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„Fahrenheit 451“ – Das Retro-Review

„Warum nicht auch mal einen Klassiker reviewen?“, fragte ich mich, erhielt beim Sehen aber sofort die Antwort: „Weil manche Filme in etwa so gut altern wie ein Spiegelei, das man im Sommer auf das Fensterbrett genagelt hat.“ – Wie auch immer: Dieser britische Film basiert natürlich auf dem gleichnamigen Roman von Ray Bradbury (1953). Für den Film wurde allerdings eine Nuklearexplosion über der Stadt, ein Roboterhund und der Mentor des Hauptdarstellers entfernt. Nur die „billigen“ Elemente haben überlebt…

INFORMATIONEN:

Regie: Ray Bradbury
Jahr: 1966
Budget: Niedrig?

Poster
Das Drehbuch vom Grill

Wertung: In der Zukunft ist es nicht erlaubt, Bücher zu besitzen, da Lesen nur Verwirrung stiftet. Wann immer Literatur gefunden wird, rückt die Feuerwehr aus, deren einziger Zweck es ist, dieses Wissen zu verbrennen. Doch einer der Feuerwehrleute hat irgendwann keine Lust mehr auf seine fernsehsüchtige Ehefrau und die oberflächliche Gesellschaft. Da lässt er ein Buch mitgehen…

Wertung:

Es ist nicht fair, sich über einen so alten Film lustig zu machen, nur weil er heute wirkt wie ein Schrebergarten-Fanfilm der 50er Jahre. Und WEIL es nicht fair ist, werden wir hier natürlich genüsslich darauf herumreiten. Denn mag die Absicht noch so edel sein: Die Umsetzung ist 2011 nur noch wie ein edler Käse, der zu lange in der Unterhose eines Gutmenschen herumgetragen wurde. Den technischen Aufwand für extra gebaute Kulissen kann man außerdem an zwei Fingern abzählen (wenn diese nicht gerade in den eigenen Augäpfeln stecken), die Kameraeinstellungen wirken bieder und manchmal sogar unfreiwillig komisch (wie der komische „Ruckelzoom“ zu Beginn) und die Figuren sind dröge, lahm und minderbemittelt. Willkommen in der Welt der 60er!

„Etwa auch die ‚Wir-sind-Papst!‘-Bildzeitungsausgabe von 2005? Das war wenigstens mal ein Buch, das ich verstanden habe, hö, höhö?!“ – Gesellschaftkritiker (b)rauchen keine Logik: Die Feuerwehr verbrennt Bücher (manchmal ganze Häuser mittels Brandbeschleuniger), behauptet aber, dass alle Gebäude feuerfest seien, weswegen sie nie Wasser dabei hat. Arbeitsauftrag an den Leser: Bitte erläutere in einer einzeiligen Analyse, warum diese Aussage den Grundgesetzen der Logik widerspricht.

Peinlich zum Beispiel, wie sich die Hauptfigur von „Fahrenheit 451“ beim Bücherlesen am nächtlichen Wohnzimmertisch erwischen lässt, natürlich von der eigenen Frau („Ja. Hm. Mach Tür zu. Dankääää.“). Deren abendlichen Pipi-Gang nicht vorausgesehen? Und sollte man so ein „Kapitalverbrechen“ nicht etwas anders drehen, als hätte sie ihren Mann nur beim Strip-Poker mit sich selbst aufgefunden? Alle Hauptfiguren wirken überhaupt stets seltsam desinteressiert und kühl, so als gehe es nur um die polizeiliche Verfolgung einer Geschwindigkeitsüberschreitung (beim Sprechen?). Und das Regime im Stile von „Big Brother“ wirkt doch sehr harmlos und zahnlos, manchmal sogar fast putzig in seiner minimalistischen Doofigkeit.

