Das ernsthafte Medienmagazin

„In der Zukunft gibt es kein Geld!“ (Picard, ST VIII)

ENTERPRISE wird total billig. – Das war für manch harte Kritiker schon längst ein alter Hut in der Fußgängerzone. Doch nun scheint sich dies nicht nur auf die Drehbuchqualität zu beziehen, sondern erstmals auch auf das Produktionsbudget! Der Grund: Man reduzierte die abzugebenden Lizenzgebühren der ausstrahlenden Sender auf rein lebenserhaltende Maßnahmen, um die Fans in Sicherheit zu wiegen…


… Doch dass der Chefarzt am Ende der 4. Staffel die Herz-Lungen-Schläuche notfalls mit einer AOK-Chipkarte durchraspelt, halte ich derzeit für ziemlich wahrscheinlich. So etwas habe ich im Urin. Nicht in meinem eigenen, sondern in dem vom Franchise. Lila ist da schließlich immer ein schlechtes Zeichen.

In der demnächst erscheinenden Ausgabe des renommierten US-Printmagazins „TV Guide“ wird man es schwarz auf weiß lesen können: Die eingehenden Lizenzgebühren der TV-Sender wurden von 1,7 Millionen Dollar je Folge auf vergleichsweise läppische 800.000 Steine zurechtgestutzt. Eine erstaunliche Verringerung auf… (*Windows-Rechner aufruf*)

47% der bisherigen Ausgaben!

Eine erstaunlich hohe Kürzung, bei der manche Laien sicher vermuten: Das wird man am Endprodukt wohl zu spüren bekommen! – Es sei denn, Paramount war bisher unangebracht spendabel und ließ sich Phlox’ Fußnägelprothesen noch von Alice Schwarzer maßanfertigen.

Doch das Sniefen von Kaviar kann man im harten US-Seriengeschäft wohl genauso in’s Reich der Legenden verbannen wie das Gerücht, T`Pol würde sich aus reiner Heidi-Klum-Verehrung Trüffelstücke zwischen die Zehen stecken. Nada! Sanft gespart und leicht gekürzt wird garantiert nicht erst seit dem 15.06.04! Oder um es mit den Worten der erwähnten Heidi etwas volksnaher auszudrücken: „Cut-yes, -yes, -yes, Yesyes!“

Es ist natürlich nicht gesagt, dass Paramount die Kosten für die Serie jetzt senken wird. Aber wenn die 3. Staffel schon fast aus wirtschaftlichen Gründen gekippt werden sollte, fällt es schwer, sich nun ein gleichbleibendes Produktionsbudget vorzustellen. Zumal die eingehenden LIZENZgebühren der TV-Sender weit unterhalb der bisherigen Marke liegen. Und bisher waren diese ja nicht allzu weit entfernt von dem, was erst in die Schaffung eine Episode investiert werden musste.

Man erhält das starke Gefühl, dass ENT mit Biegen und Brechen den Weg von „Caspar 3“, „Der König der Löwen 5“ und etlichen anderen Videothek-only-Produktionen gehen wird. Nur dass hier die enormen Verkaufszahlen der DVD`s für leuchtende Augen bei Paramount sorgen. *Mitten in der Nacht zwei entsprechend geformte Fenster im Paramount-Bürokomplex beleucht*

Denken wir einmal den eingeschlagenen Weg weiter und rechnen wir einfach mal damit, dass Paramount das Etat der Serie ebenfalls um 53% kürzt! Ist das überhaupt möglich?

Denn es sah in den vergangenen Jahren im Studio nicht so aus, wie bei Krösus’ unterm’ Sofa. OK, 1,7 Mille waren relativ viel Schotter! Aber wenn man sich die durchweg edlen Kulissen und Effekte der 3. Staffel anschaut, ist man durchaus geneigt zu sagen: Da sind garantiert keine 53% sinnlos durch den Rost in Berman’s Quotenkeller gefallen!

Wie auch immer: Bei derartig stark sinkenden Lizenzgebühren fällt es zumindest schwer zu glauben, dass die 4. Staffel angeblich MEHR Action als jemals zuvor beinhalten soll. Ich wage sogar zu behaupten: Sollte dies tatsächlich gelingen, gibt es von euch konsumsüchtigen 100-Euro-DVD-zum-Frühstück-Essern mehr als meinem Magen lieb sein kann! Weiß eigentlich der Kanzler von so viel verborgener Kaufkraft, wenn diese eine ganze Serie zu subventionieren vermag?!

„Captain auf der Brücke!“ – Hier Staffel-4-Archer bei der Prüfung der strukturellen Integrität. Während der Sommerpause wurden auch hochmoderne, ultragroße, megaflache Touch-Screen-Monitore installiert! Oder, wie wir Laien auch sagen: Schaufenster.

Schon seit Jahren herrscht in Fankreisen die Gewissheit, dass eine neue ST-Folge mindestens ein Budget von 1 Million $ besitzt… Dass diese Faustregel plötzlich auch nur theoretisch unter Eichels Dampfhammer kommen könnte, ist eine interessante Entwicklung. Erinnert mich das doch ziemlich stark an die „Flodder“-Folge, in der Opa (kurzzeitig) an einem Herzinfarkt verstarb. Da schob die Chaosfamilie ihn auch mitsamt seinem Rollstuhl auf Straße und Schiene, um wenigstens noch Schmerzensgeld und Versicherungssumme abzugreifen.

In unserem Falle ist es eben der ST-Sprinter, der von diversen Herren mit herumwedelnden Aktenkoffern („Husch! Huschhhhh!“) unbedingt noch über die Zielmarke an der 100. Folge gescheucht werden soll.

Und da wir gerade bei einer so schön debilen BILD-Bildsprache sind: Alles hat ein Ende. Nur die Wurst hat zwei. Und bei ENT besteht demnächst ein Viertel aus Zipfel.

Oder auch nicht.

