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„Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.06, “Gnade”

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.06, “Gnade”

(Nein, ich nutze die Steilvorlage des Episodentitels nicht. Trotzdem danke!)
Ich weiß ja nicht, was die Autoren vor ihrer Arbeit so einschmeißen, aber ICH würde bitten: Nehmt weniger davon! Der Rest der Menschheit will nämlich 1% abhaben. – In dieser Folge geht es darum, dass man sich auf einer Party auch dann wohlfühlen kann, wenn der komplette Sicherheitsdienst im Koma liegt. Oder war das ein cleverer Kommentar zur weltpolitischen Sicherheitslage? Inzwischen traue ich den Machern alles zu.

Inhalt: Auf einer bierseligen Jazz-Party sorgt Picards Truppe dafür, dass Renèe Picard erst 5 Minuten später die Feier verlässt. Von diesem epischen Erfolg geblendet, übersieht Jean-Luc leider den heranrasenden Dr. Soong, der zum Wohle seiner künstlichen Tochter alle ethischen Bedenken fahren lässt.
Durch den fünften Gang – und den Enddarm.

Besprechung:

Toll finde ich, dass auch diese Folge wieder kürzer ist als die letzte. So spart man Lebenszeit und Alex Kurtzman kann das Brainstorming demnächst an der roten Fußgängerampel durchführen. Gerade zu Corona-Zeiten eine tolle Idee!

Zu den Kritikpunkten:

– Wenn man keinen spannenden Episodenstart hat, muss man eine VORSCHAU einbauen – an die man dann „35 Minuten vorher“ dranschreibt. Blöd nur, wenn das erste Bild so unspannend ist, dass ich mir auch schnelltrocknende Farbe auf den Fernseher hätte kleistern können. Wir sehen nämlich nur Picard, der auf dem Boden liegt und aus dem Mund blutet… Dazu gedämpfte Stimmen, wie: „Wir müssen ein Krankenhaus hierherfahren!“ – „Bist du verrückt? Das ist aus Beton!“

Nein, man fragt sich hier nicht wirklich, WAS passiert ist. Denn man kennt das ja von den eigenen Verwandten: Tante Helga fliegt mit ihren 88 Jahren auch ständig über den Dackel.

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.06, “Gnade”

„Er ist auf einer Weintraube ausgerutscht. Zum zehnten Mal!“ – „Keine Sorge, sein Androiden-Metabolismus wird ihn innerhalb eines angemessen simulierten Genesungszeitraums reparieren. Kommt wieder, wenn die nächste Traubenernte reif ist.“ – Blutgruppe Stern-1-von-5-Negativ: Diese Folge zeigt großes Selbstbewusstsein in Bezug auf den eigenen Kanon. Gepaart mit Demenz.

– Schon blöd, dass einem dieser Robo-Twist der ersten Staffel voll auf die Füße fällt? Aber okay, man hatte sich ja damals abgesichert, als man erwähnte, dass der Roboter genauso senil, schwach und bettlägerig wie ein normaler Mann werden würde. („Juchuuu! Und können sie auch Zahnausfall reinpatchen?“) Nur den Kunstblut-Generator im Mund hatte man vergessen?

– Derweil schusselt und stümpert man sich auf die total wichtige(?) Party. So betäubt Jurati im Sicherheitsraum im allerletzten(!) Moment alle Anwesenden, nur um dann gefesselt festzusitzen. Zwar wird das mit neu eingeführten Borg-Kräften schnell behoben, aaaber man fragt sich schon, warum wir uns mediengeschichtlich wieder zwischen TNG und der Olsen-Bande befinden.

– Panne auch, wie man immer wieder von einem Thema zum anderen kommt, indem Figuren eine Gefühlsregung plump thematisieren. Hier nur wenige Beispiele von vielen:

„Picard, ihre Stimme ist so anders, wenn Sie mit mir reden. Finden Sie mich etwa scharf? Oh, jetzt war Ihr Gesicht anders, also haben Sie gelogen.“

„Sie wirken so fröhlich, alsooo sind Sie fröhlicher geworden, Rios?“ – „Hey, das stimmt! Wegen der sexy Ärztin, der fehlenden Autoabgase in diesem Raum (dachte, die wären 2024 üblich) und dieser tollen Streichhölzer in meiner Hand. Die muss ich mir bei unserer Serie immer in die Augen klemmen, weil sooo wenig passiert.“

„Hey, Renée Picard ist angespannt, obwohl sie locker wirkt. Sie zieht dann immer an ihren Ohrhaaren und spielt an ihrem rechten Nasenloch.“

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„Gerade hat Q ihr geschrieben, dass sie noch einen halben Becher Cookie Dough im Kühlschrank hat. Jetzt wird sie nach Hause gehen und diese öde Jupitermission niemals durchführen.“ – „Schnell, schick ihr ein TikTok-Video, wir müssen die Menschheit retten!“ – Der Intellekt leckt: Dieser Dialog ist beinahe der Episodeninhalt. Fehlt nur noch ein Deepfake-Video von Sparkiller, in dem ich anstatt Jurati singe, und wir könnten das Review beenden.

Im Ernst, das ist so mies geschrieben, dass es wie eine Telenovela wirkt. IHR bemerkt meine Abscheu deswegen immer dann, wenn ich Sparkiller in seine Redaktionsteekanne breche. Und er sich über den Geschmack beschwert. („Hey, der schmeckt so mies, dass ich lachen muss!“)

So gefühlsduselig geht es weiter: Raffi bekommt erneut eine Vision von Elnor, weswegen sie halb in Tränen ausbricht (hat sie auch Angst, dass er wiederkommt? Verstehe ich!). Rios tut bereits so, als habe er sich in die schöne Ärztin unsterblich verliebt („Sie hatte alle ihre Stethoskope in einer Glasbläserei mundgeklöppelt. Dieser Frau ist ein Handwerksgenie!“) und die Zeitwächterin bemerkt durch Picard, dass es nicht der geilste Job der Welt ist, 20 Jahre lang auf einen anderen Menschen aufzupassen – wie auch immer man das konkret macht, wenn man eine eigene Wohnung hat. („Ich stelle ihr dann immer Taschentücher vor die Tür, wenn sie erkältet ist.“)

Derweil trinkt Jurati entspannt ihr Bierchen und plaudert mit der imaginierten Borgkönigin laut über ihre „geheime Mission“, während man sie bereits anglotzt. Übrigens zum zweiten Mal an diesem Abend. – Wenn sie jetzt weitere fünf Male verhaftet wird, hat sie nur noch zehn Versuche frei, um unerkannt zu bleiben?

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.06, “Gnade”

„Probier’s maaal mit Verblödigkeit…“ – In der ursprünglichen Fassung sollte Picard eigentlich den Song „Mamaaa“ von Heintje singen. Aber der Chefautor fand es unrealistisch, dass Jean-Luc seiner Mutter huldigt, nachdem sie ihn immer mit einem Bolzenschussgerät in den Schlaf gestreichelt hat (siehe die mysteriösen Rückblenden). Aber schön, dass man noch Wert auf Konsistenz legt.

Auch weiß ich nicht mehr, was mir die Serie thematisch sagen möchte: Vor einigen Episoden erzählte man uns, dass Waldbrände(!) ein Hinweis auf Post- und/oder Prä-Apokalypse seien. Und dass drei Obdachlose neben einem Hilfsangebot(!) der Untergang des Abendlandes bedeuten („Es ist so furchtbar! Der eine hat sich sogar sechs Tage nicht geduscht!“ – „Klapo? Neee, der hat eine Wohnung.“)

Und nun ergießt man sich darüber, wie toll dieser Jazz-Abend doch sei. Und wie viel BESSER als gedacht dieses Zeitalter daherkäme. Wobei das Detail, dass neben der Astronautin noch zwei dunkelhäutige Astronauten mitfliegen dürfen, nicht gerade zufällig gewählt sein dürfte. Zugegeben, diese Raummission soll ja die große Ausnahme darstellen, die die Menschheit zum Besseren wendet…
Wobei ich auch hier langsam wissen will, was da konkret passieren soll.

Ist ja nicht so, dass russische Präsidenten mit Pipi in den Augen aufwachen und sagen: „Oh mein Gott! Das James-Webb-Teleskop hat die bisher älteste Galaxie gefunden. Ich glaub, ich werd Buddhist.“

Weiter in Stichpunkten:

– „Saufen – Die Serie“…
Erneut fällt dieser Abklatsch eines TNG-Reboot-Remasters durch das Thema Alkohol auf. So will Raffi gerne saufen, darf aber nicht, weil sie sonst weiße Mäuse-Elnors sieht. Und Renée Picard säuft sich vor der Astro-Mission gerne noch ein paar Triebwerksschäden ins Großhirn, weil Depressive so was nun mal machen.
Während Jurati einfach nur so säuft, ohne Grund.

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.06, “Gnade”

„Gott. Immer wenn ich an Elnor denke, will ich wieder mit dem Trinken anfangen. Ich wünschte, es würde mich niemand mehr an ihn erinnern.“ – „Können wir Ihnen helfen, nette Dame?“ – „Waaas? Ausgerechnet Orlando Bloom und Hugo Weaving?!“ – Saufen, Komma, Koma: Diese Lust auf’s Amüsieren wirkt in der Serie komisch. Ist ja nicht so, dass die Zuschauer die selbst mitbringen dürften.

– Apropos „Ohne Grund“: Die Borgqueen ist irgendwie ganz schön runtergekommen? Früher war sie eine Herrscherin über ganze Wälder und Sternenfelder, doch heute verteilt sie Lob für das toll-torkelnde Auftreten an der Bar. Nicht zu vergessen das Warp-verdächtige Gefasel von „Beste Freundin“, „Einfach mal Rumknutschen“ und „Hübsche Kleider“.
Ich würde darüber ja laut lachen, aber gerade kommt General Martok rein – und bekommt sein Ü-Ei nicht ohne Hilfe auf.

Wenn man bedenkt, was für Flitzpiepen heute SF-Drehbücher schreiben dürfen, wundert es mich aber nicht. Diese Leute können nur dann für das Genre schreiben, wenn die Raumstation aus Kitkat und Handyhüllen gebaut ist. – Da hilft es auch nicht, dass man sich einen Satz lang über den dauernden Handygebrauch unserer Zeit lustig macht. Für MEHR Selbst- und Fremdbetrachtung müssten die Drehbuchschreiber bereits ihre Oma fragen? („Bauchfrei in der Öffentlichkeit? Okay, baue ich ein!“)

– Jurati kann singen. Und sogar gar nicht mehr damit aufhören! Schade, da hatte ich mit meiner Vorhersage zu Episode 9 im Februar leider … recht. Ich hasse es, wenn die Realität der Satire keine Luft zum Atmen lässt.

– Verstehe ich das richtig? Q will über Dr. Soong unseren Picard davon abhalten, Renèe davon abzuhalten, die Astronautenparty zu verlassen? Und vorher schickt Q noch eine WhatsApp an Renèe, dass sie ruhig gehen könne? – Wow! Wenn ich nicht schon SF-Fan wäre, würde ich spätestens jetzt jemanden dafür bezahlen.

