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Star Trek TNG – Staffel 1, Teil 1: Aller Anfang ist schön…

TNG – Diese drei Buchstaben sind es, die ganze Welten verändert und diverse Kinderzimmer mit grässlichem Merchandisingkram assimiliert haben. TNG machte nicht nur klug, es beruhigte auch den Husten direkt dort, wo er entsteht: Im Inneren des Motors! – Oder ist dies alles Quatsch und die Werbeindustrie hat uns nur an Worfs Pappnase herumgeführt? Ich wagte daher einen Menschenversuch…

Da lobpreist man TNG ohne Unterlass und gesundes Schamgefühl, aber hat eigentlich seit Jahren keine Staffel – ach, was: FOLGE – mehr am Stück gesehen. Gut, ab und an schneite mal eine Episode durch’s Nachmittagsprogramm… „Schneite“ aber auch nach meteorologischen Gesichtspunkten, denn aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund sehen TV-Serien nach 20 Jahren Rauf- und Runternudeln optisch im Fernsehen so aus, dass man denkt: Ach, unser Charlie! Gleich kommt sicher der nette Herr Chaplin!

Kurz: Ein mitunter rauschendes Fest für die Sinne. In Zeiten, in denen jede drittklassige Teenieserie schon digitalisiert ist, bevor die Darsteller überhaupt wissen, dass Schauspielern eine gewisse Form der Verstellung erfordert, ist dies nicht so ganz verständlich für mich. Ich bin ja beileibe keiner dieser DVD-Nerds, die mit dem Hubbleteleskop die linke obere Ecke absuchen, da sich da irgendwo ein Kammerflimmern versteckt halten könnte. Aber wenn eine SF-Serie aussieht, als hätte der Kameramann das Cellophan seiner Butterbrotsdose belichtet, muss ich mich doch sehr wundern. Und: Schlappe Farben beißen nicht! Gerade bei Kabel 1 sahen alte TNG-Folgen oft so aus, als wollte man das Senderlogo bunt und peppig erscheinen lassen.

Wenn dann noch Werbung dazukam… und wieder ging… und wieder dazukam… und wieder ging… hatte ich keine Böcke auf kurze Fiction-Blöcke. Und so habe ich mir dann einen Ruck gegeben und das getan, was ich eigentlich nie wollte: Massig Geld für überteuerte DVD’s zum Subraumfenster hinauswerfen. Doch in Zeiten von Ebay und Hartz IV kommt man ja relativ günstig an Staffelboxen, die meine persönliche Schmerzgrenze von 50 Euro nur unwesentlich überschreiten.

Und so startete ein spannendes (gemessen am derzeitigen TV-Programm) Experiment, dessen Ausgang die folgenden Fragen beantworten soll: Finde ich Star Trek überhaupt noch knorke? Was empfinde ich nach der lückenlosen, chronologischen Runternudelung aller Folgen? Freude? Scham? Sauerstoffmangel im Wohnzimmer gepaart mit besorgten Anrufen meines Arbeitgebers auf dem AB, der sich fragt, warum ich mich für genau 7650 Minuten habe krankschreiben lassen? Die Antwort auf all diese Fragen weiß nur Allah. Bis jetzt.

Es folgen daher nun in möglichst schneller Folge ALLE Folgen im folgenden Schnelldurchlauf… – Folks. Ein gewaltiger Rückblick des Gesamtwerkes TNG. Oder besser gesagt: Erst mal nur der ersten Staffel. Man will sich ja nicht verheben. Fast jeden Tag gab es für mich in der vergangenen STuS-Auszeit eine Folge, mindestens jeden Tag ein Minireview! Wie würde es das P.M.-Magazin wohl ausdrücken? „Ein Dampfhammer mit der dreifachen Fläche Nordrhein-Westfalens!“

1.)+2.) Pilotfilm – Mission Farpoint:

Na endlich mal wieder eine ST-Folge, die das hat, was man gemeinhin „Sense of Wonder“ nennt: Sinn für Humor! Auffällig ist, dass hier jedes Andockmanöver, jeder Sonnenaufgang auf dem Toilettendeck und jeder Popel auf der Unterseite einer Konsole mit Nahaufnahme und Fanfarenmusik unterlegt wird. Zu Recht, denn diese frühe Folge ist noch voller Wunden, pardon, Wunder: Riker parkt beispielsweise die Untertassensektion auf Befehl des Captains manuell ein, indem er mit verschränkten Armen hinter Data und O`Brian steht und mit wichtiger Stimme so Dinge sagt, wie: „Neigungswinkel korrigieren“ – Warum nicht gleich ein hysterisches „Schrrrrägeer! Schrrrrägaaarr!“, das den völlig allein manövrierenden Data aber nur geringfügig bei der Arbeit stört?

