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„Ghostbusters – Afterlife“ – Die Legacy geht weiter?

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Endlich wieder Retro-Feeling! Die alte Tube musste ich letzten Sonntag leider wegwerfen; war vollkommen leer. Apropos sinnentleert: Wieso der Film in Deutschland den Titel „Legacy“ trägt, weiß nur das Handbuch vom Geist des Marketings. Trotzdem wollte ich mich natürlich mit all meinen Retro-Synapsen auf dieses Werk einlassen… Das klappte die meiste Zeit auch gut. Ich war sogar sooo in den 80ern drin, dass ich neben der Pausetaste auch die Vorspul-Funktion des Videorekorders betätigen wollte.


Inhalt: Auf einer alten Farm ruht der Krempel des verstorbenen Ghostbuster Spangler. Nach und nach finden – und testen – die einziehenden Kinder dieses Material. Nach über einer Stunde kommt dann der Filmhöhepunkt in Sicht.

Besprechung:

Abhaken von alten Elementen? Na, das können wir auch! Hier der Spiegelstrich-Reigen:

– Gerade zu Beginn will die Musik MEHR sein, als ihr zusteht. So als wäre sie so eine Art dramaturgischer Sozialschmarotzer… Selbst bei hellem Tageslicht und überschaubarem Gruselfaktor wird die ganze(!) Zeit eine Art „Mystery-Jazz“ aus dem Saxophon geknetet. Praktisch jeder Heul… äh… Heubarren wird zugetrötet und mit 1980er-Kindergrusel-Mucke bedröhnt. – Zu viel, zu früh und zu aufgesetzt.

– Ebenfalls zu Beginn fällt auf, wie lieblos die Figuren eingeführt werden: Mutter Grusel, Sohnemann Grusel und Schwester Grusel werden z.B. innerhalb von wenigen Sekunden aus ihrem Haus vertrieben! Immerhin bleibt aber noch die Zeit, das Lockenköpfchen ein paar Experimente mit der Steckdose veranstalten zu lassen… Getreu dem Motto: „Ich Genie repariere mal das städtische Stromnetz. Mein Frisurstil erzählt übrigens die selbe Geschichte.“

Okay, Ich verstehe, was sie damit bezwecken (= äh, so eine Art billige Soap-Logik?), fand es aber uncool.

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„Müssen wir unbedingt hier einziehen? Diese ständigen Erdbeben, mysteriösen Objekte und mysteriösen Mysterien sind sooo langweilig, Mama!“ – Gesichtsgulasch, aber ohne Pfeffer: Diese Mimik wird man quasi die ganze Zeit sehen. Aber okay, ca. 40% der alten Franchise-Fans haben bestimmt auch den ersten Schlaganfall durchgemacht?

– Kann es sein, dass der Film ursprünglich ein Fetisch-Club für alte Ghostbusters-Fans werden sollte? Ständig wird auf alte Objekte (wie den Geister-Scanner) draufgezoomt, so als sollten wir diese Pixel antippen, um diesen Artikel den Warenkorb zu legen. Für Zuschauer mit Objektoviele… Objektophilli… Objektephilität… – Für Zuschauer, die wo Objekte total lieb haben, ist’s aber durchaus einen Griff in die eigene Unterhose wert?

– Mir ist klar, dass die alten „Ghostbusters“-Filme von dem Zynismus der Geisterjäger lebten. Die zu Beginn ja selber nicht an ihr Geschäftsfeld glaubten. – Leider versuchte man hier, diese Coolness auf die jetzigen Darsteller zu übertragen. Was darin gipfelt, dass diese teils GAR NICHT schauspielern, dafür aber gelangweilt und null-bockig in die Richtung starren. Auch „Verliebt sein“ oder „Angst vor einem Erdbeben haben“ gibt der Mimik nicht den nötigen Arschtritt. Das ging damals bei dem Satz „Er schleimte mich voll“ viel besser!

– Generell wirken die Kids eher altklug als pfiffig. Und die Mutter ist ein maulendes Frauenzimmer, das die Härten des Lebens zwar wegsteckt, dabei aber null sympathisch wirkt. – Leben am Arsch, Schule doof, das Geld glänzt mit Abwesenheit? Alles egaaal, wir sind ja nur Filmfiguren! Innerlich erwarte ich daher ständig den Auftritt dieses netten Wasserfreundes als weitere Hauptfigur.

