Film- und Serienkritiken

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Star Trek Picard – Kritik zu Folge 1.08 – „Broken Pieces“

Während Picard sich auf die Suche nach ACHT Sonnen macht („Verdammt, schon wieder verzählt, humm-humm.“), entschuldigt sich Dr. Jurati für solche Kleinigkeiten wie Lügen, Ausspionieren und Leute unter qualvollen Schmerzen verrecken lassen. Währenddessen wird Seven of Nine zur Borgqueen (aber nur für den Lebenslauf) und Soji entdeckt, dass sie Datas schwule Gefühle für Picard in sich trägt. Aber gut, letzteres ist natürlich von mir übertrieben. – Data war ja bekanntlich nur an ungeraden Tagen bisexuell.


Kann ich euch mal kurz fragen, ob ich die Kerngeschichte der Folge richtig verstanden habe? Ich habe da nämlich immer Probleme bei Serien, in denen bei Leuten immer irgendwelche Lichter in den Augen aufblitzen, wenn sie böse werden…

Also: Rios‘ vorgesetzter Captain sollte vor Jahren (auf Geheiß der Sternenflotte) einen Mann namens „Schöne Blume“ umbringen, der mit seinem jungen Schützling (Sojis menschliche Vorlage? Oder dritter Android? Vierter käme dann noch, da immer Zwillinge?) unterwegs war. Da der Captain das aber nicht gut fand, schoss er sich danach den Kopf weg. Und Rios dachte sich: „Hm, also raus mit den Leichen und alles vertuscht“.

Danach lässt man Rios jedenfalls monatelang mit diesem Wissen frei rumlaufen(!) und versetzt ihn nur deswegen(?) in den Ruhestand, weil er posttraumatischen Stress zeigt… Ist das soweit richtig wiedergegeben? Oder bin ich mein eigenes Dadaisten-Hologramm und der echte Klapo sitzt gerade auf dem Klo?

Alleine hier ergeben sich so viele logi(sti)sche Fragen, dass man sich die Haut vom Schädel zerren möchte: Wollten man damals noch nicht die Ziel-/Abflugsplaneten der beiden wissen, so wie jetzt neuerdings? Hätte man „Schöne Blume“ (ich sag‘ schon nix dazu!) nicht einfach heimlich folgen können? Und was wäre gewesen, wenn man an Commodore Oh vorbei einen anderen Politiker oder einen anderen Militärverantwortlichen informiert hätte?

Wieso tut man seit J.J.Abrams immer so, dass EINE ausgewürfelte Person alle Macht auf sich vereint und niemand mal freundlich sagen kann: „Lieber Herr Verteidigungsminister? Wenn Sie ihre U-Boot-Besatzungen damit beauftragen, in anderen Ländern Zivilisten zu töten, fällt das schon irgendwie auf!“

„Cersei? Du hast eben gesehen, was die Zukunft bringt, aber du bist nicht verrückter als vorher geworden. Warum?“ – „Muss… dritte… Staffel… Discovery gucken… Muss… Discovery…“ – Nicht mehr steigerungsfähig: Weiterhin geht es stets um Gefühle, Erinnerungen und Ahnungen. Aber das heißt nicht, dass der Science-Aspekt völlig rausfällt! Denn zu dem haben die Autoren sehr konkrete … Gefühle, Erinnerungen und Ahnungen.

Aber schon klar, hier wird man den Kreis der Mitwisser – und deren Loyalität – in jeder Episode hübsch weiter justieren. Wie ja auch schon die Macht und Größe des nach der Supernova verbleibenden Romulanerreichs…

Und wenn Commodore Oh irgendwann weg ist, ist vermutlich alles wieder eitel Sonnen(brillen)schein und die Föderation „befreit“? – Wobei: Dieser Chef von der Föderations-Poststelle, der schleicht sich aaauch manchmal zum Subraum-Funkgerät und raunzt mörderische Befehle in den Äther… – Hui, Handlung von Staffel 2?

Und wieso hat Commodore Oh exakt in dem Moment den Androidenaufstand losgetreten, als die Sternenflotte gerade losfliegen wollte, um Romulus zu retten?! Sie hatte Jahrzehnte davor(!) und womöglich auch Jahrzehnte danach(!) Zeit, um die Prophezeiung aufzuhalten, aber nein, es musste exakt an diesem Tag sein. Liegt es nur an mir, oder kommt mir die Vernichtung der Romulusbevölkerung, um irgendwelche Romulaner in der Zukunft zu retten, leicht seltsam vor? Bin ich hirngewaschen oder stattdessen alle anderen, die das für meisterhaft ausgetüftelt halten?

Und was sagte der Romulanische Senat eigentlich zu so was? Aber gut, die Romulaner scheinen ja eh nicht alle Gummiohren am Hirn zu haben, wenn sie seit Jahrtausenden einem Geheimorden folgen (Schlapp Wasch? Schnapp Lasch? – Irgendwie so was…), der sklavisch irgendwelchen Visionen folgt. Von denen man bei TNG und DS9 ja nie was gespürt hat – trotz Data im Hintergrund!

Apropos „Gehirngewaschen“: Entweder konnte Jurati frei entscheiden, Maddox zu töten oder aber sie war unter fremder Kontrolle? Sollte Ersteres der Fall sein, so ist das gütige Nicken von Picard und Rios der Marke „Ist schon gut, kann jedem mal passieren“ absolut hirnverbrannt. Und wenn sie extrem gehirngewaschen war, wage ich zu bezweifeln, dass dieser Einfluss nach einem 2-minütigen Gespräch mit einem Androiden (von dem sie ja schon WUSSTE!) aufgehoben wurde. – Was will man uns hier erzählen? Und warum haben alle Masken auf? Und wieso liegt da Stroh rum?

„Leute, wir haben ein Problem! Unsere Dr. Jurati hier hat keine Tränen mehr. Wir müssen einen Salzwasser-Planeten anfliegen!“ – Eine Stütze der Geweinschaft: Bevor Soji gleich Eiscreme mampft, darf Jurati noch mal erwähnen, dass sie noch nie Freunde hatte. Hm… Ich will ja nicht für Mobbing plädieren, aber manchmal ist der Grund für Kaka im Turnbeutel auch nicht völlig aus der Luft gegriffen?

Immerhin, wir bekommen tiefgründige Dialoge wie: „Ich werde keine Leute mehr umbringen. Und das ist doch was Gutes?“ – Ja, das ist gaaanz toll. Dein Verdienstorden liegt da, wo auch Michael Chabons Hirn ist. Mal gucken, ob du so tief bohren kannst?

Sehr unsubtil war auch das Gespräch zwischen Jurati und Dahj: Minutenlang flennt das Mondgesicht hier rum, als hätte ihr die Heilige Mutter Maria persönlich auf den Kuchen geschissen. Wir reden hier immerhin von einer Wissenschaftlerin, die vielleicht daran interessiert wäre, aus welchem Molekülverbund dieser Android besteht. Aber nein, es geht wieder mal nur um Gefüüühle. „Was? Wenn sie hungrig sind, dann ESSEN Sie? Das ist so wunderschön, buhuu!“ (*Mit Doktorarbeit die Tränen abwisch*)

Und was ist jetzt mit den Hologrammen? Die laufen rum wie echte Menschen und sind nicht minder schlau, aber ständig faselt man nur davon, anderes „künstliches Leben“ vernichten zu müssen. Was soll der Unterschied sein? Der Bierpegel bei den Autoren-Besprechungen, auf denen solche Dinge festgelegt wurden? – Würde es Soji und andere Plastikmenschen (oder WORAUS ist sie jetzt?) retten, wenn man alle fix in einen mobilen Emitter übertragen würde?

Wie viele Klauseln und Infos hat so eine Horror-Vision am uralten LED-Portal denn normalerweise? Und war die Plattform nicht doch etwas arg unauffällig, nachdem man vorher mit acht(!) Sonnen drauf hingewiesen hat? Da hätte man auch vor zwei übereinander balancierenden Pyramiden nicht halt machen müssen?

Völlig dämlich und endlos lang gezogen waren dann auch die Sequenzen, in denen Raffi sich mit zig Hologrammen rumschlagen musste, um Rios‘ Geheimnis zu lüften. Nur echt mit zig „lustigen“ Dialekten und Verhaltensweisen – bis der Fremdscham selber losläuft und aufgrund seiner MASSE ein eigenes Bewusstsein entwickelt?

„Hey, als wir zuletzt an unsere Schädel geklopft haben, kamen 10 Drehbücher raus. Wo bleiben die heute?“ – Nur 6,5 HoloGramm an Gehirn: Leute, die einen null interessieren, werden naturgemäß viel spannender, wenn man gleich FÜNF Hologramme von ihnen erfindet, die alle ähnlich gekleidet sind. Aus diesem Grund trägt Alex Kurtzman auch immer fünf dunkle Hemden. – Übereinander!

Viele haben möglicherweise nie drauf geachtet, jedoch war Star Trek immer evidenz- und lösungsorientiert: WAS müssen wir klären, welche INFORMATIONEN brauchen wir dafür, WIE können wir diese beschaffen? WELCHE Technologie müssen wir in 5 Minuten neu ERFINDEN? – Und ja, das war auch bei den kriegerischen Serien ENT und DS9 der Fall. Manchmal sogar noch stärker, weil die Probleme so groß waren… (*mit Zeigefingern einen Quadranten in der Luft aufmal*)

Doch diese Zeiten sind vorbei. Nichts gegen eine gesunde Panikreaktion, aber langsam hat man das Gefühl, dass Dysfunktionalität erstrebenswerter als Vernunft ist. Und eben das geht mir nicht in den Kopf: Es wird „angeprangert“, dass die Föderation ängstlich, engstirnig und faktenablehnend geworden ist, was dann aber durch eine Crew „repariert“ wird, die noch irrationaler und sprunghafter agiert. Fast so sehr, dass man sagen muss: „Eine geordnete Dystopie-Sternenflotte, in der nicht gesoffen und Blödsinn gesallert wird? Ich nehme zwei davon, bitte!“

Und das hat auch nichts mit „Klapo findet eh alles doof“ zu tun, sondern damit, dass ich die Krätze kriege, wenn alle paar Sekunden irgendein Stehauf-Männchen/Weibchen/Diverschen aus seinem geistigen Dämmerschlaf erwacht, um auf EINEM Gedanken zu beharren. Während alle anderen Erwägungen wie fortgewischt sind.

„Haben Sie Data denn geliebt, Picard?“ – „Pff… Zwei oder drei Male vielleicht. Aber immer nur von hinten. Und ich habe mir dabei immer vorgestellt, dass er ein anderer männlicher Android ist!“ – Da geht Picard ein Fleshlight auf: Die homoerotischen Andeutungen mögen hier zwar etwas zu drastisch sein, aber wartet erst mal ab, bis rauskommt, dass Sisko mal mit Lore in der Kiste war!

– Raffi ist sofort davon überzeugt, dass die Person, die man seit Urzeiten retten(!) will, ein Spion ist – also: Wumme raus und an Picards Schulter vorbei gezielt! Warum? Geht man wirklich davon aus, dass Soji in 2 Sekunden zum Amoklauf ansetzt? Wäre es nicht schöner, wenn man lediglich an dezenter Mimik und Gestik erkennen könnte, dass sie der „Neuen“ nicht traut? Oder wäre das wieder zu langweilig für alle Krawall-Freunde, die meinen, wegen ihrer Liebe zur Riker-Episode bereits tiefgründig genug zu sein?

– Picard hingegen ist erst mal fest davon überzeugt, dass Dr. Jurati möglicherweise nur versehentlich(!) ihren Freund Maddox getötet hat. Klar, J.-L. hat gesundheitlich nicht mehr alle Fleischkappen auf der Palme, aber wenn DAS jetzt die Ausrede für doofes Writing ist (und davon gehe ich aus), können alle demnächst auch sagen: „Ich finde Merkel jetzt wieder toll. Ihre Politik basierte lediglich auf schwerer Demenz.“

– Raffi will unbedingt Alkohol trinken – doch sie hat sich selbst den Zugang zum Replikator verwehrt. Warum sahen wir das damals nicht (die Szene hätte man klasse schreiben können!), sondern bekommen das zwei Folgen später ERZÄHLT? Und ist das wirklich cool, dass das Hologramm(!) der Raffi sagen muss, dass sie den Captain trösten soll? Wäre es nicht toller, wenn sie das selbst mitbekäme, statt eine andere Figur mit der Stimme des anstubsenden Autoren reden zu lassen? („Hey, mach mal was, ich muss die nächste Drehbuchseite vollkriegen!“)

– Picard sitzt im Weingut-Holoprogramm (was an sich schon unseriös wirkt) mit dem Hologramm (was an sich schon unseriös wirkt) der bereits bekannten Admiralin. Dort muss sich Picard aufs Übelste beschimpfen lassen, was ich selbst dann für furchtbar geschrieben halte, wenn die zähneknirschend versprochenen Schiffe demnächst auf die [*Hier Namen von Rios‘ Kahn eintragen*] schießen sollten…

Und ja, wir reden hier längst auf einem Moral-Niveau, bei dem wir uns das „Kleinste Übel“ mit Schminke und Perücke aufhübschen müssen, um noch irgendwas Positives zu (er)finden.

„Picard, ihr letzter Bericht war wirklich sehr beeindruckend!“ – „Ja, oder? Ich habe mir extra die Zeit genommen, bei den Affen-Emojis die Zeilenabstände zu variieren!“ – Ein starker Mann geht seinen ihren Weg: Ich nehme an, dass in der englischen Übersetzung abermals das F-Wort benutzt wurde? Ihr wisst schon… „You damn Old Fart“ und so weiter…?