Apropos Data. Der wirft holographische Steine gegen die Wand des laufenden Holodecks und haut dabei fast die (reale) Deckenverkleidung in Stücke. Typische First-Season-Logik! Freue mich daher schon richtig auf die erste Dixon-Hill-Folge, wenn sich die Automobile scharenweise und brennend an der Begrenzung des Holodecks aufbäumen…

Egal. Obwohl die storymäßige Verknüpfung des Q- und des Farpoint-Plots manchmal ein bisschen so wirkt, als hätte man noch keinen Mut für einen richtigen Zweistünder gehabt und dafür Angst, der Pilotfilm könnte nach den ersten 45 Minuten abgesetzt werden, so ist die Folge doch schon nett für den Anfang. Auf eine platonische, unattraktive Weise, versteht sich… Ein Lichtblick mit mittlerer Wattstärke ist schon jetzt der souveräne aber auch irgendwie eigenbrötlerische Führungsstil des Captains! Fair, gerecht, weise und kahlköpfig! Wobei letzteres ja eigentlich ein Synonym der ersten drei Worte ist. Diesem Mann würde ich ohne zu zögern sofort euer aller Leben in die Hände geben, wenn nicht sogar opfern! Da ist jede Jean-Luc-Entscheidung ein Headshot im Ghandi-Universum!

Die Effekte sind für die damaligen Verhältnisse durchaus annehmbar. – Für Straßenkinder in Sao Paulo. Nein, kleiner Scherz: Optisch ist der Pilotfilm wirklich gut gelungen. Auch wenn so manche 80er-Jahre-Dauerwelle ein bisschen sehr nach künstlichem Computereffekt aussieht. Sehenswert: Für das Q-Raumdings mussten wahrscheinlich etlichen Pillendöschen William Shatnern ihr (Innen)Leben lassen. Und wer schon mal auf eine Qualle getreten und noch nicht darüber hinweg ist (nein, an dieser Stelle mal kein Scotty-Witz), sollte sich das Ende der Folge definitiv nicht antun.

„Hey, Enterprise! Ich bin Pillen und kein Schiffsarzt!“ – Völlig losgelöst: Dieses eigentümliche Netz ist der Popeye unter den Kraftfeldern und nur was für echte Angeber. Es beschleunigt von Null auf Hundert noch innerhalb der Schrecksekunde und hat sich auch als Teesieb vom Mann im Mond schon einen Namen gemacht…

3.) Gedankengift:

Kohlenwasserstoffverbindungen, die das Gehirn angreifen, lasse ich mir ja noch gerne gefallen, wenn ich am selben Abend nicht mehr fahren muss. Neue Kulissen dünsten nun mal mehr fragwürdige Dämpfe aus als das Gebiss eines Talkshow-Gastes, weswegen fast jede ST-Serie in der ersten Staffel einen Besuch in der Nervenheilanstalt kennt… Aber die Erklärung, warum selbst Data davon befallen werden kann, wirkt so seltsam wie ein Vulkanier bei einer Elvis-Parodie. Immerhin gelingt damit schon sehr früh einer der Top-10-Sätze der Serie: „Mein Programm umfasst multiple Techniken!“ – Ein Satz, den ich seitdem gegenüber einsamen „Frauen“, die in ST-Convention-Bars sitzen, immer wieder gerne zur Zielerreichung anwende. Bevor diese mich dann zur Zielerreichung eines sauber geschrubbten Bodens verwenden…

Nur erstaunlich, dass Data seitdem ein Tasha-Hologramm mit sich herumzutragen scheint und er nach ihrem Tod von einer ganz „besonderen Beziehung“ zu ihr spricht. Da muss unser Prinz Eisenherz aber noch lernen, dass das, was die Frau NACH dem Abbau der 5,8 Promille von sich gibt, in der Regel erst repräsentativ für ihre Empfindungen bezüglich des One-Night-Stands ist.

Ansonsten aber eine nette Folge, die allen anderen „Mich dünkt, mein Geist ist getrübt“-Episoden qualitativ ein wenig voraus ist. In my oldie opinion. Auch Wesley nervt schon vorbildlich, wie er da mit seinem selbstgebauten Traktorstrahl im Zimmer herumwedelt. Oder hat er sich vor dem Pinkeln einfach nicht die Windel hoch genug gezogen? Muss noch mal zurückspulen…

„Wenn Du mich stichst, blute ich dann nicht?“ – „Sag doch gleich, dass Du Deine Tage hast, Mädchen!“ – Von jenen, die auszogen, sich auszuziehen: Mit wem sonst sollte es saven Sex geben, wenn nicht mit der Sicherheitschefin? Data freut sich schon darauf, gleich ein Stück weit ein richtiger Mensch zu werden! Allerdings übersieht er, dass Sex bei 13-Jährigen auch noch nie zu diesem Ziel geführt hat.

4.) Ehrenkodex:

Super: Mayweather zwängt sich die alten Kopftücher aus der TOS-Requisite um die Brust und entführt Tasha Yar auf einen Planeten, auf dem vermutlich alle Afrikaner sind. Aus diversen Gründen, die nur für Tasha eine Rolle spielen (nämlich einmal Rolle rückwärts und einmal Rolle vorwärts), muss Frau Yar die Erstfrau des Häuptlings im Zweikampf besiegen. Und der Zuchauer seine allgemeine Abneigung im Schreikrampf.

