Das ernsthafte Medienmagazin

Flüchtlinge in Deutschland – (K)ein Lösungsvorschlag.

Flüchtling. Ein Wort, das so oft gesagt und geschrieben wird, dass man plötzlich Lust auf einen alten Peter-Alexander-Film bekommt. Oder das Musikantenstadl. Da ist die Welt wenigstens heile und nicht zu komplex mit den ganzen Komplexen und so. Obwohl wir das hier eigentlich ignorieren wollten, um über den neuesten Fanfilm zu berichten, bat uns die Bundesprüfstelle für themengleichgestellte Medien darum, auch endlich unseren Artikel abzuliefern. Denn erst, wenn ALLE ihre Quote voll haben, gibt es wieder Artikel über lustige Eisbären im Zoo. Und die mögen die Nazis ja auch so gern!

Was ist in drei Jahren, wenn der Status von „in drei Tagen“ gerade schon so ungewiss (oder verdrängungswürdig) erscheint? Werden sich „alle“ Flüchtlinge rundum integriert haben? Oder halt nur der „übliche“ Prozentsatz? Müssen wir mit Brandanschlägen von Neonazis rechnen – quasi ganzheitlich und regelmäßig? Und wie ergeht es den ankommenden Menschen dann im seltsamen Deutschland? Etwa „Durchschnittlich“, was spontan mein ganz heißer Tipp wäre?

Ein Blick zurück:

Tatsächlich sind z.B. die Türken, und mit deren Kultur kann man die nun einreisenden Syrer & Co. wohl groooob vergleichen, laut diverser Integrationsstudien doch erstaunlich gut im Gartenzwergeland angekommen.

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung jedenfalls. Geht man dann noch auf diese andere Studie aus dem Jahr 2009 zurück, so (letzter Absatz) so lebten vor 6 Jahren nur 16% der Türken von öffentlichen Leistungen, bei denen aus dem Nahen Osten sind es immerhin schon/erst/nur/immerhin 34%. – Okay, also doch nicht so mit den Türken vergleichbar. ICH gebe es zu, wenn ich mich irre. Seht ihr, Medien und Politik? Tat gar nicht weh!

Aber was sagen diese obigen Daten aus? – Rein gar nischt! 800.000 Flüchtlinge (plus Bonusüberweisung vom Schlepper) in diesem Jahr in Deutschland dürften jede Erfahrung in diesem Bereich sprengen. Nicht jeder davon wird einen Asylantrag stellen, viele werden untertauchen. Es wird Flüchtlinge geben, die innerhalb weniger Wochen in der Gesellschaft ankommen (was dann gerne mit Bildern von rasenmähenden Flüchtlingen auf Rügen untermalt wird, vor allem in den klassischen Printmedien), andere werden höher bezahlte Jobs bekommen, sobald sie die in Deutschland erforderlichen Prüfungen und Bescheinigungen für den Job als Herzchirurg vorgelegt haben („Wie, sie können uns nur mit 8 von 9 angebrannten Papieren beweisen, dass sie bereits operiert haben? Dann legen sie bitte aus der Assad-Botschaft eine Ausnahmebestätigung nach § 275 Ausnahmebestätigungsgesetz vor!“).

Und wer sich mehr für Wer-soll-das-bezahlen interessiert: Exakt 40% der „Newcomer“ werden arbeitslos sein und Leistungen beziehen. Das habe ich aus den obigen Zahlen einfach mal kühl hochgerechnet. Ich nenne es den „Klapo-Schätzwert with healthy Menschenverstand“ – immerhin besser als das, was in den Medien steht, nämlich irgendwie GAR kein Schätzwert. Denn schätzt man zu pessimistisch, ist man ein Steigbügelhalter für Nazis, schätzt man zu euphorisch oder verschleiert das Thema, ist man ein „Gutmensch“, was gerade bei einem Verlag eine ziemlich komische Ansprache wäre.

Mir ist es übrigens trotzdem zuwider, von „Lügenpresse“ zu reden oder auf die Medien einzuschlagen, da das am Thema vorbeigeht. Journalisten, die wirklich gesehen haben, wie inhaltlich dreckig es in den Herkunftsländern ausschaut – bzw. bei der Deutschen Bahn, mit der sie herkommen -, die werden den Teufel tun und alles mit einem „Geht weg!“ zusammenfassen wollen. Zumal die Presse nun mal links sein SOLLTE, um generell Missstände aufzudecken. Das ist quasi so notwendig wie zwei Arme beim syrischen Herzchirurgen. Und Flüchtlinge, die mit staunenden Augen die erste Autobahnabfahrt in Buxtehude heruntergehen, sind nun mal nicht einfach weg, weil irgendein Forenspinner „Haut ab!“ sagt. Das überfordert Kleinkinder mit Kriegstraumata inhaltlich.

