„Jupiter Ascending“ – Review zur Modenschau der Eitelkeiten

„Jupiter Ascending“ hätte wohl ein großes Franchise werden können für alle, denen „Matrix“ zu kultig und „Interstellar“ zu bücherregalig war. Immerhin konnte sämtliche Farben des Regenbogens als Darsteller für diese Fasching-Doku gewonnen werden, plus ein paar CGI-Krokodile mit 1998er Gesichtsmimik! Und nur, weil ein paar Deppen diesen Film nicht verstanden haben, heißt es ja nicht, dass er schlecht war, oder? Und nur, weil nichts von Belang passiert, kann man doch trotzdem Spaß an einem Verriss haben, nicht wahr?
Ein Traum wird feucht: „Super Mario Maker“ ist da!

Um es dem nun folgenden zweiseitigen Genörgel vorweg zu nehmen: SMM ist der beste Editor, den ich kenne. Und theoretisch könnte man damit die besten Spiele designen, die ich kenne. Ja, dieses Tool ist brillant, liebevoll designt und die Schildkröten wechseln die Farbe, wenn man sie schüttelt – die ich übrigens ebenfalls … kenne. Doch ab und an schleichen sich ein paar kleine Fehlerchen in das System ein. Und die wären: Die User. Die müsste man nämlich alle rausschmeißen. Und dann ein paar Nintendo-Designer 1000 brillante Levels basteln lassen. Fertig: Spiel perfekt!
Flüchtlinge in Deutschland – (K)ein Lösungsvorschlag.

Flüchtling. Ein Wort, das so oft gesagt und geschrieben wird, dass man plötzlich Lust auf einen alten Peter-Alexander-Film bekommt. Oder das Musikantenstadl. Da ist die Welt wenigstens heile und nicht zu komplex mit den ganzen Komplexen und so. Obwohl wir das hier eigentlich ignorieren wollten, um über den neuesten Fanfilm zu berichten, bat uns die Bundesprüfstelle für themengleichgestellte Medien darum, auch endlich unseren Artikel abzuliefern. Denn erst, wenn ALLE ihre Quote voll haben, gibt es wieder Artikel über lustige Eisbären im Zoo. Und die mögen die Nazis ja auch so gern!
„Star Trek – Renegades“ – Das Review zum Profi-Fanfilm

„Okay, Kollege Sparkiller! Heute schaue ich mir endlich den Schluss von diesem Fanfilm… Oh, schau mal! Ein Hund mit einem aufgestellten Schwanz!“ – Seit Jahren war Tim Russ‘ „Renegades“ jetzt in der Mache, und die Zeit, die ich zum Fertiggucken benötigte, schien anfangs nicht weniger Sylvesterfeiern in Anspruch zu nehmen. Doch mit einfachen Atemübungen (= Das hochgewürgte Essen einfach über die Unterlippe laufen lassen) und Training der eigenen Toleranz (= Einfach noch mal den Vorgänger „Of Gods And Men“ gucken) schaffte ich es bis zu diesem Review.
„Thor – The Dark Kingdom“ – Das Review kurz vor Thoresschluss

(Äh… Im Englischen „Dark World?“ Im Deutschen „Dark Kingdom?“ Wegen unseren schmerzlichen World-Kriegen, oder watt?) Da! Endlich „Thor 2“! Der alte Klap schafft es also endlich wieder, Kinofilme zu exakt dem Zeitpunkt zu reviewen, in dem sie uralte Klassiker werden. Tja, Aktualität ist eben immer noch das beste Rezept. Aber taugt der Nachlutsch von Teil 1 überhaupt etwas? Ist das alles so trashig, dass es schon wieder … irgendein positiv besetztes Adjektiv ist? Oder hat die so genannte „Marvel-Formel“ langsam den luftleeren Raum hinter dem „=“ erobert?
Die blutigen Vier – Unheimliche Filme mit Geschmack.

Verstörende Filme müssen inhaltlich mehrere Kriterien erfüllen: Aus Freunden sollten komisch agierende Besessene werden, dumme Sprüche und ständige Selbstironie haben draußen zu bleiben (holt J. J. Abrams dort bestimmt bald ab!) und wenn am Ende noch alle Körper hermetisch verschlossen sind, waren garantiert zu wenig Küchenmesser im Haus. Bei uns gibt es heute vier Filme, die fast alle diese Merkmale erfüllen. UND: Sie sind eigentlich alle gaaanz gut. Eine Premiere auf Zukunftia! – Im Jahr 2025 vielleicht mal wiederholen?
Die Toten von Alpha III – Eine fast wahre Geschichte.

Worte. Taten. Sie bedeuteten nichts mehr, waren hohl geworden. Und dennoch wanden sie sich noch träge durch die Zeit, hin zu einem fernen Ziel.
Warum?
Lest es selbst…
„Y / N – You Lie You Die“ – Review? Ja oder nein?