“Wenn Du mich stichst, blute ich dann nicht? II“ – „Schweig still! Ich hasse Fortsetzungen von erfolgreichen Wortspielen!“ – Wenn’s mal wieder länger dauert: Tasha-„Stricknadelfaust“-Yar kämpft nun seit nun 36 Stunden gegen Susi-„Glitter-Mumie“-Frankenfeld. Die Experten im Hintergrund diskutieren derweil über die Wahl des richtigen Stirnbandes.

Ja, in dieser Folge hört man fast das Rohr krepieren, wenn man richtig zuhört. Hab deswegen auch gerade keinen Bock, jetzt die DVD im Player zu wechseln… Mache jetzt lieber Mittag.

5.) Der Wächter:

Ganz hervorragend! Superb! Köstlich! – Es gab Schweineschnitzel mit Senf…

Zur Folge: Wir lernen hier nun die doofen Ferengie kennen und erfahren auch gleich von irgendeiner untergegangen Riesenzivilisation, deren ganzer Sinn und Zweck es für Jahrtausende war, einst für lausige 45 Minuten in dieser Folge den verschimmelten Technotrödel unter Ruinen zu mimen. Dieses versemmelte Riesenreich konnte zwar angeblich Sonnen versetzen, wirkt hier aber trotzdem irgendwie wie ausgestorben. – Ein Massenunfall, nachdem die Technologie alltagstauglich geworden war und viele junge Männer glaubten, sie müssten der romantischen Floskel „Ich hol dir die Sterne vom Himmel“ Taten folgen lassen? Vogelgrippe? Ausgevögelt? Wir (das bin im wesentlich ich) wissen es nicht!

Dafür können wir hier schon das erste planetare Wächter-Hologramm der Serie kennen lernen. Solche Leute, die auch noch nach Jahrmillionen auferstehen und von längst verstaubten Zeiten plaudern, gehören nun mal in jede Space-Opera. Oder als Redakteur auf eine Star-Trek-Satireseite. – Riker plaudert jedenfalls mit ihm ein bisschen über chinesische Philosophen, während die Ferengie als Trauzeugen eifrig drum herum hüpfen. Der Wächter gibt das Schiff in der Umlaufbahn dann aus staffelweiterführungstechnischen Gründen frei uns alle sind froh. Folge aus. Mittelmaus, äh, -maß.

„Unwürdige Sterbliche! Kleingläubiges Menschenpack! Wieso glaubt ihr nicht, dass ich ein mächtiger Wächter dieses Planeten bin UND gleichzeitig einen zerknitterten Regenmantel aus der Brockensammlung tragen kann!?“ – Ein echter Kaputt(z)er: Dieses Wesen ist so unglaublich mächtig, dass es fast alle Fragen des Universums beantworten kann! Allerdings ist es auch unglaublich schwerhörig…

6.) Der Reisende:

Ich mochte den Reisenden. Schon immer. Ein völlig uncooler, unflippiger Charakter inklusive Glatze und Pullis mit Bademantelmuster. Praktisch der Johannes Rau im Quantenloch. – Der Reisende gehörte noch zu jener faszinierenden, leicht esoterischen Schiene, die uns auch Q und diverse TOS-Copperfields bescherte: Jungs, die lässig am Kragenknopf drehten und damit die Hauptbrücke in ein Tulpenbeet verwandelten. Aber so was wird ja heutzutage gar nicht mehr hergestellt, seit selbst Uri Geller seine (Re)Produktion nach China ausgelagert hat…

Besonders erfrischend ist es für mich persönlich hier der Mangel an Technobabble, der in den ersten TNG-Folgen noch vorherrschte: Auch wenn am Warpantrieb geschraubt wird, kannte man „Plasma“ zu dieser Zeit noch nicht mal im Bildschirm. Auch von „Subraum“, „Phasenverschiebung“ und „Quantenhusten“ ist in den Dialogen nichts zu sehen, so weit der Hörschaden reicht. Für jemanden wie mich, der noch bis heute rätselt, wie die kleine Glühbirne in meinem DVD-Laufwerk die winzigen Schallplattenrillen punktgenau treffen und reflektieren lassen kann und somit meine cineastischen Bedürfnisse befriedigt, eine sehr schöne Herangehensweise!

Und als die Gedanken der Crew dann Realität wurden, mochte ich zusätzliche zu dem Reisenden dann auch Picards Mutter. Sympathie-Multitasking. Als ich diese Szene zum ersten Mal sah, blieb sie mir wegen Belichtung und Kameraeinstellung irgendwie besonders lange in Erinnerung. Kein Wunder, dass danach kein Platz mehr für Physik-Hausaufgaben und Abitur war!

