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„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.13, „Coming Home“

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.13, „Coming Home“

In diesem epischen Finale versteht die Spezies Ten-C endlich, dass Tote keine Karos tragen („Ach so, wir haben euch weh getan? Dabei haben wir die meisten Völker doch sofort und schmerzlos ausgelöscht?“). Gleichzeitig muss Tarka einsehen, dass sein Plan seinen persönlichen Verlust nicht wettmacht („Aber für meine verlorene Eck-Kneipe, für DIE würde ich weiterhin das Universum opfern!“). Und Book sieht ebenfalls ein, dass er sich da in eine Sache verrannt hat („War alles nicht so gemeint. Die nächste Galaxie retten wir dann wieder zusammen?“).


Kennt ihr diese total dicken Leute, die immer Sabber am Mund haben? Die ihrer eigenen Wohnung ständig aufräumen, bevor sie mit ihrem überdimensionalen Hintern die Schrankwand einreißen? Mehrere Male am Tag? – Natürlich kennt ihr sie nicht! Sie sind nur ein Klischee, Leute! Werdet erwachsen.

Trotzdem versucht Discovery, genau wie dieser Personenschlag zu sein. So eine Art zahnloser Wabbel, der nicht weiß, in welchem Zimmer sich seine Gliedmaßen gerade bewegen. Bereits zu Beginn war ich fassungslos, wie man die nette, wissenschaftliche Episode rund um die „chemische Kommunikation“ wieder aufgreift:

Michael: „Wir haben mit denen kommuniziert, sie werden das DME wohl bald abschalten. Ein Sieg der Wissenschaft, hey-hooo!“

Madame Dings: „Aber während ihr weg wart, hat Tarka sein Schiff in wilde Drehbewegungen versetzt und steuert mittels Zerstörungs-Magie© auf die megamächtigen Wesen zu. Seht hier!“ (*Wirre Kameraeinstellungen von Flipperkugeln und vorbeihuschendem Hintergrund zeig*)

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.13, „Coming Home“

„Ich seh nix, wo fliegen wir hin?!“ – „Keine Ahnung. Aber da oben ist ein Bumper mit der Aufschrift ‚Pinball Universe‘, hilft das weiter?“ – Wenn Chaos- und Weltraumforschung zu einem Fachbereich verschmelzen: Die Space-Szenen kann man komplett abhaken. Auch auf die Gefahr hin, dass die Crew dann einem riesigen Haken ausweichen muss.

„Oh neeein, jetzt glauben uns die Wesen nichts mehr! Wie können wir ihnen erklären, dass wir nichts mit diesem Tarka zu tun haben, der rein privatrechtlich die Zerstörung der Galaxie und dieser fremden Spezies vorantreibt?“

„Wir könnten eine Geistverschmelzung probieren?“

„Aber wir können doch NUR mit dutzenden Molekülverbindungen kommunizieren? Mit stundenlanger Arbeit, ständigen Heureka!-Ausrufen und einem Linguisten?“

„Öööh… Ja… Schooon. Oder die Vulkanierin geht kurz ans Küchenfenster, kneift die Augen zusammen und redet mit den Fremden, bis kurz Blut aus der Nase kommt.“

Ihr versteht schon… Die komplette letzte Folge, rund um die Duftmoleküle, war quasi für… für… (*Mit Fächer den Duft aus der eigenen Unterhose hochwirbel*)

Mal abgesehen von der völlig irren Motivation von Tarka, der NUR mit universumsgefährdenden Energieeinheiten in ein läppisches Paralleluniversum gelangen kann (für seinen Kumpel genügten damals 3 Streichhölzer und eine MacGyver-DVD), fragt man sich auch, was die fremde Spezies geritten hat?!

Die WISSEN, was ihr Gerät anrichtet und dass es bewohnte Planeten GIBT. Dass man denen eine ganze Folge lang erklären(!) musste, dass andere Lebewesen gerne ihren Körper, ihren Untergrund und ihre wärmende Sonne behalten wollen, grenzte schon an Idiotie. – Oder sind die Ten-C irgendwie russischstämmig?

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„Ich füüühle, dass die Fremden verärgert sind. Sie sind sooo weise, dass sie erst dann wieder mit uns sprechen, wenn wir das andere Schiff ausgelöscht haben. Und zwar mittels … Klimawandel?!“ – Sie sind alle so kluk: Zu diesem Zeitpunkt habe ich das Ende noch nicht gesehen. Aber ich rechne fest mit einem tränenreichen Begrüßungsball mit den Ten-C. Motto: „Alles nur ein Missverständnis, wir wollten euch erst nächsten Monat auslöschen, ha-ha.“

Außerdem:

– Wieso besitzen die Aliens nicht mal Schusswaffen, Kraftfelder oder andere Schiffe als diese wehrlosen Blubberblasen? Doch nicht sooo mächtig? Und dabei hat der ultraintelligente Tarka noch nicht mal den „Change“-Button gefunden, der das Schiff in zehn Teile auftrennt? – Gott, das ist alles so DUMM und das hier ist eigentlich MEIN Franchise, buhuhuu!

– Was will Tarka jetzt gewinnen? Seinen Zellen-Kumpel wiederfinden? Oder nur eine Kopie von ihm in einem anderen Universum? Ich war leider kurz abgelenkt, da seine Gefangenen davon gesprochen haben, dass man in anderen Universen auch Gurken auf die Sandwiches legt…

Das war mal alles meeeein geliebtes Star Trek, buhuuuu!

– Kurz nach der Gedankenverschmelzung der Präsidentin labert Saru sie schon wieder voll: „Ich hatte auch immer Probleme, mich anderen zu öffnen.“ – Ja, alles ganz goldig, mein Schneeflocken-Herz. Aber es geht gerade um andere Sachen. Vielleicht mal kuuurz nicht mit dem Psychotherapie-Buch auf den Handlungsfaden einschlagen?

