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Klapos Telekolleg: Quantenphysik für Doofe

Während wir noch immer auf Städte im Weltraum warten und die Photonen unserer Nachttischlampe in Torpedos stecken wollen, hat sich in Sachen Zukunft tatsächlich mal was getan! Unbemerkt von der doofen Öffentlichkeit haben Wissenschaftler phantastische Fortschritte bei der praktischen Nutzung von Quanteneffekten gemacht. Das Endergebnis könnte schon in wenigen Jahren zumindest EINEN Aspekt von Star Trek alt aussehen lassen: Die ollen „Silizium-Computer“ von der Enterprise D werden wir wohl demnächst in die Tonne treten…

Ja, ja… Die seltsame Welt der Quantenmechanik. Für Physiker und Hobbykomiker ist sie inzwischen nicht mehr wegzudenken. – Besonders Kollege Sparkiller und mein Vater haben die humorige Seite des Phänomens entdeckt: Seitdem sie wissen, dass ich mich für diese wundersame Welt der Unbestimmtheit interessiere („Alles sehr, sehr interessant! – Vielleicht aber auch nicht.“), muss ich mir mindestens einmal die Woche eine lustige Verballhornung gefallen lassen. Denn gerade das Wort „Quanten“ lässt jeden Barkeeper zum Wortspielkönig mutieren…

„Quantenverschränkung? Ist das etwa, wenn ich meine Füße übereinander kreuze?“

Nein, Sparkiller, das traf es nicht so ganz. Dafür aber umso mehr das Witzzentrum von Jugendlichen, die sich bei dem Wort „Homogen“ nur unter Schmerzen NICHT ein homosexuelles Gen auf Freiersfüßen vorstellen können.

„Guck maaaaal! Ich habe meinen Quanten ganz viel Energie hinzugefügt! Tat auch fast gar nicht weeeeeh!“ – Dieses Bild ist wirklich der ALLERletzte Tribut an die alten Käsemauken-Gags, die mir stets entgegenschlagen, wenn ich die Zukunft der Menschheit mit dem breiten Pinsel skizziere. Und ich hoffe, die Schützenfestbesucher, die mich damals ausgelacht haben, lesen hier alle – ganz – ge-nau – zu!

Von der permanenten Niedermachung meines kleines Hobbys tief getroffen, will ich mit diesem kleinen Artikel ein wenig Aufklärungsarbeit leisten. Meiner tiefen Überzeugung nach (es handelt sich dabei allerdings um die selbe Art von Überzeugung, die auch Zeugen Jehovas und Selbstmordattentäter benutzen), liegt in dem unscheinbaren Atomquatsch in den nächsten Jahrzehnten der Schlüssel zu einer neuen Welt. Wenn nicht sogar zu recht vielen Welten, aber dazu später im Text noch unendlich viel mehr.

Nahezu unbemerkt von der Bevölkerung, die zu sehr mit den Baby-Bäuchen diverser Prominenter beschäftigt war, hat es in den letzten Jahren einige Durchbrüche gegeben.


Warum überhaupt? Muss ich?

Ja, leider, da müsst ihr durch. Ist wichtig. Ihr könnt in 2 Jahren dann wenigstens behaupten, es HIER zuerst gelesen zu haben. Eine Eidesstattliche Versicherung, von mir unterschrieben, wird dann sehr, sehr wertvoll sein, wenn der Medienhype um das Thema erst mal abgeht…

Aus Platzmangelgründen – auch im Kopf des geneigten Zulesers – will ich mich aber auf das Aller-Allernötigste beschränken. Die Anwendungsmöglichkeiten, die sich aus der unlogisch erscheinenden Quantenmechanik ergeben, sind trotz meiner Selbstbeschränkung jedoch schier unbegrenzt: Als Erklärung von schwachsinnigen Phänomenen in mittelklassigen SF-Abenteuern haben sie sich ja schon heute einen festen Platz in unserem Herzen erobert. Besonders interessant ist jedoch die Entwicklung eines sagenhaft schnellen Quantencomputers, die bereits im volle Gange ist und wahrscheinlich noch zu unseren Lebzeiten reife Früchte tragen wird! Auch wenn G.G. Hoffmanns (unser ehemaliger Chefredakteur) Hodensack dann vermutlich bereits die Form einer vertrockneten Feige angenommen hat…

Demnächst auch auf IHRER Briefmarke: Dieser Quantenchip der Universität Michigan kann immerhin schon mal EIN Atömchen dauerhaft inhaftieren und mit elektrischen Signalen foltern. – Was wohl erklärt, warum die Amerikaner besonders motiviert sind, was die Quantencomputerei angeht.

Ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf Religion, Philosophie, eventuell Astrophysik und vielleicht sogar der Medizin. Ich warte praktisch jedes Jahr nur darauf, dass ein Durchbruch gelingt, der zukünftig MEHR als nur 0,5% der Bevölkerung interessiert (Nein, Sparki. Das sind nicht die Schuhladenbesitzer!). Vor allem freue ich mich schon diebisch darauf, wie dann alle auf den Quantenzug aufspringen werden und zuletzt auch Frauenzeitschriften ihren Leserinnen erklären MÜSSEN, warum ihr neuer Computer plötzlich 70.182 mal so schnell ist wie ihr alter. Mein Titelbildvorschlag:

„50 Quanten runter in 30 Tagen – Die neue Unwahrscheinlichkeits-Diät“

Dazu ein gemaltes Atom, das um den Kopf von Iris Berben kreist.

Bereits im Februar 2007 hieß es auf der Seite Quantencomputer.de, dass dies hier geschehen ist:

„Die kanadische Frima D-Wave Systems hat den ersten kommerziellen Quantenprozessor der Welt öffentlich vorgestellt. Der Rechner verfügt über 16 Qubits und hat eine Betriebstemparatur von nur 0,005 Kelvin (fast Null-Punkt!). Das System soll ab 2008 kommerziell vertrieben werden. Gleichzeitig arbeitet man an einem Prototypen mit bis zu 1000 Qubits.“

Auf Wikipedia weiß man sogar noch mehr:

“Bei der Vorstellung wurde ein Sudoku-Rätsel gelöst und ein Terminplan erstellt. Eine 512-Qubit Version soll in einem Jahr vorliegen. Das Gerät mit dem Namen Orion war bei der Vorstellung über einen vernetzten Monitor erreichbar, also selbst nicht anwesend.“

Und für Informatiker und Leute, die ihren lokalen Mediamarkt (bitte danach dokumentarisches Filmmaterial an uns!) schon mit einer Vorbestellung nerven wollen: Hier ist ein Link mit ausführlichen Infos

Case-Modder müssen bald in ganz neuen Maßstäben denken. Oder zumindest in STÄBEN. – Demnächst könnte nämlich DIESER Computer auch auf Eurem Schreibtisch stehen! Dieses Schmuckstück der Firma D-Wave Systems macht’s möglich… Wahrscheinlichste Fehlermeldung im Jahr 2012: „Es wurde Kolbenfresser festgestellt“. – Ein Quantenchip mit 1000 gekoppelten Qubits ist übrigens für 2008 in Arbeit und wird dann bereits eine Konkurrenz für heutige Supercomputer darstellen.


