„Battlestar Galactica“ – Review der besten zwei Staffeln

BSG ist dreckig, zeigt echte Probleme, politische Fehden, Knackis und Untergänge zackig. Ja, die Serie bot damals, um 2004, genau das, was Archer nebst schweigendem Schiffscomputer der Enterprise uns damals nicht erzählten: Abenteuer aus einem längst vergangenen Land in der Zukunft. Eben dystopische SF at it’s okayest. Hier ein Review der ersten Hälfte der Serie…
Star Wars: Das Erwachen der Macht. – Klapos Erwachen macht Krach.

Wie konnte J.J. Abrams das allen SF-Fans nur antun? Welcher haariger Wookie hat seinen Unterleib zugeritten, um uns so zu verhöhnen?! Ich bin schockiert, entgeistert und völlig neben der Spur, ach was, neben allen Spurenelementen! War das alles ein hundsgemeiner Langzeitplan, um meine Wut gegen ihn noch zu steigern? Lest alles über meinen Gefühlsausbruch im brandneuen Review zu Star Wars 7.
Knapp über „Natürlich“ – Sieben Reviews zu Mysteryfilmen

Ja, liebe „Mimimi“-Sager: Das hier ist eine SF-Seite, kein Sammelbecken für Thriller-Weiber („Ein verrückter Serienmörder? So was habe ich ja schon seit 10 Minuten nicht mehr gelesen/gesehen!“). Trotzdem will ich heute mal ein paar Filme empfehlen, die nur ab und an übernatürlich/ übertechnisiert sind, aber dennoch irgendwie überraschen. Klar, ein Axtmörder ist kein Raumschiff, aber wenn ersterer das richtige „Triebwerk“ in Form eines soliden Twists verpasst bekommt, kann er sicher mehr überraschen als „Ender’s Game“, „Star Wars 7“ und Co… Daher jetzt: sechseinhalb irgendwie spannende Filme.
„Jenseits der Macht“ – Macht nix: Mein zweiter Roman ist erhältlich.

(Relativ okayener) Erfolg hat eben seinen Preis: Weniger Zukunftia-Artikel, dafür mehr grübeln und Kopf-, sowie Storystrang-Zerbrechen. In den letzten Monaten versuchte ich verzweifelt, alle meine Ideen (auch die zur richtigen Anwendung der Rechtschreibung) korrekt in „Jenseits der Macht“ einfließen zu lassen. – Sollten im zweiten Teil des Jenseits-Zyklus alle bekannten Figuren sterben, oder nur 90 % der sympathischen Charaktere? Oder will ich ein Plädoyer für die Liebe, in der selbst die Toten am Ende den sogenannten „Star Trek III“ machen? Motto: „Auf der Suche nach Mister Nebencharakter?“ – Wie auch immer: Der zweite Roman ist feddich und ich auch… Blll…
„The Expanse“ – Review! Expandiert die TV-Serien-Welt?

Eins (bzw. eine Million Dollar pro 10 Minuten) muss man der freshen Weltraum-Serie schon nach den ersten 30 Sekunden lassen: So etwas Aufwendiges habe ich im Fernsehen zuletzt gesehen, als ich kürzlich bei einer TNG-BluRay einschlief und mir Michael-Bay-Effekte dazuträumte. Die Kameraeinstellungen, die Effekte, die Schnitte, sogar die Unschärfen zwischen anderthalb Zooms… Alles so top für eine SF-Serie, dass man Babylon 5 in 10 Jahren mal für ein Scherenschnittexperiment von Grundschülern halten wird.
Endlich wieder „Episoden“ unter 150 Millionen Dollar: Star-Trek-Serie startet 2017!

