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„Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

Fein: Der Titel „Rosetta“ bezieht sich auf den realen „Stein von Rosetta“, auf dem in drei verschiedenen Sprachen Inschriften stehen. Ist dies also eine Folge, in der es um Kommunikation und Völkerverständigung geht? – Ja, irgendwie schon. WENN man denn unstrukturiertes Gefasel von unmotivierten Aliens in unbeleuchteten Gängen dazuzählen möchte. Nebenbei ist diese Episode eine der hässlichsten dieser Staffel. Wo bleiben eigentlich die ganzen LGBTQ-Regenbogenfarben, wenn man sie mal wirklich braucht?


Das Review muss heute etwas bildhafter ausfallen. Man sagt ja nicht umsonst: „Ein Bild sagt mehr als Tausend Logikfehler“?

Hier also nun das Methadon-Programm, das die Autoren anstatt einer schlüssigen Handlung vorgelegt haben.


Es war einmal vor vielen Klagen…

Ein Schiff namens Discovery verlässt die Galaktische Barriere, um auf einem toten Planeten die Ruinen der Spezies Ten-C (oder ihrer Schwippschwager) zu durchsuchen. Ein ernsthaftes wissenschaftliches Anliegen, für das die alte Nazi-Uniform aus der Klavierlack-Brigade gerade gut genug erscheint.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

„Wo ist eigentliche Bruce Banner?“ – „Der kommt nicht. Der verkloppt solare Gammastrahlenausbrüche im Beta-Quadranten!“ – Heldenreise für Leute mit Meise: Das epische Gelaber aus dem Off ist schon zu Beginn schwer zu ertragen. Und warum brüllt Adira wie eine liebeskranke Teenagerin hinter allen her? („Fliegt nicht irgendwo dagegen! Will danach ja noch ein Autogramm von euch alleeen!“)

Booker und Tarka verstecken sich währenddessen hinter einem Asteroiden. Bookers Ziel ist weiterhin glasklar: Tarka helfen, um die DMA-Energieeinheit zu finden, die dann… äh… die Erde rettet? Wegen Kohleausstieg und so?

Oder erlaubt diese absurde Fetisch-Batterie – die sich für mich sehr nach Verschwörungsgeschwurbel anhört – , eine weitere Dimensionsmaschine für Tarkas Sommerurlaub in einem Paralleluniversum? („Hach… Die Vakuumluft ist hier sooo viel frischer!“)

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

„Ich muss auf die Discovery beamen, um dort ein Programm zu installieren, damit die Discovery uns nicht entdeckt.“ – „Könntest du dabei entdeckt werden?“ – „Na klar, die sind doch nicht bescheuert!“ – Die Polizei warnt vor geöffneten Kippfenstern: Tarka hat sekündlich neue Einfälle und kann sie 10 Minuten zuvor perfekt umsetzen. Ich wünschte, er wäre so was wie CBS-Drehbuchautor geworden. Oder was Anständigeres. Knochensortierer bei Tönnies oder so?

Zurück zur Discovery. Hier müssen wir erneut mehrere Ansprachen abwarten, bei denen es sich um brandheiße Themen dreht. Unter anderem: Darf Saru, die hässliche Pottsau, wirklich mitkommen? (Im Ernst, WAS war da jetzt das Problem? Der war mal Captain!) Sollte ein Captain auf die Außenmission gehen? (Nur, wenn sie vorher im Seitengang der Präsidentin auf den Fuß getreten hat) Und wieso besteht diese Serie eigentlich bei jeder Aktion aus Verabschiedungen?

Und macht man das beim richtigen Militär auch so? („Sergeant, ich werde ihre stahlblauen Augen vermissen, Schnief. Hier, nehmen Sie eine Flasche meines Lieblingswhiskeys. Ich musste sie zwei Jahre vor dem Vietkong in meinem Hintern verstecken!“ – „Nett gemeint, aber ich wollte echt nur zur Kaffeemaschine.“)

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„Tja, wir müssen dann mal los. Oder so.“ – „Autobahn voll, wa?“ – „Richtig. Und dann diese drängende Sache mit dem Untergang der Erde. Ihr wisst ja, was dann in den Ballungsgebieten immer los ist.“ – Hier ist das größte Ballungsgebiet immer noch meine Faust: Auch der asiatische Professor Seltsam darf wieder wissenschaftliche Kommentare einwerfen („Don’t screw it up!“). Gut, dass wir den mitgenommen haben!

