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Star Trek Discovery – Vorstellung des neuen Trailers zu Season 3

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Wenn selbst WIR am offiziellen „Star Trek Day“ von CBS vergessen, pflichtschuldig auf irgendwas rumzu-haten („Pfff… Die Effekte von Discovery sind… halt… Pipi-Urin-mäßig?“), dann hat das Franchise echt ein Problem. Zumal wir auch fast den neuen Trailer verpasst hätten und stattdessen „Dune“ ausgegraben haben. Seht also hier die kurze Besprechung zum neuen Werk jener Macher, die noch immer versuchen, in die übergroßen Fußstapfen von „Lower Decks“ zu treten.


Ich finde es gut, dass man endlich auf die Fans gehört hat (sonst hätte man ja nicht ständig „Haltet die Schnauze, ihr Toxischen!“ zurückgebrüllt?) und nun eine optimistischere Vision der Zukunft auspackt. – Okay, es liegt wohl alles in Trümmern, aber mit Mut, Hoffnung und Toleranz kann man seine Gegner bestimmt von der Zusammenarbeit überzeugen.

Man darf vorher nur nicht vergessen, mit seinem Chiropraktiker Rücksprache zu halten. So viele Überzeugungs-Tritte in Gesichter gehen doch bestimmt schnell auf die Knie-Knorpelmasse? Siehe alle Szenen ab Zeitindex 0:50…

Ach, Moment. Das war ja der Trailer vom letzten Jahr! – Ich finde es aber interessant, wie „ehrlich“ brutal der damals noch war und wie „freundlich“ der 2020er plötzlich ist. Hörte man 2019 noch Saru zu, der „make this future bright!“ sagte, während die Imperatorin einem Alien einen Blumentopf(?) am Schädel zerdepperte, so umarmt man jetzt an dieser Stelle einen … Baum. Und sich gegenseitig. Und den Trekkie selbst. Und die Geldgeber. An deren milchspendenden Zitzen, so unten herum?

Immerhin sind am Ende die meisten Klop-Szenen dennoch wieder drin – und sogar ein paar neue dazu gekommen. So richtig findet das Marketing-Team wohl weiterhin nicht den Ausgang aus dem „Zynischen Trek-Zeitalter“. Somit darf man den Dialogausschnitt „Wir sind dysfunktional, aber wir haben uns dran gewöhnt“ wohl als selbstreferentiell betrachten?

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„Ach Baumi. Für dich mache ich mir auch Kajalstriche an die Mundwinkel.“ – Zurück zur N… Makulatur: Ich habe das Gefühl, dass man hier verzweifelt die Greta-Generation abholen will. Die zwar erleuchtet ist, die Natur aber trotzdem durch ihren Konsum schädigt! 2,5 Kilogramm Sojaprodukte am Tag fordern doch auch einen Tribut von unserem Planeten?

Dafür bleibt man sich aber inhaltlich treu. Burnham darf wieder erschrocken und gerührt nach den Notfallfässern mit den Taschentüchern greifen („Sie sind auserwählt, Burnham. Wir haben doch sonst keinen mit Engelsanzug-Kleidergröße 38.“), während irgendwelche zwangs-vercoolten neuen Darsteller uns zeigen, wie divers und multisexuell ein paar fette Muckis doch sein können. – Auch wenn ich zugeben muss, dass mir die Einstellung gut gefällt, in der sie durch die endlosen Weiten von Death Stranding stiefeln:

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„Wie weit ist es noch?“ – „Noch 7.000. Noch 5.000. Noch 3000.“ – „Was denn? Meter? Sekunden? Tritte in Antagonistengesichter?“ – „Quatsch. Verbleibende Dollar. Für die teuren Außenaufnahmen!“ – Erst wird man teure Effekthots raushauen. Und später dann abtauchen, um in finsteren Lagerhallen die Spätschicht des Packpalettenherstellers zu nerven.

Immerhin sehen wir eine Trillhöhle und einige bekannte Rassen. Was vielen Fans ja bekanntlich bereits genügt. Ebenso wie die üblichen Lippenbekenntnisse: „Föderation war damals knorke, die wollen wir jetzt wiederhaben!“ Und vermutlich viele andere Dinge, die man auch im echten Leben niemals sagen würde („Klapo, das Inka-Reich war doch vor 700 Jahren noch richtig krass. Wollen wir das nicht wieder einführen?!“).