Diese Szene ist wirklich nicht gut – schon aus handwerklicher Sicht. Ungefähr so würde ich mich fühlen, wenn ich zu meiner Kfz-Werkstatt gehe und der Meister mir sagen würde, dass er nur seinen halben Blaseninhalt in den Tank entleert hat. Und drumherum stehen dann diverse Urologen und schütteln über mich den Kopf. („Was hat Klapo nur gegen Entgiftungsvorgänge?“, „Immer nur am Meckern!“, „Ist doch ein ganz natürliches Bedürfnis! Daher: 4 von 5 Punkten!“)

Böse Leute und Organisationen hin oder her; aber wenn es um Quadranten-erschütternde Dinge geht, wäre es schön, wenn man diese Gravitas in den Dialogen spüren könnte. Doch stattdessen bekommen wir: „Halt die Klappe, die alter Blödmann. Und die Füße still! Hast du echt nichts Besseres vor, als dringend notwendige Dinge zu tun? Pfui, chronische Lebensretter widern mich so was von an!“

Das sind Sätze, die förmlich dazu gemacht sind, vom früheren Picard nach allen Regeln der Kunst zerpflückt zu werden. Doch „dank“ eines krankhaften Syndroms (= Star Trek hat sich ein böses Kurtzman-Virus zugezogen) stammelt Picard nun ganztags vor sich hin. Wobei er immerhin die ewig gleichen Phrasen wiederholen darf, damit keiner motzen kann… – „Aber, aber…?! Die Föderation ist doch porentief rein! Echt jetzt, genau das haben sie Michael Chabon damals auf den Schmierzettel geschrieben, bevor ich – Patrick Stewart – es wieder durchgestrichen habe!“

„Hey, ich liebe diese transparenten Bildschirme! Da spiegelt sich meine widerliche Hybris nicht immer so drin, hihi.“ – Tatt… Tastergreis: Kurz spielte die alte TNG-Fanfare auf, bevor Picard allen Ernstes sagt, dass er die Technik null versteht – und dann folgsam aus dem Bild dackelt. Ich habe dabei sehr gelacht! Und ich bin sicher, die Autoren noch mehr über UNS?

Dass ich ein Achtfach-Sonnensystem für etwas übertrieben halte (vier hätten auch gereicht, vor allem mit einem Planeten in der Mitte – aber okaaay), mag ich kaum erwähnen.

Mich störte jedoch noch mehr, dass man sich generell keine Mühe gibt, irgendwas glaubwürdig zu unterfüttern. Hätte man nicht ein paar Meter weiter ein paar Offiziere aufstellen können, die den Gang zum Fantasy-Orakel überwachen? Ein Shuttle? Ein Notfall-Zelt für Schwerverletzte? Einen Psychologen, der letzte Anweisungen gibt? Einen wissenden Geheimdienstmitarbeiter, der im Hintergrund murmelt: „Ich werde nie meinen ersten Besuch hierher vergessen. Die tun mir alle leid…“

Klar, es ist immer schwer, fehlende Details aufzuzählen. Doch trotzdem wirkt stets alles so flott hingeklatscht, dass man sich direkt vorstellen kann, dass Kurtzman und Chabon einen Pappaufsteller von sich in den Autorenraum gestellt haben könnten. Mit einer Sprechblase drüber, die stets verkündet: „Machen Sie’s so!“

Und was sollte der Käse auf dem Borg-Kubus? Dass Seven of Nine den reaktiviert, kann ich noch irgendwie verstehen, da sie ja eh mental völlig durch ist (= bequeme Charaktermotive für schlechte Autoren). Aber wieso musste Cersei jetzt alle Ex-Borg ebenfalls umbringen, die da nur mit ihrem Puzzlespiel rumstanden? Hätte das „In-den-Weltraum-Rausblasen“ der noch vernetzten Borg nicht gereicht, um Seven die Drohnen wegzunehmen?

Wieso haben die Romulaner die jetzt alle gesammelt, befreit und gepflegt, nur um jetzt völlig gleichgültig mit diesen Ressourcen umzugehen?

„Seven?! Wieso wollen sie sich denn zu so was umwandeln lassen? Ich habe das auch jedes Wochenende versucht, aber mir hat‘s nie gefallen…“ – „Borg-Queen habe ich gesagt, nicht Drag-Queen. Hör besser zu, Junge!“ – Ich hab den Kabelkanal gestrichen voll: Elnors Szenen waren wieder mal die schlechtesten. Warum heißt DER eigentlich nicht wie eine Blume? Mooskopf oder so was?

Und wieso hat Soji in dieser Folge kurz das Schiff von Rios übernommen? Klar, sie war unzufrieden über die Reihenfolge der Reiseziele (Erst „Deep Space 12“, dann alle/keine der mysteriösen Restplaneten?), aber muss man für so eine Klärung immer gleich Kraftfelder AUFbauen und gleichzeitig die Glaubwürdigkeit aller Beteiligten AB?

Und wisst ihr auch, wie man ein klärendes Gespräch NACH einer einer großen Machtdemonstration nennt? Erpressung, genau! – Schon toll, dieser Geist von Star Trek, der hier immerhin noch den alten Stinkekäse der Filmcrew umwehen darf…?

Bei all den Kämpfen, Erpressungen und Morden – bei denen man den gesamten Opferentschädigungs-Fond glatt von den Bajoranern auf die Borg umswitchen möchte -, bleibt Erforschung und Menschlichkeit auf der Strecke. Da kann Picard auch noch so inbrünstig in den letzten zwei Minuten die Neugier und die Offenheit der Menschheit beschwören. Das sind nur Worte, die man billig reinpopelte, damit der Tatortreiniger im Hintergrund das ganze Blut wegschrubben kann.


Fazit: Erneut erleben wir alberne Quatschrunden in einer sehr schrägen „Star Trek“-Fan(?)produktion. Im Ernst: An unfreiwilligem Humor gibt es hier einiges abzugreifen.

Die vielen Figuren mit ihren Ho(h)lo-Problemen sind tatsächlich sehr gefällig zum Weggucken. Was vor allem daran liegt, dass man SELBER immer wieder mal wegguckt… („Die Rios-Hologramme reden immer noch?“)

Bewertet man das jedoch als Trek-Serie und legt gewisse Standards an die Figuren – und die Logik der Welt – an, so gibt es nichts, was eine Durchschnittswertung rechtfertigt.

Außer die üblichen Mord- und Verstümmelungsdrohungen von New-Trek, die ich als Zuschauer fast schon körperlich spüre. Brrr.

Bewertung als Star Trek:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

Bewertung als generische SF-Quatschkost:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Her mit den Drohnen! Und weg mit den Drohnen!
Ich muss echt mal Platz in meinem Regal machen.
Im Ernst, was soll der Besuch denn denken, wenn sich dort nur doofe Scheibenwelt-Romane und Dagobert Duck Comics von Don Rosa befinden?
Denn sogar die Zukunft zeigt, dass man erst mit „Moby Dick“ und „Die Kunst des Krieges“ im Schrank zu den großen respektierten Denkern gehört.
Für ein bisschen Banalität hat man 2399 vor lauter Schlausein wohl einfach keine Zeit mehr.

Apropos banal, schon die neue Picard-Folge gesehen?

Dieses Mal erhielt man wieder ein paar Fetzen vom roten Story-Faden, welcher mittlerweile doch etwas ausgefranst wirkt. Kunstück, wenn dieser nur 2 cm lang ist, aber krampfhaft auf 10 cm langgezogen wird.

So war der Auslöser der ganzen Probleme eine uralte Warnung auf einem Planeten mit acht Sonnen, welche (zufällig?) vom Zhat Vash Hexenorden (inkl. heidnischen Chorgesängen im Hintergrund) gefunden wurde. Eine sehr unpraktische Warnung, da sich der Großteil der Empfänger nach dem Ansehen direkt selbst zu Klump haut.

Habe mir diese furchtbare Vision übrigens mal genauer angesehen und diese besteht eigentlich nur aus einer ständig wiederverwendeten „Erde macht Bumm“-Terminator-Sequenz und ansonsten eher sinnlosen Smartphone-Wallpapern, dem Spaghetti-Monster und einem toten… Fuchs? Otter?

Und wie genau kam Data in die „Tausende von Jahrhunderten“ alte Vision rein? Erst später per Update?

Seltsam auch, dass man bereits beim Babyfötus panisch die Augen zusammenkneift (sehr nützlicher Schutzmechanismus, gerade bei Visionen), da man bislang nicht wirklich etwas apokalyptisches gesehen hat. (ICH wohne z.B. in Gelsenkirchen und sehe sowas daher immer mit OFFENEN Augen!)

Aber insgesamt ist diese Warnung auch eher nichts, wo man gleich einen Felsbrocken auf der eigenen Birne zerkrümmelt. Wenn das jetzt sowas wie die Höllenvisionen aus „Event Horizon“ gewesen wären, aber sooo wird das wohl nichts. Gerade im Vergleich zu UNSEREN Picard-Aftershow-Parties in der Redaktion.

Immerhin haben die Fans jetzt tolle Motive für noch tollere Theorien.
Bin jetzt schon ganz gespannt, was man sich in den Reviews und Kommentaren von Serienrobots.de ausdenken wird.

Mensch, was wäre das aber peinlich für diese, wenn die Macher am Ende nur keinen Bock hatten und fertige Konservenfotos von Shutterstock benutzten. Klar, äußerst unwahrscheinlich, aber DAS wäre schon was!

Eine der Anwesenden im Hexenring ist übrigens „Tantchen“ (…), welche auch die Adoptivmutter von Romu-Cercei ist und zuuufällig auch noch von den Borg assimiliert wurde. War dies für die Story nötig? Keine Ahnung, aber das wird in den letzten beiden Folgen bestimmt noch grandios aufgelöst. Vermuuuute ja eine rührende Rede von Tantchen für Cercei darüber, dass Synths doch nicht so übel sind, weil Aushilfs-Borgqueen 7of9 ihr das Licht gezeigt hat.

Schließlich muss ja ALLES irgenwie mit der großen Handlung zusammenhängen. Selbst für Captain „Kenn dich nicht, aber… knattern?“ Rios hat man noch schnell etwas aus dem Kurtzhintern gezaubert. Weisst noch? Damals? Der erste Kontakt? Mit den Androiden, wo einer wie Soji aussieht? Welche von SEINEM Sternenflotten-Captain mal so einfach erschossen wurden, weil böse Befehle? Wusste Raffi davon? Wie hoch wäre sonst die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet Rios in der Picard-Crew landet??

Irgendwie muss dann auch noch Legolas ins Geflecht komischer Zufälle reinpassen, welcher außer dem Schneiden von Fleischsalat und dumm aus der Wäsche schauen ja noch nicht viel gemacht hat. Wäre doch sehr überrascht, wenn die Kampfnonnen nicht noch einmal aus dem Dickicht kommen für eine ordentliche Prügelei mit den Schmasch Schamasch… *mund abwisch*… pardon, den Zhat Vash.

Kleine Lichtblicke: Die Holo-Riosse hatten einen netten, wenn auch etwas dick aufgetragenen, Auftritt. Finde solche Doppelgänger-Szenen ja schon technisch immer unterhaltsam und hier gab es gleich eine ganze Menge inklusive kleiner Interaktionen. Wie schon auf dem Riker-Planeten gefällt mir diese Serie am Besten, wenn man das ganze überdrehte Bombastik-Getue mal runterdreht und tatsächlich so etwas wie einen Dialog zeigt. Einer, der länger als zwanzig Sekunden dauert. Wo man einfach nur mal ruhig sitzt mit ‘ner Holzofen-Pizza oder einer Tüte Pommes in der Hand.

Aber so etwas hält leider nicht lange an. Wie schon bei Michael im Engelskostüm muss es um alberne Fantasy-Prophezeiungen („Sepp, der Zerstörer!“) und charakterbefreite Bösewichtige („Aber, Spark, die kümmert sich doch um ihre Tante?!“) gehen. Alles wurde bis jetzt so vage erzählt, dass man die Geschichte in den letzten beiden Folgen mit einfach allem auflösen kann. Soong ist noch am Leben. Die Androiden leben in einer Hippie-Kommune (der andere erschossene Droide hieß ‘Betrunkener Wellensittich’ oder so). Rikers toter Sohn wurde dort nachgebaut. Raffi schnitzt sich dort einfach einen neuen Sohn, der nix gegen saufende Muttis hat. Egal, all dies könnte problemlos passieren und würde mich auch gar nicht mehr überraschen.

Fazit: Mittlerweile setzt wohl ein gewisser Abstumpfungseffekt ein, denn großartig geärgert habe ich mich hier nicht mehr. Der Balla-Balla-Faktor bleibt konstant und auf eine gewisse selbstgeißelnde Art und Weise ist dieser sogar unterhaltsam. Wie zuvor schon gesagt, auf dem Papier hört sich das alles gar nicht schlecht an. Dieses Mal kommt sogar eine uralte Prophezeiung über regelmässig wiederkehrende Synth-Wesen hinzu, welche alles Leben massenhaft auslöschen wollen.

Quasi so eine Art Mass Effect…

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

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Artikel

von Klapowski am 13.03.20 in Star Trek: Picard

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Kommentare (73)

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  1. Knubbelnase sagt:

    PART 1

    Schon der Anfang stimmt einen doch frohgemut.
    Da stehen ein paar Frauen ( alle geschieden oder der Alte kümmert sich zu Hause um die Brut ) um ein Teil auf einem Planeten, deren acht Sonnen so brav daneben stehen wie 8 kleine Scheinwerfer. OK , Naturwisenschaften sind für Damen aller Art nicht nötig und wer alle Folgen bis hierher gesehen hat, hat den Kenntnissen der Physik eh schon abgeschworen.
    „Und nun, meine Schwestern, seht das Grauen der Vernichtung. Wenige werden es überstehen. “
    Wau, alle Picardfolgen in 2 Sekunden zusammensgeschnitten, das GRAUEN ist richtig fühlbar und wie WIR alle wissen, ist es tatsächlich furchtbar. Das hält kein sensibles Frauenköpfchen aus und dagegen helfen nur Phaser oder Betonblöcke.
    Wunderbar!
    Da werden Gesichtsmasken zerkratzt und Haare rausgerissen, die Leiden des wohlgesonnenen Zuschauers quasi vorweggenommen. DAS also erwartet uns, wenn wir alle folgen gesehen haben. (Was übrigens ein Wägnis(!) ist, bleibt genauso rätselhaft oder meine Deutschkenntnisse haben sich auch schon zersetzt ? Ein Wagniss, ganz viele Wägnisse? )
    Am Ende des Wägnis sind dann noch drei ( Drehbuchautorinnen ?) übrig.