Denn im Prinzip würde ich eine Budgetkürzung begrüßen! Auch auf der Rückseite vom Armutszeugnis kann man schließlich noch Strichmännchen malen und Shakespeare rezitieren! Solidarisch zu unseren türkischen Mitbürgern möchte ich zu diesem Beschneidungsritual sogar fast eine virtuelle Platte Kaffee und Kuchen ausgeben! Ja, bedient euch! Es ist genug Phantasie für alle da! Was übrigens auch der Grund für meine Freude bei ENT ist: To… ähm… Not macht erfinderisch! Ich wage es kaum zu hoffen, dass man sich angesichts der beschränkten Mittel vielleicht doch plötzlich auf Charaktere und Dialogzeilen konzentrieren könnte. Von mir aus kann eine Episode auch mal 42 Minuten lang in einem Bretterverschlag spielen!

Solch filmische Experimente wie in „Cube“ oder „Nicht auflegen“ fand’ ich ja schon immer höchst beeindruckend. Von schwedischen Produktionen mal abgesehen. Niemand erträgt 90 Minuten lang zwei Sozialarbeiter am Küchentisch, die nichts Besseres zu tun haben als ihr weiteres Schicksal aus den Eingeweiden eines halbvollen Nutellaglases zu lesen. Aber warum nicht mal so unterschiedliche Charaktere wie Archer und Mayweather in die Warpblase stecken und den Schlüssel wegwerfen?

„Du, Malcom? Isch hab’ disch escht lieb gewonnen, wa?“ – Demnächst erscheinen nicht nur 7of9 und T’Pol in einem „unmöglichen Aufzug“ zum Dienst. Auch diese beiden Trekschauspieler halten sich an die alte Fussballregel, die Räume eng zu machen. Merke: Nähe erleichtert es den Autoren, ihre liebsten Schützlinge NOCH deutlicher zu zeichnen. Daher sind so viele Fahrstühle in Mietshäusern ja auch mit Pillermännern vollgemalt.

Natürlich ist meine Vorstellung vom Billig-Trek maßlos übertrieben. Man wird sich hüten, minderwertige Kulissen und Effekte in einer Serie des Jahres 2004 zu verschrauben. Da gibt’s dann halt einfach wieder weniger! Ein Kameramann mit Wackelkontakt im Stativ genügte ja zu TNG-Zeiten meist auch, um einen Raumkampf spannend zu machen. Und durch die Ungewissheit und dem visuellen Kleben an Picards Fußhöckerchen konnte ich mit der Crew sogar noch deutlich besser mitfühlen. Von Computergrafiken ging mir sexuell ja noch nie sonderlich einer ab, was wohl auch mit meinem unglücklichen Abenteuer mit einer unschlüssigen Exceltabelle zusammenhängt…

Und vielleicht würden wir ja wirklich nichts bemerken! Ob nun statt 50 CGI-Sekunden nur 23,5 durch den Äther trudeln, könnte letztendlich tatsächlich egal sein.

Mit grottigen Babylon 5-Kulissen werden wir wohl eh nicht rechnen müssen. Immerhin kam diese Serie sogar mit NOCH weniger aus. Auch bei ST gilt dann eben: Wiederverwerten, improvisieren, weniger zeigen, mehr andeuten. Und die Romulaner haben ja zu dieser Zeit eh noch 99,98% Pixelfehler an ihren unausgereiften Brückenbildschirmen…

Was aus den Schauspielergehältern wurde und wie viel Geld der Fast-, Ein-bißchen-, Eventuell-Weggang von Berman & Braga einbringen wird, wagen wir natürlich nicht zu schätzen. Auch deshalb nicht, da wir dieser Meldung immer noch nicht ganz trauen und jede Minute damit rechnen, von einem vorwitzigen Weckapparatur aus diesen süßen Rem-Schlaf-Welten gerissen zu werden.

Wir wollen es nicht beschreien, zumal unsere ganze Redaktion kürzlich nur in bekleckerter Unterwäsche in’s Bürogebäude kam. – Eigentlich ein untrügliches Zeichen für einen Aufenthalt in einem Alptraum!

Oder für den Tagesablauf ganz normaler Science-Fiction-Redakteure.


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von Klapowski am 17.06.04 in Star Trek

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Kommentare (41)

  1. hotzenplotz sagt:

    hm.
    hmmmm.

    ich begrüsse es nicht. ich glaube nicht dass eine budget-kürzung sich positiv auf die gesamte stimmung im ENT team auswirkt. ich meine was spricht deutlicher aus wie egal "denen da oben" die serie ist? zumindest wird man es so interpretieren. und nichts demotiviert mehr als ein chef der einem sagt "wir müssen jetzt alle näher zusammenrücken weil es ist einfach nicht mehr geld da" – vor allem wenn man weiss dass der hund nur geizig ist.

    naja, wenn genug besoffene idealisten da sind die beschliessen aus protest jetzt erst recht gutes fernsehen zu machen… aber diese hoffnung ist wirklich sehr vage.
    :-(

    K., du hast mir gerade den tag versaut. allerdings war es auch wieder zu erwarten… ist ja fast schon ein wunder dass es noch eine staffel 4 gibt.

    auf 7 staffeln wie in alten zeiten trinke ich,
    liebe grüsse,

    hotz'

  2. Gast sagt:

    Coto + weniger Geld = mehr Charakterszenen. Das isses! Ich hoffe mal, das sich das ganze einfach positiv auswirken wird.
    -Hace

  3. nakedtruth sagt:

    Vielleicht mach die Macher jetzt aus weniger mehr…

    Vielleicht lässt Paramount die CGIs jetzt in Kasachstan erstellen.

    Und die Kulissen von B5 waren mit Absicht so künstlich, und wenn nicht, und das nur eine Ausrede war, dann hat mir gerade eben gefallen, das nicht alles so perfekt war wie bei Star Trek oder Space 2063. Jedenfalls nach der Eingewöhnungsphase von ca. 3,5 Staffeln.

  4. ted_simple sagt:

    Mohooment, die genannten Zahlen sind nicht das Ausgabenbudget pro Folge, sondern der Preis, den Paramount bisher von dem US-Sender pro gelieferte Folge verlangt hat!