– Der Film ist weder detailversessen noch clever. – Mysteriöse Ruinen, die einfach neben einem Bergwerk aufgetaucht sind? Interessieren im Dorf keinen Sau. Ein junger Mann, der in einer Kältekammer arbeitet und angeblich schon „blaue Lippen“ hat? Stößt nicht mal kalten Atem aus und hat dabei rosarote Knutschlippen. Ein Junge, der „Podcast“ genannt wird, weil er einen „Podcast“ betreut? Wir bekommen nie etwas davon zu hören.

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„Weißt du noch, daaamals? BMX-Räder? Der Schulweg am Feldweg? Der Aufklärungsunterricht bei Pater Pötenpacker?“ – Altklug meets Jungdumm: Einerseits ist es erfrischend, dass wir keine Handys sehen und YouTube nur für die 80er-Filmaufnahmen genutzt wird. Andererseits ist innovationsarme „Früha-Liebkosung“ sooo was von 2016. Fehlte nur noch, dass die Helden hier „Stranger Things“ im TV gucken.

– Wie beim 4. Matrix-Film dürfen wir auch hier Filmszenen aus Ghostbusters 1+2 auf Laptops betrachten. Und man fragt sich: Warum waren die Filme damals so viel schneller? Vom Pleitegeier zum TV-Star und Stadtretter in 90 Minuten! Und das alles sogar mit Atmosphäre! Doch bei „Afterlife“ darf man erst nach 60 Minuten zum ersten Mal eine Geisterfalle benutzen. Waren die ADHS-Medikamente damals etwa so viel besser als heute?

– Generell ist die Abgebrühtheit der Charaktere nervig. Ob nun Rauchmonster aus dem Schacht, Schwabbelmonster an der Decke oder eine Schreibtischlampe, die sich durch Geisterhand bewegt: Hysterisch ausrasten müssen die Figuren ja nicht, aber zwei Schweißperlen und ein schriller Schrei sollten ruhig drin sein.

– Mussten ausgerechnet die Marshmellows im Supermarkt zum Leben erwachen? Natürlich verstehe ich den „Gag“ (= Äh, in Teil 1 hat mal einer Marshmellows gegessen?), aber zusammen mit den wiederkehrenden Höllenhunden, den Tempeltreppen und dem Grabsch-Sofa werden hier ja quasi alle Elemente aus dem ersten Film neu verwurstet. – Okay, zugegeben, auf den damaligen KULTFAKTOR hat man verzichtet. Immerhin eine Änderung…

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„Mist, der 40-Jährige Zuschauer von heute entkommt uns!“ – „Wirf ein paar Game Boys in den Strahl, damit verstärken wir die Nostalgie-Anziehung!“ – Fester Strahl trotz Prostata-Leiden: Der Film wirkt immer etwas distanziert von Momenten wie diesen. Vielleicht das nächste mal GAR KEINE Mimik mehr zeigen und den Geist durch das Hubble-Teleskop filmen?

Achtung, ab hier könnte es Spoiler geben!

– Das Ende wirkt überladen und kleinteilig zugleich. „Haben Sie denn auch das Remake-Formular A38 unterschrieben?“, höre ich da den Produzenten im Hintergrund fragen… So erleben wir derartig viel Fanservice©, auf dass sich die Strahlen der Tränendrüsen ungesund kreuzen mögen. Zum Beispiel sind die alten Helden am Schluss wieder da, leider aber mit der Wirkung und Ausstrahlung von Patrick Stewart in „seiner“ derzeitigen Serie.

– Gefolgt von einem Haufen Ballergeschaller, Female Empowerment, platzenden Marshmellows, ca. NEUN mehr oder weniger ausgelasteten Figuren, vier Mini-Rückschlägen und fünf Mini-Erfolgen. Dann gibt es noch drei ermutigende Sprüche der alten Riege („Ihr könnt ruhig unsere Nachfolger werden, wir lieben unsere Gehaltschecks… äh… euren Style!“) und die klassische Ghostbusters-Musik als plumpen Rausschmeißer.

– Und trotzdem musste ich nach dem explodierenden Bildschirm (nebst dampfenden Kartoffelacker) nur an eines denken: Wieso zum Gei(st)er musste man fast JEDE Figur in Höllenhunde verwandeln? Zumal das Böse im allerersten Film eigentlich Sex zwischen zwei Figuren forcieren musste? Kein achtbeiniges Rumstehen am Tempeleingang? Bisschen prüde sind wir da ja schon geworden… Aber vielleicht verkläre ich da auch was?


Zugegeben, am Ende legte das Ding an Tempo zu. Wirklich klar ist das Pacing da aber nicht… Denn 80% pöterlahmer Plot-Aufbau steht hier einem kurzen, sch(m)erzlosen Finale gegenüber, bei dem der Fan vielleicht flennt, der stabilere Charakter aber denkt: „Oh Gott, sie haben mich vollgeschleimt!