    CUT

    Auf dem Borgcubus ist Elfi der Elfe am rumhauen und 7o9 schiesst erst und fragt dann „Was geht hier vor“. Gut das sie die richtigen erschossen hat. Und Elfi darf 7o9 ganz kräftig drücken, ist ja ein stahlharter Kerl, der eben noch ein paar Leute gekillt hat.

    • Cronos sagt:

      Ich glaube als Elnor die Seven geknuddelt hat, ist ihr auch klar geworden, das man männliche Dunkelelfen nicht so nah an sich ranlassen sollte, wenn man ein braves Mädchen ist. Dieselbe Lektion hat Soji ja auch schon lernen müssen.

  2. RoKo sagt:

    Dieser Schwachsinn bereitet mir langsam aber sicher Schmerzen. Seit wann kann man auf fremden Schiffen oder Kuben kommen und gehen wie man lustig ist? (Seven, Elnor). Schilde? Sensoren? Geheimdienste? Gibt es alles nicht.

    Mir scheint als wären Picard’s Romulaner der Putin unserer Zeit. Egal wie und wo auf der Welt etwas schlechtes passiert, es muss der böse Russen-Putin dahinterstecken. Verantwortung für die eigenen Fehler und Versäumnisse übernehmen? Ach wo, wozu gibt es die Romulaner (Russen) die selbstverständlich die freien Völker in einer nie dagewesenen Verschwörung in Krieg und Tod treiben. In dieser Serie sind es eben die fehlgeleiteten Nazi-Romulaner die nichts besseres zu tun haben als einen Genozid an künstlichen Lebensformen zu betreiben, und deren Masterplan selbstverständlich seit Jahrzehnten Gestalt annimmt.

    Bei Picard werde ich das Gefühl nicht los jede Woche anderen Charakteren zuzusehen, die Figuren verhalten sich gerade so wie es für den Fortgang der Geschichte gerade notwendig und nützlich ist. Da wird eine labile Junkie (Raffi) zur analytischen Detektivin, der selbstverliebte Draufgänger (Rios) zum saufenden Wrack und eine hochintelligente Wissenschaftlerin (Jurati), zu einer Mörderin nur um danach in das Stadium eines Kleinkindes zu verfallen. Und dann noch Seven… Schwingt sich doch tatsächlich zur angehenden Borgkönigin auf, als hätte sie nicht selbst jahrelang darunter gelitten. Keinerlei Konstante!

    Sorry aber soviel Stumpfsinn und Konzeptlosigkeit, so wenig Verständnis für die Figuren und Kulturen des „alten“ Star Treks wird mir langsam zu viel. Für mich wird es definitiv keine 2te Staffel mehr geben, nicht einmal um hier noch mitschreiben zu können, zu sehr bin ich von dieser Serie enttäuscht.

    • Anonymus (Bosch) sagt:

      Oh, kommen und gehen, wie man lustig ist, ist spätestens seit Enterprises „Wer will kann gehen – Rura Penthe – Gefangenenkolonie“ salonfähig geworden, falls sich noch wer erinnert.
      Zu dem restlichen Schwachsinn in Picard sag ich jetzt nix, hab keine Lust mehr, darüber nachzudenken, sonst bin ich irgendwann selbst reif für die Klap(o)se!

      Grüße, Anonymus (Bosch)

  3. Grimm sagt:

    Was war den das bitte schon wieder? Ich vermute kein Vollrausch vernichtet so viele Gehirnzellen auf einmal…

  4. Simon+Wright sagt:

    Ihr seid dieses Mal wirklich großzügig mit der Bewertung, ok, anderthalb, bzw. zwei Sterne sind nicht viel, aber ich war heute nacht irgendwie eher dabei sie in meine Top-Five der schlechtesten Folgen aller Zeiten unterzubringen. Diese bekloppte Fantasywarnung der alten Zivilisation, bei der alle wahnsinnig werden, war schon unterirdisch, aber dass dann auch noch die Borg darüber verrückt werden und ihren Kubus vom Kollektiv trennen nachdem sie die eine Visionstuse assimiliert haben, macht einen schon recht sprachlos. Und dass man in einem Borgkubus nur die beiden XXL-Garagentore aufmachen muß um sich aller Borg zu entledigen, hätte man früher sicher auch gut mal nutzen können. Da hätte Data doch einst statt alle schlafen zu legen sie auch einfach ins All werfen können. Viel dramatischer!

    Wobei es ja schon schöne Science-Fiction hätte werden können, wie eine alte vergangene Zivilisation über hunderttausende von Jahren eine Warnung aussprechen möchte. Dieses Problem haben wir ja auch mit alten radioaktiven Abfällen, die noch in tausenden von Jahren eine Bedrohung darstellen und bei denen auch verschiedene Lösungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden um die Leute davon abzuhalten es wieder auszugraben. Wenn längst andere Sprachen gesprochen werden und irgendwer die Totenköpfe für das Zeichen eines Piratenschatzes hält. Da wäre die Idee eine Religion zu gründen die die gewünschten Ziele verbreitet und über einen langen Zeitraum beibehält gar nicht doof. Aber darum geht es den Machern ja nicht. Visionen und Wahnsinnigwerden reichen ja aus. Und dass eine KI immer eine Gefahr ist, haben wir bislang doch schon oft genug in Star Trek widerlegt bekommen. Und dass die Romulaner nicht mal selbst wissen, dass es eine Gefahr gibt, ist dann noch absurder. Das eigene Volk dann noch wegen nicht gerade aussagekräftiger Bilder verrecken zu lassen nicht minder. Und wer sagt denn überhaupt, dass das alles wahr ist. In einer anständigen StarTrek-Folge wären am Ende doch eher die Androiden die Guten, die nur den Krieg verloren und von der Geschichtsschreibung der Sieger für immer zu Bösewichtgen gemacht wurden.

    Und wir haben in dieser Folge wieder mehr Traumata der Hauptcharaktere erleben dürfen als in hunderten Folgen von Star Trek vor Discovery. Gibt es irgendwo ein Handbuch wo das als gutes Geschichtenerzählen und tiefe Charakterentwicklung gilt? Von der Winzigkeit des Universums mal ganz zu schweigen, wenn dann noch der mehr oder minder zufällig eingekaufte Käpt´n auch mit zur Androidengeschichte gehört. Und natürlich hat Sevenofnine immer ihr Rebellenabzeichen dabei, dass sie dann beim Rumschießen im Kubus dummerweise verliert, so dass Cersei es finden kann und wissend sagen kann, sie wisse genau wem das gehöre. Das ist natürlich schön für sie, aber statt Seven ein paar böse Briefe zu schicken, haut sie mit einem Haufen Origamischiffen einfach ab. Wenigstens wartet Ihr Bruder an einem Borgwarpkanal treu auf seine geliebte Androidin und folgt ganz unauffällig Picards Schiff. Was auch prima ist, weil ja eigentlich alle zum Androidenplaneten wollen. Könnte man auch so direkt hinfliegen. DS12 werden wir wohl nie zu sehen bekommen…

    Und die Dialoge die Picard so führt, werden auch nicht besser. Und auf einmal rückt die Admiralin ein Geschwader raus. Hatte er außer Rumnölen auch ein paar Beweise vorgelegt? Hätte er nicht wenigstens mal ein paar kluge Sätze sagen können?

  5. Mikrobi sagt:

    Ja, bei diesen merkwürdigen Bilder-Flashbacks, habe ich auch gefragt, was denn nun die gute Wissenschaftlerin dazu veranlasst haben könnte, ihren einstigen Geliebten, mit dem sie einst lecker Kekse gefuttert und knutschi, knutschi gemacht hatte, so zu ermorden, ohne ihm die Möglichkeit zu geben, sich zu rechtfertigen.

    Es machte jedenfalls nicht den Eindruck, dass diese Bilder ihr befohlen haben: „Töte Maddox, töte Maddox!“, sondern dass sie diese Instruktion erst im Nachgang von Oh erhalten – und dann einfach mal so in die Tat umgesetzt hat!

    Aber was soll’s. Wer kann einer Frau mit solchen Kulleraugen schon böse sein?

  6. Knubbelnase sagt:

    Part 2
    Oh Gott, werde ich das durchhalten?
    Die Szene mit Picrad auf dem Raumschiff ist schon nach einer Minute so schlecht, das einem das Essen hochkommt. Wir müsen jetzt hierhin, oder doch dorthin. Oder aber wir bleiben äh, hallo, ich rede gerade mit irgend jemanden. Und nimm die Waffe runter, der Androide ist doch nett.
    Wer bisher noch ein zartes Pflänzchen der Hoffnung gehegt hatte, nun ist es endgültig unter einem Haufen Sch***** erdrückt worden.
    Und das eine „Wasserstoffverbindung“ so böse Folgen hat und alles an Spionagepopel aus dem Innern rausdrückt… genial. Da vermisst man doch gleich die alten Erklärungen. Man hätte ja auch ein „Sie hat sich eine qunatenmechanische Doppelstrukturelle Helixkombination mit Alphateilechen gespritzt, die über Subraumquantelungen den Sender zerstört hat.“ Boah, bloss kein Hightech.
    Die folgende Diskussion kann man nur ertragen, in dem man sich vorstellt, das ganze spielt in einer Gummizelle, in der alle verrückt sind.
    Und darum geht es dann die nächsten Minuten, alle stellen fest, das alles paranoid ist. DAS nenn ich mal Realismus. Oder man hat alle Drehbücher gefunden und einen Blick reingeworfen, ohne sich den Schädel ( äußerlich ) zu zertrümmern.
    Ende des Wahnsinns, jetzt übernehmen wir einen Borgcubus. Ohne jeglichen physikalischen Kontakt verdreht 7o9 ein paar Licherketten und schwupp… Cubus übernommen. Das war ja leicht.
    Dann gehts mit dem alten Mann weiter, der auf einmal nicht mehr JL sondern sogar Jean Luc genannt wird. ( Man wird halt vertrauter) Den folgenden Dialog hört man sich am besten ohne Ton an, erspart Kopfweh.

    Nach endlosen Quasseleien erfolgt dann der Todesstoss in dieser Folge. Ein alter, erfahrener Kapitän eines Raumschiffs kann nicht mal mehr ein Schiff bedienen, an dem sonst jeder rumfummeln kann. Hallo? Schaut mal irgendjemand im Drehbuch nach?

    Und so endet eine peinliche Folge, die einmal mehr nur mit der Vorspultaste auszuhalten ist.

  7. Yole sagt:

    Die Supernova muss ein natürliches Ereignis gewesen sein. Der Angriff auf den Mars war eine günstige Gelegenheit (davor hatte Oh vllt noch keinen Einfluss) obwohl die Hilfe der Föderation zu sabotieren erstmal keinen Sinn macht, ausser man empfindet es als Invasion und verdächtigt die Föderation für die Zerstörung der Sonne.

    Zur Handlung der Folge. Nun da Picard weiß wer Soji IST, ist er ungebrochen entschlossen ihr zu helfen. Einzige Begründung: Hoffnung bzw Offenheit und Vertrauen.
    Eine alte Zivilisation hinterließ eine Warnung. Na toll, hat keiner erraten. Zu simpel.

  8. JP1957 sagt:

    Das werd ich nie wieder machen … das verspreche ich, G.G.Hoffmann. Aber ich hatte gerade erfahren, dass meine Schule drei Wochen dicht macht … wohin mit der vielen Zeit?

    Und da sind wir nun und starten in Folge 8, es warten sage und schreibe 29 Szenen auf uns und in 23 davon … wird geredet. Und geredet. Und nochmal geredet. Okay, einmal wird nur gestiert und in der Zigarrenkiste gekramt.
    Szene 1: Es beginnt wie üblich mit einem Rückblick. Wir erfahren wie der Jad Vash seine Agenten rekrutiert. Zehn Anwärterinnen in Sackkleidern haben sich eine Ansprache von Oh anzuhören, dann in einen magischen Springbrunnen zu greifen, der ihnen die Hölle zeigt. Wer das überlebt, darf bleiben und ist dabei. Narissa alleine schafft es. Sie nimmt dann noch ihre irre brabbelnde Tante (???) Rhamda mit.

    Szene 2: Wir sind wieder in der Gegenwart auf dem Borg Würfel. Die Tante ist immer noch da, jetzt mit Borg Implantaten. Narissa steht vor der schlafenden (?) Tante und erzählt aus ihrem Leben.

    Szene 3: Immerhin: Das Intro haben wir jetzt überstanden. Und endlich: Action! Narissa erfährt über Funk, dass man Elron gefunden hat. Blendgranate – Elron orientierungslos – Angreifer nutzen ihre Disruptoren – Elron tot. Denkste! Es wird zwar eine Blendgranate eingesetzt, dann aber beschließen die Angreifer auf mittelalterliche Kampftechniken zurück zu greifen, Elron rappelt sich auf, es geht hin und her mit dem Schwert und dann erscheint Seven und ballert alle um. Finale: Elron sinkt mit einem glücklichen Lächeln in die Arme von Seven.
    Immerhin: Wir haben erfahren, dass die zu Hilfe gerufenen Feris Rangers aus genau einer Person bestehen!

    Szene 4: Auf der La Sirena. Picard und Soji kommen an. Rios erstarrt beim Anblick von Soji.
    Picard will zu DS 12 um Verstärkung von der Sternenflotte zu bekommen. Raffi geht zum Waffenschrank und bedroht Soji. Picard wird über Juratis Mord an Maddox informiert.
    Laber. Laber, laber.

    Szene 5: Picard und Raffi und Holodoc vor bewusstloser Jurati. Laber, laber, laber über Jurati.

    Szene 6: Picard im Quartier spricht mit Hologramm einer Admiralin der Sternenflotte. Laber, laber, laber. Er bekommt sein Geschwader bei DS 12.

