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Star Trek Picard – Klapo-Kritik zu Folge 1.06 – „The Impossible Box“

, Star Trek Picard – Klapo-Kritik zu Folge 1.06 – „The Impossible Box“

Wir konnten endlich vom Würfelglück der Autoren profitieren: Diesmal kommen wir im Borg-Kubus an! Und da der so gut bewacht ist wie die Roddenberry-Autorenregeln im CBS-Gebäude (= gar nicht), kommt jeder rein, der sich in seiner eigenen Gähn-Psyche hochgeschlafen hat. – Lustig ist übrigens, dass der Titel „The Impossible Box“ für das Duo Kurtzman/Star Trek stehen kann, für das übliche Mystery-Box-Gedöns oder sogar der Name von Picards Raumschiff sein könnte. Mensch, diese Psychologie… Wäre DAS nicht auch mal was für diese Serie?


Gut, dass ich euch sehe, Leute! Ich muss euch was Krasses erzählen: Ich hatte gestern einen Traum, in dem ich das starke Gefühl hatte, dass ich nicht real bin. Daraufhin habe ich mich an eine imaginäre Beraterin gewendet, die mich an einen von mir herbeihalluzinierten Psychologen verwiesen hat. Der gute Mann hat mir dann in einem Drogentrip suggertiert, dass ich eine Kiste öffnen muss, in der eine weitere Kiste ist, die der Schlüssel zur Vergangenheit eines ganz bestimmten Mannes ist.

Okay, ganz so schlimm ist es in dieser Folge natürlich nicht – ich befleißigte mich hierbei des Stilmittels der (extrem leichten) Übertreibung. Aber dafür habe ich in meinem Gleichnis noch die 5 Zwerge weggelassen, die in dem allgemeinen Vorhersehungs-Trip wichtige Rollen spielen: Der rauchende Genie-Zwerg, der stets alles weiß (Raffi), der doofe Zwerg, der aber noch dööfer wird, wenn es drauf ankommt (Elnor), außerdem der rattige Hibbelzwerg (Jurati), der Hardman-Zwerg (Rios) und seine diversen Holozwerge.

Ihr seht schon: Es geht heute um die Verzwergung von Star Trek. Die eigentliche „Geschichte“ ist nur die (Laber-)Sülze, die drum herum gewickelt ist… Wie Kollege Sparkiller schon wundervoll dargelegt hat, ist das hier weiterhin keine dolle Story, sondern ein Schwafeltrip in die unendlichen Weiten von… äh… dem, was wir bereits seit 5 Folgen sehen. – Borgschiffe, Schrottschiffe und Dialoge, bei denen man mal schnell schiffen gehen möchte.

, Star Trek Picard – Klapo-Kritik zu Folge 1.06 – „The Impossible Box“

„Oh Gott, da ist ja … GAS in der Kiste! Was kann es nur sein? Ist es giftig?!“ – „Kommt drauf an, was Michael Chabon und Alex Kurtzman so gegessen haben?“ – Alles raus, was keine Quote zahlt: Das Mystery-Box-Phänomen wird ja schon länger an Drehbuch-Grundschulen besprochen. Und ich bin echt sooo gespannt, wie diese Schulen das Mysterium auflösen. – Ihr auch, Lechz?!

Erneut geht es hier nicht um moralische Entscheidungen, um das Befolgen oder Interpretieren von sinnvollen Vorschriften, um Abwägungsprozesse, diplomatische Verhandlungen oder ein „Höheres Gut“, sondern permanent um Leute, die sich gegenseitig was „schulden“:

Hugh ist nett zu Picard, weil der mal nett zu ihm war, Jurati ist nett zu Rios, weil die Blume zwischen ihren Beinen mal wieder gegossen werden musste, Raffi redet sowieso nur von SCHULD, Elnor muss nun auch seine Schuld bei Picard begleichen (was am lustigsten ist, denn Picard hat dafür nichts geleistet und Elfo GAR NICHTS kapiert), Rios schuldet Picard sein Raumschiff als Geld-Gegenwert, während Soji ebenfalls nur wegen des „Blumendüngers“ (bei Romulanern läuft das anders) eine Verpflichtung zur Nutzung der heiligen Barfuß-Kammer empfindet.

Klar, SCHULD funktioniert eine Weile ganz gut, ich bezweifle aber, dass das die Serien-Jubler solche Episoden in ein paar Monate noch mal schauen wollen. Denn nichts ist langweiliger als alte Handyverträge, sobald man einen neuen besitzt. Doch trotzdem purzelt aus der ollen Picard-Serie einfach nichts Nachhaltigeres raus. Hier will man ja schon fast tiefenpsychologisch drangehen und sich fragen, was Kurtzman und Chabon gegen ihre Autoren in der Hand haben. Bei solchen Drehbüchern möchte ich weiterhin vermuten: Eine Schul(d)-Tüte?

Ich verstehe aber, warum diese Folge allgemein ganz gut ankommt: Hugh ist der übliche Bonus für alte Fans, trotz viel Geschwafel sind die einzelnen Orte durchaus abwechslungsreich (Träume, Lampenabteilung von Ikea, Borg-Queen-Kammer mit Superportal drin, etc.) und am Ende des Tages hat man ja ENDLICH Soji gefunden! – Wofür man sich jetzt 2 bis 4 Episoden lang Kurtzmans Käseraspel angesehen hat, der gelangweilt am alten TNG-Klops rubbelte, damit Storysplitter abfallen…

, Star Trek Picard – Klapo-Kritik zu Folge 1.06 – „The Impossible Box“

„Raffi, ich lasse euch NUR rein, weil ich dich seit Jahren nicht mehr kenne, du mich nervst und die Beziehungen zu den Romulanern mir seit heute am Popo vorbeigehen – mein Sodbrennen ist nämlich wieder da.“ – Macht klein, was euch klein macht: Star Trek funktioniert seit 2009 nur noch über persönliche „Kontakte“, was wohl Kurtzmans Hollywood-Leben widerspiegelt. Hier tut einem jeder einen Gefallen, der einem die letzten 7 Tage nicht aufs Maul gehauen hat. Gemeckert wird dabei trotzdem. Ist ja schließlich eine tiefgründige Geschichte.

Ich fühlte mich diesmal übrigens nicht gelangweilt, aber dafür intellektuell herausgefordert.

Alleine schon, um hier jetzt „WIDERSTAND IST ZWECKREICH“ brüllen zu können!

So frage ich mich z.B., ob Hughs Arbeit auf dem Kubus nicht eher dafür spricht, dass er Soji und Picard an die Romulaner verrät! Der Mann hat seit Jahren sein Lebensglück darin gefunden, Borg zu befreien, wirft aber seine ehrenvolle Berufung weg, als Picard in alle Richtungen „Vertraut mir! Raffi weiß schon, was ich hier tue!“ ruft. Denn Hugh wird entweder beim Kampf gegen die Romulaner sterben, aufgeben oder fliehen müssen.

Weiterarbeiten geht ab jetzt ja nur noch als Lampenschirm im gezeigten Meditations-Raum?

Anders gefragt: Hätte ein Arzt, der seit Jahren Verletzte an der syrischen Grenze versorgt, auch für einen „alten Kumpel“ seine Kameraden erschossen und Patienten verlassen, weil irgendeine Trulla irgendwas Besonderes an sich hat?

Das ist DOOF, nicht rührend oder logisch.

Schlimmer ist da nur, dass Elnor mal eben schnell in die Deckenverkleidung(?) vom Borgschiff beamen konnte (gibt‘s für so was eine Kurzwahltaste?), damit er Romulaner massakrieren kann. Sparkiller hat ja schon dargelegt, warum das Abwarten an der rettenden(!) Portal-Schwelle totaler Mumpitz ist. Ich sage noch zusätzlich: Da spritzte die pure Mordlust aus den Gichtgriffeln der neuen Showrunner.

Warum Leben beenden, wenn der romulanische Hilfsarbeiter vielleicht nicht mal weiß, worum es hier geht?! – Womit er offiziell schon mehr mit uns gemeinsam hat als wir mit Picards Ficker-, Killer- und Drogen-Bande…

Und wieso wollte Elnor jetzt unbedingt sterben/sterben lassen? Weil die Autoren nicht wussten, was sie mit dem Kind im Körper eines Kindes anfangen sollten? – Okay, der Bengel wollte ja von Anfang an eine „unmögliche“ Mission, weil es im Gegensatz zu den Klingonen ehrenhaft ist, bei einer Mission zu SCHEITERN… Aber hat der Nonnenorden zusätzlich eine hohe Lebensversicherung (5 Barren goldgepresste „Ausländer raus“-Schilder?) auf den Namen von Elnor abgeschlossen? Und wie GENAU hat der sich jetzt rübergebeamt? Hat der für so was eine Art Siebten „Ich bin Picard scheißegal“-Sinn?

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„Lauft, ich halte sie für euch auf!!“ (*Mit Mini-Cooper auf die A38 fahr*) – Nicht nur Raffi kennt die Worte „Blutbahn“ und „Reinspritzen“: Elnors tiefgründiger Charakter findet nach epischen Dialogen wie „Meine Behinderung wurde nie eindeutig diagnostiziert“ ein episches Ende. Jetzt kapiere ich auch, warum Picard nicht Worf mitnehmen wollte. Dieser dröge Langweiler hätte die Worte „Bleib auf dem Schiff!“ womöglich befolgt!