    Denn denen war das zu teuer! Die Frage ist, ob Paramount jetzt mehr für die Produktion bezahlen wird, als sie vom Fernsehen bekommen. Die wollten auf jeden Fall das Merchandise aufrechterhalten, mit dem sie dreistellige Millionen umsetzen oder verdienen … ich blick da auch nicht ganz durch. Aber fürs Geschäft wär's eben schlecht, würde die Serie abdanken.

  5. ted_simple sagt:

    Denen war das zu teuer -> TV-Sender
    Die wollten … aufrechterhalten -> Paramount

    kam ein bisschen konfus rüber

  6. Gast sagt:

    Ja. 23,5 Sekunden sind 47% von 50 Sekunden. Fein berechnet. So ist`s lieb.

    Cut-yes und Captain auf der Brücke sind auch nicht schlecht.

    Also: Geld knapp, Serie wird besser. Daraufhin wieder mehr Geld da. Serie wird schlechter. Ein TEufelskreis. Ein jojo-effekT.
    Ein Naturgesetz garrrrrrrr

    Hy

  7. Klapowski sagt:

    Oh, ja! Eine wichtige Anmerkung kommt da von ted_simple, die im Originaltext oben leider völlig untergegangen ist. Das kommt davon, wenn man einen "brandneuen" Artikel über drei Tage hinweg schreibt und die zugrunde liegenden News ca. 300 Tage alt sind. Werde das oben noch mal ändern müssen. Aber nicht, dass ihr uns deshalb jetzt für eine Seriöse Seite haltet, ja? Wir verstehen uns da hoffentlich?!

    Ich füge daher folgendes in den obigen Text ein: "Es ist nicht gesagt, dass Paramount die Kosten für die Serie jetzt senken wird. Aber wenn die 3. Staffel schon fast aus wirtschaftlichen Gründen gekippt werden sollte, fällt es schwer, sich nun ein gleichbleibendes Produktionsbudget vorzustellen. Zumal die eingehenden LIZENZgebühren der TV-Sender weit unterhalb der bisherigen Marke liegen. Und bisher waren diese ja nicht allzu weit entfernt von dem, was erst in die Schaffung eine Episode investiert werden musste.

    Man erhält das starke Gefühl, dass ENT mit Biegen und Brechen den Weg von "Caspar 3", "Der König der Löwen 5" und etlichen anderen Videothek-only-Produktionen gehen wird. Nur dass hier die enormen Verkaufszahlen der DVD's für leuchtende Augen bei Paramount sorgen. *Mitten in der Nacht zwei entsprechend geformte Fenster im Paramount-Bürokomplex beleucht*"

  8. Krongurke sagt:

    Tja so gehts bergab.

    Schade das die mit dem hohen Budget nix anzufangen wissen.

    Bab5 mag schlechte Kulissen gehabt haben..dafür waren die Charaktere, und die ganze Konsistenz weitaus besser. Auch die Computer-Szenen waren schlecht, aber meiner Meinung nach hat es der Qualität der Serie keinen Abbruch getan. Selten waren Charaktere so gut und stark beleuchtet wie in Bab5.

    Schade das sowas bei der blöden TV-Masse nicht gewürdigt wird. Sogar die DVD-Boxen sind Top im Preis/Leistungsverhältniss!
    Aber man ist was man schaut. ;)

    Krongurke

  9. Gast sagt:

    soweit ich mich entsinne hatte next generation ein budget von 2 mio dollar pro folge (und war damit die teuerste sci fi serie)….mich würde es stark wundern wenn das im laufe der zeit gesunken wäre (inflation).
    babylon 5 hatte 800.000 dollar/folge und space 2063 1,8 mio – was natürlich viel zu teuer für eine so kleine serie war, weshalb sie auch eingestellt wurde.

  10. Gast sagt:

    mal was ganz anderes… Macht ihr demnächst mal wieder einen Bildunterschrift-wettbewerb?

  11. Klapowski sagt:

    Ist eigentlich nicht geplant. Damals war das ja auch nur als billige Propaganda-Hetzaktion gegen "Nemesis" gedacht. Und gemessen an diesem Ziel hat sie ja nicht wirklich gefruchtet… Ihr habt ja trotzdem derartig fleißig die DVD's gekauft, dass man fast meinen konnte, Raubkopieren wäre demnächst verboten!

    Aber wer weiß? Bei mir stapeln sich ja eigentlich schon wieder die potenziellen Gewinne:

    P.M.-Ausgaben von 1989, DSL-Modems, die mir T-Online um 2000 herum gleich doppelt und dreifach geschickt hat, eine Packung kürzlich gefundener Eier aus meinem Kühlschrank (abgelaufen am 19.01.04), ein gebraucht erstandenes Fußmassage-Gerät mit einem Lärmpegel um die 90 Dezibel (was habe ich mir dabei nur gedacht??) und diverser anderer Schrott.

    Für den Fall einer erneuten Verlosung müsste der Empfänger diesmal allerdings die Versandkosten begleichen!

    Die letzte Gewinn-Versendung, bestehend aus 5 gammeligen und speckigen Taschenbüchern, hat mich mehr gekostet als wenn ich einfach einen Transporter für Gefahrengut angefordert hätte…

    Da frage ich mich natürlich ernsthaft, wo bei diesen Gewinnspielen für MICH eigentlich der finanzielle Anreiz bleibt…

  12. ObiJan sagt:

    Genau ! Wir wollen Brot und Spiele !
    Mach mal wieder son Wettbewerb. Wie wärs z.B mit: Wer postet die Sinnloseste Folge der kommenden 4.Staffel ? Als Hauptgewinn kriegt dieser kein faules Ei von Klapowski geschickt.

  13. Gast sagt:

    StarTrek hat kein Geld mehr ?
    COOOOOOOOOL !
    Vielleicht wird dann an den FX gespart und wir kriegen mal wieder sowas wie , äääähm, warte mal, Fremdwort mit H, 8 Buchstaben, hat wenig bis garnix mit Berman&Braga zu tun….
    JAAA:
    Handlung !