– Ich bin mir nicht sicher, ob ich das nicht sogar gut finde: Book entkommt aus dem Kraftfeld, weil das Halsband seiner Katze eine Katzenklappe(!) im Feld generiert. Einigen wir uns darauf, dass das eine kreative Idee war. Und bei Data und Spot hätte man es wohl sogar abgefeiert!
Räusper. Und TNG wäre dabei nicht so sauhässlich gewesen…

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„Okay, das hier ist unser Ticket hier raus!“ – „Ich verstehe… Wir schieben durch dieses Loch alte Photoalben und psychiatrische Aufzeichnungen, um Tarka aufzuhalten?“ – Partikelpause: Statt eine durchdachte SF-Geschichte zu erzählen, hält man sich gerne mit solchen Spielereien auf. Kein Wunder, dass Tarka so krampfhaft aus unserem Universum verschwinden will? („Ich werde es eines Tages finden. Dieses Universum ohne Tränendrüsen, jawohl!“)

– Leider habe ich nie kapiert, was gerade im Weltraum passiert. Wo war der „Orb“, aus dem sich die Discovery mittels Pilzpower rausfräsen musste? Was war der Unterschied zwischen dem Hyperfield, der vorher gezeigten schwarzen Oberfläche und dem Aufenthaltspunkt von Bookers Schiff, das angeblich DORT nicht angegriffen werden kann? Und sollte die Episode nicht eher „Fifty Shades of CGI-Nebel“ heißen?

– Die Sache mit Books „unerreichbarem“ Schiff im Glitzer-Wunderland war null spannend. Zumal man sich auch fragen darf, was Renos Gefangenschaft für die Geschichte gebracht haben soll…? Da flogen ihr ja einfach nur zehn Sprüche und ein paar Lakritz-Reste aus dem Schandmaul, bevor sie zur Discovery zurückbeamte. („Ich bin noch bis Sonntag in der Stadt, Leute! Ach ja: Jesus Book liebt euch!“)

– Dass die Präsidentin einer verkniffen dreinschauenden Michael sagen muss, dass man nun Frau Ndoye auf die Brücke holen solle („Militärische Taktik ist immer seeehr wichtig, wenn einem die Anomalien auf die Füße plumpsen!“), war auch wieder arm. So wirklich entscheidungsfreudig und selbstbewusst wirkt Michael gerade nicht? Wobei sie es ja auch schafft, beim genauen Gegenteil zu nerven. Vielleicht mal Figur/Serie/Captain auswechseln? Die Autoren können dann auch gerne die eigenen Umzugskartons hinterhertragen…

– Was sind das eigentlich für potthässliche Schiffe, die wir in der Nähe von Tilly – Erde – sehen? Ein fliegender Türkeil, eine aufgeplatzte Verhütungsspirale (wo in der Mitte ganze Decks rausfliegen können) und viele Schiffe im Hintergrund, die wir uns gar nicht erst anschauen dürfen. Zu hässlich für den Weltuntergang? I don’t doubt it.

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„Das Föderations-Hauptquartier meldet: Keine besonderen Vorkommnisse. Der Milchschaum hält. Strukturelle Integrität der Kaffeesahne im normalen Bereich.“ – Design von Leuten mit Daumenschrauben: Bei diesem klassischen Schiffs-Look sieht man deutlich die Einflüsse der Defiant und der Enterprise E.

– Dazu kommt, dass ihre Kameraden aus der Schnee-Episode plötzlich in ALLEN Schlüsselpositionen sitzen. Allesamt gräusliche Alienfressen mit Nuschelfaktor und Erfahrungsdefizit.

– Ndoye, die wir sooo sehr lieben gelernt haben (niemand stand jemals so breitbeinig auf einem geheimen Deck wie sie!) erklärt sich bereit, anstelle von Detmer diese ganz krassen Pilotensachen zu vollführen. Natürlich mit der üblichen Schmier-Ansprache davor: „Ich fand die Erde immer ganz knorke. Vor 20 Jahren fing das quasi schon an.“ – Oh Gott, ich hatte ja keine Ahnung, dass die Anführerin der Erdstreitkräfte so fühlen könnte!

– Die „USS Nog“. Die „USS Yelchin“… Ich frage mich langsam, ob das den Autoren nicht selber peinlich ist. Fehlt nur noch die „USS Michael Piller“?

– Die Diskussionen mit Tarka („Muss… alten… Knastkameraden… wieder… treffen!“) werden nach mehreren Folgen nicht frischer. Zumal er wenigstens eine Frau und drei Kinder hätte verlieren können. Oder eine Kolonie aus großbusigen Liebessklavinnen? ALLES hätte für den Zuschauer wohl besser funktioniert als sein Drang, den Masken-Eugen mit dem Zahlenfetisch wiederzusehen.

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„Oh Gott, Book! Was habe ich getaaan?“ – „He, Moment mal. Wie habe ich dich denn gerade umgestimmt?“ – „Es war dein neues After Shave. Die Spezies Ten-C sagt, dass der Geruch für einen bittersüßen Neuanfang steht. Und für Erfolg bei den heißen Transgender-Frauen.“ – Psycho-, aber nicht -logisch: Die Figurenmotivation ist leider vom vorletzten Bild komplett durch den Küchenquirl gezogen worden.

– Die „Präzisions“-Ramm-Attacke kam mir komisch vor. Sind Torpedos zu doof, um einfach an die Seite von Books Schiff zu scheppern? Und wieso füllte man die Hälfte der Folge mit diesen Problemen, die keine erzählerische Substanz haben? „Wir brauchen Energie, können aber nicht beamen!“ – „Wir müssen beschleunigen, dürfen aber nicht fliegen.“ – „Wir können kochen, sind aber noch in der Fastenzeit!“
Schade, ich mochte das Konzept der „sinnvollen Lebenszeit“ eigentlich immer ganz gern.

