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Transformers – Gastreview (mit Klapo-Bonusmaterial)

Man mischt Bier mit Cola, warum dann nicht auch mal Klapo-Halb-und-Halb? – Schon länger wollte ich ein ausführliches Review von Transformers schreiben, jedoch hatte ich diesmal keine Lust, mein Word derartig abzufüllen, wie ich es normalerweise tue… Daher kam mir die Mail von Sascha Grunze (alias Vendetta) eigentlich ganz Recht. So konnte ich die Zeilen mit einem Gastartikel füllen und mich auf das konzentrieren, was ich schon immer am besten konnte: Das letzte Wort haben.

Ein Gastartikel von Vendetta

Als ich noch klein war, so 11 oder 12 Jahre, da gab es die Anfänge des Kabelfernsehens in Deutschland zu bestaunen, und jeden Morgen am Samstag gab es vier Stunden Zeichentrickserien, es gab da vieles He Man, She Ra, Bravestar, die Glücksbärchis…und natürlich auch die Transformers.

Es wundert mich also nicht in dem Vorführraum für den obligatorischen Film gelandet zu sein. Obligatorisch ist übrigens Programm dieser Tage, schlussendlich landet doch jede Serie der 80er früher oder später im Kino. Viel mehr verwunderte mich, dass ich im Gegensatz zum Simpson Film vor ein paar Wochen so gar nicht wusste was mich erwartete. Viel erwartet habe ich allerdings ohnehin nicht, man soll es kaum glauben, selbst meine geringen Erwartungen wurden noch unterboten.

Verdammt, dies ist für eine Satireseite, sei lustig, das fällt mir ähnlich schwer wie dem Film den man da zu sehen bekam. Versuch ich mich mal durch die Story zu hangeln, das alleine dürfte den Film schon genug persiflieren.

Auch im Stau kein Problem, die neuen Fahrzeuge der Transformerklasse nehmen jedes Hindernis. Unflätige Bemerkungen zu Ihrem Fahrstil gehören genauso der Vergangenheit hat wie ausgedehnte Parkplatzsuche.

Vor 80 Jahren fiel Megatron, großer böser Chef der Decepticons, auf die Erde und landete auf der Suche nach nem Würfel (der Allspark) der technische Geräte zu Transformern machen kann im ewigen Eis der Arktis. Dort verkühlte er sich ordentlich und wurde von einer Bande Polarforscher gefunden. Dem Chef der Polarfuzzies wurde der Lageplan zum Auffinden des Würfels in die Brille geritzt, muss ne Art letzte Amtshandlung von Kamerad Frostbeule gewesen sein.

Damit der Riesenroboter nicht auf die Idee kommt rumzulaufen und die Leute zu belästigen, und um das Würfelchen das man da oben gleich mit gefunden hat zu verstecken baut man um beides den Hoover Damm, und darin ne Kühltruhe für Freund Megatron. Interessanter Weise führt die Karte in der Brille auch gleich da hin, was ja Sinn macht, wie sollen die Leute das Würfelchen auch in 80 Jahren finden wenn die Karte zum Nordpol führt.

80 Jahre später, ein sich zum Roboter transformierender Hubschrauber mischt ein Wüstenlager der US Army auf, nur eine stereotype Eliteeinheit harter Marines überlebt mit nem Foto von dem High Tech Gerät. In der Wüste gibt es dann noch ne Schlägerei mit nem Roboterskorpion, und der Versuch per Handy Hilfe zu bekommen, womit wir bei einem der Highlights des Films sind, der Versuch mit einem Call Center Agent ein vernünftiges Gespräch zu führen. Während der dritte Weltkrieg um den armen Marine tobte, fragte der Mann am anderen Ende der Leitung teilnahmslos erst nach der Kreditkarte und dann nach Interesse des Kunden an einem Pluspaket, aus dem Material hätte man immerhin nen 3 Minuten Sketch oder nen Telekom Werbespot machen können.