    Vielleicht kommt ja jetzt endlich mal ein wenig Kreativität in die Serie, wenn die Knete für den 08/15-Standardschrott nicht mehr reicht!

    Ok, ist eher unwahrscheinlich, aber diese leise, zarte Hoffnung ist durch die irrige Annahme gespeist, daß Paramount irgendwann mal das Idiotendoppelpack einspart und das freigewordene Geld in was sinnvolles steckt – zum Beispiel den Ankauf von mehr Alufolie für neue Kulissen.
    Oder einen Treuhandfonds für tibetanische Meditationshirnrissgeschädigte, oder dan Ankauf von ein paar EU-Überschüssen.
    Oder die Herstellung von 10000 Papierfliegern aus Aktien der "new Economy" um mal wieder ein paar Requisiten für ne Raumschlacht zu haben.

  14. frakesjoe sagt:

    Also, nönö, TNG hatte exakt 1 Million pro Folge. Habs grad nochmal nachgeschlagen.

    Ja, pro Folge wird das Budget sinken, aber nicht im gleichen Maße wie die LIZENZgebühren. Auch wenns schlecht läuft, Paramount will doch nicht an Ansehen verlieren, indem sie ihr jahrzenteüberdauerndes St(r)eckenpferd StarTrek beschneiden….

    Nun gehts in Runde 4. Nazis und Dämonen sind nicht weit…. vielleicht filmen die dann einfach in der Chefetage von Paramount? Das senkt Kosten….

    Alternativ könnte man doch zwei, drei Charaktere langsam nacheinander sterben lassen…. das senkt auch die Kosten.

    Oder man schwenkt auf Hörspiele um….

  15. Gast sagt:

    @Frakesjoe:
    Hörspiele? Vergiß es, die leben doch geradezu von Handlung und interessanten Dialogen…

    Stefan

  16. Gast sagt:

    "COOOOOOOOOL !
    Vielleicht wird dann an den FX gespart und wir kriegen mal wieder sowas wie , äääähm, warte mal, Fremdwort mit H, 8 Buchstaben, hat wenig bis garnix mit Berman&Braga zu tun….
    JAAA:
    Handlung !"

    hmm… interessant.. Handlung wollt ihr, ja? Schön… dann schreibt sie euch selber! Ich bin der Meinung, das man selber mal geschrieben haben muss, um zu sehen, wie schwer es ist, eine gute Geschichte zu schreiben – mir persönlich ist es noch nicht gelungen, eine gute Geschichte zu kreieren, aber daher sehe ich mich in die Lage versetzt, zu sagen "Die tun nur, was sie können."
    Ich geb sogar noch einen drauf. Bei der Andromedafolge "Das Dach des Himmels" hat ein Cast Mitglied eine Story geschrieben, die darauf basierte, das Captain Hunt p**** muss um eine Rasse zu erhalten. Soweit so schlecht, aber die Einschaltquoten sagen ja wohl, das wir seid Big Brother und den ganzen Soaps etc. auf Sex stehen.
    So… ausserdem ist Kevin Sorbo der Executive Producer der Serie… und nun, wie schon im Andromedaforum gepostet, folgender Dialog zwischen GOrdon Wolvett (Harper) und Kevin Sorbo (Hunt)
    G: Mister Sorbo, ich habe eine Story geschrieben, in der Harper von einer ausserirdischen Rasse als "Zeugungshelfer" für diese Rasse gewählt wird.
    K: Wie darf ich mir das vorstellen?
    G: Also, es funktioniert auf Energieaustausch.
    K: Klingt soweit ganz gut, aber ich will etwas mehr Sex drin.
    G: Na gut, dann wird sie halt mit Harper schlafen.
    K: Kein Problem! Wenn Sie Harper durch Dylan ersetzen.
    G: Aber, Boss, das geht so nicht. Ich habe mir….
    K: Sie schreiben Dylan rein!

    Gut… der ein oder andere wird jetz fragen "Wat hat n dat mit Star Trek zu tun?"
    Auf den ersten Blick ausser der Tatsache das beides von Gene Roddenberry ist, nichts.
    Aber – wenn die Quoten uns sagen, das 50% der 14 – 20 Jährigen sich Filme anschauen, in denen die Weiblichen Hauptdarsteller nackt durch die gegend laufen, wird uns T'Pol oben ohne zwangsläufig irgendwann nicht erspart bleiben.

    Wenn man dann auch noch einen Produzenten hat, der sagt "Sie Schreiben das so, oder sie können sich einen neuen Job suchen" muss man sich fügen. Und der Produzent steht unter enormem Druck vom Studio… und das wiederum MUSS Gewinne Maximieren, was es nur kann, indem es sich der (unausgesprochenen) Nachfrage der Zuschauer beugt.

    Also, kurz gesagt. "Hört auf zu moppern, ihr seid selbst dran schuld!"

  17. Gast sagt:

    Wieso kriegt hier jeder, der die Schnauze voll hat (und wohl auch dementsprechend abschalten wird) die Kollektivschuld für die blöden Amis angeklebt ?

    Dann sind wir auch alle am Glofkrieg Teil 1+2 schuld.

    Und die Iraker haben Massenvernichtungswaffen !!!

  18. Gast sagt:

    Ihr kricht nicht die Schuld, ich sage nur meine Meinung…
    Und deine Übertreibung mit dem Golfkrieg war ja wohl mal gehörig fehl am Platze.

  19. Gast sagt:

    Wieso ?
    Entweder "wir" sind an ALLEM schuld, was die Nieten in Nadelstreifen (Manager,Politiker und andere Parasiten) zu entscheiden geruhen oder wir können nix dafür. Wenn wir für alles mitverantwortlich sein sollen, dann auch wirklich für alles – inklusive diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

  20. Gast sagt:

    Na, da haben wir uns ja nun fein säuberlich rausgehalten, aus dem Golfkrieg 2… wir haben unsere Meinung gesagt – aber dennoch, du kannst eine FERNSEHSERIE nicht mit dem Tod und dem Leben von etlichen Tausenden Menschen gleichsetzen.