Die Grund-Grundlagen:

Wer schon einiges über dieses Thema weiß, wird sich anhand meiner nachfolgenden Erklärung vermutlich epileptisch schütteln, bis der Quantenschaum vom Kinn tropft. Denn ein bisschen Vereinfachung gönne ich mir dann doch mal…

Da ich trotz gutmeinender Beiträge in „Quarks & Co“, „P.M.“, „SPIEGEL“, ect., ect., mindestens 10 Jahre lange NICHT kapiert habe, von was für „Zuständen“ die da eigentlich reden, habe ich lange Zeit einfach nur selbige gekriegt. – Erst das Buch einer schönen Frau konnte mir es dann so erklären, wie ich’s mal wieder richtig brauchte. Sie wollte es wohl auch…

Das einfache Doppelspalt-Experiment erläuterte es dabei am deutlichsten:

Bevor ihr mit einem Teppichmesser auf Omas Kamelhaardecke zustürmt, lasst euch gesagt sein, dass das Nachbauen des Experiments doch ein wenig Geschick erfordert. Gerade die Herstellung von geeigneten Photonen ist äußerst zeitaufwendig und anspruchsv… (*Leselampe angeknipst bekomm*) – Oh. Ööh?!

Theoretisch könnte man das sogar daheim nachbauen: Man jage Licht auf eine Wand, in der zwei Schlitze geschnitten sind. Diese liegen sehr, sehr nah beieinander. Dahinter ist eine zweite Wand. – Bis hier hin ist dies also noch Physik für Bastelbuchautoren und Kindergärtnerinnen.

Auf dem Bild sieht man (wenn auch nur im Ergebnis), wie die beiden durchdringenden Lichtstrahlen miteinander wechselwirken. Quasi wie zwei Wasserwellen, die aufeinandertreffen und dann neue, kleine Wellen bilden.

Dadurch entstehen jedoch nicht zwei Lichtstreifen, sondern ganz viele, wie auf der Grafik zu sehen. Das ist alles noch normal und noch kein Grund zur Besorgnis. Eine Explosion des Kinderzimmers ist nicht erwarten. – Bereits im Jahre 1803 hat ein kluger Mann namens Thomas Young dieses Experiment durchgeführt, da ihn die Frage nicht losließ, ob das Licht denn nun eine Welle oder ein Teilchen ist. Als er sein Ergebnis bekannt gab, freuten sich alle seine Kollegen in London darüber so sehr, dass sie sehr lang und ausgiebig lachten. Als Young dann auch noch die errechnete Wellenlänge des Lichtes enthüllte (z.B. 0,7 Mikrometer für Rot), müssen die ersten Zwerchfelle dann in ähnlichen Farben geborsten sein…

Wahrscheinlichkeitsverteilung: Je größer der Ausschlag, umso wahrscheinlicher ist dort ein intimes Zusammentreffen. Bei Aknepatienten ist es übrigens exakt umgekehrt…

Auf dieser Grafik sieht man’s noch mal etwas genauer: Man kann sich die roten Erhebungen als nebeneinander liegende Striche auf der hinteren Wand umrechnen. Die weniger hohen sind halt dann nur noch schwach zu sehen. Man kann das Bild natürlich noch verändern, indem man den Abstand zwischen den beiden Schlitzen variiert, den Durchmesser erweitert oder sogar MEHR als zwei Schlitze verwendet. Letzteres gehört sich jedoch nicht für einen Versuch, der als „Doppelspaltexperiment“ bekannt wurde („Spalter“ und „Mehrfachpenetrierer“ wären wohl noch die harmlosesten Bezeichnungen)…

Das eigentlich Interessante ist aber: Sobald man mit einer technischen Vorrichtung (egal welche) zu messen versucht, welche/wie viele Photonen durch WELCHEN Schlitz geflogen sind, löst sich die Wellenformation auf und es sind nur noch ZWEI Lichtstreifen statt ganz vielen zu sehen. Aus den Wellen sind also plötzlich Teilchen geworden, wie kleine abgeschossene Pistolenkugeln, die wie blöde geradeaus fliegen… Jetzt könnte man als absoluter Laie natürlich sagen, dass das Messgerät die Lichtwellen beeinflusst hat. – Hat es natürlich auch! Aaaaaber nicht dadurch, dass es an den Wellen rumgegrabbelt hätte. Nein: Allein die Existenz eines Mess-Dingsdas genügt vollkommen, um aus Wellen Teilchen zu zaubern. Sogar rückwirkend in der Zeit! Ja, ihr Quantenverächter, da haltet ihr zurecht die Füße still! Aber jetzt kommt’s sogar NOCH knüppeldicker!

Wichtig: Photonen „wollen“ einfach nicht auf ihrem Weg beobachtet werden! ja, sie weigern sich mit kindischer Quengeligkeit, ihren komplexen Wellenweg zu offenbaren. So verwandeln sie sich munter in geradeaus fliegende Knallerbsen, sobald sie „merken“, dass Mensch oder Apparat ganz frech ihren Weg enthüllen will.

Tatsache: Die Welt (zumindest die der Quantenmechanik), wie wir sie wahrnehmen, entsteht erst durch die Auswertung von Informationen. Computer-Freaks wissen das schon lange und machen daher nix anderes mehr…

Ein wichtiges Schlagwort ist die WAHRSCHEINLICHKEIT: Ein registriertes Photon auf der anderen Seite ist nicht nur theoretisch mit der Wahrscheinlichkeit von 50:50 durch einen der beiden Schlitze geflogen, sondern auch praktisch: EIN Photon ist durch beide Schlitze gleichzeitig geflutscht, wenn es nicht gerade auf den Steg in der Mitte gedonnert ist. Beide Möglichkeiten sind gleichzeitig Wirklichkeit geworden. Adam Riese, der jetzt an seinen Fingern abzählen würde, dass EIN Teilchen genau EINES zu wenig ist, um zwei Wege zu nehmen, hat in dieser Hinsicht nix zu melden. Solche albernen Kinkerlitzchen interessieren Quantenphysiker nicht mal einen feuchten Pups, es sei denn, er ist durch zwei Darmöffnungen gleichzeitig gerauscht…

Doppelspalt für Schlitzohren: So oder so ähnlich muss das Bild auf eurem heimischen Luxusklasse-Detektor entstehen, wenn ihr alles richtig gemacht habt. – Wer will bei solchen Aussichten noch Geld für sinnlose Plasmafernseher zum Fenster hinauswerfen, wenn nicht sogar durch ZWEI gleichzeitig?