„Ghostbuster – Afterlife“ ist tatsächlich wie ein Blick in das Nach- und Höllenleben der Popkultur. Was Kunst (oder wenigstens leichte Unterhaltung) sein könnte, fühlt sich so Fake an, dass ich nicht mal meine „Stranger Things“-Abneigung rausholen muss, um meine Kritik näher zu erläutern.

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„Hey, wieso sind die Minions neuerdings nicht mehr gelb?“ – „Bist du doof oder was?! Erkennst du keinen Toy Story-Film mehr, wenn du ihn siehst?“ – Filmischer Weichmacher: Die ersten beiden Filme lebten von Momenten, die tatsächlich kurz gruselig waren. Dass dies fehlt, stört den heutigen Zuschauer (hier im Bild zu sehen) aber wenig.

Am Ende ist es aber das miese Timing, das dem Film das Genick bricht. Ob er nun lustig, spannend, romantisch oder actionreich sein soll: Stets landet man kopfüber in der Geister… äh… Konsumentenfalle und fragt sich: „Ist die Szene schon zuende? Darf ich jetzt lachen/Angst haben? Zwinkert bitte zweimal emotionslos für ‚Ja‘, okaaay?“

Die Darsteller sind sicherlich nicht schlecht, dürfen aber nix zeigen. So als wenn man Emotionen streng rationieren müsste, damit die Tränen erst im Finale kullern. Wobei man das aufpeitschende „Tears Go-Go-Go!“ vom Regisseur fast schon hören kann.

Zumal ich wirklich nur EINE Idee im Film pfiffig fand – nämlich die absichtliche Befreiung des metallfressenden Geistes. Alles andere läuft unter dem Stichwort „ferner schliefen“. Auch die Schnitte und Effekte waren nicht beeindruckend. Es ist eher bedrückend, dass sich hier über all die Jahrzehnte nichts getan hat, was einen mehr in die Filmwelt reinziehen könnte. Wie immer fehlt es an (mehr) praktischen Kulissen und liebevollen, übersichtlichen Bildkompositionen.

Ja, ein bisschen kommt man sich vor wie Filmkids, die hier von dem „obercoolen“ Naturwissenschaftler „unterrichtet“ werden: Man muss vor einem alten Fernseher in der Schule abhängen und sich das angucken, was Erwachsene für unterhaltsam halten – während der Pauker sich stolz die Eier schaukelt und für seeehr clever hält.

Danke für nichts, Mister Jason Reitman. Hätte es ein Aufklärungsfilm aus den 60ern nicht auch getan, hmm?

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„Achtung, wir sind das mobile Retro-Gefühls-Serviceteam. Who you wanna call? ALF? Die Gremlins?“ – Alte Liebe rostet nicht doch: Ich vermute, 90% der Zuschauer haben sich wahnsinnig gefreut über den Auftritt der alten Riege. ICH wollte meinen alten Kumpel (Deus Ex-Herbert Machina) aber nicht schooon wieder sehen.

In der Kritik und bei den Zuschauern kam der Film trotzdem überragend an. Aber gut, wenn man im Popkultur-Fetischclub nur der Kartenabreißer ist („Hey, da ist ein Ghostbusters-Logo auf dem Feuerzeug, geeeeil!“), genügt einem die laaangsame und innovationsarme Selbstbeweihräucherung vermutlich.


Fazit: Afterlife ist vielleicht für den After, aber dafür garantiert nicht alive. Denn alles wirkt künstlich und billig – trotz der guten Kameras, der schicken Kids und der netten Kleinstadt. Quasi wie eine Mischung aus unlustiger Comedy, einem abgelehnten „Stranger Things“-Script (Auflösung nach 1,5 statt nach 10 Stunden gäb’s bei Netflix nicht), einer alten Balisto-Reklame und einem Werbespot für Plastikspielzeug.

So als hätte der Marketingfritze nervös am Clipboard rumgespielt („Wir brauchen noch einmal „romatischer Sonnenuntergang“ und zweimal „Höllenfresse aus Rauch.“), während der Casting-Otto die besten 80er-Frisuren zusammencastet. Verfeinert mit einem keimfreien, aber dafür (optisch) multinationalen Teenie-Cast.

Ewigkeiten quält man sich hier durch emotionslos vorgetragene One-Liner, um in den letzten 40 Minuten ein paar Monster aus dem CGI-Standard-Dateiordner zu sehen.

Da fand ich die Balisto-Werbespots damals schon gruseliger.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKIS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
The Ghost Awakens, „Ghostbusters – Afterlife“ – Die Legacy geht weiter?
Viele Jahre später.

Eine neue Generation.

Bekannte Gesichter.

Eine identische Bedrohung.

Nostalgisch bedingte Dopamin-Freisetzungen im Kopp.

Ja, „Das Erwachen der Macht“ war rückblickend schon sehr einfallslos und offensichtliche Geldmacherei.

Nicht viel anderes sieht bei Ghostbusters: Afterlife aus. Und da man anscheinend in Deutschland gar keinen Originaltitel mehr verwenden darf, lautete dieser hier zu Lande Legacy. Gut, beides nicht gerade ein kreativer Hochgenuss. Aber mehr als ein zusätzliches Wort können wir dumme Kinogänger uns halt nicht merken („Hallo, bitte eine Karte für… Heringe… Herr Ringe, die Umkehr… vom König?!“).

Aber mal ernsthaft, der neue Ghostbusters ist der alte Ghostbusters. Nur (viel) weniger stimmungsvoll, lustig und handwerklich gekonnt.
Immerhin jetzt mit Kindern in der Hauptrolle, schließlich haben die Fans jahrelang danach geschrien! Paffende Erwachsene mit trockenem Humor und zynischen Sprüchen? Das ist doch soooo 80er-Jahre! Her mit den Jungspunden, deren einzige Aufgabe daraus besteht, mit dem Zuschauer über bekannte Sachen aus dem Kult-Klassiker zu staunen.

Und damit ist der Film gefüllt bis zum Abwinken. Geisterfallen. Protonenstrahler. Ecto-1. Plumpe wie sinnlose Gastauftritte. Geschmacklose CGI-Versionen toter Schauspieler. Wenn hier Ghosts gebustet gehören, dann die der Vergangenheit.

Eigene Ideen existieren dagegen so gut wie gar nicht. Aus der tollen New York Kulisse wurde ein muffiges Kaff am Arsch der Geisterwelt und… und das war es eigentlich schon. Es gibt wieder Marschmallow-Männer mit Schleichwerbung-Bonus, ein Pärchen verwandelt sich in Hunde, die Stadt wird von Geistern überrannt, Gozer räkelt sich auf ihrem Thron und selbst Ivo Shandor wird aus dem Fundus der Bösewichter rekrutiert. Letzterer war besonders sinnlos, da nach einer Zeile Text schon wieder weg. Und dafür hat man extra J.K. Simmons rangekarrt?

Kleine positive Lichtblicke: Die Verfolgungsjagd mit Ecto-1 war nett (man ist ja nicht völlig immung gegen sowas) und die Egon-Enkeltochter machte ihren Job gut. Die konnte ja auch nichts für das „Drehbuch“.

Fazit: Die grundsätzliche Stimmung des Films erinnert eher an einen mittelprächtigen Spielberg-Streifen. Die Musik wurde so sehr vom Original geklaut, wie man es sonst nur von Fanfilmen kennt. Nichts wirkt wirklich schlecht, aber wenn man sich den XXL Nostalgie-Faktor wegdenkt, welcher wahrscheinlich für die meisten positiven Reviews verantwortlich ist, bleibt schlicht nichts übrig.

Womit wir wieder beim „Erwachen der Macht“ wären.

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von Klapowski am 15.01.22 in Filmkritik

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Kommentare (10)

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  1. André McFly sagt:

    Uff, das ist vernichtend, wo ich dem Film nahezu ne Höchstnote geben würde. Mich hat dieser in allen Belangen befriedigt und genau das gegeben, was ich mir von dieser Art Film gewünscht habe: Pure Nostalgie, verpackt in frischer Aufmachung.

    • Klapowski sagt:

      Ich kann es sogar teilweise verstehen. Wenn man gerade einen Nostalgietrip sucht und es nicht gerade eilig hat (im Kopf), so bekommt man ja alles geboten. Wobei ich immer noch nicht sicher bin, wie seltsam/unpassend/rührend ich den Auftritt von Geister-Spangler finden soll.

      Vermutlich muss ich dafür erst abwarten, bis Patrick Stewart oder William Shatner sterben – die dann erwartungsgemäß als Kurtzman’sches Gespenst wieder auftauchen werden.

