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Scheintod eines Franchise? – Die Datenanalyse zum Star Trek-Niedergang

, Scheintod eines Franchise? – Die Datenanalyse zum Star Trek-Niedergang

Bei Silvesterfeiern ist dies ein beliebtes Gesprächsthema: Wie erfolgreich ist eigentlich das neue Star Trek?
Nun, PC-Games.de und Bezahl-mich-fuer-Werbung-und-gib-mir-Tiernamen.com sind sich hier (un)erstaunlich einig: Noch nie sei Star Trek so erfolgreich, so teuer, so beliebt, mit so vielen Ablegern (wie eine Sumpfpflanze?), mit so viel Botschaft, begeisterten Fans und Halligalli auf dem Hexenberg ausgestattet. Wir wollen mit unseren bescheiden Mitteln herauszufinden versuchen, ob das stimmt.

Kleiner Spoiler: Wir konnten es nicht herausfinden. Aber wir haben eine starke Vermutung.


Dieser Text wurde von Sparkiller und Daniel Klapowski verfasst.

Zahlen, bitte!

Überraschenderweise rückt die Mutterfirma CBS nur selten handfeste Einschaltquoten raus. Und dann auch nur zum gleichnamigen Free-TV-Sender CBS:

So gab es bei CBS (ohne Abo, nur die erste Folge), Premiere, erste Staffel, 2017:
10 Millionen Zuschauer
https://www.vulture.com/2017/09/star-trek-discovery-premiere-ratings-cbs-all-access.html

Bei CBS (ohne Abo) hagelte es bei der ersten Folge, erste Staffel, im Jahre 2020 dann:
1,7 Millionen Zuschauer
https://www.giantfreakinrobot.com/ent/star-trek-discovery-ratings.html

Die erstmaligen 10 Millionen sind hierbei gar kein so übler Wert – lassen einem bei einem so großen Franchise wie „Star Trek“ aber auch nicht die Hutschnur vor Erstaunen hochgehen. Aber okay, bei jeder Serie muss sich das Gezeigte über die Zeit beweisen. Und im Idealfall mit jedem Jahr ein paar Zuschauer MEHR überzeugen.

Vor allem jene, deren Hobby mit dem Begriff „Mundpropaganda verbreiten“ zusammengefasst werden kann.

Zum Vergleich: Die erfolgreichsten Serien (aus 2020/2021) wie z.B. „FBI“, „CSI“ und andere Abkürzungen mit Mörderpistolen-Bezug schaffen gerne mal 10 Millionen – oder deutlich mehr. Und das auch am Ende ihrer Laufzeit, nicht nur bei der gehypten Pilotepisode.

Und vielleicht – wenn wir mal ganz verrückt sind – auch noch 1-2 Jahre später, bei einer Wiederholung.

Dagegen stinkt „Discovery“ bei CBS (ohne Abo) in der letzten Folge der ersten Staffel (2020) schon deutlich ab:
1,6 Millionen Zuschauer
https://tvseriesfinale.com/tv-show/star-trek-discovery-season-one-ratings/


Gestern, Heute, Borgen

Klar, das Geschäft hat sich über die Jahrzehnte geändert. Wo man früher auf die Zahlen kurz nach der Ausstrahlung schielte, muss man heute einen ganzen Sack an Streaming-Zahlen und Mehrfachauswertungen auswerten. Und diese werden dann auch noch ANDERS berechnet. So stellt sich z.B. immer wieder die Frage, wie Netflix aktuelle View-Zahlen ermittelt: Gilt ein Produkt als „angesehen“, wenn es komplett geguckt wurde? Oder nur wenige Sekunden? Zur Hälfte? Bei Mondschein oder nur dann, wenn man dabei eine Sahnetorte in der Hand hält?

(Was bei klassischen 90er-Trekkies eh als gegeben gelten sollte.)

Und im Zweifel zählt sowieso nicht, welche Folge wie lange GESCHAUT (oder vorgespult) wurde, sondern nur, ob der Streamingdienst genügend aktive KUNDEN behält. Wozu dann wohl auch ich eine Weile gehörte, da ich mir „Discovery“ auf Netflix LEGAL und auf DEUTSCH anschauen wollte. (Ich habe zur Buße natürlich 20 Ave Maria gebetet. Und auf Netflix 50 alte DS9-Episoden nachgeholt.)

Somit landen Serien – oder besser: „MARKEN“ – dann in einem komplizierten Zahlenbrei, bei dem man mittels irgendwelcher Kennziffern darstellen muss, wie wahr(scheinlich) es nun ist, dass nun EIN bestimmtes Produkt beim Erfolg „mitgeholfen“ hat. Sprich: Psychologie-Abbildung durch Zahlen. Erfolgsmessung durch Schätzung.

Unterstützt oder sabotiert von Marketingfritzen, vergangenen oder zukünftigen Rechteinhabern, Kapitalinteressen, Fusions-Hanseln und Menschen, die stets darauf verweisen, wie groß die Marvel-Filme nach den ersten Jahren geworden sind. Stichwort: „Cinematic Universe“, wo alles dramaturgisch (und finanziell) mit allem zusammenhängt. Völlig unabhängig vom Beklopptheitsstatus der einzelnen Geschichten.

