Das ernsthafte Medienmagazin

Gast vs. Glatt: ST-Nebencharaktere im Test

Wie sagte es Londo Mollari aus der Serie Babylon 5 mal so schön: „Es sind die Stillen, die das Universum verändern.“ Richtig. Diejenigen, die beim Vorstellungsgespräch nur ein leises Pupsen in den Stuhl pressen, statt dem Personalchef die Bude vollzudröhnen. Und nicht selten sind die Gastdarsteller bei Star Trek tatsächlich interessanter als das etablierte Elend, das über sieben Jahre langsam vom Protagonisten zum Prokuristen mutiert.

In der hektischen Medienwelt entspricht ein Staffelvertrag schließlich gefühlsmäßig dem lebenslangen Beamtentum: „Charakterentwicklung? Spannung? Abgelehnt!“ – *Stempel raushol und in Tribble-Stulle beiß* – „Und jetzt raus hier! Ich bin Ärztin und keine Suppenküche!“

Wir vergleichen daher nun einmal beliebte Gastdarsteller mit beleibten Stammbesatzungen und Kinonasen. Wir erklären, warum der Nebenbuhler am Ecktisch oftmals charismatischer als die Standard-Charas sind, die oftmals von Produzenten, Autoren und Marketinghanseln so glattgebügelt sind, dass eine Kopie der Geburtsurkunde ohne Probleme den Lebenslauf ersetzen kann…


Gul Dukat gegen Shinzon

Das Prä- gegen das Post-Akne-Gesicht. Praktisch das Treffen der Degenerationen… Beide sind so fies, dass sie kleinen Kindern selbst dann den Lutscher stehlen würden, wenn die Plazenta noch dranhinge. Nur: Gul Dukat weigerte sich viele Staffeln lang, seine zweite und dritte Dimension vorzeitig der örtlichen Mülltrennung zuzuführen. Eindimensional konnten andere sein… Hartnäckig präsentierte er abwechselnd mal seine guten, dann aber auch wieder seine noch besseren Seiten, während Shinzon schon ein Arschloch war, als sein Kopf noch als Puffer zwischen aufeinander fahrende Grubenwagen diente.

Dafür hatte Shinzon jedoch noch ein ganz anderes Loch zum Freund, das seinen Aufstieg zur amtlichen Anti-Nanny begleitete: Das Logikloch. Dank ihm musste er nicht länger einen mittelprächtig laufenden Friseursalon in einer staubigen Zeche betreiben („Keine Haare zum kleinen Preis!“), sondern durfte als echter Romulaner-Könich durch staubige Kellergewölbe stapfen. „Putschmunter“ sozusagen. Ein Spaß, den die Romulaner gerne mitmachten, hatten sie ihre Abneigung gegen Menschen sowie ihre riesige Flotte kurz nach dem Dominionkrieg in der Garderobe zum Theaterstadl abgegeben.

“Shinzon! Wenn sie nicht sofort aufhören, in so einem widerlichen Film mitzuwirken, werde ich ernsthaft – nun ja – böse!“ – Endlich enthüllt: Dukats moralischer Kompass entdeckte seinen Südpol erst, als er seinem Schülerpraktikanten über dessen Schulter sah. Obwohl diese durch lilafarbene Aufbauten nicht leicht zu überblicken war, wurde er Zeuge einer ekelhaften Praktik: Einer Mentalvergewaltigung. Zutaten: Die neueste Ausgabe der „Praline“, eine Hose (zusammengesunken), Noppenhandschuhe und ein Bild von Pamela Anderson.

Etwas glaubwürdiger ging die fröhliche Unterwerfung da bei Gul Dukat ab: Nachdem er zahlreiche Bajoranerinnen bereits körperlich unterdrückt hatte („Ich will aber oben liegen, klaro?“), qualifizierte er sich bei einer Umschulungsmaßnahme (er war der einzige, den die Zuschauer bereits kannten) als Diktator von Gesamt-Cardassia. Doch selbst ab diesem Zeitpunkt dauerte es noch ein ganzes Weilchen, bis er sich in Urabstimmung mit sich selbst zum einem Wicht des Bösen adelte. Spätestens in der sechsten Staffel wurde er dann zum offiziellen Ausflipper, was dann gar nichts mehr mit einem beliebten Fernsehdelphin gemeinsam hatte…