„Jean-Luc, ich habe von deinem Förderer Q sehr unschöne Dinge beim Elternsprechtag gehört!“ – Mama Picard eröffnet den ersten Tee-Punkt: Der Captain kann das Unfassbare noch gar nicht glauben! Nicht, weil seine Mutter schon seit Jahren tot ist, sondern weil sie schon um 13:20 Uhr Earl Grey süffelt! Dabei trinkt seine Familie das Kräutergesöff doch seit Generationen nur in jeder ungeraden Minute des Tages…

7.) Die geheimnisvolle Kraft:

Sei unser teuflischer Herr und Meister, oh Klischee! – Nachdem die übliche Crew-Durchdreh-Episode bereits in jeglicher Hinsicht gedreht und gewendet worden war, musste natürlich gleich noch eine Besessenheits-Folge anklopfen. Diesmal hat halt Picard einen energiereichen Untermieter im Oberstübchen… Da es bis auf die technisch, physikalisch und inhaltlich ziemlich seltsame Zurückverwandlung des Captains gegen Ende nicht viel Spannendes zu berichten gibt, beschränke ich mich ab hier auf einen Zungenbrecher für eure nächste Geburtstagsfeier: Wenn blaue Blitze bläuen, blitzt des blauen Blitzes Grauen. Wenn des blauen Blitzes Grauen blitzt, flitzt des blauen Blitzes Hitz. – Und jetzt das Ganze mal auf Aldebaran.

“Dieser ganze mit-dem-Raumschiff-im-All-rumgefliegen
-und-frei-wie-ein-Vogel-sein-Quatsch hat tatsächlich einen gewaltigen Nachteil: Die mangelnde Erdung!“ – Gerade mal Warp 3 und schon geblitzt: Picard spürt noch immer noch dieses ansteckende Kribbeln in sich, wenn es um die Erforschung fremder Welten und Lebensformen geht…

8.) Das Gesetz der Edo:

„Tja, Fremde. Was machen wir denn nun mit euch? (*Auf Riker weis*) Hm, wir könnten uns vielleicht… lieben! – Oooh… (*Ehrliche Enttäuschung*) Aber vielleicht mögt ihr das auch gar nicht?“

Oder sie hatten einfach nicht genug Kleingeld für eine Badehausorgie dabei?

Ich weiß sehr wohl, dass der Bumsplanet bei den Fans nicht sonderlich beliebt ist, aber ich finde die Folge auch (und gerade) wegen des peinlichen Treibens im Swingerclub „Zum lächelnden Zeugen Jehova“ recht amüsant. Zumal es in meinem Weltbild wünschenswert erscheint, wenn kein Mensch über 30 ist und alle beim Dauerjoggen schon mal die Hoden für das eigentliche Pflichtprogramm vorschaukeln.

Die völlig fehlende Aufklärung, wieso das Ganze im Garten vor dem Sterneflottenquartier stattfindet (habe die entsprechende DS9-Folge gerade nicht zur Hand, müsste mich da aber schon sehr irren), haben wir vermutlich der nachträglichen Zensur zu verdanken, welche die moralisch befreiten US-Verhältnisse der Post-Bush-Zeit dann doch nicht so ungemein deutlich zeigen wollte…

„Finde ich gut, dass sie sich so für unsere Kultur interessieren, Riker. Ich selber bin vor lauter Ficken nämlich auch noch nicht (dazu) gekommen.“ – Und da hatta Bums `emacht: Die Crew der Enterprise gibt sich tolerant und weltoffen, was leicht fällt, wenn zu dem Begrüßungsritual das Abklatschen von weiblichen Pobacken gehört. Sogar Worf muss hier zum Finden eines Bumspartners seinen Phaser nicht auf „Betäuben“ stellen.

9.) Die Schlacht von Maxia:

FDP-Aufnahmeformular, die Zweite: Die brandneuen Kapitalisten des ST-Universums sind wieder zurück! Und diesmal überreichen sie Picards altes Schiff, die untergegangen geglaubte Stargazer… Interessanter wäre es allerdings gewesen, wenn die Ferengie diversen Krempel aus ihrem Raubzug in der ersten Staffel ENTERPRISE zurückgegeben hätten. Aber so viel Kontinuität war von verehrten Hörrn TNG anscheinend mal wieder zu viel verlangt…

Man merkt deutlich, dass diese Folge die Vergangenheit des Captains strahlend beleuchten sollte, was letzten Endes auch knapp über Funzelwirkung hinausging. Wir lernten nämlich: Picard ist das erste Wunderkind über 50 und hat in Zeiten der Not mal eben gerade das Picardmanöver erfunden, für das es kein Gegenmittel gibt! Echt nicht! Keines! Wenn Jean-Luc flitzt, merkst du das erst, wenn Du schon tot bist, ey! Das Picard-Manöver lernen heißt siegen lernen! – Ich erwähne das nur so ausführlich, weil mir das vor vielen Jahren ein Extremst-Nerd ausführlichst erklärt hat. Mit 90 Dezibel auf der hintersten Bank einer Dorfkirche. Aber das ist eine andere, nicht minder amüsante Geschichte als diese Episode…