– Tillys Abenteuer bei der Verteidigung von Erd-Schutzschilden tröten da ins selbe Horn: Viel Action, Kameragewackel und Gefasel um nix! „Wir dürfen Reaktor 2 nicht alleine lassen, sonst lässt sich Schutzschild 3 von uns scheiden!“ – „Oh Gott, wenn wir Sie nicht hätten. Gott schütze Sie, Fähnrich Wie-auch-immer-sie-heißen-mögen!“

– Immerhin wird in der Armageddon-Mittagspause mit dem Admiral Whiskey gesoffen. Und über Sonneruntergänge und Muttis geschwafelt. Ja, das sind diese Momente, wo man fühlt, dass das Raumzeit-Kontinuum laut aufschreit – und für immer verglüht. („60 Minuten für DAS?! Argh!“)

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.13, „Coming Home“

„Diese schrecklichen Gravitationsanomalien. Der gekrümmte Raum. Dieses furchtbare Wabern in der Raumzeit. Wie lange können wir der Anomalie noch standhalten?“ – „Äh, sie ist noch gar nicht hier. Vielleicht doch mal weniger Alk saufen?“ – Willkommen in der trinkfesten Trinkfeste: Im Föderations-Hauptquartier erinnert man sich an seine Verluste. Hach, all diese vergangenen Sahnetörtchen und Schokolinsen…

– Book stirbt, als sein Schiff explodiert. Okay, natürlich nicht wirklich, aber wir machen den Autoren für einen Moment die Freude, ja? Michael bzw. ihre Schauspielerin durfte ja auch ihrem liebsten Hobby nachgehen („Juchuuu, heulen! Darauf freue ich mich schon den ganzen Tag! Äh, also seit dem rituellen Frühstücks-Flennen.“)

– Mal was Positives: Das „Dark Souls“-Level, in dem die Spezies Ten-C lebt, hat mir gut gefallen. Schön detailliert, wenn auch natürlich wieder zu DUNKEL. Aber eine abstraktere Welt hat es bei Star Trek selten gegeben.

– Der Beginn des Dialogs mit der Spezies war dann auch ganz gut. Episch, völkerverbindend und positiv. Blöd nur, wenn Michael danach mit nassen Äuglein erklären muss, dass Tarka wegen eines „Verlustes“ so ausgetickt ist („Er mochte den Zellen-Sex halt sooo gerne!“) und Book die Zerstörung seines Planeten nicht so dolle fand. Was MICH dann wieder dran erinnerte, wie unfassbar dämlich die Spezies Ten-C wohl sein muss. („Ach sooo? Kaputtmachen macht Sachen kaputt und Leute traurig? Das kommt in unser großes Buch der Klugheit!“)

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.13, „Coming Home“

„Da! Still! Die Spezies will etwas sagen! Es werden Worte voller Weisheit sein!“ – „FREMDLINGE! Wieso habt ihr euch in unseren atomaren Abfall gebeamt? Lebensmüde oder watt?“ – Da kann „Elden Ring“ noch was von verlernen: Leider wird nicht mit der Umgebung interagiert. Vermutlich war der große Greenscreen-Drehteller noch nicht aus der Spülmaschine raus?

– Nachdem Book dann doch nicht tot war („Wir haben den Transporterstrahl abgefangen und erst jetzt weitergeleitet, weil… öh… verregneter Sonntagnachmittag?“), hält er der Spezies eine Standpauke. Die hat das abgebaute Material nur dafür verwendet, um sich hinter Trumps Mauer dem Hyperfield zu verstecken. Doch dieses gigantische, intergalaktische, aufwändige Projekt wird natürlich SOFORT gestoppt, als Book es ihnen erklärt („Verstecken nix gut. Alle hatten Aua. Nicht mehr machen?“)

– Ab hier geht die Folge noch ganze 15(!!) Minuten. Ein schwer auszuhaltender Mix aus emotionalem Geschnatter („Wir sind alle toll, vor allem die Tollsten!“), Sarus fruchtlosen Liebesschwüren in Richtung der Präsidentin („Hm… Diese Liebe. Schwierig. Besser, wir chatten in Zukunft nur?“) und Michaels Blabla in Richtung Präsidentin („Und zu Hause so? Ist der Hund gesund?“).

– Weiter geht es mit Booker („Ich vermisse mein Schiff. Und die Zeit, als ich kein waffenbenutzender Verräter war.“). Aber schon toll, wie er damals mit Michael im Schnee getollt hat. Und dieser gemeinsame Kaffee auf dem Planeten Nasenbohr-Prime. Unvergesslich!

– Alle gehen auseinander, kommen wieder zusammen, stoßen mit den Köpfen zusammen. Und werden alle Hindernisse überwinden. Bis zur nächsten Staffel. Michael erklärt das ganz „gut“ mit ihrem minutenlangen Geseier am Ende.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.13, „Coming Home“

Die Föderation gründete in den darauffolgenden Jahren mehrere Waisenhäuser auf den Jupitermonden. Der Verbrecher Book lebte eine Weile alleine und rettete verhungernde Klingonenbabys, kam dann aber stets für Bowling-Abende zurück. Saru blieb eine Weile alleine, hatte aber heimlich Gartenhaus-Sex mit wechselnden Präsidentinnen. Und Michael telefonierte jeden Wochentag mit der Spezies Ten-C, damit sie keine Planeten mehr auslöschte.

Alles in allem eine verlorene Staffel, die man auf die Folgen 1 und 12 hätte beschränken können.

Was ein schöner Zweiteiler rund um eine verwirrte Giga-Rasse gewesen wäre, zerfaserte in einer Explosion aus Routenplanung, Waffenkalibrierung und Massen-Masturbation.

Dass aus JEDEM Zwischenschritt und jeder Toilettenpause eine einzelne Folge gebaut wurde, ist aus dramaturgischer Sicht unverzeihbar. Zumal am Ende wieder nur das emotionale Gefasel EINES Charakters zum Ziel geführt hat.

Das nächste Mal beim Staffelstart einfach leise in den Hyperraum wimmern („Wir haben euch alle lieb, bitte nicht morden!“) und sich den Rest schenken?


Fazit: Alles total verstrahlt und trotzdem kein brauchbares Röntgenbild.

Die halbe Folge besteht daraus, irgendwelche Gründe oder Hindernisse für erfundene Phantasie-Manöver zu besprechen.

Und wegen dieses wirren Gefasels („Wir können nur beamen, wenn der Nippel… durch die Lasche… und so?“) gerät das Konzept der Kommunikation komplett in den Hintergrund. Natürlich aber nur, bis man die Ach-so-schlaue Spezies nach allerlei Krachbumm wieder in die Zivilisation zurück-gefaselt hat.

Ein erzählerischer Flickenteppich, der einfach nur langweilt. Oder, um es mit den Worten von Saru, Tarka oder Book zu sagen:

„Will zu meinaaa Mamaaaaa!?!“

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKIS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Energiepolitik im Tal der Tränen, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.13, „Coming Home“

Immerhin.