Und dann gab es noch diese schönen Details in Sachen „schlechte Dialoge“…

Zum Beispiel, als Jurati unserem Picard ganz unverhohlen erklärt, was die Borg mit ihm gemacht haben und generell machen (das wissen neue Zuschauer ja seit 5 Folgen tatsächlich nicht!):

„Ach ja, das ist zufällig das Standardwissen in der Androiden-Schule, an der ich war! Analsonden, furchtbare Schmerzen und rostige Kleiderbügel im Auge, stimmts?“

Toll auch, dass die Trek-Fanfare(!) spielt, nachdem Raffi mit Schnapsflasche vom Sessel wankt! Das machen die doch mit Absicht, diese Trek-liebenden Schelme? Zumal man DANACH ja mal zu ihr hätte hingehen können, um zu sagen: „Wir haben da übrigens seit 200 Jahren Substanzen, die gegen Alkoholsucht helfen (erzählt mir nach TNG und VOY bloß nichts anderes!), magst du da vielleicht mal kuuurz auf die Krankenstation, am Heil- oder Erleichterungsmittel nuckeln?“ – Aber nein, stattdessen wird geklatscht, weil die Nörgeltante mit dem Storchennest auf dem Kopf sich so herrlich für 2 Minuten zusammengerissen hat. Faszinierend, wie niedrig die Limbostange für die „Weiterentwicklung der Menschheit“ aufgehängt wurde.

Und hätte man Picard in dieser Szene nicht mal zu alter Form zurückfinden lassen können? – „Hier spricht Admiral Picard. Ich befinde mich im Auftrag der Föderation auf einem unangekündigten Inspektionsrundflug am Rande des Föderationsgebiets. Ich erbitte Andockerlaubnis, um einen Schaden an den Maschinen zu beheben und einen alten Freund zu besuchen.“

Gerne hätte man dann mit dem romulanischen Wachhabenden darüber diskutieren können, ob es nicht besser wäre, den Mann an Bord zu lassen. Schließlich sind die Romulaner ja arme Flüchtlinge und dringend aufs Hilfslieferungen angewiesen? Das hätte man auch gerne etwas subtiler handhaben dürfen: „Sie kennen mich sicher, mein Freund. Die Sternenflotte hat mich doch tatsächlich wieder für den aktiven Dienst reaktiviert, weil ich ein Händchen dafür habe, Ressourcen und deren Verteilung gut einzuschätzen. Tjahaha… Und wissen Sie was? Der Kommandostab überlegt seit Monaten, ob die Hilfsflüge an romulanische Flüchtlingswelten nicht unsere Kapazitäten übersteigen. Ist das nicht ein Ding? Tja… Darf ich jetzt rein?“

Wobei das natürlich nicht erklärt, warum man Picard offiziell(!!) empfängt, nachdem die (unterwanderte) Sternenflotte und die (unterwanderte) Romulanerführung ihn BEIDE nicht dort haben wollen! Es gibt also überall total wichtige Verschwörungen, aber das kurze Memo (“Glatzenmann nicht reinlassen“) blieb irgendwie im Subraum hängen?

, Star Trek Picard – Klapo-Kritik zu Folge 1.06 – „The Impossible Box“

„Ich glaube, dieser Borg-Kubus ist nicht betriebssicher. Die Feuerlöscher hätten schon vor zwei Monaten gewartet werden müssen!“ – Immerhin haben die Showrunner mal was von „Dramaturgischer Fallhöhe“ gehört… In ein paar Sekunden fällt unser Picard übrigens Hugh freudestrahlend in die Arme. Aber warum auch nicht? Picard ist seit seinen neuen Kreislaufmedikamenten ja auch eher ein „Herz-Typ“ geworden.

Apropos „Unglaubwürdig“ und „Gefährdete Leben“: Erstaunlich ist auch, dass man beim Belabern von Sternenflottenfrauen nicht mal beweisen(!) muss, dass man den VIP, für den man Zugangsberechtigung erhalten möchte, überhaupt an Bord hat!

Ich könnte also vom Sitz eines Reisebusses aus einen beliebigen Typen von der Landesregierung anrufen und behaupten, dass ich den Ministerpräsidenten von NRW bei mir habe: „Ja, ist wirklich eilig. Der will mit ein paar mittelgroßen Koffern und Schubkarren eine Nacht im Lagerraum der Bundesdruckerei verbringen. Aber alleine und ohne Kontrollen. Sie wissen ja, wie der alte Zauselkopf ist, ha-ha-ha.“

Toll auch, wie uns weiterhin JEDE Emotion erklärt wird, da man uns ebenfalls für eine seltene Borg-Spezies mit komplett rausgebohrten Augen und Ohren hält (wobei das auf Fans vom neuen Star Trek zwangsläufig zutrifft?):

Jurati: „Der Weltraum ist kalt und will uns töten! Das weiß ich als eine der abgeklärtesten Topwissenschaftlerinnen mit absoluter Sicherheit. Und weil das nicht subtil genug ist, reihe ich noch ein paar Worte hintereinander: Traurig, einsam, hoffnungslos, verloren, Geldbörse im Spind vergessen, Hose hintenrum geplatzt, Augen ganz nass, weil salziges Wasser rauskommt. Habt ihr mich ver-stan-den?“

Alle anderen: „Echt jetzt? Du willst uns mitteilen, dass du gestern ZWEI Portionen Linsensuppe hattest?“ 

Noch besser kommt da fast nur das Gefasel vom Zwillingspaar… Da ist plötzlich die Rede vom Heimatplaneten(!) der Synths (hat der zufällig die Form einer Battlestar Galactica-Staffelbox?), die man unbedingt in den Träumen von Soji finden müsse. Und weil das alles sooo furchtbar wichtig ist, wird der Entdecker dieser Tatsache – nennen wir ihn mal „Dawson’s Creek“-Spock – weiterhin von seiner schaftleckenden Schwester gehänselt, ausgelacht und demotiviert. – Denn nur SO erhält der Mann die Premium-Motivation und Selbstsicherheit, die er zum Spionieren braucht.

, Star Trek Picard – Klapo-Kritik zu Folge 1.06 – „The Impossible Box“

„Dahj, du musst mir jetzt deine Antwort auf eine sehr alte Frage des Franchises geben: WIE – VIELE – LICHTER?“ – Kein Licht am Ende des Kurtzman-Tunnels: Weiterhin werden wir mit plumpen Pardauz-Dialogen wie „Tust du das für mich?!“ und „Du musst dich konzentrieren!“ belästigt. Aber immerhin: In der nächsten Staffel wäre das sogar noch etwas steigerungsfähig („Das macht mich sehr ungeduldig.“ – „Deine Ungeduld macht mich sehr unsicher.“ – „Deine Unsicherheit macht mich extrem wütend.“)

Super auch, wie Rios so drauf ist: Stets grinst er die verzweifelten Leute um sich herum an und macht den Eindruck, sich geistig längst selbst in eine Zigarre eingewickelt zu haben. Trotzdem sind seine Hilfestellungen natürlich immer brauchbar: „Ich kann es nur empfehlen, mit einem Captain zu schlafen“, oder in Richtung der mental zerstörten Raffi: „Niemand macht immer alles richtig.“ – Gibt es für die Autoren eigentlich Essensmarken für jede verpasste Dialogzeile mit INHALT?

Wobei die Dialoge vor 20 Jahren natürlich unzeitgemäß waren, weil es da noch um Aufträge und Pflichterfüllung statt um spontane Gefüüühle und Ahnungen ging. Total krass, wie viel moderner sich das heute anfühlt. (*Schnäuz, Lach, Flenn, Nervenzusammenbruch bekomm*)

Ach ja… Ich muss die Psychotherapeuten unter euch kurz was fragen: Wie groß schätzt ihr die Heilungschancen von ehemaligen Borg ein, die sinnfrei im Dunkeln auf dem Borgschiff rumwanken müssen? – Klar, natürlich muss man vorher die Einäugigen abziehen, die wegen mangelnden Räumlichkeits-Sehens in die vielen Abgründe stürzen.

Im Ernst: Seven of Nine, Picard und Icheb wurden recht fix wieder zum Menschen, während man hier halbbefreite Borg lediglich verwirrt rumwanken lässt. Die sitzen dann ohne (gezeigte) Therapie in irgendwelchen kahlen „Erholungsräumen“, um sich zur Genesung (des mangelnden Forschungs-Budgets?) die kahlen Wände anzusehen. Schon interessant, wenn man bedenkt, dass man auch Topfpflanzen(!) oder Therapiehunde(!) aufstellen könnte. Man bedenke: Sogar Picard darf auf Rios‘ Schrotthaufen den ganzen Tag in der Weingut-Simulation abhängen, damit er sich wohler fühlt.

, Star Trek Picard – Klapo-Kritik zu Folge 1.06 – „The Impossible Box“

„Hier erholen sich die ehemaligen Borg von den Strapazen?“ – „Ja, wir spielen sogar klassische Musik. Rhythmisches Piepsen und unheimliches Wummern. Ein Traum.“ – Da blühen einem die leeren Augenhöhlen vor Freude auf: Durchdacht erscheint mir die Rückgewinnung nicht. Mir fehlt definitiv eine Chorgruppe („Nicht mehr im Canon singen leicht gemacht“) und eine Art „Leben“ nach den ersten Stunden („Okaaay. Ich bin Sternenflotten-Botaniker und will jetzt meine Familie sehen!“ – „Schnauze, sie sitzen jetzt da rum und sind dankbar, kapiert?!“)

Zum Schluss möchte ich noch auf der Unsinnigkeit von Sojis „wertvoller“ Traum-Vision hinweisen. Woher weiß sie, dass die zwei Monde nicht ZEHN Monde waren, von denen sie nicht alle sah? Und sind sie wirklich rot, oder ist es nur die Färbung der Atmosphäre? Oder sind es doch Planeten und sie SELBST ist auf einem Mond? – Das ist aus so vielen Gründen so schwachsinnig und öde, dass man sich nicht wundern muss, dass die Autoren uns seit vielen Folgen immer wieder erzählen, wie absurd öde und leer der Weltraum doch ist. Ist doch eh alles gleich und unendlich. Und wie viele Monde wird es im Universum schon geben? (*An Fingern abzähl*) Drei vielleicht? – Tja, der Dunning-Kruger-Effekt schlägt wieder mal unbarmherzig zu…

Zumal man sich für das „Ritual“ in der Lampenkammer wirklich noch was Alienhafteres hätte ausdenken können! Wir erlebten nicht mal eine gescheite Hypnose, sondern nur das, was Kurtzman & Co. sich vom letzten Entspannungsseminar bei der CBS-Fortbildung gemerkt haben: Augen zu. Dem Mann mit der warmen Stimme zuhören. Der einem in Traumreisen erzählt, wie viel MEHR GELD man verdienen kann, wenn man ruuuhig einatmet – und ab und zu ausatmet.

