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Michael „My“ Haitel (SFCD) im Kreuzverhör

Wer mit den mittigen Buchstaben im Titel eher wenig anfangen kann, dem geht es ähnlich wie unserer Redaktion zu Beginn… Dahinter verbirgt sich (und er verbirgt sich auch sonst sehr gut) der „Science Fiction Club Deutschland“, eine der ältesten deutschen Institutionen für uns Hobbyspinner, die wir unser Lebensalter stets in „Lichtjahren“ angeben. Dem mussten wir natürlich nachgehen! Im spontan verabredeten Interview wurde der Allroundmann Michael dann plötzlich ungewohnt offen, was seine Arbeit im Club angeht. Manche seiner Mitstreiter würden nach dem Lesen dieses Textes vielleicht sogar sagen, dass er den „Arsch offen“ hatte…

Obwohl unser Angebot zum Interview eher als Möglichkeit zur Werbung gedacht war, berichtete er uns extrem uneigennützig von den Irrungen und Wirrungen im Leben eines deutschen SF-Clubs. Wir schwören an dieser Stelle daher beim untoten Leben des SF-Fandoms, dass die nachfolgenden Zeilen nicht dadurch entstanden sind, dass wir Michael vertraglich zum Blutopfer verpflichtet haben.

Dass mein Kollege Sparkiller die Niere des rüstigen Bald-Rentners bereits als „organische Technologie“ in seinem bizarren Technikfuhrpark eingeplant hat, ist ebenfalls nur ein Gerücht.

Bevor wir gleich starten, möchte ich an dieser Stelle auch ankündigen, dass es derartige Interviews zukünftig möglicherweise häufiger geben wird. Ein Gespräch mit einem Mitglied des Klingonischen Fanclubs „Khemorex Klinzhai!“ wäre zum Beispiel denkbar (schon vor Jahren berichtete uns ein Insider von sektenähnlichen Strukturen), ein offenes Gespräch mit involvierten Synchronisierungsexperten im Bereich SF, bekannten Webmastern und überhaupt Menschen, die sich viel zu wichtig nehmen. Durch meine patentierte Fragetechnik (bei dem ich dem Interviewpartner ein eigenes Messer zum Harakiri mitbringe) werden auch diese Events sicherlich von aufrüttelnder Qualität sein…


Klapo: Hallo, Michael. Schön, dass du heute bei mir vorbeimailen konntest.

My.: Gerne.

Klapo: Du bist momentan also eines der führenden Mitglieder des »Science Fiction Club Deutschland«, Herausgeber der »Andromeda Nachrichten«, somit ein Leistungsträger der futuristischen Gesellschaft und noch dazu ein weitsichtiger, humorvoller und kritikfähiger Mann, …

My.: Ach?

Klapo: … der sich vorbildlicherweise für grenzwertige Interviews hergibt.

My.: Ja, gerne, immer wieder.

Klapo: Meine erste Frage wäre daher: Wie kann man eine solche Erfolgsgeschichte starten, ohne dass der SFCD mir – oder meinem Kollegen Sparkiller – in den letzten Jahren überhaupt bekannt war? Warum wussten wir nichts von euch? Ist es eure Inkompetenz oder gar unse… die von Sparkiller?

My.: Das sind ja drei Fragen auf einmal, das geht nun wirklich nicht. Oder doch? Nun gut, bauen wir halt ein Überraschungsei.
Dass euch der SFCD, wie sich der Verein auch kurzspurig nennt, bislang durch die informativen Lappen gegangen ist, kann natürlich auch an eurer Informationsbeschaffungspolitik liegen. Nicht jede BILDzeitung ist ein geeignetes Medium, um … Aber lassen wir das.

Klapo: Besser wäre es wohl. By the way: noch einen leckeren Diekmann-Negerkuss von Kai? (*Mampf*)?

My.: Der SFCD hat in den langen Jahren seiner Existenz – immerhin wurde er 1955 gegründet – mehr oder minder erfolgreich – es gab da durchaus ein sogenanntes Auf und Ab – dafür sorgen können, nicht auf großer Breite wahrgenommen zu werden. Gemeinsam mit der dankenswerterweise kleingehaltenen Science Fiction-Literatur in Deutschland, deren internationale – vor allem amerikanische –, aber auch innere – vor allem deutsche – Auswüchse nie einer wirklich breit angelegten Betrachtung unterworfen werden konnten, sondern immer hübsch als Grenzwertigkeitsmarkierung auf literarischem und anderen Gebiete präsentiert werden konnte, gelang es dem SFCD, sich zu einem Verein zu mausern, der vieles von sich behaupten, wenig jedoch realisieren konnte.