Und das war auch von Anfang an das erklärte Ziel von Kurtzman und seinen Schreiberlingen… Eben ein „Gesamtkunstwerk“, bei dem man schon wegen der epischen Endlos-Geschichten und Querverweise 2-3 biblische Ewigkeiten am Produkt kleben bleibt.

Und somit war – und ist – es durchaus logisch und verständlich, dass man trotz möglicherweise überschauberem Erfolg erst mal eine Weile weiter“baut“.

Eben an jenem herbeigesehnten „Cinematic Universe“ für Leute, die Sachen schon für zusammenhängend halten, weil alles GLEICHMÄßIG bunt ist.

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Zum Vergleich die Ratings der alten TNG-Staffeln Quelle). Die gestrichelte rote Trendlinie über 7 Millionen ist hier besonders interessant. Und die Tatsache, dass eine Episode DISCOVERY locker das 8- bis 9-fache kostet? Wenn auch nicht inflationsbereinigt.


Objektiver als die Marketing-Zahlen?

Doch Zahlen der Streaminganbieter sollte man eh nicht vertrauen – wie auch immer sie intern von Exceljongleuren zusammengerührt werden.

Umso interessanter, da wesentlich unparteiischer, ist unserer Meinung oft der Nachfrage-Index bei „Google Trends“. Und der belegt vor einem eines: Seit der Premiere von „Star Trek Discovery“ geht es mit dem Franchise rein vom Zuschauer-Interesse her den Bach runter. Einem Bach mit einem sehr halsbrecherischen Wasserfall am Ende:

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Das Suchinteresse der ersten Disco-Folge stellt darin mit dem Wert „100“ quasi den Goldstandard dar. Das bedeutet, mehr Star Trek-Interesse gab es bei Google danach nicht mehr.

Hier ein paar High-, bzw. Lowlights:


100 = USA-Premiere (Free-TV) Star Trek Discovery, 24. September 2017

59 = USA-Premiere (All-Access) Star Trek Picard, 24. Januar 2020

6 (!) = USA-Premiere (All-Access) Star Trek Lower Decks, 6. August 2020

19 = USA-Premiere (Paramount+) Star Trek Strange New Worlds, 5. Mai 2022

„Star Trek Prodigy“ kam zum Zeitpunkt der Premiere am 28. Oktober 2021 auf P+ auf eine knackige „2“ und wird daher, wie auch von den Fans, nicht weiter erwähnt.


Nicht viel anders sieht es in Deutschland aus. Nur dass wir für unseren kahlköpfigen Captain wohl einen etwas größeren Stein im Brett haben (sagt man das so?!), wodurch dessen Premiere und das spätere Interesse etwas stärker ausfiel:

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Wirklich allumfassende Zahlen sind – wie oben erklärt – natürlich kaum zu bekommen. Man müsste schon alle Daten von Amazon, CBS, den Datenträgerverkäufen, Netflix und (natürlich!) Pluto TV zusammenkratzen, um irgendwie beurteilen zu können, wie erfolgreich etwas ist.


Ist das persönliche Umfeld wirklich als Indikator ausgeschlossen?

Teilweise genügt aber auch eine Stichprobe im eigenen Umfeld, um zumindest eine Tendenz auszumachen. So erlebte ich damals z.B. mit, dass anfangs nur ICH die Serie „Game Of Thrones“ kannte. Heute aber auch meine 60-jährigen Arbeitskollegen ein Liedchen darüber singen können. Nämlich das von Eis und Feuer. Was dann auch ziemlich genau den Erfolg der Serie abbildet…

Im Vergleich dazu sehen die Guckzahlen zu „Discovery“ extrem mager aus. Von 4 Menschen in meinem Umfeld hat niemand die Serie nach der zweiten Staffel weiter geschaut. Teilweise spielte hier nicht mal tiefe Abneigung eine Rolle – man „vergaß“ einfach irgendwann, das Produkt weiter zu konsumieren.

Und auch, wenn subjektive Empfindungen nicht überbewertet werden sollten, so muss man feststellen, dass das „Goldene Zeitalter für Trekkies“ irgendwo zwischen zwei que(e)rsitzenden Pupsen verlaufen muss.

Wobei es extrem interessant ist, wie die Presse das alles formuliert…

Wer UNS übrigens vorwerfen sollte, zu wenige (oder zu schlechte) Zahlen zu verwenden, sollte nicht vergessen, dass allgemein GAR KEINE verwendet werden:

– So ist z.B. der wahnwitzige Erfolg(?) von „Strange New Worlds“ nach aktueller Lesart vermutlich der Grund dafür, dass der 4. Film erneut auf die Freigabe wartet?

– Und dass man SOFORT eine weitere Staffel nachschob, war dann auch der Beweis, wie toll „Strange New Worlds“ ankam?

Zitat: „The series quickly rocketed to the top of the offerings by Paramount+ and created many new Star Trek fans. There’s little doubt about it; it was an unequivocable success.“

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Carol Kane als Chef-Ingenieurin Pelia in Staffel 2… Dieses Bild hat mich tatsächlich überrascht! Trekkiger sah New-Trek selten aus? Allerdings täuscht das Marketing-Team bereits seit Jahren vor, dass es jetzt (endlich! final! ganz ehrlich!) wie die alten Episoden sein werde! Fast nicht geflunkert, ey!