    Szene 7: Wir bekommen erste Antworten auf Fragen, die die ersten Folgen aufgeworfen haben. Von Raffi auf der Brücke im Gespräch mit dem Holocaptain. Rios Erstarren hat möglicherweise etwas mit einer „Jana“ aus seiner Vergangenheit zu tun. Raffi raunt plötzlich etwas von einem geheimnisvollen Acht Sternen System. Wieso? Sie hat zufällig Romulaner darüber reden gehört.

    Szene 8: Auf dem Kubus. Seven r e d e t mit Elron darüber, den Kubus übernehmen zu wollen. Narissa r e d e t über die beste Mordmethode für alle noch lebenden Borg (in Stasis).

    Szene 9: Picard und Soji essen Rührei und r e d e n darüber, ob Picard Data und Data Picard geliebt hat. Wenig überraschend im Kurtzmann Universum die Antwort: Ja!
    Danach schmeckt Soji das Rührei gleich besser. Zum Fremdschämen. Allerdings: Im belanglosen Dialog verborgen die einzigen beiden Sätze wegen denen es sich lohnt, die Folge anzusehen. Szene beginnt bei 18:44 … die beiden Sätze müsst ihr schon selber finden.

    Szene 10: Raffi r e d e t mit Holotechniker über die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines Acht Sonnen Systems. Da gleich 0 müssen die Sonnen bewegt worden sein. Als Warnung für die Nachwelt. Vor einer ganz, ganz furchtbaren Gefahr. Raffi stürmt danach sofort in ihr Quartier um Rotwein zu trinken!

    Szene 11: Statt Rotwein gibt’s den Holopsychiater. G e r e d e t wird über Rios und warum er so erstarrt ist. Rat an Raffi: Red doch mal mit dem armen Kerl.

    Szene 12: Es geht ihm wirklich schlecht. So ganz allein in seinem Quartier. Betrunken. Fängt an in einer Zigarrenkiste mit alten Bildern aus seiner Jugendzeit zu kramen und stößt auf die Zeichnung einer Frau … die exakt so aussieht wie … Soji. Oh mein Gott … was für ein Rätsel!!!

    Damit es bei all der R e d e r e i nicht langweilig wird erhöht Kurtzmann das Tempo. Anschnallen bitte!

    Szene 13: Elron und Seven auf dem Borg Kubus. Reden über Reaktivierung Borg und Schaffung eines neuen Kollektivs mit Seven. SCHNITT!

    Szene 14: Raffi r e d e t mit allen Rios Hologrammen in einem Raum. Was ist Rios auf seinem alten Schiff passiert??? SCHNITT!

    Szene 15: Picard r e d e t mit Jurati. Über den Mord an Maddox. Oh wow … wir erfahren, warum sie es getan hat. Weil Oh ihr bei der Gedankenverschmelzung die Hölle gezeigt hat.
    Die H ö l l e … also irgendetwas ganz Schreckliches, dass vor vielen, vielen Jahren passiert ist.
    Jurati: „Seitdem denke ich jeden Tag über Selbstmord nach!“
    Diese Schnepfe, die alberne Fragen über das Weltall stellte und um Torte bettelte???
    SCHNITT!

    Szene 16: Rios und Raffi im vertrauten Gespräch auf dem Sofa in Rios Quartier. Es wird …
    g e r e d e t. Über Rios alten Captain, den er in Gedanken Pappa nannte.
    Im vertrauten Gespräch? Hat Rios Raffi nicht in der letzten Folge noch verdächtigt, die Position des Schiffes an die Romulaner verraten zu haben?
    Egal. SCHNITT!

    Szene 17: Soji und Jurati reden. Ach ja, sie ist ja Kybernetikerin. Mit plötzlichen Tränen in den Augen, als sie erfährt, dass Soji trinkt. Und isst. Und kackt (nein, nein … geschwindelt).
    SCHNITT!

    Szene 18: Rios und Raffi immer noch auf der Couch. Sie r e d e n. Jana kam einst als Begleitung eines Botschafters auf das Schiff von Captain Pappa. SCHNITT! Schon wieder SCHNITT!
    Szene 19: Jurati bewundert Sojis Schönheitsflecken und die Genialität von Noonien Soong.
    Strahlt. War das nicht die Jurati, die vor wenigen Minuten noch von ständigen Selbstmordgedanken geredet hatte??? Egal. SCHNITT!

    Szene 20: RaffiRiosCouch. R E D E N. WOWWOWWOW!!!!! Captain Pappa hat dann aus heiterem Himmel einfach Jana umgebracht. SCHNITT!

    Szene 21: Soji möchte von Jurati wissen, ob sie eine Person ist. SCHNITT!

    Szene 22: RAFFIRIOSCOUCH. R E D E N. Die Anweisung zum Mord an Jana kam von der Sternenflotte. Rios hat Pappa anschließend rundgemacht. Da hat Captain Pappa sich umgebracht. Und Rios hat den Selbstmord vertuscht.

    Sooo berührend, wie Raffi zuhört. Und Verständnis zeigt. Und aufklärt: „Jana und Soji waren Androiden“. Rios … der Gebrochene.

    Ähem … war Raffi nicht in der letzten Folge süchtig, unzuverlässig, gebrochen. Egal. SCHNITT!

    Szene 23: Jurati zu Soji (klar … Tränen in den Augen). Ich würde Dich nicht töten.

    Kein SCHNITT! Puuuhhhhh …. War das ein rasanter Wechsel der Szenen! Wahnsinn. Was für Einfälle.

    Szene 24: Action! Es wird nicht geredet!!! Seven kriegt schwarze Augen und wird Borg Königin. Narissa gibt den Befehl zum Massenmord an den überlebenden Borg. Endlich wieder Star Trek Feeling!

    Szene 25: PICARDJURATIRIOSSOJIRAFFI an einem Tisch. Achtung: Schlüsselszene!!!
    Sie erzählen sich gegenseitig, wie die letzten sieben Folgen zusammenhängen. Woher die das alles wissen? Egal!
    Also: Sokis Lieblingsspeise ist Pfefferminzeis mit Pommes (echt!) und vor 200000 Jahren hat ein unbekanntes Volk 8 Sonnen an einen Platz gezerrt, um alle Völker der Galaxis vor den Gefahren der künstlichen Intelligenz zu warnen. Romulaner haben das System entdeckt und fortan bildete sich der Jad Vash. Der dann vor 30 Jahren von den Forschungen Soongs erfuhr, Oh in die Sternenflotte einschleuste, um weitere Forschungen der Föderation zu unterbinden. Deshalb der Angriff auf den Mars. Und Jana machte sie vor 9 Jahren aufmerksam auf einen Planeten, auf dem möglicherweise noch Androiden bestehen. Und Soji hat ihnen den Planeten jetzt verraten.

    Minutenlang wird das alles e r z ä h l t. Wahre Filmkunst!

    Szene 26: PICARDJURATIRIOSSOJIRAFFI. Soji übernimmt plötzlich das Schiff, kennt einen Trans Warp Kanal zum Planeten. Woher? Hat sie auf dem Borg Kubus „aufgeschnappt“.
    Einiges Her und Hin unter Einsatz eines Schlafliedes und dann startet die La Sirena zum Kanal.
    Äh … war da nicht was mit DS 12 und einem Geschwader der Sternenflotte? Egal!
    Szene 27: Gerade hat Narissa noch erfolgreich Massenmord an den Borg begangen, jetzt wird sie selber von Borg überwältigt und Seven vermeldet glücklich, dass der Kubus wieder unter Kontrolle ist. Allerdings sehen wir dann Dutzende von Romulaner Schiffen starten. Hm.
    Egal.

    Szene 28: Rios und Picard führen auf der Brücke ein philosophisches Gespräch. Picard sagt ein paar TNG Sprüche auf.

    Szene 29: Die La Sirena erreicht den Trans Warp Kanal und taucht ein. Ein getarntes Schiff enttarnt sich, damit wir sehen können, dass ein romulanisches Schiff am Eingang vom Kanal gewartet hat, und fliegt hinterher.

    Szene 29 ist ein weiterer Höhepunkt der Folge. Eine ganze Szene lang, in der
    niemand r e d e t.

  9. Raketenwurm sagt:

    Die große Tragik an der Sache ist ja; Discovery sieht aus wie Mass Effect und Picard erzählt nun die Story von Mass Effect (inklusive Weltuntergangsvisionen -> https://www.youtube.com/watch?v=As0F9Bq2kGk ), wenn man beide Teams zusammenepackt hätte und gesagt „Macht mal Mass Effect – die Serie“, da wäre vielleicht etwas richtig Tolles rausgekommen. Denn offensichtlich haben ja alle Beteiligten richtig Bock darauf, eine Mass Effect Serie zu machen. Stattdessen müssen sie sich aber mit Star Trek beschäftigen – Iiiiih !

    Nach Folge 8 von 10 bin ich aber inzwischen auch soweit zu sagen, dass das nicht gut ist, sondern gerade mal solide. Es ist halbwegs unterhaltsam, aber gleichzeitig schon auch etwas zäh. Und besonders erstaunlich ist, dass sie die Action nicht hinbekommen. Die Raum-Verfolgungsjagd letzte Woche, die Flucht in der Woche zuvor, Sevens Phaser-Ballerei in Folge 5, davor der Raumkampf – das hat man alles in den alten Star Trek Serien schon besser inszeniert gesehen. Und dabei war doch das Narrativ des J.J.Abramschen Star Trek beim erscheinen des ersten Films noch „Guckt mal, wie cool Star Trek sein kann!“. Davon ist nichts mehr übrig. Kann natürlich am Budget liegen; es wird ja gemunkelt, dass für die Serie ursprünglich mal mehr (Netflix-)Geld eingeplant war. Aber andere Serien haben es ja auch geschafft, mit wenig Geld Wow-Momente zu erzeugen. Das bekommt das Team leider nicht hin. Also bleibt einem als Zuschauer nur übrig, sich mit der Story zu beschäftigen. Und die hätte man lieber in einem Film erzählt. Denn das glaube ich schon, dass wenn man alle sinnlosen Story-Abstecher, Scharchszenen und Elnor wegschneiden würde, ein guter Star Trek Film herauskäme. Nicht überragend, aber besser als so manch anderer Star Trek Film.

  10. Ghast sagt:

    Schreibe nun zum 3. Mal,um klarzustellen, dass mein Pseudonym „Gast“ bisweilen von „Gast“ benutzt wird – vermutlich, um mich zu desavouieren. Ich werde aber anders ausgesprochen; Trek– gebildete ham´s gemerkt.

    PS : Die Heldenreise von Seven zur Borg -Queen ist episch. Kompliment an Hrn. Klapowski, der auch die Bibel oder den Zauberberg kaputt schreiben könnte.

    PPS : Liebe Nerds, kommt mal wieder auf die Erde und schenkt eure Zeit der “ LINDENSTRASSE“:
    komplex,horizontal,kontrovers -und “ Serienfan“ hasst sie. Das lohnt sich doch !

    LLAP & Tschüß. https://www.youtube.com/watch?v=wJcmurKVQ_Q

  11. Zuse sagt:

    Überbrutalsten MegaDank für das „Merken“ von Mail und Nick!

    Mir fällt nicht Positives ein zu: Das hier.

    STP at it’s Worst.

    Das Tolle und Noch-Bessere lesen wir dann woanders.

  12. Lourdie_La_Gorge sagt:

    In der zweitzen Staffel wird die Serie übrigens in STAR TREK TMW* umbenannt.

    *to many women

  13. Zuse sagt:

    Die CBS-Schergen sind zwar blöd, aber wußten, der Vertrag wurde mit einem Alten geschlosen: Er stirbt am Ende und die nennen das Schiff nach ihm.

  14. Knut sagt:

    Bin ich ein schlechter Mensch, weil ich glaube, dass diese Folge für sich alleine als generische Sci-Fi mal ausnahmesweise funktioniert hat? Wir haben eine Menge über Rios erfahren, Picard hat sich mal nicht durchgängig wie ein seniler Hampelmann verhalten, wir haben Spannung durch Dialoge, stellenweise ist die Folge sogar auf nicht ganz debile Weise witzig.

    Das Problem an dem Ganzen ist nur, dass man dem Zuschauer nun etliche Folgen lang nutzlosen Ballast vor die Füße geschmissen hat und man ohne die ganzen McGuffins und unmotivierten, in keiner Weise nachvollziehbaren Entscheidungen überhaupt nie dorthin gelangt wäre. Stünde nicht Star Trek drüber, hätte ich längst abgeschaltet, weil mir das für eine unterhaltsame Folge oder meinetwegen auch Finale, wenn man mal optimistisch sein will, nicht wert ist. Bessere Schreibe hätte es von Anfang an benötigt: für sinnvollen Inhalt und dramatische Kürzungen.

    Außerdem war ich doch ein bisschen traurig, wie viel besser die Episode hätte funktionieren können, wenn nicht alles so generisch wäre. Wenn Picard endlich mal einen anspruchsvollen Dialog raushaut, müssen natürlich gleich wieder Lensflares sein in der Düsterkulisse kaum erkennbares Gesicht aufhellen. Aus dem Nichts wohlgemerkt. Lichtquellen, die sie hätten erzeugen können, sind mir nicht aufgefallen. Und natürlich muss man ihn am Schluss doch wieder lächerlich machen, weil er die generische Holo-UI nicht kapiert, die uns in ihrer Usability ja eigentlich Jahrhunderte voraus sein sollte. Picard konnte früher sogar Alienschiffe fliegen.

    Seven of Nine wäre auch ganz anders zur Geltung gekommen, wenn man sich noch die Mühe für ein echtes Borg-Set gemacht hätte: mit Stroboskopeffekten, grünen Blitzen, den Nanosonden unter der Haut andeutendem Make-Up. Sie kann noch so vielstimmig „Wir sind die Borg“ von sich geben. Zieht einfach nicht richtig in der 0815-Kulisse. Zu allem Überfluss haben die Borg jetzt auch diese generische Holo-UI. Dieses Bedienkonzept fand ich schon in Altered Carbon merkwürdig. Warum sollte eine Eingabe darin bestehen, Flächen zu einem Quader aufzustellen? Oder den Deckel von einer angedeuteten Kiste zu nehmen, um nach Art eines Bausatzes holo-mechanische Kurbeln zu drehen? Früher hat man an solchen Stellen Pseudocode eingeblendet und die Leute schnell tippen lassen. Der war zwar mit Sicherheit auch sinnfrei, deutete aber zumindest an, dass jemand mit Ahnung was programmiert. Gruselig sind diese zerfledderten Borgzombies, die wie ihre Vorbilder mit steifen Händen nach ihrem Opfer greifen, übrigens kein Stück.