Klapo: (Immerhin gehörte ausgeprägte Kommasetzung anscheinend dazu …)

My.: Nö, wesentlich wichtiger waren Gedankenstriche. – Mediagewalten wie Star Wars, Star Trek, Babylon 5, Battlestar Galactica und was dessen Gekröse mehr wäre, halfen allzeit bereit allzu gerne mit, die wirkliche, die einzig wahre, die echte, gnadenlose, schöne, liebenswerte, nicht zu überbietende, unglaubliche, ich weiß nicht, wo mein verdammtes Wörterbuch ist, Science Fiction mit Schund, Schrott, Schmutz, Mist, Kram, Kack und was auch immer für unflätigem Unrat zu überlagern, bis –
Nun –
Ja –
Traurige Tatsache ist, dass der SFCD nicht nur der älteste, sondern auch der größte SF-Club im deutschsprachigen Weltenland ist. Traurig ist das, weil … wenn man annähme, dass die 370 Leutchen, die im SFCD Mitglied sind – und ich glaube nicht, dass es 370 sind, wenn man es genau nähme –, alles darstellen, was die Zahl deutschsprachiger SF-Fans ausmacht, dann wäre das die Bankrotterklärung für so manchen Autoren, manchen Verlag und manches Wasweißichdennnoch.

Klapo: Ganz ruhig atmen, bitte. Danke.

My.: Aber das ist ja nicht so.
Der SFCD ist durchaus bekannt, aber nicht sehr. Er ist bekannt unter den Fans, die sich auskennen. Wer Fan ist, aber sich nicht auskennt, also kein Fandomler ist, wie man solche Leute nennt, der kennt auch den SFCD nicht. Und überhaupt –
Dass ihr nichts vom SFCD wusstet, liegt natürlich an euch. Ihr seid doch diese kleine, verkniffene Sorte von Mediafans, die außer Star Trek und vielleicht noch Babylon 5 auf der Welt annähernd nichts wahrnimmt. Kein Wunder also, dass ihr verf***te kleine Bande von Pseudo-SF-Fans den versch***enen K***laden namens SFCD nicht kennt. Ihr könnt doch froh sein, euren Namen morgens vorm Badspiegel aufm Perso entziffern zu können, oder was –
Ähm –
Ja, und natürlich ist es auch der Inkompetenz des Vorstands des SFCDs zuzuschreiben, dass keiner den Verein kennt. Zweifellos. Die Mitglieder sind ja nie schuld. Die werden ja auch nie gefragt. Wenn man sich anschaut, dass 20, 30 Hanseln auf den Mitgliederversammlungen aufblitzen, um sich mal einfach so in die Vorstandsarbeit einzumischen, dann redet man beim Thema »Inkompetenz« vielleicht über die falsche Sache. »Flaschnerei« wäre vielleicht richtiger. Und der Vorstand, mein Gott, der hat die letzten Jahre zufrieden grunzend vor sich hin gedümpelt. Der einzig Aktive in dem Sauladen, bis ich kam, hat klugerweise Cons veranstaltet, bei denen ihm keiner aus der SFCD-Ecke reinquatschen konnte. Der Rest lethargierte so vor sich hin, naja, stimmt nicht, da war noch einer, der immerhin clever genug war, mich unauffällig, aber zielgerichtet zur Rückkehr in den SFCD zu überreden, ohne auch nur ein Wort in der Richtung fallen lassen zu müssen.
Der Rest aber –
Naja. Schwamm drüber. Obwohl der wohl auch nix mehr reißt …

Klapo: Ähm. Ja. Räusper. Schöner Club. Bin nach diesen Worten fast traurig, dass ich nie Mitglied war. So, wie du das beschreibst, hätte ich ansonsten aus meinem Austritt einen karnevalistischen Triumphzug machen können. Ein Fanal. Präsentiert mit den gesammelten Schuldzuweisungen für die Jahre 1989 bis 1994, weil mir euer Kassenwart nie die Tür zum Eingangsbereich aufgehalten hat. Und mit dem Vorwurf, dass mir stets 3 Pfennig Porto zu viel (penibel nachgerechnet!) für meine Mitgliedszeitschrift berechnet wurden.

My.: Ähm. In der Zeit zwischen 1989 und 1994 war ich irgendwo Kassenwart des SFCD. Ich weiß nicht mehr genau. Mein Alzheimer. Aber irgendwo in der Zeit. Jaja. Und ich hätte dir als SFCD-Kassenwart einen kanonistischen Schlumpfzug niemals finanziert, das ist mal sicher, jaja. *sabber*

Klapo: Aber mal ehrlich: du weißt schon, dass dieses Interview auch veröffentlicht werden soll?

My.: Ihr hattet mir versprochen, dass ich ins Fernsehen komme. Prime Time und so.

Klapo: Im Sinne von »gelesen«?

My.: Wer kann denn heutzutage noch lesen?

Klapo: Ich frage nur nach, weil wir hier die »Satire« meist nur so weit treiben, wo ein Hartz-IV-Anspruch gerade anfängt.

My.: Nun, zugegebenermaßen hab ich’s nicht mit Baumharzen.

Klapo: Nicht, dass du dir hiernach einen neuen Hobbyjob, ein neues Jobhobby wirst suchen müssen?