Zurück bleiben ein paar neue Eindrücke, die jetzt nicht wirken, als hätte man das Rad neu erfunden:

– Burnham packt eine sehr verstörende Lache aus, bei der man sich sofort fragt: „Stellt die neue Föderation jetzt auch Beckenboden-Vibratoren her?“

– aufblitzende Devices werden hochgehalten und schleudern Bösewichte durch den Raum. Hm. Gut. Denn WENN was bei STD fehlte, dann rätselhafte Tech-Gadgets, die Probleme und Kampfszenen auflösen.

– Es gibt viele Ansprachen wie „Wir sind ja zusammen, Leute!“, „Wir haben doch immer alles zusammen geschafft!“, „Es geht um die Menschen!“, „Ich glaube daran!“ – Eben all diese tiefgründigen, subtilen Sätze, für die Alex Kurtzman kurz sein altes Posiealbum aus dem Keller holen musste. (Und jemanden ZWINGEN, mal was NETTES reinzuschreiben)

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„Ich bin ein Trill und vereine viele Leben, Geschlechter und sexuelle Präferenzen in mir.“ – „Warum sagst du mir das? War das nicht schon IMMER so?“ – „Ja, aber im Jahr 2020 habe ich dazu erstmals DIESES Buch geschrieben!“ (*Gesprächspartner unter Riesenwälzer begrab*) – Einige neue Figuren werden auch kurz gezeigt. Anhand der Screentime würde ich vermuten: Endlich mal jemand, der gewissenhaft am Fenster nach Feindbewegung Ausschau hält!

Es bleibt also beim Alten: Uns erwartet wohl ein dünnes Wiederaufbau-Geschichtchen, das die meisten komplexen Sachverhalte („Den Solidaritätszuschlag im Replikator herstellen? Das ist illegal!“) ausblendet und sich dafür mehr um das Ausblasen von Lebenslichtern kümmert. Die krampfhaften Umarmungsszenen wetteifern dabei mit dem „Mist, die Krawall-Elemente haben wir doch schon vor 6 Monaten aufgenommen und müssen trotzdem rein!?“-Faktor, abgeschmeckt mit einer Burnham, die wieder mal völlig unverdient im Mittelpunkt steht.

Freuen wir uns drauf. – Sie tut es doch auch!


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von Klapowski am 12.09.20 in Star Trek: Discovery

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Kommentare (25)

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  1. Moranon sagt:

    Die Story erinnert mich irgendwie an eine andere Serie von Roddenberry. Ein Schiff aus der Vergangenheit kommt in die Zukunft um das Commonwealth- Verzeihung die Föderation natürlich- wieder aufzubauen. Diese Kreative Armut ist einfach nur noch zum verzweifeln.

    • Kazairl sagt:

      Musste auch sofort an Andromeda denken. Es ist erstaunlich wie sehr DSC Staffel 3 bei Andromeda abgeguckt zu haben scheint, ein Schiff erwacht in einer Zeit, wo es die Planetengemeinschaft nicht mehr gibt.

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  2. Kazairl sagt:

    Es ist offiziell: Kurtzman Trek ist endgültig den Star Wars Weg gegangen. Die Crew der Discovery ist die Resistence aus der Sequel-Trilogie und soll einen überstarken Feind besiegen bzw eine schier unmögliche Aufgabe meistern.

  3. frank sagt:

    und trotzdem werde ich mir den scheißdreck anschauen…

    ich hasse mich jetzt schon dafür, und ärgere mich schon vorab, daß ich meine zeit nicht mit besseren serien verbracht habe…

    • Sparkiller sagt:

      Das Ganze nennt man ja auch „hatewatching“ und ist gut für Körper wie Seele.

      *nervös auf ekg schau*

      Bei mir ist mittlerweile der Punkt erreicht, wo ich den obigen Trailer gar nicht mehr starten möchte um mir den Start in den Tag nicht zu versauen.

