Film- und Serienkritiken

Der Latinum-Standard des Star Trek Universums

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Suchergebnisse für März2022.


„Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.04, „Watcher“

„Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.04, „Watcher“

Diese „Picard“-Autoren sind echte Füchse. Da sagen sie uns doch glatt, dass das Zeitlinien-verändernde Ereignis in drei Tagen stattfinden wird! Wenn ich mir das Tempo der letzten beiden Folgen ansehe, gehe ich also davon aus, dass diese Geschichte über 5 weitere Staffeln auserzählt wird? Mit Option auf Verlängerung, falls jemand in Kurtzmans Umfeld zufällig erneut an einer brennenden Mülltonne („Hey! Eine Inspiration!“) vorbeikommt. Oder jemanden kennenlernt, der weniger als 2500 Dollar im Monat verdient…

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.13, „Coming Home“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.13, „Coming Home“

In diesem epischen Finale versteht die Spezies Ten-C endlich, dass Tote keine Karos tragen („Ach so, wir haben euch weh getan? Dabei haben wir die meisten Völker doch sofort und schmerzlos ausgelöscht?“). Gleichzeitig muss Tarka einsehen, dass sein Plan seinen persönlichen Verlust nicht wettmacht („Aber für meine verlorene Eck-Kneipe, für DIE würde ich weiterhin das Universum opfern!“). Und Book sieht ebenfalls ein, dass er sich da in eine Sache verrannt hat („War alles nicht so gemeint. Die nächste Galaxie retten wir dann wieder zusammen?“).

„Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.03, „Assimilation“

„Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.03, „Assimilation“

Die zweite Picard-Staffel wirkt bislang tatsächlich fokussierter – und die Figuren gesetzter. Vielleicht liegt es daran, dass man im Angesicht eines diktatorischen Regimes plötzlich wieder zueinander findet? Ein cleverer Life-Hack, der gerade ja gerade auch im realen Leben probiert wird… Leider hilft all das unserem Freund Elnor nicht weiter. Der bleibt nämlich mit einem brötchengroßen Schussloch in der Schulter zurück – und träumt von der glorreichen Zeit, als romulanische Kampfnonnen vor allem in der Küche und Kindererziehung geschätzt wurden.

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.12, „Species Ten-C“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.12, „Species Ten-C“

Die Spezies Ten-C hat ihr Feingefühl vor langer Zeit gegen eine 200-ml-Pulle „Davidoff“ verpfändet. Denn obwohl sie so Sachen wie „Erstaunen“ oder „Mitgefühl“ in Geruchsform ausdrücken kann, scheint es, als wenn sie überrascht wäre, was so ein Schwarzes Loch-Bagger in einer bewohnten Galaxie anrichten kann. („Ach sooo, Planeten können bewohnt sein, so wie unser Planet? Wer konnte das ahnen?“) Doch erst mal muss eine gemeinsame Sprache gefunden werden. Wie wäre es bei Kurtzman-Trek mit… Hassliebe?

„Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.02, „Penance“

„Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.02, „Penance“

Gerade in der Dystopie angekommen, geht es erst mal an das Sammeln von Informationen: Warum ist Admiral Picard in dieser Welt so finster geworden? (Falsche Zielkoordinaten von Laus/Leber?) Warum ist ausgerechnet Seven zur düsteren Präsidentin mutiert? (Weil ALLE starken Frauen nun mal Präsidentin oder Päpstin werden?) Und wie gelingt es Dr. Agnes Jurati eigentlich jeden Tag, nicht mit dem Kopf zuerst aus dem Bett zu steigen? (Kraftfelder?) Nun: Die Antworten auf ganz andere Fragen sehen wir hier.

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

Fein: Der Titel „Rosetta“ bezieht sich auf den realen „Stein von Rosetta“, auf dem in drei verschiedenen Sprachen Inschriften stehen. Ist dies also eine Folge, in der es um Kommunikation und Völkerverständigung geht? – Ja, irgendwie schon. WENN man denn unstrukturiertes Gefasel von unmotivierten Aliens in unbeleuchteten Gängen dazuzählen möchte. Nebenbei ist diese Episode eine der hässlichsten dieser Staffel. Wo bleiben eigentlich die ganzen LGBTQ-Regenbogenfarben, wenn man sie mal wirklich braucht?

„Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.01, „Stargazer“

„Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.01, „Stargazer“

Dass die erste Staffelfolge von „Picard“ teilweise solide daherkommt, ist keine Überraschung. Wie bei Season 1 scheint man Himmel und Doofe in Bewegung gesetzt zu haben, um auf dem Kurtz-Trek ein paar leckere Goodies zu drapieren. Ja, ich sehe fast einen riesigen Hebel vor mir, der einmal im Jahr gezogen werden darf, sodass aus einer Luke zwei ECHTE Trek-Fans ins Autorenzimmer purzeln. Die sich kurz die Augen reiben und 24 Stunden lang alte Episoden nachrecherchieren… Und zusätzlich den Serienstandard von heute. („Drei Sekunden ein Schiff zeigen, das nicht verwaschen ist? Faszinierend!“)

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