Film- und Serienkritiken

Der Latinum-Standard des Star Trek Universums

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Star Trek Voyager – Staffel 3, Teil 6: Wenn Blicke löten könnten…

Star Trek Voyager – Staffel 3, Teil 6: Wenn Blicke löten könnten…

Im Moment macht mir das Schauen von Voyager so viel Spaß wie eine 12-teilige Dokumentation zum Thema Bettnässen. – Mit MIR als Betroffenen! Denn noch immer steht die 3. Voy-Staffelbox auf Betäubung. Diejenigen, die mir versprachen, dass es ab Staffel 3 aufwärts gehe, mögen sich bitte nach diesem Review in meinem Büro melden. Lasst mir vorher nur genügend Zeit, um meine Falltür ein wenig nachzuölen, ja?


Pon Farr

Story: Ein Vulkanier an Bord interessiert sich Pon-Farr-bedingt für B’elanna. Diese interessiert sich daraufhin jedoch (telepathiebedingt) für Tom Paris, als beide in einer Höhle verlustig gehen. Bedingt unterhaltsam? Japp.

Wertung:

Lisa Klink mausert sich langsam zur Fachpsychologin für das Klingonische Dummchentum. Schon die letzte Torresfolge (B’elanna treibt’s im Traum mit einem verfolgten Judenalien) war ja bereits mehr Unterhaltung für den Miniaturfernseher eines Puppenhauses als kultige Science Fiction. Diesmal geht es also um das Pon Farr eines vermutlich zu diesem Zweck erfundenen Vulkaniers (tauchte vorher erst einmal kurz in der Serie auf). Und die erste Frage, die hier natürlich aufkam, war: Wieso nahm man nicht Tuvok für den vulkanischen Hormonhusten? Muss man für jede menschlich-vulkanische Regung erst einen Gastdarsteller aus dem Kleiderschrank springen lassen, der stellvertretend für die eigentlichen Hauptfiguren wilde Abenteuer erlebt und sich weiterentwickelt, auch gerne im Blutstauraum zwischen den Beinen?

Aber gut: Davon abgesehen war die durchbrechende Lust des staubigen Stempelliebhabers durchaus für den einen oder anderen Lacher gut. Ungeschlagen die „neuartige Therapie“ des Doctors, die jedem von uns so selbstverständlich eingefallen wäre, dass man Voyager für dieses billige Unschuldsminentum fast eine reinhauen möchte: So wurde vorgeschlagen, es doch einfach mit einer holographischen Vulkanierin zu treiben. Gut, das klappte dann nicht so recht, aber wie der Doc um den Triebgeplagten herumscharwenzelte, das war schon ganz großes Spannerkino.

Daneben fällt die Handlung auf dem Planeten dann doch gehörig ab. B’elanna minutenlang beim Kampf gegen ihre aufsteigenden Scheidensäften zuzuschauen, mag ja erst mal ganz amüsant sein, langfristig gibt es aber sicherlich auch noch angenehmere Möglichkeiten, um sich den Magen zu verstimmen. So biss und knetete die Halbklingonin an Tom Paris herum, bis der Erotikfaktor auf dem Level eines Amish-Pornos heruntergeprügelt war (= 2 zitternde Lodenmäntel im Dunkeln?). Und da Tom-„Ich war wegen einer gefälschten Fahrkarte im Knast“-Paris sich als standfester Übermensch darstellte („Weil ich ihr Freund bin, schlafe ich nicht mit ihnen!“), wurde der ganze Plot doch etwas öde. Aber vielleicht wollte er auch nur höflich sein und B’elanna nicht ins Gesicht kotzen? – Tom jetzt, nicht der Plot.

„Wie nennt sich diese vulkanische Tradition, bei der die beiden aufeinander einschlagen?“ – „Genau so wie auf der Erde: Scheidung!“ – Unterhaltsverhandlung, Runde 7: Früher brachte man das Pon Farr hinter sich, indem man sich bei einer Runde RTL2 aufregte oder sich an der Supermarktkasse hinter eine sehschwache Rentnerin stellte. Doch in der fernen Zukunft muss man schon zu anderen Häls… ähm… Mitteln greifen.

Das nervige Siezen wirkte hier auch wieder wie ein Fremdkörper. Okay, das ist nur ein typisch deutsches (Übersetzungs)Problem, machte die unmoralischen Angebote aber fast schon wieder so aufregend wie eine Therapiesitzung deutscher Finanzbeamter.