  21. Gast sagt:

    Wieso Serie ?
    Hier gehts nur um die wilde Behauptung, das (Entscheidungstechnisch)passive Publikum, das Kraft der Arroganz der Entscheidungsträger nur einen Haufen Mist vorgesetzt bekommt, wäre an diesem Zustand grundsätzlich mit Schuld.
    Hier gehts nicht um Amerikas Ölgelüste und die dazugehörigen Opfer, sondern nur um diese Mitverantwortungsbehauptung.

    Ebensowenig, wie irgendein Normalbürger jemals vonseinem Lehnsherrn gefragt werden wird, wird Paramount oder irgendeine andere Konsumfirma jemals auf irgendeinen Kundenwunsch eingehen.

  22. Gast sagt:

    na, dann brauchen wir ja gar nicht zu diskutieren…. wenn wir nämlich nicht gefragt werden, brauchen wir uns auchz nicht aufzuregen.

  23. Gast sagt:

    Seit wann darf sich ein zahlender Kunde nicht mehr aufregen, wenn für hart erarbeitetes Geld nur Mist geliefert wird ?

  24. Gast sagt:

    Klar darf sich der zahlende Kunde aufregen… aber andererseits – könntest du es besser machen? Mal ehrlich? Schau mal hinter die Kulissen, mach n paar Jahre unterricht in BWL, VWL oder sonst was. Du musst ja nicht mal ne Leuchte in BWL sein, bin ich auch nicht, aber soviel habe ich verstanden: Es kostet alles Geld. Und in VWL hab ich gelernt, das das Ziel eines Unternehmens "Gewinnmaximierung" ist… und das Unternehmen MUSS maximalen finanziellen Nutzen ziehen.
    Klar ist es leicht zu sagen "Die Sollen mal bessere Handlung bringen". Damit hätte man dich, mich und möglicherweise auch 23% der Zuschauer zufriedengestellt. NUR… die Unternehmensleitung wird dann Star Trek einstellen, weil es keine Gewinne abwirft…
    Willst Du das verantworten?

  25. Gast sagt:

    Ja.

    Wozu soll das ganze Fandom in langweiligem Todeskrampf Fan für Fan rausgeekelt werden ?
    Dann kann man auch gleich aufhören, noch Geld in lieblosen und vom Kunden immer weniger akzeptierten (und bezahlten) Schwachsinn zu stecken, noch ein paar "limited Edition"-Klobrillen rauskloppen und den Rest von der Steuer abschreiben.

    Auch bei Beachtung der drei ökonomischen Prinzipien nmuß doch mal irgendein Hirni auf den Nachhaltigkeitsfaktor kommen. Und wenn ST sich nicht mehr von Xena oder dem Testbild unterscheidet (von Schauspielern und Kostümen mal abgesehen), dann wird irgendwann halt nur noch das Testbild gezeigt, weil ST keinen mehr interessiert und das Testbild konkurrenzlos billig in der Herstellung ist.

    Natürlich wäre das irgendwie schade, aber ich habe im Fandom schon deutlich bessere Stories gelesen (die sich – nebenbei bemerkt – auch sehr kostengünstig produzieren lassen könnten, weil nicht allzuviele Schauplätze verbraten werden) als so manch kommerziellen Paramountschrott.

    Nur kann mir leider weder jemand erklären, warum man nicht einfach ein Heidengeld spart, indem man die Ideen des Fandoms abschöpft, noch wurde bisher eine Erklärung gefunden, warum zum Beispiel auf jeder Con der ST-Unwisser vor dem Herrn , den nun wirklich kaum jemand sehen möchte – RICHARD ARNOLD – auch immer wieder dem gefoltert-gelangweilten Publikum vorgesetzt wird, das seine "hochaktuellen" Ergüsse schon drei Monate vorher imInternet lesen konnte.

    Der Mechanismus ist ähnlich, dann auch hier wird für kaum gefragten Ramsch unnötig Geld investiert, ohne daß jemand in der Führungsriege mal rallt, was das Publikum NICHT möchte.

    Und das ist weder kostnegünstig noch gewinnmaximierend – es ist schlichte Inkompetenz.

  26. Gast sagt:

    Dann schreib doch n Brief an Paramount und lass die das mal rallen… ich glaub, sämtliche STUS.de user unterschreiben den.
    und das dürften relativ viele sein.

  27. Gast sagt:

    Ja klar.

    Bringt ungefähr genausowenig wie die Anti-Berman-Petition, die immerhin nur knapp 207.413 Unterschriften hatte.

    :((((((((

  28. Gast sagt:

    Na, das es nichts bring, das is nich mein Problem….

  29. Gast sagt:

    Nö, DEINS nich,
    NUR DAS PROBLEM ALLER FANS !

  30. Gast sagt:

    Fans ja?
    Ich finde, Fans sollten ihre Serie unterstützen, sie nicht runtermachen.
    Auch wenn es jetzt heißt "Nimm die Rosarote Brille ab" aber…
    Star Trek wird halt nicht "besser" nur weil auf einer Seite n paar Leute den Aufstand proben… that's the way it is.
    Ich hab mit dem momentanen Niveau von Star Trek auch kein Problem. Ich meine – okay, bis auf T'Pol im Pon Farr, hat die Serie doch alles was der Durchschnittstrekkie haben möchte.
    Ich find es halt äußerst Unterhaltsam, das die Menschheit zwar ihre Fühler in den Weltraum ausgestreckt hat, aber noch keine verkappten Diplomaten á la Jean Luc Picard in den Weltraum schickt – weshalb man sich auch erstmal beim Erst Kontakt O'Neillmäßig danebenbenehmen darf.

    Und willst du mir jetzt an den kopf werfen, das ich kein Fan bin? Irrtum, mein Lieber, sonst, wenn ich kein Fan wäre, würde ich die Serie die hier so runtergemacht wird, ja wohl nicht verteidigen.

