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Sol-Faktor 2 – „Goodbye, Call-In!“

Sparkiller und Klapowski wollten es wissen: Kann man eine 43-minütige, witzige SF-Parodie drehen, ohne einen doppelten Boden in der Kaffeekasse suchen zu müssen? – Unsere Meinung: Man kann, man sollte und wir haben! Zum ersten Mal wagt sich unsere Webseite hinaus in die dramaturgischen Untiefen der Semi-Professionalität, um den Fandom zu zeigen, wie man eine Harke dreht! Ladet Euch also jetzt 43 Minuten preisgekrönte Pixel auf den Rechner, welche nebenbei eine der schönsten Momente der SF-Geschichte einleiten… Nämlich unsere beliebten Einleitungstexte:

Endlich: Sol Faktor II ist da! Der kleine Fanfilm mit dem großen Herzen schickt sich an, die faszinierende Welt des Selbstgedrehten weit über die Grenzen der Tabakindustrie hinaus zu dehnen! – Sol Faktor 1 war noch eine Testausgabe, die die technischen Möglichkeiten scheu ankratzte, um zu sehen, ob’s eine Anzeige wegen Sachbeschädigung geben würde. Doch die Technik hat sich inzwischen rasant weiterentwickelt: Dank modernster Anti-Aliasing-Technik können 2-D-Flächen fast wirklichkeitsgetreu wiedergegeben werden! Dies sorgt für annähernd (Farb)Fotoqualität, und das sogar schon VOR der danach angewandten Videokomprimierung!

Außerdem: Modernste Bluescreens aus dem Gardinengeschäft ermöglichen noch bessere Blues, welche bedauerlicherweise kurz vor Fertigstellung des Films auf Druck des Managements gegen reale Hintergründe (live per Foto zugeschaltet) ausgetauscht werden mussten.

„Waaah! Ihr würdet doch nie einen Nichtschwimmer in den TIEFEN Weltraum ziehen, ooder?“ – Wenn Klapo kräht, krümmt sich der Raum vor Lachen: Sol Faktor-TV (Teil 2) bietet Effekte am Band, das ebenso laufend wie transparent daherkommt.

Gut, los geht’s: Wem der Lobhudel schon jetzt ausreichend in den Klickfinger gestiegen ist, darf sich bereits an dieser Stelle austoben. Alle anderen lesen einfach unten weiter…


Dazu gibt es einen weltexklusiven Audiokommentar von Sparkiller und mir, der – halbwegs gleichzeitig mit dem Video gestartet – amüsante Einblicke in den aufwendigen Produktionsprozess gibt! Zum ersten Mal unterhalten sich Klapo & Spark live on Air über Himmel und Hölle der Webcamunterhaltungsfilmindustrie:


„Hey, der Kerl auf dem Monitor gefällt mir! Gibt’s den auch in erträglich?“ – Tierschutz adè: Wenn diese drei Musketiere zusammenkommen, geht so die Post ab, dass es apper schon nicht mehr geht. Doch plötzlich wird die traute Dreisamkeit jäh unterbrochen, aaaaals… einer von denen kurz aus dem Bild geht.

Die Story (Status: vorhanden):

Der Nachwuchsmoderator Daniel Klapowski wird nach der Pilotfolge seiner One-Man-Talkshow im Weltraum zurückgelassen. Nach 6 Monaten ziellosen Umherschwebens trifft er auf eine seltsame Station am Rande des Universums, deren Belegschaft seinen Körper zwar rettet, doch nichts Gutes in Bezug auf seine Seele plant: Klapos Moderations- und Unterhaltungskünste werden spontan für würdig befunden, ihn zu einer Zwangskarriere als Call-In-Moderator zu verdonnern. – Gibt es eine Rettung? Wird der IQ des Universums ewig expandieren oder sich zu einem winzigen Punkt zusammenziehen? Und vor allem: Wie viele Dreiecke – zum Henker! – sind auf diesem Bild zu sehen?

