Film-Reviews     Serien-Reviews     Star Trek     Doctor Who     Star Wars     DC     Marvel

Klapo fordert: Mehr Langsamkeit in der Science Fiction – aber zackig!

Klapo fordert: Mehr Langsamkeit in der Science Fiction – aber zackig!

Hier mal eine ziemlich öde Frage: Woher kommt die Angst vor „langweiligen“ Filmen? Ich meine nicht die „schlechten“ langweiligen Filme, die nichts zu sagen/fragen haben – und nicht mal eine Halbantwort höflich wegnuscheln. Sondern die „guten“ langweiligen Filme, bei denen wir 15 Minuten lang brauchen, um danach 45 Minuten lang eine Figur vorgestellt bekommen, bevor die Komplexität exponentiell ansteigt. – Äh… Oder vielleicht schon der Abspann läuft und man sich fragt: „Stand der Typ nicht nur die ganze Zeit in der Wüste und hat sich an den Zehen rumgepopelt?“

„Sputnik“ – Das Review (Ein Gastartikel)

„Sputnik“ – Das Review (Ein Gastartikel)

Nicht nur Armin Laschet steht gerne mit breitem Lachen vor Trümmerhaufen: Auch ich betrachte gerade mein chaotisches Mail-Postfach und versuche die wichtigen Mails der letzten 4 Monate herauszufiltern. – Dieser Gastbeitrag ist jedenfalls von Tobias H. und behandelt einen Film, auf den ich schon länger interessiert schiele. Da Tobias aber leider nie Abschlusswertungen verwendet, bin ich überfordert und freue mich stattdessen auf den „Monster Hunter“-Streifen. Schließlich gehe ich schon seit drei Tagen mit meiner Rathalos-Rüstung (mit Resistenz gegen Giftschaden) ins Büro.

Zwei Fäuste für Qualitäts-TV: Kurtzman kündigt neue Serie an

Eins muss man Alex Kurtzman lassen: Er verheizt nicht sinnlos sein Talent, sondern startet seine Spin-Offs stets mit Weitsicht, Weltmännischkeit und Waidmannsheil. – Nun wurde vor wenigen Stunden angekündigt, dass der beliebte Kult-Zusammenkehrer ein weiteres Erfolgsformat plant: Laut seinem bereits am 1. August veröffentlichten Gespräch mit der New York Times möchte er für den Streamingdienst Paramount+ endlich eine Serie entwickeln, die an der Starfleet Academy spielt.

Zwar stehe dieses Projekt noch in den Startlöchern, so dass wir nicht mal wissen, ob es (re)animiert oder live-geactet daherkommen wird. Doch solle sich die neue Serie an ein jüngeres Publikum wenden. Unsere Vermutung ist, dass man mit diesen Ableger die klaffende Zuschauerlücke zwischen „Prodigy“ (3-bis-6-Jährige) und „Lower Decks“ (sieben 40-Jährige zwischen 39 und 41) füllen möchte.

Zitat des Masterminds: „I think we’re just getting started. There’s just so much more to be had.”

Wir wünschen ihm gutes Gelingen, Weisheit und etwas Feingefühl, damit er sich bei all den noch wartenden Premium-Formaten („Sektion 31“) nicht doch mal verzettelt.

Qualität setzt sich eben durch: Kurtzmans Vertrag bis 2026 verlängert.

Qualität setzt sich eben durch: Kurtzmans Vertrag bis 2026 verlängert.

Endlich haben wir es geschafft: Nach etlichen Hammerschlägen auf den Hinterkopf vom Lieben Gott ist das Universum endlich putt gegangen. Logik spielt ab jetzt keine Rolle mehr und wirtschaftliche Erwägungen haben einem sozialistisch-utopischen Grundgedanken Platz gemacht, bei dem wir eben NICHT mehr nach Geld und Gewinn streben. Endlich ist die Vision von Star Trek also Realität geworden und Gestalten wie Küchenchef Neelix, die DS9-Servierkraft Rom und der Showrunner Alex Kurtzman können schalten und walten, bis der Warpkern zur gigantischen Pfeffermühle mutiert.