My.: In der Tat kann ich dergleichen nicht glauben. Immerhin bin ich zu gut. Für diese Welt, diesen Club, diese Jobs.

Klapo: Vielleicht kannst du auch mal was von euren Gründern erzählen, die den Club 1955 ins, äh, »Leben« gerufen haben: Carl Darlton (alias Walter Ernstling) war doch auch dabei, oder?

My.: Clark hieß der Mann, Darlton die Familie. Wobei das nicht stimmt. Weil’s ein Pseudonym war. Damals, in den 50ern des letzten Jahrhunderts, Gott habe diese Zeit selig, war es hip, sich einen amerikanisch oder englisch klingenden Autorennamen zuzulegen, um in der schreibenden SF-Szene ernst genommen zu werden. Und Walter Ernsting, wie der Gute hieß, war halt nicht wirklich amerikanisch, englisch oder so.

Klapo: Einer der ersten SF-Autoren meiner Kindheit …

My.: Was?

Klapo: Die ich Jahrzehnte später erstmals gelesen habe, wohlgemerkt. So alt wie ihr euch fühlt, bin ich ja dann auch noch nicht. – Aber bitte sag mir jetzt nicht, dass der gute Clark auch nur ein dreckiger Lump war und den ganzen Tag nur getrunken hat, ja? Es sei denn, es waren Unmengen von Mineralwasser …

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Verwechslungsgefahr: Links der Gründer des Deutschen SF-Clubs, Walter Ernsting. Rechts hingegen der Gründer von Scientology, Ex-Science-Fiction-Autor L. Ron Hubbard. Aufgrund der durchaus vorhandenen Unterschiede in den Kategorien »Mitgliederzahl« und »Kaffeekassenfüllung« kommt es in der Praxis jedoch nur selten zu Überschneidungen.

My.: Was der gute Clark Walter Darltonsting so gemacht hat, weiß ich nicht. Als er seine Zeit hatte und den SFCD gründete, war ich noch nicht mal als Joghurt im Supermarkt geplant. Aber sicher ist, dass Ernsting die Heiligenfigur nicht war, als die er von manchem vielleicht gesehen wurde und heute möglicherweise noch dargestellt wird. Kennst du denn schon deinen Eisfeld, mein Bub?

Der Eisfeld jedenfalls beschreibt recht eindrücklich, was es mit Ernsting und den ersten SFCD-Jahren so auf sich hatte. Sicher nicht hundertpro objektiv, aber man soll’s ja auch nicht übertreiben. Jedenfalls ein gutes Buch –

Klapo: Apropos »gut«! Das bringt mich auf etwas ganz anderes. Den Club.

My.: Es ist ganz beeingedrückend, dass jemand von »gut!« direkt auf »den Club« kommt.

Klapo: Vielleicht kannst du mir mit kurzen Worten noch einmal zusammenfassend sagen, warum ich dort Mitglied werden sollte. Und das nicht nur unter der Voraussetzung, dass ich Soziologe bin und die Frustrationsschwelle von Kollektiven erforschen möchte.

My.: Dass du Soziologe bist, nimmt dir eh keiner ab. Und eine Frustrationsschwelle wirst du im SFCD schwerlich finden.
Es gibt witzigerweise nur einen wirklich guten Grund, in den SFCD einzutreten: Solidarität. Was der SFCD zurzeit zu bieten hat, lohnt eine Mitgliedschaft nicht, es sei denn … achja, es gibt noch einen zweiten Grund: Workaholism. [Grinst fies.]
Nun aber mal ehrlich. Nachdem der SFCD in den letzten fünfzehn Jahren, in denen ich nicht im Verein aktiv war, sich vornehmlich der inhaltlichen Wüstenbildung widmete, gibt es heute nicht mehr viel, dessen sich eine Mitgliedschaft lohnen würde. Das STORY CENTER erscheint eher unregelmäßig, wenn man es über die Jahre betrachtet; immerhin erscheint es wieder, nachdem es während meiner letzten Aktivität im Verein Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts eingestellt worden war. Dafür gab es damals noch das ANDROMEDA SF MAGAZIN, das heute seit mehreren Jahren eher dubiosen Produktionen von Fremdkörpern des Fandoms gewichen zu sein scheint. Schade eigentlich. Ansonsten sind da nur noch die ANDROMEDA NACHRICHTEN, die ich vermutlich gerade noch rechtzeitig einem am Horizont dräuenden Redaktionskollektiv entrissen habe, dessen inhaltliche und layouterische Vielfalt letztlich zu einem Fiasko der unkontrollierten und vor allem uneinheitlichen Vielfältigkeit geführt hätte, will meinen: der letzte wenigstens doch inhaltliche oder gar nur optische Zusammenhang im Verein wäre vermutlich auch noch verloren gegangen. Natürlich tue ich damit meinen Kollegen Unrecht.
Aber ich tue es gerne. Wir haben es sogar versucht, miteinander. Ein, zwei Mal. Es hat mir nicht gefallen, beide Male nicht. Und ich glaube, den beiden betroffenen Kollegen auch nicht. Haschawamm darübah!

