Film- und Serienkritiken

Ernsthafte News & Kritiken zu Film und Serie.

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

In der vorerst letzten Folge von „Sieht dezent aus wie Star Trek“-ery passiert folgendes: Burnham entdeckt, dass man Bösewichte gut ausschalten kann, wenn diese anderthalb Achterbahnen (kein Witz) Abstand halten. Tillys Team muss derweil eine Stunde mit der Atemluft ringen, erzählt sich aber lustige Geschichten („Damals, im Ferienlager…“). Osyraa foltert Book und lobt Burnham (umgekehrt wäre schöner) und Saru erklärt einer 130-jährigen Memme, wie man eine Tür aufmacht.


Okay, los geht’s mit Stichpunkten. Ich will dieses Ostern pünktlich zu Abend essen:

– Adiras Erinnerungen an den blauhaarigen Gray werden „vom Holo erkannt“ (äh, ein Codewort für schweinische Autoren-Abkürzungen?), wodurch der Gefühls-Kärcher mit dem launigen Trauergrinsen einfach mal auf dem Holodeck rumläuft(!). – Wobei mich noch mehr irritiert, dass Culber den imaginären Freund von Adira wie einen alten Kumpel begrüßt: „Ach, da isser ja, der Nichtexistente. Dicken Kuss auf’s Bauchi, eine Umarmung und `nen kleinen Griff in die Weichteile. So, und jetzt weiter zur Mission“. (*mit Pilsdose in Gegend rumstapf*)

– Geht das nur mir so, oder sieht Adira mit ihrem blauen Unterschichten-Make-Up wie eine übermotivierte Fanfiction-Autorin am Rosenmontag aus? Dass auch Gray mit einer Art Vulkanier-Kostüm auftrumpft, das gekonnt die Faktoren „Kult-Rasse“ und „Emo-Punk“ verbindet, macht es nur noch wirrer. Es fehlte eigentlich nur noch ein Cardassianer mit grünen Zöpfen und Ferengi-Ohren?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Hey, wie kannst du denn Gestalt annehmen?!“ – „Ganz einfach: Die Tetrion-Partikel von Adiras Symbionten finden mich totaaal süüüß!“ – Endlich genug Friends für den Fanfiction-Fuck: Nun sind in der Serie alle Magie-Dämme gebrochen. Apropos gebrochen: Hat Gray HIER die mysteriöse Kelpianer-Fahrstuhlmusik aufgeschnappt, die er immer auf der Tuba gespielt hat? Ich komm’ nicht mehr mit…

– Adira musste ein Pillendöschen in ihrem Mund(!) verstecken, weil sie ja auf ein Holodeck geht. Ganz neue Möglichkeiten für Samenraub? – Wobei der Pilleninhalt die Strahlenkrankheit kaum aufhält (fröhlicher Culber: „Nö, hilft uns nicht, aber bringt etwas Zeit.“). Außerdem muss ich mich fragen, warum man sich ohne Plan auf ein Schiff beamt, das einem Ausrüstung, Medikamente und Fluchtmöglichkeiten wegnimmt. Wäre die Crew ein Haufen Feuerwehrmänn… -personen, so würde sie zum Brandort mit einer Blumenspritze anrücken. Auf einem einrädrigen Löschfahrzeug, versteht sich.

– Die sinnlosen Kamerafahrten sind wieder da! Bei jedem Schnitt zur Föderations-Basis (wie auch immer die eigentlich GENAU aussieht?) dreht sich die Kamera z.B. erst mal um 180 Grad. Klar, wir sind ja im Weltraum, da ist Dynamik angesagt! So ein Vakuum suckt sich ja schließlich nicht von alleine.

– Die Discovery hält minutenlang die komplette(!) Föderation in der Blubberblase in Schach. Tja, so ein technisches Upgrade-Programm hätte ich für meinen Kleinwagen auch gerne. Will ja schließlich auch mal persönlich zu Kurtzmans Wohnvilla fliegen. Wollte ihm schon immer mal was aus dem Film „Fight Club“ vorführen.

– Während die Föderation große Probleme gegen die Discovery hat, eilt Stamets zu Admiral Graubart. Und verlangt SOFORT eine Rettungsmission zum Nebel der ewigen Astral-Liebe. Naaa Klar. Aber erst, wenn du vorher deinen Warpkernbruch aufgegessen hast, Schatz.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Ihr müsst mich auf die Discovery lassen! Sooofort!“ – „Äh. Wir beschießen das Schiff gerade?“ – „Okay, ich helfe euch dabei. Aber wenn der Kahn kaputt ist, lasst ihr mich hinbeamen, Lechz?“ – Lauf, Forrest, lauf: Manchmal ist das Drehbuchschreiben wie eine Schachtel Pralinen… Man weiß nie, wann man sich wieder einkriegt.

– Wie vorhergesagt, fliegt kurz die vulkanische Flotte vorbei, weil Burnham ihre Mutter angefunkt hat. Okay, die Bajoraner und Trill hätte man natürlich auch anrufen können (von der BASIS!), aber leider war gerade kein Familienmitglied dieser Völker an Bord der Blubberblase? – Deswegen kommt im realen Leben die Polizei auch nie zu mir, wenn in meine Wohnung eingebrochen wird. Wird Zeit, dass meine Oma sich da bewirbt?

– Irgendwie sind alle Schiffe immer da, wo man sie haben will. Der Dilithium-Brand war eher so ein Magen-Darm-Problem? Auch wenn die Flotte dann gleich wieder WEG ist. War wohl eher so ein Work-Life-Balance-Problem?

– Burnham genießt das Vertrauen der Vulkanier, des Admirals, teilweise von Osyraa – und von sich selbst sowieso. Das war ja wieder ganz großes Kino, wie sie das Schiff da aus dem föderalen Zangengriff gequatscht hat: „Lasst uns ruhig wegfliegen, Zwinker-Zwinker, wir Geiseln regeln das schon, hoho. Verstehst du, General? Knick-Knack, Schnick-Schnack.“ – Wer denkt sich so was aus? (Nein, bitte kein Bild zu IHM verlinken. Danke sehr.)

Endlich wird bei STD mal wieder jemand gefoltert. Diesmal halt Book. Wurde ja auch mal wieder Zeit für Schmerzensschreie, Agonie, Todeswünsche, Schweißperlen und eine Burnham, die angesichts des Grauens ihre nassen Augenlider bis zur Stirn hochklappt. – Wäre das nicht ein viel passenderer Vorspann? Also Folterwerkzeuge, die sich langsam zusammenbauen, während im Hintergrund ein gepeinigtes Wurmloch brüllt? Gene Roddenberry liebt diesen Trick.

– Die Star-Wars-Roboter, die dank den Sphärendaten mit kleinen Pistolen durch die Gegend fahren, brachten jetzt nicht viel, oder? Die sausten quasi nur den Flur runter und zerspratzten im gegnerischen Trommelfeuer. Quasi wie meine Alexa auch, wenn der Schrank plötzlich zur Seite kippt. Genialer Story-Twist … nicht?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Die uralte Sphäre hat ihre Daten auf die Wartungsroboter geladen, um zigtausend Jahre an Wissen zu bewahr… (*SPRATZ*) Äh. Okaaay. Hat jemand Bock auf Mülltrennung?“ – Lieber Luft holen als liefern lassen: Hier wird gleich der Sauerstoff abgeschaltet. In 60 Minuten wird Tilly daher tot (aber immer noch hungrig?) sein.

– Fand ich die Geschichte um den verwirrten Kelpianer im ersten Teil noch angenehm trekkig, drängt sich hier langsam das Adjektiv „cringig“ auf. Denn noch immer muss Saru dem allmächtigen Systemadministrator die Flausen einzeln aus der Nase ziehen. Und das, während Klein-Peter doofe Fragen stellt („Wer war dieser Mister Burn? Und was sind die Simpsons?“) und vor Wut rumbrüllt, bis das „Holo“ wackelt. – Und hätte man da nicht häufiger das englische bzw. deutsche Wort „Simulation“ verwenden können?

– Endlich wird der Burn besser erklärt… Weil der Apostroph-Kelpianer eine Genmutation hatte und ganz viel Dilithium um ihn herum war, baute er das ein. Und den Subraum auch gleich mit, denn Dilithium und der Subraum sind miteinander verwandt – quasi der tiefbraune Vater und die flüssige Mutter des Bullshit-Haufens. Und wenn er schreit, wackelt der Subraum durch die Sound-Welle. Aber okay, durch die Erwähnung des Subraums (in dem Raumabstände anders funktionieren) wirkt der Burn tatsächlich 10% weniger lächerlich. Jetzt noch mal 10%, und diese Folge darf mit der Voy-Folge „Die Schwelle“ im Garten spielen.

Irgendwie schon sehr Superhelden-mäßig, oder? Dieses „Das Fass mit Substanz X ist mir beim Wohnungsputz über die Rübe gelaufen“ erinnert extrem an Marvel und DC…

– Irgendein Schlingel hat heimlich eine 50 Kilometer breite Alienstadt an Bord der Discovery gebaut. „Waren es die Iconier, oder die Borg?“, mögen sich die STD-Fans da fragen. Aber dieses altmodische Denken in Ursache und Wirkung ist hier fehl am Klatsch.

– Jedenfalls sausen nun Fahr- und Flugstühle durch plötzlich auftauchende Tore (= programmierbare Materie erst im letzten Moment erschaffen, für den Adrenalin-Zusatz-Kick?), während Burnham, Book und Bösewichte an allen Stellen gleichzeitig sind: Sie fallen runter, kleben an der Kabine, kloppen sich drinnen, fallen durch Fenster uuund purzeln mit ihrem Wocheneinkauf wieder raus. – Kompliment, wer da noch durchsteigt! DU bist dann die Zielgruppe. Glückwunsch zum Großhirn-Burn.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Als ich sagte, Sie sollten mit dem Fahrstuhl auf mich warten, meinte ich das bitterernst! Ich habe noch ein Vorstellungsgespräch im 34. Untergeschoss, verdammt!“ – Tja, dann wird wohl jemand anderes die goldene Galionsfigur an der Schiffsfront. Aber dafür hat Burnham ja immer noch die Chance, ein Sonnensystem im Schiffsinneren zu entdecken?

– Auch Gefüüühle kommen nicht zu kurz. So flennt Tilly, als sie an ihre Geburtsparty mit Burnham denkt („Es gab lustige Chips und spaßiges Bier. Shit, war das traurig!“), Owo enthüllt mal schnell, dass sie sehr lange mit wenig Sauerstoff auskommen kann („Ich war prämierte Höhlentaucherin auf Celtris III. Vielleicht LIEBE ich euch deshalb alle so, Jungs?“) und der Kelpianer dreht sowieso jedes Mal am Rad, wenn man erwähnt, dass seine Mutti kein 130-Jähriges WoW-Abo für ihn gewollt hätte.

– Die Discovery fällt aus dem Warp, aber Osyraas Mutterschiff ist Sekunden später über ihnen. Hätte man ja wenigstens zeigen können, wie die ebenfalls stoppen und heranfliegen? Zu teuer? Ich hätte dafür sogar auf fünf der 10 Minuten Turbolift-Achterbahn verzichtet.

– Owo wird von einem Roboter, der mit dem Konzept der „Ehre“ vertraut ist, innerhalb von zwei Sekunden durch das ganze Schiff geschleift. – Liebe Macher, die „Magie des Schnitts“ bedeutet nicht, dass man die wichtigen Teile wegschnippelt und den Rest drin lässt. Das hieße dann ja „Magie im Schritt“.

– Burnham wird von Osyraa in einen sinnfrei rumstehenden Block aus Bildschirm(?)-Pixeln gedrückt, bis sie weg ist. Was ich an meinem Flatscreen ja schon seit Jahren mit ihrer Visage probiere. – Aber gut, dass Michael darin ihre Feuerwaffe wiedergefunden hat, die sie davor irgendwie nicht … benutzen … konnte? Besonderes Detail: Das Ausspucken von kleinen Pixeln. Tja, Todesfalle Haushalt. Der Tod lauert sogar im extra dafür aufgestellten Todesblock. Wer hätte das gedacht?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Es war furchtbar in dieser programmierbaren Materie! Da lagen überall die Leichen von verschollenen Technikern rum. Und ein Waffenschrank.“ – Lach- und Schießgeschichten: Die Idee an sich ist gar nicht sooo mies. Daher warte ich bereits gespannt auf den YouTube-Ausschnitt des besseren Filmes, aus dem das hier „geklaut“ wurde.

– Auch auf dem Cry-Baby-Planeten wimmelt es nur so vor Gefahren für den Hormonhaushalt. So muss Culber den Gray abermals umarmen und ihm versprechen, dass er „gesehen“ wird („Also jetzt auch außerhalb der Serie, weil dir das Diverse aus allen Knopflöchern läuft. Verstehst schon, Meta-Ebene und so.“)

– Wonach der Gaga-Kelpianer endlich alle Hologramme abschaltet – und alle sich zu süßlicher Kuschelmucke umarmen. „Du wirst geliebt!“, „Ich dich auch!“, „Wir sind alle sooo besonders!“, „Pillermann in den Popo?“, „Aber gerne doch, der Herr.“

– Wobei man schon fragen darf, ob selbst ein schwer traumatisierter Junge 125(!) Jahre nicht in einen Raum geht, weil dort seine Mutter gestorben ist. Klar, das ist schrecklich, aber spätestens nach 20-40 Jahren hätte man ja eventuell mal kuuurz aus dem dunklen Schrottpixel-Geblinke rausgehen können/wollen? Trauma zu schwer? Gefühle zu Aua? Leben zu hart? Star Trek früher zu technokratisch? Holo-Monster zu krampfig in die Handlung geschrieben?

– Auf der Discovery entscheidet man sich derweil im Sekundentakt für den Selbstmord:

„Wir sprengen unseren Warpkern raus!“ – „Ist das nicht gefährlich?“ – „Nö, wir kündigen das ja vorher an, dann tut es weniger weh.“

„Book hat doch tolle DNA, kann der nicht die Pilze kommandieren. Statt Stamets?“ – „Gute Idee, starten Sie sofort eine 10-sekündige Testreihe.“

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Hey, Leuuute, wir haben die Discovery zurück erobert! Weg von den Scannern und Konsolen, auf zur Gruppenumarmung!“ – „Ja, was soll jetzt noch schiefgehen?“ – „Äh… Hat einer von euch gerade RUMPEL gesagt?“ – Im Weltraum hört dich jeder feiern: langsam komme ich bei Normal-Warp, Transwarp-Kanälen und der Pils-Dimension etwas durcheinander. Gefühlt sind alle Planeten jedoch mittels zehnspurigen Warp-10-Autobahnen verbunden.

Die Effekte sind übertrieben schick – und innerhalb von Schiffen sogar zu erkennen. Ist ja eher Neuland für diese Serie… Man fragt sich bei all diesem Eye-Candy jedoch, was man monetär daraus NOCH so hätte zaubern können. Fünf moderne Entsprechungen der besten TNG-Zweiteiler? Einen annehmbaren J.J.Abrams-Film? Drei Orville-Episoden?

Am Ende fliegt einem der Puderzucker nur so um die Ohren, von den anderen Körperöffnungen ganz zu schweigen. Die letzten 10 Minuten sind so grauenvoll, dass der „Burn“ wie ein lauer Sommer-Säureregen wirkt:

– Der „junge“ Kelpianer darf sich von seiner Mutter nachträglich per Hologramm anhören, dass Mami und Vati jetzt zwei Sternlein sind. Ja, und ich sternhagelvoll bei diesem klischeehaften Kitsch-Klamauk.

– Adira wird in jeder der nachfolgenden Einstellungen von Stamets und Culber an der Schulter gerieben, diese süße, unselbstständige Genie-Maus. Erneut meine Frage: WANN wurde sie adoptiert? Als sie damals schlafend die Jacke übergelegt bekam? Gibt es (*Schluck*) eine Art Adoptions-Vergew… -Zwang?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Süßes oder Saures!“ – „Ach, feiert ihr Kinder schön Halloween?“ – „Wir sind keine Kinder! Und auch keine Erwachsenen. Wir bevorzugen die Bezeichnung ‚altersspezifisch undefinierbarer Biomassehaufen ungewissen Geschlechts‘, jawohl!“ – Gleich gibt‘s wieder eine Flasche „Wein“: Mit der Darstellung dieses Pärchens hat sich die Serie einen Bärendienst erwiesen. (Darf man „Bär“ noch sagen?)

– Saru entscheidet sich, erst mal von Bord(!) zu gehen, um dem süßen Racker auf Kaminar die Sterne zu zeigen. Wann ist der eigentlich alt genug, um selber im Behindertenheim klar zu kommen? Mit 150 Jahren? Und wieso klingt er fast immer wie der Ferengi Rom? „Muuuugie ist ein Steeeern?“

– Völlig überraschend wollen nun alle depperten Einsiedler DOCH wieder bei der Föderation mitspielen. 100 Jahre Stillstand, der erst mal durch Ballerorgien von Burnham aufgebrochen werden musste? Bekommen wir auch den Weltfrieden, wenn eine Mrs. Rambonella den Nahen Osten zerlegt? Ich hoffe es!

– Nun muss der Admiral zu süßer Tralla-Musik entscheiden… Kann Burnham mehr als Befehlsverweigerung? Na klar, denn seine Tochter konnte schließlich auch nicht gescheit Lesen und Schreiben („Hat immer Bilder statt Zahlen gemalt.“), daher war es nicht schlimm, dass Michael sich nie an Regeln gehalten hat.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Endlich bin ich da, wo ich hingehöre. Auf dem unerschütterlichen Platz von Saru. Und von Tilly. Lorca nicht zu vergessen. Zählt Pike dazu?“ – Burnham wechsel dich: Zwar ist Michael in „Kommandostruktur“, „Diplomatie“ und „Logisches Arbeiten“ durchgefallen, doch ihre Note in „Handkantenschläge“ konnte dies ausgleichen.

Das Irrsinnige geschieht also. Burnham wird Captain der Discovery, um großherzig das neu entdeckte Dilithium an alle auszuliefern, die schön artig sind. Alle in der Crew sind begeistert, natürlich auch Tilly. Es wird geklatscht, geweint und das Streichorchester so lange die Treppe runtergeworfen, bis uns die Emotionen freiwillig übermannen.

Alles in allem sahen wir eine Kitschparade, die so manipulativ und eklig ist, dass man sogar den bunten Action-Trash nicht mehr liebhaben mag. Die Macher umarmen einen hier buchstäblich mit ihrer perversen Vorstellung von Liebe und Toleranz. Ja, sie ersticken uns so, wie Burnham fast im Pixelkuchen erstickt wäre. Alle haben sich lieb, alle sind menschlich. Können Tränen jemals lügen?

Nur die Besatzung des „bösen Schiffes“, die konnte man ruhig alle töten (hätte man nicht einfach wegspringen können, oder habe ich was verpasst?). Und von Osyraas Sklaven wird auch nicht mehr gesprochen. Und der Rollifahrer mit dem Opern-Fetisch war auch egal, da er seine Schuldigkeit getan hatte. War wohl nicht interessant genug, um ihn ebenfalls mit einem Of-Text zu bedenken. („Und so kehrte er zu seiner Familie zurück, um Opern mit dem Mund zu schreiben.“)

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Hier ist Mami also gestorben? Komisch… Ich hatte hier mit einem Zuckerwattebaum gerechnet. Oder einem Extraleben.“ – „Du musst ECHT raus aus der Simulation, Junge.“ – Man muss nur ganz fest an sich stauben: Im offiziellen Mumien-Raum wird enthüllt, was damals Schreckliches passiert ist, als alle wegen der Strahlung starben. Spoiler: Es sind alle an der Strahlung gestorben und das war unschön.

Dass Saru mental „kaputtgespart“ wurde, ärgert mich hier am meisten. Mit welchem Anspruch an sich selbst hat der gute Mann eigentlich seinen wichtigen Job an den Spargel gehängt? Um stattdessen einem Zurückgeblieben beim Einräumen der Spülmaschine zu helfen? Sisko, Picard oder Kirk hätten nach der Rettung das Opfer abgegeben und mit gutem Gewissen im Logbuch vermerkt: „Die zwangsgestörte Heulsuse wird nun in einem Waisenhaus auf Gaga-IV betreut. Wir ziehen nun weiter, zu einer Rettungsmission auf Mächtig-Wichtig-Prime!“

Burnham hätte man mit einer epischen Ansprache – nebst gegenseitigem Ausdrücken der Tränendrüsen – verabschiedet. So wie Volksheldin Georgiou. Doch für Saru bleibt nur ein selbstverständliches „Ist halt weg“ übrig. Was dann tatsächlich – trotz des epischen Feierns von Diversität – zeigt, für wie weich und unwichtig die Autoren gefühlsbetonte, leise Menschen wirklich halten.

Aber das passt ins Gesamtbild. Tiefer hinterfragen darf man die Geschehnisse sowieso nicht: Ist im Quadranten jetzt z.B. alles Friede, Freude, Lollilutschen, weil das EINE große Schiff von Osyraa weg ist? Was wollte sie eigentlich genau erreichen, als sie mit EINEM rund 900 Jahre alten Schiff einen Krieg mit der Föderation anzettelte? Und warum ihre plötzliche Obsession mit Burnham („Ich mag Sie. Sie sind frech und die Hauptfigur!“), die ja dann zu ihrem Untergang führte? War wohl nicht sooo schlau, im Apple-Raum fast alleine auf Burnham zu warten – um dann im Zweikampf zu unterliegen, da nicht konsequent gewürgt wurde?

So jemand führte mal ein Volk an? Beziehungsweise einen Schrotthaufen? Mafia? Planetenallianz? Kapitalisten-Verband? – Weiß es inzwischen einer?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Burnham, ich habe bereits auf Sie gewartet!“ – „Ja. Okay. Aber ist das nicht sogar die Definition des Wortes ‚Messias‘, Gnädigste?“ – Tretmühle: Wieder einmal werden Konflikte mit Gewalt gelöst. Aber das kann man den Autoren nicht zum Vorwurf machen. Sie konnten nicht genug Toiletten einbauen, in die man die Köpfe von allen Beteiligten hätte stecken können!

Überhaupt leidet diese Folge sehr darunter, dass sie bereits zum ZWEITEN Mal die Rückeroberung des Schiffes zeigt. Der Unterhaltungswert von „Wir müssen alle umhauen“ wird mit der Zeit eben nicht größer. Hinzu kommt, dass ich Holodecks als nicht abschaltbare Todesfallen spätestens seit Voyager nicht ertragen kann („Wir müssen in diesem 5-Quadratmeter einen Knopf finden, aber die Open World lässt uns nicht!“).

Dass man nun abermals dem Apostroph-Mann bei der inneren Schlacht um die Entscheidung „Tür auf/Tür zu“ zusehen muss, war zu viel. Eine Episode war’s okay, aber hier noch mal nach Geschichten-Opa zu suchen („Wo isser denn?“) und das Klopapier-Monster zu bemühen, das war genug des Schmonzes.

Es gäbe noch viele Seltsamkeiten zu nennen (Sogar das genetisch eher unverdächtige HOLOGRAMM kann einen lokalen Mini-Burn auslösen, wenn es brüllt?), aber im Prinzip ging es hier nie um Logik. Abermals wollten uns die Autoren mitgeben, dass wir nur unseren Weg gehen müssen, egal wie destruktiv der auch ist.

Dass wir an uns glauben müssen, selbst wenn unser Psychologe schon am Dachbalken baumelt. Dass man jedes Problem mit einer knuffigen Umarmung lösen kann, solange dabei keiner die laute Musik abschaltet. Dass jahrzehntelange Traumata (der Kelpianer, der Trill, der Vulkanier, etc.) schnell vergessen sind, wenn man nur genügend warme Worte und/oder ein Süppchen serviert.

Oder halt einen Schuss in die Fresse. Das wird vorher ausgewürfelt.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“

„Onkel Saruuu? Mir ist aufgefallen, dass ich dir gegenüber den Drang habe, den Satz ‚Nicht die Mama!‘ zu rufen. Ist das schlimm?“ – „Nicht doch, mein Goldlöckchen. Ich habe ja auch diesen Drang, dir diese Pfanne hier zu überreichen.“ – Die Dinos in Sachen Charakterentwicklung: Saru adoptiert ebenfalls ein kleines, unselbstständiges Wesen. Schade, dann muss Tilly sich jetzt selbst zu Bett bringen?

Aber okay… Kulleräugige Roboter, die man nach einer Explosion wieder repariert, sind natürlich IMMER spannender als alles andere.

Äh… Würden die sich nicht mit einer Baby-Yoda-Gummimaske gut machen? Ich frage für einen Freund.


Fazit: Ich muss gestehen, dass diese Art von Schlechtigkeit schon wieder unterhaltsam ist. Bei Adiras Make-Up habe ich gegrölt, bei den Turboliftszenen ungläubig gejohlt („Traut euch was! Nächstes Mal bitte eine Reihenhaussiedlung am Boden des Schiffes zeigen!“).

Das ist schon fast „Sharknado“-Terrain.

Mit Burnhams Blitzbeförderung und Sarus Abfertigung verbietet es sich noch mehr, diesen Mumpitz als „Star Trek“ (vor 2009) zu bezeichnen. Das hier ist Edeltrash für Leute, die einfach mal ihr Gehirn durch die Ohren ziehen wollten. Was ohne die ernst gemeinten(?) Flenn-Apokalypsen fast noch nachvollziehbar wäre.

Hauptsache, die Autoren können ihr Gehalt nach reingeschriebenen Umarmungen berechnen…

Wertung als Trek-Serie:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

Wertung als spaßiges Trash-TV:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Wann kommt der Impfstoff gegen DISCO-21?, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 3.13, „That Hope Is You II“
Oh, schön. Die letzte Folge dieser Staffel ist über eine Stunde lang.
Gut, auf ein paar Hirnzellen mehr oder weniger kommt es nicht mehr an.

Und, hui, muss man nach dem Ansehen dieser Folge seinem Brägen eine Menge Schuldscheine ausstellen. Gab es in den Kommentaren nicht sogar eine Diskussion darüber, ob es überhaupt noch schlimmer werden kann?

Japp, kann es! So sehr, dass man „That Hope Is You II“ auch unverändert als Discovery-Parodie ausstrahlen könnte („Du bist jetzt Super-Captain, oh Sankt Mickel! Haben dafür sogar extra den ‘ollen Roddenberry ausgegraben!“).

Aber am Besten nehmen wir diesen Trek-Einlauf von Vorne nach Hinten durch:

– Adira versteckt das Strahlen-Gegenmittel in ihrem Mund. Warum?! Vor allem, wenn sie bereits im nächsten Moment zum Dilithium-Planeten runterbeamt?

– Justin „Gray“ Bieber kann durch das tolle Holosystem plötzlich gesehen werden, weswegen er seine Freunde erst einmal mit einem dösigen „HIII, GUYS!!!“ begrüßt. Dies wird von allen (wie üblich) ohne Kommentar akzeptiert, ein fremdschämiges „You have kind eyes“ vom Doktor reicht schließlich.

– Wohl mein Favorit: Das Schlamm-Monster „versteckt“ sich im selben Raum („Halte mir die Augen zu, könnt mich gar nicht seheeeen!“) und selbst nach seinem lauten Grunzen bemerkt ihn keiner, obwohl SICHTBAR und nur zwei Meter entfernt. Da sehen die alten Ninjas aber… noch älter aus!

– Alle Schiffe der Sternenflotte ballern auf die Discovery, welche plötzlich (oder wieder) Mega-Schilde hat. Jahaa, vor 1.000 Jahren baute man noch auf Qualität!