Die Hüter des Ladens – Discovery-Merchandise zum Hirnrunzeln

Die Hüter des Ladens – Discovery-Merchandise zum Hirnrunzeln

Treten wir der Tatsache ins Gesicht… äh… entgegen: Die neuen Trek-Serien sind ein voller Erfolg, sehr beliebt und verströmen einen ganz milden Geruch von Veilchen und Rosenblättern. Kein Wunder also, dass Kollege Sparkiller weder Kosten noch Mühen gescheut hat, die sagenumwobenen Merchandise-Artikel zu „Discovery“ zu finden. In einer bestimmten Wüste wurde er dann fündig. Dies sind nun die Schätze des verlorenen Schatzes. Die Schätze der Michael Burnham!

„Star Trek – Picard“ – Staffel 2, neuer Trailer

Meine Hochachtung vor den aktuellen Star Trek-Machern wächst bereits in Sphären, in die auch Jens Spahn mit seinem Krisenmanagement nicht mehr vorzudringen vermag! Schaut mit mir den zweiten Trailer zu „Star Trek – Piquard“!

„2001 – Odyssee im Weltraum“ – Das Review

„2001 – Odyssee im Weltraum“ – Das Review

Ich muss gestehen: Ich habe „2001“ nie gesehen. Jedenfalls nicht richtig, nur mit selbstverliebtem Schielen. – Klar, ich erinnere mich an schöne Bilder auf einem 15-Zoll-Monitor, die an mir vorbeiglitten wie flüssiger Honig vom Sonntagsbrötchen. Ich erinnere mich an viel selbstbestätigendes Nicken („Ja, jaja. Sehr gute Effekte für damals, jaja. – Bin ich jetzt intellektuell?“) und an eingeredetes Pseudowissen in Bezug auf den klassischen Soundtrack („Hey, das kenne ich! Das ist ‚Also sprach die kleine Nachtmusik‘ von Wolfgang Beethoven!‘“).

Gastreview: Review zu „Eolomea“ (1972)

Gastreview: Review zu „Eolomea“ (1972)

Drei Gastreviews haben sich in den letzten Wochen und Monaten bei mir angesammelt. Einer der beiden Autoren wird inzwischen als Synonym für das Wort „Gastautor“ geführt und heißt dementsprechen weiterhin: Tobias H. Schön finde ich, dass er sich weiterhin an (DDR-)Klassiker heranwagt, die selbst mir zu abwegig sind. Oder für die ich erst die 2-Meter-Kneifzange kaufen müsste. Ich wünsche gute Unterhaltung – und verspreche hiermit, alle Gastartikel in den nächsten zwei bis zwanzig Wochen zu veröffentlichen.

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der Folge 1.10

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der Folge 1.10

In diesen Zeiten kann man es ohne Ironie feststellen: Die sagen- und (generell altersmäßig) umwitterte 1. Staffel „Lower Decks“ ist vermutlich das BESTE Stück Star Trek, das wir in den letzten 10-20 Jahren erwarten konnten. Natürlich nur dann, wenn wir „The Orville“ und „Star Trek – Nemesis“ nicht dazu zählen. Kein Wunder, dass ihr seit Monaten eine Nachbesprechung des zweitklassigen „Darf man Mitarbeiter auch mit einer Kraftfeld-Kette festbinden?“-Animationsfinales verlangt.

„Star Trek – Prodigy“ – Ein erster Blick

Danke an Kollege Sparkiller, der mich gestern auf die ersten Infos zur lang erwarteten Trek-Serie „Conterganery“ hinwies. In unserer Kurzbesprechung feiern wir daher heute die Comic-Charaktere ab, stets unter dem Motto: „Normale Menschen sehen neben Loot-Boxen ja auch uncool aus“

„Voyagers“ – Poppen mit Janeway? Das Review.

„Voyagers“ – Poppen mit Janeway? Das Review.