Klapo: (Jetzt müsste eigentlich langsam die Stelle kommen, an der er erwähnt, dass das Unternehmen im Kern gesund ist und durch die richtige Führung wieder gaaanz oben im Dax mitspielen kann…)

My.: Immerhin haben die ANDROMEDA NACHRICHTEN das Zeug, zu einem guten SF-Magazin zu werden, wenn man sie lässt. Wenn man den Chefredax lässt, den ich derzeit gebe und gerne weiterhin geben würde. Ich mache die Druckvorlagen, bestimme das Layout und gemeinsam mit meinen Spartenredaxen den Inhalt. Ich möchte an SF abbilden, was geht, und ich nutze Quellen, die sich bieten, gleich, welche es sind. Die Nummer 217 jedenfalls ist schon recht hübsch geworden und tendiert schwer in die Richtung, die ich mir –

Klapo: Redet ihr eigentlich immer so viel um den heißen Nanobrei herum? Meine Frage war doch eine ganz andere. Zwing mich bitte nicht, im Gesprächsprotokoll zwei Meter hochzuscrollen, um sie uns beiden wieder ins Gedächtnis zu rufen. – Wo immer es auch inzwischen sein mag.

sf-club3.jpg

„… Doch kommen wir nun zum nächsten Schaubild, das die Verteilung der eingeführten Neuerungen seit 1960 zeigt, auf einer Skala von Null bis Nix.“ – Kaum zu bremsen: Michael Haitel schweifte während des Interviews mehrmals ab, um Missstände an- und erst sehr spät wieder abzuprangern.

My.: Ja, ist ja gut –

Klapo: Also… Was bekomme ich bei euch geboten, was deutlich über einen Ausdruck von www.sf-news.de hinausgeht, den ich mir selber auf Billigpapier in den Briefkasten geworfen habe?

My.: Die Dienstleistungen des SFCD sind im Augenblick vernachlässigbar, wenn man es nach reinen Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten betrachtet. Aber es gibt Aussichten. Die ANDROMEDA NACHRICHTEN entwickeln sich. An neuen ANDROMEDA SF MAGAZIN-Ausgaben wird gearbeitet. Beim STORY CENTER werde ich versuchen, ein wenig Kontinuität hineinzubringen, indem Backupressourcen geschaffen werden; bislang waren mitunter zu wenig Leute daran beteiligt, will mir scheinen.
Das SFCD-Forum ist eine wichtige Sache, eine, die auch durchaus Leute anzieht. Mitte 2007 aufgemacht, hat sich dort wesentlich mehr abgespielt, als ich eigentlich erhofft hatte. Es gibt Phasen, in denen wenig geht, andererseits gibt es auch Phasen, in denen rege Aktivität entfaltet wird. Das SFCD-Forum – www.sfcdforum.de ist der direkte Weg – im SF-Netzwerk – www.sf-netzwerk.de; auch die anderen Foren sind unbedingt einen Besuch wert – war eine gute Idee, und erst letztens schrieb ich den Mods im nur den Mods zugänglichen Bereich ein paar Dankesworte, nicht zuletzt, weil sie uns aufgenommen haben.
Die SFCD-Internetseiten werden demnächst renoviert. Ich hoffe jedenfalls, dass ich Zeit dazu finde, wie ich es mir vorgenommen habe. Die vielen Kritiker in den diversen Foren – nicht nur im SFCD-Forum, aber da auch; aber gerne auch auf sf-fan.de und sicherlich auch anderenorts, was ich glücklicherweise bloß noch nicht mitbekommen habe – können ja i. d. R. nur meckern, statt mitzumachen, und gerade die Meckerer, die anbieten, mitzumachen, sind dann ausgerechnet die, von denen schon längst bekannt ist, dass sie nach dem Abschwellen ihrer dicken Lippe nichts mehr zu bieten haben. Vor allem keine Mitarbeit.

Klapo: Ich kenne das Problem: Man hat eine bestimmte Idee, glaubt, im Internet jemanden gefunden zu haben, mit dem eine seriöse Umsetzung klappen könnte, aber am Ende kommt ein viel zu langes Interview mit einem sich selbst niedermachenden SF-Clubmitglied dabei heraus. Nur so als Beispiel. Davon abgesehen schweifst du allerdings auch –

My.: – schon wieder ab, ja, sorry. Ei drüber.
Jemand, der sich der Szene gegenüber solidarisch zeigen möchte, ist gut im SFCD aufgehoben. Der SFCD der vergangenen Jahre wird sterben. Ich bin grad im SFCD-Forum heftigst dabei, an den alten Vorstandsstrukturen, an der derzeitigen Zusammensetzung zu schrauben. Nein, eigentlich zu sägen. Der jetzige Vorstand ist zu alt, zu überholt, zu untätig, zu unkreativ, zu irgendwas, ich habe keine Ahnung. Es gibt einen Mann, mit dem ich in der Zukunft zusammenarbeiten möchte. Roger Murmann.
Der ist gut drauf, er leidet ein wenig an bisweilen mangelnder Entscheidungsfreude, aber ich denke eher, dass das auf das erzkonservative übrige Vorstandsklima zurückzuführen ist. Andreas Kuschke, der Archivar, den hätte ich auch gerne in der Riege; er ist heute Geschäftsführer und Archivar, damit eigentlich kein Vorstandsmitglied, aber er ist informativ involviert, und ich hätte ihn gerne auf einem entscheidungsfähigen Posten. Er ist lange dabei, kennt sich aus, ist solidarisch mit dem Verein, er reißt was, wenn er mag. Und er ist kritisch, wenn er es sein muss.
Der Rest kommt in die Tonne.