– Osyraa weiß erneut kommentarlos, wo sich der versteckte Schildgenerator der Föderationsblase befindet. Woanders hätte man vielleicht einen Verräter eingebaut, aber bei Disco geht es nicht um nachvollziehbare Plots, sondern Gefühle. Außer meine, buhuuu!

– Mutti Burnham hat zwar gerade keine Zeit (Muss ich vielleicht um weitere Super-Töchter für Spin-Offs kümmern?), schickt aber durch die bekannte Burnham-Heiligkeit mal eben eine vulkanische Flotte vorbei. Jetzt muss sich Mama Merkel aber anstrengen!

– Michael retten ihren luschigen Book mit dem klassischen „Sollte man als böser Handlanger seinen Phaser nicht besser sichern?“-Trick. Im Ernst, alle anderen Figuren sind dagegen so scheiße, kann man nicht eine 1-Frau-Show mit ihr machen? Ist super-michael-trek.de noch frei?

– Zweite-Geige-Book ist erstaunt, dass Michael ein Abzeichen (!) der Regulatoren mitgenommen hat. Genau, DAS ist jetzt noch etwas total außergewöhnliches…

– Spezial-Preis für beklopptes Technobabble: „Su’Kals Gene sind mutiert und interagieren mit Dilithium und dem Subraum“. Ja, meine Damen und Herren, DAS ist die Auflösung des Burns. Und IHR lobt immer diesen Isaac Assimuff! Im Ernst, wer so etwas noch als tolle Auflösung feiert, der klatscht auch beim Testbild.

– Tilly-Vanilly und Anhang sind am ersticken, während Owosekun (welche alle retten soll) sich erst einmal laaaangsam (wegen den Emotionen!) umschaut und ein „I love you all“ flüstert. Worf hätte ihr wahrscheinlich eine reingehauen.

– Der wahnwitzige Turbolift-Vergnügungspark hat wieder geöffnet und ist bekloppt wie eh und je. Selbst M. C. Escher würde sich fremdschämen.

– Michael macht einen auf Anakin Skywalker und springt mal eben auf die nächste Liftkabine. Ja, richtig, Discovery, ich habe dich mit Episode II verglichen. Soweit ist es schon gekommen. Schluchz.

– Michael hat einen Boss-Kampf mit Osyraa mit tollem Dialog wie „Uh!, „Ah!“ und „Uff!“. Endlich mal ein roter Faden (an ihrer Jacke), welcher etwas Sinn ergibt.

– Die Discovery wird in einer tollen Spaceballs-Anspielung von der Viridian gefressen. Schon toll, wie viel PLATZ all diese Raumschiffe im Inneren haben.

– Michael wird von Osyraa in den Technik-Wackelpudding gedrückt. Schade, dass man keine automatische Abschaltautomatik eingebaut hat um so etwas zu verhindern. Egal, Ultra-Michael kann Osyraa sogar durch den Schlabber erschießen und sich dann durch pure Tollheit daraus befreien, coolen Spruch inklusive.

– Was genau hat die Sprengung der Disco-Nascelle eigentlich gebracht, wenn Burnham eh wieder alle rettet? Vielleicht hab ich auch etwas verpasst. Was passieren kann, wenn einem langsam das Hirn aus den Ohren läuft.

– Tilly zwingt Michael das Kommando auf. Auf welches Deck man wohl ihren Altar zum Anbeten hinstellt?

– Unfreiwillig witzig war der Moment, wo der Typ im Schwebestuhl sich einfach zwischen die Disco-Crew mischt („Ha-ha, den haben wir es aber gezeigt, was? Die waren aber auch fies. Nicht so wie ich, euer neuer bester Freund! Nicht waaaahr? High-Five!“) und auch noch damit durchkommt. Gut, dass Dr. Mengele nichts von diesem einfachen Trick wusste.

– Trill-Bieber ist traurig, weil ihn nicht mehr alle sehen werden können. War das irgendeine ganz besondere Technik auf dem gecrashten Schiff, weswegen man den Festkörper-Trick auch 150 Jahre später nicht problemlos nachstellen kann?

– Die Discovery wirft ihren Warpkern ab, welcher dabei ungesichert einen Schacht runterschrammelt und auch gegen die Wände kracht. Tolles System. Tolle Ingenieure.

– Nicht ganz sicher: Warum überhaupt den Kern abwerfen, wenn die Discovery einen Pilzsprung macht? Und war die Kern-Explosion nicht etwas nah an den Schiffen der Sternenflotte??

– Ohne schmalzige Pathos-Rede von Burnham geht es natürlich nicht.

– Sonderpreis für doofe Dialoge (Ja, selbst für Disco-Verhältnisse):
„Als meine Tochter Mathe gelernt hat weigerte sie sich Zahlen zu verwenden.“

– ALLE WOLLEN, DASS BURNHAM DER CAPTAIN WIRD.
VOLLER BESCHEIDENHEIT NIMMT SIE DIES NATÜRLICH AN.

„Alle bereit?“ wird mit einem Chor von „JA, CAPTAIN!!!“ erwidert.

Oh, diese Gefühle!

*fingernägel in armlehne bohr*

Zudem bekommen wir noch ein aus dem Kontext gerissenes Roddenberry-Zitat gefolgt von der klassischen Trek-Abspannmusik.
Ich kann die entzückten Reviews bereits vor mir sehen… („Ich hatte einen Kloß im Hals.“ – „Ein Dankeschön an alle Fans.“). Jörn Sülzer, do your thing.

Fazit: Jo, das war Scheiße.

Nicht anders als sonst, aber dafür hochkonzentiert. Mit einem besonderen „Fuck you!“ durch die TOS-Musik und das Involvieren von Gene Roddenberry in einem erzählerischen Fieberraum.

Wisst ihr was? So etwas muss man auch einmal zurückgeben…

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

Weitersagen!

Artikel

von Klapowski am 08.01.21 in Star Trek: Discovery

Stichworte

Ähnliche Artikel


Kommentare (175)

nach unten springen
  1. Grinch1969 sagt:

    Ich freu mich schon auf Staffel 4.

  2. JackInTheBox sagt:

    Jepp, immer noch scheiße.

  3. Pilzwarp sagt:

    Muss ich leider nochmal drauf rumreiten… Saru erzählt von seinem Opa.

  4. JP1957 sagt:

    „Es ist der rote Faden durch alle drei Staffeln, dass die “Discovery”-Autoren offenkundig der Meinung sind, ihre mittelmäßigen Drehbücher würden Kraft guter Absichten zu fantastischen, bewegenden, gesellschaftskritischen Dramen, die es ihnen erlaubten, das Publikum mit salbungsvollen Monologen oder wie in diesem Finale einer Weisheit von Roddenberry zu einem erfüllteren Leben zu befähigen.“

    So kommentiert Trekzone die letzte Folge, wobei ich „mittelmäßige Drehbücher“ arg übertrieben finde.

    Den Schluss (Roddenberry Zitat, Trek-Melodie) empfand ich als Schlag ins Gesicht angesichts von Inhalt und Form nicht nur der letzten Folge. Zudem konnte ich keinen Zusammenhang zwischen dem Inhalt des Zitats und dem Inhalt der Folge/ der Staffel erkennen.

    Lichtblick: Sie haben mit diesem Abschluss soviel an Blödsinn abgeschlossen/ abgeräumt, dass (ich weiß, es ist die blanke Theorie bei diesen Autoren) die nächste Staffel jetzt „klassisches“ Trek werden könnte mit einer sich wieder positiv entwickelnden Föderation und einer Crew, die in die Weiten des Alls aufbricht … um Dilithium zu liefern ;-).

    • cornholio1980 sagt:

      Den Gedanken bzw. Ausgangssituation für die nächste Staffel hatte ich auch, aber ich falle ihnen nicht nochmal drauf rein. Weil genau das gleiche hatte ich am Ende von Season 1 und 2 auch schon gedacht, und dann hat die darauffolgende Staffel das was davor kam vielmehr nochmal unterboten.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Alles was Cornholio sagt.

      Antworten
    • Sparkiller sagt:

      „aber ich falle ihnen nicht nochmal drauf rein“

      DANN verpasst du aber was. Denn selbst Showrunner Michelle Paradise ist bereits „ganz aufgeregt“, was Staffel 4 angeht.

      Wie Staffel 3 wird man sich darauf konzentrieren, dass „unsere Charaktere wachsen können“ und „wie sich Menschen verändern“.

      „Neue Schichten“ sollen bei den Figuren entdeckt werden. Ihr wisst schon, wie bei Ogern.

      Die Charaktere sollen auf „eine neue und aufregende Weise“ wachsen!
      Also, schalte auch bei Staffel 4 wieder ein. Das wird bestimmt ein Spaß!

      Oh, jetzt muß ich aber los. Zeit für meine Elektroschocks.

      Antworten
    • Agentbauer sagt:

      Ich lese hier schon seit Jahren mit, und hatte noch nie das Bedürfnis was zu schreiben, somit ist das meine Entjungferung.

      Aber nachdem ich mir den verlinkten Artikel von Sparkiller zu Staffel 4 von der Michelle durchgelesen habe frage ich mich ernsthaft….
      Gibt es zwei Discovery Serien? Eine so richtig gute, mit Character-Building, nachvollziehbaren Story-Arcs und sympathisch, rational handelnden Figuren(keine dauerflennende Burnham) und dann das, was jede Woche auf Netflix läuft?
      Weiß das jemand?
      Vom dem, was sie schreibt habe ich in der gesamten Staffel 3 NIX gesehen.

      Zu der Episodenbeschreibung muss man nicht mehr viel schreiben, das STD was auf Netflix läuft ist ein einziges fettes Plothole mit schlecht geschriebenen Charakteren und nicht nachvollziehbaren Geschichten (welche Geschichten..Kind rülpst und alles Dilithium, bis auf das auf dem es steht macht bumm)
      Ich warte in Staffel 4 schon auf den versteckten Todesstern in den unendlichen Weiten der Turboliftschächte…
      Ich glaube sogar, STD wäre gar nicht sooo extrem schlecht, wenn sie auf den staffelübergreifenden Storyarc verzichten würden, dann fallen diese ganzen großen Plotholes nicht so sehr ins Gewicht. Dann widersprechen sie sich nur noch innerhalb der einzelnen Folgen. Gut wird es dann auch nicht, aber vielleicht erträglicher.

      Oder sie lassen jemanden ran, der das kann.. Hallo J.M. Straczynski, wie wärs jetzt, nachdem wir Babylon 5 zu DS9 umgebaut haben, hätten wir jetzt gerne jemanden, der gute Geschichten erzählen kann…oh, er hat aufgelegt…

      Das beste ist Sparkillers Spitzname für Tilly… Meine Frau und ich nennen sie nur noch liebevoll „Moppel-Merida“. Dafür feiern wir Dich bei jeder Folge.

      Die insgesamt beste Szene der Staffel ist meiner Meinung nach übrigens das Video vom echten Spock… in der gruseligen Folge Wiedervereinigung Teil 3… Und das sagt viel über eine Serie aus.

      Antworten
  5. level9 sagt:

    Überstanden! Ich geh mir nur eben eine Kotztüte holen… dann schreib ich weiter…

    Mein Gott! Also das Alienjunge musste heulen und das hat beinahe die gesamte Galaxis, bzw. aktive Warpkerne, in Schutt und Asche gelegt. Puh. Naja, Fantasy-Fiction und alle 2,5 Sekunden eine Deus-Ex-Machina, da man sich schnell mal wieder aus dem „verdammt, wir haben den Plot gegen die Wand geschrieben“-Szenario befreien kann. Stamets nicht mehr da um die Discovery zu steuern. Egal, da erfindet die grüne Frau eben was anderes. Oh, grüne Frau ist tot. Egal, dann machen wir mal grad einen Zählreim, tja, Book, haste verloren, dann musst Du jetzt halt mit dem Pilzantrieb kuscheln. Und dabei aber die KI-Roboter mit den gespeicherten Daten immer lieb streicheln. Und wisst Ihr noch, damals? Also in Season 1 und 2, wenn da die Discovery springen musste, war die immer am Rotieren. Hat man in Staffel 3 wohl vergessen. Käme ja auch blöd, IN einem anderen Raumschiff rotieren, wo man grad den Warpkern hat reinfallen lassen… da drin rotieren? Ne, ist ne doofe Idee, lassen wir das halt weg.

    Und endlich! Wir haben einen Papst! Achnein, Tschuldigung, Kriegsverbrecherin und „Specialist“ Burnham ist jetzt endlich der Captain! Das wurde aber auch Zeit, nachdem sie drei Staffeln lang in jeder Episode alleine alle Lösungen finden musste und am Allermeisten geheult hat – so als auf Vulkan aufgewachsener Mensch. Da hat man halt sehr nasse Nicht-Emotionen.

    Und zum Schluß können sich Diverse und Imaginäre, Albinos und Maximalpigmentiere, Nicht-Heteros und alle männlichen Frauen dieser Welt glücklich in den Armen liegen! Die starken Frauen haben die Welt gerettet! Ach, Welt! Galaxis! Alles! Und nur eine ganze Fabrikladung Taschentücher weggeheult. Respekt!

  6. FordPrefect sagt:

    Ach es war wieder ein Fest.
    Ist eigentlich ganz Lustig gleich beim Schauen Notizen zu machen, kann man das gesehene sofort wieder vergessen und um den Rests kümmert sich der Alkohol.
    Tatsächlich habe ich auch weniger gelitten als die letzte Folge, es war einfach alles nochmal so viel absurder, dass man es nicht mehr glauben konnte.

    Halluzinationen werden von Holoprojektoren „erkannt“ und materialisiert.

    Die Grüne Tante wusste/weiß alles über die Verteidigung des Sternenflottenhauptquartiers?

    Die ganze Flotte und die Station kann die Disco nicht innerhalb von Sekunden ausschalten?

    Wofür sind Robo Tick, Trick und Track Roboter gut? Kanonenfutter?

    Maxmimum Warp, geht also doch?
    Subraumkommunikation mit Ni’Var geht also doch?

    Pestizide auf Shuttlehangare und Luftschleusen. Gewöhnlich ist alles geschlossen im Weltraum. Was ist das für eine Drohung??? Schutzschilde?

    Was war Michaels Plan? Die Grüne Tante war in Unterzahl, man hätte es sofort beenden können. Eine akute Bedrohung der Brückencrew lag auch nicht vor, deren Sauerstoff hat noch für die Hälfte der Folge gereicht.
    Was war eigentlich der Plan der grünen Tante. Die Föderation zu einer Allianz zwingen?

    So jetzt alle Maximum Warp. Mein Maximum Warp ist schneller als dein Maximum Warp. Hätten wir doch nur ein Zahlensystem dafür…

    WANN haben sie den Flugplan zum Dilithumplaneten gelöscht???

    Was war eigentlich nochmal Tillys Plan?

    Halluzinationen können eigene Entscheidungen Treffen und Holodecks durch die sie erzeugt werden verlassen.

    Schön, dass der Burn für alle begriffsstutzigen nochmal erklärt wurde. Er ergibt trotzdem keinen Sinn.
    Denn DNA passt sich aktiv an die Umgebung an, genau so funktioniert Evolution…
    Warum ist der Dillithimplanet nicht explodiert als der Burn ausgelöst wurde?

    Einmal aus dem Fenster gucken und schon weiß man, dass die Schilde sich auflösen und das Schiff auseinander fällt. Wahnsinn das haben wir noch garnicht gemerkt, gut das er den Ausflug gemacht hat.

    Nur die Brückencrew wurde als Geisel genommen, wer ist eigentlich die Brünette? Die anderen kenne ich zumindest vom sehen.

    Warum nicht direkt auf einen vorbei schwebenden Turbolift springen, warum dieses Katz und muas spiel und die Schießerei.

    Die Leerräume durch die die Turbolifte schweben vergrößern sich pro vergangener Folge exponentiell. Vielleicht eine Nebenwirkung des Pilzwarps?
    Warum gibt es Atmosphäre in diesen riesigen Turbolifthöhlen?

    Äh warum bewegt sich Books Turbolift? Er wurde doch von gefühlt 2 dutzend BadGuys überwältigt.

    Die grüne Tante wusste wohin Michael will, warum nicht mit mehr als 2 Leuten auf Michael warten?

    Als dein vorgesetzter Offizier BITTE ich dich alleine weiter zu gehen. Tilly ist sowas von unfähig.

    Der Shuttelhangar der Veridian war schon immer groß genug für die Disco? Wäre es nicht viel einfacher gewesen sie gleich dorthin zu verfrachten.

    Wohin fällt der Badguy eigentlich? Warum ist da Schwerkraft?

    Robo Tick kann Magnetfelder aushalten, weil er ein mutiger heldenhafter Roboter ist.

    Abgesehen davon, wer designt Reparaturroboter, die nicht in der Lage sind Warpgondel-Aufhängungen zu betreten?

    Wo zum Teufel wurde Michael hinein gedrückt?

    Man kann sich also seine DNA-Konfiguration wünschen, weil man Empathisch ist?
    Oder kann Book mit den Pilzen Reden weil er Empatisch ist? Oder die Bärtierchen nach dem Weg fragen?

    IM Schuttlehangar sind die Schilde so stark das man einen Warpkernbruch benötigt um wieder raus zukommen?
    Warum war der Warpkernbruch überhaupt nötig, wenn man sowiso raus gehüpft ist?

    Warum fällt der Warpkern? Warum ist da Schwerkraft?

    Warum killt man alle Lebewesen auf diesem riesigen Schiff? Wie wärs mit verhandeln? Das drohen den Warpkern abzustoßen wäre sicher ein probates Druckmittel gewesen.

    Was mich schon die letzte Folge sehr störte, ein 120 Jahre altes Holodeck schafft es Technologie verschwinden zu lassen die es noch nicht kennen kann. Sprich die ComBadges hätten sich dagegen „wehren“ können, sie können ja sowiso quasi alles, warum noch Computerinterfaces.

    Die Föderation hat immer ein paar Schiffe für Präsentationszwecke und Paraden abhalten auf Vorrat.
    Auch schön endlich die ganzen anderen Schiffe der Föderation mit Ihren Crews mal kennenzulernen… wie z.B. … die Voyager… mit ihre/m berühmten Kapitän/Kapitänin… und…

    Happy Ending, wie erwartet dürfen alle Personen der Staffel nochmal auftauchen, Michael Huldigen und jetzt die Föderation erweitern.
    Was hat sie eigentlich davor abgehalten das vorher zu tun?
    Fehlende Interstellare Kommunikation und fehlende Interstellare Reisemöglichkeiten können es ja nicht gewesen sein.

    Die Emerald Chain bricht zusammen, weil die Grüne Tante Tot ist.
    Die Folge davor wurde noch aus dem nichts etabliert, dass sie nur ein kleiner Teil eines Rates, in einer Art böser Föderation ist. Ja was denn nun?

    Die Position des Dilituim Planeten ist grob bekannt, es führen sogar 2 Transwarptunnel dorthin (Veridian Position X –> Storynebel, Storynebel –> Sternenflottenhauptquartier). Warum sollte nicht genau dort eine erbitterte Schlacht um die Vorherrschaft entbrennen?

    Kapitänin Brennschinken YEAH, darauf hat das Universum gewartet.

    Ist ja schön und gut, dass Saru gesagt hat, dass Su’kal dabei helfen soll „Alles wieder gut zu machen“. Aber inwiefern soll er das können?
    Anderseits kann man ja froh sein, dass er nicht durch tiefes Einatmen den Burn resettet hat.

  7. Christian sagt:

    Immerhin konnte man die Voyager J mal komplett sehen

    Aber sonst ist es schon alles etwas lächerlich…

  8. Shoggote sagt:

    Immerhin haben die Autoren jetzt nach der 3. Staffel eine Grundprämisse des Geschichtenerzählen verstanden. Wenn man Geschichten mit epischer Tragweite auf einem Raumschiff erzählen will, dann sollte die Hauptfigur auch der Captain sein.

    Ich bin ja optimistisch, dass die letzten Folge der 4. Staffel, dann die erste Folge ist, deren kompletter Plot nachvollziehbar und logisch ist. Bei Staffel 5 könnte es dann mehr Folgen sein und bei Staffel 6 bekommen die Autoren dann eine Staffel hin, die das Niveau der 1. oder 2. Staffel TNG hat.

    • nuenue sagt:

      Nein, das wird nicht passieren. Wir sind immer noch im Bereich des schlechtesten, was ich je gesehen habe und diese Finalepisode hat nochmal alles unterboten.

      Antworten
    • jako sagt:

      „Wenn man Geschichten mit epischer Tragweite auf einem Raumschiff erzählen will, dann sollte die Hauptfigur auch der Captain sein.“
      Ach ja?

      Also ich glaube ja, dass gute Geschichten Erzähler mitnichten darauf angewiesen sind.

      Antworten
    • Pilzwarp sagt:

      Nein, wichtig ist, dass jede Figur der Maincrew entwickelt wird und alle Ihre Screentime, Vita und Geschichten bekommen. Und nicht einer alles tut und man von anderen nach drei Staffeln nur das Gefühl hat, den auch mal irgendwann gesehen zu haben. Wie hiess er noch? Was macht er da? Unrelevant, weil: Nur der Captain interessiert? Genauso ein Blödsinn.

      Antworten
    • Sparkiller sagt:

      „Babylon 5“ zeigt ja (wie üblich) sehr schön, wie man jedem Charakter Tiefe verleiht.

      Bei jedem sind mir Szenen im Gedächtnis geblieben (G’Kar!) und insgesamt gefällt mir das wohl auch besser als bei jedem Trek.

      Die Disco-Köpfe haben die Tiefe einer Holodeck-Figur und keinerlei Bezug zur Realität.
      Es gibt keine Momente ohne Plot-Bezug, welche die Crew mal etwas ausbauen, sondern sind nur Stichwortgeber für „emotionale Momente“ („Ooooh, Herr und Herr Stamets haben Adira adoptiert. So süüüß!“ – „Äh… wann passierte das denn? Hatten die mehr als fünf Minuten Kontakt?“ – „Hate hier nicht rum! So süüüüß!!!“)

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Ein gutes Beispiel für das Nichtvorhandensein von Momenten ohne Plot-Bezug ist auch der Umgang mit den „Haustieren“.
      Nummer 1 wird in der ersten Folge von Picard eingeführt und verschwindet dann spurlos.
      Books Kater hat ein bisschen mehr Screentime … taucht aber in der Abschlussfolge überhaupt nicht mehr auf.

      Antworten
    • Shoggote sagt:

      In einer Serie ist die Hauptfigur die Figur, die die Entscheidungen trifft und die Story voranbringt. Auf einem Raumschiff ist der Captain die Figur, die die Entscheidungen trifft.

      Was passiert, wenn die Figur, die die Plot Entscheidungen trifft ungleich der Figur ist, die die Entscheidungen auf dem Schiff trifft sieht man an den Discovery Staffeln 1 bis 3. Man braucht diverse wahnwitzige Konstruktionen warum Burnham nicht nach 10 Minuten aus der Sternenflotte geworfen wird.

      Andere Serien machen das anders. Siehe Expanse, TOS, TNG, VOY, DS9, Babylon 5.

      Wenn man nicht den Captain zur Hauptfigur machen will, dann sollte man die Handlung soweit von der Brückencrew entfernt ansiedeln, dass die Handlung unabhängig von der Brückencrew stattfindet. Aber dann funktioniert halt epische SciFi mit am Ende rettet der Held das Universum nicht, sondern man müsste eine Story finden, die innerhalb das Schiffs unabhängig von der Brückencrew funktioniert. Also z.B. nen Kriminalfall an Board oder Intrigen zwischen einzelnen Abteilungen des Schiffes etc.

      Wenn ein Autorenteam schon bei der Hauptfigur diverse Fehler macht, wie soll diese dann die Sitekicks vernünftig hinbekommen.

      Antworten
  9. El_Cheffe sagt:

    UNGLAUBLICH dumm.

    Aber um konstruktiv zu sein, sollten wir uns mal für die nächsten Staffeln auf einheitliche Namen einigen. Ich liebe die von „Filmgeblubber“ : Brennschinken, Mrs. T, Lethal Left Eye, Red Sonja. Der Rest der „Crew“ wäre noch zu vergeben.

    Zur Ergänzung Eurer FactSheets :

    – Quarantänefeld aktiviert, auf der Krankenstation, an sich GEILE IDEE ! Aber ..ähm.. naja ein Quarantänefeld mit ..ähm… Hinterausgang ..hmm… .

    – Das Feld/Wand in die Brennschinken reingedrückt wird ist aus Superman III. Nur damals 1990 (?) war das neu und innovativ und spannend und.. ach ihr wisst schon.. hatte SINN !

    – Burnham, die quasi frei schaffende Commander Burnham, hat also die Befugnis die gesamte Discovery neu zu booten ? Das nenne ich mal Fortschritt, ein Fähnrich darf vermutlich höchstens die Selbstzerstörung aktiveren.

    – „Computer Lebenserhaltung wieder einschalten, alle BÖSEN wegbeamen .. achja und den Weltfrieden aktivieren..“ den Rest hab ich vergessen.
    Magic-Fi kann so einfach sein.

    – Wohin fliegt die Disco eigentlich mit WARP ? Hauptsache weg ? Kein Transwarptunnel, DURCH DEN IHR GEKOMMEN SEID (!!), nutzbar ?

    – Book pilzt jetzt auch rum. Von mir aus … dann kommen jetzt die Navigatoren von Dune eben mit rein aka Books Rasse.

    – Was ich ECHT PERVERS fand, wie der Homo-Doc direkt auf Grey zurennt, da ist mir wirklich schlecht geworden. Mit dem Grinsen könnte er genauso gut bei „Aktenzeichen XY“ auftreten.
    Das war garantiert anderst gemeint, die Darstellung war aber übel ..übel… .

    Die letzte Folge war wirklich der Höhepunkt des ganzen Spektakels.

    – Wenn das Kind durch den Schrei den „Burn“ ausgelöst hat.. warum „burnt“ dann der Dilithium Planet nicht ?
    Weil ähm.. shitt… Kurzer sag du was.. it’s MAGIC.

    StarTrek vernichtet ….. CHECK.

    • Zuse sagt:

      Zitat von El_Cheffe: „– Was ich ECHT PERVERS fand, wie der Homo-Doc direkt auf Grey zurennt, da ist mir wirklich schlecht geworden. Mit dem Grinsen könnte er genauso gut bei „Aktenzeichen XY“ auftreten.
      Das war garantiert anderst gemeint, die Darstellung war aber übel ..übel… .“

      Ne Ne – Die meinen das ernst! Die wollen das P der diversen Buchstabensuppe hinzufügen. Und StarTrek war doch schon immer soooooo progressiv … Ich könnte kotzen bei diesem abartigen Dreck.

      Ansonsten wurde ja schon Alles gesagt zu diesem Elend von Serienfinale (Hoffnung!) oder halt Staffelfinale. Jetzt werden die Mao-Uniformen ja erstmal das Dillithium gemäß X-Jahresplan an genehme Welten verteilen.

      Antworten
    • JackInTheBox sagt:

      Was Namen angeht, finde ich „Moppel-Merida“ eine der besten Schöpfungen dieser Seite!