Ebenfalls 80 Jahre später, der Nachfahre unseres furchlosen Polarmeerbrillenträgers, ein pubertierender Dummschwätzer, betritt die Filmrolle, man sieht ihn im Klassenzimmer wo er wohl ein Referat halten soll. Ich weiß auch nicht ob es normal ist wenn ein verschüchternd wirkendes Mobbingopfer sein Referat zu einer ebay Verkaufvorstellung umfunktioniert, wo nebenbei ne antike Brille verkauft werden soll. Dann aber dem Lehrer nen Kotelett ans Ohr zu labern um seine Note zu verbessern aus dem für den Lehrer nachvollziehbaren Grund, „Papi kauft mir sonst kein Auto“, was besonders zum schüchternen Gesamtbild der Figur passt, das musste nun wirklich nicht auch noch sein. Schön wenn ein Mime derlei Spagat mit seinem schauspielerischen Können abfangen kann, solches Können ist selten und garantiert im ganzen Film nicht zu finden.

Bist du meine Mami? Gleich nach der Ankunft auf der Erde unterzieht dieser Transformer erstmal den Rostschutz einem Härtetest. Anders als es diese Szene andeutet hört er aber nicht auf den Namen „Pretty Pink Pony“

Der Junge bekommt also ein Auto von Papi, das natürlich ist der als Späher gesandte Bumblebee von den Autobots (das sind die „Guten“). Irgendwie verirrt sich noch ne Tusse in die Handlung, ein paar Slapstikhandlungen rund um die Versuche von meterhohen Robotern sich hinter Hauswänden und Bäumen zu verstecken, und wir landen beim Hoover Damm. Megatrons Kumpels hatten sich nach 80 Jahren gedacht sie könnten Cheffe ja mal da raus holen und legen die Kühltruhe lahm indem mal eben die Energieversorgung sabotiert wird.

Unsere Jungs von der Armee sind mittlerweile auch hier eingetroffen, es gibt ne nette Schlägerei in der nächsten Stadt damit man auch nen paar Häuser kaputt machen kann und nicht nur den Damm, die Guten gewinnen, der Hanswurst kriegt die Tusse, die Opfer werden mit einem kurzen, „so was passiert schon mal“ bedacht und fertig ist der Film. Was hier 2 Stunden gedauert hat weiß ich bis heute nicht.

Es sei natürlich darauf hingewiesen, die Roboter hat der Mann am PC gut hingekriegt, tolle Transformationen usw. Nichts was einen heutzutage noch so richtig hinterm Ofen hervorlockt, aber handwerklich völlig solide.

Fazit: Solide Effekte, miese Schauspieler, grottige Story. Die wenigen Humoreinlagen wurden teilweise auch noch völlig überreizt, und die Logikfehler auszusieben sollten wir lieber nicht mit anfangen, sonst sitzen mer morgen noch hier. Note 5

Dies war ein Vendetta-Artikel

KLAPOS KLAPPRIGER MEINUNGSKASTEN
Kommt ein Autobot zum Arzt...
Im Kern erinnert mich das Filmchen sehr an „Independence Day“, der mich vor 10 Jahren sehr gut unterhalten hat: Wie dieser ist „Transformers“ nämlich eine etwas lautere Sitcom. Nur, dass man halt hier sehr deutlich hört, „wer da hämmert“. Ein Gag jagt hier den nächsten und eine lange Zeit lang nimmt sich der Film nur so ernst, wie er es verdient. – Was wirklich nicht viel ist.

Kein Wunder, dass die Zusammenfassungen meiner Bekannten meist nur einige Dialogzeilen nennen („Ups, meine Schuld!“ beim Zertrampeln des Zierbrunnens scheint toll angekommen zu sein). Der SF-Hintergrund um die Brille eines Polarforschers und einen geheimnisvollen „Cube“ dient halt nur als Stoßdämpfer und Story-Aufhängung, um mal beim Auto(bot)-Vokabular zu bleiben. Und manche der Scherze sind sogar richtig gut! In welchem anderen SF-Film öffnet der jugendliche Hauptdarsteller schon abgehetzt die Kinderzimmertür (nachdem er seine Roboter im Vorgarten versteckt hat) und muss sich sogleich von seiner verständnisvollen Mutter sagen lassen, dass Masturbation etwas ganz Natürliches ist?

