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„Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.05, “Fly Me To The Moon”

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.05, “Fly Me To The Moon”

Es sagt viel aus, wenn der Blick auf die Episodenlänge einem schon ein wohliges(?) Schaudern beschert. Diesmal waren es nur 41 Minuten statt 50 oder gar 60. Ohne Vor- und Abspann dürfte wir also sogar locker bei 39 Minuten landen. Ein verfrühtes Ostergeschenk, für das ich mich gerne bedanke. Denn jede Minute ist überflüssig, da wir hier ja keine Trek-Serie mehr schauen, sondern… äh… eine Zeitreise-Sitcom mit fantasyunterstützenden Dystopie-Utopien…?

Inhalt: Q nimmt Kontakt zu Dr. Data Soong auf, um ihm die Goldene Coronaimpfung© für seine Tochter zu schenken. Währenddessen richtet Dr. Jurati die Shotgun auf die Borgqueen, die langsam einen ungesunden Jurati-Fetisch entwickelt („Nur du kannst mir helfen, wie du zu sein!“). Und Picard muss einer Wächterin der Zeit erklären, dass einem Picard-Familienmitglied geholfen werden muss. Die Psychotherapie durch Q soll durch die Krankenkasse nämlich NICHT weiter bezahlt werden!

Besprechung:

Was für ein Ritt, was für eine Wahnsinnsfahrt. Da weiß man gar nicht, wo man zuletzt aufhören könnte…

– Wieso sieht die Zeitstrang-bewahrende Menschen(?)frau so wie die Romulanerin Laris aus? Das macht nicht mal dann Sinn, wenn man Q in die Gleichung reinnimmt („Hey Klapo, ich versetze dich in die Vergangenheit. Und Kollege Sparkiller ist jetzt dein lieber Papi. Aber mit dem Charakter von Markus Lanz!“).

– Generell war es mir zu hektisch, dass man Picards Vorfahrin parallel zur Vorstellungsrunde eingeblendet hat. Wenn ich ständig hin- und herschneiden wollte, könnte ich auch wieder mit der Papierschere meine Handgelenke bearbeiten, wie die letzten „Picard“-Freitage auch?

– Aber okaaay. Durch dieses Schnittgewitter mit Laber-Graupelschauer übersieht man wenigstens, dass auch die junge Astronautin namens Picard ein nervliches Wrack mit der Lizenz zur Psychologen-Großkundin ist. Motto: „Wenn man im Simulator Mist baut, holt man die Therapietermine nach, die man VOR dem Job bei der NASA benötigt hätte“

– Und wir vergessen vielleicht, dass Picard natürlich WIEDER für 30 Sekunden mit der Waffe bedroht wird. Halt nur mal so. Das Wetter war gerade schön und beide hatten sich noch nicht aufs Sofa gesetzt. Früher hat man sich noch geräuspert und am Kopf gekratzt, aber seit Kurtzman läuft das halt anders.

– Rios wird nicht aus dem Bus rausgebeamt, weil man das ja quasi in der letzten Folge mit Seven und Raffi schon hatte („Du warst die letzten 132 Male zu auffällig. Jetzt machen wir es mal anders, um die restlichen 0,001% des Zeitstrahls zu retten.“). Aber ich fand’s gut, dass man dann die Zeitlinie geschont und lediglich ein Dutzend Gefangene hat laufen lassen. Das wird sich schon nicht weiter auswirken…? („Hey, war das etwa… Putins brutalerer Nachfolger?“)

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.05, “Fly Me To The Moon”

„Hey, denen haben wir schön den Kiefer zertrümmert!“ – „Ja, aber wird das nicht die Zukunft verändern?“ – „Hm. Eine zukünftige Rasse aus kieferlosen Wüstlingen? Kann sein, aber DAS war es wert.“ – Lieber ein weicher Zeitstrahl als gegen den Wind gepinkelt: Die schnelle Rettung lässt offen, wofür die ganze Story überhaupt da war. Ich tippe auf… „Dritte-Staffel-erst-dann-machen-dürfen-wenn-zweite-voll-ist?“

– Supergut den Stil von Star Trek getroffen: Rios beglückwünscht seinen neuen(?!) Freund vom Sitz gegenüber für seinen Faustschlag gegen die Wache („Toll, Pablo! Abklatschen, Umarmen und dann einen Zungenkuss gefällig?“). Besonders „schönes“ Detail: Das leise Flöten der Star-Trek-Melodie im Hintergrund. Tja, das sind eben die großen Trek-Tugenden: Glaskinn-Massagen und Männlichkeit.

– Seven und Raffi nerven sich gegenseitig an. Denn die eine ist unvorsichtig und depressiv, die andere hingegen depressiv und unvorsichtig. Tja, die passen einfach nicht zusammen…?

Beim nächsten Thema müssen wir etwas ausholen. So habe ich große Vorbehalte gegenüber dem ganzen Plot um Jean-Lucs depressive Vorfahrin, Renèe Picard!

Es mag ja „nett gemeint“ sein, dass man hier das Thema Depressionen aufmacht, doch wenn man die Serie kennt, weiß man schon jetzt, dass sie am Ende fünf toxische Vergewaltiger in einer Gasse umhauen wird. Um dann „Hey, mir geht es schon viiiel besser!“ zu rufen.

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.05, “Fly Me To The Moon”

„Oh Gott, schon wieder einen Raketenstart nicht geschafft.“ – „Ja, Mandy. Und das liegt alles nur an dir. Die Ingenieure, Techniker und Analysten sind sich einig, dass deine Tränen zu wenig elektrische Impulse weiterleiten.“ – Die Lage mag aussichtslos erscheinen. Aber man sagt ja nicht umsonst unter Astronauten: „Wenn du 2 Minuten an dich glaubst, backt das Bodenpersonal dir einen großen Kuchen – UND noch einen kleinen für die Menschheit.“

Auch halte ich es für billig, DAS als SF-Plot anzubieten. Auch wenn es sicherlich nicht dabei bleiben wird, schon aus Staffelstreckungsgründen.

Nicht falsch verstehen: Dieses Thema kann jeden Zukunftia-Redakteur unter uns täglich (erneut) betreffen, aber in einer solch schwachsinnigen Serie finde ich es deplatziert. Und auch bei TNG hätte ich wohl eher mit dem Kopf gewackelt, wenn Riker von seiner schweren Bulimie erzählt hätte. („Bleiben Sie stehen, Herr Cardassianer, ich wollte ihnen mal das Mittagessen von gestern zeigen! Wenn ich es richtig anstelle, kommt es durch die Trompete raus.“)

Sicherlich KANN man so etwas bringen, aber entweder erleben wir Abenteuer in den Weiten des Weltraums, oder wir befassen uns 10 Episoden lang mit eingebildeten und realen Unpässlichkeiten, die es leeeider nicht möglich machen, mal spontan Urlaub auf dem Mond zu machen.

Zumal man Depressionen hier auch nicht unbedingt als reales Problem vorstellt, sondern impliziert, dass Q der jungen Frau ihr Seelenleid nur eingeredet hat – oder zumindest verstärkt. Was in meinem Kopf ein solches Durcheinander an Deutungen, Gefühlen und Widersprüchen auslöst, dass ich vor Schreck fast ein Borderline-Syndrom mit Schizophrenie entwickelt hätte.

Sollen wir hier erneut „lernen“, dass machtvolle Männer (wie Q oder Picard) junge Frauen nur manipulieren und zurückhalten? – Ich fürchte, die Antwort lautet erneut: „Was soll die doofe Frage? Etwa noch nicht genug Kurtzman-Trek geguckt?“

– Langsam wird es echt behämmert(er): Nach Brent Spiner in ENT (Soongs Vorfahre), Brent Spiner in Picard, Staffel 1 (Soongs Sohn) und diversen Data-Kopien kommt nun also… Soongs Vorfahre aus dem Jahr 2024. – Ich hatte mich angesichts der Brent-Spiner-Ankündigung schon gefragt, welcher Androiden/Gentechnik-Fetischist denn in dieser Staffel wieder aus dem Universitäts-Labor gekrochen kommt.

– Und wie bei Jean-Luc scheint es irgendwie eine Vorschrift zu geben, nach der Nachfahren Jahrhunderte lang den selben Beruf ausführen müssen. Und in Sachen „Genpol“ darf man vermutlich auch nur seinen eigenen Klon bespringen?

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.05, “Fly Me To The Moon”

„Hey, diese Frau hat schwerste Depressionen. Wo kommen die her?“ – „Sie ist unter einer Leiter hergelaufen. Danach kam ihr auf der Straße eine schwarze Katze entgegen.“ – Kontext ist für Anfänger: Irgendwie holten mich die Dialoge nicht ab. Komisch, dabei hat die Autorin (Cindy Appel) mir doch bei ganzen 4 MacGyver-Folgen bereits eine Rampe in ihre geistige Wunderwelt gebaut?

– Soji ist auch wieder da. Gott im Himmel, warum habe ich auch DAS geahnt? Denn zufällig sieht die Tochter vom ersten(?) Soong so aus wie der Android aus 2396, der aus Datas Positronen geklont wurde. Somit ist es offiziell: Wer sich JETZT noch über die ganzen Gastauftritte freut, bekommt von mir einen kybernetischen Nackenschlag! (*alte Grafikkarten auf dem Unterarm festbind*)
Oh, guckt mal! Chakotay hatte 2024 einen Bruder in Los Angeles, Hugh.

– Soong will natürlich nur seine Tochter von einem Gendefekt befreien. Weil er sie sooo liebt, hat er schlimme Experimente an Soldaten vorgenommen. – Oh, ich bekomme gerade einen Anruf. Die Videospiele des Jahres 1995 sind dran und wollen ihre Backstory wiederhaben.

– Die Borgqueen lockt einen Wachmann in das abgestürzte Schiff. Blöd für ihn, dass man in den letzten Episoden vergessen hat, dass sie jederzeit(?) ihre Stachelschlange ausfahren kann? – Im Ernst, solche Szenen sollte man nterlassen. Was kommt als nächstes? Rios fällt ein, dass er die ganze Zeit einen Phaser am Gürtel hatte? Oder Q findet heraus, dass er mittels Zungeschnalzen viel besser zaubern kann als beim Fingerschnipsen?

