Doctor Who – 11.01 – „The Woman Who Fell To Earth“ – Kritik

Ich erwartete so viel von der neuen Who-Staffel, dass es nicht einlösbar war: Weniger hektisches Rumgespringe sollte es geben, weniger aus dem Hut gezauberte Lösungen („Ich klopfe an diese Konsole uuund… die Alien-Invasion ist vorbei! ICH bin der Doctoooorrr!“) und vielleicht weniger Humor, damit man auch mal was bedrohlich finden kann. Eben weniger Marvel-Stimmung (= Aliencomputer plus Mülldeponie ergibt müllsüchtige Schrottpressen-Roboter) und dafür mehr echte SF-Ideen. Doch kann die neue Doctorin all diese Herzenswünsche erfüllen?
Star Trek Discovery – Der zweite Trailer zur zweiten Staffel
Der zweite Trailer zur zweiten Staffel Discovery ist da. Und ich würde gerne eine zweite Meinung von euch dazu einholen: Ist das jetzt cool oder schwu… zweitklassig?
Ich schwanke stark zwischen „Ganz gut geschnitten“ über „Ein bisschen zu pathetisch“ bis hin zu „Klapo, lass dich doch nicht von dem üblichen Hollywood-Glitzer ablenken“.
Die Tatsache, dass die Bilder diesmal etwas abwechslungsreicher zu sein scheinen, auf Popmusikuntermalung verzichten und (vermutlich) mehr Episoden abdecken, sagt ja eigentlich noch gar nichts aus.
Trotzdem freute mich der klingonischere Klingonen-Look, die nur noch zu 60% verwaschenen und unscharfen Effekte und der recht kompetent aussehende Captain Pike. Im Ernst: Der guckt so kernig, da könnte selbst die Burnham vor Schreck(?) mal ein bisschen kompetent rüberkommen…
Und wer weiß, vielleicht wird es sooo gut, dass ich ja demnächst MEINE Unterarme nicht mehr zu einem „roten Alien-Engel“ umgestalten muss? (*Rasierklinge kurz von Handgelenk nehm*)
Discovery Short Treks – Folge 1: „Runaway“

Da ist sie also, die erste Folge der vier monatlich runtergenud… liebevoll ausgestrahlten Web-Episoden von Discovery. Bitte beachtet, dass wir diese Meisterwerke NICHT in Deutschland sehen werden, sondern sie als Appetithäppchen (für Magersüchtige?) ausschließlich auf der amerikanischen Streaming-Plattform von CBS erhältlich sind. Trotzdem wollen wir es nicht versäumen, dieses Kleinod an Großkot kurz zu reviewen. Denn das haben sich die Macher wirklich verdie… selbst eingebrockt.
„Black Panther“ – Die Kritik für alle Hautfarben

Dass dieser Film recht viel Aufsehen erfuhr, ist vollkommen verständlich: Viele fanden den Gedanken reizvoll, einen fiktiven, „schwarzen“ Staat zu sehen, der technologisch und militärisch mal den „Weißen“ zeigt, wo die Stammestrommel die Locken hat. Ja, hier sind die Stämme sogar so weit fortgeschritten, dass man sich sogar vor dem Rest der Welt verstecken muss, weil die sonst… Weiße-Leute-Sachen mit denen machen würden. Also ihre querverzinslichen Schuldzertifikate, Massen-Diabetes und Uncoolness über den ganzen Planeten ausweiten. Oder so.
„Tau“ – Die Minikritik zum Netflix-Filmchen

Netflix hat sich bereits viele Sporen für seine SF-Filme verdient! Und zwar jene Sporen, die man einatmet und davon allergiebedingt tüchtig husten muss – plus die Sporen, die an Cowboystiefeln die Zutret-Fläche am Zuschauer-Hintern vergrößern. Doch obwohl mir noch kein exklusiver SF-Film gefiel, gebe ich nicht auf, diese Dinge zu schauen. Zu groß ist mein Bedürfnis, bei der nächsten Netflix-Aktionärsversammlung etwas weniger ausfallend brüllen zu müssen.
„Avengers: Infinity War“ – Die Kritik für Tausend Helden