Der Neben-Nebenplot um ein paar schmuddelige Zigeuner-Aliens, die sich gewieft in ein paar Höhlen versteckten, war ebenso schwach. Man zeigte nicht mal ihre Siedlung, ihre Kornfelder(?) in der Tropfsteinhöhle oder auch nur den Funken von Autoreninteresse an den zugesifften Minenmimosen. Nur kurz durften die Bu(sc)h-Männer auf dem Weg von der Maske zur Duschkabine an den Studiokulissen vorbeirennen, damit alle Beteiligten sich vor Schreck tüchtig hinter den Pappwänden verlaufen.

Etwas spaßiger wurde die Episode dann wieder, als der rattige Vulkanier und die notgeile B’elanna sich gegenseitig ordentlich verprügelten. Einerseits eine sehr saubere Lösung („Puh! Wir haben die Jugendfreigabe für 3 Wochen alte Föten gerettet!“), die zudem mit meinem TOS-Lexikon übereinstimmt, andererseits aber auch etwas billig. So ein Kampf auf Leben und Tod sollte dann doch etwas mehr als Torfcatchen im Wald sein, oder? Als kleines Erotik-Schmankerl für Unorthodoxe gab es dann noch einen verwesten Borg im Wald… Da kommt diese Sex-Episode doch gleich noch mal viel besser weg, wenn man bedenkt, wie unzulässig diese Alienrasse später noch von hinten gefickt werden sollte…

Fazit: Erotik für Einfallspinsel. Die Story ist platt wie Toms nicht vorhandener Ständer, die Aliens gehören ins Klischeemuseum und Torres ist nun wirklich kein Garant für aufkeimende Rezensionsfrühlingsgefühle. Aber: Es geht immerhin irgendwie um SEX, um’s Wegstecken und um’s Fleisch-Verpflanzen. Und bei Star Trek darf das auch nach über 300 Episoden als frisches Thema gelten.


Die Kooperative

Story: Chakotay geht auf einem Planeten herunter, auf dem ehemalige Borg zu überleben versuchen. Und er verliebt sich dort… bis zum Orgasmus. Währenddessen findet die Voyager einen stillgelegten Kubus, an den Janeway gleich ein „Tag der offenen Tür“-Schild anbringt.

Meinung:

Eigentlich sind das alles wichtige moralische Themen und auf dem und auf dem Papier (bitte jetzt Rezension ausdrucken, Danke.) liest es sich tatsächlich wie eine Anleitung zum Philosophiestudium. Doch die Präsentation ist so dröge und furztrocken, so lustlos und sogar lustfeindlich, dass ich mir lieber die Fußnägel von einem Mähdrescher schneiden lassen würde, als mir diese Folge noch mal anzusehen.

Das geht schon los (? wobei, eigentlich nicht mal das…) mit Chakotay als Hauptfigur. Der sanfte Sesselpupsindianer sieht zu jedem Zeitpunkt so gelangweilt aus, als hätte man ihm die Spielfreude schon mit dem Baseballschläger ausgetrieben. Keine Sekunde nahm ich ihm ab, dass er in der Gastdarstellerin mehr als eine „Storykellnerin“ sieht, die das ungeliebte Mahl heranschleppt. Dieses schluffihafte „Ich bin so spirituell und tolerant, dass es knackt“ ließ mich dann auch als Zuschauer rasch eine Runde knacken.

Die Faszination eines „Borg Light“-Kollektives mit abgehörten Gedanken und anderen, Google-Streetview-verdächtigen Datenschutzverletzungen kam bisweilen überhaupt nicht rüber. Um dieses Science-Fiction-Konzept zu beschreiben, bemühte man stattdessen zu 50% irgendwelche Fickelphantasien von gegenseitigen Streicheleinheiten an der Armbeuge („Huhu, ich fühle das, hihi! Dank des Kollektives können wir uns also an unterschiedlichen Orten befummeln?“). – Und Rückblenden von lachenden Großvätern in der Erinnerung der Angebeteten. Vermutlich ein durchgedrehter Voyager-Testseher.

„Unglaublich, ich kann das fühlen! Fühlt es sich so an, wenn man im Kollektiv miteinander verbunden ist?“ – „Nein, so fühlt es sich an, wenn man sich gegenseitig anfasst. Im Kollektiv bekommt man zu jedem einzelnen Finger halt noch eine Exceltabelle dazu!“ – Herumgefingert: Chakotay entdeckt tief in den Weiten des Universums, wie schön sich der Verlust der Jungfräulichkeit anfühlen kann. Wenn er das geahnt hätte, hätte er den Kuschel-Totempfahl aus rotem Filz schon viel früher aus seinem Bett geworfen.

