Film- und Serienkritiken

Das ernsthafte Magazin für Kritiken zu Film und Serie.

Filmkritik - Wir werfen mehrere Blicke auf aktuelle und vergangene Kinofilme. Abfilmen verboten.


„Skull Island“ – Ein Review für den Schädel

Netflix und Amazon sind schon eine tolle Sache: Für den überschaubaren Obolus von wenigen (bengalischen) Cent pro Film darf man sich hier Blockbuster in die Rübe schrauben, für die man an der Kinokasse höchstens einen trockenen Knatterpups übrig hatte. Da ich den letzten Godzilla-Film gar nicht für sooo übel erachtete (zumindest fand ich in meiner fehlenden Erinnerung nichts Negatives – außer Amnesieärzten halt), wollte ich auch diesem Monsterfilm jene Chance geben, die ihm niemals zustand.

„Das Philadelphia-Experiment“ (1984) – Eine einst verschollene Kritik

Kindheits-Klassiker haben zwei Probleme: Erstens fand man die meist nur deswegen gut, weil wir sonst nix hatten, oder weil man ein eher minderbemitteltes Kind war – was erklären würde, warum es mir nie gelang, bei meinen Eltern erfolgreich auf die Anschaffung von Pro7 und Tele 5 zu drängen. Dieser Film bietet jedoch auch einen guten Grund an, ihn faszinierend zu finden: So glaubte man damals in gewissen Kreisen, das Philadelphia-Experiment hätte wirklich stattgefunden! Und das nur wegen eines einzelnen „Zeugen“, der ein verschwundenes Schiff gesehen haben will (= Widerspruch?).

„Star Wars VIII – Die letzten Jedi“ – Das hinterletzte Review

Ich weiß, der neue SW-Film ist schon lange in den Licht- und Helle-Seite-Spielhäusern. Und eigentlich erwartet ihr von Zukunftia, dass wir zur Premiere eingeladen werden, um dann rasch ein Review zu schreiben. Leider erhalten wir jedoch keine Karten mehr, seitdem Kollege Sparkiller auf dem letzten Roten Teppich betrunken eine Gruppe geknickter Trekkies beschimpft hat. Die Worte „WIR Warsler sind die Lieblingskinder von J.J. Abrams, ihr Versager!“ fielen genauso wie zahlreiche Verdauungssäfte aus seiner Kauluke. Also sah ich den Film dann in einer vernagelten Holzkiste in Bielefeld… Auch nett.

Wonder Woman – Das wunderbar kurze Review

Handlung: Eine Amazone verlässt zusammen mit Chris Pine, in seiner üblichen Rolle als Captain Kirk, ihr gemütliches Insel-Resort um nach einem legendären Bösewicht zu suchen. Dieser taucht aber erst kurz vor dem Ende auf und existiert leider nur für den üblichen die Sinne betäubenden CGI-Endkampf. Vorher kämpft sie jedoch erst einmal gegen die bösen Deutschen im ersten Weltkrieg und noch bösere Vorurteile gegen Frauen. (Was wollen die denn noch? MEHR Schuhe?!)

„Life“ (2017) – Die öde Kritik zum Film mit dem kreativen Namen

Da der Film im Netz vorzugsweise mit „Alien“ und „Gravity“ verglichen wird, will ich gar nicht großartig ausscheren (Ich hatte eher den Beginn von „Species“ im Kopf, aber wer kennt sich schon gut mit miesen Filmen aus?) und bestätige hiermit die buckelige Verwandtschaft in den Genres der a) mordenden Single-Monstren und b) geschrotteten Raumstationen. Immerhin spielen hier 2-3 Stars mit. Und das ist – dem Filmposter zufolge – ja immer noch das Wichtigste.

„Swiss Army Man“ – Die „Die“-Kritik

Eine Film über einen Verzweifelten, der immerhin eine Leiche als Freund hat? – Für Zukunftia.de geht das natürlich als Science Fiction durch (oder als wünschenswerte Entwicklung im Privatleben?), weswegen ich bereits eine Rechtfertigung habe, dieses Filmchen kurz zu reviewen. Mut zu Neuem (und Dingen, die gaaar nicht neu riechen) sollte man allerdings mitbringen, denn z.B. Oma Platuschke würde zu der Prämisse nur den Kopf schütteln – und stundenlang von IHRER Zeit als Tote berichten…

„Passengers“ – die Kritik zum Weiterschlafen

Und wieder ein Haken, den ich an den neuesten Science-Fiction-Film setzen kann (*mit Schlachthaus-Haken wink*). Nicht, dass ich mir von Chris Pratt (= Chris Pine für Nichttrekkies) und Jennifer Lawrence (= Die Bogenhalterung aus „Hunger Games“) besonders tiefgründige Unterhaltung versprochen hätte, aber seit ein paar Jahren lohnt es sich durchaus mal, SF-Streifen nur wegen des frischen Looks anzusehen. Sie dürfen halt nur nicht von J.J. Abrams sein, dann gibt es durchaus mal was zu staunen.