      Antworten
  10. Nummer 6 sagt:

    Der größte Frevel war das Roddenberry-Zitat am Ende. Das ist ungefähr so, als hätten ein paar zurückgebliebene Hinterwäldler einen glorifizierenden Film über Trumps Regentschaft gedreht, und ließen ihn mit Lincolns Gettysburg-Rede enden…

  11. Oppulus sagt:

    Zwei interessante thematische Parallelen zwischen Discovery und Picard die sicher nicht beabsichtigt waren aber ins Auge stechen.

    Beide sprechen ziemlich lax und beiläufig von Verboten. In Picard wurden galaxieweit Androiden verboten- einfach so und alle haben mit gemacht und in Discovery wurden Zeitreisen verboten und offenbar hat jeder mitgemacht.

    Außerdem gibt es in beiden Serien einen einfachen Armageddon-Knopf. In Picard kann man offenbar an einem Nachmittag eine Antenne bauen die omnizidale Aliens ruft die ohne Fragen zu stellen sämtliches Leben auslöschen und in Discovery muss man nur ein genmanipuliertes Kind zum Dilithiumplaneten bringen und es einem traumatischen Erlebnis aussetzen um fast alles Dilithium zu zerstören.

    Welch eine Schuld lastet dies der armen Mutter von Su’Kal auf. Sie wollte nur ihr Kind retten und trug damit wahrscheinlich die Schuld am Tod von Billionen, der Vernichtung ganzer Zivilisationen. Was für eine Schuld.

    Hey und wenn jemand von Bookers Volk den Sporenantrieb benutzen kann- eröffnet das nicht einen super Arbeitsmarkt für die als Piloten für den Sporenantrieb?

    Ich habe Star Trek so geliebt. So geliebt…

  12. Dantor sagt:

    Ich will jetzt gar nicht groß auf den ganzen Quatsch in dieser Serie eingehen, ich hab da aber noch eine Frage, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann: In der 1. Folge dieser Staffel ließ Book auf einem fremden Planeten eine Heilpflanze aus dem Wasser wachsen und hat dabei noch Lämpchen auf seiner Stirn eingeschaltet.
    Wurde irgendwann mal erklärt, wieso er das kann und wie das funktioniert?
    Wenn ja, habe ich das wohl verpasst.

    • Ein Riesenbovist sagt:

      Boah, ey, Du bist so ein Hater. Hör mal auf zu fragen. Dann kann man auch nach Picards Hund fragen, dem hungrigen Bärtierchen und meinen persönlichen Favoriten, den blauen Flugdingern aus der 1. Staffel, die diesen Funkturm gebaut haben.

      Antworten
  13. JackInTheBox sagt:

    Mich beschäftigt gerade die Frage, wie es wohl ist in 20 Jahren auf STD zurückzublicken?

    Es geht dabei gar nicht um die sinnlose Aneinanderreihung von Plot-Holes und Deus-Ex-Machinas, sondern um den ideologischen Subtext.

    Was ist, wenn sich dieser ganze „Woke“ Wahnsinn dann totgelaufen hat? Wenn STD geschichtlich auf der falschen Seite der Barrikaden stand und man dann darauf so verständnislos herabschaut wie auf die Theorie der Herrenrasse?

    • Zuse sagt:

      Eine interessante Frage!

      Aber das im 19. Jahrhundert im British Empire entwickelte Konstrukt der Masterrace, um die Herschaft über die Kolonien zu begründen, läuft doch weiter.

      Insbesondere die Linken in den USA wollen doch gar keine Gleichheit. Sie zaubern immer neue trennende Elemente in die Gesellschaft, täuschen dabei Förderung von Minderheiten vor, um diese dabei zu pushen und aus diesem Pushen einen Lebenssinn für sich selbst zu entwickeln, als würden Angehörige dieser Minderheiten ihr Leben nicht besser selbstständig ohne „Betreuung“ regeln können.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Es kann auf die Dauer zu einem echten Problem werden, wenn man solch einen Unsinn wie von Jack und Zuse dauerhaft unkommentiert lässt.
      Das Problem von Discovery (und Picard) ist doch nicht das Schielen auf eine bestimmte (linke)akademische Szene in den USA, das es in der Tat gibt und in dem sich die Serie dilettantisch versucht.
      Das Problem ist die Unfähigkeit im Story Telling, die Abkehr von allem, was Star Trek ausgemacht hat, die Etablierung und das genussvolle Spiel mit Gewalt als normales Mittel der Problemlösung und die unwidersprochene und akzeptierte Propagierung von faschistoider Gesinnung einer Gestalt wie Georgiou.

      Stattdessen versteigen sich hier Leute immer und immer wieder in Formulierungen wie „Woke Wahnsinn“, Barrikadenkämpfe und einer Gleichsetzung des britischen Rassismus des 19. Jahrhunderts mit den – möglicherweise verfehlten Versuchen – unterprivilegierten Gruppen zu mehr Gleichberechtigung zu verhelfen.

      Eine Formulierung wie „…als würden Angehörige dieser Minderheiten ihr Leben nicht besser selbständig ohne „Betreuung“ regeln können“ ist derart geschichtsvergessen,gedankenfaul und selbstbezogen, dass es mir die Schuhe auszieht. Schon klar, auf diese Weise … so ganz ohne Unterstützung von 100000nden weißer Nordstaatensoldaten haben die Schwarzen in den Südstaaten die Sache mit der Sklaverei geregelt. Und so ganz ohne Unterstützung der weißen Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung und der ausschließlich weißen Kongressmitglieder wurden 1964 die Bürgerrechtsgesetze in den USA durchgesetzt, die den Schwarzen rechtliche Gleichstellung versprachen. Wie toll die jüdische Minderheit im 3. Reich ohne Unterstützung aus der Mehrheitsgesellschaft nach 1933 ihr Leben regeln konnte, ist auch allgemein bekannt.
      Diskriminierungen aufgrund von Rasse, Geschlecht, Religion zu beseitigen ist immer die Aufgabe von allen Mitgliedern einer Gesellschaft. Es sei denn, man bevorzugt das Leben in einer Gesellschaft jenseits der Menschenrechte, schert sich den Teufel um nichts oder kriegt seinen Arsch nicht aus dem Fernsehsessel hoch.

      Amen.

      Antworten
    • cornholio1980 sagt:

      Was JP1957 sagt!

      Antworten
    • Zuse sagt:

      Lern die Wirklichkeit JP1957:

      In meinen Post geht es um die Gegenwart, nicht um Kram long long ago! Welche wie auch immer Minderheit hat in den westlichen Staaten heute eingeschränkte Bürgerrechte?

      Nimm‘ Deine Kommunischte Kampfgruppe und setzt diese Rechte durch in eben diesen Staaten oder wo ein gewisser Prophet angebetet wird. Bevor Ihr Maulhelden dort nicht nur einen Zentimeter erreicht habt: Fuck off and Die!

      Doch noch ein Video zu STD3: https://www.youtube.com/watch?v=hH5tVR2Z-rM

      Antworten
    • Dantor sagt:

      @JP1957
      „Es kann auf die Dauer zu einem echten Problem werden, wenn man solch einen Unsinn wie von Jack und Zuse dauerhaft unkommentiert lässt.“

      Genau das hatte ich bei meinem ersten Kommentar zu Zuse bei Folge 3 auch gedacht. Sorry, aber meiner Meinung nach sollte man solch einen Unsinn rauseditieren, ehe sich das hier noch etabliert.

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      @ Dantor:

      „Genau das hatte ich bei meinem ersten Kommentar zu Zuse bei Folge 3 auch gedacht. Sorry, aber meiner Meinung nach sollte man solch einen Unsinn rauseditieren, ehe sich das hier noch etabliert.“

      Wir löschen und editieren hier höchst ungern etwas, da diese Seite sich darin gefällt, auch mal kreativ-provokant-satirisch zu kommentieren. Und da manche das nicht sehr kunstvoll hinbekommen, kommen Sachen stärker rüber als gemeint?

      Mir wird ja auch selten vorgeworfen, was gegen Homosexuelle zu haben, weil ich mit dem krampfigen Diverso-Spiel der Serie … krampfig … spiele? Bisher war in den Kommentaren noch nichts dabei, was man unbedingt hätte löschen müssen, auch wenn bei Zuse tatsächlich schon was aufblitzte (Folge 3.03 eventuell?), wo ich drüber nachdachte.

      Wie sehen das andere User? Ab wann löschen/editieren?

      @ Zuse:

      „Kinder müssen geschützt werden!
      Mag ja sein, daß Du Dantor-Arschloch geil wirst bei einem kleinen Menschen.
      Genau DICH müssen wir Menschen fernhalten von den Kindern!“

      Das ist übrigens der Punkt gewesen, wo wir dich DEFINITIV löschen. Erste Verwarnung. Dein Original-Post fliegt auch in einer Minute raus. Und hier bleibt es nur deswegen als Zitat stehen, damit alle wissen, WARUM hier doch mal was gelöscht wurde.

      Noch mal so eine Entgleisung, und ich mache das generell bei dir.

      War wohl doch zu viel Argument bei den anderen Schreiberlingen drin? – Sechs, setzten. Prinzip dieser Webseite nicht verstanden…

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      @ Zuse:

      „Welche wie auch immer Minderheit hat in den westlichen Staaten heute eingeschränkte Bürgerrechte?“

      Um auf so was auch mal inhaltlich einzugehen: Je nachdem, was du als „westlicher Staat“ zählst, ist das entweder ein schwaches oder extrem schwaches Argument.

      https://www.lsvd.de/de/ct/2227-quot-LSBTI-freie-Zonen-quot-in-Polen-Steigender-Hass-im-Nachbarland
      (Russland könnte man auch noch nennen)

      Abgesehen davon sollte es EGAL sein, ob Menschenrechtsverletzungen nun unter dem Namen des Propheten, des christlichen Gottes, der Freiheit, der Regierung oder von Pipinella, dem Zauber-Einhorn geschehen.

      „Nimm‘ Deine Kommunischte Kampfgruppe und setzt diese Rechte durch in eben diesen Staaten oder wo ein gewisser Prophet angebetet wird.“

      Es ging hier um das plumpe dramaturgische und marketingtechnische Anbeten von EINEM Thema in einer TV-Serie. Nicht um kommunistische Kampfgruppen im Iran.

      Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Ich würde grundsätzlich alle Beiträge von Zuse und von JP1957 löschen. Dann sind beide Seiten zufrieden und haben ihr Ziel erreicht.

      Antworten
    • WinnieThePoo sagt:

      Das Problem der Woke-Propaganda ist doch, dass „der weiße Mann“, welcher vermutlich die Hauptgruppe von Trek-Fans stellt, als Täter dargestellt wird, undifferenziert. Und alle anderen als Opfer, undifferenziert und mit einer eigenen Hierarchie, wen es doch am schlimmsten getroffen hat.
      In diese Kerbe schlägt das rein, und daher ist es nicht das Problem, dass Frauen und Was-Auch-Immer eine Bühne bekommen und prominent und kompetent dargestellt werden, sondern das Problem ist, dass jeder weiße Mann in diesem Szenario entweder inkompetent oder ein Arschloch ist.
      Das ist schlicht eine Beleidigung an die (meisten) Fans, etwa so: https://www.youtube.com/watch?v=Nmvfc41jH1s

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Klapo: „Wie sehen das andere User? Ab wann löschen/editieren?“

      Ich bin Mitglied in einer geschlossenen FB-Gruppe „Kritische Geschichte“, in der ein wohltuend argumentativer Ton herrscht, seit Jahren keine persönlichen Anwürfe und Unterstellungen erfolgen und extremistischen Äußerungen keine Bühne gegeben wird.
      Grund: Es gibt von den Administratoren glasklar formulierte Gruppenregeln, die konsequent durchgesetzt werden. Wer sich nicht an die Regeln hält, bekommt per PN eine (!) Warnung und fliegt im Wiederholungsfall raus. Ohne Diskussion … das entscheiden die Admins alleine.

      Klappt wunderbar … deshalb habe ich prinzipiell mit einem entschiedenen Löschen/ Editieren in einer privaten Gruppe (und das ist sie ja … das ist dein Ding hier/ bzw. deins und Sparkillers) kein Problem. Jeder kann ja ne eigene Gruppe aufmachen (etwa: AfD´ler gegen New Trek).

      Konkret wär ich eher skeptisch auf dieser Seite. Das ist bzw. sollte (in den Kommentaren merkt man leider nicht soviel davon) eine Satire Seite sein … und Satire darf bekanntlich alles. Und es gibt ja auch keine klar definierten Gruppenregeln, weil ihr zu faul oder anarchistisch für sowas seid.

      Zu meinem Beitrag zu Zuse + Co hatte ich überhaupt keinen Bock, weil ich schon beruflich genug mit Politik zu tun hab und hier Spaß an Serien und satirischer Auseinandersetzung haben möchte. Und manchmal lern ich hier sogar etwas … die Kommentarspalten zu The Orville waren voller geistreicher Beiträge zur Film- und Seriengeschichte.
      Aber wenn man sich ein bisschen mit Rechtspopulismus und -extremismus beschäftigt hat, dann erkennt man schnell, was sich hinter Formulierungen wie denen von Z. verbirgt. Das von Dir gelöschte Zitat etwa ist reiner AfD Sprech. Und gehört auf eine Star Trek Seite ebensowenig wie Discovery in dieses Franchise.

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      Okay, ich nehme das erst mal so auf und denke drüber nach.

      Hier musste halt selten was gelöscht werden, da sich die meisten Kommentatoren bisher nicht mit dem AfD-Programm die Hose zuknöpften – und sich dann wundern, dass sie argumentativ „unten ohne“ dastehen.

      Trotzdem wäre es nett, wenn du dich bei Zuse dafür entschuldigst, ein intellektueller Kampfkommunist zu sein, der Kindesmissbrauch und den Untergang der weißen Rasse verteidigt. Und Dantor, der alte Terrorist, bitte auch. Kann ja nicht sein, dass hier so extremistisch-fundiert argumentiert wird, dass der arme Zuse quasi gezwungen wird, euch zu beleidigen.

      Antworten
    • Kritikkritiker sagt:

      „Glasklar formulierte Gruppenregeln“ dienen meiner Erfahrung nach eigentlich immer nur jenen, die Ungutes vorhaben. Denn jeder halbwechs clevere Troll weiß geschickt um Regeln herumzutänzeln und sie für den eigenen Vorteil zu nutzen. Je klarer verfasst, desto einfacher.

      Eigentlich braucht es daher im Internet unter Erwachsenen nur eine einzige Regel: „Don’t be a dick!“ Jene, denen das zu schwammig ist, sollten vielleicht mal in sich gehen.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Ich wäre auch dagegen, generelle Regeln zu etablieren. Die einzige Regel, die gelten sollte, ist die der Höflichkeit. Keiner sollte beleidigen.

      Antworten
    • Shoggote sagt:

      So wie man heute auf TOS zurückschaut.

      Damals haben die JackInTheBoxs und Zuses, sich über den Kommunist Gene Roddenberry aufgeregt, der kurz nach der Kubakrise und einem atomaren Krieg, einen sympathischen kommunistischen Erzfeind ähm Checkov zu einem Mitglied der Brückencrew macht sowie zwei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe sich im Fernsehen küssen lässt. Damals war es noch weit verbreitet, dass Schwarze einfach erschossen wurden, wenn Sie zur falschen Uhrzeit im falschen Gebiet waren.

      Das war damals noch weit provokanter als LBGT heute.

      Antworten
    • TUB_Stoffel sagt:

      Leute, gegenseitige Unterstellungen bringen doch nichts.
      Es wurde ein Machtwort gesprochen und jetzt lasst es gut sein.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Klapo: „Trotzdem wäre es nett, wenn du dich bei Zuse dafür entschuldigst, ein intellektueller Kampfkommunist zu sein … “

      Nie im Leben! Aber da es auf dieser Anarcho Seite ja weder die so notwendige Zensur noch einen Persönlichkeitsschutz für langjährige Leser gibt, kann Zuse sich gerne ein Holoprogramm „Opfer2021“ basteln, in dem ich winselnd vor ihm um Verzeihung bitte.

      Antworten
    • phip sagt:

      „Damals war es noch weit verbreitet, dass Schwarze einfach erschossen wurden, wenn Sie zur falschen Uhrzeit im falschen Gebiet waren.“

      So wie ich es aus den Nachrichten erfahre, ist es heute nicht anders … heute ist es halt in den Nachrichten.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      @ Klapo
      „Wie sehen das andere User? Ab wann löschen/editieren?“

      Wir könnten ja auch das Strafgesetzbuch als Richtschnur nehmen?
      Höfliche Umgangsformen sind was angenehmes aber so langsam gewöhnen sich alle zu sehr an einen allgemeinen Zustand wo „man wieder aufpassen muss was man sagt“.
      Zukunftia als Oase der Unhöflichkeit, der unflätigen Beschimpfungen (solange sie kreativ sind), des ungefilterten Mensch sein dürfens. Das innere Arschloch muss ja auch mal an die frische Luft.

      Nicht zuletzt, schließlich kann ja jeder mal „einen schlechten Tag“ haben und es soll ja auch vorkommen, dass Texte im Internet unglücklich formuliert, falsch verstanden oder überinterpretiert werden und an besagtem „schlechten Tag“ schießt dann mal einer übers Ziel hinaus.

      Das Beispiel weiter oben war schon deutlich außerhalb der üblichen Diskussionsnormen, aber unter halbwegs zivilisierten Menschen kann auch ein „mit dem Zeigefinger wedeln“ und ein „Ey Keule!“ ausreichen um denjenigen wieder in eine höflichere und menschenfreundlichere Version seiner selbst zurückzuverwandeln.
      Wenn das ganze ausartet und hier alle nur noch Großbuchstaben und !!!!!! tippen und wir gegenseitig die Züchtigkeit unserer Mütter in Frage stellen, kann man ja nochmal drüber nachdenken.
      Nur so meine 2 Cent.

      .

      @ JP1957
      O.K.ich hab natürlich keinerlei Ahnung wer sich in deiner Facebookgruppe tummelt, über was ihr redet oder in welcher Form ihr darüber redet.
      Daher kann ich hier nur spekulieren (auch als „ich zieh mir mal was aus dem Allerwertesten“ bekannt).

      Für mich klingt das was du da beschreibst recht autoritär.
      Rigorose Regeln? Erste Alarmglocke geht los – vielleicht zu unrecht.
      Admin entscheidet kraft seiner Wassersuppe im Alleingang wer böse war? Ankläger, Richter; Henker in einer Person? Nächste Alarmglocke, diesmal definitiv zurecht.
      „extremistischen Äußerungen keine Bühne geben“ ist oft nur Neusprech für „abweichende Meinungen werden nicht toleriert“.

      Natürlich sind da alle total lieb zueinander, laufen wie auf Eierschalen, denn ein falsches Wort und der Admin verpasst einem den Fangschuss.

      Ich hab in Foren schon genug dieser Leute kennengelernt, die es einfach liiieeeeben Leute rumzukommandieren, „endlich hab ich auch mal was zu bestimmen“.
      und da gings nicht mal um sowas kontroverses wie Politik.

      Möglicherweise lieg ich da komplett falsch aber für mich klingt das nach Echokammer.

      Auf so Sprüche wie „der sagt was was mir nicht passt = AFD“ könnte ich auch verzichten.

      Langer Rede kurzer Sinn:
      ich mag das leicht anarchistische und respektlose bei Zukunftia.
      Ich würde es begrüßen wenn das so bleibt, brav sein müssen wir schon genug.

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      „ich mag das leicht anarchistische und respektlose bei Zukunftia.
      Ich würde es begrüßen wenn das so bleibt, brav sein müssen wir schon genug.“

      Interessant-arschiger Ansatz. Funktioniert vermutlich nur auf überschaubaren Plattformen und nicht im Forum von SPON, aber eigentlich sollte es auch so sein.

      Wir müssen das auch nicht ewig diskutieren, finde es aber tatsächlich spannend, was wann wo unter welchen Bedingungen sanktioniert wird. Bei manchen Webseiten darf man keine „Konkurrenz-Seiten“ nennen („Sie haben SF-News.de genannt, mein Herr! Das geht aber nicht bei uns auf News-SF.com!“), dann wieder keine Links (sind da wirklich ständig Viagra-Seiten und Pferdepimmel drin?), dann wiederum muss man aufpassen, bloß nicht „Marschbefehl“ zu schreiben, weil das Wort „Arsch“ drin vorkommt.

      Alles sehr unerfrischend und beklemmend. Da lobe ich mir sogar die 2-3 AfD-Wähler hier, die meistens genau wissen, wo die Grenze ist.

      Und sind wir mal ehrlich: Des Nachts träumen die genauso von nackten, südländischen Männern (mit stattlichem Gemächt), wie wir anderen auch! Diese gutaussehenden Glatzenlümmel, lechz…

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Scholli: „O.K.ich hab natürlich keinerlei Ahnung wer sich in deiner Facebookgruppe tummelt, über was ihr redet oder in welcher Form ihr darüber redet.“

      Ich treib mich erst seit 2015 auf Facebook rum, als ich eine inzwischen 20000 Mitglieder große (geschlossene) Gruppe aus meiner Heimatstadt entdeckte, in der historische Fotos gepostet wurden/ werden und über Lokales geplaudert wird. Nach allem, was ich lese und höre ist diese Gruppe repräsentativ für die Entwicklung in sozialen Netzwerken. Kaum ein Post, der nicht in persönliche Auseinandersetzungen ausartet … es wird schnell unterstellt … beleidigt … und wenn es um Politik geht, auch ohne große Hemmungen gehetzt gegen Minderheiten. Nicht von der Mehrheit der Mitglieder, aber von einer relevanten Minderheit. Spaß macht das nicht.

      In der Kritischen Geschichte Gruppe, von der ich oben geschrieben habe (sie besteht aus 7000 Mitgliedern, die überwiegend beruflich historisch unterwegs sind oder sich für Geschichte interessieren)ist das erstaunlicherweise überhaupt nicht so. Und das liegt nicht an irgendwelchen autoritären Machtfantasien der Gruppengründer/ Administratoren. Die sorgen lediglich dafür, dass der definierte Gruppenzweck erhalten bleibt und garantieren durch ihre konsequente Haltung dafür, dass wir alle uns ohne Unterstellungen, Beleidigungen etc. austauschen können. Und sie sorgen dafür, dass Menschen, die nicht in der Lage sind, einen kritischen Blick auf Geschichte zu werfen – damit sind Faschos und Stalinisten gemeint – keine Bühne für ihre menschenfeindlichen Positionen bekommen. Find ich für diese Gruppe absolut okay.
      Und natürlich interpretieren die Admins die Regeln … wer denn sonst … die (hier etwa Klapo) haben schließlich auch die ganze Arbeit und haben die Gruppe eingerichtet und gegründet. Eine FB-Gruppe ist ja nicht die Bundesrepublik.

      Ich habe im Übrigen ursprünglich gar nicht vorgeschlagen Zuse etc. hier rauszuschmeißen, sondern habe nur formuliert, dass man manche politisch reaktionären Aussagen nicht unwidersprochen lassen darf. Auch hier nicht … es reicht doch schon, wenn es durch Discovery und ähnlichen Schund inzwischen als normal angesehen wird, rumzumetzeln und faschistoiden Diktatorinnen Tränen nachzuweinen.

      Und jetzt Schluss damit … ich will mir noch die letzte Folge von Raumpatrouille Orion anschauen … da wird dem faschistischen Geheimdienst endlich die Maske heruntergerissen.

      Antworten
  14. PinkerSchwaddrokopter sagt:

    Und ich dachte Sense8 wäre abgesetzt….

    • FordPrefect sagt:

      Ich musste etwas schmunzeln ich weiß was du meinst, aber auch energisch protestieren, da ich Sense8 wirklich großartig finde. Ja es hat auch ein paar ordentliche Plotholes, aber jeder Charakter wurde sehr gut eingeführt. Das geschaffene Worldbuilding hat für mich sehr gut funktioniert und bei den Szenen wo geheult wurde war ich auch nah am Wasser, weil eben nicht geheult wurde, weil mal wieder das Toastbrot auf die Butterseite gefallen war.

      Antworten
    • phip sagt:

      Protestiere auch … Sense8 war zwar schon verhältnismäßig extrem … aber es passte und störte nicht. Jetzt mit ein paar Jahren Distanz noch ein Mal geschaut: alles ganz normal: Menschen, die sich lieb haben.

      Antworten
  15. Mattes sagt:

    Was ein Müll!

    Ich kann nur noch kotzen…

  16. Serienfan sagt:

    Juhu! So muss es sein. Am Ende haben sich für Burnham all die Heulerei und Befehlsverweigerungen ausgezahlt! Sie bekommt den Rang des Captains, eine passende Nazi-Uniform und den spannenden Auftrag, künftig an die Planeten brav Dilithium um das Samstagsblatt zu verteilen.

    Gut, ich gebe zu: Anders als bei „Picard“, wo ich Schwachsinn sah, dem ich aber zumindest folgen konnte, weiß ich aktuell nicht, warum der Pumuckl für alle sichtbar wird, wenn der Meister Eder aufs Holodeck geht. Und warum hat man ausgerechnet die Macher von „Tron 3“ für all die Effekte geholt?

    Aber immerhin darf man sich auf der Discovery noch fleißig ungefragt umarmen, was ja eigentlich in der Me-Too-Ära längst zur Todsünde mutiert ist.

    Am Ende werden auch wir belohnt: Mit einem Roddenberry-Zitat, der mit der Episode ungefähr so viel zu tun hat wie Bhakdi mit Drosten, gefolgt von der Classic-Musik. Wer da nicht heult, ist kein echter Brennschinken!

    Die Folge hätte eigentlich auch ein gutes Serien-Finale sein können. Nur eine Frage bleibt doch noch offen: Wer wurde hier eigentlich mehr gefoltert? Herr Buch, oder der Zuschauer?

    • Zuse sagt:

      Meine Internetquellen sagen: Das, was offiziell im Nov der Drehstart für Season 4 sein solte, waren Nachdrehs für Season 3.

      Damit läßt sich auch die Brünette erklären. Die steht da, wo sonst die Blonde war (auch in der letzten Einstellung, die halt früher gedreht wurde).

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      Ich muss gestehen, dass ich die Folge einige Sekunden vorher ausgemacht hatte.

      Ich gucke mir JETZT gerade erst mal an, was da noch kam. Sekunde…

      Okay. Wir müssen alle kommunizieren. Wir sind Aliens für andere. Nettes Roddenberry-Zitat.
      Passt schon zu den Machern, dass man solche Sachen nachträglich auf die Serien draufpappen muss, wenn die Handlung selbst nur Folter, Anarchie und Diktaturen hergibt.

      Vielleicht eine gute Idee für die Pike-Serie, wenn sie denn kommt? Köppe einschlagen und am Ende jeder Folge ein anderes Spock-Zitat reinreichen?

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Ist ja auch klar. Wenn man am Ende von „Rambo V“ noch ein Ghandi-Zitat bringt, hat man den perfekten Jesus-Film. Wer das nicht logisch findet, ist einfach nicht woke genug.

      Ich hatte ja oft gesagt: Das ist nicht Star Trek gegen Trump, das ist Star Trek written by Trump. Und es passt. Trump hetzt auf, und glaubt dann, mit einer nachgeschobenen, angeblich versöhnlichen Videobotschaft, wäre alles wieder in Ordnung. Und irgendwie ticken diese völlig durchgeknallten Star-Trek-Autoren ähnlich.

      Antworten
    • TUB_Stoffel sagt:

      Ja,
      zudem fand ich es echt befremdlich, bei diesen New Trek ein Roddenberry Zitat vorzufinden.Weiterhin ist mir der Kontext für dieses Zitat nicht bewußt. Bringt man Zitate nicht in einen gewissen Bezug. Wo ist der Bezug?