Doch auch die Crew an Bord der Voyager bemühte sich redlich um einen emittierten Abschaltimpuls in meiner Glotze: Musik, Kameraeinstellungen und Verhalten wiesen nicht gerade darauf hin, dass gerade die BORG(!!) in die Serie eingeführt worden waren, um uns das Fürchten zu lehren. Die Präsentation fiel so ärmlich aus, dass ich am Ende erst gar nicht bemerkte, dass Chakotay an Bord eines Kubus herumschlich! Schon in Borgfolge Nummero Uno war es also schon vorbei mit dem Kultfaktor der Gesichtsgepuderten. Voyager führte dieses Alienvolk auf den Transusen-Trampelpfad und stellte sich dabei stolz an die Reling der Voyager, um sich selbst zum König der Welt auszurufen…

Dazu kamen seltsame Ungereimtheiten: Chakotay sollte also einen Kurs um einen lila Nebel finden, indem er wild und mit gestörten Scannern in ihm herumfliegt? Da übe ich auf der Autobahn lieber rückwärts einparken, bevor ich ich das zu verstehen versuche. Und wieso ließ sich Tuvok wie ein Anfänger von Chakotay niederschießen (Deckung? Reaktionsvermögen? Mit Betäubungsschuss zuvorkommen?), als dieser ferngesteuert wurde? Was übrigens klischeehaft und peinlich wirkte, wie die Ex-Borg da im Kreis saßen wie eine Tantragruppe beim postkoitalen Ausruhen und den vielstimmigen „Du musst uns helfen! Wir werden angegriffen“-Befehl in den Äther hineindachten.

Und hätte man auf den umgenieteten Fähnrich („Tut mir leid, Chakotay, sie hat es nicht geschafft!“) nicht verzichten können? Und wenn wir schon mal dabei sind, uns die Folge schönzudenken: Hätte das ethische Dilemma (= Was passiert, wenn wir ein neues Borgkollektiv erschaffen?) nicht etwas mehr in den Mittelpunkt dieses verfilmten Scheißhaufens stellen können? Weder Janeways Ruck-Zuck-Diskussion mit sich selber, noch die letztendliche Auflösung (auf dem Planeten sind alle verbunden und glücklich, das Borgschiff ist explodiert) wirkten kraftvoller als ein Borg mit beidseitig eingelagerten Armprothesen.

Fazit: Wer eine packende Präsentation, aufrüttelnde Ethikprobleme und motivierte Charaktere sucht, ist mit einem Porno wohl besser bedient. Diese Folge ist lieblos runtergeorgelte Star-Trek-Sülze ohne Anspruch an Intelligenz, Emotion oder Innovation. Chakotays öder Charakter („Komm ich heut‘ nicht, assimiliert mich morgen…“) tut sein übriges, um einen die Augenlider auf 6-Uhr-Stellung herunterzufahren. – Ist es Zufall, dass hier Lisa Klink als „Story Editor“ geführt wird?


Charakterelemente

Story: Kes verliebt sich in einen Herumtreiber und will das Schiff verlassen. Als dieser fast umgebracht wird, kommt heraus, dass der Doctor von einer zweiten, bösen Persönlichkeit besessen ist.

Meinung:

Willkommen bei „Such den Plot“, der Spielshow für die ganze taube und blinde Familie! 20 Minuten lang werdet ihr denken, dass es um Kes‘ kribbelndes Unterhöschen geht, bevor ihr Liebhaber mit dem Kopf eine Baustellengrube abtastet. – Reingeworfen vom Doctor, der hier plötzlich Dings… äh… böse ist. Ab diesem Zeitpunkt verschwindet Kes mit ihrer neuen Sammlung schicker Seiden-Schlafanzüge in der Versenkung der Drehbuchseiten 11 bis 39. Erst am Ende darf sie noch mal mit dem Doc darüber diskutieren, ob er nicht bitte wieder normal werden möchte. Schließlich könne man die komischen „Ich bin böse“-Kontaktlinsen doch bestimmt wieder rausnehmen, ehrlich!

Kes‘ Liebhaber taucht bis zum Ende nur noch kurz auf und entdeckte vermutlich den Spaß, den man an der Morphiumpumpe seines zuständigen Krankenhauses haben kann. Und Kes wollte am Ende auch nicht mehr die Voyager verlassen (Zitat der Folge war definitiv: „Ich bin schon 3 Jahre alt und kann mir einen Mann aussuchen, wenn er mir gefällt!“), da sie erkennt, dass es auf der Voyager viel sicherer ist, weil ständig etwas Gefährliches passiert. – Äh… Nein, ICH habe die Logik dahinter auch nicht verstanden, warum fragt Ihr?