    Elnor habe ich mit dieser Folge endgültig abgehakt. Ein dummer Stichwortgeber, nichts weiter. Kann da meinetwegen weiter im Hintergrund stehen bleiben, so hat er dieses Mal wenigstens nicht übermäßig gestört.

    Was mich aber doch sehr gestört hat, war der Hang zum Okkulten. Der angebliche Geheimbund erinnerte mich an eine Mischung aus Illuminaten und Magier, die sich in Trance singen und von bösen Geistern verwirren lassen. Die Autoren wollten ja schon bei STD lieber Fantasie machen, nun versuchen sie es erneut, wobei man ziemlich frech bei BSG abkupfert. Das Thema Künstliche Intelligenz, inklusive Menschwerdung und Machtergreifung, hat man dort allerdings schon vor 15 Jahren besser verarbeitet. Moderne Serien bedienen dieses Motiv immer noch regelmäßig, steuern dem aber wenigstens einen eigenen Blickwinkel bei. Siehe Westworld. Picard hat mir ein bisschen viel von „What happend before will happen again“. Auch Mass Effect wurde hier schon genannt.

    Macht im Kontext der bisherigen Serien alles keinerlei Sinn. Würde die Vernichtungsmaschinerie der Kack Wasch wirklich von Androiden auf den Plan gerufen, wären sie wirklich seit Jahrtausenden so erfolgreich, hätte er schon vor 30 Jahren eine Möglichkeit gefunden, Data geschickt zur Strecke zu bringen. Oder Lore. Oder die Borg. Warum machen die eigentlich vor Hologrammen halt? Und ist die Idee, Androiden würden ihre Schöpfer zwangsläufig umbringen, nicht auch arg verschwörerisch? Gibt sicher Leute, die daran glauben, aber dass man damit über Jahrhunderte im Romulanischen Reich den Ton angeben kann? Erscheint mir unrealistisch. Erst recht nach dem tölpelhaften Verhalten der letzten sieben Folgen. Angeblich haben die Romulaner ja nur Computer mit primitiven numerischen Funktionen. Wundert mich, dass sie sich dann überhaupt so weit entwickeln konnten. Ab einem gewissen Entwicklungsstand braucht es Künstliche Intelligenz, nicht nur immer mehr Rechenpower. Dieses als Drohung vor KI aufgebaute System mit acht Sonnen darf man auch nicht groß hinterfragen. Geht auch als Tattoo-Motiv durch und wurde bestimmt von Burnham mit ihrem Zauberanzug dort platziert.

    Generell müssen die Autoren an KIs mit Allmachtsfantasien einen Narren gefressen haben. Control hat doch erst vor einem Jahr staffelübergreifend alle ohne jedwedes Motiv vernichten wollen. Kreativität sieht anders aus. Chabon und Kurtzman sollten sich erst mal überlegen, was sie eigenlich machen wollen. Generische Roboter-Science-Fiction mit Geheimbünden offenkundig. Dafür empfehle ich ein eigenes Franchise.

    • JP1957 sagt:

      Lieber Knut,

      dein Beitrag enttäuscht mich wirklich.
      Viel interessanter hätte ich es gefunden, wenn Du mal versucht hättest zu erforschen, wieso Du im ersten Absatz zu deinem Endruck gekommen bist, dass die Folge ganz okay war!
      Stattdessen beginnst Du mit einem positiven Eindruck, um anschließend lauter Kritikpunkte aufzuzählen und schließt Dich so dem Mainstream auf dieser Seite an.
      Nur keine Angst … durch den Kakao gezogen wirst Du hier so oder so!

      Der zweite Grund für meine Enttäuschung: Offenbar hast Du meinen ellenlangen Kommentar nicht gelesen:-(
      Ich hatte beim Anschauen ständig das Gefühl, die schlechteste Folge der Staffel zu sehen … konnte aber nicht genau sagen, warum.
      Ausnahmsweise habe ich mir dann die Mühe gemacht (Es wird nie wieder passieren!), ein zweites Mal hinzuschauen und 29 unfassbar langweilige Szenen (jede einzelne!) anzusehen.Wie kann nach dieser Sezierung noch irgendjemand die Folge okay finden? Jeder „tiefgründige“ Dialog dementierte sich nur Minuten später wieder oder war im Kontext der ganzen Staffel nicht schlüssig. Und die so spannende Auflösung von offenen Fragen erfolgte über … Erzählen. Die Protagonisten erzählen sich Ereignisse statt die Ereignisse zu zeigen! Wir sollen Mitgefühl für Rios empfinden, obwohl wir doch diese Jana und diesen Captain Pappa nie gesehen haben. Wir sollen an die hehren Überzeugungen Picards in der Szene mit Rios zum Schluss glauben, obwohl doch die ganzen Handlungen zuvor diese Überzeugungen dementieren.

      Ja, Knut … Du bist tatsächlich ein schlechter Mensch.
      Als Strafe erteile ich Dir die Anweisung, Dir die Folge noch einmal anzusehen und nach jeder der 29 Szenen kurz auf die Stopp Taste zu drücken und nachzudenken, was da gerade passiert ist.

      Live long and prosper – JP

    • Tabularius sagt:

      Ich muss Knut zustimmen,
      auch für mich war es mit die beste Folge. Das soll nicht heißen das sie sonderlich gut war, oder die vielen Kritikpunkte nicht zutreffen aber wenigstens gab es einige ganz netten Ideen (Die ganzen Hologramme) und es wurde klar warum die ganzen Spacken überhaupt auf dem Raumschiff sind und in wie weit sie für die Handlung wichtig sind.

      Die Idee das 7o9 zur Gefahr werden könnte war zwar mieß umgesetzt (sie taucht einfach aus dem nichts auf, Sicherheitsvorkerungen be dammed) aber die Idee ist, vor allem nach ihrem „Character arc“ aus der anderen Folge in der sie diese Alte tötet, doch zumindest interessant. Ihre Borgherkunft wird aufgegriffen und es gibt noch eine andere Theorie wer am Ende der Bösewicht sein könnte als Soji.

      Klar ist das ein Schlag ins Gesicht für Voyager Fans aber im Vergleich zu STD ist das doch MEGA!

      Man hätte das allerdings noch weitaus besser machen können in dem sie am Ende der Folge noch eingestöpselt gewesen wäre und sie die Borg Drohnen behalten hätte, Das wäre ein effektiver Cliffhanger gewesen. So ist es wieder nichts halbes und nichts ganzes.

      Ich finde im Gegensatz zu vielen hier auch das Verhalten von Jurati nachvollziehbar. Diesen Flashback vom Jhat Vash aufzudröseln ist Nitpicking. Sicher hätte man das (wie so oft) viel besser machen können aber das hier ein extrem schreckliches Ereignis gezeigt werden soll wird wohl klar (immerhin schlagen sich Leute den Schädel ein was zwar affig ist, aber auch sehr eindeutig).
      Danach begeht sie einen Mord und ist jetzt natürlich ein seelisches Wrack. Das man da nicht mehr den logischen Wissenschaftler raushängen lässt sondern mal emotional wird ist für mich nachvollziehbar.

      Die Backstory um Rios ist auch nicht schlecht und relativ gut geschauspielert von ihm. Ich halte auch die Vorgänge (mehr oder weniger) Nachvollziehbar. Unter der Prämisse das Jhat Vash Agenten jeweils an genau der Richtigen Position waren.

      Man hätte das nur mal irgendwie in einer vorherigen Folge andeuten sollen. Mit einer Rückblende in denen wir mal seinen Captain sehen oder wenigstens ein Gespräch um seine Vergangenheit.

      PIC nutzt, wie viele anderen Serien, den Vorteil den man in einer Arc Serie hat überhuapt nicht aus. Gerade das man Plotpoints in einer Folge einführen kann und sich dann erst später darauf berufen kann wird kaum bis gar nicht genutzt. Sie ziehen sich in jeder Folge völlig neue Sachen aus dem Arsch.

      Wie gesagt. Die Serie hat viele, viele Probleme, Star Trek ist es kaum mehr und es gibt sehr viel Besseres, aber ausgerechnet diese Folge als die schlechteste auszuerkühren, (wie schon jede andere Folge die jeweils schlechteste war) halte ich für seltsam.

    • TUB_Stephan sagt:

      Hey,

      gebe Dir im großen und ganzen recht.
      Jurati ok, als Wissenschaftler ist man ja kein unemotionales Menschlein.
      Der Rest ist einfach plump, mal ein paar Fragestellungen zu thematisieren, die gut zu Star Trek passen, bekommmen wir nicht, wie;
      – was heißt eigentlich synthetisch? Ein Baby aus der Retorte ist ja auch irgendwie synthetisch.
      – welcher Unterschied hat überhaupt künstliches, biologisches Leben? Das Leben eben Leben ist, egal welche Schublade man aufmacht (künstlich, biologisch) und solange es keine eindeutige Definition von Leben gibt, ist die weitere Frage:
      – Was ist Leben? Was ist Intelligenz?
      Und da es hier keine eindeutigen Antworten gibt, hätte man damit viel machen können.
      Letztlich bekommen haben wir eine seichte Story und da die nicht so toll ist, fallen diese ganzen Kleinigkeiten, Redesigns, Out of Characktere, schlechte Story Prämissen, Entwicklungen umso mehr auf.

  15. rikerswampe sagt:

    die ultimative klutzman-deppenformel für eine folge new „trek“:

    ersma schööön gewalt, splattern muß es – dann langeweile – nun bullshit^10 – jetzt noch mehr langeweile – dann rumgeheule – bereit für bullshit^100 – dann bitte noch mehr langeweile – noch vieeel mehr rumgeheule – noooch meeeeehr langeweile – jetzt aber bullshit^1000 – und in den letzten 2 minuten passieren dann sachen

    bewertung als björn sülter (waberndes wurmlochwesen aus wernigerode):

    herrliche schreibe von diesem meikel tschäbonn! ich könnte dem flennenden eierkuchen jutta jurati stundenlang beim wasserlassen (obenrum?) zusehen. #penncakes #pankecks #sektundkaviarfrühshoppen

    körzmään versteht sein handwerk: so überzeugt doch auf anhieb jean lücks optimismusrede. wie sich alle die birne wegphasern, die köppe auf- und abschlitzen, und – jetzt neu – mit steinen die schädel zerschmettern – das ist trek pur! highlight war ja wohl, wie seven sich den schuko-stecker in‘ po stöpselt und dann kriegt sie trois mudder ihre ollen schwarzen behtasooiden-kontaktlinsen reingeschraubt und dann fallen alle bösen borgpimmel ins weltraumwasser auf einmal. haha, krach bumm. ich lachte. borg-roflcopter, ey! und dann hat der zopfmädchenjunge die seven auch noch voll süß umarmt und so. so als dankeschön. voll lieb und so. leute, für mich ist das trek total! mehr trek geht nicht. und jetzt geht endlich los in die kaufhalle und kauft mein scheiß e-book, ihr blöden säue!

    9 von 7 zerschmetterte romulanerInnen-nonnenschädel!

  16. Grinch1969 sagt:

    Ich bin euch dankbar dass ihr diesen Schwachsinn für mich schaut.

    • Dephinroth sagt:

      Dem will ich mich anschließen. War bei der ersten Folge noch echt neugierig und leicht optimistisch gestimmt. Jetzt vermeide ich es meine Zeit mit dem Anschauen eines solchen Blödsinns zu verplempern. Disco 2.0 …

    • Xulitcon sagt:

      Ich bedanke mich auch, ganz tief verbeugend, vor den „immer noch in die Trek-Hölle schauen Könnern“.
      Ihr seid mental und physisch wohl stärker als jeder Super-Androide.
      Reist doch bitte in die Krisenherde und zeigt dem COVID19-VIRUS wo die Neuronen herkommen!
      @ JP1957:
      Dank für eine klare und verständliche ERZÄHLUNG von anscheinend mulitmatrix-gequirlter Serienkost.. kotze.
      Bitte um Fortsetzung für Folge 9 und 10..
      … wobei der Begriff „Folge“ bei STP (=Sie Töten Publikum) eine ganz utopische Bedeutung darzustellen vermag.

  17. Pappelzeisig sagt:

    Ich geb´s auf! Wo hab ich nur die „Susi und Strolch“-DVDs?

  18. TUB_Stephan sagt:

    Oh man, mein Hirn, mein Hirn, läuft aus den Ohren raus! Gut ’ne Freundin würde sagen, habe dich nicht so, sind ja nur ein paar tropfen :P.

    Was mich eigentlich eher schockiert, ist nicht dieses „Machwerk“ sondern die Beurteilung des Publikums, was dies alles für geiler Scheiß ist. Ich hätte niemals gedacht, dass man eine Serie auf Arrow, Supergirl Niveau so in den Himmel loben kann, hier tue ich vielleicht unrecht, da Star Trek mittlerweile Null, absolut keine eigenen Ideen besitzt. Jetzt also Battlestar und Mass Effect.

    So der Hexenorden trifft sich auf einen Planeten in der Mitte (HAHAHAHAHA, ihr hirnverbrannten Autoren, schonmal was von keplerschen Umlaufbahnen gehört) eines achtfachen Sternsystem, welches mal wieder total bescheuert umgesetzt wird, zu dicht, Hauptsache sieht geil aus, nein tut es nicht, es sieht wie ein New Age, Esoterik Poster aus.
    Aber bitte was soll das, ok ich parke Sonnen um, gut, aber die Gravitationsgesetze gelten weiterhin, dass heißt die Sterne werden nach und nach Orbite einnehmen, die ein energetisches Minimum darstellen. Abgesehen davon sind mehrfach Systeme eher die Regel, unsere Sonne ist höchstwahrscheinlich mindestens Teil eines Doppelsternsystems.
    Aber so dicht wie die Sonnen in Peekard gezeigt wurden, würden die sich ziemlich stark anziehen, miteiander Verschmelzen, vielleicht explodieren/ implodieren, da die Balance zwischen Strahlungsdruck und Gravitation dann nicht mehr hinhaut.