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Du sagst es!

      Ich verstehe ja jeden, der sich darüber empört, das die Discovery-Verzapfer nach einer derart niveaulosen und sinnbefreiten Gewaltorgie auch noch die Dreistigkeit haben, ein Roddenberry-Zitat anzufügen. Das lenkt aber ein wenig davon ab, zu fragen, was das Zital denn überhaupt mit der Episode bzw. der Staffel zu tun hat!

      „In a very real sense, we are all aliens on a strange planet. We spend most of our lives reaching out and trying to communicate. If during our whole lifetime, we could reach out and really communicate with just two people, we are indeed very fortunate.“

      Dieses Zitat hätte auch nach dem TNG-Finale überhaupt keinen Sinn ergeben.

      Oder war das Zitat eine Art Rechtfertigung dafür, dass diese Autoren nicht in der Lage sind, auch nur einen einzigen Dialog zu schreiben, der nicht ziellos zwischen Geschwafel und albernem Melodram hin- und her taumelt?

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      Michelle Paradise wollte sagen, sie sei wirklich glücklich darüber, dass wenigstens zwei weitere Autoren im Writer’s Room verstanden haben, was sie meinte.

      Antworten
  17. TUB_Stoffel sagt:

    Als sie Roddenberry zitierten, war ich, ehrlich gesagt, sehr verwundert.
    Stellt euch mal vor Stalin hätte irgend so einen 50 Jahre Plan vorgestellt und hätte mit einem Decarte oder Ghandi Zitat oder etwas inder Art geschlossen. Einfach nur Autsch.

    Brennschinken als Captain, xd, dass ist noch schlimmer als Tilly zm ersten Offizier zu ernennen. Mich erinnert das alles mehr an Traumschiff Surprise, wobei ich da wenigsten lachen konnte.

    Wenn der Scheiß nicht so scheiße wäre könnte man wirklich darüber lachen, naja eigentlich lache ich gerade echt beim schreiben, weil es so doof war:

    -Brennschinken wird in einen „Bildschirm“ gedrückt, wie sie dabei gequiekt hat, fande ich amüsant. Was sollte die Szene sagen? Kids sitzt nicht zu dicht vor der Glotze?!
    Keine Ahnung war wie sovieles sinnbefreit.

    -neu booten der Disco, ähm? Haha, als würde man den Reinigungskräften den Schlüssel zu den radioaktiven Präperaten geben.

    -„Ich liebe euch“ kotz, würg und noch mehr kotz. Als sie es sagte wußte ich, dass die schiffsweit Sexorgien feiern, meine Platz haben sie ja dazu, siehe Todesstern im Turboliftschacht.

    -Es wird geflüchtet und man hat schon wieder vergessen, dass da Transwarptunnel sind

    -Todesstern im Turboliftschacht, xd, kommt mir das nur so vor oder wird hinter dem Schott alles größer, xd, dass ist ja in der größe eines Todessterns. XD, man jetzt wein ich, wer denkt sich so was aus?

    -Quarantänefeld mit Hinterausgang, haha

    – „Burnham, die quasi frei schaffende Commander Burnham, hat also die Befugnis die gesamte Discovery neu zu booten ? Das nenne ich mal Fortschritt, ein Fähnrich darf vermutlich höchstens die Selbstzerstörung aktiveren.“ El_Cheffe

    -Es wird geflüchtet und man hat schon wieder vergessen, dass da Transwarptunnel sind

    – „Book pilzt jetzt auch rum. Von mir aus … dann kommen jetzt die Navigatoren von Dune eben mit rein aka Books Rasse.“ El_Cheffe
    Alle im Pilzclub, ein wenig Pilz DNA und wir sind immun gegen Doofheit

    -Über Hologramme und Wahnvorstellungen will ich garnicht anfangen

    Jetzt weine ich echt innerlich
    – alles zu den unsäglichen Quatsch mit Soße zur genetischen Anpassung, war einfach nur WTF, irgendwie habe ich das Gefühl, dass ist eine Serie für Quantenschwurbel: Ja und dann dreh sich das Wasser links herum in der Qunatenspirale und das Wasser bekommt dadurch positive Quantenenergie, die LEbensfreunde und sehr viel Schrödingergeld auf dem Bankkonto generiert.
    XD, wenn man nachguckt ist es nicht da. Heul

    Die Episode und die Staffel im ganzen dumm wie Brot. Wobei Brot ja noch essbar ist.
    XD schon auf Peekard gespannt, es wird sicher die Dummheit von STD noch weiter toppen.

    • generic sagt:

      „Todesstern im Turboliftschacht, xd, kommt mir das nur so vor oder wird hinter dem Schott alles größer, xd, dass ist ja in der größe eines Todessterns. XD, man jetzt wein ich, wer denkt sich so was aus?“

      In Wirklichkeit ist die Discovery wohl nur eine TARDIS deren Chamäleonschaltkreis auf „irgendwie Star Trek“ hängen geblieben ist. Da findet sich ja auch eine Bibliothek, ein Swimmingpool und diverse andere Räume auf dem Platz einer britischen Notrufzelle aus den 60ern

      Antworten
  18. kelpieway sagt:

    Die Disco-Autoren sind so hohl, die schwimmen sogar in Milch!

  19. Vulpe sagt:

    Bei „Ach, da isser ja, der Nichtexistente.“ musste ich lachen.
    „Wäre die Crew ein Haufen Feuerwehrmänn… -personen “ ebenfalls.
    Sogar beim Tilly-Bashing ist mir vor lauter dumm Grinsen der Pombär aus dem Mund gefallen.
    Danke dafür, sehr unterhaltsame Review.

    Superhelden-mäßig fande ich Zu’kalt eigentlich nicht. Ist auch im Grunde ne ziemlich blöde Superkraft. So wie die Kraft zu Schmelzen oder Penisse zu verkleinern.
    Welche Spezies soll Adira eigentlich darstellen? Ich erinnere mich nur an Kinderschminken auf dem Volksfest…

    Wie siehts eigentlich aus mit The Expanse? Kommt da noch was von eurer Seite? Bei der Staffel gibt es einiges an Logiklöchern das man verreißen könnte. ;)

    Bei Discovery muss ich immer an so nen Spruch denken. „Du bist wie ein Wurstbrot. Macht Satt, schmeckt aber nicht.“
    Es ist (meistens) immernoch besser Discovery zu gucken als Fernsehen, aber mehr auch nicht…

  20. phip sagt:

    Ich bin mindestens fünf Mal eingeschlafen, als ich das geschaut habe; beim nach dem Zurückspulen an der gleichen Stelle Einschlafen habe ich das Zurückspulen sein gelassen. Nach dem fünften Mal habe ich aufgehört zu zählen … geweckt wurde ich von dieser „Classic“-Melodie … ich kann also nichts zu dieser Folge beitragen … ich glaube, da gibt es auch nichts zum Beitragen, nachdem ich mir das hier durchgelesen habe.

    So „lustige“ Momente wie „in den Monitor drücken“, Schminkorgie auf dem Hollodeck, Book darf auch mal ein Schiff steuern oder Ernennung zum Kap’tänin eines Frachtsiffs sind mir noch hängen geblieben … das war ’s dann aber auch.

    Ich verstehe diese wolkige Bewertung heutzutage einfach nicht. Bei einem Onlinehändler kann man für ein Produkt maximal 5 Sterne vergeben, wenn es toll ist; bei nicht so geilen Produkten traut sich aber niemand 0 Sterne zu vergeben. Ist das hier genau so? Bei der hier verlinkten und bewerteten „Schwelle“ gab es auch „nur“ eine „6+“™. Ich glaube, das hier war schlechter als diese VOY-Folge; alles, bei dem ich nicht einschlafe, ist besser. Ich weiß, wurde zu genüge breit diskutiert: subjektiv … eigene Meinung … man darf die Skala nicht ins Negative erweitern … Fleißsternchen. Aber die Skala wurde für dieses Kunstwerk bereits erweitert und bedient sich hier Sternchen aus ℂ ohne, dass es klar ins negative tendiert, wenn es schlechter als „Die Schwelle“ ist.

    • Klapowski sagt:

      „bei nicht so geilen Produkten traut sich aber niemand 0 Sterne zu vergeben.“

      Weil das technisch nicht geht, sonst würde das garantiert geschehen.

      Ich sehe diese 0-oder-5-Sterne-Mentalität auch eher als (First-World-)Problem an. Man vergisst die Grautöne und ballert nur noch den „Daumen rauf“ oder „Daumen runter“. Wie bei Netflix ja auch seit einiger Zeit.

      Was ist schon 0 Sterne wert? Eine schwarze Leinwand, auf die Burnham ein paar salzige Tränen geträufelt hat? Und was sind 5 Sterne? Eine Serie von epischen Ausmaßen und Inhalten, mit perfekten Effekten und Schauspielern?

      Beides dürfte es wohl kaum geben. Und wenn doch, steckt entweder blanke Wut oder unbegründete Fan(atische)-Verehrung dahinter. – Oder Serienjunkies.de?

      Und wie bereits geschrieben: Diese Folge HAT ja was zu bieten. Nämlich ein kunterbuntes Spektakel für Doofe. Und das ist schon mal mehr als gar nichts. Und die saudoofe Voy-Folge hatte nicht mal kunterbuntes Spektakel.

      Antworten
    • phip sagt:

      „Weil das technisch nicht geht, …“

      Das ist ja der Witz: Für ein nicht so geiles Produkt wird man gezwungen wenigstens einen Stern zu vergeben. Man macht sich die Mühe etwas mit einem Mausklick zu bewerten und dann kann man die Bewertung nicht nach eigenen Ermessen abgeben, sondern wird genötigt ein Fleißsternchen zu hinterlassen. Manche machen sich noch die Mühe dazu zu schreiben, dass es noch ein Stern zu viel ist, aber das wird bei der Mittelwertbildung nicht berücksichtigt und diese ist somit dann auch fehlerhaft.

      Zu deinen Fragen: Null Sterne sind wirklich blanke Wut über das Versprochene aus der Marketingabteilung und dem real Gelieferten. Wenn mir eine wunderhübsche, krass gravierte Kristallvase versprochen wird und ich erhalte nur noch Scherben, dann … ja … das sind einfach keine Sterne, da die Scherben nicht mal Spuren der Gravur aufweisen … man vergibt dafür doch keine Sterne, obwohl die Kristallscherben das Licht so schön brechen … die Scherben sind ja nicht auf dem Transportweg aus der versprochenen Vase entstanden … fragt bei CBS/Netflix nach, ob die da drauf gehauen haben, als sie die Bits an Euch liebevoll abgepackt haben; könnte auch der Provider getan haben, weil man die Rechnung öfters nicht pünktlich gezahlt hat oder weil dieser vom riesigen Content-Kuchen nichts ab bekommt; ich glaube jedoch, das hier das Produkt die Fabrik so verlassen hat. Aber ich weiß, was Du meinst: Ich konnte letzter Folge auch was abgewinnen; nämlich mich über die Unfähigkeit der Geschichte lustig zu machen. Leider hat es mich diesmal nicht gepackt – bin einfach mehrfach eingepennt …

      Die Volle Punktzahl zu vergeben ist – wie Du schreibst – auch ein Unding; kann man aber schon so machen, da die Kriterien des Ablieferns im Gegensatz zu (Lern)Zielen nirgends genau festgelegt formuliert sind. Viele Menschen sind auch mit Wenig zufrieden, kein Mensch aber mit Nichts.

      Aber ich gebe Dir recht: Ich hatte hier nicht mit Nichts zu tun; da war was … ich meine, da muss es doch etwas gewesen sein, bei dem ich eingepennt bin. Wenn die Folge WAS zu bieten hat, dann MUSS ich sie wohl noch ein Mal schauen und zusehen, dass ich beim Zuschauen nicht einschlafe. Du nimmst viel Zeit in die Hand und schreibst begründet und unterhaltsam; wenn Du Dir noch die Zeit nimmst auf das durchgekaute Thema der subjektiven Bewertung hier einzugehen, dann MUSS ich mir einfach die Zeit nehmen nicht einzuschlafen und das winzige Sternchen in dieser Folge zu suchen und hier über den möglichen und vorher verschlafenen Fund berichten.

      Bei Eurer 6+™ ist mir aufgefallen, dass das deutsche Notensystem auch kompletter Humbug ist. Ich schreibe das mal aus, weil es keine Worte dafür gibt, was sich die Kultusminister da einfallen ließen: 1+, 1, 1-, 2+, 2, 2-, 3+, 3, 3-, 4+, 4, 4-, 5+, 5, 5-, 6. Will meinen: wo ist das logisch und konsequent? Mal davon abgesehen, dass die Skala von Oben (schlecht) nach Unten (besser) geht, ist eine 1+ besser als eine 1-, obwohl die 1- kleiner ist (und somit besser wäre) als eine 1+. Somit ist Eure 6+™ eigentlich das Tiefste wo gibt. Ach … am besten gar nicht über unser Schulsystem nachdenken, sonst werde ich mich noch zurück entwickeln. Ein Glück, dass hier nun das zukunftsträchtige Sternchensystem verwendet wird.

      Und die „saudoofe VOY-Folge“ hat glaube ich irgendeinen (Positiv)Preis gewonnen und ich konnte sie auch nach 20 Jahren aus dem Gedächtnis grob abrufen, als ich die Bildchen gesehen habe. Ob ich diese Folge nach 20 Jahren auch so abrufen kann? Mal schauen … bestimmt … weil Kacke haftet einfach.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Ich halte ja wenig von Zahlen-Bewertungen, andererseits geben sie halt auch Klarheit.

      Mich erinnert das an „Stiftung Warentest“. Die Note setzt sich aus bestimmten Elementen zusammen. Wie gut ist die Anleitung? Wie gelungen ist die Griffigkeit? Usw.

      Ganz „früher“, also locker vor etwa 40 Jahren, führte das tatsächlich zu so „absurden“ Ergebnissen, dass ein Fotoapparat, der nur mittelmäßige Bilder machte, dennoch ein „gut“ bekam, weil die Anleitung und die Haptik „sehr gut“ waren.

      Später hat Stiftung Warentest das geändert. Die „Hauptfunktion“ eines Geräts konnte dann durch Neben-Elemente nur ab-, aber nicht länger aufgewertet werden.

      Was mich zu „Discovery“ zurückführt. Ich finde es ja amüsant, wie all die „woken“ Online-Rezensenten ganz fröhlich die angeblich gelungene Action loben, die dann ausgerechnet bei „Star Trek“ zur Aufwertung führt. Es sind also die gleichen Leute, die auf jeden herabsehen, der Rambo nur wegen der Action „geil“ findet, die mir dann erzählen, dass ich bei „Discovery“ doch gefälligst die Effekte wertzuschätzen habe. Die haben ja schließlich Geld und Mühen gekostet.

      Und damit rechtfertigen dann Serienjunkies-Rezensenten ihre Superlativ-Bewertungen. Das ergab zwar alles keinen Sinn, die Dialoge sind dümmlich bis schmalztriefend, die Inszenierung ist geradezu infantil, aber die angeblich großartigen Effekte führen zur Aufwertung.

      (Nur so nebenbei: „Die Schwelle“, mit der Brannon Braga in die Fußstapfen von Gene L. Coon trat und sein eigenes „Spocks Gehirn“ erschuf, hat für mich einen deutlich höheren Unterhaltungswert. Es sind vor allem die großartigen Charakter-Szenen mit Tom Paris, dessen „Lebensschicksal“ es ist, immer das ganz große erreichen zu wollen und genau daran zu scheitern, die der Episode durchaus Substanz verleihen.)

      Antworten
  21. frank sagt:

    so, jetzt ist es auch hier soweit gekommen…

    die ganze woke bewegung bringt uns nicht nur strunzdumme ‚unterhaltung‘, sondern katapultiert uns wieder zurueck in dunkelste zeiten des unterdrueckungstaats und stiftet obendrein noch zwietracht, misstrauen und missgunst, ohne dass es uns als gesellschaft auch nur ein stueck weiterbringt. ganz im gegenteil: stattdessen wird hier schon das strafgesetzbuch zitiert!

    ich meine, ich habe nicht mehr lange, mir ist das letztendlich egal. aber traurig bin ich schon. ich hatte mir eine bessere zukunft gewuenscht, als ich damals ™ ‚raumschiff enterprise‘ gesehen hatte…

    wenn es soweit ist, verlasse ich euch wenigstens nicht nur mit einem weinenden, sondern auch mit einem lachenden auge: eat your own dogfood!

    • Klapowski sagt:

      „die ganze woke bewegung bringt uns nicht nur strunzdumme ‚unterhaltung‘, sondern katapultiert uns wieder zurueck in dunkelste zeiten des unterdrueckungstaats und stiftet obendrein noch zwietracht, misstrauen und missgunst“

      Nun mal langsam mit den greisen Pferden… Bei „strunzdummer Unterhaltung“ gehe ich ja zwangsläufig mit (liegen ja jetzt genug Beweismittel an Star Trek und Doctor Who vor), aber „Unterdrückungsstaat“ kann ich hier nicht unwidersprochen stehen lassen. Oder wann wurdest du zuletzt verhaftet, weil du gegenüber einem Transgender einen falschen Artikel benutzt hast? (Abgesehen von der eher geringen Transgender-Häufung).

      Solche Vergleiche machen Argumente dann leider kaputt. Zum Beispiel MEINES, dass die ganze Gender-Debatte nur ein kleiner Teil eines Werbens um Toleranz ausmachen sollte. So wie halt früher bei Star Trek und Pickets Fences üblich. Getreu dem Motto: „Geschlechtsumwandlung ist abgehakt, jetzt geht es mal um die Rechte von Embryonen und Krebskranken.“

      Macht allein aus Gründen der erzählerischen Abwechslung auch mehr Sinn.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Es ist eigentlich das Totschlagargument: Wenn wir in einen Unterdrückungsstaat sind, wieso kann man dann diese Meinung frei äußern? Es ist ein Paradoxon wenn jemand sagt, dass wir in einem solchen Staat leben, auch wenn er das sagen darf. Erst, wenn er dafür belangt werden kann, kann er sagen: Schau, Überwachungsstaat, dann ist es aber zu spät.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      Dass das „Ziehkind“ von Stamets und Culber mit „they“ statt „she/he“ angesprochen werden möchte und Stamets nur lakonisch mit „o.k.“ antwortet, ist doch schon größtmögliche Zurückhaltung. Das Thema Transgender als Normalität in zwei Sätzen abgehakt.

      Wer sich dann immer noch darüber ereifert, hier würde Gleichstellung mit dem Holzhammer einmassiert, hätte sich vor 50 Jahren auch über den (erzwungenden) Kuss zwischen Kirk und Uhura aufgeregt („Ich bin doch schon voll tolerant gegenüber Neg… Farbigen. Ich muss das nicht sehen!“).

      Antworten
    • Sparkiller sagt:

      „hätte sich vor 50 Jahren auch über den (erzwungenden) Kuss zwischen Kirk und Uhura aufgeregt“

      Dort war es noch etwas Außergewöhnliches (für die Zeit) und das Erwingen war ja ein Zugeständnis gegenüber dem Sender („Freiwillig eine Schwarze küssen?!“).

      Bei Discovery würde Michael einen Korridor entlang laufen, wo sich mindestens zwölf Beziehungsgruppen (Mann/Mann, Frau/Frau, Trans-Frau/Trans-Mann, Mann/Trans-Frau/Mann, Neutral/Trans-Mann/Frau, Trans-Frau/Frau/Neutral/Mann, Mann/Trans-Mann/Neutral, Mann, Trans-Frau/Neutral, Frau/Neutral/Trans-Frau, Frau, Mann/Mann/Mann) gegenseitig/selbst die Zunge in den Hals schieben.

      Es geht bei der Präsentation um das WIE und eigentlich gar nicht um das WAS.

      Und es wird dabei halt oft der Holzhammer verwendet. Ganz ehrlich, als Trans-Trans-Mann („Wollte nur mal kurz gucken.“) fällt mir spontan nicht einmal ein passender Partner von der Main-Discovery-Crew ein. Tilly würde mir wohl zu sehr von Michael schwärmen und die ist mir zu dominant und toll.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Der Kirk/Uhura-Kuss ist übrigens auch so ein Mythos, der aber tief blicken lässt. Denn viel steckte da nicht dahinter. Der Sender hatte zwar Bedenken und nutzte die Fassung, die den Kuss nicht explizit zeigte. Ein paar einzelne, von Kirchen gesponserte Sender zeigten die Episode nicht, was aber gar nichts heißt: Die zeigen dort bis heute einige „Bonanza“-Folgen nicht, aus allen möglichen Gründen.

      Den meisten Zuschauern jedoch fiel die Szene damals gar nicht auf. Es gab offenbar noch nicht einmal Beschwerdebriefe. Selbst die Schauspieler waren ja später überrascht, als sie erfuhren, dass dies angeblich der erste „gemischt-rassige“ Kuss im Fernsehen gewesen sei (was ja auch immer wieder dementiert wird). Erst später wurde dann die Szene zum woken Mythos und zur großen Sache, für die man dann gelobt werden wollte.

      Eines möchte ich, dass sich hier jeder als Merksatz ins Schulheft schreibt, damit man es nicht immer wieder vergisst: Hollywood war in 99 Prozent aller Fälle bei Weitem rückständiger als die Wirklichkeit. Und auch heute würde es nie ein Hollywood-Autor wagen, dass eine Sympathieträgerin einer Serie zum Beispiel eine Abtreibung vornimmt und diese dann auch nicht bereut.

      Umso dreister finde ich es, wenn man jetzt mit „into the face“-Progressivität genau das zu vertuschen versucht und nun den Zuschauer für die eigenen Versäumnisse „büßen“ lässt.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Der Kirk/ Uhura Kuss lief im November 1968 (!) über die Fernsehschirme, die großen Siege der Bürgerrechtsbewegung lagen da schon hinter ihr, ML King und Robert Kennedy waren kurz vorher Attentaten zum Opfer gefallen.
      Der Filmkuss war eher Widerspiegelung eines schon erreichten Bewusstseinswandels als „revolutionärer“ Akt.
      Aber immerhin … und bekanntlich hat King selber Uhura als Rolemodel bezeichnet und wertgeschätzt.

      Dein Hinweis auf Hollywood und Abtreibung ist korrekt. Für die jüngere Zeit sollte man allerdings auch darauf hinweisen, dass die staatliche Filmförderung in den USA deutlich ausgebaut wurde. In Georgia etwa übernimmt der Bundesstaat bis zu 30% der Investitionen der Produktionsfirmen … natürlich nicht für Filme, in denen Abtreibung positiv dargestellt wird. Das kann man dann nicht nur „Hollywood“ vorwerfen.

      Möglicherweise tut sich aber auch etwas in diesem Bereich. 2018 ist „Ask for Jane“ entstanden, der erste Film mit Bezug zum „Jane Kollekiv“(Gruppe von Frauen, die vor dem Urteil des Obersten Gerichtes 1973 illegale Abtreibungen organisierte), zwei weitere („Call Jane“, „This is Jane“) mit u.a. Michelle Williams und Elizabeth Moss folgen in diesem Jahr.

      Antworten
  22. sprocki sagt:

    Fast 5 Sterne von Serienjunkies. Hat bestimmt nichts mit dem direkten gelben Star Trek Discovery Link auf der Startseite im Hauptmenü zutun, der nicht als Anzeige ausgewiesen ist.

  23. Mikrobi sagt:

    Ich habe die 3. Staffel ja leider, leider nicht gesehen, aber so wie ich das hier lese, scheinen die Macher ja doch noch die Kurve bekommen zu haben und nun auf dem richtigen Weg zu sein: Endlich alles trekkig – alles gut.

    Oder nicht? Na ja, ich mein, was sind schon 3. Staffeln. Also ich wurde damals erst so ab Mitte der 6. Staffel mit TNG richtig warm. So gesehen befindet sich STD noch in seiner Selbstfindungsphase. Und wie heißt es so schön: Alle guten Dinge sind vier oder fünf oder eben so oft, wie man halt braucht, bis man’s gebacken kriegt. Oder anders: Dreimal das Staffelfinale verkackt ist wie keinmal gekackt.

    Was mir hier jetzt nur noch fehlt, ist so eine Art Zwischenstand, eine Zusammenfassung der ersten drei Staffeln, wo noch einmal all die Tränen gewürdigt werden, die vergessen wurden, und nicht zu vergossen die vielen Umarmungen.

    • El_Cheffe sagt:

      Es wird leider immer „peinlicher“, ob das auch „besser“ bedeutet, keine Ahnung.
      Zumindest lachen mehr Menschen.

      Es ist natürlich möglich, dass jetzt eine 180-Grad Wendung vollzogen wird, aber aufgrund der „leider“ guten Quoten sehr unwahrscheinlich.

      Bei Archerprise war es ja zum Glück so, aber eben auch zu spät. Aufgrund der miesen Quoten wurde das Konzept damals über Bord geworfen.
      Wenn ich es noch richtig weiss, wurde ab der 3ten Staffel einiges geändert, endlich Waffen, Kämpfe, interessante Wendungen. Da waren aber schon alle StarTrekker abgesprungen.

      Zusammenfassung:

      Steffel 1:
      Der grosse Klingonenkrieg, der leider nie gezeigt wurde.
      Episches Ende, eine Frau mit Fernbedienung „zwingt“ die Klingonen (die nahezu die komplette Föderation besiegt haben , was natürlich auch nicht gezeigt wurde) zur Aufgabe, Rückkgabe aller Planeten und einem Friedensvertrag.

      Staffel 2:
      Der toll-rote Engel. Es poppen 7 rote Punkte im Föderationsradar auf, die aber total egal sind.
      Episches Ende, der Engel ist ein Raumanzug aus der Vergangenheit, aber stärker als alles was es gibt. Eine Raumschlacht mit „Hunderten“ Shuttles aus der Disco und Enterprise gegen den „Rest“. Der einzige Zweck des Engels ist die Weiterleitung zu Staffel 3.

      Der Tränencounter läuft leider immer in den Year2k-Bug rein, sind einfach zuviele.

      Antworten
  24. BigBadBorg sagt:

    Danke an euch beide fürs Aufopfern! Dank euch habe ich wenigstens eine Vorstellung davon was ich „verpasse“.

    Ich freue mich auf eure Reviews für Staffel 4!

  25. accolon sagt:

    Bei mir sind eigentlich nur 2 Fragen offen:
    – Warum ist die namenlose Blonde von der Brücke zwischendurch dunkelhaarig?
    – Wenn die neuen Gondeln der Discovery doch frei schweben, wie kann man dann da rüberlaufen und warum bricht die Gondel nach der Explosion quasi fast ab?

  26. JP1957 sagt:

    Bin ich in der letzten Folge mal eingenickt oder hat man tatsächlich nichts über den Verbleib von Books Kater erfahren?

  27. BergH60 sagt:

    tach auch !

    Tja , war Scheisse !
    Der Rest ist gesagt.

    Gruß BergH

    P.S. Warum ist der Dilly Planet nicht hochgegangen?
    Na weil Zu’kalt (sehr schön) den angeregt hat und der dann den Burn losgeschickt hat. Sozusagen das Auge des Hurricans.