– Bei den Dialogen (und deren Wortwahl) bekommt man echt Trommelsausen und Frackflecken… Ein einziges Cringe-Fest für Hobbyautoren, die meinen, dass man alles kurz & knackig präsentieren müsse, weil das mal in einem Autorenhandbuch für 12-Jährige stand. Zum Beispiel fand ich den Dialog zwischen Q und Soong unter aller Sau („Ich bewundere Ihre Arbeit.“ – „Sie sind ein Irrer, ich gehe!“), dicht gefolgt von der Borg-Queen, die den gefangenen Polizisten als „Schätzchen“ bezeichnet.

Okay, ich habe ausnahmsweise die deutsche Synchro angewählt, aber ich vermute mal, dass es im Englischen ähnlich war? („I like your work!“ – „You are a crazy man! You should be schäming yourself!“)

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.05, “Fly Me To The Moon”

„Sie haben meinen 3D-Drucker gehackt und mir einen Analplug ausgedruckt. Was bezwecken Sie damit, Q?“ – „Hey, hey, hey… Erkennen Sie einen Freund der seriösen Wissenschaften nicht, wenn er Ihnen Zeichen schickt?“ – Zur Ehrenrettung von Dr. Soong muss man hinzufügen, dass er sich kürzlich auch mit einem afrikanischen Prinzen im Café getroffen hat, nachdem die Spam-Mail reinkam.

– Besonders „süß“ an dem Gespräch in dem Cafè war der Moment, an der Soong meint, dass er Q natürlich „töten“ würde, wenn dieser sich als gefährlich erwiese. Das sei ja klar, wenn man Soong „kennen würde“.
Echt jetzt? Was ist der Mann denn nun? Grenzwertiger Wissenschaftler mit Problemen vor Ethik-Ausschüssen oooder ein gesuchter Axtmörder?

– Picard überredet die Zeitwächterin auf eine clevere Art, ihm zu helfen: „Zusammen sind wir stärker“. – Schade, ich hätte gerne NOCH mehr Floskeln gehört. So was wie „Blut ist dicker als Wasser“, „Wer anderen eine Grube gräbt“ oder „Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden“ hat mir echt gefehlt.

– Wie oft will die Borgqueen eigentlich noch darauf hinweisen, dass „Agnes in jedem Multiversums-Cluster total alleine ist“ und „sogar die Telefonauskunft bei ihr sofort auflegen würde“? Kann ja sein, dass die Frau eher nerdig ist, aber dieses Sprüche à la „Echt jetzt, du bist totaaal alleine, weil neben dir gerade niemand steht!“ kapiere ich nicht.

– Wo kommen noch mal die schützenden Kraftfeld(!)-Dronen im Jahr 2024(!) her, mit denen Soong seine Tochter draußen davor bewahrt, dass ihr „Blut zur Säure wird“? Wurden die VOR oder NACH unserer hochmodernen Erdgas-Technologie erfunden?

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.05, “Fly Me To The Moon”

„Papi? Manchmal habe ich das Gefühl, dass unsere Welt ein Zerrspiegel ist, der nicht den Regeln von Physik gehorcht.“ – „So ein Quatsch. Und jetzt iss deinen Spinat auf, sonst werden deine Augäpfel zu Harnsäure und deine Füße zu Feuerholz.“ – Gibt der Logik den letzten (Arsch-)Kick: Irgendwie wirken die Drehbücher unausgegoren. Aber zu ihrer Ehrenrettung muss man amerken: Das könnte auch am Dahingeschissen-Sein liegen?

– Die krasse Krankheit von Ur-Soji habe ich auch nicht kapiert: „Das kleinste Staubkorn vernichtet ihr Atmungsystem“? Und was machte die dann überhaupt draußen im Garten (oder auch drinnen)? Etwa durch die Hose atmen? Und wieso wurde so getan, als wenn sie nicht Schwimmen gehen kann? Nachts kann sie doch raus („Sonnenlicht ist wie Feuer!“), der Pool ist direkt nebenan und sie schläft sogar neben ihm! Vielleicht mal mit FFP2-Maske und großem Hut ins Kino gehen, statt 20 Jahre lang dem Papi auf der Pelle sitzen?

– Okay, Jurati erschießt die Borgqueen, um sich dann nanobot-mäßig noch mal im Gesicht rumgrabbeln zu lassen. Aber gut, wusste ja keiner, dass die Borg dadurch ihre Helferlein übertragen…

Ne, Leute. Ich meinte das nicht ironisch. So was weiß hier echt keiner.

– Bin ich zu doof für die Handlung? Bitte sagt JA! Denn dann ist diese Episode hier toll und ich darf mich auf die Nächste freuen… – Warum war es jetzt z.B. klar, dass Renèe Picard auf der Party für Jazz-Begeisterte etwas zustoßen würde? Warum ist Jurati reingekommen, obwohl sie nicht eingeladen war? Die strengen Sicherheitsmaßnahmen fangen erst an, wenn man mit sich selber spricht und am roten Kleid rumfummelt? Und wieso setzte man sie in Handschellen in den Sicherheitsraum, statt sie rauszuwerfen oder zur Polizei zu bringen?

– Wieso lernt man „Antikes Coden“ an der Sternenflotten-Universität? Mit normaler Androidenprogrammierung nicht ausgelastet, oder was?

– Jurati darf sich fortan die Vision der Borgqueen angucken. Gut so, denn es gab schon lange keine Visionen mehr, die die Handlung voranbringen! Das stand in meinem Kaffeesatz – und stimmt daher nicht.

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.05, “Fly Me To The Moon”

„Ich werde dir helfen, hier rauszukommen! Als erstes musst du das Wachpersonal dazu bringen, die ‚Ocean‘s Eleven’-DVD aus deinem Büstenhalter zu friemeln.“ – Einbruch mit vier Fäusten: In der nächsten Episode werden wir die berühmte Tom-Cruise-Szene sehen, in der er sich in einem weißen Raum abseilt. Diesmal aber an Borg-Tentakeln. Jahaa, da kennt die Kurtzman-Kreativität nichts!

– Was war jetzt Qs Problem? Der kann nicht mehr zaubern, macht dafür Picard verantwortlich, der aber durch Q erst hier aufgetaucht ist? Das könnte einerseits natürlich eine sehr komplexe Auflösung bedeuten, die mit Zeit, Raum und Kausalität spielt, aaaber andererseits… Tja.

Das waren nicht mal alle Logikfehler, aber jede Minute für Notizen zu pausieren, das hätte nichts gebracht. Außerdem muss ich mich um meine beiden Söhne kümmern (*Worf und Stamets reinwink*)

Die beiden sind mein ganzer Stolz. Ich habe sie durch Zeitmagie gezeugt, als ich auf einer Kuckucksuhr Sex hatte. Toller Twist, oder? Mal gucken, wie es nächste Woche weitergeht!

(*Fähnrich Kim unauffällig in Wandschrank zurückdrück*)


Fazit:

Die Dialoge und die ganze Welt sind ein solch chaotischer Blödsinn, dass auch ICH eine tödliche Krankheit aufsteigen fühle!

Ja, meine Augäpfel brennen wie Kurtzmans qualmende Socken, wenn er ohne Hingucken ein Script durchwinkt.

Und meine Ohren schlackern wie Espenlaub, wenn Genetiker mit Wunderspritzen innerhalb von Sekunden irgendwelche Fantasy-Leiden heilen. („Ihre Haut brennt wie Säure, wenn sie aus dem Fenster schaut. Es sei denn, es ist eine Kamera dabei. DANN sieht man nix.“)

Und wenn das Drehbuch alle paar Sekunden ERKLÄRT, was ich zu fühlen und zu lernen habe („Hey, sind diese illegalen Experimente nicht illegale Experimente?“ – „Nicht, wenn meine leidende Tochter eine leidende Tochter ist!“), dann wachsen mir immer Tentakeln aus dem Gehirn.

Ganz schlimm.

ACTION
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TIEFSINN
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SPARKIS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Ein Fall für Psychiater Q, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.05, “Fly Me To The Moon”
Kennt ihr den?

Q, Soong und die Borg-Queen gehen in eine Bar.
Sagt ein Zukunftia-Leser: „Hey, die Borg-Queen war doch gar nicht dabei!“.

Ha-ha-ha!

Aber der eigentliche Witz ist, dass genau diese Szene problemlos in der neuen Picard-Folge hätte passieren können.

Denn wie in einer schlechten Fan-Fiction wird hier zusammen gewürfelt, was nur geht. Q, ein Soong, die Borg-Queen, Raumpilotin Renée Picard und Gary Seven seine Arbeitskollegin. Einzeln alles Zutaten für eine potentiell brauchbare Einzelfolge, zusammen aber ein fokus-freier Eintopf von Autoren mit ADS.

Und auf die Auflösung, warum Tallinn aussieht wie die Reinigungsfachkraft von Picards Weinberg (hätte nie gedacht, mal so etwas schreiben zu können), bin ich auch schon negativ gespannt.

Sonstige Gedanken:

– Woher kam plötzlich die freie Tentakel der Borg-Königin? Wieso war der Polizist danach so kaputt („Seine Niere ist hier im Einmachglas.“), obwohl der den Glibberschlauch nur um den Hals hatte? Apropos, wer hatte auf seinem Tipp-Zettel „Borg-Queen ruft auf französisch die Polizei“?

– Trotzdem waren die Queen-Szenen noch die erträglichsten, war ja alles sehr intensiv und gut gespielt von ihr, wobei ich Ausdrücke wie „Darling“ eher unpassend für galaktische Herrscherinnen halte. Wobei die meisten Zuschauer wohl einfach nur auf Bondage-Milfs im Fetisch-Anzug stehen…

*enttäuscht auf DICH schau*

– Bin mal auf die Argumente von Q gespannt, warum alles die Schuld von Picard ist, obwohl er selbst überall seine schnippsenden Finger drin hat („Schau nur, Jean-Luc, ich habe diese Oma gerade auf die Straße geschubst. Schämst DU dich nicht?!“).

– Dass ein Soong mal wieder genauso aussieht wie seine Verwandten wird hoffentlich mal erklärt. Vielleicht führt er ja die Klon-Tradition ein, da sich seine normalen Kinder in der Sonne leider auflösen.

– Doktor „Schrotflinte“ Jurati als Latex-Borg-Queen sollte nun eine sichere Wette sein. Gut, selber Schuld, wenn man an sich von der anderen Königin auch einfach so angrabschen lässt.

Fazit: Abwechslungsreich, aber in Sachen Drehbuch ein ungezügelter Mix von zu vielen Elementen in einer kurzen Laufzeit von knapp 40 Minuten. Es ist eh seltsam, woher der Kurtz-Trek seine Autoren bezieht. Griff man früher auf einen Fundus an bekannten und erfahrenen SciFi-Autoren zurück, haben Cindy Appel & Co. so tolle Referenzen wie „Desperate Housewifes“ und „Young & Hungry“.