Wir sehen beispielsweise nicht, wie die Polizeikräfte Leute zusammenknüppeln, die beim Laubkehren versehentlich „Faltblätter“ angefertigt haben. Und als mal eine alte Frau zu Tode kommt und inmitten ihrer Bücher verbrennt, muss die Gute schon selbst ihr Streichholz anzünden, da die „bösen“ Feuerwehrmänner nur schlapp irgendwelche Countdowns runterbeten, statt uns mal zu zeigen, wo die dystopische Gesetzgebung die Locken hat! Zwar wird am Rande angedeutet, dass vertuschte Kriege geführt werden könnten, aber nichts genaues vertieft man nicht… Ein bisschen plakativer darf man die Bösen dann schon mal zeigen.

„Die langen Haare müssen ab, die könnten sonst als Lesezeichen missbraucht werden!“ – Lesen verboten, Auslese erlaubt: Im Staatsfernsehen werden einige harmlosere Unterdrückungsaktionen gezeigt. Für eine dystopische (= eher nicht so gut) Gesellschaft doch ein bisschen wenig. Aber gut: Der Rest wird vermutlich nicht gesendet, da zu grausam (zu schneidende Zehnägel mit Schuppenflechte dazwischen?). Immerhin zukunftsweisend: „Die Bildwand“ vom „Media-Controll Markt“. Hat aber gerade mal 40 Zoll, das popelige Ding…

Und wieso waren die Kollegen von Montag (der heißt wirklich so!) am Ende so überrascht, als man ihm den Flammenwerfer in die Hand gab und er damit seinen eigenen Chef in den Club der Grillkohle einführte? Schließlich war Montag da schon enttarnt und somit brandgefährlich! Auch wird der Held zwischendurch mal grundlos ohnmächtig („Wie ein Mädchen“, wie er später zugibt und somit auch der damaligen Denke bezüglich Frauen gerecht wird). Ferner wird er so mühelos in das Lager der Buchliebhaber geschwemmt, dass es drehbuchtechnisch schon pfuschig wirkt. Wer glaubt denn ernsthaft, dass ein Lesemuffel plötzlich verliebt mit der Zunge über den Einband streicht, nur, weil er kurz in „Der alte Mann und das Meer“ reingeschaut hat?

Oder halt diese andere Scheintotenliteratur, die uns hier bevorzugt präsentiert wird.

Fast genau so ärgerlich wie die diktatorische Regierung, die alle Menschen mittels infantilen Fernsehsoaps bei Laune hält, fand ich am Ende auch die Erhöhung des Faktors „Buch“. Es fehlte nur noch ein juchzender Engelschor mit Harfen aus Druckerpressen, um uns die Botschaft „Buch = Viel guuut!“ in die doofen Zuschauerhirne zu prügeln. Nicht falsch verstehen: Das Grundthema ist interessant und lesen tue ich wirklich gerne (vor allem mein eigenes Geschreibsel ist toll!), aaaber als die rebellischen Buchmenschen alle im Wald herumstolzierten, um sich mit irre-verzücktem Blick auswendig ihren Lieblingswälzer aufzusagen, bekam ich doch etwas Angst. „Fordere das Unrechtsregime zu einem sofortigen Luftschlag an!“, wollte ich da fast rufen. „Zombies mit Altpapier im Kopf drohen die Wälder mental zu verseuchen!“

„Und welches Buch haben sie auswendig gelernt?“ – „Beate Uhse, Sommerkatalog 2002!“ – „Und ich das Werk ‚Goethe im Wandel von Aristoteles Zeiten‘, ein Klassiker! Wenn es stirbt, stirbt auch die Zivilisation. Und jetzt entschuldigen sie mich. Ich muss zwischen die Astgabel kacken.“ – Irrsinn ge-bucht: Die Buchmenschen, so nett ihre Absichten auch sind, wirken eher lächerlich und bemitleidenswert. Dann würde sogar ich lieber dem Staatsfernsehen bei der Zwangsenthaarung zusehen…

So bleibt leider wenig Substanz bei diesem Kultfilm. Wichtige Erklärungen werden dem Zuschauer stets schulmeisterlich dargebracht, was zum Beispiel dadurch geschieht, dass man das Medium Buch platt in den Himmel hebt. Wenn ich noch einmal den Spruch „Jedes Buch ist wie ein Mensch“ höre, dann besorge ich meinen alten Erotikbüchlein ganz fix einen Personalausweis. „Fahrenheit“ besteht aus purem Literatur-Patriotismus, gemischt mit einem Unrechtsstaat, der blass und im Hintergrund bleibt.