    Zur Schauspielerauswahl sei gesaht :
    Tilly : Kein Offiziersmaterial , jedenfalls nicht in leitender Position
    Ihre sein(They) : Mit der Be,malung fand ich sie auf einmal hübsch. (Muss Ich mir jetzt Sorgen machen)
    Brenn-Schinken : Wenn Ich nur die Hälte der Regelverstösse von Michael (warum Michael) begangen hätte wäre ich längst arbeitslos und Peggy Sue wird belohnt, das ist so Trump ähhh ungerecht.
    Buch kann Fliegen !! Hey Du Deuxx et Machina. Womit jetzt in dieser Folge der sonst recht gute Schauspieler völlig überfordert war.
    Die Blonde : Kann Ich die nochmal sehen.

    Und das ein Hologram das Holodeck verlassen kann………… lassen wir das

    Die Roboter : Fühltet Ihr Euch auch an die drei Stooges erinnert? Nur das die Robots sich ncht ins Auge gestochen haben.

  28. Kazairl sagt:

    Ich fass mal diese Staffel zusammen, in einem Satz (so wie ich sie empfunden habe): Eine Serie über mental instabile Erwachsene, die sich wie Kinder benehmen und auch noch dazu massive emotionale Probleme haben. Wenn ich jetzt den ST-Kontext rausnehme, klingt das wie eine Serie über Pubertierende und nicht über High Science Fiction.

    Außerdem gibt es offenbar in der ganzen Staffel (und im ganzen Universum?) keine heterosexuellen bzw mental stabilen, männlichen Charaktere.

    Und von dem Aspekt, dass sich hier eigentlich alles um Trennung und Auflösung dreht, will ich gar nicht anfangen.

    • JP1957 sagt:

      Was ist mit Book? Dem Admiral? Dem Chefwissenschaftler der Kette?

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Book ist der Gegenpart zu unserem Brennschinken, die sich wie ein Mann benimmt, dominant und aggressiv, da Book genau entgegen gesetzt handelt, ist er der weichere Teil der Beziehung. Im klassischen Sinne wäre er die Frau in dieser Beziehung (zumindest kommt es so rüber) und bitte nicht missverstehen. Ich bin keiner, der an klassischen Rollen hängt, aber bei Book handelt es sich nun einmal um einen eher soften Mann mit leicht feministischem Einklang, nicht gerade das, was unsere Kultur unter einem klassischen Bild von Mann verstehen würde. Würde in Book eh einen gescheiterten Charakter von der Schreibe ansehen (so wie jeden Charakter in DSC), der zwanghaft den SJW und PC-Trend sowie der woke-Bewegung gefallen will und dabei versagt. Man kann keine guten Serien und Filme schreiben wenn man sich nach den strengen Richtlinien richtet, die SJW, PC und woke beschwichtigen sollen.

      Die anderen beiden würde ich nicht als Hauptcharaktere ansehen.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Bei allem, was ich bislang von „Disco“ gesehen habe (und das wurde von Staffel zu Staffel weniger), kann ich mich nur verwundert fragen, wo da irgendwer „starke Frauen“ gefunden hat. Bei dem, was ich sah, waren „starke Frauen“ genauso abwesend wie „starke Geschichten“.

      Stattdessen durchleiden die Charaktere allesamt Gefühlschwankungen, die man früher gerne „hysterischen Frauen“ unterstellt hat.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      „Stattdessen durchleiden die Charaktere allesamt Gefühlschwankungen, die man früher gerne „hysterischen Frauen“ unterstellt hat.“

      Würde sagen klassischer SJW/PC-Trend. Die Charaktere sollen menschlicher wirken dadurch, dass sie mehr Gefühle zeigen. Dass die Charaktere dadurch vollkommen verkorkst werden und dass das jedem auffällt, ist Nebensache.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Was ich für „typisches SJW-Gehabe“ halte, das ist zum Beispiel ein unnötiges Scheingeplänkel zwischen den beiden schwulen Offizieren, der dann mit einem Kuss endet, wobei sich der „Konflikt“ dann auch noch hirnverbrannterweise darum dreht, dass da jemand als Offizier eines Sternenflottenraumschiffs an einer Außenmission teilnehmen möchte. Die Überflüssigkeit (um nicht zu sagen Idiotie) der Szene betont dann die SJW-Moralkeule, die dann sogar mich als schwulen Zuschauer dazu bringt, mit den Augen zu rollen.

      Dass man aber bei „Disco“ nur die drei Kategorien „narzisstische Persönlichkeitsstörung“, „Borderline-Erkrankung“ und „ausgereifter Psychopath“ kennt und nahezu jede (!!!) Figur einer dieser drei Kategorien zuordnen kann, ist schon, wie Justus Jonas sagen würde, ein „spezialgelagerter Sonderfall“, der über den üblichen woken SJW-Fanatismus, wie man ihn zum Beispiel in der dritten „The Good Fight“-Staffel vorfindet, weit hinausgeht.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Kazairl

      „Außerdem gibt es offenbar in der ganzen Staffel (und im ganzen Universum?) keine heterosexuellen bzw mental stabilen, männlichen Charaktere.“
      „Die anderen beiden würde ich nicht als Hauptcharaktere ansehen.“

      Das ist jetzt ein bisschen unredlich argumentiert, denn zunächst machst Du nicht die Einschränkung mit den Hauptcharakteren.
      Im Übrigen – wie viel „Hauptcharaktere“ gibt es denn?

      Ich bestreite gar nicht, dass STD auf eine bestimmte Szene zielt … das nimmt aber bei weitem nicht den Umfang ein, wie hier von manchen behauptet wird.

      Deine Argumentation zu Book kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Das von Dir behauptete „klassische Männerbild“ gibt es schon seit Jahrzehnten in unseren Gefilden nicht mehr.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Es ist nicht nur mein Empfinden, dass in dieser Serie hauptsächlich Frauen agieren und Männer eher die Nebenrolle spielen. Gut, ich hatte es nicht auf die Hauptcharaktere beschränkt, alleine meine Schuld, aber dass es in DSC ein gewisses Defizit an männlichen Hauptcharakteren gibt, ist denke ich ersichtlich.

      Zum Thema klassisches Männerbild in der westlichen Welt: Das ist durchaus noch so ausgeprägt wie vor Jahrzehnten. Es wird nur nicht mehr so stark beworben. Da aber im Moment weltweit konservative Kräfte auf dem Vormarsch sind (auch in Deutschland, siehe Merz als Kanzlerkandidat, der für die alten Werte der CDU von vor 20-30 Jahren steht) werden wir in Zukunft wahrscheinlich wieder Bewegungen hin zur klassischen Rollenverteilung sehen. Wie man an DSC und vielen anderen heutigen Produktionen sehen kann, ist die woke SJW-Kultur eher destruktiv und wird zwangsläufig scheitern oder Kunst und Kultur so dermaßen limitieren, dass kreative Werke kaum noch Wagnisse eingehen werden, aus Angst, gegen diesen Trend zu agieren. Es ist jetzt nur die Frage, wann der Konflikt Konservatismus vs. Progessives Denken wirklich ausbrechen wird. In den USA tobt der ja schon heftig. Da geht das alles unter dem Deckmantel des Jugendschutzes. Hier in Deutschland gehen von der Landesmedienanstalt NRW übrigens ähnliche Impulse aus, alles um angeblich die armen Kinder zu schützen, die durch das Internet verdorben werden. Noch ist das nicht wirklich bei uns angekommen, da aber alles, was in Amerika passiert, zeitversetzt auch in Europa geschieht, wird auch das hierüber schwappen.

      Antworten
    • jagenauich sagt:

      Meinst Du, weil beispielsweise in Deutschland gerade die gewisse Frauenqoute in Führungsetagen etabliert werden muss, wird sich das Rollenbild langfristig ändern? Ich denke mal, nein.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Kommt auf den Kanzler an, den wir dieses Jahr bekommen. Merz ist regressiv und stark konservativ, Laschet und Röttgen würde ich als Politiker sehen, die Merkels Politik fortführen würden. Aber ich denke mal, dass wir das Thema reale Politik hier beenden sollten. Es würde sonst zu sehr ausufern und zu weit vom Thema STD abdriften

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Kazairl: „Aber ich denke mal, dass wir das Thema reale Politik hier beenden sollten. Es würde sonst zu sehr ausufern und zu weit vom Thema STD abdriften“

      Das würde ich begrüßen!
      Aber Du siehst schon, dass Du die politischen Zusammenhänge hier eingebracht hast.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Ja, mea culpa, werde in Zukunft versuchen, das so weit wie möglich zu reduzieren und nur abzuschweifen wenn es wirklich nötig ist

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      „keine heterosexuellen bzw mental stabilen, männlichen Charaktere.“

      Kunststück in einer Serie, in der offenbar niemand „mental stabil“ zu sein scheint, sodass rückblickend immer noch Pike positiv herausragt. Book kann ich nicht so beurteilen, zu Beginn der Staffel war er jedenfalls ein nur wenig sympathischer Sonderling.

      „hauptsächlich Frauen agieren“

      Das war bei „Star Trek: Voyager“ auch schon so und war nie ein Problem.

      Es bleibt bei dem absurden Phänomen, dass sich in „Disco“ die Figuren unentwegt vollkommen irrational verhalten. Wenn dann „Disco“ gleichzeitig einen Schwerpunkt auf weibliche Charaktere und Minderheiten legt, muss die Frage erlaubt sein, ob das die „woke Agenda“ nicht ein wenig ins Gegenteil verkehrt. Man stelle sich nur kurz vor, Roddenberry hätte einst Uhura als irrational und psychisch instabil dargestellt.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      ODER es handelt sich einfach um eine Serie, die trotz relativ hoher Produktionskosten aus undurchsichtigen Gründen hinreichend beliebt und finanziell erfolgreich ist, um ihr eine vierte Staffel zu spendieren.

      In Hollywood zählt nur eines: Kohle. Dort werden Flops nicht verziehen und idealistische kleine Filmchen, die 12 Mios kosten aber nur 18.534 USD an der Kinokasse einspielen, allenfalls dann und wann mal von Robert Redford & Co. auf die Beine gestellt. Wer aber 250 Mio. für einen Flop verbrät, kann sich als Verantwortlicher erst einmal wieder ganz weit hinten anstellen. DSC hat mit seinen bislang rund 40 Folgen, von denen eine im Schnitt angeblich 8 Mio. Dollar kostet, schon über 300 Mio. in drei Jahren verschlungen, mit Marketingkosten vermutlich noch mehr. Das ist das Budget eines sehr ausgewachsenen Blockbusters, der ebenfalls regelmäßig eine Produktionszeit von drei Jahren hat.

      Wenn CBS und Netflix also meinen, das Ding rechne sich langfristig irgendwie (oder habe sich bereits gerechnet), dann wird das wohl so sein, auch wenn viele, die die Serie nicht mögen, gerne deren finanziellen Misserfolg herbeireden.

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      Jemand behauptete hier ja kürzlich, dass Book ein eher emotionaler, feinsinniger, „weiblicher“ Charakter wäre. Das halte ich für an den Haaren herbeigezogen. Wer sich gerne in Lederjacken prügelt, ein kantiges, behaartes Kinn und ein zupackendes Auftreten besitzt, verkörpert für mich immer noch die klassischen männlichen Werte.

      Was natürlich nicht so verstanden werden soll, dass ich Frauen mit starkem Selbstbewusstsein, Lederjacke und Bart für unweiblich halte. Pfuuuh… (*Angstschweiß abwisch*)

      Dass man das Auftreten der Charaktere als (ich vereinfach mal) „widerliches Pussi-Getue“ empfindet, liegt wohl daran, dass wir von den Männern in Star Trek (ab den 80ern) bisher eine gewisse Kühle gewohnt waren. Lässt man mal so abwegige Beispiele wie Harry Kim oder Rom außen vor, so war das bisher ja immer eine Bastion an Zurückhaltung.

      Da wurde vor lauter Sternenflotten-Kodex sogar dreimal überlegt, bevor man seine Angebetete aus einer Außenmission raushalten wollte (Picard in „Der Feuersturm“, Worf und Jadzia, Sisko mit Frau, Riker und Troi). Da fällt es natürlich auf, wenn Stamets seit drei(!) Folgen kreischend darauf hinweist, dass sein „ganzes Leben“ im Zaubernebel in Gefahr ist.

      Realistisch ist das schon irgendwie, gehört sich auf einem MILITÄR-Schiff aber nicht die Bohne. An Stelle des Captains (wer auch immer es gerade ist) würde ich daher auch ein Machtwort sprechen. Wäre ja schon der Stoff für eine ganze Folge: „Paare in der Sternenflotte, die sich in Gefahr bringen müssen“

      Antworten
  29. JP1957 sagt:

    „Wie man an DSC und vielen anderen heutigen Produktionen sehen kann, ist die woke SJW-Kultur eher destruktiv und wird zwangsläufig scheitern oder Kunst und Kultur so dermaßen limitieren, dass kreative Werke kaum noch Wagnisse eingehen werden …“

    Ich empfinde deine Argumentation als ideologisch befangen … krampfhaft versuchst Du nachzuweisen, dass STD (bzw. „andere Produktionen“) sozusagen im Auftrag von woken SJW-Kulturkämpfern die Kultur des Abendlandes zerstören.
    Wo deine Behauptungen widerlegt werden (es gibt in STD keine heterosexuellen bzw. mental stabilen Männer) revidierst Du nicht deine Behauptung, sondern deutest die Wirklichkeit um (Book ist ja eigentlich eher feminin). Wenn Du darauf hingewiesen wirst, dass es dein behauptetes klassisches Männerbild nicht mehr gibt, behauptest Du einfach „Aber bald wird es wieder so sein wie früher“ … alles nur, um in deinem Gedankenmuster bleiben zu können.

    Wie gesagt … ich stimme allen zu, die davon ausgehen, dass Kurzi auf die LGBT Szene und die Identitätspolitikbegeisterten zielt. Aber was geschieht denn tatsächlich … und je länger die dritte Staffel dauerte, desto unwichtiger wurde das Diversitätszeug. Ausnahmsweise gab es mal ein paar Frauen mehr als Männer auf der Brücke. Es gab zwei Schwule und einen Binären, der/die/das sage und schreibe ein einziges Mal Sprachpolizei spielte … in einer sehr soften Art.

    So what?

    Kulturkampf sieht anders aus.

    PS: Du weißt sicherlich, wer den SJW Begriff geprägt hat, oder?

    • Kazairl sagt:

      Das mit der Zerstörung des Abendlandes sehe ich nicht ganz so krass, nur eben dass ich immer häufiger sehe, wie SJW und woke Bewegungen gewisse Teile der Kultur tatäschlich zerstören. DC und Marvel-Comics sind heute anders als vor 10 Jahren, diverser und woke und ihnen brechen die Konsumenten weg, weil der Wandel zu krass war. In immer mehr Disney-Produktionen fließt Gedankengut ein, das man der SJW-Bewegung zuordnen kann (besonders gut sichtbar in Mulan 2020), Hollywood rennt diesem Trend hinterher und ruiniert dadurch die Produkte, Serien tun das zT auch, aber abseits der großen Studios ist der Trend zum Glück noch nicht so stark ausgeprägt, aber es nimmt zu und ja, ich kenne den Zusammenhang des Begriffes mit Gamergate und den Alt Right.

      Antworten
    • Zwenti sagt:

      Du bist leider der Inbegriff eines Menschen welcher in seiner Blase lebt und Impulse von andersdenkenden Menschen selten zulässt. Was du auch schon selbst mit der geschlossenen Facebook-Gruppe zugegeben hast. Und jetzt triffst du auf eines der wenigen wilden Biotope im Internet in welchem es die Verantwortlichen zulassen, dass man so ziemlich ungefiltert miteinander kommunizieren darf. Und benimmst dich dann anderen gegenüber immer so herrlich herablassend weil dir in deiner geschlossenen Blase immer alle vorbehaltlos zustimmen und du dich deshalb schon etwas geil findest! ;-)

      Tja willkommen in der ungeschminkten Realität wo schwarz und weiß durch hunderte Grautöne ersetzt werden. Das wollte ich für das Protokoll einmal anmerken und vielleicht findet ja auch bei dir mal etwas Selbstreflexion statt warum andere Menschen das sagen was sie sagen und nicht immer alles Blödsinn ist was nicht aus deiner BIAS kommt. :-)

      Antworten
    • Skapo sagt:

      @Zwenti

      Richtet sich der Kommentar nun an JP oder Kazairl?

      Oder lässt du absichtlich offen, wer hier in welcher Blase lebt ;-)

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Weil wenn der Kommentar an mich gerichtet ist, ist er fehlgeleitet. Ich versuche nämlich so gut wie möglich Blasen zu vermeiden und informiere mich breitflächig, bin sogar selbst von der Sexualität sehr frei.

      Antworten
    • Skapo sagt:

      „bin sogar selbst von der Sexualität sehr frei.“

      „Ich versuche nämlich so gut wie möglich Blasen zu vermeiden“

      Wie verträgt sich das denn?

      Sorry, konnte mir den nicht verkneifen, vielleicht hab ich zu viel Orville geschaut?

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Eine Blase ist ein in sich geschlossener Raum, in dem man keine anderen Infos außer den dort erhältlichen empfängt, quasi eine Echokammer, dementsprechend ist eine sehr ambivalente/freie geschlechtliche Ausrichtung sogar nur folgerichtig wenn man in einer modernen, offenen Gesellschaft lebt. Ich hasse es nur, wenn zwanghaft versucht wird, zu gendern oder die SJW-Agenda zu aufdringlich wird. Das hat nachweislich Mulan ruiniert und sie in eine allmächtige Mary Sue verwandelt und es verkorkst auch Sprache unnötig, wenn zB Wörter wie Gamer oder Streamer, die männlich und weiblich sind, plötzlich im Deutschen mit Gamer/*in oder Streamer/*in umgesetzt wird oder Schüler/*innen anstatt des grammatikalisch richtigen Schüler und Schülerinnen verwendet wird.

      Antworten
  30. BergH60 sagt:

    tach auch !

    Wasnnnhierlos ?

    Ich kann Kaizail und Serienfan sowieso ein Stück weit folgen:
    – (Fast) alle Charaktäre benehmen sich irrational

    Zu dem LGBT;PC;SJW [3-4 ander Buchstabensosse bitte hier einfügen]

    Mir geht das auf den Sack und wer/was ist die Zielgruppe ?
    Man schätzt , das bis zu 10% der Bevölkerung homosexuel sind der Anteil der Trans-Gender, non binären etc. liegt bei < 1%.

    Das kann die Zielgruppe nicht sein, oder.
    Also wil man auf die hippen, juvenilen zielen ?
    Möglich.
    Aber die Wahl der Mittel ist eigenartig bis offensiv. (Jedenfalls für mich)
    Jetzt muss ich mich mal als weissen (***) alten Mann outen,
    der sich wirklich bemüht liberal zu sein.

    Aber müssen sie mir in einem meiner Lieblingfranchise das Ganze voll um die Ohren hauen?
    – Müssen sich zwei Frauen in der letzten Sekunde einer Staffel küssen, die die ganze Zeit ihre sexuelle Ausrichtung nicht zum Thema machten.
    – Müssen Nicht-Binäre überproportional vertreten sein ? (Siehe oben <1% )
    Und es trägt genau NICHTs zur Handlung bei, weil esnirgendwo irgendetwas bedeutet oder bewrikt.
    – Den Doctor und den PilzBändiger finde ich ganz süß, aber deren sexuelle Ausrichtung trägt 0=Zero zu irgendwas bei STD bei.(IMHO)
    Und muss das Ganze so schlecht gemacht sein? Immer mit dem Knüppel ins Gesicht, statt ein Bestandteil einer homogenen Handlung zu sein?

    Zitat :
    „Wie man an DSC und vielen anderen heutigen Produktionen sehen kann, ist die woke SJW-Kultur eher destruktiv und wird zwangsläufig scheitern oder Kunst und Kultur so dermaßen limitieren, dass kreative Werke kaum noch Wagnisse eingehen werden …“ Zitat Ende

    Soweit würde ich nicht gehen. Ein schlechtes TV Programm bedeutet nicht den Untergang des Abndlandes, sondern höchstens den Unterschied des Franchises.

    Das PC schlecht sein kann wird hier sehr sachlich beschrieben;
    das könnte das Abnedland vernichten.Weil jeden Hans und Franz sofor auf die Barrikaden geht.
    https://www.youtube.com/watch?v=0kGBQSXX_GU&t=176s

    Gruß BergH

    ***
    Ich bin, per Zufall, rein deutscher Abstammung und bilde mir darauf genau gar nichts ein.
    In Jüngeren Jahren sah ich aber eher aus wie ein Arabischer Terrorist.(Braune Augen, schwarze Haare, schwarzer Bart.)
    Wenn aus 50 Business Class Passagieren aus London kommend 2 Leute kontrolliert wurden, war ich Nummer 1. Immer! Wenn an der Grenze zu Italien aus 100 Autos eines kontrolliert wurde, war das meines.
    Soviel zum Thema racial profiling gibt es in Deutschland nicht. Hahahah
    AusländerDiskriminierung habe ich ob der oben angeführten Tatsachen selber erfahren. Ist Dein man Ausländer? Ist ha ja nicht schlimm!

    *****
    SJW war bis etwa 2011 positiv besetzt, bis ALt-Right und Co es okkupierten und schlecht redeten.
    Übertrieben geht es mir auch auf den Sack, wird aber nicht zum Untergang des Abnedlandes führen.

    • Serienfan sagt:

      Bei den Ausführungen zur „Zielgruppe“ kann ich nicht mehr folgen.

      Der Film „Bambi“ hat doch als „Zielgruppe“ nicht junge Hirsche, weil die Hauptfigur ein junger Hirsch ist.

      Dieses „Zielgruppen-Denken“ ist ja gerade so albern und unterschätzt die Identifikationsfähigkeit der Zuschauer.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Das schlimme an dem ganzen Krempel ist doch nicht dass die Leute so sprechen oder schreiben wie sie es aktuell von einer Minderheit eingetrichtert bekommen. Ich muss den Krempel ja nicht mitmachen, ganz im Gegenteil würde mein Arbeitgeber beim Durchgendern konsequent einschreiten und ablehnen. Das Problem ist in meinen Augen dass man Kunstwerke aus früheren Zeiten ändern möchte. Da muss ich sagen kann man die Bücher oder die Filme, Bilder oder was auch immer sonst betroffen ist gleich verbrennen oder wegreissen. Das passiert ja auch tatsächlich schon an diversen Unis und Firmen, dass wir dann Zustände wie 33-45 haben scheint den Aktivisten dabei einfach nicht bewußt. Ich kann einen Flemming Bond nur im Kontext seiner Zeit lesen aber seine Sprache und schreibe eben nicht anpassen. Da ist bei einem Teil der SJW oder wie man auch immer diese Extremisten betiteln möchte eben keinerlei Bezug zur Wirklichkeit und Geschichte vorhanden.

      Antworten
  31. JP1957 sagt:

    „Das passiert ja auch tatsächlich schon an diversen Unis und Firmen, dass wir dann Zustände wie 33-45 haben scheint den Aktivisten dabei einfach nicht bewußt.“

    Dieser Vergleich ist einfach absurd und eine Verharmlosung dessen, was von 1933 – 1945 von Deutschen praktiziert wurde.
    Bitte versuch doch mal nicht nur aus deiner Sicht die Problematisierung von Begriffen wie „Neger“, „Zigeunerschnitzel“ oder Straßennamen, die nach Generalen benannt sind, die in Deutschlands Kolonialzeit Massenmorde in Auftrag gegeben haben, nachzuvollziehen.
    Mal ganz abgesehen davon, ob das aus unserer Sicht (alte weiße Männer^^) okay ist – die bundesrepublikanische Gesellschaft ist sehr viel bunter geworden und aus der Sicht eines/ einer Afrodeutschen sieht das möglicherweise nach gedankenloser Diskriminierung aus.

    Was die nachträgliche Umschreibung von Literatur betrifft, stimm ich Dir weitgehend zu.
    Sofern man sich wirklich die Mühe macht, den historischen Kontext – ohne Schaum vorm Mund – aufzuklären.

    • Grinch1969 sagt:

      Bitte nicht die Bücher-, Bilder- und Kunstverbrennung die ich aus dieser Zeit angesprochen habe mit den dort stattgefundenen Massenmorden in Zusammenhang bringen, das ist unlauter. Ich hätte und könnte natürlich auch Stalin und Mao anführen die diese Praktiken ebenfalls durchexerziert haben (inkl. Massenmord), das schenke ich mir aber dann auch. Wenn ein gesellschaftlicher Konsens besteht bestimmte Dinge umzubenennen weil sie die Gefühle einiger verletzen, bitteschön, wie schnell man dann in Probleme kommt sieht man sehr schnell an der Diskussion um die Bücher von Ende. Ganz besonders fraglich ist es ob ich den betroffenen tatsächlich einen gefallen tue wenn Jim Knopf zukünftig tatsächlich ein Mitglied der Buchstabencommunity wird.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Erstens solltest Du – wenn Du Holocaust und Angriffskriege nicht assoziieren möchtest – dann nicht den gesamten Zeitraum 33 – 45 nennen.
      Zweitens ist auch ein Vergleich mit der Bücherverbrennung 33 und den Zensurmaßnahmen danach mit den heutigen Diskussionen absurd … denn 33ff. gingen die Aktionen vom Staat aus und wurden mit den ganzen Machtmitteln dieses Staates durchgesetzt. Davon kann aber doch heute überhaupt nicht die Rede sein. Und Michael Ende musste auch posthum nicht emigrieren.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Ich vertiefe diese Diskussion jetzt nicht weiter, du solltest deine Argumentation allerdings nochmal überdenken.

      Antworten
  32. BergH60 sagt:

    tach auch !

    Diese Bilderstürmerei ist imho schrecklich / gefährlich vielleicht sogar schrecklich gefährlich.
    Wäre das immer konsequent durchgeführt worden, hätten wir z.B. kein Kamasutram.
    (Das sind Comics von indischen Tempeln abgemalt.) :-)

    Schlimmer ist nur noch das verhunzen der deutschen Sprache mit Pause, Sternchen unaussprechlichen Gender-Konstrukten. Liebe Freunde*innen+undinnerininnen.
    Beispiel :https://www.youtube.com/watch?v=T42FwIfuT0Q

    Und die Diskussion um Jim Knopf ließ mich Kopfschüttelnd zurück.
    Warum ist Neger ein böses Wort? Weil für die SJW und Bilderstürmer das Wort zu Nahe am N Wort der Amis ist. Meines Wissesns war es sonst nicht negativ besetzt, sondern bezeichnete nur jemand mit dunkler Hautfarbe. Ich mag mich da aber täuschen.

    Hat Sarotti schon die Schoki umbenannt. Und schmecken Schaumküsse so wie früher ?

    @Serienfan
    Die Frage nach der Zielgruppe habe ich allgemein gemeint. Übersetzt : Wenn soll das besonders ansprechen? Wer soll damit angesprochen werden, wie soll das die Quoten erhöhen? Schlicht : Warum ?????
    Und vor allem warum so schlecht aka in the face akak Holzhammer.
    Mich als alten Trekkie interessiert das nicht sooo.

    Ich musste nachschauen was Non-Binär überhaupt bedeutet. Und vor kurzem erfur ich was CIS ist.
    Wer kann das mal so erklären , dass ich das wirklich verstehe?
    Als CIS = Geschlecht, wie von der Hebamme verkündet. Geschlecht ähh wie Geschlecht heute und dann geht es los, was ich nicht verstehe. Was heißt denn dann CIS , männlich , weiblich.
    Oder was bitte ist „they“?
    CIS weiblich, Non-Binär aka irgendwas dazwischen.
    Woran erkenne ich bei dem System die sexuelle Ausrichtung, oder ist da auch wieder überholt , oder nicht PC?