Ich glaube, das vermisse ich am meisten: Klare Worte von der Politik.

Man traut sich ja schon gar nicht mehr in die MITTE zwischen den beiden Extrempolen „Kommt alle rein!“ und „Nö, sonst in die Fresse rein!“, weil man da irgendwie am wenigstens Argumente hat. Da bin ich fast neidisch auf eher rechte Denker, die am Bahnhof die Wasserflaschenverschenker anpöbeln. Die müssen sich wenigstens nicht mit MEINEM Hirnkrampf rumplagen, wenn ich Menschlichkeit und sonstige Erfordernisse unter einen Denk-Hut zu bekommen versuche.

Und auch den „Gutmenschen“, die mit „Wir sind doch ein reiches Land“ jedes Problem begraben, sind beneidenswert! Ich würde auch gerne alles lockerer sehen, weil ich weiß, dass der Typ aus dem Roman “Eine Billion Dollar“ gerade auf uns aufmerksam geworden ist und 15.000 zuvor unbekannte Dolmetscher und 25.000 Traumapsychologen losgeschickt hat. Plus einen kompletten Sozialarbeiter-Planeten. – Wie? Nein, für die Flüchtlinge jetzt, nicht für sie, lieber Nazi.

Doch zurück zum politischen Blackout: Gehen Länder wie Schweden seit Jahren mit tollen Ideen voran – ich wundere mich immer, mit was für unkonventionellen Methoden die Probleme lösen – merkelt sich die Gleichnamige immer monatelang einen zurecht: „Gemeinsames Ziel, Verantwortung, werden wir schon schaffen… Hummhumm.“

Dabei möchte ich gar nicht schimpfen, zetern, verurteilen, abschieben, Stellung beziehen, rumdrucksen oder rumrätseln. Das nervt schon vom Zuhören. Ich möchte einfach nur, dass jemand ANDERES mit Kompetenz irgendwas Hilfreiches sagt – oder plant. Was weiß ich, hier mal ein paar ganz doofe Bespiele mit Stammtischhintergrund:

– Wir investieren die NICHT verbrannten(?) Griechenland-Milliarden der nächsten Jahre mal in Asylunterkünfte, die auch Til Schweiger mögen würde. Ist doch eh kein echtes, von uns angespartes Geld, über das wir hier reden. Leute, wir erklären euch das jetzt mal mit diesem Geld und Banken, Bits und Bytes… Ha, ihr seid ja auch echt lange drauf reingefallen, wa?

– Dann sollten Teams von Psychologen, Kulturwissenschaftlern und Übersetzern den Flüchtlingen erst mal Nachhilfe geben: Wie ist unsere Kultur? Was könnte anecken? Wie funktionieren deutsche Straßen, Schwimmbäder, Trek-Satire und Wertevorstellungen? Welche Jobs kann man hier ausüben? Ja: Von kind- bis erwachsenengerecht sollte jedem erklärt werden, was Sache ist. Im Moment dürfte das alles noch so wie beim schlechten Zahnarzt sein, der einfach bohrt, ohne vorher Bescheid zu sagen.

– Wohnungen. Wo? Wie? Gibt es ein Investitionsprogramm? Private Unternehmer, die mithelfen können oder wollen? Die können ja auch kräftig dran verdienen, mir doch egal, welche Lieblingslobby die Politik gerade hat. Siehe auch den Geldpunkt weiter oben.

– Städte und Gemeinden unterstützen. Und die Länder auch. Ich sehe es hier ja in Bielefeld: Es geht bald nichts mehr. Alle Burn-Out. Glas wie Flasche leer. Guckt doch z.B. mal, ob ihr das grundgesetzlich irgendwie hinpfuschen könnt, dass die Bundeswehr irgendwo mit anpackt. Mir doch egal, dass dann Berufsjuristen und andere Verstrahlte wieder jahrelang darauf raumkauen und -klagen. Irgendwie muss ja auch der ehemalige Verfassungsrichter sein 10-seitiges Interview im SPIEGEL voll bekommen. – Wir können schon froh sein, wenn Ungarns Militär demnächst nicht auf Flüchtlinge schießt.

– Weg mit der Nazikeule nach außen hin! Keiner hasst Deutschland, wenn sie sich USA-mäßig in manchen Dingen durchsetzen. Ist alles Käse und Selbstkasteiung. Sollte man aber vielleicht mal sagen. Es geht um Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern, nicht um Juden oder den Fall der DDR damals. Auch Kaiser Wilhelm war nicht in dieser Situation und Martin Luther können wir gerade ebenfalls nicht anrufen… Hier wird ständig so viel sinnlos rumverglichen, dass mir beim Lesen die Augen bluten.