Trotz aller diesbezüglichen Abneigungen seitens der Autoren kommt man irgendwann auf dem Planeten an…
Wodurch alles plötzlich total seltsam und surreal wirkt. Äh, also das bloße Ankommen jetzt, nicht der Planet selber. – Der ist einfach nur öde wie Scheiße.

Lustig: Sogar in der Staubatmosphäre fliegen anscheinend noch Asteroiden rum. Kein Wunder, dass Doktor Culber in einem anderen Zusammenhang darüber philosophiert, ob die „Regeln der Physik auch außerhalb der Galaxis gelten“.

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„Verflixt! Da hat Q also seinen vertrockneten Weihnachtsbaum abgestellt!“ – Hier kann Denis Villeneuve noch was (ver)lernen: Saru bekommt eine Panikattacke („WAAH! Ich wirkte 2 Minuten lang cool! WAAH“), eine Art Tentakel huscht vorbei (Motto: weniger öfter mal was Neues?) und ein großes Skelett liegt in der Wüste. Ja, alles seeehr spannend für Leute, die sich auch im Kindertheater eine zweite Unterhose mitnehmen.

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„Diese Knochen enthalten Spuren von Reststory. Kaum zu messen.“ – Don’t mess with the Reststory: Irgendwas ist hier gestorben. Ist der Spezies Ten-C etwa beim Schrankputzen die eigene Anomalie auf den Kopf gefallen? Oder haben sie beim Rohstoffabbau den Jackpot geknackt und vor Euphorie einen Herzinfarkt erlitten?

Währenddessen beamen sich Booker und Tarka auf die Discovery. Was nach Storytelling-Gesichtspunkten eher behämmert wirkt…

Kurz vor’m Finale müssen zwei „Schurken“ also etwas umprogrammieren, damit sie danach nicht entdeckt werden, damit sie irgendwas machen können, von dem wir nicht wissen, was es ist, weil die Disco-Crew es AUCH noch nicht weiß…? Leute, „Dramaturgie“ hat mit „Drama“ zu tun. Nicht mit „Liturgie“.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

„Hey, dieser seltsame Abdruck am Boden. Könnte es die Schleimspur eines Serienjunkies.de-Reviews sein?“ – „Nein. Das ist ein Hologramm, das die Restwärme von Kurtzmans Gehirn anzeigt. Und jetzt rasch weiter, wir haben noch extrem wenig zu tun!“

Auch sehen wir den faulen Linguisten, dessen Lieblings-App von der Präsidentin mitbenutzt wird.

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„Hm… Haben Sie ein anderes Wort für ‚Billige Symbolik‘? Komme einfach nicht drauf.“ – „Discovery?“ – „Hey, danke!“ – Weltenrettender Linguist sucht Anstellung mit festen Bürozeiten: Komisch, ich dachte eher, die Serie sei so was wie „Candy Crush“ statt Scrabble? Nur halt mit wegploppenden Fanhoffnungen statt Spielsteinen?

Parallel dazu hacken sich Booker und Tarker in die standardmäßigen Abhörsysteme(?!) der Discovery. Gut für alle Beteiligten, dass die beiden Präsidentinnen nicht gerade unter der gleichen Dusche standen? Brrr…

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„Hey, die reden über die Evakierung der Erde und von Ni’Var!“ – „Oh Gott, dann ist es Ernst! Wir müssen was tun. Schnell, weiter in die Schächte und das Schiff sabotieren, das uns alle retten kann!“ – Sense of Wonder(bra): Schon spannend, wie man eine verschüttete Zivilisation und eine Mission außerhalb(!) der Galaxis vorgesetzt bekommt – und man trotzdem bei einem Lauschangriff im Zwielicht landet.