    Ausserdem scheint es mir, das ihr hier an allen Serien was rumzukacken habt, an Classic, TNG, Voyager, DS9, Enterprise – wenn ihr an allem so rummäkelt, wie hätte die Serie aussehen müssen, um euch zu gefallen. NA?

  31. Gast sagt:

    Auch das Fandom ist ein Spiegelbild der Gesellschaft.

    Vom unkritischen Konsumenten bis zu jemandem wie mir, der für sein Geld und seine Lebenszeit,die er für ein immer inkonsistenteres und unzureichenderes Produkt ausgeben sollen dürfen darf, auch einen minimalen Gegenwert verlangt.
    Enterprise ist sicherlich einen nette kleine Trash-Serie, die man sich durchaus im halbbesoffenen Zustand antun kann – SOLANGE MAN SIE NICHT IN RELATION ZU STAR TREK SETZT !!!

    Was da in der alten neuen Vorgeschichte alles an "zukünftigen" geschehenen Handlungen vollkommen ignoriert wird, geht selbst im Mikrofilm-Format nicht mehr auf die ca. 2-3 Quadratmeter große sprichwörtliche Kuhhaut.
    Und natürlich hat jedes EINZELINDIVIDUUM an EINIGEN ST-Serien was "rumzukacken".
    Ich persönlich finde TOS im Großen und Ganzen noch OK, wenn man den Stand des Geldes und der Technik damals bedenkt, wurde eine Menge draus gemacht.
    Bei TNG wird es schon etwas übler – die haben einfach ein paar zuviele Durchhänger in der Handlung.
    Bei DS9 ist der Anfang ein wenig arg auf die Zielgruppe "Müslifresser" zurechtgeschnippelt, der Rest aber durchaus erträglich.
    Bei Voyager gibt es mir zuviele Recycling-Gegner (Borg).
    Und Enterprise hat mit dem Ganzen eigentlich nix mehr zu tun.

    Das ist allerdings MEINE Meinung. Andere INDIVIDUEN, die hier posten, haben ihre eigene.

    Daß Du denn meinst, die Menge M aller Meckerer hier macht gezielt in ihrer Gesamtheit alles runter, was irgendwo Startrek heisst, ist ein wenig kurzsichtig.
    M ST

    Trotzdem beharre ich auf meinem Recht als zahlender Kunde, Mängel an der Ware anzuprangern.

    Da es Viacom/Paramount einen Scheissdreck interessiert, was die etwas kritischeren Fans gerne hätten (Handlung, Logik, gute Stories,Weg mit dem Idiotenduo,etc.) muß man sich halt im Runtermachghetto auf den Satireseiten treffen.

    Was passiert, wenn man hirnlos auch den letzten Mist unterstützt, egal wie sehr das Produkt qualitativ absackt kann sich jeder selbst ausrechnen.

    Wie schlimm soll es denn noch werden, wenn alle immer nur "weiter so, egal wie schlecht, Griff ins Klo ist auch ganz recht" quer durch die Foren sülzen ?

    Natürlich wird StarTrek nicht besser, weil einige wenige keinen Bock haben, irgendwelches unbegründete und sinnfreie Mainstreamlob weiterzuzitieren, aber für hirnlosesn Applaus für eine mittlerweile voll vergeigte Sache bin ich mir zu Schade.

  32. Gast sagt:

    Wie schon so oft gesagt: Dann macht verbesserungsvorschläge. Immer nur zu sagen "Das is scheiße – das ist der letzte Müll" sollte doch irgendwann einmal langweilig werden, oder? Also, WAS würdest Du besser machen, wenn du bei Paramount deine Scripts voschlagen würdest?

  33. Gast sagt:

    Auch wenn man als Kunde in der schönen Situation ist, wie die liebe Frau Merkel auf solche Fragen immer nur zu sagen "es ist nicht Aufgabe der Opposition, Konzepte vorzulegen", rede ich mich nicht so raus.

    1. Technik:
    Keine sinnfreien immer neu-alten "Todesstrahl DeLuxe"- Technologien. Jeder Halbwegs-Möchtegern-PM-"Physiker" hatte z.B. den "Polaronstrahl" des Dominions schnell als Partikelstrahl identifiziert.
    Oder lacht sich jetzt noch über die beiden vollkommen Widersprüchlichen "konzepte" des WARP(wahnsinnig affengeiler rasanter propellerantrieb)- Antriebs kaputt. Oder die Sache mit dem "Warpkern", der eigentlich "nur" ein Antimateriereaktor ist.

    Einheitliche und logische Begrifflichkeiten tun hier not.
    Leider vermixt sich heutzutage alles, was teilweise noch bei TNG in ZUSAMMENARBEIT mit Technikern und Physikern entstand mit wildem geistigen "Hauptsache klingt spacig" Dünnschiss.

    Auch fragt man sich, warum z.B. kein Schwein mit ´ner Uzi rumrennt, obwohl bewiesen wurde, daß die Borg keine Projektilwaffen abwehren können.
    Warum kann man allen möglichen Mist modulieren, aber keinen Traktorstrahl (um, z.B. bei zu bergenden Schiffen die Insassen auf das Abschleppmanöver vorzubereiten oder für eine relativ abhörsichere Schiff-zu-Schiff-Kommunikation)

    Warum gibts beim Schießen mit "Energiewaffen" immer nur dieselben blöden Öl/Methanexplosionen wie in jedem blöden Actionballerfilm ?

    Warum gibts bei Voyager diese Dauerrecycling-zeitsprungblubberfolge, bei der man die verwendeten"Waffen" ganz klar als typischen 14,4-Volt-Akkuschrauber mit Phaserkopfbohrfutter erkennt ?

    Warum ? Macht doch nur das Endprodukt unplausibel und somit schwerer vermarktbar.
    (Für Doofe und Manager: Ist sich macht viel weniger Kundschaft und Geld.)