Das alles kann man sogar vorzüglich messen: Denn selbst, wenn stets nur EIN Photon in der Sekunde ausgesandt wird (ist technisch ja möglich), und man die Treffer auf der letzten Wand über Stunden aufzeichnet, gibt es ein Wellenmuster mit zig hellen Linien. Das ist nach unserer Alltagslogik eigentlich völlig unmöglich, denn egal, ob Welle oder Teilchen: Wenn sich nicht mehrere Photonen gegenseitig anrempeln können, haben sie bei der Landung gefälligst auf den Strich zu gehen, und zwar ausschließlich auf den zweifachen!

– Gemessen wird am Ende übrigens nur EIN Photon. Nämlich das, welches ausgesandt wurde. Jenes, mit dem es unterwegs zusammengestoßen sein muss, ist dann wieder in der – Achtung! Unwissenschaftlichkeitsalarm! – Paralleldimension verschwunden, aus der es (nicht) gekommen ist.

Könnten wir wellenförmige Photonen mit eigenen Augen während des Fluges sehen, würde es sogar genügen, wenn wir einfach DRAUFGUCKEN, während sie unterwegs sind. Flux würde es sich in Teilchen verwandeln. Wer eine konkrete Vorstellung dieses Irrsinns bekommen möchte, kann ja mal über mehrere Stunden die Kühlschranktür auf- und zumachen, um zu sehen, ob das Licht ausgeht, wenn die Klappe dicht ist. – Aber von AUßEN!

Auch bei diesem Experiment bringt die Installation einer Messvorrichtung dazwischen natürlich rein gar nichts, denn schon sagen sich die Photonen: „Guck weg, wenn ich zaubern tu!“ und es bilden sich wieder nur ZWEI helle Streifen. Die Bremsspuren der Magie…

Doch praxisorientierte Forscher sind ja nicht blöd, solange die Zigarettenindustrie sie nicht dafür bezahlt. Also sagten sie so bei sich: „HAHA! Auch Moleküle schwingen ja ein bisschen!“, und änderten den Versuchsaufbau. So wurden statt Photonen einfach dicke, fette Moleküle (Fullerene) durch die geschlitzte Platte gejagt. Und tatsächlich: Ständiges Wellenmuster, quasi eine Dauerwelle. – Als ganz neuen Trick haben sie nun die unterschiedlichen Eigenschaften der Fullerene (Vibration) vor dem Abflug aufgezeichnet, um nachzuvollziehen, wie sie das Wellenmuster bilden. – Aber solche Tricks durchschaut ein Molekül, das bei der Urknall-Abschlussprüfung nicht durchgefallen ist, natürlich sofort. Sobald die Dinger markiert waren, wurde aus der Welle wieder Teilchen. Es sei denn, man markiert sie, lässt den Computer die Daten aber nicht auswerten(!).

„Wenn die Quantentheorie auch im Makrokosmos funktionieren würde, stellt sich ja die Frage: Wenn ich einen Stein werfe und dann schnell wegschaue, ist er vielleicht als Welle zum Ziel geflogen?“ – Sehr guter Einwand, der Herr! Allerdings gibt es in unserer makroskopischen Welt kaum etwas, was nicht sofort durch Personen oder andere interagierende Objekte „gemessen“ wird: So wäre in diesem Fall ein Polizist ein Beobachter, der das Geschoss allein durchs Zusehen sofort aus dem Wellenflug herausholen würde. Spätestens, wenn er den Stein auf den Kopf bekommt. Dieser – da wird der Cop(p) nicht widersprechen – war dann ganz klar ein Teil(chen).

Nun gibt es noch Theorien, dass man das auch mit riesigen Objekten machen könnte. Meine Idee wäre ja, jede Menge Autos durch zwei Schlitze zur Schrottpresse zu werfen. Aber die natürliche Schwingung eines Kleinwagens ist dafür wohl leider nicht groß genug… Aber Ihr könnt es ja mal probieren: Ohne irgendwelche Messungen, also quasi mit verschossenen Augen und Ohren, durch eine von zwei Türen zu gehen (Aua!) oder irgendwelche Schlitze mit eindringenden Objekten zu traktieren (Doppel-Aua!). Vielleicht spaltet sich dann irgendwo ein Parallel-Zuleser von DIR ab, der gerne mit Dir wechselgewirkt hätte, um eine Welle zu bilden…?

Wie? Homophobie stellt sich ein? Gut, dann hören wir gleich auf…


Gedanken zum Schluss. (Nein: wer sich bis hierhin gelangweilt hat, kann jetzt auch liegen bleiben)

Nun, bedeutet das etwa, dass in der Quantenwelt eine Quasi-Intelligenz herrscht? Allwissende Atome und Lichtwellen/teilchen, die immer gucken, ob einer guckt? Oder dass Gott sich etwa nicht in seine Karten schauen lassen will? Dass er gar ein minderwertiges Lari-Fari-Universum geschaffen hat, das nur dann greifbar wird, wenn der Steuerprüfer mit der Lupe vorbeikommt? Wird etwa nicht nur der Zustand von Licht und Atomen durch Beobachtung festgelegt/verändert, sondern auch der von viel größeren Objekten?

Wie es sich für ein einfaches Thema wie dem der Quantenphysik gehört, gibt es im Internet eine Fülle an Bildmaterial, die die Prinzipien visuell einleuchtend zusammenfassen. Hier ist eins davon. Bitte diese Darstellung bis Morgen penibel studieren! Ich frage Euch dann ab, wo die Schleife vom Dings… in den… rosa Nebel… gedingst ist. – Und wehe, einer spickt!

Das alles zu unterstellen geht sicherlich viel zu weit und wird daher von allen Publikationen peinlichst vermieden, selbst von den dööfsten. Das Schweigen über diese – für Laien sehr nachvollziehbaren – Fragen ist jedoch so ohrenbetäubend, dass dieser Thematik mindestens ein Absatz mit vielen Fragezeichen gewidmet sein sollte. Was hiermit geschehen ist.