    Genauso wie die Frage sich auftut:
    Dürfen Metro-Sexuelle Sex in der U-Bahn haben?

    Von der Satiehre mal wieder wech :
    Was erwartet Ihr, erwartet uns in Season 4. Captain : Michael Burnham ! (Immer noch AUa im Kopf von gegen die Wand Rennen)
    (Wieviele Folgen wird sie den Titekl behalten? Ich wette auf maximal 3(!) Wer wettet dagegen ?

    Was wird aus Saru? Was wird aus Tilly ? BZW: Was kann man aus Tilly noch machen ?
    Und wie lange werden sie sich mit Dilitium Transporten zufrieengeben. Das ist doch LANGWEILIG.

    Gruß BergH

    • Grinch1969 sagt:

      Hat Sarotti tatsächlich. Der Mohr ist glaubbe ich schon ein paar Jahre Geschichte und ist vom schwarzen Mohr zum „weißen“ Magier geworden. Man nimmt den Schwarzen jetzt wegen PC und SJW auch noch die Jobs weg ;)

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Zu STD:
      Ich erwarte da eigentlich gar nichts würde aber tatsächlich wieder einen Blick riskieren wenn der ganze Krempel irgendwann mal wieder etwas mit Star Trek zu tun hätte. Die Reviews aktuell geben so etwas aber leider noch nicht einmal ansatzweise wieder.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Angeblich ist die Serie ja heimlich gecancelt worden.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @BergH: „Warum ist Neger ein böses Wort?“

      Sehr vereinfacht: Neger war bis in die 60er Jahre kein „böses Wort“, in M.L. Kings Rede „I have a dream“ etwa taucht es noch als Selbstbezeichnung auf.
      Im Zuge der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Situation/ Geschichte im Rahmen der Bürgerrechtsbewegung „entschieden“ die „Neger“ dann, dass der Begriff Neger untrennbar verbunden mit ihrer Geschichte als versklavte Menschen von Weißen war … und „wählten“ die Bezeichnung „Schwarze“ für sich.
      Du erinnerst Dich sicherlich an Aussagen wie „Black is beautiful“ oder Bewegungen wie die Black Panther.
      Ende der 70er begann sich der Begriff „Afroamerikaner“ durchzusetzen. Hintergrund: Der unglaubliche Erfolg der Fernsehserie (ab Anfang 1977) „Roots“ nach dem Roman von Alex Haley. In der Serie werden die afrikanischen Wurzeln aller amerikanischen Schwarzen am Beispiel von „Kunta Kinte“, einem jungen Afrikaner und seinen Nachfahren, dargestellt.
      Inzwischen sind wir bei „People of Colour“ angelangt, den genauen historischen Hintergrund für diese Wandlung habe ich grad nicht parat.

      Warum um alles in der Galaxie hast Du Probleme damit, auf einen Begriff zu „verzichten“, wenn eine Gruppe von Menschen Dich höflich darum bittet, sie nicht mehr mit einem Namen zu bezeichnen, der ihnen – aus nachvollziehbaren – Gründen nicht mehr gefällt?

      Neben allen politischen Gründen kann das allein aus Gründen der Höflichkeit und Empathie doch nicht so schwer sein.

      Antworten
    • Pilzwarp sagt:

      Ich möchte bitte demnächst nur noch als hellhäutig tituliert werden. Weißer Mann ist ja so rassistisch, das lehne ich vehement ab!

      Antworten
  33. Zuse sagt:

    Das ist einfach linksradikaler Buchstabensalat: Nigger ist klar.

    Alles danach nur „Bestimme die Sprache, bestimme das Denken“ – Purer-1984-Sozialismus!

    Jo – ich hatte mit einem Post oben total überrissen, wurde aber auch vorher hochgefahren, was gewisse Menschen, die geschützt werden müssen, angeht. Ich hätte das juristischer formulieren müssen – bin aber kein Jurist und war seit Sichtung von STD 3.13 brutal angepisst, wollte eigentlich, wie die Folge davor mich gar nicht äußern, aber fand dann doch eine Anknüpfung …

    • Klapowski sagt:

      „wurde aber auch vorher hochgefahren“

      Nein, du „wurdest“ nicht hochgefahren. Denn das impliziert etwas Passives, Schuldloses. Ich sehe das anders.

      „Ich hätte das juristischer formulieren müssen“

      Mit anderen Worten: Du entschuldigst dich nicht für den Inhalt – und wolltest den nur besser „verstecken“, damit er nicht gelöscht/angeprangert werden kann.

      Wir müssen das nicht weiter besprechen, aber toll finde ich diese „Richtigstellung“ jetzt nicht. Auch „linksradikaler Buchstabensalat“ und „1984er-Sozialismus“ sind eher Worthülsen als Gedanken oder Diskussionsanregungen.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Ich würde es auch eher 1984er-Orwellianismus nennen oder so. „Framing“ und immer mehr gewisse moderne „Formulierungen“ erinnern doch sehr an „Neusprech“. Und die Beschreibung in der Wiki ist erschreckend nah an der Realität:

      „Um in Ozeanien INGSOC zu verwirklichen (English Socialism), entwickelt „die Partei“ Newspeak als semantisch und sprachtechnisch kontrollierte Ausdrucksform. Dieses sprachpolitische Instrument dient zur Erzeugung und Absicherung politisch korrekter Vorstellungen bei allen Mitgliedern der Bevölkerung.“

      Die Partei würde ich mir tatsächlich gerne mal in politischer Verantwortung wünschen auch wenn Sonneborn gerade die Rute „alt, weiß und rassistisch“ zu spüren bekommt. Wer mir sowas vor 20-30 Jahren erzählt hätte….

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Grinch:

      Noch einer, der sich als Opfer fühlt.

      Da kommen einem fast ein paar Burnham-Tränchen.

      Antworten
    • Zuse sagt:

      JackintheBox und ich wurden von einem anderen Poster angegriffen, weil wir Zwei Förderung von Pädophile in dieser Folge gesehen haben. Es wurde zu unserer Löschung aufgerufen!

      Das soll kein Hochfahren sein? Gerade der Poster haut um sich, wenn andere nicht seiner (politischen) Meinung sind.

      Ich nenne das juristisch, andere politic correct: https://www.youtube.com/watch?v=jrWflCJPM4w

      Echte Meinung ist böse: „muß verschleiert werden“.

      Ich werde mich immer gegen Pädophile aussprechen!

      Den Cohn-Bandit aus den Siebzigeern kennt Ihr bestimmt: KOTZ: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/daniel-cohn-bendits-paedophile-aeusserungen-und-traeume-12164560.html

      Antworten
    • JackInTheBox sagt:

      Holy Moly, da ist man mal ne Zeit lang nicht da und schon brennt das Internet!

      @Zuse Ich hab da ehrlich gesagt gar nichts von gesehen. Und ich würde hier auch nicht mit Cohn-Bandit und Pädophile u.ä. rumwerfen, um zu zeigen wie schlimm doch alle Linken sind, nur damit ein anderer wiederum die Holocaustkarte zieht und zeigt wie schlimm doch alle Rechten sind. Leute lasst mal Luft raus… sonst nehmen die hier einem wirklich noch die Förmchen weg!

      Und ganz ehrlich, wenn hier jemand zensieren will, dann sollers doch! Das ist die Seite von Klapo und Sparky (naja Klapo). Die haben hier Hausrecht. Ich selbst würde es mir dreimal überlegen, ob ich ne Seite mit offener Kommentarfunktion anno 2021 ins Internetz stelle.

      Was ich mich (lediglich) gefragt habe ist – abgesehen von allen inhaltlichen, dramaturgischen, erzählerischen, handwerklichen, usw. Fehlern (hier und wo anders tausendfach aufgelistet) – was jetzt am Ende der Staffel (oder der Serie, man wird ja noch träumen dürfen) übrig bleibt?

      Star Trek war immer eine Art positiver Zukunftsentwurf (ok, zumindest TOS + TNG). Wenn man bei STD all das Geschrei, Geheule und Geballere wegnimmt, was bleibt dann noch? Das man jetzt alle Hautfarben, Geschlechter, Identitäten, sexuellen Beziehungen und deren Variationen standesgemäß durchdekliniert hat? Und dann? Sonst nix oder wie? Was ist denn jetzt die große humanistische Aussage dieser Serie?

      Das angetackerte Roddenberry Zitat am Ende kann es ja nicht sein. Das passt wirklich zu gar nichts was man da die ganze Zeit ertragen musste. Wenns wirklich nur darum geht, dass diverse Frauen emotional sind, sich anschreien und bekriegen, dann kann ich auch gleich Frauentausch gucken!

      Obwohl, da gibt es hier leider keine Rezensionen von…

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      @JP1957
      Um Gottes Willen gerade ich bin von Opfer weit weit entfernt. Alt, weiß, rassistisch kann ich mich auf dem Blut und Tränen der von mir unterdrückten Bevölkerung auf den anderen Kontinenten bei einem guten Whiskey jeden Abend vor dem 2,5 Meter Bildschirmdiagonale TV und der 38.1 Dolby Mega Surronund Sound Maxi Anlage im Thai Massage Sessel entspannen und nicht STD oder Pic schauen. In der Hand das in guter kapitalistischer Manier monatlich neu gekaufte Smartphone das mühsam von Kinderhänden der Erde entrissen wurde. Mein in Indien gefertigtes T-Shirt (2,50 €!, Immer noch zu teuer!) mit MAGA Aufdruck und Trump Portrait kleidet mich und meine umfangreiche Bibliothek mit großartigen Werken wie „The Handmaids Tale“ oder „Deutschland schafft sich ab“ macht sich jeden Abend in den Videokonferenzen mit den anderen alten, weißen und rassistischen Männern gut! In diesen Videokonferenzen besprechen und beweinen wir ununterbrochen den Niedergang der von uns seit 50.000 Jahren praktizierten erbarmungslosen Unterdrückungskultur gegen alles andere nichtweiße, nichtprivilegierte, nichtrassistische und nichtmännliche. Wir lassen uns das nach so langer Zeit allerhöchstens aus unseren toten kalten Händen reissen nachdem wir erbittert Widerstand gegen Abschaffung der Begriffe Neger, Zigeunerschnitzel oder Mohrenapotheke geleistet haben. Unser Widerstand ist jeden Abend überall auf der Welt an den unzähligen Toten zu sehen die von uns kaltherzig und lächelnd mit einem Senken des Daumens vernichtet wurden.

      Wenn das deine Welt ist dann ist das halt deine Welt.

      Antworten
    • Dantor sagt:

      Sorry, daß ich das Thema hier noch mal aufgreifen muss, aber das kann ich einfach nicht so unkommentiert stehen lassen:

      —————————————–

      „Aber das im 19. Jahrhundert im British Empire entwickelte Konstrukt der Masterrace, um die Herschaft über die Kolonien zu begründen, läuft doch weiter.

      Insbesondere die Linken in den USA wollen doch gar keine Gleichheit. Sie zaubern immer neue trennende Elemente in die Gesellschaft, täuschen dabei Förderung von Minderheiten vor, um diese dabei zu pushen und aus diesem Pushen einen Lebenssinn für sich selbst zu entwickeln, als würden Angehörige dieser Minderheiten ihr Leben nicht besser selbstständig ohne „Betreuung“ regeln können.“

      „Lern die Wirklichkeit JP1957:

      In meinen Post geht es um die Gegenwart, nicht um Kram long long ago! Welche wie auch immer Minderheit hat in den westlichen Staaten heute eingeschränkte Bürgerrechte?

      Nimm‘ Deine Kommunischte Kampfgruppe und setzt diese Rechte durch in eben diesen Staaten oder wo ein gewisser Prophet angebetet wird. Bevor Ihr Maulhelden dort nicht nur einen Zentimeter erreicht habt: Fuck off and Die!“

      —————————————–

      Das waren die zwei Postings, auf die JP und ich geantwortet hatten. Und wo genau gehst du da nun darauf ein, daß du in dieser Folge angeblich die Förderung von Pädophilie gesehen hast? Übrigens ein Aspekt, den du auch JackInTheBox zuschreibst, der das aber offensichtlich gar nicht so gesehen hat!
      Und was zum Teufel gibt dir das Recht, mich dann derart anzugehen wie du es getan hast??
      Und wieso entschuldigst du dich nicht bei JP und mir für deine absolut unangebrachte Entgleisung?

      Zu guter Letzt muss ich noch betonen, daß ich mich hier aufs Äußerste zurückgehalten habe, denn eigentlich hätte Zuse viel deutlichere Worte verdient!

      Antworten
  34. schoenerAndi sagt:

    Ich glaube der (die?/das?) ganze Gender-Kram ist noch das kleinste Problem von Discovery und/oder dem Franchise!
    Und dabei lehne ich diese schwachsinnige Krampfhaftigkeit, alles mit -Innen zu versehen völlig ab! Nur weil sich Menschen gezwungen fühlen jedes Wort zu verweiblichen, erreicht man doch eher das Gegenteil, nämlich Ablehnung. Ich kenne in meinem beruflichen, privaten und familiären Umfeld niemanden, der darüber NICHT den Kopf schüttelt. Wenn es nur noch Forist/-Innen statt Foristen, Kritiker/-Innen statt Kritiker, Trekkie/-Innen statt Trekkie, usw. heißen DARF, weil NUR DAS KORREKT SEIN KANN, dann erzeugen wir kein Verständnis für Gleichberechtigung.
    Ähnlich kritisch sehe ich Verbote für bestimmte Begriffe, vor allem wenn in der Konsequenz „Werke“ (als Oberbegriff für viele Bereiche) geändert werden MÜSSEN! Das ist die Verdrängung von Problemen, die trotzdem weiter bestehen. Und die lassen sich dadurch sicher nicht lösen, dass man sie totschweigt.

    Und ob Diversität uns als Gesellschaft weiterbringt… muss man denn wirklich alles gutheißen? Aber wie gesagt: geringstes Problem!

    Schlimmer ist doch, dass die Macher (STD, PICARD) ganz offensichtlich kein Interesse an ihrem Produkt haben, von Respekt ganz zu schweigen!

    Alleine die Sache mit den Turbolifts… habe ich bereits schon öfter kritisiert und jetzt ist langsam der Gipfel des Schwachsinns erreicht. Wie groß soll dieses Schiff sein? Die Relation der Shuttles in Anbetracht der Größe der Shuttle-Rampe, die Größe des Schiffes der Grünen ObermotzIN… so etwas darf doch gar nicht passieren! Absoluter Nonsens, durch nichts zu erklären!

    Dann schafft man es nicht die grüne ObermotzIN nachvollziehbar und konsequent handeln zu lassen! Man schreib sie/sich in eine unlösbare Situation und sie wird zur pragmatischen DiplomatIN, in derselben Folge zur kaltblütigen MörderIN und zuletzt zu einer AbziehbösewichtIN. Als hätten 8 verschiedene Person/-INNEN am Skript rumgeschmiert! Und dann der lahme Schlusskampf… ganz offensichtlich hat niemand (gilt auch für mich) gecheckt, in was die MichaelIN da reingedrückt wird. Für MRS Green scheint es keine Frage zu sein, dass der Kampf zu Ende ist. Und dann kann Michael einfach durch was-auch-immer hindurch schießen… WTF? Geht es denn noch lustloser?

    Der verhaltensgestörte Kelpianer hätte in guten Zeiten als Mysterium eine Folge mehr schlecht als recht gefüllt. Jetzt ist das DER GRUND für den Burn? Absolute Notlösung, ähnlich wie bei den neuen Star Wars-Filmen gibt es KEINEN durchgehenden Plan für nur eine einzige Staffel

    Der Kampf zu Beginn der letzten Folge… was soll man da noch sagen? Ganz plötzlich ist die ganze Flotte eben wieder da, hat aber keine Chance gegen ein aufgemotztes Uralt-Schiff!?!?

    Hauptsache man kann ein paar Effekte vorführen, Sinn muss hier nichts mehr haben! Beim Erinnern an all den Schmarrn verliere ich gleich die Lust auf viele Worte! Das meiste wurde eh schon mehrfach genannt!

    Man könnte sich echt fragen, wie so ein Qualitäts-Einzeller länger als 1 Staffel produziert werden kann. Bedenkt man aber, dass die Produktion aus einem Land stammt, dessen Präsident jeden noch so großen Fehltritt 4 Jahre lang unbeschadet überstanden hat, ist das schon wieder konsequent!

    Zuletzt möchte ich allen in diesem Forum danken, die mich dazu bewegt haben (besser) spät (als nie) DIE Referenz in Sci-Fi gefunden zu haben: The Expanse ist dem Schrott hier in jeder Hinsicht 1000-Fach überlegen und hat mich bislang 5 Staffeln glänzend unterhalten. Da spürt man auch in den schlechten Folgen den Wunsch der Macher ein gutes Produkt abzuliefern.

    Star Trek dagegen ist tot und wird derzeit aufs übelste geschändet. Die Tatsache, dass so viele von uns bereit sind den Schmarrn über sich ergehen zu lassen zeigt nur, wie großartig der Name einstmals war.
    Außerdem lohnt sich Woche für Woche die Auseinandersetzung mit der neuesten Folge hier!

  35. Enheitskanzler sagt:

    Großer Gott, war das Scheiße. Ich meine, in Discovery gibt es viel Scheiße, aber diese Scheiße war DIE Scheiße aller Scheißen.
    Sowas Schlechtes hab ich noch nie gesehen, ich häng immer noch mit dem Kopf über dem Eimer, und das ist jetzt im Gegensatz zu den Episoden zuvor mal nicht bildhaft gemeint.
    Ich kann es nicht fassen, wie man so einem erbärmlichen Müll überhaupt wagt, auch nur zu überlegen auf ein Blatt Drehbuch-Papier zu schreiben. Ich gucke jetzt seit 40 Jahren Fernsehen (da kommt eine Menge Schrott zusammen), aber das war mit Abstand das Mieseste, was mir je untergekommen ist. Und es heißt STAR TREK :((((((((((
    RAAAAAHHHHHHH!!!!!

  36. Serienfan sagt:

    Beim Lesen all der Kommentare fällt mir auf: So weit sind die Kurtzman-Autoren und ihre Fans von manchen Kritikern nicht weg.

    Die Kurtzman-Autoren sagen: „Disco“ ist gut, denn es enthält all die Minderheiten in Sachen Hautfarbe und Sexualität.

    Manche Kritiker sagen: „Disco“ ist schlecht, denn es enthält all die Minderheiten in Sachen Hautfarbe und Sexualität.

    Natürlich geht das völlig an der Sache vorbei.

    Aber es passt in unsere Zeit, in der Ersatz-Diskussionen mit unfassbarem Fanatismus geführt werden.

    In Ghana und der Elfenbeinküste arbeiten mehr als 1,5 Millionen Minderjährige in der Kakaoproduktion. Obwohl Firmen wie Nestle vor 10 Jahren versprochen hatten, Kinderarbeit um 70 Prozent zu reduzieren, ist sie sogar um 14 Prozent gestiegen. Trotz boomendem Absatz verschlechtert sich seit Jahrzehnten permanent die Lage der Kakaobauern. Eine Erhöhung der Preise um 1,5 Cent pro Tafel Schokolade würde genügen, um den Kakaobauern einen Lohn zu garantieren, der den Lebenshaltungskosten entspricht, was aber von den mächtigen Konzernen verhindert wird, obwohl die Politiker dieser Länder immer wieder eine Erhöhung des Weltmarktpreises für Kakao fordern.

    Aber stattdessen spricht man darüber, ob der „Sarotti-Mohr“ noch zeitgemäß ist. Da können sich die (sicher überwiegend dunkelhäutigen) Kakaobauern doch freuen. Denn Hauptsache die Ausbeutung wie zu Charles Dickens Zeiten bleibt zeitgemäß, und die einzige wirksam geschützte Minderheit ist die Minderheit der Milliardäre. (Die Ferrero-Familie zahlte sich selbst im Jahr 2020 eine Dividende von fast einer halben Milliarde Euro.)

    Wer gezielt von seiner asozialen Politik für seine Geldgeber ablenken will, versteckt sich hinter Symbolpolitik.

    Und genauso nutzen die „Disco“-Macher ihre woken Feigenblätter, um von der inhaltlichen und stilistischen Pervertierung von „Star Trek“ abzulenken.

    Wer interessiert sich dann noch dafür, dass sich die einst so fortschrittliche Ideologie von „Star Trek“ im freien Fall befindet und inzwischen das Mittelalter erreicht hat, wonach sogar Folter irgendwie gut für die Seele zu sein scheint und zur Läuterung von Massenmördern beiträgt.

    Es gibt keinen Zweifel. „Disco“ ist im höchsten Maße „zeitgemäß“. Blöd nur, dass die aktuelle Zeit an Perversion und Scheinheiligkeit nicht zu überbieten ist.

    • Edain sagt:

      Das trifft recht gut zu. Dass oberflächliche Diskussionen über Sprache und Repräsentation momentan völlig Diskussionen über die tiefer liegenden echten Probleme verdrängt haben, wird uns noch gewaltig auf den Kopf fallen. Ob JK Rowling mit irgendeinem nicht ganz präzise formulierten Satz jetzt transfeindlich ist oder nicht. löst ca. tausendmal mehr Diskussionen aus als die EU, die sich mit dem neuen Handelsabkommen weiter an China verscherbelt. Aber ich schweife ab.

      Zurück zu Discovery: Mir persönlich ist es völlig wurscht, ob da am Steuer jetzt ein LGBTQ*TransFrauMannIn sitzt oder ein alter weißer Mann. Repräsentation von Minderheiten – ja von mir aus, warum nicht. Das Problem von Discovery ist nicht die „bunte“ Crew, sondern einfach das grottenschlechte Writing. Irgendwo oben wurde The Expanse angesprochen – das ist das genaue Gegenteil. (Fast) jede Aktion der Charaktere entwickelt sich organisch aus der bisherigen Handlung und ihrer individuellen Geschichte. Die Story trägt jeden Charakter ganz natürlich an die Zeit und den Ort, an dem ihn die Handlung erfordert. Die Emotionen sind menschlich und glaubhaft, die Personen werden auch in Extremsituationen geworfen – aber schreien sich nicht ständig hysterisch an oder verfallen in Weinkrämpfe, sondern handeln wie erwachsene, verantwortungsvolle Menschen, die sich angesichts von Gefahren zusammenreißen, solange es nötig ist.

      In Discovery haben wir dagegen eine Crew, die phasenweise eher wie eine Selbsthilfegruppe psychisch Labiler wirkt und von Deus Ex Machinas im Zehnminutenintervall durch die Geschichte gestoßen wird und das Gefühl eines Autorenteams, dessen Meetings nach dem Motto „Und dann fliegt Burnham da hin und dann trifft sie den und dann macht es Bumm und dann kommt der und der dazu und der erzählt Burnham wie toll sie ist und der andere hintergeht dann den auf einmal UND BOAH“ stattfinden. Dass da mehr Frauen als Männer auf der Brücke stehen, ist mir, wie schon gesagt, einfach -wurscht-. Überrepräsentation Homosexueller? Ja mei, tut doch niemandem weh! Aber wenn dann halt auch keine zwei wandelnden Klischees, die vorm Badezimmerspiegel stehen und sich anschmachten – dafür bräuchte es halt brauchbare Autoren.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Wir diskutieren aber eben nicht wenn es um den Sarotti Mohr geht über die Probleme der Welt. Da wird dann eben ein anderes Fass aufgemacht wenn einem die Entwicklung in der Diskussion nicht passt. Das ist scheinbar ein Reflex den ein Jurist während einer Schulung mal mit „Sie ändern gerade die Faktenlage!“ abgebrochen hat. Wer das rumgegendere und SJW Gekrempel Schei*e findet kann das gerne sagen, der findet vielleicht auch Kinderarbeit Kacke, das Eine schließt das Andere keineswegs aus. In eine gemeinsame Diskussion gehört das aber nicht.

      Antworten
  37. BergH60 sagt:

    tach auch !
    @Serienfan
    Das war mit das Beste , was Du je geschrieben hast!

    Zitat
    Und genauso nutzen die „Disco“-Macher ihre woken Feigenblätter, um von der inhaltlichen und stilistischen Pervertierung von „Star Trek“ abzulenken. /Zitat
    Jetzt verstehe ich wenigstens den Grund für diese „in the face wokeness“.
    Danke

    @1957
    Das Wort Neger war nur ein Beispiel für die ausufernde schwach sinnige Diskussion, die mir auf den Sack geht und hier steht warum

    Zitat Aber stattdessen spricht man darüber, ob der „Sarotti-Mohr“ noch zeitgemäß ist. Da können sich die (sicher überwiegend dunkelhäutigen) Kakaobauern doch freuen. Denn Hauptsache die Ausbeutung wie zu Charles Dickens Zeiten bleibt zeitgemäß, und die einzige wirksam geschützte Minderheit ist die Minderheit der Milliardäre. (Die Ferrero-Familie zahlte sich selbst im Jahr 2020 eine Dividende von fast einer halben Milliarde Euro.) /Zitat

    Das sind die Dinge über die sich die ständig Empörten aufregen sollten, aber sie regen sich auf, weil:
    – Jemand Neger , oder Schwarzer sagt
    – Man 10 Minuten im Konsum eine Maske tragen muss
    – Sie das Grundgesetzt nicht LEsene können, sondern nur die Überschriften
    – Jemand Jehova gesagt hat
    – Jemand falsch gegendert hat
    – Name it
    – etc.

    Zitat
    Blöd nur, dass die aktuelle Zeit an Perversion und Scheinheiligkeit nicht zu überbieten ist.
    /Zitat

    Und nun bitte wieder lustig.
    Ich schaue gerade Dr.Who Weihnachtsspecial
    Was hätte man aus diesen Zutaten machen können? Eine der besten Folgen ever
    Und was hat man daraus gemacht?
    Lass es mich zu Ende sehen.

    Warum ich das hier shreibe?
    Weil es genau zum Thema passt. Dr.Who ist wie STD genauso *****-verseucht. imho

  38. HolodocB sagt:

    Die Serie war insgesamt leider ziemlich grauenhaft – das sagt einer, der, wie wahrscheinlich viele hier, in den letzten Jahrzehnten ALLE Folgen ALLER bisherigen ST-Serien (mit Ausnahme irgendwelcher Trickfilm-Ableger) gesehen hat, ALLE ST-Kinofilme sowieso.

    Trotz häufiger Kopfschmerzen und Magenkrämpfe bin ich drangeblieben – es war halt StarTrek (bzw. es gab immer die Hoffnung, es könnte doch noch StarTrek werden…), und die Optik (d.h. im Wesentlichen: die Tricktechnik) war teilweise wirklich gut.

    Warum aber war die Serie so grauenhaft? Sicher in erster Linie wegen der schlechten Drehbücher, die – wie hier ja schon oft beklagt – vor Logiklöchern nur so strotzten (trotz des gelegentlichen Auftretens von Vulkaniern in der Serie). Kurz danach rangierte die (in meinen Augen Fehl-) Besetzung der Hauptrolle mit Sonequa Martin-Green und die Zeichnung dieser Rolle (siehe schlechte Drehbücher). M.-G. ist ja vielleicht gar keine schlechte Schauspielerin, aber die Darstellung der Burnham ergab einfach kein überzeugendes Bild einer StarTrek-Führungsfigur im Sinne der Repräsentation der Werte der Föderation und der Sternenflotte und im Sinne eines abwägenden, sich auch intellektuell auf der Höhe befindenden Charakters. Jean-Luc Picard wird hier das Maß aller Dinge bleiben, aber auch z.B. Jane Mulgrew alias Captain Janeway stellte das sehr glaubwürdig dar (und damit sage ich zugleich ausdrücklich , dass das Problem bei Disco NICHT war, dass die Hauptfigur eine Frau war) oder auch Avery Brooks als Captain Sisko auf DS9. – In Disco war Anson Mount als Captain Christopher Pike schon eher ein passendes Kaliber, (und ja, auch Doug Jones als Captain Saru) – Pike soll ja, wie man hört, eine eigene Serie bekommen, vielleicht wird das ja was… – Hinzu kamen die Actionlastigkeit und die mangelhafte Zeichnung der übrigen Crew, die man deshalb kaum als Individuen mit Vorgeschichten, Ecken und Kanten „ins Herz schließen“ konnte wie bei Next Generation, aber auch Voyager oder DS9.