„Alien – Covenant“ – Die Kritik mit Horrorfaktor

Jaaa! Freikarten! – Einem glücklichen Umstand hatte ich es zu verdanken, den neuen Alien-Film sehr früh und kostenfrei zu sehen – auch wenn sich die Kosten am Ende nur verlagerten und schlussendlich von meinem Nervenkostüm abgezogen wurden („40 Minuten Werbung vor dem Film? 14,50 Euro für Mini-Bier und etwas Popkorn? 6 Euro Parkgebühr?“). Im Ernst, wer sich über den Niedergang des Kinos wundert, darf sich gerne bei mir melden. Meine Faust und Netflix/Amazon erklären euch dann gerne, was in der Medienwelt so abgeht…

„Star Wars – Rogue One“ – die Kritik zum Thema Krieg

Seltsam. Kollege Sparkiller hat hier noch kein Kurzreview zu „Rogue One“ geliefert. Heißt das etwa, der Film ist … selbst … geliefert? Womöglich eine langweilige Aneinanderreihung von Figuren und Schauplätzen, die nicht mehr MEIN Star Wars sind? (*mit ausgestreckten Fingern auf Brust fasst*) Ein Stil, der nicht genau DAS liefert, was ich nach 200 Stunden Konsum des Erweiterten Comic-, Hörbuch- und Scherenschnitt-Universums erwartet habe? DAS würde das Franchise im Leben nicht überleben!

Kurzkritik: „10 Cloverfield Lane“ – Es wird nicht mehr gewackelt!

Wie, keine Wackelkamera mehr? Gut für meinen Magen, der in dieser Hinsicht ein echter Kulturbanause, ach was: -RABAUKE ist! Aber eigentlich sollte man über diesen Film weniger wissen als über die Unterwäsche der eigenen Großmutter – weswegen ich auch fast nichts über den Inhalt verraten werde. Denn nur wer völlig ohne Erwartungen reinschaut, der kann am Ende behaupten, zwei oder drei Male überrascht worden zu sein. – Was schon vier Male mehr als bei den letzten Werken von J.J. Abrams ist!

„Doctor Strange“ – Die Kritik ohne Zaubertricks

Doctor Strange war der letztjährige Held, der mich aus dem nicht enden wollen Konglomerat an Mongos und Kongos noch am meisten reizte. Schließlich wollte ich als Kind auch immer Zauberer werden (um mir noch mehr Star Trek erschaffen zu können). Und, seien wir ehrlich: Benedict Cumberbatch sieht irgendwie geiler aus als ein (*blätter, raschel*) Chris Evans. Diese grauen Schläfen! Zum Dahinschmelzen…

Kurzkritik: „Arrival“ – Anspruch nach Zahlen

Handlung: Riesige Raumschiffe erscheinen überall auf der Erde und schweben doof in der Gegend rum. Dort ist eine Kommunikation lediglich über eine dicke Trennscheibe möglich (im Schiff, nicht der Gegend). Aber als selbst eine Hundertschaft gesichtsloser Experten kein Wort versteht, wird schnell Professor Banks (Jodie Foster) herangekarrt. Unterstützung erhält diese von Hawkeye, welcher, ähnlich wie in den Avengers-Filmen, nicht viel zur Handlung beiträgt. Zusammen verbringt man den Großteil des Films mit Staunen und anderen schönen Emotionen.

„Zero Theorem“ – Die Kritik zum Selbstfärben

Ein kahlköpfiger Einsiedler, der aus unerfindlichen Gründen von sich selbst in der „Wir“-Form spricht (Borg?), hockt in einer alten Kirche, arbeitet unverständliches Zeugs am Computer und wartet auf einen bestimmten, ihn rettenden „Anruf“, der ihn von allem Elend erlösen soll. Was in Teilen meiner Kindheit entspricht (bis auf die Sache mit der Glatze, die kam erst 4 Jahre später), ist natürlich der langerwartete Dystopie-Kracher von Terry Gilliam.

„Independence Day 2 – Wiederkehr“ – Ein Gastbeitrag

Willkommen beim wahrscheinlich besten Gastbeitrag seit meinen letzten hundert – und dem einen von Sparkiller! Da ich leider(?) „Independence Day 2“ noch immer nicht sehen konnte (ich spare auf einen 100-Zoll-Fernseher, damit ich emotional besser mit den Opfern in den Städten connecten kann), springt der langjährige Zukunftia-Leser Thilorethisch für mich ein und lieferte kürzlich das löbliche Gegenteil einer Fake-News: Die Produktions-Vorbesprechung von Roland Emmerich mit seinem Team.

Kurzkritik: „Rebirth“ – Alles nur in deinem Kopf?

Als Weichei mit dünner Schale muss man mal was Neues wagen. – So entschließt sich ein frustrierter (Im-Kopf-)Beamter also, an einer Art Selbstfindungstrip teilzunehmen. Doch irgendwie sind da alle NOCH komischer als er…

Kurzkritik: „ARQ“ – Der arge Netflix-Film

Ein Mann (mit Frau) wacht auf, wird überfallen und landet gefesselt im Keller. Und das gleich mehrmals, denn nebendran steht eine formschöne Zeitmaschine, die verdächtig nach einer Druckerpresse aussieht. Fortan lässt jeder Tod die Lügenpress… die Zeitschleife rotieren.

Brandneues
Gemischtes
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht

Jenseits der Welten