Und weiter geht es im beliebtesten Genre aller indischen Spezialeffekte-Studios. Eigentlich wollte ich ja ab jetzt nur die Hälfte aller Marvel-Filme reviewen, was jedoch – nach einer kurzen Release-Zählung der letzten beiden Jahre – trotzdem drauf hinauslief, dass ich mehrere Filme im RÜCKSTAND war. Aber okay, immerhin geht es hier ja um einen Schurken, der das Schicksal des Universums bedroht… Wann hat man das zuletzt gehört, frage ich die Taubstummen unter euch?
„Geostorm“ – Die Kritik im Wasserglas

Wenn der Kumpel von Roland Emmerich einen Katastrophenfilm macht, der sich mit dem Kampf der Urbanisierung gegen die Kräfte der Natur beschäftigt, so horche ich erst mal auf – schon wegen der zu erwartenden Bässe. Immerhin halte ich „Independence Day“ für ein Standardwerk des dadaistischen Destruktivismus. Und wenn der Film dann auch noch „Geostorm“ heißt, so erwarte ich nicht weniger als einen Wirbelsturm, der mindestens 50 Geologen in die Stratosphäre bläst.
„Justice League“ – Die Justizkritik

Okay, meine letzten drei Superheldenfilme („Thor 3“, „Spiderman Homecoming“, „Wonder Woman“) fand ich alle überdurchschnittlich. Dabei könnte man es belassen und sich damit abfinden, dass man nun offiziell zum hirnlosen Plastik-Fan des modernen Kinos geworden ist. Doch wie in einem verrückten Experiment im Keller eines Wissenschaftlers musste ich die Dosis jetzt noch etwas erhöhen, um endgültig zu „Superheldenfan-Man“ zu mutieren. Hierfür wählte ich diesen Film aus. Die Gründe waren einfach: Ein Film namens „Die Justiz-Legende“ klingt für mich als alten BGB-Fuchs äuuußerst interessant.
„Westworld“ – Das Review zur ersten Staffel

Westworld. Eine Serie wie ein Blitzeinschlag, mit Themen wie Donnergrollen und dem unterschwelligen Humor von „Der Schuh des Manitu“. Es geht um einen Wild-West-Park, in dem fast alle Bewohner Maschinenwesen sind. Und diese sind – wie alle Produktionen, an denen J.J.Abrams am Rande beteiligt ist – nur dazu da, uns auf Jahrzehnte mit soapigen Klischeestorys zu erheitern. Doch, HUCH! Was war das? Hat da plötzlich eines der Wesen einen freuen Willen entwickelt? Fühlt es gar Schmerz, Langeweile und Trauer? Schnell, zeigt ihm die komplette erste Staffel! Denn ein besseres Testumfeld gibt es nicht.
„Insatiable“ – Die Kritik zur Serie, die mal fett versagt

Eine Netflix-Serie, die vorzeitig(!) mit Hass überschüttet wurde, weil die Story nach Fat-Shaming klingt? Na, das ist doch ein Fall für Zukunftia! Oder, wie wir uns neuerdings auch zu nennen zu pflegen: „Die Kontext-Detektive – Ein Satz ist uns zu wenig!“ (demnächst nach 0,5 Folgen eingestellt – nur auf Sat.1) Tatsächlich wurden schon vor Wochen Stimmen laut, die Netflix massiv zur Absetzung der Show aufforderten. Schade ist nur, dass die Serie zu kacke und langweilig ist, als dass nur ein Shit in den Storm abgelassen werden müsste…
„Extinction“ – Die Kritik zum Netflix-Film

Verdammt, dieses Netflix sei … verdammt! Jetzt hauen die schon wieder neue SciFi-Eigenproduktionen raus! Oder halt die eingekauften Eigenproduktionen von aufstrebenden Kunstpupsern, die es schaffen, mit 10 Millionen Dollar einen Film zu drehen, der locker nach 10,5 Millionen aussieht (= beide Zahlen geraten). Doch schafft es der Streamingdienst nach den letzten Totalausfällen aus dem „Museum of modern (f)art“, uns endlich mal einen GUTEN Film zu präsentieren? So richtig mit Story, einem Anfang, Ende und lange wirkendem Fremdschäm-Blocker?
„Star Trek Discovery“ – Staffel 2 – Die gesamte Handlung!