Klapo: (Muss gleich mal unseren Anwalt, Herrn Tigerfels, anrufen. Ob der wohl auch was gegen – berechtigte – Ausschlussverfahren aus Vereinen unternehmen kann?)

My.: Die 1. Vorsitzende ist ausgepowert. Aus, Feierabend. Und der Kassierer versucht, dem Begriff Konservatismus eine ganz neue Bedeutung zu geben. Ich ahnte nicht, dass der Ausspruch »Es war schon immer so« oder »Das haben wir immer so gemacht«, »Das war doch immer in Ordnung«, dass dieses »immer« in jeder Formulierung so viel mehr Volumen haben kann, als eigentlich Inhalt darin stecken dürfte.

Klapo: Klingt nach 95% aller Vereine. Beim Kaninchenzüchterverein gibt es bestimmt auch immer einen, der die Viecher an den Ohren hochzieht, obwohl man die Tiere schon seit Jahrzehnten am Nackenfell packen soll. Aber was können wir, die gelangweilte und phlegmatische Jugend unter 40 Jahren, da für euch tun?

My.: Jemand, der der SF-Szene gegenüber Solidarität zeigen möchte, sollte in den SFCD eintreten, weil er mit seinem Beitrag hilft, dass der SFCD zukünftig etwas tun kann. Mehr, als komazusparen, wie es der derzeitige Kassierer tut, damit er vielleicht mal wieder ein Kreditchen an sich selbst vergeben kann. Mehr als komazusparen, damit das Polster bald die Höhe eines Jahresbudgets erreicht, dass dann auch für nichts mehr ausgegeben werden muss, weil kein Mitglied mehr da ist, das eine Gegenleistung beanspruchen könnte. Dass dann auch die Beitragsauszahlungen ausbleiben und das Budget gen Null tendiert, das hat der Kassierer vorsorglich auf einen anderen, längst verlegten Zettel geschrieben.
Aber ich salbadere –

Klapo: Genau. Endlos. Also: was könnte ein ruheloser Geist wie ich dazu beitragen?

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„3 Euro für so einen futuristischen Schnickschnack wie einen gebrauchten Flachbettscanner von 1997? Unglaublich, wie die mein Geld verplanen…“ – Letzte Vorstellung: Ungefähr so stelle ich mir nach Haitels Erzählungen den Kassenwart des Vereins vor. Aber das auch nicht zu lange. Zeit ist schließlich (*Buchhalterbrille gerade rück*) Geld. Und wir sprechen dabei sogar noch von der Deutschen Mark!

My.: Wer unter Workaholism leidet, unter der nicht zu lindernden, beständigen Sucht, sich zu betätigen, der ist im SFCD auch gut aufgehoben. Ich kann Männer und Mädels brauchen, noch und nöcher, und nöcherer, wenn man es genau nimmt, mehr, als man sich vorstellen kann, wenn ich all das reißen soll, was ich mir vorgenommen habe, dazu das, was man von mir erwarten würde, und so fort.
Man wird sehen.
Der SFCD ist kein Supermarkt. Es gibt in dem Verein nichts, was einen wirklichen 1:1-Gegenwart zum Jahresbeitrag von immerhin doch auch 45 Öcken darstellt. Ein wenig möchte ich das ändern. Ein wenig viel eigentlich. So richtig wenig viel, genau genommen. Man wird sehen. Die Schwierigkeit ist, dass der alte Vorstand, zu dem ich 2006 dazugestoßen bin, den ganzen Laden so hat verkommen lassen, dass viele Mitglieder heute wohl keine Vorschußlorbeeren mehr gewähren wollen, geschweige denn Vorschußeuro. Die kriegen seit Jahren nichts geboten, gar nichts. Keine ANDROMEDA SF MAGAZINe, ANDROMEDA NACHRICHTEN, bei denen sich mir im Nachhinein noch die Fußnägel aufrollen, sich aber immerhin doch die Frage stellt, warum mit den Dingern niemand versucht hat, den Chefredakteur zu erschlagen, der allein dieser Postenbezeichnung schon spottete, von anderen Dingen ganz abgesehen. Und sonst noch JahresCons, ja, und Versprechungen. Ja, Versprechungen –

Klapo: Sind das die Dinger, die du mir gerade so hübsch machst?