Zurück zum Planeten: Während man sich fliegende Quallenwesen „anschaut“ (siehe das Suchbild unten), dreht Saru gleich am Rad – und halluziniert. Was immerhin „erklärt“, warum ihn die Präsidentin zu Beginn gar nicht runterschicken wollte. Und das nach über 2 Staffeln OHNE sein früheres Angstgeschwafel… („Diese Haushaltstrittleiter verströmt den Toood. Ich spüre es“)

Kleines Zwischenfazit: Eine katastrophale Episode.

Inzwischen versteht man auch nicht mehr, warum bestimmte Personen an ihren Orten sind. Oder woher sie wissen, dass sie dort sein müssen. Teilweise starrte ich nur ungläubig auf den Schirm und hatte keine Ahnung, was man KONKRET herauszufinden versucht – und wie die wirren Dialoge da weiterhelfen. Warum z.B. bleibt der Sprachen-Experte an Bord und muss erst von der Präsidentin angenöhlt werden, als hätte der Azubi auf der Baustelle zu lange aufs Smartphone geschaut?

Und wie genau hatte man noch mal diesen kaputten Planeten gefunden, wenn da seit 1000 Jahren keiner mehr wohnt? Ich raffe es nicht, wer da VORHER mal war, um die Koordinaten aufzuschreiben. Und wieso latscht man da so entspannt drüber, obwohl von dort offensichtlich keinerlei Mega-Anomalien durch die Galaxie gejagt werden?! Restzeit von 20-30 Stunden bis zur Erdvernichtung noch zu großzügig gewählt?

Und vielleicht den irre werdenden Saru einfach mal anscheißen statt vollblubbern? So ein „Reißen Sie sich zusammen; ihre Empfindungen gefährden die Mission!“ hat es in den alten Serien durchaus schon mal gegeben?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

„Ist das nicht toll, Leute? Wir haben High-Tech-Tarnung und Power-Anzüge, um die Rätsel dieses Ortes zu lösen. Jetzt müsstet ihr nur noch kurz die Taschenlampe anmachen.“ – „Äh. Was ist eine Taschenlampe, Captain?“ – Kerzenwachs-Repliktor benötigt: Über alle Szenen darf man nicht nachdenken. Plastiktastaturen halten nämlich nur 100 Schläge mit der Stirn aus.

Währenddessen verstecken sich Book und Tarka im streng geheimen Zentralkorridor der Discovery. Wer sich jetzt fragt, warum die da keiner aufgreift, kann aufgeklärt werden: Das Mega-Genie Tarka kennt ja bekanntlich den Stuhlgang-Rhythmus aller Crewmitglieder.

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

„Haben wir jetzt endlich den Computer genug manipuliert?“ – „Nein, wir müssen weiter. Der Zugang zum Desktophintergrund befindet sich auf Deck 15.“ – Ausgerechnet Deck 15… Das sind innerhalb der bekannten Turboliftschächte ungefähr 3 Kilometer abwärts. Oder halt fünf Treppenstufen den Hausflur runter.

Zurück zu der Crew in der planetarischen Dunkelkammer. Nun bekommen alle Außenteammitglieder Visionen, die äußerst kreativ daherkommen: Die Kamera wackelt, Michael hält sich den Kopf und ab und zu entfährt dem Komponisten ein schrilles Geräusch. Mann, war das spannend! Hätte mich im Bett fast wieder aufgerichtet!

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

„Okay, wir müssen die Ursache für unsere kognitiven Einschränkungen finden. Lasst uns unsere Schritte zurückverfolgen!“ – „Hm… Meine Mutter hat mich immer geschlagen, wenn ich das Klotöpfchen über ihrem Kopf ausgeleert habe.“ – Im Videospiel würde man das wohl „Backtracking“ nennen. Doch für diese Serie genügt das gute deutsche Wort namens „Stinklangweilig“.

Adiras Gespräch über Detmer war dann auch wieder nur ein Schmacht-Sturm im Wasserglas. Wen interessiert, ob Adira jemand anderen nett findet? ICH finde auch viele Leute nett (zum Beispiel mich), behellige aber meine Arbeitskollegen nicht damit – vor allem nicht, wenn es Punkt 12 auf der Weltuntergangs-Uhr bimmelt.