Zum Hintergrund:

In 4-monatiger Arbeit entstand unter der laschen Aufsicht der Unternehmen „Klapspark Inc.“ und „Querbeet Design“ eine Produktion, die ihresgleichen suchen könnte, wenn sie nur wollte. Sol Faktor 2 erweitert die Grenzen des Vorgängers dahingehend, dass der Moderationsanteil nur noch einen kleinen Anteil des Films ausmacht. Der Hauptanteil ist knüppelharte Schauspielarbeit (jedenfalls behauptet das der Trupp mit Baseballschlägern aus der Testvorführung), für die wir an Nebendarstellern nicht gespart haben… So konnten wir erstmals meinen Onkel Friedhelm verpflichten, der dann wieder seinerseits seinen Cousin Schwatto mit einer von ihm begangenen Jugendsünde erpresste.

„Jetzt wird mir mein Schatten aber zu bunt! Wenn Du es nicht willst, ziehe ich eben SELBER an meinem Finger. Aber DU hast dann trotzdem die geruchstechnischen Folgen zu tragen, jawoll!“ – Schwarzwälder Pirschworte: Klapo überführt den Schulhausmeister in der stinkenden Toilettenanlage der Schwarzarbeit. Besonderheit: Sofort wird baldige Entwässerung gelobt.

Die grandiosen Effekte wurden auch diesmal wieder ausschließlich von Sparki Sparkiller gefertigt, der auf dieser Seite bereits in der Funktion des (ich zitiere) „Webmasters“ sowie des „Designers“ anzutreffen war. Dieser stand dem Autoren, Mit-Regisseur und Darsteller Daniel Klapowski (der sich selbst spielt) umfangreich beratend in Sachen Drehbuch zur Seite.

Das Interview:

Abschließend möchten wir Euch auch noch dieses kleine Interview präsentieren, das nach der Premierenfeier in der hiesigen Empfangshalle des U-Bahnhauptbahnhofs mit der SFX-Korif… Coriphä… Kohrivehe… – na, halt dem Effekte-Heini namens Sparkiller geführt wurde:

Frage: „Wie lange benötigten sie für die Fertigstellung einer Szene mit mittleren Effektaufwand an einem durchschnittlichen Tag mit völlig normalen Friemel-Lust-Reserven?“

Sparki: „Dank jahrelanger Klap-Zusammenarbeit sind diese Reserven natürlich auf einem permanenten Nullpunkt. Doch gerade in Anbetracht des Schauspiels sehe ich mich meistens dazu gezwungen, dieses durch bombastische Kulissen und einer riesigen Effekt-Ektase auszugleichen.

Beispielsweise für die Kerker-Szene sind am PC schon so einige Stunden vergangen. Und dazu zähle ich schon gar nicht die Besichtigungen berühmter Höhlen in Frankreich und Spanien von August 2006 bis Januar 2007.“

Frage: „Was ist Ihrer Meinung nach die Intention der Produktion? Hat Klapowski sich gar etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt, als er Gestern bei der Premierenfeier vom VIP-Balkon gestürzt ist?“

Sparki: „Wie gesagt, dank unserer langen Zusammenarbeit habe ich mich bereits mit den diversen Macken meines Kollegen abgefunden. Dazu zählt z.B. auch das Finden alter Socken auf der Redaktions-Kaffeemaschine.

Diese macht er dafür aber mit seinem Tatendrang mehr als wieder wett. Nicht selten sehe ich ihn bis tief in der Nacht immer wieder aufs Neue an einem seiner Artikel schreiben. Und ich habe es mir auch weiterhin fest vorgenommen, ihm irgendwann einmal von dieser Speicherfunktion zu erzählen.

Ob wir mit unserer Produktion eine Absicht verfolgen? Ja, natürlich haben wir es mit Absicht gemacht! Und wir haben auch nicht vor, uns dafür zu entschuldigen!