Auch, wenn Dukat es in der siebten Staffel etwas übertrieb und Nebenjobs als Sektenchef, Bajoraner, Antichristen, Höhlenkundler und letztendlich Brandstifter annahm, gehört er zu den be(se)sseren Bösewichten bei Star Trek. Besser als Shinzon. Und besser als Khan, der in einem der schlechtesten Trekfilme überhaupt verheizt wurde. Wie? Nein, das meine ich Ernst! Das angeblich so mitreißende und geschichtsträchtige Duell beschränkte sich auf 2 Lautsprecherdurchsagen auf der Hauptbrücke und einem Blinddarmdurchbruch William Shatners vor laufenden Kameras, der im Nachhinein fälschlicherweise als kultiger Wutanfall eingeordnet wurde. Wenn das ein absolutes, megapersönliches Megaduell sein soll, muss man wohl auch diverse Hechelanrufe und Postwurfsendungen zu dieser Kategorie zählen. Aber hier soll es ja mehr um Shinzon gehen…

Weiterer Vorteil für Dukat: Er erwähnte nie, dass er aus Siskos DNS geklont wurde und man in der Fußgängerzone mit dem noch recht unbekannten Zwillingstrick (der Enkeltrick wird als bekannt vorausgesetzt) ältere Herrschaften verwirren könnte.


Guinan gegen Troi:

Um es vorwegzunehmen: Guinan siegt gegen Troi haushoch in der Verlängerung. Und jene Verlängerung musste auch nur eingeflochten werden, da Troi sich nach 90 Minuten nicht zu einem Abschluss der gegenseitigen Vorstellungsrunde durchringen konnte: „Okay, und wenn wir eine 5 würfeln, müssen wir eine Geschichte aus unserer Jugend erzählen. Und bei einer 6 führen wir uns gegenseitig mit verschlossenen Augen und barfuß um den Warpkern!“

Beide sind Beraterinnen, nur ist die eine kühl und blass, während die andere cool und farbig ist. Und sie macht dazu auch noch eine hervorragenden „Sitting Pike“!

„Dieser Rat mag bei einer Barkeeperin ungewöhnlich sein, aber ich gebe ihn trotzdem: Trinken sie unbedingt weniger Eierlikör, wenn sie nachher noch auf die Brücke müssen, Counceller!“ – Lieber Ratschläge als gar keine Haue: Endlich konnte auch geklärt werden, warum Troi stets mit abwesenden Gesichtsaufdruck… ähm, -ausdruck auf der Brücke saß und alles für sie füüüühlte und schweeebte. Ethanol-Empathie, sonst nix.

Während Troi ihre beratenden Sätze meist mit dem alten Quengelkniff „Sie müssen versuchen…“ beginnt, benutzt Guinan mentale Tricks zur Gedankenkernschmelze, die mit wenigen Worten die (falsche) Sichtweise ihres Opfers zusammenbrechen lassen, bevor sich dieses überhaupt bis zu den richtig harten Milcherzeugnissen durchfragen konnte. So – zum Beispiel – könnten perfide Sätze des Radkappen-Mutterschiffs aussehen:

„Gut, das würden sie vielleicht ihrem Captain so erzählen, aber glauben sie wirklich, dass ich unter diesem Hut eine Vollplatte trage?“

„Schön gesagt. Aber wieso TUN sie es dann nicht? – Mann, Mann, Mann…“ (wonach sie ungefragt 18 Drinks innerhalb von 3 Minuten bringt und die Äußerung bei jedem Serviervorgang wiederholt)

„Mit anderen Worten: Sie sind DOCH homosexuell!“

„Sehen sie: Mein Job ist es, Gläser zu spülen und den Leuten zuzuhören. Und ihr Job ist es, sich von einem unsichtbaren Wesen auf einem gefährlichen Planeten töten zu lassen. ICH mache meine Job…“

Besonders gemein waren stets auch die „Spiegeltricks“, in denen das Verhalten des Gegenübers imitiert wird, bis der nicht mehr weiß, auf welcher Seite vom Kinderglühwein er eigentlich steht:

„Worf, sie sind unfreundlich!“
„Bin ich gar nicht!“
„Wären sie nicht der Mann, der sie sind, würde ich sie für diese Worte jetzt töten!“
„Guinan! So etwas sagt man nicht ohne Grund!“
„Aber Gestern haben sie genau DAS zu mir gesagt. Beim Vorbeigehen. WER ist jetzt unhöflich?“
„Grumbel… Diese tiefgründigen Gespräche verursachen bei mir Kopfschmerzen. Ich hätte mir als Kind doch den vorderen Hirnlappen entfernen lassen sollen, wie es bei den Klingonen Tradition ist.“

