Film- und Serienkritiken

Ernsthafte Kritiken zu Film und Serie.

Serienkritik - Knallharte Meinungen zu ganzen TV-Shows und einzelnen Episoden. Wir meckern in Serie!


The Orville – 2.07 – „Deflectors“ – Kritik

Es mag zwar etwas unbefriedigend wirken, wenn nach den Discovery-Textwüsten stets nur eine Mikrobesprechung von „The Orville“ ansteht, aber hey: Solider könnte diese Serie nur noch werden, wenn MacFarlane einen Felsen vor die Kamera stellte. Hier gibt es eben meist dieselben Dinge zu loben: So wurden z.B. auch heute wieder anderthalb TNG-Folgen gut gefledd… aufgegriffen und in Seths Frankenstein-Maschine neu zusammengesetzt („Ich nenne ihn den Humorisator, muhahaaa!“).

„Nightflyers“ – Kritik zur Folge 1 und 2

Was ist das? Ist es ein Drache, ist es ein Zwerg, der ewige Winter oder gar eine Mauer aus Eis?! – Nein, es ist die Mischung aus all diesen Elementen: „Nightflyers“! Die Geschichte für Menschen, die eisenharte SF-Fans sind und das auch beweisen wollen. Und ja, die Geschichte wurde tatsächlich von R.R.Martin geschrieben und bereits im Jahre 1987 verfilmt. Doch bei all diesen Daten und Fakten stellt sich weiterhin die Frage: WARUM eigentlich? Dies soll die die 10-teilige Serie auf Netflix jetzt endlich klären. Na dann: Guten Nachtflug.

The Orville – 2.06 – „A Happy Refrain“ – Kritik

Beziehungen mit elektronischen Helferlein haben eine lange und hochseriöse Tradition. Sagt jedenfalls Star Trek – und Beate Uhse. Auch „The Orville“ möchte bei so viel Update-Hunger im Liebesspiel-Segment nicht hintenanstehen und präsentiert erstmals eine Folge, in der zwei grundverschiedene Wesen sich lieben lernen. Äh… Wobei eine der Personen gar nicht lieben kann. Und die andere nur ein seltsames Experiment verfolgt. Und nein, ich weiß SELBER nicht, auf wen der beiden diese Beschreibungen mehr zutreffen!

The Orville – 2.05 – „All the World is Birthday Cake“ – Kritik

Erstkontakte sind immer etwas ganz besonders: Man isst ein paar undefinierbare fremde Nahrungsmittel aus Industrieabfällen und/oder Tentakeln und verspricht dem neuen Volk bis zur nächsten Episode eine innige Zusammenarbeit. Danach geht man feierlich in den Innenhof, tritt versehentlich in ein Kaugummi am Boden und landet deswegen für 10 Jahre im Gulag. – Es sei denn, der Captain findet in alten religiösen Texten des Planeten eine hilfreiche, neue Definition des Wortes „Kaugummi“.

The Orville – 2.04 – „Nothing Left On Earth Excepting Fishes“ – Kritik

Nach dem Discovery-Schock war die neue Orville-Folge fast erholsam… Die Schiffe sind hier träge Massen (wenn auch mit Spezialfähigkeiten), Beziehungen werden 10 Minuten lang auch einfach mal etabliert (wenn auch mit Spezial-DNA drin) und erdähnliche Planeten stehen weiterhin wie Notrufsäulen am Rande der Milchstraße. Da lümmelt man sich doch gerne mal mit einer Trekkie-Portion Schokoladeneis (1500 Gramm) auf das Sofa und lässt einfach mal fünf Burnham-Spezialfähigkeiten gerade sein.

The Orville – 2.03 – „Home“ – Kritik

Alara Kitan ist sehr krank. Daher muss sie dringend zu ihrem Planeten zurück. – Wie bitte? Nein, es ist keine Geschlechtskrankheit, warum fragt ihr? Und nein, sie ist auch nicht beim lesbischen Sex schwanger geworden! Was habt ihr denn nur? Warum stellt ihr so komisch Frag… – Nein, Sparkiller! Sie hat keine sexuelle Disfunktion oder sonst was „Unten herum“. Was ist denn nur los mit euch? Ihr tut ja fast so, als würden wir hier gerade NICHT die achten Staffel von „Star Trek – The Next Generation“ besprechen?

The Orville – 2.02 – „Primal Urges“ – Kritik

Der Weltraum ist schon eine faszinierende Sache: Da gibt es Schwarze Löcher, Wurmlöcher, Mundlöcher, Vaginalsex, gemischte lesbische… – Wie bitte? Nein, ich bin noch beim Thema, ganz ehrlich! Denn diesmal geht es um das Thema Sexsucht. Ein äußerst wichtiges Thema, das endlich mal in einer SF-Serie thematisiert werden musste. Deswegen fanden viele Leute vermutlich auch den letzten Star-Wars-Film so bescheuert? Es kamen einfach zu wenig Genitalwarzen und Dark Rooms vor.

Doctor Who – Kritik der Neujahresfolge 11.11 – „Resolution“

Arbeitskittel an und Skalpelle raus! Wir sezieren jetzt die letzte Who-Folge, liebe Klasse. Wie, „keine Lust“? Meint ihr, ICH habe da Bock drauf? Für mich ist es auch schon die elfte Stund… äh… Folge! Aber gut, da wir kurz vor den großen Who-Sommerferien stehen (= Neue Folgen angeblich erst im Sommer 2020), habe ich euch sogar eine Dalek-Folge mitgebracht. Mit einer schwierigen Vater-Sohn-Geschichte als Nebenstory. Na, wenn ihr da nicht Lust auf Skalpelle bekommt, dann… – Nein, Dieter! Wir sezieren NICHT mit der Motorsäge!