Währenddessen hat das Außenteam rausgefunden, dass eine bestimmte Substanz von ihren Raumanzügen nicht rausgefiltert wurde (schon doof, dass da überhaupt ein Austausch mit der Umgebung stattfindet?). Wie gut, dass man das in Sekundenschnelle reparieren kann und es einem danach sofort wieder gut geht. (*Schnapsflasche zuschraub und wieder nüchtern sei*)

Diese gesparte Zeit können wir dann gleich wieder bei Booker und der Erdpräsidentin verpulvern. Oder halt Generalin? – Der lockt sie nämlich in einen düsteren Nebengang und versucht sie auf seine Seite zu ziehen. Wegen… ääh… – Hab nicht aufgepasst. Vorbereitung der Betriebsfeier? Feierlicher Kauf von 2 alten Glühbirnen?

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

„Hallo, ist da jemand? Und wenn ja: Warum zum Henker? Viel zu dunkel hier!“

Trotz der kleinen Makel ist dies aber eine Episode, die von LIEBE handelt. Denn – Überraschung! – die ausgestorbene Rasse hat sich um ihre Kinder gesorgt. Eher unüblich, aber wir befinden uns hier ja im Genre der Science Fiction, daher sei es erlaubt.

Und ihre Sporen, die von Michael einfach ungefiltert eingesogen werden, zeugen ebenfalls von diesem warmen Gefühl im Bauch („Feels like Love.“). Eine wissenschaftliche Umschreibung, bei der ich schon auf den Titel der Doktorarbeit gespannt bin! (= „Liebe in einer liebenvollen Kultur, die uns ganz doll lieb gehabt hätte“)

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

„Jetzt füüühle ich es. Es ist so wunderschön! Sie haben tatsächlich nur ihre kranken und mageren Kinder aufgefressen.“

Getriggert von so vielen schönen Dingen bricht es auch noch aus Detmer heraus: Irgendwas mit ihrer Mutter. Und Saru hatte auch eine! Burnham versteht die beiden. Denn ein ähnliches Schicksal ward auch ihr selbst zuteil…

Übrigens kommuniziert die fremde Spezies mittels Pheromonen. Schon mal vormerken, falls am Ende Michael Burnham nur ihre Achselhöhle auslüften muss, um das Universum zu retten. (Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios für das Staffelfinale: 20%) Und irgendwas mit interagierenden Gefühlen war da auch noch. – Habe da aber nicht mehr zugehört, da die Präsidentin da den Saru zum Holodeck-Knattern eingeladen hat.

Und dann alle so:

, „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“

„Hörrhörr, haben Sie das gehört, Captain?“ – „Da bekommt man fast selber wieder Lust, oder?“ – „Stundenlang über meine Gefühle zu reden, während ich über einem Fotoalbum zusammenbreche? Auf jeden Fall!“

Ab hier geht die Episode übrigens noch 5 Minuten, in denen diverse Leute diverse Gespräche über ihre Emotionen führen.

Oh, Gott, ich habe diese Szenen seit heute Mittag nicht mehr gesehen. Ich hoffe, es geht ihnen gut?!
Die wollten doch alle nur zu ihrer Mami, Schnief!


Fazit:

Selbst in der vorletzten Folge geht es eigentlich um nix. Dafür aber bei Notbeleuchtung.

Man diskutiert fortwährend mit verblödeten, panischen und desinteressierten Personen, während man den leeeicht interessanten Wüstenplanet entweder nicht sieht („Huch, so staubig hier.“) oder halt im Dunklen erforscht. („Sucht weiter, wir brauchen bis zum Abend 20 blaue Flecken an den Knien!“)

Den Grund für die völlig verdunkelte Discovery habe ich übrigens nicht mitbekommen.
Ja, der war sicher total wichtig – aber mein Schönheitsschlaf ist es auch.

Im Gegensatz zu dieser Staffel ist bei meinem Aussehen wenigstens noch was zu retten…?