Demnächst auf Zukunftia: Drei Filme aus der „verstörenden“ Schiene. Größtenteils mit übernatürlichen Elementen, noch dazu empfehlenswert und garantiert ohne Ant-Man, Giraffenkopp-Man oder anderen Fetischspielchen der explodierenden Art. – Doch vorab möchte ich diesen Streifen reviewen, um die nachfolgenden nicht zu kontaminieren. Also dann: Korkenzieher in die Wände des Plattenbaus und das Asbest rausgefuddelt, denn jetzt kommen… Yes-Man und No-Woman!
„Ex Machina“ – Das Review für Herrn Turing

Der SPIEGEL fand den Film ja richtig klasse. – Ein Alarmsignal, das mir zu denken geben sollte. Da das Magazin aber aus irgendeinem Grund das Ende mal NICHT gepoilert hat, wollte ich dieses historische Ereignis doch mit meinem Zuschauen veredeln. Und somit ging ich der Frage nach: Wenn der x-te Film zum Thema KI etwas (Neues?) sagen möchte, ist DAS dann noch Intelligenz? Und wenn man seinen Roboter weiblich-hübsch gestaltet, ist das Pimperthema dann eigentlich determiniert – oder doch nur komplett vorherbestimmt?
„Elysium“ – Das Review für „die da oben“

Eigentlich wollte ich dieses Epos gar nicht sehen, sah es doch aus wie eine Mischung aller Filmen, die mich am Ende enttäuscht haben. Aber wer rechnet schon damit, mit diesen lockeren Prognosen IMMER Recht zu behalten? – Da es mal wieder Zeit für meine 1 % an jährlicher Falscheinschätzung war, wollte ich dem Film also die Chance geben, diese Lücke für sich zu finden. Tja, und nun bin ich der schuldbewusste Lücken-Büßer. Ergo: Mein Fehler, Blomkamp. Es liegt nicht an Dir…
„Jurassic World“ – Das Review, das kaum Zähne zeigt

„Wissenschaftler mit Allmachtsphantasie, kleine Kinder in Gefahr und Söldner gegen T-Rexe… Rexetten… Rexoten. Wie vorhersehbar.“ – So oder so ähnlich würde ein Kritiker wohl auf diesen Film reagieren. Bis zu dem Moment, indem er von einem Hollywood-Produzenten gebeten werden würde, WIRKLICH ein Drehbuch zu den ollen Zahnechsen zu verfassen. ICH jedenfalls würde schon aus dramaturgischen Gründen irgendwas mit allmachtsphantastischen Forschern reinbringen, gefolgt von nervigen Kindern (weil in den drei Filmen davor auch) uuud … den einen oder anderen T-Rex.
„Iron Man 3“ – Ein un-Iron-isches Review?

Endlich kehrt der Mann aus Metall zurück! – Nein, nicht mein Vater nach 12 Packungen Nahrungsergänzungsmitteln („Zink, Eisen UND Palladium in einer Kapsel! Da musste ich einfach zugreifen!“), sondern Tony Stark. Doch diesmal ist er irgendwie depri drauf, hat diese schwammige Workholic-Lustlosigkeit, die beim Zusammenbauen von hundert futuristischen Metallanzügen schon mal aufflackern kann. Wie gut, dass ein Terrorist namens „Der Mandarin“ ihn da kurz rausreißt, oooder? – Wir alle wissen schließlich, dass Mandarinen nur eine sehr kurze Zeit im Jahr überhaupt gut munden…?
21.05. bis 24.05.: Klapo-Roman „Jenseits der Götter“ gratis!

Hier die Kurzfassung für die ganz Eiligen: Irgendwann ab Morgen gibt es das eBook bei Amazon drei Tage lang kostenlos. Vermutlich zum letzten Mal. Damit es diejenigen nicht verpassen, die zumindest hier oft reinschauen, gibt es nun diesen kurzen Ankündigungstext. – Okay so? Für mehr Details einfach weiterlesen…
„Die Insel“ – Das Review ohne Sandstrand

Anno 2005 wurde dieser Film mittel bis schlecht bewertet. Das war Grund genug, um ihn 6 Jahre nicht sehen zu wollen, 4 Jahre lang ein bisschen und mich heute … nach dem ersten halben Dutzend zurück zu sehnen. Dabei hatte „Die Insel“ eine sehr gute, frische Idee, die vermutlich erst vor wenigen Jahrhunderten von irgendeinem anderen Schlaukopf entwickelt worden ist („Alice im Organspenderland“?). Was ich allerdings bis gestern nicht wusste, ist die Tatsache, dass es eigentlich ZWEI Filme aus 2005 mit diesem Titel gibt…
Zeit(reise) für Kleinkunst: Drei SF-Filme im Review

Drei Geheimtipps(?), zugleich aber drei sehr übliche SF-Storys: Kommunikation durch die Zeit, Murmeltiertage und Aliens auf einem Mond. Drei mal ein relativ geringes Budget, drei mal C-Promis und europäisches Flair. – Bei dieser Beschreibung konnte alles herauskommen: Überirdische Klapo-Wutanfälle, Sonderpreise in der Kategorie „Besonders mittelprächtige Mittelpracht“ oder herbstgleiche Begeisterungsstürme. Hier also nun die drei Kandidaten für meinen Herzinfarkt: „The Caller – Anrufe aus der Vergangenheit“, „Repeaters – Tödliche Zeitschleife“ uuund: „Europa Report“…
„Automata“ – Unser Review ist ein Automatismus

„Automata“? Klingt wie eine aufdeckende Dokumentation über Spielotheken-Besitzer. In Wirklichkeit ist es aber die Antonio-Banderas-Version von Will Smiths „I, Robot“ mit optischen Anleihen von „Blade Runner“ (Beginn) und „Wüsten – Die BBC-Dokumentation“ (Ende). Also so eine Art intellektuelles Multi(film)kulti-Best-Of mit Bezügen auf Asimov und die anderen „alten Meister“. Genug Vergleiche aufgezählt? Ja? Gut, dann kommen wir jetzt zum zweiseitigen Fazit-Text:
