Film- und Serienkritiken

Ernsthafte Kritiken zu Film und Serie.

Quick-Klap #4 – „Für eine Tasse voll Earl Grey“

Schaut! Eine Staubwolke erscheint am Horizont. Gebannt hält das Fandom den Atem an. Und der Totengräber nimmt bereits Maß, bei Trekkies natürlich gerne etwas mehr.
Kurz, allzu lang ist es zur neuen Picard-Serie nicht mehr hin. Ein guter Grund für Kollege Klap, die bisherigen Gerüchte und Fakten noch einmal Revue passieren zu lassen.

Nein, nicht SO eine Revue, Daniel! Zieh sofort das Kleid wieder aus!

MP3-Download.

Den erwähnten Artikel von damals findet ihr übrigens hier.


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von Sparkiller am 16.03.19 in Star Trek

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Kommentare (17)

  1. Dario Cueto sagt:

    Ich habe gerade die alten ENT-Texte gelesen. Mich würde ja nach dem Ende der zweiten STD Staffel eine direkte Gegenüberstellung mit ENT interessieren. :-)

    • Klapowski sagt:

      Um Gottes Willen!!!

      ————————

      [Diese spontane Antwort ist gültig für alle inhaltlichen Ebenen des obigen Beitrags:

      1) Ich müsste ENT noch mal gucken (oder mich zu erinnern versuchen)
      2) Du hast die alten ENT-Reviews gelesen, die sicherlich nicht gut gealtert sind
      3) Du guckst STD weiter

      Das alles tut mir für dich, für mich und alle anderen sehr leid!]

    • Dario Cueto sagt:

      He he, das interessante ist ja: Ich habe damals ENT (und auch VOY) gehasst. Leidenschaftlich. HEUTE dagegen… Also verglichen mit STD, finde ich ENT und VOY erstaunlich kompetent und aufrichtig unterhaltsam. Deswegen frage ich mich ja, ob DU das nicht genauso siehst. Vielleicht haben wir der ENT, genauso wie ST IX, all die Jahre unrecht getan?

      Es heißt ja immer: Man weiß erst was man vermisst, wenn man es verloren hat. Vermissen wir Rick Berman? Brannon macht ja bei der Orville nachweislich nen guten Job!

  2. Serienfan sagt:

    Die Diskussion, ob „Discovery“ gutes, schlechtes oder gar kein Star Trek mehr ist, gelangt in eine Sackgasse. Ich diskutiere ja auch nicht ewig mit jemanden rum, der behauptet, das neueste Asterix-Album sei doch voll geil und genauso gut, wenn nicht besser, als die früheren Alben, an denen Goscinny noch mitgewirkt hat.

    Viel mehr stellt sich doch die Frage: Was ist eigentlich mit „Bad Robot“ los?

    Was ist aus der Firma geworden, die uns früher Serien wie „Alias“, „Lost“ oder „Fringe“ beschert hat?

    Natürlich wirkt „Discovery“ wie eine Sammlung sämtlicher Elemente, die wir bereits aus Bad-Robot-Serien kennen. Michael Burnham ähnelt im Konzept freilich einer Sydney Bristow, einer Superfrau also, die alles kann, und die sich in einer Umgebung behaupten muss, die ihr nicht unbedingt wohlgesonnen ist. Es gibt böse Doppelgänger aus Parallelwelten wie in „Fringe“, es gibt Rückblicke wie in „Lost“. Es gibt Geheimorganisationen und Rätsel um Mysterien. Statt dem Rauchmonster haben wir nun halt einen roten Engel.

    Der Maschinenraum der Discovery sieht aus wie das Forschungslabor von Dr. Walter Bishop. Eine lebende Kuh, die mit einem Thermometer im After das Sporennetzwerk kontrolliert, würde mich hier weniger überraschen als eine Warpsäule.

    Seit neuestem gibt es sogar einen alles kontrollierenden Supercomputer wie in „Person of Interest“.

    Nur waren eben all diese früheren Bad-Robot-Serien mitreißend. Einfach deshalb, weil die Autoren es verstanden, originelle Charaktere in spannende Figurenkonstellationen einzubetten.

    Die Beziehung zwischen Sydney Bristow und ihrem Vater war eben eine andere als die zwischen Michael Burnham und Sarek. Und wir folgten dem Schicksal dieser Charaktere mit angehaltenem Atem. Wir mochten die Nerds in Bad Robot, und wir mochten sogar die Bösewichter wie Benjamin Linus oder Arvin Sloane.