Immerhin konnten die Ten-C (der Name stammte letztendlich doch nur aus dem Zufallsgenerator) auch die letzte Folge würdevoll hinter sich bringen. Deren Motivation stellte sich zwar als simpel heraus („Brauchen DMA-Bagger für Strom! Altmeier Froooind!“), aber es hätte Schlimmer sein können. Deren Design war auch originell genug, quasi die Reaper aus Mass Effect in nett.

Vielleicht hat deswegen auch niemand erwähnt, dass mindestens ein fetter Asteroid auf die Erde gekracht ist? Wahrscheinlich sogar mehr, da der Hagel ja noch eine Weile weiterhing?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.13, „Coming Home“

Selbst wenn die nur im Ozean landen, ist das in Sachen Flutwellen und somit Lebewesen nicht eher negativ? Gut, bin da kein Experte. Und die Autoren wohl auch nicht.

Nett aber, dass das Hauptquartier der Föderation warptauglich ist. Das Teil sieht zwar aus wie ein designtechnisch ziemlich mutiger Popo-Stöpsel aus dem Beate Uhse Katalog, aber nett.

Aber das Schicksal der Erde ist eh egal, denn… Book ist nicht tot! Toll, dass die Ten-C ausgerechnet seinen Transporterstrahl zwischen all den Explosionen und sonstigen Ereignissen für besonders interessant hielten, damit wir am Ende unsere geliebten Michael-Tränen zu sehen bekommen. Ein schöner Ausklang für die Herrscherin des Universums.

Apropos, in bester Herr der Ringe Manier geht es nach dem Abschalten der DMA noch knapp 20 Minuten weiter. Erden-Präsidentin Zahnlücke dankt allen für ihren Einsatz, vor allem Erden-General Zahnlücke. Da pfehlte eigentlich nur ein Pfeifkonzert… *spuck*

Sogar Tilly trifft noch einmal auf ihre Crew-Kumpels, was alle für ein lustiges Ringelspiel und somit einen weiteren Eintrag in mein Cringe-Logbuch nutzen. Nebenbei wird uns noch gezeigt, wie stabil diese Raumschiffe der Zukunft sind, da Moppel Merida dabei sogar hüpft.

Fazit: Die große Auflösung war für Discovery-Verhältnisse in Ordnung, auch wenn es nur auf ein emotionales „Bitte aufhören mit baggern!“ – „Hmm. Okay.“ hinauslief. Nach dem Burn verursacht durch Dilithium + Emotionen sind wir mit einer Alien-Sprache mittels Düften + Emotionen wohl noch glimpflich weggekommen. Schade, dass der extra eingeführte Sprach-Experte nix mehr zu tun hatte, außer doof gucken. Aber das ist ja auch eine Emotion?

Nur der Rest war leider wieder typisches Disco-Gaga. Jede Figur ging noch einmal so richtig in sich und kotzte die eigenen Gefühls-Innereien auf den Präsentierteller für den Zuschauer. Bläh.

Aber was erwartet uns in der nächsten Staffel? Wodurch wird darin die Galaxis in Gefahr geraten? Ganz wichtig: Wie viel werden Emotionen damit zu tun haben und wie werden diese vermittelt? Mentale Räume + Emotionen hat sich STP ja schon geklaut. Verdammt, das macht mich so wütend!

*astro-tv karmastein anschrei*

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von Klapowski am 19.03.22 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (41)

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  1. Kazairl sagt:

    Nun, wodurch wird die Galaxie wohl als nächstes wieder in Gefahr geraten? Wir kennen Kurtzman nun genug um zu sagen irgendwas mit Anomalie.

  2. Daniel sagt:

    Ja nun. Ja. Ich stimme dem Review in allen Punkten zu. Dennoch hat es Discovery diese Woche geschafft mich emotional zu erschlagen. Die wenigen gut gesetzten Punkte um das persönliche Vermächtnis, den für viele oft unerfüllten Wunsch nach einem erfüllten Leben, auf welches man ohne Reue zurückblickt und der tragische Verlust des Liebsten kam aus irgendwelchen Gründen so derart hart gut bei mir an, dass ich diese Woche trotz aller zu Recht geschilderten Diskrepanzen sage: 4/5 Für eine niedrigere Wertung war einfach zu viel Pipi in den Augen. Verdammte Zwiebel-Ninjas.

    Selbstverständlich haben Jens und ich das im Rahmen unserer **** aggressiven WERBUNG **** für das Video-Review unter https://www.youtube.com/watch?v=B0u4YUcSXIk&t=4647s , das natürlich auch eine MEXICAN STREETFIGHT OPEN CHALLENGE enthält (Herr Klapowski, ihr Move!), näher ausgeführt. **** aggressive WERBUNG Ende ****

    Jens als emotional Kalter und verlorener Mensch gibt nur 2/5, aber es seih Ihm verziehen. Vielleicht bin ich ja auch nur einfach froh, dass die Staffel rum ist.

  3. el_Cheffe sagt:

    Absolut richtiges Review, eigentlich -5/5 weil es die letzte (gute) Folge damit kaputtgemacht hat. Kapieren konnte(!) man hier nix vor lauter Geschwurbel und hecktischen Schnitten.

    Was Jens dazu noch gesagt hat, hat mich echt schockiert. Die schnell neu erfundene Erden-PräsidentIN (was sonst), ist in Wirklichkeit eine US-Politikerin die Wahlkampf betreibt !

    ->Stacy Abrams.(WIKI)
    Im November 2020 bekundete Abrams Interesse, bei der Wahl 2022 erneut für das Amt der Gouverneurin anzutreten. Dabei würde es zu einem erneuten Duell mit Brian Kemp kommen.

  4. Hoppelhase sagt:

    Danke das ihr so lange druchgehalten habt.
    Hab mir die Folge am Donnerstag schon mal im Schnelldruchgang angesehen (auf Englisch, da bleibt einem so mancher Text erspart ) und hab erst gedacht mein Rechner ist kaputt. Immer nur Burnhamster und Tränen und Tränen und Tränen.
    Und heute werde ich es tun!
    Eure Review war so grauenhaft das ich mir die gesamte Folge in Deutsch OHNE vorspulen ansehen werde!
    Für bleibende Schäden seid ihr dann Schuld.
    Wenn ihr also heute Abend gut schlafen wollt … schliesst die Ohren falls ich laut vor Schmerzen schreie!
    Euer Hoppelhase ( im Moment noch bei geistiger Gesundheit !)