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKIS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Rubbel an meinen Liebessteinen..., „Star Trek – Discovery“, Kritik zu 4.11, „Rosetta“
Hallo, verspäteter Spark hier. Musste erst noch meine Kurtzrona Booster-Impfung bekommen.

Aber habe ich überhaupt etwas verpasst? Abgesehen von „Ten-C voll groß“ ging die Story ja eh nicht weiter. Okay, nach 1000 Jahren sorgen deren Ausdünstungen immer noch für emotionale Attacken, was wie immer für Rumheul-Unterbrechungen in lebenswichtigen Missionen sorgt. Wobei ich ja auch immer weinen muss, wenn Klapo seine Socken in der Redaktion auszieht…

Die emotionale Komponente wird sowieso wichtiger sein für das Finale, als die Unterschiede der Ten-C in Sachen Schuhgröße. Sind hier schließlich bei Discovery, der einzigen Science-Fiction-Serie mit Esoterik-Fundament. Meine Theorie: Michaels DNA-modifizierte Tränen berühren die Aliens (in beiderlei Hinsicht), welche ihre Bagger-Anomalie daraufhin sofort bereuen und abschalten. Diese Szene haben wir übrigens schon exklusiv vom Alex per Mail erhalten.

Passierte noch was? Saru schleppt weiter die Ladies ab. Book macht den Spanner hinter den Wänden der Discovery. Tarka spielt Verstecken mit Reno, welche endlich ihre 10. Minute Screentime erreicht hat. Tja.

Ach so, was sollte eigentlich die Erwähnung der Dyson-Sphären so ganz nebenbei? Sollte man DORT nicht auch mal nachsehen? Oder wenigstens einen schnellen Scan machen… ?

Fazit: Bremsklotz-Folge, welche die Schwächen der Serie (Emotionales Auskotzen zur falschen Zeit, Michael Huldigung, Matsch-Effekte) gekonnt ausspielt. Aber wenn sich die Föderations-Präsidentin anstrengt, dann wird sie bestimmt auch einmal etwas zu sagen haben.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

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Artikel

von Klapowski am 05.03.22 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (18)

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  1. Scholli67 sagt:

    Sparkiller hat diesmal gleich direkt das Handtuch geworfen?

    • Kazairl sagt:

      Anhand der Folgenzusammenfassung kann man denke ich sagen, dass er vielleicht über das viele Nichts, was in der Folge passiert, verzweifelt ist? Ich meine ich lese die Folgenzusammenfassung hier und denke mir: Wo ist der Inhalt der Folge? Was passiert da genau? Denn es liest sich wie eine sinnlose Abfolge von Bildern und Gesprächen ohne irgendetwas zu irgendeiner wie auch immer vorhanden Story beizutragen.

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      „Sparkiller hat diesmal gleich direkt das Handtuch geworfen?“

      Der lässt sich entschuldigen. Der bastelt noch an einer Einviertelstern-Grafik für das Finale.

      „Denn es liest sich wie eine sinnlose Abfolge von Bildern und Gesprächen ohne irgendetwas zu irgendeiner wie auch immer vorhanden Story beizutragen.“

      Korrekt. Wobei ich noch erwähnen könnte, dass ich die Grundidee eines körperlich riesigen Volkes gar nicht schlecht finde. Mit soliden Grafikeffekten könnte man da einiges reißen. Und eigentlich ist das auch nur „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ und wäre bestimmt heute machbar.

      Vor allem wäre das sehr interessant von der Evolution her. Müssten die Riesen dann auch gigantische Bäume haben, um z.B. mit Ästen und anderen potenziellen „Werkzeugen“ zu interagieren?

      Orville, machen Sie’s so!

      Antworten
    • Daniel sagt:

      Es ist ihm echt nicht zu verübeln…

      Antworten
    • Sparkiller sagt:

      Eigentlich wollte ich mir nicht zwei Kästen antun, aber beim Berühren der Staubmäuse unter meinem Bett haben mich derart die Emotionen übermannt, dass ich doch noch was Kurzes oben hingepackt habe. Schnief.