Hauptsächlich wollten wir wohl nur allen Fans dort draußen einmal zeigen, daß man auch ohne Hundertschaften, Original-Schauspielern, teurem Equipment und aufwändigen Effekten einen unterhaltsamen Fanfilm produzieren kann. Und das sogar in kürzester Zeit! Länger hätte ich auf den Mist auch keinen Bock gehabt, hömma!“

Frage: „Werden wir demnächst mit einem Sparkiller-Auftritt rechnen können, und wenn ja, werden Sie kurzfristig dann doch viel zu erkältet sein?“

Sparki: „Ich habe bereits am Anfang geahnt, daß ich diese Ausrede nicht ewig verwenden kann. Deswegen habe ich auch für später bereits NEUE Krankheiten wie Malaria, Windpocken und einen Besuch des Steuerprüfers vorbereitet!

Aber ich muss zugeben, nach den ersten beiden Sol-Faktoren habe ich nun durchaus Lust, auch einmal vor der Kamer… Webcam aufzutreten. Aber vorher muss ich wohl noch Platz im Regal machen, für die vielen Filmpreise. Ha-ha!“

Frage: „Gibt es grafische Insider- oder Hintergrundgags, auf die sie besonders hinweisen möchten?“

Sparki: „Ja, davon gibt es gar nicht mal so wenige. Ob der Schraubenschlüssel von Doctor Who, einen Colonial Viper aus Battlestar Galactica oder auch die Verwendung des LOST-Intros, in Sol-Faktor II haben wir einen ganzen Batzen Serien mit mindestens einem kurzen Auftritt gewürdigt.

Ich hoffe auch, dass deren Anwälte dies in ihren Klageschriften wohlwollend berücksichtigen werden.“

Toy Story 3: Sparkiller hat nicht nur jede Animationsphase von Neppon (links) per Hand animiert, indem er im Videoprogramm per Mausklick die „Auto-Verwackelung“ aktivierte, sondern war nebenbei auch für wichtige Vorsortier-Phasen in Sachen Dialog und Storyausrichtung zuständig: Ohne sein Eingreifen – und das seines Neurologen – wäre die Produktion auf Klapos Wunsch ca. 278 Minuten lang gewesen.

Frage: „Wie verlief sich die Zusammenarbeit mit Ihrem Kollegen, dem Klapowski? Stimmt es wirklich, was man erzählt? – Dass er vor jeder Produktion mehrere Chipsletten zerkleinert und durch die Nebenhöhlen zieht?“

Sparki: „Das stimmt natürlich nicht! Alles üble Nachrede unserer Feinde! Die Chipsletten verkleinert er vorher nämlich gar nicht.

Ansonsten herrscht mit Daniel eigentlich immer eine gute Zusammenarbeit, solange man diese auf einen gelegentlichen Mail-Kontakt beschränkt und auch dort sämtliche Bemerkungen über ein neues Design oder auch Vorschläge für kurzfristige Änderungen am Sol-Faktor-Drehbuch einfach ignoriert.

Innerhalb der Redaktion halte ich mir deswegen auch immer die Augen zu, wenn der Klapo gerade vorbeiläuft. Dann kann er mich nämlich nicht sehen.“

Frage: „Wo sehen Sie Sol-Faktor TV in einigen Jahren? Wenn diese Produktion im Weltraum spielt, kann doch nicht mal der Himmel die Grenze sein, oder?“

„Ich hoffe nicht, dass ich mir Sol-Faktor in einigen Jahren doch noch selber ansehen muss. Dies habe ich ja sogar beim Schnitt versucht zu verhindern. Was nicht einfach war, das können Sie mir glauben!

Aber wir werden natürlich versuchen, weitere Sol-Faktor-Episoden NOCH aufwändiger werden zu lassen, ohne dass die Handlung darunter zu leiden hat. Gerade deswegen versuchen wir ja immer, so wenig wie möglich von diesem Dings… dieser Story zu verwenden.