    Wenn in „Lost“ Dr. Daniel Faraday aufgrund seiner Zeitreiseerfahrung den Verstand verliert und auch noch feststellt, dass ihn seine eigene Mutter für das Überleben der Insel (und damit der Erde) geopfert hat, dann ist das bewegend und im Grunde eine Blaupause für das, was man hier mit Spock wiederholte. Nur dass Spock zwar einen auf Faraday machte, wenn er zusammengekauert in der Gummizelle saß. Das war es aber auch schon.

    Man stelle sich vor, Michael Burnham hätte herausgefunden, dass Sarek seinen Sohn für das Überleben der Galaxie zu opfern bereit war? Das wäre zwar eine Wiederholung aus „Lost“ gewesen, aber wenn es GUTE Autoren in die Finger bekommen, hätte es auch GUT werden können. Und man hätte in einem dramatischen und einem für den Zuschauer nachvollziehbaren Moment zeigen können, wie sich Michael Burnham angewidert von der vulkanischen Logik abwendet.

    Die guten Autoren, über die Bad Robot einst verfügte, haben offenbar bereits anderweitig Karriere gemacht. Damon Lindelof hat mit „The Leftovers“ gezeigt, was in ihm steckt. Die etwas besseren Autoren, über die Bad Robot heute noch verfügt, scheinen für das lukrativere „Westworld“ zu arbeiten, wobei man auch da schon den Verfall bemerkt. Schüttelte einst eine Serie wie „Lost“ massenhaft hochoriginelle Charaktere aus dem Ärmel, von denen 80 Prozent (egal ob Protagonist oder Antagonist) schnell zu Publikumslieblingen wurden, mag man bei „Westworld“ eigentlich nur Anthony Hopkins, und das auch nur, weil er eben Anthony Hopkins ist.

    Was Star Trek angeht, so macht Kurtzman ja ohnehin andauernd ein Gesicht, als hätte er im Supermarkt gerade erkannt, dass er sich an der falschen Schlange angestellt hat. Kein Wunder, jemand, der schon von der großen Kino-Karriere träumte, muss jetzt im Kanada-Exil mit Amateuren eine Serie umsetzen, auf die er gar keine Lust hat.

    Mit „Discovery“ erleben wir nicht den Niedergang von Star Trek. Star Trek hat schon so manche Tiefphase überlebt, Star Trek wird auch Discovery überleben, das irgendwann wie Enterprise zu einer Fußnote des Universums werden wird.

    Wir erleben den Niedergang von Bad Robot, einer Filmfirma, die einst mit frischem Wind die Fernsehlandschaft aufmischte.

    • TUB_Stephan sagt:

      Hey, ja Du hast in einer bestimmten Perspektive ja recht. Ich habe da alles auf DVD.
      Aber warum muss alles mit Niedergang e.c. Nostradamus, Apokalypse in Verbindung gebracht werden?
      Hey, absolut nichts gegen dem, was Du schreibst. Bad Robot ist einfach nur eine verf..te Firma die Geld machen will. Ja die hat sich einen Namen gemacht, JJ wird als Messiahs der guten Unterhaltung gefeiert. Der hat sich irgendwann mal einen Namen gemacht (Gott sei Dank hat er, zu den aufgezählten Serien, kaum etwas beigetragen) und fährt jetzt die Selbstdarstellerschiene, als wäre ein guter (ähem, guter ist ironisch gemeint) Regisseur Garant für einen guten Film.
      Kurz um, wen scherts, sollen die sich doch gegenseitig für ihren Murks feiern!
      Und zu dem Niedergang von Star Trek, dass ist schon lange Tot, Manny Coto hat den kalten Leichnam noch versucht zu reanimieren, vergeblich. Seine Mühen schätze ich trotzdem. Ach ENT, ich vermisse T’Pols Hinterteil :).
      Das Star Trek was Du in Discovery siehst ist einfach nur eine Mogelpackung. Ungefähr so, als würde ich Cola als Vitamindrink verkaufen.
      Wie jemand (auf einer anderen Seite) treffend aussagte: „Discovery is in großen Teilen tatsächlich Star trek für diejenigen die Star trek eigentlich Scheisse finden.“
      So ist das einfach, dass ist Fortschritt, es hat ja niemand behauptet, das der gut sein muss.

