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Star Trek Enterprise – 4.10 – „Daedalus“ Review

Transporterunfälle sind bei Star Trek so alltäglich wie Daniel Küblböck unterm Gurkenlaster. Meistens lassen sich aber auch die seltsamsten Fehler mit ein bisschen Alleskleber und einem Treiberupdate beheben… Doch bei Personen, die vor Jahren nur noch einen gelben Umriss an der Wand gegenüber zurückließen, war die molekulare Wiederkehr bisher unmöglich. Bis zur Erfindung des „ominösen Schiebereglers No. 13“…

Achtung! Tempokontrolle! Fahren sie doch mal in Schrittgeschwindigkeit meiner Urgroßoma rechts ran! Führerschein und Gehwagenpapiere bitte! – Aha. Aha. Ihr Name ist also Daedalus. Soso. Noch so eine Klugscheißerfolge, die sich mit einer Anspielung auf Griechische Mythologie anbiedert, welche die Zielgruppe eh nicht kapiert, wie? Was soll der griechische Quatsch? Wollt ihr durch die Hintertür (nein, nicht nur die anatomische) etwa doch noch Homoerotik nach Star Trek bringen, oder was?

Na, egal… Da waren wir aber extrem langsam unterwegs, was? Ich bin mir zwar nicht sicher, ob es in der modernen Physik das Konzept der „negativen Geschwindigkeit“ gibt, aber wenn ja, sollten sie dort unbedingt Erwähnung finden, Herr Daedalus!

Was ja nicht schlecht sein muss. Langsamkeit kann auch von Vorteil sein. Wenn man beispielsweise nirgends ankommen will. Scheint ja bei ihnen der Fall zu sein… Dabei habe ich sie von weitem sogar noch für eine TNG-Folge gehalten! Wir haben auf dem Revier nämlich so einen lustigen Spruch:

„Wenn nichts passiert und keiner schwitzt
Wurd’ der Jean-Luc ganz klar geblitzt.“

Na ja. Aber ansonsten scheint bei ihnen ja alles in Ordnung zu sein… Dann „düsen“ sie mal weiter. Aber passen sie auf, dass sie nicht von ein paar heißen Reifen überholt werden. Da hinten an der Straße steht nämlich ein ganzer Stapel, der ziemlich angriffslustig aussieht, hahaha! – Na los, hau ab, du Hengst! Und nimm das nächste mal das Kissen vom Gesicht, wenn ich mit… mir rede!

„Glauben sie mir: Die Transportertechnologie hat die molekulare Auflösung schon immer sehr sensibel durchgeführt. Die Fächer für Frittierfett und Schwefelsäure sind nur experimentelles Überbleibsel.“ – Beamen ist eine sehr sichere Methode, um zu reisen. Solange man beim Ziel kein Kubikmeter-zählender Pingelpott ist…

Dieser Dialog fasst schon ziemlich gut zusammen, wie ich mich während dieser Folge gefühlt habe: Mitten in die 80er Jahre versetzt, wo die Subraumfrequenzen noch in „Dauerwellen“ angegeben wurden und man schon mal einer ganzen Folge dabei zuschaute, wie sie einen wichtigtuerischer Gastdarsteller durch die Schiffskulissen watscheln ließ. Außer der Sache mit dem Watscheln nimmt sich diese ENTERPRISE-Episode diesmal also rührend dieser Tradition an: Ein nuschelnder Wissenschaftler, der wie Zefram Chochran auf Eau de Cologne spricht, lässt sich im Rollstuhl bedächtig durch die Gänge des Schiffes trullern und wirkt dabei irgendwie zwischen Charismatisch und Kariös.

Mies? Schlecht? Sternstunden der TV-Unter-Unterhaltung?