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.06, “Gnade”

„Ha! Volle Gleitseite erwischt! Nun wird dieser Q mir helfen und meine Tochter in eine echte Holzpuppe verwandeln!“ – Brent Spiners Humor ist unvergessen: Da spielt der Mann eine der ikonischsten SF-Rollen und mimt nun einen Mad Scientist, der nach dutzenden Klon-Fehlschlägen sein allerletztes Exemplar retten will. Äh… Was er lustigerweise mit Alex Kurtzman gemeinsam hat…

– Es ist ja schön, dass Picard seine Vorgängerin mit ein paar warmen Worten davon überzeugt, die innere Zerrissenheit zu vergessen („Wissen Sie, manchmal muss man einfach machen, wovor man Angst hat.“ – „Ach sooo. Bin ich noch nie drauf gekommen, Schnief.“). Aber da dieser Abend ja als sooo wichtig dargestellt wurde, wäre es doch okay gewesen, ihrer finalen Ansprache beizuwohnen? („Bin immer noch dabei, Tschö.“)

– Wenn man es genau nimmt, hätte sie natürlich auch zu jedem Zeitpunkt davor oder danach absagen können. Aber ich glaube, das fällt bei den Autoren unter „komplizierte Zeitreiselogik“ und sollte daher nicht hinterfragt werden… Ich bin mir auch nicht sicher, ob man nicht auch draußen mit ihr hätte sprechen können (soll ja Partys geben, die man dann wieder betreten kann), aber ich will die Gedankenspiele nicht zu crazy werden lassen.

– Doktor Soong entpuppt sich als Ursuppen-Antagonist und überfährt mal gerade (fast) Jean-Luc und Renèe. Tja, auch dies ist ein Plot, den ich mir bei Star Trek immer gewünscht habe. So wie damals, als Gul Dukat den Sisko mit dem Bulli gerammt hat, weil ihm die Pah-Geister das gesagt haben.
(Hey, Moment mal. Das war ja wirklich das Ende von DS9?)

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.06, “Gnade”

„Ich kann Ihren Captain nicht retten.“ – „Was fehlt Ihnen? Mullbinden? Klemmen? Medikamente?“ – „Nein. Immer, wenn ich ihn wiederbeleben will, kommt ein verzweifelt dreinblickender Robotermund aus den Innereien und sagt irgendwas von wegen: ‚Wenn sie mich dank der alten sieben Staffeln in Erinnerung behalten, genügt mir das.‘

– Praktisch: Picard ist zwar ein Androide, kann aber von einer Ärztin problemlos mit ein paar Pflastern und einem elektrischen Schock geheilt werden… Immerhin, ich dachte mit 6 Jahren auch, dass Krankenhäuser genau SO ihre Patienten retten. Fragt sich nur, warum Seven vorher noch erwähnte, dass „alle Organe Implantate“ wären. War ja dann nicht so wichtig? – Vermutlich meinte sie das auf einem Dödel-Level in der Art von: „Ein Samsung-Handy ist gaaanz anders sei als ein Apple-Handy.“

– Danach wird sogar über Hirnschwellungen, Hirnblutungen und Synapsen gesprochen. Ich weiß ja nicht, wie EURE Definition von „Androide“ ist, aber ICH glaube, dass die Autoren im Kinderbuch versehentlich auf die Seite mit den „Klonen“ geblättert haben, als sie es lernen wollten.

– Die Dialoge kann man erneut in der Pfeife krematorieren: Allein, wie Soong seine Tochter als „Projekt“ bezeichnet (liebt er sie nun oder nicht?) oder auch das Wiedersehen zwischen der Ärztin und Rios („Wir sind die Guten!“)… So viel Gänsehaut kann man mir angesichts dieses Fremdschams gar nicht verpflanzen.

– Ur-Soji ist wirklich nur ein Experiment von Soong. Und natürlich hat sie noch nie nach ihrem Vater gegoogelt („Was, Papi wurde rausgeworfen?“). Aber okay, dafür hat sie ja andere Stärken. So glaubt sie ernsthaft, dass man sich an uralte Fotos erinnert, auf denen man im Kindergartenalter ist.

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.06, “Gnade”

„Hey, ich bin gar kein Klon oder Android. Aber mein Vater ist ein … Echsenmensch?!“ – Kein Plot-Twist ohne Plothole-Twist: Inzwischen muss man annehmen, dass die Wendungen von einem Generator geschrieben werden. Wobei… Heißt das etwa, dass Alex Kurtzman auch ein Android…? Und könnte das unter KIs die gefährliche Emotion des Selbsthasses aufkeimen lassen?

– Wunderbar auch der Enthüllungsmoment, samt entsetzten Selbstgesprächen für den : „Oh – mein – Gooott?! Was – bin – ich?“ Mein Entschuldigungsschreiben an Uwe Boll geht jedenfalls morgen mit der Post raus.

Man könnte noch viel mehr aufzählen. Wie z.B. die Frage, wie Picard eigentlich „entkommen“ ist, als Soong durch einen blöden Blick die Sicherheitskräfte gegen ihn aufgebracht hat. So schnell kann doch selber der beste Treppenlifter nicht fahren?

Und wie lange GENAU muss eigentlich eine komplette Security ohnmächtig in ihrem Raum liegen, bis irgendwer etwas merkt?

, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.06, “Gnade”

„Ja, ungefähr sooo hoch muss mein Pegel liegen, damit ich das noch länger ertrage.“ – „Wein? Schnaps?“ – „Quatsch, es geht um meinen Geldspeicher, Mädchen!“ – So brave, so stunning: Der letzte Glückkeks vor der Weltraumausfahrt. Immerhin ist die Depression schon halb vergessen. Es stimmt also doch, was alle sagen: Einfach mal rrrausgehen, die Beine auf einer Schickimicki-Party vertrrreten!

Wie bitte? Um was es in der Episode eigentlich ging? Na, um eine Party, auf die man sich schleichen musste, damit dort nichts passiert.

Also so wie jede meiner eigenen Geburtstagsfeiern, buhuhuu.


Fazit:

Erneut muss ich sagen, dass alles so plump, gestreckt und sinnlos ist, dass daraus Kunst entsteht.

Ja, ich meine das ernst.

Man muss es erst mal schaffen, dass ein allmächtiges Wesen einen verrückten Professor auf eine Schnarchparty schickt, damit Picard KEINE inspirierende Ansprache halten kann. Während die Borgqueen im Kopf zu Gesangseinlagen aufruft, die genug Endorphine für die weitere Assimilation freisetzen. Und das alles, damit am Ende ein Roboter-Captain mit weichgeklopften Fleischneuronen im Koma liegt.

Kurzum, ich hoffe, diese Episode wird auf der nächsten Documenta auf den Bildschirmen laufen.

Als Star Trek-Folge:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

Als Aktionskunst am Gegenteil-Tag:

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKIS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Ballsaal für die Quäle, „Star Trek – Picard“, Kritik zu 2.06, “Gnade”
Oh, Picard wurde angeschossen! Wie furchtbar!

Wird er überleben? Oder wird man die bereits angekündigte dritte Staffel wieder absagen!?

Wahrlich ein tolles und gar nicht ausgelutschtes Stilmittel, um Spannung beim Zuschauer zu erzeugen!

*auf sprühende funken am zuckenden augenlied zeig*

Was noch so abging:

– Durch die Rückblenden vermute ich mal, dass Mutter Picard ebenfalls unter Depressionen litt und deswegen recht grobschlächtig und vor den Augen ihres Sohnes in einen passenden „Aufbewahrungsort“ gezerrt wurde? Wäre für die utopische Föderation dezent unpassend, aber dem Kurtz traue ich mittlerweile alles zu. Außerdem lebte Jean-Luc als Kind ja scheinbar im 19. Jahrhundert. Toll, diese Zeitreise-Stories.

– Ich liebe es, wenn meine Sci-Fi-Folgen zum größten Teil in einem Ballsaal spielen. Schließlich geht es ja vor allem um tolle Charaktere, wie wir sie aus Star Trek kennen! Solche, die sehnsüchtig auf die Whiskeyflasche starrten, sich über echte Zigarren freuen, über Knatter-Erlebnisse mit Rios reden (Huch, das hatte ich völlig verdrängt. Moment, es gab NOCH eine Picard-Staffel?!) und zu unerwarteten Gesangsausbrüchen neigen.

– Hach, der unerwartete Song von Jurati. Wohl meine liebste Stelle dieser Episode und ein weiterer Eintrag in das Kult-Archiv des Trek. Wer erinnert sich nicht gerne daran, wie Riker die Romulaner mit seiner Posaune in den Bann gezogen hat oder Harry Kim und seine Flöte für Applaus beim Hirogen Maskenball gesorgt haben. Nette Details beim Jurati-Auftritt waren das praktische Instant-Spotlight (während eines Stromausfalls!), die unverzüglich parat stehende Band und das absolut glaubwürdig begeisterte Publikum.

– Ja, die Borg-Queen fällt wieder angenehm auf. Aber, naja, seien wir mal ehrlich…

*verzweifelt auf alles andere zeig*

– Seven of Nine hatte wohl die besten Dialoge in dieser Episode. Ein Kompliment an meinen neuen Lieblingsautoren, die Cindy Appel. Aber sowas ist wohl keine Überraschung, wenn man bereits mit Top-Hits wie das MacGyver-Remake sein Talent schärfen konnte.

– Dass Nicht-Tallinn einfach nur über zwanzig Jahre lang Renée gestalkt hat ist schon etwas seltsam, gerade wenn wir bis auf die „Gary Seven“-Verbindung rein gar nichts über ihren Auftrag wissen. Besondere Fähigkeiten (von dem Qualm-Portal abgesehen) hat sie ja auch nicht. Aber die Gute einfach nur als Fanservice in den eh schon sehr stückeligen Plot reinquetschen wird man beim Kurtz-Trek ja wohl nicht machen?!

Apropos, die Hauptstory ist bis jetzt also folgende: Um, in Form eines Tests durch Q, eine düstere Zukunft für die Erde zu verhindern, müssen Picard & Crew in das Jahr 2024 reisen. Seine Vorfahrin würde sonst wegen Depressionen (verstärkt durch Fake-Seelsorger Q) keine Weltraum-Mikroben entdecken, wodurch die ganze Welt den Alien-Hass entwickelt.

Falsch verstanden oder tatsächlich so doof?

Falls ja, bin ich weiterhin auf die Gründe von Q gespannt, warum Picard daran Schuld sein soll. Hat dieser seine verrückte Mutter nicht in der Anstalt besucht? Für irgendwas müssen diese Rückblenden ja gut sein. Oder will man dem Zuschauer damit nur sein eigenes Schicksal zeigen?

Fazit: Die neue Paradefolge und ein Textbuch-Beispiel für die Probleme von STD und STP. Alle Charaktere sind kaputt, tragisch und heulen sich beim kleinsten emotionalen Pieks bereits ausführlich aus. Ich frage mich, wie die dezent ähnliche TNG-Folge „Hotel Royal“ (damals eher Durchschnitt, im Vergleich hierzu aber KULT!) aussehen würde, wenn Data an der Bar über den Verlust von Tasha zusammengebrochen wäre und Riker den Worf im Opel Kapitän überfahren hätte.

Die Konzentration an Autoren-Hirnfürzen war jedenfalls rekordverdächtig. Die Jurati-Gesangseinlage. Raffis übertriebener Elmo-Fetisch („Er war wie ein Bruder für mich! Mein Seelenpartner! Hier, ich habe seinen alten Schlübber immer bei mir! Schnooorch!“). Der offensichtlich nicht dienstfähige Astronaut, welcher von Jean-Luc mit plumpen Sprüchen („Du erinnerst mich an meine bekloppte Mudder!“) wieder hingebogen wird. Der kaputte Picard, dessen Androiden-Hülle von niemanden (nicht einmal der Gegenwarts-Doktorin!) erwähnt wird. Borg-Jurati im roten Walla-Kleid, welche QUER über den Zebrastreifen läuft („Nein, so funktionieren Gehwege nicht!!“).

Ob ich die Zeit mit diesen Serien später als traumatische Rückblende auch noch einmal erlebe?