Man könnte das noch seitenlang weiterführen, aber das reicht erst mal für eine Gaga-Gazette wie Zukunftia. Ich fasse noch mal zusammen: Presse, macht ungefähr so weiter, aber veräppelt die Leute nicht mit manipulativen „Guck mal, das Kind hat ein Bild von Merkel gemalt!“-Gedöns auf Seite 1.

Angela Merkel, ich spreche dich ganz persönlich an, weil ich weiß, dass du uns ab und an liest: Jetzt kannst du mal punkten, altes Gewinde. Zeig den crazy Diskussions-Fuckern mal, ob du was zu meinen Punkten (oder noch viel geileren Shit?) ausgearbeitet hast. Jeder wird dich wieder lieben, sogar die Nazis und Gutmenschen!

Und damit schließe ich. Mit diesem unvollkommenen Text, den ich nicht bebildern mochte oder konnte. Mit einer Mischung aus Ratlosigkeit, Satire und Einfach-mal-reden-wollen. Irgendwo aus der Mitte der Diskussion, relativ leise, relativ schwankend und relativ ratlos. Ich schließe – wie jede schwierige Kolumne zu diesem Thema – mit einem nachdenkenswerten Satz, lange abgewägt und im Bekanntenkreis auf seine Wirksamkeit getestet; mit der Angst, in irgendeiner Form extrem zu wirken…

Aaachtung, hier kommt er:

Schönen Tach noch…


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Artikel

von Klapowski am 12.09.15 in All-Gemeines

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Kommentare (17)

  1. Exverlobter sagt:

    Oh, oh, das kontroverse Thema, wo man am besten gar nix zu sagt, weil man dann j50% seiner Freunde verliert, je nachdem auf welcher Seite man steht. Aber genau das ärgert mich ja. Warum muss es 2 Seiten geben? Es gibt laut dem Spiegel entweder das „helle Deutschland“ oder das „dunkle Deutschland“ (sind wir hier jetzt bei Star Wars, oder was). Ich sehe aber stets immer nur Grautöne. Ich kann beide Seiten, sowohl die „Gutmenschen“, als auch die Asylkritiker verstehen.
    Die Lösung? Eigentlich das, was Merkel jahrelang praktizierte. Rationale, nicht populistische Politik. Das Rationale ist der Regierung aber in den letzten 3 Wochen abhanden gekommen.

  2. G.G. Hoffmann sagt:

    Diese Überlegungen scheinen mir aber auf eine nicht hinreichend ausgeprägte Willkommenskultur hinzudeuten… Von mir aus können unbegrenzt Flüchtlinge kommen. Es gibt ohnehin keine Alternative zur Aufnahme (um das Wort „alternativlos“ zu vermeiden). Stehen sie erst einmal an unseren Grenzen, kann man sie nicht abweisen, sind sie erst einmal drin, wird kaum einer wieder abgeschoben. Und wenn sich – unvermeidlicherweise – erst einmal halb Afrika auf den Weg nach Europa macht, wird uns der September 2015 in der Erinnerung idyllisch vorkommen.

    Ich habe bislang das Problem nicht verstanden. Wir haben eine gut ausgebaute und effiziente Staatsverwaltung in Deutschland. Der Schlüsselbegriff des Staats- und Verwaltungsrechts, das lernt schon der kleine Verwaltungsfachschüler, heißt: „Zuständigkeit“. Jeder Sachbearbeiter stellt sich also zunächst die Frage: „Warum ausgerechnet ich?“ Kommt er zu dem Ergebnis, daß Gesetz A i.V.m. ZustVO B i.V.m. keifendem Vorgesetztem C seine Zuständigkeit begründet, muß er den Fall eben bearbeiten. Auch auf die Gefahr hin, daß sich hinter der Fallakte noch ein Mensch verbirgt, der mit seinen Problemchen (Hunger, Schmerzen, Sorgen) die Fallbearbeitung verzögert. Falls die Zuständigkeit nicht begründet ist, darf und muß (!) er den großäugig dreinblickenden Menschen vor seinem Schreibtisch weiterverweisen.

    Kurz: die Leute sind einfach nur an die zuständigen Stellen zu verweisen. Macht man doch täglich mit allen Altbürgern auch so. Daran müssen sich also auch die Neubürger schnellstens gewöhnen. Wer hier einen Antrag stellt, erhält ihn auch beschieden und kann den Bescheid vor den zuständigen Stellen wiederum anfechten.

