Film- und Serienkritiken

Ernsthafte Kritiken zu Film und Serie.

Grafikhuren aufgepasst: Zukunftias Fotoalbum 2018

Silvester ist eine ganz besondere Zeit eines Jahres (äh… oder von ZWEI Jahren?). Hier ist es erlaubt, alte Gags im Fernsehen abzufeuern, über die selbst Uroma schon gelacht hat, als sie zum ersten Mal im Schwarz-Weiß-Radio liefen. Uralte Sketche werden dann stundenlang im Privatfernsehen abgefeuert; gerne auch aus der Zeit, in der die „Dreisten Drei“ noch zu zweit aufgetreten sind. Und wenn alle Stricke reißen, sehen wir einen grobmotorischen Butler für 10 Minuten auf den eigenen Behindertenausweis hinarbeiten. – Doch WIR können das auch!

Schließlich befüllen wir seit Jahren auch unsere Facebook-Seite, wo ganz besondere (= alle) Artikel von mir beworben werden. Hierzu nutzen wir eine komplizierte, neuartige Technik, die im Fachjargon auch IHFD genannt wird („Ist halt für Deppen“).

Mittels komplizierter Photoshop-Kunstwerke wird der zu bewerbende Künstler (= Klapo) in einen aufmerksamkeitsgenerierenden Kontext zu seinen Werken gesetzt. – Nur Banausen würden an dieser Stelle behaupten, dass dafür einfach „die Fresse auf einem Screenshot“ ausgetauscht wird.

Und da heute der Tag ist, an dem man sich auch dünnen Content schöner ballert, servieren wir euch alle Sparkiller-Kunstwerke der letzten Monate. Zu fast jedem vergangenen Artikel auf Zukunftia.

Anklickbar, vergrößerbar und über (oder in) dem Kamin verwendbar.

Unser Grafikwunder Sparkiller und ich wünschen viel „Spaß“!


Die Serie „Insatiable“ gehörte zu denen, die 2018 kontrovers diskutiert wurde. Zu Recht! Dort wird ein hässlichen Mäuschen einfach dadurch begehrenswert, indem sie sich eine tote Ratte ans Kinn klebt. Was ist, wenn junge, verführbare Mädchen sich das zum Vorbild ausgucken… lassen?

„Doctor Who“ zeigte Ende des Jahres mit Staffel 11, wozu das Franchise noch in der Lage ist. Nämlich auf 25% bei den Zuschauerbewertungen auf „Rotten Tomatoes“ zu kommen. Es wird wohl wirklich Zeit, dass dort nicht mehr nur „alte weiße Männer“ und ernsthafte SF-Liebhaber abstimmen dürfen?

Da braucht sogar Patrick Stewart zwei Lesebrillen, um alle Nullen auf seinem Gehaltscheck zu finden: Die Schatten der 2019er-Picard-Serie werfen bereits ihre äh… Schatten voraus.

Die zweite Who-Folge zeigte bereits, auf was der neue Showrunner Wert legt: Auf drei bis vier ratlose Blicke in die Luft, während die eigene Pupsluft das (Franchise-)Zelt auch ohne Stützstäbe aufrecht hält.

Auch Kultfilme wurden von uns nicht vergessen. Hier zu sehen bei dem Film „Tau“, der auf Netflix den bisherigen Quotenrekord in Höhe von „Sagen wir euch nicht“ gebrochen hat. Wenn überhaupt.

In Doctor Who lernten wir auch, warum Schwarze im Bus nicht für Weiße aufstehen sollten. Wenn sie sitzen bleiben, gibt es nämlich diese schöne, laute, pathetische Orchestermusik. Herzallerdröhnst!

Discovery darf auch nicht vergessen werden. Von keiner anderen Serie fühlte ich mich 2018 derart liebevoll mit dem Kloputzlappen im Gesicht gestreichelt… Wie gut, dass ich 2019 schwul UND kloputzophil sein werde!

Ich persönlich habe ja nichts gegen Monsterspinnen. Viele meiner besten Freunde sind Monsterspinnen. Doch wenn mir eine Monsterspinne meine (Motz-)Arbeit wegnimmt, werde ich empfindlich.

Die „Hillhouse“-Folgen habe ich zwar von unserer Zukunftia-Freundin Schildhilde ansehen lassen, doch trotzdem verbindet mich die gute Erinnerung an dieses Sparkiller-Bildchen extrem mit dieser schönen(?) Serie.

Ich erinnere mich an dieser Who-Episode enorm gut! Ich hatte zwei kleine Brötchen gegessen und mich noch vor dem Abspann für eine halbe Stunde ins Bett gelegt. Herrlich, welch positive Gefühle Kunst bewirken kann!

Der „Black Panther“ hat Hollywood und die Kritiker auf den Kopf gestellt: Endlich wurde bewiesen, dass auch eine schwarze Nation genauso beschränkt, gewaltbereit und oberflächlich wie (z.B.) die ollen Schlitzaugen sein kann.

„Wolle Schmonzette kaufen?“ – Im Ernst, ich WILL gar keine rassistischen Gags machen. Aber ich MUSS es tun! Die brüllende, erzieherische Stimme von Chris Chibnall in meinem Kopf verlangt einfach nach einem adäquaten Gegengewicht.