Klar, eine zweite Staffel ist KEIN mieses Zeichen. Allerdings befinden wir uns heutzutage schnell in einer Phase der Selbst- und Fremdtäuschung, die skeptisch macht.

So wurde ja auch die dritte Picard-Staffel gedreht, bevor die zweite überhaupt Quoten abliefern konnte. Auch laufen Verträge inzwischen so lange (Kurtzman und Patrick Stewart!), dass den Verantwortlichen gar keine andere Wahl bleiben dürfte, als manchmal einfach weiterzumachen.

Und wie würde das vor den Geldgebern, Aktionären und Pressevertretern aussehen, wenn auch nur EINE der angeblich superkrassen Trek-Serien wegen mangelnder Klickzahlen abgesetzt würde?! Wo sich doch Kurtzman und/oder J.J.Abrams seit Jahren endlich den 4. Trekfilm erhoffen? Auch ich würde da sicherlich in den sauren Apfel beißen und für die erhofften 600 Millionen Einspiel-Millionen eine 100 Millionen teure Trek-Staffel „ertragen“, die Plus/Minus Null einfährt.

Alles natürlich rein spekulativ. Wir reden von Logik; tolle Zahlen gibt es ja kaum, wie mehrfach erwähnt.


Weitere Bausteine zur realistischen Betrachtung

Die „Lower Decks“-Pilot-Premiere (August 2020) hatte im Kanada Free-TV (CTV Sci-Fi+) eine Zuschauerzahl von 527.000.
Folge 2 bekam ca. 484.000 beisammen.

Zum Vergleich:
Die niedrigste Episode von South Park Staffel 23 lag bei 657.000.
Die geringste Zahl bei den Simpsons betrug 1,348 Millionen.
Quelle

Man muss angesichts dieser Zahlen nicht von einem Desaster ausgehen, aber der erwartete Megaerfolg sind die neuen Serien NICHT. Egal, wie viele „Endlich auch Transgender dabei!“-Artikel teils täglich in meiner News-Übersicht nach oben gespült wurden. Noch krasser ist jedoch, dass eine Folge „Discovery“ um die 8-9 Millionen Dollar kosten soll (Wikipedia/Google). Wenn das stimmt, wäre das ist nicht weit entfernt von den teuersten Serien aller Zeiten.

Und auch, wenn wir die genauen Zahlen nicht kennen, kann ja jeder mal ausrechnen, wie viele CBS- bzw. Paramount-Abos man für eine Staffel abschließen müsste. – Wobei deren Gebühr ja noch für 4 weitere neue Serien pro Jahr sorgen muss…

Aber okay, Paramount+ hat angeblich bereits 40 Millionen Kunden. In den USA, Kanada, Lateinamerika, den skandinavischen Ländern und Australien.

Das wäre viel Holz, WENN man es denn unkritisch betrachtet. In der Realität stellt sich mir die Frage, über welchen Zeitraum hier gemessen wurde. Und wann wurde wieder gekündigt? Wurde der „kostenlosen Probezeitraum von einer Woche“ sogar in irgendeiner Form eingerechnet? Wurden Abonnenten, die für Monate pausierten, danach erneut als Abonnenten eingerechnet?

Hier ist auf jeden Fall noch viel Luft nach unten… Und ein Beweis, dass irgendwer wegen/trotz der Trek-Serien eingeschaltet hat, ist dies natürlich auch nicht.


Deutschland, deine Trekkies

Laut einem Werbe-Artikel für Discovery ist die Serie die „meistgesehene Serie auf Paramount+“. Was man auch übersetzen kann mit: „Quoten der restlichen Serien NOCH schlechter“?
Collider.com

Was den deutschen Markt angeht, haken wir einfach mal ein paar Grunddaten ab:

So hat die Discovery-Premiere im Free-TV auf Tele 5
ca. 730.000 Zuschauer generiert. Im März 2022…

Was ich persönlich sogar für recht HOCH halte. Was sich dann allerdings wieder gibt, wenn man die ca. 410.000(!) für „Raumschiff Enterprise“ und „Stargate“ betrachtet. Für die vermutlich zwanzigste Wiederholung seit den 90ern, wohlgemerkt.
(Quelle)

Übrigens gab es danach noch ca. 410.000 Zuschauer für das Free-TV-Finale der ersten Disco-Staffel…
(Quelle)
Also waren noch ca. 56% der ursprünglichen Zuschauer übrig. Eine nicht unübliche Zahl für „neue“ Shows, allerdings auch weit entfernt von „KULT“, „HYPE“ oder „AUSRASTENDEN FANS“.


Fazit:

Trotz der kaum verfügbaren Zahlen wirkt das alles nicht gerade nach dem Heilsbringer der SF-Landschaft. Zumal weitere Indizien (Amazon/Netflix/Pluto TV-Wechsel, praktisch kein Merchandise, dürre Kommentarzahlen auch auf größeren Review- bzw. News-Webseiten) nicht gerade das Gelbe vom Ei vermuten lassen.