Nicht unbedingt! Denn in gewisser Weise ist diese Episode eine der mutigsten der letzten 3 Jahre ENTERPRISE! Während man in der dritten Staffel noch versuchte, sich jede Woche durch fragwürdige Superlative wie „Jetzt die volle Packung Zombis mit 20% mehr Inhalt!“ oder „Es geht noch nackter: T`Pol zieht sich die Haut ab!“ zu profilieren, will sich diese Folge nicht mal einen Millimeter hervortun. Geduldig wartet sie in den Buchten zwischen den Werbepausen, dreht eine Runde um den Block und kontrolliert vor jeder Fahrt die Bremslichter (eine für mich übrigens bis heute rätselhafte Passage aus der Straßenverkehrsordnung. Da kontrolliere ich lieber, ob das Licht im Kühlschrank ausgeht, wenn die Tür zu ist)…

Sparsamkeit pur! Kein fremder Planet taucht hier den Hauptbildschirm in aquamarinblaues Licht. – Ach, was sage ich: Sogar die Sterne wurden für diese Folge abgehängt! Kein debiles Alien greift das Schiff aus Gründen an, die sich meist ja nur mit „mit der falschen Tentakel zuerst aufgestanden“ umschreiben lassen. Nicht mal das kleinste gewagte Flugmanöver ließ sich Mayweather entlocken, den es allerdings trotzdem sichtlich Mühe kostete, den latent-besorgten Blick abzulegen, den er sich einst bei einer Verköstigung auf einer Messe für Zitronenbauern zugelegt hat.

„Sie haben meine Warnung bezüglich der weiblichen Masturbation nicht wirklich ernst genommen, oder?“ – Und dabei ist sie noch froh, dass man die Haare auf der Innenfläche nicht so sieht. Dies beweist erneut, dass das Beamen immer noch nicht ausgereift ist. Dafür ist T`Pols Hand es jetzt. Da hilft auch kein Oil of Beamaz…

Man könnte diese Aufzählung unendlich weiterführen: T`Pol zieht sich nicht aus und Hoshi mich nicht mehr an. Und die einzigen Computereffekte stammen diesmal von einem Rentner, der mittels Photopaint-Verwischeffekt und seiner handfesten Schüttellähmung auf einem etwas jüngeren Gastdarsteller herumkrakeln durfte.

Die Story: Als der Wegbereiter der Transportertechnologie, Dr. G. Ast. Darsteller, sich auf der ENTERPRISE einfindet, herrscht Jubel, Trubel, Eiterherd. Letzterer vor allem am Rücken des Gastes. Da seine Tochter nicht nur hübsch aussieht, sondern es auch ist, darf sie ebenfalls mitmischen. Da die Stimmung nach einem gemeinsamen Fernsehabend mit „Welt der Wunder“ und „Quarks & Co.“ sogar überragend wird, entschließt man sich, Beamexperimente in einer vom lieben Gott nicht als Gewerbegebiet ausgewiesenen Weltraumgegend zu vollführen.

Die Krux ist halt nur, dass der Doktor heimlich seinen Sohn zurückbeamen will, der dort vor Jahren an einer Subraumkneipe hängen blieb und sich nie wieder materialisierte. Wenig später taucht der Nachwuchs als eine Art Pixelsturm im Wasserglas wieder auf und leistet bei einem bedenklich lebendigen Fähnrich Erste Hilfe. Mit Erfolg: Der Mediziner diagnostiziert den sofortigen Tod durch subatomare Streicheleinheiten. Es folgt eine mittelmäßig packende Diskussion darüber, wie weit man das Schiff in Gefahr bringen darf, um Doktorchen doch noch die späten Vaterfreuden zuzubilligen…

“Mensch, der alte Schaft ist doch längst trockengelegt! Dieses ständige Onanieren treibt uns noch in den Urin!“ – Entweder man marks, oder man marks nicht: Das Rückenmark. Wenn erst mal genug von ihm geschwunden ist, fällt eine weitere abgezapfte Ampulle gar nicht weiter auf. Daher bedient sich auf diesem Bild ein perverser Organhändler („Organist“) dieser öffentlichen Ausschankstelle…

Eine der interessantesten Entdeckungen bei Star Trek ist für mich, dass die Erfinder der größten Technik-Errungenschaften stets die Antithese ihrer Entdeckung zu sein scheinen: Cochran, dessen Körper selbst noch auf dem Prinzip des Verbrennungsmotors funktioniert (Prost) und sich mit gesetztem Blinker höchstens im nächstbesten Graben einfädelt, erfand beispielsweise den Warp-Antrieb. Ursprünglich von ihm Börp-Antrieb genannt…

Und der Entwickler der größten Teilchendisko aller Zeiten, des Beamens, sitzt natürlich selber im Rollstuhl und ist im Gegensatz zu seinem Werk so flexibel wie Edmund Stoiber auf der Love Parade.

