Film- und Serienkritiken

Der Latinum-Standard des Star Trek Universums

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Star Trek – TOS: „Landurlaub“ – 1.15 – Review

Star Trek – TOS: „Landurlaub“ – 1.15 – Review

Eine der Episoden, die ich am häufigsten gesehen habe, ist „Landurlaub“. Vermutlich liegt es daran, dass man damals dachte: „Oh, seit über 10 Episoden läuft da eine Wiederholung von TOS! Gleich mal reinschauen… Äh, was, ein HASE?“ – Somit ist das hier nicht die beste Episode, die kultigste oder die mieseste. Sie ist einfach die, die immer DA war. Und das auch lange nach dem Gucken, wenn Tommi Piepers Synchronstimme noch durch den Äther des eigenen Verstandes hallte („Komm, Jimmyboy, verpass mir eine!“) und man Bilder von Tigern und Weltkriegsflugzeugen aus alten Katalogen ausschnitt.

„Star Trek – Discovery“ – Review zu 5.04 – „Face The Strange“

„Star Trek – Discovery“ – Review zu 5.04 – „Face The Strange“

Discovery hat nur noch wenige Episoden Zeit, um seine Angelegenheiten zu regeln. Alte Staffel-1-Storys müssen noch mal abgeschlossen werden („Ich dekoriere die Knochen etwas um, so.“), alte Schlagworte zumindest genannt („Roter Engel! Weißt du noch? Blauer Priester! Und die Salzlecksteine auf Kabala VI!“) und am Ende darf das tote Robotergesicht Airiam auch noch mal auftauchen („Wieso bin ich eigentlich während meiner Charakterisierung von der Haushaltsleiter gefallen?“). – Was eignet sich mehr dafür als wilde Zeitsprünge? Na, wildeste Zeitsprünge natürlich.

DS9 – 5.03 – „Looking for Par’Mach in All the Wrong Places“ – Vergleichsreview

DS9 – 5.03 – „Looking for Par’Mach in All the Wrong Places“ – Vergleichsreview

Neulich hatte ich eine Vision: Was wäre, wenn man einfach die Folge 5.03 von DS9 der Folge 5.03 von DISCO gegenüberstellt? Einfach mal so, weil dann keiner behaupten kann, beim Vergleichen eine besonders tolle Episode ausgesucht zu haben… Und tatsächlich eignete sich „Looking for Par’Mach in All the Wrong Places“ erstaunlich gut dafür. Denn hier wird ebenfalls geliebt und verziehen, bis der Theaterregisseur die Butterbrotsdose zuklappt. – Klar, ein magisches Artefakt gibt es hier nicht. Es sei denn, man zählt längst vergessene Erzähltugenden dazu?

„Star Trek – Discovery“ – Review zu 5.03 – „Jinaal“

„Star Trek – Discovery“ – Review zu 5.03 – „Jinaal“

Bei einer Schatzsuche kann viel schief gehen. Z.B. kann man schief in eine Kiesgrube laufen und umknicken! Zum Glück gibt’s Monsterkäfer, die für einen gradlinigen Abwärtsgang sorgen – schon rein erzählerisch. Trotz all dieser Probleme müssen sich Burnham und Book würdig erweisen, um das „gut versteckte Artefakt“ (= Felsen hoch, Artefakt drunter, Felsen runter) erhalten zu dürfen. Doch werden sie ihre überlegene Moral beweisen? Werden sie im Moment der Not von Gegenwehr absehen & lediglich einen Hinweisbrief an die zuständige Forstverwaltung schicken? Ein Trill-Beobachter wird’s bezeugen. Man hat als Wiederbelebter nach 800 Jahren ja sonst keine Sorgen.

„Madame Web“ – Das Review

„Madame Web“ – Das Review

Eigentlich finde ich Filme wie diese ziemlich geil! Denn je liebloser und behämmerter sie werden, umso schneller ist die Schwemme dieser lustlosen Werke vielleicht mal vorbei. Daher danke ich seit Monaten bei jedem Nachtgebet dem Filmgott mit den Worten: „Danke, dass auch hier nichts Sinn ergibt. Danke, dass nun alle sehen, was ich seit 10 Jahren tendenziell an Marvel/DC/Sony kritisiere! Ach ja, und bitte mach, dass Kollege Sparkiller wieder mehr Reviews für ohne Bezahlung schreibt. Amen.“