      Lower Decks mag für mich jetzt kein Knaller sein, aber wenigstens hat man danach keine schlechte Laune. Und würde noch eine GUTE Trek-Serie nebenher laufen sowieso nicht.

      Egal, da muss man durch. Ist ja nur EIN Fandom mit Frust-Faktor, welches gerade läuf—

      https://www.gateworld.net/news/2020/09/5-chevrons-locked-mallozzi-hints-new-stargate-progress-revisiting-destiny/

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    • Kazairl sagt:

      Für mich sieht das ganze mittlerweile schon gar nicht mehr nach Star Trek aus, sondern nach Star Wars Andromeda 2.0. Zeigt mal wieder, dass Kurtzman keine eigenen Ideen hat.

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    • TUB_Stoffel sagt:

      Der kann ja klauen,lieber gut gemopst als schlecht selbst gemacht, aber halt A.K., was will man erwarten. Hat z.B. bei Mass Effect (müsst kein Fan sein) gut geklappt, da hat man sich auch aus verschiedenen Franchises bedient Babylon 5, Dune usw., man hat es jedoch hingekriegt, mit diesem Franchise-Resteeintopf ein lebendiges, plausibles Universum zu schaffen.
      Star Trek hatte mal ein plausibles, lebendiges, ein voller Wunder steckendes Universum, dass von netten, emotional stabilen, aufgeklärten Menschen erkundet wurde. Jetzt geht es halt um pew pew und Schauwerte und nochmlas pew pew und viel Weinen, weil ist ja dramatisch oder so und Selbstbemitleiden und selbstgerechten Geschwurbel.
      Ich habe letztens gelesen: A sagt: Diesen Mist schaue ich nicht mehr, das darf man nicht untertützen! B sagt: Na dann haben wir wieder 15 jahre kein Star Trek. Und ich denke mir, was ist los mit den Fans also den toxischen ;), sie lassen sich dreimal verarschen, 2 Staffeln STD und eine Staffel Peekard und das lächerlich machen der Utopie aka Lower Decks, ja ja die Hoffnung stirbt zuletzt („aber sie stirbt, Nico Semsroth“), was für ein Quatsch, das hat doch schon lange nichts mehr mit Hoffnung zu tun. Ich kann auch nicht glauben, dass der Masochismus so weit verbreitet ist. Ich kann nur hoffen, dass die scheinbaren Masochisten kein Geld für den Schund ausgeben.

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    • frank sagt:

      so, jetzt habe ich mich dann doch endlich dazu durchgerungen, mir den trailer anzusehen… hätte ich’s mal lieber unterlassen.

      man war der scheiße!

      diese unerträglichen moralisierenden monologe dieser noch unerträglicheren dauermoralisierenden michael burnham! das war für mich fremdscham pur.

      und: es geht gerade so weiter mit dem in-die-fresse-wokism wie vorher! dazu kommt noch realitätsleugnung der übelsten sorte: wir sind zwar anderer meinung, haben uns aber trotzdem alle lieb. haha! grouphug!

      na gut, insofern ist es dann doch noch utopie… ob das aber beabsichtigt war?

      gegen stardromeda 2.0 hätte ich ja gar nichts gehabt, im gegenteil: eine gute story vorausgesetzt könnte das ja durchaus reizvoll gewesen sein. aber das hier?

      und warum werde ich es mir trotzdem ansehen? ich verstehe das alles nicht…

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  4. G.G.Hoffmann sagt:

    WOW. Einfach nur Wow. Das sieht wirklich, wirklich unglaublich langweilig aus.

    • Kazairl sagt:

      Frage: Warum ist der Trailer denn deiner Meinung nach langweilig? Mir würden mehrere Gründe einfallen (schon wieder Action, schon wieder geklaut von Serien, die besser sind als DSC, wieder der selbe Rotz wie vorher?)

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  5. Grinch1969 sagt:

    Erschreckend wie nur wenige Szenen mit den Unsympathen reichen um mich auch von dieser Staffel weit, weit entfernt aufzuhalten. Das Schiffsdesign ist zum Kotzen, es wird wieder geflennt ohne Sinn und Verstand, an Bäumen gekuschelt und dümmliche Witze gemacht. Wer es mag soll es schauen, ich lasse von dem Blödsinn mal wieder meine Finger und widme mich anderen Serien oder Filmen.