Endlich mal wieder ein schönes SF-B-Movie in sparsamen Kulissen, mit schönen Menschen und einer gesellschaftlichen Botschaft gefällig? Dann seid ihr bei diesem Schulmädchen-Report für Amazon-Prime-Kunden leider falsch. – Diese Eigenproduktion für eigenschaftslose Eigenbrödler ist ungefähr so erhellend wie eine Schulhofschlägerei, über die jemand ein Schild mit der Aufschrift „Ist irgendwie für’s Klima“ gehängt hat. Doch trotzdem kann es spannend sein, mal eine dieser üblichen Schmalspur-Dystopien zu beleuchten. Eine Mini-LED reicht schließlich.

„Was muss, das muss.“ – Ist das moderne Star Trek alternativlos?

„Was muss, das muss.“ – Ist das moderne Star Trek alternativlos?

Bald ist es wieder soweit… Die Realität hat ihren Widerstand vollends aufgegeben und beschert uns eine „Erfolgsserie“ nach der anderen. Diesmal „Strange New Worlds“, deren Drehbeginn vor Wochen verkündet wurde. – Ich behaupte weiterhin, dass das herrschende Star Trek-Fieber eine hypochondrische Fehleinschätzung von CBS/Paramount ist. Und genau das wird uns bald wieder die übliche Diskussion bescheren: DARF man sich als Fan eigentlich lautstark beschweren, oder ist das „Hate?“ – Hier eine kurze 10-Seiten-Analyse…

„Upgrade“ – Das Review zum Hochstufen

„Upgrade“ – Das Review zum Hochstufen

Ein Mann verliert bei einem Überfall seine Frau, sein Auto und einen erheblichem Anteil seines Rückenmarks. Doch zum Glück kennt er einen supernetten Industriellen, der unter einer Art Stonehenge-Stein am Strand (das war der merkwürdigste Teil des Films) neue, multimediale Dinge erfindet. Dieser Mark Zuckerberg mit Bunker-Fetisch bietet ihm an, dem Behinderten eine KI unter’m Rückemark zu installieren. Diese soll Teile seines Körpers steuern, verbessern und… öh… vollquatschen…?

The Expanse – Die Kritik zu Staffel 4 + 5

The Expanse – Die Kritik zu Staffel 4 + 5

Was man verspricht, muss man halten. Und da ich euch als meine treuen Gürtler begreife (= SF-Fans brauchen eh alle einen zwei Meter langen Hosen-Lederhalter?), bekommt ihr heute das angekündigte Review zu Staffel 4 & 5. Wobei man sich dieses Review auch hätte sparen können – denn im Prinzip ist es die Serie so homogen, dass man sich vorkommt, als würde man an zwei Stellen aus einer Gulaschkanone probieren, um dann unterschiedliche Bewertungen vergeben. Aber okay: Dem Meckerör ist nichts zu schwör… Und ein paar Unterschiede zu Staffel 1 bis 3 gibt es tatsächlich.

„Die Klapperschlange“ / „Flucht aus LA“ – Zwei Gastreviews

„Die Klapperschlange“ / „Flucht aus LA“ – Zwei Gastreviews

Der Begriff „Tobias H.“ steht nicht nur für ca. 25% aller deutschen Namen – nein: er steht auch für die Fähigkeit, aus rätselhaften Gründen zu Klassikern gewordene Filme einem Klassikerreview zu unterziehen. Diesmal wendet er sich einer Schlange zu, die für viel Verwirrung im Namen einer dystopischen, von Mangelwirtschaft geprägten Weltordnung sorgt… Nein, wir meinen nicht die Warteschlage vor dem Supermarkt aufgrund der Corona-Regeln!

„Tenet“ – Die doppelseitige Kritik

„Tenet“ – Die doppelseitige Kritik

Zeit ist relativ. Wenn man darauf wartet, dass sie vergeht, vergeht einem schnell das Warten. Und manchmal hat man das Gefühl, dass eine Minute deutlich länger geht als 50 Sekunden. Wenn man eine Armbanduhr aufzieht, könnte man bemerken, dass dies mit einer Apple-Watch schwierig ist. Und wenn wir im Sommer die Uhr vorstellen, ist es abends SPÄTER dunkel und kalt. Befeuert das die Klimaerwärmung? – Auf all diese Fragen werden wir in diesem Review Antworten finden. So wahr ich als verrückter Uhrmacher aus „Alice im Wunderland“ verkleidet bin, chichichi-hui!