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Gastreview: Review zu „Eolomea“ (1972)

Gastreview: Review zu „Eolomea“ (1972)

Drei Gastreviews haben sich in den letzten Wochen und Monaten bei mir angesammelt. Einer der beiden Autoren wird inzwischen als Synonym für das Wort „Gastautor“ geführt und heißt dementsprechen weiterhin: Tobias H. Schön finde ich, dass er sich weiterhin an (DDR-)Klassiker heranwagt, die selbst mir zu abwegig sind. Oder für die ich erst die 2-Meter-Kneifzange kaufen müsste. Ich wünsche gute Unterhaltung – und verspreche hiermit, alle Gastartikel in den nächsten zwei bis zwanzig Wochen zu veröffentlichen.

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der Folge 1.10

„Star Trek – Lower Decks“ – Review der Folge 1.10

In diesen Zeiten kann man es ohne Ironie feststellen: Die sagen- und (generell altersmäßig) umwitterte 1. Staffel „Lower Decks“ ist vermutlich das BESTE Stück Star Trek, das wir in den letzten 10-20 Jahren erwarten konnten. Natürlich nur dann, wenn wir „The Orville“ und „Star Trek – Nemesis“ nicht dazu zählen. Kein Wunder, dass ihr seit Monaten eine Nachbesprechung des zweitklassigen „Darf man Mitarbeiter auch mit einer Kraftfeld-Kette festbinden?“-Animationsfinales verlangt.

„Star Trek – Prodigy“ – Ein erster Blick

Danke an Kollege Sparkiller, der mich gestern auf die ersten Infos zur lang erwarteten Trek-Serie „Conterganery“ hinwies. In unserer Kurzbesprechung feiern wir daher heute die Comic-Charaktere ab, stets unter dem Motto: „Normale Menschen sehen neben Loot-Boxen ja auch uncool aus“

„Voyagers“ – Poppen mit Janeway? Das Review.

„Voyagers“ – Poppen mit Janeway? Das Review.

Endlich mal wieder ein schönes SF-B-Movie in sparsamen Kulissen, mit schönen Menschen und einer gesellschaftlichen Botschaft gefällig? Dann seid ihr bei diesem Schulmädchen-Report für Amazon-Prime-Kunden leider falsch. – Diese Eigenproduktion für eigenschaftslose Eigenbrödler ist ungefähr so erhellend wie eine Schulhofschlägerei, über die jemand ein Schild mit der Aufschrift „Ist irgendwie für’s Klima“ gehängt hat. Doch trotzdem kann es spannend sein, mal eine dieser üblichen Schmalspur-Dystopien zu beleuchten. Eine Mini-LED reicht schließlich.

„Was muss, das muss.“ – Ist das moderne Star Trek alternativlos?

„Was muss, das muss.“ – Ist das moderne Star Trek alternativlos?

Bald ist es wieder soweit… Die Realität hat ihren Widerstand vollends aufgegeben und beschert uns eine „Erfolgsserie“ nach der anderen. Diesmal „Strange New Worlds“, deren Drehbeginn vor Wochen verkündet wurde. – Ich behaupte weiterhin, dass das herrschende Star Trek-Fieber eine hypochondrische Fehleinschätzung von CBS/Paramount ist. Und genau das wird uns bald wieder die übliche Diskussion bescheren: DARF man sich als Fan eigentlich lautstark beschweren, oder ist das „Hate?“ – Hier eine kurze 10-Seiten-Analyse…

„Upgrade“ – Das Review zum Hochstufen

„Upgrade“ – Das Review zum Hochstufen

Ein Mann verliert bei einem Überfall seine Frau, sein Auto und einen erheblichem Anteil seines Rückenmarks. Doch zum Glück kennt er einen supernetten Industriellen, der unter einer Art Stonehenge-Stein am Strand (das war der merkwürdigste Teil des Films) neue, multimediale Dinge erfindet. Dieser Mark Zuckerberg mit Bunker-Fetisch bietet ihm an, dem Behinderten eine KI unter’m Rückemark zu installieren. Diese soll Teile seines Körpers steuern, verbessern und… öh… vollquatschen…?