„Ich hoffe sehr, dass sie mit `alte Kaschemme` meine Mutter gemeint haben, Nummer eins!“ – Zugeschifft: Seitdem bei Picard das Messiesyndrom mit Dosenpilsbefall festgestellt wurde, ging es mit seinem Schiff steil bergab. Dabei hat er bis zuletzt gegen den schleichenden Verfall anrenoviert. So hat er die Decke erst letzten Sommer schwarz gestrichen! Eigentlich wollte er sie mausgrau, aber der Captain hatte ab 6 Quadratmetern Mühe, das Feuer am Boden schnell genug auszutreten…

10.) Rikers Versuchung:

Wer je behauptet hat, TNG hätte sich von Anfang an deutlich von TOS unterschieden, gehört mit einem 3 Meter großen und nicht minder vielen Gramm schweren Felsbrocken geschlagen. So TOSig wie diese Folge war oft nicht mal das Original und DAS hat immerhin schon redlich versucht, sich als Fachorgan für Infantile und Zurückgebliebene zu verkaufen! Wir sehen hier:

– Beknackte Felsenkulissen und grüner Studiohimmel (billig)
– Verkleidungen aus der Erdgeschichte (albern)
– Monstersoldaten (grunzend)
– Riker erhält göttliche Kräfte von Q (göttlich)

Fortan bedeutet „Nummer 1“ den Rang in der Arschlochliste und der Commander ist hin- und hergerissen zwischen sinnvollem Kräfteeinsatz, magischer Enthaltsamkeit und Roddenberrys spät nachgefeierten 10. Kindergeburtstag. Dass Geordie das Geschenk der echten Augen von sich weist, um auch weiterhin nur mit dem Visor sehen zu dürfen, wie Data endlich ein Mensch sein möchte (auch der Androide lehnt magische Hilfe ab), ist dann allerdings nicht sehr realistisch. Man spürt deutlich Geordies finsteren (Noch-)Blick in Richtung Picard, der zu sagen scheint: „Der alte Brüllaffe erwartet natürlich, dass mir wieder schwarz vor Augen wird und ich mir auch weiterhin die Knie am Warpkern breit stoße!“

Und Worf ist irgendwie auch noch ziemlich doof. Im Vergleich dazu gelingt dem sprichwörtlichen Bohnenstroh ja fast noch das Abitur (Okay, nur in NRW und nicht in Bayern, aber immerhin). So lässt sich der Vorzeige-Klingone wie ein selbstmordgefährdeter Springteufel ziemlich läppisch von Monsterbacke Nummero 3 abstechen, was Wesley dazu verleitet, ebenfalls hinüberzulaufen und das Milchbubischaschlik zu erfinden.

„Worf, ich rette sie! Ich ertränke die feigen Hunde eigenhändig in meinem Milchbart!“ – Von der Pieke auf gelernt: Wesleys Talente stechen wieder mal deutlich hervor. Allerdings wird der Junge nur für wenige Sekunden tot sein. Der Tod nimmt einfach keine Leute an, die ihr Ableben mit Sätzen wie „Mom? Da ist ein langer Tunnel mit einem Licht am Ende. Machst Du mir ein Sandwich für auf den Weg?“ ausschmücken.

Aber trotz all dieser Kritikpunkte liebe ich diese Episode. Sie ist so radikal blöd und kindisch wie keine zweite seit TOS. Ein echter Hingucker! – Heee, du guckst ja gaaar niiicht!

11.) Die Frau seiner Träume:

Da wird selbst dem Fast-Ehemann von Deanna das Schmalz in der Locke schlaff: Diese Folge ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Den nervigen Spruch „Darf es sonst noch etwas sein?“, der mich an der Supermarkt-Wursttheke sonst fast zum Axtmörder werden lässt („Klar, ich bin nur zum Spaß schon in’s Käseland weitergegangen!), hätte ich hier ausnahmsweise mit einer Kakophonie an Ja’s beantwortet. – Ja, mehr Lwaxana-Gags! Ja, mehr Betazoid-Rituale! Ja, noch mehr Leute an noch mehr Tischen, die noch mehr Meinungsverschiedenheiten austragen!

Und plötzlich kam es mir so vor, als hätte diese Episode all meine Gedanken gelesen (der Sadist in ihr, versteht sich) und selbst diese guten Ansätze waren entschwunden. Die wandelnde Föhnfrisur verließ Troi, die wegen ihrer verzweifelten Blicke in Richtung ihres Schauspiellehrers im Off eh nicht richtig bei der Sache war, und beamte mit seinem schmierigen Anti-Körper auf ein Seuchenschiff. Dort hatte sich seine blonde Angebetete gerade den Bauch frei gemacht und wartete darauf, dass die fiebrige Leidenschaft die beiden wie eine Krankheit befallen möge. Immerhin hatte der junge Siegfried schon immer des nachts von der Unbekannten geträumt, seit sein Fleckenmittel denken kann.