„Moppel Merida“ – Der Comeback-Hit von „Deep Space Fein“

Jahre ist es her, dass es in der berühmten Trek-Band „Deep Space Fein“ zum Streit kam. Manche sagen, es lag am Koks-Problem von DJ ClubKlap („Waaas, ich soll ab sofort mit Fernwärme heizen?!“), andere schieben den großen Bruch dagegen auf das Liebesleben von The Spark („Waaas, das ständige Aufpumpen geht dir auf die Nerven!?“). Doch die neue Disco-Staffel brachte die beiden für eine harmonische Kooperation wieder zusammen. Und da sag noch einer, dass Hass immer nur zu unsäglichem Leid führt! Tja, Yoda, jetzt siehst du aber alt… äh… noch älter aus!

„Star Trek – Discovery“ – Review zu 5.01 + 5.02

„Star Trek – Discovery“ – Review zu 5.01 + 5.02

Discovery ist endlich wieder da! Und es hat eine Wundertüte mitgebracht, die leider keiner vor uns weggeraucht hat… – Diesmal geht es um ein magisches total technisches Klotz-Artefakt, das auf einem alten Romulaner-Schiff gefunden wird. Weil das aber für einen total emotionalen Serienabschluss nicht reicht (ich hätte es gefeiert: „Danke für das hübsche Dingsbums. Serie zueeende.“), müssen noch Bösewichte hinter dem Knubbel her sein. Zumindest mehr als Dr. Kovich, der von seiner eigenen Geheimhaltungspflicht richtig schwere Augen bekommt…

„3 Body Problem“ – Review der ersten drei Probleme… äh… Folgen

„3 Body Problem“ – Review der ersten drei Probleme… äh… Folgen

Die chinesische BUCH-Reihe „3 Body Problem“ gilt als brillant, spannend und intelligent. Was auf Netflix ja meist dieselbe Wirkung hat, als würde man eine Versuchsperson 48 Stunden lang mit einem Hammer und einer Wassermelone alleine lassen… Die beiden Personen mit Hammer und Melone sind hierbei die ehemaligen Showrunner von „Game of Thrones“. Die sich nach dem durchwachsenen Ende noch einmal neu beweisen wollten. Doch ist das in Form einer TV-Serie überhaupt möglich?

Die 20 schlechtesten SF-Filme seit dem Jahr 2000 (Platz 10)

Die 20 schlechtesten SF-Filme seit dem Jahr 2000 (Platz 10)

Eigentlich ist dieser Listeneintrag getrickst… Denn „Jupiter Ascending“ ist mir fremder als die Rückseite des Mondes. Ich habe keine Ahnung, warum dieser Film existiert (Lana Wachowski hat ihre Geschlechtsangleichung mit Spritzen vom Bahnhofsklo machen lassen?), warum der wirre Plot finanziert wurde (Lana hat 200 Millionen Dollar in einer feministischen Fibel gefunden?), was die Grundaussage des Streifens ist (JEDER kann Herrscherin werden – man muss es halt nur *nicht* wollen?) und warum die simple Geschichte so mit visuellen Ideen erschlagen wird.

„Time Bandits“ (1981) – Das Review aus Lust an der Laune

„Time Bandits“ (1981) – Das Review aus Lust an der Laune

Das 0,5%ige-Universalgenie und 99,5%ige Regietalent Terry Gilliam hat seine persönliche Trilogie (bestehend aus „Brazil“ und „Baron Münchhausen“) einst hiermit begonnen. Und da ich die Begriffe „Time“ und „Bandits“ mit positiven Dingen verknüpfe – eins von beiden nutze ich selber oft -, musste ich diesen Film unbedingt nachholen. Doch ist diese Reise durch Zeit und Traum gut gealtert, oder nur eine Randnotiz im 80er-Jahre-Jahrbuch? Am besten gucken wir mal gemeeeinsam…?

„Dune – Part 2“ – Die Kritik für Sand-Feinschmecker

„Dune – Part 2“ – Die Kritik für Sand-Feinschmecker

Ihr habt natürlich alle darauf gewartet: Auf das Review des einen ernstzunehmenden SF-Werkes, das (nicht nur?) aus Sicht eines Hygrometers das komplette Gegenteil von „Avatar 2“ ist. Denis Villeneuve lässt es hier noch einmal Krachen und Rumpeln, um den seelenlosen Produktionen zu zeigen, dass das Wort „Science Fiction“ keine Rechtfertigung sein muss, um auf offener Straße einen Clownsaufstand abzufilmen. Trotzdem hatte ich ein wenig Angst… Hatte ich mir nur eingebildet, dass Villeneuve ein Dekaden-Genie ist? Muss der Mann qualitativ nicht auch mal 3 Jahre durchschlafen? Kommt gar nun das blöde Erwachen? Lest es hier…

80%iger Gastartikel: Fünf Geheimtipps – zum gleich wieder verstecken?