Da ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Rudolf Mooshammer nachträglich für die Erfindung des kabellosen Raumschiffs gewürgt… gewürdigt wird.

Aber wir wollen mit diesen Detailanalysen nicht verdecken, dass es zu dieser Folge eigentlich gar nichts zu sagen gibt. Da wird einem erst mal wieder so richtig die Endlosigkeit des Weltraums bewusst. Oder jene von meinen hier vorliegenden 3 DIN-A4-Seiten in Word bei Schriftgröße 12. Zum ersten male fühle ich mich nämlich fast sprachlos: Die Handlung spricht für – und teilweise MIT – sich selbst, wie ein mitteilungsbedürftiger Alkoholiker am Bahnsteig, ist weitestgehend frei von spannenden Wendungen sowie wendigen Spannungen und hat weniger logische Fehler als ein Spot für Kinderschokolade.

Vorausgesetzt, man schluckt, dass das Opfer eines Beamexperiments noch nach Jahren als Quantenflackern Stock über Stein durch den Äther spaziert. Das Wandern ist des Flimmerns Lust. Oder so. Nun ja, wenigstens betätigt es sich als DJ am Lichtschalter-Dimmer, damit die Stimmung ein wenig angeheizt wird. Warum T’Pol und Archer allerdings wider besseres Wissen ohne Lampe in streckenweise dunkle Räume rennen, bleibt das Geheimnis ihres zuständigen Selbstmordforums im Intranet des Schiffes…

„Und, kannst du Mayweather sehen?“ – „Leider nicht. Er hat seine Codekarte von innen stecken lassen!“ – Wegen überhand nehmender Personalausfälle aufgrund von Masturbation greift Archer jetzt hart durch. Hart. Und härter. Und noch häaarter… *Lechz* Gut, dass T`Pol ihm bei diesem Job auch schon mal eine helfende Brust reicht. – Kann mir doch keiner erzählen, dass John hier den Puls am Brustkorb misst!

Nein, die Folge ist nicht schlecht, verführt durch den Biedermeier-Charme aber sehr dazu, den Blick ein wenig schweifen zu lassen und mit dem Finger Staubflocken vom gerahmten Bild des röhrenden Hirschen zu fegen. Obwohl man sich ständig Episoden im Stile von TNG ausmalt (obwohl man manche jener Vorbilder auf Kabel 1 inzwischen durch Schnarchen untermalt), ist man irritiert, wenn das Beamopfer am Schluss nicht als CGI-Demo materialisiert oder wenigstens Assoziationen zu Odo in der Mikrowelle aufkommen lässt. Irgendwelche Schauwerte? – Wurden beim Umziehen weggeguckt…

Zu versaut und pervertiert ist man inzwischen von voyageresken und enterprisesken Untugenden, die uns in unpassenden Momenten immer einen schillernden Raumkampf angedreht haben, um den „Ooooh, buuunt!“-Urinstinkt eines jeden kindgebliebenen Mannes anzusprechen. Mit Erschrecken habe ich diesmal festgestellt, dass ich zwar immer noch auf minimalistische Charakterdramen stehe, aber überhaupt nichts dagegen hätte, wenn diese im Umkreis einer T’Polschen Swingerparty stattfinden würde. Früher hätte man diese Folge noch eingereiht unter solchen Knallern wie „Worfs Querschnittslähmung“ oder „Rikers Fieberträume feat. DJ Rückblick“ am Ende der 2. Staffel.

Obwohl einem die gelungene Fixierung auf die Darsteller erfreut, fragt man sich, warum’s nicht wenigstens eine klitzekleine Überraschung gegeben hat. Und überhaupt: Wo zum Geier war Brent Spiner? Krank?