Auch geheimnisvolle Hintergründe wurden bei Guinan gewinnbringend angelegt. So war sie aus dem Stand mehrere hundert Jahre alt (Troi benötigte dafür immerhin 4 Kinofilme), verursachte bei Q Angst und Schrecken (Deanna musste dafür schon eine ihrer berüchtigten Entspannungs-CDs einlegen) und konnte als einzige Änderungen in der Zeitlinie ausmachen (Nein, das ist kein Zeitphänomen, Captain. Der Montagmorgen zieht sich bei mir auch immer ein bisschen). Ergo: Guinan sorgte für größeres Wohlbefinden als des Quasselwassers Abfüllwunder. Selbst die wandelnden Beinscheren Seven und T`Pol konnten nach ihrer Abmahnung aufgrund sexueller Übergriffe nicht mehr mithalten.

Gegen ihren entfernten Verkannten, den Ohropaxianer Neelix, konnte sie ebenfalls nur Pluspunkte erzielen. Obwohl es auch bei ihr Kaffee und mittels Tellerunterlage servierte Kohlenstoffhydrate gab, machte sie nie eine große Sache daraus. Weder servierte sie den Mampf durch die Beine eines störrischen Vulkaniers hindurch, noch musste sie beim Servieren nervige Fragen stellen, mit dem Kopf auf den Tisch knallen oder ihre Manteltaschen lüften („Rote Pappnasen! Markenqualität, ey!“)


Q gegen… (Vergleichscharakter entfällt)

Der Vater aller Gastdarsteller ist der Zwillingsbruder der göttlichen Unterhaltung. Sieht man von einigen Voyager-Straftaten ab, überstrahlte der putzige Küchenquirl, der die ganze Galaxie als seine Teigmasse ansah, an Beliebtheit fast die Heilige Dreifaltigkeit: Picard, Data und B4. Wo er hinschnippte, wuchs kein Gras mehr. Oder es gedieh schier aus dem Nichts, was eigentlich viel unheimlicher war. Er war der Klapowski der Serie, machte sich doch über Picards Mentalverkrampfung lustig sowie über Datas Wunsch, wenigstens eine echte Holzpuppe zu sein. Auch die ganze Menschheit kam meist nicht gut weg, auch wenn Augenzeugen berichten, in Q’s verborgener Vitrine einige liebevoll dekorierte Faustkeile und Speerspitzen erspäht zu haben.

“Als Gott erschaffe ich Sterne, Planeten und gaaanze Galaxien! Meinen sie, ich mache dann etwa vor ihrem Teppich halt, wenn ich glaube, dass man sich nackt hervorragend an ihm reiben kann?“ – Q ist einfach unvergleichlich: Vergleichen Sie selbst! Und die Bibel muss nach diesen Einblicken wohl umgeschrieben werden. Zumindest bedarf sie nun einiger obszöner Farbbilder.

Q ist sicherlich mit Abstand einer der coolsten und meistgewünschtesten Charaktere bei Star Trek. Man sieht altgediente Kameraden wie Kauderwelsch-Chekov oder Reisaugen-Sulu direkt mit den Fäusten wütend auf den Kundeparkplatz vom Schlecker trommeln („Unfair, unfair, unfair!!“), bevor sie für 150 Dollar das rote Eröffnungsband durchbeißen dürfen. Aber ein Charakter, der als Gott durchgeht, sorgt natürlich für viel Spaß. Es sei denn, man nimmt ihn als Beispiel, um seiner erzkatholischen Oma zu erklären, was das Tolle an Star Trek ist. Was sie zur Vorführung eines Beispiels veranlassen könnte, wie ein mit Bewegungsenergie aufgeladener Stockschirm einem das blasphemische Gedankengut aus dem Körper extrahieren kann.