  5. BigBadBorg sagt:

    Ich hab die Staffel nicht gesehen aber mit Interesse eure Reviews verfolgt. Und was ich so gelesen habe war das gleiche wie immer. Dümmliche Charaktere, viel Social Justice, Deus ex machina, Weltraummagie, immer ziemlich dunkel, langweilige CGI, Fremdschämen. Die kurzen Ausschnitte von Major Grin auf youtube bestätigen eure Kritiken.

    Damit möchte ich abschließend sagen: Vielen Dank dass ihr euch das angetan habt! Und ich dadurch nicht musste!

    • jako sagt:

      Was an social Justice eigentlich immer so schlecht sein soll…
      Was willst du? Social Injustice? Förderung von Obdachlosigkeit? Kein Gymnasium für Hartz 4 Kinder? Ermäßigungen für Reiche?

      Aber gut…. Storys müssen wirklich nicht moralisch erhaben sein um gut zu sein.

      Nun ist das hier aber immerhin Star Trek.
      Du weiß schon, die ohne Geld, die mit den schwarzen auf der Brücke und den Russen am Steuer.

      Also bei Disco kannste dich ja über vieles beschweren…. Aber social Justice?

      Antworte
    • BigBadBorg sagt:

      Hi Jako,

      das kann ich jetzt so nicht stehen lassen. Natürlich ist Social Justice gut! Das steht außer Frage. Inklusion in allen Bereichen sollte unser aller Ziel sein. Soweit ist alles gut.

      Bei einer TV-Show sieht das gegebenenfalls etwas anders aus. Da sollte man Fingerspitzengefühl beweisen und nicht den Vorschlaghammer auspacken. Ein besonders schönes Beispiel das ich immer gerne in so einer Unterhaltung anbringe ist San Junipero, eine Folge aus der Serie Black Mirror.

      Zwei Frauen sind die Hauptdarstellerinnen. Check. Sie haben eine lesbische Beziehung. Check. Eine ist schwarz, eine ist weiß. Check.

      Und es wird dem Zuschauer nicht eingeprügelt, es wird auf ganz natürliche Weise gezeigt. Keine Übertreibungen, den Machern geht es nur darum eine Geschichte zu erzählen. Und deswegen funktioniert die Folge so gut und zählt zu den Highlights der Serie.

      Und dann haben wir das neue Star Trek. Hier wird man das Gefühl nicht los dass eine Liste abgearbeitet werden musste. Frauen in Führungspositionen? Fast alle. Schwule Charaktere? Yup. Transsexuelle Charaktere? Ja. Lesbische Charaktere? Ja. Männer in Führungspositionen? Dumm oder böse.

      Kann man machen, wirkt allerdings plump und nicht natürlich. Nicht so wie in San Junipero. Man packt einfach alles rein was auf Twitter gerade cool ist, ob es passt oder nicht.

      Da ich nur die erste Staffel komplett und die zweite nur zur Hälfte geguckt habe kann ich natürlich nicht sagen ob es besser wurde. Nach den Reviews und Videos zu urteilen denke ich aber nicht. Eher schlimmer.

      Wenn du allerdings ein Vertreter dieser Checkliste bist und alles auf Biegen und Brechen drin haben willst, egal wie, dann ist NuTrek dein Ding.

      Antworte
    • Darkk sagt:

      Aus meiner Sicht ist es zu kurz gedacht, hier der übertriebenen SJ/Woke/wasauchimmeralsBegriffgradpassendist die Schuld zu geben. Ja, in dieser Hinsicht sind die aktuellen ST-Produkte extrem plump und sinnfrei umgesetzt.

      Die eigentlichen Probleme liegen meines Erachtens eher in den schlechten Drehbüchern und…klingt zwar banal…aber ich hab echt das Gefühl, dass sie einfach nichts zu erzählen haben. Deswegen eiern sie von Folge zu Folge, von Staffel zu Staffel, ohne dass was Konsistentes und Spannendes dabei rumkommt (ähnlich wie bei SW).

      Ich schaue aktuell parallel DS9. Unglaublich der Unterschied.

      Antworte
    • JP1957 sagt:

      @Darkk: Du bringst es auf den Punkt … wir erleben in Discovery und Picard grottenschlechte Drehbuchautoren, die nichts zu erzählen haben … und das auch noch schlecht.

      Die Auseinandersetzung mit SJ/Wokekram in den Serien lenkt dabei nur ab, bedient zum Teil auch die Ressentiments von – einigen – Kommentatoren hier.

      Politisch ist New Trek eher Widerspiegelung des Trumpismus in den USA: Narzistische Selbstbespiegelung, Emotionalisierung, Akzeptanz/ Verherrlichung von Gewalt.

      Aber es ist schon „gelungen“, wie die Autoren es schaffen, eigentlich fortschrittliche Ideen mit so einem reaktionären Scheiß zu koppeln.

      Antworte
    • jako sagt:

      Also das die führenden Charaktere hauptsächlich Frauen und nicht weiß sind, dass da Homosexuelle drinnen sind, dass da trans Figuren drinnen sind, das die weißen männlich Figuren Mal zurücktreten und die 2. 3. Oder auch 4. Geige spielen, dass stört mich tatsächlich null.

      Mich haben da eigentlich nur 2 Aspekte gestört.
      Das Adira im 32. Jahrhundert anscheinend immer noch erklären muss, dass trans zu sein OK ist und… Und das sie Gray zurückholen, damit er „wirklich gesehen wird“ und dann ist er da und verschwindet wieder und taucht einfach nicht mehr auf.

      Ansonsten wird die Hautfarbe und Sexualität einfach null thematisiert und es wird eben eine Zukunft gezeigt in der diese kämpfe nicht mehr gekämpft werden müssen.

      Es ist keine Inklusion Mehr. Es ist Partizipation. Den entsprechenden Gruppen wird keine kleine Nische mehr zugestanden sondern sie sind 100% gleichwertiger Teil der Gemeinschaft. Und das heißt, dass sie so die Gemeinschaft eben auch tragen können. Auch alleine, ohne die weißen Männer, die es die letzten Jahrhundert wie selbstverständlich einfach alleine gemacht haben.