My.: Was?

Klapo: Versprechungen.

My.: Möglich. Aber ich an anderer Leute Stelle würde das eher als Drohung auffassen. [Blickt ernst drein.]

Klapo: Mal was anderes: Unternehmt ihr eigentlich auch ab und zu was zusammen?

My.: Was soll das denn heißen? Natürlich tun wir das –

Klapo: Watt denn? Habt ihr einen Chor und versucht euch im mehrstimmigen Sich-Beklagen? Oder verprügelt ihr mit Pfeifenreinigern rituell die garstigen Star-Trek- und Star-Wars-Fans?

My.: Nein. Die meisten SFCD-Mitglieder sind dazu zu alt oder zu faul oder beides. Oder desinteressiert. Ich selbst mag Trekkies und Waries (gips den Ausdruck schon?), weil ich auch die Filme mag, die meisten jedenfalls. Naja, um genau zu sein: ausschließlich Star Trek IV mit dem Wal und ausschließlich Star Wars Episode IV, den ursprünglich allerersten Krieg der Sterne. Punktum. Aber ich mag sie.

Klapo: Trekkies und Waries (klar gibt es das! Sie lieben es sogar, so genannt zu werden) werden ja bei euch ein wenig belächelt, zumindest habe ich das im Gefühl. Und zugleich im Mailpostfach. Da! Hast du selber geschrieben! – Unsere Lieblinge stinken aus eurer Sicht wohl gehörig gegen kulturhistorische und glaubwürdigere Meisterwerke wie »Perry Rhodan« ab, wie?

My.: Blödsinn. Perry Rhodan hat nicht nur kaum Konsorten und wenn doch, dann ist er mitsamt ihnen nicht repräsentativ. Sei nicht unfair. Das ist, als wolle ich Star Trek, Star Wars, Babylon 5, Battlestar G. und Farscape über einen Löffel balbieren.

Klapo: Was für Konsorten? Kannst du die Frag… Antwort noch mal wiederholen?

My.: Perry Rhodan ist ein Teilaspekt der Science Fiction. Nicht mehr, nicht weniger. Wie die anderen auch, die ich nannte. Die großen und die kleinen Nummern. Wer hergeht und die Science Fiction auf welche Weise auch immer auf einen dieser Teilaspekte zu reduzieren versucht, macht sich unglaubwürdig, begeht eine nicht akzeptable Form von Stilrassismus. Selbst die schlechteste Präsentation von Science Fiction ist immer noch Science Fiction.

Klapo: Rrrichtig! Wehret den Anfängen! – Und sonst so? Macht ihr als intellektuelle SF-Freunde ab und zu einen Parabelflug, um danach am Kaminfeuer über die innere Schönheit der Schwerelosigkeit zu philosophieren?

My.: F***, Sch***e, Alter, das ist die Idee –

Klapo: Die sonstigen Aktivitäten interessieren mich jetzt wirklich mal ernsthaft!

My.: Sonstige Aktivitäten, die über das hinausgehen, was ich erwähnte, haben wir eigentlich nicht. Oder hab ich was vergessen? Vielleicht die JahresCons, die jährlich stattfindenden Conventions? Die übrigen Cons, in denen der SFCD dank Roger M. direkt oder indirekt drin hängt?
Oder was meinst du?

Klapo: Keine Ahnung, habe gerade nicht zugehört… Wir sollten mit diesem Interview auch langsam zum Ende kommen, damit das Protokoll zu deinem Vereinsausschluss nicht die Verarbeitungsgrenze eures altersschwachen Tintenstrahldruckers sprengt. Daher zum Schluss noch etwas ganz anderes, ja? Ich nenne ein paar Worte und du sagst mir kurz und spontan, was dir dazu einfällt. Wenn möglich mit SF- oder Clubbezug –

My.: Ookaaaayyy :)

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„Okay, wer schreibt das Protokoll zu diesem Brainstorming? Genosse Müller-Lüdensack?“ – „Ich kann nicht. Muss den Teebeutel noch auslutschen. Da ist nämlich noch Geschmack drin!“ – „Wir sollten erst mal klären, ob das Wort Brainstorming nicht eine unzulässige Amerikanisierung des deutschen Wortschatzes darstellt…“ – Glück gehabt: Obwohl Michael Haitel aus seinem Club wohl eine etwas andere Gesprächsführung gewohnt war, lief der nun folgende Teil des Gesprächs dann doch nur unter vier Augen ab…

Klapo: Inkompetenz.

My.: Schwer, ganz schwer. Kassierer, würde ich sagen, der derzeitige. Nicht grundsätzlich, aber in einigen und leider nicht zu wenigen Bereichen.

Klapo: Unten durch sein.

My.: Boah, Mist. Davon hab ich keine Ahnung.

Klapo: Dein Wunschtraum im SF-Bereich?