Diese Sichtweisen sind sicherlich himmelschreiende Ungerechtigkeiten gegenüber solch grundsolider Folgen, aber man ist halt nicht mehr so leicht zu begeistern wie in früheren Zeiten, als Pro 7 noch Schnee auf dem Fernseher der Marke „Universum“ oder „Bauknecht“ war und man noch bei seinen Eltern wohnte…

„You dirty lyer!” (Du schmutziger Lieger!) – Manche Wortspiele werden in der Übersetzung wohl leider wieder an Qualität verlieren. In Anlehnung an die freizügige Übersetzung der deutschen TOS-Folgen empfehle ich Archer für diese Episode den lustigen Ausruf: „Aber was sich neckt, das legt sich!“. Oder, politisch nicht ganz korrekt: „Siehst du? Mit zwei gesunden Armen brauchst doch diesen Rollstuhl gar nicht!“

Hoffnungsfroh stimmte mich durchaus das Ende der Episode, da ich „Neppi Ends“, wie ich deprimierende Schlussszenen gerne nenne, durchaus schätze. Das gibt einer flockig-durchschnittlichen Episode wie dieser sofort den Anstrich von Tiefgründigkeit. Immer! Dagegen kann man sich gar nicht wehren! Daher lautet mein Geheimtipp seit Jahren an alle Star-Trek-Autoren: Einfach mal öfter einen umkippen lassen, die typisch ausgelassene Partystimmung beim Beerdigungskaffee aber wegschneiden (ihr kennt das sicher – besonders lustig: Am Tisch der Witwe sitzen und eine Essensschlacht in die Wege leiten) und den Zuschauer mit dem üblen Gefühl alleine lassen, dass Archer, Picard und Sisko sich heute Nacht trötend in den Schlaf schnäuzen… Ja, alle drei auf einmal!

Nette Anekdote am Rande: Da ich vorher nichts vom Inhalt dieser Episode wusste, hatte ich irgendwie so einen fixen Gedanken über deren Inhalt… Ich trage mich schon lange mit der Idee, eine Episode zu schreiben, die auch als Tribut an die reale Physik funktioniert. Da ist es quantenphysikalisch nämlich einfacher, 2 Teilchen zu „verschränken“, die daraufhin, auch wenn man sie noch so weit voneinander fortbewegt, sich stets gleich verhalten. So könnte man ein Abbild einer (nicht wirklich) gebeamten Person erschaffen, während das Original aufgrund des energieintensiven Teilchenscans völlig verbrutzelt wäre.

So wäre jedes Beamen der Tod des Originals und die Schaffung einer Kopie. Ich hätte Kopf gestanden, wenn dies das geheime Experiment des Professors gewesen wäre, um die Reichweite zu erhöhen! Oder aber, wenn der Transporter bis dato schon genau so funktioniert hätte, er sich aber zum Nutzen der Raumfahrt dazu nicht geäußert hat.

Das wäre doch mal ein Charakterdrama, wenn Archer weiß, dass er seine Vorgänger bereits etliche Male umgebracht hat. – Wolle Drehbuch kaufe?

„Verdammt! Harry Kim wäre das nicht passiert!“ – Ein intelligenter Trikorder würde die Lebenszeichen dieses Mannes bereits jetzt mit „Null“ anzeigen. Ein Asiate mit Wirbel im Nacken? Da kann auch kein Friseur mehr helfen… Und vor 30 Sekunden hat sich Malcom Reed vom Arm dieses Mannes verabschiedet, um die licht- und menschendurchflutete Wellnesszone des Schiffes zu „überprüfen“. Ich mache ihn für den Tod dieses jungen Chinesen daher persönlich verantwortlich!

Fazit: Transporterunfälle, die nicht mindestens die Erschaffung eines lustigen Zwillings zur Folge haben, locken einen eigentlich schon lange nicht mehr aus dem Geburtskanal hervor. Dass man sich hier streckenweise dann doch nicht mehr langweilt, als unbedingt nötig, liegt an den souveränen Charaktermomenten. Sogar das Opfer der ewigen personellen Sonnenfinsternis Archer (wegen dem Stehen im Schatten seiner Vorgänger) wirkte diesmal einen Tucken überzeugender als sonst.

Besonders schön: T’Pol kündigt die „„Liebesbeziehung““ zu Tucker wegen einer allergischen Unverträglichkeit von Massageöl auf. Endlich müssen wir diesen halbseidenen Quat… Matsch auch nicht mehr im Hinterkopf haben. – Hoffe ich zumindest.

