Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

„Black Mirror“ – 4.01 – USS Calister – Review

Die erste BM-Folge der 4. Staffel spoilerfrei zu besprechen, das ist schwerer, als einen klingonischen Philosophie-VHS-Kurs zu finden. Überhaupt sollte man sich an diese Serie nur mit einem Eimer über dem Gesicht herantrauen und nicht mal die kurzen Zusammenfassungen im Netflix-Menü durchlesen. Denn der Dystopie-Spaß kommt hier gerade durch das Ungewisse und „Alles möglich seiende“ der einzelnen Episoden. Aber da Folge 4.01 mit einem TOS-ähnlichen Raumschiff zu tun hat, muss dieses Review heute sein. Und meine halbe Spoiler-Warnung auch.

The Orville – 1.11 – „New Dimensions“ – Die Kritik ohne Plattheiten?

Wie sagte es Picard mal im siebten Film? „Die Zeit ist das Feuer, in dem wir verbrennen.“ – Jetzt ist die 11. Episode schon vor so langer Zeit gelaufen, dass die Stelle des Maschinenraumchefs vermutlich schon wieder neu besetzt wurde. Ich tippe dabei auf Bortus, der zwischendurch unabsichtlich Antimaterie und Plasmafeuer mampft. Aber wenn ihr noch Lust habt, schauen wir uns trotzdem kurz an, wie gut diese Allegorie auf das Treiben HINTER den „Orville“-Kulissen (= McFarlane will nur chillen und Bier trinken, ist manchmal aber ein guter Autor) eigentlich gealtert ist.

„Jenseits der Welten“ – Band 3 des Jenseits-Zyklus

Versprochen ist versprochen! 2017 sollte der letzte Teil meiner Romanreihe herauskommen – und, siehe da: Es ist noch 2017. Okay, dieser seltsame Einschub von wegen „Anfang 2017“ im allerersten Sparkiller-Trailer zählte wohl eher unter „künstlerischer Freiheit“, was die Bewertung des Wortes „Anfang“ angeht… Sorry dafür! – „Aber Klapo, wie geht die epische Geschichte um David, JEV und die Neumenschen denn jetzt eigentlich aus?“ – Gut, dass ihr fragt! Lest hier:

The Orville – 1.10 – „Firestorm“ – Die Kritik aller TNG-Ideen

„Ja, Discovery! Friss DAS! Na, schmeckt doch besser als das eigene Poo, oder?“ – Oh? Ihr habt schon auf „Weiterlesen“ geklickt? Entschuldigt, ich war gerade damit beschäftigt, Discovery den Mittelstrahl… äh, Mittelstrang von „The Orville“ einzuverleiben. Denn wenn diese Episode etwas beweist, dann die Tatsache, dass selbst eine (Zu-30%-)Parodie eine bessere Stimmung aufzubauen vermag als das große Original. Selbst die Verdauungsüberreste von „The Orville“ (= Suspence, Musik, Überraschungseffekte) erscheinen mir hier noch frisch genug zum Verfüttern.

Star Trek Discoverys „Michael Burnham“ – Ein Charakter-Review

Michael Burnham zeigt es uns schon zu Beginn: Sie ist eine Draufgängerin! – Nur dass bei ihr eben die anderen draufgehen… Sie ist eben ein Versicherungs-Risiko auf zwei Beinen, für die selbst Kirk nur die Beine, nicht aber sein Herz aufgeklappt hätte. Eine rundum gefährliche Frau, die ihre vulkanische Erziehung als Feigenblatt vor sich herträgt – so wie ein Apple-Jünger die Stehplatzkarte für den Vorverkauf des nächsten Apfel-Handys. Willkommen in der Hipsterisierung von Star Trek!