Doch wenn Daniel sich gerade wieder eine ganze Rolle Pringles in die Nase gesteckt hat, ist so etwas leider kaum zu vermeiden.“

Keine-Frage-mehr: „Danke für das Gespräch und Ihnen viel Erfolg für Ihre nun folgenden Bewerbungen.“

(Das Gespräch führte Sören Klapowski)


Kommentare, Kritik und unbegründete Lobhudelei sind bei einer Produktion wie dieser natürlich willkommen wie nie zuvor. Daher unsere mittelgroße Bitte: Schreiben, schreiben, schreiben. Fragt dafür doch zur Not ruhig auch Eure Eltern…

Ist ja schließlich Euer Geld, das wir für diese Produktion verprassen. – Wisst Ihr eigentlich, was ein „illegal installiertes Einwahlprogramm“ ist?


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Artikel

von Klapowski am 28.04.07 in Intern

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Kommentare (15)

  1. Gast sagt:

    hm schade, leider sehr langweilig

  2. Gast sagt:

    irgendwie niedlich wars ja schon … so auf die art "gewollt aber nicht gekonnt"

  3. Al Bundy sagt:

    Ok ich habs nach 12 Minuten aufgegeben, diese Mülltonne war einfach zu nervig… Irgendwie ziemlich fad, vor allem viel zu viel "Geschichte". Trash braucht das Land. Technik war schon feini, vielleicht etwas zu feini.

  4. Flutschfinger sagt:

    Joa, das ist wie Star Trek. Technik hui, Inhalt … äh. Kausalitätsschleife, oder wie, oder was?

  5. bergh sagt:

    tachauch !

    Ektase ? Ihr wollt Ekktase?
    Ihr Färkle.

    Achos das sollte Ecktasse heißen, oder Ekstase, oder was ?

    Und jetzt warte ich, daß der Daunloht beendet ist, damit ich was zum Inhalt schreiben kann.

    BTW:Sören Klapowski?
    Warum hören/lesen wir sowenig von ihm?

    Gruß BergH

  6. bergh sagt:

    tach nochmal !

    [Verschwörungstheorie]
    Wenn man das SOL von SOL-TV umdreht und das T von Klapspark dahinter üackt.
    Hat man LOST.
    [/Verschwörungstheorie]

    Un Klapo ist nicht 1952 geboren, da wäre er ja älter als ich.

    Jetzt guck ich noch den Rest.

    Nochmal Gruss

  7. Gast sagt:

    Also die Sache ist doch toll! Ich denke, das hat Hand und Fuß. Weiter so, man(nen)! Ich konnte echt oft lachen und war aber auch echt beeindruckt von der flüssigen Handlung und der schlüssigen Szenenfolge. Die ganzen kleinen Anspielungen waren doch zum schießen, und dann das Quiz mit den Nullen! Genial!

  8. bergh sagt:

    tach auch !

    Also ich fand es auch über weite Teile lustig.
    Die Kloszene war zu lang.
    Die Verarschung der Stammleserschaft, des temporalen Krieges, der 5/9 Live Moderatoren etc. war gelungen.

    Der Abspann war herzallerliebst, ich mußte mehrmals zurückspulen, um alles mitzubekommen. 5 Ohren.

    Allein das dem Film untergelegte Musikrätsel (wo haben sie denn die Musik wieder her) war genial und gelungen.

    Kritikpunkte:
    Als Quizmoderator fehlen Klapowski 2 wichtige Dinge/dafür hat er eines zu viel.
    Auflösung : Hupen/Intelligenz.
    So blöd kann sich ein intelligenter Mensch gar nicht stellen, damit er wie ein Quiz-Mod wirkt.
    Der Mülleimer-Roboter war zu lange im Bild, die Hälfte hätte es auch getan.
    An der Geschwindigkeit muß noch gearbeitet werden.
    Daniel spricht sehr langsam und deutlich und das wirkt sich ein wenig auf die Erzählgeschwindigkeit aus.

