame bewußt aufnahm, kann man irgendwie so interpretieren, wie Du es tust.
      Nichtsdestotrotz handelt sich sich um ein historisches Artefakt, er war davon fasziniert und seine Brücke in der Vergangenheit ein Leben führen zu können. Illegal, krass.
      Kritisch wäre vielleicht die Fixierung auf diese Dame.

      Du hast ein paar gute Punkte, über die ich bei Gelegenheit noch mal nachdenke.
      Doch sowas „Da Du Zeit noch nicht verstanden hast“ lass es bleiben. Niemand weiß was Zeit ist, wir wissen das sie vergeht und relativ ist, aber was sie ist, weiß keiner.
      Also bitte nicht von oben herab.
      Mercers ganze handeln beruhte auf vage Befürchtung, auf könnte sein.
      Wir haben alle mitgekriegt, dass Malloy Anwesenheit in der Vergangeheit oder nicht, keinen Unterschied machte.

      Ich stimme Deinen Punkt zu, dass Vorgesetzte, Captains etc. schwierige Entscheidungen zu treffen haben. Die ganze Fiktion des Sachverhalts mal außen vorgelassen, bleibt eben stehen, dass Mercer und etc. Gott spielten. Wenn es nur die Drei betroffen hätte, wäre alles klar.
      Gut ich stimme Dir zu, dass tat Malloy auch. Die Konsequenzen was raus kam, waren aber da, in Form von zwei Lebewesen Frau und Kind. Und für die und alle anderen in Verbindung wurde entschieden.
      Mercer hat sie wegen BS Vorschriften aus der Existenz gelöscht.
      Auch hast Du natürlich recht, im Betreff was man daraus noch macht und ja mal schauen.

      Natürlich darfst Du mich angreifen, dass ich blauäugig bin und erst jetzt klar darüber werde, was die Direktiven in ST für ein BS sind.

      Der Abklang der Episode hat mich echt gestört, wo Malloy über sich selbst sagt, bei Taten die er nicht tun konnte, was für ein egoistischer Sack mein zukünftiges Ich war.
      Das man zwei Leben aus der Existenz tilgte, kein Wort darüber.
      Und verzeih, dass ich da negative Gefühle gegenüber Personen oder fiktionale Figuren entwickel, ist in Anbetracht der Kaltschnäuzigkeit die Mercer, Kelly und Malloy zeigten, nachvollziehbar.

      Wenn Du die Überhöhung über mich brauchst, wenn es Dir ein gutes Gefühl gibt, bitte.
      Rein spekulativ, wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich mich mit Phaser neben Malloy gestellt.
      Irgendwo gibts halt auch Dinge, die wichtiger sind, als alle Vorschriften in der Welt.
      Das mag egositisch sein, ist aber menschlich.
      Du kannst das anders sehen, dass respektier ich und überhöhe mich nicht über Dich.

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      Und ja vielleicht gibts ja noch ein Happy End, doch in Perspektive der Handlung und der Akteure, die Folge für sich stehend, ist der Stand, dass man Existenzen regelrecht löschte, um ein vages Bild von Zeitlinie zu erhalten.
      Gott spielend darüber zu entscheiden was die richtige Welt ist. Wenn das nicht Gott spielen ist, dann weiß ich auch nicht. Aber ja bitte immer drauf, wenn man es wagt eigene Gedanken auszusprechen. Und von Hass war nicht mal die Rede. Meine Güte.

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      sorry war in Mimimi-Stimmung.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      „Hätte man auch umdrehen können: Jetzt bist Du da und wir haben keine Ahnung was passiert, wenn wir Dich wieder entfernen.“

      Ich denke, wir können soweit gehen zu sagen, dass Gordon, sobald er zurückgeschleudert wird in der Zeit, Teil der Kanon-Zeitlinie wird. Erst das Entfernen aus der Vergangenheit verändert die Zeitlinie wirklich. Das ist das Problem, was ich mit der Zeitreisethematik hier habe. Zeitreisen machen eigentlich nur in 2 Fällen Sinn: 1. wenn sie als abgeschlossene Time Loops stattfinden (was hier nicht geschehen ist) oder 2. wenn jeder Versuch, die Vergangenheit zu ändern, bereits Teil der Zeitlinie war, also so geschehen musste. Auch die 2. Variante ist nicht gegeben. Von daher ist das Entfernen Gordons aus dem Jahr 2015 eigentlich ein größeres Risiko für die Zeitlinie als ihn dort zu belassen. Es befand sich immerhin ein Eintrag in den Schiffsdatenbanken und das heißt, sein Verschwinden in der Gegenwart war schon immer Teil der Zeitlinie.

      Antworten
  32. JP1957 sagt:

    „Wenigstens kann sich niemand über die Abwesenheit eines B-Plotes in Folge 7 beschweren, weil es auch noch einen C-Plot und D-Plot gibt. Ich glaub das ist die erste Orville-Folge mit gleich so vielen Plots.“

    Aber doch deutlich zu viel des Guten:

    A>Verhandlungen mit Vertreterinnen einer matriarchalen Gesellschaft.
    B>Auftauchen eines Kaylons mit „Emotionschip“, der die Vernichtung aller Biologischen für falsch hält.
    C>Rückblick: So entwickelte sich der Konflikt zwischen Erbauern und Kaylon.
    D>Was wird aus der Beziehung zwischen Talla und John?
    E>Wie entwickelt sich Charlies Beziehung zu Isaac?
    F>Wie entwickelt sich die Beziehung zwischen Isaac und Claire weiter?

    Trotzdem habe ich die Folge mit großem Interesse und viel Spaß gesehen … bis zu der Szene mit Claire und Isaac im Restaurant nach Einbau des „Emotionschips“. Da war ich kurz davor, die Folge abzubrechen. Eine Szene so „Out of Character“ und ein derart schlechter Dialog voller Schwulst – ich begreife nicht, wie ein derartiges Geschwätz in einer Serie, die bisher so viel Wert auf „Show, don’t tell“ gelegt hat, ins Drehbuch geraten konnte.
    Überhaupt wurde diesmal ein bisschen viel geredet – den Monolog des zweiten Kaylon über die Versklavung der Kaylon empfand ich auch als Bruch mit „Show …“, zumal wir doch das Ganze noch in einer Spielhandlung zu sehen bekamen.

    So, so … der zweite Kaylon betrachtet Isaac und sich also als „erleuchtet“. Gefiel mir ;-)

    Ich will eine vierte Staffel und eine Folge auf dem Planet mit Matriarchat sehen.
    Das war übrigens meine Lieblingsfolge bei „Orion“.

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