Viel Spaß beim Wachbleiben heute Nacht…


Buchtipp: Die Quantenrevolution


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Artikel

von Klapowski am 25.06.07 in All-Gemeines

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Kommentare (38)

  1. Gast sagt:

    Erster!

    Und gleichzeitig Zweiter! Ein Hoch auf die Quantenphysik!

    Gruss Cpt. Botter

  2. Kaba sagt:

    Erster!

    Und gleichzeitig Zweiter! Ein Hoch auf die Quantenphysik!

    Gruss Cpt. Botter

    —–

    Quantenecho – echo – echo – muahahahahahha

  3. Klapowski sagt:

    Äh…

    Ich hätte dann doch lieber wieder die Fuß-Gags zurück…

  4. Dr.Best (der mit dem Schwingkopf) sagt:

    OK, gerne. Also: waren das auf Bild 1 echte Füße, billige Plastikkopien zum Thema "Lepra, Fußpilz, Beulenpest – für Liebhaber" oder hing da tatsächlich noch ein armes Schwein dran? Bitte um Antwort, den wie meine Oma schon immer sagte: "Die da Oben (abfällig-anklagender Tonfall) soll'n sich erst mal um unser Probleme kümmern, bevor die für solchen Unsinn geld raus werfen!"

    Fortschrittliche Grüße von

    Dr.Best

  5. Gast sagt:

    Also ich find die Quantenphysik richtig dufte..
    Is halt nur schade, das sich das alles so verbrezelt…
    Interessant ist es ja auch, das aufgrund von Quantenfluktuationen im absolut reinen Vakuum (etwa das, was bei den meisten Lesern nach dem studieren eben jenes Artikels herrschte) Teilchen entstehen. Von wegen von Nichts kommt nichts…
    Allerdings verschwinden die Teilchen dann auch ganz schnell wieder.
    Zu beweisen ist das übrigens daran, das ich mir vor jeder Prüfung eine Unmenge Wissen aneigne (also aus dem nichts is plötzlkich was da), eben jenes sich aber allzuschnell wieder verflüchtigt…
    Verdammte Quanten…

  6. DerGraf sagt:

    Ich wusste doch das ich hier auch registriert bin^^

  7. Gast sagt:

    Hat irgendjemand meine Katze gesehen?

    Erwin Schrödinger

  8. crysis sagt:

    Das Problem bei der ganzen Quanten-Sache ist ja, dass das gesamte Thema so derartig komplex ist, dass es selbst die Experten nicht wirklich verstehen, aber das auch nicht zugeben dürfen. ("Ich werde es dir nur erzählt haben, wenn du nicht hingehört hast")

    Alleine das wechselnde Welle/Teilchen-Verhalten zeigt ja, dass es sich dabei um etwas handelt, was die Menschheit mit ihrem begrenzten Intellekt noch nicht so ganz verstanden hat…es muss sich dabei um irgendwas handeln…naja, das is so quer…schräg halt…irgendwas, das rumschwebt…so'n helles Ding…äh, wo war ich?

    Masterplan hin oder her, irgendetwas sagt mir, dass der ALDI-Quantencomputer noch ein Weilchen auf sich warten lassen wird. Aber es freut mich, dass du dich des ganzen Problems mal in einer möglicht pragmatischen Art und Weise, quasi fast schon Zuleserfreundlich, angenommen hast. GGH ist ja immer explodiert, wenn er das Wort "Zuleser" schon gehört hat. Ganz ohne Quanten.

  9. bergh sagt:

    tach auch !

    @Klapowski
    Ich habe von Deinen Ausführungen zur Quantenmechanik nichr viel verstanden,
    aber wofür gibt es Wikipedia, da wird das recht einfach erklärt :
    http://de.wikipedia.org/wiki/Quantencomputer

    Atze würde sagen :
    Jaaa neee isss klar !

    Gruss BergH
    [Der jetzt wieder ruhig schlafen kann und vom aldi-Quante-plus träumt]

  10. GG-Hoffmann sagt:

    Also ich finde das alles wahnsinnig … langweilig. Verstehe kein Wort. Bin deshalb nachhaltig beeindruckt, wie Klapo das zusammengefaßt hat. Eine Zusammenfassung setzt ja zumindest ein Mindestmaß an Verstehen voraus. Wenn es nach meinem Physik-Verständnis ginge, würden wir immer noch mit Faustkeilen durch die Gegend rennen – wenn überhaupt! Physik interessiert ich wirklich nur im Ergebnis: wird dadurch mein Fernsehbild schärfer, mein Rechner schneller, mein Haus auf dem Mars schöner?

    Und ist es wirklich hilfreich zu wissen, WARUM ein Photon sich in bestimmter Weise verhält? Genügt nicht die Feststellung, DASS es so ist? Man versucht doch auch nicht zu erklären, weshalb ein rundes Rad besser läuft als ein viereckiges ("Na, öh, weil das eine eben rund ist und das viereckige nich so rund, Reibung, Schwerkraft, Rundumformel und so…, verstanden mein Sohn?").

    Könnte Klapo vielleicht mal erklären, weshalb die unerschöpfliche Energie-Quelle der Schwerkraft nicht nutzbar ist? Wenn ich einen Maßkrug am ausgestreckten Arm halte, muß ich unheimlich viel Energie aufwenden, um der Schwerkraft entgegenzuwirken. Weshalb kann ich die auf den Arm (bzw. eine Stange) dauernhafte wirkende Schwerkraft nicht in Energie umsetzen und damit z.B. Strom erzeugen?

    Immer wenn ich solche Fragen im Physikunterricht gestellt habe, bekam ich wortlos eine gescheuert.

  11. Klapowski sagt:

    GG-Hoffmann schrieb:

    "Verstehe kein Wort."

    ————————-

    Meinen Glückwunsch! Klingt ganz so, als hättest Du zumindest die Grundlagen kapiert. Wer nämlich spontan glaubt, es verstanden zu haben, ist in der Regel meist nur mit Alltagslogik drangegangen… ("Ja, das Teilchen fliegt dann so rum, weil… wenn es stehen würde, hieße es ja Ständchen!") So kannst Du Dich damit trösten, wenigstens auf hohem Niveau nix gecheckt zu haben. – Ich habe mir sagen lassen, dass man das in Bayrischen Fachkreisen auch "NRW-Abitur" nennt.