Ro Laren gegen Kira

Ich war nie ein Freund von Ro Laren. Im Sinne von: Wir führten keine Beziehung. Aus irgendwelchen Gründen gingen Blumen und Parfumsendungen an „Frau Fähnrich Ro, Chronotonengasse 5c, 32983 Aufstandhausen“ stets an mich zurück. Denn eigentlich verkörperte Fähnrich Ro genau das, was TNG stets gebraucht hatte: Einen Schlag auf’s Nasenbein. Sie war eine taffe Frau, ein kleine Wirbelwind gegen jene Mental-Admiräle, die sich auf Winde ganz anderer Natur konzentriert hatten. Eine junge Frau, die im Gegensatz zu den späteren Penisaufsätzen im Acryldarm (T`Pol, Seven) durch energisches Auftreten zu beeindrucken wusste. Dank eines anständigen Sport-BHs wurde diese Stampfeinlage dann auch nicht durch minutenlanges Gewebeschaukeln untermalt.

Allerdings kann sie, trotz dem eigentlich qualitätserhaltenden Gastdarsteller-Status, nicht gegen Kira anstinken. Als Ro Laren sich für den Terrorismus entschied, hatte Kira schon ihren 100. Stringtanga aus Cardassianischen Edelgedärm geschneidert. Als Ro Laren aufmüpfig und aggressiv wurde, hatte Kira bereits 3 Therapien und 2 Selbsthilfegruppen hinter sich: „Mein Partner ist verletzlich. – Warum Gewalt in der Beziehung keine Lösung ist.“

“Die Bajoraner werden bezahlen für das, was sie uns angetan haben!” – „Quatsch! Sie werden bereuen, dass sie uns je begegnet sind!“ – Zwei hau’n auf die Pauke (Mit Ro Spencer und Nerys Hill): Die unterschiedlichen Details in der Charakterformung liegen eher im… Detail. Beide waren Freiheitskämpfer, weil es einfach nötig war. Nur hat sich diese verdammte Freiheit von ihnen irgendwie nie unterkriegen lassen…

Eine gute Idee war das bajoranische Fräuleinwunder für TNG-Verhältnisse aber schon. Auch wenn sie als Ersatz für Tashas Jahr (Megabrüller!) leider ein bisschen zu spät aus der Wellblechhütte spähte.


O’Brien (TNG) gegen O’Brien (DS9)

Ich hatte nichts gegen den frühen O’Brien, als der gute Chief noch ausschließlich das Lockenköpfchen am lecker Knöpfchen war. Es wäre aber auch schwer gewesen, einen Mann zu hassen, der sich erst nachts um Drei mit lautem Rumpeln aus dem Transporterraum meldet: „Tschuldigung, Captain. Ich wollte sie nicht stören, bin nur im Stehen eingeschlafen und umgefallen. Möchten sie vielleicht irgendwohin gebeamt werden?“

Wie ein Fels in der Beamung stand er da, materialisierte Offiziere, Würdenträger, Würger, Schläger. Er beschwerte sich nicht, verlange nie nach Schutzbrillen oder -anzügen („Besser Radioaktiv als gar nicht aktiv, haha!“) und suchte nach der Arbeit sogar die letzten fehlenden Atome eines motzianischen Botschafters zusammen, wenn die Kasse mal wieder nicht stimmte.

Ich war sogar ein bisschen enttäuscht, als ich erfahren musste, dass sein Vorname weder „Chief“ noch „HeyDuda“ war, sondern schlicht auf „Miles“ lautete. Richtig gehasst habe ich ihn dann, als er sich bereits in TNG als Vollpreischarakter anbiederte. Dafür schreckte nicht mal davor zurück, eine Scheinehe mit Harry Kim einzugehen, um ein Kind zu zeugen, das in den darauf folgenden 7 Jahren nur um ca. 24 Monate zu altern hatte. Kurz vor dem Start von DS9 hatte O’Brien in TNG dann sogar mehr Textzeilen als Worf Brummtöne.

“Ich schwörs Dir! Ich werde nie einer dieser Männer werden, die später frustriert auf dem Sofa herumlümmeln und desinteressiert ihre Finger verschränken!“ – Sooo ein schönes Paar: Sowohl Alt- als auch Neu-O’Brien sind beliebt bei groß und klein. Selbst das wandelnde Bonbonpapier war sofort ganz vernarrt in ihn. Kein Wunder, da er als Allerweltsklempner stets mit elektrostatischer Aufladung zu kämpfen hatte…

Trotzdem habe ich ihn natürlich nach seinem langen Wechsel nach DS9 innig lieben gelernt. Noch heute entsteht bei meinem Hausarzt ein annähernd kreisförmiges Gebilde, wenn er mich um das simple Ausstrecken der Arme bittet. Umarmen kommt eben nicht von „arm“, sondern von „reich“ wie „reichhaltig“. Da hat der Chefbastler wohl doch irgendwo heimlich einen Homogenerator in meiner Wohnung installiert… Wenn ich mir alle bisherigen Trekcharaktere vor meinem geistigen Auge vorbeiziehen lassen (einige klackern dabei allerdings. Scheiß Fußketten), so ist mir der sanfte Schrauber mit dem Hängebauchgrinsen unter’m Feinripp doch noch einer der allerliebsten. Ob neu oder alt.