Da vergeht einem vor lauter Verzweiflung ja der Appetit.

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von Klapowski am 01.04.22 in Star Trek: Picard

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Kommentare (105)

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  1. Kazairl sagt:

    Wenn mir jemand nach Staffel 1 gesagt hätte, dass die Jurati-Szenen mal die besten Szenen in Picard sind, ich hätte die Person ausgelacht. Dadurch aber, dass der Rest der Story so fade ist und sie mit der Borg-Königin interagiert, wird sie doch tatsächlich sehr stark aufgewertet.

  2. Stoffel sagt:

    DAs war wie ein brutaler Autotunfall, so schrecklich das man nicht wegsehen konnte.
    Einfach unterirdisch:

    Naja da hatten wir schon dunkle Materie, also dunkel, die man sehen konnte und jetzt kriegen wir empfindungsfähige Mikroorganismen, na aber sicher.
    Jurati ist einfach so blöd, dass es weh tut, die Schrulle weiß ganz genau was die Borg Königin ist und wozu sie fähig ist und lässt sich von der bequatschen.
    Dann hält diese Olle ihren Mund und bringt alle dadurch in Gefahr, die ist nicht zurechnungsfähig, also mehr als der Rest. Warum hat man die mitgenommen?!
    Wenn man sich allein fühlt, sl alleeeiiin, dann geht nen Sklavenhalter als Freund wohl auch…
    Zudem die echt widerlich egoistisch ist, dass sie denkt ihr Schmerz wäre einzigartig und das Leiden gepachtet hat, dabei ist sie nicht mal allein, da sind Leute die über ihren Mord hinweg gesehen haben, aber ja so allein alleine, so alleeeiiin.
    Und nochmals warum häkt die ihren Mund? Ich weiß es, sage ich später

    Dann Soong, meine Fresse, dass ist schlechter als schlechte Fan Fiction.
    Was für krasse Korrelationen, wieder ein Soong ,it gleichen aussehen und UND eine Soji.
    Na ja der Data verkappte Fanservice auf zwei Beinden, wird woll irgendwie mit Auslöser für die eugenischen Kriege sein! Was für ein Zufall, soong-Eugenische Kriege, Soong-Augments, Soong-Data, Soong-Soji. Irgendwie kriegt man das Gefühl, dass im Trek Kosmos ohne ein Soong nichts gelaufen wäre. Was zum Henker.
    Diese Korrelation sind echt „erstaunlich“, wie von absurd.
    Apropo absurde Korrelationen, na klar es hängt an einen Vorfahren Picards.

    Was Q nun will, oder nicht, ob in ein Pups quer sitzt, kein Plan, diese Scheiß Stories, wo man hingehlaten wird, genau des wegen sagt die olle Jurati Tante auch nichts, man wird hingehlaten.
    Wird wohl auch besser sein, die Auflösung des Bullshits, wird wohl ziemlich bullshitig, da würden die Leute wohl keine 10 Episoden schauen.
    Meine wenigsten mal ein Infohäpchen, NEin, nichts, nada.

    Als jemand der an Depressionen leidet, fand ich es unverschämt, wie das beiläufig in einen Satz abgehackt wurde: jaja ist kräfte zehrend. Ach Nein. Bring t man Depression rein und hackt es mit offensichtlichen ab.

    • Kazairl sagt:

      Hast du wirklich gedacht, dass Kurtzman-Trek so ein brisantes und heikles Thema wie Depressionen auch nur annähernd dezent umsetzt?

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      Nö, dass nicht wirklich, dass man dies in einen Satz abbügelt, war naja shittig.

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      Ich nehme das mit den empfindungsfähigen Mikroorganismen zur Hälfte zurück.
      Eines meiner Lieblingsbücher: Der Schwarm von Frank Schätzling, beschreibt ganz plausibel, wie das aussehen könnte, ein Schwarmbewußtsein.
      Zur anderen Hälfte finde ich es trotzdem unterirdisch, dass man es mit empfindungsfähige Mikroorganismen abhackte ohne weiteren Input zu geben.

      Antworten
  3. Chewie sagt:

    Was mich so richtig ankotzt, ist, daß Kurtzman wirklich JEDEN bekannten Charakter des ST-Universums verwurstet und daraus eine lächerliche Witzfigur macht: Picard, Spock, Seven, Q, Data/Soong, Riker, Troi. Oder auch eine gesamte Rasse: Klingonen. Und noch schlimmer ist, daß die entsprechenden Schauspieler dabei mitmachen! Wieviel Kohle muss es dafür geben, daß ein Brent Spiner oder Patrick Stewart sagt: „Ja, kein Problem, ich mach mich hier zum Hampelmann und zerstöre damit den Charakter, den ich über Jahre/Jahrzehnte mit aufgebaut habe.“
    Meine Achtung vor diesen Schauspielern sinkt ins Bodenlose!

    Ich war in den 2000ern Jahren auf mehreren ST-Conventions in Bonn. Da gab es für jeden Schauspieler Standing Ovations. Aber sollten jetzt Stewart oder Spiner die Bühne betreten… oder gar diese Burnham-Figur… ach, was soll’s, ich geh jetzt ein bisschen weinen.

    • Sparkiller sagt:

      „Wieviel Kohle muss es dafür geben, daß ein Brent Spiner oder Patrick Stewart sagt“

      269 €

      https://www.cameo.com/brentspiner?nodeId=&nodeType=category

      Die meisten Star Trek Darsteller waren nie auf einem hohen Preis-Niveau und ganz allgemein sind Schauspieler gar nicht besonders anspruchsvoll, solange die Kohle stimmt. „Die Rolle war nichts für mich“ ist eher Codewort für „Habe den Part nicht bekommen“.

      Und viel Einfluß auf das Endprodukt haben die meisten auch nicht. Vielleicht mal ein „Sooo würde mein Charakter das aber nicht sagen“, aber die stampfen dann nicht empört vom Set, wenn es nicht umgesetzt wird. Diva-Verhalten geht nur auf der Top-Star-Ebene á la Christian Bale und Will „Backpfeife“ Smith.

      Antworten
    • Trekker sagt:

      Kann mir mal jemand erklären, warum Fans immer glauben, dass Schauspieler irgendetwas mit der Rolle zu tun haben, die sie spielen? Bei manchen mag es vielleicht Korrelationen zwischen dem Menschen und der Rolle geben, aber grundsätzlich gibt es eine ganze Menge von Gründen, warum ein Schauspieler eine Rolle spielt.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      Hatte Brent Spiner nach dem Erfolg von „First Contact“ nicht eine 5 Millionen Dollar Gage für den nächsten Film ausgehandelt? Auch nach Abzug von Steuern muss er ja auf großem Fuß gelebt haben, wenn er das in 20 Jahren verjubelt hat, um jetzt Videos für 269 € anzubieten. Zumal er ja auch für „Independance Day 2“ und PIC ein paar Dollar erhalten haben wird. Die Gagen in Hollywood sind durchaus recht großzügig bei einigermaßen bekannten Darstellern und großen Projekten.

      Antworten
    • accolon sagt:

      269 Euro sind ja eine Menge, Raffi ist immerhin eine Hauptfigur und schon für 45 Euro zu haben. ;-)

      Was mich vor allem stört ist, dass Leute wie Stewart als Produzent und Frakes als Regisseur ja auch einen gewissen Einfluss haben, wie sie ihr Erbe durch den Fleischwolf drehen. Scheint ihnen aber egal zu sein.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Ich bin mir nicht sicher, ob Frakes es sich leisten kann groß rumzumosern, wenn er weiter in der Stadt arbeiten will.

      Antworten
  4. Klapowski sagt:

    Ich möchte an dieser Stelle mal dazu aufrufen, mich gerne zu korrigieren, falls ich mal was nicht mitkriege. Ab und zu zweifle ich ja an mit selbst und meinem Review.

    „Ist das wirklich der 4.(!) Doktor Soong, den wir sehen?“
    „Haben die echt nicht erklärt, warum die Borg-Queen vielleicht vorher DOCH entwaffnet war?“
    „Haben die echt eine Krankheit eingeführt, bei der Neu-Soji das halbe Gesicht wegbrennt – und es gibt gar keinen SF-Grund dafür?“ (Ist ja doch extremer als eine normale Sonnen- oder Lichtallergie, die es ja wirklich GIBT)

    Zumal ich im Netz immer was von genialen Easter-Eggs lese, bei denen ich dann aber zu müde zum Anklicken bin.

    Ist das hier vielleicht einfach eine ANDERE Genialität? So wie jüngere Zuschauer auch immer betonen, wie genial die ganzen Marvel-Filme (wahllos) aufeinader aufbauen?

    • Kazairl sagt:

      Ich würde mir das eher mit fauler Schreibe erklären. Es wird sich etwas ausgedacht, was vorher nicht existierte, weil …. Plot verlangt es. Passiert in neueren Produktionen häufig. Die Sequel-Trilogie von Star Wars zB ist voll von solchen kontruierten Dingen.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Ja, es gab auch bei „Star Trek: Enterprise“ einen Soong, der irgendwie Khan&Co erschaffen hat oder sowas. Macht insgesamt bereits vier.

      Die Borgkönigin (so heißt sie ja jetzt) ist der Plot-Joker. Wahlweise hilft sie, oder sie kämpft. Was man halt gerade braucht. Eine längere Suche nach dem Motto „hatten die das vorher erwähnt?“ ist hier wirklich unangebracht.

      Gerade bei der Krankheit der Ur-Soji zeigt sich besonders, dass diese Drehbücher wirken wie von Kindern geschrieben, die offenbar glauben, Krankheiten und Heilmittel würden bereits in der Gegenwart irgendwie funktionieren wie in Rollenspielen.

      Wenn eine Serie in der (fast) Gegenwart spielt, kann man nicht einfach eine derartige Krankheit erfinden, bzw. eine existierende Krankheit so absurd darstellen. Im Google-Zeitalter wäre es ein leichtes, eine echte seltene Krankheit zu recherchieren und sie auch halbwegs realistisch zu zeigen.