The Expanse – Die Kritik zu Staffel 4 + 5

The Expanse – Die Kritik zu Staffel 4 + 5

Was man verspricht, muss man halten. Und da ich euch als meine treuen Gürtler begreife (= SF-Fans brauchen eh alle einen zwei Meter langen Hosen-Lederhalter?), bekommt ihr heute das angekündigte Review zu Staffel 4 & 5. Wobei man sich dieses Review auch hätte sparen können – denn im Prinzip ist es die Serie so homogen, dass man sich vorkommt, als würde man an zwei Stellen aus einer Gulaschkanone probieren, um dann unterschiedliche Bewertungen vergeben. Aber okay: Dem Meckerör ist nichts zu schwör… Und ein paar Unterschiede zu Staffel 1 bis 3 gibt es tatsächlich.

„Die Klapperschlange“ / „Flucht aus LA“ – Zwei Gastreviews

„Die Klapperschlange“ / „Flucht aus LA“ – Zwei Gastreviews

Der Begriff „Tobias H.“ steht nicht nur für ca. 25% aller deutschen Namen – nein: er steht auch für die Fähigkeit, aus rätselhaften Gründen zu Klassikern gewordene Filme einem Klassikerreview zu unterziehen. Diesmal wendet er sich einer Schlange zu, die für viel Verwirrung im Namen einer dystopischen, von Mangelwirtschaft geprägten Weltordnung sorgt… Nein, wir meinen nicht die Warteschlage vor dem Supermarkt aufgrund der Corona-Regeln!

„Tenet“ – Die doppelseitige Kritik

„Tenet“ – Die doppelseitige Kritik

Zeit ist relativ. Wenn man darauf wartet, dass sie vergeht, vergeht einem schnell das Warten. Und manchmal hat man das Gefühl, dass eine Minute deutlich länger geht als 50 Sekunden. Wenn man eine Armbanduhr aufzieht, könnte man bemerken, dass dies mit einer Apple-Watch schwierig ist. Und wenn wir im Sommer die Uhr vorstellen, ist es abends SPÄTER dunkel und kalt. Befeuert das die Klimaerwärmung? – Auf all diese Fragen werden wir in diesem Review Antworten finden. So wahr ich als verrückter Uhrmacher aus „Alice im Wunderland“ verkleidet bin, chichichi-hui!

„The Expanse“ – Das Schildhilde-Review der Staffeln 1 bis 4

„The Expanse“ – Das Schildhilde-Review der Staffeln 1 bis 4

Unsere Redaktions-Fee namens Schildhilde ist eine Review-Feinschmeckerin. Nur alle paar Monate – oder Jahre – begibt sich das Panzerplatten-Plüschtier mit dem Schildkrötengesicht aus ihrem Panzer, um etwas zu besprechen, was sie wirklich beeindruckt hat. Und diesmal hat die Natur diese Turtle-Eigenheit erst mit einem Dauermonsum -konsum von „The Expanse“ hervorrufen können. Doch ist so eine harte, knackige Serie wirklich geeignet für das Mundwerk eines anspruchsvollen Reptils? Erfahrt es im Gast-Review.

Die Discovery-Pressestimmen zum Finale von Staffel 3

Die Discovery-Pressestimmen zum Finale von Staffel 3

Zukunftia ist eine meinungsstarke Seite. Eine, die auch die leisen Stimmen von Menschen am Wegesrand hörbar macht (nein, nicht weil wir ihnen in die Rippen treten)… Wir lieben den Disco Diskurs und gutes Star Trek mit Wo-Inhalt-drin. Daher ist es notwendig, auch mal andere Meinungen zu hören, was z.B. das Staffelfinale von „Discovery“ angeht. Ja, wir brauchen mehr positive Stimmen. Und wenn alle Stricke reißen, sogar die von Menschen, deren Meinung uns oft am egalsten ist – jene der Fachpresse. Denn wir sind dankbar für alle Texte, die uns beweisen, dass es nicht so schlecht ist, wie es scheint. Hier kommen sie.

