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5 Ideen, die unsere Welt verändern werden!

Manche Zukunftsideen sind so naheliegend, dass man sich fragt: „Warum kommt außer mir (und dem P.M.-Magazin) eigentlich niemand darauf, auf DIESE Art den Hunger der Welt oder zumindest MEINEN nach lebenslangem Kaviar und nackten Weibern zu stillen?“ – Zukunftia hat sich schon vor Jahren Gedanken gemacht, wie man die Welt verbessern oder ihr mit einem frischen futuristischen Anstrich wenigstens ein mieterfreundlicheres Aussehen geben könnte. Lest hier nun 5 Ideen, die alle unsere Probleme lösen könnten, wenn mir denn bei Kickstarter dafür nicht dauernd Geld („Schmerzensgeld“ nennen sie’s!) abgezogen werden würde…

Künstliche Mägen zur Energieversorgung

Die folgende Idee ist von meinem Freund… Kollegen… Mitmenschen… namens Sparkiller, was ihr aber ausnahmsweise keinen Abbruch tut: Ein 50 Meter großer Riesenmagen, der mehr Energie gewinnt als ein 0,1 Meter großes Fusionskraftwerk!

Dafür kommt eine Art Magensäure in einen großen Tank, der mit Schleimhaut und (wenn im Satirebusiness tätig) künstlichen Entzündungen derselben ausgestattet ist, dazu Essensreste, Wasser und Wärme: Voilà: Energiegewinnung wie im menschlichen Körper! Kann ja nicht so schwer sein, die Enzyme und energieaufnehmenden Zellen nachzubauen, nachzuklonen! Ein paar osteuropäische Hilfsarbeiter können zur Not von Außen für Kontraktionen des Ganzen sorgen, gerne auch gleich mit einer Art Riesendarm, in dem ja auch noch Nährstoffe verbrannt werden.

Blätter, Biomüll und alte Mandarinenschalen adè: In den künstlichen Riesendarm damit und Wärme und/oder Bewegungsenergie abgreifen! Sogar eklige Öle und Schmierfette könnte man damit (ohne Feuer und Abgase) verdauen, basieren diese doch auch auf Kohlenstoffmolekülen und werden im menschlichen Körper eh zerlegt. Auch wenn Fast-Food-Forscher noch heute staunen, wie das den McDonalds-Kunden biochemisch eigentlich gelingt…

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„Igitt, schon wieder eine Ladung faulender Bio-Tomaten!“ – „Als wir vor einer Woche ausschließlich das alte Chlorwasser verdaut haben, war die Energieausbeute höher.“ – Fast so gut wie Braun-Kohle: Okay, was die Dienstkleidung der Wartungstechniker im künstlichen Verdauungssystem angeht, kann ich noch etwas nachbessern.

Riesenmägen und –därme könnten aus Stammzellen geschaffen werden und ungenutze Landschaften im Ruhrpott oder Sachsen-Anhalt verschönern! Je nach Größe der Dinger könnte man Wälder darauf pflanzen, sie nett anmalen oder ihnen – zur allgemeinen Belustigung – in einigen Jahrzehnten sogar ein Bewusstsein geben. Das hat mit einer beklagenswerten Dystopie auch gar nichts zu tun, WENN man denn vorher daran denkt, den denkenden Mägen vorher genetisch jede Fähigkeit zur Traurigkeit wegzuzüchten.


(Cyber-)Affen in der Altenpflege

Es klingt vielleicht die ersten Tage nach dem Geistesblitz etwas seltsam, aber man sollte ruhig mal ein paar Minuten lang darüber nachdenken: Affen in der Altenpflege! Gerne auch elektronisch erweitert!

Es ist ja so: Roboter sind stabil, stark und ausdauernd, fallen dafür aber gerne mal über die kleinste Schwelle und stürzen 15 Stockwerke lang die Treppen runter, wenn ein einziges Sensoren-Byte schief hängt. Auch ist ihr Tastsinn noch immer nicht das, was die Prostata eines alten Kriegsveteranen eigentlich benötigt. – Affen hingegen sind lebendig, kennen menschliche Grundbedürfnisse (Wasser! Bananen! Weibchen begatten!) und können gentechnisch verändert oder mit externen Roboterarmen, -schläuchen oder -bespaßungsapparaturen erweitert werden! Zwar brauchen Affen Pausen und können krank werden, doch machen sie das mit ihren Bären(haha!)kräften locker wieder wett! Theoretisch könnten sie die einzelnen Zimmer sogar über eine entsprechend vorbereitete Außenfassade (schneller) erreichen.