Trotzdem sind die Picard-Lwaxana-Szenen sehr komisch anzusehen.

“Ich finde Holodecks toll! Da kann man Dinge erschaffen, die normalerweise gar nicht möglich sind! Zum Beispiel eine 2-Meter-Haarsträhne komplett aus Schweineschmalz!“ – Hans-Cock-in-die-Luft: Deanna hofft nur, dass ihr Zukünftiger es auch bleibt: Sehr, SEHR zukünftig nämlich. Trotzdem hat sie sich vorsichtshalber schon mal als Geschenk verpackt… Sogar eine verbale (Endlos)Schleife hat sie sich gegönnt!

12.) Der große Abschied

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass diese Episode die geistige Mutter von mindestens 30% aller Voyager-Folgen ist. Wer dieses Werk sieht, muss sich so fühlen wie jener Archäologe, der den ersten Australopithecus afarensis ausbuddeln durfte! Der Plot ist quasi das hauchdünne Bindeglied zwischen Affe und Mensch, nur dass die Entwicklung bei der ST-Saga eher umgekehrt verläuft…

Der ganze Inhalt ist: In der ersten Fulltime-Holodeck-Story von Star Trek gerät das Deck zum ersten mal so richtig außer Kontrolle, die Sicherheitseinstellungen haben sich in Sicherheit gebracht, das Ding kann nicht geöffnet, abgeschaltet oder wenigstens mit einer beruhigenden Lautsprecherdurchsage beschallt werden („Wesley kümmert sich drum, Captain!“)… Noch dazu dauert es extrem lange, bis die Geschichte in Fahrt kommt, da Picard und Konsorten so begeistert vom Holodeck sind, dass sie lieber die Wandlampen tätscheln als sich ordnungsgemäß anschießen zu lassen. Trotzdem ist das Ganze noch ein netter Einstieg in die (Pseudo)Materie.

Es fällt nur auf, dass die Autoren selber nicht so sicher zu sein scheinen, wie das Holodeck eigentlich funktionieren soll. Da war die regelmäßig stattfindende Autorenfortbildung „Sinnlose Technologie in 2 Sätzen erklärt“ wohl noch nicht angelaufen. Im Pilotfilm hieß es noch, die Materie im Holodeck entstehe nach dem Prinzip eines Transporters. Also aus realer Materie. Von Kraftfeldern war noch kaum die Rede, Lippenstift auf des Captains Wange blieb auch nach dem Verlassen des Holodecks und Weysley musste vor dessen Pforten gar das mitgebrachte Wasser aufwischen, während die Gangster dieser Episode nach ein paar Sekunden einfach verschwanden.

Es herrschte ein Chaos, als hätte Mercedes ein Solarauto angeboten, dessen Fusionskraftwerk nach 10.000 Kilometern in die Luft geht… Das alles gipfelt hier in der Aussage, der Captain und alle anderen würden augenblicklich verschwinden, wenn man das Holodeck einfach ausschalten würde! Ja, klar, und sobald ihr diesen meinen Artikel aus eurem Browser kickt, verschwinde ich aus unserem Raum-Zeit-Kontinuum. – Aber nur bei Firefox, hört ihr?

„Wir verschwinden! Unsere körperliche Existenz wird beendet! Oder meinst Du, wir werden irgendwo weiter existieren, Schnuffi-Joe?“ – „Höchstens dort, wo Bielefeld bereits ist?“ – Es gibt für alles eine Lös(ch)ung: Diese Herren erzählen gerade einen Schwund aus ihrer Jugend. Und wir lernen die schöne Bauernregel: „Ist der Holo trüb‘ ganz vorn, pflanzt er VOR dem Deck das Korn.“

13.) Das Duplikat:

Früher oder später mussten natürlich allerlei dringende Fragen über unsere androide Schminkpuppe beantwortet werden: Woher kam Data? Warum ist er nicht dort geblieben? Wie wurde er erschaffen? Und ruhte der Doktor Soong tatsächlich am siebenten Tage, oder hat er am Sonntag Nachmittag noch schnell B-4 erschaffen?

Einige Fragen werden hier beantwortet, andere nur an- oder gar komplett gerissen. Diese Folge ist so randvoll mit Handlung, dass viele Aspekte ein wenig zu kurz kommen: Der Zusammenbau Lores samt erster Inbetriebnahme, das Schicksal der Siedler, Lores Verrat, Lores Täuschung, Lores Enttarnung und die kristalline Lebensform. Dagegen wirkt eine Wundertüte wie ein alter Gefrierbeutel. – Auch die Enttarnung des Tauschspiels war etwas arg holprig: Aus einer offenstehenden Stirnklappe zu schließen, dass es sich nicht um den bewusstlosen Lore, sondern um den ausgeknockten Data handelt und diesen dann auch noch ohne Sicherheitsvorkehrungen zu reaktivieren, war schon sehr muttig. Dank Mutti. Nur Glück ist es zu verdanken, dass Wesley und Beverly nicht 3 Sekunden nach der Inbetriebnahme einen mörderischen Weißblech-Zombie an den Halsschlagadern hängen hatten.