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM

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Artikel

von Klapowski am 08.04.22 in Star Trek: Picard

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Kommentare (108)

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  1. Donald D. sagt:

    Erster! Aber was war denn das? Eine Folge, in der eigentlich gar nichts passiert! Und das in 36 Minuten. Den Inhalt kann man mit einem Satz zusammenfassen. Schon erstaunlich, wieviel Nichts die neuen Schreiberlinge in eine „Star Trek“-Folge packen können, aber: das Nichts ist mir lieber, als das Etwas in „Disco“.

    • Casika sagt:

      Eigentlich hast du damit recht, zumindest was die Schimmelpilz-sofort-überall-hinschnips-disco betrifft… Da war mir bisher in jeder Folge schläfrig geworden… alles wird mehrere Folgen lang tot diskutiert im großen gesprächskreis…

      Picard Staffel 1 war im großen und ganzen ok, das Ende war mist…

      Start von Staffel 2, hey die Raumschiffe sehen gar nich mehr alle gleich aus (habt ihr etwa ne alte folge TNG geguckt bevor ihr die folge gedreht habt)…

      Aber tatsächlich, diese folge war, ein Glück kurz… Frag mich auch warum im Vorfeld Whoopi Goldberg so groß angepriesen wurde für diese Staffel… Man hätte so viel drauß machen können, aus den insgesamt 3 Staffeln…

      Cobra Kai zum Beispiel schafft den spagat zwischen „das original“ nich verhunzen und trotzdem ne gute Story weitererzählen…

      Aber Kurtzman kanns einfach nich… Selbst wenn er wollen würde…

      Aber dennoch hoffe ich immernoch das die 2.Staffel nochmal die Kurve kriegt! Ok das dachte ich auch 3staffeln lang bei der disco… 4. Hab ich mir verkniffen, netflix hätte ichs mir evtl angeguckt, aber plutoTV(oder als die Pixel laufen lernten) hat einfach ne unterirdische Auflösung… da hab ich angst das der Fernseher bleibende Schäden davontragen

      Antworten
    • Donald D. sagt:

      Ich hoffe auch, daß das Finale furios wird und vor allen Dingen nicht in unserer Zeit stattfindet, sondern mit einer fetten Raumschlacht im 25. Jahrhundert endet. Picard übernimmt während der aussichtslosen Schlacht (gegen eine Borg-Dominion Koalition) das Kommando über die schöööööööne Enterprise E, trommelt seine alte Crew zusammen (aus B4 ist mittlerweile Data geworden), nachdem die neue komplett durch irgendjemanden eliminiert wurde, und fliegt mit ihr zum „zweiten Stern von rechts, bis zum Morgengrauen, direkter Kurs!“ Dort wartet „Q“ mit einer letzten großen Prüfung, welche die TNG-Crew lösen muß. Siehste! Selbst meine in drei Minuten formulierte kurze Synopsis hat mehr Inhalt als Kurtzman-Trek.

      Antworten
    • Casika sagt:

      Du hast dem Kurtzman sein Gras geraucht… Gibs zu, da is der Trick

      Antworten
  2. el_Cheffe sagt:

    Kurzer knackiger Trailer.. wann kommt die Folge raus ?

    – Die virtuelle Borgqueen kann EMP, einfach so.
    – Die virtuelle Borgqueen kann Superkräfte machen, einfach so.
    – Die Borgqueen sagt noch, wir müssen jetzt gehen sonst wachen die Wachen (*hah*) auf, und die pennen einfach frech weiter… .
    – Die Band wurde per Gedankenkontrolle mit Juratis „Improvisation“ synchronisiert ?

    Wo liegt die Hürde für 0,x Sterne ..
    Länge unter 20 Minuten ?
    Keine langen Unterhosen mehr ?
    Picard mit Bart ?
    Reptilloiden ?
    Volksmusik ?

    • schoenerAndi sagt:

      Ich finde auch:
      die Folge ist in der Bewertung zu gut weggekommen!
      Die Langeweile allein ist ja nur ein Teil des Problems… da werden Logiklöcher aufgerissen, macht gar keinen Spaß mehr sie aufzuzählen! Also traut Euch mal und gebt wenigstens einen halben Stern weniger!

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      Nein, Nein…

      Dies ist eine absolut vorbildliche 1-Sterne-Folge. In ihrer Doofheit und Indiskutabilität geradezu vorbildlich und qualitätsbewusst. Diesen einen Stern trägt sie vollkommen zu recht! Habe mich schon deutlich mehr gelangweilt… Wobei die verkürzte Laufzeit viel beiträgt.

      15 Minuten mehr und ich hätte mich selber mit dem Auto überfahren.

      Weitere „Positiv“-Punkte:

      Immerhin habe ich jede einzelne Szene optisch vollkommen begriffen (bei STD nicht alltäglich), Picard hat diesmal sogar KURZ geschauspielert (kürzlich dachte ich noch, dass er im Filmset seine 120-jährige Mutter verkörpern wollte) und Jurati kann ja wirklich gut singen!

      Eine Episode, bei der man stolz sagen kann: Für diesen Fleck Magensäure hat sich das Mittagessen echt gelohnt.

      1 Stern – stolz errungen!

      Antworten
    • schoenerAndi sagt:

      Na ich bin mal gespannt!
      Der Weg von Folge 1 bis hier war sehr weit (was das Niveau angeht). Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass bis zum Ende dieser Staffel der eine Stern noch fällt!

      Denn irgendwann muss die Laufzeit der Episoden wieder zulegen! Und dann wird keine Killer-Wissenschaftlerin mit prallem Dekolleté trotz Stromausfall im Scheinwerferlicht stehen und singen bis der Jean lügt!

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Also soooooo pralle war dat Dekolleté nun auch nicht…

      Antworten
    • schoenerAndi sagt:

      Stimmt, manchmal sah es aus als wollte der Inhalt rausspringen und dann hing alles sehr weit unten…
      die Serie macht halt einfach gar nix richtig

      Antworten
  3. SoongWriter sagt:

    Der sneak peek von Folge 7 gibt eine grobe Aufteilung jeder Folge wieder.
    5/8 Emo Bla Bla und 3/8 das langsame Voranschreiten von Jurati zur Borg Queen.
    Folge 6 ist mit dem autorischem Meisterwerk des zeitversetzeten Erzählens auch eine Mini-Version der gesamten Staffel XD

  4. Serienfan sagt:

    Der Geist war unwillig, und das Fleisch war schwach.

    Ich habe zu 90 Prozent der Episode verschlafen. Freunde, die mir danach den Inhalt erklären sollten, erzählten so wirren Unfug, dass sie mich mutmaßlich verarscht haben.

    • Kazairl sagt:

      Seien wir ehrlich: die Folge hatte keinen Inhalt, sie war total unsinnig und hat die Story in keinster Weise vorwärtsgebracht. Lediglich die Borg-Königin kriegt ein bisschen Entwicklungen und ich mag sie irgendwie. Sie ist das einzig gute in der Serie. Ja, sie ist etwas dämlich, aber in der Art dämlich, dass es Spaß macht.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Es gibt eine Story?

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      So spärlich die Story hier verfolgt wird, könnte man meinen, es gäbe keine, aber die Story ist die, dass die böse Zukunft verhindert wird.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Jurati singt und sprengt Handfesseln, Soongs Tochter ist einzigartiger und unersetzlicher Klon Nr. 100, und um sie zu retten, gehen Picard & Co grundlos ins Freie, damit sie dort von Soong überfahren werden, was ja schon immer eine Art des Tötens war, wie sie ausschließlich von verrückten Wissenschaftlern ausgeführt werden kann, weshalb Q das weder selbst noch irgendwie durch einen Profi hätte tun können.

      Und im Haus gefangener Soji-Urklon entdeckt erstmals das Internet an einem gebogenen Bildschirm, die jetzt schon wieder out sind.

      Zurückbekamen ins Raumschiff ist keine Option, also geht man zur örtlichen Hausärztin, die nichts tun kann, außer dass sie auf diese Weise grundlos neue Schmetterlings-Effekt-Infos erhält.

      Noch glaube ich kein Wort.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Nervige Auto-Korrektur: Aus „zurückbeamen“ wird ein „zurückbekamen“.

      Antworten
  5. Jens sagt:

    ***** Aggressive Werbung *****

    Die Episodenkritik mit der Schockstarre https://www.youtube.com/watch?v=nfc_G9T3T7M

    **** Aggressive Werbung Ende ****

    Wir küren die vielleicht dümmste Star Trek-Episode ever…

    • Ein Riesenbovist sagt:

      Könnte man ein Daniel-Jens-Klapo-Spark-Special machen ? Eventuell zum mit Spannung erwarteten Staffelfinale ?

      Antworten
    • Sparkiller sagt:

      „Könnte man ein Daniel-Jens-Klapo-Spark-Special machen ?“

      Da kommen Erinnerungen an das letzte Mal hoch, wo wir uns mit anderen Trek Kritikern getroffen haben…

      https://youtu.be/ipsPgNEmAXI?t=224

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      In der Tat – schlagende Argumente gegen eine Zusammenarbeit!

      Die aggressiven Werber waren auch zu Beginn viel zu freundlich zu den Ausgeburten von Kurtzman.
      Dann haben sie hier abgeschrieben!

      Antworten
    • Ein Riesenbovist sagt:

      Ich finde es jetzt nicht schlimm, wenn man von den Besten lernen kann (also hier von Klapo und Spark). Vielleicht wäre das auch genau der interessante Punkt, warum man das Kurtzman-Universum erst gut fand und dann nun doch nicht mehr so wohlgesonnen ist.

      Grundsätzlich kann ich es nachvollziehen, wenn andere Geschmäcker die Serien unterhaltend finden bzw. unterhaltend fanden.

      Es muss ja nicht in offenen Streit ausarten. Spannend wäre es allemal.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Grundsätzlich kannst Du es nachempfinden, wenn jemand „Tell, don`t show“ unterhaltend findet?

      Wenn jemand Gewaltverherrlichung unterhaltend findet?

      Nicht plausible Szenen?

      Fehlende Charakterentwicklung?

      Ein Spotlight auf eine Sängerin, obwohl gerade der Strom ausgefallen ist?

      Perfekte Orchesterbegleitung für eine unbekannte Sängerin mit einem unbekannten Song?

      Du kannst nachvollziehen, dass Leute das unterhaltend finden?

      Antworten
    • Ein Riesenbovist sagt:

      Ja, das kann ich nachvollziehen, und zwar von dem erwähnten Standpunkt, dass jeder Mensch Unterhaltung anders empfindet.

      In Deinen Zeilen oben lese ich, dass Du mit dieser Feststellung ein Problem hast. Leider gibt es wohl trotzdem Zuschauer, welche sich von Picard oder Discovery unterhalten fühlen.

      Nur damit Du nicht noch unfreundlicher zu mir wirst: Nein, ich gehöre nicht zu dieser Gruppe. Ja, ich kann nicht leiden, was da im Namen von Star Trek abgeliefert wird.

      Antworten
    • Ichwieder sagt:

      Gerade Unterhaltung funktioniert ja oft mit diesem Prinzip, dass eben vollkommen unlogische Konstrukte gezeigt werden und man dies ja auch nicht hinterfragen soll. Etwa die ganzen Gadgets, die Bond und Batman immer auch zum richtigen Zeitpunkt bei sich haben. Beim A-Team wird nie jemand ernsthaft verletzt oder stirbt. Trotz der schlimmsten Explosionen. Herrscharen an Stormtroopern treffen niemals den Helden, etc. etc. Über Logik braucht man bei Unterhaltung nicht wirklich suchen.
      Und der eine fühlt sich von einem schnarchigen Tatort gut unterhalten, der andere braucht Fast & Furios Teil 97.