    Schon höre ich aber das böse Wort „Überlastung“. Das ist in meinen Augen Blödsinn. Runden wir die für dieses Jahr prognostizierten Flüchtlinge einmal großzügig auf 1,2 Mio. auf. Das sind 100.000 pro Monat, gut 3.000 pro Tag. Diese sind aber auf mehrere tausend Kommunen aufzuteilen. Macht pro Kommune und Tag, je nach Größe, also nur 1 bis 10 Flüchtlinge, um die es sich zu kümmern gilt. Dafür sind in jeder Kommune, je nach Größe, 1 bis 50 hochkompetente Sachbearbeiter vorhanden. Jeder Sachbearbeiter halt also im Schnitt nur 0,5 Vorgänge zusätzlich pro Tag zu bearbeiten. Falls das überfordert, sollten wir nicht unser Ausländerrecht, sondern das Recht des öffentlichen Dienstes überdenken.

    Vor einigen Jahrzehnten galt im öffentlichen Dienst noch, daß Freitag-Nachmittag und Samstag-Vormittag gearbeitet wurde. Sehe nicht, weshalb das angesichts der drängenden Probleme für die heutigen Herrschaften in den Behörden unzumutbar sein soll. Welcome to Reality!

    • Klapowski sagt:

      G.G.Hoffmann, Du hast mich nicht enttäuscht.

      Insgeheim habe ich sogar einen brauchbaren Vorschlag von Dir erwartet, wie Du ihn hier bei allen pseudopolitischen und/oder Trek-spezifischen Artikeln zu erstellen schaffst.

      Vor allem bei Fragen zur Politik IN Star Trek. ICH frage mich ja immer, was Picard in unserer Situation tun würde, konnte mich aber nicht mehr an das genaue Ende von „Star Trek 9“ erinnern. Waren die da nicht wieder auf den Syrien-Planeten zurückgelehrt, weil die Bösen gesprengt worden waren? Wieso kommt DARAUF nie einer im echten Leben? Zum Beispiel die Amerikaner?

      Jedenfalls schaffst Du es noch immer, schwierige Dinge in zwei-drei Absätzen herunter zu brechen. Simple Zusammenhänge, schnell daraus abgeleitete Lösungen. Hast Du eigentlich schon mal daran gedacht, Verkäufer zu werden?

      „Guten Tag, sie sind hier, um zu kaufen, nicht war? Das ist die logische Konsequenz ihres Eintretens; da mein Laden am Ende der Stadt liegt und es hier sonst nichts Besuchenswertes gibt, müssen Sie wegen MIR hergekommen sein. Ich schlage vor, sie kaufen etwas in der Werthöhe Ihres verfahrenen Benzins. Oder, wie der Lateiner sagt: Et Benzinos de la kaufos. Ha-ha-ha!“

      Aber zu den Fl… Flüülüü… die Flülülüü… – Na, Du weißt schon.

      Also, lass mich mal mitschreiben:

      1.) Aufteilen der Flüchtlinge auf zuständige Sachbearbeiter.
      2.) Bewerten des Asylstatus‘ (Statusses? Stusses?) vom Sachbearbeiter.
      3.) Nicht-Abschiebung (im Normalfall) vom Sachbearbeiter.
      4.) Wenn’s zu viel Kaffeepausen kostet, Überstunden vom … nun, Sachbearbeiter.

      Ich bin mir sicher, dass die gravierende Häufung des Begriffs „Sachbearbeiter“ unsere Kanzlerin, die Nazis, aber auch die Asylsuchenden selbst enorm beruhigen wird. Da viele Sachbearbeiter auch in Dingen des Brandschutzes bewandert sind (zumindest jeder zwanzigste), machen mir schon jetzt die potenziellen Brandanschläge keine Sorgen mehr. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen.

      Sollte es dann noch andere Probleme geben (unwahrscheinlich, ich weiß), können wir den Rest durch Anwälte klären lassen. Fragen wie „Hat der Sachbearbeiter seinen Ermessensspielraum überschritten?“ oder „Muss ich wirklich eine Wohnung mit 50 qm ganz für mich ALLEINE haben?“ werden dann das Tüpfelchen auf dem i sein.

      Und Picard? Der würde wohl in einer aussichtslosen Streit- oder Konfliktsituation eine dritte Rasse als Schiedsrichter anrufen, die erst in wenigen Monaten aus dem Winterschlaf erwacht (= wie bei dieser Data-Folge auf dem Dingsbums-Planeten?).

      Also eigentlich so, wie Merkel es heute schon macht.

      Quod erat demonstrandum.

    • G.G.Hoffmann sagt:

      Das ist mal wieder typisch Sachbearbeiter! Immer gleich hyperventelieren, wenn die Medien ein Thema hochpuschen. Da kann der Sauerstoff schon einmal knapp werden. Kaum ist der Ö-Bedienstete gefordert, fühlt er sich gleich überfordert. Hat man je von einem Mitarbeiter in der freien Wirtschaft das Wort „Burn Out“ gehört, weil die Auftragslage gut war? „Mein Gott, wir müssen, Tag und Nacht iphones produzieren, bricht dieser Kundenstrom denn nie ab? Wo soll das nur hinführen?“.