Da hätte ich eine Art Geistesverschmelzung spannender gefunden. Aber dann bitte etwas, was auch „Dawson’s Creek“-Spock irgendwie fordert oder sogar bedroht. – Bisher musste der ja nur „Denk doch mal naaach!“ oder „Wie rum machen wir es heute, Schnucki?“ grunzen…

, Star Trek Picard – Klapo-Kritik zu Folge 1.06 – „The Impossible Box“

„Oh Gott, bin ICH das etwa?! Ich … b-b-bin … bin also … eine … starke Frauenfigur, die viele Mädchen inspirieren wird! Toll!“ – Danke, Alex! Endlich habe ich ein Bild gefunden, das ich verwenden kann, um alle neuen Trek-Figuren zu porträtieren. Wobei aber eigentlich noch ein frecher Graffiti-Schriftzug („Fuck the future!“) auf die Holzpuppe gehört?


Fazit: Eine Episode wie aus dem Leerbuch… Ein bisschen Action, ein bisschen Blabla und ein bisschen Kulissenbeschau für Leute mit extremer Lichtempfindlichkeit.

Okay, auf den ersten Blick geht es zwar voran und wir erhalten endlich Antworten auf Fragen, die wir uns seit 5 Folgen stellen (= „Werden sich Picard und Soji sehen, bevor ich wie Patrick Stewart aussehe?“).

Doch auf den zweiten und dritten Blick ist das genauso doof wie zuvor: Die Föderation und die Verschwörer sind ein unorganisierter Kasperhaufen, den man mit Handpuppen und uralten Bekanntschaften (Hugh, Sternenflotten-Dame) veräppeln und umgehen kann.

Mit etwas Verstand und Mühe könnte das sogar spannend sein.

Aber bei der derzeitigen Art von „Erzählung“ muss man leider immer FLOTT seine Meinung abgeben, damit die nicht noch weiter absinkt, bevor man „ENTER“ gedrückt hat. – Mal ein etwas anderer Wettlauf gegen die Zeit, wa?

(*Klack*)

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

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Artikel

von Klapowski am 01.03.20 in Star Trek: Picard

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Kommentare (56)

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  1. Nestroy sagt:

    Bei Nareks Erklärung des Rituals (bzw. schon bei der Erwähnung dessen romulanischen Namens) musste ich sofort an Klingonen und an Worf denken, wenn der wieder mal einen seiner Riten (z.B. das „Ma‘Ch-Wech“ bei aufgefundenen Schimmelpilzen in der Fensterritze) erklärt hat.
    Dieses romulanische Ritual hat sich schon sehr klingonisch angehört wie überhaupt jetzt immer, wenn die Spitzohren in ihrer Muttersprache reden.

    Ich bin übrigens schon sehr auf den ersten Auftritt der Klingonen in PIC gespannt und wie sie aussehen und vor allem reden(!) werden. TNG-Design mit unverständlicher DSC-Murmelstimme?

  2. JP1957 sagt:

    Mir fehlt hier das Positive.

    Gerade für uns als Deutsche bietet die Folge doch eine wunderbare Offenbarung.
    Auch im 24. Jahrhundert wird noch Fußball gespielt!

    Ich fand das Bild des fußballspielenden Rios auf seinem Schiff eine Offenbarung.

    Jetzt hoffe ich sehr auf Picard beim Minigolf in der nächsten Folge.

    • Scholli67 sagt:

      Jawoll!
      Endlich einer, der sich auf die wirklich wichtigen Aspekte konzentriert.
      Picard beim Minigolf wäre wegweisend. Völlig unterschätzter Leistungssport m.M.n.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Mich würde das endgültig versöhnen mit der Serie.

      Wo sie mir schon den Hund nach der ersten Folge wieder genommen hatten.

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    • Daniel sagt:

      Fußball? Pass dann aber blos auf, dass Rafi nicht mitspielt und zum goldenen Schuss ansetzt……….

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    • Klapowski sagt:

      Ich halte es für sogar sehr wahrscheinlich, dass wir noch weitere Aspekte unseres Lebens im Burnham/Picard-Freudlos-Trek sehen werden.

      Wir hatten Burnhams „Fummelparty“ in Staffel 1, Popmusik, Rauchen, Saufen, Wohnwagen, Fußball, modernes Fluchen, Teebeutel, auf denen man trotz Replikator-Technik beinahe das „Teekanne“-Logo zu sehen glaubt…

      Da ist es fast logisch, dass man demnächst einen Dacia Sandero um die Ecke fahren sieht, während sich Picard auf dem Tablet eine Episode „Dexter“ anschaut („Hey, der Kerl erinnert mich an uns!“).

      Aber wenn es euch tröstet: Das wäre nicht das Hauptproblem der Serie. „The Orville“ macht das quasi in jeder Folge mit Genuss. Mal werden alte Eigenheiten spontan wieder“gefunden“ (Handys, Zigaretten) oder waren halt nie weg (Dating-Rituale, Filme, Muppet-Figuren, Bierflaschen, etc.)…

      Bei Picard gibt’s halt nur das „Problem“, dass man uns FRÜHER lieber 40 Episoden lang die letzten Eigenarten der klingonischen Totschlag-Kultur zeigte, statt uns mal eine ordentliche Folge „Der Preis ist heiß“ auf dem Holodeck zu gönnen.

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    • JP1957 sagt:

      @Klapo

      Ja, ich erinner mich.
      War das nicht furchtbar? Klingonische Opern! Und nicht etwa nur in einer Folge mal. Die griffen das sogar später noch einmal auf!

      Wo ist eigentlich der Hund?

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    • G.G.Hoffmann sagt:

      In der TNG Ära wurde auch immer wieder auf das 20. Jh. angespielt. Eigentlich war man nur in das 20. Jh. vernarrt. Ab und zu spielte man klassische Musik des 18./19. Jh. Das 21. bis 23. müssen kulturell ereignislos gewesen sein.

      Picards eigener Bruder war ein Weinsäufer, der auf einem rückständigen Weingut lebte. So wie heute noch viele Menschen in 400 Jahre alten Fachwerkhäusern leben statt in Glaspalästen aus dem 21. Jh. Sehe da keinen Widerspruch zum bisherigen Trek.

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    • Serienfan sagt:

      Gerade die „Fortschrittlichkeit“ hat Roddenberry ja gerne bei Alltagsbeschäftigungen gezeigt. Insofern gab es statt Schach nun ein 3D-Schach. Unter Berman wurde das zum Teil ausgebaut, indem Sportarten wie Parrises squares, Velocity oder Hoverball zumindest erwähnt wurden.

      Natürlich mag es für viele unvorstellbar sein, dass Sportarten wie Fuß- oder Baseball in einigen Jahrhunderten nicht mehr existieren. Zugleich gibt es aber aktuell auch nicht mehr gerade viele Rittertourniere, die sich vor 400 Jahren großer Beliebtheit erfreuten.

      Mir ist es immer lieber, SF-Serien gehen in ihren Zukunftsideen vielleicht einen Schritt zu weit, als wenn sie an der Gegenwart kleben. (Durch den humoristischen Ansatz „akzeptiere“ ich auch bei „The Orville“ mehr. Bei Star Trek würde ich es nicht hinnehmen, wenn die sich über den Brückenbildschirm „Seinfeld“ ansehen.)

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      Wobei das „Überfortschrittliche“ in allein Lebensbereichen auf TOS und die ersten beiden TNG-Staffeln unter Roddenberry beschränkt waren. Bis dahin haben die Protagonisten immer gerade zu verächtlich und unverständig auf Menschen früherer Jahrhunderte geblickt, gerade auch auf das 20. Jahrhundert, immer mit einem augenrollenden „wie konnte die Menschen damals nur so leben und wie dumm waren die?“. Menschen aus dem 20. Jahrhundert wurden immer als Volltrottel dargestellt, um die Überlegenheit der Menschen des 23. und 24. Jahrhunderts zu zeigen.

      Das wurde später zurecht etwas korrigiert, zumal auch im 23./24. Jahrhundert viele nicht gerade die hellsten Birnen im Leuchter waren (von ihren Spezialfähigkeiten abgesehen): z.B. Scotty, Geordi, Sisko, Paris, etc., um nur einige zu nennen.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Ja, schon bei DS9 brach ja plötzlich der Koch-Trend aus, während Keiko noch völlig fassungslos reagiert hatte, als O’Brien ihr erzählte, seine Mutter habe noch selbst gekocht („wie, sie hat das Fleisch wirklich mit ihren Händen berührt?“).