Wesley gegen die Borgkinder

Als sich Voyager dem Ende „zuneigte“, was die Serie mit einer ZEN-mäßigen Verbeugung vor einem Hundehaufen in die Wege leitete, gab es noch mal Kindereien mit Kindern in Reihen. Die Borgkinder, oder auch „tha Borg-Kids“, wie man diese Figuren erst zielgruppengerecht bewerben wollte, schickten sich an, Spiel, Spaß und gute Laune zu verbreiten. Gerade „Spiel“ erwies sich als äußerst leicht zu verbreiten, was sich daran zeigte, dass Janeway im Turbolift stets über Bauklötze und Klotzbauten stolperte.

Denn es waren ja noch immer Borgkinder. Ehemalige Maschinenwesen mit Lolli in der Kinderfaust. Praktisch eine „Special Borg-Edition“ in der doppelt ausgelutschten Version. typische Running Gags wie „XYZ ist irrelevant“ und typisches Kindergebaren mischten sich daher zu dem kultigen Konglomerat namens: „Nicht die Tapete mit Buntstiften bemalen zu dürfen ist irrelevant“. Was war das für eine Freude, wenn Seven mit mäßigen Kinderdarstellern um den Tisch saß und ihnen anständiges und gesellschaftskonformes Verhalten zeigte: „Es sei denn, Deine Brüste sind wirklich zu groß für eine normale Uniform. Dann ist Silber-Bodypainting durchaus eine effektive, akzeptable, logische, (2 Stunden später) ……. – und produktive Lösung!“

Wesleys Nervfaktor wurde von überdrehten Neurologen hingegen jahrlang leicht überschätzt. Sicherlich sorgte es wirklich eher für Ohrfeigentornados als Begeisterungsstürme, wenn Schmalzlocke Junior sich zur Brücke hochschlie… hochschlafmangelte. Immer gab es für ihn etwas zu lernen, zu pauken, zu streben. Aber da die anderen Saftnasen ebenfalls nicht durch Sätze wie „Sorry, aber ich habe verschlafen“ glänzten, wenn nicht Beverly und Troi gerade mal wieder von einem Botschafter das Jungfernhäutchen nachjustiert bekommen hatten, sollte man da nicht so streng sein.

„Nö. Mit deren Borgvergangenheit habe ich kein Problem. Ich finde halt nur Mädchen totaaal doooof!“ – Freundschaft ist relevant: Wesley würde ja wirklich gerne mitspielen, aber da Mutter nicht genug Non-Geld hat, um ihm echte Markenklamotten zu replizieren, steht Wesley halt jetzt dumm da. Aber immerhin STEHT er noch da, wenn über den Rest seine Kollegen längst ein Industriemagnet hinweggeschwenkt ist…


Und beim nächsten mal lesen Sie hier alles zum Thema: „Wer sind eigentlich die größten Star-Trek-Luder“? – Die Hau(p)tdarsteller im Vergleichstest…


Weitersagen!

Artikel

von Klapowski am 12.11.06 in Star Trek

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Kommentare (15)

  1. Gast sagt:

    Erster!!!
    Hammer Test!

    lg
    corny

  2. bergh sagt:

    tach auch !

    Der Test der Hammer kommt doch erst in der nächsten Ausgabe.
    Selten so oft geschmunzelt.

    Wer ist die denn hier ?
    http://www.stus.de/images/news11_06/trek_luder.jpg
    Chase Mosley ? Nie gehört.

    Ansonsten:
    Schöner Artikel für einen Teil 1.
    Wir wünschen uns noch :
    Kim vs. Neelix (Würg-Faktor 7.5)
    Reed vs. Norg (oder wie hieß dieser enthirnte Handler-Neffe?)
    Und Kira und Ro-Laren in der extended Version.

