Film- und Serienkritiken

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„Star Trek – Discovery“ – 2.01 – „Brother“ – Kritik

Endlich geht es weiter mit der zweiten Staffel von dieser komischen Serie, die die alte Haut von Star Trek spazieren trägt. – Und gleich zu Beginn muss ich mir das Hirn zermartern: Wer könnte nur dieser rote Engel sein, der im Universum rumspukt? Ist es etwa Spock, dessen sprichwörtliche Logik gerade in die „Rote Phase“ kommt (So was wie das „Pon Farr“, nur mit mehr Wandfarbe)? Oh Gott, das ist so spannend, dass ich mir fast die Actionszenen habe spoilern lassen (SPOILER: Alles ist echt laut!)…

Discovery Short Treks – Folge 3: „The Brightest Star“

Dieser Saru ist schon ein Teufelskerl! Und nein, das ist nicht einer dieser Mobbingversuche, die er sich wegen seiner Ziegenbock-Füße ständig gefallen lassen muss. Doch wie ist der beliebte Michael-Burnham-Schattenspender eigentlich zu dieser wichtigen Figur geworden? Er wird doch wohl kaum einfach von seinem hinterwäldlerischen Planeten abgeholt worden sein, nachdem er an einer rumliegenden Mischung aus Smartphone und Keyboard rumgespielt hat? – Oder? Oooder?

„Schreib halt was hin“ – Drehbücher im neuen Star Trek

Drehbücher sind interessant: Man schreibt als Lohnsklave etwas auf, übergibt es Alex Kurtzman und plötzlich wird alles Star-Trek-Kanon. Ohne spürbarer Absprache mit den anderen Autoren. Diese „Demokratisierung des Schaffensprozesses“ ist faszinierend in einem Franchise, das früher von Fan-Scripts überschüttet wurde – von denen fast alle abgelehnt wurden. Doch was sind eigentlich Merkmale von guten Storys? Und wie ist meine Prognose zur „Picard-Serie“? Und hat CBS Ideen eines Indie-Spiels geklaut?

„Star Trek Discovery“ – Staffel 2 – Die gesamte Handlung!

Wie bitte? Wir wissen noch nicht, was die neue Discovery-Staffel bringen wird? Na, da habt ihr aber die Nostradamos-Rubrik von Zukunftia noch nicht kennengelernt! Denn seit dem Zusammenbrechen der Twin Towers hatten wir ein gaaar nicht so schlechtes Händchen darin, Plot-Lines hervorzusagen – unter anderem bei Archers Enterprise. Ob das nach über 10 Jahren Star-Trek-Abstinenz noch funktioniert (oder zählt IHR die Filme echt dazu?), wollen wir heute noch mal feststellen. Beziehungsweise in einem halben Jahr. – Huhu, ihr Webseitenbenutzer vom Januar 2019!

„Gene, rotier schon mal weiter!“ – Der Discovery-Trailer für Staffel 2 ist da + Bonus

Riecht ihr das? Dieses würzige Aroma frisch genässter Fan-Hosen? Dies kann nur eines bedeuten: Der Trailer für die nächste Staffel der her-vor-ragenden Serie „Star Trek Discovery“ ist eingeschlagen. Und einexplodiert sowie eingerockt, einer musikalischen Untermalung durch „Fly Away“ sei Dank. Da reibt sich selbst Reboot-Kirk auf seinem Weltraum-Motorrad vor Freude die Hände:

Entlas(s)tungszeugen: Showrunner von „Star Trek – Discovery“ entlassen.

Was haben ein Tankwart, ein Waffenschmied und ein Chefautor von „Star Trek – Discovery“ gemeinsam? Ganz klar: Es gibt für sie keine Jobs mehr. Bei Discovery liegt das allerdings daran, dass die Showrunner Gretchen J. Berg und Aaron Harberts entlassen wurden. Diese Glücklichen! ICH bat schon im Februar 2018 um meine Entlassung, was von der „Akademie leidender Rezensenten“ jedoch mit einem mehrseitigen Verriss meines Schreibens abgelehnt wurde. – Doch im Ernst: Für die uns wohlbekannte CBS-„Serie“ (Anführungsstriche sorgfältig gewählt) sind das keine guten News…

„Star Trek Discovery“ – Staffel 1 in der Rückschau

Discovery hatte seine Nicht-Chance – und diese voll genutzt. Darauf können sich inzwischen sogar fast alle einigen, die in der Staffelmitte noch erfreut gerätselt haben, welch tiefgründiges Geheimnis sich wohl um Tyler und Lorca verbergen mag. Ich tippte ja schon früh (= Episode 1.01, Minute 1,01) darauf, dass die Produzenten Alex Kurtzman und Gretchen Berg in einer Art von dem Franchise überfordert sein könnten, die nur ein Reh kennt, das nachts in aufflammende Lichter glotzt. Nur, dass das Beispiel-Reh dann noch ständig „Das werden die grööößten Lichter überhaupt!“ rufen müsste.

„Star Trek Discovery“ – 1.15 – „Nimm meine Hand“ – Kritik

Prima! Es ist Doofen… Rosenmontag und „Discovery“ packt die großen Kamelle aus. Heute liegen auf dem Festtagswagen: Eine Selbst- und Fremdmordmission in fremden Planetenkernen, Dispute mit der Flottenführung („Massenmord ist falsch!“ – „Gaaar nicht!“) und die bekannten Integrationsprobleme anerkannter Spiegeluniversums-Flüchtlinge. Letzteren wurde ja schon als Kind eingebläut, niemals artig zu sein. Ansonsten durften sie nämlich nicht den Spinat foltern.