      Antworten
  2. Agentbauer sagt:

    Ein Stern? Ernsthaft ein ganzer Stern für diesen Bullshit…? Klapo, das ist viel zu viel…
    Ich will meine Lebenszeit zurück.
    Warum lassen die nicht eigentlich eine KI die Geschichte, Dialoge usw. verfassen.
    Das kann doch nur besser werden.
    Die ganze Geschichte von Staffel 4 könnte man auch in eine (schlechte) Doppelfolge packen und dazu noch eine interessante B Story einflechten…
    Die ganze Crew verbringt Stunden über Stunden mit Nixtun im Angesicht dieses Planetenkillers für arme Nutrekkies… Mittlerweile finde ich die TOS Folge Spocks Gehirn gar nicht mehr so schlecht… Man wird genügsam.

  3. Jens sagt:

    ***** Aggressive Werbung *****

    Die Episodenkritik mit veganer Teewurst https://www.youtube.com/watch?v=x5b7wVGgNeQ

    **** Aggressive Werbung Ende ****

    Rügenwalder Brennschinken lebe hoch,
    würzig grob, herzhaft fein,
    Leeeeeeeet´s Flyyyyyyy

    • frank sagt:

      „diese serie, die steht mittlerweile fuer einen zeitgeist einer kleinen selbstgerechten bubble, die meint, sie waere von groesserer bedeutung als alle anderen. dabei ist sie genau das, was die foederation in ‚discovery‘ fuer spezies ten-c ist, naemlich: unbedeutend“

      full ack!

      Antworten
    • frank sagt:

      damit wir uns nicht falsch verstehen: ich bin der festen ueberzeugung, dass am ende ’space-jesus‘ burnham aka ‚brennschinken‘, selbst eine so ueberlegene und weit entwickelte rasse/spezies/whatever wie ten-c davon ueberzeugen kann, dass die menschen, die foederation, das bisher bekannte universum, whatever, mindestens die selbe (nicht ‚dieselbe‘!) existensberechtigung hat, wie ten-c. und das alles schafft sie mit…. trommelwirbel… ja, genau: ‚emotionen‘!!!

      ten-c wird sprichwoertlich zu kreuze kriechen… wer kann auch den traenen und dem gepresst gefluesterten wort des weltraum-jesus widerstehen…

      mark my words!

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Den meißten oder besser einzigen Spass den ich bei Disco noch habe, ist herauszufinden welche der wilden Prognosen denn nun zutreffen werden.

      Antworten
  4. Ichwieder sagt:

    Ich find Bookers und Dingenskirchens Plan immernoch am Geilsten.
    Lass uns das Teil kaputt machen?
    Oh, jetzt ist ’nen grösseres und schlimmeres Teil da.
    Ideen?
    Lass und das Teil kaputt machen! Noch’n grösseres haben die Unbekannten ja bestimmt nicht.
    Geil, voll der krasse Plan, Bruder!

  5. BergH sagt:

    tach auch !

    Bin gerade fertig geworden mit dem SchnellDurchLaufSchauen von Rosetta ihrem Stein.

    Handlung :
    Welche Handlung ?
    Es ist wie oben angedeutet:
    „Denn es ist eine sinnlose Abfolge von Bildern und Gesprächen ohne irgendetwas zu irgendeiner wie auch immer vorhanden Story beizutragen.“

    Aidra himmelt ein bisschen die coole Detmer (Verdammt ich habe mir einen Namen der Besatzung gemerkt, wir werden alle sterben) an. Und sonst passiert nix , Außer der „Earl Grey; hot!“ Persiflage von dieser Inschinöse. Die mag ich irgendwie, ich spreche ja auch fließend Sarkasmus.

    Wo die vorherige Folge noch etwas, nicht so Scheisse, war ist diese eher nicht so gut.

    Gruß BergH

  6. frank sagt:

    wo bleibt eigentlich die kritik zu 4.12?

  7. Kazairl sagt:

    Ich bin erstaunt, es wird sich ungewöhnlich viel Zeit genommen, uns die düstere Zeitlinie in Folge 2 darzubringen, das ist so gar nicht Kurrtzman üblich.

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