Somit wollen wir auch nur festhalten, was eigentlich jedem normalen Menschen klar sein sollte: Von der popkulturellen Wegweisung eines TNG oder TOS ist das neue Trek meilenweit entfernt. Da helfen auch nicht aufgeregte Artikel à la „Noch nie war das Franchise so erfolgreich“.

Zu einem Phänomen à la „Marvel“ oder „Star Wars“, „GoT“ oder „Breaking Bad“ fehlen hier einfach die Hinweise. Und zwar in der REALEN Welt, nicht bei gekauften Jubeltexten.


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Artikel

von Klapowski am 15.10.22 in Star Trek

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Kommentare (22)

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  1. JP1957 sagt:

    Vielen Dank für die interessanten Zahlen … und die Arbeit, die dahinter steckt.

  2. Agentbauer sagt:

    Auch von mir vielen Dank für die aufbereiteten Zahlen und die daraus abgeleiteten Resultate. Bis auf die Zahlen von Tele 5 gibt es also wirklich fast nix belastbares.
    Ich wüsste aber gerne mal, ob Tele 5 DISCO zum Kauf der Rechte von TOS, TNG, DS9, VOY und ENT dazubekommen hat, oder für einen sehr geringen Preis, da sie jetzt scheinbar alle DISCO Staffeln nacheinander versenden..PIC haben sie ja wohl auch erstanden.
    Das kommt mir alles so vor, als ob CBS die NuTrek Serien überall wie sauer Bier anbietet und außer Tele 5 keiner mag, nachdem sich RTL2 mit PIC keinen Quoten Gefallen getan hat…

  3. Bortus Reynolds sagt:

    Ich glaube die Quoten sind (den Senderbossen) ziemlich egal – die einzige Mission war und ist es, Content für den Streaming-Dienst zu kreieren, weil Streaming die Zukunft ist (oder als solche gesehen wird) und solange es einfach neuen Krempel dafür gibt – besonders bei Markennamen wie Star Trek -, mit dem man hin und wieder mal bei Staffelpremieren werben kann, sodass neue Kunden angelockt werden, von denen die Hälfte dann vergisst das Abo wieder zu kündigen, ist das alles ein Erfolg. Qualität ist da gar nicht bedeutend, hauptsache Quantität. Ein Hit wäre sicher erfreulich, aber solange man in zwanzig Jahren noch existiert, konkurrenzfähig ist und dann eventuell sogar mal positive Zahlen schreiben kann, ist die Verschuldung zu Anfang bestimmt unbedeutend (aus Sicht der Bohnenzähler). Weshalb ich auch kein bisschen verblüfft bin, dass man weiterhin viel Geld in die „Trek“-Serien pfeffert.

  4. flyan sagt:

    ich finde Tele5 ja sogar ganz sympathisch, aber dass die Erstausstrahlung auf diesem Sender läuft, spricht an sich schon Bände…

    Ich bin sicherlich der aktivste Star Trek Anhänger in meinem Umfeld, seit jeher gewesen. Selbst ich habe Discovery nicht mehr weiter geschaut nach wenigen Folgen. Ein Kollege, geboren in den 90ern, versteht jede noch so spezifische TNG Referenz, aber Discovery oder Star Trek: Picard kennt er gar nicht.

    Die abschließende Einschätzung am Ende des Artikels teile ich. Das aktuelle Trek hat keine Relevanz.

  5. Thomas sagt:

    Das ist zukunftia. Witzig, satirisch und dann auch mal ernst mit Fakten.

    Ich hab hier auch einen: seit Nemesis und dem Ende von Enterprise ist die Ära der ST Filme und Serien Dank Kurtzman und Co. im Niedergang.

    • Sparkiller sagt:

      Die Neu-Trek-Filme sehen recht ähnlich aus, was das Einbrechen des Interesses angeht:

      100 = Star Trek 2009
      25 = Into Darkness
      20 = Beyond

      Und soooo viel Geld haben die wohl auch nicht gemacht, wenn man das Budget einrechnet und die „Dasselbe nochmal für Werbung“-Regel:

      https://www.boxofficemojo.com/showdown/sd1765668356/?ref_=bo_shs_sd

      Antworten
    • Donald D. sagt:

      Danke für diesen interessanten Artikel. Da zumindest bei den Kinofilmen ja ein paar Zahlen vorliegen und bis auf „In die Dunkelheit“ kein Film ein ansehnliches Plus gemacht hat, erkennt man, daß JJ- und Kurtzschniedelwutzman-Trek kein großer Erfolg ist. Solange wie die Filme so teuer sind, wie ein „Fluch der Karibik“, aber nicht einmal die Hälfte einspielen, sollte Paramount auf Kinoexperimente verzichten, was sie, zum Glück, auch tun. Da hat sich die 0815 Kirk Kopie Pine mächtig verzockt.
      Und noch etwas: Hört bitte nicht auf, die Serien zu verreißen. Ich schrieb schon beim PIC-Trailer, daß das sehr schade wäre. Nehmt wenigstens noch Schong Luck Pickert weiter auseinander. Disco könnt ihr Euch wohl sparen, weil das von den Zukunftia-Lesern kaum mehr einer schaut und auch in meinem Bekanntenkreis haben 8 von 10 Trekkies vor dieser Heule-Hexe das Weite gesucht.