      Discovery schaue ich nicht wegen den Star Trek Titel, ich schau es, weil, dann müsste ich ja TWD oder Arrow (Mist, zu Arrow werde ich genötigt) schauen. Im Vergleich ist Disco dann doch die bessere Show. Also wie in der Demokratie, man wählt dann den kleineren Hundehaufen.

      Abgesehen davon hat Discovery etwas Positives, nämlich mit Leuten über etwas Anderes zu diskutieren, als über langweilige Arbeit, über selbstdarstellende Politik, senile Seehofers, arschkriechende Scheuers usw.. Und ich finde das ist etwas von Wert und genügt irgendwie dem Star Trek Gedanken, also doch nicht ganz tot.

      Ich meine es nicht böse.

    • jako sagt:

      Nur das Bad Robot gar nichts mit Discovery zutun hat.

      Aber na ja. …

    • Klapowski sagt:

      Oh nein… jetzt kommt wieder Folgendes:

      – Serienfan schreibt, dass relativ viele von denen bei Discovery mitmischen
      – Jako will dann Quellen wissen
      – Serienfan oder jemand anderes liefert Quellen
      – Die sind Jako nicht gut genug
      – Der Quellensuchende ist pikiert
      – Jako ist traurig, dass ihm all diese Dinge niemals offiziell in der Tagesschau bestätigt werden
      – Beim nächsten Mal geht es wieder von vorne los

      Können wir nicht stattdessen darüber reden, dass ich gerade einen leckeren Gurkensalat mit Oliven esse? Der ist ECHT gut!

    • Serienfan sagt:

      Also, auf so eine offensichtliche Fälschung falle ich nicht rein. Dieser Klapo-Text ist ja gar nicht rot …

      Ne, ne, ne.

      Aber ansonsten: Stimmt!

      An „Discovery“ sind so bekannte Filmen wie „Living Dead Guy Productions“, „Roddenberry Entertainment“, oder „Secret Hideout“ beteiligt. Vielleicht sind das so „Bad Bank“-artige Auslagerungen von Bad Robot?

    • Serienfan sagt:

      Firmen meinte ich…

      Klapo, wie war das noch mal mit dem Thema „wie betreue ich Senioren-Kommentierer im Internet?“???

    • Klapowski sagt:

      „Dieser Klapo-Text ist ja gar nicht rot …“

      Aber… Aber… ich bin es doch!? (*sich wild an Oberkörper rumtast*)

      Ich habe auch keine Ahnung, warum dieses schicke Admin-Rot manchmal nicht zu sehen ist. Ich dachte früher immer, dass Sparki das im Hintergrund abschaltet, wenn ich nicht genug auf seine jüngsten Werke aufmerksam mache.

      Könnt ihr daher mal kurz ALLE unsere Facebook-Seite mit seinen letzten Photoshop-Werken liken?

      Danke.

      Bin ich jetzt wieder rot?

    • Sparkiller sagt:

      Macht ist halt vergänglich. Heute rot, Morgen schon tot.

      Hier wird aber nur der Artikel-Autor eingefärbt. Bin ja ausnahmsweise mal ich.

      Und hier ein Zufalls-Klap-Foto aus meiner Unzufriedenheits-Kiste. Schön loben, sonst Seite weg:

      https://i.imgur.com/3UIATbk.jpg

      *lösch-knopf streichel*

    • Klapowski sagt:

      ICH finde das super!

      Auch wenn ich mir eigentlich nur den G.G.Hoffmann immer so vorgestellt habe.

    • jako sagt:

      Mir ist schon klar, dass einige von Bad Robot jetzt auch mit Secret Hideout zusammenarbeiten.
      So What? Das ist halt Industrie. Es arbeiten auch viele dort, die vorher nicht bei Bad Robot gearbeitet haben. Biste nen guter Designer und hast auch noch kontakte, dann bekomste halt mehrere Jobs. Gibt auch Leute, die bei Apple gearbeitet haben und jetzt bei Microsoft sind. Das ist ziemlich normal. Und nur weil du mal für die einen gearbeitet hast, bedeutet es nicht, dass du Mitglied einer eingeschworenen gemeinde bist.