      Ich halte es da mit dem großen Philosophen Jack Sparrow, der da einst sagte: „Ich liebe diese Momente. Ich winke ihnen gerne zu, wenn sie vorbeiziehen.“

      Ganz und gar unmöglich finde ich hingegen den kleinen Philosophen Methusalix: „Ich habe nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier.“

      Das scheint mir eher ein Problem der größeren Städte zu sein. Da wollen sie alle hin. Hier auf dem Dorf haben wir nur schlechte Mobilfunk- und Internetverbindungen. Scheint nicht nur auf Flüchtlinge abschreckend zu wirken. Hier wollen nicht einmal Inländer hin. Auf jeden Fall haben wir genug Platz. Auf meinen Wanderungen durch Wald und Flur treffe ich oft stundenlang keinen Menschen. Und falls doch, sieht davon keiner fremdländisch aus. Natur scheinen die auch nicht zu mögen.

      Außerdem: warum heben die gleichen Medien, die gestern noch die Worte „Sorge“ und „Angst“ in die rechte Ecke geschoben haben, plötzlich in ihren Leitartikeln Sorgen und Ängste hervor, die die Flüchl… Refugees! mit sich brächten? Medienberichterstattung hat eine Halbwertszeit von weniger als 6 Stunden. Genauso wie die „Überzeugungen“ unserer Kanzlerin. Wenn ich Frau Merkel richtig verstanden habe, sollen wir uns alle etwas lockerer im Schritt machen, was das Befolgen von Gesetzen angeht. Jedenfalls vorläufig. Bis übermorgen oder so. Und dann sehen wir weiter. Politik auf Sichtweite heißt das, glaube ich. Im Herbstnebel sind das gerne auch mal 30 Meter. Ich denke, es genügt zukünftig, ein Monatsmagazin zu abbonieren, um sich darüber auf dem Laufenden zu halten, was WICHTIGES passiert ist. Es verwirrt nur, alle fünf Minuten „Spiegel Online“ anzuklicken. Oder erinnert sich noch jemand daran, welche Meldungen uns vor drei Monaten atemlos gemacht haben? Und was ist daraus geworden?

      Halten wir es also mit dem großen Philosophen Spock: „Haben Sie Vertrauen, daß sich das Universum so entwickelt, wie es soll.“

    • Klapowski sagt:

      Natürlich machen viele Flüchtlinge erst mal am ANFANG die ganze Arbeit. (Dass das jetzt wie ein Aufsatz über die Aufzucht von Stockenten klingt, ist übrigens nicht beabsichtigt!)

      So gibt es ja oft Probleme an Stellen, die keiner als Problem SAH. So wurden in meiner Umgebung ebenfalls etliche Laster mit Spielzeug auf dem Hof der Unterkunft geleert. Mehrmals. Was dann bedeutete, dass ein Freier Träger, der seine massiven Spielgeräte normalerweise nur ausleiht, am Tag danach mit Missverständnissen zu kämpfen hatte. Beziehungsweise mit einem ungeplant leeren Laster. – Okay, kann passieren. Da muss man einfach besser planen.
      Musste darüber immerhin sehr lachen.

      Etwas gefährlicher war da schon der massenhafte Besuch im Freibad. Überfordert von diesem Andrang schafften es die Schwimmmeister nicht, diverse Nichtschwimmer vom Sprung vom 5-Meter-Brett abzuhalten. Zeitgleich sorgten Kinder-Schwimmflügel für einige Verwirrung, da diese – an die Füße geschnallt -, schnell zu einem Kopfüber-Drehen des Kindes im Wasser sorgten.

      Natürlich kann man dies nicht den Flüchtlingen anlasten; diverse Feinheiten sind nun mal bei ihnen nicht so wie bei uns. Umso wichtiger halte ich neben einer richtigen Unterbringung (denkt jetzt schon einer an den Winter? Horror-Pictures in the mind, anyone?) auch die ERSTEINWEISUNG in das Teutonenland mit all seinen Vorschriften.

      Wieso sind unsere Toiletten so lustig mit Spülung – und nicht zum Hinhocken? Wieso kommt es nicht gut an, wenn die Reinungskräfte die Papierkörbe von Fäkalien räumen müssen? Wie komme ich über eine vierspurige Straße? Indem sich möglichst viele Personen an den Händen halten? – Klingt alles erst mal lustig, sind aber ganz reale Probleme, die hier real auftraten.