    2. Latexfresse=Alien
    Wo ist im CGI-Zeitalter der Witz, wenn alle Aliens je 2 Arme/Beine und 5 Fingers haben ? Und Augen und ähnliches in menschlicher Anzahl an menschlicher Stelle ?
    Haben die ominösen Progenitoren ein galaxisweites Wettwichsen auf jungfräuliche Planeten veranstaltet, oder was soll das ?
    Netter Ansatz ist da schon eher der Horta oder das Felsenwesen aus TOS ,ODO,oder eben Spezies 8472 aus Voyager.

    3. Politik.
    Bei dem ganzen unterdrückerischen Gewurstel quer durch sämtliche Machtblöcke stellt sich doch eigentlich die Frage :
    Wo sind die ganzen Aussteiger/Flüchtlinge ?

    Warum keine Flotte aus Weltraum-Anarchos ? Oder Galaxiskommunisten ? Oder riesigen Clanfamilien ?
    Ok, die Antwort ist schon klar: Weil ST nunmal eine amerikanische Serie ist, und Massenmord OK ist – im Gegensatz zu Bigamie oder gar einer halbentblößten Brust…

    4. Golfkrieg und andere Hobbies.
    Warum hat die Sternenflotte oder das Klingonische Reich oder sonst ein Machtblock keine Intersystemraketen, Trägerschiffe, EMP-Werfer, Artillerieeinheiten, ergonomisch VERNÜNFTIGE Waffen, Antipersonengranaten, Landminen, Exoskelette/Kampfanzüge,etc.
    Nur weil sie ja alle ganz lieb und friedlich sind ? – Was sie eben alle NICHT sind.

    5. Wo kommen all die Kolonien her ? Warum keine Folge auf einem Kolonieschiff ? Koloniekriege ? Falscher Planet erwischt ? Vertauschte Frachtcontainer ?

    6. Wo kommen alle Schiffe her ?
    Warum keine Werftprobleme, Konstruktionsschwierigkeiten, geklaute Pläne/Prototypen ? Probleme wegen Pfuscharbeit ?

    Reicht das erstmal ?

  34. Gast sagt:

    Nein… das sind Fragen an die Autoren… hier geht es um eigene Konzepte, wenn ihr schon meckert. Natürlich könnte ich mir jetzt Zeit nehmen, diese Fragen zu beantworten, aber ich habe ja gesagt "Entwerft selbst Konzepte"… da kommt wieder Frau Merkel mit ihrem "Es ist nicht die Aufgabe der Opposition Konzepte vorzulegen"… stimmt. Die Aufgabe der Opposition ist meist blödsinniges rumkacken, und alles, was den aktuellen Machthaber diskreditieren kann, rauszukramen. Ihr seht euch als Trekkie-Opposition? Das scheint euch ja gelungen zu sein… aber es geht mir um das vorlegen von Konzepten, also, legt vor.

  35. Gast sagt:

    Wie wäre es, wenn Du erstmal aufhören würdest, MEINE Posts und MEINE Meinungen als REaktion ALLER anzusehen ?

    Und das ich einen Frage-Stil gewählt habe leigt einfach nur an Rationalisierung von sauteuerer Internetcafé-Zeit. So spart man sich nämlich das ermüdende Vergleichen von aktuellem und vorgeschlagenem Zustand.

    Abgesehen davon sind – egal wie sehr Du das zu ignorieren versuchst – in meinem ultralang-"liest eh keiner"-Post mehrere ST-typische Unstimmigkeiten angesprochen sowie die passenden Lösungsansätze vorgezeigt.

    Mein EIGENES Storykonzept ist über diverse Jahrhunderte angesiedelt und beschreibt die Bildung einer Aussenseiterflotte, sowie deren ständig wiederkehrender Ärger mit den etablierten Machtblöcken.
    Allerdings neige ich momentan dazu, es so zu machen wie das KLI:
    Ich nehme einfach den letzten LOGISCHEN Sachstand für meine Geschichte (im Fall KLI:Sprache) und ignoriere den ganzen Schwachsinn, den Paramount nach diesem Stichtag absondert.
    Da speziell bei Enterprise nur noch Müll rauskommt, was die angebliche Vergangenheit der Zukunft angeht, lasse ich gerade diese Trash-Serie aussen vor, weil ich meine Storyline halbwegs an den relevanten TOS,TNG und DS9-Folgen orientiere (natürlich Handlungsstrang- und Datumssortiert) und keinen Bock habe, alle 2 Wochen irgendwelche Handlungsfeindlichen und rein willkürlichen "Korrekturen" zu berücksichtigen.

    Da es wohl nict sehr effizient sein dürfte, in diesem Forum 200 KB ASCII Einführung und 400 KB ASCII halbfertige Story reinzuposten, muss das als Beschreibung oder "Konzept" erstmal reichen.

    Falls da jemand noch mehr "Konzepte" entwickeln möchte, kann er sich ja mal die "Fragen an die Autoren" mit (es folgt ein geplanter Affront:)EINGESCHALTETEM HIRN durchlesen und beantworten.

    Ich wünsche viel Spass dabei.
    (Jedenfalls mehr Spass, als das gewollte Missverstehen bringt.)

  36. Gast sagt:

    Es ging, ob du es glaubst, oder nicht, nicht nur um deinen Post, als ich sagte "wenn ihr schon meckert"… das bezog sich auf die ganze Seite…
    Okay, beantworten wir mal n paar fragen (in Auswahl)
    Zunächst einmal die Sache mit den Ausserirdischen: Das stimmt, hab neulich n schönen Satz gelesen 'Wo steht geschrieben, das Ausserirdische zwei Arme, zwei Beine und n Anspruch auf Gage haben?' Eine Stargate-Entity-Folge täte es auch. Computergrafik wäre auch sicher reizvoll, aber, fürchterlich unwirtschaftlich.