Komisch. Jahrlang habe ich gepredigt, daß sich ENT bei Spannung, Spaß und Schokolade (=SFX) etwas zurückhalten, und sich stattdessen mehr am Telekolleg oder „Knoff Hoff“ orientieren soll. Und nun nehmen sich die Autoren dies auch noch zu Herzen, präsentieren uns aber eine „Wissenschafts-Folge“, die so miefig und piefig ist, daß ich mir fast den Tuvix herbeiwünsche. Oder einen Angriff der Anti-Transporter-Partei (Slogan: „Ich würde lieber Pelz tragen, als mich Beamen zu lassen!“).

Aber vielleicht liegt es auch an mir, da ich ernste Probleme hatte, das lustlose Gemurmel von Professor Zahnfäule überhaupt zu verstehen. Dem Schauspieler konnte ich aber eh nichts abgewinnen, da hatte sogar der starre Captain Pike im seinem Piep-Kasten mehr Spritzigkeit vermittelt. Nee, bei der Folge würde sich Scotty schnell selber wegbeamen… wenn er denn noch in die Transporter-Kabine passen würde. 4+


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von Klapowski am 22.01.05 in Star Trek - Enterprise

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Kommentare (28)

  1. Gast sagt:

    Na das wurde ja auch Zeit…

  2. bergh sagt:

    tach auch !

    Erster ?

    Mir fehlt noch das extrem fragwürdige Benehmen von Archer :
    Wie ein Crewmitglied ist tot ?
    Da kann ich jetzt keine Rücksicht drauf nehne, schließlich geht es um das Beben ähh Leben des Sohnes meines alten Freundes meines Vaters.

    Na so in der Art.
    Und Klapowski ist ansonsten zu dieser Folge ähnlich sprachlos, wie andere leute, denen dazu auch nicht viel einfällt.

    Wenn der Folge wenigstens schlecht geworden wäre.
    Aber eigentlich war sie ganz O.K. 3+ halt.

    Gruss BergH

  3. Gast sagt:

    Daedalus war ok

    –> 4×11 Observer Effect –> Hoshi und Travis mit massig Text –> da bin ich sprachlos :O

  4. Gast sagt:

    Nette Info am Rande gefunden:

    Leslie Silva (Danica Erickson) was previously played the regular character of Sarah Forbeson the sci-fi series 'Odyssey 5'. This series was created by Manny Coto, the current executive producer of 'Enterprise'.

    1. Schön zu sehen, dass Ericcson (unter leicht abgewandelten Namen) auch in ein paar hundert Jahren noch im Geschäft ist.. :)
    (Jetzt hab ich endlich mal verstanden, wie der verkohlte Nuschel-Dressler ("Tanja, hol mir mal die Iso-Chipse!") eigentlich heißt. In der Folge machten Trip und Doc ja beim Sprechen ein Kissenwettwesen…)

    2. Many Coto nimmt ja langsam Weadonsche Aunmaße an. Der libe Joss hatte ja damals die Hauptdarsteller seiner eingestellten Serie "Firefly" allesamt in seinen anderen Produktionen untergebracht. Die wurden dann plötzlich Bösewichter bei "Buffy" und "Angel".

  5. enyak sagt:

    Die "Stirbt man mein Beamen?" Thematik wurde ja zumindest kurz von Dr. Beam erwähnt. DAS wäre tatsächlich mal ein interessanter Twist für die Folge gewesen. Besonders, da dieser ja sogar bereits durch das "How do you know he (Archer) isn't dead already?" (oder so) der Tochter vorbereitet wurde. Man stelle sich vor – jeder der schonmal gebeamt wurde, ist lediglich eine Kopie und das Original tot.

  6. enyak sagt:

    Wenn ich darüber nachdenke, könnte es glatt sein, daß das sogar mal die ursprüngliche Version des Scripts war, die dann aber nochmal kräftig ("Können wir nicht bringen!") umgeschrieben wurde. Allein der zitierte Hinweis der Tochter macht ja so wie sich die Episode abgespielt hat keinen Sinn.

  7. enyak sagt:

    Ok, ich habe mir die Szene gerade nochmal angeschaut. Tatsächlich ging es der Tochter bei der Aussage um ihren Bruder.