      Da kann man so „kleine“ Fehler wie das Spotlicht verzeihen. Und ehm ja, also ein gutes Orchester oder eine gute Band sollten wirklich einigermaßen schnell improvisieren können :) Und vielleicht ist ja auch dieses Lied in Frankreich gar nicht so unbekannt :D

      Vieles dieser „Storyelemente“ oder auch Logikfehler (wie das erwähnte Warten in der Schlange oder wie es Moviebrain auch sagte: Warum haut Ihr Q nicht einfach mit ’nem Backstein den Schädel ein bei einer der gemeinsamen Sitzungen? – auch dann fliegt sie bestimmt nicht zur Europa-Mission) fänd ich ja auch in einem anderen Kontext oder anderen Franchises gar nicht so schlimm.

      Was uns hier eben so aufstößt ist das Zusammenkommen aller Dinge. Keine guten Drehbücher, im Verhältnis zum Franchise dumme Drehbücher, Charaktere werden zerstört. Natürlich bekommt man dann auch bei „kleinen Filmfehlern“ Magenschmerzen und findet es alles nochmal viel viel schlimmer.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @IchwiederRiesenbovist: Mir ging es in meinem Post nicht um „kleine Fehler“ in dieser Folge, sondern um die Verallgemeinerung in den relativierenden Aussagen zur „Unterhaltung“ (Geschmäcker sind halt verschieden), die implizieren, dass es keinerlei „objektive“ Qualitätskriterien für „Unterhaltung“ gibt.

      Mir scheint, dass hier Trekkies immer noch versuchen, sich den letzten Rest an Verbindung zum Objekt ihrer Liebe zu erhalten. Anstattt – wie es Serienfan unlängst auf seinem YT-Kanal geschafft hat – in heiterer Gelassenheit zu erkennen, dass es das war mit Star Trek. Als gute Unterhaltung (und in seinen besten Zeiten ein bisschen mehr mit gesellschaftlicher Bedeutung).

      Wir erleben auch keine „im Verhältnis zum Franchise dumme Drehbücher“, sondern wir erleben dümmste Drehbücher ohne jeden Qualitätsanspruch (Oh ja, so etwas gibt es!). Und anstatt als Zuschauer verzweifelt die fehlende Logik selbst nachzuliefern (Eine gute Band kann einigermaßen schnell improvisieren; vielleicht ist das Lied in „Frankreich“ – wieso Frankreich??? – ja bekannt), solltet ihr die fehlende Qualität an diesem Punkt erkennen und zur serienfanschen Gelassenheit finden.

      @Riesenbovist: „Nur damit Du nicht noch unfreundlicher zu mir wirst:…“
      Wenn Du nicht auf der Stelle mit solchen unfreundlichen Attacken (auf einer Satireseite!) aufhörst, wirst Du mal erleben, was Unfreundlichkeit jenseits aller Klapoquette bedeutet.
      Dann möge Avis Dir beistehen!!!

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Verfällst du da nicht ein bißchen ins Gegenteil?
      Wenn nicht ein Mindestmaß an „objektiven Qualitätskriterien“ (die gibt es, da stimme ich dir natürlich zu) vorhanden ist, dann kann eine Serie nicht unterhalten. So hab ich dich jedenfalls verstanden.
      Sehe ich aber anders. Ich hab auch schon „objektiv schlechte“ Serien ins Herz geschlossen und „objektiv gute“ beiseite gelegt, weil sie mich eben nicht unterhalten haben.
      An was das in Detail gelegen hat, müsste ich mal auseinanderdröseln.

      Die improvisierende Kapelle ist meiner Meinung nach eigentlich ein gutes Argument.
      Kommt drauf an wie sie das umgesetzt haben. Fängt Killer-Jurati plötzlich an zu singen und man zeigt die kurz verwirrten Musiker, die dann hektisch zu ihren Instrumenten greifen, weil sie denken das ist eine kurzfristige Programmänderung oder sowas, dann wäre das realitisch genug um es durchgehen zu lassen. Ich nehme aber mal an, es gab keine verwirrten Musiker in der Episode, oder?

      Es wird für meinen Geschmack einfach zu häufig „das ist gut“ mit „ich finde es gut/unterhaltsam“ gleichgesetzt.
      Natürlich ist NeuTrek gut, weil ich mich unterhalten fühle, denn ich würde doch nieeeeemals etwas unterhaltsam finden, wenn es nicht gut wäre. Ich habe doch Geschmack!! Haha, da hab ichs den NeuTrek-Hatern aber so richtig gegeben. So kommt mir das bei Kurtzman-Jüngern manchmal vor.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      „Verfällst du da nicht ein bißchen ins Gegenteil?“

      Möglich.

      Die Argumentation „Geschmäcker sind halt verschieden“ hat (wenn man tatsächlich die Frage nach der Funktion von Einstellungen stellen will … wer will das schon? ;-) ) die Funktion, jegliche Reflexion über Qualität (und Selbstreflexion!) überflüssig zu machen.

      Kant („Habe Mut …“) dreht sich dann zwar im Grabe um, aber die Aufklärung ist ja (nicht nur in Star Trek) eh nicht mehr angesagt.

      Nach diesem Abgleiten in Kulturpessimismus schaue ich jetzt zum fünften Mal diese heute Morgen zufällig wiederentdeckte Szene und freue mich über Charakterentwicklung (Scott Grimes), wunderbare Kameraführung, exzellentes „Show, don´t tell“ und das Gute und Schöne im Gesicht und der Stimme der zauberhaften Sängerin.

      https://www.youtube.com/watch?v=2rmKWrX4zLw

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Ganz wunderbar: Bei 1:50 min schwenkt die Kamera zur Bar und die Bedienung wirft einen kurzen Blick zu ihrem Kollegen.

      So ein schönes Detail.

      Burnham hätte als Besucherin der Bar geweint und anschließend fünf Minuten erklärt, warum sie sooo ergriffen war.

      Hier wird dem Zuschauer das Weinen überlassen.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Es gibt übrigens auch ein Video ohne Scott Grimes:

      https://www.youtube.com/watch?v=xyBf9dJQwRM

      Hier gibt es bei 0:57 min übrigens auch so ein wunderbares Detail, dass die emotionale Wirkung des Songs zeigt.

      Antworten
    • Ein Riesenbovist sagt:

      @JP1957
      „Mir ging es in meinem Post nicht um „kleine Fehler“ in dieser Folge, sondern um die Verallgemeinerung in den relativierenden Aussagen zur „Unterhaltung“ (Geschmäcker sind halt verschieden), die implizieren, dass es keinerlei „objektive“ Qualitätskriterien für „Unterhaltung“ gibt.“

      Aber es ist doch so, oder nicht ? Vielleicht bei Dir und mir anders, aber es gibt sicherlich genug Leute, die den ganzen Tag den TV-Trash absorbieren, und sich freuen, „der Tag ist um – es war nicht langweilig“, und die sind dann ganz sicher unterhalten worden. Ob das jetzt die schlechtesten Pseudo-Trek-Serien aller Zeiten waren, übelst singende Laiendarsteller oder drei Stunden Heino und Detlef Soost auf dem Hüpftrampolin – das ist denen egal. Wo wir schon lange abgeschaltet hätte, bleiben diese Menschen dran und fühlen sich unterhalten. Ich bin sicher, dass kann man verallgemeinern, weil die Unterhaltung eben „subjektiv“ ist. Und genau deshalb ist es für mich ok, wenn Jens/Daniel mal ein „Sieben von Fünf“ geben, während ich eher „minus Siebzehn“ sage.

      „Dann möge Avis Dir beistehen!!!“
      Vermutlich habe ich irgendwo nicht aufgepasst, aber wer ist Avis ?

      Ich kann übrigens sehr schlecht mit aller Art von Kritik umgehen, denn ich habe charakterliche Defizite. Leider muss ich nun weinen. Im Keller. Alleine.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      „aber wer ist Avis ?“

      Du solltest dich was schämen! :-)

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Und solche Leute dürfen hier schreiben. Klapo sollte schleunigst eine Qualitätskontrolle einführen … ach nee, Qualität gibts ja nicht, nur Geschmäcker.

      Und ich poste hier noch Links zu der Avis Serie!!!

      Antworten
    • Ein Riesenbovist sagt:

      „aber wer ist Avis ?“
      >> Du solltest dich was schämen! :-)
      >> Und ich poste hier noch Links zu der Avis Serie!!!

      Tut mir leid, Leute. Ich habe nicht aufgepasst als das Thema dran war. Wahrscheinlich hatte ich in der Zeit den Review bei den aggressiven Werbern geschaut. Bitte, was ist das ?

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      https://static.wikia.nocookie.net/orville/images/e/e8/Avis.png

      P.S.warum gibts das eigentlich noch nicht als T-Hemd?

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Weil das Gotteslästerung wäre!

      Möchtest Du Besuch von einer Horde Krill kriegen?

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Guter Punkt!

      Antworten
    • Daniel sagt:

      Wir sind für allen Herausforderer immer gern zur Stelle! #MexicanStreetFight
      Ich lasse mir auch einen Schnauzbart wachsen und trete als Hubert Mooser an.

      Ich glaube man müsste, all der offenbar sehr plumpen Ablehnung zum Produkt „Picard“ hier zum Trotz dennoch anerkennen, dass es die jeweiligen Staffelauftakte allein schon aus nostalgischen Gründen geschafft haben Interesse zu wecken. Und das darf man honorieren. Und überhaupt: ich glaube keiner von uns hier schaut die Serie in der Hoffnung, dass sie schlecht ist bzw. wird. Ganz im Gegenteil: nichts wäre schöner, auch bei Picard und Discovery Episoden vom Schlag eines Standgerichts zu bekommen.

      @JP1957 https://www.zukunftia.de/9875/star-trek-picard-kritik-zu-2-06-gnade/#comment-35327

      Die von dir angesprochenen Sachen finden wir auch nicht gut, darum wird’s ja kritisiert. Du scheinst aber allen Zuschauern das Recht abzusprechen, sich davon unterhalten zu fühlen. Das finde ich mindestens grenzwertig.
      Egal wie plump, strunzdumm und oberflächlich das Produkt gerade sein mag – solange es irgend jemanden unterhält hat es ja zumindest für diese Personengruppe seinen Zweck erfüllt. Um Mal Herrn Klapowski zu zitieren: „Auch wenn kein Schuss trifft, so ist so ein Knall doch was Herrliches!“
      Ich kann mir daher tatsächlich ganz gut vorstellen, dass Discovery und Picard für viele Zuschauer unterhaltsam ist – nur eben (momentan) nicht für mich.

      @Ein Riesenbovist 10. April 2022 um 12:34 Uhr

      Nice, Bovist war als Kind mein Lieblingspilz. Geile Staubwolke. Junge! Das war super im Wald.

      Wir haben noch nie 7/5 gegeben, nicht mal 5/5 bei Disco oder Picard. Ich finde es extrem spannend, dass immer dieser Eindruck entsteht. Auch im Umgekehrten. Schon damals zu Enterprise-Zeiten hieß es abwechselnd immer „ihr Schweine lobt alles in den Himmel“ bzw. „Ihr Flachwichser redet alles kaputt“
      Mitunter einer der Gründe, warum wir nachhaltig dazu aufrufen, dass Zuschauerinnen und Zuschauer selbst mal in die Sendung kommen. Auch wenn Ihnen dann, wie unserem ersten Gast Vanessa, dann vorgeworfen wird, uns nach dem Mund zu reden.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Ich diskutiere jetzt mal nicht darüber, inwieweit jemand in seiner „plumpen Ablehnung“ irgendwie „honorieren“ darf/sollte/muss, dass irgendein Auftakt von „nostalgischen Gründen“ profitierte und damit „Interesse“ weckte…

      Sorry, so viel Verwirrung kann man unter 100.000 Wörtern nicht auflösen.