    Und die Frage nach dem WARUM ist eine überaus lohnende! Zumindest als Unterhaltungsprogramm für den Physikunterricht. Fragt mal Euren Lehrer, warum sich positiv und negativ geladene Teilchen eigentlich anziehen. Wenn man drüber nachdenkt, ist dass das ja auch völlig unlogisch und ungeklärt. Es denkt nur keiner mehr drüber nach, weil sogar 3-Jährige ihrem Opa einen Hufeisenmagnet über den Herzschrittmacher ziehen können.

    Gibt's da eine unsichtbare Verbindung zwischen den beiden Polen? Und wenn ja, kann man die irgendwie sehen? Kann man nicht einfach seines Weges gehen? Wieso gleicht diese Anziehungskraft sogar die Schwerkraft mehr als aus, wenn man z.B. einen Magneten mit einem anderen nach oben zieht?

    Und schwerkrafttechnisch gibt es natürlich schon Energie zu holen: Wenn Du den Bierkrug fallen lässt. Flugs hast Du jede Menge feinste Bewegungsenergie! Das Festhalten an sich bringt ja nichts, da Du ja sogar Energie verschwendest (Muskelspannung -> Kalorien -> Essen -> Sonnenlicht, Wasser, Festkörperzufuhr). Es sei denn, Du erfindest eine Möglichkeit, den Krug dann wieder aufzuheben, ohne die zuvor gewonnene Energie wieder komplett zu verprassen.

    Aber DU kannst ja mal ein Perpetuum Mobile (= sinngemäß: geschlossener Energiekreislauf) erfinden, wenn Du schon mal gerade… völlig dicht bist. Da basteln die schon seit Jahrhunderten dran und wären für die Bierflaschenidee sicherlich dankbar…

    http://www.hp-gramatke.de/perpetuum/index.htm

  12. Cronos sagt:

    Kommen zwei Quantenphysiker in ein Labor. Der Erste zückt einen Zollstock:
    "Wir sollten die Quanten-Vermessung so schnell wie möglich hinter uns bringen."
    Sagt der Zweite:
    "Ja, aber heute ziehst du den Leuten sie Socken aus und ich messe."

    ;)

  13. nakedtruth sagt:

    Hmm, das Thema scheint irgendwas mit Mathematik, Berechnungen und Algorhytmen zu tun zu haben, weshalb ich es schon aus Prinzip ablehne es zu verstehen oder richtig zu schreiben.

    @Klapowski :

    Das Perpetuum Mobile wurde bereits von Lukas dem Lokomotivführer erfunden, indem er einfach einen Magneten an einer Angel vor Emma die Lok gehalten hat.

    Seitdem dem ich diesen einfachen Trick wiederhole komme mit meinem Auto viel billiger und klimafreundlicher überall hin.

  14. Klapowski sagt:

    Warum gab es eigentlich noch keine Besserwisser bei dem Artikel? Hat etwa nicht mal auf einer SF-Seite EIN einziger Leser eine Ahnung davon? Hatte eigentlich spätestens nach 24 Stunden die erste Verbesserung erwartet: "Man kann Quanten gar keine Energie zuführen, weil Quanten an sich ja schon Energiepakete sind, hihi!"

    Eine leichtere Erklärung der Quantenmeierei werdet ihr woanders auch nicht finden. Das war wirklich schon für Doofe. (= "Das Teilchen WILL jetzt diesen Weg gehen. Es BRETTERT dann dauernd mit anderen zusammen, weil es vielleicht gerade was getrunken hat.")

    Ein weiteres Beispiel für ein Perpetuum Mobile ist übrigens Baron Münchhausen, der sich am eigenen Haar aus dem Sumpf gezogen hat. – Und wenn man genau hinsieht, gibt es die auch bei Superheldenverfilmungen recht häufig…

  15. Otto Normalzuleser sagt:

    Tja, und "auf dem Absatz kehrtmachen" hieße dann "Quant-Um!"
    Wobei zu beachten ist, das die Quanten verschwinden, sobald du sowohl weißt, WO du hin willst, und auch weißt, WAS die Quanten sind, nämlich rechts oder links.

    Was das erste Bild betrifft:
    Sperrt man zwei Quanten in einen nicht zu beobachtenden Raum ein, sind sie entweder Lebendig oder Tot, sobald man nachschaut, aber auf jeden Fall Stinkig und Gammlig.

  16. GG-Hoffmann sagt:

    Also die Antwort mit der Bewegungsenergie befriedigt mich ja jetzt überhaupt nicht. Ich will den Bierkrug ja nicht fallen lassen, sondern den Druck nutzen, den sein Gewicht ausübt.

    Anderes Beispiel: ich stelle ein 50 kg schweres Gewicht auf meinen Fuß. Das übt ja dauerhaft erheblichen Druck (= Energie) auf meinen Fuß aus. Gerne auch 50 Millionen Jahre lang (falls es meinen Fuß dann noch gibt), ohne daß ich Energie nachführen müßte. Und ich habe – solange mein Fuß unter diesem Gewicht steht – nicht den Eindruck, daß die zugeführte Energie "verbraucht" wird. Im Gegenteil: rein subjekiv (was physikalisch freilich unerheblich ist) habe ich den Eindruck, die Energie wird von Sekunde zu Sekunde stärker.

    Druck erzeugt doch Wärme (oder nicht?). Wenn ich die 50 kg nun auf einen Zylinder mit Luft oder Wasser stelle, müßte dieser Druck die Luft/das Wasser doch erwärmen. Wenn ich diese Wärme abführe: erwärmt sich die Luft/das Wasser unter dem Druck wieder neu? Oder habe ich dann kalte zusammengepreßte Luft? Falls letzteres: setzt das zum Boden strebende Gewicht keine nutzbare Energie mehr frei, solange es auf dem Zylinder mit Luft/Wasser steht? Also wenn ich die Luft oder das Wasser wäre, hätte ich vermutlich den Eindruck, das eine Menge Energie auf mich einwirkt. Und zwar dauerhaft. Bis jemand das blöde Gewicht wegnimmt.

    Und die Idee mit dem Magneten und der Lokomotive finde ich auch gar nicht abwegig!

  17. Klapowski sagt:

    Druck erzeugt an sich keine permanente Wärme! Okay: Gedrücktes Gas ist zu Beginn durch die mechanische Arbeit warm. Wenn das Gewicht dann aber auf dem Gepressten ruht, weil dieses nicht mehr weiter komprimiert werden kann (oder das Gewicht nicht groß genug ist), müsste das Ganze wieder abkühlen. Daher ist flüssiges Feuerzeuggas ja auch nicht kochend heiß, wenn Du die Verschalung anfasst.