  6. Hayos sagt:

    Schaut euch lieber mal Ridley Scott seine neue „Raised by Wolves“-Serie an (5 Folgen bereits irgendwo…da draußen erschienen). Weltraum-Sci-Fi, wo man selber noch mitdenken darf bzw. philosophieren erlaubt und belohnt wird. Gekleidet in ruhige, edle Bilder und Sound (Ridley halt). Und zwischendurch bricht auch mal die Hölle los (Ridley halt).

    Gesegent sei der Schöpfer (oder wer auch immer), der Ridley so ein langes Leben schenkt.

    • Hayos sagt:

      Ach so, Warnung: Es gibt auch ein starke, dominante Frauenfigur und der Cast ist hochdivers. Hä, aber warum wirkt das nicht so aufgesetzt?? Weil es sich logisch aus dem Setting ergibt – und weil Ridley das in Alien 1 Anno 1979 auch schon einfach so gemacht hat.

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    • JP1957 sagt:

      Raised by wolves startet am 16.9. auf TNT Serie … wow, das ist ja schon übermorgen! Der Trailer ist toll und Ridley Scott natürlich auch. Hatte bei der neusten Schrott Serie „Away“ um einen Flug zum Mars ständig den Marsianer als Vergleichsmaßstab im Kopf und kam aus dem Seufzen nicht heraus.

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    • Serienfan sagt:

      Also, als Film könnte ich mir das ja vorstellen. Aber als Serie? Ein Review schrieb: „This is the kind of show where two sides fight, and then spend half a season preparing to fight again.“

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    • Hayos sagt:

      Jeden Film oder Serie kann man auf eine einfache Prämisse herunterbrechen. Beim Pitchen einer Filmidee ist das sogar zwingend notwendig. Unser Drehbuch-Prof hat uns damals immer gleich wieder rausgeschickt, wenn wir unser Konzept nicht in einfachen, zwei Sätzen beschreiben konnten ;)

      Will sagen: Vielleicht hat der Reviewer recht. Aber vielleicht passiert in diesen 5 Folgen doch einiges Relevantes. Dass man vielleicht denn Kampf besser versteht oder der Kampf eigentlich gar nicht so wichtig ist, sondern andere Dinge…mir hats bisher gefallen.

      Im Prinzip vertieft Ridley hier seine Überlegungen zum Prozess der Schöpfung. Ähnlich wie damals in „Prometheus“ oder „Alien:Covenant“ – nur diesmal befreit von dem Pferdefuß, das in eine Alien-Fortsetzung packen zu müssen.

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    • Serienfan sagt:

      Es gibt schon einen Unterschied zwischen einem Film-Konzept und einem Serien-Konzept, auch wenn das vielen Produzenten heutzutage irgendwie nicht mehr klar zu sein scheint. Viel zu viele Serien beruhen auf einem Film-Konzept.

      Und um den Wahnsinn zu optimieren, beruhen immer mehr Film-Konzepte auf einem Serien-Konzept. Während ich mir also etwas wie „Guardians of the Galaxy“ sehr gut als Serie vorstellen kann, könnte ich mir „Raised by wolves“ eher als Film vorstellen.

      Aber so ist das. Serien sind langgezogene Filme, und Filme sind bombastisch große Serien-Episoden.

      Das gilt zum Beispiel auch für „Westworld“. Sowohl die erste als auch die zweite Staffel hätten einen reizvollen Film abgegeben (die dritte kenne ich nicht). So aber wurden die reizvollen Ideen in die Länge geschwafelt, während man versuchte, durch irrwitzige Verschachtelungen sowas wie eine wendungsreiche Story vorzugaukeln.