Kes ist übrigens von Neelix getrennt, was wir in einen Nebensatz erfahren und nicht weiter thematisiert wird. Der Koch selbst äußert sich nicht zu dem Thema und verbringt vermutlich die ganze Episode mit dem Kopf im Gasherd. Ab dieser Episode soll Blondie also plötzlich aufmüpfig sein, zu spät zur Arbeit kommen, sich am Abend zu lange den Fleischstab verliebter Zigeuner reinschieben lassen und auf die weite Reise gehen. Wobei man der Episode aber zugute halten muss, dass Kes jederzeit zur Voyager hätte zurückkehren können: „Wir reisen mit Hyperwarp und würden Sie jederzeit wieder einholen, Captain!“ – Klingt für mich verdächtig danach, als wären mit den Gängen 2 bis 5 an der Voyager etwas ganz und gar nicht in Ordnung!

„Doctor, bitte entscheiden sie sich für das einzig Gute! Bitte, bitte!!“ – „Okay, überredet! Aber wehe, dieses… ‚Bitburger‘ schmeckt nicht erheblich besser als mein Krombacher, dann setzt es was!“ – Fieses Gesöff, bitte: Der Doctor ist böse und das ist auch Wut so. Kes versucht ihn zwar mit allerlei Horrorgeschichten davon abzubringen („Ehrlich! An der Himmelpforte stehts sonst später ein Störsender für den Mobilen Emitter!“), möchte letztendlich aber doch mal von einem laufenden Diabild entführt werden… Perverse Sau, die!

Und der irre Doctor? Wird wieder normal, nachdem er sich mit Kes in eine Schlucht gestürzt hat und dabei rausgebeamt wurde. Es waren ab da ja auch nur noch 2 Minuten bis zum Ende der Folge, so dass man diese Wendung noch so geraaade mit einem verständnisvollen Schrotgewehrschuss in den Hintern des Autoren begehen kann. Die versprochene(!) „Rettung“ seiner zweiten Persönlichkeit war übrigens auch kein Thema mehr. Ratzeputz putzte B’elanna den Psychopathen von der Festplatte, dass sie ein gutes Stück der Star-Trek-Seele gleich mit erwischte. Oder kann sich hier jemand vorstellen, dass damals Picard den Chip mit Professor Moriaty drauf in den Mixer geworfen hätte?

Der böse Doctor war allerdings auch nur ein Gleichnis dafür, seine „dunklen Seiten“ anzuerkennen, oder sie, noch besser, gar nicht erst in seine Persönlichkeits-Unterprogramme zu nehmen. Ich werde darüber wohl mal laaaange nachdenken und mir diesen Rat zu Herzen nehmen, so dunkel es bereits auch sein mag. Was der finstere Doc jetzt eigentlich wollte (Weg? Weiterleben durch einen Sprung in den Tod?), habe ich ebenfalls nicht kapiert. Ich glaube, seine grundlegende Motivation war es, B’elanna mit allerlei Spritzen vollzupumpen („So, und jetzt habe ich ihren rechten Zehnagel paralysiert, hahaha!“) und sie nach allerlei vielversprechenden Ankündigungen überhaupt kein kleines bisschen zu foltern.

Und selbst Robert Picardo schaffte es diesmal nicht, der „Dr. Jekyll und Mister Gemein-Hyde“-Story so etwas wie eine klitzekleine Kultprägung aufzudrücken. Und es ist tatsächlich schon erschreckend, dass der Doc im Normalzustand witziger und spontaner wirkt, als als Bösewicht.

Fazit: Durchsichtige Dorftrottelepisode ohne Plan, abgesehen von der Order: „Schaufelt diese verdammten Minuten weg, alle 43 von ihnen!“ – Kes überzeugt in der Rolle der sinnlichen Prä-Borg in der bunten Wurstpelle nicht mal 20 Minuten, ebensowenig der Doctor, der sich ohne Genehmigung das Programm mit den Persönlichkeiten solch aggressiver Irrer(?) wie Ghandi oder Sokrates vollpackt. – DAS ist wirklich grausam, auch ohne böse zu sein.

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Artikel

von Klapowski am 20.09.10 in Star Trek - Voyager

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Kommentare (8)

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  1. Exverlobter sagt:

    „Und die erste Frage, die hier natürlich aufkam, war: Wieso nahm man nicht Tuvok für den vulkanischen Hormonhusten.“

    Man muss den Drehbuchautoren wenigstens anerkennen, dass sie Tuvoks Pon Farr nicht vergessen haben. Ich dachte mir damals bei dieser Folge hier: Wenn sie jetzt eine Pon Farr Episode ohne Tuvok machen, und dann im Laufe der Serie (die 7 Jahre lief und damit Tuvok mindestens einmal in diesem Zeitraum Dampf ablassen muss) Tuvoks Pon Farr vergessen, dann wäre ich echt sauer gewesen.
    Kam dann aber zum Glück auf den letzten Drücker am Ende von Staffel 7.