Eine Mischung aus Maschine und Affe wäre in der Lage, dem alten Menschen einen halbwegs seriösen Ansprechpartner zu geben, der eben NICHT rein mechanisch ist und somit die Menschlichkeit in der Pflege hochhält. Der Beginn ist mit Roboterrobben und anderem Getier ja schon vor Jahren gemacht worden…

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„Eigentlich finde ich den neuen Mitarbeiter ganz hilfreich. Dass ich allerdings alte Bananenschalen unter meiner Bettdecke horten muss, damit er mich nicht vergisst, ist eher so mittel…“ – Willkommen in der „Apenpflege“: Die tierischen Agressionen werden per Hirnchip unterdrückt, die Mitarbeiter der Tierschutzorganisiationen hingegen mit Gratisunterbringungen ihrer Schwiegereltern gefügig gemacht. („Aber, wir sind doch erst 38?!“ – „Egal.“)

Klar müsste man das Ganze schon seeeehr clever vermarkten und etliche Affen in der Feldforschung verschleißen; dazu kommen die unvorteilhaften Bilder von Primaten, denen Metallarme und Absaugstutzen aus dem Körper zu wachsen scheinen. Aber wenn man den Leuten erst klar gemacht hat, dass sie ihre Kinder nicht mehr auf den Strich schicken müssen, um das Pflegegeld für Oma Elsi aufzubringen, wird langsam eine Akzeptanz eintreten, da bin ich mir sicher!


Energie durch Schwerkraft gewinnen

Unser alter Kollege G. G. Hoffmann hat es schon vor Jahren gesagt: Man könnte doch Energie aus der SCHWERKRAFT gewinnen. Schließlich ist da ja eine Kraft, die sowieso ständig wirkt, sobald da ein größerer Himmelskörper rumschwirrt. Und an den ist als menschliches Wesen ja meist ganz gut dranzukommen. Und niemand, dem schon mal eine Pfanne aus dem hohen Küchenregal auf den Kopf gefallen ist, wird leugnen können, dass da durch diesen kleinen Stupser verdammt viel Energie freigesetzt wird. Schade nur, dass man das immer nur EINMAL machen kann und die weitere Energiefreisetzung bedeutet, dass man einen Gegenstand oder eine „Substanz“ wieder nach ganz oben befördern muss (= Energieaufwand), um die selbe Energie dann wieder freizusetzen.

Ich habe Jahre lang über dieses Problem nachgedacht und bin auf die geniale Lösung gekommen, dass wir etwas kontrolliert abstürzen lassen müssen, was eh schon immer „oben“ war. Und da kam ich auf den Mond. Irgendwie müsste es durch Sprengungen und Schubser durch kleinere Raketen möglich sein, Material auf die Erde stürzen zu lassen. Eine riesige, flache, nicht näher benötigte „Landefläche“ (in Holland zum Beispiel) fängt diese Aufpralle an den Rändern dann ab und speichert die Wärmeenergie (Atmosphäreneintritt!) und kinetischen sowie tektonischen Verwerfungen dann in Energie.

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Da oben fliegt die ganze potenzielle Energie frei rum und WIR müssen zusehen, dass wir genug Windräder aufstellen, um alle 2 Tage ein Smartphone aufzuladen! Nur nebenbei bemerkt: Bergwerke auf Asteroiden sind natürlich Quatsch und völlig naiv. Niemand bei Verstand würde auf einem Himmelskörper arbeiten wollen, der jederzeit von den Chinesen okkupiert werden könnte.

Da die freiwerdenden Energiemengen sehr groß wären, dürfte eine solche Aktion alle 1-2 Jahre völlig ausreichen. Ein bundesweiter Feiertag, der im Namen irgendwie nett und positiv das Wort „Bunker“ enthält (natürlich hat jede Energiegewinnung auch ihre Risiken) hilft dabei, die Leute langsam an dieses Ereignis zu gewöhnen! Nun werdet ihr sagen: „Niemand weiß, wie man langfristig große Energiemengen speichern kann, um sie dann schnell wieder abrufen zu können!“ – Okay, aber dafür ist ja der nächste Vorschlag da:


Atmosphäre als Energiespeicher

Die oben gewonnene, überschüssige Energie wird einfach an die Atmosphäre abgegeben! Diese heizt sich dadurch auf und speichert diese eine sehr, sehr lange Zeit. Angeblich soll daran auch seit einer Zeit schon in geheimen Projekten (USA, Europa, China…) gearbeitet werden… Danach kommen die noch recht neuen „Thermoelektrischen Generatoren“ ins Spiel, die es zukünftig erlauben werden, durch Temperaturunterschiede elektrischen Strom zu gewinnen. Das ist schwerer als es klingt, erfordert manchmal Halbleiter und ist recht kompliziert. Dennoch sollte uns dieses Grundwissen genügen, um den Temperaturunterschied am Nord- oder Südpol (in Bezug zur warmen Atmosphäre) zur Energiegewinnung bzw. –wiederherstellung zu nutzen.