      Ich weiß ja nicht, ob Kurtzman jetzt die große Gruppe von Impfgegnern umwirbt, aber Heilmittel werden nicht von Psychopathen entwickelt, und sie werden auch nicht allein mit einem kurzen Blick auf die Formel getestet, bevor sie verabreicht werden. Aber was soll man erwarten von Autoren, bei denen Wissenschaftler halt mal aus Jux das Blut von Khan in einen toten Tribble spritzen, nur um dann festzustellen: Wow, das ist ja wie das Elixier bei „Final Fantasy“!!! (Und morgen spritze ich Putins Sperma in eine tote Katze, mal sehen was passiert.)

      Bei „Star Trek 4“ hat Scotty den Wissenschaftler überzeugt, indem er einen Teil der Formel hinterließ, sodass der Wissenschaftler erkannte, dass er es nicht mit einem Spinner zu tun hatte. Und dann war noch immer klar, dass es lange dauern würde, bis es wirklich transparentes Aluminium geben werde, denn Formeln allein führen nicht auf Knopfdruck zum fertigen Produkt.

      Und „Star Trek 4“ war verspielt und albern. Aber die Autoren waren es nicht, die nahmen ihre Sache ernst.

      Antworten
    • A P sagt:

      Es war übrigens NICHT die Niere des Polizisten…sondern seine Milz, die in der Box lag….

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      @Serienfan

      Verzeihung, aber diese Argumente gehen fehl. Auch die originale, noch unveränderte Star Trek Zeitlinie ist nicht unsere Zeitlinie. Star Trek spielte auch dann, wenn es scheinbar in unserer Gegenwart stattfand, eben nicht in unserer Zeitlinie.

      Soong hat 2024 einen Schutzschirm gegen Sonnenstrahlung und total futuristische Computer? Eine französische Astronautin geht in zwei Jahren auf eine Europa-Mission? Natürlich nicht. Weil das nicht unsere Zeitlinie ist! Es gab vor 30 Jahren auch keine eugenischen Kriege und es wird in zwei Jahren voraussichtlich keinen 3. Weltkrieg geben, der von Ökoterroristen ausgelöst wird (allenfalls einen, der von Putin in Gang gesetzt wird). Es gab 1996 auch keine Botany Bay, mit der Khan von der Erde geflohen ist.

      Die Star Trek Zeitlinie ist gegenüber unserer Zeitlinie bereits viel früher verändert worden. Deshalb ist es überhaupt kein Problem, dass im dortigen Jahr 2024 Dinge vor sich gehen, die wir innerhalb der nächsten zwei Jahre ziemlich sicher für politisch und technisch ausgeschlossen halten dürfen.

      Es wird auch demnächst keine Bell-Aufstände geben, keine irische Vereinigung, keine Abschaffung des Fernsehens und keine Erfindung des Warpantriebs. Star Trek spielt komplett in einem Paralleluniversum bzw. einer anderen Zeitlinie.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      TOS und TNG wollten eine Vision der Zukunft der Menschheit zeigen, deshalb spielten die Serien nicht in irgendeiner Phantasiewelt, sondern fügten sich, wenn sie zurückblickten, in die reale Historie ein. Der „Fehler“ war, dass sie einige entscheidende zukünftige Ereignisse zu zeitnah ansetzten, etwa für die 1990er oder 2020er Jahre und diese vormaligen Zukunftsvisionen durch die reale Geschichte überholt wurden. Konnte ja niemand ahnen, dass wir das 30, 40, 50 Jahre später immer noch schauen. Ähnlich ging es „Zurück in die Zukunft 2“ mit dem Jahr 2015. Tatsächlich bis heute weit und breit keine fliegenden Autos, Pizzahydrationsautomaten und selbstschließende Kleidung, von sekundengenauer Wettervorhersage und Hologrammen ganz zu schweigen.

      So müssen wir davon ausgehen, dass bereits Kirks Zeitreisen oder die Zeitreisen anderer Schiffe zu einer Veränderung der Zeitlinie geführt haben und Star Trek insgesamt in einer anderen Zeitlinie spielt.

      Wenn daher die Welt des Jahres 2024 in PIC in vielerlei Hinsicht ganz anders aussieht als unsere wirkliche Gegenwart, mag das doof geschrieben sein, ist aber keineswegs unlogisch, denn, was dort gezeigt wird, ist nicht „unser“ Jahr 2024. Deshalb verzeihe ich Dr. Soongs Drohnenschutzschild und den 5-Minuten-Impfstoff gegen eine erfundene Krankheit. Ist eben nicht das reale 2024.

      Seht Euch mal den Eintrag „Zeitreisen“ in der Memory Alpha an. Allein
      Zahl und Inhalte der wirren Zeitreise-Episoden verdeutlichen, dass Star Trek insgesamt in einem Paralleluniversum bzw. einer anderen Zeitlinie spielen muss.

      Wer Star Trek noch als einigermaßen schlüssige Zukunftsvision ansehen möchte, muss tatsächlich mit VOY und „Nemesis“ aufhören. Schon ENT war Unsinn. DSC, PIC, SNW und die Abrams-Filme in die Memory-Alpha quetschen zu wollen, ergibt keinen Sinn.

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      lustig, ich habe das nie in Verbindung mit unseren realen Zeitstrahl gesehen.
      Da ist zu viel was von der Zeit überholt wurde. Ach nicht mal überholt, siehe Voyager.
      Macht aber nichts.
      Wenn in ST die eugenischen Kriege eben in den 90iger Jahren war, kann man das auch in den 90iger Jahren laufen lassen, sofern man darüber Film und Serie machen würde. Aber ich glaube, damit würde man den IQ und das Abstraktionsvermögen einiger Leute überfordern.
      Star Trek Zeitlinie, offensichtlich nicht unsere, eine Geschichte einer (Fantasy) Paralellwelt.

      Was besonders heraus sticht, die Geschichte mit Bell und die Fantasy digitale Revolution in diesen Zeitreise Voyager Folgen, wo Doktor seinen mobilen Emitter bekam.
      Voyager hat Geschichte nicht reproduiziert, umgedeutet, sondern eine rein fiktive Geschichte erzählt, wie es zu digitalen Revolution kam.

      Ja der Zeitstrahl in Star Trek ist genauso wahr wie der in Star Wars.

      Bei Zeitreisen gibts ja die Annahme, sofern sie möglich wären, dass es einmal den deterministischen Loop gibt, d.h.die Zeitreise hat immer stattgefunden, sie muss immer stattfinden, damit es überhaupt zur Entwicklung kommt, dass eine Zeitreise zu einer bestimmten Zeit vollzogen wird, sozusagen die Zeitreise eines vorherbestimmten bzw,. determinierten kausalen Zirkels. Die Alternative ist das Zeitreisen in die Vergangenheit von Pararalelluniversen führen, die Kausilität und damit der 2. thermodynamische Hauptsatz wären bewahrt, da man nicht ins eigene Universum in die Vergangenheit reist und damit wäre vorerst auch der freie Wille gerettet, da man nicht sagen kann ob der Zeitpunkt der Zeitreise determiniert war oder nicht.

      Den deterministischen Loop hat es in Star Trek nie gegeben, bleibt nur, dass jede Zeitreise in ein Paralelluniversum fühtre, bzw. jede Zeitreise ein Paralelluniversum erzeugte.
      Heißt, dass es eigentlich nicht den Kanon-Zeitstrahl gibt, sondern viele.
      So oft wie die Fernseh-Captains Zeitreisen unternahmen, hochgerechnet auf die Sternenflotte, darüber hinaus auf alle Völker, naja egal, es müssen sehr viele Zeitreisen stattfinden und viele pralelluniversen erzeugt werden.
      XD

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      „Ja, es gab auch bei „Star Trek: Enterprise“ einen Soong, der irgendwie Khan&Co erschaffen hat oder sowas. Macht insgesamt bereits vier.“

      Nee nicht erschaffen, Kahn gab es, in Ent wurde thematisiert, dass Khan und Gleichgesinnte entkamen, wurde aber als Gerücht verbucht.
      Soong saß im Knast, da er trotz eugenischer Kriege und Größenwahn der Augments, Augment-Embryos stahl und ausbrütete, weil er der Meinung war, dass Augments die Zukunft sind

      Antworten
  5. G.G.Hoffmann sagt:

    Für mich qualitativ zwischen „Das Standgericht“ und „Wem gehört Data?“. 10 von 10.

  6. Rick-Berman-Apologet sagt:

    Ich oute mich auch mal als Latexfreund: Die Szenen mit der Borg Queen fand ich unterhaltsam. Sie ist gut gespielt. Ihre trashigen Plots sind zwar unmöglich ernst zu nehmen, aber lustig ist es irgendwie schon, wenn die Borg Queen …

    … auf französisch mit der Polizei telefoniert
    … einen französischen Polizisten mit ihrem Tentakel würgt
    … sich von Jurati bei einer Beinahe-Assimilation wichtige Daten von der Festplatte löschen lässt
    … mit einer Schrotflinte erschossen wird
    … danach bei Jurati im Kopf weiterlebt

    Und das Beste: Wenn sie der psychisch labilen Schreckschraube Jurati immer wieder um die Ohren haut, wie allein sie ist („Du wirst nie einen abkriegen! Sogar deine Variationen in unzähligen Paralleluniversen sind immer nur Katzen-Ladys geworden!“).

    • Kazairl sagt:

      Sie ist die einzige, die wirklich Spaß an ihrer Rolle zu haben scheint und dieses Gefühl überträgt sich auf den Zuschauer, zumindest kommt es mir so vor.

      Antworten
  7. Serienfan sagt:

    Ja, ich muss es so klar sagen, aber ich fand diese Episode absolut großartig.

    Ich glaube, es war sogar besser als nahezu alles, was ich in den letzten zehn Jahren sah, und ich gehe sogar soweit zu sagen, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, ob ich das Kurtzman-Trek nicht einfach nur falsch gesehen habe.

    Ja, ich weiß, das mag manche überraschen, aber ich denke: Wenn man falsch lag, dann muss man das auch klar sagen.

    Raffi und Seven sind nach nur wenigen Episoden perfekt aufeinander eingespielt. Man muss ja auch mal ehrlich zugeben: Das größte Manko von „Star Trek“ war stets, dass es nie weibliche Buddys zeigte. Klar, es gab Kirk und Spock, Odo und Quark, Tom und Harry… Aber die Frauen blieben stets distanziert. Auch „The Orville“ hat hier erschreckende Defizite.

    Mit Raffi und Seven haben wir nun endlich ein weibliches Action-Duo in Star Trek, und man muss zugeben, die Chemie zwischen den beiden ist einmalig. Ich würde so weit gehen und fragen: Wo bleibt das Raffi&Seven-Spin-Off?