      Gleichfalls verzichte ich hier auch auf den Basis-Lehrgang „Show, don’t tell – warum gibt es diese komische Regel überhaupt?“ Denn dieser Grundsatz ist ja kein frei erfundenes Regelwerk für den feindlich gesinnten Kritiker, er geht tief hinein in den Sinn und Zweck, ja, in die Funktionsweise des Geschichtenerzählens generell.

      Eines möchte ich aber klarstellen: Ein Kritiker, der sich nicht vorstellen kann, dass sich jemand von etwas unterhalten fühlt, das „plump, strunzdumm und oberflächlich“ ist, hat voll und ganz meine Sympathie. Das ist nämlich ein Kritiker, der den Rezensenten als gleichwertig wahrnimmt.

      Der Kritiker, der glaubt, irgendeinen „Zweck“ (welchen eigentlich?) beteuern zu müssen, weil es da sicher irgendwo Leute gibt, die sich von handwerklich Minderwertigem unterhalten fühlen, der wiederum ist der überhebliche, auf einen Teil des Publikum (genannt „Personengruppe“) herabsehende Kritiker.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      Ein weniger dogmatischer Umgang mit dem aktuellen Star Trek wäre wünschenswert. Man darf auch Dinge mögen, obwohl sie New Trek sind, wie auch ablehnen, obgleich Star Trek draufsteht.

      Ich teile die Meinung jener, die der Ansicht sind, dass alles, was nach 2000 produziert worden ist, von ENT über die Kelvin-Filme, DSC und PIC, überwiegend Murks war, Weniges aber auch trekkig und unterhaltsam.

      Fest steht, wir haben Rick Berman viel Unrecht getan und VOY-Folgen wir „Fair Haven“ oder „23:59“ strahlen plötzlich in einem hellen Licht. Dennoch oder gerade deshalb muss man Star Trek nicht insgesamt aus Prinzip verdammen, weil eine bestimmte Person dafür derzeit federführend die Verantwortung trägt, noch muss man alles „loven“, weil ein wahrer Star Trek Fan das gefälligst zu tun habe, anderenfalls er ein Hater sei.

      Von DSC und PIC, wie auch von den Kelvin-Filmen und ENT, habe ich nichts gesehen, was mir ausnahmslos als Gesamtbild gut gefallen hätte. Aber man kann einige schöne Momente akzeptieren und sie schauen wie geschnittene Extra-Szenen auf einer Blu-ray. Mehr isses leider schon seit über 20 Jahren nicht und mitunter gewinnt man den Eindruck, dass die ganzen Storys nur um einige gute Szenen und Dialoge herumgeschrieben wurden, nach dem Motto: „Hier, fünf coole Kultszenen, bastelt mal 13 Episoden drumherum.“

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Bitte das Wort „wir“ mit Bedacht wählen. Macht die BILD-Zeitung auch gerne, ich weiß, aber auch da ist es ausnahmslos falsch.

      Inwiefern ich dem guten Berman nämlich Unrecht tat, als ich mir sämtliche „Star Trek: Voyager“-Episoden als englische VHS-Kassetten kaufte (und auch alle Kassetten mit DS9 und TNG, TNG dann sogar noch mal auf DVD und später auf Blu-ray), bedarf ein wenig der Klärung.

      Und dass wir damals auf hohem Niveau kritisierten, ist und bleibt kein Grund, jetzt übermäßig bescheiden zu werden.

      Im Gegenteil. Ich muss mich in meinen Ansprüchen nicht an den Niveauverfall anpassen. „Star Trek: Picard“ ist komplett missraten und aktuell sogar noch mieser als Staffel 1.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Serienfan: „Ich diskutiere jetzt mal nicht darüber …“

      Ja.Ja!Ja!!!

      Ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen, dass ich vollständig einverstanden bin mit diesen Aussagen!

      Es erübrigt sich jeder weitere Kommentar von mir zum aggressiven Werber.

      Antworten
    • Chewie sagt:

      @Ein Riesenbovist
      Vielleicht bist du ja mittlerweile schon drauf gekommen, aber es gibt ja vielleicht auch Leser hier, die noch nicht so weit sind, daher hier eine kleine Aufklärung:
      https://orville.fandom.com/wiki/Avis

      Antworten
    • Ein Riesenbovist sagt:

      @Chewie – ja, danke Dir. Ich habe zwar alle Orville-Staffeln gesehen und bis auf den Seth-Fäkalhumor auch leiden können, aber so Details habe mir dann nicht eingeprägt. Aber nice to know, vor allem auch das Trivia dazu.

      @Daniel – Genau diesen Pilz referenziere ich, im Wald, gross und wenn man drauftritt, fliegen die Sporen. Ich weiss gar nicht, ob es die überhaupt noch gibt.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Bovist: „Ich habe zwar alle Orville-Staffeln gesehen und bis auf den Seth-Fäkalhumor auch leiden können, aber so Details habe mir dann nicht eingeprägt.“

      Das ist offenbar die Sehgemeinde, auf die Kurtzman spekuliert: Menschen, die sich „alle Orville Staffeln“ angesehen haben, aber „kleine“ „Details“ wie die Religion eines Alienvolkes, der u.a. eine ganze Folge gewidmet wird (!), gar nicht wahrnehmen.

      Und die eine Serie mögen, obwohl sich darin der Hauptprotagonist, Produzent und Drehbuchautor durch „Fäkalhumor“ auszeichnet.

      Was er – by the way – gar nicht tut.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Wie würdest du denn die extremeren Momente des Orvillehumors bezeichnen?
      „Schwanzwitze“ triffts auch nicht so richtig, finde ich.

      Davon mal abgesehen, was genau ist so verdammenswert daran, wenn man nicht mehr jede Episode einer Serie im Kopf hat, die man zwar irgendwie mag, aber nicht genug mag um zum … ähmmm … was ist das Äquivalent des „Trekkies“ für Orvillefans? … der Orwilli? …. zu werden, besonders wenn man nach einem harten, entbehrungsreichen Tag im Öffentlichen Dienst abends auf der Couch schon halb wegknackt.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Scholli: Offenbar ein weiteres Mitglied der Sehgemeinde, auf die Kurtzman spekuliert.

      Erkennbar an deutlichen Symptomen massiver Realitätsverzerrung:

      > Harte, entbehrungsreiche Tage im öffentlichen Dienst gibt es seit dem Ende des Kaiserreichs nicht mehr.

      > „Schwänze“ (es müsste natürlich der Plural in der gescheiterten Übersetzung von „Fäkalien“ verwendet
      werden) sind natürlich (!) keine „Fäkalien“. Ich bin ein bisschen erschüttert, wie man diesen
      (Schwell) Körperteil mit Aa und Pippi verwechseln kann.

      > Der überzeugte Orvillianer ist im 21. Jahrhundert kein „Fan“ mehr, geschweige vergleichbar mit
      der Gruppe der sogenannten „Trekkies“ – einer zutiefst demoralisierten Gruppe von Anhängern der
      sogenannten „Star Trek – Ideologie“. Der Orvillianer ist Individualist, tolerant, humorvoll, se-
      xuell aufgeschlossen, optimistisch und hat mindestens drei Seminare zum Thema „Qualitätskriterien in
      der Unterhaltung“ bei Serienfan absolviert.

      > Begriffe wie „verdammenswert“ sind ein typisches Zeichen für Kurtzmanjünger. Gehts noch … hier
      wird nicht geflennt!

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      „Seth-Fäkalhumor“, heidnisches Unwissen über Avis…

      Gab es auf Zukunftia jemals MEHR Gotteslästerung?

      Aber was soll man schon von einer Menschheit halten, deren Gottheit kürzlich den Löffel abgab?

      Denn wie einst schon Nietzsche sagte: Hertz ist tot! (Inzwischen aber, wie ich las, wiederauferstanden.)

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Und schon wird hier weiter die Spaltung der Gesellschaft zementiert.
      Erschütternd ist auch, wie sich der JP wieder um klare Antworten drückt.
      Und dann noch schamlos diese angeblichen Weiterbildungskurse für fortgeschrittene Fernsehzuschauer bewerben.
      Die Yelp Reviews traumatisierter Teilnehmer lassen den Leidensdruck nur erahnen.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Scholli: „Wie würdest du denn die extremeren Momente des Orvillehumors bezeichnen?“

      Du glaubst doch nicht im Ernst, ich würde mich ernsthaft auf die Behauptung einlassen, „The Orville“ sei durch „Fäkalienhumor“ geprägt.

      Was kommt als Nächstes?

      > Findest Du nicht auch, dass Pilze hilfreich bei überlichtschneller Fortbewegung sind?

      > Stellt nicht Picards Verletzlichkeit einen gelungenen Fall von „Charakterentwicklung“ dar?

      > Sind Sternenflottenkadetten, die Hälse durchschneiden und Köpfe abschlagen, nicht ein Ausdruck von
      gelungener Modernisierung?

      Mein lieber Scholli!… ich habe nicht soviel Sofazeit wie Du und gedenke nicht, meine Zeit mit solchen Absonderlichkeiten zu vergeuden!

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Hier liegt ein Missverständnis vor!

      Ich meinte NICHT sowas wie „wie willst du denn den Orvillehumor sonst nennen?“ sondern wie würdest du denn diese Art Humor nennen, mir fiel gerade keine passende Bezeichnung ein.
      Fäkalhumor passt nicht, klassischer Geschlechtsteilhumor ist es auch nicht. Frivol? Irgendwie auch nicht.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Es ist ein bisschen ein Zeichen unserer Zeit.

      Dass „Star Trek“ unter Kurtzman unfassbar vulgär geworden ist, findet so gut wie nie Erwähnung.

      Aber die zweideutigen Witze bei „The Orville“, die im Vergleich zum primitiven Gebaren der Kurtzman-Charaktere bei Seth MacFarlane in homöopathischen Dosen verabreicht werden, bleiben so gut wie nie unerwähnt.

      Willkommen im Zeitalter, in dem für Witze das Wissen und der Humor fehlt.

      Zum Glück gibt es noch ein paar Kämpfer für die Narrenfreiheit der Komödianten:

      https://youtu.be/p-c2eUltH58

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      „Kämpfer“ …. und dann kommt Bill Maher.
      Der Serienfan ist nicht auf dem gewohnten, hohen Niveau.

      Halt, Moment, das WAR der Scherz. Jetzt hab ich’s.

      Antworten
  6. Stoffel sagt:

    Dachte ja nach der Vollkatastrophe von letzter Woche, dass es auf gleichen Niveau weitergeht, aber nein, sie haben nun noch mal ein Grab unter das Grab geschaufelt.

    Ich liebe die Serie 12 Monkeys, aber was Matalas hier macht, ist einfach eine neue Kategorie von unterirdisch.
    Inhalt ist nicht vorhanden. Q macht irgendwelche Dinge und Pappkameraden auch, was soll das für ein Scheiß, nichts bekannt, was Q’s Problem ist, was der Sinn des ganzen ist, anstatt das Stück für Stück zu entschlüsseln, sieht man Vollidioten, die idiotische Dingen tun, um Sendezeit zu fühlen.
    Hier wird die Borg Queen gelobt, bin mir nicht sicher, ob dies in satirischen Kontext gemeint ist, aber die ist ja nochmal richtig reudig. Nichts im Vergleich zu Alice Kriges Darstellung aus First Contact oder Susanna Thompsons Darstellung aus Voyager.
    Picard zeigt ne Karikatur an Borg Queen, nichts bedrohliches, nur dummes Gelaber.