      Fairerweise erkannte ich bei Berman immer einen übergeordneten Zweck. Das Pokern zum Beispiel diente immer entweder einer Charakterisierung oder einem Story-Element, das heißt, wie sich die Figuren beim Pokern verhielten, spiegelte immer einen Aspekt ihres Charakters wider.

      Antworten
  3. Xulitcon sagt:

    Bin außerhalb des Sandkastens von Star Trek dem Picard seine Tee.. Kaffeefahrt geblieben.
    Zolle schon mal vorab großen Respekt an Denjenigen/Diejenige, wo noch die Kraft besitzen in dieses Dunkel zu schauen.
    Binge zur Zeit die Serie TIMELESS. Ist nichts Besonderes, aber erzeugt für mich beim Watching gute Laune und Neugier wie es wohl weitergehen wird.
    Da gibt es sogar Aussendrehs mit antiorbitalem natural Sonnenlicht!!!
    Die aktuelle reale Lage in Deutschland ist mir schon dystopisch aufgeladen genug, da kann mir der Quark von den Hollywood-Orks, die mit STD ihr goldgepresstes Latinum verdienen, gestohlen bleiben. Sollen die Alle in ihrem selbsterdachten schwarzen Wasch-Loch verschwinden!

    • Xulitcon sagt:

      @ JP1597:
      Sag bitte Bescheid, sobald Nummer 1 (gemeint ist selbstverständlich n u r der Hund) wieder die Bühne betritt.
      Danke! So Long…

      Antworten
  4. TUB_Stephan sagt:

    Puh geschafft :). Die Story ist ja mehr als dünn:
    – Picard hat Albträume, von einer mit schlechten Shadern vollgepflasterten Enterprise D, Mars explodiert und transparentes Aluminium platzt wie Glas
    – Datsch fummelt mit Typen rum, Typ bekommt Messer in die Brust, Datsch schlägt alle zusammen
    – Datsch telefoniert mit KI Mama und wird zu Picard geschickt
    – Picard lässt sich von einem weiblichen Michael Friedmann interviewen, ja das Niveau von N24 lässt grüßem
    – Picard hat Träume von Data in dem sie mit ihren Penisse spielen
    – Picard kriegt Besuch von Datsch und los geht es, hust, das Abenteuer
    – Picard lässt sich von Jurati über das klonen eines Bewußtseins aus einem Neuron, äh Positron, ja das Antidingsbums vom Elektron erklären. Das war der Moment wo die Autoren, dass Science durchgestrichen abgehackt haben. Picard erfährt das Datsch eine von zwei Töchtern Datas ist.
    – Picard wird von alter „Sternenflotten“ Merkel abgekanzelt, Datsch explodiert (die gute hat es wenigsten hinter sich)
    – Sternenflotte ist von Romulanern unterwandert, implziert dass die Sterneflotte dumm ist, da es scheinbar keinen Abschirmdienst gibt
    – Picard lernt den ultra geheimen Geheim-Geheimdienst im inneren eines Geheimdienst Datsch Watsch kennen, überlebt, weil seine Bediensteten Ex Tal’Shiar sind und Jurati den Tag rettet bzw. sich als Spionin in die Picard Gruppe einschleust
    – Picard und seine Ex Tal’Shiar Agentin brechen in Datschs Wohnung ein, um ein wenig zu zaubern, anders kann man den Bullshit nicht nennen
    – Picard begibt sich in den 24 Jhd. Hartz IV Wohnwagen Park (wenn das mal nicht mit deutschen Baurecht kollidiert)
    – endlich Weltraum, Moment, was ist das für eine hässliche Schüssel von Raumschiff, wir lernen die raubeinige Leserate und seine MHN und CHN kennen, die alle so aussehen wie das Raubein. Wenn der nicht was an der Waffel hat, wie narzistische Persönlichkeitsstörung weiß ich nicht weiter
    – da gabs ja noch dieses ekelhafte Redesign eines Borg Cubes, auf den Romulaner, Menschen und Exborg eben Zeug machen und Borg befreien oder so
    – da haben wir die etwas inzestuöse Spannung zwischen den Romulanerkids wo ich mich frage, was soll der Scheiß, ist das dafür, dass sich diese moralischen Eugeniker Heuchler unter uns anekeln dürfen, sollen? Und bitte, wer wie was verhält sich, abseits eines RTL, Pro7 Zuschauers so wie diese Romulanerkids, klar.
    – wir lernten vorher, dass der Datsch Watsch total die Angst vor künstlichen Leben hat. Wir haben eine tiefgründige Diskussion darüber erleben dürfen, was denn Leben nun eigentlich ist, sind wir Menschen nicht auch nur Maschinen usw.. Nein, letzter Satz ist ein Scherz!
    – Der Narek, dass ist ein Mann, wtf da bums, äh hat eben mal Beischlaf mit dem Bot, um an Informationen zu kommen, wobei die so alle schiss vor der haben, dass sie sich aktiviert, keine Ahnung was passieren hätte können, wenn er zu tief, ok stop.
    – Hugh und Sushi blabbern mit so einer Exborg Romulanierin und bekommt einen neuen Spitznamen, Zerstörerin von, habe ich vergessen.
    – Dann gab es den Besuch in Bruchtal, wo dieser heilige Dingsbums Nonnenfleischer Orden lebt, die keine Ahnung von Kindererziehung haben und wir erfahren in strangen Rückblicken Picards zusammentreffen mit Elrond, die irgendwie pädophile und imperialisitsche wibes erzeugten (passt irgendwie zu Hollywood ubnd Picards Kluft erinnert an diesen Nazi Archeologen von Indiana Jones Jäger des verlorenen Inhalts, äh Schatz)
    – Picard geht in Bruchtal, wegen einer dämölichen Aktion fast drauf, Elrond wäscht den Leuten den Kopf, nee hackt den Kopf ab. Mh, Moment was sagte Chabon dazu, es gäbe keine sinnlose Gewalt, aber Gewalt ist Motor, ähm für Gewaltfetischisten, ja irgend so einen Quatsch hat der erzählt.
    – Dann gab es eine kleine Raumschlacht und wir erfahren, dass die Suppenschüssel von Raumschiff keine Trägheitsdämpfer besitzt. Zum Schluß kommt Seven vorbei
    – Itcheb wird sinnlos verheizt, mh abgeschlachtet. Seven begeht in bester Amoklaufmanier Serienmord, nobody cares, dass ist das Sinnbild der starken Frau von 2020, Moment nicht ganz, sie ist ja noch lesbisch, bi oder so. Naja und die ganze Episode scheint Propagandavideo für den Kapitalismus zu sein, hey guckt mal im Kapitalismus gibts niedliche Hologramme, yeah das ist Kurtzman Trek bitches, fuck off das gabs in diesem sozialistischen Dreck TNG nicht. Ach, Maddox habe ich vergessen, den hat man gefunden und flutsch, dann war er auch schon tot, toll. Aber wir erfahren das Datsch und Sushi Schläferagenten sind, um dem Verbot von Synthetischen auf den Grund zu gehen (was für ein beklopptes Konzept)
    – Jo wir fliegen mal in den romulanischen Raum, uns fällt schon etwas ein. Ja nö, ist klar?!
    Raffi voll besoffen, ringt „Sternenflotten“ Schreibtischtäterin Diplomatenstatus für Picard ab, was für ein Quatsch, siehe Klappos Review. Kann der mal jemand die Flasche wegnehmen oder aufs Maul geben, falls die Antirauschmittel zu teuer sind.
    – Picard beamt auf den Borg Kubus und wir sehen Redesign Scheiße aus allen Löschern tropfen
    – Picard hat wieder sein Borg Trauma und stürzt beinahe in die Abgründe des „Borg“ Kubus, gut zu wissen, dass Arbeitssicherheit im 24 Jhd. noch ein Topthema ist.
    – Picard trifft auf Hugh. Hey Alter, wir hatten ja zweimal die Bekanntschaft gemacht, zweimal war es schwierig, aber ist so lange her, keine Ahnung, ich glaube wir waren die dicksten Kumpels, Umarmung
    – Romulanerboy hat eine Offenbarung wie er Sushi knattern, äh knacken kann, was folgt ist Käse, siehe Klappos Review
    – Nach missglückten Anschlag auf Sushis Leben, flieht sie und trifft auf Hugh und Picard. Picard und Sushi fliehen dann mittels Stargate. Während Hugh die Schotten dicht macht und Elrond seinem liebsten Hobby nachgeht und Köpfe abhackt, ja der tauchte dann auch aus dem Nichts mal so auf.

    Ich gebe es zu, diese kleine Zusammenfassung bedarf sicher noch etwas Zeit und Arbeit. Krass ist doch eigentlich was das für eine kaputte Flickenteppich Geschichte ist, alles wird nur durch diese Mystery Box zusammengehalten und mit der wird alles, seien wir realistisch, in sich zusammenfallen.

    • Xulitcon sagt:

      Klasse Story-Board. Du solltest eine Serie daraus konzipieren…

      Kannst du die Zusammenfassung nach Versendung der restlichen Folgen der Staffel ergänzen? Dann hätte ich trotz Sehabstinenz den Überblick.
      Fastfood ist doch viel schmackhafter als ein 10 Gänge-Menü!

      Ich vermute mal, der Romulaner in Picards Wohnküche (Lieblingsgericht: Romuladen mit geheimer Füllung) gehört dem Mega-Geheimdienst Wisch und Weg an. Ansonsten hätten die Daily-Soup….Soap Architekten zu vieeeel Arbeit in den Charakter investiert. Der Typ wird bestimmt der neue Lorca.