      Daher FORDERE ich ernsthaft und mit Nachdruck Integrationshelfer, die Schulungs- und Erklärprogramme in der Muttersprache anbieten. Wenn wir den Syrern & Co. einen leichten Einstieg bieten wollen, bringt es nichts, irgendwas von „Integration“, „Arbeitsamt“, „Minijobs“ oder „Deutschunterricht“ zu erzählen. Das verstehen nur leider die wenigsten Teutschen.

      Zuerst muss die Bedienung der Druckampel sitzen – und all die Dinge, an die wir nicht mal denken.

      Ansonsten gebe ich Dir Recht: Das tägliche Absurfen von SPON sorgt nur für ungute Laune und „Newslesen nach Sicht“. Um 12 Uhr wurden Notbremsen in ICEs betätigt, um 12:15 Uhr ein Polizist umgestoßen. Nicht zu vergessen von den „mehreren Verletzten“ um 12:16 Uhr, als jener Polizist zwei Kameraden mit sich riss.

      Merkel… äh… MERKE jetzt schon, dass ich dadurch ganz wirr im Kopf werde. Dabei MUSS ich ja gar nicht wissen, welche 5 Alternativrouten um Ungarn herum die besten und lohnendsten sind. Ich spreche nicht mal Ungarnesisch!

    • G.G. Hoffmann sagt:

      Glaube nicht, daß Integrationshelfer notwendig sind. Die wollen ja deshalb alle ausdrücklich nach Deutschland, weil hier schon so viele seien, die sich mit den Blinden-Ampeln auskennen und sich nicht schreckhaft in den Straßengraben werfen, sobald der „Grün-Alarm“ aus der Ampel trötet. Abgesehen davon war Syrien bis vor einigen Jahren kein Entwicklungsland. Damaskus sieht nicht viel anders aus als Berlin (nur weniger Syrer halt). Die Menschen dort haben nicht mit Baumstämmen Äcker gepflügt und ihre Steuern in Eiern an den örtlichen Scheich entrichtet, sondern in ihren Städten ein modernes Leben mit all seinen bürokratischen Facetten geführt.

      Soweit notwendig, werden die sich das Leben in Deutschland einander schon selbst erklären.

    • Klapowski sagt:

      Über die genaue Ausgestaltung der „Ersteinweisung“ kann man ja reden. Und von mir aus kann das Fach „Druckampel“ und „Biomülleimer“ erst mal ausfallen, wenn die Klasse sich einig ist, dass alles schon richtig sitzt. Aber iiirgendwas außer „Sonnenblumen schwenken“ und „Sich in der Innenstadt langweilen“ sollte man den Orientierungslosen schon an die Hand geben. Denn: „Langeweile und Frust zur Dunklen Seite der Integration dich führen.“

      Just las ich (da ich die selbstauferlegte SPON-Sperre nicht einhielt und den digitalen Grenzzaun nach 5 Stunden einfach niederdrückte), dass ich mich da mit einem … äh… bestimmt wichtigen Mann auf einer Linie befinde:

      —-

      Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, sagt: „Wer auf andere losgeht, hat sein Asylrecht verwirkt. Wenn wir das umsetzen, würde das auch Ängste in der Mehrheitsgesellschaft mildern.“ Schon in den Erstaufnahmeeinrichtungen müssten sich Flüchtlinge zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennen, dort müssten Integrationskurse begonnen werden.“

      —-

      Okay, wäre erst mal nur ein Versuch. Vielleicht auch nur einer, der den Nazi von Gegenüber auf einen Blutdruck von 180 runterbringt. Aber der kann bei der Veranstaltung vielleicht auch noch was lernen.

  3. Zerberus sagt:

    „Sehe nicht, weshalb das angesichts der drängenden Probleme für die heutigen Herrschaften in den Behörden unzumutbar sein soll.“

    Stichwort „Besitzstandswahrung“, heißt: Was ich einmal (errungen) habe, gebe ich nicht wieder her!

  4. Tabularius sagt:

    Die wahre frage ist ja eigentlich fuer die meisten Leute nicht wie man die Leute jetzt genau unterbring und versorgt. Wir koennen wohl davon ausgehen das Deutschland alle Leute die bisher gekommen sind und in naher Zukunft kommen, adequat verteilen und versorgen kann.

    Es geht doch eher darum ob man dadurch das man so viele Leute (praktisch alle) die hier her kommen auch aufnimmt, Das Problem nur noch verschlimmert und sich mehr und mehr Leute dazu entscheiden nach Deutschland zu kommen.
    (Grob vergleichbar mit der Debatte ob man mit Terroristen verhandeln sollte, was nicht heissen soll das die Fluechtlinge Terroristen oder gar VErbrecher sind. Sind alles zimlich normale MEnschen, die das machen was jeder von uns wohl auch machen wuerde)

    In so fern geht es darum sich zu uebrlegen ob es besser waehre keine Leute auf zu nehmen. Was natuerlich die momentan her kommenden in eine ganz besonders schlimme lage bringen wuerde. Dafuer aber auch den Fluechtlingsstrom zwangslaufig stoppen wuerde.