    Brent Spiner hat nun erstmals in der Geschichte von „Star Trek“ eine echte Chance, eine vielfältige, facettenreiche Figur zu verkörpern. Vergessen ist Data, eine Figur, die, wenn man ehrlich ist, genauso farblos ist wie die von Spock, woran sich ja bereits Nimoy die Zähne ausbiss und sich eigentlich (sehr nachvollziehbar) stets den Serientod von Spock wünschte. Ein Vater, der alles tut, um seine Tochter zu retten. DAS ist es, was in die TV-Geschichte eingehen wird.

    Last not least: Picard. Ja, das Feuer brennt in ihm. Fast hätte ich geschrieben „noch immer“, aber das wäre falsch. „Mehr denn je“ wäre die korrekte Formulierung.

    Ja, ich muss es hier offen und klar zugeben: Ich schäme mich für meine bisherige Fehleinschätzung. Dieses „Star Trek“ sprengt die engen Schienen, auf denen sich das Franchise unter Berman bewegen musste.

    Die einzige Schwäche: Die neue Guinan fehlte. Ich habe mir noch mal die Szenen mit ihr aus der letzten Episode angesehen. Ich muss zugeben, ich habe der Schauspielerin Unrecht getan, indem ich mich zu sehr auf Whoopi Goldberg versteift habe, die mit ihrer doch sehr eingegrenzten Verkörperung von Guinan (was man nicht mit Kontinuität verwechseln darf) offenbar an ihre darstellerischen Grenzen stieß.

    Inzwischen erkannte ich in der neuen Guinan eine eine Würde, die weit über das hinausgeht, was Whoopi Goldberg vermochte. Gerade in den Augen dieser Schauspielerin kann man nicht umhin kommen, pure Weisheit zu erkennen. Ich denke, die Karriere dieser Dame wird uns noch schwer beeindrucken.

    Warum also fehlte sie in dieser Episode?

    Aber das schmälert freilich nicht den furiosen Gesamteindruck. Ein Video wird folgen!!!

    • Kazairl sagt:

      Uh, nette Satire und wahrscheinlich ein Aprilscherz. Auffallend – zumindest für mich – in diesem Satirebeitrag werden Jurati und die Borgqueen nicht erwähnt. Also enttweder waren sie so belanglos, dass sie keiner Erwähnung würdig waren oder sie waren das einzig gute an dieser Folge.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Stimmt, war ein Aprilscherz, auf den freilich keiner reinfällt.

      Aber hätte ich alles aufgezählt (zum Beispiel auch das Heilmittel, das kürzer wirkt als ein Buff in „Elden Ring“), dann wäre ich bei diesem „Unfug-Rekord in 41 Minuten“ erst am 2. April fertig geworden.

      Immerhin ertönt jetzt bei Schlägen der Star-Trek-Jingle. Wahrscheinlich so eine Pawlowscher-Hund-Sache zur Umerziehung störrischer Alt-Fans.

      Wäre eine nette Idee für künftige Oscar-Verleihungen. Jedes mal, wenn jemand einem Komiker ins Gesicht schlägt, ertönt der Star-Trek-Jingle. So lange, bis wir das neue Star Trek als die wahre Utopie begreifen.

      Antworten
  8. Raketenwurm sagt:

    So, erstmal alle Folgen der neuen Staffel nachgeholt. Und irgendwie passt es ganz gut, dass ich Folge 5 am 1.April geschaut habe. Ihr habt mich beinahe erwischt, liebe Autoren, aber nur beinahe. Die Dümmlich-Fascho-Erde samt Picards Schädelsammlung habe ich Euch ja noch abgenommen, bei Sevens sinnloser Auto-Verfolgungsjagd-fast-ohne-verfolgende-Autos und der Schrotflinten-Guinan kamen mir dann doch schon leichte Zweifel. Und dann habt Ihr es einfach übertrieben. Eine noch nie erwähnte Austronaut-Vorfahrin Picards mit psychischen Problemen (die in der echten Welt nicht mal in die Nähe eines Raumschiffs gelassen werden würde)? Plötzlich auftauchende Charaktere, die wie uns bekannte Figuren aussehen? Und eine davon hat eine mysteriöse Krankheit, die zwei Sekunden nach der Heilmittelinjektion verschwunden ist? Haha! Ja, genau. Sehr witzig. Und jetzt zeigt Ihr uns aber die richtige 2.Staffel, oder? Der Prank ist nun wirklich lange genug gegangen…

    • Ichwieder sagt:

      Stimmt total! Ich meine, im 21. Jahrhundert haben wir „nur“ psychisch labile Piloten, die Flugzeuge auch zerschellen lassen… Und ja, wir kennen trotz jahrelangem TNG noch nicht jedes Familienmitglied der Picards. Was ein Versäumnis! Ich kenne auch nicht alle Familienmitglieder meiner Familie, die vor 300 Jahren gelebt haben. Verdammt! Vielleicht haben die ja auch mal was historisch wichtiges geleistet.

      Und wenn ich mal im Krankenhaus bin, frage ich auch nach einer Pille von Pille, die mir ein Organ in Minuten nachwachsen lässt. Ich meine, wir beschweren uns über zu langsames Pacing der Geschichte. Also brauchen wir ab jetzt 2 Staffeln Füller-Episoden bis die Injektion wirken darf? Ihr wisst aber schon noch, dass wir eine Science-Fiction-Serie gucken?…

      Antworten
    • Rick-Berman-Apologet sagt:

      Fairerweise muss man sagen, dass der zweiten Staffel von Picard bisher noch ein junger, weiblicher McGuffin gefehlt hat, der uns endlich von dem alten Opi ablenkt.

      Ein Vorbildcharakter, von dem junge Frauen endlich lernen können, dass man Talent halt einfach hat und dass man dadurch ganz ohne Anstrengung Spitzenleistungen erreicht.

      Wäre da nicht diese doofe, KRÄFTEZEHRENDE Depression, wegen der man sich von einem als Psychiater verkleideten allmächtigen Hoffnarren behandeln lassen muss, während im Hintergrund der eigene 82-jährige Nachfahre aus einem Parallelunsiversum mit seiner Gurkentruppe daran arbeitet, dass einem der falsche Psychiater nicht den geplanten Weltraumflug madig macht.

      Ja, liebe Leute, für DEN Plot wurde eine Drehbuchautorin wirklich bezahlt :-)

      Antworten
  9. JP1957 sagt:

    Endlich mal wieder Satire auf der Satire-Seite! Und dann gleich von zwei Kommentatoren!!

  10. Jens sagt:

    ***** Aggressive Werbung *****

    Die Episodenkritik mit einem echten Physiker https://www.youtube.com/watch?v=DH8O2VH2gsk&t

    **** Aggressive Werbung Ende ****

    Wir haben im Intro mal kurz bei Q angerufen! Einer von hier, Einer wie wir…

  11. voyager75000 sagt:

    Mal so eine Q-Grundsatzfrage.

    Prämisse: Q hat seine Kräfte verloren, richtig?
    Frage: Wie kommt Q als Psychiater verkleidet an Picard heran? Was ja vermutlich auch noch ein Hochsichereheitsbereich sein dürfte?
    Frage: Wie kommt Q an seine 3-D-Drucker-Hackingfähigkeiten heran?
    Frage: Wie kommt Q an ein Wunderheilmittel heran?

    • Scholli67 sagt:

      Qs Kräfte schwinden doch nur sind aber noch nicht weg, oder?

      Antworten
    • Serienfeld sagt:

      „Wie kommt Q als Psychiater verkleidet an Picard heran?“

      Nennt sich „modernes Schreiben“. So wie Bonds jahrelange Freundin als Psychiaterin an Blofeld rankam, ohne dass der MI6 das raffte.

      Wobei Q das wohl hinbekam, als er seine Kräfte noch hatte.

      Antworten
    • Chewie sagt:

      Also, wenn du hier schon auf James Bond eingehst, dann musst du aber auch klarstellen, welchen Q du genau meinst. Nicht daß man hier noch was verwechselt.

      Antworten
    • Nummer 6 sagt:

      Q ist auch ohne Kräfte immer noch hyperintelligent, siehe TNG Staffel 3, Episode 13 „Noch einmal Q“.

      Antworten
  12. Stoffel sagt:

    je mehr ich über diese Folge nachdenke, umso bewußter wird mir, wie bescheurt ich sein muss, dass zu tun und was man hier mal wieder an einer guten Story verschenkt hat.
    Leidendes Kind, was vom ambivlaneten Wissenschaftspapa, der fragwürdige Dinge dafür tut, gerettet werden muss, diese Trope kennt man ja reichlich aus Film und Serien.

    Mutig wäre gewesen, dass Gegenteil zu machen, nicht aus Liebe bzw. Egoismus Verbrechen zu begehen, um jemanden zu retten, sondern den jemand nicht zu retten, sich mit der Siuation und den Ergebnissen dieser abzufinden, aus gewisser Weisheit heraus eine Story drum herum zu schreiben, dass man loslassen muss, dass man die Dinge manchmal so nehmen muss, wie sie sind.
    Zudem hätte man hier auch mal einen Blickwinkel auf ethische Aspekte der Wissenschaft werfen können und die Frage stellen sollen, wie weit darf Wissenschaft gehen. Eine Diskussion die ich auch gegenwärtig vermisse.
    Schon lustig, dass das TOS, TNG zuweilen hingekriegt hat, zwar in anderer Art, aber im Tenor technologiekritisch.

    Hier möchte ich anmerken, sicher zum Unglauben, dass viele Physiker technologiekritisch sind, man würde ja das Gegenteil annehmen, aber weit gefehlt.

    Ist es vertretbar gewisse Dinge im Namen von Wissenschaft, Gesundheit, Lebensstandard zu tun, nur weil sie machbar sind, aber auf Kosten von Leben geht, oder sollte man diese Dinge nicht tun, auch wenn diees zum Nachteil ist, wie z.B. das man ein Medikament dann eben nicht entwickeln kann, siehe Beispiel Tierversuche.
    Das hätte man auch gut mit gewissen Wissenschaftszweigen vermischen können, die z.B. den Tod pathogolisieren, dass man hier eine Kritik formuliert, dass Wissenschaft zum einen manche Dinge zum Problem macht (eher in manch Bereich der Geisteswissenschaften, bei den man ein Pseudo vorhängen muss), die keine sind und zum anderen eben nicht alles lösen kann.
    Das wären mal Themen für Star Trek.