      Antworten
  6. BigBadBorg sagt:

    Sehr schöner Artikel, gut geschrieben! Vielen Dank!

  7. Dominion sagt:

    Also ich fur meinen Teil bin wohl hier eine Ausnahme, ich mag DSC, ich mag im gewissen Sinne LD, und auch irgendwie PIC.. PROD kenne ich dje ersten 5 Folgen und finde sie gut, die Serie. SNW, kenne ich noch nicht, Short Treks, nur die erste Staffel aber ajch ganz gut…

    Nichtsdestotrotz, ich mag das alte Trek bisher immer nkch lieber und The Orville :)

  8. Sascha sagt:

    Ich finde es ja schon alleine bezeichnend, die Kommentare hier bei Zukunftia zu betrachten. Jede einzelne Orville-Besprechung hat mehr als 150 Kommentare, die Star Trek Serien dümpeln bei um die 10 herum. Selbst das Staffelfinale(!) von Strange New Worlds, über das man mit Sicherheit das ein oder andere Wort verlieren könnte, bringt grade mal 27 Kommentare auf die Waage.
    Entweder hat niemand mehr Lust, über Star Trek zu reden, oder an „The Orville“ scheiden sich dermaßen die Geister, dass unter den Besprechungen bis aufs Blut diskutiert wird, aber den Eindruck habe ich (bis auf wenige Ausnahmen) eigentlich nicht.
    Vielmehr ist es so, dass „The Orville“ gerade in dieser Staffel den Stuff liefert, den eigentlich die Serienvorlage bringen müsste. Nämlich Episoden, die zum Nachdenken und Drüberreden anregen.
    Wenn es CBS/Paramount nur um Content fürs Streamen geht, hätte ich einen Tipp: Für den (angeblichen) Preis von zwei Folgen Discovery könnte man locker DS9 und VOY in HD konvertieren und damit 348 Folgen (a 45 minuten = 261 Stunden) hochauflösendes (und im Fall von Voyager hocheinschläferndes) Star Trek bekommen.
    Und ich möchte hier auch hier eine Lanze für „Prodigy“ brechen. Wenn wir uns einmal vom Clonewars-Planeten gelöst haben, ist das Star Trek vom Feinsten. Ich gehe sogar soweit zu behaupten: Das ist das beste Star Trek seit dem Ende von DS9. Wir sehen eine Crew, die zusammenwächst und „Time Amok“ gehört m.E. zu den Top10 Star Trek Episoden aller Zeiten. Eine derart gute SciFi Story in 24 Minuten gepackt mit Charakterentwicklung und Momenten, die zum Nachdenken anregen und das ohne die Hektik von Lower Decks.
    PS: Wo ist der Artikel über das Hickhack um das „Babylon 5“ reboot? ;)

    • JP1957 sagt:

      Wer sollte den schreiben?

      KlapoKiller sind durch die Reviews zu Discovery, Picard und Lower Decks am Rande des Nervenzusammenbruchs, Serienfan hat nach einem Nervenzusammenbruch Zukunftia verlassen und sich auf Der Ich geflüchtet, wo ihm niemand mehr widerspricht und alle anderen potentiellen Schreiber leiden nach den Kommentarschlachten um die 3. Orville Staffel unter Blutarmut.

      Blieb allenfalls G.G.Hoffmann, der daran nicht beteiligt war.

      Antworten
  9. G.G.Hoffmann sagt:

    Serien, die für Streamingdienste produziert werden, scheinen sich von den üblichen Erfolgsmaßstäben zu entkoppeln. Anders ist nicht erklärlich, weshalb auch nach fünf Jahren immer noch so viel Geld in Kurtzman-Trek gepumpt wird. Falls es stimmt, dass eine Episode der Realserien 8-9 Millionen kostet (+ Marketing?), hätten CBS/Paramount – zurückhalten gerechnet – bereits über eine halbe Milliarde dafür ausgegeben.

    Andererseits soll bereits Berman-Trek vor bald 30 Jahren 1,5 Mio. pro Episode gekostet haben, bei 52 Episoden pro Jahr, solange jeweils zwei Serien gleichzeitig liefen. Machte also damals schon 75 Millionen pro Jahr. Inflationsbereinigt wahrscheinlich mehr als heute Kurtzman-Trek pro Saison.

    Nun, irgendwie scheint es sich zu „rechnen“, was auch immer man darunter heutzutage versteht. Star Trek ist ja, wie in dem Artikel gut herausgearbeitet, nur ein Baustein im Streamingbrei. Langfristig, auf 20-30 Jahre betrachtet, wird Star Trek immer irgendwie durch weltweite Lizenzen Geld abwerfen, weil es offenbar immer noch genug Trottel gibt, die sich eine Tilly-Figur ins Regal stellen, den Soundtrack der 2. Picard-Staffel in der exklusiven Sammleredition auf Vinyl kaufen oder Star Trek „Romane“ lesen.