    Frage 3: Gibt es keine Aussteiger oder politische Flüchtlinge in Star Trek? Wie wärs mit dem Maquis? Oder mit den Indianern auf diesem Planeten, den die Cardassianer erbeuten wollten? Aussteiger? Gibbet doch! Man denke nur an die Son'a… auch ehemalige Aussteiger.
    Punkt 4 klärt sich glaube ich von selbst. schließlich handelt es sich bei der Föderation um Leute, die Wenn sie schießen, hauptsächlich ihre Phaser auf Betäubung haben… no-harm prinzip. Die Förderation ist doch kein Kriegstreiber, sondern eher friedlich eingestellt, deshalb auch keine Massenvernichtungswaffen, obwohl ein Photonentorpedo auch ganz schön Massen vernichten kann, aber die Waffen sollen ja nur zur Verteidigung eingesetzt werden.

    Zu fragen 5 und 6: Hallo? Was soll denn das? Ich sehe das so: Was klar ersichtlich ist, braucht nicht näher beleuchtet zu werden. Uns ist klar, wo die Siedler und Kolonisten herkommen, den Namen des Schiffes kann man ja mal en passant erwähnen, aber das wäre es dann auch, und das Raumschiffe nicht auf Bäumen wachsen, sondern in Raumwerften gebaut werden, kann sich auch jeder Denken… ausserdem, die Marswerft Utopia Planitia wird auch des öfteren erwähnt.

  37. Gast sagt:

    Zu fragen 5 und 6: Hallo? Was soll denn das? Ich sehe das so: Was klar ersichtlich ist, braucht nicht näher beleuchtet zu werden.

    Genau, "weiss" jeder oder kann sichs denken.
    Nur ist das trotzdem ein Thema, bei dem reichlich Probleme zu lösen sind und reichlich Storypotential drinsteckt.

    Was z.B., wenn ein falscher Zielplanet angeflogen wird ? Was würde da nach ein bis fünf Generationen los sein ?

    Die Werft wird ERWÄHNT. schön. DIE Werft. EINE Werft für ALLE Schiffe ? Auch hier gibts reichlich verschenktes Potential – und sei es bei Testflügen, bei denen der Antrieb die Besatzung sonstwohin schleudert….
    Oder wenn sich im Betrieb rausstellt das die Zulieferer nur Schrott rangekarrt haben…

    Födies keine Kriegstreiber ? Frage mal "Sektion 21". Wer solche "Sektionen" in DIenst stellt, die mal eben locker auf Völkermord schalten, wenn ihnen wer nicht passt, der hat nicht gerade die weisseste Weste seit es Ariel gibt.

    Was die Aussteiger angeht… Die paar wenigen Eintagsfliegen sind wohl kaum der Rede wert. Die Indianer sind in der Hinsicht auch keine Aussteiger sondern eher ethnisch homogene Kolonisten, der Maquis ist ´ne Guerillatruppe – aber keine funktionsfähige Aussteigerkultur.
    Und die Jungbrunnenschlürfer gehör(t)en zu keinem der bekannten Machtblöcke, also aus was wollen die ausgestiegen sein ?

    Die Sache mit der -ach so teuren – CGI stellt sich eher weniger. Bei den Tholianern haben auch einige wenige Bildschirmguckereien gereicht und der ganze Krempel (also ALLES, wo IRGENDWELCHE Requisiten auftauchen !) wird ohnehin komplett nachgehübscht !
    Wenn im heutigen Zeitalter CGI noch immer zu teuer ist (Hey, es stellt sich ohnehin kaum noch wer ´ne SGI oder ´nen Cray für sowas in die Ecke – immerhin reden wir hier nur von max. 352×288 Pixeln !!!) dann ist das eher eine sehr traurige Aussage über das mickrige Salär der realen Schauspieler.

  38. Gast sagt:

    Gut, mal zu Sektion 21… die gibts nich…. du meinst sektion 31. ist ja auch nur 10 Sektionen weiter.
    Aber das wird wohl eher so wie die Area 51 sein, das also nur der Stab der Förderation selbst davon weiß, wenn überhaupt. Und selbst wenn sie eine untergruppe haben, die fröhlich Exodus betreibt, nach aussen hin müssen sie ihr gesicht wahren, damit es nicht zum Krieg kommt, also dürfen sie keine Trägerschiffe etc. bauen….

    Ich stell mir nur grad die Szene vor, Captain Picard kommt auf einen Planeten und sagt "Hey, Bewohner von Ceti Ricula, sorry, das ist der falsche Planet, der eigentliche ist n paar Astrometrische Einheiten weiter nach Links rüber"…
    was sollen die dann manchen, die falsch abgesetzten Bewohner? Picard Steinigen? Kollektiven Selbstmord begehen? Raketen bauen und selber hinfliegen? Wohl eher letzteres…. verschenktes Storypotential? Eher kaum.

    Die Sache mit dem Zulieferer wäre man n netter Gag für ne B-Story, oder n schöner aufmacher für ne komplette Staffel, das stimmt schon… da geb ich dir recht, Gastauftritte ohne ende, alles wird zu einer Werft rangekarrt, ja, doch, das hätte was.

  39. Gast sagt:

    Kolonisten aufm falschen Planet werden erst dann interessant, wenn eben ein paar Generationen lang KEINE Hilfe kommt.

    Auch witzig: Planet is schon besetzt.

  40. Gast sagt:

    Das sind aber keine Star Trek Stories sondern eher was für 'The outer Limits'

  41. Gast sagt:

    Wieso ?

    Mudds Women (OK, "nur" ´ne Bergbaukolonie) lief doch unter Star Trek, (TOS) genauso wie die Problemfolge mit der "Bertholdstrahlung", wo Kolonisten versehentlich einen durch diese Strahlung (und praktischerweise diesen dazu passenden Symbiontenpiz) verseuchten Planeten zugewiesen kriegen und den dann auch noch versehentlich bvesiedeln. Ist sowohl ST als auch ein Problem, daß erst Jahre nach der Kolonisation erkannt wurde.

    Man könnte da noch bei den "Mars-Chroniken" (Ray Bradbury) oder bei "Lucky Star auf der Venus" (Asimov) ein paar weitere, durchaus würzige Ideen abgreifen.

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