    Direkt unter deinem Haus wird's auch nicht heißer sein, zumindest nicht durch das Gewicht. – Die eventuell aufsteigende Wärme aus dem Erdinneren mal nicht beachtet, falls Du auf Island wohnen solltest… (Ob das in der Erde jetzt wirklich DRUCK-Wärme ist, wüsste ich jetzt aber auch nicht genau). Wenn man's GANZ genau nimmt, müsste bei ultimativen Druck (Wenn sich praktisch schon Atom an Atom schmiegen) irgendwann alles völlig erkalten. Und Wärme ist ja nur die Bewegung von Atomen.

    Im Ansatz ist das ja alles sinnvoll gedacht. Aber wenn Du eine volle Getränkekiste auf Deinen Fuß stellst, ist der zwar platt, aber sonst passiert nix. Wenn die Konstruktion erst mal steht, dann steht es. Es RUHT.

    Dann fließt weder Strom, noch Wärme, noch Bewegungsenergie (mehr fallen mir gerade nicht ein). Höchstens Deine Freundin geht laufen, wenn Du das häufiger machen solltest. Gut, ein bisschen Energie wird freigesetzt: Die Nerven in Deinem Fuß werden panisch feuern, der Kreislauf angeregt und was-weiß-ich-noch. – Aber ich gehe mal davon aus, dass Du das nicht meintest.

    Möglich wäre höchstens, dass der Fuß durch das enorme Gewicht plötzlich platzt. Dann sackt die Kiste noch ein bisschen weiter herunter und die aufgestaute Energie entlädt sich im herumspritzenden Blut (=Bewegungsenergie). Aber kurz danach steht es wieder und man müsste das Ganze wieder anheben (=Energie zuführen), um es beim zweiten Fuß zu wiederholen.

    Und ob es jetzt Blut in einem Fuß, Gas in einem Zylinder oder Wasser in einem Kolben ist, spielt nicht wirklich eine Rolle.

  18. GG-Hoffmann sagt:

    Nun, unter meinem Haus wird es wohl hauptsächlich deshalb nicht druckbedingt wärmer, weil sich der Druck nach allen Seiten abbauen kann. Gut, die Beispiele waren vielleicht etwas profan. Mir will jetzt nur nicht – ohne auch nur im geringsten darüber nachgedacht oder meine seit 15 Jahre brach liegenden Physikkenntnisse aufgefrischt zu haben – ohne weiteres einleuchten, weshalb die Schwerkraft, die ja uns alle und alle Gegenstände einen erheblichen Druck ausübt und die Planeten auf ihre Bahn zwingt, als Energiequelle völlig ungeeignet sein soll, da sich letztlich alles die Waage halte.

    Ich könnte mir vorstellen, daß der Mond auch ganz gerne mal einen Ausflug machen würde. Aber die Schwerkraft der Erde hält ihn auf der Bahn. Und ein ganz kleiner ist er ja auch nicht. Ohne Hilfe der lieben Erde könnte man ihn wohl kaum mit einem Seil fest- und davon abhalten, im Weltraum zu verschwinden. Also wirken doch erhebliche Energien auf den Mond. Umgekehrt zieht der Mond täglich Milliarden von Tonnen Wasser hin und her. Aus dieser – letztlich doch der Schwerkraft geschuldeten – Wasserbewegung kann man mit Hilfe von Gezeitenkraftwerken Energie gewinnen.

    Nur frage ich mich, ob man sich die Schwerkraft, sei es die des Mondes oder der Erde selbst, nicht auch anders zunutze machen kann, als alle 6 Stunden darauf zu warten, daß das Wasser wieder auf die andere Seite gezogen wird.

  19. Klapowski sagt:

    Okay, das ist dann aber wieder schon mehr Wasserenergie als Schwerkraftnutzung. Deine ersten Beispiele ging ja mehr in Richtung der unmittelbarerer Nutzung der Schwerkraft an sich. – Ich hatte mir auch schon langsam Sorgen gemacht ob Deiner Vorschläge: Füße abquetschen, Arm nicht bewegen dürfen, lange Zeit stillstehen… Vermutlich hat es bei Saddam Hussein damals auch mit solch profanem Interesse angefangen.

    Eine weitere Nutzung der Schwerkraft im kleineren Rahmen fällt mir jetzt auch gerade nicht ein. Außer vielleicht Wasserkraft an Flüssen. Die fließen ja auch nur aufgrund eines Gefälles runter.

    Vielleicht kann mir ja mal irgendeiner erklären, ob Schwerkraft (= Raumkrümmung) überhaupt eine klassische Energie ist. Denn da Raum und Zeit ja quasi das Gleiche sind (Raumzeit), müsste ja sogar die Zeit eine Energiequelle…..?!

    Aber jetzt wird auch für mich zu kompliziert. Gehn' wir ein Bier heben?

  20. Gast sagt:

    Einem Kraftfeld (ob nun schwer, oder net) wird nur Energie abgezapft, wenn sich auch etwas in Richtung der Schwerkraft bewegt.

    Oder um bei diesem ominösen Bierfassvergleich zu bleiben: Beim Öffnen des Hahns ist vielleicht vorn Druck drauf, aber erst, wenn wirklich etwas fließt, wird Bier respektive Energie abgezogen.

    Nun könnte man ja wirklich aus fallenden Gegenständen Energie gewinnen, aber wer hebt die wieder auf? Man kann sogar nachweisen *Sich Gesicht von unten mit Taschenlampe anstrahl*, dass jeder Körper, der in einer geschlossenen Kurver (wabblige Kreise) um den Erzeuger des Schwerefeldes herumgefürt wird, keine Energie dabei verbraucht, oder bekommt.

    Soll heißen, dass diese Schwerkraft eine runde Sache ist. Man kann in einem Kreisprozess nix an Energie aus ihr herausholen, und sollten die Grünen Meteore net als alternative Energiequelle entdecken, wird auch diese sogar theoretisch machbare Möglichkeit wohl ungenutzt bleiben…

  21. Admiral Jack sagt:

    So meld ich mich auch mal. Toller artikel Klapowski!

    Du hast die Quantenphysik relativ einfach dargestellt und mit einer guten Prise Humor zusammen einen wunderbaren Artikel geschrieben.
    Großes Lob!

    Gruß

    Jack

  22. bergh sagt:

    tach auch !

    @GG Hoffmann
    Kalpowski hat Dich ja jetzt aufgeklärt.
    Die Schwerkraft an sich kann man nicht nutzen, aber wenn man den Mond abbremst kann man die Energie verwerten. INdirekt machen wir das schon in Gezeitenkraftwerken. Das erste größere ist in Frankreich.
    Ja und durch die Gezeiten wird der Mond (oder war es die Erde?) langsamer.