    • Klapowski sagt:

      Finde das interessant:

      „Andererseits soll bereits Berman-Trek vor bald 30 Jahren 1,5 Mio. pro Episode gekostet haben, bei 52 Episoden pro Jahr, solange jeweils zwei Serien gleichzeitig liefen. Machte also damals schon 75 Millionen pro Jahr. Inflationsbereinigt wahrscheinlich mehr als heute Kurtzman-Trek pro Saison.“

      So habe ich das noch nicht betrachtet. Und wollte es gleich mal nachrechnen:

      – Bei 1,5 Mio x 48 Episoden im Jahr wären das 72 Millionen (bei Old-Trek) pro Jahr.

      – Das wären inflationsbereinigt ( https://www.smart-rechner.de/inflation/rechner.php ) bei 3% ungefähr 157 Mio. Habe mal über 25 Jahre gerechnet…

      Bei den Kurtzmanserien belaufen sich die Kosten bei DREI laufenden Real-Shows auf 255 Millionen.
      Bei ZWEI immerhin nur auf 170 Mio.

      Heißt also: Selbst inflationsbereinigt (wenn ich denn richtig gerechnet habe + Marketing fehlt auch noch?) könnte Old-Trek auf das JAHR gerechnet ein paar Millionen günstiger gewesen sein.

      Aber ist ja eh die Frage, was man als Kennziffer nimmt? Bei z.B. einem Preis pro Episoden-MINUTE dürfte Kurtz-Trek definitiv den Vogel abschießen. Inflation hin oder her.

      (ca. 170.000 pro Minute bei Kurtz, ca. 33.000 bei Berman)

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      Wobei wir und der Rest der kritischen Star Trek Welt ja bereits Ende der 90er/Anfang der 2000er den finanziellen Tod von Star Trek herbeigerechnet haben, weil sich die letzte DS9-, die letzten 2 VOY-Staffel und ENT insgesamt einfach nicht rechnen DURFTEN und sich der Erfolg des gesamten fast 60-jährigen Franchise eigentlich nur auf sieben gute TNG-Jahre gründet, während den Rest niemand geschaut hat.

      Ich weiß ja nicht, wie die rechnen oder ob ganz Hollywood eigentlich seit 120 Jahren ein gigantisches Schneeballsystem ist oder eine wilde Mischkalkulation dafür sorgt, dass am Ende immer ein wenig übrig bleibt. Aber ich könnte mir das so vorstellen:

      – TOS- und TNG-Sende/Streaming-Lizenzen als Zugpferde werden alle 3-4 Jahren an ca. 150-Sender weltweit neu verhökert, je nach Größe des Landes und der Beliebtheit des Franchises dort.

      – Nordamerika, UK, Australien, Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien liegen wahrscheinlich weit vorn, an Kongo und und Weißrussland muss man günstiger verkaufen.

      – Dann zahlt eben Sender X beispielsweise (keine Ahnung) vielleicht 4.000 oder 4 Millionen für 4 Jahre TOS/TNG und noch mal 3000 bis 3 Millionen für den unbeliebten Quatsch von DS9 bis PIC oben drauf. Und falls die Senderchefs keine Ahnung haben („Hier Discovery, voll erfolgreich und bunt!“ – „Geil. 20 Staffeln, bitte!“) vielleicht auch etwas mehr. Auch egal, weil man ja nächstes Jahr für Sender Y arbeitet.

      – Das auf 150 Länder gerechnet macht dann für CBS/Paramount Betrag X pro Jahr. Jahr für Jahr, 50 Jahre lang oder länger.

      – Dann kommt ein ALG-II-Aufstocker (bekannt aus „Armes Deutschland“) und hat eine geniale Idee für seine Ich-AG. Er will Morn auf Tassen drucken und damit Multimillionär werden, weil Morn voll beliebt und Tassen immer kaputt gehen. Lizenzkosten für 20.000 Tassen auf Kosten des Jobcenters: 40.000 Euro.

      – Der Aufstocker hat mit seiner pfiffigen Idee ca. 155.405 Nachahmer auf der ganzen Welt, die Tilly oder Captain Pike auf Schlüsselanhänger und Pizzaschneider drucken lassen möchten.

      – Zusätzlich lässt man noch 140.235 Leute abmahnen und zahlen, die Neelix ohne Lizenz auf T-Shirts gedruckt haben.

      Etc., etc. Hauptsache, die Sache bleibt irgendwie am Laufen. So 80 Millionen pro Season scheinen vor diesem Hintergrund doch eher Peanuts und der Inhalt und unmittelbare Erfolg der Serien auch egal.

      Der arme Berman hatte damals doch auch gar nicht diese Absatzmöglichkeiten. Kein Internet, 2/3 der Welt wusste nicht mal, was Fernsehen ist oder hat es nicht empfangen. Da war man froh, wenn man ein paar VHS-Kassetten in Nordamerika und Europa sowie einige Actionfiguren in den örtlichen Spielwarenläden loswurde. In den hippen Buchläden konnte man sogar Disketten mit Star-Trek-Games erwerben. Da waren 33.000 Dollar pro Sendeminute voll viel Geld, während Kurtzman „live“ im Senegal und der DDR empfangen wird und sich darüber freuen kann, über zehntausende Online-Shops weltweit x Fanartikel pro Sekunde zu verkaufen.

      Glaube, das wird einfach ganz anders kalkuliert als vor 30 Jahren.

