Film- und Serienkritiken

Ernsthafte Kritiken zu Film und Serie.

Beiträge zu Doctor Who.


„Ich sehe ZWEI Doktoren!“ – Poster zum Who-Special erschienen

Zum 50. Geburtstag macht die BBC nochmal ein Riesenfaß voller Timely-Wimelies auf…

Fandoms im Vergleichstest: Besser Warsler als Trekkie?

Sparkiller sprach mich mit einem Herzensanliegen an: Welche SF-Fans aus welchem Lager sind denn gerade auf einer Skala von 0 bis 1 im Mittelfeld von ca. 0,5 einzuordnen (bei 2 – 10 kämen dann langsam normale und sympathische Menschen dazu)? Stinken fette Trekkies inzwischen weniger und warum haben die naturgemäß dummen „Stargate“-Fans Angst vor tiefen Stimmen und großen Regenwürmern? Müssen „Star-Wars“-Freunde dem Jobcenter überhaupt ihre (natürlich fruchtlosen!) Bewerbungsbemühungen vorzeigen, um Leistungen zu erhalten? Sind „Doctor Who“-Fans so oberflächlich, dass sie diesen Text nur mit einer alten Stabtaschenlampe „scannen“?

Peter Capaldi wird neuer Doctor – Und nuuu?

Ja, Capaldi kommt! Quasi der Weihnachtsmann für Nerds! Ich konnte es noch gar nicht richtig mit Euch feiern! Was auch daran liegt, dass ich keine Ahnung habe, was das jetzt konkret für die Serie bedeutet. Aber da ich von „Doctor Who“ dazu erzogen worden bin, von kleinen (und unlogischen) Dingen vollauf begeistert zu sein, zitiere ich mich an dieser Stelle noch einmal selbst und sage ernst und vielsagend: „Ja, Capaldi kommt!“ – Und ein paar Gedanken meinerseits ebenfalls gleich mit. Wie gut, dass ich gerade zuuufällig im Zukunftia-Systemformular bin, was?

Peter Capaldi ist der neue Doctor Who – Wir sagen: „Whoooo?!“

Unsere frische NSA-Akte verrät uns außer einer Rolle als „John“ in Torchwood und als „W.H.O. Doctor“ (Hihi! Zufaaall?) in World War Z nur wenig über den schottischen Schauspieler.

Doctor Who – 7.14 – “The Name Of The Doctor” Review

Huch, das Staffelfinale! Darauf war ich noch gar nicht eingestellt, nachdem Clara durch einige mittelprächtige Episoden gerade noch bei der persönlichen Frage sein dürfte, ob sie nun weiter mitreist oder sich doch wieder ihrem Fertigpizza-Kochstudium widmet. Aber gut, alles Gute hat einmal ein Ende, womit weniger diese Staffel, als der Tod des Doctors gemeint ist. Denn dieser besucht hier mal eben sein eigenes Grab. Sogar mit Stiefmütterchen (= River Song) drauf!

Doctor Who – 7.13 – “Nightmare In Silver” Review

Ein Schnupfen ist nichts dagegen: Kaum gibt der Doctor einem abgeschalteten Cyberman im Kuriosenkabinett von Kreuzkirchen die Pranke, schon ist wieder das halbe Universum in Gefahr. Und das auch nur, weil die andere Hälfte vermutlich schon wieder durch Daleks bedroht wird. Dabei hatte ich WIRKLICH geglaubt, dass die Cybermen jetzt ausgestorben sind! – Wie? Nein, ich will keine Zeitschriftenabos oder Handyverträge! Das war eben ein Witz, ich bin nicht leichtgläubig, wirklich! – Hilfäää!!

Doctor Who – 7.12 – “The Crimson Horror” Review

Wie, kein Doctor zu Beginn? Ganz wenig Clara? Stattdessen die Sidekicks aus den Folgen Sieben-Dings und Elf-Bummens? Und rote Wandfarbe im (Sender)familienpack? – Seriöser zusammengefasst: Die neueste Episode beschäftigt sich mit Religion, Verdammnis und Raketen. Eben alles, was wir in diesem Zusammenhang auch ständig aus dem Nahen Osten hören. Nur, dass hier die Körperfarbe künstlich gerötet wurde und es sich nicht nur um den Bluthochdruck echauffierter Gotteskrieger handelt…

Doctor Who – 7.11 – “Journey to the Centre of the TARDIS” Review

Erinnert Ihr Euch noch an die letzte Woche, wo ich so etwas wie „Weiter so!“ im Who-Review gesagt habe? Nun, ich wurde erhört! Leider aber nur von dem übermotivierten Sadisten im Produktionsteam… Doch bevor es ans Eingemachte (= Dramaturgie aus der Dose!) geht, zuvor noch eine Warnung: Die Monster in dieser Folge mussten auf Grund des Jugendschutzes leider zensiert werden. Mehrere Sechsjährige im Testpublikum sollen sich nämlich beim Anblick derselben schwer KRANK gelacht haben. Nieren- und Hirnspenden werden noch entgegen genommen.

Doctor Who – 7.10 – “Hide” Review

„Blöder Episodentitel… Hide-Park Soltau oder watt?“ – Im Ernst, eine Geistergeschichte? In den mäßig wilden 70ern? Das verhieß eigentlich nichts Gutes, waren die ähnlichen Storys um pseudo-metaphysische Blässlinge doch früher eher ein Garant für Tempo 30 auf der Geister(auto)bahn. Doch statt uns einfach mit durchsichtigen Kohlköpfen zu nerven, die gerne schon immer mal ein Dalek/Cybermen sein wollten, zeigt uns diese Episode eine etwas andere Interpretation. Apropos Interpretation: Hefte raus, tiefgründige Folgenbesprechung!

