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Star Trek DS9 – 1.08 – „Der Parasit“ Review

Star Trek DS9 – 1.08 – „Der Parasit“ Review

Das ist ja mal seltsam… An jede einzelne Episode der ersten Staffel kann ich mich hervorragend erinnern, doch diese hier erscheint wie aus dem Nebel des Vergessens auf der Mattscheibe des Nicht-Rekognierens. Aber warum? Ist es das schauspielerische Totaldesaster, sind es die völlig FALSCHEN (falschen) Fährten oder gar die Tatsache, dass dies die zwanzigste Version von „Hey, in meinem Kopf lebt ein syrischer Flüchtling, der soll RAUS!“ ist? – Lest es hier nach.

Mal überlegen… Die Folge heißt „Der Parasit“, wobei es in den ersten Minuten um einen Typen geht, der nicht sterben will (dafür gerne seinen Tod vortäuscht), in seinen letzten Sekunden aber manisch an Doktor Bashir herumgrabbelt. Um was genau könnte es wohl in dieser Folge gehen? Hm, ich komme einfach nicht drauf. – Äh, auf die tröstende Droge, die ich gerade eingeworfen habe, meine ich. Dass BASHIR noch vor dem Vorspann von dem Weirdo besessen ist, das sieht natürlich ein Blöder mit ’nem Krückstock.

Damit wir uns trotzdem laaangsam an diesen „Twist“ gewöhnen (immerhin sahen einige spätere Trump-Wähler diese Episode), sehen wir unter anderem, wie Quark von einem ungezeigten Typen gewürgt wird, der verdächtig nach Doktor Bashir mit schlecht verstellter Stimme klingt – jedenfalls in der deutschen Synchro. Da hilft es auch nicht, dass die Macher uns eine „falsche Spur“ hinwerfen wollen, indem sie erwähnen, dass die ehemalige Jägerin des nicht-toten Weirdos irgendwie schlecht schläft. Was wohl implizieren sollte, dass auch sie das Dixi-“Besetzt“-Zeichen in den Augen tragen könnte.

Kurz gesagt: An dieser Folge stimmt rein gar nichts, nicht mal die Stimm… -ung. Ein kurzer Pfeilregen, der von oben nach unten zeigt, soll dies verdeutlichen:

„Quark, Sie müüüssssen dringend die Tafelwasser-Replikatoren gegen die der Stadtwerke eintausssssschen!“ – Aus der Hüfte: Wenn ein spontaner Gag neugieriger macht als diese Episode an sich, dann muss beim Durchwinken dieser Folge ein Zitterleiden auf Seiten des Produzenten ausschlaggebend gewesen sein.

Einmal Bösling süß-sauer – Da werden andere Besessenheits-Episoden ganz wuschig vor Fremdscham: El Fadil spielt den fremdgesteuerten Bashir so übel, dass einem vor lauter abgehackter Sprechweise, aufgerissenen Augen, Haareraufen und Hosenkack-Gesten fast entfällt, dass man gerade vor Schreck gerade das gleiche auf dem Sofa vollführt.
Dialoge aus dem Diarama – Zusätzlich zu dem peinlich-doktoralen Gehampel kommen Sätze, die einem das Gegenteil vom ewigen Leben schmackhaft machen: „Doktor Bashir ist gerade nicht zu sprechen.“, „Sie haben EINE Minute, muhahaha!“ und vieles mehr aus dem Offensichtlichkeits-Generator fliegt einem hier um die Lauscher. Wenigstens schweigen die anderen angeheuerten Bösewichter, die treudoof abwarten, bis sie vertragsgerecht erschossen werden.
Logik, ab in die Lücke! – Die Fahnderin wird nur so halb und „megageheim“ über das Geländer geschmissen (obwohl unten nur die anderen „Bösen“ warten und man somit eigentlich Zeit hatte), eine giftige Substanz in einem Shuttle kann wieder mal in Sekundenschnelle ein ganzes Planetensystem kontaminieren und Sisko muss ernsthaft darüber nachdenken, ob ein Überlebensfanatiker sich selbst in Stücke sprengen würde.
Odo besser als Hodor – Odos effizienter Umgang mit dem konkurrierenden Sicherheitschef der Sternenflotte gefällt! Ein wunderbarer Tanz aus gegenseitigem Hass, notwendiger Zusammenarbeit und männlich-herbem Respekt wird hier serviert. Inklusive einer kurzen Sisko-Ansprache, die Odo durch reine Fakten umstimmt. Das hätte auch eine ganze Staffel so weitergehen können!
Schlechter Quark – zum ersten Mal plant Quark einen richtigen Überfall. Und das in seiner Bar, in der er nicht nur von der erwähnten, fallsüchtigen Ermittlerin belauscht wird, sondern auch von Odo (aka „Mister Salzstreuer“) hätte geschnappt werden können. Und danach geht es mit den dubiosen Gestalten durch die ganze Station bis hin zum Shuttle, das gemopst werden soll? Lame!