      Antworten
    • G.G.Hoffmann sagt:

      Und was immer Playmobil dazu bewegt hat, Star Trek ins Programm zu nehmen, oder TUBBZ, Star-Trek-Badeenten zu verkaufen (WIE GEIL IST DAS DENN BITTE??? * kauft alle *) oder diverse Firmen, Discovery Merchandise anzubieten (einfach mal bei Amazon suchen, OMG…!), solche Lizenzen bekommt man bestimmt nicht für 100 Euro.

      Antworten
    • Dominion sagt:

      interessant wie hier Menschen einfach als Trottel Bezeichnet werden die Tilly mögen… Also weil es Leute gibt die mit DSC und Tilly was anfangen können sind sie Trottel?

      man muss kurtzman Trek nicht mögen, aber niemand hat beleidigt zu werden, egal ob man kurtzman heißt, DSC mag, oder Tilly etc.

      Geschmack ist immsr noch relativ…
      ich gönne Leuten ja auch ihre Serien, die ich nicht mag… :)

      Antworten
  10. Jürgen Plewka sagt:

    Wenn ich das hier alles so lese – könnte Seth dann die Orville nicht einfach in ein Paralleluniversum reisen lassen, in dem es die Sternenflotte gibt und sich von Paramount engagieren lassen (für nen Appel und ein Ei).

    Dann ging es wenigstens weiter als Teil des Star Trek Franchise.

  11. MFKNE sagt:

    Hallo,

    Also ich hoffe doch das war Satire, dass Star Trek noch nie so erfolgreich war, von PC Games und Co, aber würde mich nicht wundern, wenn sie das behaupten, ich warte immer noch auf Looper die einem erklären, warum das neue Star
    Trek das beste aller Zeiten ist und warum wir das aktuell noch nicht verstehen oder die wenigsten.

    Ich habe mich dann doch mal gefragt, was ist Star Wars wert, direkt ganz oben wird mir gesagt 42 Milliarden US-Dollar (1.05.2017). Harry Potter soll angeblich 25 Milliarden US-Dollar sein (01.05.2017). Wenn ich dem Link dann noch Folge ist der Gesamtumsatz bis heute bei Star Wars auf 68,7 Milliarden. (Wenn ich das richtig verstehe)
    https://de.statista.com/infografik/24270/medien-franchises-mit-dem-groessten-gesamtumsatz/#:~:text=Aber%20auch%20Star%20Wars%20(68,Anpanman%20(44%2C9%20Mrd.

    Dann dachte ich mir, gebe ich doch mal Star Trek ein, was ich dort finde, und das Letzte, was ich dazu finden kann, ist aus dem Jahr 1993 (Kopiert und eingefügt. Star Trek wurde zur lukrativsten Einnahmequelle für Paramount Pictures, dessen Einnahmen aus dem Verkauf der Fernsehserien, Kinofilme und Merchandising-Artikel 1993 auf über eine Milliarde US-Dollar geschätzt wurden. Google.)

    Gehe ich auf Tele 5 Videotext (Ja das gibt es noch) folgende Zahlen eingebe 195 dann komme ich auf die Anrufer zahlen für die beliebteste Star Trek Serie. Voyager aktuell auf Platz 1 nach Anrufern (schnell 4 Anrufer zusammen kratzen dann bekommen wir die Originalserie auf Platz 1) Ich beobachte das doch schon länger etwa 2 Monate.
    Star Trek Anrufe 269, Next Generation 227, Deep Space Nine 225, Voyager 272, Enterprise 100, Discovery 66.

    Was ich damit ausdrücken will, ist halt eins, Star Trek ist eine Welt bekannte Marke und wie schafft es eine Firma mit so einem großen Namen kein Geld wirklich verdienen zu wollen? Die meisten Artikel, die man im Internet finden kann, sind halt von Fans größtenteils gemacht? (So erfolgreich wie nie das ich als Firma keine Produkte auf den Markt werfen muss, weil kein Geld will)

    Aber gehen wir mal weg vom Internet, gehen wir doch einfach mal in die Stadt, was finde ich in den Geschäften überall? Pokémon, Star Wars, Harry Potter, aber was gibt es groß jetzt außer (bluebrixx) über Star Trek? Bei dem Geschäftsmodell wundert es mich nicht, wenn tatsächlich mal jemand fragt, was ist Star Trek in 30 Jahren, die Kinder in meinem Umfeld können damit nichts mehr anfangen (keine Kinder von 5, rede schon von 10 bis 18), ob von meinen Geschwistern, die Kinder sind oder von Freunden. Die wollen alle heute nur noch Star Wars und Marvel und Pokémon, aber Star Trek? Klar wir können uns im Altersheim bald versammeln und dann dort 24 stunden alte Serien ansehen und in den pausen hole ich meine Pokémon Go App raus und fahre einmal im Kreis mit dem Rollstuhl. (So erfolgreich wie nie)

    Also wenn PC Games, das wirklich ernst meint, noch nie sei Star Trek so erfolgreich gewesen, dann muss es vorher schon im Scheintod gewesen sein, auch in den 90ern. (auf beliebt gehe ich erst gar nicht ein)

    PS: Fällt mir gerade mal spontan ein, fragt doch mal die Kinder von heut, ob sie überhaupt noch Flash Gordon kennen, und ja er war mal früher in weiter Vergangenheit vor dem Film auch bekannt als Comic und sogar Zeichentrick Serie.