Da kommt man gerade aus einem Kurzurlaub mit Horst Seehofer – und dann erspäht man gleich DAS: Es wird tatsächlich eine neue ST-Serie kommen! Schon/erst 2017! – Der skeptische Berufszyniker wird jetzt abwinken, bis es nicht mehr nach Gummiohren riecht, jedoch sind wir bei Zukunftia etwas anders drauf: Ab jetzt gibt es hier jede Woche knallharte NEWS zu der neuen Erfolgsserie der Zukunft! Denn jeder kennt die Regel, dass nicht nur ungerade ST-Filme schlecht sind, sondern auch alle Serien ohne Archer und Janeway ganz her-vor-ragend! Was allerdings gegen diesen Fakt spricht, ist die Tatsache, dass Alex Kurtzman für die Wiedergeburt verantwortlich zeichnet…
„Der Marsianer – Rettet Mark Wattney“ – Review in rot.

Der Marsianer ist wie alle guten Filme: Schwer zu reviewen. Dieses könnte also leicht das langweiligste Review aller Zeiten werden. Denn wenn sich die Herren Filmemacher nicht mal dazu bereit erklären, uns mit wilden Schnitten in die Bordtoilette zu verwirren, dann muss es eben ein luschig runtergeschriebenes „Joah, alles janz jut!“-Review geben! Das kommt davon, dass ich den letzten „Turtle“-Film nicht bis zum Ende durchgehalten habe. Jetzt müssen wir hier alle „leiden“:
Asterix, Band 36: „Der Papyrus des Cäsar“ – Das kolportierte Review!

Ja, der neue Asterix ist da! Was vor einigen Jahren noch ein Grund war, mit Idefix zusammen die ausgerissenen Bäume (und Träume) vor dem Egmont-Verlag anzuheulen, entwickelt sich endlich wieder zu einer soliden Freu-Lösung depressiver Altfans. Kollege Sparkiller legte dann auch sooo schnell mit einem Meinungskasten vor, dass ich diesen Band schnellstmöglich ebenfalls im Klokasten dieses Gehirns versenkte, um unten dieses Review rauszuziehen. – Na dann, WordPress-Papyrus ab:
„KIC 8462852“ – Wer macht das Licht am Stern aus?

Der Stern mit dem griffigen Kennzeichen „KIC 8462852“ macht etwas ganz besonderes: In unregelmäßigen(!) Abständen schwankt sein Licht um bis zu 22% – und das seit Jahren der Beobachtung. Da Sterne normalerweise Jahrmillionen Jahre vor sich hin dimmen, bevor sich ihr Wikipediaeintrag ernsthaft verändert, ist dies den Forschern ein Rätsel. Ein davor geschobener Planet wäre die einfachste Lösung, aber der müsste bombastisch groß sein und trotzdem durchschaubare Bewegungsmuster befolgen. Ebenso Schwarze Löcher oder anderer Mummenschanz.
„An zwei Mächte und an Gott glauben“ – Zukunftia klärt auf.

Dass die Anzahl an behämmerten Mails an Redaktionen wie die unsere abnimmt, zeigte Kollege Sparki und mir, dass die Bildungsreform seit 10 Jahren auf einem guten Weg ist. Oder aber, dass die Kommentarfelder bei YouTube immer noch nicht ganz voll sind. Doch: Endlich gibt es mal wieder einen bemerkenswerten „Leserbrief“, der eigentlich eine Mail an Kollege Sparkiller war. Er betreibt ja das große „Star Wars Forum“. Unabhängig vom Thema (= Es gibt keins) zeigt der Autor hier, wie man öffentliche Aufmerksamkeit generieren kann, ohne negativ aufzufallen! Da lacht sogar der Hitler im Kanzleramt!
„Jupiter Ascending“ – Review zur Modenschau der Eitelkeiten

„Jupiter Ascending“ hätte wohl ein großes Franchise werden können für alle, denen „Matrix“ zu kultig und „Interstellar“ zu bücherregalig war. Immerhin konnte sämtliche Farben des Regenbogens als Darsteller für diese Fasching-Doku gewonnen werden, plus ein paar CGI-Krokodile mit 1998er Gesichtsmimik! Und nur, weil ein paar Deppen diesen Film nicht verstanden haben, heißt es ja nicht, dass er schlecht war, oder? Und nur, weil nichts von Belang passiert, kann man doch trotzdem Spaß an einem Verriss haben, nicht wahr?
Ein Traum wird feucht: „Super Mario Maker“ ist da!