    @Klapowski
    Ich dachte mein Hinweis auf die Erklärung bei Wiki wäre schon nahe am
    Ausscheiden getrockneter Rosinen ;-).

    Kleiner Kritikpunkt an der Aufklärung:
    Das Ausnutzen von Wasserkraft ist eigentlich Sonnenenergie.
    Echt jetzt ! Denk' mal darüber nach.

    Na ?

    Und wie kommt das Wasser den Berg hoch ?
    Richtig !

    Gruss BergH

  23. crysis sagt:

    Sowohl Erde als auch Mond werden stetig durch die Gravitationskräfte langsamer. Das sollte und aber in den nächsten 30 Jahren nicht kümmern. Und in den 3000 danach auch nicht.

  24. DerGraf sagt:

    Aber die Sonnenfinsternissen werden nicht mehr sooo toll. Vor einigen tausen Jahren hatte man gar nix mehr gesehen wenn sich der Mond vor die Sonne geschoben hat.
    Was die erdwäme angeht: Neuesten erkenntnissen nach wird die Wärme durch Nukleare Prozesse im Erdkern erzeugt. Also ne Art Atomkraftwerk.
    Das mit der Schwerkraft hat der Gast da schon richtig dargestellt. Du kannst nirgendwo Energie herausnehmen ohne das sich das System verändert. Sprich: Wenn du aus dem fallenden Bierkrug Energie herausholen willst, muss ihn ja auch wieder einer aufheben. Gravitation gillt schon in der klassischen Physik als Energie.
    Was Gravitation nun eigentlich ist, weiß keiner sooo genau. Es ist ja eigentlich sooo das die Gravitation den Raum krümmt (wie jede andere Energie auch). Heißt das das die beiden das selbe sind? Nein. Eigentlich nicht….
    (Ich würd ja mal gern sehn was mit Tante Kathy passieren würde, würde Gravitation tatsächlich aus der Raumkrümmung entstehen. Denn der Warpantrieb krümmt ja den Raum vor und hinter sich. Müsste das Schiff eigentlich zerreißen dann oder nicht?)

  25. ted_simple sagt:

    Sooo enthusiastisch stehe ich dem Thema erst einmal nicht gegenüber. Zumindest nicht für jetzt! Das mit den Quantencomputern sollte ruhig noch ein bisschen dauern. Findet niemand hier deren Entwicklung gefährlich, weil dann Verschlüsselungen leicht zu knacken sind?? Muss ich mir dann 30stellige Passwörter merken? Ich hab doch gerade so schön meine Festplatten verschlüsselt, alles für die Katz?

    Was weiterhin funktioniert, sind Zugangs-Kontrollen, die über einen Server laufen. Weil es dort "Time-outs" gibt. Dreimal falsche PIN – EC-Karte gesperrt. Dreimal falscher Webseiten-Login – 10 Minuten Sperre. Da nützt auch Rechenpower nichts, weil der Server die Anfrage verweigert. Daher frage ich mich: Wird die ganze Informationstechnik in Zukunft serverseitig funktionieren? Anstatt die Festplatte daheim zu haben, wird also alle Information auf einem Internetserver gespeichert? Die Vorstellung stößt mir übel auf, ich will nicht noch mehr als bisher schon meine Daten irgendwelchen Firmen anvertrauen.

    Daher: Quanten – nein danke! Ich fordere jetzt bereits den Ausstieg und die Stillegung noch nicht errichteter Quanten-Supercomputer.

  26. Klapowski sagt:

    Okay, schon richtig… Dafür kannst Du in der Quanten-Zukunft (was aber wohl doch ein etwas längerer FUß(!)-Weg sein wird) dann auch irgendwann sehen, ob Deine verschickten Daten unterwegs abgefangen wurden.

    Sollte nämlich jemand die verschlüsselten Quanten-Bits abgreifen, wenn sie unterwegs zum Bank-Server sind, würde das sofort auffallen. Selbst wenn sie sofort an ihr ursprüngliches Ziel weitergeleitet werden würen.

    Spätestens der Empfänger würde merken, dass die Daten von jemanden beobachtet/ausgewertet/gespeichert wurden, da sie allein dadurch ja schon verändert worden sind. Aber dieses Thema ist dann noch etwas komplizierter als das bisherige und stößt auch an meine Verständnisgrenze.

  27. Gast sagt:

    *) Maßkrüge und Muskeln…
    Das es "Energie" kostet, einen Maßkrug zu stemmen ist wohl evolutionstechnisch bedingt, damit wir uns nicht alle tot saufen. Stelle ich den Maßkrug auf den Tisch, so schaut es nicht so aus als ob der Tisch irgendeine Kraft benötigt, um den Maßkrug festzuhalten. Das Problem ist wohl daher in der Konstruktion unserer schlaffen Muskeln zu suchen, welche sich nicht dauerhaft versteifen können…

    *) Zu Schwerkraft und Gezeiten…
    …wäre dem bereits hier Geschriebenen noch hinzuzufügen, das sich die Erde deshalb auch jedes Jahr langsamer um die eigene Achse dreht und die Tage also immer länger werden. Das geht solange, bis die Erdrotation mit der Mondrotation übereinstimmt. (Sprich: der Mond steht dann immer über der selben Stelle auf der Erde. Es stehen noch Wetten aus, welcher Erdteil den Mond dann dauerhaft abbekommt.) Deswegen zeigt uns auch der Mond ständig das gleiche Gesicht. Stichwort: "Tidal Lock" Weiterhin läßt sich Energie gewinnen/verlieren durch das Verändern von Radius und Geschwindigkeit. Bei den bewegten Massen ist das aber genauso unbemerkbar wie die Verlängerung der Tagesdauer (außer man hat ganz tolle Maßgeräte, siehe bairische Biergärten).

    *) Kryptographie…
    …ist doch auch kein Problem, den mit Quanten kann man ohnehin viel sicherer verschlüsseln. Das wird auch heute schon in Spezialfällen gemacht, allerdings muss man da die Quanten per Lichtleiter übertragen und die Reichweite ist auf ein paar Hundert Kilometer beschränkt. Kommerzielle Produkte für PC sind erhältlich falls man das nötige Kleingeld hat. Bis eine Chipkarte Quanten sicher dauerhaft speichert, wird es aber wohl noch eine Weile dauern, d.h. nach dem Aldi-Quantencomputer wird es nochmal 5-10 Jahre dauern bis die EC Karte wieder verwendbar wird…

  28. ted_simple sagt:

    Ich denke, dass wir beim Datentransport noch lange auf die üblichen "Wellen-"Übertragungen wie DSL, Funk etc. zurückgreifen werden. Geht ja erstmal nur darum, den Prozessor schneller zu machen.