Die Protagonisten sind normale Fotomodelle um die 20, die durch einen ulkigen Zufall des Lebens (= sie waren noch nicht 30) in die Story hineingezogen werden. Auch ulkige Quotenschwarze, obergeniale Computerhacker mit Körbchengröße C (weiblich), ein dauerquasselnder Teenager (der mich irgendwie an Fox McCloud aus „Zurück in die Zukunft“ erinnert) und unsympathische FBI-Ermittler dürfen nicht fehlen.

Die Effekte sind klasse gemacht, hatten allerdings einen hohen Nervfaktor: Die Roboter sehen eher aus wie Paradiesvögel, da ihnen stets ein buntes „Federkleid“ von 500 beweglichen Teilen aus dem Anzug winkt. Eine größere ebene Fläche, die die Jungs etwas massiver hätte wirken lassen, gibt es leider nicht. Die allzu geschmeidigen Bewegungen erinnern außerdem frappierend an eine Primaballerina im Borg-Kostüm… Und die bösen Roboter keuchen und fiepen auch schon mal wie etwas, was als „Lustige Roboter-Sounds“ bei den neuen „Star Wars“-Filmen übriggeblieben sein könnte.

Über die mangelnde Übersicht beim Endkampf brauchen wir auch nicht zu sprechen… Im Kino ist die Leinwand zu groß, um alle beweglichen Details in allen vier Bildecken gleichzeitig zu sehen, auf dem (Durchschnitts-)Fernseher gehen die Details in hektischen Bewegungen sicher wieder mal völlig unter. Aber das sehe ich in den letzten Jahren als generelles Problem dieser Art von Filmen an.

Trotz hirnrissiger Krachpeng-Orgie hat „Transformers“ als Mainstreamfilm mit eingebauter Mainstream-Parodie aber durchaus eine Nische gefunden. – Muss man nicht gesehen haben, darf man aber. Note: 3-


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von Klapowski am 04.09.07 in Gastbeitrag

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Kommentare (17)

  1. Kaba sagt:

    Also
    a) war der beste Witz im ganzen Film mit Abstand die "Bee-otch"-Biene am Rückspiegel vom guten Gelbcar, auch Bumblebee genannt. und
    b) einfach mal wieder die Schauspieler fertig zu machen wenn der Film langweilig, der Plot löchrig oder die Kinosessel klebrig waren, ist zwar auch eine meiner liebsten postcineastischen Beschäftigungen, aber Shia darf man hier wirklich nichts vorwerfen.
    Für den Pappkartonausschnitt eines Charakters den er mimen durfte, hat er seiner Figur
    einen SEHR netten individuellen Anstrich verpasst. Jaja, ich weiss, Milchbubifresse und so weiter und richtig gute Schauspieler gibts heute sowieso erst ab Doppelherz-Dauersäufer-Alter, aber Shias Schauspiel war definitiv (siehe: meine Meinung ist Gott) nicht schlecht in diesem Film.

  2. Kaba sagt:

    Gnaaahr, ich glaub ich hab das erste Mal vergessen "Erster" zu schreien.
    Um diesem Post mal ne Existenzberechtigung zu verpassen:
    Wieviele von euch haben den Bienen-Schlampen-Witz eigentlich mitgekriegt? In meinem (recht gefüllten) Kinosaal damals warens wohl eher wenige. Zumindest wenn man danach geht wie laut meine kranke LAche in dem Moment durch die Stille schnitt.

  3. DJ Doena sagt:

    Wir sind in einer größeren Gruppe mit Erwartungen reingegangen, die irgendwo 2 Grad unter dem absoluten Nullpunkt lagen.

    Und haben uns prächtig amüsiert! Wenn man den Film so ernst nimmt, wie er sich selber nimmt, dann funktioniert er wunderbar. Allein schon, dass das Tarrantino-gelbe Auto immer die passende Musik zu spielen wußte, brachte großes Gelächter aus unserer Reihe.

    Story? Gabs die? Keine Ahnung. Hat man eine erwartet? Bei einem Film, der sich um verformbares Kinderspielzeug dreht? Bestimmt nicht.

    Ich sags immer wieder: Man muss mit der richtigen Grundhaltung in einen Film gehen, dann kann man fast alles genießen.

    Wer hier hochphilosophisches Arthouse-Kino erwartet hat, ist selber schuld.