Jetzt werden sogar schon Gastartikel (hier zu „Terminator“) mit einem Bildchen von mir unterlegt. Und womit? Jawoll: Mit Recht.

Lasst uns mal kurz weg von Doctor Who gehen. Hier sehen wir nämlich mich, nachdem ich meine Weihnachtseinkäufe gerade durch die Bielefelder Innenstadt getragen habe. Meine Augen sagen hierbei ganz deutlich: „Immer wieder schön, wenn weniger als 3 Menschen/Quadratmeter rumlaufen.“

Die Kurzfolge „Calypso“ hat die „Discovery Shorts“ hat dafür gesorgt, dass sich intelligente Zuschauer weiterentwickeln. Erstmals WOLLTE ich das alles nämlich nicht mehr erklärt bekommen…

Bei diesem Bild fällt mir ein, dass ich die Hauptfigur aus dem Spiel „Bloodborne“ viel besser als alle Helden aus Doctor Who finde.

„Downsizing“ war 2018 echt ein große Überraschung für mich. Ich dachte nämlich, der Film wäre GUT.

Ich würde ja gerne irgendwas zu dieser Episode schreiben, aber der göttliche Frosch im Gartenteich meint, dass das gegen unseren heiligen Eid verstoßen könnte.

Solo war wirklich ein netter Film. Ich habe ihm nach unserem Date sogar angeboten, dass wir Freunde sein könnten – und ich ihn einmal im Jahr mal anrufe, falls meine anderen Freunde mal keine Zeit haben.

Ich weiß wirklich nicht, warum ich Sparkiller für Bildmanipulationen loben soll, bei denen er nur den Hintergrund ausgetauscht hat.

Die Kurzepisode um Saru hat mich so beeindruckt, dass ich dafür mit einem Fremden mitgegangen bin. Er hatte mir versprochen, dass ich meine Familie und ALLE Werke von Alex Kurtzman nie wieder sehen muss, wenn ich mich ihm anschließe. Ich müsse nur ab und zu seine blutige Axt halten.

Halt, „Ready Player One“! Ich hatte noch den falschen Controller angeschlossen!

Ich weiß ja nicht, ob ich der Einzige im Fandom bin, aber ICH finde Spock total super. Ich kann die Enthüllung kaum erwarten, wie der VIERTE Darsteller des Kultcharakters aussehen wird!


Und, hat euch diese Fotostrecke gefallen? Wenn ja, dann schreibt es auf eine bunte Rakete und schickt eure Meinung an Bibi, Tina und all die anderen YouTube-Profis. Gut ins neue Jahr rutschen dürft ihr natürlich in jedem Fall. Lässt sich ja auch kaum vermeiden, wenn ihr nicht vor 23:59 einem Herzinfarkt erliegt.


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Artikel

von Klapowski am 31.12.18 in All-Gemeines

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Kommentare (7)

  1. G.G.Hoffmann sagt:

    Manchmal würde mir hier ein einfacher Like-Button genügen.

  2. hitzestau sagt:

    wow, was für ein Jahresrückblick :) und das bei Stewart dasselbe Mineralwasser auf dem Tisch steht wie bei uns, lässt mich für die neue Serie doch noch hoffen – oder ist das übertriebener Enthusiasmus?

    Auf jeden Fall wünschen wir Euch einen guten Start ins neue Jahr!

  3. Serienfan sagt:

    Eine herrliche Bildstrecke, aber es ist doch echt der Wahnsinn, hier mal vor Augen geführt zu kriegen, dass 2018 das Jahr der absoluten Rohrkrepierer war.

    Die schlechteste Doctor-Who-Staffel aller Zeiten, zu der auch eifrigsten Dr.-Who.-Forenschreiber mit über 10.000 Beiträgen nix mehr einfällt.

    Star-Trek-Short-Filmchen, für die sich jeder Trekker zu sehr schämen würde, um sie als Fan-Film auf einem Trekdinner zu zeigen.

    Ein Steven Spielberg, der so schlecht geworden ist, dass gegen ihn Michael Bay als talentierter Regisseur glänzen kann.

    Ein „Star Wars“-Film, der so fehlbesetzt, trist und doof daherkommt, dass man sich nach den Prequels zurücksehnt.

    Marvel-Filme, bei denen man glauben kann, sämtliche Hauptfiguren seien bei den Discovery-Klingonen in die Schule für sinnvoll-konsequentes Handeln gegangen.

    Das Kino-Finale war für mich Mary Poppins als Sektretärin von Friedrich Merz mit der Botschaft: Kaufe Aktien und Bank-Anteile, dann hast Du auch bei einer Wirtschaftskrise später ausgesorgt und kannst sorgenfrei leben.

  4. Tabularius sagt:

    Volle Zustimmung Serienfan.
    Ich hab mir die Bestenliste 2018 auf imdb angeschaut. Und was da zu sehen ist, ist schon schockierend. Ich glaube 2018 ist das schlechteste Kinojahr aller Zeiten !

  5. teletubbed sagt:

    Nach 2019 wird es hoffentlich besser werden.

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