My.: Es würde mich schon begeistern, wenn ich mich wieder für Science Fiction interessieren könnte. Nicht nur vom Willen her, sondern auch von der Zeit. Eigentlich sogar eher von letzterem her. Ich denke, mein Zeitmangel ist das größte Hindernis, dass ich mich derzeit nicht wirklich mit Science Fiction beschäftige.

Klapo: Deine Lieblings-SF im Buch oder im Film, aber nach 1990!

My.: Mistkerl. Sämtliche Filme, die ich nach 1990 gesehen habe, hatten nichts mit Science Fiction zu tun. Oder waren Fantasy, vermutlich. Naja. »Das fünfte Element« war ein schöner Film, aber ich bin restlos parteiischer Bruce-Willis-Fan; insofern würde ich auch »The 6th Sense« und »Unbreakable« mit in die Reihe reinrechnen, eigentlich wohl eher Mystery-Filme, aber ich trenne da nicht so hart.
Und SF-Bücher habe ich ewig nicht gelesen :)

Klapo: Fein, dann sind wir ja schon am Ende. Übrigens auch mit dem Interview. Deine Tätigkeit als Oberverein(ig)er noch nicht mal eingerechnet.
Ich danke dir daher umso mehr, dass da an unserer neuen Sparte »Zukunftia deckt auf« teilgenommen hast. Mir hat’s viel Spaß gemacht und vielleicht wiederholen wir das, sobald sich bei euch alles zum Besseren gewendet hat. Oder wenigstens zum Subschlechten. Bye!

Daniel »Klapowski« & Michael »My.« Haitel
Bielefeld & Murnau am Staffelsee
Januar & Februar 2008


Einige Tage nach dem Interview machte mich Sparkiller darauf aufmerksam, ein Video von Herrn Haitel bei YouTube gesehen zu haben! Er sandte mir dazu diesen Link und hatte sogar bereits mehr zu den Hintergründen erfahren. Ich zitiere aus seiner Kurzrecherche:


„Kurze Zeit nach diesem Interview setzte Herr Haitel seine Drohungen zur Club-Reform in die Tat um, wie diese Handy-Aufnahme aus den Redaktionsräumen des Andromeda Boten zeigen. Dort wehrte man sich gegen seine Verbesserungsvorschläge lautstark, letztendlich aber erfolglos.“

Dem ist wohl nichts hinzuzuschießen…


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Artikel

von Klapowski am 05.02.08 in All-Gemeines

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Kommentare (15)

  1. DJDoena sagt:

    Man, man, man, Lichtjahre sind ne Längeneinheit! Is ja schon immer peinlich, wenn ein Zeitungsredakteur den Fehler macht, aber ihr?

    Oder ist irgendeiner, der kein Auto ist, von euch Zig Millionen Kilometer alt?

    btw: Wann werd ich mal interviewt?

  2. Klapowski sagt:

    Mann, Mann, Mann!

    Witze sind eine… Witzeinheit.

  3. Flutschfinger sagt:

    Dabei sind Witze in diesem Artikel doch gar nicht enthalten?

  4. Crysis sagt:

    Der Gag mit den Lichtjahren ist doch nun wirklich schon ein paar Jährchen alt…ungefähr so wie die Nummer mit dem schwarzen Loch im Bundeshaushalt oder die Weltmeisterschaft im Warpkernweitspucken…

  5. Hiramas sagt:

    laaaaaange sache. habs bis jetzt noch nicht zu ende lesen können.
    Aber wo schon die rede von Clark Darlton war: WANN MACHST DU ENDLICH WAS ÜBER PERRY RHODAN MENSCH? Ne mal ehrlich, Das ist doch immerhin die größte zusammenhängende scifi serie der welt…. da gehört mal was zu gesagt.
    Ansonsten:
    An Verücktheiten könnt ihr euch beide locker das wasser reichen, jungs.

  6. bergh sagt:

    tach auch !

    Klapowski macht was über Perry Rhodan,
    wenn der Perry Rhodan Film fertig ist.
    [zwinker, zwinker]

    Dem Artikel kann ich irgendwie nichts abgewinnen,
    nicht mal eine Bemerkung dazu.

    Gruss BergH

  7. Raketenwurm sagt:

    Ich bin immernoch am überlegen, ob das nun eine Parodie ist, und wenn ja, auf was…

  8. bergh sagt:

    Jepp !
    Meine erste, zweite und dritte Frage zu dem Artikel war:
    WTF.

    Gruss BergH

  9. Crysis sagt:

    Die angegebenen Seiten existieren zumindest und ich glaube für eine Parodie war es…nun ja…zu sehr…wie heisst dieses Gefühl gleich, das man beim schauen von ENT Staffel 2 immer hatte?

    Ist aber auch nicht leicht 3x Updates pro Tag zu bringen und dann auch noch bei jedem was furchtbar interessantes und originelles…Ist ja nicht so, dass es leicher geworden ist über SciFi zu berichten, die nicht aus ödem rumgeballer besteht…Die Zuleser sind ja alle so extrem anspruchsvoll geworden seit Youporn online gegangen ist!