  2. wrath-of-math sagt:

    Ist diese Lisa Klink eigentlich mit einem gewissen Monokel-tragenden Kommandanten eines deutschen Kriegsgefangenenlagers verwandt?

  3. flyan sagt:

    …heißt das, dass Tuvok während seiner Undercover-Mission beim Maquis sein vorherig letztes Pon Farr hatte? Da hätte man doch glatt die 5. Staffel komplett als Rückblende drüber machen können. Da wären uns einige andere Episoden-Perlen erspart geblieben.

    Lisa Klink… Wie schön wäre es, wenn sie als einzige für die mangelnde Qualität verantwortliche gewesen wäre! Aber die war ja nicht lange dabei (besser für ihren Lebenslauf!)

    Ich erinnere mich bei jedem Review mehr, wie ich damals als unkritischer Trekkie immer mehr das Interesse verlor. Eigentlich hätte man sich diese Serie echt stecken können. Enterprise war zwar nicht perfekt, aber dann doch viel besser. Nur hatte man als nicht-Fan kaum noch Notiz von dieser Serie genommen. Danke Voyager! Toll gemacht, Janeway!

    Gibt es eigentlich immer noch irgendwelche Unterschriften-Aktionen für eine achte Staffel und einen Voyager-Kinofilm? Ich würde das gerne BEWUSST BOYKOTTIEREN! Vor allem wäre es auch mal wieder was zu lachen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Garrett_Wang

    „1997 wurde Wang vom People Magazine unter die 50 schönsten Menschen der Welt gewählt.“… Aber noch hinter meiner damaligen Oberstufen-Englischlehrerin (63J. , unverheiratet) oder was? Gibt es dafür Belege? Is ja nich‘ wahr nich! Ne ne ne… Auf sowas muss man erstmal kommen!

  4. Exverlobter sagt:

    Jupp, das stimmmt. Deswegen musste ja auch Kes gehen. Man wollte ursprünglich Harry Kim aus der Serie screiben. Aber dieser scheiß Beauty-Contest hat ihn gerettet.

    • dingens sagt:

      wirklich? und ich dachte, meine Meinung von B&B hätte nicht tiefer sinken können…

      Antworten
    • peau-a-peau sagt:

      Ich finde es brutal wie Robert Picardo in so schlechten Geschichten verheizt wird. Aber irgendwie passt es leider zu Picardo, welcher Film/Serie war denn wirklich ein Hauch von Anspruchsvoll, in welchen er mitwirkte? Das er ein gutes Potential wurde ja bewiesen, dass er die Rolle des Doc noch ein wenig retten kann.

      e: War nich an dich direkt gerichtet, falscher ort gepostet.

      Antworten
  5. Raketenwurm sagt:

    >Diejenigen, die mir versprachen, dass es ab Staffel 3 aufwärts gehe, mögen sich bitte nach diesem Review in meinem Büro melden. Lasst mir vorher nur genügend Zeit, um meine Falltür ein wenig nachzuölen, ja?

    Wieso ? Passt doch ! Die ersten 18 Folgen der 2.Staffel haben bei Dir einen Gummiohrendurchschnittswert von 1.778 bekommen, die ersten 18 Folgen der 3.Staffel nun stolze 2.278, ein Wert der damit sogar über dem Gesamtdurchschnitt der 2. Staffel (2.24) liegt. Die Behauptung, daß Staffel 3 besser als 2 ist, bewahrheitet sich also – zumal ja jetzt noch ein paar total dufte Knallerfolgen kommen, wie die Fähnrich Kim Charakterepisode, sowie die von Bergh versprochenen Dinos…

    • Klapowski sagt:

      Eine interessante Auswertung, die Du da hast. Da ich allerdings schon ein paar Folgen weiter bin, müsste der Durchschnitt demnächst in ganz neue Tiefen abrutschen, in das selbst das strahlende Licht von TNG nicht mehr hereinscheinen könnte.

      Die bekloppten Dinos kommen also auch noch in Staffel 3? Man wird sehen, ob sich die Gummiohrenskala auf Dauer so niedertourig fahren lässt, ohne einen Getriebeschaden zu nehmen…

      Antworten

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