Besser fand ich den neueren Film „Equilibrium“, der sich nicht auf Bücher beschränkt und „Sinnestäter“ aller Art zermatscht… – „Fahrenheit 251“ wird allerdings im Jahr 2012 neu verfilmt werden.


Fazit: Politisch zeigt der Streifen „Fahrenheit 451“ keine Alternative auf, wenn man „Flucht zu den Waldmenschen“ (wieso werden die eigentlich nicht richtig gejagt?) nicht unbedingt als gesellschaftlich relevante Aussage sehen möchte. Es fehlt oftmals an Tiefe und Nachvollziehbarkeit, wobei diese Kritik auch nicht mit dem Totschlagargument „Mei, is halt a Klassiker!“ weggewischt werden kann. Optisch ist der ganze Look sowieso so staubig wie ein Telefonbuch, das man zu Pulver zermahlen hat; da gab’s auch 1966 schon schönere Filme. – Hatte mir mehr drunter vorgestellt…

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Artikel

von Klapowski am 08.01.11 in Film-Review

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Kommentare (7)

  1. bierman sagt:

    Leider Kenne ich den Roman nicht, kann daher nicht den Film mit der Vorlage vergleichen. Der Film selbst war schön abgedreht end 60er, hat mir deutlich besser gefallen als Klapi.
    Lustigerweise ist das eine geniale Ironie der Geschichte, dass genau der Roman als Film Bradsbury so nun posthum einen hohen Bekanntheitsgrad gibt, wo er selbst doch das Fernsehen gehasst hat(Obwohl er viel fürs TV geschrieben hat, oft unter Pseudonym). Der Roman war auch, nach seiner Aussage, eher gegen das Verblödungspotential des TV gerichtet, statt gegen eine totalitäre Regierung, den selbige fand er als alter Sozi-Kritiker ja selbst nicht so verkehrt.

    Naja, mim Fernsehen hat er Recht.

  2. bergh sagt:

    tach auch !

    Der Film ist Kult und er ist aus heutiger Sicht schnarchlahm.
    Damals war er auch lahm , aber eben mit Kult-Elementen.
    Was gibt es da mehr zu sagen?
    Als düstere Zukunftsversion und Warnung vor zu totalitären Regimen war er aber ganz gut.
    Ich kann mit Klapows Rezension leben, denn er war bei Erstaustrahlung noch nicht mal Joghurt, oder ?

    Gruss BergH

  3. FF sagt:

    Equilibrium mit dem F451 zu vergleichen ist schon fast ein Sakrileg. Der Film mag für Actionfans vielleicht ein paar anschaubare Szenen beinhalten, ansonsten dient der pseudo-anspruchsvolle Hintergrund nur als Alibifunktion. Darüberhinaus hat der Film auch so seine unübersehbaren Logiklöcher. Und Hackfresse und Unsympath C. Bale sollte dann auch noch den Letzten abschrecken.

    F451 kann man eher mit einem etwas abstrakteren Theaterstück vergleichen. Gerade auch diese Erzählweise macht den Kult des Films aus. Allerdings ist auch nicht alles an dem Film gelungen, z.B. das Ende ist ziemlich gruslig und wirkt eher abschreckend in Bezug auf Bücher.

    An dystopischen Filmen die dagegen wirklich genial sind, hab ich neulich wieder mal Brazil angesehen.

  4. ted_simple sagt:

    Hm, ich glaube ich tu mir Fahrenheit lieber nicht an, danke für das Review. Nachdem SPON uns über die Lieblingslektüre des Attentäters aus Arizona aufgeklärt hatte, fragten wir uns natürlich (für mindestens 5 Sekunden), was es mit diesem Film auf sich habe.