„Sie halten uns mit einem Traktorstrahl fest, Chef!“ – „Dann fliegen sie stääärker!!“ – „Äh, okay… … – Sie halten uns immer noch fest!“ – „Okay. Dann Plan B! Diiiiie Woooooorrrte nooooch meeeeeehr betooooooneeen!“ – Die Probe aufs Extrem-pel: Als Doktor Bashir diese Weiterbildung zur Homöopathie besuchte, konnte er noch nicht wissen, dass er danach seine Schuhe mit einer Rohrzange würde zubinden wollen.

Ja, nicht eine Sekunde hat man Angst um Bashir, nicht einen Moment kommt die Inszenierung über das hinaus, was man auf Mittelaltermärkten am Chinesische-Armkettchen-Stand zu sehen bekommt.


Fazit: Alles in Keinem also eine Episode aus der „Versehentlich ins Drehbuch statt aufs Klopapier“-Hölle. Und nebenbei das perfekte Beispiel für Leute, die sich immer noch fragen, wieso es heute eher 10 – 12 statt 24 – 27 Folgen pro Jahr und Serie gibt.

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von Klapowski am 29.04.17 in Star Trek: Deep Space Nine

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Kommentare (13)

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  1. Donald D. sagt:

    Eine absolut dämliche Mistfolge! Ich bin damals, glaube ich, nach dieser Episode aus DS9 ausgestiegen und kam erst zur dritten Staffel zurück. Viele haben das wohl genauso gemacht, allerdings ohne zurückzukommen, was die Quoten in den späteren Staffeln erklären könnte.

  2. Cronos sagt:

    Durchaus möglich das es so war. Immerhin wurde die Serie später besser. Aber die ersten Folgen waren wirklich keine Werbung für Star Trek.

  3. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Ich bin nicht wieder gekommen, da Ich es für noch schwächer hielt, als
    Voyager.[Blitz & Donner]

    Gruß BergH

    • Donald D. sagt:

      Dann wird es Zeit wiederzukommen! Ich empfehle Dir, ab Episode 26 der zweiten Staffel zu gucken, weil es ab dieser Folge bis zum Schluß nur noch sehr wenige Rohrkrepierer gibt.

      Antworten
    • Klapowski sagt:

      Ich bin SELBST bei No-Brainern wie Star-Trek-Serien der Meinung, dass man bei Serien generell besser nichts überspringen sollte. Denn auch, wenn es zu Beginn noch keine richtig übergreifende Handlung gibt, so ist das Etablieren der Welt (der Charaktere, der Bajoraner, des Wurmlochs, der Drehbücher über der unteren Mittelklasse, … ) doch irgendwie Pflicht. Und warum sollten heutige Seher es einfacher haben als WIR Opas damals? Sehe ich gar nicht ein; da bin ich mal ganz Elitenhasser deutschester Natur.