„Star Trek Discovery“ – 1.14 – „Flucht nach vorn“ – Kritik

Eine Folge noch, dann ist Jahresende – zumindest, was die Discovery-Reviews hier angeht. Und zu unserer großen Überraschung sehen wir diesmal KEINE sofortige Zeitreise in den Nordwest-Bereich der Politfolge. Stattdessen will man erst mal unverbömblich… äh, unverbindlich GUCKEN, was die Klingonen so für einen Planeten haben. So von innen betrachtet halt. Bis es aber so weit ist, müssen alle möglichen Leute erst mal miteinander sprechen. Was gar nicht mal so schlecht ist, weil mein Therapeut nichts mehr über Actionsequenzen in Paralleluniversen hören kann. Und SEIN Therapeut auch nicht.

„Star Trek Discovery“ – 1.13 – „Auftakt zur Vergangenheit“ – Kritik

Diese langen Kamerafahrten durch das halbe Schiff! Diese detaillierten und logisch aussehenden Monitoreinblendungen! Diese realistischen biologischen und physikalischen Erläuterungen! Diese trotz aller unterschiedlichen Talente völlig normal wirkende Besatzung! – Wie? Ja, ich habe tatsächlich noch mal in die Netflix-Serie „The Expanse“ reingeschaut, bevor ich mir die neue Folge von „Auf der Clownsschule, da gibt’s koa Sünd“ angesehen habe.

„Star Trek Discovery“ – 1.12 – „Blindes Verlangen“ – Kritik

Endlich gibt es Antworten auf Fragen, die man auf jeder Fanfiction-Webseite schon vor 15 Jahren gestellt hat. Nein, nicht nur „Kann ich meine komplette Geschichte auch in eurem Gästebuch hinterlassen?“, sondern auch den knallharten Stuff! So klärt die Serie endlich, ob es schlechte Dialoge nach dem Tode gibt (ja), wie man sich bei den Terranern Vertrauen erarbeitet (man nennt die Leichen seiner Vorgänger liebevoll „Reinigungsbeschaffungsmaßnahme“) und ob Lorca möglicherweise nicht das ist, was das Fandom bereits zu wissen vorgibt (hä?)…

„Star Trek Discovery“ – 1.11 – „Der Wolf im Inneren“ – Kritik

Immer diese 7-Tage-Woche! Dabei würde ich doch liebend gerne 9 oder gar 19 Tage arbeiten, nur damit die blöden „Discovery“-Montage wieder eeetwas weiter auseinander rücken. Aber ich habe versprochen, jede Episode zu reviewen, und daran halte ich mich. Übrigens tut das auch Spiegel-Klapowski, der zwar ein taubstummer Afghane von der Venus ist, zufällig aber nur ein Haus weiter wohnt. Und damit haben wir die Grundstimmung dieser Episode auch schon komplett zusammengefasst.

„Star Trek Discovery“ – 1.10 – „Despite Yourself“ – Kritik

Da hat sich Kollege Sparkiller aber mächtig erschreckt: Ein Blick auf seine kleine „Star Wars“-Uhr sagte ihm spontan (nebst dem eingebauten „Ichse michse musse Trek guckse!“-Weckton), dass es heute schon weitergeht mit der total durchdacht(schadet)en Crew vom größten Fliegenpilz des Universums. Und somit herrscht auch wieder Review-Pflicht auf Zukunftia! Doch man kann sich seinen Job nicht immer aussuchen. Und es ginge schlimmer: Man könnte z.B. in der stinkenden Kanalisation arbeiten. WÄHREND zusätzlich „Discovery“ auf dem Handy läuft…

„Star Trek Discovery“ – 1.09 – „Algorithmus“ – Kritik

„K’Lopf, K’Lopf!“ – Das Halbstaffelfinale steht vor der Tür! Erkennen können wir das daran, dass es die Kabel(?) aus unserer Kellertür reißt, um rein zu kommen. Diesmal löst Burnham also quasi im Alleingang das Rätsel um die klingonische Tarnvorrichtung: Denn man konnte messen, dass sich durch dessen Gewaber die Hintergrundstrahlung verändert, weiß aber nicht, wie man diese Veränderung messen kann. Was? Nein, ich werde diesmal keine Logikfehler aufzählen, warum fragt ihr?

„Star Trek Discovery“ – 1.06 – „Lethe“ – Kritik

Gedankenverschmelzung ist schon eine tolle Sache! Legt man z.B. drei Finger auf eine Mülltonne, muss ich nicht mehr dem Twitter-Account von Donald Trump folgen, kann über Lichtjahre kommunizieren und gleichzeitig meinem Vater sagen, dass ich sehr enttäuscht über seinen unvulkanischen Bierbauch bin. Und in dieser Folge kommt sogar noch ein weiterer Vorteil des Hirnfunkens dazu: Endlich müssen sich die Autoren mal IN die Köpfe begeben, statt von außen drauf zu hauen, bis sie aufknacken.

„Star Trek Discovery“ – 1.05 – „Choose Your Pain“ – Kritik

Tschüss, Schildhilde! – Habe ich die letzten Folgen noch parallel mit meiner geschätzten Trek-Weggefährtin gesehen, so ist diese nach Episode 1.04 geistig ausgestiegen. Den Grund dafür weiß ich nicht, aber die letzten Tage verbrachte sie damit, Leute auf der Straße anzupöbeln: „Ihr gehört doch auch zu den IDIOTEN, ODER?!“. Möglicherweise war sie mit der Gesamtausrichtung der Serie unzufrieden? Das würde auch erklären, warum sie Michael Burnhams primäre Nahrungs- und Kommunikationsluke neuerdings mit „dumme Fresse“ betitelt?

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