      Und schauen wir doch Mal ganz genau hin. Es wird ja als Phänomen von nu-trek bezeichnet….

      Star Trek Picard:
      Weißer männlicher Hauptcharakter.(hetero)
      Weiße weibliche Hauptfigur Seven (bi)
      Weiße weibliche Hauptfigur jurati (hetero)

      Strange New Worlds:
      Weißer männlicher Hauptcharakter
      Weiße männlicher 2. Hauptcharakter
      Weißer weiblicher 3. Hauptcharakter

      Star Trek lower Decks:
      Weißer männlicher 2. Hauptcharakter

      Star Trek Prodigy:
      Weißer weiblicher über Hauptcharakter

      Ich finde nicht, dass das nach einer Unterrepräsentation von weißen und Heteros in nu Trek aussieht… Und die weißen Hauptfiguren sind auch nicht dumm.

      Ich finde, wie die anderen hier, dass die Geschichten an sich nicht gut sind und das liegt zu 0% an diese vermeintlichen Checkliste.

      Storys sind Müll, Regie ist nicht sonderlich, Schauspiel ist meist schlecht.
      Unterscheidet sich aber auch noch von Serie zu Serie. Picard kann ich aushalten. Lower Decks find ich ganz cool. Prodigy gefällt mir gut und discovery ist einfach grottenschlecht.

      Ich muss diese Aspekte deiner „Checkliste“ nicht in Serien haben. Aber sie stören mich nicht, es könnten auch Mal alle schwarz oder schwul oder sonst was sein. Passt schon….. Ich habe eben auch keine Gegencheckliste, von Dingen die nicht drinne sein Dürfen.

      @jp

      Also den trumpismus sehe ich da sicher nicht drinne. Die Akzeptanz von Gewalt ist nichts, was in den USA plötzlich nach 2016 aufgetaucht ist…

      Antworte
    • jako sagt:

      Also das die Ausweisndersetzung mit Themen die Ressentiments von Leuten bedient ist geschenkt. Das liegt in der Natur der Sache.

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      Was mich immer auf die Palme bringt:

      Talentlose Produzenten lassen sich für ihre „woken“ Inhalte feiern, und das in einer Zeit, in der diese Inhalte weder Kreativität noch Mut erfordern. Mutig wäre heutzutage ja eher das Gegenteil, nämlich eine Serie zu bringen, in welcher der Cast gar nicht divers ist.

      Sehr bedenklich finde ich es, wenn sich „Star Trek“ partei-politisch festlegt, indem man den Wahlkampf von Personen wie Stacy Abrams unterstützt.

      Antworte
    • jako sagt:

      Es wäre mutig einen nicht diversen Cast zu haben…. Ahja… Klar.
      Das wäre heldenhaft…

      Star Trek Strange New Worlds…
      Alle 3 Hauptcharaktere sind weiß und 2 davon sind männlich. Wahnsinnig mutig.

      Antworte
    • Serienfan sagt:

      „Strange New Worlds“ hat sieben Hauptcharaktere, darunter eine Schwarze, eine Asiatin und eine Kolumbianerin.

      Damit liegt die Serie im Diversitäts-Ranking wahrscheinlich knapp unter Voy, deutlich unter DS9, aber leicht über TNG.

      Ich würde mir allerdings eine neue Kurtzman-Trek-Serie wünschen, die ausnahmslos aus weißen Hetero-Männern über 50 besteht. Diese Serie wäre dann genauso schwachsinnig wie alles Bisherige, und sie würde deshalb genauso auf Ablehnung bei den Fans stoßen, aber man könnte dann endlich mit dem Mythos aufräumen, es sei die Diversität, an der sich alte Trek-Fans stören.

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      Jungs! Na da habt ihr aber ein paar ordentliche Fässer aufgemacht :-)

      so mal der Reihe nach
      @Jako
      „Was an social Justice eigentlich immer so schlecht sein soll…“
      Du meinst abgesehen von der Gleichschaltung, dem Einordnen von Menschen nach willkürlichen äußeren Merkmalen, der Ablehnung des Leistungsprinzips zugunsten ebenjener willkürlichen äußeren Merkmale, dem Verneinen von Individualität zugunsten eines Schubladendenkens, das Ausgraben alter und schon weitgehend irrelevant gewordener und das Erfinden neuer Feindbilder und dem vorsätzlichen Aufhetzen von Bevölkerungsgruppen gegeneinander?

      Ich persönlich bin für „soziale Gerechtigkeit“ und damit zwangsläufig gegen „Social Justice“, denn das ist nicht das selbe, beileibe nicht.

      Daran anschließend
      @Bigbadborg
      Nein Inklusion ist nicht automatisch gut. Jüngst machte der Schwimmsport Schlagzeilen, nicht das dramatischste aber ein hübsches Beispiel. Inklusion für den Arsch.

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      @Darkk + JP
      Ich finde, es kommt beides zum tragen, die stümperhaften Drehbücher UND das abarbeiten der ideologischen Checkliste.
      Die Checkliste erlaubt es den Machern und einigen Fans die Kritik an den Geschichten und Kritik an der Checkliste in einen Topf zu werfen „Jeder der NeuTrek kritisiert ist sowieso nur ein [hier beliebigen Neulinken Kampfbegriff einsetzen] und daher ist die Kritik irrelevant.“

      Warum immernoch der arme Trump hervorgezerrt wird erschließt sich mir auch nicht. Wird bei Kurtztrek wirklich „Trumpismus“ widergespiegelt?
      Bzw …. Frage an JP: spielst du in dem Satz auf Trump als politische Figur an oder auf seine Anhänger?

      In ersterem Falle würde ich dir, was die narzistische Selbstbespiegelung angeht, durchaus zustimmen – allerdings ist der Mann auch Politiker und da ist das quasi Voraussetzung. Den gleichen Hang zum Aufschneiden und zur Selbstbeweihräucherung sehe ich aber auch bei praktisch allen anderen Politikern, auch und vielleicht sogar besonders bei den Ultraprogressiven.
      Was Emotionalisierung und Akzeptanz/ Verherrlichung von Gewalt angeht – sorry, sehe ich weder bei Trump selbst, noch bei seinen Anhängern.