      The 100 ist auch nicht von Bad Robot nur weil Lindeloff am start ist.

      Abgesehen davon: Westworld Season 2 war klasse und ich weiß ja nicht, warum du nur den Hopkins magst aber ich fand da noch einiges mehr gut als den alten Sack. Aber ist halt immer schön in Wir form zu kommunizieren um nicht ganz alleine zu sein.

    • DerBeimNameNennt sagt:

      Das kommt eben davon, wenn man Leute eine Geschichte erzählen lässt, die (a) den Anfang der Geschichte nicht kennen und (b) auch gar keine Geschichte zu erzählen haben. Die haben leider auch sonst nichts zu sagen, so dass die Serie bei zunehmender Laufzeit mehr und mehr aus dem Ruder läuft.

      Das, was ich von Diss-Havarie bisher mitbekommen habe, erinnert mich irgendwie an eine dieser neumodischen Zeichentrickserien, die ich mal geguckt hab. Ich verstehe zwar nicht so ganz, wo da der Witz sein soll oder was daran so spannend ist, aber… „Rick and Morty“.
      Da lautet die Erklärung auch häufig, „macht dir keine Gedanken, nimmt das nicht soo ernst“.

  3. jako sagt:

    What if?
    Brent Spiner wird als computer gecastet… positronic und so!