„Picket Fences“ – Die Serienkritik

„Picket Fences“ – Die Serienkritik

Kennt ihr „Picket Fences“? Das lief in den 90ern oft mit Star Trek zusammen – was die passendste Zusammenführung war, die man sich denken kann. Quasi wie „Bleistift“ und „Anspitzer“. Danach wurde es naturgemäß still um die Serie, während Mastermind David E. Kelley sich in „Ally McBeal“ (für drei Folgen kultig), „Boston Legal“ (leicht albern) oder „Chicago Hope“ (soll ich das nachholen?) austobte. Doch Picket Fences bleibt bis heute sein Magnus Opus der TV-Geschichte. Die Mona-Lisa der Zuschauererziehung. Die Neunte Symphonie der Denkanregung. Wir blicken zurück.

Doctor Who – Christmas-Special: „Revolution Of The Daleks“

Doctor Who – Christmas-Special: „Revolution Of The Daleks“

Eigentlich sollte dieses Review schon vor Tagen erscheinen, doch ich musste das Schauen immer wieder abbrechen. Auch nach 20 Minuten geschah in der Episode nichts von Belang oder künstlerischer Einprägsamkeit. Stattdessen sehen wir der Schultheatergruppe „Die TARDIS-Mäuse“ zu, wie sie chemie- und ideenlos durch ein weiteres Comic-Abenteuer stolpern. Aber eines, das eher wie die Vorgeschichten aus den alten Lustigen Taschenbüchern wirkt… („Schnell noch 2 Seiten Panzerknacker beim Handtaschenraub, bevor es um Klaas Klever geht?“)

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

In der vorerst letzten Folge von „Sieht dezent aus wie Star Trek“-ery passiert folgendes: Burnham entdeckt, dass man Bösewichte gut ausschalten kann, wenn diese anderthalb Achterbahnen (kein Witz) Abstand halten. Tillys Team muss derweil eine Stunde mit der Atemluft ringen, erzählt sich aber lustige Geschichten („Damals, im Ferienlager…“). Osyraa foltert Book und lobt Burnham (umgekehrt wäre schöner) und Saru erklärt einer 130-jährigen Memme, wie man eine Tür aufmacht.

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.12, „There Is A Tide…“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.12, „There Is A Tide…“

Osyraa mogelt sich an Bord der Discovery ins Herz der Föderation, das Trek-Franchise in die Seele des „Die Hard“-Franchises und die Grundregeln der Verhandlungsführung an die Grenzen der Glaubwürdigkeit. Während Admiral Graubart also die Zukunft der Föderation verhandelt („Echt? Saruman wird Außenminister und Lord Voldemort sein Vertreter?“), schießt und kloppt Burnham die Invasoren rückwärts aus der Luftschleuse. Und vergessen wir nicht Stamets, der einen neuen Freund bekommt, welcher unter seinem Rollstuhl plötzlich einen „Tue Gutes!“-Sticker findet…

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.11, „Su’Kal“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.11, „Su’Kal“

Endlich mal eine Episode, die mich r… tatlos zurück lässt. Diesmal fühlte ich mich nach dem Ansehen angenehm leer, befreit von aller Last im eigenen Schädelgefängnis. So als hätte man sich so lange auf den Rücken gegeißelt, dass die Peitsche durch den Brustkorb wieder rauskommt – und für 45 Minuten einfach mal liegen bleibt. Da der „Burn“ nun endlich „erklärt“ wurde (= Das Kieksen aus der Kindergartengruppe war schuld!), legt sich nun eine seltsame Stille über das Land. Liegt es daran, dass sogar Burnham heute ruhig in ihrer Krippe schlummert?