Doctor Who – 7.09 – „Cold War“ Review

Der Weltraum… Unendliche Abenteuer auf der Erde zwischen den Jahren 1200 und 4200. Dies sind die (in Ermangelung eines schöneren Wortes für „Klischee“) Abenteuer des Traumteams „Who-Surprise“, das mit seinen 4,01 Ideen unterwegs ist, um alte Einfälle auszuwärmen, allzu bekannte Lebensformen im Blecheimer und für den Einmalgebrauch erfundene Zivilisationen. – Oder, ganz anders ausgedrückt: „Schon wieder ein Einleitungstext für eine Who-Folge schreiben…? Böh, dann wandele ich halt irgendwas von Star Trek ab, kommt immer gut!“

Doctor Who – 7.08 – „The Rings Of Akhaten“ Review

Schon wieder über eine Woche rum seit der letzten Who-Episode? Meine Güte, diese 7-Tage-Woche ist ja die schnellste In-die-Zukunft-Zeitmaschine seit der Erfindung der TARDIS in Form eines Jahresurlaubs! – Jedenfalls bekommen wir auch dieses Mal wieder einiges für unsere BBC-Haushaltsabgabe geboten: Einen Asteroidengürtel für alle, die den Orbit gerne enger schnallen, ein Monster, das frenetisch auf eine Glasscheibe einprügelt (Wie die Samstag-Nacht-Besoffenen in der Straßenbahn, nur halt in weniger) und einen einköpfigen Kinderchor, der einem Himmelskörper den magnetische Pol faltig jodelt.

Doctor Who – 7.07 – „The Bells Of Saint John“ Review

Liebe Kinder… Beim letzten Mal lernten wir, dass wir niiiiemals bei Leuteausbeutern wie bei den Chefs von „kik“ einkaufen dürfen (waren schöne Aliens aus alten Pullovern übrigens) und davor erfuhren wir, dass man seinen Müll immer trennen muss, damit sich unsere Hände nicht in Joghurtbecher verwandeln (plausible Erklärung hierfür steht noch aus). Tja, und diiiesmal zeigt uns die Serie „Doctor Who“, dass man niemals die Gefahren des Internet unterschätzen sollte, da sonst die SEELE eines Menschen direkt durch den WLAN-Anschluss rausgesaugt wird.

Doctor Who – Weihnachtsspecial: „The Snowmen“

Manchmal könnte man meinen, Doctor Who geht bei der Suche nach neuen Monstern einfach nur mit dem Finger durch das Wörterbuch: „Vogelscheuchen, Statuen, Puppen, Wasser, Lava, menschliche Fettpolster… Oh, Schnee hatten wir noch nicht!“ – Eine „kreative“ Vorgehensweise, die ich nach dem „Verbrauch“ von so kreativen Gedanken wie menschenfressenden Schatten(!) und anderem Unmöglichkeitsgelöt jedoch nur unterstützen kann, da die Serie ansonsten vermutlich mangels Monstern eingestellt werden müsste…

Doctor Who – 7.05 – „The Angels Take Manhattan“ Review

Im Ernst: Für die Legitimierung eines Überwachungsstaates wären die „Reeping Angels“ ideal: Sie schlagen nur dann zu, wenn keiner guckt (wohingegen „meine“ örtlichen Heroinjunkies auf ein immer größeres Publikum beim Löffelbrutzeln abzielen) und selbst verkleidete V-Männer werden schnell enttarnt. Nämlich dann, wenn derjenige in einer erstarrten Besprechungsrunde hockt und die Infiltrierten keinen Ton herausbekommen. Doch reicht all dies aus, um in einer 4. Folge zum Thema noch vor Überraschung zu versteinern? Oder sollte man bei dieser Folge zur Sicherheit besser GANZ wegschauen, um Steven Moffat das schamvolle Weglaufen zu ermöglichen?

Doctor Who – 7.04 – „The Power Of Three“ Review

Alea iacta est. – Der Würfel ist gefallen. Und mit diesem launigen Latein-Limbo verabschieden wir uns auch schon von jeglicher Anspruchshaltung an dieses Review oder an diese Episode. Denn ausnahmsweise gibt es meinen Texte jetzt nicht nur AUF sechs (DIN A4-)Seiten, sondern ab heute auch ÜBER Sechsseiter, nämlich über die Kuben, die hier auf der Erde verteilt werden. Wird der Doktor herausfinden, was es mit diesen Dingern auf sich hat? Und warum bekomme ich bei solch offensichtlich rhetorischen Fragen immer so ein Prickeln im großen Zeh?

Doctor Who – 7.03 – „A Town Called Mercy“ Review

Western, Knestern, Festern… Das Drehbuch-Glücksrad hat diesmal ein Sand&Leute-Setting ausgespuckt und so landet der Doctor nebst seinen Kletten mit Köppen im Wilden Westen. Dort bekommt er es mit einem rachsüchtigen Cyborg zu tun, der mit seinem Leben als willenlose Killermaschine unzufrieden ist und sich daher gegenüber seines Schöpfers als willenlose Killermaschine aufführt.

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