      Antworten
  2. Speedomon sagt:

    Wusste schon warum ich den auslasse. Wie kann es sein, dass Drehbücher in den 80ern (zumindest für diese Art von Filmen) zu einem guten Teil einfach besser waren? Hat man sich mehr Zeit gelassen? Teile zusammen mit den Darstellern geschrieben (die dann auch immer mal wieder improvisiert haben)? Wurden die Dinger vielleicht auch einfach von Menschen über 30 und mit einer gewissen Lebenserfahrung geschrieben, statt einfach den größten verfügbaren Fanboy ranzulassen?
    Ok grad gesehen, Herr Reitman Jr. ist 44 und Dan Aykroyd war scheinbar auch am Buch beteiligt. Dann gebe ich dem Studio die Schuld :)

    Ich traue es meiner ehemaligen Religionsgemeinschaft übrigens zu, für die Änderung des Filmtitels verantwortlich zu sein (Leben nach dem Tod ohne Erwähnung unseres Herrn und Meisters? Freeevel!)

  3. ClaraFen sagt:

    Ich habe mich auf den Film gefreut und habe ihn nicht einmal zu Ende gesehen, bin irgendwo beim Monster in der alten Fabrik weggedöst. Ich empfand den Film als langweilig und arg konstruiert, das Beste was ich bis dahin zu sehen bekam war das Ghostbusters-Mobil. Ich weiss auch nicht, habe einfach mehr erwartet, da bot die 2016er Version, wenn auch schwer zu ertragen, da völlig drüber und belanglos, doch mehr Action und Kurzweil.

    Zu allem Überfluss noch der Junge aus Stranger Things den ich dort schon nicht ausstehen konnte. Und die immer so coolen Kids, welche natürlich stets alles können.

    Vielleicht werde ich ihn mir später noch einmal ansehen, und dem Film eine Chance geben, vielleicht ;)

  4. Ichwieder sagt:

    Ach der Film ging so.
    Verblüffend, wie eine Frisur und Make-Up entstellen kann.

    Eigentlich ist die Darstellerin ein wunderhübsches blondes Mädel – mit zudem einer tollen Stimme:
    https://www.youtube.com/watch?v=diu0bpqhUNI

  5. Zuse sagt:

    Xentrix: https://www.youtube.com/watch?v=IKKa3kBiP18

    Eine Band, die niemand kennt. Was ein Skandal ist.

  6. el_Cheffe sagt:

    Naja kommt schon.. ich liebe zwar die beiden Ghostbusters Filme aber spätestens nach dem 2ten 1989 (!) wurde die Fortsetzung ja nur in den Zeichentrickserien weitergeführt… für Kinder.
    Die Kernzielgruppe (Kinder/Teenies) wurde damit wieder voll abgeholt, daher kann ich den nicht so absolut schlecht bewerten ( immerhin bewegen wir uns im Discovery Zeitalter.. !).
    Was allerdings diesmal perfekt gepasst hätte -> Slimer !
    Leider wieder nicht in einen Echtfilm reingeschafft.
    -> 2/5 + 1 Bonusnostalgiepunkt.

    Genial
    -> Das Spengler Protoenenkombopaket bestehend aus 1 Geistersensor und 4 Protonenestrahlern.

    Genial daneben

    -> Die Logikbrüche / Falle / Sperreinehit oder wie der Tresor im Keller immer hiess. Fallen hatten doch immer das Problem, dass denen irgendwann der Saft ausgeht … . Hier einen der stärksten Dämonen ( welche Klasse ? wurde nie gesagt) über 20 jahre lang gehalten.. nope.

    -> Protonenstrahler in Unisexgrösse ? Oder wurden die schon immer für Kinder hergestellt ?

    -> Protonenstrahler aka Kernkraftwerke in Kinderhänden hmm

    -> Die weiss schwarz Teenie Szenen.. total überflüssig..

    -> 15 Jähriger Formel 1 Weltmeister fährt mit Ecto 1 rum .. respekt ( oder murks ? )

    -> Gozer schon wieder du ? Diesmal gegendert ? Wenns sein muss.. .

    -> Ein paar Fallen mehr … wie verdammt einFALLsreich .. *wegdös*

    Nette homage am Ende sowie im Abspann „for Harold“ :) you got me.

  7. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Ich fand ihn , aus den o.a. Gründen auch nicht so schlecht, stimme den Kritikpunkten aber zu.
    Das mit dem MakeUp der Hauptdarstellerin ist wirklich verblüffend.
    Irgendwie war ich von jeder ihrer Szenen gebannt und wusste nicht warum.

    Mal sehen, was wir noch von der jungen Dame zu shene bekommen.

    Boaaaaahhh sah der Herr Murray alt aus; älter als die Rolling Stones und das will schon etwas heissen.

    Gruß BergH

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