Film- und Serienkritiken

Ernsthafte Kritiken zu Film und Serie.

Filmkritik - Wir werfen mehrere Blicke auf aktuelle und vergangene Kinofilme. Abfilmen verboten.


Star Wars: Das Erwachen der Macht – Ein Review für Aufgeweckte

Wir berichten live aus dem Hype(r)space: Episode VII spielte in knapp zehn Tagen über eine Milliarde Dollar ein, weswegen die meisten Kinomagazine nach einer kurzen gegenseitigen Absprache beschlossen das Kritik-Handtuch hinzuwerfen und das Teil einfach nur noch total knorke zu finden. Aber ist der neueste Teil der Star Wars Saga nun eine seelenlose Nostalgieabzocke mit einer unmutig aus den drei Klassikern zusammengepanschten Story oder doch der neue Hollywood-Goldstandard? Wir gingen dieser Frage auf den Grunz und polierten vorher unser (Licht-)Seziermesser.

Friedhof der Kuschelreviews: 3 Sparki-Texte aus dem Reich der Untoten

„Hey, Spark, ich werde mich ab sofort verstärkt auf die Veröffentlichung meines zweiten Sammelbandes mit erotischer William Shatner Fan-Fiction konzentrieren. Will nämlich noch das fette Amazon-Weihnachtsgeschäft mitnehmen. Schmeiss in der Zwischenzeit einfach einen lustlos hingerotzten Text in den Lesertrog.“„Niemals, das ist mir zu niveaulos! Da müsste dieser Dialog zwischen uns beiden schon bereits veröffentlicht worden sein, bevor ich… ich… Mist, verdammte Metaebene!“ – Und so begab es sich, dass ein armer Spark die Untiefen seiner Festplatte nach unverdauten Rezensions-Nachgeburten durchstöberte. In diesem Fall für „Cabin in the Woods“, „Virtuality“ und „Blood & Chrome“. Für unsere Besucher schliesslich nur das Beste!

„Der Marsianer – Rettet Mark Wattney“ – Review in rot.

Der Marsianer ist wie alle guten Filme: Schwer zu reviewen. Dieses könnte also leicht das langweiligste Review aller Zeiten werden. Denn wenn sich die Herren Filmemacher nicht mal dazu bereit erklären, uns mit wilden Schnitten in die Bordtoilette zu verwirren, dann muss es eben ein luschig runtergeschriebenes „Joah, alles janz jut!“-Review geben! Das kommt davon, dass ich den letzten „Turtle“-Film nicht bis zum Ende durchgehalten habe. Jetzt müssen wir hier alle „leiden“:

„Jupiter Ascending“ – Review zur Modenschau der Eitelkeiten

„Jupiter Ascending“ hätte wohl ein großes Franchise werden können für alle, denen „Matrix“ zu kultig und „Interstellar“ zu bücherregalig war. Immerhin konnte sämtliche Farben des Regenbogens als Darsteller für diese Fasching-Doku gewonnen werden, plus ein paar CGI-Krokodile mit 1998er Gesichtsmimik! Und nur, weil ein paar Deppen diesen Film nicht verstanden haben, heißt es ja nicht, dass er schlecht war, oder? Und nur, weil nichts von Belang passiert, kann man doch trotzdem Spaß an einem Verriss haben, nicht wahr?

„Thor – The Dark Kingdom“ – Das Review kurz vor Thoresschluss

(Äh… Im Englischen „Dark World?“ Im Deutschen „Dark Kingdom?“ Wegen unseren schmerzlichen World-Kriegen, oder watt?) Da! Endlich „Thor 2“! Der alte Klap schafft es also endlich wieder, Kinofilme zu exakt dem Zeitpunkt zu reviewen, in dem sie uralte Klassiker werden. Tja, Aktualität ist eben immer noch das beste Rezept. Aber taugt der Nachlutsch von Teil 1 überhaupt etwas? Ist das alles so trashig, dass es schon wieder … irgendein positiv besetztes Adjektiv ist? Oder hat die so genannte „Marvel-Formel“ langsam den luftleeren Raum hinter dem „=“ erobert?