„Star Trek Discovery“ – 1.09 – „Algorithmus“ – Kritik

„K’Lopf, K’Lopf!“ – Das Halbstaffelfinale steht vor der Tür! Erkennen können wir das daran, dass es die Kabel(?) aus unserer Kellertür reißt, um rein zu kommen. Diesmal löst Burnham also quasi im Alleingang das Rätsel um die klingonische Tarnvorrichtung: Denn man konnte messen, dass sich durch dessen Gewaber die Hintergrundstrahlung verändert, weiß aber nicht, wie man diese Veränderung messen kann. Was? Nein, ich werde diesmal keine Logikfehler aufzählen, warum fragt ihr?

The Orville – 1.09 – „Cupid’s Dagger“ – Die Kritik zum Liebhaben

TNG hatte es in der ersten Folge nach dem Pilotfilm (mit Tasha Yar und Data), und sogar Spock hatte es: Ein unersättliches Alien-Verlangen nach Sex. Ja, somit ist der Episode erst mal nichts vorzuwerfen – wenn man denn nichts gegen ausgelebte Erotik hat. Aber man wehrt sich ja als Star-Trek-Fan auch dann nicht, wenn uns jemand die Existenz von Einhörnern beweisen will. Dafür sind wir zu wissbegierig. Dennoch sollte man hier vielleicht nur weiterlesen, wenn man die Folge schon gesehen hat. SPOILER-Gefahr in Bezug auf die verwendeten Stellungen!

„Star Trek Discovery“ – 1.08 – „Si Vis Pacem, Para Bellum“ – Kritik

Waaah! Was ist denn das Runde, auf dem die drei Hauptfiguren rumtrampeln? – Was? Nein, liebe Zuleser… Ich dachte auch erst, dass es ein Klingonenkopf wäre (wie sonst auch), aber es ist … ist … ein PLANET. Wahnsinn. In Episode 8 entdeckt man also das erste Mal, was es außerhalb der unendlichen Weiten der eigenen Toilettenspülung zu entdecken gibt. Und dann ist es sogar James Camerons AVATAR-Planet in der Budget-befreiten Edition! – Das nachfolgende Review haben mir daher die Bäume eingeflüstert:

Gastartikel: „Metaluna IV antwortet nicht“ (1955)

Ich gebe einfach mal „Discovery“ die Schuld: Fast hätte ich vergessen, dass mir unser treuer(?) Leser „Halbnerd“ vor etlichen Wochen eine schöne Kritik zu dem Halbklassiker „Metaluna 4 antwortet nicht“ geschickt hat. Zufälligerweise hat sich sogar schon Oliver Kalkofe schon über dieses Werk lustig gemacht, nämlich in der deutschen Variante des „Mystery Science Theater 3000“. Aus irgendeinem Grund scheint das Ding also besonders prädestiniert für Besserwisser-Kommentare zu sein. Wie gut also, dass ich diesen Gastartikel bekam. Ansonsten hätte ich mich hierbei wohl in den Burnout gearbeitet… ?

The Orville – 1.08 – Die Kritik für Abgestürzte

In jeder frischen Liebesbeziehung kommt dieser eine Moment, wo man sich fragt, ob der neue Partner nun sein wahres Inneres zeigt. Hatte „The Orville“ bisher stets eine Steigerung zu verzeichnen, so schreckte nun bereits der Trailer ab: Kleine Jungs (Roter Kinderdarsteller-Alarm!), die bei einem Shuttle-Absturz (Voyager-Schnarch-Alarm!) auf einem Waldplaneten landen, auf dem anscheinend technologisch wenig los ist (Stargate-Alarm!) und dessen Bewohner die Intelligenz von Tomatenmark besitzen (Hallo, Star Trek Discovery!)…