    Insofern, in guter alter STUS-Tradition: „Für den Artikel eine 3-. Der Rekrut ist anwesend und für den Frontseitendienst als tauglich befunden. Einsatz für Spezialfunktionen wird nicht empfohlen. Psychologischer Eignungstest noch ausstehend. Nächster!“

  10. miz sagt:

    ich glaube, wir muessen hier in vollkommen neuen dimensionen denken:

    es scheint als haetten klapspark einen paramount-kurs zur geschaeftsfuehrung gemacht. um ein bewaehrtes, aber etwas oedes und ausgelutschtes produkt mit kleiner, aber fanatischer konsumentenbasis auf dem hart umkaempften trek-satiremarkt neuen schichten zu erschliessen, erfolg ein re-branding, das den demographisch staendig wachsenden seniorenmarkt (weder bergh noch ggh) anspricht, und durch einen beitrag ueber zukunft in der schweren zeit damals vor dem krieg schon vorbereitet wurde. es folgt ein interview mit einer obskuren gestalt aus der avisierten zielgruppe, dessen unterhaltungswert so besch***en ist, wie der verfi***te neue name der seite. es kann also nur schlechter werden. Ich rechne mit der einstellung der serie nach der vierten staffel…

  11. Klapowski sagt:

    Eigentlich ist das hier ja noch nicht mal ein richtiger Klapo-Artikel (und ein Spark-Artikel sowieso nicht), sondern nur das so genannte „Bonusmaterial“.

    Eben ein weiterer Menüpunkt auf der Zukunftia-DVD, versteckt zwischen dem Audiokommentar von Oma Platuschke („Ist der Kassettenrekorder schon auf Sendung?“), den Anekdoten vom Dreh dieser Internetseite („Grrr. Schon wieder beim Einleitungstest versprochen!“) und der ewigen Raubkopier-Warnungen („Wenn Sie diese Internetseite kostenlos aus dem Internet heruntergeladen haben, erwarten Sie 5 Jahre Haft.“).

    Apropos „Haft“ und „Haftcreme“: Ich zumindest finde dieses Interview, direkt aus dem Orkus eines leicht überalterten Fanclubs, sehr erhellend. Und manche Beschreibungen gehen ja fast als Realparodie durch…

    Wem das aber zu lang(weilig) war, kann sich ja auf die Bilder im Text beschränken oder sich alternativ auf die vielen neuen Artikel freuen, die Sparki und ich derzeit für Euch vorbereiten.

    Und dass wir hierfür ein Interview mit Daniel Räbiger (angeblicher Titel: „Der lange Weg zum Ich“) geführt haben sollen, ist nur ein saublödes Gerücht…

  12. LeSmurf sagt:

    Also ich fand das Interview nicht toll. Zu langweilig für eine echte Satire, aber der Interviewpartner zu seltsam für eine echte Person. Ich musste in der Mitte leider die Lektüre abbrechen, ich wollte einfach nicht mehr weiterlesen. Und wenn der Leser nicht mal mehr das Ende wissen will, ist das ja eine der schlechtesten Noten, die man einem Autor geben kann.

    Klapo, ich bin langjähriger treuer Fan deiner normalerweise großartigen Arbeit hier, aber bitte nicht auf diese Weise weitermachen!

  13. Klapowski sagt:

    Hallo, liebe Leute!

    Wir haben uns da leider gründlich missverstanden:

    Dieses Interview ist KEIN Fake, niemals nicht!

    Michael Haitel ist definitiv der Herausgeber der „Andromeda Nachrichten“, der Club existiert und in den nächsten Ausgaben des Heftes werden sogar Artikel von mirrrr dabei sein. Soviel zur Beweisführung.

    Ich sehe ein, dass das Interview etwas seltsam wirkt (ja, sogar „zu seltsam für eine echte Person“), aber aufgrund des Wahrheitsgehaltes hat dies hier sicherlich eine wie auch immer geartete Berechtigung. Und wenn es nur ist, dass man diese Form der „Eigenwerbung“ normalerweise eher selten vorfindet.

  14. Crysis sagt:

    > Ausgaben des Heftes werden sogar Artikel von mirrrr dabei sein

    Heidewitzka. Endlich bekommst du den Ruhm, den du verdienst.

    Wo bleibt eigentlich das neueste Review der sechsten Enterprise-Staffel? Wie, „Serie eingestellt“? Derartige Ausreden haben hier noch nie gegolten!

  15. Hier spricht der im Text erwähnte Beirat…der mit den Cons und so…
    Klasse Text in typischer Klapo-Manier. Damit wird sich der gute My. sicher bei vielen Altkonservativen Mitgliedern kraäftigst in die Nesseln setzen. Aber wurscht…dafür steht ja dick und fett Satire drüber.

    Find icke übrigens geil, dass Du ab jetzt auch auf realem Papier zu lesen sein wirst. :-))))

    Wird sicher für heisse Kontroversen sorgen, den Absatz der AN beflügeln und unser Forum zum Glühen bringen.

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