    Und, Ob es, sollte man das nicht tun irgendwann in der Tat ein Limit gibt und wann das sein wird. Und wenn es so ist verschiebt man das obrige Problem eigentlich nur in die Zukunft ?

    Ich hab auch selbst keine klare Meinung dazu. Eigentlich finde ich die Bilder von bejubelten Fluechtlingen super und bin auch zimlich stolz auf Deutschland ob der Anstrengung. Ob es aber langfristig auch die wirklich richtige Entscheidung ist weiss ich nicht.

  5. Sparkiller sagt:

    „Eigentlich finde ich die Bilder von bejubelten Fluechtlingen super“

    Gerne, wenn denn auch einmal die Seite der Bevölkerung gezeigt werden würde, welche (unabhängig von den Gründen) nicht so begeistert von der Situation ist.

    Beispiel „Aktuelle Stunde“ auf dem WDR vor ein paar Minuten: Szenen von den erwähnten Begeisterten, welche Flüchtlinge beim Aussteigen aus dem Bus bejubeln und denen Sonnenblumen in die Hand drücken. Szenen am Bahnhof, wo sich alle Gezeigten am liebsten ein paar Flüchtlinge für zu Hause mitnehmen wollen. Ausführlich-Szene eines Sozialwissenschaftsstudenten, welcher zuuuufälligerweise gerade vom Mithelfen im Spendenlager kommt, wovon man seltsamerweise EBENFALLS Videomaterial zur Hand hat.

    Selbst von nur minimal negativen Meinungen keine Spur, höchstens auf dem Boden des Schneideraums. Bei so etwas will ich mir doch fast den Alu-Hut aufsetzen und von gezielter Propaganda sprechen. Und ich dachte, die Öffis sind gar nicht staaatlich?

    • Klapowski sagt:

      Bin da ja selber zwiegespalten: Einerseits finde ich diese Art der Berichterstattung bevormundend und beschönigend, andererseits würde ICH auch gerne mal MEINE Lieblingsthemen anbringen. Ich würde auch den ganzen Tag Videos von Leuten schneiden, die meine Meinungen toll finden: Bei Videospielen, Filmen und Pizzabelag. Nachts gibt es dann eine wiederkehrende Buchsendung, die „Jenseits der Götter“ heißt.

      Und ohne positive Zuspitzung geht das Thema „Flüchtling“ oftmals halt nicht. Wobei sich so was aber naturgemäß schnell abnutzt („Flüchtlinge? – Liiiike! Daumen hoch! Äh… Okay, die wohnen ja jetzt in meinem Umfeld?! Und wieso haben die MEINE Sonnenblume in der Hand?“). Das wird spätestens dann zuende sein, wenn der TV-Zuschauer keine verschenkten Teddybären und Trinkpäckchen mehr sehen kann.

      Also genauuuu… JETZT!

    • G.G.Hoffmann sagt:

      Habe ebenfalls das Gefühl, daß die Medien nicht ganz aufrichtig zu uns sind. Vielleicht sollte man zwecks Erlangung eines realistischen Eindrucks öfter AUS dem Fenster, statt IN die Glotze schauen.

      Auf der Straße vor meinem Fenster: schon seit Monaten kein einziger Flüchtling.
      In unseren Supermärkten: nicht ein winziger Flüchtling, der uns alles wegfuttert.
      In der Fußgängerzone: kein Flüchtling weit und breit.
      In unseren Sporthallen: nur müffelnde Fußballer, keine Flüchtlinge!
      Die versprochenen Zeltlager: gähnend leere Wiesen!

      Man erhält hier nicht einmal die Chance zu helfen! Da habe ich unser ganzes Kinderzimmer leergeräumt und die Blagen in Orangenkisten verstaut und jetzt werde ich das Spielzeug nirgendwo los. Wie soll man denn den Kindern erklären, daß niemand ihr Playmobil-Piratenschiff haben will (außer sie selbst, kriegen sie aber nicht zurück, sind ja schließlich keine Flüchtlinge, trotz der Neigung zu Flüchtigkeitsfehlern)?

      Entweder die sind etwas ungerecht verteilt oder es ist so wenige, daß sie gar nicht auffallen. Jedenfalls stimmen hier in weitem Umkreis Berichterstattung und eigene Wahrnehmung nicht überein.

    • Klapowski sagt:

      > In der Fußgängerzone: kein Flüchtling weit und breit.
      > In unseren Sporthallen: nur müffelnde Fußballer, keine Flüchtlinge!