Alles in allem ist dies aber eine Episode, die so klassisch ist und so weitreichende Folgen haben wird, dass man sie kaum als schlecht bezeichnen kann. Es sei denn, man selber ist es. Süß ist die unfreiwillige Esoterik in dieser Folge: Die kristalline Lebensform saugt „Lebensenergie ab, die in jedem Lebewesen steckt“. Ja, wer kennt sie nicht aus dem Physikunterricht, die „Lebensenergie“, welche in Laboren in Maßeinheiten wie „Discobesuche per annum“ dargestellt wird?

„Du… Du…. onanierst!? Unglaublich! Die ganzen coolen Subroutinen wurden mir mal wieder vorenthalten!“ – Dual-Core-Prozessor: Data und Lore gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Auch wenn Data an dieser Stelle wohl anmerken würde, dass sein Exoskelett trotz der Farbe keineswegs auf hühnrigen Kalkverbindungen basiert. Doch bereits hier plant Lore, Datas Platz einzunehmen. Wie? Er will diesen gesamten Flur samt Enterprise drum herum durch eine kontrollierte Subraumanomalie auf die andere Seite spiegeln. Also eine typisch durchdachte Star-Trek-Lösung…

Vorläufiges Fazit:

Nach all der Zeit ohne TNG fühle ich mich nach der ersten Hälfte der ersten Staffel ein bisschen wie in „Tausendundeiner Nacht“. Denn genau so lange wird es wohl dauern, bis ich mir die 7 Staffeln komplett angesehen habe… Aber das versetzt mich nicht gerade in Angst und Schrecken, denn bereits die ersten Staffel ist ein Feuerwerk der guten Laune, wenn sie auch intelligenzgemindert und in einer betreuten Wohngruppe daherkommt.

Trotzdem kann ich nicht verstehen, was ihr immer gegen die ersten beiden Staffeln habt! Etwas unbefangeneres und frischeres hat ST seit Ende der 80er definitiv nicht mehr hervorgebracht. Definitiv ist dieser Beginn das Wrigleys Spearmint des gesamten Franchise! Und dabei kommt die Episode „Die schwarze Seele“ erst noch im nächsten Teil dieses Artikels!

Den ich übrigens noch fest für dieses Frühjahr eingeplant habe…


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Artikel

von Klapowski am 20.02.06 in Star Trek - TNG

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Kommentare (11)

  1. mungomunk sagt:

    *Erster
    so, ich schau mir auch grad seit ca. einer Woche die 1. Staffel noch mal an und bis jetzt (E01x19 Prüfungen) muss ich sagen, unglaublich wie vielseitig die Geschichten doch Ende der 80er waren – nicht das 2000 Voy-Folgen über schnelleren Sprit langweillig ghewesen wären – so muss jetzt erstmal den Artikel lesen…

  2. nakedtruth sagt:

    Bei der 8.Folge "Besuch auf dem Planetenbumsfallara" fehlt, aus heutiger Sicht natürlich das Happy End.
    Vielleicht sollte Archer doch die Zeitmaschine… Egal.

    Ansonsten fehlt mir eigentlich ein Bild von Worfs Frisur und eine Erklärung warum mit Frau D. Troi ausgerechnet die Dame mit den dicksten Möpsen halbnackt durch die Kulissen hüpfte.

  3. Roonie sagt:

    Cool dass du jetzt die TNG-Folgen mal auseinandernimmst…

    Man hat sie ja doch irgendwie besser in Erinnerung, als sie eigentlich sind..

    Trotzdem ist mir dieser Mist ans Herz gewachsen, und jedesmal wenn grad eine Folge läuft, muss ich sie mir bis zum Ende anschauen (

  4. bergh sagt:

    tach auch !

    Zum Pilotfilm:
    Der wirk deshalb so zusammengestoppelt, weil er das ist.
    Eigentlich hatte Roddenberry einen 60 min Pilotfilm vorgesehen, aber das Böhse Network wollte unbedingt 90 min. Weshalb die nächste Folge (ich weiß nicht mehr welches die erste war, glaube aber Farpoint ), also das Gedöns mit Onkel Quuh dazwischen geschnippelt wurde.
    Man sieht es deutlich an der noch nicht trockenen Farbe , an der Abdeckung der Logiklöcher.
    Ich fand die Folge schon beim ersten schauen irgendwie Schh+++limm gestoppelt.
    Das Gedöns mit Q hätte man auch hintendran schendien können, wie vorgesehen, aber nein, es mußte ein gerührter Auflauf werden.
    Schlimm !
    Danach wurden die Folgen aber im Schnitt von Season zu Season besser.
    Die ersten 2-3 Seasons fand ich (bis auf Ausnahmen) auch nicht so prickelnd , aber es wurde immer besser.