    Egal! So ein verschenktes Potential.

  8. nakedtruth sagt:

    Beim Namen der Folge hatte ich eigentlich gedacht es geht um einen dieser hässlichen kugelförmigen Raumer.

    Stattdessen beamt Dr. Doom seine vorlauten Blagen ins Nirwana.

    Beide augen zu und ne 4 gezückt.

  9. Raketenwurm sagt:

    Nur mit dem Wissen, daß da ein Beam-Professor am Werkeln ist, hatte ich eigentlich eine Folge erwartet, indem Mr. Beam mit seinem neuen Transportersystem die ganze Zeit nur Fehlmaterialisierungen produziert, bis dann am Ende auf Grund eines plötzlichen Warpkernbruchs Captain Archer unbedingt in den Maschinenraum gebeamt werden muß und das dann klappt, sodaß sich der Prof. samt Crew freudig in den Armen liegen. – das wäre eine tolle Folge geworden.

  10. Anonymus (Bosch) sagt:

    Nun, an der neuesten Episode (Observer Effect) sieht man mal wieder, das es durch aus Sinn macht, alte Trekker für das Drehbuch zu verpflichten: Die Familie Reeves-Stevens hat nun schon zum 2. Mal für Coto (nach den Spiner-Episode) eine für Enterprise durchaus ungewöhnlich TNG'sche Handlung entworfen.
    Und wie schon weieter oben jemand erwähnt hat: Die "Nebencharaktere" gewinnen in der Tat an Tiefe. Erstaunlich! Kann es sein, das dies eine neue Form der 4x Staffel typischen 3teiler wird? Nur statt eines gemeinsamen Handlungsbogens diesmal eine Gemeinsame Absicht: Charakterentwicklung? Schon die 2. Folge ohne Action…wow!
    Und wieder ein Rückgriff auf altbekannte (und seit Kirk lang verschollene) Star Trek Rassen!
    Also ich bin ehrlich begeistert.
    So etwas mag ich halt…nennt mich ruhig altmodisch.
    Ich ziehe meinen Hut!!!

    Live, longing for prosperity!

  11. bergh sagt:

    tach auch !

    @Herrn Bosch
    Ich kann Dir da folgen und zustimmen,
    "Observer Effect" ist ein Hammer.
    Soweit weg von Ent wie es an TNG/TOS dran ist.
    So wollen wir das haben !

    Gruss BergH

  12. Gast sagt:

    Es heißt "Cochrane", Sünder! *g*

  13. Locutus266 sagt:

    Den neuen Folgen muß man aber positiv anrechnen, daß kaum Gebrauch von Phasern gemacht wird. :-) Ich hoffe, das hält sich zur Abwechslung mal ein wenig.

    Bei TNG mußte immer erst die Hölle los sein, damit Jean-Luc "Feuer" gerufen hat und das war auch gut so!

  14. enyak sagt:

    Die neue Folge ist nicht schlecht (aber auch nicht überragend) und ein viel besserer Vertreter der Spezies "eigentlich nichts los, aber trotzdem unterhaltsam" als diese Folge.

  15. Gast sagt:

    hm….hab grade mal "Observer Effect" geguckt und muss sagen… Thumbs up.
    Das ist eine der wenigen Enterprise Folgen die mich irgendwie begeistert. Ein echtes Ü-Ei, Spannung Spiel und Schokolade. Keine Effekte, keine Masken (bis auf Phlox), keine Fleischbeschau und trotzdem irgendwie recht spannend. Ich glaube sogar nen zweiten Gesichtsausdruck bei Archer gesehen zu haben. Alles in Allem für mich die beste Folge seit langem.
    Ich finde diese Beobachterfolge sogar besser als ihre Pendanten bei Voyager (4.07 Verwerfliche Experimente) und TNG (3×18 Versuchskaninchen), wobei Jaenway mit Nadeln im Kopf natürlich ein sehenswerter Anblick ist.

  16. Gast sagt:

    Also ich denke, der Name 'Daedalus' ist weniger eine Analogie zu dem Scheitern Ericksons zu verstehen als zum Scheitern dieser Episode ansich…

    Aber 'Observer Effekt' zeigt doch, dass nicht jeder Aufguß einer alten Idee wirken muß wie ein Aufguß einer alten Idee.