    Dann noch der Quatsch in dieser Folge
    1. Ohne Ausrüstung wird dann mal ein EMP gezündet. PER GEDANKENKRAFT oder was?
    Die Story von Soong 8000 ist auch aus den unsäglichen Rebootfilm Into the Bullshit kopiert, haha kopieren sich selbst, immer wieder die selben Tropen.
    2. Wie überlebt Picard ein EMP
    3. Sie glotzen auf das „Holobild“ von Picards Hirnbahnen und schauen gebannt auf das blitzen und funkeln und anhand diese Betrachtens, stellten sie die Diagnose, dass Picard in sich selbst gefangen ist. WTF, vom Glotzen auf Blitzelei und Funkeln, ahahaha
    4. Soji heißt wohl übersetzt: In allen Zeitlinien, in jeder Inkarnation verflucht.
    Wie Soji aus Staffel 1 kriegt Soji in Staffel 2 mit, dass sie ein Kunstwesen ist, in Staffel 3 wird wohl eine Soji Variante entdecken, dass sie ein Kunstwesen ist.
    5. Habe ich vergessen, weil es so dämlich war
    6. Seven of Nine, hach habe ich sie vergöttert, nichts mehr da davon, kein kühler Intellekt, keine spröde und subtil humorige Art
    7. Wohin ist der dezente Humor gegangen. Naja er ist wohl nicht gegangen, hat sich in Anbetracht dieser Sülze, zweimal in den Kopf geschossen, um auf Nummer sicher zu gehen.
    8. Picard hat Nervenbahnen, kann bluten, wird wohl auch scheißen können. Da haben die Schreiber echt ein Tor zum Bullshit aufgemacht, also wenn ein Android Organe hat und diese ganzen Säfte usw., wo soll dann Bitteschön der Unterschied zu einen Klon sein.
    9. Bäh Gesang, WARUM!?
    10. Inhalt der Story wesentlich weiterbringt, hat sich seit Episode 3 nicht mehr blicken lassen. Glaube ich, habe den Überblick über den Schwachsinn verloren.
    Der Inhalt hat sich wohl, um auf Nummer sicher zu gehen, dreimal in den Kopf geschossen.
    11. Borg Queen braucht Endorphine um Wirt zu kapern.

    Und die absolute Frechheit, dass wöchentlich auszustrahlen. Warum nur, ansonsten könnte man den Scheiß in einen Zug absitzen und ad acta legen. Folter.
    Naja, Aufmerksamkeitsgeneration, ist wohl der Grund dafür

  7. O.o.t. sagt:

    Ich möchte hier ja nicht etwa den Eindruck erwecken, dass ich diese Verbrechen an Drehbüchern irgendwie verteidige, aber was Picards Status angeht scheinen die meisten Leute etwas grundsätzlich durcheinanderzubringen.

    Picard ist kein Roboter, oder Android im Sinne von Data, sondern ein „Synth“, also in einem synthetisch hergestellten Körper. Etwa so wie dieses sich heutzutage in der Entwicklung befindliche in der Petrischale wachsende Fleisch, nur in gross. Er besteht aus Fleisch und Blut und Organen, nur dass dieses künstlich erschaffen wurde.
    Selbstverständlich hat auch Soji in S1 gegessen, getrunken und gepinkelt, sonst hätte sie nicht 25 Jahre gebraucht um rauszufinden, dass sie kein Mensch ist.

    • Scholli67 sagt:

      Moooooooment!
      Hier besteht Diskussionsbedarf.
      OK, soweit gehe ich mit: Picard geht also immernoch kacken.
      Wie ähnlich sind die Gestalten aus dem 3D-Drucker den „organics“ denn nun eigentlich?
      Ähnlich genug um Medizinstudenten zu verarschen?
      Wie findet der romulanische Hexenzirkel die denn dann?
      Was genau war denn der Plan der Tintenfische from outer Space. Tötet sie alle und lasst Gott sie aussortieren oder wird jeder einzeln gescannt und erst dann gibts ’nen Kopfschuss?
      Anderseits macht Synth Jay Äl scheinbar Medizintechnik kaputt. Wie denn nu?
      Sind die Synths letztlich nicht groß anders als optimierte Menschen aus dem Gentechnikbaukasten? Oder doch wieder was anderes?

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      Das erinnert mich an unsägliche Aussagen darüber, dass Bio Zucker viel nahrhafter ist, als Zucker.
      Letztlich ist es einfach die selbe chemische Verbindung. Proteine, Aminosäuren sind chemische Verbindung, Leben ist eine chemische Reaktion, die sich nach außen hin abschirmt und durch Energieumwandlung die innere Entropie senkt und in der Umwelt erhöht.
      Synth-Fleisch ist Fleisch, Fleischzellen die durch Stimulanz zur Teilung angeregt werden, je mehr Zellen, umso größer dann das Fleischstück. Dazubrauch man aber Proben von Organismen mit Muskelzellen, um diese zu entnehmen. Vorhandene DNA,ergo vorhandener Zelltyp.
      Picard ist ein Klon, alles andere ist lächerlicher Bullshit, um Knochen, Organe und das ganze Zeug wachsen zu lassen, braucht man DNA.
      Und mal angenommen, man könnte DNA im Labor herstellen, dann braucht man immer noch eine Eizelle, in die man diese DNA schleust, sodass sich daraus durch Zellteilung ein Organismus entwickelt, der dann so aussieht, wie Picard. Aber wo soll dann der Unterschied zwischen einer künstlichen DNA und DNA sein, es ist fucking DNA.
      Und weil die DNA zu Morphologie, zu Organen, zum schlafen, fressen, ficken, kacken und allen möglichen führt, ist Soji, wie Picard genauso Mensch, wie alle anderen.
      Nur das unethische, Fake-Wissenschaftler daran herum manipulierten.
      Das war in Battlestar Galactica weitaus besser erklärt, wo die menschlichen Zylonen aus der Retorte kamen und auf DNA basierten, nicht diese unsägliche Schwachsinns-Golem Idiotie.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Wieso brauch ich Zellen und Eier?
      Wenn die ein Steak drucken können, wieso dann nicht auch eine komplette Lebensform? Die muss dann nur noch während eines Gewitters mit einem Blitzableiter aktiviert werden.

      Bleibt aber für mich immer noch die Frage, was unterscheidet „Synths“ jetzt von „Organics“.
      Sind Synths einfach „bessere Menschen“ oder doch was anderes?

      Antworten
    • O.o.t. sagt:

      Ich behaupte in keinster Art und Weise, dass das alles Sinn ergibt, geschweige denn auch nur einer geringen internen Logik stand hält. So gut wie gar nichts in diesen Drehbuch genannten Grundschulaufsätzen macht irgendwelchen Sinn. Aber dass JL blutet oder ihm ein EMP nix ausmacht ist imho ausnahmsweise mal kein Plothole.
      In S1 war von „organic synthetic“ die Rede und wenn ich mich recht erinnere sah man in diesem Wachstumsdingsbums dort auch mal, dass da Knochen und innere Organe drin sind. Was dabei der Unterschied zu einem Klon ist oder wie das alles überhaupt funktionieren soll wissen mit Sicherheit nicht mal die Autoren. Die wissen ja nicht mal, was sie jeweils 5 Minuten vorher noch geschrieben hatten.

      Antworten
    • schoenerAndi sagt:

      Ich behaupte:
      jeder der hier fleißig mitdiskutiert hat sich mehr Gedanken über das Problem gemacht, als die Köpfe hinter der Serie!

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      @Scholli

      Ach keine Ahnung, dachte mir, von nichts kommt nichts. Der olle Picard macht ein auf organisch und da brauchst ne Grundlage.
      Habe vergessen, dass es um ST geht, man frage sich, warum man ihn nicht per Transporter mit alten Mustern einen neuen Körper gemacht hat oder den Hirnschaden korrigiert hat.

      Antworten
  8. Thomas sagt:

    Ein Wort: Grausam

    Ohne Ironie oder Sarkasmus. Das war der absolute Tiefpunkt dieser Staffel. Ein nicht mal 40 Minütiger Lückenfüller um die Story auf 10 Folgen zu strecken. Die erste Folge hat noch Lust auf mehr gemacht, der Rest baute stetig ab so wie in Staffel 1. Picard mutiert zu einem senilen Trottel, Jurati zu einer, ja was eigentlich? Pseudolustig? Sexbombe? Sängerin? Jede Staffel eine Hauptfigur abmurksend? Seven zu einer flache Sprüche Nebenfigur, Musiker dito, Rios zu einem Sprücheklopfer ohne Tiefgang. Den Rest kannste vergessen.

    Kurtzman kann einfach keine Stories, NuTrek ist scheisse und weshalb sich Jonathan Frakes das immer wieder antut, keine Ahnung.

    • Serienfan sagt:

      „weshalb sich Jonathan Frakes das immer wieder antut“…

      Nun, sagen wir es mal so: Im Gegensatz zu uns allen hier wird Frakes wenigstens dafür bezahlt! :-)

      Antworten
    • Calvero sagt:

      Also mir hatte die erste Folge nicht Lust auf mehr gemacht:-) Das was wir nun vorgesetzt bekommen, hätte aber auch ich nicht für möglich gehalten.

      Ein Vergleich mit Staffel 1 verbietet sich. Fühle mich in meiner damaligen Einschätzung bestätigt, dass diese für das 10-Folgen-Format bis Folge 8 eigentlich gut aufgebaut war (auch mal mit einer Ruhepause auf Nepenthe), nur der Inhalt der beiden Finalfolgen war dann viel zu fett und gequetscht (und damit folgerichtig ein überhasteter Fehlschlag), aus dem hätte man gut die 2. Staffel machen können und hätte da etwas viel besseres, als den Unfug jetzt.

      Antworten
    • Calvero sagt:

      … und Brent Spiner. Mann, ich sehe ihn immer noch gerne, aber das hat er wirklich nicht verdient. Schande über alle, die ihn so verheizen.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Spiner ist ein Opfer?

      Was für ein Menschenbild!

      Antworten
  9. BergH sagt:

    tach auch !

    Der Intellekt leckt!
    (Sag eigentlich Alles, was man zu dieser Folge wissen muss.)

    Schjön auch , dass den anderen anderen die gehäufte Anzahl von Dekolletees auffällt.

    Erinnert eine bisschen an STV, wo in Season 4 auch sexy Cyborg eingeführt wurde , um die Quote zu retten.

    Gruß BergH

  10. Calvero sagt:

    Vermutlicher Kollateralschaden für naive Zuschauer dieser Folge: Man schaltet seinen PC an, startet eine Suchmaschine und gibt ein, „wollen einen die Macher von Star Trek Picard verarschen“? Und landet zwangsläufig bei Zukunftia.de und bekommt die Augen geöffnet.

    PS: Was ich schon immer mal fragen wollte: Warum denken die sich eigentlich immer diese Episodentitel aus, wenn die doch in der Serie gar nicht angezeigt werden?

  11. G.G.Hoffmann sagt:

    Wie? Die Episode war noch gar nicht zuende, als ich den Fernseher nach 22 Minuten ausgestellt habe? Und ich dachte noch bei mir: typische Sitcom-Laufzeit, knapp, aber lustig.

  12. Kazairl sagt:

    Der deutsche Titel der Folge ist ja mal so bescheuert. Wem oder was soll hier Gande wofür gewährt werden? Und überhaupt wie kommt man auf die Idee, „Two of One“ mit Gnade zu übersetzen?