  4. DerBeimNamenNennt sagt:

    Also ich fasse zusammen:
    – Pilzspezialist im Weltraum == Unlogischer Pilzantrieb.
    – Freak in Bezug auf positronische Gehirne im Weltraum == (nur eine Theorie) es stellt sich heraus, dass das gesamte Universum eine Art sehr hochentwickelte Positronik ist und die Lebewesen scheinen nur versehentlicher Abfall. Wie ein „neuronales Gellpack“ aus VOY, das infiziert wurde. Das Artefakt ist eine Entwicklung einer extrem weitentwickelten Super-Intelligenten Rasse vom Beginn des Universums, die damals vergeblich versucht haben, Kontakt mit den Erbauern des Universums aufzunehmen, um diese darum zu bitten, sie doch bitte nicht zu killen. Leider war das zu den damaligen Zeitpunkt nicht möglich, da sich die 11+n Dimensionen noch im Subraum entfalten mussten und daher der Kommunikator nicht ging.
    Heute wäre so eine Kontaktaufnahme möglich. Picard hat durch seine Tiefenmeditation über die Subraumharmonik allerdings herausgefunden, dass die Wirkung der Lebewesen im Universum für die Positronik beabsichtigt war. Eine Kontaktaufnahme würde dagegen das Experiment vorzeitig scheitern lassen. Das kann fürchterliche Folgen für uns alle haben…
    In jeder Folge kommt dann natürlich eine Sexorgie vor. Und politische Intrigen…
    – Der Captain des Schiffes ist eine zynische Frau == Auf ihren Planeten, den Planeten Pickel 3, hat sie gegen das heiligste Gebot verstoßen, indem sie die Bedeutung des Artefaktes in Frage gestellt hat. Zudem ist ihr Planet noch extrem xenophob und lässt „Ausserirdische“ nur rein, wenn diese von einer Angehörigen ihrer Spezies begleitet werden.
    – Der Dieb == Das Artefakt wird von den Bewohnern des Planeten Pickel 3 als ein religiöses Kultobjekt angebetet. Anhand es Artefaktes hat diese Kultur viel über Subraumtechnologie, die Geschichte des Kosmos usw. gelernt, aber es verbinden sich damit Mythen über gewaltige Geschöpfe, die das Universum geschaffen haben und von den Bewohnern deshalb als Götter angebetet werden.
    – Dr. Smith ist unbedingt Notwendig, weil die Crew bestehend aus „harter Frau“, Dieb und Picard alleine nicht (mehr) im Stande sind, das Schiff in Gang zu halten.
    – 17 Jahre alter Romulaner == Ein anhängsel der „harten Frau“. Es soll uns zeigen, dass auch Frauen hart sein können und so. Er ist derjenige, der durch seine Aggressivität immer wieder zum Problem wird. Am Ende läuft er sogar zu den Antagonisten über und versucht, seinen ehemaligen Freunden zu schaden. Also die Entwicklung vom ethisch Neutralen, der sich zum Bösen verführen lässt.
    – Alanna == Sie ist ein harter Knochen und wurde von Picard über Monate bejammert, bis sie ihr Okay gegeben hat zu der Mission. Es ist letztlich ihr zu verdanken, dass die Mannschaft in der Form nach Pickel 3 aufbricht. Alanna ist die Einzige, die den 17 Jahre alten Romulaner permanent kritisch beäugt und die harte Captainin ebenfalls immer wieder verdächtigt. Es stellt sich immer weider heraus, dass Alanna recht behält, aber trotzdem hört die Mannschaft vorher nie auf sie. Das liegt zum einen an ihrer skeptischen, ablehnenden Art, zum anderen an ihren Ausfällen aufgrund von Drogen-, Sex- und Alkoholsucht (sie wird zwischenzeitlich eine Affäre mit den Romulaner haben, natürlich). Sie ist immer wieder kurz davor, die Führung zu übernehmen und tut dies auch, wenn es Hart auf Hart kommt, doch sie steht sich vor allen Dingen selbst im Wege.
    Es stellt sich selbstredend heraus, dass sie eine schlimme Kindheit hatte und in ihren Job extrem harte Dinge tun musste und deshalb säuft. Mindestens eine Folge in der Serie ist reines Psycho-Gelabber über ihre eigenen Probleme, die aber natürlich NIEMALS gelöst werden. Das würde den Autoren sehr gut ins Werk passen.
    – Picard aka P. Stewart == Picard ist im Laufe der Zeit zynisch und verdorben geworden.
    Es ist daher ein wenig überraschend, wenn Picard jetzt plötzlich aufbricht, um das Universum zu retten. Picard, der „harte weibliche Captain“ und Alanna liefern sich immer wieder Gefächte um den Posten des Alphatieres. Jeder von ihnen will mitbestimmen, wo es lang geht. Dabei läuft es regelmäßig auf den Zweikampf harter Captain vs. zynisch-düsterer Picard hinaus (klingt nach viel Abwechselung, oder?). Das ist mit dafür verantwortlich, dass wesentliche technische, andere soziale und sonstige Probleme übersehen werden.
    Am Ende der Serie kommt dann der große Mind Fuck, auf den echte Fans schon lange gewartet haben:
    Die Story mit dem Universum als positronisches Gehirn, den Artefakt von Pickel 3 und der Kommunikation mit unseren Schöpfern stellt sich als Hirngespinnst Picards heraus. Er leidet an einer neurodegenerativen Erkrankung, hält die Diagnose aber geheim, aus Angst, man würde ihn sonst nicht mehr ernst nehmen. Sachlich wäre das sehr wohl gerechtfertigt denn er risikiert das Leben der Crew praktsich grundlos.
    Das Artefakt ist zwar sehr alt und von einer hochentwickelten Rasse, aber die Story von Picard scheint zumindest stellenweise falsch zu sein. Alanna entdeckt Picards wahren Zustand und offenbart diesen in einem Machtkampf, daraufhin fängt sie wieder das Saufen an und der harte Captain muss jetzt versuchen, das Leben der Mannschaft zu retten.
    Leider gibt es ein kleines Problem: Die Bewohner von Pickel 3 haben erkannt, dass ihr Artefakt gestohlen wurde und wollen es um jeden Preis zurückgewinnen.

    Falls es eine zweite Staffel gibt, wird dann das wahre Geheimnis des Artefaktes gelüftet… Picard hatte vielleicht doch nicht ganz unrecht?

    • DerBeimNamenNennt sagt:

      By the way, sowas in der Art hätte ich mir gewünscht:
      > https://www.zukunftia.de/7904/discovery-zu-erfolgreich-um-mehr-st-zu-zeigen-news-analyse/#comment-25993

      Nun bin ich kein großer Autor, genialer Schriftsteller oder so, sondern nur das Namensdingsda, das sich ab und zu im Internet auslässt über Fernsehserien (!).
      Ich habe Grund zur Vermutung, dass professionellen Autoren, die damit über Jahre hinweg Geld verdienen, da noch bei weitem mehr schaffen könnten.

      Leider passiert das aber nicht mehr und es wäre meines Erachtens eine Frage wert, wieso das nicht mehr passiert. Sind die Leute einfach mit schlechten Geschichten zufrieden und lohnt der Mehraufwand nicht oder können sich die wirklich Kreativen in Hollywood nicht mehr durchsetzen?

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