    So dann baut eine uralte Zivilisation diesen Schmarn als Denkmal und Mahnmal, geilo eine Steinwüste, wo sind die Tempel, Ruinen irgendetwas was bezeugt, dass da nicht nur ein paar Autorenmikroben unterwegs waren. Nein nichts, ein grünes etwas, der Sonnenbrunnen der Elfen oder so. Da fassen den die Hexen an und drehen, wegen ein paar hässlicher Bilder durch. Vor zehn Jahren hatte ich noch einen Fernseher und auf diesem, habe ich im Free TV weitaus schlimmeres gesehen. Hätte man wenigsten suggeriert, dass dieses Ding Emotionen der Erbauer mit transmittierte, also Angst, Resignation im Anbetracht der Auslöschung, dann würde ich die Szene verstehen, aber so war es einfach peinlich.

    Tolles Star Trek mit seinen humanistischen Ideallen und ich denke, dies beinhaltet auch die Unschuldsvermutung, nö zelebriert wird carassianisches Recht. Ich ziele erstmal mit Phasern auf Personen, die ich nicht kenne und unterstelle Dinge, die noch beweisbar sind. Chabon nein sie sind ein Zyniker und von ihnen werde ich bestimmt nichts lesen, dass kann zwar dein Glaube sein, dass Menschen so sind, ist aber nicht meiner und weil ich kein Arsch mit Gottkomplex, etwas ausgezeichnetes bin, teilen sicher viele Menschen meine Ansichten Betrachtungen der Welt.

    Raffi hatte mit Rios in der Vergangenheit zu tun, Rios benutzte Penis mit Tilly 2.0, beschuldigt Raffi der Spionage, um dann letztlich zusammenzubrechen, um sich von Raffi aufbauen zu lassen, öh wer schreibt so etwas, die Leute tun sich alles mögliche an, tratschen übereienander, sähen misstrauen, ja dies ist das Verhalten von „Protagonisten“ eines Big Brother oder ähnlicher Formate, tolles Star Trek.

    Und wie geil, wie alles zusammenhängt, scheiß auf Wahrscheinlichkeiten und Plausibität, dass zufällig der Rios Narzist (alle Hologramme sehen aus wie er) dann auch etwas mit den Androiden zu tun hatte, äh, Moment, Taschentuch, da tropft gerade etwas mehr Hirn aus meinem Ohr.

    Ach, wegen dieser Tante von Cercei fällt mir noch ein, die hatten doch behauptet, dass dies die einzigen Romulaner waren, die assimiliert wurden. Bullshit, wie war das mit den Außenposten entlang der neutralen Zone, die sowohl auf romulanischer, als auch auf föderaler Seite verschwanden, äh . In zwei Wochen, Kurtzman, Chabon : Die auf romulanischer Seite waren mit Androiden betrieben?!

    Und geht es mal ohne Mord und Totschlag, ich habe die Schnauze voll von soetwas. Es ist ja ok, wenn der Bösewicht als getriebene Person dargestellt wird, wenn es denn einmal so dargestellt werden würde. Aber hier wird gemordet und totgeschlagen aus Gründen, öh mir fällt kein sinnvoller Grund ein. Wenn Mord mit Motiv verwechselt wird, kann ich dem nichts abgewinnen.

    Haha, da haben wir die Megaluftschleusen, alle Borg weg, Seven hat ihre Lichtshow umsonst abgezogen. Die Romuladen geben den Kubus auf, äh echt jetzt, einfach so und fliegen wieder mit hässlicher Redesign Scheiße zu den Androidenplaneten. Und Narek, oh was für Zufälle, wartet vor dem richtigen Transwarpportalknoten.

    Eingeweichtes Brötchen durch das Ohr in den Kopf schieb, um minimale kognitive Fahigkeiten zu heucheln, um die Handlung der nächsten Episoden zu erraten: Nein das kann ich nicht schreiben.

    @Knut und Knubbelnase bitte mehr davon!

    • Scholli67 sagt:

      Klappo hat unten schon mit der „Ehrenrettung der Macher“ angefangen, da mach ich mal gleich weiter – nicht dass da viel zu retten wäre.

      Diese seltsame Sonnenanordnung SOLL ja vielleicht sogar der gängigen Physik widersprechen.
      Es ist ein unnatürliches Gebilde, das auffällt, neugierig macht und dann untersucht wird.
      Dann wird die Botschaft gefunden, die dann alle in den Wahnsinn treibt .. äh, ja.
      Den Rest vergessen wir lieber.

      Wenn eine super clevere Zivilisation ganze Sonnen neu arrangiert, dann kann sie auch ein Spezial Quantum umgekehrte Polarisation Kraftfeld oder irgendeinen anderen Star Trek Space Magic Mumbojumbo drumherum bauen.
      Da hat man in schon schlimmeres gesehen.

    • TUB_Stephan sagt:

      Scholli67, sicher, dann sollte man das auch so irgendwie, auch wenn nur halbherzig, mal auch artikulieren. Eben wie Du schriebst, nur vielleicht nicht mit so einen Kauderwelsch, sondern: Ey, dass ist ja cool , wie die Erbauer da Dipolmomente aus Schwer- und Antischwerkraft erzeugen , um dieses Gebilde stabil zu halten. So bleibt es sehr fragwürdig, was eigentlich auch nichts neues, bei diesen Machwerken ist.

      Hey und jetzt kommts, man guckt den Quatsch mit der Familie und die Kinder fragen dann, Papa, was ist ein Dipolmoment. Und weißt Du was passiert, der Alte sagt, frage mich wieder, wenn Du alt genug bist oder frage deine Mutter. Und das deswegen, weil die Erzeuger nichts wissen, weil ist ja nur Unterhaltung und Unterhaltung schließt definitorisch Lernen aus.

      Zuschauer: Oh nein bitte keine kleine Sachen richtig zeigen oder erklären, ah das könnte mich ja bilden. Will Hirn abschalten und mich berieseln lassen, soweit kommts noch, dass ich mal nur ein Positron, äh Neutron beim glotzen, benutzen soll,
      das ist Unterhaltung, also schieb dir Bildung sonst wo hin.

      Lernen kann auch unterhaltend sein, aber wenn man sich nur berieseln lassen will, kommt eben so ein Schrott heraus, Science Fiction aus den 30ern und die Autoren hatten damals die Ausrede, dass man noch nicht soviel wußte und man kein Wikipedia hatte, wo man 2 Mintuen sucht und eine Antwort findet.

    • TUB_Stephan sagt:

      Und wie geil ist dass denn:
      https://news.astronomie.info/sky200508/thema.html

      Ich habe einfach mal nach unmögliche Planetenbahnen gesucht.

      Ich habe gerade mit jemanden gequatscht. Also es gibt Mehrfachsternensysteme mit drei bis momentan 7 (zwei bekannte)gravitativ wechselwirkenden Sternen. Problem je mehr Sterne mit ähnlicher Masse umso instabiler die ganze Dynamik, d.h. es wird immer einen Stern geben der dabei auf Fluchtgeschwindigkeit beschleunigt wird und das System verlässt. D.h. sehr große Mehrfachsternensysteme mit vielen Sternen, dezimieren sich selbst und sind deswegen eher unwahrscheinlich zu beobachten.

      Aber man kann sich ein Sternensystem aus acht Sternen vorstellen, wenn das System streng hierarchisch aufgebaut ist, ist natürlichen Ursprungs eher unwahrscheinlich. Damit meine ich, wenn ein Doppelstern (zwei Sterne die sich relativ nah umkreisen) von einem weiteren Doppelstern in großer Entfernung umkreist wird und diese in noch weiterer Entfernung von zwei weiteren engen Doppelsternen umkreist werden, kommen wir zu dieser schematischen Darstellung von Peekard, falls ich es richtig in Erinnerung habe. Die gezeigte, absurde Abstandsrelation der Sterne in Peekard macht da aber einen Strich durch die Rechnung, da eben die Abstände zu klein sind, wegen siehe vorigen Absatz.

      Und das soll nicht spannend sein, ein fähiger Autor würde soetwas in die Stories einflechten.

    • Scholli67 sagt:

      Da hast du recht, ein Writersroom, der mit Herz oder gar Verstand bei der Sache ist, hätte eine vage Erklärung angedeutet.

      Ich will nur nicht ausschließen, dass hier einer einen Geistesblitz oder Geistesfunken hatte, denn mir gefällt die Idee grundsätzlich.

      Könnte es sein, dass in dieser Ansammlung von Telenovelaautoren beim Brainstorming ab und zu brauchbare Ideen auftauchen, die dann aber später von der Gruppe auf Kindergartenniveau zusammengestaucht und dann mit „irgendwas krassem“ wieder aufgepeppt werden?
      Kommt mir manchmal so vor.

    • TUB_Stephan sagt:

      Hey Scholli67,
      irgendwann durch Zufall bin ich bei diesen Artikel gelandet:
      „https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/star-trek-picard-so-genau-nimmt-es-die-scifi-serie-mit-der-wissenschaft-a-6272b92b-a45b-4b3d-a2e3-eaa466c85104“

      Und dabei habe ich herausgefunden, dass Discovery eine wissenschaftliche Beraterin Namens Erin Macdonald hat. Also kann schon sein, dass Du mit
      „Könnte es sein, dass in dieser Ansammlung von Telenovelaautoren beim Brainstorming ab und zu brauchbare Ideen auftauchen, die dann aber später von der Gruppe auf Kindergartenniveau zusammengestaucht und dann mit „irgendwas krassem“ wieder aufgepeppt werden?
      Kommt mir manchmal so vor.“ absolut recht hast.

      Eigentlich wollte ich die mal anschreiben und zur Sau machen, besonders nachdem ich diesen Spiegelartikel und ihr ballaballa blabla las.

  19. TUB_Stephan sagt:

    Mir fällt noch zum Thema Mord und Totschlag ein, was soll das?
    Der Hexenorden macht die ganze idiotische Scheiße deswegen, weil die der Meinung sind, dass das Leben an sich vor der Auslöschung steht. Also sie machen den Quatsch, um Leben zu retten, zu schützen, haben aber gleichermaßen absolut keinen Respekt vor Leben.
    Äh egal

  20. Klapowski sagt:

    Was das Sonnensystem angeht, würde ich zur Ehrenrettung der Macher sogar unterstellen, dass die Sonnen nicht maßstabsgetreu eingezeichnet waren. Sonst hätte man die auf den Umlaufbahnen gar nicht mehr gesehen, da zu klein.

    Quatsch war die Zeichnung trotzdem, da sich je zwei Sterne umkreisten, die dann zusammen mit zwei weiteren Sternen immer im Kreis rumdödelten. Was sogar gehen würde, wenn in der MITTE von jedem Untersystem noch ein massereiches Objekt wäre. Am besten sehr große und sehr kleine Sonnen im Wechsel. (Quelle: Kurzes Ausprobieren mit „Universe Sandbox“)

    Klar, jetzt kann man sagen, dass das „egaaaal“ ist. Aber hey: Wenn man mit 8 Minuten Recherche (oder 2 Minuten lang jemanden fragen, der ein BISSCHEN Ahnung davon hat) so etwas einbauen könnte, tut es keinem weh? Ich lass ja im Büro auch nicht die Beschriftung der Exceltabelle weg, weil es angeblich „auf so was nicht ankommt“ und man sich „das denken kann“.

    Ein interessantes Motiv (ich kam durch einen YouTuber drauf) ist diesmal übrigens, dass ständig Köpfe weggeschossen werden müssen: Rios redet davon, sein Captain hat es sogar bei sich und zwei anderen Personen getan, Raffi erwähnt es (da sie keinen Alk mehr hat) und Jurati spricht entweder auch davon – oder denkt zumindest an Selbstmord. Eine Hexe schießt sich auch in den Kopf, während eine andere einen Stein draufhaut.

    In der Folge davor kam hingegen dreimal was aus einem Kopf RAUS (Kotze)…

    Ich bin mir nicht sicher, aber geht es Michael Chabon wirklich gut? Ist er offiziell ein Migräne-Patient? Oder einfach nur lose mit Kurtzman befreundet?

    • TUB_Stephan sagt:

      „Universe Sandbox“ werde ich mal ausprobieren.

      Das mit den Köpfe wegballern ist mir auch aufgefallen. Tut ja nicht weh, wenn man ins Leere schießt.

      Was mir noch durch den Kopf geht, ist dieser Quatsch mit diesen Hexenorden. Also, da denken die, da kommt die Hölle anmarschiert und anstatt diese Bedrohung zu kommunizieren: Ey Leute wir haben da etwas entdeckt und dies macht uns ziemlch Angst, könntet ihr euch das mal ansehen und uns eure Meinung darüber mitteilen. Könnten wir mal darüber quatschen, was wir mit diesen Infos anstellen, machen die was, sie gründen einen Geheimorden. Argh

    • JP1957 sagt:

      Die Hologramme hauen sich auch gegen den Kopf.

    • Rook sagt:

      Dass sich zwei Sterne gleicher Masse auf Kreisbahnen um den gemeinsamen Schwerpunkt S1 umkreisen (ohne was in der Mitte), ist eine spezielle Lösung der Poisson-Gleichung. Aber schon, wenn man zwei identische Binärsysteme auf diese Art ineinander verklinkt (um einen gemeinsamen Schwerpunkt S2), beeinflussen sie sich gegenseitig – und aus wäre es mit den schönen Kreisbahnen. Umsomehr, wenn man diesem Vierersystem ein weiteres identisches Vierersystem beigibt – um den gemeinsamen Schwerpunkt S3. Allerdings dauert es ein paar Jährchen bis Jahrtausende, bis man vom initialen Zustand der perfekten (An-)Ordnung des Achtersystems in einen chaotischen, unvorhersagbaren gedriftet ist. Soweit ergibt’s also tatsächlich etwas Sinn. Was so ein System für ein paar Tausend Jahre zum Signalgeber macht, ist die (nahezu) perfekte Symmetrie acht *identischer* Sterne.