    Ich gucke jetzt erstmal „Picard“ auf AmazonPrime, auch wenn das viele alte ST-Fans wohl auch etwas enttäuscht hat. Mal sehen…

    • Klapowski sagt:

      „Ich gucke jetzt erstmal „Picard“ auf AmazonPrime, auch wenn das viele alte ST-Fans wohl auch etwas enttäuscht hat. Mal sehen…“

      Auch etwas enttäuscht? Ist das schon die Untertreibung des Jahres?

      Aber es gibt ja immer noch Leute, die STD zwar hassen, aber für „Strange New Worlds“ und die nächste „Picard“-Staffel große Hoffnungen hegen.

      Dabei gibt es doch dieses Sprichwort: Wenn du mich einmal reinlegst, musst du dich schämen, aber wenn du mich mit dem selben Showrunner VIER Staffeln lang reinlegst, muss ICH mich schämen.

      Antworten
    • JackInTheBox sagt:

      Ist das noch das Stockholm Syndrom oder ist das schon Masochismus?

      @HolodocB schau dir lieber „The Expanse“ an. Da hast du IMHO mehr Spaß mit.

      Antworten
    • Enheitskanzler sagt:

      Zumindest bis Staffel 3. Die vierte Staffel auf dem Western-Zeltstadt-Stargate-SG1-Planeten inklusive bösem Sheriff, armen Bergarbeitern, außerirdischen Riesenartefakten und tödlicher Seuche war totaler Müll. Als sie dann noch Klaes Ashford über die Klinge haben springen lassen, war der letzte gute handlungstragende Schauspieler auch von Bord. Avasarala ist ja schon in Staffel 3 zum Nebencharakter degradiert worden…

      Antworten
    • Edain sagt:

      Der letzte gute handlungstragende Schauspieler? Ja, um Ashford ist es wirklich schade – aber der Kerncast macht seine Aufgabe doch hervorragend. Einzige Ausnahme vielleicht Holden mit seinem dauerleidenden Emogesicht – aber bei den anderen gibt es mE keinen einzigen Ausfall. Wes Chatham darunter der beste.

      Aber ich fand die dritte Staffel auch nicht schlecht, scheinbar scheiden sich da unsere Geschmäcker – fand die Darstellung eines improvisierten Kolonieversuchs eigentlich recht passend.

      Antworten
    • Finity sagt:

      Ich fand die 4.Staffel auch nicht „müllig“: allerdings ist es auch ziemlich schwer, Expanse Staffeln miteinander zu vergleichen. Staffel 1 ist eine klassischer Film-Noir-Geschichte, Staffel 2 ein Polit-Thriller, Staffel 3 eine Kriegsgeschichte und Staffel 4 geht stark Richtung Western. Was einem dann besser oder schlechter gefällt, hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, wie man generell zum jeweiligen Genre steht. Aber schlecht geschauspielert ist da aus meiner Sicht nichts und alles bleibt zumindest immer „nachvollziehbar“ … da kann DIS und PIC lange stricken, um auf das Niveau zu kommen ;-)

      Antworten
    • Enheitskanzler sagt:

      Die Darsteller des Hauptcasts agieren IMHO völlig hölzern, es ist mir in vier Staffeln nicht gelungen, irgendeine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen. Ob sie draufgehen, ist mir ehrlich gesagt völlig egal. Ganz im Gegenteil zu Avasarala, Errinwright, Miller, Dawes und Ashford. Aber Shohreh Aghdashloo, Shawn Doyle, Thomas Jane, Jared Harris und David Strathairn sind nunmal ein anderes Kaliber als die 4 vom Hauptcast, deren Namen ich mir nichtmal merken kann.
      Sowas hatte ich bislang noch bei keiner anderen Serie. Selbst bei Disco gibt es mit Saru wenigstens eine Figur, um die ich traurig wäre (der Rest kann in irgendeinem schwarzen Loch verschwinden).

      Antworten
    • Finity sagt:

      Das sehe ich tatsächlich ganz anders: ich mag die Crew der Roccinante sehr gerne: alle haben für mich einen nachvollziehbaren Hintergrund, Beweggründe für ihr Handeln und Stärken und Schwächen, Das alles hab ich bei DIS bei keinem „wichtigen“ Charakter erlebt, hab aber natürlich auch längst nicht so lange durchgehalten wie du bei der Serie ;-)

      Antworten
    • Enheitskanzler sagt:

      Ja guck, gerade den nachvollziehbaren Hintergrund und Beweggründe sehe ich bei fast allen Figuren, nur nicht bei der Crew.
      Holden hat irgendeinen Weltretter-Komplex, was ihn mir persönlich direkt unsympathisch macht, sozusagen der Micheal Burnham von Expanse, Heulgesicht inklusive. Alex ist „Der Pilot“, aber sonst nix anderes. Über ihn weiß man fast nichts, außer dass er eine versaubeutelte Ehe auf dem Mars hat. Naomi wird immer gebraucht, wenn es was zu reparieren gibt, ansonsten beschränkt sie sich darauf, emotional zu werden, wenn ihr Geliebter Holden in Gefahr ist. Die interessanteste Figur (und das will was heißen) ist der Psychopath, aber dessen Tätigkeiten beschränken sich auf Gehorchen, Ballern, Schlagen und Nichtkapieren, dass andere das vielleicht nicht immer so gut finden.
      Eine Tiefe wie bei Avasarala, Ashford oder Errinwright suche ich da vergebens. Selbst die Mars-Soldatin (Name gerade entfallen), fand ich bei ihrer Identitätskrise spannender.

      Antworten
    • Finity sagt:

      Naja, deine Zusmmenfassung geht ja schon auf die Charaktere ein, aber ein bisschen mehr gibt es über die Brückencrew doch wirklich zu sagen, finde ich ;-).

      Klar, Holden hat einen Weltretter-Komplex (ist jetzt auch nicht unbedingt meins), aber prinzipiell ist er eben von Kleinauf so erzogen worden, eine Art von „Messias“ zu werden. Warum und wieso ist ein bisschen im Dunkel geblieben, aber das sehe ich eher als spannendes Geheimnis an, das vielleicht ja noch mehr beleutet wird. Man bekommt auf jeden Fall immer mal wieder mit, dass seine Kindheit ziemlich schräg gewesen sein muss, was die Prägung durch seine Mutter angeht. Und im Gegensatz zu der von dir angesprochenen Michael Burnham steckt er eben durch diese Prägung in dieser „Haut“ und kann seine moralischen Ansichten eben nicht alle 5 Minuten wechseln, wie es gerade in die Story passt: er sieht Gewalt als letzte Lösung und glaubt an das Gute im Menschen … und wenn ihn das sein Leben kosten sollte, dann ist das für ihn eben so.

      Alex ist manchmal schon etwas blass (kein Wunder, er ist ja auch vom Mars … ja, ich geb zu, der war platt ;-)), aber vielleicht kann man ihn am Besten als jemanden charakterisieren, der sich zuvor noch nie wirklich als Teil einer Gemeinschaft gefühlt hat und immer nur Außenseiter war. Er genießt es, auch mal für andere „wichtig“ sein zu können und so etwas wie eine Familie gefunden zu haben, bei der er Anerkennung findet (das hatte er wohl in seiner Ehe nicht, wenn ich das zwischen den Zeilen richtig deute). Als typisches Beispiel für einen introvertierten Charakter scheint auch wenig Glück bei Frauen zu haben, was ihm wohl auch zu schaffen macht.

      Naomi ist im ständigen Zwiespalt was ihre Loyalität angeht: eigentlich ist sie Gürtler durch und durch (sie war ja als relativ junge Frau sogar Teil einer radikalen Gruppe, welche ziemlich üble Sachen getrieben haben muss), trotzdem liebt sie mit Holden einen Teraner und findet sich deshalb häufig zwischen allen Stühlen wieder. Das sie da lieber mit ihren Maschinen arbeitet, kann ich gut nachvollziehen … die verursachen weniger Gefühlschaos ;).

      Und ich geb dir recht damit, dass Amos sicherlich der kontroverseste (und damit vielleicht auch der interessanteste) Charakter der Crew ist: sieht man von ganz wenigen Außnahmen ab, scheint er dem Leben anderer keinen großen Wert beizumessen. Es macht ihm nichts aus, jemanden zu töten oder zu verraten, um ein Ziel zu erreichen. Aber auch das wird in der Serie finde ich nachvollziehbar erklärt: er wurde von Gangstern aufgezogen, hat in einem Ghetto gelebt und dort wohl sehr üble Dinge gesehen bzw. ist auch zu solchen Sachen gezwungen worden. Das man da irgendwann völlig abstumpft, scheint mir da eine relativ natürliche Entwicklung zu sein und immerhin hat er es dabei geschafft, sich noch ein kleines bisschen Unterscheidungsvermögen bezüglich richtig und falsch behalten zu haben (sieht man sich z.B. an, wie er auf die Menschenexperimente, welche die Wissenschaftler mit den Kindern durchgeführt haben, reagiert).

      Also alles in allem sehe ich hier 4 Charaktere, die alle einen (mehr oder weniger auch mit Hilfe einiger Stereotypen) ausgearbeiteten Hintergrund haben. Ich habe DIS zwar nur bis zum Ende der 1.Staffel gesehen, aber bis dahin hatte ich keinen einzigen Charakter gefunden, über den ich annähernd so viel „nachvollziehbare“ Hintergrundgeschichte hätte schreiben können.

      Antworten
    • Enheitskanzler sagt:

      Nee, also ich rechne es Dir hoch an, dass Du die Charaktere verteidigst, aber mir ist das einfach zu oberflächlich (diese Kritik kam btw schon öfter auf). „Nur“ Möchtegern-Weltretter als Charaktermerkmal ist mir für eine komplexe Figur einfach zu wenig. Ja, das mag in Holdens Vergangenheit begründet liegen, aber da hatte die Serie mittlerweile 4 Staffeln Zeit, das zu beleuchten, es kam aber – nichts.
      Alex ist nicht nur ein bisschen blass, der macht im Grunde gar nichts außer Knöpfe-Drücken. Ja, er mag introvertiert sein oder ein Ex-Außenseiter, aber der Charakter ist völlig belanglos. Wenn der fehlen würde und stattdessen ein Computer da Schiff steuern würde, würde man es nicht merken. Es ist der Mayweather von Expanse.
      Dass Naomi im Zwiespalt ist, merkt man nur, wenn der Konflikt Gürtler-Innere zum Tragen kommt, aber auch das ist mir als Charakterisierung für einen komplexen Charakter zu wenig. Wie ist die sonst noch? Kann sie noch was anderes außer Reparieren? Man weiß es nicht.
      Amos hatte seine besten Momente in der zweiten Staffel, als er seinen Beschützerinstinkt für das Biologen-Kind entdeckte und nicht der stumpfe Haudrauf war, aber das ist lange her. Seitdem: Schießen, Schlagen, Töten.
      Ich meine damit nicht, dass die Charaktere keinen Hintergrund haben, denn den haben sie, auch wenn er sich jeweils in einem Satz zusammenfassen lässt (was schon traurig ist); was mich ärgert ist, dass sie sich kaum entwickeln und dass man kaum mehr über sie erfährt als die rudimentäre Hintergrundinformation, die Du erwähnt hast. Und das ist mir einerseits im Vergleich zu Avasarala & Co. zu wenig und andererseits einer Serie mit dem ansonsten hohen Niveau wie The Expanse nicht würdig.
      Aber immerhin sind wir uns bei New Star Wars und New Trek einig ;)

      Antworten
    • Finity sagt:

      Wir sind da glaube ich gar nicht so weit auseinander: wir scheinen ja beide der Meinung zu sein, dass die Charaktere einen (durchaus ausbaufähigen) persönlichen Hintergrund haben, der aber zumindest einigermaßen schlüssig erklärt, warum sich die Leute wie verhalten. Und ich fände es auch schön, wenn sich die Serie an manchen Stellen noch mehr Zeit dafür nehmen würde, uns etwas mehr von den Hauptfiguren abseits der „großen und entscheidenden Szenen“ zu zeigen. Allerdings ist das vermutlich auch ein schmaler Grad: viele Zuschauer würde das vielleicht auch langweilen und das Tempo ist halt heute generell in Filmen und Serien ziemlich flott. Aber andererseits: bei Ashford hatte man das wirklich gut hinbekommen und da hatte man ja noch weniger Screentime. Ich finde es auch schade, dass der Charakter weg ist, er wird bestimmt fehlen.

      Hauptsächlich unterscheiden wir uns glaube ich darin, dass ich die Hauptcharaktere trotzdem irgendwie gerne sehe und sie für dich eben keine Sympathieträger sind. Aber das ist einfach auch Geschmackssache … und das ist gut so =).

      Und japp: New Star Wars und New Star Trek ist für die Tonne … aber bitte nicht ins Recycling geben, wer weiß, was da dann noch rauskommt? ;-)

      Antworten
    • Enheitskanzler sagt:

      Dann werden zwei weitere Mülltonnen-Fischer wie Abrams und Kurtzman aus ihren Löchern kommen und die Franchise-Leichen noch vergewaltigen. Merke: Schlimmer geht’s immer, das haben Disco über seine drei Staffeln und Star Wars über seine drei Sequels hinweg eindrucksvoll bewiesen.

      Ich denke, die Zuschauer fänden es überhaupt nicht langweilig, wenn man sich mehr Zeit für die Charaktere und deren Entwicklung lassen würde, das haben andere Serien gezeigt, z.B. Game of Thrones. Die Unzufriedenheit der Zuschauer ging da erst los, als man sich in den letzten Staffeln von den Charakteren wegbewegt hat und nur noch Action gezeigt hat. Das ist zwar erstmal eindrucksvoll, langweilt aber sehr schnell. Und Zeit wäre zumindest in Staffel 4 von The Expanse für eine tiefere Charakterisierung dagewesen, da hat man sich episodenlang in diesem Höhlenartefakt aufgehalten, ohne dass die Handlung irgendwie voran kam. Ich hab dann irgendwann parallel Handy-Spiele gespielt. Das ist in meinen Augen auch mit Abstand die schlechteste Staffel von Expanse (s.o.).
      Und dass es GEHT mit der Charakterisierung, hat Ashford trotz seiner geringen Screentime gezeigt. Man kann es also, tut es aber nicht. Und das nervt mich.

      Antworten
  39. JP1957 sagt:

    @Serienfan und überhaupt: „Wer interessiert sich dann noch dafür, dass sich die einst so fortschrittliche Ideologie von „Star Trek“ im freien Fall befindet und inzwischen das Mittelalter erreicht hat, wonach sogar Folter irgendwie gut für die Seele zu sein scheint und zur Läuterung von Massenmördern beiträgt.“

    Genau!
    That`s it!
    Und weil das vor ein paar Folgen schon einmal jemand geschrieben hat und anschließend trotzdem der Kritik-Fokus wieder auf der so schrecklichen Diversitätskiste gelegen hat, müssen jetzt Taten her!

    Es muss Schluss sein mit dieser verfehlten Kritik auf – wie Serienfan holzt – Kurtzmann Niveau, wir brauchen Zensurregeln und Qualitätsfilter und obendrein Gruppenregeln, die es verbieten verdiente Zukunftia-Fans als kommunistische Schreiberlinge zu diffamieren!!

    Und damit es nicht beim Labern bleibt, versichere ich bei den Propheten, dass ich innerhalb der nächsten sieben bis elf Tage entsprechende Vorschläge bei den Besitzern dieser Seite einreichen werde!!

    Make Zukunftia great again!

  40. Finity sagt:

    Irgendwie traurig, wenn man sich anschaut, wie rau der Ton ist, in dem versucht wird, den jeweils anderen als rechten oder als linken verblendeten Spinner darzustellen. Die ganze Diskussion darüber, wer jetzt den „richtigen“ Blick auf die Dinge hat, ist aus meiner Sicht blödsinnig: heute leben wir fast alle in einer selbstgewählten Blase, weil wir dank sozialer Medien, Newsfeeds und Streaming-Diensten nur noch genau das konsumieren müssen, was wir auch sehen und hören wollen. Früher gab es halt nur 3 Programme, den Fernseher konnte man dann entweder angeschaltet lassen oder abschalten und ins Bett gehen, völlig egal, ob einem die Meinung im Flimmerkasten gefallen hat oder nicht. Schon verrückt, ich habe beruflich täglich mit neuen Technologien zu tun, trotzdem wünsche ich mir in letzter Zeit immer öfter, dass es das Internet in dieser Form nie gegeben hätte. Wir gehen uns irgendwann nochmal alle gegenseitig an die Gurgel, voll von der heilligen (Social-Media) Überzeugung dass es genau das ist, was getan werden muss, weil „WIR ja schon wissen, was richtig ist und was nicht und die anderen alles abartige Spinner sind“. Egal, Themenwechsel.

    Was mich tatsächlich interessieren würde: wie und warum haltet ihr es aus, euch Woche für Woche diese Grütze anzuschauen? Und schaltet ihr echt auch alle wieder bei Staffel 4 und der nächsten Runde PIC rein? Ich habe es nicht geschafft, mir mehr als die 1.Staffel von DIS anzutun und ich konnte mich auch nicht überwinden, mehr als die ersten paar Folgen PIC anzuschauen. Ich liebe Star Trek, aber dieser Mist hat damit doch rein gar nichts zu tun. Toleranz, Friedfertigkeit, Liebe zu Wissenschaft und Forschung, Ethik, Neugier … das macht Star Trek aus und nicht das, was in DIS oder PIC gezeigt wird. Und die paar bekannten Namen von Personen, Schiffen, Planeten und Technologien reißen es da doch auch nicht heraus. Da kann ich mir auch ein Star Trek Wiki durchlesen und mich über all die schönen Nennungen freuen.

    Viele hier scheinen ja tatsächlich auch andere Sachen wie The Mandalorian oder The Expanse anzuschauen und das auch zu genießen: aber das macht es dann fast noch unverständlicher. Es gibt also gute SciFi, was motiviert euch dann noch dazu, hier oder bei PIC weiter zu schauen? Gefällt euch vielleicht doch irgendwas daran? Habt ihr alles Gute schon gebinged und braucht einfach irgendeinen Nachschub? Ist es noch die Hoffnung, dass das Ganze doch noch besser wird (aber nach 3 Staffeln wäre das schon sehr optimistisch?)? Oder ist es einfach die Freude daran, anschließend hier darüber diskutieren zu können?

    • Enheitskanzler sagt:

      Ich kann Dir sagen, warum ich diese Grütze Woche für Woche aushalte:
      Ich bin beinharter SF-Fan der 80er Jahre. Da gab es bis auf Star Wars und Star Trek nix anderes. So hält man diesen Franchises aus irgendeinem romantisch-verklärenden, sentimentalen Grund die Treue, auch wenn sie fast nur noch Scheiße produzieren. Sicher hätte ich nach der Sichtung von Episode VII mit Star Wars abschließen können. Der Film war nunmal scheiße. Und trotzdem bin ich in Episode VIII gegangen, und der war noch beschissener. Und Episode IX war der allergrößte Scheißhaufen und auch den hab ich mir noch angeschaut.
      Genauso ist es mit Star Trek. Voyager war schon ein ziemlicher Griff ins Klo mit der in den 90er Jahren eigentlich völlig überholten Procedural-Erzählform und den oberflächlichen Charakteren. Trotzdem hab ich bittere sieben Staffeln durchgehalten, OBWOHL die Serie sowohl Q als auch die Borg zu absoluten Lachnummern degradiert hat.
      Dann kann ENT und auch diese wirre Serie, die nie ihr erzählerisches Zentrum gefunden hat und deren Charaktere genauso flach waren wie bei Voyager, hab ich bis zum Ende durchgehalten. Ich weiß heutzutage gar nicht mehr, worum es da eigentlich ging. Irgendwas mit Xindi und nem temporalen Krieg und Navy-Seals auf dem Schiff usw. (?)
      Tja, und jetzt serviert uns Disco jede Woche einen Riesenbockmist, aber irgendwas zwingt den alten Fan in mir, das leidend anzuschauen.

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Ich bin bei STD nach verblassen der letzten Episode der ersten Staffel komplett raus und hab es bei PIC nur bis Episode 6, 3. Minute geschafft. Seitdem habe ich nicht das Bedürfnis auch nur eine Sekunde weiter oder in Wiederholung zu sehen. Fakt ist der ganze Krempel ist so schlecht auf allen Ebenen bis auf die visuelle Geschichte dass das bei der Menge an guter Serienunterhaltung heutzutage kostbare Lebenszeit verschwendet. Die Reviews hier reichen mir um das Niveau (weit weit entfernt in einer fremden Galaxis komplett unterirdisch!)einschätzen zu können. Sollte sich das Niveau (versenkt im größten Schwarzen Loch des Universums mit einem Betonklotz an den Beinen!) in irgendeiner Weise heben wird das auch und gerade hier bermerkbar sein und nicht bei bezahlten Jubelperserseiten wie Androiden-und-Reptilien oder Serienidioten.de.

      Antworten
    • Finity sagt:

      Echt interessant @Einheitskanzler: mit deinem Urteil über die neuen Star Wars Filme und auch über das neue Star Trek sind wir völlig einer Meinung, aber bei mir hat das Ganze zu einem ganz anderen Effekt geführt (eher vergleichbar mit der Antwort von Grinch1969).

      Wo ich früher alles konsumiert habe, wo SW oder ST drauf stand, hat mich der ganze Blödsinn inzwischen dazu konditioniert, Neuerscheinungen völlig zu mißtrauen und mir davon nur noch etwas anzusehen, wenn ich irgendwo „in meiner Blase“ lese, dass es auch wirklich anschauenswert ist.

      Selbst von „The Mandalorian“ habe ich jetzt erst die 1.Staffel gesehen, weil ich zuvor einfach Angst hatte, dass sie „mein“ Star Wars noch mehr kaputt machen. Das tut die Serie aber nicht, sondern ist einfach das, was ich von Star Wars erwarte: simples Gut-gegen-Böse mit coolen Effekten und Episodenenden, bei denen meistens das Gute die Oberhand behält (und hin und wieder halt trotzdem mal ein Guter sterben muss).

      Dazu ist vielleicht auch dieser Kommentar hier auf Golem ganz lesenswert, der versucht, den Mandalorianer gegen den Vorwurf zu verteidigen, er sei einfach nur übelster Trash: https://www.golem.de/news/disney-the-mandalorian-ist-echtes-star-wars-2012-152650.html

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Auch wenn ich mich damit jetzt wahrscheinlich nicht beliebt mache, aber ich muss es so hart sagen: Wer „Star Wars“ für „simpel“ hält, hat „Star Wars“ schlichtweg nicht begriffen.

      Und wer behauptet, „Star Wars“ sei ein „simples“ Gut gegen Böse, also, da muss ich mich ernsthaft fragen, ob so jemand überhaupt die ursprüngliche Trilogie gesehen hat. Ich kenne keine einzige vergleichbare Popkultur, in der die Grenzen Gut-Böse so fließend sind und in denen ein Held wie Luke Skywalker dem Bösen so nahe kommt, während gleichzeitig dem Bösewicht wie Darth Vader erlaubt wird, zum Guten zu wechseln. (Sowas hätte ich mir mal bei einem einzigen „Star Trek“-Film gewünscht.)

      Und war es nicht genau ein Vorwurf an Episode 1 bis 3, dass diese nur auf technischer Seite überzeugen konnten, aber nicht auf der Substanziellen? Wieso sollten wir jetzt damit anfangen, „technische Ambitionen“ zu loben, wenn sie uns heute doch sogar weitaus weniger beeindrucken als vor 20 Jahren?

      Angeblich ist das „moderne Fernsehen“ ja so „anspruchsvoll“ geworden. Ich merke davon immer weniger, und wenn nun auch noch Kritiker mit ihrer eigenen Anspruchslosigkeit prahlen, kann ich nur den Pirat Baba aus „Asterix“ zitieren: „O tempo’a, o mo’es!“

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      Star Wars war aber immer, anders als TOS und TNG, Fantasy im Weltraum. Technische Fragen haben dort noch nie eine Rolle gespielt. X-Wings sind der Sporenantrieb von Star Wars. Sie sehen aus wie Düsenjäger, den Piloten trennt nur eine dünne Plexiglasscheibe vom Weltraum, Bordtoilette und -küche nicht vorhanden, aber gleichwohl kann man binnen Minuten in dutzende Lichtjahre entfernte Systeme springen, ohne dass sich Lucas auch nur ansatzweise die Mühe gemacht hat, zu erklären, wie das funktionieren soll.

      DSC hat sich dem angenähert. Offiziell spielt es zwar noch im Star Trek Universum, aber optisch, dramaturgisch und konzeptionell ähnelt es mehr dem (neuen) Star Wars als Star Trek. Ich glaube, ich habe in DSC noch nie eine Szene gesehen, wie ich sie oft in TNG fasziniert verfolgt habe, dass im Maschinen- oder Konferenzraum ernsthaft ein paar Minuten ein astronomisches Phänomen oder technisches Problem aufgezeigt und nach – einigermaßen – plausiblen Lösungen gesucht wurde.

      Dort schauen sich Tilly und Burnham halb verliebt und tränenumschleiert an und sagen: „Darüber habe ich in der Grundschule einen Aufsatz geschrieben. Weshalb sind unsere besten Astrophysiker an Bord nicht darauf gekommen? Ach so, hihi, haben wir ja nicht! That’s the power of Grundrechenarten, people!“

      Hieß es nicht in einer der ersten Folgen, die Discovery sei ein Wissenschaftsschiff mit soundsoviel Laboren? Habe bislang keines gesehen, auch niemanden, dem man abnehmen würde, ein wissenschaftliches Studium an einer Universität absolviert und promoviert zu haben.

      Aber das war, das muss man fairerweise sagen, schon immer ein Schwachpunkt von Star Trek. Alle haben nur drei Jahre die Akademie besucht und wurden dort zu Universalgenies ausgebildet. Was auf der Akademie nicht alles „Pflichtlektüre“ ist: Militärtaktik, Geschichte, Astrophysik…“ Nichts passt zusammen und vor allem kann man sich in nur drei Jahren nicht ernsthaft in nur eines dieser vielen, hochkomplexen Themen vertiefen. Oder nimmt irgendjemand irgendeinem Star Trek Charakter, ausser vielleicht Spock und Data, ab, die Relativitätstheorie oder Quantenmechanik durchdrungen zu haben?