  4. god_at_hell sagt:

    auch ich fand den Film nicht schlecht … da ich eh nicht mehr erwartet habe… allerdings amüsiert mich als Physiker auch mehr das psedo wissenschaftliche gebrabbel .. ein Grund warum ich den Film "the core" recht unterhaltsam fand.

    Zur angesprochenen Logiklücke von Vendetta:
    Warum zeigt die Brillenkarte auf den Hooverdamm?
    Weil der Würfel da entdeckt wurde. In einem Nebensatz wurde erwähnt, dass dieser bereits 1913 entdeckt wurde. Der Eisrobo wurde dann erst in den 30ern gefunden und zum Würfel gebracht.

  5. Gast sagt:

    Man muss echt sagen, dass der Film durch seine Selbstironie bestimmt zehnmal besser wegkommt.
    Allein dieses beinahe ENT-typische Feuergefecht zwischen den wackeren Streitern für Frieden und Demokratie und dem Skorpionviech (5m Distanz, alles, aber auch alles außer die Kombatanten zerfällt zu Staub) durch die Szene mit dem Inder in der (hahaha) Vermittlung aufzulockern, fand ich ganz lustig.

    Oder der Medoautobot mit seiner Pheromonspürnase aber fehlenden Pyschologiesubroutinen, auch witzig, wenn auch ein gaaaaanz klein bisschen abgedroschen. Selbst wenn ich gar net mehr weiß, wo ich so was schon mal gesehen haben soll.

    Wie die gleich beschriebene Szene auf deutsch rüberkam, weiß ich nicht, hab den Film nur auf Englisch gesehen… in einem englischen Kino: komische, blonde Hackerin geht zu ihrem afro-amerikanischen Kumpanen, der in etwa so übergewichtig, wie die gute -flüssig für den Film ist. Jedenfalls war das folgende Geschrei mit seiner Big Mama so schön doof Klischeebeladen, dass es schon wieder lustig war.
    Gab noch einiges, aber bei so einem Film bleibt so wenig hängen. Oder kann jetzt noch jemand ohne nachschauen sagen, wie unser Hörr Protagonist hieß? Oder gar seine Ische?

    Naja auf jeden Fall war der Film Welten besser, als die dämlichen Trailer vermuten ließen, die, sagen wir, recht zielgruppenkonform zusammengestellt wurden: Titten, Autos, Kabumm.

  6. P.N. 03 sagt:

    @ Gast über mir:

    Stimmt, bei dem Film bleibt wirklich wenig hängen. Ich weiss nur noch, dass der Teenger irgendeinen total unrealistisch ulkigen Nachnamen hatte. So krank, dass selbst der Name "Jar-Jar Binks" noch eher als offizieller Name für Neugeborene gelten könnte. (wenn ich lese, dass manche ihr Kind "Anakin" nennen, würds mich ja auch nicht mehr wundern).

    However, mir hat der Film eigentlich einigermaßen gefallen, wohl auch deswegen, weil ich genau das bekam, was ich mir vorher erwartete:

    Viel Eyecandy, massig bummbumm und die Handlung interessiert eh keinen.
    Das macht der Film aber eigentlich auch ganz gut.

    (Den Fehler, mir zu viel zu erwarten, beging ich letztens bei "X-Men 3". Anstatt dass die tiefgründige Story mit "Wieviele Mutanten sind nötig?" Picard ähnlich wie in Teil 1 und 2 fortgesetzt würde, gabs sinnlos eingeworfene Mutantenstatisten im Sekundentakt.)

    Mir ist eigentlich besonders die Szene mit dem Roboterskorpion in der Wüste in Erinnerung geblieben. Die fand ich rein von der Inszinierung her (+Effekte, Schnitte, usw.) äusserst interessant.

    Fazit: 3.

    Kleines BonusPlus:
    Der Film hat mich stimmungsmäßig aufgepäppelt, nachdem ich am Vortag eine Tortur mit den "Fantastischen Vier" erleben durfte. Drecksfilm.

  7. bergh sagt:

    tach auch!

    @vendetta
    Nett ! Sehr nett !
    Wirklich.

    Bei der einen Bildunterschrift sollte man nohcmal "nachbessern" .