    Und was kreigt man, Emotionen die zu Mitleid animieren soll, toll…

  13. BergH sagt:

    tach auch !

    je mehr ich über diese Folge nachdenke, umso bewußter wird mir, wie bescheurt ich sein muss, dass zu tun und was man hier mal wieder an einer guten Story verschenkt hat.
    Hört hört.
    Ihr erwartet jetzt, dass ich die Dekolletee-Szene von Jurati für das Beste halte, was in STP passiert ist.
    Stimmt aber nicht; das Beste an STP , speziell in dieser Folger, war der Absapann.

    Jurati: WIe doof muss man sein einer Borg Queen so nahe zu kommen, anstatt ihr die zweite Schrottpatrone zu geben?

    Soong = don’t let me even start

    Seine lichtscheue Tochter? Wie kann man mit 23 als Model so unvorteilaft aussehen ?

    Depressive Astronautin ? Boaaaahhh wie blöd müssen die Drehbuchschmierer sein?

    Der Rest : Bad Writing in Reinkultur.

    Ich kann das nicht mehr gucken, deshalb prokrastiniere ich bis zuletzt.

    Was für ei grottiger Mist.

    @SF
    Thumbs up , Du hattest micht bis zum Ende der ersten Zeile. :-)

    Gruß BergH

    • Ichwieder sagt:

      Ich wäre auf eure Fanfiction Romane gespannt. Die müssten vor genialer Eloquenz ja nur schreien. Versucht es doch mal, nur mal so 1, 2 Kapitel und gebt die zum fröhlichen Demontieren her…

      Antworten
    • BergH sagt:

      tach auch !

      Schau mal nach Rechts. Klapowski hat 3(?) Romane geschrieben, die sich mit dem Leben befassen, dem Universum und Allem.

      Hie mal ein Link, ansonsten in der Kategorie Bücher

      http://www.amazon.de/Jenseits-G%C3%B6tter-Daniel-Krinke-ebook/dp/B00N6P9IRW/?tag=zukunftia-21

      Gruß BergH

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      Elogquenz nutzt auch nichts, wenn der Inhalt kacke ist.

      „Dekolletee-Szene von Jurati“
      Bei der geballten Blödheit dieses Charakters, ist mir das nicht aufgefallen.
      Hunde ohne Verstand reichen nicht.

      Antworten
    • frank sagt:

      @Ichwieder:

      diese art der argumentation ist an dummheit wirklich nicht zu ueberbieten!

      reich-ranicki?

      fussballtrainer? und zwar die echten, nicht die 82 mio vor dem fernseher…

      etc. pp.

      du musst ahnung von dem haben was du kritisierst, du musst es aber nicht unbedingt koennen… das ist ein fundamentaler unterschied! und wenn du das nicht verstehst, dann…

      normalerweise wuerde ich jetzt auf ‚Antworten abbrechen‘ klicken, aber ich rege mich so dermassen auf, ob so eklatanter dummheit…

      Antworten
    • Ichwieder sagt:

      Klar, nur motzen ist ja auch viel einfacher, ich weiss schon.

      Also haben hier alle Ahnung von Stories, Drehbuchschreiben, Technobubble, Darsteller-Intentionen? Sorry, Jim, das glaube ich nicht. Es wird sich einfach um des Aufregens Willen aufgeregt.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Schon mal daran gedacht, dass sich zurecht aufgeregt wird weil die Serie dank miserabler Drehbücher und einer Art Schauspielverweigerung (siehe Patrick Steward) einfach nur schlecht ist?

      Antworten
    • Ichwieder sagt:

      Schonmal dran gedacht, dass die Serien aber dennoch erfolgreich laufen und man sonst nicht so ein Geld da reinstecken würde? Außerdem heißt der Mann Stewart.

      Antworten
    • frank sagt:

      @Ichwieder

      schonmal daran gedacht, dass die qualitaet einer serie rein gar nichts mit dem (kommerziellen) erfolg zu tun haben muss???

      hast du eigentlich mal darueber nachgedacht, fuer welche generation, fuer welche ideologie diese serie produziert wird?

      nein? (wenig ueberraschend…)

      dann mach‘ mal! und du wirst sofort verstehen (was ich bezweifle), warum diese serien ein ‚erfolg‘ sind!

      ‚qualitaet‘ (nach alter definition) hat damit rein gar nichts zu tun…

      Antworten
    • Ichwieder sagt:

      Tja, nur weisst Du was? Man idealisiert immer die Dinge, mit denen man aufgewachsen ist. „Unsere“ Sender aus der Kinder- und Jugendzeit sind heute die „früher war alles besser“-Kategorie. Die Jugend von heute wird auf andere Serien und Sendungen ebenso verklärt zurückschauen und dann das kritisieren, was wiederum dem Entgegen stehen, womit sie sozialisiert wurden.
      Die drei Regeln vom Anhalter sind Dir geläufig?
      So genau funktioniert das.
      Da kannst du noch so sehr zetern und jammern.
      Ja, die Sendungen werden nicht mehr für unsere Generation produziert. Schön, dass auch Du es ja bereits verstanden hast.

      Antworten
    • Calvero sagt:

      @Ichwieder Verstehe nicht, was du mit dem Geschwurbel um „idealisieren“ und „unsere Generation“ sagen willst. Hier idealisiert keiner etwas, sondern bewertet, was er gesehen hat. Und mein Sohnemann sagt ständig „was für ein Blödsinn“ beim Schauen. Natürlich stimmt es, dass niemand über diese Folgen reden würde, wenn sie nicht den Namen Star Trek tragen würden. Diese Hoffnung, dass es doch noch mal besser werden wird, ist zugegebenerweise naiv.

      Antworten
    • frank sagt:

      frueher war mit sicherheit nicht alles besser! im gegenteil! wir hatten die gestapo, die stasi, nur drei fernsehprogramme, kein internet, nur drei fernsehprogramme und ganz zu schweigen von der mode der 80er!!!

      ich meine, von mir behaupten zu koennen, dass ich immer ein vertreter der zukunft war. nie war mir die gegenwart gut genug! ich wollte immer fortschritt, immer hoeher, schneller, weiter, wasauchimmer…

      und damit meine ich nicht mich persoenlich, sondern die gesellschaft an sich, die welt. und deswegen hat mich damals star trek so fasziniert. der grundtenor war immer, dass es eine weiterentwickelte gesellschaft gibt…

      und heute????

      da wird sich am untersten level orientiert! die duemmsten geben den ton an! nennt sich ‚inklusion’…

      alle, wirklich alle muessen sich am gerade im raum befindlichen groessten deppen anpassen, damit dessen gefuehle nicht verletzt werden, und er (oder meistens sie…) sich nicht ausgeschlossen fuehlt…

      und genau so, so meine vermutung, setzt sich das komplette team von ’new trek‘ zusammen…

      alle quoten werden erfuellt, nur damit sich alle ‚repraesentiert‘ fuehlen! damit sie ‚gesehen‘ werden… und sei es auch noch so eine kleine und unbedeutende minderheit, die nur laut genug schreit…

      Antworten
  14. Calvero sagt:

    Genial, dass der Vor- Vor- Vorfahre von Bruce Maddox hier in Frankreich Polizist ist und zum Weingut gerufen wird. Dort wird er als Buße von Jurati endgültig von seiner Nikotinsucht geheilt.

    Neulich in Aspekte wurde übrigens eine Frau vorgestellt, die die 1. Deutsche im All werden könnte. Ich bin irritiert: man sieht sie beim Flugtraining, in der Schwerelosigkeit, aber nie in ihren Psychiater-Sitzungen auf der Couch. https://www.zdf.de/kultur/aspekte/weltraum-raumfahrt-tourismus-100.html

    Würde mich nicht wundern, wenn sich NASA-Mitarbeiter und ehemalige Astronauten bald öffentlich von Star Trek distanzieren.

    Ich bin echt enttäuscht, dass Picard sich nicht in seiner Augenklappe-Verkleidung aus Staffel 1 auf die Jazz-Party schleicht, auf der seine Vorfahrin so einsam wie Jurati abhängt.

    Aber hey, immerhin gibt es Gastauftritte von Brent Spiner, Soji und Elnor! Und einen Aufseher, der beim ersten Problem die Tür zu den Gefangenen aufschließt. Eigentlich merkwürdig, dass noch jemand in Guantanamo einsitzt.

    Ich weiß nicht, wo man mittlerweile mehr Angst bekommen muss:
    a) Die Story stammt von einer Person und niemand anders war bereit, seinen Namen als Drehbuchautor herzugeben (wie hier diesmal)
    b) Die Story stammt von drei Autoren, die dann von vier anderen Drehbuchschreibern veredelt wird.

    Und was zum Teufel reitet Jonathan Frakes, sich für diesen Murks als Regisseur herzugeben?

    Ich denke, es gab mal einen Wächter (der aussah wie der Darsteller, der im Gorn-Kostüm steckte), der aufpassen musste, dass Gene Roddenberry und Star Trek gut laufen. Nach Genes Tod wartete der Wächter noch ein paar Jahre, ob alles ohne größere Probleme weiterläuft. Dann hat er gedacht, ok, die brauchen mich nicht mehr und ist zu seinem nächsten Zögling weitergezogen. Wenn er doch nur gewusst hätte, welchem Irrtum er unterlag.

    • Raketenwurm sagt:

      „Und was zum Teufel reitet Jonathan Frakes, sich für diesen Murks als Regisseur herzugeben?“
      Fängt mit „G“ an und hört mit „eld“ auf.

      Antworten
  15. JP1957 sagt:

    @Ichwieder: „Also haben hier alle Ahnung von Stories, Drehbuchschreiben, Technobubble, Darsteller-Intentionen?“

    Offenbar Duwiedernicht

  16. el_cheffe sagt:

    Mal eine ganz gemeine Frage von mir:

    Was soll überhaupt ereicht werden ? Was ist die Story ?

    Nehmen wir mal an Picard und seine Crew lösen alle 42 Rätsel, Q wird wieder re-ermächtigt, die Zeitverwirrung aufgelöst und so weiter…
    … dann finden wir uns alle wieder beim grossen BOOM der Selbstzerstörung der Stargazer.

    Ziel erfüllt !
    Oder ÄNDERN wir etwa die „echte“ Vergangenheit um das zu verhindern ? Das wäre ja höchst illegitim.

    PS: Phaser darf man auf keinen Fall in die Vergangenheit mitnhemen, Tricorder und Kommunikatoren sind dagegen kein Problem.