Die blutigen Vier – Unheimliche Filme mit Geschmack.

Verstörende Filme müssen inhaltlich mehrere Kriterien erfüllen: Aus Freunden sollten komisch agierende Besessene werden, dumme Sprüche und ständige Selbstironie haben draußen zu bleiben (holt J. J. Abrams dort bestimmt bald ab!) und wenn am Ende noch alle Körper hermetisch verschlossen sind, waren garantiert zu wenig Küchenmesser im Haus. Bei uns gibt es heute vier Filme, die fast alle diese Merkmale erfüllen. UND: Sie sind eigentlich alle gaaanz gut. Eine Premiere auf Zukunftia! – Im Jahr 2025 vielleicht mal wiederholen?

„Y / N – You Lie You Die“ – Review? Ja oder nein?

Demnächst auf Zukunftia: Drei Filme aus der „verstörenden“ Schiene. Größtenteils mit übernatürlichen Elementen, noch dazu empfehlenswert und garantiert ohne Ant-Man, Giraffenkopp-Man oder anderen Fetischspielchen der explodierenden Art. – Doch vorab möchte ich diesen Streifen reviewen, um die nachfolgenden nicht zu kontaminieren. Also dann: Korkenzieher in die Wände des Plattenbaus und das Asbest rausgefuddelt, denn jetzt kommen… Yes-Man und No-Woman!

„Ex Machina“ – Das Review für Herrn Turing

Der SPIEGEL fand den Film ja richtig klasse. – Ein Alarmsignal, das mir zu denken geben sollte. Da das Magazin aber aus irgendeinem Grund das Ende mal NICHT gepoilert hat, wollte ich dieses historische Ereignis doch mit meinem Zuschauen veredeln. Und somit ging ich der Frage nach: Wenn der x-te Film zum Thema KI etwas (Neues?) sagen möchte, ist DAS dann noch Intelligenz? Und wenn man seinen Roboter weiblich-hübsch gestaltet, ist das Pimperthema dann eigentlich determiniert – oder doch nur komplett vorherbestimmt?

„Elysium“ – Das Review für „die da oben“

Eigentlich wollte ich dieses Epos gar nicht sehen, sah es doch aus wie eine Mischung aller Filmen, die mich am Ende enttäuscht haben. Aber wer rechnet schon damit, mit diesen lockeren Prognosen IMMER Recht zu behalten? – Da es mal wieder Zeit für meine 1 % an jährlicher Falscheinschätzung war, wollte ich dem Film also die Chance geben, diese Lücke für sich zu finden. Tja, und nun bin ich der schuldbewusste Lücken-Büßer. Ergo: Mein Fehler, Blomkamp. Es liegt nicht an Dir…

„Jurassic World“ – Das Review, das kaum Zähne zeigt

„Wissenschaftler mit Allmachtsphantasie, kleine Kinder in Gefahr und Söldner gegen T-Rexe… Rexetten… Rexoten. Wie vorhersehbar.“ – So oder so ähnlich würde ein Kritiker wohl auf diesen Film reagieren. Bis zu dem Moment, indem er von einem Hollywood-Produzenten gebeten werden würde, WIRKLICH ein Drehbuch zu den ollen Zahnechsen zu verfassen. ICH jedenfalls würde schon aus dramaturgischen Gründen irgendwas mit allmachtsphantastischen Forschern reinbringen, gefolgt von nervigen Kindern (weil in den drei Filmen davor auch) uuud … den einen oder anderen T-Rex.

„Iron Man 3“ – Ein un-Iron-isches Review?