    [quote]Unflätige Bemerkungen zu Ihrem Fahrstil gehören genauso der Vergangenheit hat wie ausgedehnte Parkplatzsuche.
    [/quote]

    da meine ich sollte man "hat" durch "an" ersetzen und ein Komma davor platzieren.

    Gruss BergH

  8. DerGraf sagt:

    Zum Film: Mit recht sparsammen erwartungen sehr gut zu ertragen, entgegen der Zeichentrickserie ist das aber kein Kinderfilm. Die Effekte sind sehr solide gemacht, die Story ist zwar Platt, aber bitte Zähl mir mal bitte jene Filme dieses Jahres MIT Story auf, (bitte ohne potter zu nennen).

    zum Artikel: etwas kurz, etwas oberflächlich, etwas witzlos. Ansonsten aber ganz gute Ansätze. Bitte weiterversuchen.

  9. Cronos sagt:

    Der Artikel ist super, der Film war zu ertragen. Was will man mehr? Ich bin schon deutlich schlechter unterhalten worden (= gar nicht). Möglicherweise ist aber auch das Niveau ganz entschieden gesunken. Entweder meins, oder das der Filmmacher oder beides …

    ;)

  10. Gast sagt:

    irgendwie fehlen mir heuer Filme, die zwar auch Actionmäßig unterhalten zu wissen aber genauso auch ne anspruchsvolle Story haben
    (wie z.b. "Children of Men", "V for Vendettea", "Lord of War" im letzten Jahr)
    Transformers war im Kino natürlich trotzdem ordentlich unterhaltend, aber auf nem TV Gerät (oder auf nem Pc Monitor…) möchte ich ihn wirklich nicht sehen.

  11. Donald D. sagt:

    Je mehr Ausschnitte ich von "Transformers" sah, desto weniger wollte ich hin und ging schließlich auch nicht. Als ich dann erfuhr, daß dieses dusslige LOST-Autorentrio hinter diesem Film steckte, strich ich ihn endgültig von meiner Filmsehpflichtliste. (Und die Typen sind nun für den neuen Star Trek Film verantwortlich! Oje oje!)

    Ich war vor zwei Tagen erst im Kino. Wenn man mal ablachen will, dann empfehle ich Rush Hour III. Unser Hong-Kong Flummi und der Reserve Eddie Murphy haben einen wirklich komischen Streifen hingekriegt. Und Jackie Chan spielt endlich mal überzeugend, d.h. er hat hier mimisch mehr drauf, als Breitwand Gegrinse bzw. Trauermiene. Man sollte sich aber den Abspann antun, da da noch tolle Pannen zu sehen sind. Ein Film, der mich mit fünf Gummiohren überzeugt, da er entgegen meiner Erwartungen nicht schlechter ist, als Teil I und II.

    Genial gemacht war ebenfalls der dritte Teil der "Bourne-Trilogie", auch wenn man bei einigen Kamerfahrten manchmal nicht wußte, in welchem Auto bzw. in welcher Stadt die Szene spielt. Z.T. einfach zu schnell geschnitten, aber spannend bis zum Ende und bei einer Laufzeit von weniger als zwei Stunden sehr unterhaltend (Und ich war in der Mitternachtspremiere!) ohne irgendwelche überflüssigen Plots.
    Der Film bekommt ebenfalls fünf Gummiohren (sechs Gummis bekommen bei mir nur Agentenfilme mit Connery bzw. Moore als 007) und ist der beste der drei Bourne-Filme. Hoffen wir, das daraus eine Ginalogie oder von mir auch eine Octopussy, Nanologie oder sonstwas wird (schönen Gruß an bergh! Aber das mit "Ginalogie" habe ich nicht begriffen. Ist das ein Wortspiel?)

  12. bergh sagt:

    tach auch !

    @Donald
    Irgendwo ist ein Link zum DVDBOARD wo MOS2000 das mit der Tri(o)logie verklärt.

    Film mit Sechs Teilen Gina (Wild)logie. Sechsfilm, Sexfilm, Gina (Wild) dämmert es ?
    Angeblich hat MOS2000 bei der Wortschöpfung an mich gedacht.
    ;)

    Gruss BergH

  13. Donald D. sagt:

    @ BergH

    Jaaaaaaaaaaa! Gina! Jetzt dämmert es. Aber soweit habe ich gar nicht gedacht.