    • Scholli67 sagt:

      „Zwei von einem“ klingt auch nicht besser.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Genau genommen handelt es sich bei „Two for One“ um eine Art Slang-Redewendung, das ist zumindest die einzig logische Bedeutung, die ich finden konnte, würde aber einen Dreier implizieren, wie auch immer der bei Picard aussähe.

      Antworten
    • Ichwieder sagt:

      Ich hätte jetzt eher gedacht, es ist eine Anspielung auf die Borg-Vereinigung.
      7 war aus einem 9er Cluster.
      7 of 9
      Und Two of One spielt auf die Verschmelzung von Jurati und der Queen an.

      Antworten
    • O.o.t. sagt:

      Man braucht das gar nicht zu übersetzen. Two of One bezieht sich auf Queen-Jurati. Seven of Nine wird ja auch nicht übersetzt.

      Ich denke aber, dass der Titel ein Fehler von Amazon ist. Die Episodenbeschreibung dort passt auch in keinster Weise zur Handlung und scheint von einer späteren Episode zu stammen. Die haben da was verwechselt.

      Antworten
  13. Calvero sagt:

    Argh! Klapowski erwähnt in seinem Review die wunderbare Olsenbande, schreibt sie aber falsch und verlinkt schnöde auf eine würdelose YT-Raubkopie.

    Alle ihre Filme gibt es zufällig gerade ganz legal und vollständig auch bei Amazon Prime. Also gleich mal zum x-ten Mal schauen! Egon hatte immer (!) einen Plan.

  14. flyan sagt:

    Was für eine schlechte Folge! Ich hatte schon ab Minute 30 immer wieder geschaut, wann dieses Desaster endlich vorbei ist.

    Allerdings möchte ich hervorheben, dass Regie und Schnitt dieses Mal besser waren als üblich. Das ändert jetzt nichts an dem grottigen Drehbuch und den peinlichen, sinnlosen, endlosen Dialogen, aber es ist immerhin etwas.

  15. BergH sagt:

    tach auch !
    Ich habe dieses Machwerk auf dem Rudergerät mit der FB im Mund und einen Zahn auf der 10 Sekunden Vorspul Taste geschaut.
    Trotzdem war es unerträglich. Rafi out of Charakter, Jurati out of Character (da Asi- Milierende),
    der Rest ………..

    Eine Folge zum vergessen. Ähhh worum ging es da nochmal ?

    Gruß BergH

    P.S. Und wieder diese vergeblichen Versuche mich mit sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmalen abzulenken.

  16. MakeStarTrekStarTrekAgain sagt:

    Nu Trek ist halt ein Zeichen unserer Zeit: Die Zeit der Vernichtung, des Untergangs, des Verlusts, der Dummheit, Torrheit, des Rückfalls ins Mitteralter, der Antiquirtheit des Menschens vor der Technik, eine Zeit der Un-Kultur, der ideologischen Aufladung aller elementarphänomenen des Menschseins, Infantilisierung, Unbildung, Ungeduld, Verlust von Hierarchien und Werten, des etablierten Nihilismus, das Aufkommen des Nihilismus 2.0, der Geschichtsvergessenheit, der Postmoderne, kurz um: Star Trek entspricht leider seiner Zeit: Es ist eine Katastrophe!!!!!!!

    • Stoffel sagt:

      Jo kann man fast unterschrieben, wäre da nicht
      „das Aufkommen des Nihilismus 2.0, der Geschichtsvergessenheit, der Postmoderne.“
      Was verstehst Du unter Nihilismus? Die philosophische Anschauung dass alles unbedeutend und sinnlos ist, da geh ich d’accord, es gibt keine Bedeutung der Dinge, keinen Sinn. Den Sinn, die Bedeutung schaffen wir selbst, hat aber nur einen ideellen Wert und nichts mit Wahrheit zu tun, eine Art Selbstbetrug, oder wie Camus mal schrieb: „Gott sei tot und das Leben insgesamt sinnlos. Wir würden in einer hoffnungslosen Welt leben und dennoch so tun, als hätte alles einen Sinn.“
      Oder meinst Du die politische Weltanschauung, die völlige Verneinung von Moral, Idealen, Werte darstellt.
      Sorry in beiden sehe ich Nu Trek und allgemein dumme fanatische Spinner nicht, die können ohne Label nicht leben, mit dem tragen ihrer Label geht auch eine moralische Auffassung und ein Wert einher..
      Dummheit, Torheit, Unkultur, Geschichtsvergessenheit, der ideologischen Aufladung aller elementarphänomenen des Menschseins, ist dem Postmodernismus geschuldet und in letzter Konsequenz ist der totalitär, da objektive Wahrheit kategorisch abgelehnt wird und alles was Individuen subjektiv erleben, fühlen, denken zur alleinigen, unumstößlichen Wahrheit erhoben wird, macht sich schlecht mit Vernunft gegen subjektive Eindrücke zu argumentieren oder wie Foucault mal sagte, nicht die Ideen, Intention des Redners zählen, sondern die subjektiven Eindrücke des Hörers, d.h. Du bist schuld, wenn Du einen Vortrag über etwas hälst und ein Idiot es in den falschen Hals kriegt, weil ja nur seine subjektive Wahrnehmung das entscheidende ist. Du bist schuld, wenn Du weiß bist und das den subjektiven Eindruck erweckt das Du dadurch ein reaktionärer Volltrottel bist. Du bist Schuld wenn Du eine Dame anschaust und sie, ach lassen wir. Postmoderne Philsophie ist eine Seuche die leider im Geisteswissenschaftlichen Bereich sich breit gemacht hat. Nichts anderes als intelektuelle Schwurbelei. Immer gut die Dinge zu hinterfragen, aber sicher nicht, aus einem ideologischen Narrativ, alles zu relativieren, vor allem wenn es keine falzifizierbaren Aussagen gibt, sondern nur Zirkelschlüsse, die die eigenen Annahmen rechtfertigen.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      Ich bin so fasziniert von Menschen, die meinen, auf einer Satireseite uns mit ihrem Intellekt beeindrucken zu müssen und dabei nicht einmal wissen, wie man intellektuell schreibt :-).

      Das ist dann schon wieder satirisch!

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      Beeindrucken?!
      Das war nicht die Idee, die Idee war, gegen den Unfug anzureden, dass Nu Trek und einhergehend damit bestimmte Menschen aus bestimmten politischen Bereichen Nihilisten sind.
      Man kann sich ja über deren Art, Argumentation, ideologischen, wie „wissenschaftlichen“ Unterbau streiten, aber dass man politischen „Gegnern“ abspricht Moral und Werte zu haben geht nicht, denn offensichtlich haben die Moral und Werte, sonst würden die nicht überall Rassismus, Sexismus und was weiß ich sehen und anprangern, sonst würden sie nicht Minderheiten eine Bühne geben, um die Umsetzung kann man alle mal streiten. Einen politischen Nihilisten würde das nicht interessieren.
      Die Rechtschreibfehler gibts obligatorisch dazu, muss mir mal angwöhnen die Beiträge vorher zu korrigieren.

      Nebenbei denke ich nicht, dass Satire trivial und lustig und unbeschwert sein muss.
      Was ist denn hier nicht satirisch? Zwei Bekloppte, die wegen Begrifflichkeiten streiten, diskutieren, spiegeln doch den lachhaften Zeitgeist satirisch wieder.

      Antworten
    • MakeStarTrekStarTrekAgain sagt:

      @Staffel: Danke dass du den Ball überhaupt aufgreifst!
      @JP: Es geht einfach um den Austausch hier im Forum, mal aus der einen, mal aus der anderen Perspektive und heute eben mal philosophisch geprägt. Jedoch immer mit Rechtscrheibfehlern!;)

      Meine Aufzählung ist ja sehr pauschal, weswegen der Nihilismus-Vorwurf auf den ersten Blick nicht zuzutreffen scheint. Ich halte aber alles was die „Nu-Trek“ Autoren vor sich hertragen für Heuchelei und Oberflächlich, halte Sie für unreflektiert nihilistisch, sie merken garnicht in welchen Bereichen sie es sind…

      Moral mögen sie vorgeben, eine Ethik steht jedenfalls nicth dahinter…. und wenn dann wohl nur Bruchstücke einer abzulehnenden Verantwortungsethik…

      Antworten
  17. MakeStarTrekStarTrekAgain sagt:

    Es ist ein sich vor unseren Augen materialisierende Bocksgesang! Es ist die Nicht-Poesie der woken NPCs und ihre Kulturfeindlichkeit welche Star Trek hier weder als Kunst, noch als Produkt, sondern nur noch als Ausscheidung des Unvermögens und der Überfodereung der Autoren und Produzenten angereichert mit ihrer verachtenswerten Ideologie und ihrer wahnhaften politisierung aller Lebensbereiche!

    • JP1957 sagt:

      Im New Trek wird gar nichts politisiert … ich möchte noch einmal auf den Beitrag von Serienfan hinweisen, in dem er nachweist, wie sehr die tatsächliche Handlung der – vermeintlichen – woken Agenda widerspricht.

      Würdest Du diese Feststellungen (sozusagen „empirische Befunde“) von ihm mal zur Kenntnis nehmen – nichts zu erkennen von Wokeness – im Gegenteil:

      „Wir haben einen Mexikaner wie Rios, der bislang nichts, aber auch rein gar nichts zur Lösung beitrug, der zu blöd ist zum Beamen und der so viel gerettet werden muss, dass man ohne ihn wohl die Lösung längst gefunden hätte.

      Wir haben starke Frauen wie Lares! Erst Ex-Spionin, dann nörgelnde, Tee servierende Möchtegern-Ehefrau, jetzt ein „Wächter“, die sich von einem alten, klapperigen Tattergreis bedroht fühlt, sodass sie glaubt, ihn mit einer Waffe in Schach halten zu müssen.

      Wir haben eine starke Frau wie Agnes, die irgendwie dauernd aus Versehen Leute umbringt. Ups! Blonde Frauen sollte man halt nicht allein lassen, vor allem nicht, wenn was Technisches in der Nähe ist.

      Wir haben eine Guinan, die begriffsstutzig und weinerlich wurde und die auf den Rat ihres Hundes hört. Fühlt sich ebenfalls von einem unbewaffneten Achtzigjährigen bedroht, der kaum mehr als hundert Pfund wiegt.

      Wir haben eine „Jupiter-Mond-Astronautin“, die Simulationen in den Sand setzt, unter Depressionen und Selbstzweifeln leidet und die nicht merkt, wie sie von ihrem Psychiater manipuliert wird. Wer nach so einer eindrucksvollen Powerfrau das Wort Astronaut nicht gendert, der ist wirklich von gestern.

      Und wir haben die taffen Frauen Seven und Raffi, die sich bei ihren „nur nicht auffallen“-Missionen wohl an „Dick und Doof“ orientieren.“

      Antworten
    • MakeStarTrekStarTrekAgain sagt:

      Es geht halt nur um „Representation“, heißt solange Geschlecht und Hautfarbe stimmen ist die Handlung fast egal, hauptsachealte weiße Männer sind die Bösen.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      @ JP
      Könnte ich mit ähnlich gelagerter Argumentation nicht behaupten, dass jemand, der wild entschlossen ist einer alten Dame im Park eine Brechstange über den Schädel zu ziehen und ihr dann die Handtasche zu entreißen, sich aber zu ungeschickt anstellt, stolpert und direkt vor besagter Dame voll die Fresse fliegt, dann gar kein Unmensch mit üblen Absichten ist.
      Oder ist das Mumpitz?
      Ach was weiß ich, das wird mir hier alles zu intellektuell.