    Man könnte auch sagen, es wird eine Zwei-Klassen-Gesellschaft geben:

    Die mit Quantencomputern können alle Verschlüsselungen ENTschlüsseln UND ihren eigenen Kram ultra-stark VERschlüsseln.

    Alle anderen fragen sich, ob sie die Wohnungstür überhaupt noch abschließen sollen.

    Sorry, wenn ich den satirischen Ton verpasse und das Thema ziemlich ernsthaft behandle! Ich mache über sowas ehrlich Gedanken… Die Grundlagen der Quantentheorie sind ja wirklich derart bescheuert, dass sie sich bestens zur Satire eignen. Verstehen kann man eigentlich nur, dass auch die Experten nix verstehen.

    So long

    ted_simple

  29. Donald D. sagt:

    Ich habe mal zur Abwechslung einen Quantenwitz:

    Unterhalten sich zwei Leute:
    "Und? Was machen Sie beruflich?" "Ich bin Quantenmechaniker."
    "Donnerwetter! Ein Physiker?" "Neee, Schuhmachermeister."

    @ Gast 9789: Such´ mal in der Quantenparalleldimension. Dort wirst Du zumindest die Eigenschaften Deines Kätzchens finden, entweder als Welle oder als Teilchen.

  30. Gast sagt:

    @ Donald D. :

    Das die Anspielung auf das Schrödinger-Gedanken-Experiment sowenig
    Begeisterung auslöst, konnte ich nicht ahnen.

    Der Witz besteht darin, dass es bis zu dem Zeitpunkt, in dem ein Beobachter
    nachsieht, nicht entschieden ist, ob die Katze das durch einen Detektor freigesetzte tödliche Gas abbekommen hat, oder ob sie sich in der sicheren Hälfte der Versuchsanordnung befindet.

    Das arme Tier ist also in einem Schwebezustand zwischen Leben und Tod.

    Übrigens sollte man die String-Theorie nicht vergessen, die dem ganzen
    noch zusätzliche 6 bis 20 Dimensionen verpasst.

  31. Klapowski sagt:

    Was ich an der ganzen Schrödinger-Sache nie verstanden habe:

    Die Katze ist ja auch ein Beobachter, also eine "Messvorrichtung". In dem Moment, in dem der Detektor mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit den Zerfall des Elements misst (oder halt nicht), und das Gas freigesetzt wird, ist ja diese Möglichkeit nicht mehr im Schwebezustand. Egal, was die Leute draußen glauben.

    Sogar den Detektor, der ja unentwegt messen MUSS, ob das Atom bereits zerfallen ist, um dann das Signal an die Giftgasmaschinerie zu geben, ist ein Beobachter, der das Geschehen recht früh festlegt. Eine Wellenformation bzw. Parallelhandlung kann es also gar nicht geben!

    Ich weiß, es ist nur ein Gedankenexperiment, aber logisch ist es selbst dafür nicht besonders…

  32. bergh sagt:

    tach auch !

    Ich habe gerade das Schrödinger-Gendankenexperiment bei Wikipedia nachgelesen,
    dann kommt man zur Kopenhagener Deutung
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kopenhagener_Interpretation

    und spätestens da meldet mein Prozessor (der zwischen den Ohren) = "TILT".

    Gruss BergH

  33. Klapowski sagt:

    Wer das Schrödinger-Experiment erklärt haben möchte, braucht nur einen "KLAP", zum Beispiel mich. 95% aller Bücher und Artikel kann man hingegen vergessen.

    Apropos Vergessen können:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,492838,00.html

    Jetzt ist es also doch endlich fertig geworden, das Perpetuum Mobile!

    Natürlich erwarte ich mir davon rein gar nichts, da der Energieerhaltungssatz bislang noch kein Komma und kein "Aaaaaaber:" hinzugefügt bekommen hat. Höchstwahrscheinlich wieder so eine Betrügergruppe.

    – Oder unser G.G. Hoffmann mit einer Bierkiste auf dem Fuß.

  34. Donald D. sagt:

    @Gast 9831:

    Aha. Eine kleine aber (un)wichtige Bildungslücke!? Ich werd´s mal nachlesen. Nur, ich warte auf den Tag, an dem sich Einsteins Relativitätstheorie und dieser ganze Quantenphysik-Kram in Rauch ablösen, wegen absoluten Irrsinns wirrer Gedanken irrer Physiker, die nur noch mehr Forschungsgeld haben wollten.

  35. Donald D. sagt:

    Habe dieses Katzenexperiment gerade gelesen. Abgesehen davon, daß ich es, wie auch die Vektorrechnung nur in Ansätzen halbwegs kapiert habe, halte ich es für entsetzliche Tierquälerei. Soll sich doch der Physiker in solch ein dunkles, abgeschlossenes Kämmerlein setzen… aber da hockt er ja sowieso meistens.

  36. Gast sagt:

    Ich glaube, auf diesen Tag kann der Herr Duck noch lange warten… Es sei denn er hat eine bessere Theorie, welche die Wirklichkeit beschreibt. Hat er gar den Urgrund des Seins entdeckt? Ich bin gespannt, was ist DEINE Theorie?

  37. Hans Roland Meyer sagt:

    Je komplizierter eine Erklärung erscheint, umso weiter ist sie von der Wahrheit entfernt. Das hat das heliozentrische Weltbild so populär gemacht. Wenn Quanten sich anscheinend unlogisch bzw. seltsam verhalten, so liegt dies an der seltsamen Auffassung von Logik desjenigen, der darüber nachdenkt oder spricht. (wahr ) Alle reden von Logik und keiner weiß Bescheid! (wahr) Keiner redet von Logik und alle wissen Bescheid. (wahr) Keiner redet von Logik und keiner weiß Bescheid. (falsch!!) Alle reden von Logik und alle wissen Bescheid. So ist das mit der Implikation (A impliziert B = nicht A oder B). Zum Messen muß man den komplexen (Oder-) Zahlraum verlassen, da komplexe Zahlen keine Größenrelationen zulassen und daher das Teilchen im komplexen Raum keinen Ort besitzt.

  38. Der gestiefelte Kater sagt:

    Zu Schrödingers Katze !
    Manche Wissenschaftler leben halt hinterm Mond,ein Fenster in der Kiste hätte das Problem nicht erst aufkommen lassen. Wo kein Problem ist, da sucht man sich halt Eines u. dann noch auf Kosten armer unschuldiger Tiere.

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