    Gruss Bergh

    P.S. Weiter so Daniel Klapowski

  5. Kaba sagt:

    Sind die 45min die du als Folgenlänge erwähnst eigentlich nur grobe Schätzung oder tatsächliche Laufzeit?
    Weil die Standardserie hat heutzutage 42 min LAufzeit – würde ja dann evtl. bedeuten, dass uns in gerademal 20 Jahren von 15min auf 18min, 3 Minuten (oder 20% !) Werbung draufinflationier wurden!

  6. bergh sagt:

    tach auch !

    IMHO waren die Folgen früher 44-45 Minuten lang, die Tendenz geht heute zu 42 Minuten, so daß mehr Werbung in eine Stunde passt.
    Aber wie gesagt imho.

    Gruss BergH

  7. ted_simple sagt:

    Bei Auslassen des Abspanns waren es 44,75 Minuten. Heute sind es 41,3 Minuten.

    Einer der Stargate Producer hat einmal in einem Interview gesagt, die optimale Zeit zur Erzählung einer Story seien 60 Minuten. Leider muss er sich zwischen gut 40 Minuten oder gut 80 Minuten (Doppelfolge) entscheiden, wobei 80 Minuten schon wieder so lang sind, dass man eine zweite Story einbauen muss, da es sonst langweilig wird.

  8. olf sagt:

    mann mann mann
    bin so eben per zufall über die seite gestolpert und ach lesen von ca 6monaten diskussion aus dem "vulkansiche liebssklavin" bereich sowie demhier wiess cih wieder was an StarTrek und Trekkies (hab mich auchmal dazugezählt)so genial is und warum man wenn man scih einmal für startrek entschieden hat dat nie aus nem menschen rauskricht…aber nun zu diesem artikel hier….dat gedöns mit dem netten kleinen harmlosen qchen war aus heutiger sicht ein gazn entscheidender faktor für startrek- denn wenn ich mich nicht irre war er (mal von einer erwähnung in startrek6 abgesehen) für das auftuachen der borg verantwortlich und das ohne die borg weder voyager noch die zwiete hälfte von tng über eine viertel stunde hinausgekommen wäre…öhm ja also tng ist definitiv eine der besten2 startrekserien hab den artikel nur überflogen aber alleind ie vielen tollen erinnerungen die beim betrachten der bilder zu den einzelnen folgen kommen machen tng für mich zu einer genialen serei und schliesslcih ist alleranfang schwer daher sollten wir tng die eine oder andere schwäche zu gebinn der serie verzeiehn und über die logiklücken in tos regt sich ja shcliesslich acuh keiner auf

  9. god_at_hell sagt:

    Schöner Artikel … allerdings finde ich es etwas gemein, dass TNG für die Erklärung "Lebensenergie" belächelt und in die Wange gekniffen wird, wärend bei Bab5 mit dem ausgestreckten Daumen gejubbelt wird. :)
    Wo ich jetzt drüber nachdenke … Bab5 und TNG haben verdammt viel gemeinsam .. beide unterstützen die Papierindustrie und zabern bescheuerte Kämpfe (Ehrenkodex vs. dumme Drasikämpfe) aus dem Hut.

  10. Captain Arsch sagt:

    Netter Artikel. Data noch ohne Doppelkinn, Picard mit schwarz-grauem Haarkränzchen, ein "jugendlicher", dynamischer, rasierter Riker ohne Plautze, Deanna mußte noch nicht mit Vaseline und Preßluft in den Hosenanzug geschossen werden und Wesley "ich bekomme nie einen Stimmbruch" nervt schon nach 10 Sekunden bloßer Präsenz auf dem Bildschirm. Hallelujah!

    Logiklücken und waghalsige noch unsystematische Logbucheintragungen hin oder her. TNG brauchte 2 Staffeln, um richtig gut zu werden; ab Staffel 3 gings da richtig los.
    VOY brauchte 7 Staffeln und wurde nie gut! Janeway, sechs! setzen! ENT brauchte fast 4 Staffeln, eh die Serie wußte, daß sie zu Star Trek gehört, ein Prequel ist und wo sie hin will. Staffel 4 sah vielversprechend aus. Aber Herr Berman hat die seltene Angewohnheit, den Zug erst zu hören, wenn er schon von ihm überfahren wurde.

  11. maltinator sagt:

    erklärst du mir mal die formel für den sprengstoff, aus dem deine kommentare gemacht sind? oder muss ich dazu erst mit der zeitmaschine (etwa der im aldi-sonderangebot?) in das 26. jahrhundert reisen und bis zum 25. lebensalter den fünffachen doktortitel in der warp-physik machen und ne karriere zum sternenflotten-oberkommandanten (etwa mit dem töte-sie-alle-per-knopfdruck-strahler aus dem wir-zeigen-die-menschen-mal-so-wie-sie-sind-universum) hinter mich bringen? oder ist das einfach nur ein umbau des zentralnervensystemmanipulators zum die-leser-zum-sich-totlachen-bringen?

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