      Rumheulen und Leute totprügeln findet man eher bei der autoritären Linken.
      Selbst Trumps Außenpolitik war, verglichen mit seinen Vorgängern (vom Nachfolger will gar nicht erst anfangen), für amerikanische Verhältnisse erstaunlich friedlich.

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      @Jako
      „Dass Adira im 32. Jahrhundert anscheinend immer noch erklären muss, dass trans zu sein OK ist und… Und das sie Gray zurückholen, damit er „wirklich gesehen wird“ und dann ist er da und verschwindet wieder und taucht einfach nicht mehr auf.“
      Zeigt auf wunderbare Weise, dass hier wirklich nur eine Checkliste abgearbeitet und Twittertrends hinterhergehechelt wird und den Verantwortlichen und den Drehbuchschreibern die gesellschaftlichen Fragen die sie ansprechen wollen in Wirklichkeit am Arsch vorbei gehen. Das ist die Definition von „Virtue Signaling“.

      Antworte
    • jako sagt:

      Mein lieber scholli.
      Du solltest vielleicht weniger YouTube Videos schauen in denen dir „erklärt“ wird, was social Justice und was „soziale Gerechtigkeit“ ist…

      Was du hier von dir gibst ist das typische Abwehrverhalten.

      Rassissten….das sind natürlich die, die sich gegen Rassismus einsetzten, in dem sie auf die Realität hinweisen. Vorurteile… Ja haben die Leute, gegen weiße.
      Tot prügeln… Das machen natürlich hauptsächlich die linken. ( Hast du vielleicht Statistiken, wie viele von linken so totgeprügelt würde?)

      Und Trump…. Ach lässt doch den Mal den Trump sein, der muss so. Der arme…
      Und auch die Anhänger… Die sind alle ganz friedliebend… Mit ihren waffen….
      Aber ich vergaß… Das sind ja alles linke, die sich als trumpisten tarnen um den ghandi der neuen Zeit in Verruf zu bringen.

      Das ist alles so absurd.

      Antworte
    • Scholli67 sagt:

      Mein lieber Jako,
      ich habe mir von Social Justice Verfechtern erklären lassen was Social Justice ist und ich hab auch darauf geachtet was sie TUN und nicht nur was sie SAGEN.

      Wer Menschen aufgrund ihrer Ethnie anders behandelt ist ein Rassist. Punkt.
      Ich mag keine Rassisten und mir ist es, im Gegensatz zum laut herumschreienden autoritär-progressiven Gesindel, schnurzpiepegal wie diese Rassisten aussehen.

      Aber es ist schön zu sehen, dass du auf dem neuesten Stand bist, auch dir reicht es nicht mehr kein Rassist zu sein, man muss ein Anti-Rassist sein!
      Und wie macht man das?
      Indem man noch besessener von ethnischen Merkmalen ist als dein Großvater, als er noch in HJ-Uniform durchs Gebüsch gehirscht ist.

      Hast du das Kaspertheater um „In the Hights“ mitbekommen?
      Wo die Damen und Herren Social Justice Verfechter nicht nur methaphorisch, sondern buchstäblich mit einer Farbpalette aus der Hornbach-Malerabteilung durch die Gegend gezogen sind und Schauspieler attackiert haben, weil sie 5% weniger Melanin hatten, als vorgeschrieben um wirklich „repräsentativ und inklusiv“ zu sein. Du erwartest ernsthaft von mir, dass ich mich solch einer hirnrissigen Ideologie verschreibe?
      Sorry, ich hab zu viel Star Trek geguckt. Das hat mich versaut.

      „Tot prügeln… Das machen natürlich hauptsächlich die linken“
      Ich würde dein Augenmerk gerne auf die blutigen Ausschrei … ooops, sorry … wollte sagen „größtenteils friedlichen Demonstrationen“ im letzten Jahr lenken.
      Was waren’s? So um die 30 Tote?
      Aberhunderte im Krankenhaus, Milliardenschäden, großtenteils kein Versicherungsschutz weil höhere Gewalt, tausende Existenzen zerstört. Und der bösen, bösen Polizei kann man’s diesmal nicht anlasten.
      Oh nur so nebenbei: wieviele Menschen sind über das „langjährige,statistische Mittel“ hinaus getötet worden, nachdem deine Social Justice Truppe „defund the Police“ durchgeprügelt hat. Guck mal nach, ich hab mal Stichproben bei einigen Großstädten gemacht, du wirst staunen.
      Von daher Social Justice ohne mich, ich als LIBERALER Linker will mit diesen Leuten nix zu tun haben.

      Wahrscheinlich bin ich verrückt, wenn mir der Texaner mit Knarre am Gürtel, die er nicht einsetzt, weniger Angst macht als der Antifamop der mit Skateboards auf die Schädel unbewaffneter, hilflos am Boden liegender Menschen eindrischt. Nochmal zum mitschreiben: 30 Tote.

      Junge, Junge, du hast dich echt ein bißchen zu sehr an der eigenen Propaganda besoffen.
      Ein nüchternerer Blick auf die Fakten könnte helfen.

      Antworte
    • jako sagt:

      Also für deine 30 toten hätte ich jetzt gerne Mal einen beleg. Bzw. 30 Belege.

      Und abgesehen davon ist dir in der Hitze des Gefechts wohl jede fähig zu differenzieren abhanden gekommen.

      Es gibt ein sehr großen Unterschied zwischen gewalttätigen Demonstrationen und einem generellen Einsatz gegen Rassismus.

      Aber für dich scheint ja Anti-Rassismus ein Problem zu sein…

      Gesundheit.

      Antworte
    • jako sagt:

      Nur mal so:
      Der US CRISIS MONITOR von acleddata.com meldet für 2020 25 Tote während politischen Protesten in den USA. Das sind aber 1. Alle politischen Proteste und 2. wird hier auch darauf eingegangen, wer da aus vermeintlich welchen Gründen getötet wurde.

      Und das ist nicht: Linke Prügeln rechte tot… das wars
      Aber naja… differenzieren und so. Da würde ich mich mit „durch propaganda besoffen“ mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen, Scholli.