      Antworten
    • Stoffel sagt:

      @MakeStarTrekStarTrekAgain
      Nichts für Ungut, Du hast Dich scheinbar viel zu sehr emotional in diesen Scheiß involviert und verzettelst Dich etwas.
      Seven, Picard, Rios, Q, Schwertelf, Jurati, Soong Kopie Nummer 2 Million sind weiß. Bei Dummcovery haben wir die Dame mit den komischen Augen, Stamets, die Blonde, den Boyfriend von Stamets, die Transfrau, ihr Trillfreund, Tilly, Admiral auch weiß. Finde nicht, dass irgendwas an Hautfarbe übervorteilt ist.
      Neben manch Darstellung einer Karikatur an toxischen weißen cis Mann, finde ich die Repräsentierung von Trans-, Homo- Leuten auch nicht unbedingt vorteilhaft.
      Warum, weil die Stories einfach hohl sind, sie mehr Wert auf Gefühle legen, statt auf Handlung, ganz unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, fiktives empfundenes Geschlecht. Von mir aus kann die ganze Mannschaft aus schwarzen Transfrauen bestehen, solange gute Stories mit gut geschriebenen Charakteren realisiert werden. Boah was für ein Scheiß, als gebe es nur die Themen Hautfarbe und Geschlecht und erfundene Geschlechter. Keine Nuancen, keine Tiefe nur lapidarer Kack.
      Ich denke Du hast Dich zu sehr mit den Woke-Aktivisten etc. auseinandergesetzt und bist zu tief in den Kaninchenbau vorgedrungen und siehst jetzt überall Woke-Aktivismus oder was der Art. Ist mir auch passiert. Aber frage Dich mal selbst, warum regst Du Dich über Bullshit auf, was irgendwelche lauten Idioten labern oder denken, frage Dich, was hat das mit Dir und Deinen Umfeld zu tun, ich denke nichts.
      Also warum sich an bigote Arschlöcher abarbeiten, irgendwann werden die dümmsten von denen auch einsehen, dass man durch Relativierung, Umdefinierungen von Begrifflichkeiten zwar Scheiße hübsch verpacken kann, die Probleme jedoch nicht durch ein Wunder verschwinden, es trotz Verpackung und Label, immer noch Scheiße ist. Das eine militärische Spezialoperation trotzdem Krieg ist, haben sie ja schon verstanden.
      Trends kann man verweigern, aufhalten nicht, aber sie vergehen auch wieder und eigentlich bin ich neugierig, welcher Bullshit den jetzigen ablöst.

      Antworten
    • JP1957 sagt:

      @Scholli:“Ach was weiß ich, das wird mir hier alles zu intellektuell.“

      Immerhin richtig geschrieben ;-)

      Wenn wir bei Deinem Beispiel bleiben: Es gibt keine „wilde (politische) Entschlossenheit“ der Kurtzmänner.
      Die einzige Entschlossenheit, die ich bei ihnen sehe, ist eine materielle … woke Versatzstücke verwenden sie nur, weil sie meinen, damit könne man heute mehr Dollar generieren als mit dem alten Trek.
      Du siehst das ja auch an den eingestreuten Actionszenen (Verfolgungsjagd) oder Gewaltexzessen, die ja gar nichts mit einer woken Agenda zu tun haben, sondern sich auch am vermeintlichen veränderten Publikumsgeschmack orientieren.
      Sie überfallen die alte Dame also nicht, weil es heute angesagt ist, alte Damen zu überfallen, sondern ausschließlich, weil sie zufällig eine Handtasche mit Geld dabei hat. Dass sie sich dabei auch noch dämlich anstellen, kommt dazu.

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      „Immerhin richtig geschrieben ;-)“
      Das ist reiner Zufall!

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Ähmmmm, vorgestern oder so hat in irgend’nem Podcast einer die Behauptung in die Runde geworfen, dass Hollywoodianer zu einem nicht kleinen Teil ihre Filme und Serien für andere Hollywoodianer machen.

      Quasi um zu zeigen, dass sie aus dem „richtigen“ Stoff geschneidert sind.
      Woke Versatzstücke nur als Staffage oder als Rudelgeruch, der alle verbindet, um es bei späteren Projekten einfacher zu haben.
      Bei Kurtzman würde mich das nicht im geringsten wundern.

      Antworten
    • Serienfan sagt:

      Wenn es hier um die Frage geht, ob die Episode „woke“ oder gar zuuu „woke“ war, kann ich nur sagen:

      ICH war nicht woke beim Betrachten der Folge. Ich war asleep.

      Antworten
  18. MakeStarTrekStarTrekAgain sagt:

    Ein Dank an Zukunftia! Wer schweigt, stimmt zu! Ich freue mich über alle hier im Forum die den Wahnsinn erkennen und ihre Stimme erheben!

    • Serienfan sagt:

      Und wir hier sind nicht die einzigen. Allein 30 Sekunden hiervon sind eine Wohltat.

      https://youtu.be/aQ2TQ_GRO4g?t=1832

      Dieses „Star Trek“ ist nicht nur „preachy“, es ist auf eine so extreme Weise einseitig, dass die Serie nur noch mit Hass auf die andere Seite blickt.

      Daher wird Picard beschimpft. Die Admiralin wirft ihm „fucking hybris“ vor, Troi wirft ihm Selbstbesessenheit vor, Laris wirft ihm Beziehungsunfähigkeit vor, und laut Q und Jammerlappen-Guinan muss sich Picard auch noch für Entwicklungen, die vor 400 Jahren passiert sind, Vorwürfe gefallen lassen. Q schlägt ihm gar die Lippe blutig.

      In diesem „Star Trek“ geht nicht länger um Verständnis für die andere Seite, um das Zuhören, um den Glauben an das Gute im Menschen, sondern um selbstverliebten Hass auf die Unwoken, der sich in grauenvollem Gut-Böse-Schema zeigt. Daher sind die Grenzbeamten ausnahmslos sadistische Bad Guys, sodass sogar die „Star Trek“-Melodie ertönt, wenn Rios einen von ihnen niederschlägt.

      Und ja: Auf diesen skandalösen Missstand muss man hinweisen, auch wenn dabei hin und wieder die Satire auf der Strecke bleibt.

      Antworten
  19. Kazairl sagt:

    Diese ganze Storyline um Renee Picard macht keinen Sinn. Sie umzubringen ist doch alleine schon deshalb nicht möglich, weil Picard in der alternativen Zeitlinie der Konföderation existiert. Ich meine Renee ist seine direkte Vorfahrin, hätte eine erfolgreiche Tötung da nicht die Linie der Picards entweder ausgelöscht oder so nachhaltig verändert, dass Jean Luc wahrscheinlich nie geboren wäre?

    • Scholli67 sagt:

      Mooooooment, wieso Vorfahrin?
      Wird das explizit so gesagt?
      Die Trulla heißt Picard mit Nachnamen, also falls da nicht Dinge in Jay Äls Stammbaum sind, die an Inzest grenzen ….

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Sie ist definitiv verwandt mit Picard, ich zitiere: „She is Jean-Luc Picard’s ancestor, a French astronaut born in 1996.“

      Antworten
    • Scholli67 sagt:

      Aber das bedeutet doch nicht zwangsläufig, daß Jay Äl in direkter Linie von ihr abstammt.
      Sie könnte auch ’ne Urgroßtante sein.

      Antworten
    • Kazairl sagt:

      Es ist auf jeden Fall eines: Eine schlecht durchdachte Storyidee und somit typisch Kurtzman-Trek. Außerdem scheint es mir doch sehr out of character von Q, Leute ermorden zu lassen.

      Antworten
  20. BergH sagt:

    tach auch !

    Kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Großvater-Paradoxon.

    @Stoffel
    Stamets sein Lover ist POC.
    Besser zu sehen bei „Er steht einfach nicht auf Dich“, da ist er dunkler , als heute.
    Ist aber auch völlig egal, denn das spielte einfach keine Rolle in STD.

    Schlimm ist nur , dass heute in jeder Firma / jeder Casting Agentur die EInstellungs-Kriterien:
    einbeinige, schwarze Lesbe, mit Migrationshintergrund, wenn möglich mit Trisomie 23 lautet.
    <<— Ich weiß auch, dass das politisch nicht korrekt und übertrieben ist.
    Aber es schein so zu sein.

    Was mir auch gegen den Strich ging war die Wächterin. Erst zurückhalten, nicht begegnen und dann ein Mindmelt mit Picard?
    Seit wann können die Romulaner das ? O.K. sie sind mit den Vulkaniern verwandt, aber trotzdem.
    Warum muss alle 5 Minuten ein Plot-Device aus dem Hut gezaubert werden? Schall-Schraubendreher, Mind-Melt, Endorphine und und und

    Gruß BergH

    • O.o.t. sagt:

      Noch schlimmer ist, dass bereits zuvor eingeführte Plot-Devices dann einfach nicht mehr verwendet werden wenn sie Sinn machen würden.

      Man entwirft einen völlig bekloppten Plan, bei dem Jurati auf die Party geschickt wird um sich dort auffällig genug zu benehmen, um festgenommen zu werden. Dabei setzt man auf einen Rattenschwanz an Zufällen. Sie muss danach a) in den genau richtigen Raum gebracht werden, b) dabei weder durchsucht noch gescannt werden, c) die Chance bekommen, an den Computer ranzukommen.

      Stattdessen hätte Nicht-Laris mit ihrer zuvor eingeführten Fähigkeit, Leute zu benutzen, einfach einen Sicherheitsmann „fernsteuern“ können der den USB-Stick mit den IDs ins System steckt. Mehr war ja letztlich nicht nötig.

      Antworten
  21. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Die Lister dieser Schwach-Sinnigkeiten liesse sich bestimmt „endlos“ fortsetzen

    Gruß BergH

  22. MakeStarTrekStarTrekAgain sagt:

    Man sollte mal unter dem Hashtag # „IchHabeMitgemacht“ all die Kurtzmann Mittäter und Fans sammeln :D

  23. JP1957 sagt:

    Hier mal eine Nachricht zu einer wirklich guten Serie … allerdings eine schlechte Nachricht:

    https://www.moviejones.de/news/news-ted-statt-the-orville-staffel-4-serienende-steht-wohl-bevor_44622.html

    • Kazairl sagt:

      Fände das gar nicht mal so schlecht. Anstatt wie heutige Serien ewig lange zu laufen und sich dabei inhaltlich wie charakterlich totzulaufen wäre ein Abschluss nach 3 Staffeln doch für so eine gute Serie wie die Orville gut.

      Antworten
  24. Kazairl sagt:

    Okay, das ist schon eine sehr interessante Meta-Ebene, James Callis aka Doktor Baltar aus Kampfstern Galactica spielt in Episode 7 erneut einen Doktor, dieses mal einen Psychologen. Komplett nutzloser Querverweis zwischen den beiden Serien, aber das war auch schon die Woman in Red in der vorherigen Folge.

  25. Kazairl sagt:

    Na endlich, ich dachte schon, in der Vergangenheit in voller Öffentlichkeit zu beamen hätte keinen Folgen. Das wäre doch schon sehr unglaubhaft gewesen. Dass die Schreiber daran gedacht haben, da eine Art Backlash einzubauen, finde ich sogar schon etwas untypisch Kurtzman-Trek. Sonst wird doch immer etwas aufgemacht und nie zuende gedacht.

    • Vulpe sagt:

      Ich musste kurtz lachen als sich das FBI bei der Festnahme auf die Fixierung durch Handschellen verlässt.
      Bei einer Person die sozusagen entlarvt wurde durch Beamen.
      Weiß nicht wie effektiv das ist.

      Antworten

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