    Ich möchte Nana Visitor schon, als sie noch bei McGyver nach Öl bohrte.
    (also jetzt nicht Bei Mc selber, sondern in der Serie. Die Folge war ein Remake von Lohn der Angst.)

    Gruss BergH

  3. bergh sagt:

    tach nochmal !

    Also die Perle oben heißt wohl Chase Masters (DS9 irgendwas gespielt Leeta, Lena oder so)
    @Klapowski
    Schreib' deutlicher , wenn Du die Autogramme fäschst.

    Und Nana bei MacGyver :
    http://macgyver.anderweit.com/episodenfuehrer.phtml?e=8
    Das ist die Folge die ich meinte udn sie hat noch in einer anderen in Season 2 mitgewirkt.

  4. Flutschfinger sagt:

    Unser "Erster"-Gast hat den Hammertest bestanden. Ich habe ihn mit selbigem verprügelt, nach dem er "Erster" gerufen hat. Damit wurde aus Corny Horny. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

  5. Klapowski sagt:

    Chase Masterson heißt die gute Frau. – Wenn schon kommentar-mäßig nachsetzen, dann aber richtig!

    *Chase mit Stollenstiefel in die Hüfte tret*

    Langsam wird es dann aber doch seltsam, lieber Bergh. Wenn ich alle Kommentare zusammenrechne, in denen Du so Sachen sagst, wie: "Habe die Serie nicht gesehen" oder "Habe ich wohl vergessen", muss ich davon ausgehen, dass Du dies hier für eine Star Wars Seite hälst. Denn DIESE Filmreihe magst Du wirklich leiden! – Auch wenn Du sie bisher nicht gesehen hast…

    *RAAAAAH!*

    Und ich dachte eigentlich, ihr würdet sofort das (andere) Easteregg finden, das ich in den Bildern versteckt habe…

  6. crysis sagt:

    Deine Subtilität ist mit forgeschrittener Satireautorerfahrung so…nun ja…subtil halt, dass ich dein Easteregg nicht gefunden habe, wenn es nicht das "Easteregg" von Patrick Stewart sein sollte.

    Dafür habe ich deine Anspielungen auf etwas ganz anderes entdeckt, das auch ungemein wichtiger ist: Nämlich ich.

    Pflichtbewusst wie ich bin erfülle ich gerne deine Erwartungen und ermahne dich wegen Konzepten wie "moralischer Kompass" oder Shinzon vs. Khan. Allerdings nur um mich anschließend kindisch darüber zu freuen dass du die Sachen verwendet hast.

    "Gucka ma, Onkel Glapowski hatta Kompahs gesaht!"

    Abschließend bitte ich dich noch um einen Vergleich zwischen der Titelbild-Figur dieses Artikels und seinem schärfsten Konkurrenten im Taubstummenbusiness – Der mit dem Mai im Wetter. Nun bleibt mir nur noch zu sagen:

    "Ein sehr guter Artikel von Klapowski", oder, wie meine Oma immer gesagt hat: *thumbs up*

  7. Gast sagt:

    1. Ich will "Morn" vs "Picard' sehen, denn reden ist Silber und Schweigen ist Gold! Oder so ähnlich… – gilt jedenfalls so in StarTrek. Morn sollte wirklich seine eigene Serie bekommen! Morn rulez!
    (Ich lache heute noch wenn ich an die DS9 Folge denke, in der alle möglichen Leute interviewt/verhört werden und auch Morn befragt wird und mit einem aussagekräftigen Schulterzucken antwortet!)

    2. Foul! "Ro Laren" vs "Kira" funktioniert nicht: Ich habe mal gelesen das die "Ro Laren"-Darstellerin nicht für die weibliche Hauptrolle in DS9 unterschreiben wollte, weshalb die Figur dann als "Kira" neu geklont wurde. Charakterähnlichkeiten sind daher nicht rein zufällig. (Allerdings stimme ich zu: eine klassisches Win-Win für alle Beteiligten (Zuschauer, Ro & Kira).)

  8. Dr.Best (der mit dem Schwingkopf) sagt:

    Ein Morn-Film???
    Wie soll das denn geh'n? Wer will schon 90 min einem glatzköpfigen Bargast beim Trinken und Löcher-in-die-Luft-starren zu gucken? Der einzige Vorteil wären die geringen Produktionskosten: Die Audio-Spur könnte man glatt weg lassen.