Wie bitte? Wir wissen noch nicht, was die neue Discovery-Staffel bringen wird? Na, da habt ihr aber die Nostradamos-Rubrik von Zukunftia noch nicht kennengelernt! Denn seit dem Zusammenbrechen der Twin Towers hatten wir ein gaaar nicht so schlechtes Händchen darin, Plot-Lines hervorzusagen – unter anderem bei Archers Enterprise. Ob das nach über 10 Jahren Star-Trek-Abstinenz noch funktioniert (oder zählt IHR die Filme echt dazu?), wollen wir heute noch mal feststellen. Beziehungsweise in einem halben Jahr. – Huhu, ihr Webseitenbenutzer vom Januar 2019!
„Doctor Who“ – Reviews der Folgen 10.01 bis 10.06

Für uns Qualitätsliebhaber stellte sich in den letzten Jahren immer mehr die Frage: „Doctor … Doctor … Who?!“ – Ich persönlich wollte ihn seit der Matt-Smith-Ära einfach nicht mehr kennen, jenen Mann, der nur deswegen nicht zu seiner finalen 13. Inkarnation kam, weil auf einem kitschigen Weihnachtsplaneten(!) etliche Bonusleben durch einen locker hingeschissenen Dimensionsspalt sickerten. Staffel 9 war dann nur noch Quälerei und bescherte mir die verschiedensten „Shades Of Gay“. Doch: ist die zehnte Season vielleicht wieder guuut?
„Wie? Nur 50 Neustarts pro Woche?“ – Klapos Gedanken zur Serie

Wir leben in einer spannenden Zeit. Nicht nur, dass wir jeden Tag die Verquickung der klassischen Clownsschule mit dem weiten Feld der Weltpolitik sehen dürfen, nein: Auch im Medienbereich tut sich mehr, als man mit zwei Händen (oder saftigen Facepalms) fassen könnte. Hier muss unser Kollege Hoffmann schon sehr viele „Was früher alles besser war“-Punkte auf seiner Steintafel abhaken, um diesem Wandel gerecht zu werden. Trotzdem habe ich die aktuelle Lage für euch zusammengefasst. Und damit ich morgen noch weiß, was ich heute gegessen habe (= Alzheimertabletten, du Depp!).
„Die Zeitmaschine“ (1960 / 2002) – Das Gastartikel-Doppelreview

Unser Leser(?) und Gastartikelschreiber(!) namens Tobias H. ist wieder da! Und wie immer frage ich mich: Soll ich hier eigentlich seinen Nachnamen ausschreiben, oder darf z.B. sein Chef nichts von seinem Treiben bei uns erfahren? Nicht, dass der gute Tobias in seiner Arbeitszeit Reviews schreibt, statt Dieselfilter in VW-Autos einzubauen oder die Deutsch-Österreichische Grenze zu kontrollieren? – Jedenfalls hat er heute gleich ZWEI Reviews mitgebracht. Was gut ist, denn im Moment bin ICH diesbezüglich faul für Zwei…
Verkurtzte Arbeitszeit: Alex Kurtzman macht für 5 Jahre Star Trek!

Einen schönen guten Tag, ihr Volltrottel! – Wie? Nein, wir versuchen nicht, Quote durch Zuleserbeschimpfung zu machen, denn wir ALLE sind die Volltrottel. Zumindest für CBS. Denn unser alter Freund, Alex Kurtzman (auch „Der Rick Berman der Schmerzen“ genannt), hat soeben für fünf weitere Jahre im Schoße von Gene Roddenberry unterschrieben. Mit was genau er dort gesäugt wird, spielt erst mal kein Rolle, denn zeitgleich kamen ein paar neue Gerüchte zu NEUEN Trek-Serien zum Vorschein.