    Die 40 Mio. Abo zahlen bezweifle ich auch stark, ich weiß noch als vor 2 Jahren? Final Fantasy 14 gespielt habe, hieß es auch 20 Mio. Spieler, ja, die waren aber nicht alle aktiv. Das waren die jemals abgeschlossenen Abos, die es für das Spiel gab, glaube letztes Jahr waren es 25 Mio. habe ich da aber noch gespielt? Nein, würde ich da mitgezählt, trotz inaktivem Abo? Ja.

    Was ich damit sagen will, ist am Ende, keine Ahnung woher die Filmstudios teilweise ihr Geld bekommen, wenn sie keine wirklichen Produkte auf den Markt hauen (so erfolgreich wie nie), um Serien wie Discovery zu produzieren. Wenn ich mir Star Wars, Pokémon oder sogar One Piece ansehe, was es dort alles gibt und das auch schon 20–25 Jahre? Es gibt sogar Bettwäsche. (Okay einen Picard will ich jetzt nicht unbedingt auf meiner Bettwäsche, aber ihr versteht schon, auf was ich hinauswill.)

    Und ja, ich sehe Erfolg mit dem Wert der Marke zusammen. Und wenn ich dann keinen wirklichen wert finde am Ende, für das Gesamtwerk Star Trek kann es auch nicht mit den aktuellen Produktionen das Erfolgreichste sein an einnahmen.

    Wollte eigentlich nicht so lang werden, aber das erfolgreich wie nie. Wenn die das wirklich ernst meinen, frage ich mich doch am Ende wie viel bezahlt man den Menschen dort, die sich als Freie Journalisten schimpfen, damit sie sowas behaupten.

  12. Zuse sagt:

    How Will I Laugh Tomorrow When I Can’t Even Smile Today – Ein fröhliches Lied der Suicidal Tendencies (Ich bringe keine Links mehr).

    Was 2003 mit nBSG eine gute Idee war, direkt nach 9/11 mit in der Story aus 15 Mrd. Toten eine Depri-Story zu machen statt der cheesy Serie aus 1978, wird seitdem bei jedem Scheiß vergewaltigt und „neu“ gezeigt – Was war ich begeistert über das „Frak Earth“ Graffito damals.

    ST ist mehr als scheintot.

    Wie alle hier wissen, laufen auf Tele5 alle 3 TNG-Serien ab 17.00 und dazu am Montag danach STD und 2 Folgen OST. Riecht für mich nach, STD muß auch unters Volk (Korb-Verkauf).

    Was kommt noch unter dieser Verbratung?

    • Donald D. sagt:

      Na, was wohl? Pickert! Die Rechte hat Tele5 m. W. schon. Und auf Nickelodeon kommt eine dieser Trickfilmserien, ich glaube Prodigy. Mir ist das aber egal. Durch Pickert quäle ich mich noch durch. So oder so ist da ja ein Ende abzusehen. Ich glaube auch nicht, daß Steward den Pickert nur so spielt, sondern so langsam wirklich senil-konfus wird. In „Fremde neue Welten“ werde ich mal reinschauen, wenn’s nicht gefällt… tschüß! Star Trek „Mehr als scheintot“? Mmmh… kann sein. Allein vom Merchandising her, gab es nach Voyager nicht mehr allzuviel. Und wenn doch, dann waren es überwiegend Artikel zu TOS und TNG. Den J.J.-prise Krempel konnte Playmates einstampfen und zu den neuen Serien gibt es ja bisher auch nicht viel.

      Antworten
  13. verwirrter Gast sagt:

    Der beste Maßstab für Qualität ist meiner Meinung nach schlicht ihre Zeitlosigkeit. Und beim „neuen“ Star Trek kann ich mir nur schwerlich vorstellen, dass es auch dafür in 20 Jahren noch eine große Fangemeinde geben wird – und die Serie auch dann, immer noch, häufig und erfolgreich ausgestrahlt werden wird.
    Gilt dann so praktisch auch für alle anderen Medien.
    Bei Computerspielen fällt mir da z.B. auch auf Anhieb die Gothic-Reihe ein. Gothic 1 und 2 genießen ja wirklich einen absoluten Kultstatus (zumindest in Deutschland). Aber wie verhält es sich mit Gothic 3? Das Spiel wurde ja ebenso von Einigen gelobt, war für Andere hingegen aber auch einen riesen Enttäuschung Und aus heutiger Sicht kann man wohl ziemlich eindeutig sagen, dass Gothic 3, im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen tatsächlich doch nur noch eine weitaus kleinere Fangemeinde besitzt.
    Oder man denke nur an die „großen“ Jugendstars im Musik Business.
    Nehmen wir mal die „Backstreet Boys“. Scheussliche Musik, auch damals schon. Aber für eine gewisse (weibliche) Klientel waren damals wohl auch eher andere „Werte“ entscheidend, warum man sich so sehr für diese Jungs begeisterte. Tja, heute sind sie nicht mehr süß und knackig die Jungs. Und was ist geblieben? … Nicht viel … Im Radio hört man sie ja heute doch eher selten…

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