    • frank sagt:

      ketzer!

      solche fragen zu stellen…

      auf den scheiterhaufen mit dir!..

      ;)

      Antworten
    • Ichwieder sagt:

      Wale in der Vergangenheit zu klauen hätte auch einen sehr negativen Einfluss auf die Zukunft dieser Zeitlinie gehabt haben können. Hat wahrscheinlich auch nie jemand drüber nachgedacht.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Wie Klapo ja schon treffend ausführte: der vorsichtige Umgang mit Zeitlinien gehört zu den wirklich gelungenen Elementen bei „Star Trek: Discovery“:

      https://youtu.be/xtdSgCtla7I

      Leider fehlte der Star-Trek-Jingle.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      „Wale in der Vergangenheit zu klauen hätte auch einen sehr negativen Einfluss auf die Zukunft dieser Zeitlinie gehabt haben können“

      Ein großer Unterschied: Im Gegensatz zu PIC hat man in ST 4 versucht, subtil vorzugehen, so dass niemand merkt, dass sie da sind. Sie wollten ihre Existenz der Welt nicht preisgeben und haben es größtenteils geschafft. Picard und Co wollten das zwar auch, aber dser Vorsatz wird sofort über Bord geworfen. Da werden Polizeiautos am hellichten Tag vor einer Polizeiwache gestohlen, da gibt es eine Verfolgungsjagd und dann werden sie auch noch weggebeamt mit Zeugen, wenig subtil. Die Wale, die hingegen aus der Zeitlinie entfernt wurden, wer sagt uns denn nicht, dass das so vorherbestimmt war? Immerhin wurden die Wale nicht in aller Öffentlichkeit aus der Zeitlinie entfernt, sondern mit wenig Zeugen, denen eh keiner glauben wird. Der Unterschied zwischen Picard-Zeitreise und ST 4 Zeitreise ist also immens.

      Antworten
    • Ichwieder sagt:

      Wer sagt uns, dass es nicht vorherbestimmt war? Vielleicht sind ja die Wale auch nur in Kirks Zeitlinie ausgestorben gewesen, eben WEIL man in der Vergangenheit die Wale aus dem Ozean gefischt hat… Letztes Paar um die Population ggfls. noch irgendwie aufrecht erhalten zu können oder so… Mal wieder das übliche Zeitparadoxon. Wie man es auch dreht: Jegliche Einflussnahme und ist sie auch noch so klein, könnte verheerende Folgen haben.

      Antworten
  17. JP1957 sagt:

    @frank: „da wird sich am untersten level orientiert! die duemmsten geben den ton an! nennt sich ‚inklusion’…“

    Lies mal den Wikipedia Artikel – da darf ja auch jeder mittun – zum Begriff Inklusion.

    Star Trek (das alte)war ja immer schon gegen Inklusion.
    Deshalb achtete man ja darauf, dass all die Gruppen am untersten Level – also Frauen, Schwarze, Asiaten, Nichtmenschen und russische Kommunisten nicht auf die Brücke kamen.

    Ach, war das schön … diese Utopie der weißen Angelsachsen an den Schalthebeln und Medikamentenschränken der Macht!

    Ich schätze Deine Beiträge wirklich.
    Vor allem die, wo Du lediglich nach dem nächsten Review fragst.

    • Scholli67 sagt:

      .

      Antworten
    • frank sagt:

      eigentlich wollte ich dich ja ignorieren… :)

      aber jetzt kann ich dich nichtmal mehr ignorieren… ;)

      liest du eigentlich, was man schreibt, und verstehst du das dann auch? oder reagierst du nur auf ‚trigger’worte, die dich dann veranlassen, irgendeinen nonsens zu schreiben, der so rein gar nichts mit irgendwas zu tun hat???

      du kannst gerne mit deinen adoleszierenden schuelern so umgehen, aber erwachsene menschen sind ein komplett anderer diskussionspartner, denen du dich nicht qua amtes schon ueberlegen fuehlen kannst.

      diesmal ein ganz ehrlich gemeinter ganz lieber gruss! :)

      Antworten
    • Ichwieder sagt:

      Du hälst Deine Art des Texteverfassens für eine Diskussion?
      Nonsense-Argumente a la „früher hatten wir die Gestapo“ in diesen Zusammenhängen hier zu bringen ist hart grotesk, dass man Dich doch Fragen muss, ob Du nicht selbst der bist, der nur „Non-sense“ bringt.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      @Ichwieder: Deine Art von Argumentation ist aber auch nicht gerade zielführend. Du nimmst viele Absolute und das tötet gerne mal eine Argumentation.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Natürlich lese ich, was Du schreibst.
      Zum Beispiel: „…alle quoten werden erfuellt, nur damit sich alle ‚repraesentiert‘ fuehlen! damit sie ‚gesehen‘ werden… und sei es auch noch so eine kleine und unbedeutende minderheit, die nur laut genug schreit…“

      Ich beobachte seit Wochen/Monaten/Jahren, dass auf dieser – eigentlich wunderbar s a t i r i s c h e n – Seite einige Menschen ihren politischen Frust ablassen. Als ob es dazu nicht eine ganze virtuelle Welt voller anderer Seiten gäbe.

      Bedauerlich, dass Du mit Deinem Post dazu gehört hast. Mal ganz ernsthaft: Jedem, der erfahren hat, welche positiven Folgen „Inklusion“ im pädagogischen Bereich im letzten Jahrzehnt für lernbehinderte Kinder gehabt hat, sträuben sich bei Deinem Post dazu die Haare … so ignorant.

      Zum obigen Zitat von Dir: Als „unbedeutende Minderheiten“ betrachtete in den 60er Jahren der Mainstream auch Schwarze und Frauen, von Behinderten und Schwulen ganz zu schweigen.
      Gerade denen „schenkte“ Roddenberry in seiner Utopie aber eine Repräsentanz … Du polemisierst dagegen, berufst Dich vorher aber noch auf Deine fortschrittliche Gesinnung^^.

      Die Kritik, so wie Du sie vorbringst (einschließlich Diffamierung von „Inklusion“)ist anschlussfähig nach Rechtsaußen.

      New Trek ist keine „woke“ Ideenschmiede, handlungsleitend ist – m. Meinung nach – ausschließlich das materielle Verwertungsinteresse. Allein das bringt sie zu „woken“ Versatzungsstücken … die dann direkt neben reaktionärsten Gewaltexzessen stehen.

      Damit verabschiede ich mich von ernsthaften „politischen“ Aussagen.

      In Zukunft gibts nur noch satirisch etwas um die Ohren.

      Antworten
    • frank sagt:

      @JP1957

      schade, dass du (natuerlich) gleich die universalwaffe ‚rechtsaussen‘ hervorholst. aber immerhin hast du dir damit diesen (auch von mir letzten ernsthaft ‚politischen‘) kommentar verdient! :)

      ich schrieb: lesen UND verstehen! (notwendige und hinreichende bedingung… frag‘ mal einen vorzugsweise aelteren kollegen, der mathematik unterrichtet…)

      dein post beweist lediglich, dass du des lesens insofern maechtig bist, als dass du beim ersten ‚triggerwort‘, welches in einem von dir subjektiv gefuehlten negativen kontext steht, gleich die nazikeule rausholst. und deine ‚erklaerung‘ der inklusion ‚erklaert‘ etwas, was ich mit keinem wort bezweifelt habe! entgegen deiner unterstellung (und das unterstelle ich dir jetzt einfach mal), bin ich nicht mal gegen das von dir ‚erwiderte‘! ganz im gegenteil sogar!

      verrueckt, oder? :)

      ach ja, belassen wir es dabei… eine schoene woche dir, und euch allen sowieso! entschuldigt bitte, wenn ich hier in unzulaessiger weisse fuer aufruhr gesorgt habe!

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Ich nehme Deine Entschuldigung an.

      Im Übrigen finde ich toll, wie woke Du inzwischen bist … NewTrek wirkt also doch.

      „Triggerwort“, „Nazikeule“, „Inklusion“ … so cooool!

      Antworten
    • frank sagt:

      eine entschuldigung annehmen, aber trotzdem nochmal nachtreten…

      ach ja, das war bestimmt satirisch gemeint, oder? ;)

      ps:
      frueher gab es mal in d.a.j (?, die erinnerung truebt…) den oj… vielleicht sollte man hier aehnliches einfuehren…

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      daj? oj? wie, was?

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Satirisch?

      Da seien die Propheten vor!

      Dafür gibts ja Satireseiten im Netz.(offenbar nicht … meine Rechtschreibprüfung kennt das Wort nicht :-) ).

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Scholli: Du bist eben nicht woke genug.

      Antworten
    • frank sagt:

      d.a.j: de.alt.jokes – eine newsgroup, in der witze gepostet wurden

      oj: obligatory joke – jeder, der postet, muss einen witz hinzufuegen! damit jeder off-topic post immer noch eine on-topic komponente hatte…

      analog hier: jeder kommentar sollte einen bezug zum thema haben… ist allerdings schwierig bei so breit gefaecherten themen…

      Antworten
  18. JP1957 sagt:

    Fiel mir gerade beim Nachdenken (Ächz) über Picard auf … lieg ich da richtig?

    Die ProtagonistInnen der zweiten Staffel – Picard,Jurati, Raffi, Seven -, das sind doch alles Menschen, oder?

    Auch ein ziemlicher Bruch mit der Trektradition.

    • Kazairl sagt:

      Mir ist das auch aufgefallen. Generell fehlen in Picard die Alienspezies, wenn man jetzt böse ist, könnte man das als Xenophobie auslegen wenn nur Menschen in einer Scifi-Serie a la Star Trek mit diversen faszinierenden Spezies die Hauptcharaktere sind

      Antworten
    • Ichwieder sagt:

      Borg-Königin und so? Elnor? Laris? In der letzten Staffel, wer war da alles dabei?
      Ausschliesslich Menschen, stimmt!
      TOS hatte nur Spock als „Alien“ auf der Brücke. TNG im Grunde nur Worf, Troi kann man imho kaum als „Alien“ in dem Sinne werten – und Data war eine Maschine. Sooo unglaublich aliendurchmischt waren die Crews auch nicht.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Ich rede nur von den Hauptfiguren … in TOS war einer von dreien kein Mensch. In TNG haben wir Troi und Worf und Data als Nichtmenschen. In DS9 sind es ein Wechselbalg, ein Ferengi, eine Trill und eine Bajoranerin als absolute Hauptfiguren. In Voyager eine Klingonin und einen Vulkanier und eine Holografie. In Enterprise eine Vulkanierin.