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  5. ted_simple sagt:

    Jetzt habe ich mir die aktuelle Folge doch wieder zeitnah angesehen. Warum nur … ?

    Eine Anmerkung zum Review: Hugh und Elnor blieben nicht grundlos zurück, sondern um zu verhindern, dass die Romulaner Picard und Soji weiter verfolgen können. Hugh sagte, dass er ein paar Minuten braucht, um das Gate abzuschalten (= die Spuren zu verwischen). So konnte er den beiden eine saubere Flucht ermöglichen. Wenn der romulanische Geheimdienst wirklich so super-gefährlich ist, war dies vielleicht tatsächlich die einzige Möglichkeit, die beiden mit dem Leben davonkommen zu lassen, da ja nun beide zur Liquidierung freigegeben sind und sehr um ihre Lebendigkeit fürchten müssen: Soji hat ihren Soll erfüllt, indem sie die beiden roten Monde genannt hat und Picard hat seinen Soll erfüllt, indem er Jurati zu Maddox geführt hat. Jetzt wird scharf geschossen. (Sofern die romulanischen Hilfskräfte schon den Einführungskurs in die Benutzung von Disruptoren besucht haben …)

    • ted_simple sagt:

      Über den „wissenschaftlichen“ Anteil dieser Folge könnte man auch noch einiges sagen:

      – Anhand von 2 Monden kann man keinen Planeten identifizieren (wurde bereits erwähnt).

      – Soji hat einen Körper aus Fleisch und Blut, kann aber Stahl durchschlagen (wurde bereits angedeutet). Beim Anblick dieser Szene möchte man als Zuchauer am liebsten seinen Kopf gegen die Wand schlagen, um dem Elend ein Ende zu bereiten; da man aber fürchten muss, dass dabei nur die Wand kaputt geht (gerade so gelernt!), lässt man es doch bleiben.

      – Ooooh ja, es wurde langsam Zeit, dass wir auch bei Picard eine neue Supertechnologie zum BELIEBIGEN Reisen durch den Weltraum geschenkt bekommen. Schließlich sind wir schon in Folge 6 und bei Discovery hat es weniger Folgen dafür gebraucht! Also wie habe ich das jetzt zu verstehen: Man gibt ein BELIEBIGES Ziel innerhalb von 40.000 Lichtjahren ein und – schwupps – ist man da? Okay, das kennen wir schon von den Ikonianern bzw. diese Methode der Flucht ist ganz offenbar aus der Folge Contagion (TNG Season 2) kopiert. Nur wurde damals das Tor im Anschluss zerstört, während es in den Händen der Romulaner ja nun dazu dienen könnte, das Romulanische Reich zu restaurieren … ein Schelm ist, wer an sowas denkt? Hey, wollte die Romulaner nicht auch in Contagion das Tor in ihre Hände bekommen und die Aufgabe Picards bestand darin, das zu verhindern? Aber in der Post-Postmoderne ist wohl eh alles egal.

      Ohne jede dramaturgische Not und wohl nur für den allgemeinen „Wow!“-Effekt (= 5 Minuten Erregung beim Zuschauer) wurde hier die Reichweite auf 40.000 Lichtjahre beziffert. Es hätte auch völlig gereicht, den „Nottransporter“ (!!) für die Königin auf ein paar „mickrige“ Lichtjahre zu begrenzen und ins übernächste Sonnensystem zu reisen. Oder ist der Geheimdienst etwa SO gefährlich, dass man die halbe (!) Galaxie durchfliegen muss, um sich zu verstecken?

      Übrigens auch ein witziges Problemchen mit diesem Transporter: Jetzt, wo man den „Heimatplaneten“ der Synths identifiziert hat, könnte man ja einfach mit dem Gateway ein Bömbchen dahin transportieren …

      Aber wer will wetten, dass wir von dem Gateway nie wieder was hören?

      Antworten
    • Knubbelnase sagt:

      Trekkies sind eben leidensfähig.
      Immer in der Hoffnung, noch einmal ein Stück Faden irgendeiner Handlung zu finden.
      Ich hätte ja erwartet, der das tolle „Transportbeamerweggerät“ nicht nach genau 40000 LJ nicht mehr kann. Was wenn ich nen Planten suche, der jetzt noch ein paar Lichtmonate weiter ist? Natürlich ist der ganze Zusammenbau der „inneren Logik“ der Folgen so grausam, das auch das ständige hin- und herlaufen der Protagonisten eher verzweifelt aussieht.
      Hat sowas von Hase und Igel.
      Da, ein Stück Logik in der Handlung. Nichts wie hin!
      Gibt es noch Hoffnung auf so etwas wie eine Handlung? Nein, aber siehe den ersten Satz.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Es wurde allerdings gesagt, dass die Borg hier die Technik der Sikarianer assimiliert haben. Die Sikarianer kamen in der Voyager-Episode „Prime Factors“ (Das oberste Gesetz) vor. In dieser Episode wurde gesagt, dass die Sikarianer in der Lage sind, mittels Raumfaltung in Sekundenschnelle bis zu 40000 Lichtjahre Entfernung zurückzulegen.

      Nun wäre diese Technik ja für die Borg doch im höchsten Maße praktisch, um künftig nicht mehr mittels herumfliegender Würfeln, sondern mit Hilfe von Raumfalt-Toren andere Welten zu assimilieren. Stattdessen hat sich die Borgqueen ein solches Tor in ihr privates Schlafzimmer installieren lassen, allein für den Zweck, im Notfall flüchten zu können.

      Antworten
    • ted_simple sagt:

      Das Ganze ist wahrscheinlich wieder psychologisch zu verstehen. Kurtzman träumt von einem solchen Fluchttor in seinem Schlafzimmer, damit er noch davon kommen kann, wenn die rebellierenden Trekkies dereinst sein Anwesen bestürmen werden … ach was rede ich, das passiert ja nur im (lieben und weniger karnevalesken) Spiegeluniversum.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Elnor, der sich mit seinem Schwert immer in der Pose hinstellt, die man bei Rey auf den Filmplakaten und in Trailern sah, ist als verhinderter Jedi-Ritter ein so offensichtliches Trauern darüber, nicht „Star Wars“ machen zu dürfen, dass man sich ausmalen kann, wovon Kurtzman nachts wohl so träumt.

      Antworten
    • DJ sagt:

      Aber Serienfan! Wir haben doch letzte Woche durch ein Pilzi-Zeiti-Dingsibumsi seine Memoiren gefunden! Wir müssen uns nichts mehr ausmalen. Wir haben es doch weiß auf blau mit etwas gelb: https://www.zukunftia.de/8639/star-trek-picard-kritik-zu-folge-1-05-stardust-city-rag/#comment-28823

      Antworten
    • Xulitcon sagt:

      Ob der Trek-Wars-Affinität innerhalb des Kurtziversums, stellt sich mir die Frage, welcher Charakter wird dann wohl im Staffel-Finale ausrufen:
      „Ich bin dein Vater Soji!“

      — der durch Borg-Implantate reinkarnierte Maddox?
      — der von Hugh zusammengeschraubte Schubladen-Data?
      — deehr luschtige Auhgen-Klaphen Aedmiräl?
      — SevenOfNine?
      — Nummer 1?

      Mysterie über Box. Es darf weiter spekuliert werden.

      Antworten
  6. Serienfan sagt:

    Klapo hat ja ganz wunderbar den Finger auf die Wunde gelegt.

    Für das Kurtzman-Team ist die Welt von Star Trek so fremd und unnachvollziehbar, dass sich die Autoren offenbar nur noch über Schuldgefühle erklären können, weshalb die Figuren für andere tätig werden.

    Selbstlosigkeit, wie zum Beispiel der Einsatz von Hugh für die „Ex-Borg“, ist Anlass zur Verwunderung, sodass es auch gleich leidenschaftliche Lobeshymnen hagelt.

    Ansonsten scheinen sich die Figuren in dieser Welt immer nur ganz furchtbar zu langweilen. Das tun sie nicht ohne Grund. Die „intrinsische Motivation“ ist ja ein Grundpfeiler der Ideologie von „Star Trek“. Sie aber ist diesen Autoren vollkommen fremd. Sie sind in ihrem Denken vollkommen der „extrinsischen Motivation“ verhaftet, dem Grundpfeiler unserer heutigen Leistungsgesellschaft, bei der uns immer wieder einredet wird, dass nur über äußere Reize eine Motivation stattfinden kann.

    Wer sich nur extrinsisch motivieren lässt, indem er zum Beispiel nur für Geld oder persönliche Vorteile handelt, wird sich zwangsläufig langweilen, wenn ein solcher Motivationsgrund gerade ausbleibt. Dass bei Star Trek aufgrund neuer Techniken das Nachjagen von materiellem Besitz seine Funktion als extrinsische Motivation verloren hat, bringt das Autorenteam offenbar in große Erklärungsnöte.

    • Rook sagt:

      „Intrinsische Motivation“ sollte für WASPs eigentlich ein erfassbares Konzept sein. Das sind ja – genau genommen – Christen; und die Nachfolge Christi ist eines DER westlichen Sinnbilder für „intrinsische Motivation“.

      Kann natürlich auch sein, dass das Autorenteam sich aus Atheisten und Gnostikern zusammensetzt. Das wäre dann die optimistische Version. Die pessimistische ist, dass es Satanisten sind.

      Oh.

      Antworten
    • ted_simple sagt:

      Hey Serienfan, da bist du wahrscheinlich auf was gestoßen, denn gerade bei extrinsisch motivierten Menschen kommt dieses Mystery-Box-Gedöns von Abrams besonders gut an. Die vielen Rätsel sorgen ja eben für beständige „äußere Reize und Motivation“. Und Subtilität gibt es keine mehr, alles wird überdreht und überdeutlich inszeniert. Leise Töne wären ja möglicherweise zu wenig motivierend!