      Und nach meiner Erinnerung wird es bereits Ende der ersten Staffel / Anfang der zweiten Staffel besser. Okay, mag auch nicht stimmen, aber wenn man schon so was nachholt, gehört der ganze Rotz dazu. Sonst kann man ja demnächst auch anfangen, die LOST-Episoden, die am Ende NICHT aufgeklärt werden, aus dem Kanon vzw. der Staffelbox zu streichen.

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    • G.G.Hoffmann sagt:

      Genau meine Meinung. Und gerade die Folge „Der Parasit“, an die ich mich ebenfalls überhaupt nicht erinnere, klingt wie meine zukünftige Lieblingsfolge.

      Ich hatte mir vor Jahren diese grüne Pappschuber-DVD-Packung mit allen 7 Staffeln gekauft. Die war leider ungenießbar, weil sich jeweils am Ende jeder 2. Folge 10 Minuten vor Schluß der Blurayplayer aufhing. Jetzt habe ich mir noch noch einmal die Einzelstaffeln einer neueren Auflage (2014/15?) zugelegt, die nicht nur problemlos laufen, sondern seltsamerweise auch eine bessere Bildqualität aufzuweisen scheinen, obwohl das alles auf dem gleichen Uralt-Videomaster beruhen soll. Die Farben sind zwar weiterhin etwas matschig, aber die hochgerechnete Auflösung ist auf einem 60-Zöller zufriedenstellend. Ganz im Gegensatz zu den furchtbaren VOY-DVDs (Auflage 2002), die man nur mit reichlich Abstand zum TV und ohne Brille erträgt.

      Ich verstehe deshalb überhaupt nicht, weshalb CBS sich so ziert, eine Bluray-Version von DS9/VOY herauszugeben. Ein vollständigere Restauration wie bei TNG wäre sicher zu teuer und zu aufwändig. Aber ich gehe davon aus, daß selbst die originalen Videomaster, auf denen seinerzeit die Serien zusammengeschnitten wurden, eine weit bessere Qualität aufweisen als das, was man später für den Heimvideomarkt zusammengeschustert hat. Ein Magnetband-Video hat als solches ja keine „Auflösung“ wie eine DVD (480 bzw. 576 Zeilen). Außerdem wird man bei CBS seinerzeit die Endbearbeitung nicht mit VHS-Rekordern durchgeführt haben, sondern mit den in den 90ern bestmöglichen Equipment. Wenn man diese Originalbänder einscannt in 1080p oder 4K auf BD/4K-BD mastert, Farben und Kontraste mit aktueller Videobearbeitungssoftware etwas verbessert, erhielte man bestimmt ein sichtbar besseres Ergebnis als die derzeitigen DVDs. Muß ja keine 1a-HD-Qualität sein. Aber zumindest etwas, was nicht aussieht wie eine 20 Jahre lang im Keller gelagerte VHS-Kassette. Die derzeitigen DVDs leiden ja auch an der starken Kompression. Jeweils vier Folgen (180 Minuten) + Bonusmaterial auf einer DVD-5. Da könnte man sich auf einer BD viel breiter machen und Bild und Ton mehr Raum geben.

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    • Donald D. sagt:

      @ Klapo: Ich stimme Dir ja zu, daß man sich, wenn schon denn schon, durch die ganze DS9-Serie quälen sollte. Aber wenn bergh60 die Serie damals an ähnlicher Stelle abgebrochen hat, wie ich, dann ist es sinnlos dort wieder anzufangen, weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß er wieder abbricht. Logisch, oder?

      @ G.G.Hoffmann: hier zwei Links zu dieser DS9/Voy Bluray-Problematik: http://www.startrek-hd.de/hintergruende-deep-space-nine-voyager-high-definition/

      http://www.treknews.net/2017/02/02/why-ds9-voyager-not-on-blu-ray-hd/

      Kurz zusammengefaßt: wenn man die Serien aufpolieren will, kostet das ca. 20 Millionen Dollar pro Serie! Hochrechnen bringt nicht allzuviel, weil die CGI-Szenen nur in Fernsehnorm gerendert wurden. Und selbst, wenn die Szenen noch irgendwo gefunden werden, muß man den Kram neu programmieren, weil die CGI-Schiffe in HD sehr detailarm wären. Dazu kommt noch, daß TNG sich auf BR sehr schlecht verkaufte und das ist immerhin die weltweit beliebteste Trek-show. DS9 und Voy sind sehr viel weniger beliebt. Kann also noch lange dauern, bis CBS da mal etwas unternimmt, falls überhaupt.