    Schnellcheck :
    Grüne , heiße weibliche Wesen zur Dekoration : check
    Sinnlose Action :Check
    Dauernde völlig unmotivierte Explosionen : check
    Police Phone Box : check (Danke dafür das war GOIL)
    Roboter : check
    Weltraum :check
    Verisse :check
    Verarsche :check
    Tricktechnik und CGI :check

    Aless da was einen guten Fanfilm ausmacht ? Jupp !

    Weiter so

    Gruss BergH.

  9. bergh sagt:

    tach auch !

    Nochmal !

    Danke für die Info im Audio-Kommentar betreffs des PR Fanfilms.
    Ich habe mal recherschiehrt :
    http://www.homemoviecorner.com/artikel/artikel23-perryrhodan.html

    Interessant !

    Gruss BergH

  10. crysis sagt:

    Vorsicht! Enthält SPOILER und SPARKILLER.

    4 Monate hat die Produktion gedauert – und das sieht man dem Film auch an! Die Musik ein Meisterwerk, die Effekte ein Ereignis. Viele Witze, die das Insider-Verständnis und den Humor des Drehbuchteams durchblicken lassen: Da ist der ENT-Bösewicht, der volle 30 Minuten aus der Zukunft sendet, da sind die Call-In-Sendungen (über die auch ich mich eigentlich demnächst lustig machen wollte, aber nochmal ein Plagiat ertrage sogar ich nicht), da ist die Besprechung des neues "Gods and Men"-Trailers. Das gefällt.

    Aber bei 45 Minuten Sendezeit muss sich die Sendung nun mal am derzeitigen Film- und Fernsehangebot messen lassen, ob es ihr passt oder nicht. Und hier offenbart die Sendung auch schon ihre größte Schwäche: Wie GGH und ich vollkommen unabhängig voneinander (Danke für die Überweisung!) feststellen mussten orientierte sich Klapspark beim Schnitt der Szenen eher an Arte und 3sat, als an Pro 7 und Vox: Die Szenen sind lustig, aber viel zu lang. Während man in den 60er Jahren noch problemlos ellenlange "Jim?" – "Pille?" – "Jim!" – "Pille!"-Dialoge senden konnte müssen es heute schon mindestens 3 nebeneinander laufende Handlungsstränge gleichzeitig sein, zwischen denen in 15sekündigen Sequenzen hin und her gezappt wird, um dem Zuschauer das Bedürfnis zu nehmen, selber zu zappen.

    Ganz so…krass…muss es dann vielleicht nicht sein, aber ich würde mich freuen, wenn ihr mit kürzeren Schnitten und paralleler Handlung experimentieren würdet – was natürlich nicht heisst, das ich das ganze dann nicht als "Viel zu hektisch, genau wie jede langweilige TV-Serie" abtue.

    Übrigens…psst….Klapowski? Willste den Sparkiller nicht jetzt lieber einen 10jahres-Vertrag unterschrieben lassen, bevor er von "Industrial Light & Magic" mit Millionenverträgen abgeworben wird?

  11. Cronos sagt:

    Ich hab keine Ahnung vom Filmemachen… und auch sonst…

    Aäh, wo war ich? Ach ja. Der Film ist ganz große Klasse. Ich werd ihn mir mindestens 3 Mal ansehen. Insofern mein Augenarzt nichts dagegen hat und Nachbars Pferd aufhört zu lachen.

    :)

  12. Gast sagt:

    bitte mehr von diesem zeuch, ich spende auch dreifuffzich für die produktionskosten

  13. Flyan sagt:

    Andertalb Jahre später als der Rest möchte ich auch einen Kommentar zu diesem Film abgeben. Jaaaa! Einige Menschen sind halt langsamer als die anderen. Gerade das „a“ zu finden dauert eben manchmal seine Zeit. So wird das Tippen einiger Worte auch immer wieder unterbrochen durch nötigen Schlaf, Einschulung, Abschlussarbeit und Antrag auf Altersteilzeit.