    Den Link habe ich mir angeguckt. Zum Brüllen komisch.

    Ich empfehle noch Bondologie (für 20 und mehr Filme).

  14. Gast sagt:

    Ohhh… bitte verschont uns doch mit solchen Gastartikeln! Orthografie, Interpunktion und Grammatik sind durchweg mangelhaft. Da krieg ich Kopfweh. Ganz abgesehen davon ist die dollste Kritik noch lange nicht die erheiterndste.

    Ich will Klapo lesen, der versteht sein Handwerk! Jeder Satz aus dem kurzen Kommentar am Ende ist bissiger, satirischer und genialer als der komplette Artikel darüber.

    Küsschen von einer heimlichen Verehrerin *zwinker*

  15. Manatos sagt:

    Beim genauen Überlegen ist mir aufgefallen, dass wirklich ausser den groben äußeren Zügen und Handlungen rein gar nix in meinem Gedächtnis hängen geblieben ist.
    Na klar, Bubi kriegt mit Hilfe von Ausserirdischen Robo’s, die irgendwie, irgendwann auf der Erde einen Würfel vergessen haben eine geile Ische und der Bubi macht dafür dann mit bei der Suche… Und wie war das da jetzt noch mit den guten und den bösen und warum ist am Ende so ein Chaos und ein er halb und einer ganz kaputt? Soweit, so (un)gut. Ohne Zeichentrickvorwissen wär’s das für mich. So viel bleibt hier so gut wie fast selten als lesbarer Kaffeesatz am Boden meiner Teetasse und lässt mich an der geistigen Ausgereiftheit und Denkfähigkeit derer zweifeln, die viel davon erwarten, diesen Film anzusehen und dann nicht enttäuscht werden. Naja, aber Meinungen sind ja verschieden wie Geschmäcker (Ich schmeck gaaanz anders als der Sparkiller oder der Klapowski!!!) und deshalb darf mich jeder, der das gerne macht für diesen oder einer meiner anderen Kommentare ruhig schriftlich in der Luft zerreissen oder
    ver(ge)walt(ig)en.

    Also, Munter bleiben,
    Cpt. Manatos
    NCC 30580 Mantan

  16. Babel-2 sagt:

    Transformers hat bei mir bleibende Eindrücke hinterlassen:

    1) Mal wieder nervendes Produktplacement. Cola, Nokia, blabla…jeder potentielle Zuschauer hat eine Cola vor sich auf dem Boden stehen und mindestens eines der Dinger in der Tasche. Bei so einer Szene geht mir höchstens ein Gedanke daran verloren, dass ich das Ding nicht auf lautlos geschaltet habe.

    2) Mehr Aktion als das Auge noch wahrnehmen kann. Die Bots sind eh schon aus x-millionen Einzelteilen gerändert, dass es schwer wird, da eine klare Außenhülle zu erkennen. Und erst bei Actionszenen…na danke. Ich warte einfach bis das getummel vorrüber ist und schaue, wer am Ende noch steht.

    3) Das Ende. Erwachsene Menschen brüten tolle Ideen aus wie: Lasst uns in der Stadt verstecken! – Um dann 10 min später unter Bombenhagel in die Kamera zu heulen: Schnell! Raus aus der Stadt! Die Armen Zivilisten! Jeder Counterstriker-Killerspieler hat sofort gewusst, was für eine seltendämliche Idee das war.

    Die Story war scheinbar von vorn bis hinten aus Skripten unfertiger Filme aus der Studienzeit der Produzenten zusammengestückelt und dieses nervende Mini-Vieh was sich von den Bösen da von Szene zu Szene nervt, erinnert mich stark an einen Versuch irgendwas ähnlich werbeträchtiges zu züchten wie diese Nussfetischisten-Ratte aus Ice-Age.
    Logikfehler lenken dabei sogar noch mehr ab, als die geistreichen Dialoge wie: „Hey, der riecht als wenn er das Weibchen *miep*** will“

    Alles ist wie immer. Nur schlimmer.

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