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Alle Einträge zu Pourquoi, Gene - Charakter oder doch nur katatonisch? Wir finden es heraus!


B’elanna Torres

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Mit dem Start von Voyager, einer Serie, die ihrer Zeit eigentlich ein paar Jahre voraus war (eigentlich sollte die Menschheit erst durch Call-In-Shows und Klingeltonwerbung in den benötigten Mentalzustand versetzt werden) taten sich für die Autoren ganz neue Probleme auf: Die „Rassenfrage“, einst mit viel übermäßigem Tamtam vom deutschen Volk gestellt, harrte in abgewandelter Form noch immer ihrer Beantwortung. Nachdem brennende Mülltonnen im Maschinenraum im Vorfeld verworfen wurden, musste auch diesmal wieder geklärt werden, wie auf der Star-Trek-Harfe erneut der Ethno-Rap angestimmt werden konnte…

Jonathan Archer – Der Mann mit der Maske

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Archer wurde erst kürzlich zum beliebtesten Captain gewählt. Und zwar vom Tretbootverband deutscher Binnenseeschiffer. – Im Weltraum hingegen verbreitet Jonathan nur jede Menge Langeweile, was ihn immerhin zu einem äußerst spendablen Menschen macht. Doch welchen Weg ist dieser Mensch gegangen, um so zu werden, wie er ist? Ich frage nur, damit wir nicht versehentlich auch drauftreten…

T’Pol

T`Pol war bei ENT stets etwas ganz Besonderes: So mittelmäßig war sonst keiner! Zumindest fügte sie sich charakterlich in das Bild des typischen Vulkaniers wie eine haarige Männerhand auf ihren BH. Optisch hatte sie jedoch nur sehr wenig von einem handelsüblichen Spitzohr. Oder zu viel, wie man’s nimmt. Ganz und gar nichts genommen hat allerdings ihr Lippenchirurg…

Travis Mayweather

Man kann über Travis sagen, was man will, eines wird er garantiert nie tun: Etwas sagen. Der stumme Schwede hat sich daher über die Jahre zu dem verspottetsten Charakter von Star Trek entwickelt, wenn man Wesley mal liebevoll beiseiteboxt. – Travis streunte als richtungsloser Tiefflieger ohne Interessen und Eigenschaften durch die Sparhandlung und wird seitdem nur noch spöttisch „Herr Maiwetter“ genannt.

Tuvok

„Ja, ich war auch dabei!“ – Mit diesem einen Satz werden sich Tuvoks Enkel später mal zufriedenstellen müssen, nachdem sie Opa gebeten haben, mal was „Spannendes“ aus seiner Zeit im Deltaquadranten zu erzählen. Dramaturgisch kam Tuvok nämlich nie in die Puschen. Also: Pranger frei für das ganze Elend um ein halbes Hemd namens „Mr. Vulkanier“…

Tom Paris

Zu den größten Geheimnissen bei Voyager gehörte die Antwort auf die Frage, wozu Janeway eigentlich einen Piloten brauchte. Während Neelix als Moraloffizier geführt wurde, was in etwa der Auszeichnung „Popbeauftragter“ von SPD-Mann Sigmar Gabriel entspricht, durfte Tom jedoch immerhin den jugendlichen Haudegen mimen. Und das nicht mal gut.

Jake Sisko

Endlich da! McDS9-Weeks bei ST-E.de! Heute beleuchten wir – heimlich mit Taschenlampe unter der Bettdecke – die literarischen Werke von Jake Sisko! Bisweilen großartiger Stoff mit ansprechenden Illustrationen. Die Bettdecke jetzt, nicht Jakes Geschreibsel. – Weshalb sein Charakter kaum diesen Artikel füllte und ich mich mit Bildern behelfen musste, erfahrt ihr im Text…

Captain Janeway

Zurecht zählte Janeway stets zu den beliebtesten ST-Captains! – Unter Prozessanwälten… Doch auch ihre mütterliche Art kam gut an. Vor allem, wenn sich diese durch stundenlanges Schuhekaufen außerhalb des Schiffes äußerte. Beängstigend wurde es bei ihr nur dann, wenn all ihre multiplen Persönlichkeiten zusammen Skat spielten…

Dr. Pulaski

In der 2. Staffel von TNG ging sie mir bereits nach kurzer Zeit auf die Ketten und faselte mich schier in den Wahnsinn: Councellar Troi! – Ganz anders Dr. Pulaski! Die unvergessene Quartalsärztin, deren Krankenscheine später einfach von Beverly Crusher abgerechnet wurden, wird immer einen flauschi-bauschi-Platz in unserem Herzen haben!

Rom

Ob Dominion, Einstellungstests oder zweistellige Wechselgeldsummen: Trotz all dieser Gefahren kann man (es) auch als Kellner (zu) etwas bringen… Einfach mit hoher Stimme die ratlose Delegation aus Nervenärzten aus der Bahn kreischen, Toaster reaparieren lernen und auf gnädige Drehbuchautoren hoffen…

C wie Cochran, Zefram

Wenn er den faszinierenden Sternenhimmel beschrieb, dann verglich er ihn ehrfürchtig mit „Tausend kleinen Bierschaumblasen“. Und bereits bei nächtlichen Stürzen in der Küche zeigte der sympathische Alkoholiker, dass er in Sachen „Raumflug“ ganz vorn mit dabei ist…

Chakotay – Häuptling Kiffing Bull

 

Deanna Troi – Die Königin der Schmerzen

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Nein, ich mag auch keine Charaktere, die zu komplex ausgearbeitet sind. Schließlich ist Star Trek immer noch eine drittklassige Unterhaltungsserie und kein Dostojewski-Roman. Es ist daher durchaus unschädlich, wenn die Figuren etwas eindimensional gehalten sind. Aber man kann natürlich auch alles übertreiben…

Seven Of Nine

 

Ally McKim – Zwischen Singledasein und Haargel

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Kein Zweifel: Fähnrich Kim war stets der Ansprechpartner für Halbtagsmobber und Kameradenschweine…

Denn wer ihn beobachtet hat, weiß es genau: Ständig nutzten seine „Freunde“ jede sich bietende Gelegenheit, um den unerfahrenen Kim hinter Spielzeugkonsolen à la „Mein erster Tante-Emma-Laden“ zu manövrieren und sich dann in einer dunklen Ecke zu beömmeln. Tatsächlich glaubte Kim an seinem ersten Tag schon nach Minuten, ein unentbehrliches Mitglied der Besatzung zu sein und ließ keine Möglichkeit aus, sein enormes technisches Wissen zu demonstrieren.

Captain Benjamin Sisko

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Im Verlauf der Planungen zur dritten Trek-Serie sah sich die Produktion mit der Frage konfrontiert, wer nach dem polygamen Iowa-Ranger und einem homophilen Franzosen als dritter Kommandant einer Sternenflotten- schaukel den Captains-Chair ausfüllen dürfe: Eine Frau oder ein Farbiger?

Nach kurzer Beratung entschied man sich politisch korrekt und vertagte die Katastrophe auf das Jahr 1995.

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