      Und gerade das EINE Besatzungsmitglied, mit dem sich eigentlich die Alt-Trekkies identifizieren könnten (Wissenschaftlerin), wird als Charakter völlig demontiert, weil offenbar keine intrinsische Motivation vorhanden ist. Bei einer WISSENSCHAFTLERIN. Das muss man erstmal sacken lassen. Ich kann die Frau seit ihrem „Gnaah! Mir ist so langweilig!“-Moment nicht mehr ernst nehmen.

      Ich fürchte, dass auch gerade Doctor Who in diese Richtung umgebaut/ruiniert wird. Das Finale der aktuellen Staffel wirft mehr Fragen auf als jedes andere Finale zuvor und irgendwie fürchte ich, dass wir nie die Antworten erfahren werden. Genau wie beim Umbau von Star Trek durch Abrams/Kurtzman. Es ist einfach nur traurig. Stories werden nur noch für den schnellen Kick erzählt.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Hier kommen Themen, die zum Ausufern einladen. Zur „Mystery Box“ als Umkehrung von Hitchcocks MacGuffin schreibe ich sicher mal was, ich sage nur kurz: Während Abrams selbst sein eigenes Mystery-Box-Konzept nur noch schablonenhaft betreibt, scheint es Kurtzman noch nicht einmal verstanden zu haben. Auch hier imitiert er die Form, bringt aber nicht die Idee dahinter.

      Und auch wenn es vielen nicht gefallen mag: Roddenberrys Menschheit ist atheistisch, was für mich auch ein unverzichtbares Element einer intrinsich motivierten Menschheit darstellt, wonach eben moralisches Verhalten keineswegs Glückseligkeit garantiert.

      Nun zur „Lageweile“ der Figuren.

      In der Serie „Bonanza“ sehen wir in extrem vielen Episoden, wie Ben Cartwright am Schreibtisch sitzt und Papierkram erledigt. Er macht die Buchhaltung, und das hat mir immer gezeigt: Jawohl, das ist jemand, der eine riesige Ranch leitet. Es hat enorm zur Glaubwürdigkeit beigetragen, völlig unabhängig davon, welche Geschichte erzählt wurde.

      Bei Star Trek sehen wir Figuren, die permanent damit beschäftigt sind, die Schiffssysteme zu kontrollieren. Das hat mir gezeigt: Jawohl, das sind Experten, die ein Raumschiff bewohnen.

      Picard hat uns Zuschauern ja in einem typischen Kurtzman-Tell in Folge 3 erklärt, dass das Schiff von Rios so gut in Schuss sei, sodass es sogar den Anforderungen der Sternenflotte entspricht. Das wäre DIE Gelegenheit gewesen, öfter mal zu zeigen, dass Rios auch etwas dafür tut.

      Aber vielleicht können wir froh sein, wenn Rios nur Ball spielt. Das Kurtzman-Team würde Rios wahrscheinlich wie Han Solo unter der Konsole rumkriechen und „bring mir den Hydrospanner!“ rufen lassen.

      Antworten
    • Hayos sagt:

      Hoch interessant mit der „extrinsischen Motivation“ und der Leere, die sich im gelangeweilten Fußballspielen des Captains manifestiert!

      Jetzt ist mir auch endlich klar, warum so viele die Serie weiterhin loben und schätzen. Diese Frage hatte mich noch mehr umgetrieben, als das eigenliche Versagen von Kurtzman. Hatte ich irgendwelche Qualitäten übersehen..? Das hatte echt an mir genagt….

      Nach euren Ausführungen schlussfolgere ich, dass viele Leute selbst so ein entkoppeltes Leben führen und daher die Falschheit der Lebenswelt der Charaktere überhaupt nicht wahrnehmen können. Bzw. für sie fühlt sich diese Welt sehr echt und vertraut an.

      Noch ein Beispiel: Ein ehemaliger Studentenkollege (jetzt Dozent) meinte zu mir, dass er mittlerweile seinen Studenten ganz normal Haushaufgaben wie in der Schule aufgibt, weil sie es einfach nicht hinbekommen, sich selbst zum Forschen zu motivieren…

      Antworten
  7. Misthaufen sagt:

    „Dahj, du musst mir jetzt deine Antwort auf eine sehr alte Frage des Franchises geben: WIE – VIELE – LICHTER?“ – Kein Licht am Ende des Kurtzman-Tunnels ..“
    HAHAH DANKE! Der ist so gut, dass ich sogar mich genötigt fühle dir zu gratulieren. Tolle Reviews! Ich genieße sie quasi, ich sauge sie, danke.

    Nach der Discovery Katastrophe war ich so voller Hoffnung, leider werden wir vergleichbare Serien wie TOS, TNG, Voyager usw. nicht mehr erleben. Kapitalismus …

    Ich meine eh, auch in TNG war nicht alles Gold was glänzte, aber das Große u. Ganze hat immer gestimmt. Ich erinnere mich an viele kleineren „Fehler“ (Schneeball fliegt aus dem Holoraum, Picard un Worf werden nass! Beamen bei aktivierten Schilden etc). aber es hat nie genervt, es war … eine andere Star Trek Welt. Das was wir hier bekommen ist reine Grütze.

    Ich gehe weinen.

    • JP1957 sagt:

      @Misthaufen

      „Nach der Discovery Katastrophe war ich so voller Hoffnung, leider werden wir vergleichbare Serien wie TOS, TNG, Voyager usw. nicht mehr erleben. Kapitalismus …“

      Ich versuche es jetzt noch einmal und dann kapituliere ich ob der Unterkomplexität bei der Kritik unterkomplexer Serien.
      Wäre „der“ Kapitalismus verantwortlich für die Discovery (und Picard) Katastrophe, dann hätte es Qualitätsserien wie Sopranos, The Wire, Mad Men, Breaking Bad, West Wing, The Crown … (ich höre auf) nie geben dürfen. Denn zweifelsohne sind sie in ebendiesem Kapitalismus entstanden.

      Und was für eine Überraschung: Das Wirtschaftssystem zur Zeit von TOS, TNG, DS9, Voyager … war auch der Kapitalismus. Man glaubt es nicht!

      Ganz ernsthaft sollte man sich auch mal fragen (sofern man das Wirtschaftssystem in SU und DDR bis 1990 als nichtkapitalistisch bezeichnet), wieso dort nicht Perlen der Serienunterhaltung entstanden sind, wenn denn „der“ Kapitalismus der Schuldige ist für Discovery.

      All die oben aufgeführten Qualitätsserien sind im Übrigen in einer Phase der ökonomischen Entwicklung entstanden, die hier von einigen als „Neoliberalismus“ (also einer besonders schäbigen Form des Kapitalismus) geschmäht wird.
      Wie ist das nur möglich?

      Ich möchte gar nicht bestreiten, dass es einen Zusammenhang zwischen (kapitalistischen) Produktionsverhältnissen und Qualität von Unterhaltungsserien gibt.
      Ich betrachte lediglich diese Einworterklärungen für komplexe Ursachen als gedankliche Faulheit.

      Solche Faulheit sollten wir Kurtzmann + Co überlassen.

      Antworten
    • Misthaufen sagt:

      @JP1957

      „Ich möchte gar nicht bestreiten, dass es einen Zusammenhang zwischen (kapitalistischen) Produktionsverhältnissen und Qualität von Unterhaltungsserien gibt.“

      Darum ging es mir eigentlich. Ist keine fundierte Erkenntnis oder ähnliches. Ist einfach eine Art Ahnung: Die Macher pumpen viel Geld rein, wollen natürlich auch erfolgreich sein, wollen also viele Zuschauer (auch nicht eingefleischte Trekkies) erreichen, um das schaffen zu können, darf die Kost natürlich nicht so schwer sein (sodass ein 0815-Zuschauer folgen kann) also nimmt (meine These) die Qualität (in Form von Dialogen, Storyline etc.) ab …

      Deine aufgelisteten Serien finde ich alle durchweg genial. Aber ich glaube, dass dein Vergleich hinkt. Interessant wäre es nun zu wissen, wie es, ganz im Sinne der Vergleichbarkeit, wie die Fortsetzung der Serien aussehen könnten. Heute. Dann könnten wir den vergleich ziehen, auch wenn ich immer noch schmerzen damit habe, weil sie aus völlig unterschiedliche Genres stammen.

      Nicht jeder kann mit Science und Fiction was anfangen.Weder BB, Sopranos, Mad Men, The Crown sind Science noch Fiction (naja BB ist ja schon Science *Zwinkersmily*).

      Mit The Orval hättest du mich erwischt, aber ist eher eine „Nischen-Serie“.

      „Ich betrachte lediglich diese Einworterklärungen für komplexe Ursachen als gedankliche Faulheit“
      Bin ich bei dir! Wird nicht wieder vorkommen!

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Misthaufen

      So, so … „der“ Kapitalismus ist also nicht mehr verantwortlich für die Qualitätsminderung von Serien an und für sich, sondern bewirkt dies nur in bestimmten Genres.
      Und dort auch nur bei Serienfortsetzungen (wobei TNG natürlich auch schon eine „Fortsetzung“ von TOS war, aber anscheinend von den geheimen Kräften des Kapitalismus nicht beeinflusst wurde).

      Warum das so ist, kannst Du nicht sagen … oder doch … Du hast eine „Ahnung“. So strickt Kurtzmann seine Storys auch … die Protagonisten ahnen vor sich hin.