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    • G.G.Hoffmann sagt:

      Bei „Westworld“ hatte ich eher den Eindruck, sie sei urprünglich als abgeschlossene 10-teilige Miniserie wie „True Detective“ (1. Staffel) geplant gewesen, wofür auch der Abschluss der 1. Staffel und die Beteiligung von Stars wie Anthony Hopkins und Ed Harris sprach. Erst aufgrund des Erfolges der 1. Staffel, die mir ausgesprochen gut gefallen hat, scheint man dann eine zweite Staffel aus dem Hut gezaubert zu haben, die so uninspiriert und wirr war, mit dem ursprünglichen Konzept kaum noch etwas zu tun hatte, dass ich von der 3. Staffel bislang die Finger gelassen habe.

      Hollywood kann es einfach nicht gut sein lassen. Jedes Konzept, ob Serie oder Film, wird zu Tode geritten, wenn es Erfolg hat. Aber wir wollen nicht so tun, als sei das nicht schon immer so gewesen. Die meisten erfolgreichen Serien hatten stets einige Staffeln zu viel. Und auch unendliche Filmfortsetzungen bzw. das Nachahmen erfolgreicher Filme ist spätestens seit den 60er Jahren üblich.

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    • TUB_Stoffel sagt:

      @Serienfan mh, vorgegaukelt fand ich das jetzt nicht, es ar halt das, was es ist, verschachtelt. Ob das jetzt intelligentes Schreiben ist, da habe ich auch meine Zweifel daran, kann man sicher darüber streiten.

      @G.G.Hoffmann, Geschmecker, ich fand es super, es ist halt was anderes.

      Was mir auf den Sack geht, ist eben diese langgestreckte, breitgetretene Geheimniskrämerei. Ja ich weiß was, dass kann ich dir noch nicht sagen, wirst schon sehen wie das gemeint ist, wenn wir dann im Finale sind. Man ist oft verwirrt, da der Kontext ein paar Folgen später kommt, oder gar erst im Finale, eigenartiges Konzept. Abgesehn davon macht es Spaß zu rätseln, die Fragen an die Existenz, den freien Willen finde ich Klasse. Und dahingehend war die 3. Staffel super, nix neues, aber fesselnd und super, weil vor allem es mal etwas anderes ist. Was ich aber an Serien, fast überall kritisiere und einen üblen Nachgeschmack hinterlässt, ist dieses sinnlose Töten und explizite Morden, als wäre das keine Sache, ups tot, sorry, passiert, standest halt im Weg. Die Leute feiern das, aber wenn es dann mal um die Wurst geht und sie sehen, wie ein Schwein geschlachtet wird, dann fallen sie bewußtlos um. Ach nee, jetzt werde ich sauer, Ende.

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    • Serienfan sagt:

      Also, die These, die erste Staffel sei eine „abgeschlossene Mini-Serie“ gewesen, erscheint mir doch sehr gewagt. Dagegen spricht, dass diese „Mini-Serie“ cliffhanger-artig just da endet, wo die eigentliche Action-Handlung des Romans (bzw. des Films von 1973) erst beginnt, nämlich mit dem Aufstand der Roboter.

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    • onsager sagt:

      > Raised by Wolves

      Bin jetzt in Folge 5. Das ist schon harsche Kost aber wenigstens SciFi, ueber die man sinnvoll reden kann.

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  7. JP1957 sagt:

    @Hayos: „Gekleidet in ruhige, edle Bilder und Sound (Ridley halt). Und zwischendurch bricht auch mal die Hölle los (Ridley halt).“

    Hab grad die ersten beiden Folgen auf Sky/ TNT Serie gesehen und fand obigen Kommentar bestätigt.
    Die Story vermag allerdings (noch?) nicht vollständig zu überzeugen.

    • Hayos sagt:

      Schwer zu sagen, ob das für dich in den nächsten Folgen noch passiert. Für mich am Spannensten ist, wie jeder der Charaktere auf diese Extremsituation reagiert. Und zwar im Bezug auf extreme Religion und Atheismus – und den Formen dazwischen. Und wie sich das im Laufe der Zeit vielleicht verändert…und natürlich der Begriff „Schöpfung“ allgemein.

      Da gibt einem die Serie viel Futter zum Grübeln, wenn man darauf Lust hat. Muss aber nicht jedem gefallen, kann ich auch verstehen.

      P.S. Ein paar Mysterien hat der Planet aber auch noch zu bieten :)

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