80%iger Gastartikel: Fünf Geheimtipps – zum gleich wieder verstecken?

Dieser Gastartikel von Tobias H. kommt gerade richtig! ICH habe gestern nämlich auch einen „Klassiker“ gesehen, der hier gut reinpasst – und ganz am Ende auftaucht. Vielleicht liegt unsere thematische und timingtechnische Annäherung daran, dass ich zu viel Zeit mit Tobias H. verb(r)inge, wenn er mich erneut per Mail auffordert, endlich das Eingeschickte zu veröffentlichen. Natürlich macht er’s superhöflich: „Hey, Klapooo. Ich weiß, du hast wenig zu tun (ich fahre z.B. auf mehrtägige Fortbildungen), aber wenn du mal leicht andere Wenig-Zeit haben solltest…“ – Doch nun zu seinen Schnellreviews, dank derer ich viele Filme bereits übersprungen habe.

Die 20 schlechtesten SF-Filme seit dem Jahr 2000 (Platz 11)

Die 20 schlechtesten SF-Filme seit dem Jahr 2000 (Platz 11)

Dieser Film hatte mich 2001 bereits nachhaltig traumatisiert. Noch wochenlang rannte ich zu jedem Feuerwehrhydranten und fragte ihn nach einem höflichen Knicks: „Bist duuu meine Mamaaa?“. Gerne ging ich dann auch zu einem Polizisten, löffelte vor ihm demonstrativ meinen Spinat aus und fragte dann, ob „Mama mich jetzt besonders lieb“ habe. Der Schlagstockabdruck auf meiner Stirn ließ mich danach tagelang resümieren: „Hmm… Bei der großen Fee gab’s höchstens was mit dem Ledergürtel.“ – Willkomen bei „A.I.“ aus dem Jahr 2001!

Discovery – Staffel 5: Ein Trailer bringt Vorfreude pur!

Wir alle haben darauf gewartet: Der finale(?) Trailer vor der 5. DISCO-Staffel ist da. Und er verheißt wieder mal ein Geheimnis an der rechten Pobacke des Universums, für das auf die linke Pobacke ganze 10 Episoden lang eingedroschen werden muss.

Oder sehen wir diesmal eine andere Geschmacksrichtung zum Ende der verlebt… beliebten Serie? Wir besprechen es hier!

„The Marvels“ – Die Kritik, die in Eurem Wohnzimmer rumspringt

„The Marvels“ – Die Kritik, die in Eurem Wohnzimmer rumspringt

„The Marvels“… Ein Film, der von vielen Leuten totgesagt und -getrampelt wurde. Die Gründe dafür waren nicht neu: Blöde Figuren, blöde Handlung, blöde Verknüpfungen und blödes Gesamtkonzept seit dem Jahr 2019. – Aber: Manchmal finde ich ja gerade das Schräge gut! Wenn ein misslungenes Konzept sich die Kleider vom Leib reißt und sagt: „Nimm mich jetzt, auch wenn ich stinke.“ Doch schafft „The Marvels“ diese diesen Chemieunfall in der Filmgeschmack-Fabrik? Steigt gar die Bewertung unter warm aufsteigenden Verwesungsgasen? Lest es hier.

Die 20 schlechtesten SF-Filme seit dem Jahr 2000 (Platz 12)

Die 20 schlechtesten SF-Filme seit dem Jahr 2000 (Platz 12)

Die Liste der schlechtesten Filme hat mich sehr geschlaucht. Und wenn ich mir die letzten Kommentare zu Platz 13 ansehe („Gnaargh.“ – „Ja! Und außerdem: Umpf…“ – „Schokolaaadeee?!“) muss ich feststellen, dass es euch ebenso geht. Dennoch muss es weitergehen im Reigen der Verdrängungs-Rückabwicklung. Denn wir können aus der Vergangenheit nur etwas lärmen, wenn wir uns ihr stellen. Und wer aus seiner (erfolgreichen) Vergangenheit leider nichts gelernt hat, ist Steven Spielberg in “Ready Player One“.

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