Sollten die Polkappen dadurch schmelzen, könnten weltweit verteilte Dämme mit verteilten „Sollbruchstellen“ das durchströmende Wasser erneut zur Energiegewinnung nutzen.

Wem das zu radikal ist (Rückständige! Ewig Gestrige, Ihr!), kann ja geeeerne auch weniger erfolgsversprechende Ansätze wagen, die allerdings dann VÖLLIG auf eine Schädigung der Natur verzichten würden. Jaaaa… Ich warte auf Vorschläge…?

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„Aber sie sagten doch, dass dieses Energiegewinnungsverfahren völlig ungefährlich sei!“ – „Ist es doch auch. DAS hier hat überhaupt nichts mit unseren Arbeiten zu tun. Sie können aber gerne eine Multimilliarden-Dollar-Studie bezahlen, um unseren Konzern das Gegenteil zu beweisen!“ – „Äh, nehmen die auch selbstbemalte Demo-Pappschilder als Anzahlung?“


Algen-Zeppeline

Wie kommt man an genug Nahrung für jeden auf der Welt, die schnell verfügbar ist? Ganz einfach: Algen-Zeppeline! Wer sich schon mal 48 Stunden nicht gaaanz so ausgiebig mit seinem Aquarium (Gießkanne, vollem Wasserglas, ungelüftete Badezimmerfugen, etc.) beschäftigt hat, der weiß: Irgendwann wird’s kackgrüner als Lehrer-VW Passat aus den 90er Jahren. Subjektiv sogar mit einem Mineral- und Nährstoffgehalt von Minus 10.

Da man Algen ja bekanntlich essen kann und sich dadurch höchstens die Augenform verändert, würde ich Tausende Zeppeline mit durchsichtigen Wassertanks durch die Lüfte fliegen lassen, am besten über den Wolken, wenn das technisch geht. Und immer da, wo gerade der größte Mampfbrand herrscht, gehen die Dinger dann elektronisch gesteuert runter und lassen vor Ort viele Hundert Kilo an leckerer Matschepampe zurück.. Ein bisschen Erde als neuen Nährstoff vom Boden aufklauben, eine alte Waschmaschine dazu (Eisenmoleküle verbessert den Wuchs) und dann wieder ab in die Höhe mit dem Rosinen… äh… Algen-Bomber!

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„Juchhuuu, Olèèè! Oh… Nööö… Umsonst gefreut… Sorry, ich dachte, das wäre schon das Hackfleischzucht-Zeppelin.“ – Flieg, Petrischale, flieg: Auf diesem Bild (= Aufwendige Computersimulation aus meinem Großrechner) kann man bereits sehen, wie weit die entsprechenden Pläne bereits gediehen UND wie seriös sie sind. Ja, Investoren können die technischen Grunddaten bei mir sogar schon jetzt mit Bitcoins einkaufen!


Wie sehen also: Es kann gar nicht so schwer sein, Visionen und Lösungen zu entwickeln! Natürlich würde jede einzelne der obigen Ideen in DEUTSCHLAND sofort von einer Bürgerbewegung kassiert werden, weil z.B. keine neuen Strommasten gewünscht wären, um die Meteoritenenergie weiterzuleiten, ABER wir haben ja noch China und die USA! Ich glaube fest an meine Ideen, die auch nur der Anfang sind! – So habe ich beispielsweise noch nicht die Lösung erwähnt, eventuelle Finanzierungsprobleme durch virtuelles Beleihen von Immobilien in den vermutlich unendlich vorhandenen Parallelwelten (Quantenphysiker könnten der Bankenindustrie hierbei helfen!) zu lösen!

Halte Euch ran für die Erschaffung einer Zukunft, ICH habe es schon getan!

(So, und die Kinder-kriegen-Verpflichtung wäre damit ja wohl auch für mich gegessen, HA! NIMM das, Rentenkasse!!)


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Artikel

von Klapowski am 01.02.14 in All-Gemeines

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Kommentare (1)

  1. Takakaka! sagt:

    Hi. Netter Artikel, aber kleine Anmerkung:

    Ist der hier genannte „Thermoelektrische Generator“ nicht schon ein alter Hut und nicht wie behauptet eine neue Erfindung? Immerhin liefert auf den Voyager-Sonden ja auch schon seit Jahrzehnten ein Klumpen radioaktives Material Strom über den Thermoelektrischen Effekt. Also nicht wirklich neu, nur eben erst jetzt rentabel.

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