    Aber hier noch eine Empfehlung:
    Soylent Green ist ein ziemlich einprägsamer Klassiker aus den 60ern oder 70ern. Aufgrund von Ressourcenmangel sinkt der Lebensstandard drastisch, es gibt kaum noch Tiere oder essbare Pflanzen, nur SEHR viele Menschen. Die Schönheit der Natur ist nur noch im Kino zu sehen, welches man aber erst besuchen darf, wenn man zustimmt sich anschließend einäschern lassen. Das dröge Leben in der Zukunft und die Freude an jedem noch so kleinen Luxus ist gut dargestellt. Im Zentrum der Geschichte steht der Dioxin-, pardon Lebensmittelskandal um Soylent Green.

    PS: Dem Autor von F451 ging es ja wohl hauptsächlich um die Darstellung der (freiwilligen) Verblödung der Bevölkerung durch „Brot und Spiele“. Schön auch der Film „Idiocracy“, wenn man die Verdummung zu Ende gedacht sehen möchte… (dieser Satz ist ein Paradoxon…)

  5. Schloti sagt:

    Die wollen den Schrott auch nochmal neu-verfilmen? Hab mir mal das Buch besorgt vor geraumer Zeit. Da dieses den Hugo-Award erhielt, dacht ich halt es taugt was. Tja, Fehlanzeige. 1953 muss ein echt trauriges Jahr für Science-Fiction-Leser gewesen sein, wenn es nix Besseres zum Auszeichnen gab. 1984-extra-light dacht ich die ganze Zeit nur beim Lesen. Naja, eigentlich war ich ja selber Schuld. Hatte schon so’n komisches Gefühl im Bauch beim Lesen der Buch-Beschreibung. „Guy Montag ist bücherverbrennender Feuerwehrmann … „. Was mag da wohl für ein Sinn hinterstecken? Im Buch selbst bin ich dann aber leider nicht fündig geworden. Genau das war für mich auch der Haupt-Schwachpunkt. Die ganze Geschichte war zu keiner Zeit glaubwürdig, was wohl tödlich ist für gute Social-Fiction. Wär’s wenigstens sowas wie ein „Komitee für die Vernichtung perverser und sinnloser Lektüre“ gewesen, hätt ich es vlt. halbwegs verkraftet. Die Feuerwehr aber einfach umzufunktionieren, da ja inzwischen eh alle Häuser feuerfest gebaut werden, naja, seltsame Idee. Eine von vielen seltsamen Ideen, besser gesagt. Ach, eines dieser feuerfesten Häuser brennt dann (nebenbei erwähnt) trotzdem noch ab, an irgendeiner Stelle im Buch. Aber dass war dann nicht so schlimm für die Akteure. „Sieht ja auch eigentlich ganz schick aus so’n Hausbrand und macht so schön warm im Bauch. Löschen, Eindämmen? Ergibt ja gar keinen Sinn.“ – stand dann in den von mir imaginierten Gesichtern geschrieben. Tjaja, is schon ganz schön fies was so’n Unrechtsregime mit unserer Denke anstellt.
    Summa summarum, isses halt ein Bestseller, also was für den typischen netten* Durchschnittsleser, bzw. die breite Masse.
    Positive Anmerkung: Der Buch/Film-Titel zeugt von evtl. vorhandener Kreativität.

    Da Filme nie besser sind als ihre Buchvorlagen, werd ich dieses Machwerk lieber meiden.
    Die Neu-Verfilmung wird hoffentlich mit ganz ganz viel Humor gewürzt, eine lustige Parodie, seicht angelehnt an das Original. Ernst nehmen kann man die Geschichte jedenfalls nicht wirklich.

    @FF
    Ein Vergleich mit Equilibrium ist auf jeden Fall zulässig, da dieser Film ganz klar durch F451 inspiriert wurde.
    Und dass du damit im Recht bist, so „freundliche“ Worte für den Herrn Bale zu finden, bestreite ich ebenfalls. Sind doch hier nich im Fussballstadion!