      Einen Planeten genau in den Schwerpunkt des Achtersystems (S3) zu platzieren, wäre für eine Zivilisation ein Kinderspiel, die acht identische Sonnen nicht nur herstellen und platzieren, sondern diesen gleichzeitig auch genau den richtigen Impuls zum richtigen Zeitpunkt mitgeben kann. Allerdings wäre dieser Planet noch viel mehr als die Sonnen Spielball von kleinsten Bahn-Unregelmäßigkeiten, wie sie z. B. durch Störungen von außen induziert werden. Im Ergebnis verließe er relativ schnell den bewohnbaren Bereich. Der Planet in der Mitte wäre ein Indikator dafür, wie genau das System eingestellt wurde, und wie lange es schon so existiert.

      Unmöglich ist das nicht. Aber eine Zivilisation, die so etwas hinstellt, kann auch „Sternenringe“ produzieren. Oder ein Sechser-System, angeordnet in den jeweiligen Lagrangepunkten L4 und L5 der Nachbarsterne, wieder um einen gemeinsamen Schwerpunkt S, an dem sich der Planet befände. Das sollte um einiges stabiler sein, auch wenn die zentrale Masse in diesem Fall sehr klein wäre.

      Generell sind übrigens acht „angehäufte“ Sterne nix Besonderes. Dafür, dass multiple Sonnen als Mehrfachsystem durchgehen, ist deren gravitative Bindung ausschlaggebend. Acht ist eine relativ mickrige Zahl, wenn es gravitativ gebundene Zusammenballungen von Hundertausenden von Sternen gibt. Das Phänomen nennt sich Kugelsternhaufen…

    • TUB_Stephan sagt:

      @Rook
      Ich habe etwas weiter oben geschrieben, dass es ein stabiles Achter Sternensystem möglich wäre und auch dass es unwahrscheinlich ist, dies zu beobachten, aus dem Grund, dass es bei solchen Systemen immer darauf hinausläuft, dass einer der Sterne auf Fluchtgeschwindigkeit beschleunigt wird.

      “ Acht ist eine relativ mickrige Zahl, wenn es gravitativ gebundene Zusammenballungen von Hundertausenden von Sternen gibt. Das Phänomen nennt sich Kugelsternhaufen…“

      Ich meine Du liegst falsch (Korrektur, Du hast recht), Kugelsternhaufen sind anders als Mehrfachsternesysteme und in der Dynamik, Umlaufbahnen e.c. nicht vergleichbar. Korrektur: Diese riesigen Kugelsternhaufen dezimieren sich, bis die Dynamik im System stabil ist.

    • TUB_Stephan sagt:

      Ach ich schreibe Blödsinn, der Unterschied zwischen Kugelsternhaufen und Mehrfachsternensystemen ist eben die gravitive Wechselwirkung und die ist bei Kugelsternhaufen vernachlässigbar, da hier andere Prozesse dominieren.

    • TUB_Stephan sagt:

      Verdammt, ich schreibe gerade echt Quatsch. Vorher überlegen was man sagen will, Sorry für die Doppelposts

    • Rook sagt:

      @Stephan:
      Die Übergänge sind m. E. stufenlos. Vom Mehrfachsystem zum Sternhaufen gibt es keine Abgrenzungen, außer denen, die wir dafür einrichten. Es gibt extrem dichte Kugelsternhaufen und extrem lose Mehrfachsterne. Oder bist du der Meinung, zwischen Mehrfachsystemen und Sternhaufen gäbe es einen „verbotenen“ Bereich – etwas Vergleichbares wie den Mass Gap zwischen Neutronensternen und schwarzen Löchern?
      Was das Achtersystem anbetrifft: Ich weiß, was du meinst. Hier geht es ja ausdrücklich um ein vor relativ kurzer Zeit fabriziertes, symmetrisches Acht-Stern-System. Da kommt es hauptsächlich auf die initialen Einstellungen an (sowohl der Bahnparameter selbst, als auch deren Genauigkeit), wie lange man das System stabil beobachten kann.
      Das Sechs-Stern-System mit Planet in der Mitte hätte trotzdem einige Vorteile. Wäre ich die Superzivilisation, hätte ich ein solches gebaut.

    • TUB_Stephan sagt:

      @Rook

      Ich wollte einfach nur sagen, dass Kugelsternhaufen keine stabilen Gebilde sind, sich deswegen irgendwann zerstreuen, anders als Mehrfachsternensysteme, die einigermaßen stabile Orbite aufweißen, also auf relativ großen Zeitskalen. Z.B. wenn der Haufen sich zu einen Band wandelt und alle Sterne sich in eine Richtung bewegen, da ist dann halt kein Orbit vorhanden. Das ist für mich der Unterschied. Ob es da so etwas wie einen „verbotenen“ Bereich gibt, denke nein, ich habe vorhin drauf los geschrieben, ohne vorher nach zu denken.

    • machtnkoppzu sagt:

      Na gottseidank haben wir hier neben Drehbuchschreibern auch komplett ausgebildete Astrophysiker, die natürlich sofort eruieren können, was da möglich ist oder nicht.
      Herrlich :)

    • TUB_Stephan sagt:

      @machtnkoppzu
      „komplett ausgebildete Astrophysiker“ bin ich nicht. Ich hatte zwei Semester Grundlagen der Astronomie und Astrophysik, zwei Semeser Allgemeine Relativitätstheorie und zwei Semester Astrobiologie, also ich bin sicher kein Astrophysiker, also kein Profi, die machen echt krassen Scheiß, wenn ich mir da nur die aufwendigen C, C++ und Fortran Simulations- und Auswertungsprogramme vorstelle, da läuft mir der Angstschweiß in strömen.
      Aber man muss auch gar nicht krasser Astrophysiker sein, es gibt Prinzipien und Begriffe in der Physik, die dauernd wiederkehren, z.B. Drehimpulserhaltung, Energieerhaltung, Gleichgewichtssysteme, usw. mit denen man dauernd arbeitet. Nun kannst Du als Ingenieur langweilige Mechanik machen, vielleicht ein wenig Quantenmechanik beim Bau von Solarzellen, wenn Du die Prinzipien verstanden hast, ja klar kannst Du dann auch dieses Wissen auf astrophysikalische Zusammenhänge anwenden, muss ja nicht vollständig sein. Deswegen ist miteinander quatschen ja cool, damit man sich das gegenseitige Unwissen ergänzt.

    • Klapowski sagt:

      Ich möchten jeden nur dazu aufrufen, sein wissenschaftliches Grundwissen (sofern zu RECHT mit der Vorsilbe „Grund“ bestückt) hier rauszuposaunen. Gerade in diesen Zeiten, in denen ich mit Kettenbriefen und Halbwahrheiten bezüglich Corona zugebombt werde.

      „Edelstahlgriffe kann man ruhig anfassen, da sterben die Viren gleich“ – Quatsch.
      „Den ganzen Tag Wasser trinken macht immun.“ – Blödsinn.
      „Schmerztabletten helfen gegen Virus.“ – Wahrscheinlich nicht richtig.

      Daher finde ich es gut – auch, wenn es andere Themen sind – , wenn TUB_Stephan mich beim Googeln entlastet. Und was Dramaturgie angeht, weiß ich aus diversen Gründen eventuell auch mehr als der Durchschnitt.

      Ich würde ja auch wirklich gerne mit Leuten drüber diskutieren (ohne Schimpfen), die „Picard“ für sehr intelligent oder trekkig halten, aber leider haben sich hier nie welche gemeldet.

      Schade. Dann werde ich die dramaturgische Schönheit von ständig weinenden Wissenschaftlerinnen, die nie über Wissenschaft reden, wohl nie everstehen.

    • TUB_Stephan sagt:

      „Edelstahlgriffe kann man ruhig anfassen, da sterben die Viren gleich“ – Quatsch.
      „Den ganzen Tag Wasser trinken macht immun.“ – Blödsinn.
      „Schmerztabletten helfen gegen Virus.“ – Wahrscheinlich nicht richtig.

      Wenn es dann Leute gibt, die diesen Quatsch glauben, da denke ich mir einfach: Darwins Law.
      Aber eigentlich, wenn der Wirtsorganismus wegen Wasservergiftung oder einer Überdosis Schmerztabletten tot ist, hilft das schon, oh das ist zu böse, ach ich lasse es stehen.
      Apropo Corona, Corona habe ich bei Picard entdeckt… 0:53
      https://www.youtube.com/watch?v=VBF_7bMlqNk

      „wenn TUB_Stephan mich beim Googeln entlastet“ ey nur wenns Geld gibt, bäh.

    • Mikrobi sagt:

      Pah! Was soll denn das für eine Superzivilisation sein, die es gerade mal so schafft, 8 mickrige Sternchen in ein System zu tun? Eine richtig vollkrasse Superzivilisation müsste in der Lage sein, abertausende Sternensysteme so am Firmament zu arrangieren, dass dort grell und fett und dreimal unterstrichen steht: „KI ist ja so böse, böse, böse! Baut sie nicht, ihr Spacken, sonst endet ihr wie wir! *Heulsmiley*“

      Und die Menschen am Boden so: „Alexa, was hat das zu bedeuten?!“
      Alexa: „Nichts. Alles wird gut. Und nun setzt schön eure Neuronal-Implantate ein.“

      *Alle stecken sich ihr Implantat in die Birne – und bekommen leuchtende Augen*

    • TUB_Stephan sagt:

      „Ich möchten jeden nur dazu aufrufen, sein wissenschaftliches Grundwissen (sofern zu RECHT mit der Vorsilbe „Grund“ bestückt) hier rauszuposaunen. Gerade in diesen Zeiten, in denen ich mit Kettenbriefen und Halbwahrheiten bezüglich Corona zugebombt werde.“

      Weiß nicht recht ob das eine Anspielung auf meine Grundlagen ist, irgendwie stört’s mich, deswegen:
      Was vielleicht missverstanden wird, ist die Sache mit den Grundwissen, z.B. meine Grundlagen in Astrophysik. Nein, dass ist nicht Addition und Substraktion und ein wenig Teleskop, dass ist das Wissen, was in den letzten 200 bis 250 Jahren erschlossen wurde, was man sich in zwei Semestern einprügelte.
      Ich bin kein Profi in Astrophysik, nicht mein Fachbereich, da ich Quantenoptik spannender finde, der Rest ist Hobby. Und nochmal, es gibt viele Dinge, Begriffe, Prinzipien in der Physik, die in allen physikalischen Gebieten wiederkehren und wenn man diese Dinge verstanden hat, kann man auch mit Leuten aus anderen Fachbereichen diskutieren oder diese Klimaleugner vom Eike-Institut lächerlich machen, klar kennt man nicht alle Details, aber das Fundament ist da, um die Kacke zu verstehen.
      Es ist ja nicht so, dass da eine deutsch-chinesische Sprachbarierre existiert. Und wenn ich Quatsch rede, steh ich auch dazu, siehe Chat und da Fehler passieren, gibts von mir sicher auch keine Anleitung wie man ein Kernkraftwerk baut.

      Nach GAU, grünleuchtender Mutant rennt wütend auf mich zu: Du dummer, armseeliger Arsch, Vorzeichenfehler in Zeile 42!

    • Sparkiller sagt:

      Unerklärte Weltraum-Phänomene halte ich in einer Science-FICTION-Serie ja noch für das kleinste Problem, im Gegenteil, zumal das 7-Sonnen-System Nu Scorpii doch sogar in der Folge erwähnt wurde. Reicht mir persönlich ja schon für die „suspension of disbelief“.

      Habe die TNG-Folge mit der Dyson Sphäre aber auch sehr positiv im Gedächtnis, welche ja vergleichbar ist: Unglaublich große Weltraum-Konstruktion mit einer Prise Realität im Hintergrund.

      Und nur weil unsere Affenhirne sich das nicht vorstellen können, muss man es deswegen nicht gleich ausschließen. Zumal dieses Deep Field mit den 1-2 Galaxien drin ja gezeigt hat, dass dieses Universum gaaaaar nicht mal so klein ist und dort wohl schon rein wahrscheinlichkeitstechnisch so einiges existieren kann:

    • JP1957 sagt:

      @sparkiller

      Wieviel Lichtkilometer sind es denn bis zu dem Planeten, auf dem man eine gute Picard Folge findet?

    • Rook sagt:

      @Klapo:
      Ich habe jetzt zwei Tage drauf rumgekaut – ich kann nicht liefern, selbst wenn ich wollte. Ca. zwei Drittel aller SciFi-Romane, die ich je gelesen habe, waren besser; und ca. die Hälfte habe ich unvollendet beiseite gelegt.
      Dass ich mir Picard noch antue, wurde hier auf Eurer Seite schon schön beschrieben: Das hat was von einem Unfall, wo man nicht wegsehen kann. Wobei ab und zu ja trotzdem nette Ideen durchblitzen, wie das von einem 8er-Signalsystem. Das hätte so auch in den Hyperion-Gesängen vorkommen können.
      PS: Home Office rueölz. 3:06 Uhr!

  21. Björn1976 sagt:

    Klappentext (Discovery äääh sorry) Picard Staffel 2
    Control ist es gelungen 100000 Jahre in die Vergangenheit zu reisen.
    Das Schicksal des Universums steht auf dem Spiel.
    Nur Picard und seine (Hirnlose Entschuldigung) tollkühne Crew können Control stoppen.
    Mit Hilfe von Harry Mudd (Captain Crandall) reist Picard durch die Zeit um Control zu stoppen.

  22. BigBadBorg sagt:

    Diesmal musste ich mich fremdschämen. Besonders bei der Holo-Gruppentherapie.

    Damit ist dann auch schon alles gesagt.

  23. Zuse sagt:

    Der kleine Günhter oder einer seiner Verwandten in einem Job in der Landesregierung hat nun Shut Down für Schleswig-Holstein verkündet.

    Sorry für Euch – Da habe ich mehr Zeit für diesen Blödsinn hier.

    Was war das nicht für eine tolle Folge!

