Film- und Serienkritiken

Ernsthafte Kritiken zu Film und Serie.

Beiträge zu Doctor Who.


Doctor Who – 6.05 – „The Rebel Flesh“ Review

„Doktor, kommen sie schnell her, der Doctor atmet nicht!“ – „Verdammt, er hat einen Schock!“ – „Qualitätswerte sinken dramatisch, bereits unter Durchschnitt!“ – „Künstliches Drehbuch anschließen!“ – „Ist angeschlossen!“ – „Werte weiterhin kritisch.“ – „Initiiere Wiederbelebungsmaßnahme in Form von wenig überraschender Schlusspointe!“ – „Das EKG gähnt weiterhin! Patient ist bedenklich langweilig, aber nun ausreichend stabil!“ – „Okay, Leute, wir haben unser bestes getan. Nun müssen wir sehen, wie sich sein Zustand in der nächsten Woche entwickelt.“

Doctor Who – 6.04 – „The Doctor’s Wife“ Review

Wenn es um Tempo und Kulissen geht, macht kaum eine andere aktuelle SF-Serie (ja, alle anderthalb!) dem Doctor-Gewusel etwas vor. Doch ist es immer ausreichend, im D-Zug-Tempo wirres Zeugs zu präsentieren? Oder brauchen wir manchmal nicht doch ein reißfestes Hektik-Präservativ? Diese Folge lässt mich überaus zwiegespalten zurück, was mir fast ein schlechtes Gewissen bereitet… Immerhin haben sie sich redlich BEMÜHT, was man z.B. von SGU nie behaupten konnte. Daher: Schon mal die Note 1 für „Betragen“ und „Schönschrift“!

Doctor Who – 6.03 – „The Curse Of The Black Spot“ Review

Hoho, ihr Landratten! Buddelt mal nicht in der Buddel rum, sondern seht einmal kurz zu mir rüber! Ja, auch Du mit dem Astronautenhelm und die Typen mit dem Taschenkalender aus dem Jahre 5390! Diesmal müsst Ihr Euch mal auf einen Seegang einlassen, der sich gewaschen hat. Etwas, was ein echter Pirat natürlich nie tun würde. Also: Spitzt die Säbel und die Ohren, denn es ist Zeit für eine… ALIBI-SPIELT-IN-DER-VERGANGENHEIT-EPISODE, horreeey!!

Doctor Who – 6.02 – „Day Of The Moon“ Review

Wenn dieser Mehrteiler tatsächlich so aufgelöst wird, dass ich nachträglich ALLES kapiere, heirate ich Steven Moffat in der kitschigsten Homoehen-Zeremonie, die man… nein: ER sich nur vorstellen kann, versprochen! Bis dahin muss ich jedoch als Zeichen aller verwirrten Who-Gucker eine Walhoden auf dem Kopf tragen und die Serienmelodie auf meinen Zehnägeln pfeifen. Denn das hier ist so viel und so abgedreht, dass es tatsächlich Fernsehgeschichte schreiben könnte. Ich fange schon mal damit an… (*Mit Edding das Gesicht vollkrakel*)

Doctor Who – 6.01 – „The Impossible Astronaut“ Review

Da! Eine HELLE Serie! So mit LICHT, bunt und Spaß! Sogar bei den Machern, möchte ich vermuten! Schon von Vorteil, wenn man seine Autoren nicht aus der Selbsthilfegruppe der Selbsthasser rekrutiert hat! – Zur Feier der neuen Doctor-Staffel haben Sparkiller und ich übrigens einen kleinen Tanz choreografiert, den wir mangels Sichtbarkeit an dieser Stelle jedoch nicht vorführen können. Stellt Euch daher bitte daher einen herumwirbelnden Klapowski vor, der sich immer dann auf seinem Bürodrehstuhl dreht, wenn Sparkiller „Mana-Mana“ singt.

„Prinz Who von Narnia“ – 2 Reviews

Nach zahlreichen Klassikern versacken wir heute also wieder in den Niederungen öder Mainstream-Montagearbeiten. Aber auch das gehört zu ZUKUNFTIA: Reviews zu Filmen, die die Welt nicht mal dann brauchen würde, wenn sie sich seit der Steinzeit in Isolationshaft befunden hätte. Werke, so nerdig und unaktuell, dass es nur einen beeindruckenden Grund gibt, sie hier zu besprechen: Es wurde Zeit für einen neuen Artikel und ich hatte gerade keine anderen Filme gesehen. Lest heute also alles Unwissenswerte über den zweiten Streifen der Narnia-Blagen und den experimentellen „Doctor Who“-Film von 1996. Viel Vergnügen! – Ähm, irgendwann nach der Beschäftigung mit diesem Käse hier, versteht sich…

„Doctor Who“-Weihnachsspecial: „A Christmas Carol“ (Review)

„Alle Jahre wieder… ko-hommt da-has Drehbuchkind… auf die Erde nieder, wo wir Doofen sind…“ – Auch in diesem Jahr gab es ein Special mit dem guten(!) Doctor. Holt also schon mal Bier und Erdnüsse aus der Krippe, dreht Euren Tannenbaum verkehrt herum und haltet Euch Euren Schraubenzieher auf den Kopf, um die Erwartungshaltung etwas niedriger zu pegeln. Denn wie schon in den letzten Jahren gibt es hier viel Wirbel um ein klein wenig Tiefsinn. Aber das war ja vor exakt 2010 Jahren auch schon so.