    Der Film war jedenfalls einsame Spitze! Eigentlich hätte ich Angst vor einem dritten Teil, denn die Qualität könnte ja auch absinken und müsste nicht gleich ansteigen… Das wäre dann halt schade. Aber an alle, die hier eine verstärkte Annäherung an Vox und Pro7 fordern: (es war einer) Was dort läuft ist doch auch meist so blöd, dass man einen langweiligen und einseitigen (meinungstechnisch) mehrseitigen (seitentechnisch) Verriss dazu schreiben könnte.

    Das letzte mal, dass ich so amüsiert war, las ich gerade DS9 Fight Club. Und dann hat halt jemand nen Witz erzählt („Kommen 3 Blondinen in eine Wüste…“)

    Auch wenn ich einem zu anfang meines eigenen Kommentars gebrachten Argument widerspreche: Mehr Sol-Faktor TV! Dann würde ich auch meine GEZ (für den internetfähigen PC – Am Hintern!) an die Zukunftia-Spendenhotline umleiten.

  14. Sparkiller sagt:

    Dankeschön! Auch wenn Klap und ich dem Film diverse Schwächen eingestehen (Sind 5 bis 10-minütige Einstellungen wirklich soooo langweilig?), so sind wir trotzdem irgendwie ein bisschen stolz auf diesen Streifen.

    Jedenfalls, wenn man einmal dabei die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen berücksichtigt, welche in diesem Fall aus 2 Mann, 5 Euro, 1 funktionierendes und 1 kaputtes Mikro, 1 billigem Bluescreen, 2 Webcams und jeder Menge aus dem Internet geklauten Hintergrund-Grafiken, -Lieder und -Sounds besteht. Damit haben wir zwar bereits die Öffentlich-Rechtlichen in Sachen Aufwand überholt, aber unser Ziel sind ja schließlich die amerikanischen Produktions-Standards.

    Grobe Planungen für Teil 3 gab es aber sogar schon. Nur warten wir im Moment noch auf den großen Bock-Schub(tm). Erzwingen kann man solche Oscar-verdächtigen Werke ja nicht.

  15. JanewaysGameboy sagt:

    Uh der japanisch brabbelnden Mülltonne möchte auch ich ein dauerhaftes „Er verpisse sich“ zurufen!
    Ich stimme bergh zu.
    Mir hat der Mittelteil richtig gut gefallen um den Fanfilm-Trailer! Das ist so, als würde ich einen Artikel von Klapowski lesen. Hier nur vertont und mit bewegten (und bewegenden) Bildern.
    Schockiert musste ich erst feststellen, das der Fanfilm kein (Gag)Fanfilm in Eurem homemade-Film ist, sondern bittere Realität! Wir können sich Nichelle Nichols und Walter König für so einen Schrott hergeben?!
    Gute Zusammenfassung des Filmstrickmusters, das meiner Meinung nach auch oft auf original Paramount Folgen passt:
    „…sinnlose Nahaufnahmen um fehlende Kulissen im Außenbereich der Kamera zu überdecken.
    völlig bescheuerte Actionsequenzen, die keinen Menschen interessieren, und eine Story, die jedermann verwirrt….:“

    Die DS9 Live Raumstation ist eine gute Idee als Plattform des ganzen. Ich fand die Rundrum-Geschichte um den Mittelteil zu laaang und allein das Erwähnen dieser call-in Machwerke löst bei mir Brechreiz aus, diese Sendungen kann man doch nicht runtermachen, das ist schon Müll…

    Ich möchte noch mehr von diesen Filmrezensionen!!

    Bei Beschwerden bitte:
    0190-KAPLA

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