      Interessant (und inkonsequent, wenn es tatsächlich eine „woke“ Agenda gäbe), dass es in Discovery und in Picard nur Menschen gibt (bei der Borgkönigin bin ich mir nicht sicher – ist sie eine Hauptfigur bzw. wird sie es in der gesamten Staffel sein?).

      Antworten
    • Ichwieder sagt:

      Saru und Booker sind auch keine Menschen.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      In Discovery gibt es nur eine Hauptfigur.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Und die wenigen Nicht-Menschen wurden „ge-menschlicht“.

      Guinan wird gewöhnlich, sie altert und hat einen begrenzten, menschlichen Horizont.

      Seven verliert nun auch äußerlich ihre Borgbestandteile, die bei Seven in „Star Trek: Picard“ ohnehin nur noch Fassade waren.

      Q verliert seine Kräfte, er verhielt sich schon zuvor wie ein menschlicher Intrigant, und nicht wie ein übermächtiges Wesen, das Menschen vor eine zu lösende Aufgabe stellt.

      Auch die Borgqueen verhält sich eher wie eine Intrigantin einer miesen Soap.

      Soji ist hier keine Androidin, sondern ein schwer kranker Mensch.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      Man könnte übrigens auch auf Kanon und Logik pfeifen und TROTZDEM gutes Star Trek schreiben. Dann waren Fans schon immer geneigt, die Plot Holes und Widersprüche zu verzeihen und zu erklären. Aber letztlich komplett alles zu verändern, lediglich bekannte und ehemals beliebte Figuren zu präsentieren, die nichts mehr mit den ursprünglichen Charakteren zu tun haben, sondern anscheinend nur zufällig so aussehen und so heißen, dazu das Konzept eines langen „Handlungsbogens“ mit seifenoperartigen, unabgeschlossenen Einzelepisoden (wird 7 of Fallon Carrington in der nächsten Staffel noch das gleiche Gesicht haben? Wird Elnor am Ende lächelnd unter der Dusche stehen und sich alles nur als Raffis böser Traum entpuppen?), ist wirklich schwer zu ertragen bzw. einfach nur uninteressant.

      Um die bisherigen 1 1/2 Staffeln einmal zusammenzufassen, ohne eine einzige relevante Information auszulassen:

      Staffel 1: Picard sucht die geistigen Überreste Datas und schaltet sie ab, eher er selbst stirbt und in einem Androidenkörper weiterlebt.

      Staffel 2: Androiden-Picard wird von Q in eine alternative Realität verfrachtet und reist aus dieser zurück in das Jahr 2024, um die alte Zeitlinie wieder herzustellen.

      Das hätte man alles auch in bislang 120 Sendeminuten unterbringen können.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      So it is!

      Antworten
  19. Ichwieder sagt:

    Wer sagt uns, dass es nicht vorherbestimmt war? Vielleicht sind ja die Wale auch nur in Kirks Zeitlinie ausgestorben gewesen, eben WEIL man in der Vergangenheit die Wale aus dem Ozean gefischt hat… Letztes Paar um die Population ggfls. noch irgendwie aufrecht erhalten zu können oder so… Mal wieder das übliche Zeitparadoxon. Wie man es auch dreht: Jegliche Einflussnahme und ist sie auch noch so klein, könnte verheerende Folgen haben.

  20. Yole sagt:

    Das ein oder andere werden sie schon noch erklären: Vielleicht vermischen sich „klassische Parreluniversen“ und „alternative Zeitlinien“. So, dass Personen mit dem gleichen Aussehen mit anderem Charakter UND in einer anderen Zeit existieren. Lorraine Baines wäre 2024 jawohl auch viel älter als hier dargestellt. Man kann es den Fans einfach nicht recht machen. Was denn nun? Umbesetzt, animiert oder ungeschminkt?
    Das ein oder andere werden sie schon noch erklären und dann haben sie mich!

  21. Serienfan sagt:

    Ich möchte einfach die Gelegenheit nutzen, um aufzuzeigen, wie mies und niveaulos „Star Trek“ einst war:

    https://youtu.be/tJmxfW35YdI

    • Hayos sagt:

      Ich hatte eben Gänsehaut bei dem Trailer, obwohl ich den Film noch nie gesehen habe. (Zu meiner Entschuldigung: bin Spätgeborener, kein Trekkie, „nur“ Scifi-Interessiert).

      Ganz im Gegensatz zum aktuellen Captain Pike-Trailer heute….

      Antworten
    • Ein Riesenbovist sagt:

      Klassisch-feinster Ship-Porn! Es ist bedankt.

      Antworten
    • Agentbauer sagt:

      Hayos, der Film ist ein Muss. Nie sah die Lady Enterprise besser aus und sie wurde niemals wieder so gehuldigt.
      Auch wenn der Film sehr langsam erzählt wird, ich finde ihn, selbst im original Cut extrem atmosphärisch und richtig gut. Wenn Sie noch die Memory Wall Sequenz restauriert hätten, dann wäre das bestimmt extrem nahe an Robert Wises original Plan für den Film gewesen.
      Ich hoffe der 4k Cut kommt auch noch in deutsch, mit Originalsynchro…
      Der bläst, zumindest meiner Meinung nach, alles NewTrekkige weg.

      Antworten
    • VerwirrterTurnschuh sagt:

      Mir, also mir persönlich mein ich, sind sogar da die Titel und überarbeiteten Bilder (V’Ger von außen z.B.) zu typisch 2022-overflashy.

      Sehr erfreut war ich über Robert Meyer Burnett, der jüngst monierte, dass im Director’s Cut Kirk seinen Befehl „Viewer off!“ nicht wiederholt – so wie in der Kinofassung. Ich fand stets, das war irgendwie der menschlichste, am naürlichsten wirkende Moment im ganzen Film.

      Antworten
    • Hayos sagt:

      @Agentbauer: Werde ich machen! Hab‘ kein Problem mit Langsamkeit, im Gegenteil, ich hoffe dass sich die Enterprise ganz laaaaangsam groß ins Bild schiebt, sowas entwickelt eine ganz andere Wucht, als hektisches Umhergezoome ala NewTrek….

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      OMG, das wird ein Shitfest ohnegleichen und memberberries Nostalgie pur. Staffel 2 ist noch nicht mal fertig und der Teaser zu Staffel 3 ist draußen und esspielen wirklich alle Schauspieler aus TNG mit. Kurtzman ist nichts heilig.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Dass man JETZT damit wirbt, während die zweite Staffel gerade mal zur Hälfte gelaufen ist, und man ja eigentlich die Aufmerksamkeit auf „Strange New Worlds“ lenken möchte…

      Also, ich denke, das lässt nicht mehr allzu viel Interpretationsspielraum darüber, wie gut die aktuelle Picard-Staffel und die neuen Charaktere ankommen.

      Antworten
    • Sparkiller sagt:

      Komisch, dass man Wil Wheaton nach all der fremdschämigen Kurtz-Trek-Propaganda nicht auch mal einen Gastauftritt gönnt.

      Im Ernst, der macht das so krampfig und übertrieben, das wirkt schon wie eine Verarsche:

      https://www.youtube.com/watch?v=B20sCtCSPFc

      („Von 1 bis 1 Million, wie affengeil ist die neue fantastische Staffel von Picard?! ICH bin ja bereits jenseits von aufgeregt, mir geht da so einer ab, das ist schon nicht mehr schön! Hahaaarglglglll!!“)

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Lange hat Wil Wheaton seine Grinse-Maske allerdings nicht durchgehalten.

      https://youtu.be/aQ2TQ_GRO4g?t=1886

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Ihr elenden von der Geschichte bald vergessen sein werdenden Nörgler, guckt euch lieber mal die Kommentare unter dem Trailer bei Siffinews an
      https://www.youtube.com/watch?v=amZIOYJy_28
      DAS sind richtige Trek Fans!

      OMG das wird so EPIC!

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Witzig ist nur, dass dieser Euphorie-Mob wahrscheinlich aus den gleichen Leuten besteht, die zuvor die neuen Figuren als viel tiefsinniger, emotionaler und diverser bejubelt haben.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Ohne Zweifel.

      „erwachsener“ könnte man noch hinzufügen.

      Antworten
    • Sparkiller sagt:

      „guckt euch lieber mal die Kommentare unter dem Trailer bei Siffinews an“

      Gut, „Schauspieler X kehrt zurück“ gehört ja auch zum kleinen 1×1 in der Fan-Beschleimung. Und bei MEHREREN auf einmal ist ein Ausbau des Funko Pop-Zimmers doch beschlossene Sache.

      Deswegen stellt man mit Indiana Jones auch relativ wenig an. Viel zu wenig „Das kenn ich doch!“-Momente zum aufwärmen („Wie? NOCH eine Bundeslade?!“).

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Ich erinnere mich übrigens noch, wie Patrick Stewart in „The View“ die gute Whoopi Goldberg werbewirksam zur zweiten Staffel einlud und welches Aufheben darum gemacht wurde.

      https://youtu.be/YsA61VvA8cw

      Ehrlich gesagt: Damals hätte ich mir danach doch ein bisschen mehr Guinan-Szenen versprochen als zwei Minuten in der ersten Folge.

      Insofern besagt der Trailer gar nichts.

      Antworten
  22. JP1957 sagt:

    Da gehen sie hin, die Idole (Wheaton fand ich allerdings damals schon bescheuert) der jungen Erwachsenenzeit und verkaufen sich.

    Aber ich wette, dass wir Colm Meaney nie in einer Kurtzman Verhunze sehen werden.

    Auf die Arbeiterklasse ist Verlass!

  23. PiHoch2 sagt:

    Musste spontan an den Simpsons Startrek Clip denken:
    https://www.youtube.com/watch?v=6VEnT11mTnI

    Fehlt wirklich nur noch Wheaton als 50jähriger „acting ensign“, um das ganze abzurunden.

  24. Donald D. sagt:

    Ach, ich hätte nichts dagegen, wenn sich die TNG-Truppe nochmal mit der Enterprise E in ein Abenteuer stürzt.

  25. Kazairl sagt:

    Die jüngste Folge von Picard ist mal wieder ein Reinfall. Selten eine Serienpisode gesehen, die eine Serie so wenig voranbringt. Eine Folge zum Vergessen, eine Folge, die nicht hätte sein müssen, lediglich Jurati/Borg Queen ist noch immer eine interessante Storyline.

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