Endlich kehrt der Mann aus Metall zurück! – Nein, nicht mein Vater nach 12 Packungen Nahrungsergänzungsmitteln („Zink, Eisen UND Palladium in einer Kapsel! Da musste ich einfach zugreifen!“), sondern Tony Stark. Doch diesmal ist er irgendwie depri drauf, hat diese schwammige Workholic-Lustlosigkeit, die beim Zusammenbauen von hundert futuristischen Metallanzügen schon mal aufflackern kann. Wie gut, dass ein Terrorist namens „Der Mandarin“ ihn da kurz rausreißt, oooder? – Wir alle wissen schließlich, dass Mandarinen nur eine sehr kurze Zeit im Jahr überhaupt gut munden…?

„Die Insel“ – Das Review ohne Sandstrand

Anno 2005 wurde dieser Film mittel bis schlecht bewertet. Das war Grund genug, um ihn 6 Jahre nicht sehen zu wollen, 4 Jahre lang ein bisschen und mich heute … nach dem ersten halben Dutzend zurück zu sehnen. Dabei hatte „Die Insel“ eine sehr gute, frische Idee, die vermutlich erst vor wenigen Jahrhunderten von irgendeinem anderen Schlaukopf entwickelt worden ist („Alice im Organspenderland“?). Was ich allerdings bis gestern nicht wusste, ist die Tatsache, dass es eigentlich ZWEI Filme aus 2005 mit diesem Titel gibt…

Zeit(reise) für Kleinkunst: Drei SF-Filme im Review

Drei Geheimtipps(?), zugleich aber drei sehr übliche SF-Storys: Kommunikation durch die Zeit, Murmeltiertage und Aliens auf einem Mond. Drei mal ein relativ geringes Budget, drei mal C-Promis und europäisches Flair. – Bei dieser Beschreibung konnte alles herauskommen: Überirdische Klapo-Wutanfälle, Sonderpreise in der Kategorie „Besonders mittelprächtige Mittelpracht“ oder herbstgleiche Begeisterungsstürme. Hier also nun die drei Kandidaten für meinen Herzinfarkt: „The Caller – Anrufe aus der Vergangenheit“, „Repeaters – Tödliche Zeitschleife“ uuund: „Europa Report“…

„Automata“ – Unser Review ist ein Automatismus

„Automata“? Klingt wie eine aufdeckende Dokumentation über Spielotheken-Besitzer. In Wirklichkeit ist es aber die Antonio-Banderas-Version von Will Smiths „I, Robot“ mit optischen Anleihen von „Blade Runner“ (Beginn) und „Wüsten – Die BBC-Dokumentation“ (Ende). Also so eine Art intellektuelles Multi(film)kulti-Best-Of mit Bezügen auf Asimov und die anderen „alten Meister“. Genug Vergleiche aufgezählt? Ja? Gut, dann kommen wir jetzt zum zweiseitigen Fazit-Text:

„Oblivion“ – Das Review für Plünderer

Tom Cruise? In einem S-S-S-S-Science Fiction-F-FiFi-Film? Dass ich hier nicht anders kann, als wie der erschrockene Ausguck bei den Asterix-Piraten zu reden, hat einen Grund: Toms „Edge Of Tomorrow“ war für mich eine recht substanzlose Videospiel(-fehlt-irgendwie)-Verfilmung mit emotionalen Fehlstellungen. Und, um es gleich vorweg zu nehmen: Auch bei „Oblivion“ ist die reine IDEE der potenzielle Guck-Grund. Aber ist der Film b-b-besser? Womöglich sogar g-gut? Sehen Sie her:

„The Signal“ – Das Review in Signalfarben

Indie-Filme KÖNNEN gut sein, gewollt künstlerisch angehauchte Streifen ebenso, sogar die mit relativ offener Erzählstruktur und einem Top-Star drin, der den Underdog-Streifen etwas aufwerten soll. Wenn jedoch das ALLES zusammen kommt, ist das so, als würde man ein Lottosystem namens „6 aus 10“ nach und nach in das übliche „6 aus 49“ umwandeln. Dann ist die Kult-Qualität fast schon auf Jackpot-Wahrscheinlichkeit. Oder ist es hier anders?

Brandneues
Gemischtes
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht

Jenseits der Welten