      Ich bin ganz guter Dinge, dass es für alle Gemeinden genügend geben wird.

      Und spätestens im Winter, wenn Gefahr im Verzug ist (Kalt! Kleinkinder!), dürfte das leergeräumte Kinderzimmer noch mal einen ganz anderen Stellenwert bekommen. Im Ernst: Ein-zwei Bilder von medienwirksam Blaugefrorenen, und die Öffentlich-Rechtlichen senden 24-Stunden-Brennpunkte. Wobei die Worte „Gefahr im Verzug“ dann auch polizei- und ordnungsrechtlich noch mal interessant werden, wenn das Rechtsgut „leerstehendes (Wohnung-)Eigentum“ gegen „Körperliche Unversehrtheit“ abgewogen werden muss.

      Ich bin hier jedenfalls ganz zufrieden mit der allgemeinen Sichtbarkeit der Einwanderer. Schul- und Vereinssport ist jedenfalls an vielen Orten nicht mehr möglich.

      Als Schüler hätte ich gejubelt…

    • Cronos sagt:

      Wir haben hier genug Flüchtlinge. So rund 20 in der örtlichen Turnhalle und 1 bei mir zu Hause. Bisher sind sie allerdings nur geringfügig negativ aufgefallen. Ich muss halt meine Bude aufräumen und mich alle 2 Tage rasieren.

  6. Onkel Hotte sagt:

    Werter G.G., irgendwann und irgendwie werde ich es mal schaffen von ihnen ein Bild ansehen zu dürfen. Keines ihrer selbstgemalten sondern mit ihrem Konterfei drauf.
    Anyway, ich habe mal einem ihrer Aufsätze entnommen, dass sich ihr Zuhause nicht gerade in einer Großstadt befindet sondern eher im ländlichen Raum. Eifel ? Uckermark ? Westwerwald ? Jedenfalls wird es schon noch ein bissel dauern bis die ersten Flüchtlinge dort anzutreffen sind. Selbst unsere Dorfflüchtlinge (Dorf obwohl Worringen technisch zu Köln gehört aber die Bevölkerung da eher dorftechnisch eingestellt ist) sind im Dorf eher seltener anzutreffen. Ob das jetzt gut (man sieht keine Fremden) oder schlecht ist (Fremde haben Angst) kann ich nicht sagen.
    Oder es liegt doch eher an meinem verpassten sozialen Dorfleben. Da ich ein „Imi“ aus einer grösseren deutschen Stadt bin und mich mit Dorfleben im allgmeinen und dem hier in Worringen im speziellen etwas schwertue, husche ich nach der Arbeit meist zielgerichtet nach Hause und verbleibe dort. Es sei denn, ich muss mal raus um den Kühlschrank mit Leben zu füllen, weil der es bisher nicht selber macht.

  7. flyan sagt:

    Flüchtling != Flüchtling, das musste ich erstmal erleben, bevor meine Meinung zu d.h. Thema differenzierter werden konnte. Wir haben in dem Innenstadt Gebiet, in dem ich lebe, schon seit Jahren größere Gruppen an Flüchtlingen. Bereits vor zwei Jahren waren 10% der Menschen im Kiez Flüchtlinge, insbesondere aus Schwarzafrika, Süd Ost Europa und Syrien. Trotz aller Sorgen im Vorfeld gab es da eigentlich nie Probleme.

    Die Ankömmlinge der letzten Wochen stammen aus nordafrikanischen Ländern und fallen ganz anders auf. Einen Supermarkt-Überfall steckt man nicht so schnell weg. Drei davon innerhalb kurzer Zeit belasten sehr. Leider zeigt sich die Politik unbeeindruckt, weil die Erfahrung mit den Flüchtlingen ja bisher nicht negativ war. Kurzsichtige Logik.

    Bleibt uns wohl nur ein Umzug in sicherere Gefilde. Wo mögen die nur sein? Leider ist man in ländlichen Gegenden noch viel mehr den politischen Entscheidungen in Sachen Verteilung ausgesetzt und kann im Zweifelsfall sehr viel Pech haben

  8. Exverlobter sagt:

    Wer ein wirklich gutes (vor allem sachliches) Buch über Migration lesen will, dem empfehle ich Exodus von Paul Collier. Kurze Zusammenfassung: Migration in Maßen gut (die Gesamtgesellschaft profitiert), Migration in Massen schlecht (Instabilität, hohe Kosten, ethnische Konflikte in sich bildenden Ghetthos usw)
    In beiden Fällen: für das heimische Proletariat mit seinen Kevins und Chantalls ist Migration immer schlecht.

    Im Buchhandel für 20 € bei der Bundeszentrale für Politische Bildung für 4,50€
    http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/204001/exodus

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