      @ technotrouser: Es sind 172 Voyager-Episoden und die meisten taugen nicht viel. Der ganze Spaß ist aber noch erträglicher, als „Enterprise“.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      @DonaldD

      Ist mir schon klar, daß die TNG-ähnliche Restaurierung zu teuer wäre, schrieb ich ja auch. Deshalb auch die Idee, die Master-Videobänder neu einzuscannen und farblich aufzupimpen. Das hat nichts mit Hochskalieren zu tun, weil die Videobänder ja gerade keine „Auflösung“ besitzen. Die bisherigen DVD’s hochzuskalieren bringt wenig (das macht das TV-Gerät ohnehin automatisch). Wie wenig Verbesserung diesbezüglich zu erwarten ist, hat man bereits mit der hochskalierten Folge „Immer die Last mit den Tribbles“ gesehen, die sich auf der TOS-Bluray als Bonus befindet.

      Das Neueinscannen der Original-Videobänder und die Aufarbeitung der Farbe/des Kontrasts könnte jedoch weitgehend automatisch geschehen und würde keine hohen Kosten verursachen. Statt dessen bietet CBS immer wieder die Uralt-DVD-Auflage von 2002 an, die unter damals noch viel schlechteren technischen Bedingungen entstanden ist. Mit Sicherheit könnte man aus den Original-Videomastern heute mehr herausholen, allein schon deshalb, weil man die Episoden nicht mehr so stark komprimieren müßte und viel mehr Farbinformationen möglich wären.

      Selbst mit herkömmlicher Videobearbeitungssoftware kann man die DVDs qualitativ verbessern. Kann man mir nicht erzählen, daß ein Studio mit seinen technischen Möglichkeiten und den Originalbändern dazu nicht in der Lage wäre.

      Antworten
    • Donald D. sagt:

      @ G.G.Hoffmann: Sicher kann man da noch einiges von den Masterbändern rausholen, aber DS9 und Voy nur eine Pseudo-HD-Überarbeitung zu gönnen, obwohl es viel besser gehen würde, wäre m.E. Betrug. Die Bilder der TNG-Blus sehen wirklich gut aus, wenn ich da die Vergleiche im Netz sehe. (Ich habe bisher allerdings keine einzige TNG Bluray gekauft, werde es auch so schnell nicht.) Was soll das eigentlich heißen, daß Videobänder „keine Auflösung besitzen“? Ich dachte immer, gerade weil Video so nahe an der damaligen Fernsehauflösung war, war Star Trek relativ günstig zu bearbeiten.
      Letztendlich ist für mich jedoch der Inhalt ausschlaggebend und der wird sich nicht mehr ändern. Es bleibt der gleiche alte Kram, der schon x-mal gelaufen und x-mal gesehen wurde. CBS wird mit Sicherheit Komplettboxen der Serien anbieten, weil es mit den 70 Euro pro Box für Uralt-TNG nicht funktionierte. Das aber auch nur, wenn „Discovery“ erfolgreich ist und CBS überzeugt, daß es da draußen nicht nur Star Wars Fans gibt. Der dritte Rebootfilm sollte ja eigentlich einschlagen wie eine Bombe, aber er hat gerade mal die Kosten eingespielt. Das ist aber mehr das Problem von Paramount, als von CBS.
      P.S.: Von der DS9 Tribble-Folge war ich begeistert. Obwohl nur auf DVD war die Enterprise nie schöner in Szene gesetzt worden. Nicht mal die HD-Enterprise aus TOS hat mir so gut gefallen.