Um es dem nun folgenden zweiseitigen Genörgel vorweg zu nehmen: SMM ist der beste Editor, den ich kenne. Und theoretisch könnte man damit die besten Spiele designen, die ich kenne. Ja, dieses Tool ist brillant, liebevoll designt und die Schildkröten wechseln die Farbe, wenn man sie schüttelt – die ich übrigens ebenfalls … kenne. Doch ab und an schleichen sich ein paar kleine Fehlerchen in das System ein. Und die wären: Die User. Die müsste man nämlich alle rausschmeißen. Und dann ein paar Nintendo-Designer 1000 brillante Levels basteln lassen. Fertig: Spiel perfekt!
Flüchtlinge in Deutschland – (K)ein Lösungsvorschlag.

Flüchtling. Ein Wort, das so oft gesagt und geschrieben wird, dass man plötzlich Lust auf einen alten Peter-Alexander-Film bekommt. Oder das Musikantenstadl. Da ist die Welt wenigstens heile und nicht zu komplex mit den ganzen Komplexen und so. Obwohl wir das hier eigentlich ignorieren wollten, um über den neuesten Fanfilm zu berichten, bat uns die Bundesprüfstelle für themengleichgestellte Medien darum, auch endlich unseren Artikel abzuliefern. Denn erst, wenn ALLE ihre Quote voll haben, gibt es wieder Artikel über lustige Eisbären im Zoo. Und die mögen die Nazis ja auch so gern!
„Star Trek – Renegades“ – Das Review zum Profi-Fanfilm

„Okay, Kollege Sparkiller! Heute schaue ich mir endlich den Schluss von diesem Fanfilm… Oh, schau mal! Ein Hund mit einem aufgestellten Schwanz!“ – Seit Jahren war Tim Russ‘ „Renegades“ jetzt in der Mache, und die Zeit, die ich zum Fertiggucken benötigte, schien anfangs nicht weniger Sylvesterfeiern in Anspruch zu nehmen. Doch mit einfachen Atemübungen (= Das hochgewürgte Essen einfach über die Unterlippe laufen lassen) und Training der eigenen Toleranz (= Einfach noch mal den Vorgänger „Of Gods And Men“ gucken) schaffte ich es bis zu diesem Review.
„Thor – The Dark Kingdom“ – Das Review kurz vor Thoresschluss

(Äh… Im Englischen „Dark World?“ Im Deutschen „Dark Kingdom?“ Wegen unseren schmerzlichen World-Kriegen, oder watt?) Da! Endlich „Thor 2“! Der alte Klap schafft es also endlich wieder, Kinofilme zu exakt dem Zeitpunkt zu reviewen, in dem sie uralte Klassiker werden. Tja, Aktualität ist eben immer noch das beste Rezept. Aber taugt der Nachlutsch von Teil 1 überhaupt etwas? Ist das alles so trashig, dass es schon wieder … irgendein positiv besetztes Adjektiv ist? Oder hat die so genannte „Marvel-Formel“ langsam den luftleeren Raum hinter dem „=“ erobert?
Die blutigen Vier – Unheimliche Filme mit Geschmack.

Verstörende Filme müssen inhaltlich mehrere Kriterien erfüllen: Aus Freunden sollten komisch agierende Besessene werden, dumme Sprüche und ständige Selbstironie haben draußen zu bleiben (holt J. J. Abrams dort bestimmt bald ab!) und wenn am Ende noch alle Körper hermetisch verschlossen sind, waren garantiert zu wenig Küchenmesser im Haus. Bei uns gibt es heute vier Filme, die fast alle diese Merkmale erfüllen. UND: Sie sind eigentlich alle gaaanz gut. Eine Premiere auf Zukunftia! – Im Jahr 2025 vielleicht mal wiederholen?