  17. enyak sagt:

    Wobei man "Observer" immernoch vorwerfen kann, daß der Plot ohne etwas wie eine überraschende Wendung abgespult wird. Interessant und unterhaltsam ja, aber eben auch vorhersehbar. Trotzdem ein wesentlicher Fortschritt gegenüber früheren ENT-Tagen.

  18. hotzenplotz sagt:

    Und ich musste zu meinem unehrlichen Erstaunen und auch erbosst feststellen dass Hoshi anstatt was mit T'Pol anzufangen lieber gleich ganz was anderes gemacht hat… um hier mal nicht schon wieder alles vorwegzunehmen. So wird das aber nie was werden, Fräuleins. Pah!
    hotz'

  19. Gast sagt:

    Muß nur noch schnell (mit schulmeisterlich erhobenem Zeigefinger) anmerken, dass wir bei all der Lobhudelei über den – noch immer nicht rezensierten – Beobachtereffekt nicht außer acht lassen sollten, dass Reed und Travis eigentlich immer nur dann was zu sagen hatten, wenn sie irgendwie nicht ganz Sie selbst zu sein schienen. Somit ist die Charakterentwicklung eigenlich schon mal wieder zum Teufel… allerdings bleibt ja noch Hoshi, die sich elegant der Übergriffe von Mr. Bush…sorry… Tucker erwehrt!
    Grüße aus dem Jenseits!

    Anonymus (Bosch)
    Na ja, eigentlich nicht ganz Jenseits, nur ein fremder PC…

  20. Gast sagt:

    wie auch immer, obwohl der rahmen geklaut war, war dies eine geile folge wie ich finde

  21. ted_simple sagt:

    Welch eine Rentner-Folge. Schickt Enterprise besser auch in den Ruhestand. Der amerikanische SciFi Channel soll lieber für Stargate (Atlantis) und Battlestar Galactica zahlen.

  22. ted_simple sagt:

    Wenn man keine Ideen mehr, sollte man einfach das Erzählen aufgeben.

    Meine Meinung.

  23. hotzenplotz sagt:

    >> Wenn man keine Ideen mehr, sollte man einfach das Erzählen aufgeben.

    …und stattdessen lieber SciFi geballere mit Tech-Babble und leichtbekleideten Frauen in lasziven Posen kombinieren :-)
    hotz'

  24. Gast sagt:

    Und Homoerotik!
    Die Frauen wollen auch mal was zu sehen kriegen!

    Gruß
    KT

  25. ted_simple sagt:

    Mein Punkt ist, dass Battlestar Galactica ein interessantes Konzept und tatsächliches etwas zu erzählen hat.

    Bei Enterprise sieht man hingegen, dass nach dem Wegstreichen von Sex & Crime nicht mehr viel übrigbleibt.

    Vielleicht wieder Zeit für einen Dreiteiler? Da gibt es immerhin noch einen Spannungsbogen.

  26. bergh sagt:

    tach auch !
    [quote]Vielleicht wieder Zeit für einen Dreiteiler? Da gibt es immerhin noch einen Spannungsbogen.[/quote]
    Der in der Mitte bricht……

    Battlestar Galactica ?
    Wo einem immer die Fuesse einschlafen wenn der hmmm nennen wir es exentrische Dr.Baltar mit seiner Vision hmmm nennen wir es interagiert ?

    Och nee !
    Ausser in der Trick und Weltraumszenen, da sind sie gut und Strbuck als Frau ist Klasse.

    Gruss BergH

  27. The Chosen One sagt:

    Battlestar Galactica ist das leckerste was momentan an SciFi im Fernsehen läuft. Eine Serie mit Handlung (!), Schauspielern (!!) und Dynamik (!!!).

    Das kann nicht mal der Manny aus Enterprise rausholen, weil es erst mal gar nicht drin ist. Aber immerhin bemüht er sich…

    … "Explains why Klingons look different during Captain Kirk's day than all the times after and before."

    Bitte was?

  28. Gast sagt:

    Laut Lesch dient der Stirnwulst ja nur dem Schutz des Gehirnes wegen Gamma-Strahlerung bei Lichtgeschwindigkeit… *g*

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