      Antworten
  4. technotrouser sagt:

    Also ich glotze zur Zeit die komplette DS9 Staffel auf Netflix und bin hin und weg was für eine tolle Qualität das ganze hat. Ja – OK – ich habe es NIE mit VHS oder DVDs versucht weils teilweise furchtbar war. Ich bin dann irgendwann bei Vic Damone ausgestiegen und kurz vor Schluss wieder eingestiegen – damals als man noch vor der Röhre seine Finger an den heißgelaufenen Schutzrippen des Plastiks wärmen konnte. Ich finds gerade SOOO toll das ich echt in Versuchung komme mir die 128 Folgen von VOY, auch mit manchmal ordentlich Bauchkrämpfen anzusehen. Die Folge mit dem Pharisäer… äääh Parasit gucke ich mir nochmal, denn: nix mehr wissen – vieleicht eingeschlafen?????
    Und wie war das noch: STNG lief noch und VOY kam dann noch während??? Und welcher ST Film lief dann??? Man merkt schon gelegentlich das die Herren sich BEMÜHT haben alles relativ aneinanderzunähen. Nun denn….

  5. Bergh60 sagt:

    tach auch !

    Natürlich hat (VHS-) Video keine Auflösung in dem Sinne.
    Jedoch ist das digitale Equivalent dazu 720(704) zu 578/480.
    Ich habe die ganze Details schon wieder vergessen, aber das ist die Auflösung von VHS.
    720(704)*576 25 fps PAL uind 720 *480 bei 23,9*/ 29,9* fps bei NTSC.

    Wer sich da unbedingt einlesen will:
    http://www.dvd-svcd-forum.de/forum/viewtopic.php?t=10582

    @Donald
    Vielleicht versuche Ich es mal wieder mit DS9 ;
    Ich war ja auch hin und weg von der Blonden aus McGyver (mit dem Gebamsel am Ohr), Akira DAX usw.
    nur irgendwann war anderes wichtiger.

    Gruß BergH.

    • Donald D. sagt:

      @ Bergh60: Aha! Danke für die Infos. Habe ich mir gleich mal durchgelesen (allerdings noch nicht alles kapiert). Dennoch glaube ich, daß DS9 auf Bluray, nur von den Originalmastern heruntergezogen, nicht viel besser sein wird, als die DVDs. Also bleibt nur eine 20 Millionen Dollar Überarbeitung, die CBS aber nicht investieren wird, es sei denn Star Trek wird demnächst beliebter, als Star Wars. Bezweifle ich aber.

      Antworten
  6. G.G.Hoffmann sagt:

    Huch! Ist dieses Review schon wieder zweieinhalb Monate alt? Ich will mir aber nicht vorwerfen lassen, ich würde nicht brav allem folgen, was Klapo hier liefert und habe mir deshalb die Folge am Wochenende angesehen. Mir hat sie ausgesprochen gut gefallen, schön kurzweilig und teilweise auch überraschend. Ich weiß nicht, ob ich sie vor zwanzig Jahren schon einmal gesehen habe. Aber in 20 Jahren werde ich bestimmt wieder genauso überrascht sein.

    Auf Logiklöcher schaue ich gar nicht mehr. Das ist doch gleichsam das Markenzeichen von Star Trek. Als erstes könnte man fragen, warum nirgendwo in der Station Überwachungskameras hängen (oder nur dann, wenn man es für die Story benötigt). So ein Hilfssheriff wie Odo ist ja etwas aus der Zeit gefallen, nachdem schon heute überall Mikrofone und Kameras installiert sind (und wir sie nicht zu letzt in Form von Smartphones immer am Mann tragen). Ist da in der Sternenflotte das Flottenverfassungsgericht in roten Roben mahnend vor, um die Privatsphäre zu schützen? Hat Quark schon mehrere Verfassungsbeschwerden erfolgreich eingelegt, um Odo in seine Schranken zu weisen?

    Egal. SciFi ist bei näheren Nachdenken immer und ohne Ausnahme logischer Quark. Das kann also kein Maßstab für die Beurteilung sein.

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