Doctor Who – 5.13 – „The Big Bang“ Review

Okay, das ist wohl so ziemlich das Verrückteste, was ich bei Doctor Who bislang gesehen habe. Wie man das beim nächsten Staffelfinale noch steigern will, ohne ZWEI Universen zu rebooten, ist mir ein Rätsel, bei dem ich gerne schon mal auf die Seite mit den Lösungen spinksen würde. Aber lasst uns nun alle „Geronimo!“ rufen und uns in einem Borg-Kubus in die Sonne rasen. Sonnencreme, Psychopharmaka und die berühmte Albert-Einstein-Grimasse dabei bitte nicht vergessen!

Doctor Who – 5.12 – „The Pandorica Opens“ Review

„Finaaaale, Ooh-ho-ho-hooo!“ – Nach all den Budgetkürzungen und lockeren Spaßepisoden dachte man inzwischen schon, der Staffelhöhepunkt würde zugunsten einer BBC-Spendengala ausfallen, moderiert von Matt Smith und Steven Moffat. Zum Glück drehte die Serie stattdessen mal wieder richtig auf! Doch wie das mit dem Aufdrehen manchmal so ist: Auch das irritierende Rauschen wird dabei lauter…

Doctor Who – 5.11 – „The Lodger“ Review

So langsam ist man doch gewillt, die jüngsten Who-Drehbücher persönlich zu nehmen. Und zwar mit dem Teppichklopfer von hinten. – Die Verseichtung der SF-Elemente zugunsten dem Aufbau geistig behinderter Nebenfiguren wird langsam doch etwas auffällig. Aber was soll’s: Ein letztes Mal ließ ich das der Serie noch mal durchgehen und konnte mich daher noch immer gut amüsieren. Aber beim NÄCHSTEN Mal klatscht es, und zwar nicht Applaus, klaro?

Doctor Who – 5.10 – „Vincent and the Doctor“ Review

Lebt denn der alte Mal-Michel noch, Mal-Michel noch, Mal-Michel noch? – Vincent van Gogh ist einer der größten Künstler aller Zeiten, was gar nicht mal so ungerechtfertigt ist, wenn man sich seine unbekannteren, SCHÖNEN Bilder anschaut. Da gerät selbst der Doctor ins Schwärmen und staunt über ein paar Pinselstriche ausgiebiger als über Schwarze Löcher und kalte Sterne. Das macht den Doc sympathisch, uns aber dafür ratlos: Ist das hier nun unübliche Kultur oder der übliche Kreaturentrash?

Doctor Who – 5.09 – „The Cold Heart“

In der Fortsetzung der Reise zum Mittelpunkt… des mittelmäßigen Fernsehens… der Erde… geht es diesmal etwas qualitativer als im Vorgänger zu. Wo ich mich letzte Woche noch in einer Episode von „Geisterbahn – Die Serie“ wähnte, gibt es diesmal etwas mehr Inhalt statt Unhold zu sehen. Noch immer stecken alle Figuren im Zentrum der Erde fest und müssen den Earthling-Aliens erklären, warum sie tief… ähm… schief gewickelt sind.

Doctor Who – 5.08 – „The Hungry Earth“

Oft hat man ja schon bei der Vorschau für die nächste Folge ein bestimmtes Gefühl für die zu erwartende Qualität. Und letztes Mal dachte ich noch so: „Dafür, dass Leute in Löchern im Boden verschwinden, hätte man das noch viel spannender und urangst-mäßiger inszenieren können.“ – Leider passt das sehr auf diese Episode: Obwohl (Friedhofs-)Leichen verschwinden und Leute in Erdhaufen gezogen werden, wirkte das alles nur so spannend wie ein Werbespot für Seramis-Blumenerde sowie für die Alienmasken der Staffeln 1 bis 4.

Doctor Who – 5.07 – „Amy’s Choice“ Review

Träume sind wichtig für das menschliche Gehirn: Sie sorgen für ausreichende Durchblutung im Kopf, für sexuelle Wunscherfüllung ohne Aids-Gefahr und erhalten die Arbeitsstellen sogenannter „Dreamlords“. Diese machen sich einen Spaß daraus, Reisende zu veräppeln und ihnen den Sinn für die Realität zu rauben. – Der geraubte Realitätssinn wird dann übrigens für teures Geld ins Ausland verkauft; in Deutschland kann damit nämlich keiner etwas anfangen…

Doctor Who – 5.06 – „Vampires In Venice“ Review

Um Amy liebestechnisch wieder an ihren Verlobten zu gewöhnen, nimmt der Doctor ihn einfach mit und steckt beide ins Venedig des Mittelalters. Doch dort trifft er auf einen Mann, dessen Tochter von einer Bande aristokratischen Vampiren adoptiert worden ist. Alle entschließen sich überraschenenderweise, ihm bei der Rettung zu helfen…

Doctor Who – 5.05 – „Flesh And Blood“

Die steinernden Engel sind noch immer los und gruseln uns die Augen wund. Wie wird die Geschichte ausgehen und was hat es mit dem Riss in Raum und Zeit auf sich, hinter dem vermutlich eine ganze Taschenlampenarmada auf den Durchbruch wartet? Finden wir es heraus mit dieser Episode!

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