      Dann analysierst Du noch, dass die Macher von Discovery und Picard so unterkomplex produzieren, weil sie viele Zuschauer haben wollen.
      Ach, wie waren die 60er und die 90er schön, als den Machern von Serien die Zuschauerzahlen egal sein konnten … der Sozialismus damals hatte schon was.

      Entschuldige, wenn ich ein bisschen bissig bin, aber als abhängig Beschäftigter werde ich gerade besonders intensiv vom Kapitalismus gepeinigt. Und dazu hast Du noch meine Lieblingsserie (mit philosophisch-politisch-psychologischem Tiefgang – siehe die Analysen von Serienfan)“The Orville“ falsch geschrieben!

      Da musst Du Dich nicht wundern!

      Antworten
    • Misthaufen sagt:

      Es ist alles gut, ich lasse mich gerne belehren :-)
      Mein Stand ist ja nicht in Stein gemeißelt. Das habe ich versucht zu verdeutlichen.
      Wie erklärst du es dir? Will ja nicht dumm sterben.

      ACH JA THE ORVILLE, wieder was gelernt!! :-)

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Misthaufen

      „Wie erklärst du es dir? Will ja nicht dumm sterben.“

      Ich arbeite noch an einer Analyse.
      Da Du ja noch jung bist, kann ich mir ein paar Jahre Zeit nehmen.

      Antworten
    • Misthaufen sagt:

      Werde 40, … also nix jung …

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Es ist schon interessant.

      Die 1980er Jahre waren nun wirklich die Blütezeit des Kapitalismus. Ronald Reagan war von 1981 bis 1989 Präsident, ihm folgte George Bush, in Deutschland begann 1982 die „Ära Kohl“, die eine neoliberale Wende einleitete. Der „Eiserne Vorhang“ wurde durchlässig und führte zum „Fall der Mauer“. Der Kapitalismus war der strahlende Gewinner.

      Und genau in dieser Phase entstand mit der „Next Generation“ ein radikales Gegen-Modell zu Gewinnstreben und Ausbeutung. Der TNG-Pilotfilm zeigt uns ein Shopping-Paradies, verbunden mit einem Test von Q, ob diese Menschheit auch ein Auge für das unsichtbare Leid der Ausgebeuteten hat, die sich hinter diesem Paradies verbergen.

      Heute sind wir schlauer und erkennen, welche Schäden der Kapitalismus bei Gesellschaft und Umwelt anrichtet. Und ausgerechnet JETZT will uns Star Trek kapitalistische Mechanismen als „alternativlos“ und „ewig während“ einreden.

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  8. Scholli67 sagt:

    Ich bin da ganz bei JP, ich würde sogar noch weiter gehen und keck behaupten, das einzige was Star Trek noch retten kann ist eben jener Kapitalismus.

    Der zwingt die Unterhaltungsschaffenden nämlich dazu etwas zu produzieren, was dem Publikum gefällt und wofür es dann bezahlt – wenn auch nicht unbedingt was das Publikum WILL. Einiges aus JPs Liste passt durchaus in die Kategorie „ich wusste gar nicht dass ich das will“.

    SciFi ist ein Nischengenre mit sehr überschaubarer Anhängerschaft.
    Ottonormalverbraucher sieht sich hin und wieder mal einen SciFi-Film im Kino an, wenn große Namen damit verbunden sind oder ordentlich Hype vorhanden ist. Das wars im großen und ganzen.
    Ich glaube, dass es nie ein Game of Thrones Äquivalent im Bereich SciFi (echte! SciFi) geben wird, wo Hunderte von Millionen weltweit gebannt vor der Glotze hocken.

    Diese kleine Schar SciFi-Interessierter hat meist recht genaue Vorstellungen davon, wofür es zu zahlen bereit ist. Die Interessengruppe kann nicht beliebig vergrößert werden indem man alles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner runterschraubt weil Ottonormalverbraucher schlicht null Interesse an SciFi hat. Im Kino funtioniert das kurzzeitig, wenn man z.B. „Sandra Bullock“ aufs Plakat schreibt, für Serien braucht man Leute die laaaaangfristig Interesse an dem Thema haben.

    Abrams hat versucht die Star Wars Fans in Boot zu ziehen, mit bescheidenem Erfolg, Kurtzman sieht sich mit dem gleichen Problem konfrontiert, Space-Phantasy und Trek passen eben nicht unter einen Hut.

    „New Trek“ im Kino ist schon gescheitert und im Fernsehen scheitert es wohl gerade, zumindest als Big Budget „Event-Serie“.

    Vielleicht rafft CBS ja demnächst, dass Star Trek kein Strassenfeger ist und niemand mehr wie früher Star Trek schaut „weil es gerade läuft“.
    Die Zukunft für Trek oder auch für SciFi generell sehe ich eher in Serien mit Orville-Buget, Konzepten die die SciFi-Fans interessieren und Hans Müller von nebenan nicht direkt vergrault und realistischen Erwartungen bei den Zuschuerzahlen, also niedriger als in den 90ern.
    Es gibt z.Z. einfach ein Überangebot und der Kunde ist jetzt zickig und verwöhnt.

    Was bei quasi nichtkapitalistischen Produktionen (da gebührenfinanziert) herauskommen kann, wo kein Zwang da ist das Publikum zufrieden zu stellen, darf man z.Z. bei der BBC mit Doctor Who bestaunen.

    • G.G.Hoffmann sagt:

      Star Trek war nie ein Straßenfeger. TNG war zwar vergleichsweise beliebt, kam aber bei den Zuschauerzahlen nie an wirklich erfolgreiche Serien jener Zeit heran. DS9 und VOY profitierten von dem großen Star Trek Hype der 90er (war eine schöne Zeit), der nicht mehr in die 2000er hinüber zu retten war. VOY war daher ständig von der Absetzung bedroht und hat gerade so noch eine sechste und siebte Staffel erhalten. ENT war eigentlich von vornherein eine Totgeburt. Man wundert sich im Nachhinein, dass es doch für 4 Staffeln à 26 Episoden gereicht hat. Unter den heutigen Bedingungen bekäme die Serie vermutlich nicht einmal eine zweite Staffel, jedenfalls nicht mehr als 26 Episoden insgesamt.

      Habe gestern in „Vorbereitung“ auf PIC die VOY-Folge „Kollektiv“ aus der 6. Staffel geschaut, in der Icheb das erste mal auftaucht. Von der heute völlig inakzeptablen Bildqualität einmal abgesehen, waren das schon recht billig wirkende Produktionen, die deshalb das Prinzip „Show, don’t tell“ schon damals nicht einhalten konnten. Gerade in jener Episode wird ständig erzählt, was mit den Protagonisten gerade passiert, weil es wahrscheinlich zu teuer gewesen wäre, alles in Szene zu setzen. So sehen wir fortwährend Tuvok auf seinen Monitor starren und sagen: „Chakotay macht dies, Paris tut jenes, Kim wandert dort hin, 7 hat Blähungen“. Leider gibt es auf Zukunftia kein Review zu der Folge (?).

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    • Sparkiller sagt:

      „Leider gibt es auf Zukunftia kein Review zu der Folge (?).“

      Glaube nicht. Konnte in unserem Archiv jedenfalls keine voy-kollektiv.html finden.

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    • Antworten
    • TUB_Stephan sagt:

      „Von der heute völlig inakzeptablen Bildqualität einmal abgesehen, waren das schon recht billig wirkende Produktionen“

      Naja ist immer so eine Sache, wenn man 4K Technologie mit 20 bis 30 Jahre alten Zeug vergleicht, dass argument hinkt. Naja und zur inakzeptablen Bildqualität kann ich nur sagen, dass ich sie nicht so schlecht finde, eine Brille bewirkt wunder.
      Und zu der Sache mit den „billig wirkende Produktionen“ widerspreche ich Dir, da ist liebe zum Detail, in den Kostümen, den Kulissen, dem Soundambiente usw., leider steckte damals die Digitaltechnik noch in den Kinderschuhen, was man leider an den Effekten sieht, aber sei es drum. Vielleicht gibts einen reichen Trekkie, der ’ne Serverfarm anmietet und mit KI Unterstützung HD Versionen von DS9,VOY fabriziert.

      Dieser Rotz mit der Bildqualtiät ist auch ziemlich idiotisch bzw. zum Auslachen, Serien auf dem Smartphone mit 4K glotzen, joar Bildqualität, außer das es bei 4k auf diesen begrenzten Bereich, dem Gehirn absolut egal ist, ob da 1K oder 4K Filme gezeigt werden, aber Hauptsache 4K, oh man.

      „Star Trek war nie ein Straßenfeger. TNG war zwar vergleichsweise beliebt, kam aber bei den Zuschauerzahlen nie an wirklich erfolgreiche Serien jener Zeit heran. DS9 und VOY profitierten von dem großen Star Trek Hype der 90er“

      Hast Du da Belege, für mich hört sich das eher wie Mythen und Legenden an.

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    • Klapowski sagt:

      @ TUB_Stephan:

      https://www.trektoday.com/articles/ratings_history.shtml

      Hier mal ein grober Überblick.

      ENT startete mit 5,9 Mio, endete aber dann mit 2,9 Mio…

      https://en.wikipedia.org/wiki/Star_Trek:_Enterprise#Episodes

      Schon ein Abstieg nach den alten 11-Mio-Zeiten…

      Antworten
    • TUB_Stephan sagt:

      Hey, ich habe mal geschaut, wieviele Zuschauer aktuelle Serien besitzen, dass was ich fand war zwischen 3 bis 5 Millionen, mit Ausnahme von The Walking Dead, was sage und schreibe 8 bis 12 Millionen Zuschauern verbucht(e).
      Also was ich ausdrücken will, ist dass die Einschaltquoten doch garnicht so schlecht waren, wenn man diese mit aktuellen Serien vergleicht oder muss man da auch die Inflation rausrechnen!?
      Ok sie sind bergab gegangen, was der Text versucht zu erklären, z.B. führt er die damalige Übersättigung des Markts auf.