    *) nett – höfliche Umschreibung für „nen bißchen doof“

  6. FF sagt:

    @Schloti
    Klar kann man die Idee hinter Equilibimsbums mit F451 vergleichen. Das macht den Film nur umso einfallsloser. Der Rest ist aber bloß 0815-Hollyschrottactionkram und von jeglichem Kult viel entfernter als F451 wenigstens zum Teil mit seiner eigenwilligen Art.

    Für C. Bale freundliche Worte zu finden ist nicht schwer, nach seinen Eskapaden: http://www.youtube.com/watch?v=MxstE0dnGqw
    http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,567270,00.html

    Abgesehen davon, dass er auch so schon immer unsymphatisch auf mich wirkte und das nur meine Annahmen bestätigt hat.

    @ted_simple
    Soylent Green ist sicher auch ein erwähnenswerter dystopischer Film. Aber heute betrachtet, wirkt er wie F451 auch stellenweise ziemlich merkwürdig. Abgesehen von vielen anderen Logiklöchern, ist z. B. die einsame Pflanze unter dem Schutzzelt heute auch eher obskur, da das damalige vielbeschworene und gehypte Waldsterben so nie eingetreten ist, da Pflanzen (zum Glück) doch viel widerstandsfähiger sind als damals den Massen weiß gemacht wurde. Auch Überbevölkerung ist in dieser Form kein Problem der Industrieländer, sondern tritt so nur in Enwicklungsländern auf und geht auch eher auf die Propaganda z.B. des Club of Rome u.a zurück. Darüberhinaus sehen für eine Zukunftsvision erschreckend viele Requisiten z.B. die Autos ziemlich nach 70ger Jahre und veraltet aus.

    Idiocracy kannte ich vorher nicht, hab ich mir gleich mal reingezogen. Fand ich teilweise ganz interessant. Hat mich aus irgendeinem Grund irgendwie an den Film „Die Erfindung der Lüge“ erinnert, obwohl der ein ganz anderes Thema hat. Wahrscheinlich weil mich der Humor in einer von uns, trotz vieler Parallelen, mehr oder weniger verschiedenen Welt irgendwie drauf gebracht hat. Allerdings ist das auch ein Problem dieser Filme, denn deren Humor wiederholt sich viel zu oft, da sie eigentlich nur immer wieder ihre Komik auf derselben Idee aufbauen. Diese Langeweile ist dann einer meiner Hauptkritikpunkte. Ein weiterer ist der gepredigte und ziemlich wirre Sozialdarwinismus. Wenn man den Film wörtlich nehmen würde, könnte man nämlich annehmen, das Hauptproblem der Menschheit ist, dass sich die sogenannte „Unterschicht“ zu sehr vermehrt und die „Elite“ einfach mehr Kinder haben müsste. Dabei ist längst widerlegt, dass sich die gesellschaftlichen Probleme durch Menschenzucht aka Eugenik lösen lassen. Dagegen ist es viel eher erforderlich die sozialen und Bildungsprobleme zu lösent. Das kam im Film teilweise anders oder missverständlich rüber, was den Film nicht ohne Einschränkungen empfehlenswert macht.

    Mir fällt immer noch keine bessere Darstellung einer Dystopie in einem Film wie in Brazil ein. Blade Runner kommt vielleicht noch auf Platz zwei.

  7. Chanandeler Bong sagt:

    Wir haben uns den Film damals im Englisch Leistungskurs angeguckt, nachdem wir den Roman gelesen haben. Selten habe ich so einen Dünnfug sehen müssen. In meinen Augen kein wirklich guter Film, aus den bereits oben genannten Gründen: Die dystopische Regierung zeigt keine Zähne und wirkt echt knuffig, Hauptcharaktere sind blass, und Schauspieler sind absolut austauschbar. Dazu billige (selbst für die 60er Jahre) Sets, die wirken wie jede x-beliebige DDR Siedlung.

    Das Buch ist in meinen Augen schon überbewertet (Vor allem da Ray Bradbury nach eigener Aussage tierisch genervt ist, dass sein Roman immer falsch interpretiert wird, da er angeblich nicht die Zensur anprangern, sondern zeigen wollte wie Fernsehen die Menschen verblödet… Nice try), aber der Film ist totale Grütze.

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