„Stranger Things“ – Review zur Staffel 2

„Stranger Things 2“ ist schon ein Phänomen. Jeder liebt es, jeder schaut es. Und jeder schafft es, innerhalb von 3 beschreibenden Sätzen zu dieser Serie mindestens einmal die Worte „80er“ „Spielberg“ oder „Goonies“ zu sagen. Auf verbal-kognitiver Ebene ist das große Synthesizer-Experiment der Duffer Brothers also schon ein großer Erfolg. Demnächst sollen sogar Papageien und Schimpansen durch den Dauerkonsum dazu gebracht werden, beim Betrachten eines BMX-Rades versonnen zu schluchzen. Hier also nun das Review zu Staffel 2…

„Star Trek Discovery“ – 1.07 – „T=Mudd²“ – Kritik

Schade, dass man hier die Grundvokabel aller „Nur ich sehe die Zeitreise“-Geschichten nicht befolgte: Nämlich das „ICH“. Denn wenn die Dimensionen verwelken, so am besten immer aus dieser Perspektive. Eben so, wie es Worf in „Parallelen“, Crusher in „Das Experiment“ und Picard in „Das Leben nach dem Tode“ durchmachen mussten. Direkt und ungeschminkt. Und zwar ohne einen Fähnrich, der alle paar Minuten anklopft und sagt: „Hallo? Ich muss ihnen als eigentlicher Hauptfigur mal gerade was erzählen! Aber schnell, ich muss zurück in meinen Besenschrank!“

The Orville – 1.07 – Die (ab)stimmungsvolle Kritik

Handlung: Zwei Undercover-Forscher der Födera… Planetaren Union gehen auf einem Planeten verloren, welcher zu 99,9% mit der Erde identisch ist und damit ordentlich Geld beim Kulissenbau einspart. Ein Außenteam der Orville macht sich sofort auf die Suche nach den Vermissten und wird dabei schnell mit einem seltsam-perversen Rechtssystem konfrontiert. Nein, keine YouTube-Kommentare! Obwohl…

„Star Trek Discovery“ – 1.06 – „Lethe“ – Kritik

Gedankenverschmelzung ist schon eine tolle Sache! Legt man z.B. drei Finger auf eine Mülltonne, muss ich nicht mehr dem Twitter-Account von Donald Trump folgen, kann über Lichtjahre kommunizieren und gleichzeitig meinem Vater sagen, dass ich sehr enttäuscht über seinen unvulkanischen Bierbauch bin. Und in dieser Folge kommt sogar noch ein weiterer Vorteil des Hirnfunkens dazu: Endlich müssen sich die Autoren mal IN die Köpfe begeben, statt von außen drauf zu hauen, bis sie aufknacken.

„Asterix in Italien“ – Band 37 – Die Kritik zum Weiterfahren

Es ist gute Zukunftia-Tradition, einen neuen Asterix-Band zeitnah zu besprechen. Jedenfalls WAR es das immer, denn Kollege Sparkiller zeigte jüngst erste Ermüdungserscheinungen, verwechselte Band 37 mit „The Walking Dead“ und ging dann dazu über, lustlos Seiten aus dem neuen Album zu reißen, um damit seinem Lieblingsneffen Karottenbrei-Flecken von der Schuluniform zu rubbeln. Doch warum sollte der neue ASTERIX schlecht sein? Muss man denn immer meckern? Was hat das Multimillionen-Euro-Franchise uns denn getan, beim Teutates?

The Orville – 1.06 – „Krill“ – Die Kritik

Handlung: Auch „Orville“ hat jetzt sein eigenes „Tätervolk“: Die fiesen Krill beschießen nämlich alles, was nicht bei Drei … schon längst erschossen ist. Doch in der Union wächst Hoffnung: Wenn man das heilige Buch der Krill in die Finger bekommen könnte, das Arkhana, könnte man Gemeinsamkeiten finden und die Fremden darauf hinweisen, dass die Erdlinge auch schon witzigen Schwerverbrecher-Propheten nachgerannt sind. So schleichen sich also der Captain und sein Pilot in Holoverkleidung auf ein Krill-Schiff, wo sie laaangsam einen Plan ausarbeiten. Quasi „Lerning by Entdeckt-werding“.

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