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  9. Dr. Spuckus Maximus sagt:

    „Ich glaube, dass es nie ein Game of Thrones Äquivalent im Bereich SciFi (echte! SciFi) geben wird, wo Hunderte von Millionen weltweit gebannt vor der Glotze hocken.“

    Dune

    • JP1957 sagt:

      Ich habe gelesen, dass Asimovs Foundation Tri (?) logie verfilmt werden soll.
      Die hätte auch Potential.

      Aber eigentlich fand ich die Argumentation zur Begrenztheit von SF Serien schlüssig.

      Antworten
    • TUB_Stephan sagt:

      „Ich glaube, dass es nie ein Game of Thrones Äquivalent im Bereich SciFi (echte! SciFi) geben wird, wo Hunderte von Millionen weltweit gebannt vor der Glotze hocken.“

      Na zum Glück. Game of Thrones war am Anfang sau gut, dass war so ein Geheimtip, dann wurde es gehypt und es wurde schlechter und schlechter und noch schlechter. Meine Meinung.
      Und als Science Fiction Fan, wäre es für mich ein Kraus, wenn man SciFi Serien macht, um so etwas wie Game of Thrones im All zu fabrizieren. Oh Moment, haben wir ja schon Disco und Picard. Nee, da habe ich lieber ein Nischen Produkt für Nerds, als diese Mainstreamkacke.

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    • Grinch1969 sagt:

      @TUB_Stephan,

      das GoT schlechter wurde lag ja am felenden Background der Bücher. Da kann man sich halt bei dem kleinen dicken Mann mit Hut bedanken dass das Niveau nicht gehalten werden konnte. Amsonsten sehe ich da auch nur Dune die einen entsprechenden Background für so ein Projekt im Weltraum bieten könnte.

      Antworten
    • TUB_Stephan sagt:

      „Da kann man sich halt bei dem kleinen dicken Mann mit Hut bedanken dass das Niveau nicht gehalten werden konnte.“

      Ist das eine Entschuldigung für schlechtes Storytelling?
      Naja ich will hier auch gar nicht wieder diesen GOT Mist aufwärmen.

      Dune und Asimov, ja da schaue ich auf jedenfall rein. Vorallem Asimov finde ich großartig, er ist ein kleines Vorbild für mich. Er war auch Physiker, wandte sich enttäuscht ab, was ich echt nachvollziehen kann und begann Bücher zu schreiben. Für Physikinteressierte empfehle ich auch sein Buch: Vom Chaos zum Kosmos (ist mittlerweile nicht mehr ganz richtig, lohnt sich trotzdem, um Verständnis zu bekommen), ist flüssig zu lesen, für die Mathefaulen verzichtet er auf Formeln, karikiert das zwar ein wenig, da Physik eine mathematische Wissenschaft ist, aber er erklärt die Prinzipien und schreibt keinen Kauderwelsch wie Hawking.

      Antworten
    • onsager sagt:

      Ich sehe da schon noch ein paar Kandidaten,speziell Banks:

      https://en.wikipedia.org/wiki/Culture_series

      oder auch Simmons (etwas anders gelagert):

      https://en.wikipedia.org/wiki/Hyperion_Cantos (da gab es ja schon einmal Plaene)

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      @TUB_Stephan,

      äh ja, storytelling ohne Story ist natürlich schwierig.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      @ Dr. Spuckus
      Warten wir da mal auf die Zahlen.
      Ah, nee, wird ja wieder so Streaming Service Kram, also nichts mit Zahlen.
      Dann warten wir darauf, ob sich Schantall und Steffi in der Kaffeepause im Büro über Dune unterhalten.
      Vielleicht lag ich ja tatsächlich falsch, noch glaube ich es nicht.

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    • Tabularius sagt:

      Die These das SciFi nie so erfolgreich sein wird wie GoT, sprich Fantasy, halte ich nicht für sehr schlüssig.

      Abgesehen von den Außnahmen HdR und GoT, war das Fantasy Genre eigentlich noch weitaus kleiner und nerdiger als SciFi.
      Ich war damals ein großer Fantasy Fan und hab durchgehend auf eine ernst zunehmende Serie oder einen Film gewartet (sohl vor als auch nach HdR).
      Aber es gab Jahrzehnte lang nur billigen low Budget Kram den wirklich niemand ernst genommen hat.

      Und wenn sich das Image von Fantasy so wandeln kann, dann gilt das sicherlich auch für SciFi.

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  10. Nestroy sagt:

    Mir will der Gedanke nicht so recht gefallen, dass wir bei einer insgesamt 10 bis 12-teiligen Serie (genaue geplante Episodenanzahl weiß ich grade nicht) jetzt schon über die Hälfte durch haben mit 6(!) ganzen Episoden und an relevanter Handlung grade jetzt am Ende mal was passiert ist, dass Picard beim Artefakt angekommen und Soji gefunden hat.
    Aber trotzdem ist die gesamte(!) Serie (bzw. Staffel 1 eben) schon zur Hälfte vorbei und es ist fast nichts(!) passiert, außer ausgedehnten Kaffeefahrten, um neue Crewmitglieder aufzusammeln, oder alte Figuren kurz aus der Mattscheibe winken zu lassen.
    Bestimmt wird jetzt in der zweiten Hälfte auch nicht mehr viel an neuem hinzukommen, sie werden Riker und Troi zuhause besuchen, das Geheimnis um Sojis Natur lüften und ganz so nebenbei auch noch irgendeine Erklärung für den Marszwischenfall und der Aktivitäten des romulanischen Geheimdienstes und der unterwanderten Sternenflotte finden und dann ist auch schon wieder alles vorbei.

    Ganz ehrlich, zu TNG-, DS9- und VOY-Zeiten wäre die Handlung der gesamten PIC-Serie ein fulminanter Zweiteiler gewesen, so wie in TNG die Locutus-Saga (wobei die Figur der Soji schon mal in früheren Episoden eingeführt werden hätte können, um etwas Exposition zu sparen), aber gleich eine ganze Serie?
    Wenn man es unter diesem Gesichtspunkt betrachtet erscheint einem die Picardserie noch dünner und handlungsärmer, als sie sowieso schon ist. Nach 90er-Treklogik haben wir es hier mit einem Zweiteiler zu tun der riesenhaft auf ganze 10-12 Episoden aufgeblasen wurde und sonst nichts.

    Das wäre das gleiche, wie wenn man aus „Best of both worlds“ eine ganze Serie gemacht hätte, nur mit dem Unterschied, dass wir neben diesem Zweiteiler auch noch zusätzlich 25 andere Episoden + 6 weitere Staffeln hatten, was es bei PIC nicht gibt und genau das fehlt bei der neuen Serie. Wir haben nur die Knochen, aber das Fleisch rundherum fehlt völlig.

    • Klapowski sagt:

      Genauso sehe ich das auch. Wenn man die bisherigen 6 Drehbücher in die (angeblich) langweilige 90er-Herangehensweise übersetzt hätte, hätte das total anders ausgesehen:

      – Ersten 1-2 Minuten: Kurze Videomontage zu den aufständischen Androiden und der Supernova.
      – Nächsten 2 Minuten: Dahj wird in ihrer Wohnung angegriffen, kann fliehen
      – Nächsten 10 Minuten: Picard gibt sein Interview, stapft wütend raus. Einen Abend später kommt Dahj bei ihm vorbei
      – Nächsten 10 Minuten: Picard geht zur Sternenflotte und berichtet von ihrer Story
      – Nächsten 5 Minuten: Nach dem Rauswurf (man überlegt, was jetzt zu tun ist) werden beide auf dem Weingut angegriffen
      – Nächsten 20 Minuten: Picard holt Raffi ab (arbeitet als Gärtnerin auf einem Veteranen-Friedhof), danach stellt sie Picard unseren Captain Rios vor. Von mir aus erfolgt noch ein Rückblick zu damals, als Picard vom Dienst zurückgetreten ist
      – Letzten 2 Minuten: Abflug des Schiffes

      Erste Folge zuende, eingesparte Zeit: 90 Minuten. Danke sehr und weiter…

      In der nächsten lernen wir dann Dahj auf dem Kubus kennen, während Picard von außen versucht, sich auf diplomatischem Weg Zutritt zu verschaffen. Maddox, Jurati, Seven, Elnor und die doofen Hologramme wurden übrigens ersatzlos gestrichen.

      Kann Kollege Sparkiller das nicht exakt SO für mich zusammenschneiden? Ich spendiere auch einen Mars-Riegel…

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    • JP1957 sagt:

      @Klapo

      „Maddox, Jurati, Seven, Elnor und die doofen Hologramme wurden übrigens ersatzlos gestrichen.“

      Und was ist mit Nummer 1?
      Der offenbar auch.

      Das find ich fies.

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  11. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Wenn Ihr Seven streicht , dann bitte in Hautfarben. :lol:

    Ansonsten stimme ich zu: Selten so wenig Handlung und so schlechtes Storytelling gesehen.
    Und ich bin mit Folge 6 noch nicht mal fertig. Das erträgt man doch nur in 10 Minuten Happen.

    Und die Regie kann das auch nicht mehr retten, oder hat Euch die Folge dawo Riker Regie führt gefallen?

    Gruß
    BergH

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