      Auch zum Thema:
      „Editor’s note: Since this piece was published in July 2020, the data has changed: domestic terrorism experts now link one homicide in the US to a self-described anti-fascist, the first such killing in 25 years.“

      https://www.theguardian.com/world/2020/jul/27/us-rightwing-extremists-attacks-deaths-database-leftwing-antifa

      Antworte
    • Dephinroth sagt:

      Herrlich :D
      Noch vor zwei Jahren, da betrachtete man den Begriff SJW wie ein Wundetier, als ich ihn im Zusammenhang mit Star Trek Discovery brachte.

      @Joko: Du wirst mir doch sicher recht geben wenn ich jetzt sage, dass der Kuss zwischen Kirk und Uhura 1968 als gewagt bezeichnet werden durfte. Der Aufstand war groß und viele Menschen, die damals noch dem Narrativ der Rassentrennung anhingen, waren empört.

      Kann das neue Trek, Hand aufs Herz, mit gleicher Anwendung, nämlich eines Kusses zwischen zweier unterschiedlicher Ethnien, ein ähnliches Ergebnis einholen?
      Und jetzt stell dir vor, mit welchem Ansatz sie am schnellsten empören könnten. Diesmal nicht die Massen, sondern die 0,5 Prozent der immerzu Heulenden auf Twitter und Co. und deren Medienlandschaft, die sich gerne für den Rest der Welt hält.
      Nutz deine eigene Fantasie.

      Antworte
  6. BergH sagt:

    tach auch !

    Konnte nicht schlafen und dachte STD E4S13 wäre gut für schnarch.
    Fazit :
    Was für ein Scheiss.
    Gelaber.
    Deux ex machina.
    Gelaber
    Deux ex Machina.
    Gelaber mit Tränen.
    Deux Ex Machina
    Gelaber
    Katzenklappe (!)
    Gelaber mit Tränen
    Tilly trinkt (Ganz schlecht in der Schwangerschaft)
    Deux Ex Machina
    Ganz viel emotionales Gelaber.

    Dank Gottes ist die Season vorbei.

    Immer nur Burnhamster und Tränen und Tränen und Tränen.

    Gruß BergH

    • HerbergsVater sagt:

      Bei Schlafmangel empfehle ich eher etwas beruhigendes, schönes. Und nicht etwa albtraumhaften Murks aus dem Kurtzmann’schen Hause.

      Antworte
  7. Kazairl sagt:

    Typisch Kurtzman-Trek. Eine Story, die für 2 Folgen Stoff lieferte, wird auf eine ganze Staffel gestreckt.

  8. jako sagt:

    Von allen discovery Finalen, fand ich dieses mit Abstand am besten.

    Dennoch keine wirklich gute folge.

  9. FordPrefect sagt:

    Nun habe ich es auch endlich geschafft nach der „Mid Season“ Pause alle weiteren Folgen zu schauen.
    Mit viel Händchenhalten und noch viel mehr Alkohol!
    Was ich nicht mehr geschafft habe, jede einzelne Folge zu kommentieren. Das ist ja nicht auszuhalten, sich das alles noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen.
    Danke an Klappo und Sparkiller für diese Selbstkasteiung.
    Was für ein Quatsch, wie kann irgendjemand mit Verstand sein OK für diese Staffel geben?

    „Das war mal alles meeeein geliebtes Star Trek, buhuuuu!“
    Ja, *schnief*

    Übrigens, warum lebt General Zahnlücke noch?

    Ich weiß noch nicht wann ich meinen inneren Masochisten wiederbeleben kann um mir Jan Luck Pikkert Staffel 2 an zu tun. Das ist einfach alles unglaublicher Mist.

    Ich schaue ja gerade TNG und es ist unglaublich wie sich meine Sehgewohnheiten geändert haben. Ich schrei alle 10 Sekunden den Bildschirm an „Jaaaa, genauso wird ein Raumschiff Kommandiert“, „Exakt so verhalten sich Offiziere“ „Wow, die unterhalten sich ja wie normale Menschen“ „Krass, die Geschichte ergibt Sinn!“…

  10. Vulpe sagt:

    Praktisch das in der Ten-C-Höhle Sauerstoffatmosphäre vorhanden ist.
    Warum gibt es auf Raumschiffen einen Kamin mit echtem Feuer? D.h. man repliziert Holz um Sauerstoff zu verbrennen – der ja grundsätzlich eher für andere Sachen gebraucht wird?

    Die Szene wo MB heult weil Books angeblich stirbt fand ich nicht komplett scheiße. Klar Gesichtsakrobatik ohne Ende, aber es war kein endlos langes heulen sondern ein kurzer Ausbruch. Danach gings wieder um das eigentliche Thema. Selbst als Captain darf man mal kurz zum Ausdruck bringen, dass das indirekte töten des eigenen geliebten Partners nicht angenehm ist.

    Ich fände es mal ganz cool, wenn statt allen möglichen modernen Beziehungs/Geschlechter-varianten ein paar Klassiker dabei wären.
    z.B. Tilly und der alte Sternenflottentyp nähern sich durch das gemeinsame Erlebnis an.
    Also alter Mann – junge Frau oder alte Frau – junger Mann. Evtl. Untreue als Thema.
    Alternativ: Mann schwängert Frau und hat kein Bock auf das Gör – Frau alleinerziehend.
    Einfach mal eine Konstellation die in der realen Welt für mehr Skepsis sorgt als ein homosexuelles Paar.
    Die machen es sich halt schön leicht damit, nur genau so viel Woke zu sein wie niemand etwas dagegen sagen kann.

    Adira als binäres-was-auch-immer, das ihren imaginären Freund nur loswerden konnte durch Auslagerung, wird von einem schwulen Paar bestehend aus möchtegern-albino und zombie-psychiater souzsagen ungefragt adoptiert. Papa-Bär?! wirklich? Stamets sieht überhaupt nicht aus wie ein Bär. Ok vll ein Eisbär.

    Das ist ok und normal und akzeptiert.

    Das Tilly und der sexy Sternflottentyp lieber über den Sinn des Lebens sinnieren (wobei natürlich ihr Sinn viel wichtiger ist als seiner) statt sich in den letzten zwei Stunden ihres Lebens (und dem der Erde) die Seele aus dem Leib zu vögeln wie jeder normale Mensch das machen würde… das ist dann nicht normal?

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