    Gruß Dr. Best

  9. Gast sagt:

    Hey, wie wärs mit einer Übergegenstellung Shinzon/Galen (der Technomagier, nich der Esotherikgrufti)? Die würden optisch recht gut passen und von der Mimik her auch.

  10. Raketenwurm sagt:

    Weitere Vergleiche, die unbedingt getätigt werden sollten müssen, könnten sein: Janeways geschiedener Mann gegen Siskos tote Frau, Picards Freundin gegen wahlweise Picards andere Freundin oder Sisko Frachterkumpeline, Vater von Tom Paris gegen Mutter von Troi, und Worfs Sohn TNG gegen entweder Worfs Sohn DS9 oder Naomi Wildman.
    Oder noch besser, wir veranstalten hier eine große Nebencharaktere-WM, in der alle unsere Freunde erst in Gruppen-Umfragen gegeneinander antreten, und deren Gewinner dann im bekannten Finalmodus sich nach und nach verabschieden, bis der ultimative Nebencharakter bestimmt ist. Da es hier mal Um(p)fragen gab, beherrscht Sparkilli die große Kunst der Pollprogrammierung – da wird es ja wohl nicht so schwer sein, hier mal so 50 Umfragen an den Start zu bringen…

    Wem magst Du am meisten ?
    1. Die Herrscherin vom TNG-Frauenplaneten
    2. Der Riker-Klon
    3. Der Lepradoktor, der Torres zweiteilt
    4. Die Ferengifrau, die sich mal als Mann verkleidet hat

  11. bergh sagt:

    tach auch !

    @Klapowski
    NikxBlick(TM)
    Wie meinen?
    Nur weil ich nicht viel DS9 gesehen habe und eine Perle nicht erkannt habe ?
    Und ja ich mag einiges an Star-Wars.
    Trotzdem laufe ich nicht den ganzen Tag mit der Lukas Schorsch seine Memoiren herum, oder habe das Trek-Lexikon immer aufgeschlagen.
    [Bösen Blick in Richtung Bücherregal ; man müßte mal wieder Staubwischen]

    Easteregg ? Gorn oben rechts ? [Schulterzuck]
    Die Perle neben [Wie heißt noch der Beamer-Chief ? Miles & More ?] [Schulterzuck]

    Und der Gast in Post #8878 hat Recht
    Ro-Laren gegen Kira geht ja nun überhaupt nicht!
    Beides Frauen nach meinem Geschmack,
    (jedenfalls nach ein paar guten Abendesse, damit man sich keine Splitter einreißt ;-) )
    Beides Zuckermäuse mit Charakter , die kann man doch nicht gegeneinander antreten lassen.

    Ansonsten :
    I'll be back.

    Gruss BergH

  12. nakedtruth sagt:

    Wie wärs mit einem Artikel der die Charakter von DS9 mit denen von B5 vergleicht?

    Also Sisko/Lochley, Morn/Molari, Vir/Rom…

    Wobei klar ist keiner kann so schön :

    – mit den Schultern zucken wie Morn

    – durch ein Hologramm ersetzt werden wie Morn

    – keine Haare haben wie Morn

    – verwirrt sein leeres Glas anheben und hinein schauen wie Morn

  13. Gast sagt:

    Klapowski, du Pfeiffe.

    Es müsste wenn schon Laren Spencer und Nerys Hill heißen. Der Vorname von Runzelnase numero uno ist Laren. Nicht Ro und auch nicht Mac.

    galaktische Grüße

    frriedenn

  14. Gast sagt:

    @8878 von 8877: Ich meinte einen Klappo-Vergleichstest mit Morn.
    Ein MORN-FILM ist auch eine Superidee: Es gab ja schließlich auch eine ganze Morn-Folge in DS9, welche ich als sehr lustig in Erinnerung habe. Da gab es auch tolle Dialoge mit Morn (bei denen er natürlich nie zu Wort kam oder wo kurz nach dem Öffnen seines Mundes die Szene wechselte). Das war geschickt gefilmt und hatte Witz ! und für so manchen anderen Trek-Charakter wünschte ich mir schon ähnliches!

    Schade auch das so glanzvolle Figuren wie Grenzbotschafter Weyoun, nach Morn der beste wiederholt auftrende Charakter, hier fehlt. Eine Schande ist das!

  15. KojiroAK sagt:

    Hmmm, ist Morn der uneheliche Sohn von Mayweather?

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