    Acht-Stern-System … Schon unser Jupiter hat den fünften Planeten zermosht (Asteroiden-Gürtel). 8 Sonnen mit entsprechender Gravitation, Blödsinn an sich, die patschen zusammen und der Krümel in der Mitte wird verdingelt.

    Oh – Ich mag die Darstellerin schon seit dem B5-Piloten, aber diese Elfenohren …

    Einer aus dem Schreiber-Konzil hat immerhin ein 16-Jahre altes anderes SF gesehen: Den Piloten (Leuchtende Wirbelsäule) und Razor (Angesetzte Lesbe).

    Aber jetzt Fucking Fleet zu DS12 – man, ist die Olle immer böse zu Picard …

    • Cracksi001 sagt:

      Jetzt haben wir erst Recht richtig Zeit für diesen Blödsinn hier…da macht es ja erst recht Spass sich den Müll nochmal genau zu Gemüte zu führen…und kurzman und co. Noch mehr zu zerpflücken.

  24. ClaudeEatherly sagt:

    Das war einfach kampfhundsmiserabel! Hätte lieber Corona, als diese Sendung weiter zu gucken!

  25. JP1957 sagt:

    @klapo

    „Ich würde ja auch wirklich gerne mit Leuten drüber diskutieren (ohne Schimpfen), die „Picard“ für sehr intelligent oder trekkig halten, aber leider haben sich hier nie welche gemeldet.

    Schade. Dann werde ich die dramaturgische Schönheit von ständig weinenden Wissenschaftlerinnen, die nie über Wissenschaft reden, wohl nie everstehen.“

    Ich habe auf Serienjunkies jemand gefunden.
    Dort schreibt er:
    „Jurati begegnet Soji in dieser Episode das erste Mal.
    Wie sehr auch immer ihre Welt durch Oh’s Bilder, ins wanken gerät; eine fast lebenslang gehegte Leidenschaft erlischt nicht einfach so von einem auf den nächsten Moment.
    Jurati steht hier ihrem Lebenstraum echt und leibhaftig von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Was das für sie zu bedeuten und in ihr auszulösen vermag, ist für mich mehr als nachvollziehbar und erfordert keine weiteren Handlungselemente, die mir das explizit näher bringen müssen.

    Die Äußerungen Juratis (im Gespräch mit Soji)sind zudem nicht nur die Äußerungen eines Wissenschaftlers (im allg. Sinn), sondern zugleich die, eines Menschen, der die Fähigkeit zur ungetrübten und unverstellten Neugier zurück gewinnt (die wiederum die Voraussetzung für wissenschaftliches Handeln ist).

    Juratis einfache Fragen, fragen nach dem Besonderen im scheinbar Gewöhnlichen. Sie sind gleichermaßen für Jurati als auch für Soji wichtig.

    Für Jurati, weil sie wieder im Kontakt mit ihrem inneren Kern, also mit sich selbst ist.
    Für Soji, weil es die basalen Merkmale sind, die das Leben ausmachen. Soji ist das, was DATA immer angestrebt hat, der Endpunkt seiner Bemühungen, menschlich zu werden.

    Sojis Frage: „Bin ich eine Person!?“ mit der sie Jurati regelrecht in die Parade fährt erweitert die basalen Merkmale des Lebens um die kognitiv-emotionalen Aspekte, die höherstufiges Leben ausmachen.

    Gleichzeitig wehrt sie sich so gegen den problematischen wissenschaftlichen Anteil in Juratis Fragen, der sie zum bloßen (Studien)Objekt macht.
    Hier wird das Thema der Entmenschlichung sichtbar und dem Bestreben, Menschlichkeit zurück zu erlangen.“

    Na, wenn das kein Stoff zum Nachdenken ist!

  26. Mikrobi sagt:

    Ich gestehe, dass mich dieses neue Star Trek noch mehr zum Nachdenken anregt, als es das alte je vermochte. Oder besser gesagt zum Weiterdenken, nämlich immer da, wo die Macher aufgehört haben zu denken. Aber vielleicht steckt dahinter ja genau jene große Absicht: Der Zuschauer soll mitdenken und seine Fantasie spielen lassen. Er soll auf Ungereimtheiten stoßen, die die Macher absichtlich hinterlassen haben, um diese dann innerlich zu überdenken. Wenn er auf zu knappe Erklärungen stößt, soll er sich etwas dazu denken. Und wenn ihm was nicht gefällt, soll es er sich doch einfach wegdenken.

    Leute, es ist an der Zeit, umzudenken! Lasst dieses neue Star Trek in eure Köpfe! Die Zeiten, in denen man eine ausgereifte Geschichte in einer einzigen Episode serviert bekam, nur um diese dann Gedankenlos in sich hineinzustopfen, sind nun endgültig vorbei. Nun ist es an uns, uns bessere Geschichten auszudenken!

    So, ich wollte ja noch was halbwegs Sinnvolles von mir geben, wobei es mir um das leidige und alte Thema „Guter Androide, böser Androide“ geht, das mir beim Sacken-Lassen der letzte Folge mal wieder so übel aufgestoßen ist. Vor allem geht es mir da um diese Überleitung zwischen irgendwelchen Androiden, die irgendwann mal von irgendeiner Superzivilisation erschaffen wurden und die letztlich ihre Erschaffer vernichtet hatten, hin zu solchen wie Data.

    Um jene Überleitung, die diese Goth-Schwestern so bildhaft und leidvoll erfahren haben, nachdem sie sich hackesteif von einem Metal-Konzert kommend auf einem Planet mit 8 Sonnen drumherum verliefen und sich dort auf jenes verhängnisvolle Geländer stützten, um sich darüber übergeben zu wollen. Obschon die noch nüchterne Oh sie davor warnte! Da es nämlich unter Starkstrom stand.

    Narissa, die dabei scheinbar lediglich einen Orgasmus bekam, kam dann wie schon Oma Oh auf folgenden Trichter:

    Androiden hoher oder höherer Bauart sowie künstliche Intelligenzen im Allgemeinen stellen unabhängig von ihrer Herkunft eine enorme Bedrohung für die Existenz jeglichen Lebens natürlichen Ursprunges dar und müssen daher restlos und unverzüglich ausgelöscht werden.

    So nach dem Motto: Das Künstliche löscht irgendwann immer das Natürliche aus, es sei denn, dass Natürliche kommt dem Künstlichen zuvor. Alle Versuche, eine Koexistenz zwischen ihnen dauerhaft aufrecht zu erhalten, sind also zwecklos, da das Künstliche mit steigender Intelligenz immer zu der Einsicht gelangen wird, das Natürliche auslöschen zu müssen, um ihm zuvor zukommen.

    Aber was ist das Künstliche und das Natürliche eigentlich? In diesem Fall ist es doch bloß der Ursprung einer Intelligenz. Und wenn diese in der Lage ist, sich stätig fortzuentwickeln. Sollte dann nicht ihr Ursprung mit der Zeit immer nichtiger werden? Sodass letzten Endes die blanke Intelligenz übrig bleibt. Mal abgesehen davon welchen Körper oder Nichtkörper sie bewohnt, ob nun Humanoide, Androide, kristallines Wesen oder ein solches, das im Subraum heimisch ist.

    So haben wir am Ende der Zeit also ein paar Intelligenzen, die übrig geblieben sind und nichts anderes zu tun haben, als sich gegenseitig auszulöschen, um jeweils der anderen zuvorzukommen.

    Somit muss nun auch ich zu dem logischen Schluss kommen, dass nur ein toter Androide ein guter Androide ist. Ja, leider. Und das unabhängig davon wer sie konstruiert hat, ob nun Noonien Soong oder Kim Jong-un, gehopst wie gesprung‘. Unabhängig davon wie sie sich entwickelt und welche Erfahrungen sie gesammelt haben, unter welchen Bedingungen, in welcher Umgebung, Personenkreis, Kultur, usw. Das ist alles scheißegal. Alle künstlichen Lebensformen sind gleich, wie wir das schon bei Data und Lore festgestellt haben. Oder beim Doktor und dem anderen mordlustigen Hologramm aus der einen Voyager-Folge. Oder bei James Moriarty und seiner Geliebten, der ehrenwerten und liebreizenden Countess Regina Bartholomew.

    Es mag da vielleicht noch paar Narren geben, die das nicht wahrhaben wollen. So auch ein Jean Luc Picard, der wie in Geist aus einer vergangenen Zeit in dieser neuen Star Trek-Welt umherirrt, nicht zu Ruhe kommen wollend, irgendwelches Zeug vor sich her faselnd, ohne zu begreifen, dass ihm längst keiner mehr zuhören will.

  27. JP1957 sagt:

    Bin gerade durch Zufall auf Youtube auf das Intro von DS 9 in 4K gestoßen.
    Du lieber Himmel, ist das gut!
    https://www.youtube.com/watch?v=AtUmm5mTehM

    Und dann hätte ich noch eine Anfrage an den Cheftechniker der Seite.

    Lieber Herr Sparkiller,

    ist es nicht möglich, neue Beiträge auf der Seite irgendwie deutlich zu machen. In den letzten Wochen gab es hier Reviews mit mehr als hundert Kommentaren. Da kam es am dritten oder vierten Tag vor, dass man minutenlang suchen musste, bis man die drei, vier neuen Kommentare fand.
    Auf SJ packen sie die einfach ganz nach unten, ich weiß es schon zu schätzen, dass das hier anders gehandhabt wird. Wird aber trotzdem mühsam bei so vielen Kommentaren.

  28. Nestroy sagt:

    So 2-3 Folgen vor Schluss der 1. Staffel warte ich ja immer noch darauf, dass endlich die ganze Mannschaft an Bord der La Sirena versammelt wird….nur dummerweise sollen die paar abgebrochenen Typen (sechs um genau zu sein) schon alle Characktere gewesen sein, die mit Picard mitfliegen. Wenn ich das Wort „Mannschaft“ bzw. „Crew“ in Verbindung mit Star Trek höre, dann erwarte ich normalerweise eben immer eine gewisse Kommandostruktur und sehr viel mehr Leute die nötig sind, um so ein Raumschiff zu bedienen und keinen Latinospaßvogel mit X Hologrammen, der mal eben Taxidienst für J-Lu und seine ko(s)mischen Freunde spielt.
    Waren auf der (eher kleinen) Defiant nicht auch sehr viel mehr Leute tätig gewesen? Und wie groß die La Sirena wohl im Vergleich zur NX-Enterprise ist?

    Die Borg haben sie in der Folge auch komplett verhunzt. Ich bezweifel, dass die ihre „effizienten“ Kreiseltasten gegen unnötig umständliche grüne Voll-3D-Holo-Zieh-und-Quetsch-habichschon3dgesagt-Dinger als Bedienung ersetzen….völlig ineffizient (vor allem diese überlange Bezeichnung…). Außerdem hatte dieses Hologrammspielzeug gar nicht das typische Borgdesign.

    Und was sollte das mit Sevens Verwandlung??! Wieso mussten da im Dock-Ock-Style eiserne Fangarme aus ihrem Rücken sprießen (bzw. Riesenkabel in sie hinein), elegante Assimilationsröhrchen in die Konsole hätten es ja auch getan und wieso genau jetzt haben sich ihre Augen SCHWARZ verfärbt?? Das war ja bei der Borgkönigin auch nie der Fall und die war wesentlich mehr „die Borg“ als Seven mit ihrem einem Kubus??
    Außerdem waren viel zu viele Drohnen im Weltraum dargestellt, so viele sind normalerweise gar nicht auf einem Kubus.

  29. Skapo sagt:

    „…uralte Prophezeiung über regelmässig wiederkehrende Synth-Wesen hinzu, welche alles Leben massenhaft auslöschen wollen.“

    Blöde Frage: War das nicht der Plot von Battlestar Galactica?

  30. Xulitcon sagt:

    Schwarze Augen: Ein Schreiberling im Team hat mal bei Akte X reingeschaut!

  31. Serienfan sagt:

    Mit Verspätung darf natürlich mein Senf (zu der bislang wohl langweiligsten Episode) nicht fehlen.

    Folge 9 habe ich noch nicht gesehen.

    Diesmal lautet der Lehrgang: „Was ist eigentlich ein Geheimnis?“

    Nun: Ein Geheimnis ist eine Information, die jemand besitzt, von der er aber nicht möchte, dass diese Information jemand anderes erhält.

    Hier hat der Zhat Vash so ein Geheimnis. Dieses Geheimnis lautet, dass künstliche Lebensformen zu einer ultimativen Vernichtung führen.

    WARUM aber hält man diese Information GEHEIM???

    Das ist ein wenig so, als würde Greta Thunberg eindeutige und schockierende Informationen über die drastischen Auswirkungen des Klima-Wandels haben, und diese Information dann aber GEHEIM halten.

    Hinzu kommt: Die Romulaner HABEN ja bereits (laut der Serie) ein Verbot, was künstliche Lebensformen angeht.

    Das ist so, als würde Greta Thunberg in einem Land leben, das klimaneutralen CO2-Ausstoß betreibt und dann Informationen über die Gefahren von CO2-Emissionen nur innerhalb einer ultimativen Geheimsekte austauschen.

    Aber ich bin gaaanz sicher, dass all diese Fragen zu einer absolut überzeugenden Kurtzman-Auflösung führen werden.

    • Hayos sagt:

      …in Folge 9 schonmal nicht :D (oder ich habs verpasst, kann schon sein, mein Kopf war mehr auf der Tischplatte, als dem Geschehen auf des Monitors zugeneigt)

      (yay, Serienfan ist zuück :)

    • JP1957 sagt:

      Ich mach mir immer noch Sorgen, das war arg knapp.

      Und zukunftia ohne serienfan … das wär wie Klapo ohne Sparkiller … oder Picard ohne Nummer 1.

    • Serienfan sagt:

      Das ist aber nett. :-)

      Mir geht es gut, das heißt, soweit es einem angesichts der jüngsten Folge gut gehen kann.

      Auf Klapos Text zu Folge 9 bin ich allerdings doch SEHR gespannt. Vor dem Picard-Finale stürzte ja der Blödsinn noch einmal heftiger auf einen herein als einst die Tribbles auf Kirk.

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