      Antworten
    • Grinch1969 sagt:

      Natürlich ist Star Wars simpel, Ep. 4 als Einzelfilm mit abgeschlossener Handlung konzipiert (zwangsläufig weil der wirtschaftliche Erfolg nicht absehbar war!) und alle weiteren Teile, inkl. mehr schlecht als recht zusammengestoppelter Familiendramoperettensoap hinterher dazu gebläht. Darum hat der Kram 3 Teile lang so meh funktioniert wobei Ep. 6 schon nur noch eine Wiederholung der Ep. 4 war. Und ja, damals war man nach Teil 6 schon so enttäuscht wie es einige nach 1-3 und 7-9 waren. Warum? Das Teil hat einfach nicht genug Fleisch auf dem sehr dünnen Storyskelett. Vollkommen krude quasireligiöse Theorien die man mit der Erfindung von Midi-chlorianern wissenschaftlich entzaubern wollte um weitere sektenähnliche Tendenzen in der Fanszene entgegen zu wirken. Lukas hat während Episode 4 sicherlich ein bißchen was im Hinterkopf gehabt, für 9 Teile reichte das allerdings nicht mal annähernd. Was man auch mit dem Verkauf an Disney mehr als deutlich gemacht hat. Ich mag Star Wars als seichte Unterhaltung und einfach gestrickt wie auch bei „Der Mandalorianer“, würde da aber niemals auf die Idee kommen eine kompliziertere Handlung hineinzuinterpretieren als in einen Groschenroman der 60er Jahre. Und die waren weit bessere und durchdachtere Unterhaltung als der Star Trek Krempel aktuell im TV der aber unbestritten visuell eine tolle Sache ist.

      Ich wünsche mir ja auch Babylon 5 auf dem aktuellen technischen Niveau, ich sehe nur nicht dass es Leute gibt die das erfolgreich umsetzen können oder wollen.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @G.G.H.: „Oder nimmt irgendjemand irgendeinem Star Trek Charakter, ausser vielleicht Spock und Data, ab, die Relativitätstheorie oder Quantenmechanik durchdrungen zu haben?“

      An dieser Stelle möchte ich entschieden auf meine Star Trek – Lieblingsfigur verweisen: Chief O`Brien.

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Weil ich Serienfan wie jeder normale Zuleser hier mit Vergnügen immer recht gebe, ist es mir eine so große Freude, ihm hier zu widersprechen: Star Wars IST simpel. (Und mit Schimpf auf SW macht man sich unbeliebt in Gefilden des Fandoms, hier oder woanders, nicht mit der Lobpreisung der erfolgreichsten, beliebtesten SF-Filmserie aller Zeiten und Galaxien.)

      SW ist so simpel, dass zu den wenigen Geschichten, die es erzählen kann, eben der Wechsel von Gut zu Böse oder Böse zu Gut ist. Das ist kein Feature, das ist ein Bug. Es ist so simpel, dass der ganze moralische Bezugsrahmen nur aus diesen zwei Kategorien besteht. So simpel, dass der ganze Erzählkosmos spürbar ins Wanken gerät, sobald versucht wird, dieses Grundkonzept aufzuweichen. Wie in einer primitiven Soap geht es nur darum: Gut oder Böse- wer mit wem? Natürlich gibt es dann melodramatische Wechsel von der einen zur anderen Seite.

      Und da wir bei primitiver Soap sind: SW ist so simpel, dass diese andere dramaturgische Spannung eben wirklich nur daraus gekitzelt werden kann, wer mit wen zusammen ist bzw. verwandt ist. Zwischen den Hauptfiguren wird nach allen Möglichkeiten der Kunst damit herumgespielt. Inklusive legendärer Verwirrung der Autoren, die anfangs selbst nicht wußten, wer mit wem verwandt ist – doch Twist ist Twist.

      Und damit zu Star Trek und seinen Filmen: Nur einmal einen Wechsel von Böse zu Gut hättest du dir gewünscht, Serienfan. Fast hätt ich dir sogar blind zugestimmt. Bis ich hingeschaut habe. Nicht auf die TNG-Filme, die sind – wenn man es nett meint – nicht mehr als ambitionierte Jahrmarktsattraktionen, mit lizenzierten Cut-Outs, die knapp zwei Stunden fleißig herumgeschwungen werden, damit Leben in der Bude ist.

      Doch außer in STIII und STVI (ich möchte die 1/3-Regel etablieren; die gerade/ungerade-Regel ist überholt) sind die Gegenspieler in den Filmen nicht „gut“ oder „böse“. Damit hob sich ST ja schon immer wohltuend von SW und anderem Primitivzeugs ab. Und weil das so ist, gib es auch keine simpel-dramatischen „Wendungen“, dass ein Bösling zum Gutling wird und unsere primitiven Zuschauerherzen rührt.

      Zur Erinnerung und weils so schön ist (bzw. war – die Zeiten sind in ST ja leider lang vorbei), eine kurze Rekapitulation der Film-Gegner:
      STI: V’ger, macht Böses, ist gefährlich, will aber nur Papa im Himmel bei sich haben (was gelingt!)
      STII: Khan, der gelungenste Bösewicht vielleicht, weil wirklich bös, aber mit Dimension und diesem funkelenden Etwas, das Zuschauerempathie weckt; als Analogie auf menschliche Rachsucht/Besessenheit wunderbar – rein dramaturgisch durfte er sich wohl nicht zum „Guten“ besinnen.
      STIII: Kruge ist böse und einfältig. Der Film, der in jüngster Zeit an Reputation zu gewinnen schient, war deshalb ein herber Rückschlag in der ST-Welt.
      STIV: Sonde vernichtet Erde (schon wieder), aber ist – das wird schon zu Beginn von Spock festgestellt – nicht böse, will nur „Hallo sagen“; klappt dann auch.
      STV: Sybok ist nicht böse, und er sieht seinen Irrtum am Ende ein und opfert sich. Allein wegen diesem Gegenspieler verdient der „meistgehasste“ ST-Film 1000x mehr Liebe. Und auch Klaa ist nicht nur böse, und wenn, gibt es auch da am Ende die Wendung – für ihn und seinen Vorgesetzen, der sich selbst schon abgeschrieben hatte (ich mag an dem Film, dass er seine Bögen zuende erzählt).
      STVI: Böse sind böse, sehen auch böse aus und sprechen böse (oder im Fall von Valeris: sind einfach schrecklich nervig); alles wird gut, wenn sie weggesch(l)ossen werden. Die Verschwörungsstory, die als politisch tiefgründige Metapher gelten will und von Fans als Höhepunkt der ST-Philosophie im Kino angehimmelt, ist an Einfältigkeit kaum zu überbieten. Da blieb wirklich für Serienfan und alle viel zu wünschen übrig – zum Glück nur eine der zwei Ausnahmen.

      So. So macht man sich unbeliebt (äh, wenn man mal beliebt gewesen wäre, mein ich…).

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      @JP1957

      Chief O`Brien ist auch einer meiner Lieblingscharaktere und sehr sympathisch. Aber die hellste Kerze auf dem Leuchter war er nicht, ebenso wenig wie Geordi, Scotty und Trip. Sie wurden als Ingenieure dargestellt, die zwar geniale Tüftler waren, in Sachen Allgemeinbildung aber nicht besonders bewandert und eher einfach gestrickt waren (sorry an alle Ingenieure). Mit Sicherheit hat keiner der vier (Astro-) Physik studiert und wäre in der Lage, komplexe mathematisch-physikalische Gleichungen zu lösen. Aber ebenso wie Wolowitz in TBBT konnten Sie eine Weltraumtoilette im Schlaf reparieren.

      Umso seltsamer waren diese anderen Alleskönner unter den Akademieabsolventen, allen voran nunmehr die DSC-Crew. Wenn ich es recht verstanden habe, kamen die so mit 17-18 nach der Schule auf die Akademie, hatten also bestenfalls so etwas wie Abi/College-Abschluss. In den drei Jahren auf der Akademie haben sie nicht nur militärischen Drill gelernt und wurden in die Bedienung komplexer Raumschiffe eingeführt, vielmehr haben sie auch noch sämtliche Natur- und Geisteswissenschaften studiert. Gab es früher wenigstens noch Leute mit Schwerpunkten (Brückenoffiziere, Astrophysiker, Geologen, Biologen, Historiker, Linguisten, Zoologen, etc.), so dass man für jede Mission ein entsprechend kompetentes Team zusammenstellen musste, scheinen auf der Disco die Brückenoffiziere, allen voran Burnham und Tilly, alles zu können.

      Allerdings benötigt man auf dem Wissenschaftsschiff Disco ja auch keine Wissenschaftler mehr, weil man in drei Jahren noch keine einzige Forschungsmission unternommen hat, außer: „Da sind rote Lichter und wir müssen meinen Bruder suchen und meinen Lover und meine Eltern und mein Poesiealbum und den Burn! Befehle? Wo wir hinfliegen, brauchen wir keine … Befehle.“

      Antworten
    • Mikrobi sagt:

      @GGH

      „Aber das war, das muss man fairerweise sagen, schon immer ein Schwachpunkt von Star Trek. Alle haben nur drei Jahre die Akademie besucht und wurden dort zu Universalgenies ausgebildet.“

      Dem widerspricht, dass sich zum Beispiel Deanna Troi trotz ihres Ranges als Lt. Commander erst noch zum Brückenoffizier ausbilden lassen musste, damit sie diese Rolle wahrnehmen kann. Auch erinnere ich mich an einen gewissen Benziten Namens Mordock, der zwar mit reichlich Oberschläue gerade frisch von der Akademie kam, aber erst einmal ein paar Einweisungen in Sachen „Wie verhalte ich mich nicht wie ein Volltrottel auf der Brücke“ bedurfte.

      Ich glaube auch, dass schon heutige Raumfahrer einiges auf dem Kasten haben, vor allem in ihren Spezialgebieten. In TNG und Co wurde das meines Erachtens zu Genüge dargestellt: sowohl die Kompetenzen als auch die Inkompetenzen der einzelnen Personen.

      Da muss ich fairerweise sagen, dass die Macher das damals besser gebacken bekommen haben als die, die sich heutzutage an Star Trek versuchen.

      Antworten
    • Enheitskanzler sagt:

      Gut gesprochen, G.G.H.
      Story? Wo wir hinfliegen brauchen wir keine… Story.

      Ich denke, die schlumpfige Idee, dass alle nach 3 Jahren ausgebildete Sternenflottenoffiziere sind, beruht auf dem amerikanischen Bildungssystem für Staatsdiener. Polizist ist man dort nach 6 Monaten, zum FBI-Agenten bringt man es nach einem Jahr. In anderen Bereichen sieht es nicht viel besser aus.
      Solches Milchmädchenwissen nutzen dann die Autoren für ihre Drehbücher.

      Antworten
    • Finity sagt:

      @Serienfan: Deine steile These, dass das klassische Star Wars kein simples Gut gegen Böse sei, macht dich bestimmt nicht unbeliebt, aber so stehen lassen kann man sie meiner Meinung nach trotzdem nicht ;-). Wie schon von einigen hier erwähnt: gerade die alten Star Wars Filme (Episode 4 bis 6) sind doch in ihrem hell-gegen-dunkel-Schema kaum in ihrer Einfachheit zu überbieten. Oder um es mit den ersten Worten des Lauftexts von Episode 4 zu sagen, der ja praktisch die Rolle des neutralen Erzählers einnimmt:

      „Es herrscht Bürgerkrieg. Die Rebellen, deren Raumschiffe von einem geheimen Stützpunkt aus angreifen, haben ihren ersten Sieg gegen das BÖSE galaktische Imperium errungen.“

      Auch die Kleidungsstile (Dunkel & klinisch rein vs. heller shabby look), die Musik („Imperial March“ vs „The Throne Room“) und natürlich besonders das Verhalten der handelnden Personen zeigt glaube ich mehr als klar auf, dass das Imperium nicht gerade ein Philantropen-Verein ist und die Rebellen als untadelige Retter in der Not zu sehen sind.

      Und mit Luke Skywalker haben die Rebellen natürlich den Helden der Geschichte auf ihrer Seite, der mit seiner Entwicklung ein lupenreines Beispiel für die klassische Heldenreise darstellt: der Protagonist aus einfachen Verhältnissen macht sich auf den Weg, um mit der Unterstützung eines weisen Ratgebers das Böse zu besiegen. Dabei muss er zahlreiche Prüfungen (auch gegen sich selbst und seine inneren Dämonen bestehen), um am Ende dann siegreich zu sein. Diese Art von archetypische Geschichte triggert viele Menschen und schafft dabei, dass sie sich beim Anschauen „wohl fühlen“, genau weil man klar weiß, wer gut und wer böse ist und das Gute am Ende gewinnt. Etwas, das ich übrigens auch sehr schätze … wenn ich sehen will, wie das Böse und Burtale in 99% der Fälle triumphiert, kann ich mir auch Nachrichten im echten Leben reinziehen ;).

      Und zur deiner Meinung nach „grauen“ Rolle des Darth Vaders: er hat Millionen von Leben auf dem Gewissen, tötet im Jähzorn Untergebene, bricht Versprechen wie und wann es ihm beliebt und verheizt eigene Truppen, nur um seine Wut auszuleben. Das macht ihn aus meiner Sicht zum Prototypen des bösen Charakters. Klar, ganz am Ende bewahrt er seinen eigenen Sohn davor vom Imperator gegrillt zu werden (geht in gewisser Weise sogar als Urtrieb durch, seine eigene Nachkommenschaft zu beschützen), das macht ihn damit aber noch lange nicht zu einer Figur, die man sowohl den Guten, als auch den Bösen zurechnen kann. Das wird im Film aus meiner Sicht auch klar gemacht, da er eben nicht (wie die hellen Jedi) direkt nach dem Tod verschwindet. Das passiert erst, nachdem er von den Guten feuerbestattet wird und er damit symbolisch seine Absolution für seine Sünden erhält.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Interessanterweise ist es gerade die Sequel-Trilogie, die aus Star Wars mehr als nur ein simples Scifi-Märchen bzw eine klassische Heldenreise macht. Es wird ein karma-Prinzip etabliert, das eine gewisse Komplexität in der Macht etabliert. Wo kam der starke Sith in der Prequel-Trilogie her, Palpatine? Karma-Prinzip, weil es so viele Jedis gibt. Warum ist Rey so stark? Karma, auf der dunklen Seite waren zwei starke Mächte (Snoke und Kylo), auf der hellen keine mehr, wieso konnte Luke so stark werden und sowohl Imperator als auch seinen Vater besiegen? Karma. So schlecht die Sequels teilweise sind, sie geben den vergangenen Filmen durchaus Tiefe.

      Antworten
    • Enheitskanzler sagt:

      Hast Du Dir das selber ausgedacht oder von einer Ich-versuche-die-Inkonsistenzen-zu-erklären-Fanboy-Website kopiert? Warum Palpatine so stark war, wird NIRGENDS erklärt, genauso wenig, warum Rey so stark ist. Außerdem war Luke noch da, als Rey kam, was die These ad absurdum führt.
      Dazu kamen noch so krude Ideen wie Macht-Teleportation, Macht-Geister, die Dinge bewegen können, Macht-Heilung und Lebensabsaugung. Gerade so, wie es das schwachsinnige Script jeweils erforderte, um eine verfahrene Situation durch einen Deus ex Machina zu lösen.
      Die Sequels waren einfach Mist, da haben sich zu viele Autoren dran versucht, die an verschiedenen Enden des Seils gezogen haben; der eine Autor brachte die Figuren des anderen Autors um, der andere Autor ignorierte eingeführte Ideen des einen Autors. So wankte die Erzählung ziellos hin- und her, bis am Ende gar nicht mehr klar war, worum es eigentlich gehen sollte. Aber Hauptsache Action und SJW.

      Antworten
    • Sparkiller sagt:

      „So schlecht die Sequels teilweise sind, sie geben den vergangenen Filmen durchaus Tiefe.“

      Aber erst, wenn man sich dafür selber irgendwelche Karma-Theorien ausdenkt und diese als Fakt verkauft.

      Manchmal ist etwas halt kacke und verzweifeltes Schönreden (wie auch in vielen anderen Discovery-Reviews) ändert daran leider nichts.

      („Aber… aber der Burn war doch eine fantastische Anspielung auf die aktuelle Covid-Krise und die daraus resultierende Entfremdung unserer Gesellschaft! Genaaaau!!!„)

      Antworten
    • TUB_Stoffel sagt:

      @Star Wars, ok gut gegen Böse Story, aber doch nicht so einfach. Wenn man die Prequels mit zu bezieht, ist das gar nicht so einfach.
      Man schimpft über das Imperium, dass es dann so einfach war, zeigt eigentlich schon, wie zerfressen die Republik schon vor dem Imperium war, mit tatkräftiger Unterstützung der Jedi angemerkt.
      Die Sache mit der Balance der Macht zeigt wie Verkommen die Jedi eigentlcih waren, was für eine Balance soll das sein? Die zwischen Gut und Böse, zwischen Jedi und Sith schon mal nicht, da am Ende dieses Prophezeihungszeug steht: Zerstörung der Sith.
      Da ich mir Episode 1 bis 6 über die Weihnachtstage wieder mal antat, muss ich für mich sagen, Star Wars handelt nicht von Gut gegen Böse, es ist eine Geschichte über Balance.
      Nichts gegen Stoizismus, die Jedi hatten damit nichts zu tun, denn diese haben in ihrem affektierten Getue, dem „Verbot“ emotionaler Verflechtungen, sich von den „Anderen“ abgenabelt. Im Grunde waren sie feige, sich Gefühlen zu stellen, weil es zur dunklen Seite führen kann. Sie sind genau so unbalanciert wie die Sith, sich Emotionen hingebend, sich in diese reinsteigernd e.c..
      Beides sind Extreme und beides ist in gewisser Art böse. Dem Jedi Liebe zu verweigern, dies mit Angstmacherei vor der dunklen Seite einzuimpfen, ist böse. Alleine am Thema Jünglinge festgemacht, zeigt sich die perfide Art der Jedi, Jünglinge sollen jung sein, JA, da man kleine Menschen leicht seinen Mist einimpfen kann, der feuchte Traum eines Sektenchefs. Daneben keine gesunde Lebenseinstellung und anhand der mangelnden emotionalen Verpflechtung der Jedi mit anderen, kann man, denke ich von einer gewissen Gleichgültigkeit gegenüber den kleinen Dingen ausgehen und erklärt ihre doch relativ schnelle Entscheidung im Klonkrieg mitzumachen. In ihrer Angst und Blindheit vor Gefühlen, hatten sie was wichtiges aufgegeben, die emotionale Verflechtung mit anderen und somit eine Erdung ihrer Anschauung.
      Zwei Extreme, die Anakin zwischen sich zerrieben und zu seinem Fall führten. Anakin hatte sich schon emotional mit anderen verknüpft, mit seiner Mutter, klar, dann mit Padme. Konträr zu dem Jedi-Sektenquatsch. Gefangen zwischen menschlichen Gefühlen und der absurden Einstellung der Jedi. Luke war nicht anders als Anakin, bis er seine Hand verloren hat. Obiwan hatte ihn belogen, Halbwahrheiten sind genauso Lügen und als Obiwan sah, dass Luke nun sein eigenes Ding macht, bequatschte er mit Yoda die Schwesteralternative. Warum? „Kontrolle haben sie wollten.“ Und die haben sie über Luke verloren.
      Im Kampf mit Vader, nutzte dieser die emotionale Verflechtung Lukes aus, um ihn auf die dunkle Seite zu ziehen. Resultat war, Luke besiegte Vader. Die Jedipropaganda sagt: Luke hat sich der dunklen Seite kurzzeitig hingegeben, nö, er hat erkannt, dass emotionale Verflechtung auch Kraft gibt. Und hat am Ende Balance erreicht, indem er auf die Extreme geschissen hat: Die Sith/ Jedi vernichten: Nö, er besiegte Vader durch Hingabe und Gefühle für seine Freunde und er weigerte sich Vader, aus den selben Gründen zu töten, Palpatine verlangte es und wäre jemand von der Jedi-Sektenführerbande anwesend gewesen, hätten sie dies auch verlangt. Luke hat sein eigenes Ding gemacht. Er hat nein zu Palpatine und auch indirekt zu Obiwan gesagt, beide wollten Vader tot, als er einfach Nein sagte, war das auch ein Verneinung der zwei Extreme. Und das war letztlich Vaders Erlösung, warum sich zwischen zwei beschissenen Alternativen entscheiden, wenn man sich für den Sohnemann entscheiden kann.
      Emotianale Verflechtung hat am Ende den ollen Palpatine besiegt, eben das was Jedi nicht so gerne hatten. Ich habe etwas den Faden verloren, aber ich hoffe es ist einigermaßen klar, was ich meine. Ist nur eine Interpretation, hat keinen Wahrheitsanspruch. Für mich ist das keine Gut gegen Böse Geschichte mehr, war es mal als Kind.

      Die letzten drei Schrottfilme habe ich nicht mit betrachtet.

      Antworten
    • TUB_Stoffel sagt:

      „die hellste Kerze auf dem Leuchter“
      Ähm…
      Ja…
      Ingenieure?

      Sorry, ist böse. Ich habe in letzter Zeit auf Academica.eu rumgelesen und da gabe es ein paar Sachen von Ingenieuren, wo mir, wie bei New Trek, dass Hirn aus den Ohren lief.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      @Karma-Pribzip: Ich hab mir das nicht ausgedacht, sondern von einem großen englischen Movie Reviewer übernommen, der sich mit SW auskennt, es ist also eine gängige Interpretation. Jetzt bin ich aber enttäuscht, dass eine normale und auch gängige Interpretation so sehr hier runtergemacht wird. Sollte man nicht offen sein für neue Interpretationen? Wenn man so oft im englischen Raum unterwegs ist wie ich, schnappt man interessante Theorien auf und die Karma-Theorie ist durchaus mit den Filmen erklärbar und auch vereinnehmbar. Das jetzt komplett runterzumachen oder zu verwerfen, zeugt ehrlich gesagt von Unreife und ich hätte nicht gedacht, hier solch eine Bornierheit vorzufinden.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Es stört mich ja nicht mal, dass man mit der Theorie nicht einverstanden ist oder sie nicht mag, sie aber gleich komplett als nutzlos oder gar abwegig zu betiteln, finde ich schon sehr ungerecht. SW lässt viele Deutungen zu und das Karma-Prinzip ist eine mögliche Deutung davon.

      Und wo habe ich in meinen Posts was von SJW und Action erwähnt? Das sind die beiden Punkte bei den Sequels die ich immer wieder anprangere.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Es hat auch nichts mit Schönreden zu tun. Ich rede in keinster Weise Kurtzman-Trek schön, noch tue ich es bei Abrams-Wars. Beides ist kacke, wenn auch in anderen Punkten. Nur worin ist es „schönreden“, wenn eine Theorie angebracht wird, die Sinn machtund von allen Filmen gestützt wird?

      Antworten
  41. Zuse sagt:

    Jo Enheitskanzler, aber Staffel 4 war dann der positive Turn.

    Alleine der Terra Prime Zweiteiler! Da hat Manny Coto was rausgehauen. Und der Zweiteiler davor im Mirror Universe. Das sind die 4 Top-Episoden von Enterprise!

  42. BergH60 sagt:

    tach auch !

    Retrospektiv die 3. Staffel sehr schön zusammengefasst was alles falsch lief und teilweise warum:

    https://www.heise.de/news/Star-Trek-Discovery-Sinnlos-im-Weltraum-5025089.html

    Ich vermute stark, dass der Autor hier mitliest. ;-)

    Gruß BergH

    • JackInTheBox sagt:

      Das ist wirklich eine gute Zusammenfassung. Hoffentlich hält sie zumindest ein paar arme Seelen davon ab, ihre Lebenszeit mit diesem Machwerk zu verschwenden!

      Ich glaube allerdings nicht, dass der Autor hier mitliest, denn ansonsten hätte er schon bei Staffel 1 wissen können welch ein Mist da in den Äther geschissen wurde und nicht diese Lobhudelei hier geschrieben:

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Star-Trek-wird-erwachsen-3846873.html

      Da werden doch tatsächlich die Worte „Discovery“ und „subtil“ in ein und demselben Satz verwendet…

      Antworten
  43. Daaan sagt:

    Als weißer, normalgewichtiger, heterosexueller und intelligenter Mann kann ich mich einfach mit NIEMANDEM in der Serie identifizieren. Wie schlecht die Story von Discovery im Vergleich zu jeder x-beliebigen TNG oder DS9 Folge ist… Bin jedenfalls fertig mit dem Kurtzmann-Müll, ich finde es nicht mal mehr unterhaltsam, mich darüber lustig zu machen.

    • Grinch1969 sagt:

      Ich zitiere mal jp1957,

      „Noch einer, der sich als Opfer fühlt.

      Da kommen einem fast ein paar Burnham-Tränchen.“

      Reiß dich mal ein bißchen zusammen und erkenne dein Problem weiß, normalgewichtig und heterosexuell zu sein endlich an! Du bist privilegiert und hast auf Dinge wie Identifikationsfiguren, Logik und gute Unterhaltung in STD und Pic zu verzichten.

      Antworten
  44. TUB_Stoffel sagt:

    Nun ist es passiert, dieser Trash hat mich in meinen Träumen Heim gesucht.
    Kennt ihr so unangenehme Träume, in denen man irgendwie in einer Szene hängt, sie immer wieder in abgewandelter Form wieder träumt, so eine Art mieser „Ohrwurm Traum“, echt unangenehm. Meist wenn man sich was einfing und Fieber oder so etwas hat.
    So verfolgte mich It’s shit. Mal sagte der Admiral it’s shit mit einem Augenzwinkern, mal mit einer wütenden Miene, mal mit trauriger Miene usw., aber die Worte in Admiralsstimme hallten im Kopf nach: It‘ shit. Brühte mir einen Kaffee auf und versuchte mit Musik it’s shit zu überlagern, es begann im Magen zu grummeln, was folgte war ein kurzer Flitzer auf das Klo und ein fabriziertes Shitgeddon.
    Nun saß ich dann erstmal da auf dem Lokus, erholte mich von der geballten Macht der Durchfallflut, atmete tief durch und wieder meldete sich in Gedanken der Admiral mit It’s shit, die nächste Durchfallflut brach sich mit aller Gewalt ihre Bahn, dabei löste sich irgendeine innere (seelisch, physisch???beides sicher) Verspannung und ab da meldete sich der Admiral nicht mehr gedanklich mit it’s shit. In doppelter Hinsicht fühle ich mich nun erleichtert. Und wie sich meine Popoöffnung anfühlt wohl wirklich eine ultimative Warnung, den Quatsch nicht mehr zu gucken.

  45. G.G.Hoffmann sagt:

    Nur mal zur Erinnerung: heute begann die Indiegogo Kampagne für die VOY-Dokumentation.

    https://igg.me/at/voydoc/x#/

    Habe gleich mal 50 USD gespendet, um ca. 2024 meinen Namen wieder nicht in den Credits zu finden.

  46. Calvero sagt:

    Die Story mit der Mutter, die ihr Kind beschützen will und das Holoprogramm baut, ist sicher das startrekigste der ganzen Staffel. Und dass der besondere Schmerz über den Tod der Mutter eine solche starke Emotion auslöst, ist nachvollziehbar. Ok, reden wir nicht davon, dass das echte Raumschiff wohnlicher ist als diese düsteren Holohallen und dass das ganze genau eine Minute länger hält, als bis die Discovery alle rettet. Wurden folgende Fragen eigentlich schon abgehandelt?

    Wie wahrscheinlich ist es, dass die, die für den Brand verantwortlich sind, ausgerechnet Kelpianer sind?
    Und warum ist eigentlich der Doc nicht gleich mit Burnham zurückgegangen?

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Brandneues
Gemischtes
Büchers
Jenseits Zyklus
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.