The Orville – 2.01 – „La’jola“ – Die Kritik

Aus irgendeinem Grund (= Wahrheit?) ist es ja momentan groß in Mode, „The Orville“ umso besser zu bewerten, je mehr die neuronale Unordnung bei „Discovery“ ansteigt. Psychologen sprechen daher bereits von dem „Pipikaka größer als Pfuschi-Pfuschi“-Faktor. Und auch, wenn ich große Sympathien für „The Orville“ hege, so sollte sich hier inhaltlich noch einiges tun. Oooder wurde dieses „Tun“ etwa bereits in dieser brandneuen Episode getatet? Wir klären auf!

Black Mirror – „Bandersnatch“ – Die Kritik zum Selberkleben

„Alle Wege führen nach RAM“: Die neue „Black Mirror“-Episode sorgte für einige Esslöffel voll mit Furore: Denn zum ersten Mal wird der Stream an wichtigen Stellen der Handlung pausiert, damit der Zuschauer entscheiden kann, wie es mit dem jungen Spieleentwickler dieser Geschichte weitergeht. Und so kann man selber mitbestimmen, wie, warum oder ob die Hauptfigur am Ende zugrunde geht… Was cool ist, da ich bei meiner fiktiven Klapo-Figur immer noch zwischen Erdbeerwein, Erdbeersekt und klassischem Schnaps hadere.

Doctor Who – 11.10 – „The Battle Of Rankor Av Koloss“

Ein Staffelfinale bietet meist besonders aufwendige Geschichten, gespickt mit Widersachern, die man bereits aus uralten Zeiten kennt. Auch bei Staffel 11 hat man dies getan und den äußerst beliebten Kult-Charakter “Zahni McZahnstein” (aus Humorgründen “Tim Shaw” genannt) reaktiviert. Dieser hat nämlich längere Zeit mit Pläneschmieden verbracht und wäre auch damit durchgekommen, wenn da nicht diese vermalledeiten Kinder und ihr Hund Scooby Doo gewesen wären! – Aber lasst uns lieber von ganz vorne beginnen.

Doctor Who – 11.09 – „It Takes You Away“

Blinde Mädchen haben es nicht leicht: Der Spiegel im Haus wird nicht nur seit Jahren „Da siehst du nix“-Fläche genannt, sondern ist auch noch ein Portal in die Bat-Höhle eines anderen Universums. Und der eigene Vater erklärt einem das alles nicht, sondern tritt jeden Tag mit runtergelassene Hose in dieses Portal, um seine Liebste auf der anderen Seite zu treffen. Wie gut, dass das Jugen… Tugendamt in Form des Doctors schon auf der Matte steht.

Doctor Who – 11.08 – „The Witchfinders“ – Kritik

Hexenjagden? Ist das nicht dieses Ding, was das Internet vor Jahren erfunden hat, um YouTube und Facebook in rauchende Aschewüsten zu verwandeln? – Ja, eigentlich ist es das. Doch viele wissen nicht, dass es das schon früher gab! Nämlich damals, als endlich eine Person aufstand, um dem Schrecken Einhalt zu gebieten. Der/Die/Das Doctor. Doch wird es ihr gedankt? Nein. Und die Fans jagen nun sogar Chris Chibnall, um den Satan aus dem Franchise auszutreiben…

Doctor Who – 11.07 – „Kerblam!“ – Kritik

Hach jaaa… Montag. Ein Tag, an dem ich mich immer auf meine Kinderüberr… Kindererziehung freue. Denn an Doctor Who habe ich neuerdings immer gleich drei Wünsche auf einmal: Keine Schokolade, aber dafür Bildung, Holzhammermoral und (jetzt kommt die Geheimzutat) das alles möglichst ohne diese weiße Metaebene auf der Innenseite vom Ei. Hm, lecker! Und nicht vergessen: In jeder siebten Erziehungsfolge ist jetzt auch noch Kapitalismuskritik mit dabei. Tollerweise kann ich die sogar selbst zusammensetzen, weil sie gar nicht so riiichtig thematisiert wird!

Doctor Who – 11.06 – „Demons Of The Punjab“ – Kritik

Endlich ist Schluss mit menschenfeindlichen TV-Episoden und rassistischen SF-Geschichten! Denn Doctor Who zeigt, dass man auch ohne Kitsch und Erziehungskeule eine moralische Geschichte erzählen kann. Man muss dem Kitsch und der Erziehungskeule nur zwei rote Pappnasen aufsetzen, damit man sie nicht sofort erkennt. Zeitlupeneinstellungen, hölzernes Schauspiel, sanfte Musik und nasse Augen können ebenfalls nicht schaden. So wie schon in der Folge „Rosa“, die ich mir jeden Abend vor dem Zubettgehen anschaue…

Doctor Who – 11.05 – „The Tsuranga Conundrum“ – Kritik

Okay, jetzt schaffe ich die restlichen Episoden dieser Staffel auch noch. – War ich bisher der Meinung, dass es schon eine ziemliche Quälerei ist, oberflächliche Infantisten-SF zu reviewen, so muss ich doch zugeben, dass man so wenigstens in der Übung bleibt. Schließlich kann man die neue Doctorin fast schon als Michael Burnham des Who-Franchise ansehen. Und da Discovery auch bald weiter geht, will die Brech-Muskulatur ausreichend geschmiert bleiben. Daher präsentiere ich heute: Ein Alien, dessen Fressverhalten erstaunlich an das von Alex Kurtzman in Sachen STAR TREK erinnert…

Brandneues
Gemischtes
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht

Jenseits der Welten